The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Straßen der Stadt

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AutorNachricht
Ginger*
Techno


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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 4 Jun - 14:33

cf: Sylvia Park- Mall

Als ich mit einer stolzen Haltung auf die Straßen der Stadt hinaustrete, bemerke ich aus den Augenwinkeln Joel, welcher ebenfalls das dreckige Rattenloch verlässt. Er wirkt so, als würde ihn etwas beschäftigen. Ist es die Situation in der Mall oder etwas ganz anderes? Außerdem scheint er unschlüssig zu sein, welchen Weg er nun einschlagen soll. Ich werde mich im Vero Centre einem ausgiebigen Kampftraining hingeben, welches meine derzeitigen Aggressionen wenigstens etwas lindern wird. Schmerz kann etwas furchtbares, aber auch etwas heilsames sein. In meinem Falle liebe ich den Schmerz, wenn er bittere Gedanken für einen kurzen Moment auslöschen kann. Und ich werde bis aufs Blut kämpfen bei diesem Training, das ist sicher! Doch das Training kann ich auch noch ein bisschen nach hinten verlagern. Also wende ich mich langsam zu dem jungen Techno um und mustere ihn eingehend mit meinen dunklen Augen. "Na, was hältst du von den Ratten, Joel?", erhebe ich meine Stimme und gehe auf ihn zu.

In meinen Augen sind sie nur ein Haufen Versager, die sich für etwas besseres halten. Ich werde Ram den Rücken freihalten, wenn es um Vanessa geht. Aber ich werde ihm zu gegebener Stunde meine Meinung über die Mall Rats kundtun. Ich weiß, dass er meine Meinung schätzt, genau wie Vanessas. Und wir beide sind gegen dieses Bündnis. Alleine sind wir viel stärker! Ich komme vor Joel zum stehen, verschränke meine Arme vor der Brust und bin gespannt, was er über die Ratten denkt. "Scheinbar hat uns der Boss frei gegeben. Was wirst du jetzt tun?", frage ich dann noch nach, da mir seine Unentschlossenheit nicht entgangen ist. Vor der Mall tummeln sich noch immer einige Jugendliche, welche uns misstrauisch mustern. Ich schenke jedem einzelnen von ihnen einen bitterbösen Blick. Meine Stimmung ist auf ihrem Tiefpunkt angekommen, nach der Konfrontation mit der Asiatin. Ein falsches Wort und derjenige wird es bitter bereuen.
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Anna*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 4 Jun - 20:40

cf: Wald -> Waldweg

Ich betrete die Straße und schaue mich um. Aber
auch hier kann ich Elyas nicht entdecken. Ich bin
definitiv in die falsche Richtung gelaufen. Aber jetzt
bin ich hier und kann dahin gehen was mir eben
durch den Kopf gegangen ist. Ich hoffe die kann
mir etwas helfen. Auch wenn ich jemanden zum
lesen brauche. Aber das stört mich nicht. Emma hat
eigentlich immer gute Idee. Und Tiffy meistens auch.
Mit schnellen Schritten setze ich meinen Weg fort.
Auf nichts und niemanden dabei achtend.

tbc: Märkte -> Haus am Markt -> Hinterhof

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Anna, 18, the Soukies

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Jona*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 8 Jun - 0:01

cf: Waldweg

Alaska gibt dann doch endlich zu, dass es gar keinen Tribe gibt, dem sie angehört, meint aber trotzdem dass es Menschen gibt die auf sie warten.
"Na ja dann seid ihr also so eine Art von Tribe." meine ich lächelnd. "Nur halt ohne Namen."
Als ich ihr von meinem Asthma erzähle, schlägt mir nicht wie sonst Ablehnung entgegen sondern eher Interesse. Sie meint, ich brauche keine Scheu zu haben, ihr von meinen Symptomen zu erzählen. Na ja, Scheu würde ich es nicht nennen aber meine Krankheit gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsthemen. Sie sagt, dann dass sie sehen wird wie sie mir eventuell helfen kann. „Das ist sehr nett von dir.“ meine ich anerkennend, bezweifle aber dass sie wirklich etwas gegen meine Anfälle unternehmen kann. Immerhin war das am Fluss eher einer der kleineren Anfälle.
Dann schreckt diese dämliche Eule auf und fliegt über uns hinweg. „Unheimlich heißt nicht, dass ich vor diesem Tier Angst habe, falls du das jetzt denkst. Ich hatte auch nicht vor im Wald auf einem Baumstamm zu übernachten. Ich wurde aufgehalten von ein paar Leuten, die ich gerade kennengelernt habe. Ein nettes Mädchen, die hier die Postbotin spielt und zwei ihrer Freunde.“ Wäre Anna allein gewesen, wäre ich wahrscheinlich mit ihr mitgegangen aber ihre Freunde fand ich dann doch sehr seltsam und es behagte mir nicht mit ihnen mitzugehen, was ich dann auch nicht tat. Aber egal, vergangen ist vergangen. Ich hoffe, nur dass wir bald ankommen. Ich bin tierisch müde und ein sicherer Platz zum Schlafen, wäre jetzt das Größte. Kein Wunder, ich bin ja bereits mehr als einen Tag, ohne zu schlafen, unterwegs.

Wir erreichen die Stadt. Aber natürlich ist es auch hier dunkel, mangels Straßenbeleuchtung. Wie ich sie vermisse. Die Lichter der zivilisierten Welt. Man müsste die Augen einer Katze haben, um seine Umgebung auch in dunkler Nacht, nach potenziellen Feinden absuchen zu können.
Ich bleibe kurz stehen und stelle den Kanister vor mir auf den Boden. Der kurze Fußmarsch, hierher war doch ziemlich anstrengend. ich atme tief durch. Glücklicherweise kein einziges Anzeichen eines Anfalls, was sich breit macht. "Wo ist denn dein Zuhause?" Sie deutet in eine Richtung. Also scheint es nicht mehr weit zu sein. "Ok, dann mal los." meine ich frohen Mutes, auf die Dinge, die da auf mich zukommen werden. Ich nehme den Kanister wieder auf und gehe neben Alaska weiter die Straße entlang. Der Mond über uns, wirkt in der Stadt noch größer und gigantischer, so groß, dass ich den Blick kaum von ihm abwenden kann. "Der Mond sieht heute besonders schön aus. Findest du nicht?" Ich deute Richtung Himmel mit meiner freien Hand. "Vor dem Virus habe ich gerne Nächte in unserem Garten verbracht und die Sterne beobachtet. Aber heute hat man andere Dinge, die einen beschäftigen. Nicht wahr?" Warum ich so vor mich hin philosophiere, weiß ich eigentlich nicht aber mir fällt just in diesem Moment, meine verlorene Familie wieder ein. David hatte sich damals oft aus seinem Bett, in mein Zelt geschlichen und wollte Geschichten über die verschiedenen Sternbilder hören. Früher konnte ich das, Geschichten erzählen, über die Sterne, heute nicht mehr. Die Erinnerung an meine glückliche Kindheit macht mich heute nur noch traurig.
Die Straßen sind menschenleer. Nicht mal eine Katze zeigt sich, obwohl tagsüber sehr viele streunende Tiere die Straßen passieren und niemand stört sich daran. Und dann ohne richtig zu merken, wo wir genau langgegangen sind, stehen wir vor einem Gebäude: "Flavor Bar" heißt es außen auf einem Schild. "Schlafen die anderen schon?" Ich wundere mich sehr über die Ruhe, die hier herrscht. Man hört nichts. Nicht mal gedämpfte Gespräche. Die Bar wirkt auf mich eher verlassen als das hier wirklich jemand leben würde. Sehr seltsam.....

tbc: Flavor's Heart (Großer Saal)
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Alaska*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 12 Jun - 14:35

cf: Waldweg

Die Stadt begrüßt uns mit Stille und Dunkelheit. Anders als in Tokio heulen hier keine Sirenen mehr durch die Straßen, was auch daran liegen kann, dass Treibstoff für Autos nicht ewig vorhanden ist, wenn die Tankstellen keine Lieferungen mehr bekommen und jedes Fahrzeug so früher oder später ohne Saft liegen bleibt.
Hat er doch so sehr darauf beharrt, etwas über meinen Tribe zu erfahren, ist Jona nun sehr gelassen, als ich ihm sage, was wirklich der Fall ist. Was die Größe der Gruppe betrifft jedenfalls. Mit gutem Humor stellt Jona freundlich für sich fest, dass wir dann doch etwas wie ein Tribe sein könnten. Ich muss mir Mühe geben, um nichts mehr dazu zu sagen. Wenn wir gleich in der Bar sind, wird er sein Bild auch so noch mal ändern können und jetzt, wo die Umbegung mir wieder vertrauter ist, kann ich mich eiliger durch die Straßen schlängeln, obgleich die schweren Kanister meine Arme so stark nach unten ziehen und die Griffe sich in meine Handflächen drücken, dass ich am liebsten eine Pause machen würde. Doch da muss ich nun durch. Es lohnt sich meistens mehr, als frühzeitig aufzugeben und hier habe ich sowieso keine Wahl.
Die Bar liegt relativ zentral, darum nimmt der Weg dennoch ein paar Minuten in Anspruch, die mir zu viel sind. Ich kann hingegen nicht nur Rücksicht auf mich selbst nehmen, sondern muss nun auch an Jona denken, der mit seinem Asthma wohl eher kein Sprinter werden kann. Irgendwie ist das seltsam, zum ersten Mal seit Jahren denke ich die ganze Zeit nun statt über meinen Bruder und meine Vergangenheit, größtenteils an zwei Jungen und ein Mädchen, die alle abrupt in mein Leben gestolpert sind, weil alle auf gewisse weise Hilfe brauchten. Jona unterstützt mich zwar beim Tragen meiner Kanister, so hartnäckig wie er mich am Fluss eingeladen hat, bei ihm zu bleiben, ein Gespräch versucht hat anzufangen und mich überreden wollte, nehme ich ihm allerdings nicht ab, dass er nur darum mitgekommen ist. Womöglich hatte er auch so geplant, in die Stadt zu gehen und hat nun die Chance genutzt. Aber sein Asthma hat sich selbstständig gemacht, hat ihn verraten und wenn er seine Anfälle bloß mit Wasser unter Kontrolle kriegt, wird er es in der Stadt schwer haben.
"Kein Problem. Sieh es als Revanche dafür, dass du mir mit dem Wasser geholfen hast", erwidere ich lächelnd.
Bei der Eule unternimmt er dann den Versuch, sich zu erklären. Er meint außerdem, nicht die ganze Zeit über alleine im Wald gewesen zu sein, sondern erwähnt eine Postbotin und zwei Bekannte von ihr. Das war bestimmt Anna, die auch manchmal zu Kira nach draußen gekommen ist, um Botschaften abzugeben oder zu übermitteln, weil keiner der Oceans das gerne selbst gemacht hätte. Anna funktionierte sozusagen als Sprachrohr oder auch lebende Zeitung, indem sie regelmäßig preisgab, was in der Stadt gerade vor sich ging. Ich wundere mich darüber, wieso Jona nicht mit ihnen gegangen ist. Anna ist eigentlich soweit ich sie kenne immer hilfsbereit gewesen und hätte ihm garantiert auch nicht ausgeschlagen, ihn mir her zu nehmen, selbst wenn sie gerade nicht alleine gewesen ist.
"Oh, ich glaube, ich weiß, wen du meinst. Warum haben sie dich denn im Wald zurückgelassen und sind ohne dich weitergegangen?", möchte ich neugierig wissen. Ob wohl etwas zwischen den Leuten in der Gruppe vorgefallen ist?
In einer Straße bleibt Jona plötzlich stehen, setzt seine Last ab und ich warte. Lasse ihn seinen Atem wiederfinden. Er fragt danach, wo ich wohne und ich zeige es ihm mit einem Nicken. Schweigend laufen wir weiter, unsere Schritte hallen leise auf dem Asphalt wider. Kein Mensch lauert hier in den Straßen. Nur weiter weg hört man irgendwen Johlen. Einer der Tribes schmeißt offensichtlich eine Party. Eventuell haben sie einen guten Raubzug gemacht. Ich denke an die unabgeschlossene Bar, in die jeder in meiner Abwesenheit rein gekonnt hätte. Von Sekunde zu Sekunde werde ich nervöser, weil ich nicht weiß, was mich in meinem Schlafzimmer erwarten wird.
Jona bricht die Stille da mit einem schon fast kitschigem Kommentar. Als habe er gespürt, dass ich eine Ablenkung brauche.
"Draußen am Meer kann man das alles auch gut sehen. Als es noch Licht in der Stadt gab, wirkte der Himmel von hier aus nie so gigantisch. Aber am Strand war der perfekte Ort. Ich finde, selbst wenn man viele andere Sorgen hat, sollte man sich sowas wie das hier aufheben. Eine kleine Freude, die einen Lichtblick bietet und zeigt, dass doch nicht alles ganz so arg ist, wie man denken mag", entgegne ich leise, jedoch hörbar. Meine innere sarkastische Stimme hätte Jona zwar am liebsten etwas an den Kopf gepfeffert, von wegen ob das nun eine billige Anmache oder ein kläglicher Versuch sein soll, um eine romantische Stimmung zu schaffen, doch ich schicke sie zurück in ihre Ecke.
Bald schon stehen wir endlich vor der Bar. Jona liest das Schild, dann schaut er verwundert. Ich hoffe ja sehr, dass Katina und Luca noch wach sind und Luca nicht schläft oder..Schlimmeres..
"Ich weiß nicht. Die Bar ist generell kein Ort der Helligkeit und wie gesagt, seit es keinen Strom mehr gibt....Lass uns reingehen."
Fast schon will ich rennen. Der Eingang sieht normal aus, nicht so, als hätte ein Überfall stattgefunden oder jemand anderes sich mein neues Zuhause zu eigen gemacht. Hoffentlich.

tbc: Flavor's Soul

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Max*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 16 Jun - 17:41

First Post

Die Nacht war  verdammt ungemütlich gewesen. Zwar war das Wetter gut,aber zwischen  Mülltonnen zu schlafen war einfach nicht das wahre. Max verzog das Gesicht  als er sich langsam erhob und sich den Hinterkopf kratze.
// Verdammt war das eine Nacht..Mein Kreuz..scheiße, ich brauch ein Bett oder Stroh irgendwas weiches..scheiß egal was//, dachte er bei sich während er sich langsam aus seinem Schlafsack schälte. Die Sonne war gerade dabei auf zu gehen und tauchte die Stadt in ein helles gelb. Gähnte und  leise vor sich  hinfluchtend wickelte Max seien Schlafsack zusammen.

Er  irrte jetzt schon seit Wochen um her. Seid er seine Reisepartner verlassen hatte und geflohen war. Erst zu Pferd und dann zu  Fuß. Max hatte keine Ahnung wie viele Kilometer er zurück gelegt hatte in all den Wochen, er war nur  froh weit weg von diesen  Wahnsinnigen zu sein.
//Auckland...ob Maria noch hier ist..ob es hier wohl gut geht..//, fragte er sich  und setzte sich auf einer der geschlossen  Mülltonnen. Er kramte seine Kippen aus seinem großen Rucksack und steckte sich eine davon an.

// Wenn ich so weiter rauche muss ich mir  bald neu besorgen ..oder mir selber welche basteln..//
Mit diesem Gedanken und einem lächeln auf den Lippen zündete er sich seien Zigarette an. Sofort entspannte er sich und ließ den Kopf in den Nacken fallen.
Zu fliehen war  riskant gewesen,aber seien einzige Chance endlich  frei zu sein und vielleicht Maria wieder zu finden.
Er hatte sie damals umgeplant im Stich gelassen und sied diesem Tag fragte er sich wie es ihr wohl ging ,ob sie  noch lebte und  ob sie ihm verzeihen würde.
Sicher Nicolas, sein Bruder war auch verschwunden,aber das Störte  ihn nicht ganz so sehr. Irgendwann wenn er Maria gefunden hatte würde sie auch nach ihm suchen.
Vielleicht war  Nicolas ja auch in Auckland,bei Maria. Den Gedanken hatte er  oft gehabt und ihn als sehr tröstlich empfunden.
Tief sog er den Rauch in seine Lunge und beobachte wie die Sonne langsam die letzen  nachschatten vertrieb.

Diese Stadt war so verdammt groß,ob er es je schaffen würde Maria  zu finden?
//Wahrscheinlich  findet  mich Try  eher und dann hab ich ein verdammtes Problem.. Der wird mich fertig machen!//
Kurz  erschaudert er bei dem Gedanken an  Try,einem 1.90 m großen Typen den sie Tree nannten. Nicht  ohne Grund! Er war nicht nur groß sonder ein  Berserker.
// Nun er  kann nicht mich und Jarl Rune suchen...mein Glück also, dass ich unwichtig  bin!//
Er schnipste die gerauchte Zigarette  auf den Boden und ließ sich von der Tonne geleiten. Er  musste die Stadt Sektor für Sektor durch suchen und er musste Stadt bekannt werde.

Jeder musste wissen wen er suchte und wer er war. Nur so hatte er  die beste Chance Maria und vielleicht Nicolas zu finden.
Nachdem er ein paar Beere gegessen hatte, schnürte er seinen Schlafsack an  seinen Rucksack.
Vielleicht war es ganz gut  im Stadtzentrum  zu beginne, dort waren sicher die meisten Menschen.
Er schlug den Weg in Richtung der Innenstadt ein,den nicht weit von ihm erkannte er in der Ferne das Krankenhaus.

tbc: Krankenhaus

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 16 Jun - 23:28

cf: Feldweg hinter Sektor 4

Die Sonne, die sich ein wenig auf den Himmel schiebt, taucht alles in ihr warmes Licht, als ich in den Straßen ankomme. Erste Bewohner bringen bereits wieder Leben in die Gassen. In Gedanken läuft immer noch das Kinderlied, wie in einer Dauerschleife. Dann wandelt es sich wieder in einen Song, den mir Milo gerne auf dem Player vorgespielt hat. So oft, bis ich es auswendig konnte. Der Text und seine Melodie begleiten meine Schritte, während ich die Straßen entlang gehe. Erneut in Auckland ankomme von einer Farm. Ob Ebony Stunden vor mir genau den selben Weg gegangen ist und wo es sie wohl hingezogen hat? Ist sie ins Krankenhaus gegangen, um dort nach etwas zu suchen, mit dem sie ihre Schusswunde versorgen kann? Wurde sie von einem ihrer vielen Feine entdeckt und überwältigt? Oder hat sie sich am Ende getraut, in die Mall zu gehen, so dass ich ihr bereits bald wieder begegnen werde und sie mich mit Sicherheit mit dem, was dort auf den Feldern geschehen ist, konfrontieren wird? Doch die anderen werden sie auch gefragt haben, wo sie sich die Verletzung zugezogen hat und so wie ich Ebony kenne, wird sie bestimmt nicht zugeben, jemandem unterlegen gewesen zu sein, alles selbst verschuldet zu haben, weil ein Verteidigungsmanöver aus dem Ruder gelaufen ist und Katniss..ja Katniss einen Aussetzer gehabt hat. Darleens Botschaft kommt zurück in meine Gedanken. Ich soll schweigen, still sein. Dabei hat genau das mich oft genug in Schwierigkeiten gebracht, mich in Situationen schlittern lassen, die ich eigentlich nicht so wollte, aber war man einmal wo drin, kam man nicht so leicht wieder ohne Weiteres heraus. Der Spionageakt bei den Chosen hat mich fast mein Leben gekostet. Hätte ich damals gesagt, ich mache das nicht, hätten sich die anderen eventuell erst einmal im Stich gelassen gefühlt, aber waren ihnen die Informationen echt wichtiger als ich? Es hat sich gut angefühlt, die Regeln zu brechen, nachdem Trudy mich so eingewickelt hatte, dass ich wirklich dachte, sie würde mich mögen, würde mich für etwas Besonderes halten. Sogar Cloe gegenüber habe ich mich unmöglich verhalten wegen Trudy. Dabei ist sie meine beste Freundin gewesen, die mich selbst dann noch akzeptiert hat, als es unsicher war, ob ich wie Lex an dem Virus erkrankt war. Doch bringt man einen Stein erst mal ins Rollen, ist es geradezu unmöglich, ihn aufzuhalten, ohne dass er größeren Schaden verursacht. Mich hat er ins Sklavenlager geführt, wo mein einziger Lichtblick war, dass ich irgendwann so unwahrscheinlich es gewesen ist, dennoch fliehen, meine Familie in den Mall Rats wiedererlangen könnte und natürlich Milo. Ihm und seinen Freunden habe ich es zu verdanken, weg gekommen zu sein. Ich habe mich nie getraut nachzufragen, doch gerne würde ich wissen, ob Amber und die anderen jemals nach mir gesucht haben...Für Lex war es garantiert eher eine Erleichterung, dass noch eins von uns Kindern weg gewesen und ihm nicht mehr auf die Nerven gegangen ist...
Die Schmerzen in meinem Rücken lassen langsam nach, die Bewegung tut gut, um die Verspannungen zu lösen. In der Mall erwartet mich mein Bett, in das ich vielleicht erst einmal fliehen sollte, um den anderen zu entgehen und..um mich sammeln zu können. Das Gefühlstief, das ich bei der Farm gehabt habe, macht mir Angst, genauso wie alles, was mich erwarten wird. Konfrontationen mit so vielen Dingen. Wenn meine Abwesenheit letzten Endes überhaupt aufgefallen ist...

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Milo*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 17 Jun - 17:19

Cf: Sky Tower

Ich verlasse den Sky Tower. Als ich unten am Eingang angekommen bin, ziehe ich meine verspiegelte Sonnenbrille aus der Brusttasche meiner Jacke. Ich setze sie auf. Als Undercoveragent darf man schließlich nicht aufgefallen. Ich grinse. Dann mache ich mich auf den Weg Richtung Stadt. Ich gehe rechts die Straße runter. Ich glaub mich zu erinnern, dass diese Straße in die Innenstadt führt. Ich remple immer wieder irgendwelche Kinder aus dem Weg, um mir Platz zu schaffen. Einige schauen empört aber es traut sich keiner mich anzusprechen. Wahrscheinlich sind sie von meinem Auftreten verängstigt oder was auch immer. In dieser Stadt leben wohl nur Nieten. Es wird langsam wärmer und die Straßen sind nicht mehr so dunkel. Es kommen immer mehr Kinder auf die Straßen und die Stadt erwacht aus ihrem Tiefschlaf. Ich sehe mich immer wieder um aber ich habe keine Ahnung, wo ich hinlaufe, geschweige denn wo ich mich befinde. Ich stoppe einen kleinen Jungen. Er reicht mir gerade mal bis zur Hüfte. Ich halte ihn fest. „Du sagst mir jetzt wo es zur Mall geht und zwar sofort oder du kannst was erleben.“ Der Junge zerrt an seiner Jacke, an der ich ihn festhalte. Er behauptet, dass er nicht wüsste wo sich die Mall befände. Ich stoße ihn zu Boden und gehe weiter. „Schwächling.“ fluche ich dem Jungen hinterher, der sich schnell aufrappelt und wegrennt. Seine Angst kann ich förmlich riechen. Gut so, man braucht Respekt bei diesen Kindern hier. Ohne Respekt läuft gar nichts. Auch das habe ich von meinem Anführer gelernt. Wird man gefürchtet, fressen die Leute einem aus der Hand und tanzen nach deiner Pfeife. Das gefällt mir sehr und klingt wie Musik in meinen Ohren. Nur mit dieser Einstellung werde ich irgendwann in naher oder ferner Zukunft Luke auf seiner Position als Commander beerben können. Selbst schuld, dass seine dämliche Schwester unseren Anführer verraten hat und sich heimlich bei Nacht davongeschlichen hat. Dieses Mädchen muss dümmer sein als ich bisher dachte. Bei uns gibt es genug Nahrung und es ist sicher. Was will man denn mehr in so einer Welt, wie der unseren? Ich verstehe es nicht. Mit den Sklaven hat sie schließlich keinen Kontakt gehabt. Wo lag dann bitte ihr Problem? Ich bin total in meinen eigenen Gedanken versunken, dass ich nicht bemerke wie mir ein Mädchen entgegenkommt. Kenne ich sie? Ich schau nochmal genauer nach. Nein. Sie scheint in Gedanken zu sein, denn sie weicht mir nicht aus. Dann stößt sie gegen meine Schulter. Dabei fällt meine Sonnenbrille fast herunter. Ich kann sie gerade noch mit der Hand auffangen. Mit einer schnellen Handbewegung der anderen Hand stoße ich sie von mir und dabei fällt sie zu Boden. „Kannst du nicht aufpassen, wo du hinläufst?“ schnauze ich sie an. Sie starrt mich verblüfft an. Ich setze meine Sonnenbrille wieder auf. „Und glotz mich gefälligst nicht so an.“ füge noch gereizter hinzu. Ich schüttele ungläubig den Kopf und gehe weiter. Erbärmliche Ratten weiter nichts. Ob es in dieser Mall auch von so vielen Losern wimmelt, wie hier auf den Straßen? Es kann doch nicht nur Versager in dieser Stadt geben. Oder doch? Ich bin jetzt schon sauer auf mich selbst, dass ich mich auf diese Wallfahrtsmission habe schicken lassen. Im Endeffekt irrt Blake sich und die Ratten haben gar nichts geplant. Aber egal, ich muss weiter. Die Nacht ist nun endgültig vorbei und auch das letzte bisschen Dunkelheit wurde von der Sonne vertrieben. Ich weiß einfach nicht, wo sich dieses verfluchte Mall befindet. Aber in der Innenstadt muss es sein, denke ich. Große Einkaufszentren wurden doch immer in die Mitte von Städten gebaut, soweit ich weiß. Ich gehe immer weiter geradeaus und hoffe dabei instinktiv in die richtige Richtung zu gehen.

Tbc: Krankenhaus


Zuletzt von Milo* am Do 18 Jun - 15:45 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Patsy*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 18 Jun - 15:03

Es ist nicht mehr allzu weit zur Mall, nur noch wenige Straßen liegen vor mir. Ich denke an Darleen und daran wie es ihr wohl da draußen gehen wird, wenn Marvin und Nicolas zurück in die Stadt gegangen sind. Hoffentlich erledigen sie ihre Arbeiten am Bauernhaus und den anderen Gebäuden gut, machen es vielleicht sogar sicher, damit Darleen keine Angst mehr haben muss. Ich fühle mich damit, sie nicht komplett auf sich selbst gestellt zurückgelassen zu haben, wirklich besser als es anders gewesen wäre. Und ihre Entscheidung hat sie allein getroffen. Womöglich ist der Bauernhof für sie bereits so sehr ein Zuhause geworden, dass sie es nicht mit dem Gedanken verlassen möchte, dass andere kommen und es für sich erobern könnten. Was ich verstehen kann. Verbundenheiten, die man einem Ort gegenüber empfindet, sind für andere nicht immer klar ersichtlich, aber etwas, das sich wie ein Zuhause anfühlt, findet man nicht an jeder Ecke und hat man es entdeckt, lässt man es bloß ungern wieder los. Vor allem dann nicht, wenn man nicht weiß, was einen erwartet und ob es einem eine ähnliche Atmosphäre schenken kann oder man alles letzten Endes umsonst aufgegeben hat und es bereut. So ging es mir bei meiner Ankunft in der Mall, nachdem ich Milos Farm verlassen hatte auch. So geht es mir jetzt noch. Dort habe ich mich akzeptierter gefühlt als bei meinem ehemaligen Tribe. Gebrauchter. Doch seit er nicht mehr da gewesen ist, hat das Leben dort sich gewandelt und keinen Sinn mehr gemacht und außerdem...sollte ich den anderen noch eine Chance geben. Vielleicht würde es helfen, wenn ich mal offen über meine Gefühle sprechen würde. Mit Cloe konnte ich das früher immer...
Ich biege um eine Ecke und sehe jemanden auf mich zukommen, den ich für eine völlige Halluzination halte. Perplex werde ich langsamer, starre den jungen Mann an. Er trägt eine Sonnenbrille, darum kann ich nicht das ganze Gesicht erkennen. Milo! Es ist Milo!, sagt mein Herz dennoch hüpfend. Ich bringe allerdings kein Wort heraus. Kann nur starren.
Der Fremde sieht meinem Freund wirklich zum Verwechseln ähnlich. Nur die Haare liegen anders.
Der Moment entwickelt sich jedoch anders als erwartet. Dabei weiß ich nicht mal, was ich erwartet habe. Nur nicht, dass der Unbekannte...dass Milo mich anrempelt, in einer schnellen Bewegung dafür sorgt, dass ich haltlos falle und hart auf dem Asphalt lande. Dabei fällt ihm seine Sonnenbrille von der Nase und ich erkenne seine Augen. Sie strahlen keinen Schalk, keine Wärme aus, stattdessen sind sie abweisend und kalt. Er erwidert meinen Blick, in seinem liegt hingegen kein Erkennen. Dabei bin ich mir sicher, ihn überall auf der Welt wiedererkennen zu würden. Nie könnte ich ihn auch nur ansatzweise vergessen, sein Gesicht, seine Art, seine Stimme und alles was ihn ausmacht verblassen lassen. Dann sagt er etwas, geht mich herablassend an. Verduzt blicke ich zurück.
"Aber..ich.."
Erkennst du mich nicht?!, will ich rufen, ihm ins Gesicht werfen und dass er, falls er doch nicht mein Freund ist, sondern ein fieser Zwilling, ein böser Doppelgänger, trotzdem gefälligst selbst achtsam sein und sich mal Marnieren aneignen soll! Anstelle dessen bringe ich nur das klägliche Gestammel hervor. Der Schock sitzt zu tief, zu intensiv sind die Erinnerungen an meinen Freund, der Kummer in meinem Herzen, der losbricht, weil es ihm egal ist, wer der Typ vor mir ist.
Mein Ansatz lässt den Fremden noch rasender werden. Er weist mich zurecht damit, dass ich ihn nicht so anblicken sollte, wendet sich anschließend kopfschüttelnd ab und geht weiter seines Weges. Ohne mir aufzuhelfen. Er lässt mich im Dreck liegen, wie etwas Wertloses, das es nicht verdient hat, woanders zu sein. Die Kälte kehrt in meinen Körper zurück, es zerbricht etwas in mir, von dem ich nicht genau sagen kann, was es ist. Manchmal braucht es nur einen letzten Tropfen, um ein Fass zum Überlaufen zu bringen. Und dieser junge Mann, der meiner großen Liebe so ähnlich sieht, hat gleich für einen ganzen Regenfall gesorgt. Sowohl innerlich als auch..auf meinem Gesicht. Erst spät bemerke ich, wie ich weine. Leise Tränen ohne zu schluchzen, die weiterhin meine Wangen entlanglaufen, als ich mich aufrichte, in die Richtung schaue, in die der Fremde verschwunden ist und mir den Staub von den Klamotten klopfe. Mit einer Hand bin ich auf eine Glasscherbe gefallen, die sie zum Bluten bringt. Nicht besonders stark, doch es genügt, um noch mehr Tränen hervorzulocken. Dabei tut es nicht mal weh.
Stolpernd bewege ich meine Beine, laufe weiter zur Mall. Für andere muss ich aussehen, wie eine Verrückte, die ein richtig armseliges Bild abgibt, zu dem mich der Typ gemacht hat. Und das nur wegen seines Aussehens. Nur wegen Milo...
Dabei weißt du insgeheim, dass er es war. Denn seine Stimme ist immer noch dieselbe, flüstert meine innere Stimme mir zu. Halb blind komme ich schließlich beim Einkaufszentrum an, keine Ahnung wie ich das geschafft habe.

tbc: Sylvia Park Mall - Eingangsbereich

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Danni*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 21 Jun - 12:09

cf: Weg zur Stadt

Den Straßen sieht man noch sehr an, dass es noch keine geraume Zeit her ist, dass sich zu dem Unrat und Müll, der sie gezeichnet hat, noch mehr dazugesellt hat. Scherben kaputter Fensterscheiben liegen unter nun leeren Fensterrahmen. Es riecht nach verbrannten Dingen, was von den Feuertonnen ausgeht, die hier überall herumstehen, aber nicht mehr brennen, sondern erloschen sind. Ich weiß nicht, ob ich wissen möchte, was dort alles drin verkohlt worden ist. Bei allem was ich erlebt habe, ist nichts unmöglich. Die Chosen haben manchmal auch Opferrituale durchgeführt, um damit Zoots Gnade zu erlangen, wenn sie empfanden, dass die Dinge nicht so liefen wie sie sollten, dem Guardiaon Visionen ausblieben oder allgemein eine Pechsträhne bei jemandem eingetreten zu sein schien, der als sehr pflichtbewusst und zuverlässig galt. Eine Person hatte dann die Möglichkeit, sich zu beweisen, dem Guardian zu zeigen, dass sie nicht gesündigt hatte oder falls doch, es aus tiefstem Herzen bereute. Gelang das nicht, passierten Dinge, über die ich lieber nicht mehr nachdenken möchte. Sie würden mich wieder schwach machen und das kann ich nicht gebrauchen, wenn ich meine Stärke zurückerlangen will.
Die Straßen sind wie immer von Kindern bevölkert, verschiedenen Tribemitgliedern, die in schwatzenden Gruppen umherlaufen, Streife machen oder im Weggeworfenen nach etwas Brauchbarem suchen. Das Krankenhaus ist bereits von Weitem zu sehen. Ich habe den Weg dorthin noch gut im Kopf, habe ich das Gebäude auch noch nie betreten. Zunächst verwirrt mich jedoch das Verhalten von ein paar Kindern, die mich angsterfüllt anstarren, als ich näherkomme, dabei gehe ich gar nicht direkt auf sie zu.
"Verschwinde! Lass und in Ruhe! Wir wollen keine Sklaven der Chosen werden!", ruft ein Junge mit einem Skaterhelm und bunten Streifen im Gesicht zu mir herüber. Seine Hände sind selbstbewusst in die Hüften gestemmt, sein Blick unterscheidet sich von dem der anderen in seiner Gruppe. Ich weiß nicht genau, wie ich reagieren soll. Etwas sagen? Einfach weitergehen? Doch eigentlich ist das nicht meine Art, wie ein Schuldiger einzustecken, was ausgeteilt wird, ohne etwas darauf zu erwidern und die Lage aufzuklären. Nicht mehr. Nie mehr.
"Ich bin keine von den Chosen mehr. Ihr braucht euch keine Sorgen machen. Alle Chosen sind aus der Stadt verschwunden oder haben den Tribe verlassen", versuche ich es friedlich und freundlich, bleibe dafür stehen, um den Jungen nicht zu provozieren. Er ist womöglich erst um die zwölf und keine wirkliche Gefahr, doch das tut nichts zur Sache. Respekt sollte nicht vom Alter abhängen und ich weiß, dass ich damit leben muss, dass ich Teil dieses schrecklichen Tribes gewesen bin und Dinge getan habe, die nicht in Ordnung waren. Ob das bewusst geschehen ist oder nicht, spielt nur eine geringe Rolle. Wichtig ist, dass es passiert ist, jemandem dem es geschadet hat, wird es nicht weiterhelfen, dass ich es eigentlich nicht wollte und es dennoch gemacht habe.
Der Junge grinst.
"Red keinen Unsinn! Wir sind Kinder, aber wir sind nicht blöd. Glaubst du, nur weil du älter bist, kannst du dir erlauben uns zu linken? Mach, dass du Land gewinnst, oder wir zeigen dir, was es heißt, sich Sorgen zu machen. Du kannst von Glück reden, dass ich dir überhaupt eine Chance gebe und wir dich nicht gleich in Stücke reißen!", brüllt der Junge weiter. Er klingt so kaltherzig, dass es wehtut, das zu hören. Kinder sollten fröhlich sein können, nicht als Lösung für Konflikte den Krieg sehen...
Ein Mädchen drängt sich nach vorne. Es trägt ein kaputtes verschmutztes Baumwollkleid, das mal irgendwann etwas zwischen rosa und weiß gewesen sein könnte. Auch sie hat die bunten Streifen des Regenbogens im Gesicht.
"Und was ist, wenn sie die Wahrheit sagt, Bluey? Wenn die Chosen tatsächlich endlich weg sind? Sie trägt keine Kutte und..."
Ihr Freund bedenkt sie mit einem sanften, aber ernsten Blick.
"Du bist zu gutherzig, Yelly. Hast du vergessen, was die Chosen gemacht haben, obwohl durch die Lande ging, dass diese Mall Rats sie bereits vor Jahren gestürzt haben sollten? Sie waren trotzdem noch da, haben wie die Technos Leute entführt und ihre Gehirne ausgetauscht. Sie sind wie Aliens, die die Erde bevölkern und mit ihren bescheuerten Labereien zu ihrer machen wollen." Dann wendet er sich wieder mir zu.
"Entweder du gehst jetzt oder ich gebe für nichts eine Garantie. Wenn du also nicht noch mehr Leid anrichten und dafür sorgen willst, dass es keine verletzten gibt, Chose, dann zieh Leine!", sagt Bluey vernichtend. Ich zögere, das kann doch nicht sein Ernst sein. Doch innerlich spüre ich, dass es keinen Sinn hat, weiter mit dem Jungen zu diskutieren. Ich könnte wahrscheinlich sagen, was ich möchte, es braucht Zeit, um jemandem zu zeigen, dass er sich irrt. Worte können mächtig sein, aber bloß, wenn jemand bereit ist zuzuhören und sich nicht von Beginn an verschließt, sich hinter seiner Mauer verschanzt und nichts durchlässt.
Ich wende meinen Blick ab und gehe weiter. Es widerstrebt mir, doch ich kann nicht anders. Aller Anfang ist schwer, das weiß ich. Doch damals als rauskam, was mein Vater getan hat, haben die anderen mich auch irgendwie akzeptiert, mich teilweise vielleicht sogar gemocht. Wenn ich will, kann ich das noch mal erreichen, es ein weiteres Mal schaffen und das als wahres Ich.
Als ich am Ende der Straße angekommen bin, höre ich noch mal die verächtliche Stimme des Jungen.
"Seht ihr, da geht die falsche Schlange ihres Weges! Sie hat's eben eingesehen!"
Es versetzt mir einen Stich, aber ich darf nicht umkehren. Zeit. Alles braucht seine Zeit...
Die restlichen Straßen bringe ich ohne weitere Vorkommnisse hinter mich. Schließlich ragt das Krankenhaus vor mir auf. In meinem Kopf kreisen Gedanken über das, was Bluey gesagt hat. Ich weiß, dass er Recht damit hat, dass die Chosen und auch die Technos wie ich an mir gemerkt habe, jemanden komplett umkrempeln können. Es getan haben. Um die Leute dann als Werkzeuge zu benutzen, als Marionetten. Allerdings sollte jeder eine zweite Chance bekommen können, so schwer es auch fallen mag, diese zu gewähren.
Vor dem Krankenhaus bin ich vorsichtig. Die Wände sind mit Graffiti besprüht, aber es gibt kein Anzeichen dafür, dass sich ein Tribe alles angeeignet hat. Keine Wachen sind zu sehen. Ich gehe die Stufen zur Eingangstür nach oben, dann höre ich Stimmen. Ich lehne mich an die Wand und versuche zu hören, was gesagt wird. Da sprechen eindeutig zwei Männer. Und das nicht besonders höflich. Leise lausche ich und warte ab.

tbc: Oblivio Krankenhaus Eingangsbereich Ü-18 Bereich

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 22 Jun - 12:30

cf: Märkte -> Märkte der Stadt

Ich betrete die Straße und schaue mich um. Wo soll ich denn jetzt hin gehen. Eigentlich will ich niemanden sehen. Aber die briefe müssen verteilt werden. ich setze mich dann einfach mal im Bewegung. Immer wieder musss ich innehalten um Briefe entgegen zu nehmen. Was ich mit einem gezwungenen Lächeln im Gesicht auch tue. Manchmal werde ich fragend angeschaut. Aber ich ignoriere die Blicke. es geht keinen was an, was mit mir ist.

tbc: Indutriegebiet -> alte Lagerhalle

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 22 Jun - 21:29

Ich schlendere mit finsterem Blick durch die zugemüllten Straßen der Stadt. Auf meinem Weg trete ich ein paar gammelige Dosen und Kartonreste beiseite, die sich hier beinahe stapeln. Joel hat sich auf die Suche nach seiner Liebsten, Lanai gemacht und ich habe wenig Interesse an diesem Pärchen Quatsch! Noch immer ärgert mich das Verhalten der Ratten. Sie haben uns abserviert, als wären wir noch nutzloser und verdreckter als sie selbst. Wie können sie es wagen! Meine Augen erhaschen einen Kerl, der ziemlich verdreckt aussieht und mir lüstern hinterhersieht. Ich verdrehe nur genervt die Augen. Allerdings brauche ich jetzt irgendetwas oder irgendjemanden um mich abzureagieren. Vielleicht sollte ich das schwache Dummchen mimen und ihm mein Knie brutal in sein bestes Stück rammen, sobald er zur Sache kommen will. So wie der aussieht, könnte ich ihn zusammenschlagen und niemand würde ihn vermissen. Es wäre Notwehr oder?! Kampftraining kann so langweilig sein...es ist doch viel schöner am lebenden Objekt zu üben. Ein leicht bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen.

Doch ich komme nicht dazu meinen Plan in die Tat umzusetzen, denn schon bemerke ich, wie einige Jugendliche anfangen zu tuscheln. Die Stimmung schlägt abrupt um. Sie wirken alle ängstlich...unruhig. Und zu meiner Verwunderung bin nicht ich diesmal die 'böse', die alle misstrauisch beäugen. Und das soll etwas heißen, immerhin trage ich die typische schwarze Techno Uniform. Es ertönt die angriffslustige Stimme eines Jungen. Sie wollen keine Sklaven der Chosen werden? Chosen?! Ruckartig bleibe ich stehen und verenge meine Augen zu Schlitzen, lasse diese langsam, scannend über die Szenerie gleiten. Wenn das mal nicht interessant ist. Ram würde es sicher interessieren, wenn sich in der Stadt noch einige der irren Zoot-Anbeter tummeln. Erst kann ich nicht ausmachen, wen die Jugendlichen meinen, doch dann erhebt ein Mädchen ihre Stimme. Sie ist recht hübsch, hat langes dunkles Haar und wirkt etwas verunsichert.

Sie erklärt, dass sie den Chosen nicht mehr angehört und das sich niemand Sorgen machen muss. Nicht mehr?! Ich gehe langsam ein paar Schritte zurück, um mit dem Schatten der Häuserwand zu verschmelzen. Meinen Rücken lehne ich gegen die Wand und beobachte wachsam was nun vor sich geht. Der Junge von eben redet sich regelrecht in Rage. Er droht ihr. Wenn sie nicht geht, wird er sich ihrer annehmen. Mutiger kleiner Kerl. Das Mädchen verdrückt sich für meinen Geschmack ziemlich feige und es kommt mir merkwürdig vor. Was, wenn sie doch nicht so harmlos ist wie sie tut? Was, wenn sie auf dem Weg zu einem geheimen Treffpunkt ist und deshalb möglichst jedem Konflikt ausweicht?! Der Junge debattiert noch mit seinen Freunden und ich nutze die Chance um der Dunkelhaarigen mit etwas Abstand zu folgen. Ich halte mich im Schatten der Häuserwände und beobachte schließlich, wie sie zögerlich die Treppenstufen zur Eingangstür des Krankenhauses emporsteigt. Sie wirkt unschlüssig, irgendwie etwas verloren.

Na bitte, wollen wir doch mal sehen, was du da drinnen so vorhast, Süße. Meine Hand wandert langsam zum Funkgerät. Doch ich verharre in dieser Bewegung. Soll ich wirklich Verstärkung holen? Was, wenn sie im Krankenhaus nur ihren Schlafplatz hat und tatsächlich total harmlos ist. Außerdem werde ich mit ein paar Zoot-Fanatikern auch alleine fertig. Sie sind nichts weiter als arme, schwache Irre! Ich komme nicht dazu, mir weitere Gedanken zu machen, denn schon wird die Tür aufgestoßen und ein ziemlich mies dreinblickender Kerl erscheint auf der Bildfläche. Das Mädchen stolpert ihm beinahe entgegen und er faucht sie an. Scheinbar ist noch jemand im Inneren, denn er spricht mit diesem. Spion? Ich hebe meine Augenbrauen an. Wenn er sie für einen Spion hält...dann laufen da drinnen zu hundert Prozent krumme Geschäfte. Er stellt sich dicht hinter sie und raunt ihr etwas ins Ohr, was ich nicht genau verstehen kann. Notgeiler Versager! Ich bleibe vorerst wo ich bin. Immerhin kann ich die Situation nicht ganz einschätzen. Sollte er die Kleine jedoch gegen ihren Willen in das Krankenhaus mitschleifen, werde ich mit von der Partie sein.

tbc: Oblivio Krankenhaus – Eingangsbereich

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 24 Jun - 21:36

cf: Sylvia Park - Eingangshalle

Ich betrete die Straßen der Stadt, welche mittlerweile recht gut gefüllt sind. Überall tummeln sich Jugendliche und ich ziehe es vor, mich im Schatten der Häuserwände fortzubewegen. Nicht, dass ich bei einer Auseinandersetzung unbedingt den Kürzeren ziehen würde, aber ich habe keine Lust auf unnötigen Stress. Und es gibt genug Leute, die mich lieber tot als lebendig sehen würden. In der Vergangenheit ist vieles falsch gelaufen. Und noch immer verbinden die Leute schreckliches mit uns Technos. Vielleicht werden sie uns niemals mehr trauen können. Dennoch können wir etwas bewegen und genau das habe ich vor. Ich hoffe, dass ich meine Leute in der richtigen Spur halten kann. Sie sind unberechenbar und einige von ihnen immernoch gefährlich. Doch sie alle haben einen guten Kern...halten diesen tief in sich verborgen. Diesen muss ich nur irgendwie aktivieren. Der alte Ram ist Geschichte. Ich kann wieder laufen...kann mich frei in der realen Welt fortbewegen und benötige keine Fantasiewelten mehr, in welche ich mnich flüchten muss. Doch es wird einige Zeit dauern, bis dies auch bei den meisten Jugendlichen angekommen ist. Ohne weitere Vorkommnisse erreiche ich schließlich das Vero Centre.

tbc: Vero Centre - Zimmer - Rams Gemach

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 28 Jun - 17:09

cf:
Märkte der Stadt

Mit schnellen Schritten nähern wir uns unserem Zuhause.

tbc: Blaues Haus - Eingang

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 3 Jul - 19:30

cf: Industriegebiet -> alte Lagerhalle

Ich trete aus der Halle und auf die Straßen. Ich schaue mich um und entdecke dabei die Stelle, wo ich vor Wochen ausversehen in den komischen Mann gelaufen bin. Dank Aki ist mir nichts passiert. Aber ein zweites mal brauche ich das nicht. Immer weider habe ich überlegte wo die wohl hergekommen sind. Aber ich weiß es einfach nicht. Aber jetzt den Kopf darüber zerbrechen bringt auch nichts. Ich wende mich von den Hallen also ab und schaue die Straße rauf und runter. Wo soll ich hin gehen? In der Mall war ich schon lange nicht mehr. Aber auch nicht im Krankenhaus bei Emily und Thackery. Ich wühle, in meiner Tasche nach der Glocke. Ich brauche sie nur kurz benutzen und schon bin ich wieder umzingelt. Aber ich bleibe nicht stehen so wie auf dem Markt. Ich laufe weiter. Im gehen sammel ich die Briefe ein und verteile sie.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 5 Jul - 22:56

cf: Vero Centre - Lobby

Ich schlendere eine ganze Weile mit einem strengen Blick durch die City. Meine Hände habe ich in den Hosentaschen vergraben. Durch mein schwarzes Jackett und mein seriöseres Aussehen, falle ich auf. Doch ich werde nicht augenblicklich den Technos zugeordnet, da ich die Uniform nicht trage. Das habe ich nie. Ich wollte schon immer anders sein. Herausstechen. Am liebsten im negativen Sinne. Ram hat es akzeptiert und für mich bedeutet es, mich freier bewegen zu können. Sollte doch jemand meinen, mich angreifen zu müssen, so bin ich bestens bewaffnet. Nicht umsonst sollte ich die Waffenlieferung für den Boss organisieren. Ich überlege kurzzeitig, wann ich das letzte Mal getötet habe. Es muss erst ein paar Monate her sein. Wir hatten Stress mit konkurrierenden Betreibern eines Freudenhauses in Christchurch. Ich habe nichts gefühlt, als mein Gegenüber in die Knie ging, sich alles rot färbte. Nichts. Ich habe ihn liegen lassen. Ihn sich selbst überlassen. Mein Blick wandert über die Vorübergehenden. Nichts besonderes. Bloß Gesindel, dass irgendwie versucht den eigenen Hintern in diesem Chaos zu retten. Versager.

Ein 'leichtes Mädchen', aufreizend gekleidet, kommt auf mich zu und ich mustere sie herablassend. Kurz überlege ich ob ich es mit ihr treiben soll und sie dann ohne Bezahlung liegen lasse. Bei dem Gedanken huscht ein bösartiges Lächeln über meine Lippen. Doch schließlich stoße ich das aufdringliche Mädchen von mir und höre nur noch ihr wütendes Gekeife in meinem Rücken. Es ist doch immer das gleiche mit diesen dreckigen Weibern! Nachdem ich mir die Stadt angesehen habe, jedoch nichts wirklich interessantes ausmachen konnte, wende ich mich dem Stadtrand zu. In den Randbezirken laufen schließlich die dubiosesten Geschäfte. Und nach eben jenen zwielichtigen Gestalten suche ich. Sie sind es, die oftmals am weitesten herumkommen und die besten Infos haben. Ich bin immer gut damit gefahren, Kriminelle als Verbündete zu suchen. Und so werde ich es hier auch machen. Ich verlasse also den Stadtkern und biege auf einen Feldweg ein. Hier sehe ich nur noch vereinzelt Jugendliche. Das ist ein gutes Zeichen.

tbc: Feldweg hinter Sektor 4

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 6 Jul - 22:15

Cf: Flavor’s Heart

Ich stehe auf der Veranda der Bar und blicke direkt in die Sonne. Es muss schon Nachmittag oder so sein. Die Sonne strahlt und es ist angenehm warm, obwohl fast schon wieder zu warm. Wie lange habe ich denn geschlafen? Normalerweise bin ich ja kein Langschläfer aber na ja normalerweise mache ich auch nicht die Nacht zum Tag. Einige Kids sind in den Straßen unterwegs. Ich lasse mich mit der Menge treiben und bleibe hier und da mal kurz stehen. Essen? Wo finde ich was? Hat Anna mir nicht von diesem Händler-Tribe erzählt? Na ja aber zum Tauschen habe ich nichts und ich bin auch nicht gerade erpicht darauf, die Typen vom Fluss wiederzusehen. Ich bleibe vor einem Haus stehen. Es muss mal ein Wohnhaus gewesen sein. Der Eingang wirkt ein wenig verfallen. Ob ich reingehen soll? Die Neugier siegt. Ich rüttle an der Tür. Verschlossen. Ob hier jemand wohnt? Ich gehe ein Stück zurück und stemme mich dann mit voller Wucht gegen die Tür. Mit einem Ruck gibt sie nach.
Ich betrete das Gebäude. Die Holztreppe knirscht unter meinen Füßen. Ein muffiger Geruch herrscht im Haus. Erst jetzt bemerke ich dass es ein Einfamilienhaus gewesen sein muss. Ich betrete die Küche. Die Hoffnung darauf hier etwas zu essen zu finden, schwindet augenblicklich. Alles verwüstet. Man kann die Küche gar nicht richtig betreten, so zugemüllt ist alles.
Ich höre ein Rascheln und verharre augenblicklich in meiner Position. Plötzlich springt eine fette Ratte unter ein paar Kartons hervor. Sie rennt an mir vorbei und hinaus auf die Straße. Gut, nur ein Tier. Ich verlasse die Küche und gehe die Treppe ins Obergeschoss. Es ist schon weniger verwüstet aber ob ich hier etwas zu essen finde, fraglich. In einem Zimmer, was früher wohl ein Elternschlafzimmer gewesen sein muss, finde ich ein paar Krücken neben dem großen Bett. Da kommt mir eine Idee. Die Krücken könnte ich dem Jungen in der Bar mitbringen. Wenn das Fieber gesunken ist, möchte er sicher nicht die ganze Zeit im Bett liegen, das wäre selbst mir zu langweilig. Ich greife danach und nehme sie mit. Die Bisswunde braucht sicher ein paar Wochen um zu verheilen. Aber wie ich ihn einschätze, wird er sicher bald wieder versuchen aufzustehen und dann wäre es doch besser, wenn er das Bein erst mal nicht belastet. Ob er so einsichtig ist? Wenn nicht kann Alaska ihn bestimmt zur Vernunft bringen, hoffe ich jedenfalls. Oder schlimmer er gehört zu der Sorte Mann, die sich von Frauen nichts sagen lässt aber so gut konnte ich ihn in der kurzen Zeit nicht einschätzen, also alles nur Spekulationen. Ich sollte mir lieber keine vorgefasste Meinung über ihn bilden. Immerhin kann ich nicht sagen, ob er ohne Schmerzen genauso unfreundlich zu Fremden ist, wie mit Schmerzen. Ich durchwühle die Schränke in den anderen Räumen und kann sogar ein paar Büchsen mit Spaghetti, Erbsensuppe und Ravioli. Na ja besser als nix. Haltbarkeitsdaten sagen sowieso nichts aus. Das Essen in Dosen hält sich länger als an glaubt. Ich sollte mich langsam wieder auf den Weg machen. Sicher sind die beiden schon wach und haben Hunger. Ich hoffe, nur sie hat einen Büchsenöffner in der Bar. Obwohl, ich kann ja in der Küche nochmal nachsehen gehen, vielleicht finde ja was. Aber meine Suche nach einem Dosenöffner bleibt erfolglos. Ich verstaue die sechs Büchsen in meinem Rucksack. Sie klappern verdächtig, weshalb ich sie in meine Decke einwickle. Schon besser. Ich will meine Beute schließlich nicht abgenommen bekommen. Das wäre sehr ärgerlich. Mein Magen knurrt. Ja, gibt bald was, beruhige ich ihn. Ich betrete die Straße durch die Vordertür. Die Sonne neigt sich langsam auch wenn es erst später Nachmittag zu sein scheint. Von weitem erkenne ich ein mir vertrautes Gesicht. Anna? Ich bleibe stehen und warte ab. Die Krücken schultere ich erneut. Ob sie mich auch gesehen hat?

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