The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
StartseiteFAQSuchenMitgliederFacebook-CommunityAnmeldenLogin
Austausch | 
 

 Straßen der Stadt

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 8 ... 12, 13, 14, 15, 16  Weiter
AutorNachricht
Jona*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 47
Anmeldedatum: 17.05.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 6 Jul - 22:15

Cf: Flavor’s Heart

Ich stehe auf der Veranda der Bar und blicke direkt in die Sonne. Es muss schon Nachmittag oder so sein. Die Sonne strahlt und es ist angenehm warm, obwohl fast schon wieder zu warm. Wie lange habe ich denn geschlafen? Normalerweise bin ich ja kein Langschläfer aber na ja normalerweise mache ich auch nicht die Nacht zum Tag. Einige Kids sind in den Straßen unterwegs. Ich lasse mich mit der Menge treiben und bleibe hier und da mal kurz stehen. Essen? Wo finde ich was? Hat Anna mir nicht von diesem Händler-Tribe erzählt? Na ja aber zum Tauschen habe ich nichts und ich bin auch nicht gerade erpicht darauf, die Typen vom Fluss wiederzusehen. Ich bleibe vor einem Haus stehen. Es muss mal ein Wohnhaus gewesen sein. Der Eingang wirkt ein wenig verfallen. Ob ich reingehen soll? Die Neugier siegt. Ich rüttle an der Tür. Verschlossen. Ob hier jemand wohnt? Ich gehe ein Stück zurück und stemme mich dann mit voller Wucht gegen die Tür. Mit einem Ruck gibt sie nach.
Ich betrete das Gebäude. Die Holztreppe knirscht unter meinen Füßen. Ein muffiger Geruch herrscht im Haus. Erst jetzt bemerke ich dass es ein Einfamilienhaus gewesen sein muss. Ich betrete die Küche. Die Hoffnung darauf hier etwas zu essen zu finden, schwindet augenblicklich. Alles verwüstet. Man kann die Küche gar nicht richtig betreten, so zugemüllt ist alles.
Ich höre ein Rascheln und verharre augenblicklich in meiner Position. Plötzlich springt eine fette Ratte unter ein paar Kartons hervor. Sie rennt an mir vorbei und hinaus auf die Straße. Gut, nur ein Tier. Ich verlasse die Küche und gehe die Treppe ins Obergeschoss. Es ist schon weniger verwüstet aber ob ich hier etwas zu essen finde, fraglich. In einem Zimmer, was früher wohl ein Elternschlafzimmer gewesen sein muss, finde ich ein paar Krücken neben dem großen Bett. Da kommt mir eine Idee. Die Krücken könnte ich dem Jungen in der Bar mitbringen. Wenn das Fieber gesunken ist, möchte er sicher nicht die ganze Zeit im Bett liegen, das wäre selbst mir zu langweilig. Ich greife danach und nehme sie mit. Die Bisswunde braucht sicher ein paar Wochen um zu verheilen. Aber wie ich ihn einschätze, wird er sicher bald wieder versuchen aufzustehen und dann wäre es doch besser, wenn er das Bein erst mal nicht belastet. Ob er so einsichtig ist? Wenn nicht kann Alaska ihn bestimmt zur Vernunft bringen, hoffe ich jedenfalls. Oder schlimmer er gehört zu der Sorte Mann, die sich von Frauen nichts sagen lässt aber so gut konnte ich ihn in der kurzen Zeit nicht einschätzen, also alles nur Spekulationen. Ich sollte mir lieber keine vorgefasste Meinung über ihn bilden. Immerhin kann ich nicht sagen, ob er ohne Schmerzen genauso unfreundlich zu Fremden ist, wie mit Schmerzen. Ich durchwühle die Schränke in den anderen Räumen und kann sogar ein paar Büchsen mit Spaghetti, Erbsensuppe und Ravioli. Na ja besser als nix. Haltbarkeitsdaten sagen sowieso nichts aus. Das Essen in Dosen hält sich länger als an glaubt. Ich sollte mich langsam wieder auf den Weg machen. Sicher sind die beiden schon wach und haben Hunger. Ich hoffe, nur sie hat einen Büchsenöffner in der Bar. Obwohl, ich kann ja in der Küche nochmal nachsehen gehen, vielleicht finde ja was. Aber meine Suche nach einem Dosenöffner bleibt erfolglos. Ich verstaue die sechs Büchsen in meinem Rucksack. Sie klappern verdächtig, weshalb ich sie in meine Decke einwickle. Schon besser. Ich will meine Beute schließlich nicht abgenommen bekommen. Das wäre sehr ärgerlich. Mein Magen knurrt. Ja, gibt bald was, beruhige ich ihn. Ich betrete die Straße durch die Vordertür. Die Sonne neigt sich langsam auch wenn es erst später Nachmittag zu sein scheint. Von weitem erkenne ich ein mir vertrautes Gesicht. Anna? Ich bleibe stehen und warte ab. Die Krücken schultere ich erneut. Ob sie mich auch gesehen hat?
Nach oben Nach unten
Anna*
The Soukies


Anzahl der Beiträge: 190
Anmeldedatum: 31.05.14

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jessi

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 8 Jul - 9:25

Ich laufe und laufe. Manchmal muss ich auch anhalten, weil so viele was von mir wollen. Meine Umhängetasche füllt sich immer mehr. So viele haben zur Zeit was zu erzählen. Oder liegt es daran, das ich ein paar Tage nichts gemacht habe? Wenn das hier schon so ist, wie sieht das in den anderen Städten dann erst aus. In manchen war ich schon Wochenlang nicht mehr. Ob sich da die Briee wohl stapeln? Oder ob sich irgendwer inzwischen getraut hat, selber den Postboten zu machen? Ich weiß es nicht. Aber ich werde es sehen, wenn ich mal wiedxer auf wanderschaft gehen sollte. Ich gehe weiter und halte dann aber inne. Ein Jugendlicher läuft in mich rein und flucht. Aber ich beachte ihn nicht. Ich schaue mich um. Ich habe das Gefühl beobachtet zu werden. Aber von wem? Und wo steht der jenige? Langsam schaue ich mich um. Drehe mich hin und her. Kann aber nichts entdecken. Aber gerade als ich weiter gehen kann, sehe ich ihn. Jona. Er steht vor einem der verlassenden gebäuden udn schaut zu mir rüber. Also habe ich ihm meine abstehenden Nackenhaare zu verdanken. Aber solange es nur er ist und nicht irgendwer, beruhigt mich das schon. Lächelnd schaue ich zu ihm ruber und hebe die Hand um zu winken. Was dazu führt, das ein paar Kids um mich herum, neugierig zu Jona schauen. Aber das will ich nicht. Ich will ihn nicht wie auf einem Silbertablette servieren. Also verscheuche ich sie. Murrend ziehen sie ab. Sie sind immer alle so neugierig. Aber manches geht sie nichts an. so wie mein Privatleben. Das soll keiner wissen. Und zu meinem Privatleben zähle ich Jona. Auch wenn die Umstände unseren bisherigen Treffens nicht gerade unter einem guten Stern gestanden haben. Aber sowas kann man ändern.

-
Anna, 18, the Soukies

weitere Chara´s: Salene, Danni, Cloe, Nick, Isa, Jo, Kiki, Nika, Mia, Bill, Patricia, Mel, Faye, Wendy
Nach oben Nach unten
Jona*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 47
Anmeldedatum: 17.05.15
Alter: 20

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 10 Jul - 17:20

Sie steht dort und starrt mich an. Und was tut sie? Nichts. Nachdem Theater am Fluss hätte ich wenigstens gedacht, dass sie das Bedürfnis hat mit mir zu reden und mir, na ja sagen wir mal, die Situation zu erklären. Aber nein. Sie bleibt in einiger Entfernung stehen. Geht nicht mal auf mich zu. Also hat sie doch kein Interesse an mir. War ja klar, dass ihr dieser Emil oder Elias oder wie auch immer, wichtiger ist. Warum reden Frauen nie Klartext mit einem? Immer einen auf rätselhaft und geheimnisvoll machen. Es nervt wirklich. Sie hätte es mir ins Gesicht sagen können. Sollte ich doch lieber wieder ins Haus gehen und so tun als ob ich sie nicht gesehen hätte? Aber ich muss doch noch, das Essen in der Bar abliefern. Ich will mich schließlich bei Alaska bedanken, dass sie mich bei sich hat schlafen lassen. Auch wenn ihr Freund ein Riesenproblem damit hatte. Ich gehe weiterhin davon aus, dass die Schmerzen ihn so unfreundlich werden ließen. Sie sieht mich immer noch an. Ich blicke weg. Ich muss aber an ihr vorbei wenn ich das Zeug in der Bar abliefern will. Mist, was mache ich jetzt? Sie mag dich nicht, also geh einfach weiter, als wenn du sie nicht kennen würdest. Ganz einfach. Ich gehe weiter und würdige sie keines Blickes. Das hat sie davon. Ich habe mich wohl grundlegend in ihr getäuscht. Tja Fehler sind menschlich. Kurz vor der Bar verharre ich. Mist, du Idiot hast die Tür offen stehen gelassen. Ich erblasse. Hoffentlich hat kein anderer die Bar, in meiner Abwesenheit betreten. Ich stelle mich auf die Veranda und sehe hinein. Der junge Typ sitzt an einem der Tische und schläft. Sein Kopf ruht auf dem Tisch. Ich lege meinen Rucksack ab. Ich hole die Büchsen heraus und stapele sie innen neben der Tür. Na hoffentlich finden sie die Konserven, bevor es ein anderer tut. Die Krücken lege ich dazu. Hoffe, der Junge akzeptiert mein Friedensangebot, auch wenn er nicht wissen wird, von wem es kommt. Wir hatten vielleicht einen schlechten Start aber ich bin sicher wir wären gute Freunde geworden. Na ja egal. Ich hatte sowieso nicht vor lange hier zu bleiben. Es ist wie ich es Alaska gesagt habe. Ich bin ein Blatt, das sich vom Wind in die Ferne treiben lässt. Nie an einen Ort gebunden und immer frei. Mein Freiheitsdrang ist in der Natur am stärksten ausgeprägt. Ich muss mich frei bewegen können. Ohne Zwang an einen Ort gebunden zu sein. Ich vermisse meine Pferde, Paddy und Joey. Mit Joey konnte man stundenlang über Feld und Flur reiten. Das machte unglaublich viel Spaß. Durch dunkle Täler und dichte Wälder. Mein Bruder David konnte sich leider nicht so für die Pferde begeistern. Als kleines Kind hat Paddy ihn abgeworfen, seitdem hatte David schreckliche Angst vor dem Reiten. Na ja ich konnte es irgendwie verstehen. Mir wäre es wahrscheinlich ähnlich gegangen, wenn Joey mich abgeworfen hätte. David. Die Erinnerung kommt wieder hoch. Was machst du jetzt, kleiner Bruder? Wo bist du?

tbc: Tiefer Wald FSK 18

-


Zuletzt von Jona* am Di 21 Jul - 18:18 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Anna*
The Soukies


Anzahl der Beiträge: 190
Anmeldedatum: 31.05.14

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jessi

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 10 Jul - 22:53

Wir sehen uns für einen Moment an. Und gerade als ich einen Schritt auf ihn zumachen will, geht er weg. Ich schlucke. Ob ich jetzt was falsch gemacht habe? Wenn ja, was? Ich weiß es gerade nicht, Ich verfolge ihn mit den Augen, wo er hin geht. Ob ich ihm folgen soll? Ich kaue auf meiner Unterlippe herum. Und dann setze ich mich in Bewegung. Ich will mit ihm reden. Ich will ihm das ganze erklären. Aber dann ändert er seine Richtung. Ob er mich bemerkt hat? Ich schaue mich um. Er geht zum Sky Tower. Ich zögere kurz. Ich war noch nie da oben. Aber alles ist irgendwann mal das erste mal. Also folge ich ihm.

tbc: Sky Tower

-
Anna, 18, the Soukies

weitere Chara´s: Salene, Danni, Cloe, Nick, Isa, Jo, Kiki, Nika, Mia, Bill, Patricia, Mel, Faye, Wendy
Nach oben Nach unten
Patricia*
The Soukies


Anzahl der Beiträge: 112
Anmeldedatum: 26.12.14
Alter: 19
Ort: Auckland

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Verheiratet
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jessi

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 14 Jul - 19:50

cf: Märkte

Zusammen mit Akona betrete ich die Straße. Ich wende mich in die Richtung in die wir müssen, damit wir zum Bauernhof kommen. Aber Akona geht in die andere Richtung. verwirrt schaue ich ihr hinter her. Mit schnellen Schritten folge ich ihr. Das muss sie mir gleich mal erklären.

tbc: blaues Haus

-
Patricia, 19, The Soukies

weitere Chara´s: Cloe, Salene, Danni, Nick, Bill, Jo, Isa, Mia, Anna, Faye, Kiki, Nika, Mel

PN´s bitte an die Admina Jessi schicken, da sie sonst nicht gelesen werden!!!!!!
Nach oben Nach unten
Royal Hope-NPC*
Tribe Member


Anzahl der Beiträge: 35
Anmeldedatum: 19.02.15
Ort: Universität von Auckland

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 20 Jul - 22:24


NPC Victoria de Belle, Baronet de Belle (19)

Straßen der Stadt - Nahe dem Verwaltungsbezirk

Ich bin mir meinen Leuten schon eine Weile auf den Straßen dieser Stadt unterwegs, seitdem ich von der Uni
aufgebrochen bin. Und irgendwie fühle ich mich beobachet. Vielleicht ist es auch kein Wunder, wer ist heuzutage
schon mit Wachen und Gefangenen um die Tageszeit unterwegs. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass
nicht nur Blicke von Passanten an uns heften. Vielleicht werden wir auch ausspioniert. Es würde mich jedenfalls
nicht wundern, wenn unsere Gruppe mehr Aufmerksamkeit erregt als angedacht. *Ich hofffe es bleibt beim kucken.
Ich habe keinen Bock diese einmalige Chance wegen solch einem Zwischenfall zu versäumen.*
Genervt gehe ich
mit meinen Leuten weiter.
Nach einigen Minuten sehe ich ein Gebäude. Wenn mich nicht alles täuscht ist es die Zentrale der Technos hier in
Auckland. Eine gewisse Erleichterung macht sich in mir breit. *Dieses ewige rumlaufen und begafft werden liegt mir
nicht. Normalerweise würde ich nicht freiwillig eine solche Wanderung auf mich nehmen, wozu gibt es sonst Personal.
Aber wer weiß, wenn ich es richtig mache, kann ich vielleicht endlich in den Hochadel aufsteigen. Damit wäre ich
meinem Traum ein Stückchen näher.*
Mitten in Gedanken bekomme ich fast nicht mit, dass wir bereits vor dem
Eingang zum Vero Centre stehen. Mit Fingerzeichen weise ich meine Leute an wachsam zu sein.

gt. Vero Centre - Die Lobby

-

Wir sind die NPCs von Royal Hope. (klick)
Für PW-Anfragen und so bitte direkt PN an Kaze oder jemanden vom Forenteam.
Nach oben Nach unten
Liz*
Tribe Member


Anzahl der Beiträge: 5
Anmeldedatum: 05.07.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Julez

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 21 Jul - 21:58

FIRST POST

Ich atme tief durch und sehe mich um, lange hatte ich keine Stadt mehr gesehen.
In meinen Augen liegt etwas motiviertes, aber auch etwas hoffnungsvolles.
Völlig Gedankenversunken reisst mich die Stimme meiner Tochter wieder in die Realität.
"Mama...Mama...ich will nicht mehr laufen, ich bin so müde!"
Ich sehe nach unten zu meiner Tochter die erschöpft meine Hand fest hält.
Liebevoll schaue ich sie an und bücke mich zu ihr hinunter. Streichel ihr über ihr Haar und sage mit sanfter Stimme: "Ich weiss mein Schatz! Aber du musst noch ein wenig tapfer sein."
Schließlich nehme ich meine kleine Maus auf den Arm und halte sie beschützend fest.
Es war schon dunkel draußen und ich hatte keine Ahnung was mich hier erwartet. Ich muss umbedingt etwas finden, wo wir übernachten können!
Ob ihr Vater vieleicht hier ist?...Naja ich muss die Ruhe bewahren, schon alleine für meine kleine Prinzessin!

Ich wippe die kleine Mila auf meinem Arm hin und her und warte bis sie einschläft.
Da wir einen langen Weg hinter uns hatten, gelang mir das ganze recht schnell.
Erneut streichel ich sanft über ihr Haar..."Schlaf gut meine kleine! Ich liebe dich!" flüster ich meiner kleinen Tochter zu.
Wenigstens einer von uns kann schlafen!
Nach oben Nach unten
Chuck*
Techno


Anzahl der Beiträge: 54
Anmeldedatum: 17.05.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Lisa

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 22 Jul - 11:38

cf: Feldweg hinter Sektor 4

Die arrogante Art der schönen Fremden ist keine Schutzmauer? Sie war schon immer so? Eingeschnappt sieht sie mich an und erklärt mir hochnäsig, dass ich mich nicht überschätzen soll. Sie wird es nicht zulassen, dass ich ihr, wie auch immer, zu nahe kommen werde. „Wie du meinst...“, sage ich daraufhin nur kalt, bemerke aber, dass die Dunkelhaarige für einen kurzen Moment nachdenklich aussieht. Ob sie sich meine Worte doch irgendwie durch den Kopf gehen lässt? Das kann dir sowas von egal sein, Chuck. Du hast schon viel zu viel Zeit mit dieser zickigen Göre vermplempert. Und wozu das Ganze?? Du bist in diese Stadt gekommen, um wichtige Aufträge für deinen Boss zu erledigen. Nicht um dich mit einem selbstverliebten Mädchen auseinanderzusetzen, dass dir auf der Nase herumtanzt! Als ich sie als einen Menschen einschätze, der nur sich selbst sieht, dem alle anderen Menschen egal sind, stimmt sie mir zu. Sie wendet den Blick ab und sagt mir arrogant, dass sie glücklich so ist. Meine Augen gleiten kühl und unnahbar über ihre zarte Gestalt. „Schön.“, ist alles was ich daraufhin distanziert erwidere.

Doch sie wirkt alles andere als das. Sie wirkt verbittert, angriffslustig...als würde sie jeder Mensch, dem sie begegnet, verletzen wollen und sie müsste sich verteidigen. Ihr hitziges Gemüt, wird nur noch mehr angestachelt, als ich ich anzweifle, dass sie weiß, was gut für sie ist. Sie erklärt, dass sie keinen Aufpasser braucht und dass sie alt genug wäre. Denk doch was du willst. Entweder du kommst mit deiner Art weiter durchs Leben oder du scheiterst. Ich werde nicht dabei sein, wenn du fällst oder aufsteigst. Es ist ja nicht so, dass ich anders wäre. Es gab einen einzigen Moment in meinem Leben, als ich einem anderen Menschen gegenüber so etwas wie Gefühle zeigte. Nie wieder bin ich härter gefallen wie zu dieser Zeit. Vielleicht hast du die Chance aus dieser Kälte auszubrechen, Kleines. Vielleicht ist es für dich noch nicht zu spät, wie es bei mir der Fall ist. Ich werde fallen, früher oder später, spätestens wenn die Drogen meinen Körper vollends ausgezehrt haben. Und das ist nur noch eine Frage der Zeit. Ich finde es noch nicht einmal sonderlich schade...! Als ich verdorben raune, dass ich weiter von ihr träumen werde, wirft sie mir nur einen zutiefst abwertenden Blick zu. Ich lächle sie arrogant an.

Wir machen uns auf den Weg in die Stadt. Nachdem Chiara mir leise erklärte, dass unser Kuss mehr als nett war, sieht sie mich aus großen, unschuldig wirkenden Augen an. Warum bist du nur so verdammt hübsch?!, schießt es mir durch den Kopf, als ich mich ihr zuwende und sie kalt ansehe. Absolute Stille herrscht nun um uns herum. Lediglich das Knacken einiger Äste im Unterholz ist dann und wann zu hören. Ich lasse mich davon nicht irritieren. Chiara sieht mich abwartend an, eine Mischung aus Unbehagen und Ungeduld spiegelt sich auf ihrer Miene wider. Tja, Süße...leider gefällt es mir viel zu gut, dich zappeln zu lassen. Du hast mich lange genug angezickt...jetzt ist es an der Zeit, dass ich ein bisschen Macht auf dich ausübe. Sie könnte jetzt umdrehen und einfach gehen. Doch das tut sie nicht. Warum sollte sie? Sie hat immerhin einen Dummen gefunden, der sie in die Stadt bringt! Als ich langsam meine Hand aus der Hosentasche ziehe, schließt Chiara unwillkürlich die Augen, fast so als erwarte sie etwas schreckliches. Ich runzle leicht die Stirn. Glaubt sie ich würde ihr wieder wehtun?? „Hey...“, sage ich leise. „Ich werde dir nie wieder weh tun, das verspreche ich dir...“, Ich berühre mit meinem Daumen ihre Lippen.

Als ich die Konturen nachfahre, öffnet sie ihre Lippen ein Stück weit und umspielt meinen Finger. Ich schlucke und beobachte das ganze genüsslich mit meinen dunklen Augen. Spüre ihre feuchten Lippen. Oh ja...es macht mich an, wenn du das tust! Erneut befeuchte ich meine Lippen leicht mit der Zunge und sehe ihr dann in die Augen. Ich soll ihren Sinneswandel einfach hinnehmen? Als ich ihr kurzzeitig ein wärmeres Lächeln schenke, scheint sie das etwas aus dem Konzept zu bringen. Sie erwidert dieses verwirrt, dezent. Meine Miene wird schnell wieder eiskalt. Was war das denn?! Ich muss mir diese Göre aus dem Kopf schlagen! Sie wird mir nichts als Ärger bringen. Ich muss sie schnellstmöglich loswerden, vielleicht kann sie mit Lee-Min gehen und in der Lagerhalle schlafen. Oder auf der dreckigen Straße! Egal wo, hauptsache ich bin sie endlich los! Als ich meine Hand sanft beschützend über ihren Oberarm streichen lasse, sieht sie mich wieder arrogant an, entzieht mir ihren Arm als würde die Berührung schmerzen.

Wir wollten keine Händchen halten? Ein kühles Lächeln umspielt meine Lippen und ich hebe abwehrend meine Hände an, ziehe die Augenbrauen arrogant in die Höhe. „Da hast du vollkommen Recht, Schätzchen...“, sage ich beinahe abwertend und nachdem Chiara mir zugestimmt hat, gehen wir drei stumm in Richtung Stadt. Das plötzliche Schweigen zwischen uns stört mich nicht. Ich habe den beiden vorerst nichts mehr zu sagen. Es dauert eine ganze Weile bis endlich die Gebäude vor uns aufragen. Wir betreten die Straßen und ich lasse meine dunklen Augen wachsam über die Umgebung wandern. Nur wenige Streuner treiben sich um diese Zeit hier herum. Dreckige, weltentrückte Gestalten, die den beiden Mädchen lüsterne Blicke schenken, es wagen, sich ihnen zu nähern und obszöne Gesten anzudeuten. „Verpisst euch!“, zische ich kalt zwischen den Zähnen hervor und werfe den Kerlen einen vernichtenden Blick zu.

„Na kommt schon ihr Süßen, was hat er euch gezahlt? Ich kann das sicher toppen.“ Ich lege schützend eine Hand auf Lee-Mins Schulter und ziehe sie von dem Kerl weg. „Ich hab gesagt ihr sollt euch verpissen...tut ihr es nicht...werden die Ratten eure Reste morgen früh vom Boden lecken...“, meine Stimme ist nur noch ein bedrohliches Grummeln. Wie der Vorbote eines gewaltigen Gewitters. Ich lasse Lee-Mins Schulter los und trete auf den Kerl zu. „Willst du es drauf ankommen lassen?“ Mein Blick ist der eines Killers. Wie viele Menschen habe ich kaltblütig getötet? Ich weiß es nicht. Der Kerl nuschelt etwas unverständliches, geht dann ein paar Schritte zurück und verschwindet mit seinen Freunden in einer Seitengasse. Ich schaue den Typen hinterher.

„Willkommen in der Stadt..“, raune ich Chiara zu und schaue sie kurz an. „Wenn du was besseres erwartet hast...muss ich dich enttäuschen.“ Dann wende ich mich an Lee-Min. „Du wirst uns jetzt zeigen müssen, wo der Markt ist. Ich kenne mich hier genau so wenig aus, wie Chiara. Vielleicht harrt einer deiner Brüder dort aus.“ Lee-Min nickt lächelnd und setzt sich dann in Bewegung. Ich schaue kurz zu der zickigen Dunkelhaarigen und folge dann dem asiatischen Mädchen. Überall liegt Müll herum, vereinzelt kreuzen abgemagerte, fauchende Katzen unseren Weg. Diese Stadt bietet ein jämmerliches Bild. Ob Chiara sich das so vorgestellt hat??

-
There's something inside you, it's hard to explain
There's something inside you, boy, but you're still the same!

Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Impala, Ravenna
Nach oben Nach unten
Milo*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 42
Anmeldedatum: 15.06.15
Alter: 19

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Vampiresgirl (Mellie)

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 22 Jul - 16:57

Cf: Krankenzimmer 1 FSK 18

Diese Technos haben echt Nerven. Die Alte hat doch nicht wirklich geglaubt, ich würde ihr etwas über meine Pläne erzählen? Typisch Techno. Sehen gar nicht so dumm aus wie sie in Wahrheit sind. Ich begehe mich in den dunklen Eingangsbereich und lausche. Man hört nichts. Dann werden der Idiot und seine angebliche Schwester wohl gegangen sein. Oder die beiden treiben irgendwas in einem der Zimmer. Ich muss bösartig schmunzeln. Der Schmerz lässt mich das Gesicht noch mehr verziehen. „Scheiße.“ fluche ich leise. Die Drohungen der Techno-Tussi sind mehr als lächerlich. Man kann noch die Spuren von unserem Kampf sehen, auch wenn es jetzt schon stockdunkel draußen ist. Ich sollte mir vielleicht ein Schlafquartier für die Nacht suchen. In diesem gammligen Krankenhaus bleibe ich jedenfalls keine Sekunde länger. Ich durchquere die dunkle Eingangshalle, immer darauf gefasst, dass der W*chser aus einer der dunklen Ecken auf mich zu springt aber Angst verspüre ich keine. Vielleicht sollte ich ihn suchen gehen. Aber solange das Weib mit der Armbrust bei ihm ist, habe ich keine Chance. Ich habe keine Lust mich erschießen zu lassen, ohne zu wissen, was mit meiner Patsy passiert ist. Außerdem habe ich noch einen Auftrag zu erledigen. Ob ich mit Luke in Kontakt treten sollte und ihm alles erklären sollte? Blake war ja fuchsteufelswild. Das gefällt mir nicht. Ich enttäusche meinen Anführer nur sehr ungern, nachdem er so großzügig zu mir war. Immerhin hat nicht jeder Sklave die Chance ein Mitglied des Tribes zu werden. Man muss sich als fähig erweisen. Der Schmerz in meiner Nase macht mich auch noch mal wahnsinnig. Ich brauche dringend etwas zum Kühlen. Ich verlasse die Eingangshalle. Draußen verharre ich kurz. Der Platz vor dem Krankenhaus ist menschenleer, soweit ich das erkennen kann.

Ich biege um die nächste Ecke und bin auf einer der großen Hauptstraßen aber ich habe keine Ahnung wohin diese Straße führt. Und die Mall werde ich wohl kaum im Dunkeln finden. Ich gähne. Mist, jede Bewegung im Gesicht schmerzt. Das kann ja noch witzig werden. Kann mich nicht erinnern, dass mein Armbruch letztes Jahr so höllisch geschmerzt hat. Aber da hatte ich wenigstens annährend gute medizinische Versorgung im Hauptquartier. Vom Pferd gefallen. Das muss man sich mal vorstellen. Ich bin auf einer Farm groß aufgewachsen, mit sehr vielen Tieren. Ich reite seit ich 4 Jahre alt war. Und breche mir den Arm weil mich ein Gaul abwirft. Da habe ich mich vor den Jungs schön blamiert. Die Narbe kann man heute noch sehen. Die Story könnte ich nicht mal Patsy erzählen, die würde mich glatt auslachen. Verständlicherweise. Ich nehme meinen Rucksack ab und setzte mich vor einen Hauseingang. Mit dem Rücken lehne ich mich ans kühle Geländer der Veranda.

Hätte ich das wirklich durchgezogen? Mit der Techno rumzumachen, wenn sie nicht so ein Loser gewesen wäre? Nein, hätte ich nicht.
Ich spiele gerne mit Frauen aber was Festes ist draus nie entstanden. Das lächelnde Gesicht meiner Freundin erscheint vor meinem geistigen Auge.  Ich erinnere mich gerne an unseren ersten Kuss zurück am Lagerfeuer. Obwohl ich ziemlich aufgewühlt war an dem Tag. Man muss nicht jeden Tag einem Mädchen sagen, dass man ihre Gefühle leider nicht erwidert. Carrie hieß sie glaube ich. Sie tat mir leid. Noch Tage später war sie mir sauer, vor allem als ich Patsy als meine Lebensgefährtin auserwählt hatte. Aber gegen seine Gefühle kann man nun mal nichts tun. Das Herz entscheidet, wen man liebt und nicht der Verstand. Sie fehlt mir wirklich schrecklich. Vielleicht kann ich sie überreden mit mir zu meinem Tribe zu kommen aber dafür muss ich sie ja erstmal finden. Ich schlage mit der Faust gegen das Holz der Veranda. Plötzlich höre ich Stimmen. Dunkel kann ich die Umrisse von einer Gruppe von Personen erkennen. Nein nicht noch mehr Nieten. Mein Bedarf für heute ist wirklich mehr als gedeckt. Vor allem was Techno-Loser anbelangt. Hat man denn nie seine Ruhe? Wenns in dieser Mall genauso läuft, dass nur Nieten ein- und ausgehen, werde ich mich dort nicht lange aufhalten, egal was mein Anführer dazu sagt. Dann planen die Ratten eben nichts, mir egal.

-
Nach oben Nach unten
Chiara*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 63
Anmeldedatum: 28.06.15
Alter: 16

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Julez

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 22 Jul - 22:41

cf: Feldweg hinter Sektor 4

Cuck stimmt mir zu als ich meine das wir kein Händchen halten wollten. Ich spüren wie er seine Hand von mir nimmt, die grad noch an meinem Arm lag wärend er mir ein kühles lächeln entgegenbringt was ich micht einschätzen kann. Nachdem ich ihm recht gab das wir uns endlich mal auf den Weg in die Stadt machen sollten, gingen wir los. Niemand hatte mehr etwas zu sagen und das war auch gut so. Ich war froh das ich mal meine Ruhe hatte. Der Weg zog sich ganz schön...als jedoch langsam aber sicher die ersten Gebäuden der Stadt zu erkennen gaben. Trotz der Dunkelheit konnte man durch das Licht des Mondes und der Sterne einiges erkennen. Ich versuche mir vorzustellen wie es wohl aussehen würde wenn die Straßenlaternen und die Lichter der Gebäude die Stadt zum strahlen bringen würden. Doch je näher wir kamen um so mehr wurde mir klar das es hier nichts gab was strahlte.

Die Straßen sind dreckig, alles ist vermüllt und verkommen. Mein Blick wandert ziellos durch die gegend, wärend in meinen Augen etwas misttrauisches liegt. Na super, das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Dafür war ich monate lang unterwegs? Irgendwie ärgere ich mich grade ein bisschen über mich selbst, ich glaubte ich hätte mein Ziel erreicht und es schien mehr als entäuschend zu sein. Lächerlich...aber was hatte ich denn erwarten sollen? Das mich hier jemand mit einem Begrüßungskomitee willkommen heißt? ....Mach dir nichts vor Chia! Für einen Moment kehre ich in mich, tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf. Für das hier habe ich alles auf mich genommen? Mir den Fuß verstaucht, mich fast von einem Irren namens Try töten lassen, von den ganzen anderen Unannehmlichkeiten ganz zu schweigen!... Warum bist du überhaupt auf so eine dumme Idee gekommen? Weil du raus wolltest? Etwas anders sehen wolltest?...   Schließlich lebte ich viel zu lange von allem abgeschirmt. Ich fühle Hass in mir, hass auf meine Eltern, auf meinen Vater! Ihm hast du es zu verdanken das du überhaupt hier bist. Wäre ich in Italien geblieben wäre es sicher anders gelaufen.

Als mich plötzlich Chucks Stimme aus meine Gedanken reisst. Verpisst euch? Was? Wer?  Erschrocken schaue ich auf. Doch dann sah ich es auch, irgendwelche Kerle die Lee-Min und mich merkwürdig anschauten. Das ist ja abartig! Hass erfüllt schaue ich sie an. Lasst mich bloß in Ruhe! Darauf hab ich jetzt keinen Nerv!
Einer der wiederlichen Kerle nähert sich mir und Lee-Min und meint mit düsterer Stimme:
"Na kommt schon ihr Süßen, was hat er euch gezahlt? Ich kann das sicher toppen.“

Der Typ wiedert mich absolut an. Abwertend schaue ich ihn an. "Das würdest du dir niemals leisten können!" sage ich mit einer bedrohlichen Stimme wärend Chuck Lee-Min bei Seite zieht. Grade wollte ich den Kerl da hin treten wo es weh tut, als Chuck mir dazwischen redet. Sie sollen sich verpissen sonst würden die Ratten morgen früh ihre Reste fressen meint er. Er lässt Lee-Mins Schulter los und und nährt sich dem Kerl. Ich gehe einen Schritt an die Seite. Er wird warscheinlich mehr Kraft haben als ich!
Herrausfordernt meint Chuck zu dem Fremden ob er es drauf ankommen lassen will. Sein Blick dabei war wirklich beängstigend, was der Kerl anscheind auch so empfand, denn er distanziert sich von uns und verschwindet in einer Seitenstraße der Stand.
Ausdruckslos sehe ich Chuck an. "Danke!" sage ich leise. Danke?...Erst Entschuldigst du dich...jetzt sagst du danke? Wie tief bist du eigentlich gesunken? Aber ich sehe ein das mein rumgezicke in diesem Moment vollkommen Sinnlos gewesen wäre.

Mein Blick wandert die Straße hinab, als Chuck seine Stimme erhebt. Noch während ich in die Ferne schaue, meint er "Willkommen in der Stadt". Ich schaue ihn nicht mal an, meine Augen bleiben angewiedert an den Gebäuden hängen die von Dunkelheit umhüllt sind. "Ist ja sehr nett hier!" sage ich kühl. "Aber naja war auch nicht anders zu erwarten!" Immerhin wollte ich mich erstmal mit der Umgebung anfreunden, vieleicht sieht es ja bei Tageslicht ganz anders aus! "Ich denke hier wird mir nicht langweilig werden!" sage ich ironisch mit einer arroganten Stimme. Wenn ich etwas besseres erwartet hätte müsste er mich entäuschen? "Erwartet hatte ich eigendlich gar nichts!" sage ich mit gleichgültiger Stimme. Natürlich hatte ich was anderes erwartet...jedenfalls nicht das.
Dann bittet Chuck Lee-Min uns den Weg zum Markt zu zeigen. Das Mädchen macht sich auf den weg und lächelt. Chuck schaut mich noch einmal kurz an und ich werfe ihm einen misttrauischen Blick zu.  Hoffentlich kennte Lee-Min auch wirklich den Weg! Schließlich folgen wir der Asiatin.

Nachdem wir eine kleine Strecke zurückgelegt haben, sehe ich mich weiter in der Umgebung um. Doch mein Bild was ich bis jetzt von der Stadt hatte ändert sich nicht. Meine Augen bleiben teilweise mistrauisch an den Gebäuden hängen. In meinem Augenwinkel sehe ich etwas... Eine Gestalt sitzt an einem Hauseingang. Langsam nähern wir uns dieser und ich starre weiterhin auf....Ja..jetzt kann ich es erkennen...irgendein Kerl! Da es noch immer dunkel ist kann ich ihn nicht ganz erkennen, aber irgendetwas ist mit ihm. Angewiedert rümpfe ich meine Nase als ich durch das Licht des Mondes etwas mehr erkennen kann. Was ist das? Dreck?...Obwohl...Nein...es sieht aus als wäre er komplett mit Blut verschmiert!...Das ist ja wiederlich! Sein Gesicht kann ich nicht erkennen, da es ein Schatten verdeckt. Kurz überlege ich etwas zu sagen...doch dann lasse ich es. Falls er meinen abfälligen Blick überhaupt wahr genommen hat.

-


Zuletzt von Chiara* am Do 23 Jul - 6:03 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Joel*
Techno


Anzahl der Beiträge: 186
Anmeldedatum: 04.03.15
Alter: 27

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Verliebt
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt:

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 22 Jul - 23:26

cf: Sylvia Park- Eingangsbereich

Nach dem wor unseren Auftrag in dem zu Hause der Mall Rats mehr oder weniger erfolgreich beendet haben verlasse ich das Gebäude und begebe mich auf die Straßen der Stadt. Ich möchte mich auf die Suche nach Lanai machen. Sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf und ich möchte Lanai unbedingt wieder sehen. Also Laufe ich durch die Straßen und frage ein paar mal andere Kinder beziehungsweise Jugendliche oder junge Erwachsene wo man sich hier zum Schlafen aufhten kann in der Hoffnung sie so zu finden. Mir fällt eine Person auf. Langsam nähere ich mich dieser und sehe, dass sie ein Kind in ihrem Arm hat. Hallo du. Ich bin Joel. Begrüße ich sie freundlich.

-



Chars: Sakura* und Brady*
Nach oben Nach unten
Chuck*
Techno


Anzahl der Beiträge: 54
Anmeldedatum: 17.05.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Lisa

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 23 Jul - 11:35

Während wir nun die dreckigen Straßen der Stadt betreten, lasse auch ich arrogant meinen Blick schweifen. Die meisten Jugendlichen hausen hier wie die Ratten, vermutlich sogar noch schlimmer, und halten es absolut nicht für nötig, etwas daran zu ändern. Es ist in jeder Stadt exakt das gleiche. Absolut widerlich! Unsere leisen Fußtritte sind auf dem Asphalt zu hören und ich kicke kurz eine leere Blechbüchse aus dem Weg, das Scheppern durchbricht diese seltsame Stille. Wir kommen an einigen Tonnen vorbei, in denen ein flackerndes Feuer brennt, so dass die Umgebung wenigstens ein bisschen erhellt ist. Während ich mir meinen Weg durch den Müll bahne, wandern meine dunklen Augen kurz zu Chiara. Ich lasse es mir nicht nehmen, sie eine Zeit lang zu mustern, da sie vermutlich viel zu sehr damit beschäftigt ist, die neue Umgebung abzuscannen, als dies zu bemerken. Sie sieht sich nach allen Seiten um, wirkt aber alles andere als begeistert. Ich kann es dir nicht verübeln, Kleines! Wo hat sie zuvor gelebt? Und was hat sie dazu gebracht, in diese Stadt zu kommen? Sie hat dir mehr als nur einmal deutlich gemacht, dass dich das nichts angeht, Chuck! Vergiss es!

„Wenn du etwas früher hierhergekommen wärst...“, beginne ich leise mit meiner dunklen Stimme und richte meinen Blick wieder nach vorne. „Wärst du in den Genuss von fließend Wasser und Strom gekommen. Falsches Timing. Jetzt herrscht hier wieder absolutes Mittelalter. Und ich kann dir nicht sagen, wann sich dies ändern wird.“, sage ich abfällig und rümpfe leicht die Nase. Ich bin mir sicher, dass wir Technos schon bald wieder Strom haben werden. Doch...was der Boss für die übrigen Leute geplant hat, weiß ich nicht. Wie ich diese Hinterwäldler verabscheue, die sich gegen jeglichen Fortschritt stemmen. Klar, wir Technos haben sie mit Hilfe von Technologie ausgebeutet, manipuliert, einige von ihnen sogar zerstört. Aber sie sind selbst Schuld daran! Hätten wir es nicht getan, dann jemand anderes! Als plötzlich die irren Typen auftauchen, schaut Lee-Min diese gleichgültig an, Chiara hingegen wirkt zornig und angewidert. Der Kerl würde sie sich niemals leisten können?! Kurz flackert ein amüsiertes Grinsen über meine Lippen, als ich ihre aufgebrachte Stimme vernehme. Ja, Baby, ich weiß, dass du dich durchsetzen kannst!

Sie sieht aus, als würde sie gleich auf den Typen losgehen, doch ich unterbinde dies lieber auf meine Art und Weise. Ich mache dem Fremden mit einer bedrohlichen Stimme klar, dass es besser für ihn und seine Kumpels ist zu verschwinden. Er wirft mir einen bösen Blick zu, doch schließlich tun sie es. Besser für sie! Ich sehe den Kerlen einen Moment finster hinterher. Plötzlich vernehme ich Chiaras leise Stimme in der Dunkelheit. Danke? Ich sehe sie für eine Weile sichtlich überrascht an, doch dann erscheint ein leichtes Lächeln auf meinen Lippen und ich nicke ihr knapp zu. „Kein Problem.“, sage ich nur leise, trete etwas an sie heran und beuge mich zu ihr, nehme ihren Duft in mir auf. „Aber ich glaube du hättest mich gar nicht gebraucht...Chiara.“, raune ich leise an ihr Ohr. Ihren Namen lasse ich auf meiner Zunge zergehen. „Du hättest ihn auf deine Weise erledigt, richtig, kleine Raubkatze?“, ich ziehe leicht meine Augenbrauen hoch, trete wieder von ihr zurück und gehe weiter. Als ich sie ironisch in der Stadt willkommen heiße, sieht die Dunkelhaarige sich nur angewidert um. Die kleine Begegnung mit den Kerlen scheint sie doch nicht so kalt gelassen zu haben. Sehr nett hier? Ihre Stimme trieft nur so vor Ironie.

Hier wird es sicher nicht langweilig? Ich lache leise. „Ganz sicher nicht, verlass dich drauf...“, ich werfe ihr einen herausfordernden Blick zu. „Glaubst du an Schicksal?“, frage ich sie sichtlich amüsiert. „Ich bin mir sicher, dass das Schicksal mich zu dir geführt hat, um dir den tristen Aufenthalt hier ein bisschen...zu versüßen.“ Tatsächlich will ich sie mit dem Gesagten nur ein bisschen auf andere Gedanken bringen. Lee-Min macht sich nun auf den Weg zum Markt. Chiara und ich wechseln einen kurzen Blick. Sie sieht mich misstrauisch an und ich zucke nur leicht mit den Schultern. Wir müssen uns wohl oder übel auf die kleine Asiatin verlassen. Chiara bemerkt die dunkle Gestalt zuerst, die in einem Hauseingang sitzt und an einem Geländer lehnt. Ich folge ihrem Blick und mustere die Person ebenso abwertend. Zuerst kann ich nicht wirklich etwas erkennen. Doch als wir näher kommen, sehe ich, dass es ein Kerl ist. Seine Kleidung ist blutverschmiert. Vermutlich hat ihm eine Prostituierte süße Worte ins Ohr geflüstert und ihn dann eiskalt abserviert...Loser...oder er hat mit den falschen Personen Geschäfte gemacht.

Ich verspüre weder Mitgefühl, noch den Drang dem Kerl irgendwie zu helfen. Soll er verrecken, eine Ratte weniger auf den Straßen! Also gehe ich einfach an ihm vorbei. Lee-Min bleibt jedoch zurück. Ich bleibe stehen und drehe mich um. Die kleine Asiatin geht freundlich lächelnd auf den Fremden zu und ich vernehme nur ein leises, freundliches 'Hallo' ihrerseits. Nicht...ihr...Ernst??! Ich stöhne missmutig auf und balle meine Hand leicht zur Faust. Vielleicht wäre Kindergärtner der perfekte Job für mich gewesen. Die Kleine ist ja wirklich Zucker aber DAS geht gar nicht! Ich gehe auf Lee-Min zu. „Komm jetzt.“, raune ich ihr völlig entnervt zu und mustere den Kerl. Mittlerweile kann ich sein Gesicht erkennen, welches absolut lediert aussieht. Seine Nase ist blau und grün und mächtig angeschwollen, vermutlich gebrochen. Schlägerei?! Höchst interessant. Lee-Min nickt und entfernt sich wieder etwas, ich bleibe jedoch stehen. „Das sieht übel aus. Mit den falschen Leuten angelegt, was?“, richte ich mein Wort nun kühl an den Fremden. Nicht, dass es mich wirklich interessieren würde. Aber vielleicht ist er ein skrupelloser Krimineller. Und genau nach diesen Kontakten habe ich doch gesucht...! Und in diesem Geschäft, wäscht eine Hand die andere.

-
There's something inside you, it's hard to explain
There's something inside you, boy, but you're still the same!

Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Impala, Ravenna
Nach oben Nach unten
Liz*
Tribe Member


Anzahl der Beiträge: 5
Anmeldedatum: 05.07.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Julez

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 23 Jul - 22:26

Weiterhin halte ich mein kleines Mädchen auf dem Arm und bin beruhigt das sie eingeschlafen ist. Verzweifelt sehe ich mich in der Gegend um. Die Dunkelheit umhüllt die Gebäude. Ich habe kein richtige Idee wo ich hingehen könnte. So kann es jedenfalls nicht weiter gehn. Ich muss irgendwo hin, aber hier kann ich nicht bleiben. Schon allein wegen meiner kleinen, sie ist mir wichtiger als alles anders.
In meinen Augen liegt etwas starkes und entschlossendes. Um mich herrum kann ich immer mal wieder Umrisse von irgendwelchen Jugendlichen sehen. Ich versuche sie zu ignorieren. Ich muss jetzt stark bleiben. denke ich mir, obwohl ich mir grade eigentlich selbst etwas vor mache.
Ich laufe ein Stück die Straße hinab, durch die Nacht ist es eindeutig kühler geworden. Ich bekomme eine Gänsehaut. Vor meinen Augen liegt ein Haus, es ist beschmiert mit Grafftie und ein paar Fensterscheiben sind eingeschlagen. Kurz überlege ich hineinzugehen und beibe davor stehen. Doch die Tür ist verschlossen, warum auch immer. Es wäre allerdings eine möglichkeit ein Dach über den Kopf zu bekommen. Langsam laufe ich zu einem eingeschlagenden Fenster hinüber und versuche etwas zu erkennen. Da es dunkel ist, ist es gar nicht so leicht das innere des Hauses zu betrachten. Doch es hatte sich ehe erledigt, denn aus dem Haus drang ein Gestank. Es riecht verbrand und verkockelt. Wahrscheinlich hatte jemand das Haus komplett ausgebrand und nur noch die Fassade war geblieben. Irgendwelche Kids die nicht wussten wohin mit ihrer Wut und ihrem Hass hatten sicher sie an diesem Haus vergangen. Doch um mal ehrlich zu sein, der rest der Straße auf der ich mich befinde sieht auch nicht viel besser aus. Verkommen und zugemüllt, doch wen wunderts? Es gab schließlich niemanden mehr der sich um irgendwelche Müllentsorgung kümmerte seit alle Erwachsenen gestorben sind.
Schnell verließ mich der Gedanke in diesem Haus zu übernachten und ich laufe die Staße weiter entlang. Einige Fremde kreuzten meinen weg, ich versuche sie zu ignorieren. Ich habe schließlich keine Lust auf Probleme, ich kann es mir nicht leisten in etwas verwickelt zu werden, schließlich musste ich an meine Tochter denken. Ich sehe einen jungen Mann, er dürfte ungefähr mein alter sein. Es scheint mir als würde er nach etwas suchen, denn er spricht nach und nach einige Personen die sich auf der Straße befinden an. Schließlich kreuzten sich unsere Blicke und er steuert gradewegs auf mich zu. Beschützend schlinge ich die Arme um meine Tochter und hoffe das sie nicht wach wird. Ich bleibe stehen und hoffe das der Fremde doch an mir vorbei geht. Jedoch tut er dies nicht und macht direkt vor mir halt. Seine Mimik sieht recht freundlich aus und kurz lächel ich ihn an. Als er mich begrüßt und sich mir vorstellt, lege ich den Finger auf meinem Mund. "Pssssst...die kleine schläft!" sage ich flüsternt.
Der Fremde stellte sich mir als Joel vor. Ein wenig misttrauisch schaue ich ihn nun an. Er mag zwar freundlich aussehn, aber man weiss nie!
Ich versuche höflich zu bleiben und schaue ihn ebenfalls freundlich an. "Kann ich dir irgendwie helfen?" sage ich mit ruhiger Stimme. Kurz streichel ich Mila übers Haar, sie regt sich nicht. Erleichtert atme ich durch und bin froh das sie nicht aufgewacht ist. Es ist aber auch verständlich, schließlich war es für so ein kleines Kind eine lange Reise bis hier her gewesen.
Nach oben Nach unten
Milo*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 42
Anmeldedatum: 15.06.15
Alter: 19

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Vampiresgirl (Mellie)

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 24 Jul - 20:15

Die drei Gestalten nähern sich und ich kann sie als jungen Kerl und zwei junge Frauen ausmachen. Eins der Mädchen kommt auf mich zu und sagt Hallo. Ich bin so verblüfft, dass ich einfach „Hallo“ antworte. Im freundlichen Ton. Ich bin selbst erstaunt von mir, habe aber auch nicht damit gerechnet von diesem Mädchen angesprochen zu werden. Ihre Stimmlage verrät schon, dass sie eher ein ruhigerer Typ Mensch ist. Was wollen die von mir? Das andere Mädchen mustert mich, vor allem meine blutbesprenkelte Kleidung. Hoffentlich nicht noch eine wie die versaute Techno-Schlampe, die auf Blut steht. Für heute habe ich genug Verrückte gesehen. Die drei Deppen im Krankenhause haben mir wirklich gereicht. Ich bin kurz davor wieder zum Hauptquartier zurückzukehren und Blake zu gestehen, dass er lieber jemanden anders für seinen Auftrag finden sollte. Aber dann würde er mich auf die Straße setzen so viel ist sicher. Schwierige Entscheidung. Immerhin bin ich zurzeit auch auf der Straße bis ich diese Mall gefunden habe. Ich muss mir noch was einfallen lassen, warum dich mich bei sich aufnehmen sollten, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Mhmm….

Das sieht übel aus? Wer ist der Klugscheißer denn?
Als wenn er mit seinem Bubi-Gesicht das beurteilen könnte.  „Du siehst auch übel aus. Quatsch ich dich deswegen blöd an?“ frage ich abgebrüht. „Bitte weitergehen. Hier gibt’s nichts zu sehen.“ setze ich hinten an als die drei Gestalten einfach nicht weitergehen wollen. Hab ich heute nen Spruch auf der Stirn: Bitte textet mich doof zu oder was? Zu viele Freaks auf den Straßen. Man setzt sich nur irgendwohin um seine Ruhe zu haben und schon fühlt sich jemand dazu berufen, einem dämliche Fragen zu stellen. Was soll der Mist? Ich mustere den Typen. Der trägt ja nen Anzug. Hahaha was ein Loser. Ich muss mich zusammenreißen nicht laut loszulachen. Hat seine Mami ihm den angezogen, bevor sie verreckt ist? Was ein Waschlappen.  „Erlaubt dir deine Mami überhaupt noch, dass du so spät noch draußen spielst?“ frage ich mit verstellter Stimme. Du könntest deine Loser-Klamotten schmutzig machen, du Lutscher.  „Und das auch noch in Begleitung von zwei hübschen Damen.“ Mein Blick schweift zu den beiden Mädchen hinüber. Na ja so schön sind die beiden auch nicht aber egal. Aber warum sie mit so ner Niete rumziehen, ist schon fraglich.

Mein Blick wandert zurück zu dem Bubi im Anzug. Ob ich mich mit den Falschen angelegt hätte? „Was geht’s dich an? Wenigstens sieht der Typ genauso aus wie ich, also hat sichs doch gelohnt.“ Ich grinse kurz. Aber meine Nase lässt mir einfach keine Ruhe. Ich kann mein Gesicht nicht bewegen, ohne dass der Schmerz durch meinen Kopf strömt. Das wird dieses A*schl*ch bereuen, wenn ich ihn je wiedersehen sollte. Können die drei Nulpen sich mal wieder verziehen. Ich habe wichtigeres zu tun als mich mit einem Haufen Weicheiern abzugeben. Ich lehne mich leicht zur Seite und spuck Blut aus. Widerlich! Ich streiche mir mit der Hand an meiner Nase vorbei. Ganz sacht und vorsichtig aber es brennt trotzdem wie die Hölle. Ich betrachte meine Finger. Was ich im Mondlich erkennen kann, sieht nicht nach Blut aus. Ich hatte schon die Befürchtung es hätte wieder angefangen zu bluten. Morgen werde ich ganz schöne Kopfschmerzen haben, soviel steht jetzt schon fest. Mist!

-
Nach oben Nach unten
Chiara*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 63
Anmeldedatum: 28.06.15
Alter: 16

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Julez

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 25 Jul - 9:07

Als ich darüber nachdenke was ich für diese Müllhalde hier auf mich genommen hatte, verspüre ich eine Wut auf mich selbst. Also nicht das ich die Erwachsen vermisse, aber könnte hier nicht mal jemand aufräumen?. Angewiedert sehe ich mich in der Gegend um...Also das blühende Leben sieht definitiv anders aus!. Plötzlich spüre ich etwas an meinen Beinen und schrecke kurz auf in dem ich hastig einatme. Ich blicke nach unten und da sah ich es... Das kann man natürlich auch als blühendes Leben bezeichnen! Eine eckelhafte Ratte hatte meine Weg gekreuzt. Am liebsten hätte ich laut aufgeschriehen, doch das konnte ich ja nicht machen. Die anderen würden mich für ein zimperliches Mädchen halten! Angeeckelt schaue ich auf den Boden und tue so als wäre nichts gewesen. Als mich Chucks Stimme vom Boden hinaufblicken lässt. Sein Blick ist starr nach vorne gerichtet wärend er mit leiser dunkler Stimme meint, dass wenn ich etwas früher hier gewesen wäre hätten wir Strom und fließend Wasser gehabt. Ja klar...und ich bin der Weihnachtsmann!. Etwas belächelnt antworte ich ihm und kann das was er grade gesagt hat nicht glauben. "Du verarscht mich jetzt oder?...Wie Strom? So richtig aus der Steckdose? Ich kann ihm das einfach nicht abkaufen. Wie lange ist es her als ich das letzte mal irgendetwas elektrisches benutzt hatte? Jedenfalls eine Ewigkeit.

Schließlich kamen diese wiederlichen Typen aus den Ecken der Stadt. Einer von ihnen meint er müsste Lee-Min und mich doof anmachen. Dieser Kerl wiedert mich einfach absolut an. Während Chuck Lee-Min an die Seite, weg von diesem Bastard zieht, lasse ich mir seine dumme Äußerung natürlich nicht gefallen. Mit bedrohlicher Stimme, in der absolute Verbitterung und Hass zu hören ist drücke ich dem fremden Kerl einen Spruch. Niemals würde ich mir so etwas gefallen lassen, grade wollte ich ihn da hintreten wo es ihm verdammt weh tun würde als Chuck dazwischen geht. Eigentlich bin ich ganz froh darüber, denn wer weiss was der Kerl mit mir gemacht hätte, wenn ich ihm weh getahn hätte. Aber eins steht fest, ich würde mich ihm niemals wehrlos ausliefern. Mit ein paar bedrohlichen Worten schlägt Chuck den fremden WIederling in die Flucht. Irgendwie runtscht mir, dafür das er das getahn hat ein "Danke" raus. Ich wunder mich zwar über mich selbst das ich dieses Wort überhaupt ausspreche, sehe aber ein das es nun auch nichts gebracht hätte Chuck deshalb anzuzicken, denn es würde einfach keinen Sinn ergeben. Nachdem der Fremde verschwunden ist werfe dem Kerl von einen abwertenden Blick zu. Abartig...und einfach nur wiederlich!. Ich wende mich wieder Lee-Min und Chuck zu und hoffe das jetzt nicht ewig auf meiner kleinen Bedankung rumgehackt wird. Chuck sieht überrascht aus, als hätte er nicht damit gerechnet das ich so etwas sagen würde. Jetzt warg es nicht mich damit aufzuziehen. Doch er tut es nicht. Stattdessen erscheint ein kleines lächeln in seinem Gesicht und es sagt mir das es für ihn kein Problem war mit und Lee-Min zu helfen. Noch im selben Atemzug tritt Chuck näher an mich herran und beugt sich zu mir rüber. Normalerweise hätte ich jeden anderen weg gestoßen, der meint er müsste so nah an mich herran treten, doch bei ihm lasse ich es zu. Er glaubt ich hätte ihn nicht gebraucht? Da hast du wohl recht... Während seiner Aussage spricht er meinen Namen aus als wäre er etwas besonders. Ein kurzer Schauer legt sich um meinen Körper, als er mir meinen Namen ins Ohr flüstert, doch schnell werfe ich dieses Gefühl wieder von mir und sehe ihn mit einem arroganten lächeln an. Ich hätte den Kerl auf meine Weise erledigt meint Chuck und nennt mich dabei Raubkatze. Mein lächeln verschwindet aus meinen Gesicht, weil ich mir in diesem Moment vorstelle, wie ich diesen wiederlichen Kerl tatsächlich eine verpasst hätte. "Da hast du recht, du glaubst doch nicht etwa das ich mich diesem Idioten freiwillig ausgeliefert hätte...." sage ich mit eingebildeter Stimme, als sich jedoch wieder ein kleines lächeln auf meinem Mund abzeichnet und ich Chuck direkt in die Augen sehe. Sanft klopfe ich auf seine Schulter und flüstere herrausfordernt in sein Ohr "Aber ich wollte dich mal den Helden spielen lassen!" Schließlich entfernen wir uns wieder voneinander um weiter die Straße entlang zu laufen.

Meine Augen bleiben teilweise angewiedert an einigen Gebäuden der Stadt hängen die von Dunkelheit umringt sind und ich frage mich ob ich hier überhaupt bleiben möchte, oder ob der Schein vieleicht nur trügt und es im Tageslicht ganz anders auf mich wirken würde. Cuck heisst mich ironisch in der Stadt willkommen, als würde er meine Abneigung gegen die Stadt spüren. Auch seine Vorstellung von Auckland scheint nicht die beste zu sein. Als ich meine, dass es mir hier wenigstens nicht langweilig wird fängt er leise an lachen an. Ich ignoriere es für einen Moment und schaue ihn nach einer kurzen Zeit wieder an. Mir wird ganz sicher nicht langweilig werden sagt er herrausvordernt zu mir. "Na dann..." beginne ich den Satz wärend ich weiterhin skeptisch die Umgebung mustere "...habe ich ja was ich wollte!". Während meine Gedanken grade ein wenig das gesehene verarbeiten sagt Chuck etwas was ich erst gar nicht richtig regestriere. Was? Schicksal? Was soll denn nun diese blöde Frage? Ich wende meinen Blick auf Chuck der mich belustigend ansieht. Ich schaue ihn irritiert an. "Ob ich an was glaube? Schicksal?....Äh nee!" sage ich mit genervter Stimme. Wie kommt er denn jetzt auf so eine Frage?
Er ist sich sicher das das Schicksal ihn zu mir geführt hat um mir den Aufthalt hier ein wenig zu versüßen? Was bist du nur für ein selbstverliebter, eigebildeter, unverschämter.....attraktiver, gut aussehender.... Schnell verbanne ich meine Gedanken, denn er schaffte es tatsächlich durch seine Aussage ein lächeln auf meine Lippen zu zaubern und mich einen Moment von der Situation in der Stadt abzulenken. Ich gehe einen Schritt auf ihn zu und meine herrausfordernt zu ihm "Achso...meinst du ich sollte besser anfangen an Schicksal zu glauben?"

Schließlich machhen wir und auf den Weg zum Markt. Lee-Min meint nickend sie würde den Weg dorthin kennen und Chuck und ich folgten ihr. Jedoch hoffe ich für sie, das sie ihn auch wirklich kennt, denn ich glaube wenn wir uns nun wegen ihr verlaufen raste ich aus. Chuck bemerkt meinen mistrauischen Blick auf Lee-Min und zuckt nur mit den Schultern. Anscheind ist er sich auch nicht ganz sicher bei der Sache! Nach dem wir der Asiatin eine Weile gefolgt sind und ich weiterhin die Gegend mustere fällt mir an einem Hauseingang eine Gestalt auf, die über und über mit Blut verschmiert ist. Was für ein erbärmlicher Idiot! schießt es mir durch den Kopf nachdem ich ihn angewiedert angesehen hatte. Plötzlich fällt mir auf das Lee-Min stehen bleibt und freundlich auf den Fremden zugeht und ihn begrüßt. Ich weiss ja...ich wollte versuchen netter zu ihr zu sein doch das geht mal gar nicht, ist sie bescheuert! Genervt verdrehe ich die Augen, "Was soll das denn jetzt bitte? Hat die Frau nen Schaden?". Ich schaue zu Chuck hinüber und auch er scheint von Lee-Mins Tat nicht sehr begeistert zu sein. Rasch geht er auf Lee-Min zu um die kleine dort weg zuholen, auch er sieht etwas genervt von ihrem Verhalten aus. Tatsächlich erwiedert der Fremde auch noch Lee-Mins Begrüßung mit einem freundlichen Hallo! Darauf hin schaue ich den blutverschmierten Versager an. Weiterhin rümpfe ich angewiedert meine Nase als ich erkenne das sein Gesicht ziemlich demoliert ist. Was für ein Schwächling...wer so aussieht muss absolut nichts drauf haben!
Cuck mustert ihn ebenfalls und fragt den Fremden ob er sich mit den falschen Leuten angelegt hat. Worauf hin ich einfach nur mit arroganter Stimme sage, "Wohl er mit Leuten die zu stark für den Schwächling sind.". Der Loser meint zu Chuck er würde auch übel aussehen und meint herrausvordernt das er ihn auch nicht einfach anquatschen würde. Meine Augen fallen böse auf Lee-MIn. Na danke...wegen dir haben wir jetzt den Salat! als ich wieder zu Chuck hinüber sehe. Also wenn mich jemand so anmachen würde....ich wäre ja schon ausgeflippt!.
Der Fremde meint es würde nichts zu sehen geben und wir sollten weiter gehen. Seine Stimme klingt abgebrüht und er soll bloß nicht meinen das ich das tu was er mir sagt. "Wir können dahinschauen wo wir meinen, also halt deine Klappe! Ich kann auch nichts dafür das deine hässliche Fresse schon Kilometer weit im vorraus zusehen ist. So als Tipp...sich mal waschen könnte schon ein Vorteil sein! sage ich zu ihm mit patziger Stimme während ich das Blut auf seinen Körper angewiedert betrachte.
Anschließend fällt der Blick des Fremden belustigend auf Chuck. Seine Mami würde ihm erlauben das er nachts noch draußen spielt? Abwartend sehe ich zu Chuck, ich kann quasi spüren wie sich seine Wut in seinem Körper ausbreiten muss. Dieser fremde Kerl war einfach wiederlich und hält sich für was besseres. Leise flüster ich mehr zu mir selbst, "Ich glaube wir werden gleich sehen wer hier mit wem spielt!"
Als der Blick des demolierten Kerls auf Lee-Min fällt und er uns ironisch hübsch nennt ziehe ich Lee-Min ein Stück zu mir herran. Nicht das wir Freundinnen oder sowas sind aber ey, sie ist genauso wie ich eine Frau und das darf sie sich nicht bieten lassen. "Jedenfalls zu hübsch für dich!" sage ich nur kurz mit angepisster Stimme. Lee-Min schaut den Typen einfach nur mit großen Augen an. Sie wird sich doch wohl jetzt nicht geschmeichelt fühlen? Naja...ich hoffe nicht und wenn dann ist sie einfach nur dumm!

Was es Chuck angeht das er sich mit den falsche Leuten angelegt hat? Pfff...ich glaube du hast ein Talent dafür dich mit falschen Leuten anzulegen! Mir fällt auf der Fremde anscheind Schwierigkeiten hat sein Gesicht schmerzfrei zu bewegen. Wahrscheinlich ist seine Nase gebrochen, so wie der Zinken in seinem Gesicht aussieht. Belustigend schaue ich ihn an, "Ooooooh hast du etwas schmerzen? Dich plagt dein bitterböses Näschen hab ich nicht recht?" als sich meine Stimme hasserfüllt verändert, "An deiner Stelle würd ich aufpassen was du sagt, sonst tut dir gleich noch mehr weh als dein Näschen!"
Dieser Kerl ist einfach Abschaum und meint er wäre etwas besseres und das geilste daran ist, das andere ihm das wohl auch schon spüren lassen haben wie erbärmlich er ist, sonst würde er nicht so aussehen. Eigentlich habe ich grade keine Lust auf ne Schlägerei doch wenns sein muss, würde ich niemals davor zurück schrecken. Skeptisch schaue ich zu Chuck und sage leise und kühl "Was ist das bloß für ein A*schl*ch?" so das nur er es höhren kann.
Ich hab keine Ahnung was er tut, aber ich weiss das er ihn nicht einfach ignorieren wird, dafür ist er einfach nicht der Typ. Und der Fremde? Er hat sich schließlich schon von seiner "besten" Seite gezeigt, an seiner Stelle würde ich echt aufpassen, wenn er das so mit jeden macht wundert es mich nicht das er so zugerichtet wurde.






-
Nach oben Nach unten
Chuck*
Techno


Anzahl der Beiträge: 54
Anmeldedatum: 17.05.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Lisa

BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 25 Jul - 17:55

Ich schlendere lässigen Schrittes neben der blutjungen Dunkelhaarigen her und mir entgeht ganz und gar nicht, dass sie die Gegend angewidert mustert. Du kannst mir erzählen, was du willst, Schätzchen. Du hattest gewisse Erwartungen an diese Stadt. Warum sonst, bist du hierher gekommen? Zu dumm, wenn süße, unschuldige Träume von der aufregenden Großstadt platzen, wie eine Seifenblase, was? Wie gut, dass sie nun jemanden an ihrer Seite hat, der es bestens versteht, enttäuschte Seelen zu besänftigen. Als Chiara neben mir erschrocken die Luft einzieht, wende ich meinen Blick wachsam zu ihr. Erst kann ich nicht ausmachen, was der Grund für ihren leichten Panikanflug ist, doch dann erkenne ich aus den Augenwinkeln eine fette Ratte, die hinter einer überquellenden Mülltonne verschwindet. Welch ein Begrüßungskommitee! „Possierliche Tierchen, nicht wahr?“, raune ich leise und kann mir ein arrogantes Schmunzeln in ihre Richtung nicht verkneifen. „An die wirst du dich hier gewöhnen müssen, Süße.“

Die Kleine belächelt meine Worte bezüglich der Strom und Wasserversorgung. Ich will sie sicher verarschen? Strom aus der Steckdose? „Mir liegt es fern, dich zu...verarschen...“, sage ich kühl und betone das letzte Wort so wie sie es getan hat. „Ja, so richtig aus der Steckdose.“, bestätige ich ihre Frage schließlich und kann mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. „Es kam jedoch zu Überfällen und die Generatoren wurden lahmgelegt.“, ich mache eine kurze Pause und mustere das Mädchen. „Ich frage mich ernsthaft wo du herkommst, wenn du Strom für so unwahrscheinlich hälst. Zumindest scheinst du niemals in einem Gebiet der Technos gelebt zu haben. Von dem Tribe hast du aber schon gehört oder?“ Vielleicht sollte ich nach dem Ausschlussprinzip arbeiten...irgendwann würde ich eingrenzen können, wo sie gelebt hat. Diese ganze Mühe für ein junges Mädchen? Für ein...heißes...kratzbürstiges...junges Mädchen! Nachdem Chiara sich leise bei mir bedankt hat, trete ich gemächlich näher an sie heran, beuge mich zu ihr, so dass ich ihre süße Nähe spüren kann und erkläre ihr, dass sie mich nicht gebraucht hätte. Sie lächelt mich arrogant an.

Niemals hätte sie sich dem Kerl freiwillig ausgeliefert. Sie klopft mir leicht auf die Schulter und flüstert mir ins Ohr, dass sie mich ausnahmsweise mal den Helden spielen lassen wollte. Ich lache nur leise und dunkel und sehe die Kleine amüsiert an. „Nagut...das nächste Mal lasse ich dir den Vortritt...dann will ich sehen, wie du deine Krallen ausfährst, Kätzchen...“ Sie glaubt nicht an Schicksal? Ihre Stimme klingt genervt und sie scheint nicht zu verstehen, worauf ich hinauswill. Als ich ihr klarmache, dass ich dafür gemacht bin, ihr die Stadt zu versüßen, lächelt sie und kommt dichter an mich heran. Ob sie anfangen sollte, an das Schicksal zu glauben? „Ich weiß nicht.“, flüstere ich ernst. „Zumindest solltest du...“, ich hebe meine Hand und berühre mit meinen Fingerspitzen leicht eine ihrer dunklen Haarsträhnen, fahre diese minutiös nach. „Gelegenheiten erkennen, wenn sie sich dir bieten.“ Ich lasse meine Hände wieder in die Hosentaschen gleiten und schaue mit einem leichten Schmunzeln nach vorne. Wir laufen eine Weile schweigend nebeneinander her, bis Lee-Min schließlich ihr kurzes 'Hallo' an den lädierten Kerl im Hauseingang richtet. Während ich meine Hand genervt zur Faust balle, vernehme ich Chiaras Stimme.

Ob Lee-Min einen Schaden hat? Ich werfe Chiara kurz diesen typischen warnenden Blick zu und gehe dann auf die Asiatin und den Kerl zu. Dieser erwidert das 'Hallo' sogar einigermaßen freundlich. Als ich meine arrogante Stimme an den Fremden richte, wirkt dieser abgebrüht und angriffslustig. Ich habe nichts anderes erwartet. Er hat sich mit Leuten angelegt, die zu stark für ihn sind? Ich muss mir ein leichtes Lächeln bei Chiaras Worten verkneifen. Stimmt...ich wollte dir ja beim nächsten Mal den Vortritt lassen! Ich sehe auch übel aus und er quatscht mich deswegen nicht blöd an? Meine Miene bleibt absolut ausdruckslos, beinahe gleichgültig und meine Augen liegen arrogant auf dem Fremden. Der kleine Junge kann mir mit seinen Worten keine einzige Gefühlsregung entlocken. Nicht umsonst habe ich in Christchurch zwei Stripbars geleitet und mich damit im Ghetto mit den abartigsten Kerlen herumschlagen müssen. Wie oft haben die Leute versucht mich zu beleidigen...oder sogar zu töten, weil ich erfolgreicher war als diese Versager. Der Kleine vor mir erinnert mich an genau diese billigen Kriminellen.

Stattdessen kommt meine Dunkelhaarige Begleitung mächtig in Fahrt und ja...verdammt...das gefällt mir! Er soll die Klappe halten, sich waschen könnte von Vorteil sein? Ich ziehe meine Augenbrauen hoch und werfe dem Kerl einen vielsagenden Blick zu. Die Kleine lehnt sich mächtig aus dem Fenster. Ob sie das auch getan hätte, wenn sie allein gewesen wäre? Ich befürchte ja! Jetzt richtet der Fremde seine Worte abermals an mich. Ob meine Mami mir so spät noch erlaubt, draußen zu spielen? In Begleitung der zwei hübschen Damen? Aus den Augenwinkeln beobachte ich, wie Chiara die kleine Asiatin zu sich zieht, sie meint, die beiden wären zu hübsch für ihn. In der Tat. Ich bleibe ruhig, lediglich ein arrogantes Lächeln legt sich nun auf meine Lippen. „Bist du fertig...?“, frage ich leise und blinzele etwas überheblich. „Oder...hast du noch ein paar mehr von deinen billigen Sprüchen auf Lager? Wenn ja...dann muss ich dich enttäuschen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.“ Ich lasse meine Augen abfällig über seine Gestalt wandern. „Außerdem...scheinst du gerade absolut nicht in der Position zu sein, Sprüche klopfen zu können. Sieh mal selbst in den Spiegel...du siehst aus wie ein räudiger Köter, den man hier abgeladen hat, weil er absolut nutzlos ist...“, ich spreche meine Worte betont langsam aus und eine Eiseskälte liegt in meiner Stimme. Zu mehr lasse ich mich aber für den Moment nicht hinreißen. Der Typ ist einfach viel zu unbedeutend.

Es geht mich nichts an, mit wem er sich angelegt hat, der andere sieht genauso aus? Er versucht zu grinsen, doch die Nase macht ihm scheinbar sehr zu schaffen. Chiara lässt es sich nicht nehmen, sich über seine Nase lustig zu machen. Er soll aufpassen was er sagt, sonst hat er bald mehr Probleme als sein lädiertes Näschen?? Ich sehe sie nicht an, als ich ihre hasserfüllte Stimme vernehme, runzle jedoch leicht die Stirn. Hat sie jetzt ernsthaft vor, sich mit ihm zu prügeln?? Er mag ja ein Loser sein...aber zuschlagen kann er mit Sicherheit besser als du. Ich höre ihre leise Stimme, die an mich gerichtet ist. Was das für ein Arschloch ist? Keine Sorge, mit dem komme ich klar, wenns sein muss, Liebes. Ich sehe Chiara nicht an, fixiere den Dreckskerl wachsam. Wir sollten weitergehen, der Typ ist es nicht wert und er raubt mir den letzten Nerv. Doch ich werde die hübsche Dunkelhaarige vorerst nicht zurückpfeifen. Sie macht das schon...!

-
There's something inside you, it's hard to explain
There's something inside you, boy, but you're still the same!

Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Impala, Ravenna
Nach oben Nach unten
 
Straßen der Stadt
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 13 von 16Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 8 ... 12, 13, 14, 15, 16  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Andrews, Ilona - Stadt der Finsternis
» Die Fußgänger-Straße
» Die heilige Stadt Mary Joa
» 25.09.-25.09. Straßen Weltmeisterschaft Kopenhagen RR Elite (DEN)
» Straßen von Loguetown

Forenbefugnisse:Sie können in diesem Forum nicht antworten
The Tribe - RPG - Forum, Community, Serie | thetribecommunity.com ::  :: -