The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Straßen der Stadt

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 15 Mai - 16:19

Aufmerksam mustert mich Maria und bekommt mit, dass die damalige Situation nicht spurlos an mir vorbei geht und ich für einen Moment an die schlimmen Geschehnisse zurück denke. Doch sie fragt nicht weiter nach. Ram drückt aufmunternd meine Hand, um mir zu versichern, dass er bei mir ist.
Doch er sagt ebenfalls nichts dazu und so spreche ich einfach weiter.
Maria antwortet, dass sie mal schaut, wo es sie hinzieht. Wieder bin ich kurz davor sie zu fragen, ob sie nicht mitkommen möchte. Zumindest um ein wenig zu Kräften zu kommen und mal ehrlich, ich denke nicht, dass es jemanden von den anderen interessiert, wenn sie dort ist. Sie könnte mitanpacken, wenn sie das möchte.
Mir fällt auf, dass Ram ihr seinen Namen immer noch nicht gesagt hat und auch nicht so aussieht, als würde er das gleich nachholen wollen. Ich verstehe ihn gut, er ist in einer anderen Position als ich, er ist ein Anführer und muss immer auf der Hut sein. Amber ist genauso, auf Abstand und erstmal abwägen, was da für eine Person vor einem steht. Doch ich bin anders, ich lerne gerne neue Leute kennen. So war es mit Kay und auch mit Jordan. Da fällt mir meine Tochter ein, um die sich Kay immer noch kümmert und ich beiße mir auf die Unterlippe.
Ram fragt währenddessen bei der Dunkelhaarigen nach, ob sie tatsächlich alleine herumzieht oder ein Begleiter auf sie wartet. Erwartungsvoll schaue ich sie an, denn auch mich interessiert diese Frage.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist alleine herumzuziehen. Auch wenn ich mich eine ganze Weile so gefühlt habe, war ich doch nie alleine, schon wegen meiner Tochter.
Vielleicht hast du ja Lust uns ein Stück weiter zu begleiten bis zur Mall oder so? frage ich nach und liefere auch gleich die Erklärung dafür ich müsste nämlich langsam mal nach meiner Tochter schauen, die bei einer Freundin ist.
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Maria*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 15 Mai - 17:09

Der Begleiter von Trudy , fragt mich direkt, ob ich wirklich alleine herum ziehe, oder ob mich wirklich jemand begleitet.
Anscheinend sieht man es hier nicht so oft, dass ein Mädchen in meinem Alter alleine durch die Gegend streift, was natürlich auch kein Wunder ist, da die Hälfte der Kids sich irgendwelchen Tribes angeschlossen hat.Ich bin zwar schon mit einigen Leuten unterwegs gewesen, allerdings nie mit welchen aus einem festen Stamm oder über einen längeren Zeitraum. Nein , ich bin alleine unterwegs, antworte ich ihm mit einem Achselzucken. Für mich ist dies völlig normal ein Einzelgänger zu sein, jedoch bin ich ein Mensch, der niemals nie sagen sollte. Trudy macht auf mich den Eindruck , als sei ihr etwas wichtiges eingefallen , und beißt sich auf die Unterlippe. Es dauert nicht lange, bis ich erfahre, das sie eine Tochter hat, die im Moment bei einer Freundin ist, die auf sie aufpasst. Ein Kind in dieser Welt zu haben , ist sicher eine große Herausforderung . Ein Kind in dieser Zeit zu sein umso mehr. Da sie nur meine Tochter sagt , schätze ich nicht, dass ihr Freund der Vater ist.Jedoch kann ich mir dazu kein Urteil bilden , und will es auch gar nicht, dafür kenne ich sie zu kurz. Durch meine ganzen Gedankengänge habe unabsichtlich für einen Moment die Frage von Trudy verdrängt, ob ich die beiden nicht noch ein Stück zur Mall begleiten möchte. Ich nicke nur, und gehe dann langsam neben den beiden hinterher.

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Ram*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 15 Mai - 17:54

Maria erklärt, dass sie tatsächlich alleine herumzieht und somit als Einzelgängerin unterwegs ist. „Das ist ziemlich mutig von dir und kommt nur selten vor. Irgendwann überwiegt bei den meisten der Wunsch, sich einer Gemeinschaft anzuschließen. Hast du nie mit dem Gedanken gespielt, einem Tribe beizutreten?“ , sage ich daraufhin das, was mir bei ihrer Bemerkung als erstes durch den Kopf huscht. Entweder ist sie ein schwieriger Mensch, der mit anderen Leuten nicht gut zurecht kommt, oder aber sie zieht es wirklich aus freien Stücken vor sich einsam durch das Chaos zu schlagen. Das ist wirklich selten. „Ich bin übrigens Ram.“, stelle ich mich dann doch noch gespielt locker vor. Entweder kennt sie mich, doch dann schätze ich sie mittlerweile nicht so ein, dass sie gleich davonlaufen oder mich angreifen würde. Oder aber sie hat als Einzelgängerin nur oberflächlich Notiz von den Technos genommen und kann meinen Namen nicht wirklich zuordnen.

Doch wie war das? Die Zeiten des Versteckens sind vorbei?! Also muss ich auch was dafür tun. Ich bin nicht mehr in Liberty mit einer wütenden Meute in meinem Rücken, die mich lieber tot als lebendig sehen würde. Es gibt noch immer genug Leute, die mich hassen, aber damit kann ich leben. Die junge Mall Rat wirkt für einen kurzen Moment etwas nachdenklich und erwähnt dann Brady und dass sie allmählich zu ihr zurückkehren muss. Sie fragt Maria, ob diese uns nicht bis zur Mall begleiten möchte. Diese stimmt uns zu und so machen wir uns nun zu dritt auf den Weg. Ich war schon länger nicht mehr dort und begutachte die Umgebung sehr genau. Schließlich taucht das große Gebäude in der Ferne vor uns auf und ich mustere es. Ich kann Trudys Aufregung beinahe spüren. Für sie ist dies ein wichtiger Schritt. Sie stellt sich ihren Ängsten vor dem Chaos und das rechne ich ihr verdammt hoch an. Ob die Mall Rats sich mittlerweile zumindest ansatzweise wieder zusammengerauft haben?!

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 15 Mai - 18:31

Maria sagt, sie sei tatsächlich alleine unterwegs und zuckt mit den Schultern. Dabei sieht sie nicht unglücklich aus oder ähnliches, sondern als wäre dies völlig normal für sie.
Ram fragt diesmal an meiner statt, ob sie denn nie den Wunsch verspürt hat, sich einem Tribe anzuschließen. Außerdem sagt er ihr, dass es sehr mutig sei, sich alleine durchzuschlagen.
Nun stellt sich Ram auch vor und ich sehe ihm an, dass er versucht abzuschätzen, was sie nun machen wird.
Wenn sie eine Einzelgängerin ist kennt sie ihn vielleicht nur vom Hören Sagen.
Als ich von meiner Tochter spreche, schaut sie kurz zwischen mir und Ram hin und her, als sei sie sich nicht sicher, ob es unser Kind ist. Doch ich sage da nichts zu, denn für den Anfang wäre es besser, wenn sie tatsächlich denken würde, sie wäre unser Kind.
Immerhin möchte ich ihr nicht sofort auf die Nase binden, wer der wahre Vater von Brady ist. Doch vielleicht weiß sie auch schon, dass der berühmt berüchtigte Zoot der Vater ist und ich die ehemalige verehrte Mutter. Sie sagt nichts und lässt auch nichts durchblicken.
Doch leider eilt mir mein Ruf oft vorraus, was es mir nicht immer leicht macht, neue Menschen kennenzulernen.
Auf meine Frage, ob sie uns ein Stück begleitet, nickt sie nur und geht dann mit uns ein Stückchen weiter.
Es sind nun auch immer mehr Menschen unterwegs, es ist bereits Mittag und die Sonne zeigt sich nun auch wieder. Doch es ist immer noch kühl, da ein leichter Wind weht.
Wir kommen der Mall nun immer näher und der junge Techno-Anführer nimmt meine innere Unruhe deutlich wahr, denn er hält meine Hand fest umschlossen. Ich lächel ihn an, ich bin sehr dankbar, dass er mit mir dorthin kommt.
Auch wenn mittlerweile wieder Freude in mir wächst, wieder Nachhause zu kommen. So bin ich doch nervös was mich wohl dort erwarten wird.
Daher bin ich froh über die Ablenkung von Maria und frage diese weiter aus.
Wie schlägst du dich denn alleine durch? Immerhin hast du scheinbar doch die Gewissheit wieder an Essen zu komme, da du der Kleinen etwas abgegeben hast, meine ich sage ich dann lächelnd zu ihr und halte Rams Hand fest umschlossen.

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Maria*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 15 Mai - 20:46

Nein, nicht direkt. Ich lass die Dinge einfach auf mich zukommen, antworte ich dem Techno, der jetzt langsam etwas lockerer wird, und sich mir als Ram vorstellt. Natürlich sagt mir der Name etwas , aber nur vom Hören Sagen. Er ist der Anführer der Technos, soweit ich weiß, und soll vor einiger Zeit den Menschen viel böses angetan haben. Jedenfalls erzählt man sich dies. Was mich betrifft , hatte ich nicht wirklich etwas mit den Technos zu tun , denn an den Orten, wo ich zuletzt gewesen bin, waren sie noch nicht einmarschiert. Und wenn er doch so furchtbar sein soll, so scheint er auf mich bis jetzt einen recht vernünftigen Eindruck zu machen. Als er mir seinen Namen nennt , habe ich dass Gefühl, er wartet nur darauf, dass die Bombe platzt,  dass ich entweder irgendetwas niederträchtges zu ihm sage, oder sogar wegrennen würde.  Doch so schnell kann man einen Menschen schließlich nicht verurteilen, solange man nicht weiß wie er wirklich ist. Es gibt solche und solche. Bei manchen Jungs merke ich allerdings schon vorher , ob sie Arschlöcher sind, zumindest von der Art her, was bei Ram im Moment überhaupt nicht der  Fall ist. Jeder hat seine Vergangenheit, meine ich schulterzuckend zu ihm . Nach ein paar Minuten , schlägt die Stimmung um. Irgendetwas scheint die beiden zu beunruhigen, vor allen Dingen Trudy. Sie wirkt mehr als nervös , und hält sich fester an ihrem Freund fest.Ich kann nicht genau sagen, wieso, deshalb konzentriere ich mich auf ihre Frage. Man tauscht untereinander , arbeitet und hilft hier und da mit,  oder man hat gute Quellen, sage ich und sehe sie kurz an. Dann wandert mein Blick wieder aufmerksam über die Straße, die wir überqueeren, bis wir vor einem riesigen Einkaufszentrum stehen bleiben. Ein bisschen erinnert es mich an die Mall in Wellington, in der die Mallrats vorher gewohnt haben, jedoch ist diese hier noch größer.

tbc: Sylvia Park- Eingangberreich


Zuletzt von Maria* am Do 21 Mai - 10:49 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 16 Mai - 9:51

cf: Vero Centre-Lobby

Ich höre der Erklärung von Ginger zu. Ich verstehe zwar den Sinn dahinter nicht ganz, aber okay ich werde hoffentlich noch sehen, wozu das Ganze mit den Mall Rats dienen soll. "Okay alles klar dann weis ich bescheid. Erwiedere ich ebenfalls kühl. Wir nähern uns dem zu Hause der Mall immer mehr und ich hoffe insgeheim das dort alles problemlos verläuft. Die Mall Rats sind, aber meiner Meinung nach keine große Gefahr. Als wir den Sylvia Park erreichen betreten wir diesen natürlich auch ohne lange darüber mach zu denken.

tbc: Sylvia Park- Einganngsbereich

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 16 Mai - 13:09

Trudy lächelt mich kurzzeitig nervös an, als die Mall vor uns auftaucht. Vor dem Gebäude lungern ein paar Jugendliche herum, scheinen aber nichts 'böses' im Schilde zu führen. Sie mustern uns für einen Moment, doch ich ignoriere sie geflissentlich. Maria erklärt mir, dass sie nie direkt geplant hat, sich einem Tribe anzuschließen. Vielmehr lässt sie die Dinge einfach auf sich zukommen. Eine skurrile Antwort, wenn man bedenkt, dass die Zeiten härter geworden sind. Aber vielleicht ist es in der Tat einfacher, sich aus allem herauszuhalten, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Aber das ist nicht meine Art und wird es auch nie sein. Als ich ihr meinen Namen nenne, bleibt sie überraschend ruhig. Sie zuckt mit den Schultern und meint, jeder hätte seine Vergangenheit. Ich nicke leicht. „Wie wahr...“, raune ich leise und ein leichtes Grinsen huscht über meine Lippen.

Aus ihren Worten schließe ich, dass sie schon von mir und meinen 'schrecklichen Taten' gehört hat. Doch ich frage nicht weiter nach. Mir ist es mehr als recht, wenn wir meine Vergangenheit außen vor lassen. Trudy fragt die Dunkelhaarige nun noch, wie sie es schafft, sich alleine durchzuschlagen. Diese erwidert, dass sie Tauschgeschäfte vorzieht und bei anderen aushilft. Außerdem erwähnt sie 'gute Quellen'. Letztere Information speichere ich vorsichtshalber mal ab. Wir kommen vor der Mall an und ich schaue mich um. Keine bekannten Gesichter. Schließlich lege ich meinen Arm um Trudy, ziehe sie etwas zu mir heran und schaue in ihr hübsches Gesicht. „Soll ich mit reinkommen? Oder willst du lieber alleine gehen?“, frage ich direkt, aber mit gesenkter Stimme nach. Ich könnte beide Entscheidungen verstehen und akzeptieren. Mein Blick fällt außerdem zu Maria. Ob Trudy sie hinein bitten wird? Vielleicht stellt Maria eine Art mentale Unterstützung für die junge Mall Rat dar.

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Cathal*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 17 Mai - 23:26

Als sie mir eröffnet, dass eine Frau für ihre Verletzung verantwortlich ist, ziehe ich überrascht eine Augenbraue nach oben. Eine wildgewordene junge Dame, die offensichtlich Pfeile auf andere Leute abschießt, ist mir neu. Allerdings hört sich das Ganze eher nach etwas Persönlichem an. Nach ‚schwach‘ sieht das aber nicht gerade aus. Schließlich wärst du fast dabei draufgegangen. Doch ich hüte mich, das laut auszusprechen, denn das klingt nicht gerade nach den Angelegenheiten, in die ich mich einmischen will. Zumindest scheint sie sich nicht so leicht unterkriegen zu lassen. Beeindruckend, aber ich frage mich, ob ihre Selbstsicherheit sie nicht zu leichtfertig sein lässt. Wahrscheinlich ist es genau das, was sie überhaupt erst in diese Situation gebracht hat.

„Klar. Die Geschäfte warten“, verkünde ich meine Pläne für diesen Tag und stehe ebenfalls auf. Aber ich habe ja auch nicht bis gerade eben noch in Lebensgefahr geschwebt. Mittlerweile habe ich kapiert, dass sie das nicht sonderlich zu interessieren scheint. „Du hast einen Tribe?“ Stirnrunzelnd sehe ich sie an und kann meine Überraschung nicht verbergen. Bisher kam sie mir nicht so vor, als hätte sie irgendjemanden, der sich um sie schert. „Wo war der denn, als auf dich geschossen wurde?“ Das interessiert mich jetzt wirklich und ich hoffe, sie mit meiner direkten Art nicht zu verschrecken, aber sie nimmt schließlich auch kein Blatt vor den Mund.

Jetzt kann ich ihrem Gesicht einen Namen zuordnen. „Schön. Dann weiß ich ja jetzt, nach wem ich fragen muss, um den Gefallen einzufordern.“ Noch immer verweilt der Hauch eines Lächelns auf meinen Lippen, denn so ganz ernst meine ich das natürlich nicht. Aber wer weiß schon, ob ich nicht doch irgendwann noch einmal einen Grund finde, den Kontakt zu ihr zu suchen? Auch ich nehme eine etwas bequemere Haltung ein, lehne mich schräg gegen den Sessel und verschränke die Arme vor meiner Brust, während sie mir ihre Sicht der Geschehnisse schildert und mir damit einmal mehr beweist, dass sie dazu neigt ihre Gegner zu unterschätzen. „Einer ihrer Pfeile hätte dich fast getötet“, korrigiere ich und hoffe, ihr den Ernst der Lage etwas bewusster machen zu können. Nicht, dass mich ihr weiteres Schicksal großartig interessieren würde. Doch wenn es um Menschenleben geht, kann ich nicht anders als mich einzumischen. Damit sollte man nicht so leichtfertig umgehen, wie sie es anscheinend tut.

Offenbar hat sie genug davon, über sich selbst zu reden, und nun bin ich an der Reihe. Sonderlich viel gibt es da jedoch nicht zu erzählen. „Richtig. Ich bin von niemandem abhängig und muss mich nach niemandem richten“, fasse ich meinen Lebensstil kurz und knapp zusammen. „Ich kann tun und lassen, was auch immer ich will. Mal sehen, wohin es mich gleich verschlägt.“ Ruhig halte ich ihrem Blick stand, sehe ihr selbst tief in die Augen und versuche zu ergründen, was sie von mir will. So nah traut sich sonst nie jemand an mich heran, vermutlich überwiegend deshalb, weil ich es nicht zulasse. „Also. Da du es ja so eilig hast… schätze ich, dass unsere Wege sich jetzt trennen.“ Mit einer Hand greife ich nach meinem Rucksack. „Vorausgesetzt, ich kann dich wirklich alleine lassen?“
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 18 Mai - 19:34

Auf Rams Frage hin antwortet Maria, dass sie die Dinge einfach so auf sich zukommen lässt.
Ich nicke, für mich wäre dieser Lebenstil schon alleine wegen Brady nichts, doch wenn ich sie nicht hätte und die Mall Rats wer weiß wo ich nun wäre, geht es mir durch den Kopf.
Auch Maria scheint es nicht entgangen zu sein, dass je näher wir der Mall kommen, desto nervöser und angespannter werde ich. Rams Name scheint sie nicht sonderlich zu beeindrucken und ich atme erleichtert aus. Auch wenn ich nicht davon ausgegangen bin, dass sie gleich auf ihn losgeht, nachdem er gesagt hat wer er ist, so kann man dies doch nicht hundertprozentig sagen. Man schaut den Menschen eben nur vor den Kopf und weiß nie, was als nächstes passiert.
Auch Ram scheint etwas erleichtet zu sein, dass es für sie kein Problem darstellt wer er ist, sondern sie antwortet nur Schulterzuckend "jeder hat seine Vergangenheit" und wieder atme ich erleichtet über diese Antwort aus. Denn so kann ich mir vorstellen, dass es ihr ebenfalls nichts ausmacht, wer ich einmal war, was mich irgendwie zutiefst beruhigt. Es gibt scheinbar tatsächlich noch Menschen, die nichts darauf geben was vorher war, sondern die Menschen trotzdem kennenlernen wollen.
Sie antwortet mir dann auf meine Frage, dass man tauscht, arbeitet oder hier und da hilft. Oder aber man hat einfach gewisse Beziehungen. Bei diesen Worten horcht der junge Techno-Anführer ebenfalls auf, was ich an seiner Mimik erkenne. Denn heutzutage hat natürlich jeder so sein Vitamin B, doch meistens nicht ohne, dass sie etwas dafür zurückverlangen.
Sie schaut mich kurz an und ich schenke ihr ein Lächeln, ich finde sie wirklich nett. Etwa das Alter von Patsy und Cloe, dadurch alleine wird schon mein Mutterinstinkt aktiviert.
Da hast du wohl recht, alleine kommt letztendlich doch niemand durch sage ich dann.
Nun ist die Mall direkt vor uns und ich bin sichtlich nervös.
Hier und da sind vereinzelt kleine Gruppen zu sehen, doch niemand nimmt wirklich Notiz von uns, was ich sehr begrüße.
Ram fragt mich dann, ob er mich hineinbegleiten soll oder ob ich lieber alleine gehen möchte. Ich klammere mich kurz an seine Hand, die immer noch in meiner liegt.
Ich schaue ihm tief in die Augen, bitte bleib sage ich dann ebenso leise.
Mein Blick fällt nun auf Maria und ich versuche in mich hineinzuhören, was ich nun tun soll. Doch schnell habe ich meinen Entschluss gefasst.
Möchtest du uns hineinbegleiten? frage ich sie einfach direkt.
Wir haben zwar nicht viel, doch vielleicht möchtest du dich ausruhen oder ich koche uns die Fische, die wir gefangen haben spreche ich weiter und schaue dann zu Ram.
Ich weiß, er steht hinter mir und ich weiß, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann. Sie ist nett und ich fänd es schön, sie noch näher kennen zulernen.
Außerdem wird Ram auch nicht ewig bleiben können, daher hätte ich dann gleich jemanden der bei mir ist neben Brady.

tbc: Eingangsbereich Sylvia Park

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Ebony*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 18 Mai - 21:20

Cathal erhebt sich ebenfalls, mit der simplen Bemerkung, dass seine Geschäfte warten. Er sieht überrascht aus, als ich erwähne, dass ich einem Tribe angehöre. Ich kann ihm dies nicht verübeln. Wo der Tribe war, als ich angegriffen wurde? „Ich war alleine unterwegs.“, sage ich daraufhin kühl. „Lebensmittel besorgen...du weißt schon. Die anderen, wie soll ich sagen...haben momentan das große Ziel aus den Augen verloren. Sie haben viel zu viel mit sich selbst zu tun. Umso wichtiger ist es, dass ich zurückkehre.“, ein überlegenes Lächeln huscht über meine Lippen. Tatsächlich bin ich gespannt, auf wen ich in der Mall treffen werde. Ob Amber sich wieder zu ihren Lämmchen zurück bequemt hat? Ich gehe nicht davon aus. Sie ist viel zu sehr mit sich und ihrem Männerproblemen beschäftigt. Die Ärmste. Als ich ihm meinen Namen nenne, erwähnt er, dass er nun weiß, nach wem er fragen muss, wenn er Hilfe benötigt. Ich erwidere sein undurchsichtiges Lächeln und nicke. „Ich halte mein Wort.“, sage ich großspurig und sehe ihn direkt an.

„Du findest mich bei den Mall Rats. So weltgewandt wie du bist, wirst du sicher wissen, wo wir leben?!“ Ich schaue ihn herausfordernd an. Einer der Pfeile der Bogenschützin hätte mich fast getötet? „Du kannst ja richtig dramatisch sein.“, raune ich leise und gehe noch etwas näher an ihn heran. „Mich bringt so schnell nichts um. Ich lebe. Vermutlich dank dir, großer Held.“ Ich lege meinen Zeigefinger an seine Brust und schaue ihn eine Weile an. Vielleicht habe ich dieses einschneidende Erlebnis mit Katniss gebraucht, um wieder auf meinen Weg zurückzufinden. Nettigkeiten lohnen sich in dieser Welt schon lange nicht mehr. Die Zeiten der Heucheleien meinerseits sind endgültig vorbei. Ich lasse mir von niemandem mehr auf der Nase herumtanzen. Jay, Slade...sie sind Geschichte! Cathal erklärt mir, dass er von niemandem abhängig ist und ich nicke. „Beneidenswert. Vermutlich hast du alles richtig gemacht.“

Er ist gespannt, wohin es ihn als nächstes verschlägt? Er sieht mir fest in die Augen und ich erwidere seinen Blick. „Pass auf dich auf.“, säusele ich gespielt besorgt. „Wer weiß...für ein paar gewisse Dinge bist du sicher gut zu gebrauchen.“ Ich lächle ihn etwas verdorben an. Ich entferne mich von ihm, als er nach seinem Rucksack greift und sammle meine Sachen ein, streife vorsichtig meinen Mantel über. Es muss schließlich nicht jeder sofort meine Verletzung bemerken. Unsere Wege werden sich nun trennen? „Sieht ganz so aus. Danke für alles, Cathal.“, meine ich dann noch kühl aber ernst. „Wenn was ist, weißt du jetzt wo du mich finden kannst.“ Ich mustere ihn noch einen kurzen Augenblick, ehe ich mich abwende und aus der Tür des Wohnhauses trete. Mittlerweile bricht die Sonne zwischen den Wolken hervor und auf der Straße tummeln sich einige Jugendliche. Ich bleibe kurz auf der Schwelle stehen und orientiere mich. Noch immer fühle ich mich recht schwach, aber es wird Zeit endlich wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Also mache ich mich auf den Weg zur Mall.

tbc: Eingangsbereich Sylvia Park

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 19 Mai - 20:37

Trudy ist nach wie vor sichtlich erfreut darüber, dass Maria uns über den Weg gelaufen ist. Ich hoffe nur, dass sie sich von der jungen Dame nicht zu viel erhofft. Immerhin ist die Dunkelhaarige momentan noch sehr verschlossen, wenngleich sie vernünftige Ansichten zu haben scheint. Ich höre den beiden bei ihrem Gespräch noch eine Weile zu, mische mich aber nicht weiter ein. Ich spüre, wie Trudy meine Hand fester umschließt, als sie auf meine Frage hin erwidert, dass ich sie in die Mall begleiten soll. Ich nicke ihr leicht zu. Trudy lädt nun auch Maria in die Mall ein und meint, sie könne sich dort ausruhen oder sogar mit den übrigen Mall Rats essen.

Ich schaue zu Maria hinüber, die gegen diesen Vorschlag scheinbar nichts einzuwenden hat. Warum auch? Etwas besseres hätte ihr wohl kaum passieren können. Ich bewundere Trudy einmal mehr für diese unbändige Gastfreundschaft. Aber vielleicht sehnt sie sich auch nach einer Freundin? Immerhin scheint es mit Amber einige Schwierigkeiten gegeben zu haben. „Dann wäre ja alles geklärt.“, sage ich mit einem leichten Lächeln. „Lasst uns gehen.“ Gemeinsam mit Trudy und Maria betrete ich den Eingangsbereich der Mall. Es ist ein merkwürdiges Gefühl wieder hier zu sein. Bis vor kurzem habe ich noch hier mit den Mall Rats gelebt. Dennoch erscheint es mir, als wäre dies schon eine Ewigkeit her.

tbc: Eingangsbereich - Sylvia Park

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 23 Mai - 22:59

cf: Flavor Bar

Da der Tag schon am Nachmittag angelangt ist und ich keine Lichtquelle dabei haben werde, wenn es dunkel wird und ich mich völlig auf das Mondlich verlassen müssen werde, achte ich in den Straßen nur wie immer darauf, dass keiner mich dabei beschattet, wie ich aus der Bar komme und laufe schnellen Schrittes durch die Gassen in Richtung Strandweg, um dann jedoch auf den Pfad zum Wald abzubiegen. Die Sonne scheint aber noch gar nicht daran zu denken, demnächst unterzugehen, knallt sommerlich vom Himmel herunter und bringt in mir den Wunsch hervor, wieder am Strand zu sein und zu surfen. Eines Tages werde ich zurückkehren und mich den Wellen wieder hingeben, auf ihnen entlanggleiten und mich freier fühlen als bei allem, was ich sonst so tue. Man muss versuchen, die Wellen zu bändigen, die Natur nicht zu unterwerfen, aber sie so zu bezwingen, dass man Momente lang Eins mit ihr wird. Es kann jederzeit schief gehen, man kann fallen, vom Wasser untergraben werden und in gefährliche Strömungen geraten, die einen so sehr nach unten ziehen oder gegen einen Stein schleudern, dass man fürs Leben geschädigt oder gar tot sein wird. Aber ich gehe das Risiko dennoch jedes Mal wieder ein. Mein Leben ist mir vieles Wert, das Gefühl allerdings auch und bei den Oceans war ich, wie ich auch gemerkt habe, als sie einfach so verschwunden sind, kein wichtiger Bestandteil, sodass ich nicht mal sicher bin, ob es ein großer Verlust für Kira und die anderen gewesen wäre, wenn ich einem Unfall im Meer erlegen wäre. Sie haben sich ja auch nicht um meinen Verbleib gekümmert, als ich in die Stadt zurück gegangen bin. Dort hätte mein Wegbleiben immerhin ebenso einen anderen Grund haben können, statt dass ich mich in der Bar als Tänzerin bewerben wollte, wovon ich keinem aus dem Tribe erzählt hatte...
Nun, wo ich nicht mehr unmittelbar mit Luca konfrontiert bin, ist das Selbstbewusste aus mir gewichen wie Luft aus einem Luftballon. Bin ich allein, bin ich anders. Ernster, emotionaler, schwächer, weil ich es vor mir selbst nicht verstecken muss. Und ich denke an das Bild, das Luca von seiner Familie hatte, denke an Paris, daran, wie er auf jedem Foto perfekt aussah, genauso wie ich selbst, wenn man den Meinungen anderer Leute glauben konnte, die nicht nur meinen Eltern schmeicheln wollten, weil es eben dazugehörte, wollte man höflich sein. Ich fand mich nicht hässlich, keinesfalls, wirkte aus meiner Sichtweise auf vielen Bildern jedoch mehr wie eine Puppe als ein Mensch, besonders bei Aufnahmen von Tanzvorstellungen und das widerstrebte mir. Ich wollte nicht wie eine leblose, makelfreie Figur aussehen. Wollte, dass sie Menschen fühlen konnten, was es mir gab, wenn ich tanzte. Dass es mich erfüllte, mich spüren ließ, dass ich doch noch einen Platz auf dieser Welt hatte, war ich in Japan nicht in der Gesellschaft integriert, wie ich es in New York gewesen bin. Nur in diesen Augenblicken.
Zusätzlich zu diesem Bild kreisen die Fragen durch meinen Kopf, die Luca mir noch gestellt hat, ehe er eingeschlafen ist. Ich wollte meinen Finger nicht auf eine Wunde in seiner Vergangenheit legen, als ich das mit der Schwäche und so gesagt habe. Doch...das ist unkontrolliert passiert, ich war voll davon überzeugt und bin es immer noch. Andererseits hätte ich wohl merken sollen, wann es besser gewesen wäre, einfach den Mund zu halten...
Ich gehe weiter und komme bald am Wald an.

tbc: Waldweg

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Cathal*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 25 Mai - 2:48

Weltgewandt? Interessant, für wen sie mich hält. „Hab davon gehört“, sage ich knapp, obwohl ich keinen blassen Schimmer habe, wer sich hinter diesem Namen verbirgt. Aber falls ich sie tatsächlich irgendwann aufsuchen will, werde ich es herausfinden. Bis dahin kann mir das relativ egal sein, halte ich mich doch eher von der Stadt und ihren Bewohnern fern. Zu Recht, denn ich sehe ja gerade wieder mit eigenen Augen, wohin einen das sonst führen kann. Meine neue Bekanntschaft jedoch scheint die Sache immer noch nicht ernst zu nehmen. Zu diskutieren hat keinen Sinn mehr, also halte ich für den Moment einfach den Mund. Auch als es um meine Person geht und ich ihr eigentlich widersprechen sollte, denn ich bin alles andere als ein Held und noch heute bin ich gezeichnet von den Fehlern, die ich gemacht habe. Doch das sind Dinge, die ich für mich behalte, tief eingeschlossen in meinem Inneren, denn das geht niemanden etwas an, schon gar nicht jemanden, den ich kaum kenne und der tatsächlich zu glauben scheint, er könne mich zu einer Art Spielball machen. Meine Augenbrauen zucken amüsiert nach oben. „Die Frage ist nur, ob du diese Dinge wert wärst“, schieße ich zurück, wenn auch mit einem schiefen Grinsen.

Für den Moment bin ich tatsächlich erst einmal froh, hier rauszukommen, denn die letzten Stunden haben mir mehr menschliche Nähe beschert als ich gewohnt bin. Nicht, dass ich mich beschweren will, ich würde es jederzeit wieder genauso tun. „Nicht dafür“, erwidere ich daher auf ihren Dank, denn für mich ist es noch immer ein Akt der Selbstverständlichkeit, jemandem zu helfen, der in Lebensgefahr schwebt. Ich nicke ihr zum Abschied zu, bevor ich mich daran mache, dem Besitzer dieses Hauses eine kurze Nachricht zu hinterlassen. Immerhin soll der nicht denken, dass hier tatsächlich eingebrochen wurde. Danach verlasse auch ich das Gebäude. Mit schnellen Schritten gehe ich in Richtung der Märkte. Nur noch ein paar Geschäfte liegen vor mir, bevor ich endlich wieder aus der Stadt verschwinden kann.

tbc: Märkte der Stadt
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Vanessa*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 25 Mai - 20:56

cf: Sylvia Park- Eingangsbereich

Tränenüberströmt, beeile ich mich , auf dem schnellsten Weg in das Hauptquartier zurück zu kommen.
Es ist mir egal , wie die niederträchtigen Virts mich ansschauen, ich blicke weiter geradeaus. Warum tut er mir das nur an? Weiß er denn gar nicht wie sehr ich ihn liebe? Was wil er nur von dieser Trudy? Was kann diese ihm schon bieten? Eine Tochter, von dem allmächtigen Zoot? Je näher ich dem Vero Centre
komme, desto mehr wandelt sich meine Trauer in grenzenlose Wut. Ich werde nicht locker lassen. Darauf kann diese Schnepfe Gift nehmen!

tbc: Vero Centre- Privatgemach von Vanessa
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Chuck*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 27 Mai - 11:06

First Post

Das Militärfahrzeug fährt nur sehr langsam durch die Straßen von Auckland. Ich habe es mir auf dem Beifahrersitz gemütlich gemacht und begutachte etwas herablassend den Tumult auf den Straßen. Hier sieht es nicht anders aus als in anderen Städten. Hier gibt es nichts weiter außer Müll und ein paar streunenden Kindern. Vielleicht hätte ich mir doch eines meiner Mädchen aus meiner Tanzbar zur Unterhaltung mitnehmen sollen. Mit mir befinden sich noch vier weitere Technos im Wagen. Sie sind der harte Kern, der geblieben ist, nach dem alles den Bach hinuntergegangen ist. Sie tragen die normale Techno Kleidung, ich hingegen kleide mich seriöser. Als ehemaliger Techno General in Christchurch halte ich das für angemessen. Die Jugendlichen drehen sich nach uns um, tuscheln. Ja, in manchen Gesichtern kann ich sogar Furcht erkennen. Furcht vor einer neuen Invasion der Technos?! Ich schmunzle selbstgefällig. Genau das habe ich bezwecken wollen. Wenn ich schon von Ram gerufen werde, erscheine ich gewiss nicht durch die Hintertür. Nein, wenn, dann gehört dazu auch ein kleiner, aber feiner Auftritt! Ich muss zugeben, dass mir die Botschaft des Techno Anführers mehr als nur gelegen kam. In Christchurch lebten wir ausschließlich im Untergrund. Die Technos sind dort vielleicht verhasster als sonst irgendwo.

In der Botschaft ließ mich Ram wissen, dass er Schusswaffen benötigt und dass es zu einem Angriff auf drei seiner Leute gekommen ist. Es soll nun meine Aufgabe sein, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und den Fall aufzurollen. Mein Boss scheint hier in Auckland wieder Fuß gefasst zu haben und ich bin gespannt darauf meinen alten Freund wiederzusehen. So ganz ohne Rollstuhl, wie man munkelt. Die Schusswaffen, die er orderte lagern im hinteren Teil des Wagens. Dank meiner vielen dubiosen Kontakte war das kein großes Problem, so dass wir schnell aufbrechen konnten. Ram wird vermutlich nicht so schnell mit uns rechnen, also erwarte auch ich kein großartiges Empfangskomitee. Endlich taucht das große Gebäude vor uns auf, in welchem sich die Technos in Auckland niedergelassen haben. Das Vero Centre. Ganz nett, aber auch nicht mehr. „Da vorne ist es.“, sage ich kühl. Mittlerweile scharen sich immer mehr Jugendliche um den Wagen. Teils ängstlich, teils verärgert. Einige beschimpfen uns sogar. Ich lache leise und schüttle nur gespielt verständnisvoll den Kopf. „Nehmt diese...Leute nicht ernst.“, sage ich herablassend. „Sie haben nur Angst. Verständlicherweise.“

tbc: Vero Centre – Lobby
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Ginger*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 4 Jun - 14:33

cf: Sylvia Park- Mall

Als ich mit einer stolzen Haltung auf die Straßen der Stadt hinaustrete, bemerke ich aus den Augenwinkeln Joel, welcher ebenfalls das dreckige Rattenloch verlässt. Er wirkt so, als würde ihn etwas beschäftigen. Ist es die Situation in der Mall oder etwas ganz anderes? Außerdem scheint er unschlüssig zu sein, welchen Weg er nun einschlagen soll. Ich werde mich im Vero Centre einem ausgiebigen Kampftraining hingeben, welches meine derzeitigen Aggressionen wenigstens etwas lindern wird. Schmerz kann etwas furchtbares, aber auch etwas heilsames sein. In meinem Falle liebe ich den Schmerz, wenn er bittere Gedanken für einen kurzen Moment auslöschen kann. Und ich werde bis aufs Blut kämpfen bei diesem Training, das ist sicher! Doch das Training kann ich auch noch ein bisschen nach hinten verlagern. Also wende ich mich langsam zu dem jungen Techno um und mustere ihn eingehend mit meinen dunklen Augen. "Na, was hältst du von den Ratten, Joel?", erhebe ich meine Stimme und gehe auf ihn zu.

In meinen Augen sind sie nur ein Haufen Versager, die sich für etwas besseres halten. Ich werde Ram den Rücken freihalten, wenn es um Vanessa geht. Aber ich werde ihm zu gegebener Stunde meine Meinung über die Mall Rats kundtun. Ich weiß, dass er meine Meinung schätzt, genau wie Vanessas. Und wir beide sind gegen dieses Bündnis. Alleine sind wir viel stärker! Ich komme vor Joel zum stehen, verschränke meine Arme vor der Brust und bin gespannt, was er über die Ratten denkt. "Scheinbar hat uns der Boss frei gegeben. Was wirst du jetzt tun?", frage ich dann noch nach, da mir seine Unentschlossenheit nicht entgangen ist. Vor der Mall tummeln sich noch immer einige Jugendliche, welche uns misstrauisch mustern. Ich schenke jedem einzelnen von ihnen einen bitterbösen Blick. Meine Stimmung ist auf ihrem Tiefpunkt angekommen, nach der Konfrontation mit der Asiatin. Ein falsches Wort und derjenige wird es bitter bereuen.

-
Ginger, 18, Techno
Who's gonna run this town tonight...!

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Straßen der Stadt
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