The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Straßen der Stadt

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Chiara*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 3 Aug - 23:09

Als wir über Chucks Tribe sprechen, der sich Technos nennt, von denen ich noch nie gehört hatte wiederspreche ich ihm nicht, dass sein Boss angeblich ein Genie sei. Wie könnte ich auch, denn das was Chuck sagt klingt eigentlich gar nicht mal so verkehrt. Allerdings frage ich mich wo der Hacken liegt. Anscheind haben andere Leute einfach andere Vorstellungen. Ich verdränge diesen Gedanken jedoch schnell, denn schließlich muss ich mir selbst erstmal ein Bild über die Stadt machen. Kopfschüttelnd verneine ich meine Antwort als er fragt ob er aussehen würde als würde er zu irgendwelchen Scharlatanen gehören. Bei der Frage wie er aussieht verliehre ich kurz meinen Verstand und denke mir meinen Teil, während ich ihn dabei ansehe. Sein Blick wirkt währenddessen kalt, allerdings verengen sich seine Augen etwas und ich spüre wie er mich mustert.Was soll das jetzt? Hast du etwa eine andere Antwort erwartet? Rasch wende ich meine Blick wieder auf die Straße und sehe Chuck nicht an. Aus dem Augenwinkel sehe ich wie auch er dies tut. Meine Güte, soll er sich jetzt ja nichts darauf einbilden! Meine Augen haben garantiert nichts verraten. Und was sollten sie auch ausstrahlen?...Aber wahrscheinlich ist er selbstverliebt genug um das zu denken! Ich beschließe nichts weiter darauf zu sagen. Soll er doch denken er möchte, auch wenn ich mir bewusst selbst grade etwas vormache. Auf meine Ausserung das die Kids hier in der Stadt armselig sind nickt Chuck mir leicht zu und ich wende meinen Blick anschließend wieder nach vorne.

Es wird sicher genügend Leute geben die mir den Kopf abreißen wollen? Chuck ist es ein Rätzel wie ich es bissher geschafft habe auf mich aufzupassen? Wärend er die Worte ausspricht lächelt er mich arrogant an. Ich verdrehe meine Augen leicht genervt. "Lass das mal meine Sorge sein!" antworte ich kühl auf seine Frage.
Schließlich mache ich ihm zu verstehen das ich nicht gerne über meine Vergangenheit rede, denn es ist einfach meine Sache und ich muss damit klar kommen und nicht jemand anders. Gedankenverlohrend blicke ich auf, denn es reicht mir schon überhaupt einen Moment darüber nachgedacht zu haben, was damals passiert ist. Zum Glück akzeptiert Chuck meine Ablehnung im weiteres zu erzählen. Denn anscheind sieht er die Sache auf sich bezogen genauso. Was vergangen ist ist eben vergangen und man kann ehe nichts mehr daran ändern. Jedoch frage ich mich trotzdem wie er das meint. Ich kann mir vorstellen das auch ihn irgendetwas geprägt haben muss, denn nicht umsonst ist jemand so kalt und gefühlslos. Seine Augen wirken in dieser Situation leer und dennoch verbittert, doch nachzufragen hätte keinen Sinn. Ich kann nicht von ihm verlangen das er mir etwas erzählt wenn ich es selbst nicht tun will. Wir können die Vergangenheit ehe nicht abstreifen wie ein lästiges Kleidungsstück meint er, ich nicke ihm daraufhin nur gleichgültig zu. Wie wahr! Ändern kann man daran ehe nichts mehr!

Arrogant schaut Chuck mich an als er mir zu verstehen gibt, dass er nicht wartet, denn er würde sich das nehmen was er will und wann er es will! Meine Miene verändert sich einwenig, meint er er hätte Macht über mich? Das kann er sich mal schön abschminken. mein Blick wird etwas böser und meine Augen leuchten dunkel auf. "Du meinst also du könntest alles haben was du willst? Und dann nennst du mich verwöhnte Göre? Ich weiss nicht obs dir schon aufgefallen ist, aber man bekommt nie das was man möchte. Hat man allerdings genug Durchsetztungsvermögen lässt man nicht alles mit sich machen was andere wollen. sage ich bewusst ernst und drohend.

Als er hinter mir her läuft während ich innerlich vor Wut koche und meint ich würde damit auf seinen männlichen Stolz rumtreten, gibt er mir deutlich zu verstehen das er kein Intresse an mir hat. Auch ich vermittel ihm das es bei mir ebenfalls so ist.  Chuck wirft mir nochmal einen hasserfüllten Blick zu und wendet sich von mir ab. Gut...hau doch ab du Idiot! Du willst nichts von mir? Ich auch nicht! Damit ist die Sache erledigt. Jedenfalls für einen Moment beschließe ich keinen Gedanken mehr an ihn zu verschwenden.

Die Zigarrete die er Chuck mir angeboten hatte werfe ich entschlossen weg. Er soll nicht meinen das ich alles tu was er mir sagt. Daraufhin sagt er nicht, sondern sieht mich nur kalt an, was mich nochmehr in Rage bringt. Innerlich koche ich schon vor Wut, als er schließlich meint diesmal mich wie einen räudigen Köter hinter sich herlaufen zu lassen. Das konnte ich unmöglich auf mir sitzen lassen, also halte ich ihn auf, indem ich ihm am Unterarm festhalte und damit anhalte stehen zu bleiben. Langsam dreht er sich zu mir um und fragt mich zutiefst genervt was ich noch von ihm will. Ebenso wütend erkläre ich ihm das ich auch Stolz besitze. Als ich ihm seine Zigarette entwende lächelt er mich bewusst gespielt an, so das es nicht zu übersehen ist das er mich nicht ernst nimmt. Ihn hätten schon ganz andere Leute versucht benehmen bei zubringen? Dafür ist es zu spät und ich soll ihm nicht auf die Nerven gehen? Ich belächel seine Aussage arrogant. "Merkwürdig...wenn ich dir so auf die Nerven gehe warum schleppst du mich dann mit? Ich hab dich nicht darum gebeten!" Aber ich hätte es auch nicht ertragen wenn du einfach gegangen wärst! schießt es mir durch den Kopf, doch schließlich versuch mich meine innere Stimme wieder auf den Boden zu bringen Natürlich hättest du es ertragen, denk dran wie wütend du grad auf ihn bist. Er spielt mit dir merkst du das nicht? Vergiss ihn, hau einfach ab noch hast du die Chance. Doch ich tat es nicht, im Gegenteil anstatt zu verschwinden trete ich nähr an Chuck herran. Schon zu nah als es mir selbst lieb ist, jedoch besänftigt mich seine Nähe aus irgendeinem Grund den ich mir selbst nicht erklären kann. Ich schaffe es nicht meine Augen von seinen abzuwenden und auch er sieht mir direkt mit seinen dunklen Augen in meine. Schließlich versuche ich ihn mit seinen eigenden Waffen zu schlafen, denn auch seine Taten verraten ihn. Während ich ihm meine Worte entgegenbringe streift mein warmer Atem seine Lippen und ich vernehme seinerseits ein leichtes Schlucken. Sein blick wirkt gedankenverlohrend als er meint ich hätte vieleicht recht. Aber es hat keine Bedeutung? Ich hätte gesagt das ich nie etwas fühlen könnte? Bei ihm wäre es genauso. Als er seinen nächsten Satz nicht fortsetzt nähert er sich mit seinen Lippen an meine. Als er ihn beendet berührt er mit seinen Lippen beinah meine. Ich spüre wie sein warmer Atem auf mir lastet. Weiterhin sehe ich ihn in seine Augen, sie flackern vor Unsicherheit. Unsicherheit mich selbst zu vergessen. Mein Atem wird schwerer, flüsternt und wahrscheinlich nicht grade überzeugend sage ich "Du hast recht....es hat keine Bedeutung!" Als ich seine flüsternde Aufforderung vernehme ihn zu küssen, stehe ich für einen Moment starr wie angewurzelt vor ihm. Ich kann nicht! ...Es geht nicht... Doch sein Anblick macht mich schwach. Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ihm dieses kleine Stück was mich von seinen Lippen fernhält nähr. Kurz berühre ich meine zaghaft mit seinen. Was mach ich da denn nur? Rasch entferne ich mich wieder von ihm und schaue ihn an, das flackern in meinen Augen bleibt weiterhin bestehen. Ich versuche mich gegen dieses Gefühl was ich verspüre zu wehren, doch es geht nicht. Scheiß drauf! Meine Hand wandert sanft an seinen Hals und vergräbt sich anschließed tief in seinen Nacken während ich erneut die Augen schließe und ihn zu mir herranziehe. Beinah hastig wandern meine Lippen erneut auf seine und erforschen sie. Mein Körper presst sich an seinen und meine andere Hand wandert auf seinen Rücken. Dieses Gefühl ihn so zu spüren, ihm so nah zu sein lässt mich alles um mich vergessen, selbst mich selbst und meine Gedanken. In diesem Moment gehöre ich nur ihm. Immer wieder spüre ich seine warmen Atem während meine Lippen über seine wandern. Als mich schließlich meine Gedanken wieder einholen, dieses Gefühl ihm die Macht über mich zu überlassen, es war erschreckend jedoch zugleich ungewohnt. Du musst aufhören! sagt mir wieder diese Stimme. Langsam löse ich mich von seinen warmen Lippen und traue mich kaum die Augen zu öffnen. Meine Hände nehme ich zaghaft wieder von ihm.Was wird er sagen? Als ich meine Augen langsam öffne schaue ich Chuck verwirrt an. Den Blick kann ich einfach nicht standhalten und schließlich richten sich meinen Augen von ihm ab. Mein Körper zittert ein wenig, denn ich versuche mich gegen jegliches Gefühl zu wehren, was ich jedoch ersichtlich nicht geschafft habe. Kurz schaue ich ihn nocheinmal in seine dunklen Augen, bringe jedoch keinen Ton raus. Und jetzt? Was hält er jetzt von dir? Ich hatte grade gegen mein eigendes Prinzip verstoßen und ich weiss nicht ob ich mich dafür nun selbst hassen soll. Es war so einfach jemanden zu hassen oder wütend auf jemanden zu sein. Aber das, was ich grade verspüre ist alles andere als einfach.
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Liz*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 4 Aug - 22:36

Langsam zerrt auch an mir die Müdigkeit und die Erschöpfung. Die letzten Tage waren wirklich nicht einfach gewesen, doch ich musste einfach stark bleiben, vorallem für meine kleine. Manchmal ist es gar nicht so leicht eine Mama zu sein, vorallem ganz allein ohne einen Partner an meiner Seite. Kurz frage ich mich was wäre wenn Nick von ihr wüsste, wo er wohl stecken mag? würde er sich um die kleine kümmern? Womöglich würde er mir gar nicht glauben das sie von ihm ist. Aber schließlich gab es niemals irgendwen anders. Eigentlich ist es vollkommene Zeitverschwendung darüber nachzudenken, denn die kleine kann nichts dafür. Sie ist trotzdem die Person die ich am meissten auf der Welt liebe. Es ist jetzt einfach nur wichtig einen Schlafplatz für sie zu finden, wo es wenigstens einigermaßen Sicher ist.

Mittleweile war Mila zum Glück auf meinem Arm eingeschlafen. Es ist einfach wichtig das ihr kleiner Körper sich einwenig ausruhen kann, denn wer weiss wie lange es noch dauert bis ich eine Bleibe für uns finden würde. Als ein fremden Junger Mann mitten auf der Straße auf mich zusteuert und mich freundlich begrüßt bin ich zunächst ersteinmal skeptisch. Schützend lege ich die Arme um meine kleine und bitte ihn sie nicht aufzuwecken. Der Fremde stellt sich mir als Joel vor und lächelt mich kurz an. Entschuldigt sich daraufhin, das er die kleine nicht wecken will. Ich schenke ihm einen verständnissvollen Blick um ihm zu zeigen das ich ihm nicht böse bin. Er würde jemanden suchen und ich würde aussehen als ob ich Hilfe gebrauchen kann? "Du suchst jemanden?" antworte ich freundlich aber dennoch zurückhaltend "Ich glaub da kann ich dir leider nicht helfen, ich bin erst seit kurzen in der Stadt und ich kenne hier niemanden." Wirklich niemanden? Naja es könnte schon sein das Nick sich hier aufhält, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen das es ihn in die tiefen Wälder verschlagen hat! Dieser Gedanke schießt mir kurz durch den Kopf, aber Joel hat schon recht. Ich könnte wirklich hilfe gebrauchen, denn schließlich kenne ich mich hier nicht aus und wahrscheinlich lauern an jeder Ecke irgendwelche Gefahren, die erst recht nichts für ein kleines Kind sind. Mein Blick wirkt etwas erschöpft als ich wieder meine Augen auf Joel richte. "Du hast schon recht, ich kenne mich hier nicht aus und ich kann unmöglich hier auf der Straße bleiben." Mein Blick wandert auf Mila "Schon alleine wegen ihr!" antworte ich sorgevoll während ich der kleinen noch einmal über ihr Haar streichel. Plötzlich merke ich wie sich ihr kleinen Körper leicht anfängt zu bewegen. "Mama?...Ich hab durst!" ruft Mila mit leiser Stimme nach mir. Dabei hatte ich es ihr so gewünscht das sie noch einwenig länger auf meinem Arm schläft.

Ich sehe kurz zu Joel "Es tut mir leid, aber ich muss mich eben kurz um die kleine kümmern!" als ich Mila auf den Boden stelle um meinen Rucksack von Rücken zu nehmen. Ich öffne den Reisverschluss um nach meiner Wasserflasche zu suchen. Als ich sehe das sich kaum noch Flüssigkeit in ihr befindet. Gedankenverlohren schaue ich in meine Tasche und mache mir wirklich Sorgen Wie soll es denn nur so weiter gehen? Ich habe kaum noch etwas zu trinken für uns, geschweige denn von Nahrungsmiiteln. Einige Minuten halte ich starr meinen Blick, was auch daran liegt das meine Kräfte sich allmählich dem Ende neigten. Schließlich bekomme ich nicht mit wie sie Milas kleine Augen auf eine streunende Katze wenden. Entschlossen läuft sie dem Tier entgegen um es streicheln zu können. Die Katze scheint allerdings Menschen nicht grade zu mögen und läuft zwischen einigen Mülltonnen davon. Mila folgt ihr ohne daran zu denken das ich ihr doch immer gesagt habe das sie niemals alleine irgendwo hingegen soll. Die kleine ist in ihrem eifer einfach dem Kätzchen nachgelaufen und folgt ihr um die Ecke in die nächste Straße, doch die Katze war weg.

Mit tränen in den Augen bemerkt Mila das ich nicht mehr in ihrem Blickfeld bin. Sie war noch nie alleine irgendwo, geschweige denn in einer völlig fremden Umgebung. Ein fremdes Mädchen steuert direkt auf sie zu. Die dunkelhaarige wirkt nachdenklich und zieht dabei einpaar Mal an ihrer Zigarette. Mila weiss sich in ihrer Not nicht anders zu helfen als sie anzusprechen, denn sie ist noch zu klein und hilflos um sich in ihrer Lage zu helfen, denn schließlich hatte sie mich verlohren. Mit zaghafter Stimme fragt sie die Fremde "Hast du meine Mama gesehn? Ich wollte diese süße Katze streicheln aber nun ist sie weg...und meine Mama auch!" tränen sammeln sich in ihren Augen während sie die Fremde verweifelt ansieht.

Immer noch schaue ich gedankenverlohrend die Wasserflasche an, voller Sorge wie es weiter gehen soll. Schließlich nehme ich sie raus und will sie Mila geben, jedoch steht die kleine nicht mehr neben mir. Irritert schaue ich um mich herrum, doch nirgends kann ich meine Tochter sehen. Oh nein...ich habe nicht auf sie geachtet. Wo ist sie? Sie kann doch nicht weg sein? Panik breitet sich in mir aus. Ich habe solche Angst um sie. Mich plagt das schlechte Gewissen das ich nicht auf sie geachtet habe und für einen Moment nicht stark genug für sie war. Hilfesuchend schaue ich Joel an "Hast du sie gesehen?" sage ich aufgeregt zu ihm mit verzweifelter Stimme. Wenn ihr nun etwas passiert ist, würde ich mir das niemals verzeihen Denn wer weiss welche Gefahren sie nun ausgesetzt ist und ich, ihre Mama bin nicht bei ihr.

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Chuck*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 5 Aug - 0:02

Ich beobachte zufrieden, wie Chiara genervt die Augen verdreht, als ich anmerke, dass es mir ein Rätsel ist, wie sie bisher klargekommen ist. Mal ganz ehrlich...bei der großen Klappe?! Doch vermutlich besitzt sie diese nur, weil sie bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht hat. Ich soll das mal schön ihre Sorge sein lassen? „Keine Angst.“, sage ich ruhig und werfe ihr ein arrogantes Lächeln zu. „Es ist nicht mein Stil, mich in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen. Das heißt also...auch in Zukunft wirst du deinen hübschen Hals ganz allein aus...welcher Schlinge auch immer ziehen müssen. Beruhigt?“ Ich bin nicht verantwortlich für sie. Und mir scheint, sie in Watte zu packen, wäre auch die falsche Methode. Sie liebt Herausforderungen, das Unbekannte und wenn es nach mir geht, kann das auch gerne so bleiben. Nach meinen Worten bezüglich der Vergangenheit, dass sie immer an einem haften wird, man diese nicht abstreifen kann, nickt die Dunkelhaarige nur gleichgültig. Es ist eine stille Vereinbarung zwischen uns, die Vergangenheit ruhen zu lassen und nicht mehr zu thematisieren. Nicht, dass ich das jemals getan hätte. Nicht einmal Ram weiß etwas.

Chiara funkelt mich böse an, als ich ihr erkläre, dass ich mir nehme was ich will. Ich sehe sie ausdruckslos an. Ach...das geht dir jetzt gegen den Strich, ja? Ich meine also ich kann alles haben was ich will? Allerdings. Man bekommt nie das was man möchte? „Ach ja..was hast du denn mal nicht bekommen, was du wolltest, Schätzchen?“, frage ich herausfordernd nach und betrachte dann missgestimmt ein paar Jugendliche die an uns vorbeigehen. Man bekommt nie...das was man möchte, hallt Chiaras Stimme immer und immer wieder durch meinen Kopf. Wie ein Mantra, welches mein Herz kalt umfasst und zusammenpresst. Vor meinem inneren Auge taucht ein blondes Mädchen auf. Sie ist schön und hält lächelnd ein kleines Bündel auf dem Arm. Die Szenerie wechselt. Ich sehe das gleiche Mädchen, doch diesmal hockt sie vor mir auf der dreckigen Straße. Ihre Kleidung ist zerrissen, das Gesicht übersät mit Blutergüssen und Schürfwunden, das Haar zerzaust. Das Bündel ist fort. Für immer. Verdammt, die Kleine hat Recht! Ich massiere kurzzeitig meine Schläfen und sehe Chiara wieder an. Wie auf Knopfdruck wird mein Gesichtsausdruck wieder kühl und unnahbar. Ich werde einen Teufel tun und ihr jetzt Recht geben!

Wenn man genug Durchsetzungsvermögen hat, dann lässt man nicht alles mit sich machen? Redet sie jetzt von sich selbst? Ihre Stimme klingt beinahe drohend. „Das ist lächerlich.“, sage ich dann aber unbeeindruckt von ihrer...zugegeben...nicht ganz uninteressanten Rede. „Wenn...und ich betone...wenn...ich dich gewollt hätte, dann hätte ich dein Durchsetzungsvermögen schon längst zur Strecke gebracht.“, ich blinzle meine Gefährtin arrogant an und schenke ihr dann ein selbstverliebtes Lächeln. Als die Kleine schließlich die Dreistigkeit besitzt mir etwas von Benehmen und Anstand erzählen zu wollen, erkläre ich ihr kalt, dass sie mir nicht weiter auf die Nerven gehen soll. Wieder erscheint dieses Lächeln auf ihren Lippen, dass einer Belustigung gleichkommt und mich jedes Mal zur Weißglut bringt. Ich verenge meine Augen und sehe sie eiskalt an. Warum ich sie mitschleppe? Sie hat mich nicht darum gebeten? „Willst du das wirklich wissen...?“, ich mache eine Pause und senke meine Stimme. „Ich habe verdammt nochmal...keinen blassen Schimmer!“, zische ich beinahe wütend und werfe ihr eine bösen Blick zu. Undankbares Weib!

Das junge Mädchen tritt nun näher an mich heran und ich schaue ihr kühl in die Augen. Mein Körper spricht hingegen eine ganz andere Sprache als mein kühles Äußeres. Ihre Nähe macht mich an und in meinen Augen blitzt etwas zutiefst dunkles auf, als ihr warmer Atem über meine Lippen streift. Unverwandt sehe ich in ihre Augen, erkläre ihr leise, dass das alles jedoch keine Bedeutung hat. Wir beide sind nicht in der Lage etwas zu fühlen. Doch ihre Lippen ziehen mich magisch an, unsere Umgebung blendet sich langsam aus und ich nähere mich ihr immer weiter an, bis sich unsere Lippen beinahe berühren. Chiaras Atem geht etwas schneller, in ihren Augen flackert etwas auf, dass ich nicht deuten kann. Flüsternd gibt sie mir Recht. Es hat keine Bedeutung. Nach meiner Aufforderung mich zu küssen, verengen sich meine Augen leicht zu Schlitzen und ich presse den Kiefer aufeinander. Warum will ich dieses...kleine Mädchen...gerade so sehr? Ich habe keine logische Erklärung für all das. Ich weiß nur, dass es falsch ist. Es sollte aufhören. Und zwar sofort! Chiara erstarrt für einen Moment und tut gar nichts. Ich schließe beinahe genervt die Augen, sehe sie wieder an. Jetzt mach schon! Ich würde dir nicht raten, mit mir zu spielen! Doch dann schließt sie ihre Augen und unsere Lippen berühren sich für einen Sekundenbruchteil hauchzart. Ich nehme ihren Duft in mir auf, schaffe es sogar den Kuss zart zu erwidern, bevor sie sich abrupt löst und mich ansieht.

Ich öffne langsam die Augen und mustere sie verrucht und lüstern. Sag mir, dass das nicht alles war. Doch selbst wenn, dann weiß ich nun, dass sie kein kaltes Biest ist. Sondern... Zuerst spüre ich ihre Hand an meinem Hals, dann den festen Griff in meinem Nacken, der mich ziemlich anturnt. Sie zieht mich zu sich, ich schließe meine Augen und meine Lippen treffen fest und leidenschaftlich auf ihre. Ich spüre, wie das Mädchen hastig meine Lippen erkundet und erwidere dies voller Hingabe. Ein leises Keuchen entweicht meiner Kehle, als sie ihren Körper an den meinen drängt, ich ihre Hand auf meinem Rücken spüre. Ich lasse meine Zungenspitze spielerisch über ihre Lippen wandern, während ich meine Hände an Chiaras Armen hinabgleiten lasse und schließlich ihre Hüfte mit beiden Händen umfasse und fest zupacke, sie noch stärker an mich presse. Hör auf, Chuck! Lass es sein! Sie erregt dich viel zu sehr! Doch schon spüre ich, wie Chiara ihre Lippen langsam von den meinen löst. Ich halte meine Augen geschlossen, nehme lediglich meine Hände von ihren Hüften und lasse sie sich von mir lösen. Ich versuche mit ein paar tieferen Atemzügen, meinen Puls herunterzufahren und meinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich etwas abzukühlen. Baby, das war heiß!

Als ich mich etwas gesammelt habe, öffne ich langsam meine Augen und schaue Chiara an, die mich verwirrt mustert. Doch auch ich runzle leicht die Stirn und sehe sie ungläubig an. So...hat mich schon lange keine mehr angemacht! Meinen dunklen Augen entgeht nicht, dass sie ein bisschen zittert, schließlich wendet sie ihren Blick ab. Verdammt...sie ist noch so jung, wie soll sie mit sowas umgehen können? Ein ungutes Gefühl beschleicht mich...ich fühle mich wie jemand, der ein unschuldiges Wesen beschmutzt hat. Unschuldig?? Komm schon, was an ihr ist bitte unschuldig? Dennoch gefällt es mir nicht zu sehen, wie sie nun mit sich hadert. „Hey....“, beginne ich leise mit belegter Stimme und räuspere mich kurz. „Sieh mich an.“ Tatsächlich hebt sie wieder ihren Blick und ich mustere sie ernst. Sie wirkt irgendwie erschüttert, verwirrt und neben sich stehend. Kein Wunder, du Bastard! „Es ist okay.“, raune ich leise und hätte ihr gern meine Hand an den Arm gelegt um sie zu beruhigen, das Zittern zu unterbinden. Doch vermutlich würde eine Berührung von mir gerade alles nur noch schlimmer machen.

„Das hier...hat nichts...zu bedeuten, schon vergessen?“, ich lächle sie leicht entschuldigend an. Es ist eine Lüge. Und deshalb muss ich dieses Mädchen in Ruhe lassen. Das hier...darf NIE wieder passieren! „Es...es tut mir leid.“, sage ich so leise, dass sie meine Worte wohl nur schwerlich verstehen kann. Doch es ist die Wahrheit. Ich bin der weitaus ältere von uns beiden. Und ich habe eine gewisse Verantwortung, auch wenn ich diese die ganze Zeit über ausgeblendet habe. Sie ist ein Kind. Und ich bin...widerlich?! Ich lasse meine Augen missgestimmt über die Umgebung wandern. Ja...genauso widerlich, wie alles hier.

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There's something inside you, it's hard to explain
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Maria*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 5 Aug - 18:28

Nervös Laufe ich immer noch in den Straßen umher.Nachdem ich meine Zigarette aufgeraucht habe,wollte ich unbedingt noch eine. Ich schaue in meiner Tasche nach,und muss feststellen, dass ich keine mehr habe. Fuck!, fluche ich laut vor mich hin. Mir ist es in dem Moment total egal , ob die Leute schauen, sollen sie doch. Unruhig fahre ich mir mit der Hand durch meine zerzausten Haare. Ich brauche unbedingt was. Irgendwas , Alkohol, Pillen, Stoff halt. Meine Gedanken ersticken und einfach nur meine Gefühle betäuben. Irgendwo , dass weiß ich, gibt es jemanden , der das Zeug vertickt. Er hat sich letztens auch hier herumgetrieben. Also gehe ich weiter , von Straße zu Straße ,bis ich ihn schließlich von weitem entdecken kann . Ein total unauffälliger Typ. Natürlich sieht man es niemandem an der Nasenspitze an ,doch dem hier , erst recht nicht.Schon von weitem , scheint er mich wieder zu erkennen, und lächelt mir frech entgegen. Ich gehe auf ihn zu ,und bleibe schließlich vor ihm stehen. Na, hast du mich vermisst Kleines?, haucht er mir mit seinem dreckigen Atem der nach Alkohol stinkt entgegen. Ich lächele unbeeindruckt , und greife nach der Zigarettenschachtel in seiner Jacke. Ekelhaft grinsend  reicht er mir Feuer, und ich nehme einen kräftigen Zug. Dichter stellt der Kerl sich jezt neben mich, sein Atem in meiner Nase. Bist doch nicht nur wegen ner' Kippe hier, vermutet er gespielt lässig, und beobachtet die Umgebung. Was hast du denn gedacht?, flüstere ich ihm schon fast zu, und ich  folge seinem Blick. Als er mir unauffällig die kleine Tüte mit dem weißen Pulver  in die Hand drücken will, halte ich ich ihn abrupt zurück. Fragend schaut er in die Richtung , in der ich gucke. Drei Männer in schwarzen Uniformen gehen langsam an uns vorbei. Sag bloß du hast Schiss vor denen? , lacht der Typ spöttisch auf. Die Technos sind doch schon längst am Boden. Mit einem ausdrucklosem Gesichtsausdruck mustere ich ihn. Ich habe zwar keine Angst vor den Technos, aber ich möchte nicht, dass welche von denen mich in so einer Lage entdecken, und schon gar nicht wenn der Anführer von ihnen der Freund von Trudy ist! Sie wären mehr als entäuscht von mir , wenn sie das von mir wüssten. Und irgendwie will ich das nicht. Die beiden waren echt nett zu mir. Das Bild was Trudy und Ram von mir haben, soll nicht zerstört werden. Sie sollen einfach nicht wissen wie dreckig ich wirklich bin, ein Schatten meiner Selbst.

Kurzerhand reiße ich ihm das  Tütchen aus seiner Hand und verstaue es in meiner Jackentasche. Mit großen Schritten entferne ich mich von dem schmierigen Kerl. Hey Kleines,  du hast die Bezahlung vergessen. Willst du es diesmal so wie letzens machen? Als ich mich kurz zu ihm umdrehe, packt er sich spielerisch an sein bestes Stück. Arschloch! Ich strecke ihm im Gehen meinen Mittelfinger entgegen. So, jetzt brauche ich nur noch ein Ort wo , ich das Zeug ein schmeißen kann.

Ich ziehe gerade an meiner Zigarette, und will  die Tür zu einem heruntergekommenen, alten Häuschen aufmachen, in dem ich mir in Ruhe das Pulver durch die Nase ziehen kann, als ein kleines Mädchen komplett aufgelöst und den Tränen nahe vor mir stehen bleibt. Hast du meine Mama gesehn? Ich wollte diese süße Katze streicheln aber nun ist sie weg...und meine Mama auch!",erzählt sie mir aufgebracht. Ich seufze. Als die Kleine mich so anschaut, muss ich sofort an Brady denken. Eigentlich wollte ich ja auf sie aufpassen, doch dann bin ich einfach abgehauen. Hoffentlich versteht Trudy, dass ich einfach raus musste. Aber wieso mache ich mir darum eigentlich Gedanken? Wer weiß, vielleicht lasse ich die Mall einfach hinter mir.Alleine bin ich doch bis jetzt auch gut klar gekommen, hatte meine Freiheiten. Immer noch erwartungsvoll schaut das Mädchen mich an. Ich schnipse meine Zigarette weg,  und beuge mich zu dem kleinen Mädchen hinunter. Das Andere wird dann wohl noch warten müssen. Ok, hör mir genau zu. Wir werden sie finden. Ich helfe dir dabei. Du musst versuchen dich zu erinnern, wo du deine Mama zum letzten Mal gesehen hast ok?, rede ich ruhig auf sie ein.Sie nickt traurig, während ich wieder aufstehe , und wir uns gemeinsam in Bewegung setzen. Dabei schaue ich immer mal wieder zu dem Mädchen, boabachte ihre Blicke genau. Immer mal wieder macht sie ein überraschtes und erleichtertes Gesicht,wenn sie glaubt ihre Mutter in der  Menge der Menschen ,die sich hier nun langsam ansammelt,entdeckt zu haben, nur um danach entäuscht fest zu stellen, dass sie es doch nicht war. Der Nieselregen wird langsam etwas stärker, und wandert zum leichten Regen über,  der schon fast laut in meinen Ohren auf den Asphalt aufschlägt. Fest halte ich die zarte Hand des kleinen Mädchens,und auch ihr Griff fühlt sich kräftig an , zumindest so kräftig wie es für ein kleines Kind halt geht. Warum fassen Kinder immer so schnell Vertrauen zu mir auf ?,frage ich mich.So ein guter Mensch ,bin ich doch überhaupt nicht. Was ist es, was sie in mir sehen? Merken sie , dass meine Seele dabei ist, sich langsam selber aufzufressen?


Eine gefühlte halbe Stunde später, werde ich langsam unruhig. Immer noch keine Spur  von der Mutter des Mädchens. Auch die Kleine scheint immer besorgter  zu werden. Beruhigend  tätschele ich ihr die Schulter, um mich selbst auch ein Stück zu beruhigen. Was ist, wenn wir sie nicht wiederfinden werden? Für mich selbst steht fest, dass ich das Kind dann nicht einfach so auf der Straße stehen lassen werde, doch könnte ich echt in der Lage sein mich ganz um eines zu kümmern? Was könnte ich ihr bieten, außer einer depressiven ,und kaputten jungen Frau? Wir kommen an einer jungen Frau, und einem  Mann vorbei, die sehr innig miteinander wirken. Ich konzentriere mich gar nicht erst auf sie, denn sofort erscheint K.C vor meinem inneren Auge. Sein smartes Lächeln umspielt seine Mundwinkel. In meinem Körper fängt es an zu kribbeln.Gott, genau dafür hätte ich jetzt den Stoff gebraucht. Ich will gerade einfach nicht an ihn denken, auch wenn er mir gar nichts getan hat. Meine Augen streifen wie wild um die Leute, als eine rothaarige , junge Frau in mein Blickfeld erscheint.Plötzlich fängt das kleine Mädchen an,wie wild an meiner Jacke herumzuziehen. Ich brauche sie erst gar nicht zu fragen, denn schon reißt sie sich von meiner Hand los, und rennt auf die Frau zu. Unverkennbar sieht man die Ähnlichkeit  zwischen ihnen, je näher ich auf die Frau zugehe. Und nicht nur das. Auch die Besorgnis und Angst, die sich in ihren Augen wiederspiegelt, lässt mich nicht  daran zweifeln , dass sie die Mutter des Mädchens ist. Das waren sicherlich die schlimmsten Minuten ihres Lebens. Genau diesen Blick muss ich auch vor etwa fünf Jahren gehabt haben, als ich bemerkt habe ,dass Er weg ist. Hey, bergrüße ich sie ruhig. Ich glaub' hier sucht dich jemand. Sie ist einer Katze hinterher gelaufen und hat dich dann wohl aus den Augen verloren, erkläre ich ihr. Immer noch liegt Panik in dem Blick der Frau und sie sieht blass aus, was ja auch kein Wunder ist , denn die Situation hier muss ihr einen heftigen Schrecken verpasst haben. Ich überlege wie ich sie etwas beruhigen kann , hole eine noch volle Wasserflasche aus meiner Tasche, öffne sie und reiche sie der Rothaarigen. Ich bin Maria , und wie heißt ihr? ,frage um sie irgendwie abzulenken, und schaue dabei zuerst das Mädchen und dann ihre Mutter an.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 5 Aug - 23:44

Ob ich zufieden bin das ich meinen Hals selbst aus der Schlinge ziehen muss fragt Cuck mich mit einen arroganten Lächeln. Denn es sie nicht sein Stil sich in andere Leute Angelegenheiten einzumischen. "Das brauchst du auch nicht, ich bin schoneinmal dem Tod entgangen, auch ohne Hilfe! antworte ich kühl und herrablassend. Ok, vieleicht hatte ich doch einwenig hilfe, aber das muss er ja nicht wissen. Schließlich meinte Rune damals, wenn ich nicht gewesen wäre, hätte er Try nicht umlegen können. Mich wundert alledings das Chuck die ganze Zeit darauf rumreitet, anstatt es einfach zu akzeptieren das ich mich auch alleine wehren kann. Seh ich etwa so hilflos aus?...Vieleicht hätte er das gerne?...Das kann er jedenfalls vergessen, ich brauch ihn nicht!

Als ich ihm ernst und schon beinah drohend erkläre das man nie das bekommt was man möchte, auch mich nicht! besitzt Chuck doch tatsächlich die Dreistigkeit nachzufragen was ich nicht bekommen hätte Da gibt es genug... denke ich mir nur. Denn ich habe einfach keine Lust schon wieder an meine Vergangenheit zu denken, erst grade hatte ich doch darüber nachgedacht und das war schon zu viel, denn wie Chuck schon sagte, ändern kann man daran ehe nichts mehr. Ausdruckslos sehe ich ihn an "Hatte ich nicht ausdrücklich gesagt das dich das nichts angeht? Es ist meine Sache und nicht deine!" sage ich mit arroganter Stimme. Ein paar fremde Kids ziehen an uns vorbei und Chuck sieht sie missgestimmt an, nur kurz schenke ich ihnen Beachtung als ich sehe das er irgendwie abwirkend wirkt. Hat er sich jetzt tatsächlich meine Worte zu Herzen genommen? Oder schafft er es nicht sich gegen seine Erinnerung zu wehren? Für einen Moment wird mein Gesichtsausdruck verständnissvoll, auch wenn ich nicht weiss woran er denkt, aber ich weiss wie es ist wenn einen die Vergangenheit einholt. Plötzlich massiert er seine Schläfen und sieht mich wie ehe und je kühl an. Doch meine Augen strahlen immer noch etwas mitfühlendes aus, warum auch immer, denn eigentlich sollten mich seine Probleme überhaupt nicht intressieren. Obwohl ich genau weiss das er mir nichts erzählen wird, denn dafür war er einfach zu unnahbar und verschlossen erhebe ich leise meine Stimme, "Ist alles in Ordnung?" frage ich beinah wie ein kleines nettes Mädchen welches Mitgefühl für andere hat. Ich und Mitleid mit anderen? Das ich nicht lache... doch irgendwie hatte ich das Gefühl in zu verstehen, merkwürdigerweise.

Unbeeindruckt von meine Aussage, das man nicht alles mit sich machen lässt wenn man genung Durchsetztungsvermögen hat meint Chuck es wäre lächerlich, wenn er mich gewollt hätte, hatte er mein Durchsetztungsvermögen schon längst zur Seite geschoben. Belustigend lächel ich ihn an und meine Augen strahlen tiefste Arroganz aus "Ach Gott...!" sage ich voller ironie "...das trifft mich jetzt aber. Ich bin so traurig das glaubst du gar nicht! Wenn du mich nicht willst... da bricht ja meine ganze Welt zusammen." meine Stimme verdunkelt sich anschließend, und ich betone...wenn... ich... dich wollen würde, was aber niemals passieren wird, brauch ich...DEIN...Durchsetzungsvermögen erst gar nicht zur Seite schieben, denn es intressiert mich einen feuchten Dreck." War das jetzt zu hart? Aber er ist doch schließlich damit angefangen. Er soll ja nicht glauben ich krieche ihm in den Hintern!"  verwundert über meinen Gedanken werfe ich ihn schnell bei Seite und schaue Chuck herrausfordernt an...Na? noch ein paar blöde Sprüche auf Lager die mich zum weinen bringen sollen?

Er hat keinen blassen schimmer warum er mich mitschleppt? Während Chuck diese Worte ausspricht wirft er mir einen bösen Blick zu, er wirkt wütend darüber das ich ihm diese Frage gestellt hab. Trotz das ich selbst grad mächtig in Rage bin verkneife ich mir zu meinem eigenden erstaunen einen Kommentar darauf und wende einfach meinen Blick von ihm. Denn es wäre vieleicht dumm gewesen. Gut ich hätte hier auch irgendwo auf der Straße bleiben können, doch wäre das wirklich die bessere Alternative gewesen? Hmm...naja wenns mir dort nicht passt kann ich immer noch abhaun. Denke ich mir.

Als wir dicht beieinader stehen und Chuck meint das es keine Bedeutung hat, weil ich ehe gesagt habe das ich niemals etwas fühlen würde kommt er mir so nahe das sich beinah unsere Lippen berühren. Ich spüre wie sein warmer Atem auf meinen Lippen lastet und trotz das ich ihm gesagt hatte das er recht hat und es keine Bedeutung hat, spüre ich etwas in mir was ich nicht deuten kann. Fordernt meint er ich soll ihn küssen, während sich seine Augen verengen, doch mein Körper fühlt sich wie betäubt an, denn die Angst mich selbst dabei zu vergessen steigt in mir auf, denn schließlich ist es bei unserem letzten Kuss schon fast passiert das ich die Kontrolle über mich selbst verlohren habe. Für eine Weile verharre ich in diese Position, Chuck verschließt seine Augen und macht dabei irgendwie einen genervten Eindruck. Ich kann nicht... Doch schließlich öffnet er sie wieder. Weiterhin liegt in meinen Augen dieses Flackern und anhand meines schweren Atem weiss ich das ich gleich nicht mehr standhaft bleiben kann. Als er seine Augen wieder öffnet und mir direkt in meine schaut, fühle ich mich schwach, zu schwach um ihm zu wiederstehen. Ich schließe meine Augen und komme ihm zaghaft nähr, berühre sanft und vorsichtig seine Lippen mit meinen und ich spüre wie er meinen Kuss zart erwiedert. Oh Gott...das geht einfach nicht, er hat dich jetzt schon in der Hand! Hastig löse ich mich von ihm, aus Angst mich ihm hinzugeben. Ich öffne meine Augen und auch Chuck tut dies. Doch auch wenn es nur ein kurzer Moment war wo ich seine Lippen auf meinen spürte, wird mir klar das ich mehr möchte und es einfach nicht schaffe mich dagegen zu wehren. Ich sehe in Chucks Augen und in ihnen liegt etwas fordernes lüsternes, sein Anblick macht mich wahnsinnig, so wahnsinnig das mir plötzlich all meine Prinzipien egal sind. Alles um mich herrum scheint wie nicht vorhanden als ich sanft seinen Hals berühre. Meine Hand wandert tief vergrabend in seinen Nacken und ich schließe meine Augen während ich in zu mir ziehe um fest und fordernt meine Lippen mit seinen zu berühren. Chuck erwiedert meinen Kuss und es macht mich einfach nur an. Mein Körper fühl sich an als würde er beben und ich habe das Bedürfniss ihn auf seinen zu drücken. Während ich dies tue gehöre nur ihm, ich gebe mich im vollkommen hin, ich spühre seine wärme, sein Geruch und lege wie von selbst meine andere Hand auf seine Rücken. In diesem Moment vernehme ein leises keuchen ihm und versuche nicht darüber nachzudenken was ich hier tue, denn es fühlte sich einfach zu gut an. Ich spüre wie seine Zunge spielerisch über meine Lippen gleitet und auch ich kann es nicht vermeiden das mir dabei ein Keuchen entfährt. Hör nicht auf damit... denke ich mir während er meine Arme mit seinen Handen hinabfährt, mich anschließend fest an meinen Hüften packt um mich noch fester an sich herranzuziehen. Hör nicht auf damit?...Was denkst du dir? Hör du lieber auf, er hat die Macht über dich merkst du das nich? spricht mein Gewissen zu mir Hast du vergessen was du dir vorgenommen hast? Du wolltest niemals etwas fühlen, niemals jemanden die Gelegenheit geben dich selbst zu vergessen. Also lass es. Ich kann mich nicht dagegen wehren auf diese Stimme in meinem Kopf zu hören, denn sie hatte recht, ich hatte mich mehr auf Chuck eingelassen als mir lieb war, trotz das es sich so verdammt gut angefühlt hat. Langsam löse ich mich von ihm und spüre wie auch ehr seine Hände von meine Hüften nimmt.

Verwirrt sehe ich ihn an, denn ich komme nicht klar damit was ich grade getahn habe. Seine Augen sind weiterhin geschlossen. So etwas zu spüren war so ungewohnt und es auch noch erregent zu finden. Doch mich selbst zu vergessen, es verstoß einfach gegen meine eigenen Gesetze. Ich schaffe es nicht ihn weiter anzusehen, irrtiert wandert mein Blick zur Seite als ich noch ein paar tiefe Atemzüge von Chuck wahr nehme. Ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll, es war so leicht gemein oder wütend zu jemanden zu sein, doch was ist das für ein Gefühl was ich jetzt verspüre? Es ist weder kalt noch dunkel. Noch einmal sehe ich zu Chuck hinüber und ich kann es einfach nicht verstecken wie ich mich grade fühle. Er öffnet seine Augen und runzelt seine Stirn, während ich nicht weiss was ich denken soll. Was wird er nun von mir denken? Er wird mich für schwach halten! Mein Körper zittert leicht und ich ringe mit mir irgendwie diese Anspannung loszuwerden, schließlich wende ich meine Blick wieder von ihm als ich ein "Hey" seinerseits vernehme. Seine Stimme klingt belegt, aber nicht bösartig, kurz räuspert er sich. Meine Augen wandern langsam in seine als er mich bittet ihn anzusehen. Es ist okay meint er doch ich weiss nicht was ich sagen soll, ich bringe einfach keinen Ton raus. Ob ich vergessen hätte das dashier nichts zu bedeuten hat fragt er mich lächelt und es wirkt als würde er sich dabei entschuldigen wollen. Doch ich schaffe es noch nichtmal ihm böse zu sein. Wenn ich nicht böse auf ihn sein kann dann...? Dann muss ich eben auf mich selbst böse sein, ich hätte es einfach nicht machen sollen. War es denn so falsch mich ihm hinzugeben? Und jetzt...? Jetzt wirkt er auch noch so nett und verständnissvoll? Er nett?....Nein! Hallo? Was denke ich mir nur!. Kurz versuche ich mich einwenig zu sammeln, trotzdem wirkt meine Stimme noch einwenig bedrückt. Meine Augen wirken leer als ich beginne zu sprechen. "Nein...es hat auch nichts zu bedeuten, nur..." kurz unterbreche ich meinen Satz und versuche die richtigen Worte zu finden. Ich kann ihm das doch jetzt nicht sagen...er wird es nicht verstehen...allerdings kann er mir auch nicht erzählen das es ihn vollkommen kalt gelassen hat, er hat sich dich genauso hingegeben oder? Oder nicht? "...es liegt nicht an dir!..." naja gut...vieleicht schon ein bisschen, keine Ahnung ob ich das bei jedem so gemacht hätte. "...es ist einfach...naja...jedenfalls...ich weiss einfach nicht wie ich das erklären soll..." Du musst ihm gar nichts erklären, lass ihn links liegen. meldet sich mein Gewissen, doch ich versuche es zu ignorieren, auch wenn ich wahrscheinlich grade wie ein unschuldiges kleines Mädchen wirken lässt. Gedankenverlohrend blicke ich auf irgendeinen Müllberg der auf der Straße liegt und spreche leise weiter, "Weisst du, ich habe damals gesagt ich fühle nichts und beim ersten mal habe ich mich so dagene gewehrt...also es ist nicht so das ich etwas gefühlt habe dieses mal, aber wenn du mich so küsst...wie soll ich es denn schaffen da noch auszuweichen!...Ich weiss ja nicht, aber es fühlte sich nun nicht so an als hättest du dich dagegen gewehrt, aber...jedenfalls hat es keine Bedeutung wie du schon sagst! Vieleicht bin ich auch nur Müde und verwirrt. Plötzlich spüre ich etwas kühles auf meiner Haut, meine Augen wandern den Himmel hinauf, als ich realisiere das es leicht anfängt zu regnen. Ich kann jetzt nicht mehr mit ihm gehen...ich hatte ihm eine Seite an mir gezeigt die ich noch nie jemanden gezeigt hab! Leise erhebe ich wieder meine Stimme "Ich weiss nicht ob ich nun noch mit dir gehen kann!" sage ich ernst und schaue ihn kalt in die Augen. Schließlich erkenne ich mich grad selber nicht. Innerlich hoffe ich das er nun irgendetwas gemeines sagt, irgendetwas was mich in Rage bringt um wieder zu mir selbst zu finden, denn grade bin ich mehr wütend und enteuscht von mir selbst. Nicht nur weil ich ihn geküsst habe, ihm danach auch noch quasi mein Herz auszuschütten, das ging mal gar nicht. Das beste ist vieleicht wenn er einfach geht, obwohl ich es nicht will.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 6 Aug - 23:04

Sie ist also schon einmal, ganz ohne Hilfe dem Tod entgangen? Ausdruckslos mustere ich das junge Mädchen vor mir. Achja? Fingernagel abgebrochen?, denke ich leicht abfällig. Mir ist nicht ganz klar, ob sie ihre Worte ernst meint oder sich gerade nur wichtig machen will. Denn...was weiß so ein blutjunges Mädchen schon von dem Tod? Rein gar nichts! Ich werde aber einen Teufel tun und sie fragen, was geschehen ist. Sie würde ohnehin schweigen. Das bestätigt sie nach meiner herausfordernden Frage, was sie in ihrem Leben unbedingt gewollt und nie bekommen hat, auch sogleich. Sie hatte mir ausdrücklich gesagt, dass mich das nichts angeht? Sie redet erneut in einem absolut arroganten Tonfall mit mir, doch ich bin für kurze Zeit mit meinen Gedanken ganz woanders. Wie wahr ihre Worte doch sind, denke ich verbittert. Man bekommt tatsächlich nie das, was man möchte. Als ich Chiara wieder ansehe, wirkt ihre Miene beinahe verständnisvoll, mein Gesichstausdruck bleibt jedoch kalt. Leise dringt ihre Stimme an mein Ohr. Nicht angriffslustig. Nicht kalt. Sondern warm...freundlich. Diese Seite an ihr gefällt mir ebenso, wie die feurige, kratzbürstige. Ob alles in Ordnung ist? Ich lache leise, aber absolut freudlos auf. „Als wenn dich das wirklich interessieren würde, Liebes.“, meine dunklen Augen gleiten über ihr zartes Gesicht. Ich frage mich, wann ich das letzte Mal eine so verdammt hübsche Lady gesehen habe. „Aber wenn es dich beruhigt.“, sage ich kalt. „Ja, alles okay.“ Ich werde ihr mit Sicherheit nicht mein Herz ausschütten!

Belustigt lächelt mich die hübsche Lady an, als ich ihr ziemlich arrogant mitteile, dass ihr Durchsetzungsvermögen bei mir keine Chance gehabt hätte. Ihre Stimme trieft nur so vor Ironie, als sie mir erklärt, dass ihre Welt untergehen wird, jetzt wo sie weiß, dass ich sie nicht will. Sie will mich ebenso wenig? Und mein Durchsetzungsvermögen interessiert sie einen feuchten Dreck? Meine Augen verengen sich und ich sehe sie warnend an. Sie funkelt mich herausfordernd an, erwartet vermutlich, dass ich etwas erwidere. „Wenn ich dir so egal wäre, Schätzchen...“, erhebe ich nur ruhig meine Stimme. „Dann hätten sich unsere Wege schon längst getrennt. Und wenn du glaubst, deine kalten Worte würden mich abschrecken, mich dazu bringen, dich zu hassen. Dann liegst du falsch.“ Nachdem ich den inneren Kampf des Mädchens beinahe spüren konnte, berühren sich unsere Lippen hauchzart. Selbst diese kurze Berührung verschafft mir eine immense Erfüllung. Etwas warmes erfasst mein Herz und versucht die dicke Eisschicht aufzubrechen, auch wenn das nie möglich sein wird. Hastig entzieht sie mir ihre Lippen, um erneut mit sich zu hadern, gegen all das hier anzukämpfen. Ich sehe sie lüstern an und mein Körper verlangt nach so viel mehr. Sie ist wunderschön, zart, feurig...! Ich spüre ihre Hand fest in meinem Nacken, unsere Lippen treffen leidenschaftlich aufeinander und in meinem Körper lodert eine heiße Flamme auf. Ich spüre ihren Körper fest an meinem und ihr leises Keuchen macht mich wahnsinnig, als meine Zungenspitze über ihre Lippen fährt. Baby! Ich packe ihre Hüfte, presse sie fester an mich.

Doch spätestens da schrillen auch bei mir alle Alarmsignale. Es ist falsch! Hör auf! Doch es ist Chiara, die als erste reagiert, erst ihre Lippen von den meinen löst und dann einen Schritt zurücktritt. Ihre Hüfte entgleitet meinen Händen und ich halte die Augen geschlossen, versuche mich mit einigen tiefen Atemzügen in das Hier und Jetzt zurückzuholen. F*ck, wie konnte ich mich so gehen lassen?? Ich öffne die Augen, erkenne Verwirrung in Chiaras Blick und auch ich schaue sie verwundert an. Ihr zitternder Körper, ihr leerer Blick, all das gibt mir ein schreckliches Gefühl. Nach meinen Worten, dass es mir leid tut und dass das alles nichts zu bedeuten hat, sieht die Dunkelhaarige mich nur eine Weile an. Der leere Blick in ihren Augen gefällt mir nicht, als sie anfängt zu sprechen. Es hat auch nichts zu bedeuten? Meine kühlen Augen liegen nun aufmerksam auf dem jungen Mädchen, dass kurzzeitig stockt, dann erklärt, dass es nicht an mir liegt. Sie ringt nach Worten und ist völlig durcheinander. Toll gemacht, Chuck! Ich runzle leicht die Stirn und versuche ihren Worten zu folgen, versuche sie zu verstehen. Ihre Augen wandern auf die Straße und wieder halte ich den Impuls zurück, sie zu berühren, ihr Halt zu geben. Ich bin vermutlich der Letzte, der ihr so etwas geben kann. Wenn ich sie derart küsse, hat sie keine Chance auszuweichen? Ich habe mich nicht gegen das alles gewehrt? Nein. Nach ihren Worten stehe ich einfach nur da und weiß nicht was ich sagen soll, auch ich spüre kalte Regentropfen auf meiner Haut und folge Chiaras Blick gen Himmel. Wie passend...!

Ihre nächsten leisen Worte bringen mich dazu, sie wieder anzusehen. Sie wird wohl nicht mehr mitkommen können? „Dann verschwinde endlich!“, zische ich aus heiterem Himmel ziemlich heftig und wütend. Doch dies ist der Ausdruck desjenigen Schmerzes, der sich wie ein Fausthieb in meinen Magen gräbt. Ihre Worte schneiden sich wie eine scharfe Klinge in mein Herz. Sie hätte dieses gerade genauso gut mit den Händen herausreißen, es auf die Straße werfen und mit Füßen treten können. Es käme auf das gleiche hinaus. Kurzzeitig bin ich von diesem schmerzhaften Gefühl überwältigt. Du hast kein Herz. Es ist tot. Wie kann sie dir dann wehtun? Ich schweige eine ganze Weile, schließe dann die Augen und hole tief Luft. Als ich die Augen wieder öffne liegt ein Schmerz in ihnen und ich wende den Blick von ihr ab. Du hast gespielt Chuck und verloren. So kann es im Leben eben laufen. Die Kleine ist die klare Gewinnerin, du musst das ganze hier würdevoll beenden. „Okay...“, raune ich dann beschwichtigender und richte meine Augen nun wieder kühl auf sie. „Dann war es das jetzt also...ja? Einfach so?“ Ein wehmütiges Lächeln huscht über meine Lippen, doch schließlich nicke ich. „Es ist die richtige Entscheidung. Das hier war ein Fehler. Vergiss das alles. Vergiss mich.“ Langsam gehe ich rückwärts, präge mir ihre Gesichtszüge ein letztes Mal ein. „Es tut mir leid.“

Ich mache Anstalten mich umzudrehen, verharre aber kurz in der Bewegung und sehe sie ernst an. „Machs gut Chia. Pass auf dich auf.“, spreche ich sie das erste Mal mit ihrem Kosenamen an, ohne dies wirklich zu bemerken. Zu mehr Worten bin ich nicht mehr fähig, also drehe ich mich um, bleibe aber mit dem Rücken zu ihr stehen. Ich fische eine Zigarette aus der Tasche, entzünde diese und nehme einen tiefen Zug. Der Qualm der in meine Lungen strömt schafft es mein Gefühlschaos etwas zu mildern. Von wegen Benehmen beibringen, Schätzchen! Ich setze mich langsam in Bewegung, doch meine Beine wollen nicht. Am liebsten hätte ich mich umgedreht, sie an der Hand genommen und mit ins Vero Centre genommen. Sie kommt bestens ohne dich zurecht! Ich beschleunige meine Schritte und es ist ein seltsames Gefühl zu wissen, dass Chiara mir nun nicht mehr ihre zarte Hand auf den Oberarm legen wird. Das ich mich nicht mehr umdrehen und dann in ihr hübsches Gesicht sehen kann. Vermutlich werden wir uns nie wiedersehen. Und es ist das beste! Ich biege in eine verkommene Seitenstraße ein, weg von den anderen Jugendlichen und lehne mich mit dem Rücken an die Wand. Meine Hände beginnen zu zittern und ich fluche leise. Scheiß Entzug. Scheiß Stadt! Ich versuche das Zittern zu ignorieren, lasse noch einmal den Qualm in meine Lungen strömen.

Doch dann taucht ein Schatten vor mir auf. „Kein Glück mit den Weibern was? Du siehst aus, als könntest du was vertragen.“ Meine kalten Augen wandern zu dem Typen. Er sieht ziemlich verloddert aus und ich erkenne ihn wieder, er stromerte nicht unweit von uns herum. „Verpiss dich.“, raune ich und presse meinen Kiefer fest aufeinander. Der Typ grinst nur und öffnet seine Jacke, zeigt mir sein Sortiment. F*ck! „Hau ab, ich bin kein elendiger Junkie!“ Was für eine Lüge. Der Typ grinst nur noch breiter. „Wenn du heute nichts willst...dann eben spätestens morgen. Denk an meine Worte.“ Der Typ verschwindet und ich lehne meinen Kopf gegen die Wand, versuche das Zittern meiner Hände unter Kontrolle zu bringen. Wenigstens hat dieses Weib mich nicht dazu gebracht, auch noch einen Rückfall zu erleiden. Ich schließe kurz die Augen. Komm schon Chuck. Du wirst von einem Kind abserviert und lässt dich so gehen? Was ist aus dir geworden. Vergiss sie! Du hast wichtigeres zu tun. Ich stoße mich von der Wand ab, straffe meine Schultern und beschließe, mich ins Vero Centre zu begeben.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 7 Aug - 12:28

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Zuletzt von Lee -Min* am Fr 7 Aug - 14:32 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 7 Aug - 14:20

Ein Gefühl von Selbstverrat spüre ich deutlich in mir. Mein Körper, meine Seele, mein Gewissen, alles ist verwirrt. Ich hätte mich Chuck niemals so hingeben dürfen, es fühlte sich einfach falsch an, jedoch auch gleichzeitig viel zu gut. Doch ich kann es mir nicht leisten schwach zu werden, ich muss einfach stark bleiben, schließlich hatte ich nie wirklich gelernt was es heisst zu lieben. Schon im Kindesalter war ich meinen Eltern egal, sie gingen lieber anderen Dingen nach, schoben mich ab ins Internat und ich hatte nie diese Wärme gespürt. Ich wollte niemals irgendwem vertrauen, geschweige denn jemanden die Macht über mich geben lassen, denn es lohnt sich einfach nicht Erwartungen an jemanden zu stellen. Und was hatte ich gemacht? Genau das Gegenteil…. Anstatt meine Schutzmauer zu erhalten, ließ ich Stück für Stück Steine aus ihr entreißen und ich verstand mich selbst nicht mehr.

Das Gefühl ist merkwürdig, nach dem ich Chuck geküsst hatte und all meine Vorsätze über Bord geworfen hatte und das auch noch aus freien Stücken. Er brachte mich dazu alles zu vergessen und die Lust zu spüren, was mich einfach nur verwirrt. Mit leeren Augen versuche ich mich ihm zu erklären, habe aber keine Erwartungen das er es versteht. Chuck steht nur da und  runzelt die Stirn, nachdem er seine Augen wieder geöffnet hatte. Gedankenverlohrend sehe ich in den Himmel als ich den kalten Regen auf meiner Haut spüre. Mein Gewissen ringt mit mir selbst und es fühlt sich einfach nicht richtig an mit Chuck mitzugehen, auch wenn er mir ein Gefühl gab was ich zuvor noch nie hatte. Ich bemerke wie auch Chuck in den Himmel schaut.  Was macht er nur mit mir?...er wird mich nicht verstehen! Ich muss ihn gehen lassen…doch ich will nicht! Schließlich spricht meine Schutzmauer aus mir, die krampfhaft versucht sich wieder auszubauen, während innerlich meine Seele über meine eigenden Worte weint. Chucks reagiert daraufhin ziemlich wütend, ich soll endlich verschwinden meint er doch ich kann ihm trotzdem nicht böse sein obwohl er mich so anfährt.  Was ist bloß mit mir los? Normalerweise hätte ich ihm jetzt Kontra gegeben, doch stattdessen stehe ich einfach wie angewurzelt da. Doch dann ändert sich sein Ton und ich nehme ein beinah wehmütiges Lächeln seinerseits war. Das war es jetzt also? Einfach so? Fragt er mich, doch meine Kehle fühlt sich an als würde sie jemand abschnurren.  Weiterhin sehe ich ihn gedankenverlohrend an. Er meint es ist die richtige Entscheidung, alles sei ein Fehler gewesen, ich soll es vergessen. Ich soll ihn vergessen? Ich soll was?...Ich weiss nicht ob ich das kann. Doch anstatt ihn aufzuhalten, tut mein Körper etwas, rein aus Schutzmaßnahme. Ich nicke ihm zu. Ich bemerke wie er sich langsam von mir abwendet, mit kleinen Schritten sich noch mit zugewendet sich entfernt. Es tut ihm leid? “Mir auch!“ sage ich leise mit bedrückter Stimme. Als sich Chuck umdrehen will wirft er mir noch einen ernsten Blick zu. Ich soll auf mich aufpassen? Ich schlucke leicht während meine Augen über die zugemüllte Umgebung schweifen. “Das werd ich!“ antworte ich kühl. Du brauchst ihn nicht. Du kannst gut genug alleine für dich sorgen… sagt eine Stimme in meinen Kopf wie eine Drohung zu mir um Chuck ja nicht aufzuhalten, obwohl ich jede Sekunde mit mir ringe es doch zu tun. Bei seinen Worten des Abschieds nennt er mich das erste mal Chia, so wie es nur Leute taten die mich schon eine ganze Weile kannten. Schließlich dreht Chuck sich um, ich höre noch wie er einen Streichholz entzündet, vermutlich um sich eine Zigarette anzuzünden. Die könnt ich jetzt auch gebrauchen! denke ich mir während ich sehe wie er sich nun langsam in Bewegung setzt und geht. Geh nicht… schießt es mir durch den Kopf, mein Blick fällt zu Boden und ich spüre wie sich eine Träne den Weg über meine Wange bahnt. Scheiße ey, reiss dich zusammen Chia, es ist besser so! Er hätte dir ehe irgendwann nur weh getahn.

Als ich wieder Aufblicke sehe ich Chuck nicht mehr, meine Augen wandern leer über die Umgebung und fallen dann doch wieder zu Boden, weil ich keine Ahnung habe wo ich mit mir hin soll. Doch plötzlich bemerke ich einen Schatten der hinter mir  zum Vorschein kommt. Hecktisch schaue ich auf als sich eine kalte Hand mit voller Gewalt auf meinen Mund legt. “Mich weißt du nicht so ab, du Schl*mpe!“ zischt eine drohende bösartige Stimme an mein Ohr, während mich jemand packt und brutal an sich herran zieht so das ich mich nicht wehren kann. Ich versuche zu schreien doch meine Stimme wird durch den Druck der Hand die auf meinen Mund lastet abgedämpft. Mein Blick wandert hastig über die Straße, doch niemand ist dort. Schließlich blicke ich zu Seite als mir klar wird das ich den Kerl schon mal gesehen habe. Es ist dieser widerliche Typ der damals Lee-Min und mich so pervers angemacht hatte und den ich damals einen mächtigen Fußtritt in die untere Körperregion verpassen wollte. Ist der Penner uns etwa gefolgt? Hastig schleppt der Kerl mich hinter ein paar großen Müll Containern. Ich versuche noch mich irgendwie zu wehren doch es nützte nichts, er ist einfach stärker als ich. Schließlich schmeißt er mich kraftvoll  wie ein Stück  Dreck auf den schmutzigen Boden. “Verpiss dich du Arschloch!“ schreie ich ihm wutendbrand entgegen als ich spüre wie meine Hände anfangen zu brennen. Da mich der Typ mit dem Gesicht nach vorn mitten auf die Straße geworfen hatte, wollte ich noch versuchen den aufprall mit meinen Händen abzuwehren, was nichts weiter gebracht hat als sie mir aufzuschrabben. Der Kerl drückt mich nun gewaltsam mit dem Bauch auf den Boden, ich versuche mich zu wehren doch es klappt einfach nicht. Mit vollen Körpereinsatz versuche ich ihn von mir wegzudrücken, jedoch vergeblich. “Du brauchst dich gar nicht zu wehren du Flittchen und halt deine verdammte Klappe sonst wirst du es bereuen“ sagt der Kerl mit düsterer Stimme zu mir. Als ich bemerke wie sein Körpergewicht aufeinmal weniger auf mir lastet während ich höre wie er seinen Gürtel öffnet. Mit einem Ruck drehe ich mich auf den Rücken in der Hoffnung mich so besser gegen ihn wehren zu können, doch der widerliche Kerl stürzt sich direkt wieder auf mich und hält mich brutal fest.  “Nimm deine dreckigen Pfoten weg du Penner!“ gifte ich ihn an, während meinen Augen tiefen Hass und gleichzeitig Angst ausstrahlen. Aus dem Augenwinkel sehe ich zwischen dem ganzen Müll der auf dem Boden liegt etwas silbernes hervor blitzen. Irgendeine Eisenstange, vermutlich von einem Gerüst oder einem alten Verkehrsschild. Mit meine ganzen Kraft versuche ich an das Teil heran zu kommen, doch der Mistkerl bemerkt mein Vorhaben und nimmt die Eisenstange wie eine Trophäe in die Hand und wirft sie für mich unerreichbar hinter sich. “Guter Versuch Schätzchen, aber damit kommst du nicht durch! Hör auf dich zu wehren…es wird dir gefallen!“ Mein Blick folgt noch kurz der Eisenstange, als ich anschließend wieder versuche mich von ihm zu befreien. Doch er drückt noch mehr auf mich ein und mir wird schon jetzt klar das ich einige blaue Flecke davon tragen werde. Ich spüre wie eine Hand des Kerls hinunter wandert und mir meine Hose von den Beinen zieht. Scheiße ey…so wollt ich meine Unschuld aber nicht verliehren. Panik bricht in meinen Augen aus und ich schrei den Typen lauthals an, “Hör auf damit du Scheißkerl!“. Doch er sieht mich drohend an, “Ich hab dir gesagt du sollst dein Maul halten Schlampe!“. Das letzte was ich sehe ist wie seine Faust schlagartig auf meinen Kopf zukommt. Plötzlich verblasst meine Welt, es wird dunkel um mich herum und ich verliehe das Bewusstsein.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 7 Aug - 20:08

cf: Märkte der Stadt

Fröhlich trat Lee- Min zusammen mit Puppy in das Stadtinnere. Hmm, und wobefindet sich nun dieses Gebäude?, fragte sie sich selbst , und krazte sich am Kopf. Eigentlch musste sie sich schon längst in Verwaltungsbezirk aufhalten, oder hatte sie sich etwa verirrt? Oder, was noch viel schlimmer war, hatte der Junge in dem schwarzen Anzug sie etwa angelogen? Wenn das der Fall wäre, würde sie sich ihre Schokolade von ihm wiederholen gehen , ohne Umschweife. Doch im Moment, wollte sie einfach nicht dran denken. Irgendein Gefühl sagte ihr, dass sie auf der richtigen Spur war. Sie legte einen Gang zu , und trabte mit ihren Füßen schon fast vorran, um sich hier weiter umzuschauen, hüpfte beim Laufen immer wieder auf und ab. Puppy lief ihr an der Leine hinter her. Lächelnd stimmte sie ein fröhliches Lied auf ihrer Muttersprache an, dass einst ihr Vater immer für sie gesungen hatte. Hier konnte sie eh keiner hören, denn so gut wie keiner befand sich in diesem Gebiet hier, was für diese Tageszeit irgendwie merkwürdig war. Doch Lee- Min ließ sich nicht weiter stören.

Nach einiger Zeit, fing Puppy wie aus heiterem Himmel an, unruhig zu zu werden. Sie beugte sich zu ihm hinunter, um ihn zu beruhigen. Keine Angst. Ich weiß die Gegend hier ist irgendwie merkwürdig , doch zusammen schaffen wir das schon. Auch auf ihre Worte hin, wurde Puppy nicht ruhiger, als ihr etwas einfiel.Der kleine Hund hatte schon einmal so reagiert, als er Chiara auf dem Feldweg entdeckt hatte. Einige Minuten beobachtete sie sein Verhalten genau. Er zog die Leine regelrecht in einer Richtung. Ein ungutes Gefühl beschlich Lee- Min. Was war hier bloß, was Puppy so aus der Bahn fahrenlässt? Das einzige, was sie jetzt tun konnte, war dem nach zu gehen. Also machte sie Puppy von der Leine ab. Hoffentlich würde er nicht ganz weglaufen. Also los, dann zeig mir wo du hinmöchtest, sagte sie sanft. Wie von der Tarantel gestochen , sprintete der Hund in eine abgelegene Seitengasse, in der sich haufenweise Müllcontainer befanden. Langsam folgte sie ihm , und hielt plözlich inne, als sie komische Geräusche wahrnahm. Was war das? Ein Stöhnen? Je näher sie den Geräuschen kam, desto schneller bescheunigte sich ihr Puls. Sie konnte einen Mann ausmachen, der schwer atmend über etwas gebeugt war. Da lag ein Mädchen vor ihm, die sich nicht rührte, mit heruntergelassener Hose. Der Mann schien zuerst gar nicht auf den Hund zu achten, und machte mit dem weiter , was er da tat. Lee- Min brauchte nicht lange , um zu realisieren, was er da eigentlich tat. Doch wie konnte sie dem Mädchen helfen? Sie könnte Karate anwenden, doch dafür müsste sie wirklich taktisch vorgehen, und sie wollte nicht noch mehr Zeit verstreichen, in dem er dem Mädchen wehtat. Hilfesuchend blickte sie sich um. Doch hier war nichts außer Müll . Etwas sillbernes stach ihr in die Augen. Eisen, eine Eisenstange? Zitternd ging sie Schritt für Schritt nach vorne , so leise sie konnte, und hob sie auf. Dicht hinter dem Kerl stellte sie sich hin, doch er war wie weggetreten, in einer Art Rausch. Lee- Min wollte zuerst nicht , weil sie furchtbare Angst hatte,und schaute dann aber doch in das Gesicht des Mädchen. Als sie dies tat, blieb ihr fast das Herz stehen. Es war Chiara! Sie war bewusstlos, während der Mann diese Dinge mit ihr machte. Nein , das konnte doch nicht sein. Wie konnte das passieren? Doch jetzt war keine Zeit für lange Überlegungen. Sie musste handeln , schnell! Mit einer kräftigen und wutvollen Bewegung, holte sie aus, und genau in dem Moment , als sie zuschlug, drehte er sich einmal zu Lee-Min um. Doch da war es schon zu spät. Mit blutüberströmten Kopf lag er da, und erst jetzt erkannte Lee-Min ihn. es war der komische Mann, der zu den den beiden Mädchen gestern Abend komische Sachen gesagt hatte. Lee-Min stand völlig unter Schock . Ihr Körper zitterte , und sie wusste nicht wie ihr geschah, als sie plötzlich anfing, immer und immer wieder wutentbrannt auf den Mann einzuschlagen. !!! In dieser Situation bemerkte sie nicht , dass Puppy gar nicht mehr da war. Nachdem er nur noch ein leises Stöhnen von sich gab hörte sie abrupt auf. Er war noch nicht tot , doch gerade dabei, komplett das Bewusstsein zu verlieren. Langsam drehte sie sich zu Chiara um . Sie hatte das Gefühl, wie durch einen Schleier zu schauen. Alles war so unwirklich geworden. Chiara war immer noch bewusstlos, ihre Hose war halb runtergelassen. Man sah, dass der Mann zum Glück noch nicht weiter gegangen war. Sie ließ sich zu ihr hinunterfallen. Ihr Körper fühlte sich taub an, als sie den Kopf von Chiara langsam in ihre Hände nahm , und hin und herwiegte. Heiße Tränen stiegen in ihr auf, und von jetzt auf gleich , fing sie bitterlich an zu weinen , was schon leicht hysterisch erschien. Wach auf , bitte . Chiara . Bitte , wach auf!, flehte sie sie weinend an.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 8 Aug - 1:26

Alles um mich herrum ist dunkel, ich fühle nichts, nicht mal mich selbst. Kein Wunder, denn der Kerl hatte mir heftig eine verpasst. Vieleicht wäre ich sogar dankbar dafür? Da ich nun wenigstens nicht mehr mitbekomme was er vor hat. Regungslos liege ich am Boden und ich habe keine Ahnung was um mich herrum geschieht. Doch plötzlich höre ich etwas, ganz leise und dumpf gelangt etwas in mein Ohr. Ruft da jemand meinen Namen?...Ach nein...das bilde ich mir bestimmt nur ein! Irgendetwas bewegt meinen Kopf, mmmh...hör auf damit, lass mich in Ruhe! denke ich mir während mein Körper sich gegen jede äußere Einwirkung wehrt. Meine Haut fühlt sich nass und kalt an, vieleicht von dem Regen? Ich spüre allmählich wie jemand die Hände unter meinem Kopf hat. Jemand ruf ich soll aufwachen, doch ich kann nicht zuordnen wo der Klang der Stimme her kommt. Langsam aber sicher spüre ich einen Schmerz, er schleicht sich wie eine Katze in meinem Kopf ein. Meine Augen sind schwer und ich kann sie nicht öffnen, jedoch kann ich nicht anders und muss meine Hand anheben um sie mir etwas oberhalb der Stirn zu legen. "Oh Gott...mein Kopf!" sage ich mit einen leisen stöhnen. Eine weinende Stimme dringt an mein Ohr, die mir irgendwie bekannt vor kommt doch mir fällt nicht ein wem sie gehören könnte. Langsam öffne ich meine Augen, doch alles wirkt so verschwommen. Jedoch erkenne ich langsam wem das Gesicht gehört welches mich weinend anfleht aufzuwachen. "Lee-Min?" dringt es fragend mit kratziger Stimme aus mir hervor. Meine Gesichtszüge verzerren sich ein wenig bei dem Schmerz den ich allmählich an meinem ganzen Körper wahr nehme, doch meine Augen strahlen eine Verwirrung aus. Was macht die Asiatin hier?...Und was mach ich hier?

Doch als ich langsam an mir herrab sehe fällt es mir wieder ein. Dieser wiederliche Bastard wollte sich an mir vergreifen. Ich ertrage das Bild nicht, an mir selbst zu sehen wie er mir die Kleidung an meinem Unterkörper vom Leib gerissen hatte und ziehe meine Hose hastig wieder hoch. Doch er scheint wohl doch nicht das bekommen zu haben was er wollte. Die Lage in der ich mich befinde gefällt mir gar nicht. Ich versuche langsam aufzustehen, doch fühlen sich meine Beine ziemlich wackelig an. Ich blicke hinunter und sehe den Mistkerl ordentlich zugerichtet auf dem Boden liegen. Auf der anderen Seite ist Lee-Min und es kullern bittere Tränen ihre Wange hinab. Ich versteh nicht was hier passiert ist. Der Typ wollte mich doch tatsächlich....bei dem Gedanken muss ich würgen. Ich drehe mich von Lee-Min weg und trotz das ich nichts im Magen habe muss ich mich übergeben. Keine Ahnung ob es nur der Gedanke war was er mit mir anstellen wollte oder ob es an den Kopfschmerzen lag, jedoch konnte ich es nicht zurück halten. Mein Blick fällt erneut auf Lee-Min und ich will hier einfach nur weg. Der Drang diesen Ort zu verlassen ist stärker als mein Schmerz. Ohne nachzudenken nehme ich Lee-Mins Hand um so schnell es geht hinter den Müllcontainern zu verschwinden, denn wer weiss wie lang der Typ noch regungslos am Boden sitzen bleiben würde.

Nachdem ich meinen Körper von diesem Ort mehr schlecht als recht weg geschleppt habe, bleibe ich kurz stehen und sehe die mir vertraute Asiatin an. Die Verwirrung ist ganz klar an mir zu bemerken, während ich Lee-Min zuflüstere. "Was machst du hier?....Und...und wer hat den Kerl dahinten so zugerichtet?" Ob sie irgendwas gesehen hat? Schließlich ist sie total aufgelöst. Obwohl es mir in dem Moment auch nicht viel besser geht, doch zum Glück hat mir der Kerl nicht meine Unschuld genommen. Lee-Min und ich sind zwar keine Freundinnen, aber ich hätte sie niemals alleine bei dem Kerl lassen können und um ehrlich zu sein, was ich natürlich niemals zugeben würde, war ich irgendwie froh sie zu sehen. Sie kennt sich wenigstens hier aus. Sie sagte doch sie lebt in der Stadt oder?

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 8 Aug - 13:24

cf: Gingers Zimmer

Ich betrete die Straßen der Stadt und mache mich auf den Weg zum Industriegebiet, während ich meine dunklen Augen wachsam über die Umgebung gleiten lasse. Hier und da werfen mir ein paar schäbige Kerle Blicke zu, doch ich ignoriere sie geflissentlich. Sollte es heute jemand wagen, mich dumm anzumachen, werde ich einfach kurzen Prozess machen. Es ist so einfach. Es bedarf nur einer kleinen Häusernische und meines Messers. Und...ist die Beseitigung dieser Bastarde nicht zugleich eine gute Tat?! Ich trage nicht das Techno-Outfit, also darf ich quasi tun und lassen was ich will! Noch einmal werde ich mich nicht so einfach geschlagen geben, wie bei dem Descent-Arsch! Und selbst er wird noch zu spüren bekommen, was es heißt mir auf der Nase herumzutanzen. Wie wäre es, wenn seine kleine Schlampe unter mir leiden wird und er zusehen darf?? Das würde dir doch bestimmt gefallen...Miles. Herausfordernd schaue ich ein paar Typen an, die mich mustern. Na los, kommt schon, macht mich an und ich kastriere euch auf der Stelle! Ein bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen, was vermutlich auch der Grund ist, dass sie still bleiben. Ich bin zwar ziemlich klein, was die Körpergröße angeht, aber von meiner Körperkraft her, kann ich es mit jedem Kerl aufnehmen. Abrupt bewege ich mich schneller und tauche in den Schatten der Häuserwände ab, klettere geschickt über eine hohe Mauer und bahne mir meinen Weg durch ein unwegsames Gelände, bis ich das Industriegebiet vor mir sehe. Ein Lächeln huscht über meine Lippen. Es ist an der Zeit, von euren wertvollsten Gegenständen Abschied zu nehmen, ihr Süßen!

tbc: Industriegebiet - Altes Lagerhaus

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 8 Aug - 13:54

Lee-Mins' Tränen tropften weiterhin auf Chiaras Gesicht. Sie wollten einfach nicht versiegen.Immer noch war Chiara bewusstlos, und sie bekam furchtbare Angst. Was ist, wenn sie nicht mehr aufwachen würde? Nein, nein! Daran durfte sie gar nicht denken . Der Schock über das was passiert war , saß immer noch sehr tief in ihren Gliedern. Wie konnte jemand so grausam sein? Er hätte Chiara ihre Würde geraubt, ihren Stolz, ja sogar fast ihr Leben. Sie hätte doch nie wieder glücklich sein können. Ihr Lächeln wäre versiegt gewesen,der Glanz in ihren Augen verschwunden.


Ihre Augen weiteten sich ,als sie bemerkte, das Chiara anfing, sich zu bewegen. Langsam, ganz langsam ließ sie ihren Kopf los,und wartete zitternd und gespannt ab. Ein Stöhnen entfuhr Chiara. Sie hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Stirn. Sie wird wach! Gott sei dank. Erleichterung machte sich in ihrem Körper breit, und sie musste schon fast wieder weinen. Diesmal aber vor Freude. Doch sie sie hielt die Tränen zurück. Das letzte , was Chiara jetzt gebrauchen konnte, war Aufregung. Wie in Zeitlupe , öffnet sie ihre Augen,und als sie Lee-Min sah, sprach sie heiserer Stimme  ihren Namen aus, der regelrecht wie eine Frage klang, ob sie es denn wirklich sei. Sie versuchte sich zusammen zu reißen, und auf ihrem Gesicht breitete sich ein kleines Lächeln aus, während sie sanft sagte: Ja Chiara, ich bin es, Lee-Min.

Nach ein paar Minuten ,schaute sie an sich herunter, und man merkte ihr an, dass ihr alles wieder einfiel, was passiert war. Der Schrecken in ihrem Gesicht, war nicht zu übersehen. Schnell zog sie sich ihre Hose über, die bis ebend noch offen über ihre Kniekehlen  hing. Verwirrt blickt sie umher, erst zu dem Mann ,der bewusstlos und blutend auf dem Boden lag, und dann wieder zu Lee-Min. Kurzerhand drehte Chiara sich von ihr weg, und fing an , sich zu übergeben. Lee-Min reagierte schnell, hielt ihr ihre langen Haare zurück, und streichelte leicht ihren Rücken. Entweder kam es von dem Schock ,oder sie hatte tatsächlich eine Gehirnerschütterung. Als sie aufgehört hatte zu würgen, griff sie nach Lee-Min's Hand, und zog sie so schnell sie konnte, mit sich aus der Gasse. Ehe sie wusste wie ihr geschah, waren sie schon gut ein Stück entfernt von dem Ort, an dem sie gerade Schreckliches erlebt hatten.

Flüsternd fragte Chiara sie, was sie denn hier machen würde ,und wer den Mann so zugerichtet hatte. Bei ihren Worten blickte sie beschämend zu Boden. Wie würde Chiara wohl reagieren wenn sie wüsste, dass sie diejenige war , die das mit dem Mann gemacht hatte? Stolz war sie nicht darauf, auf keinen Fall. Aber hätte sie das nicht getan, dann...hätte er ihr wohl möglich noch mehr angetan.Hatte sie richtig gehandelt? Puppy war derjenige, der mich hierher geführt hat. Er hat gespürt , dass hier was nicht stimmt. Puppy! Sie wurde blass, und blickte sich erschrocken um. Ihr Kopf schnellte in allen Richtungen, doch nirgends konnte sie ihn entdecken. Puppy war weg. Seit er sie hierher geführt hatte, hatte sie ihn nicht mehr gesehen. Ihr Herz wurde schwer. Warum war er weggelaufen? Eigentlich, so dachte sie, hatte er ihr doch von Anfang an Vertrauen geschenkt. Vielleicht hatte er gesehen, wie sie wütend auf den Mann einprügelete, hatte Angst bekommen,und ist deshalb weggelaufen. Puppy sollte so etwas nie sehen, wo er doch derjenige war ,der gestern selbst noch Opfer von Gewalt war. Vertrieben hatte sie ihn mit ihrer Art. Schnell wischte sie sich eine Träne aus dem Gesicht. Ändern konnte sie es jetzt auch nicht mehr, und wer weiß ,wie weit er schon weg war.Vielleicht kam er ja irgendwann wieder zurück zu ihr. Vielleicht...

Was ihr jetzt allerdings noch mehr Sorgen bereitete, war die Tatsache,dass Chiara wirklich schlecht aussah. Kurzerhand fasste sie einen Entschluss. Hör zu, ich glaube , du hast ganz schön was am Kopf abbekommen. Was du jetzt brauchst, ist Ruhe. Du musst dich schonen. Es kann sein, dass du eine Gehirnerschütterung hast, damit ist nicht zu Spaßen. Ich werde dich zu einem guten Freund von mir bringen, ich bin mir sicher, er kann dir helfen. Und keine Angst, ich werde bei dir bleiben. Bei dem guten Freund, erwähnte Lee-Min nicht, dass es sich um Chuck handelte. Deshalb sagte sie lieber nichts weiter dazu, hakte Chiara unter, und ging langsam mit ihr die Straße hinunter. Jede noch zu große Bewegung könnte erhebliche Folgen haben.

Schließlich fanden sie nach einiger Zeit das große Gebäude. Es war ein wunderbares Gefühl, als sie an ihr Ziel ankamen, denn jetzt würde alles gut werden. Lee-Min glaubte fest daran. Als sie schon fast an der Eingangstür angekommen waren, wurden sie plötzlich von zwei Männern zurückgehalten. Sie hatten schwarze Uniformen an , und ein T prangte auf ihrer Stirn. Sie legte ihre Kopf schräg. Der Junge , den sie vorhin begenet war, war also ein Techno! Das hätte er ihr ruhig sagen können ,immerhin hatte sie ihn ja bezahlt.Verzieht euch, ihr habt hier nichts zu suchen, gab der eine Techno jetzt von sich. Lee-Min zog vorsichtig Chiara mit sich von der Tür weg. Sie erblickte einen großen Stein, und half ihr sich darauf zu setzen. Dann holte sie aus ihrem Rucksack eine Wasserflasche, und hielt sie der Verletzten hin. Hier trink, forderte sie die Braunhaarige sanft auf. Ich bin gleich wieder da. Schon drehte sie sich um, und steuerte geradewegs noch einmal auf die Tür zu. Zisch endlich ab, oder sollen wir dir helfen?, meinte der Junge von ebend und baute sich bedrohlich vor ihr auf, während hinter ihm immer mehr von den schwarz gekleideten Männern auftauchten. Ihr seid doch die Technos oder? Ich möchte zu Chuck, es ist sehr wichtig. Gelächter umgab sie plötzlich, als sie die Worte ausgesprochen hatte. Du willst zu Chuck? Überraschend und amüsiert zog er die Augenbrauen hoch. Hör mal zu, Schlitzäuglein. Ich werde dich nochmal ganz höflich darum bitten, dass du dich verziehen sollst. Ansonsten wird es sehr unschön  für dich  werden. Er packte sie schroff am Arm ,und zog sie weiter weg vom Gebäude,als Lee-Min plötzlich mit ihrem Bein ausholte, und nach ihm trat. Gut , dass sie wenigstens noch ein bisschen Kraft. Sie sah nur noch aus den Augenwinkel, wie der Junge sich krümmte. So schnell sie konnte lief sie sie davon, um das Vero Centre herum. Krampfhaft überlegte sie , währed sie lief, wie sie die Technos, die jetzt wütend dicht hinter ihr liefen, abhängen konnte. An einem großen Fenster , blieb sie außer  Atem stehen, legte ihre Hände auf die Fensterscheibe, und presste ihren Kopf dagegen, damit sie besser hinein seihen konnte. Einige Technos , die miteinander über irgendetwas diskutierten, befanden sich in dem Raum. Frauen , sowie Männer. Ihr Herz machte aufgeregt einen Satz nach vorne, als sie Chuck unter ihnen entdecken konnte. Wie wild hämmerte sie gegen die Scheibe, machte große Winkbewegungen mit ihren Armen, und versuchte so wie wild seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Chuck! Chuck. , brüllte sie, und sah dann wieder  zu den Männern hinüber, die immer näher kamen. Viel Zeit blieb ihr nicht mehr. Sie kniff ihre Augen zusammen, und hoffte einfach, dass er sie bemerkt hatte...

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 9 Aug - 15:22

Mein Kopf dröhnt als hätte ich eine wilde Partynacht hinter mir, wie als würde jemand mit einen Hammer immer wieder gegen meinen Schädel hauen. Als ich dieses Gefühl verspühre und langsam das Bewusstsein wieder erlange, merke ich wie irgendjemand mit seinen Handen meinen Kopf stützt. Der klang der Stimme einer Person die weinend nach mir ruft, kann ich erst nach einiger Zeit zuordnen, als schließlich meine Augen nicht mehr so schwer wirken und ich sie langsam öffne sehe ich in ein mir bekanntes Gesicht. Sorgevoll sieht mich die kleine Asiatin an die ich kurz nach meiner Ankunft hier in der Stadt kennen gelernt hatte. Auf ihrem Gesicht breitet sich ein lächeln aus, doch ihre Augen wirken glasig, als währen mehrer Tränen ihren Augen entwichen. Die ganze Situation wirkt für mich einfach nur unreal, als währe ich in einer anderen Welt. Die Umgebung wirkt dumpf und vernebelt und ich kann es gar nicht recht glauben das Lee-Min grade in mein Gesicht schaut. Irritiert frage ich nach ob sie es wirklich ist, während ich irgendwie versuche zurück in die Welt zu finden. Mit sanfter Stimme bestätigt mir Lee-Min meine Frage. Was macht sie hier? Bilde ich mir das nur ein? In meinen Augen liegt Unglaubwürdigkeit, doch als ich an mir hinabsehe, fällt mir schließlich wieder ein was passiert war. Schnell versuche ich die Taten des Kerls zu bereinigen, in der Hoffnung sie so schnell wie möglich zu verdrängen, doch es klappte nicht. Stück für Stück kam die Erinnerung zurück, noch dazu brummte mein verdammter Schädel. So schnell wie möglich möchte ich dieser Situation entfliehen. Mehr schlecht als recht versuche ich mich zu erheben und mich irgendwie auf den Beinen zu halten, verstehe jedoch nicht was hier passiert ist. Der Mistkerl sieht übel zugerichtet aus, butend liegt er am Boden, das hast du verdient du Penner....aber was macht Lee-Min hier? Ich finde keine logische Erklärung für das alles, als mich schließlich ein Gefühl der Überlkeit daran hindert in diesem Moment eine plausieble Antwort zu finden. Der Würgereiz beherscht meine Körper und ich kann es nicht zurück halten und drehe mich weg von all dem um mich zu übergeben. Ich spüre wie jemand sanft meine Haare aus meinem Gesicht hält und mir über den Rücken streichelt. Es konnte nur Lee-Min sein, doch ihr Mitgefühl zu bekommen war für mich unertragbar. Am liebsten wäre mir Lee-Min würde es gar nicht sehen, nicht mitbekommen wie angreifbar ich in diesem Moment aussehen muss. Ich wollte einfach nur weg von hier, weg von diesem Kerl, weg von diesem Ort. Nachdem der Würgereiz nachgelassen hatte, nahm ich ohne zu überlegen Lee-Mins Hand, schleppte mich irgendwie von diesem Ort und zog die Asiatin mit.

Doch der Schmerz in meinem Kopf hörte nicht auf, immerwieder drücke ich mit der Hand fest gegen meine Stirn, in der Hoffnung er würde weg gehen. Er raubte mir die Kraft und somit auch meine Würde, meine Würde mich stark und unnahbar zu präsentieren. Einfach nur weg von der Stelle zu kommen, wo der Bastard liegt gab mir einen kleinen Adrealin Stoß, denn man wusste schließlich nicht wann er wieder aufwachen würde. Als ich mich einwenig mit Lee-Min von dem Ort des Geschehns entfernt hatte, muss mir die Anstregung deutlich anzumerken sein. Denn durch den Schlag auf dem Kopf, hatte ich verdammte Kopfschmerzen und ich weiss nicht wie lange ich dieses Schwindelgefühl noch unterdrücken kann. Ich beschloss erstmal stehn zu bleiben. Der Schmerz beherrschte meinen Körper, ich schaffte es nicht ihn zu ignorieren. Mit schmerzverzehrten Gesicht frage ich Lee-Min flüsternt, in der Hoffnung das uns niemand bemerkt hat was passiert ist. Ihr Blick fällt fällt zu Boden, als würde sie sich für irgendetwas schämen. Was hat sie denn jetzt für ein Problem? Sie meint Puppy hätte sie zu mir geführt, er hätte gespürt das etwas nicht stimmt. "Was? Der Köter? Und wo ist er jetzt?" sage ich mit vollkommender Unverständniss. Noch während ich meine Worte ausspreche wird Lee-Min kreidebleich und blickt hecktisch um sich. Mir wird klar das Puppy irgendwie weggelaufen sein muss. Tränen sammeln sich in Lee-Mins Augen. Meine Miene bleibt ausdruckslos, boah nee, fang jetzt nicht an zu weinen, ich kann mit sowas nicht umgehen. Ich versuche mit schmerzverzehrten Gesicht kurz mein Blick auf die Umgebung zu richten. Vieleicht ist der Köter hier ja doch irgendwo? Doch auch ich konnte ihn nicht sehen. Kurz antworte ich "Ach der wird schon wieder kommen!". Eigendlich war mir egal ob das Vieh wiederkommt oder nicht, aber Lee-Min scheint irgendetwas mir unverständiches an dem Tier zu liegen. Und trotzdem war mir danach Lee-Mins Sorge um Puppy etwas zu unterbinden. Schnell wischt sich die Asiatin ihre Tränen aus dem Gesicht, denn anscheind hat sie begriffen, das es nichts bringt wegen einen Köter zu heulen.

Doch meine Frage was mit dem Kerl der bewusstlos am Boden lag passiert ist geht Lee-Min nicht ein. Was mir in diesem Moment gar nicht so auffällt, denn schließlich hatte ich grad andere Sorgen. Ich habe das Gefühl als würde mein Kopf gleich explodieren. Meine Augen verziehen sich zu kleinen Schlitzen, erfolglos versuche ich irgendeine Haltung zu finden die den Schmerz wenigstens ein bisschen ertragbarer macht. Alles um mich wirkt so dumpf und unreal.  Ich muss versuchen mich irgendwie auf den Beinen zu halten, denke ich mir. Doch schließlich fällt Lee-Mins Blick sorgevoll auf mich. Sie stellt fest das ich was am Kopf abbekommen habe, Ach...sach bloß..., was ich jetzt bräuchte wäre Ruhe? Vieleicht hätte ich eine Gehirnerschütterung? ...Vieleicht hat sie recht... Lee-Min möchte mich zu einem Freund bringen, der mir Hilft und ich bräuchte keine Angst haben denn sie würde bei mir bleiben meint sie. Ehe ich mich versehe hackt sie mich unter ihrem Arm um mir deutlich zu machen das ich mit ihr gehen soll. Seit wann lass ich mir eigendlich von irgendwem was sagen? Und dann noch von IHR? Die kleine hat echt nerven! schießt es mir durch den Kopf der einfach nicht aufhören wollte zu brummen. Jedoch lasse ich mich von Lee-Min mitziehen. Was habe ich denn sonst für ne Wahl? Es passte mir allerdings überhaupt nicht ihr das sagen zu überlassen, innerlich rege ich mich darüber auf ihr so ausgeliefert zu sein. Gut, das hier ist die absolute Aussnahme, Lee-Min brauch gar nicht erst denken das ich ihr irgendwann nochmal die Oberhand lasse. Hilfe von jemanden anzunehmen, dass viel mir schon damals bei Rune nicht leicht, denn ich kann es einfach nicht haben, mich wehrlos zu fühlen. Mir von jemand anderen etwas sagen zu lassen die meinen sie wüssten alles besser. Doch vieleicht hatte Lee-Min doch recht. Ausruhen? Das könnte ich vieleicht wirklich gebrauchen. Meine Augen fallen leer auf die Asiatin die langsam neben mir her läuft um wahrscheinlich Rücksicht auf meinen Gesundheitszustand zu nehmen. "Ich weiss zwar nicht warum du das machst, okay...aber..." einen Moment ringe ich mit mir meinen Satz weiter zu sprechen, spreche aber nach einigen Sekunden leise und zögerlich weiter "...Danke! Ich kann wirklich nicht hier bleiben." Mittlerweile war es mir egal wo hin mit Lee-Min bringen wollte, denn mein Drang war einfach zu groß hier weg zu kommen. Zu vieles ist seit der kurzen Zeit hier in der Stadt geschehn und für den Moment beschließe ich einfach alles zu verdrängen und nicht darüber nachzudenken, denn es würde nur noch mehr Kopfschmerzen bereiten.

Plötzlich bleibt Lee-Min stehen, halbwegs kann ich registrien das wir vor irgendeinem Gebäude stehen. Schon der Weg hierher zog an mir vorbei wie ein Film, unreal und unverständlich. Meine Kräfte zerrten langsam an mir und mittlerweile war es mir wirklich völlig egal was um mich herrum passiert. Meine Hand wandert zu meinem Kopf, Scheiße ey...gleich halte ich es nicht mehr aus! Ich spüre förmlich wie sich die Farbe aus meinem Gesicht zieht. Ich nehme plöztlich eine Männerstimme war, die irgendetwas von verzieht euch stammelt. Mit ausgetreckter Hand suche ich irgendetwas an das ich mich anlehen kann und schließe die Augen. "Lee-Min? Wo zum Teufel hast du mich hingebracht?" sage ich mit erschöpfter Stimme. Doch die Asiatin antwortet nicht, stattdessen spüre ich wie sie mich vorsichtig mit ihren Händen weg zog. Leicht öffnete ich die Augen wieder und sie deutet auf einen Stein hin, hilft mir mich darauf zu setzten. Reicht mir eine Flasche Wasser und sagt mir ich soll warten, sie wäre gleich wieder da. Verwirrt schaue ich Lee-Min an, doch schließlich dreht sie sich um und geht. Ich hätte dieser Spinnerin echt nicht vertrauen sollen. Da hab ichs wieder...alleine ist man doch am besten dran. Dank ihr hab ich gleich wahrscheinlich nur noch mehr Probleme, wer weiss wie der Kerl das an der Tür vorhin meinte? aus Trotz schon alleine stelle ich die Wasserflasche wieder auf den Boden. Glaub ja nicht, ich lass mir alles von dir sagen! Dieses brummen in meinen Kopf hörte einfach nicht auf, ich hatte mehr das Gefühl als würde es immer stärker werden. Mit beiden Händen drücke ich mir gegen die Stirn in der Hoffnung das es aufhört, es machte mich wahnsinnig. Keine Ahnung was Lee-Min da hinten veranstaltet, nur verschwommen dringen die Stimmen an mein Ohr, denn der Schmerz beherrschte meinen ganzen Körper. Meine Augen sind fest verschlossen, denn jeglicher Lichteinfall war eine Belastung. Am liebsten würde ich gehen, doch ich fühle mich nicht dazu in der Lage. Hat Lee-Min nicht was von Ausruhen gesagt? Hier zu sitzen ist eine Qual. Ich komme mir so ausgeliefert vor, hier auf sie zu warten, so das ich am liebsten wütend auf mich selbst werden würde, weil ich mich dazu bequatschen lasse hab mit hierher zu kommen. "Wo auch immer wir hier sind!" Ich hoffe nur das sie bald wieder kommt. Ich weiss nicht wie lange ich es noch so ausshalte. Schließlich versuche ich doch aufzustehen, denn wie ein kleines Kind hier zu warten, das wäre unter meiner Würde. Als ich auf meine Beine auf den Boden stelle und ein paar Schritte gelaufen bin, wird mir plötzlich schwarz vor Augen. Schnell setzte ich mich auf die Straße um nicht umzufallen. Weit gekommen war ich jedenfalls nicht. Ich winkel meine Beine an um meinen Kopf auf die Knie zu legen. Nach Lee-Min rufen? Das kommt nicht in Frage....es wird schon gleich wieder besser werden. Ich muss nur noch bischen warten, die Schmerzen können ja nicht ewig anhalten. Rede ich mir ein. Mir blieb nichts anderes als nun doch auf Lee-Min zu warten, keine Ahnung was sie da macht, es war mir auch völlig egal. Die Schmerzen hatten mich in der Hand und blendeten alles um mich herrum aus. Wenn sie nicht kommt? ...Dann versuch ichs gleich nochmal mit dem Aufstehen. Aufgeben wollte ich nicht.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 9 Aug - 22:56

cf: Vero Centre – Lobby

Ich erreiche die Straße und laufe dann hinter Rams Männern her, die es wirklich auf Lee-Min abgesehen haben. Okay, Süße, so etwas mache ich wirklich nicht für jede! Du darfst dir was drauf einbilden! Ich habe nur Augen für die Wachen und bemerke die andere Gestalt nicht, die in einiger Entfernung auf der Straße kauert. Als ich um die Ecke des Gebäudes biege, sehe ich wie einer von Rams Gefolgsleuten, sie grob am Oberarm packt und mit sich ziehen will. In meinen Augen lodert eine heiße Flamme des Zornes auf. „Hey!“, rufe ich dem Kerl wütend entgegen, während ich meinen Schritt verlangsame. „Lass sie los! Sofort!“ Meine Augen flackern kurzzeitig zu der kleinen Asiatin. Es bricht mir beinahe das Herz zu sehen, dass der Kerl ihr offensichtlich Schmerzen zufügt. Am liebsten würde ich ihn niederschlagen! Warum bist du auch hierher gekommen? Dachtest du wirklich ich wäre auch nur ansatzweise...nett? Und unsere Leute ebenso? Ein unschuldiges Lämmchen wie du, sollte niemals diesen dunklen Palast betreten! Doch ich lasse mir meine Emotionen nicht anmerken und meine Augen wandern wieder zu der Wache. Er gehört zu Rams Leuten, nicht zu meinen, und sieht mich kalt an. „Sie ist unserer Aufforderung nicht nachgekommen und hat uns angegriffen. Sie gehört zum Feind! Wir sollten sie in Gewahrsam nehmen!“

Ich verenge meine Augen zu Schlitzen. „Wie ist dein Name?“, frage ich eiskalt. „Spencer!“, ruft mir der übereifrige Kerl entschlossen entgegen. „Gut, Spencer...du wirst lernen müssen, dass man mit mir nicht diskutiert. Du wirst jetzt tun, was ich dir gesagt habe oder ich werde dafür sorgen, dass du noch heute von deinem Amt entbunden wirst!“ Spencer sieht mich weiterhin kalt an, doch eine andere Wache stößt ihm leicht mit dem Ellenbogen in die Seite. „Mach schon. Das ist der Typ aus Christchurch. Er könnte das, denke ich...“ Spencer flucht leise vor sich hin und entlässt Lee-Min schließlich aus seinem eisernen Griff. Erleichterung erfüllt mich, auch wenn ich diese ebenso hinter meiner kalten Fassade verberge. „Sehr löblich. Und jetzt geht, habt ein Auge auf die Lady in der Lobby.“ Die Wachen verschwinden und es ertönt ein Raunen und Gemurmel in meinem Rücken. Sie sind es nicht gewohnt, dass ihnen jemand anderes außer Ram Befehle erteilt. Und ich bin es gewohnt, dies einfach zu tun. Beliebt zu sein, ist etwas für Schwächlinge. Ich ziehe es vor, den Hass gewisser Leute auf mich zu ziehen. Man muss nur damit umgehen können. Ich schaue den Wachen kurz nach, um meinen vorherigen Zorn verrauchen zu lassen. Dann erst schaue ich zu der kleinen Asiatin und meine Augen strahlen sogleich eine gewisse Wärme aus. „Lee-Min.“, raune ich leise und gehe langsam auf sie zu. „Du musst verrückt sein, hier aufzutauchen.“ Haben deine Brüder immer noch nichts dazu gelernt? Verdammt, ihr müsst besser auf sie aufpassen! Scheinbar sollte ich mal ein Wörtchen mit ihnen reden.

Meine Hände legen sich vorsichtig auf ihre Schultern und ich ziehe sie dann einfach an mich, lege meine Arme um sie und schmiege ihren zierlichen Körper an den meinen. Es ist der Ausdruck der Erleichterung, dass ihr nichts schlimmeres zugestoßen ist. Und es tut so verdammt gut, sie zu sehen. Lee-Min ist mir seltsam vertraut und schafft es mein kaltes Herz erneut mit ein bisschen Wärme zu füllen. Und dennoch muss sie wieder verschwinden, das ist dir doch klar?! Sie gehört nicht in deine Welt. Ebenso wenig wie..., doch ich will nicht an die andere Dunkelhaarige denken und verbanne diesen Gedanken angestrengt aus meinem Kopf. „Hat er dir sehr wehgetan?“, frage ich nach, immerhin sah Spencers Griff ziemlich übel aus. Ich löse mich aus der Umarmung und mustere sie, fast als würde ich nach weiteren Verletzungen an ihr suchen. „Was ist passiert? Warum bist du hier? Das war ein Himmelfahrtskommando, ich hoffe das ist dir klar.“ Chuck, sie weiß sicher noch nicht einmal was das ist! Die ganze Situation behagt mir ganz und gar nicht. Ob was mit ihren Brüdern ist? Ich betrachte Lee-Min genauer, schaue neben sie. Irgendetwas fehlt. Wo ist der Köter?? Sie würde ihn doch nicht in der Lagerhalle zurücklassen? Jetzt sag nicht...ich soll dir helfen, den blöden Hund wiederzufinden!

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 10 Aug - 0:15

Weit genug von dem schrecklichen Ort weg , erzählte Lee-Min Chiara, wie es dazu gekommen war, dass sie sie gefunden hatte.Als das Gespräch auf Puppy fiel, erwiderte Chiara nur, dass er wiederkommen würde. Würde er wirklich? Dass Lee -Min sie zu einem Freund bringen wollte, passte Chiara irgendwie nicht ,willigte jedoch trotzdem ein.. Nach kurzer Zeit hatten sie ihr Ziel erreicht. Auf dem Weg zum Hauptquartier der Technos schaute sie sich immer wieder nach ihrem kleinen Tierfreund um, doch vergebens. Jedoch musste sie trotzdem drauf achten , dass sie nicht zu schnell gehen würde, dass wäre auf keinen Fall gut für , Chiara gewesen.

Schließlich kamen sie am Eingang des Gebäudes an, und nachdem der junge Mann die beiden vor der Tür schroff abgewiesen hatte, entfernte sie sich mit Chiara wieder etwas , und setze sie vorsichtig auf einem großen Stein ab. Mit erschöpfter Stimme,und immer noch sehr blass, fragte sie, wo Lee-Min sie überhaupt hingebracht hatte. Das sagte ich doch schon. Ich bringe dich zu einem Freund, antwortete sie mit ruhiger Stimme und lächelte die Verletzte lieb an, nahm eine Wasserflasche aus ihrem Rucksack und hielt sie ihr hin. Dann verschwand sie Richtung Gebäude, wo sie zum zweiten Mal abgewiesen wurde. Als einer der Männer sie wegziehen wollte, riss sie sich los, rannte so schnell sie konnte, und steurte auf eines der großen Fenster zu , doie sich auf der Hinterseite befanden. Sie erblickte Chuck in em Raum , und fing an an auf siich aufmerksam zu machen, bevor die Tehnomänner bei ihr angekommen waren

Immer und immer wieder hämmerte sie kräftig gegen das Fenster, und schaute abwechselnd zu den Männern , die immer näher kamen, und denen sie scheinbar nicht mehr entkommen konnte. Lediglich die Hoffnung, dass Chuck sie wirklich erkannt hatte, gab ihr  jetzt Kraft, denn schon einige Sekunden später, wurde sie brutal von einen der Männer erfasst. Zuerst trug er sie im Schwitzkasten von der Häuserwand weg, nur um sie kurzer Zeit später mit dem Rücken grob auf den Asphalt zu drücken. Habe ich dir nicht gesagt was passiert, wenn du nicht hörst? , fragte er mit tiefer, bedrohlicher Stimme, und zog sie an den Haaren wieder hoch. Lee. Min´s Gesicht  verzog sich schmerzhaft, trotzdem gab sie keinen Laut von sich. Ihre Gedanken waren bei Chiara. Hatte sie wenigstens geschafft , die bösen Technomänner von ihr weg zu locken? Woher konnte sie auch wissen , das der Stamm von Chuck so mit den Leuten umging? In Gedanken schüttelte sie den Kopf. Chuck war aber nicht so . Ihr Blick war stets geradeaus gerichtet, und sie wartete mit klopfendem Herzen darauf , was der Mann als nächstes mit ihr machte.  Die anderen Technos versammelten sich nun um ihn, und musterten Lee-Min bedrohlich, während er ihren Arm fest nach hinten drehte. Sie stöhnte kurz auf. Der Schmerz war jedoch auzuhalten.  Und du kleines, kommst jetzt mal schön mit.  Der Boss wird sich freuen, raunte er bösartig, und wollte sie gerade mit sich ziehen.

„Lass sie los! Sofort!“, ertönte plötzlich eine Stimme, die in Lee- Min eine ungeheure Wärme auslöste ,obwohl die Worte kühl und zornig klangen. Wild fing sie an , mit den Beinen zu strampeln, um sich los zu reißen , doch der Mann hatte sie fest im Griff. Es dauerte nicht lange, da war er bei ihr , und den Männern angekommen, blickte seine Leute kühl an. Chuck. Es tat ihr gut ihn wieder zu sehen, dennoch blickte sie immer noch mit großen Augen erschrocken drein. Die Worte die er nunn mit dem Mann wechselte, klangen für Lee- Min so weit entfernt, dass sie das Gefühl hatte , zu träumen.Chuck hatte  wohl wirklich viel Macht  bei den Technos, denn schon nach kurzer Zeit , wenn auch mit leisem Fluchen, lies der Mann Lee- Min los, nur um danach mit seinen Männern in das Innere des Gebäudes zu verschwinden.

Lee-Min wachte langsam aus ihrer Schockstarre auf, und fing an zu zittern,während Chuck leise ihren Namen aussprach, und langsam auf sie zukam. Als er bei ihr angekommen war, legte er zuerst seine Hände auf ihre Schultern, und zog sie dann an seinem Körper. Zuerst wusste sie gar nicht, wie ihr geschah, doch dann ließ sie sich einfach in seinen Armen fallen. Der Schock fiel von ihr ab, als das Erlebte bahnte sich wieder einen Weg in ihren Kopf. Sie fing an , hemmungslos zu weinen, schmiegte sich näher an seine Brust. Ihr kleines Herz fühlte sich sicher , an seinem Körper, auch wenn sie ihn erst seit gestern Abend kannte. Sie sah etwas in ihm , was sie bisher nur in ihrem Vater gesehen hatte. Warum sie so fühlte , wusste sie selber nicht einmal , doch unterdrücken wollte sie es auch nicht. Chucks Stimme drang wieder an ihr Ohr, als er fragte , ob der Technnomann ihr wehgetan hatte. Sie schüttelte heftig den Kopf, und wollte ihm gerade erzählen, was passiert war, als er sie schon dannach fragte, und ob ihr klar war, dass das ein Himmelfahrtskommando war. Chuck... er....er hat ihr.....wehgetan.... Ich wollte .....das nicht  ...tun. Was...was sollte ich machen.Ich wei?....nicht ob er... jetzt tot ist, aber... das war böse . Ihr ...geht es schlecht, bitte.... hilf ihr, presste sie unter Tränen hervor.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 10 Aug - 15:07

Rams Leute verschwinden endlich aus meinem Blickfeld und ich lenke meine dunklen Augen auf die kleine Asiatin. Das Gerede hinter meinem Rücken interessiert mich nicht. Sollen sie zu Ram laufen, er kennt mich. Er weiß, dass ich ein arroganter Scheißkerl bin. Und er hat mich dennoch zu sich gerufen. Sie müssen mit mir leben, bis mein Auftrag hier beendet ist. Mein Zorn verraucht, als ich Lee-Min mustere. Ich werde sie nicht dafür verurteilen, dass sie ganz allein hier aufgetaucht ist. Naiv wie sie ist, hat sie mich für einen guten Kerl gehalten. Jetzt weiß sie, dass dem nicht so ist! Hoffentlich lernst du draus! Noch immer sieht sie mich aus geweiteten Augen an. Sie zittert leicht, genau wie Chiara vor nicht all zu langer Zeit. Na wunderbar!, denke ich zähneknirschend. Chuck, du bist scheinbar ein Meister darin, junge Seelen zu brechen! Ich lege ohne viele Worte meine Hände auf ihre Schultern und ziehe sie an mich. Zuerst verspüre ich einen leichten Widerstand, doch schließlich lässt sich die Asiatin regelrecht in meine Arme fallen. Ich lege meine Arme um sie und sie legt ihren Kopf an meine Brust. Ihr Körper vibriert leicht und ich vernehme ein Schluchzen. Weint sie?! Himmel, jemandem Beistand zu leisten liegt mir nicht! Hätte sie sich das nicht für ihre Brüder aufsparen können? Doch ich sage vorerst nichts, halte sie einfach fest.

Lee-Min schüttelt den Kopf, als ich sie frage, ob die Wache ihr sehr wehgetan hat. Na immerhin! Auf meine nächste Frage hin, fängt die Kleine an, heillos irgendwelche Wortfetzen zu stottern. Immer wieder werden ihre Worte durch lautes Schluchzen unterbrochen. „Schhh...“, versuche ich sie zu besänftigen und fahre mit meiner Hand langsam über ihren Rücken. „Beruhig dich, Kleines.“, raune ich leise, während ich versuche aus ihren Worten schlau zu werden. „Wer ist tot?“, frage ich dann mit verständnislosem Blick und löse mich aus ihrer Umarmung. Ich nehme sie bei der Hand und ziehe sie ein Stück vor das Vero Centre. Heraus aus der dunklen Niesche. „Dein Hund? Hör zu , das ist wirklich tragisch aber ich habe keine Zeit um...“,ich stocke jedoch als sie die nächsten Worte stottert. Ihr geht es schlecht? Ich soll ihr helfen?? „Wem?“, frage ich leise und verenge meine dunklen Augen leicht, als mich eine schlimme Vorahnung überkommt. Es gibt nur eine einzige weibliche Person, die wir beide kennen. Chiara! Das Mädchen, dass ich ein für alle mal vergessen sollte. Mein Magen krampft sich unwillkürlich heftig zusammen. Und du Scheißkerl hast sie allein gelassen! „Du...meinst...“, beginne ich und blinzle sie verwirrt an. „Du meinst jetzt nicht...Chiara...oder?“, bringe ich schließlich mit gepresster Stimme hervor, ein unbändiger Schmerz blitzt in meinen Augen auf.

Ich könnte es nicht ertragen, wenn...Er hat ihr wehgetan, dringen Lee-Mins Worte erneut an mein Ohr. „Verdammt, was ist passiert??“, frage ich zornig und spüre ein Kribbeln in meiner Hand, balle diese zur Faust. Am liebsten hätte ich jetzt auf irgendetwas eingeschlagen! „Wer hat ihr wehgetan und wo ist sie jetzt??“ Ich funkele Lee-Min wutentbrannt an, doch mein Zorn richtet sich vielmehr auf meine Hilflosigkeit. Irgendjemand hat ihr Schmerzen zugefügt...und ich war nicht da um ihr zu helfen. Ich lasse meine Augen über die Umgebung wandern und verharre abrupt an einer auf dem Boden kauernden Gestalt. Ein dunkelhaariges Mädchen sitzt mitten auf der Straße, die Knie angewinkelt, den Kopf darauf gestützt. Das Haar wirr. Scheiße! Mein Herz krampft sich ein zweites Mal an diesem Tag entsetzlich zusammen und ich spüre ansatzweise Tränen in meinen Augen aufsteigen. Schnell wende ich den Blick wieder von ihr ab, blinzele diese weg. Ich weine nie! Und auch nicht jetzt, verdammt!! Doch sie ist es. Die stolze...wunderschöne Raubkatze. Gebrochen. Zusammengekauert. Ich habe dieses Bild schon einmal gesehen. Früher. Die Scheiße wiederholt sich immer! Aber ich kann nicht zu ihr gehen. Jemand anderes muss ihr helfen!

Meine Augen lenken sich auf Lee-Min, sie wirken leer. Kalt, doch unendlich traurig. „Das...war keine gute Idee, Lee-Min“, raune ich leise. „Sie...wir...“, ich stocke. Sie will dich nie wiedersehen. Du bist der Letzte dem sie jetzt begegnen will! Du wirst alles nur noch schlimmer machen. Ich schlucke, lege dann jedoch Lee-Min abwesend die Hand auf die Schulter und wende mich zu Chiara um. Langsam, wie in Zeitlupe gehe ich auf sie zu. Mit jedem Schritt, den ich ihr näher komme, fühle ich mich besser und schlechter zugleich. Hass auf mich selbst, Wut, Trauer...und etwas ganz anderes...dass ich nicht beschreiben kann, nimmt von mir Besitz. Doch ich bin nicht so dumm zu glauben, dass sie wegen mir hier ist. Niemals hätte sie freiwillig den Weg zu mir gefunden. Niemals!! Sie wird es hassen, mich nun zu sehen. Doch deshalb darf ich ihr meine Hilfe nicht verwehren. Ich habe sie schon einmal im Stich gelassen. Schritt für Schritt nähere ich mich dem Mädchen, meine Hände wandern dabei in die Hosentaschen und mein Blick ist gefühlskalt. Weder Mitleid, noch Zorn liegen in ihnen. Eine kalte Maske gleitet auf mein Gesicht. Ich komme bei der Dunkelhaarigen an und gehe langsam neben ihr in die Hocke. Sie hat noch immer ihr Gesicht zwischen den Knien vergraben. Unschlüssig hocke ich da und mustere sie.

Schon jetzt kann ich erkennen, dass irgendjemand sie übel zugerichtet hat. Wenn dieser jemand noch lebt...werde ich ihm die schlimmsten Qualen bescheren, die ein Mensch nur haben kann. Ich werde dir jeden einzelnen Knochen in deinem Körper brechen, du Scheißkerl! Ob er sie...? Der Schmerz der mich bei diesem Gedanken überkommt, raubt mir beinahe die Sinne und meine Augen werden noch eine Spur dunkler. Wieviele von diesen gebrochenen Seelen habe ich schon auf der Straße kauern sehen. Doch nur der Anblick Chiaras schafft es, mein Herz zu brechen. „Chiara...“, raune ich mit belegter, heiserer Stimme. „Ich bin es. Chuck. Lee-Min hat dich zu mir gebracht.“ Ich löse meine rechte Hand aus der Hosentasche und halte ihr diese hin, ohne sie jedoch auch nur ansatzweise zu berühren. „Kannst du gehen? Komm mit mir, du musst dich ausruhen. Und hier bist du in Sicherheit.“, ich mache eine Pause und muss all meine Kraft für das letzte Wörtchen aufbringen, dass ich nun an sie richte. „Bitte.“, presse ich zwischen den Zähnen hervor. Denn auch für mich sind diese Worte keine Selbstverständlichkeit. Ich habe Angst vor dem, was ich zu sehen bekomme, wenn sie sich erhebt. Angst vor der Wahrheit. Vermutlich hat der Kerl sie vergewaltigt, sie für immer zerstört. Und ich fühle mich schuldig!

-
There's something inside you, it's hard to explain
There's something inside you, boy, but you're still the same!

Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Impala, Ravenna
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Straßen der Stadt
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