The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Straßen der Stadt

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AutorNachricht
Chuck*
Techno


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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 25 Jul - 17:55

Ich schlendere lässigen Schrittes neben der blutjungen Dunkelhaarigen her und mir entgeht ganz und gar nicht, dass sie die Gegend angewidert mustert. Du kannst mir erzählen, was du willst, Schätzchen. Du hattest gewisse Erwartungen an diese Stadt. Warum sonst, bist du hierher gekommen? Zu dumm, wenn süße, unschuldige Träume von der aufregenden Großstadt platzen, wie eine Seifenblase, was? Wie gut, dass sie nun jemanden an ihrer Seite hat, der es bestens versteht, enttäuschte Seelen zu besänftigen. Als Chiara neben mir erschrocken die Luft einzieht, wende ich meinen Blick wachsam zu ihr. Erst kann ich nicht ausmachen, was der Grund für ihren leichten Panikanflug ist, doch dann erkenne ich aus den Augenwinkeln eine fette Ratte, die hinter einer überquellenden Mülltonne verschwindet. Welch ein Begrüßungskommitee! „Possierliche Tierchen, nicht wahr?“, raune ich leise und kann mir ein arrogantes Schmunzeln in ihre Richtung nicht verkneifen. „An die wirst du dich hier gewöhnen müssen, Süße.“

Die Kleine belächelt meine Worte bezüglich der Strom und Wasserversorgung. Ich will sie sicher verarschen? Strom aus der Steckdose? „Mir liegt es fern, dich zu...verarschen...“, sage ich kühl und betone das letzte Wort so wie sie es getan hat. „Ja, so richtig aus der Steckdose.“, bestätige ich ihre Frage schließlich und kann mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. „Es kam jedoch zu Überfällen und die Generatoren wurden lahmgelegt.“, ich mache eine kurze Pause und mustere das Mädchen. „Ich frage mich ernsthaft wo du herkommst, wenn du Strom für so unwahrscheinlich hälst. Zumindest scheinst du niemals in einem Gebiet der Technos gelebt zu haben. Von dem Tribe hast du aber schon gehört oder?“ Vielleicht sollte ich nach dem Ausschlussprinzip arbeiten...irgendwann würde ich eingrenzen können, wo sie gelebt hat. Diese ganze Mühe für ein junges Mädchen? Für ein...heißes...kratzbürstiges...junges Mädchen! Nachdem Chiara sich leise bei mir bedankt hat, trete ich gemächlich näher an sie heran, beuge mich zu ihr, so dass ich ihre süße Nähe spüren kann und erkläre ihr, dass sie mich nicht gebraucht hätte. Sie lächelt mich arrogant an.

Niemals hätte sie sich dem Kerl freiwillig ausgeliefert. Sie klopft mir leicht auf die Schulter und flüstert mir ins Ohr, dass sie mich ausnahmsweise mal den Helden spielen lassen wollte. Ich lache nur leise und dunkel und sehe die Kleine amüsiert an. „Nagut...das nächste Mal lasse ich dir den Vortritt...dann will ich sehen, wie du deine Krallen ausfährst, Kätzchen...“ Sie glaubt nicht an Schicksal? Ihre Stimme klingt genervt und sie scheint nicht zu verstehen, worauf ich hinauswill. Als ich ihr klarmache, dass ich dafür gemacht bin, ihr die Stadt zu versüßen, lächelt sie und kommt dichter an mich heran. Ob sie anfangen sollte, an das Schicksal zu glauben? „Ich weiß nicht.“, flüstere ich ernst. „Zumindest solltest du...“, ich hebe meine Hand und berühre mit meinen Fingerspitzen leicht eine ihrer dunklen Haarsträhnen, fahre diese minutiös nach. „Gelegenheiten erkennen, wenn sie sich dir bieten.“ Ich lasse meine Hände wieder in die Hosentaschen gleiten und schaue mit einem leichten Schmunzeln nach vorne. Wir laufen eine Weile schweigend nebeneinander her, bis Lee-Min schließlich ihr kurzes 'Hallo' an den lädierten Kerl im Hauseingang richtet. Während ich meine Hand genervt zur Faust balle, vernehme ich Chiaras Stimme.

Ob Lee-Min einen Schaden hat? Ich werfe Chiara kurz diesen typischen warnenden Blick zu und gehe dann auf die Asiatin und den Kerl zu. Dieser erwidert das 'Hallo' sogar einigermaßen freundlich. Als ich meine arrogante Stimme an den Fremden richte, wirkt dieser abgebrüht und angriffslustig. Ich habe nichts anderes erwartet. Er hat sich mit Leuten angelegt, die zu stark für ihn sind? Ich muss mir ein leichtes Lächeln bei Chiaras Worten verkneifen. Stimmt...ich wollte dir ja beim nächsten Mal den Vortritt lassen! Ich sehe auch übel aus und er quatscht mich deswegen nicht blöd an? Meine Miene bleibt absolut ausdruckslos, beinahe gleichgültig und meine Augen liegen arrogant auf dem Fremden. Der kleine Junge kann mir mit seinen Worten keine einzige Gefühlsregung entlocken. Nicht umsonst habe ich in Christchurch zwei Stripbars geleitet und mich damit im Ghetto mit den abartigsten Kerlen herumschlagen müssen. Wie oft haben die Leute versucht mich zu beleidigen...oder sogar zu töten, weil ich erfolgreicher war als diese Versager. Der Kleine vor mir erinnert mich an genau diese billigen Kriminellen.

Stattdessen kommt meine Dunkelhaarige Begleitung mächtig in Fahrt und ja...verdammt...das gefällt mir! Er soll die Klappe halten, sich waschen könnte von Vorteil sein? Ich ziehe meine Augenbrauen hoch und werfe dem Kerl einen vielsagenden Blick zu. Die Kleine lehnt sich mächtig aus dem Fenster. Ob sie das auch getan hätte, wenn sie allein gewesen wäre? Ich befürchte ja! Jetzt richtet der Fremde seine Worte abermals an mich. Ob meine Mami mir so spät noch erlaubt, draußen zu spielen? In Begleitung der zwei hübschen Damen? Aus den Augenwinkeln beobachte ich, wie Chiara die kleine Asiatin zu sich zieht, sie meint, die beiden wären zu hübsch für ihn. In der Tat. Ich bleibe ruhig, lediglich ein arrogantes Lächeln legt sich nun auf meine Lippen. „Bist du fertig...?“, frage ich leise und blinzele etwas überheblich. „Oder...hast du noch ein paar mehr von deinen billigen Sprüchen auf Lager? Wenn ja...dann muss ich dich enttäuschen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.“ Ich lasse meine Augen abfällig über seine Gestalt wandern. „Außerdem...scheinst du gerade absolut nicht in der Position zu sein, Sprüche klopfen zu können. Sieh mal selbst in den Spiegel...du siehst aus wie ein räudiger Köter, den man hier abgeladen hat, weil er absolut nutzlos ist...“, ich spreche meine Worte betont langsam aus und eine Eiseskälte liegt in meiner Stimme. Zu mehr lasse ich mich aber für den Moment nicht hinreißen. Der Typ ist einfach viel zu unbedeutend.

Es geht mich nichts an, mit wem er sich angelegt hat, der andere sieht genauso aus? Er versucht zu grinsen, doch die Nase macht ihm scheinbar sehr zu schaffen. Chiara lässt es sich nicht nehmen, sich über seine Nase lustig zu machen. Er soll aufpassen was er sagt, sonst hat er bald mehr Probleme als sein lädiertes Näschen?? Ich sehe sie nicht an, als ich ihre hasserfüllte Stimme vernehme, runzle jedoch leicht die Stirn. Hat sie jetzt ernsthaft vor, sich mit ihm zu prügeln?? Er mag ja ein Loser sein...aber zuschlagen kann er mit Sicherheit besser als du. Ich höre ihre leise Stimme, die an mich gerichtet ist. Was das für ein Arschloch ist? Keine Sorge, mit dem komme ich klar, wenns sein muss, Liebes. Ich sehe Chiara nicht an, fixiere den Dreckskerl wachsam. Wir sollten weitergehen, der Typ ist es nicht wert und er raubt mir den letzten Nerv. Doch ich werde die hübsche Dunkelhaarige vorerst nicht zurückpfeifen. Sie macht das schon...!
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Milo*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 26 Jul - 17:19

Schwächling? Redet die Schnepfe mit mir? „Für ne Puppe, hast du ne ganz schön große Fresse.“ erwidere ich kalt ohne sie direkt anzusehen. Selten ein hässlicheres Weib gesehen als sie und dann noch mit nem großen Mundwerk, als wenn sie sonst was für ein toller Hecht wäre. Ohne ihren Loverboy an der Seite hätte sie wohl kaum eine so große Klappe. Was denkt die Alte eigentlich wer sie ist? „Wer sagt dass ich verloren hätte? Dämliche Kuh.“ Was für eine seltsame Gesellschaft. Die kleine Asiatin passt überhaupt nicht zu den beiden Idioten, die hinter ihr stehen. Ich frag mich wirklich wie die drei sich kennen gelernt haben oder was sie verbindet.
Die Großklappe meint, sie könnten stehen wo sie wollten und ich sollte meine Klappe halten. „Wie wäre es wenn du deine hässliche Fresse hältst. Ich habe euch nicht gebeten mich anzuquatschen. Also verzieht euch wieder in eure Löcher, aus denen ihr gekrochen seid.“ erwidere ich. Ich beuge mich ein wenig nach vorn, bleibe aber noch sitzen. Waschen? Stört sich das Weib wirklich an dem bisschen Blut? Dann soll sie mich halt nicht angucken. Ich habe sie schließlich nicht eingeladen mir Gesellschaft zu leisten.
Nun führt sie auch noch Selbstgespräche. Die Alte ist ja total irre. Sie zieht die kleine Asiatin zu sich. Zu hübsch für mich?! Jetzt muss ich doch lachen. „Nie ein anderes Weib gesehen bei der, der hässliche Charakter mehr zum Äußeren passt, als bei dir.“ sage ich geringschätzig.
Der Kerl fragt mich, ob ich fertig wäre oder ob ich noch mehr billige Sprüche auf Lager hätte. Er betrachtet mich abfällig und meint ich wäre nicht in der Position Sprüche zu klopfen. Ich sollte doch mal in den Spiegel sehen, ich würde aussehen wie ein räudiger Köter, die man hier abgeladen hätte. Ich funkele ihn nur bösartig an. Er ist es nicht wert, dass ich mich aufrege. „Sagt das Weichei im Anzug.“ meine ich nur herablassend als er mich als „Köter“ bezeichnet.
Die Schnepfe hingegen scheint noch nicht fertig zu sein, dass ich Probleme habe, mein Gesicht schmerzfrei zu bewegen, liefert ihr wieder Munition. Belustigt fragt sie mich, ob ich Schmerzen hätte und ob mich mein „Näschen“ plagen würde. „Was willst du eigentlich von mir? An deiner Stelle würde ich mal nicht so die große Fresse haben. Ohne deinen Loverboy traust du dich nachts wohl nicht auf die Straße, was?“ Sonst tut mir noch mehr weh als meine Nase. Will sie mir drohen? „Hab schon bessere Drohungen gehört aber du bist es nicht wert, also zieh Leine.“ Ich lehne mich wieder an die kühle Veranda an. Müdigkeit durchstreift meinen Körper. Wie gerne wäre ich jetzt bei meinen Kumpels im Hauptquartier aber stattdessen muss ich mir das dumme Gequatsche von so ner Zimtzicke hier reinziehen, die glaubt es mit mir aufnehmen zu können, nur weil ich eine gebrochene Nase habe. Ihr Pech denn sie weiß nicht, dass ich zur Elitetruppe meines Tribes gehöre und dadurch kampferprobt bin. Selbst die Techno-Schlampe hatte nicht die geringste Chance gegen mich. Den Kerl hier vor mir sollte ich aber wohl nicht unterschätzen. Er sieht zwar aus wie ein Weichei aber das könnte auch täuschen. Ich weiß nicht ob er zu einem Tribe gehört oder nur wie ein Loser angezogen ist weil er wirklich einer ist. Ich habe aber auch nicht vor mich mit der Schnepfe zu prügeln. Mein oberstes Gebot ist, dass ich keine Frauen schlage, so was machen nur Weicheier und Versager, zu denen ich nicht gehöre. Sich verteidigen zu müssen, hingegen ist etwas anderes. Ein bisschen bin ich dem alten Milo doch treu geblieben. Es gibt Typen bei den Descents die sich auch an Frauen vergehen aber dafür habe ich kein Verständnis und auch Commander Luke hat das nicht. Wenn er von so etwas Wind bekommt, verteilt er harte Strafen. Keiner sollte das Recht haben sich an den weiblichen Sklaven mit körperlicher Gewalt zu vergehen. Bei den Männern hingegen sah es anders aus. Es wurde toleriert wenn einer einen Sklaven verprügelte weil ihm danach war. Ich will nicht sagen, dass es gerne gesehen wurde aber niemand sagte etwas dagegen. Am wenigsten Blake, unser Anführer. Er hatte die Leitung über den Handel mit den Sklaven und was damit zusammenhing, ganz an Lt. Kyle abgegeben und der verstand sein Handwerk. Ich weiß nicht, wie es in den Zellen des Sklavenhauses aussieht, ich selbst, habe es nie betreten, da nur bestimmte Leute dort Zutritt haben aber es muss wohl besser als bei den Chosen sein. Ich gehöre eigentlich zum Wachtrupp und sorge dafür den elektrischen Zaun vor Eindringlingen aller Art zu verteidigen. Wenn das Weib hier vor mir, wüsste wen sie hier eigentlich anpampt, hätte sie wohl nicht mehr so eine große Klappe. Sie kann froh sein, dass ich allein bin und sie so keine Angst davor haben muss, hinter Schloss und Riegel zu landen. Das Leben als Sklave in meinem Tribe mag vielleicht besser als bei den Chosen sein aber es ist dennoch kein Zuckerschlecken, soviel steht fest. Auch unsere Sklaven müssen harte Arbeit verrichten und wer sich nicht an unsere Regeln hält, bezahlt mit dem Leben dafür aber bisher ist das nicht vorgekommen. Kyle sortiert diese Leute eher fleißig aus. Was die Technos an uns liefern, ist wirklich unter aller Sau aber solange die Chosen die dreckigen kleinen Ratten für ihren Zoot-Unterricht kaufen, interessiert es ihn nicht. Manchmal habe ich mich wirklich gefragt, wo die Technos, diese kleinen erbärmlichen Kinder alle herholen oder was sie vorher mit ihnen angestellt haben. Ich habe von diesen Experimenten gehört, die die Technos an den Kindern durchführen, um ihre kranken Computerspiele zu testen. Ich frage mich ob die Sklaven deshalb so heruntergekommen aussahen. Aber eigentlich ist es mir auch egal. Hauptsache ich bin kein Sklave mehr. Ich hoffe, dass meine Patsy ebenfalls irgendwo in Freiheit leben kann. Manchmal hatte ich bei den Descents die Angst, dass ich sie unter einen der Transporte sehen würde aber bis jetzt war das nicht der Fall. Ich hätte wohl auch nicht gewusst, was ich dann getan hätte. Schließlich muss ich trotz aller Umstände die Contenance bewahren, dazu bin ich verpflichtet.  Was unser Anführer nicht immer schafft, die Haltung zu bewahren. Blake hat ziemlich oft seine kleinen und größeren Ausraster aber niemand stört sich daran, den Jungs ist es egal und ich habe auch gelernt damit umzugehen. Ich respektiere ihn und seine Behinderung sehe ich gar nicht mehr. Ich bin nur froh, nicht in seiner Haut stecken zu müssen. Wenn ich mir vorstelle, körperlich derart eingeschränkt zu sein, läuft es mir jedes Mal eiskalt den Rücken runter. Ich würde wohl nicht so gut damit zurechtkommen wie Blake und hätte mehr als einen Ausraster am Tag. Innerlich wäre ich wohl total das Wrack. Ich würde auch niemals von Patsy erwarten bei mir zu bleiben, wenn ich einen Unfall oder so etwas gehabt hätte und nicht mehr allein entscheiden könnte wohn ich gehe.. Aber das sind alles nur Mutmaßungen und ich möchte mir gar nicht vorstellen müssen, wie es ist, an seiner Stelle zu sein. Ich bin ihm einfach dankbar, ja dankbar, dass ich Teil eines großen und starken Tribes sein kann und nicht als Penner in der Gosse leben muss. Obwohl ich mein Leben auf der Farm mit Patsy und den anderen doch sehr vermisse. Vor allem die allabendlichen Heuschlachten beim Stall ausmisten. Stallausmisten gehörte nie wirklich zu meinen Lieblingsbeschäftigungen aber wenn Patsy an der Reihe war, meldete ich mich oft freiwillig ihr zu helfen, das war lange bevor ich ihr gestanden hatte, dass ich auf sie stehe und sie zum ersten Mal geküsst hatte. Ich bin nicht schüchtern, nein, im Gegenteil aber sehr einfühlsam mit Menschen, die mir etwas bedeuten und Patsy ist ein sehr besonderer Mensch für mich. Ich habe lange gebraucht, um mir einzugestehen, dass es mehr als eine kleine Verliebtheit ist, die ich für sie empfinde. Der Stein, der das ins Rollen brachte, war wohl Carrie und ihr Liebesgeständnis mir gegenüber. Es tat mir leid, ihr einen Korb geben zu müssen aber Gefühle lassen sich nun mal nicht erzwingen und es hätte ihr oder mir später nur leidgetan, wenn ich so getan hätte als ob.
Patsys Gesicht erscheint wieder vor meinem geistigen Auge. Ach Pats wo bist nur? Meine Gedanken wandern zurück zu unserem ersten Kuss am Lagerfeuer. Ihre warmen, zarten Lippen auf meinen. Wie gerne wäre ich jetzt dort und nicht hier in der Kälte der Nacht mit diesen beiden Versagern und der kleinen Asiatin. Es war durchaus nicht mein erster Kuss aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es so geprickelt hatte, als ich meine erste Freundin zum ersten Mal geküsst hatte. Das war lange vor dem Virus. Ich weiß auch gar nicht mehr, wie das Mädchen hieß, war es Lisa oder Sarah, mhm, keine Ahnung aber auch egal wie sie hieß, mit Patsy konnte sie sowieso nicht mithalten. Ich merke wie meine Gedanken immer wieder abschweifen und die drei Menschen immer noch vor mir stehen. „Könnt ihr mir mal verraten, wie lange ihr noch hier rumstehen wollt und mich anstarren wollt. Ja, ich habe ein lädiertes Gesicht und Blut am Körper. Na und? Was geht’s euch an? Geht einfach weiter eures Weges und gut ist.“ Ich schaue die kleine Asiatin direkt an. „Ich geb dir nen gut gemeinten Rat. Such dir ein paar neue Freunde.“

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Chiara*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 26 Jul - 22:56

Trotz das ich mir versuche nichts anmerken zu lassen, als mich diese eckelhafte Ratte am Bein berührt ziehe ich anscheind Chucks Aufmerksamkeit auf mich. Na toll...nu denkt er ich hätte Angst vor diesen Pfiechern! Arrogant lächelt er mich an und meint, ich denke mal ironisch das es possierliche Tierchen wären. Will er sich jetzt über mich lustig machen? Ich richte meine Augen vom Boden wieder nach vorne und sage zu ihm, "Ich hab mich nur erschrocken! Aber mit ihnen kuscheln würd ich trotzdem nicht!" Ich müsste mich an sie gewöhnen? "Gibt schlimmeres als das!" sage ich mit arroganter Stimme.

Als Cuck meint es hätte bis vor kurzem noch Strom und fließend Wasser in der Stadt gegeben, kann ich das gar nicht recht  glauben. Ich mein ich hatte zwar seit Jahren bedeckt gelebt, aber wäre es auch in dem kleinen Kaff wo ich lebte so gewesen, hätte ich es doch mitkriegen müssen. Meine, so wie ich sie gerne nannte Sklavinnen hatten mir jedenfalls nichts davon erzählt. Er bestätigt meine Frage ein wenig belustigend, dass der Strom aus der Steckdose kommt und meint es hätte irgendwelche Überfälle gegeben die den Strom wohl wieder lahm gelegt hatten. Wo ich her komme? Warum will er das umbedingt wissen? Schließlich hatte er mich das schon mal gefragt! Soll ich ihm etwa meine Lebensgeschichte erzählen? Er erzählt auch nichts von sich, warum sollte ich dann! Ich ignoriere seine Frage einfach, schon allein aus Trotz, was auch nicht schwer fällt da er direkt weiter spricht. "Technos?" ich schüttel mit dem Kopf. "Und die haben die Macht hier über die Stadt?" Mir fallen tausend Fragen ein, denn anscheind wusste Chuck bescheid was hier so in der Stadt abgeht. Ein wenig skeptisch sehe ich ihn an, "Also nicht das ich Angst habe, nur um das mal vorweg zu nehmen...Ich weiss einfach nur gerne woran ich bin!" sage ich mit selbstbewusster Stimme, "...aber sind sie gefährlich?" Fragend sehe ich ihn an, denn ich halte es für gut, vorab Informationen zu bekommen. Schaden kann es aufjedenfall nicht, jedoch würde es mich auch nicht von hier vertreiben. Nicht umsonst hatte ich den Weg auf mich genommen hier her zu kommen, da muss es doch mehr geben als einen Berg von Müll.

Nachdem ich mich gegen diesen wiederlichen Kerl zuwehr setzen wollte und Chuck anschließend erkläre das ich ihn gern den Helden spielen lassen habe stehen wir nun nah beieinander, während er mich sichtlich amüsiert und leise lächelnt mustert. Er meint er würde mir gerne nächstesmal den Vortritt lassen um zu sehen wie das Kätzchen seine Krallen ausfährt. Eingebildet schaue ich ihn an."Merkwürdig! Grade war ich noch die Raubkatze und jetzt bin ich wieder das kleine Kätzchen? Aber du hast recht, wenn es sein muss fahre ich meine Krallen aus!" Starr blicke ich ihm in seine Augen, wärend in meinen etwas aufleuchtet. Du traust mir das nicht zu? Vieleicht sollte ich mal meine Krallen an dir austesten, mal sehen wie viel du mir danach zumutest!
"Du kannst mir gern den Vortritt lassen, ich weiss schon wie ich mich wehren muss!" Mein Blick wendet sich wieder von ihm ab und fällt gedankenlos auf eins der Häuser in der Umgebung. "Ich glaube nicht das der Kerl mich umbringen wollte, dafür war er viel zu erbärmlich!" Für einen Moment muss ich an Try denken Sein Gesichtsausdruck war damals wirklich mörderisch, dagegen war der Kerl grad eben eine Lachnummer.

Als er behauptet das Schicksal hätte ihn zu mir geführt um mir die Stadt zu versüßen, bringt er mich mit seine Bemerkung wirklich zum lächeln. Herrausfordernt frage ich ihn ob ich nun an Schicksal glauben soll, wärend ich etwas näher an ihn herran trete. Während Chuck meint ich sollte zumindestens Gelegenheiten erkennen, wenn sie sich mir bieten hebt er plötzlich seine Hand. Mit seinen Fingerspitzen fasst er sanft eine Strähne von meinen Haaren und fährt sie nach. Während er dies tut schaue ich mit aufmerksamen Augen auf seine Hand und verfolge die Bewegungen neben meinem Gesicht. "Vieleicht hast du recht? Aber tu ich das nicht schon?" Anschließend steckt Chuck seine Hand wieder in seine Hosentasche und schaut schmunzelt nach vorne, während ich mich frage was ich da überhaupt grade gesagt habe! Gelegenheiten? Meint er damit sich? ... Und ich gebe ihm auch noch recht? Ich muss echt aufpassen, sobald er sich mir nähert habe ich das Gefühl die Kontrolle über mich selbst zu verliehren. Wie schafft er das nur? Und ich lasse es auch noch zu! Wenn er nicht so verdammt heiss wäre...

Schließlich machten wir uns auf den Weg um Lee-Min zum Markt zu folgen, als die Asiatin plötzlich stehen bleibt und einen fremden Kerl, der über und über mit Blut verschmiert ist und eine gebrochene Nase hat freundlich begrüßt. Chuck wirft mir den gewohnten warnenden Blick zu als ich zu Lee-min meine das sie einen Schaden hat. Ich ignoriere seinen Blick und er wendet sich dem abartigen Kerl zu. Welcher auch gleich auf eine Art und Weise auf uns eingeht ich absolut nicht ausstehen kann. Der Schwächling hat sich wohl mit den falschen Leuten angelegt stelle ich fest, denn sonst würde er wohl kaum eine gebrochene Nase haben. Der Idiot reagiert auch sofort auf meinen Kommentar. Für ne Puppe hätte ich ne große Fresse? "Dein Problem wenn du nicht damit umgehen kannst! Renn doch zu deiner Mama und heul ne Runde!" sage ich zu dem Penner mit eiskalter Stimme. Als er mich blöde Kuh nennt merke ich wie das Adrenalin in mir aufsteigt. Hasserfüllt sehe ich ihn an, "Hättest du gewonnen würdest du wohl nicht so aussehen oder? Schade eigentlich das der Typ der dich so zugerichtet hat nicht noch ein bisschen doller zugeschlagen hat.. Ich sehe kurz zu Chuck, wie die Ruhe in Person steht er da. Ach ja! Du wolltest mir ja den Vortritt lassen, gut! Denk nicht ich würde mich von diesem Weichei niedermachen lassen! Der Fremde mit der gebrochenen Nase meint ich soll meine hässliche Fresse halten und er hätte uns nicht gebeten ihn anzusprechen. Wir sollen uns verziehen? "Moment mal...ich glaube ich habe das nicht richtig verstanden? Was hast du gesagt? Ich hätte eine hässliche Fresse?...Ach gott, mir kommen gleich die Tränen! Wie gemein du doch bist!"  sage ich mit iroischer angewiederter Stimme zu dem Spast. Forsch schaue ich zu Chuck "Hast du mal ein Taschentuch für mich? Der Typ bringt mich gleich zum weinen! NICHT!" schließlich wende ich mich wieder dem Idoten zu. "Beleidige mich noch einmal und du wirst es bereuen!" sage ich mit drohender Stimme.
Doch das scheint den Wi**er nicht zu stöhren. Als ich Lee-Min zu mir ziehe meint er, er hätte nie so ein Weib gesehen bei der der hässliche Charakter mehr zum aussehen passt als bei mir. Wie bitte? Gut...ich hatte dich gewahrt! In mir entfacht ein Feuer aus Hass und Wut, ich merke wie mein Körper anfängt zu brodeln. Ohne zu zögern laufe ich auf den Fremden zu und bleibe dicht vor ihm stehen. Mit verbitterten Gesicht schaue ich ihn an als würde ich ihn am liebsten ein Klatschen. Grade will ich die Hand heben...als ich mich frage ob ich sie überhaupt beschmutzen will, schließlich war der Kerl voller Blut. Natürlich würde ich ihm eine Kallen...aber vieleicht lasse ich ihn erstmal noch davon kommen!. Angewiedert sehe ich ihn an. "Dafür ist mir selbst meine Faust zu schade, sobald ich dich einmal anfasse hole ich mir wahrscheinlich die Pest!". Abrupt drehe ich mich wieder um und laufe zu der Stelle zurück wo Lee-Min steht.
Als der Idiot auch noch Chuck beleidigt, bleibt dieser zu meinem verwundern recht ruhig. Irritiert schaue ich ihn an Wie kann er nur so ruhig bleiben? Ich würde platzen vor Wut!. Er meint das dieser Penner nicht in der lage wäre Sprüche zu klopfen, denn er sollte mal in den Spiegel schauen, außerdem würde er aussehen wie ein reudiger Köter den man hier abgeladen hätte, weil er komplett nutzlos ist! Trotz das Chuck total ruhig und eiskalt mit dem Fremden spricht, hat er vollkommen recht. Der Typ ist wirklich nutzlos.. Der Fremd bezeichnet Chuck daraufhin nur als Weichei und wendet sich dann wieder mir zu. Als ich ihn auf sein bitterböses schmerzendes Näschen anspreche fragt er mich was ich von ihm will, ich würde mich ohne meinen Loverboy, womit er wohl Chuck meint nicht alleine auf die Straße trauen? "Du glaubst gar nicht was ich mich alles traue...also halt besser deine Klappe!" Ich soll Leihne ziehen? "Hau du doch ab, ich hab dich nicht gebeten hier sitzen zu bleiben!". Der Kerl raubte mir die Nerven! Zuschlagen würde er ehe nicht, sonst hätte er es schon längst getahn! Abgesehen davon würde er es sich wahrscheinlich ehe nicht trauen, denn wir sind in der Überzahl!

Auf meine Kommentar das der Typ ein absolutes Arschloch ist reagiert Chuck nicht wirklich. Gut...ich habe ja verstanden das du mir den Vortritt lassen wolltest....ich hoffe das hat ihm jetzt gereicht um zu sehen das ich mich auch alleine wehren kann! Der Fremde stammelt anschießend noch irgendetwas davon was es uns angehen würde das er Blut in seiner Fresse hat und ob wir nicht einfach weiter gehen könnten. "Achso hast du wohl nun doch schiss bekommen was? Das du schon den Schwanz einziehst und uns bittest weiter zu gehen? Aber kein Problem...ich wollte sowieso grade gehen, denn ich kann dein hässliches Gesicht nicht länger ertragen!" Kurzerhand drehe ich mich um, immer noch spüre ich die Wut in meinem Körper wärend ich einfach den Weg folge den wir vorher gegangen waren, bevor uns dieser Idiot aufgehalten hatte.

Nocheinmal blicke ich zurück auf Lee-Min und Chuck und hoffe das sie auch bald kommen werden. Ich sehe aus dem Augenwinkel wie der Fremde noch etwas sagt, höhre aber bewusst nicht hin um mich nicht weiter von ihm provozieren zu lassen. Mein Körper zittert vor Wut und Zorn, für einen kurzen Moment bleibe ich stehen und Atme tief durch um mich selbst zu beruhigen. Dann gehe ich langsam weiter, mein Hass auf diesen Kerl war enorm.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 27 Jul - 22:59

Chiara erklärt mir arrogant, dass sie ganz sicher nicht mit den Viechern kuscheln würde. Na...da werden die Tierchen aber äußerst enttäuscht sein... Und es gibt schlimmeres als diese widerlichen Ratten. Ja, ich weiß, dass du das toughe Mädchen mimst, Baby...aber mir kannst du nichts vormachen. Hinter deiner kalten Fassade steckt so viel mehr. Und genau DAS...will ich! Auf meine kleine Anspielung hin, dass es mich wirklich interessieren würde, wo sie herkommt, geht die kleine Raubkatze natürlich nicht ein. Meine kalten Augen sind weiterhin auf die Straße gerichtet und ich knirsche leicht missmutig mit den Zähnen. Schön. Du willst nicht reden. Ich habs kapiert! Wenn du glaubst, dass ich mich hier zum Idioten mache, um etwas über dich zu erfahren...dann hast du dich geschnitten! Schließlich erhebt die kühle Dunkelhaarige aber doch noch ihre Stimme. Sie hat noch nie von den Technos gehört? Ich ziehe ungläubig meine Augenbrauen hoch und sehe sie an. „Ist das dein ernst?“ Ob sie die Macht über die Stadt haben? Es ist ihr ernst. Ich schüttle leicht den Kopf. „Nein. Zur Zeit hat hier kein Tribe die Oberhand. Du siehst ja wohin das führt.“, sage ich arrogant. Sie sieht mich an, fragt ob die Technos gefährlich sind, natürlich nur um zu wissen woran sie ist. Ich lache leise und mustere sie dann. „Ich weiß nicht...“, beginne ich gespielt nachdenklich. „Ich habe gehört, sie...fangen mit Vorliebe kleine, vorlaute Mädchen, mit schmutzigen Geheimnissen ein...um sie wieder auf den rechten Weg zu bringen.“, ich zwinkere ihr kurz arrogant zu. Warum sollte ich ihr die Welt erklären, wenn sie mir gegenüber ein Buch mit sieben Siegeln ist?!

Als ich der Dunkelhaarigen für das nächste Mal den Vortritt gewähre, blinzelt sie mich erneut eingebildet an. Jetzt ist sie plötzlich das Kätzchen? Beweise mir doch was du drauf hast...Liebes. Vielleicht nenne ich dich dann wieder eine Raubkatze. Sie weiß nur zu gut, wie sie sich wehren muss? Da bin ich mir sicher. Aber kennst du auch deine Grenzen? Denn DAS ist die wahre Stärke. Selbstüberschätzung kann ganz schnell den Tod bedeuten. Ihre kühle Stimme dringt erneut an mein Ohr. Der Kerl von eben wollte sie nicht umbringen, dafür war er zu erbärmlich? Na du hast ja Ahnung! „Stimmt. Dein Tod hatte für ihn keine Priorität. Ihm stand der Sinn nach etwas ganz anderem...“, sage ich kühl und werfe ihr einen vielsagenden Blick zu. „Und glaub mir...der Tod wäre dagegen ein Geschenk gewesen.“, diesen letzten Satz sage ich vielmehr zu mir selbst als zu meiner jungen Gefährtin. In meinem Business in Christchurch habe ich ALLES gesehen. Die verdorbenen Kerle glauben...nur weil es keine Gesetze mehr gibt, könnten sie die schlimmsten, abartigsten Verbrechen an Schwächeren begehen und diese blieben ungesühnt. Der Anblick all dieser zerbrochenen Seelen auf den dreckigen Straßen, die nie wieder zu sich selbst finden würden, hat mich geprägt, mich innerlich zerfressen. Chiaras Worte lassen diese Erinnerungen eine kurze Zeit aufblühen, doch ich verdränge sie. Ich habe es seit Rosanna aufgegeben, den Retter der Menschheit zu spielen. Ich konnte sie nicht retten. Ich werde niemanden retten können. Das Leben ist genau so. Niemand wird je etwas daran ändern können. Aber Chiara und Lee-Min ist nichts passiert!, höre ich eine Stimme in meinem Kopf. Ich lasse meine Augen kurz über die beiden Mädchen gleiten. Ja. Sie sind viel zu jung um Nachts hier herumzulaufen!

Als ich sanft Chiaras Haarsträhne zwischen meine Finger nehme und diese hinabfahre, folgen ihre dunklen Augen meiner Bewegung. Sie hat ihre Gelegenheit schon erkannt? „Achja...?“, flüstere ich leise und schaue in ihre Augen. „Ich weiß nicht. Immerhin bist du das Buch mit sieben Siegeln...“ Ich lasse ihre Strähne aus meinen Fingern gleiten und begutachte, wie diese ein bisschen umhertänzelt. Sie hat verdammt schöne Haare. Chuck, sei nicht albern! Als wir schließlich auf das armselige Kerlchen am Hauseingang stoßen, fährt Chiara tatsächlich mächtig ihre Krallen aus. Ich hingegen bleibe vorerst ruhig, schenke dem Kerl nur einen arroganten Blick und belächle seine Worte kühl. Kleiner widerlicher...Junge. Werd erwachsen dann reden wir weiter! Er langweilt mich viel eher mit seinen Altweibersprüchen, anstatt mich irgendwie zu provozieren. Puppe? Dämliche Kuh? Okay...DAS sollte er sich besser zweimal überlegen! Mein Blick wandelt sich und wird nun eine Spur kaltblütig. Doch schon vernehme ich Chiaras eiskalte Stimme. Beinahe hasserfüllt schmettert sie dem blutverschmierten Idioten entgegen, dass es allzu schade ist, dass sein  Gegner nicht noch etwas fester zugeschlagen hat. Sie blüht regelrecht auf, lässt die absolute Zicke raushängen. Ich spüre ihren Seitenblick auf mir, schenke ihr ebenso einen ziemlich durchdringenden Blick. Ja...komm schon...entfache dein Feuer...ich hoffe du hast danach auch noch ein paar Funken für mich übrig!, denke ich verrucht. Für meinen Gegenüber mag sie nicht viel mehr als eine aufgebrachte kleine Zicke sein, aber ich mag ihre kalte Stimme, das Feuer in ihr. Raubkatze!

Doch der lädierte Kerl ist noch lange nicht fertig. Sie soll ihre hässliche Fresse halten? Der Typ ist echt unter meiner Würde! Chiara steigt drauf ein, sieht mich an und bittet mich spielerisch um ein Taschentuch, ich lache leise und kühl. Er wird es bereuen, wenn er sie noch einmal beleidigt? Viele würden ihr Verhalten als dumm bezeichnen, ich finde die Kleine verdammt scharf! Er hat noch nie ein Weib gesehen, bei der, der hässliche Charakter mehr zum Äußeren passt als bei ihr? „Und ich habe nie jemanden gesehen, der mehr Müll von sich gegeben hat, als du, frustrierter, primitiver Junge.“, sage ich mit vor Verachtung nur so triefender Stimme. „Allein schon dieselbe Luft wie du atmen zu müssen, ist eine Zumutung.“, ich rümpfe die Nase. Seine Worte haben Chiara nun endgültig zur Weißglut gebracht und sie stürmt wutentbrannt auf den Blonden zu. Ich halte sie nicht zurück, hoffe jedoch, dass das ganze nicht eskaliert. Ich werde es zumindest nicht zualssen, dass er seine dreckigen Pfoten an sie legt. Ich sehe wie die Dunkelhaarige kurz davor ist ihm eine zu knallen. Tus nicht, Süße! Er ist es nicht wert! Sie bleibt dicht vor dem Blonden stehen und sieht ihn angewiedert an. Dafür ist ihr ihre Faust zu schade? Als sie sich umdreht und sich wieder zu Lee-Min gesellt bin ich fast so etwas wie erleichtert. Sagt das Weichei im Anzug? Meine eiskalten Augen bohren sich in die des Fremden und ich nicke. „Genau der...du kleine Ratte.“, raune ich eiskalt. In meiner Fußspitze kribbelt es ein bisschen. Ich hätte nicht übel Lust dem Kerl einen heftigen Tritt in die Magengrube zu verpassen. Ihm schließlich genüsslich mit dem nächsten gezielten Tritt den Kiefer zu brechen. Doch die beiden Mädchen sind hier...also werde ich es lassen!

Der Typ erhebt erneut seine nervtötende Stimme. Ohne ihren Loverboy würde sie sich das nicht trauen?? Sie erklärt daraufhin nur, dass sie sich eine Menge zutraut und das er abhauen soll. Der Blonde lehnt sich nach seinen Worte an das Geländer, wirkt plötzlich etwas neben sich. Doch ich werde einen Teufel tun und mich mit der verrotteten Gefühlswelt dieses Penners auseinandersetzen. Der Kerl ist mir egal. Gerade als ich drauf und dran bin, Chiara einen Wink zu geben, dass wir gehen, erhebt er erneut seine Stimme. Ich richte meinen Blick auf ihn, als wäre er ein nerviges Insekt. Er fragt uns wie lange wir hier noch rumstehen wollen. Chiara bietet ihm daraufhin noch einmal Paroli, sagt dass sie seine hässliche Visage eh nicht mehr sehen kann und macht sich davon. Lee-Min bleibt neben mir stehen. Der Blick des Blonden wandert zu der Asiatin. Sie soll sich neue Freunde suchen? Es reicht! Ich verenge meine Augen zu Schlitzen. „Und ich geb dir jetzt auch mal einen gut gemeinten Rat!“, zische ich bedrohlich. „Komm mir nie wieder unter die Augen.“, sage ich kaltblütig. „Folgst du uns, und sei dir gewiss, ich würde es merken. Bist du ein toter Mann. Sehen wir uns in diesem Leben wieder. Auch. Konnte dein primitives Schmeißfliegenhirn diese Informationen abspeichern?“ Im Kontrast zu diesen absolut abgebrühten Worten, nehme ich Lee-Mins Hand sanft wie ein Gentleman in die meine. Ich gehe langsam rückwärts ohne den Blonden aus den Augen zu lassen und ziehe die kleine Asiatin vorsichtig mit. Sie scheint auch genug gehört zu haben, denn sie folgt mir sofort. Dann mache ich mich daran, zu Chiara aufzuschließen. Schon von weitem kann ich beinahe nachempfinden, wie es noch immer in ihr brodeln muss. Ihr Körper zittert ein wenig. Sie ist heiß! Sie kann sich gerne an mir abreagieren....oder sich besänftigen lassen. Ganz wonach ihr der Sinn steht...!

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 28 Jul - 16:52

Wohin soll ich rennen? „Wie wärs wenn du zu deiner Alten rennst und heulst. Ach ne warte, die ist ja tot. Tja dein Pech würde ich sagen.“ Von ihren hasserfüllten Blicken lasse ich mich kein Stück beeindrucken. Nur ein Flittchen mit ner großen Klappe nichts weiter. Ihre Sprüche prallen an mir ab, wie Regentropfen an einer Fensterscheibe. Sie glaubt, sie hätte es nicht verstanden? „Na, dass du noch dümmer bist, als du eh schon aussiehst, hatte ich mir schon gedacht.“ sage ich lachend. „Noch mal zum Mitschreiben, falls du wenigstens, das können solltest. Halt deine dämliche Klappe. Ganz einfach.“ spreche ich sehr langsam und betonend weil ich ja weiß, dass sie dumm wie Stroh ist.
Der Typ bezeichnet mich als frustriert und primitiv, ach wie süß. Was für ein Schlappschwanz. Er rümpft die Nase und meint dieselbe Luft wie ich atmen zu müssen, wäre eine Zumutung für ihn. „Was soll ich da erst sagen? Denkst du, es macht Spaß mit euch Nieten denselben Sauerstoff zu teilen?“
Dann redet sie zu ihrem komischen Lover und meint sie bräuchte gleich ein Taschentuch weil ich sie zum Weinen bringen würde.  „Haha, du bist die schlechteste Komikerin, die ich je sehen musste.“ meine ich ironisch.
Als sie meint, ich müsste sie nur noch einmal beleidigen und ich würde es bereuen lache ich nur und nutze die Chance. Was will sie denn tun?
Dann stürmt sie auf mich zu und bleibt kurz vor mir stehen. Sie macht den Anschein als würde sie mir am liebsten eine knallen. Soll sie nur probieren, wenn sie das Echo verträgt. Auch wenn ich keine Frauen schlage, werde ich mich trotzdem verteidigen.  Oh ihre Faust ist ihr zu schade. Wie tragisch. Gleich muss ich weinen. Hahaha. Ich schenke ihr ein kaltes Lachen. „Loserin.“ zische ich. Sie wendet sich von mir ab und geht wieder zu der Asiatin zurück. Ich glaube gar nicht, was sie sich alles traut? Ach ja. Ich kanns ihr sagen. Nämlich nichts. Aus ihrem Mund kommt nur heiße Luft mehr nicht.

Als ich meine, sie sollten sich doch endlich alle verpissen, meint das blöde Weib, ich hätte wohl Schiss bekommen. Ich frage mich jedoch, wovor Schiss, vor zwei Weibern und nem Loser mit Anzug. „Wovor soll ich Angst haben? Vor euch?“ frage ich lachend. Meine Nase zieht wieder. Oh, kann sie mein Gesicht nicht mehr ertragen, wie tragisch. „Dann verzieh dich endlich. Du gehst mir ziemlich auf die Nerven.“ Endlich verzieht sich das Weib und nimmt ihre Loser-Freunde gleich mit. Doch vorher schmettert der Typ mir noch ein Drohung entgegen die sich gewaschen hat. Ich ignoriere seine Morddrohung und winke ab. „Verzieh dich endlich.“ Bald sind die drei außer Sicht- und Hörweite. Endlich Ruhe.

Ich bleibe aber nicht lange auf der Veranda sitzen. Ich habe nicht vor, den Idioten zu folgen, auch wenn mich seine Morddrohung nicht im Geringsten interessiert. Der Typ ist sicher wie seine gehirnamputierte Freundin, nämlich nur aus heißer Luft bestehend. Heute sind ungewöhnlich viele Idioten in den Straßen unterwegs. Ich stehe auf, nehme meinen Rucksack auf und gehe in die entgegengesetzte Richtung der drei Deppen. Bald stehe ich wieder vor dem Krankenhaus. „F*ck.“ Hier wollte ich eigentlich gar nicht wieder hin aber egal wo ich einmal hier bin, könnte ich vielleicht ne Runde pennen, immerhin gibt’s dort drin sicher genug Betten zum Schlafen. Auf der Holzveranda hätte ich mir sicher nur einen steifen Rück geholt. Und meine Nase tut schon mehr als genug, als das ich noch mehr Schmerzen bräuchte. Ich hoffe, nur dass der Trottel und seine Chosin-Freundin nicht mehr dort drin abhängen. Ich erklimme langsam die Stufen und sehe mich um. Ich bin allein. Das ich aus einiger Entfernung beobachtet werde, kriege ich gar nicht mit.


Tbc: Krankenhaus Eingangsbereich

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 28 Jul - 18:38

cf: Sylvia Park- Küche (neben der Cafeteria)

Ich musste einfach mal raus. Das alles in der Küche und in der Cafeteria der Mall war irgendwie zu viel für mich. Langsam schlendere ich von Straße zu Straße, ziehe immer mal wieder von meiner Zigarette, und denke nach. Die Menschen, die schon in der Morgendämmerung unterwegs sind, und an mir vorbei gehen, blende ich einfach aus. Verdammt! Bin ich so blöd , oder tue ich nur so? Das kann doch alles gar nichts werden. Ich passe nicht in dieses Tribeleben! Und dann die Sache mit K.C. Kann die überhaupt funktionieren? Ich bin überhaupt nicht gut für ihn, was zwar total bescheuert klingt , aber es ist so. Im Zerstören bin ich gut, und mich selber habe ich ja schon zerstört. Wenn ich er wäre, ich könnte nicht auf so eine abgefuckte Person wie mich stehen. Doch noch weiß er ja nicht viel von mir. Ich werde es ihm sagen müssen, ihm zeigen , wie ich wirklich drauf bin. Doch jetzt noch nicht. Jetzt muss ich erstmal einen klaren Kopf bekommen, also beschieße ich noch eine Weile durch die Stadt zu ziehen...

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 28 Jul - 22:07

Die ganze Zeit über, war Lee-Min still an der Seite von Chiara und Chuck her gegangen. Hier und da hatte sie ein paar Leute begrüßt, die sie zwar nicht kannte , dennoch lag es in ihrer Natur , zu jedem nett zu sein. So war sie einfach. Auch wenn ihre Brüder das meistens nicht guthießen. Immer noch waren Chiara und Chuck zu dem Mann gewandt, als Chuck plötzlich ihre Hand in seine nahm. Lee- Min blickte strahlend zu ihm hoch. Eigentlich wollte sie gar nicht von ihm weg. Doch bald waren sie am Markt angelangt, und es dauerte nicht mehr lange, bis sie einander Abscheid nehmen mussten. Sie überlegte, dass sie es vielleicht noch etwas hinauszögern konnte. Sie könnte so tun, als hätte sie vergessen , wo es zum Markt gehen würde. Doch das wäre den beiden genüber nicht fair gewesen, schließlich waren sie sicherlich müde, und sie hatten einen langen Weg hinter sich. Sie sah kurz auf Puppy , der sich an ihrer Brust kuschelte , als sie plötzlich eine ihr bekannte Stimme wahrnahm.

Lee -Min! Von weitem sah sie ihren Bruder Woo- Bin winkend auf sie zulaufen. Als er völlig außer Atem vor ihr anhielt, blickte er erstmal misstrauisch zu Chuck , dessen Hand immer noch in ihrer war. Jin Hoo und ich haben den ganzen Mittag beim Markt auf dich gewartet, wo warst du denn?, fragte er sanft, dennoch merkte man die Besorgnis in seiner Stimme mitschwingen. Lee- Min seufzte. Ich wollte ja eigentlich pünktlich am Treffpunkt sein , aber da waren diese frechen Jungs, die haben den kleinen Hund hier ganz doll gequält. Sie deutete auf Puppy. Ich bin ihnen dann hinterher gerannt. Dann hat Chuck mir geholfen, Puppy zu retten, darauf sind die Jungs weggelaufen. Und dann haben wir noch Chiara kennengelernt. Wir drei wollten gemeinsam wieder zurück in die Stadt , und...... Sie holte tief Luft. Woo - Bin lächelte sie an. Du musst mir nichts erklären , kleines . Wichtig ist, dass dir nichts geschehen ist. Er drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Dann wendete er sich an Chuck. Ich danke dir ,dass du sie heile zurückgebracht hast. In einer Welt wie dieser ist das nicht selbstverständlich, gab er mit ernstem und dankbarem Blick von sich.Er blickte kurz zu Chiara, und nickte auch ihr dankend zu. Dann nahm er den Gitarrenkoffer entgegen, den Chuck gerade noch für seine Schwester getragen hatte, und wandte sich wieder Lee- Min zu. Komm jetzt, es dämmert bereits. Woo- Bin setze sich langsam in Bewegung, und vertraute darauf , dass seine kleine Schwester ihm folgen würde.

Diese setzte plötzlich ein trauriges Gesicht auf, und sah zuerst Chiara an. Obwohl Chiara sie am Anfang etwas ärgern wollte, war sie ein nettes Mädchen gewesen. Sie hatte eine starke Persöhnlichkeit. Lee-Min blickte nun zu Chuck, und zog langsam ihre Hand aus seiner, was sich plötzlich überhaupt nicht schön anfühlte. Im Gegenteil, es fühlte sich an , als hätte sie etwas verloren. Ich muss gehen. Vielen Dank, dass wir zusammen gehen konnten. SIe verneigte sich vor den beiden, und blickte sie grinsend an. Auch wenn sich in ihren Augen Tränen sammelten, so hoffte sie , dass die beiden sie nicht sehen konnten. Langsam drehte sie ihnen den Rücken zu , und entfernte sich. Noch einmal sah sie zurück, und winkte ihnen lächelnd zu. Dann ging sie hinter ihrem Bruder weiter. Mit jedem Schritt, den sie sich von den beiden entfernte, wurde ihr Herz schwerer. Ob sie sie nochmal wieder sehen würde. Und vor allem, würde sie Chuck wieder sehen?

tbc: Alte Lagerhalle

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 29 Jul - 11:16

cf: Ü18 - St. Oblivio Hospital - Krankenzimmer 1

Ich verlasse die mittlerweile leere Eingangshalle und bleibe kurz vor dem Eingang des Krankenhauses stehen. Es dämmert bereits. Ein neuer Morgen beginnt. Ein neuer Scheiß Morgen, in dieser Scheiß Stadt! Ich hole eine weitere kleine Flasche aus meiner Jackentasche und leere diese in einem Zug. Der Alkohol hinterlässt ein wärmendes Gefühl in meinem Körper und ich schließe die Augen. Jetzt dürfte ich wieder meinen gewohnten Alkoholpegel haben. Ich spüre wie das Zittern meines Körpers sich legt und ich mich etwas entspanne. Es ist eine Wohltat! Mein Gesicht ist noch immer völlig verschmiert von dem Make Up und den Tränen. Und trotz des Alkohols fühle ich mich absolut mies. Mit einer Hand fahre ich durch meine zerzausten dunklen Haare. Und was nun?? Mich mit den nächsten Idioten anlegen? Nein Danke! Der Typ von eben hat mir absolut gereicht. Wie hieß er noch? Miles? Milo? Wie auch immer. Versager! Großes Maul...nichts dahinter! Warum macht der mich so an, wenn seine ach so große Liebe auf ihn wartet? Verlogener Hund! Wenn ich den das nächste Mal in die Finger bekomme, sollte ich ihn einfach killen! Ich setze mich langsam in Bewegung und mache mich mit bitterböser Miene auf zum Vero Centre. Ram werden die Infos, die ich für ihn habe sicher gefallen. Ein Descent, der auf der Suche nach der Mall ist und einen Auftrag zu erfüllen hat. Vielleicht hat Ram von diesem Tribe schon einmal gehört? Außerdem wird es meinem Boss gar nicht gefallen, dass jemand so mieses auf dem Weg zu den Ratten ist. Jugendliche, die mir im Weg stehen, remple ich einfach an. Diese schimpfen, rufen mir etwas hinterher, doch es interessiert mich nicht. Blöde Köter! Als ich das Vero Centre vor mir aufragen sehe, wische ich mir mit der Hand die letzten Reste meiner Tränen aus dem Gesicht, fahre mir mit der Hand durch die Haare und nehme wieder Haltung an. Meine blutige Hand werde ich nicht verstecken können, aber das ist mir egal.

tbc: Vero Centre - Lobby

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 29 Jul - 17:49

Hier gab es Strom und fließend Wasser? Ich kann es mir kaum vorstellen! schießt es mir duch den Kopf während meine Augen irritiert in der Gegend hängen bleiben. Chuck meint ein Tribe namens Technos hätte in der Stadt für Elektrizität gesorgt. Doch ich hatte noch nie etwas von ihnen gehört. Das wäre nicht mein ernst? Ist das jetzt so ein verbrechen oder was? Nichts sagend zucke ich mit den Achseln. Aber gut, nachzufragen kann sicher nicht schaden. Auf meine Frage hin ob die Technos die Macht über die Stadt hätten schüttelt er den Kopf. Niemand in der Stadt hätte hier die Oberhand meint Chuck und deshalb wäre die Stadt im Moment das was sie ist. "Okay!" sage ich etwas verwundert "Und niemand möchte das ändern?...Das heißt alle leben glücklich und zufrieden auf einer Müllkippe? Denn für mich sah die Stadt danach irgendwie aus, dreckig und verkommen. Als ich ihn frage ob die Technos gefährlich sind, fängt er leise zu lachen an. Na toll, jetzt glaubt er ich hätte doch schiss, nur weil ich mal gefragt habe...und selbst wenn sie gefährlich wären...ist mir doch egal! Arrogant schaue ich ihn an, als er schließlich merkwürdig nachdenklich anfängt zu sprechen. Sie würden gerne kleine, vorlaute Mädchen mit schmutzigen Geheimnissen einfangen um sie auf den rechten Weg zubringen? In dem Moment wo er diese Worte ausspricht muss ich mich zusammenreißen um mir ein lächeln zu verkneifen. Mir war klar wen er damit meinte...Er meint mich!...Also ist er einer von dieses Technos? Scheint wohl so! Mit gespielter kühler Stimme sage ich zu ihm ohne ihn anzusehen, "Soso...und ihre Köder setzen sie anscheind gerne auf Feldwegen aus, nicht wahr? Aber schmutziges Geheimniss?...Nur weil er mir nun indiekt sagt zu welchem Tribe er gehört, muss ich ihm doch nicht gleich meine ganze Lebensgeschichte erzählen!

Der wiederliche Kerl der Lee-Min und mich belästigt hatte wollte nicht meinen Tod, ihm stand etwas ganz anders im Sinne meint Chuck, nachdem ich meinte ich hätte mich selbst gegen diesen schmierigen Typen wehren können. "Ich weiss...ich kann´s mir denken!" antworte ich kühl. Meine Unschuld an so eine Kerl zuverliehren...? Das wäre... Schnell werfe ich diesen Gedanken von mir, schon alleine die Vorstellung eckelt mich an, schließlich ist es mein Körper und nur ich entscheide was ich damit mache. Der Tod dagegen wäre ein Geschenk gewesen sagt Chuck und wirkt dabei irgendwie in sich gekehrt, als würe er über irgendetwas nachdenken. Ich weiss nicht, ob ich nachbohren soll und frage mit viel vorsicht in der Stimme "Wie meinst du das?" Atme einmal kurz durch und sage dann schon wieder selbstsicher "Naja...jedenfalls hätte ich den Kerl weder das eine noch das andere mit mir machen lassen".

Meine Augen folgen Chucks Hand neben meinen Gesicht als er sanft meine Haare mit seinen Fingern berührt und seine Strähne davon hinabfährt. Ich sollte Gelegenheiten erkennen wenn sie sich mir bieten? Ob ich das nicht schon tue fragte ich ihn. Sein flüstern lässt mich wieder zu ihm blicken, er sieht mir direkt in die Augen und ich tue dies ebenfalls. Er meint er wüsste nicht ob ich die Gelegenheiten erkennen würde, denn ich wäre wie ein Buch mit sieben Siegeln? Weiterhin schaue ich ihn an, ich kann einfach nicht meinen Blick von ihn lassen, es ist als würden seine Augen mich durchdringen wollen.  Wenn er doch bloß nicht so anziehend auf mich wirken würde! Mit leiser ruhiger Stimme antworte ich ihm. "Ich? Ein Buch mit sieben Siegeln? Das könnte ich vieleicht zusammen bekommen!" für einen Moment zweifel ich an mir selbst. Willst du ihn wirklich etwas über dich erzählen?....Warum intressiert ihn das?...Es hat doch sonst noch nie jemanden intressiert!"  kurz schaue ich zu Boden, als ich ihn anschließend wieder mit großen Augen ansehe. Leise sage ich zu ihm "Gut!" und zögere für einen Augenblick, ihm wirklich meine Frage zu stellen. "Was möchtest du denn wissen?" Für einen Moment bereue ich es, das ich ihn das gefragt habe. Glaub nicht ich erzähle dir alles, jedenfalls nicht meine ganze Lebensgeschichte! Was weiss ich denn über dich? So gut wie nichts... warum sollte ich dann alles über mich preis geben? denke ich mir...doch anschließend war es als wenn mir jemand in meine Gedanken rein redet und sagt, jetzt höhr dir doch erstmal an was er sagen will!

Als wir der Straße weiter hinab folgten um uns auf den Weg zum Markt zu machen, trafen wir auf diesen blutverschmierten Bastard mit der gebrochenen Nase. Der Kerl ist einfach nur Abschaum und meint er müsste mich dumm anmachen! Ich soll zu meiner Alten rennen und mich ausheulen? Als ihm einfällt das sie ja tot ist, schaue ich ihn kühl und herrablassend an. Meinst du etwa damit würdest du etwas in mir auslösen? Niemals!  "Da hast du vollkommen recht! Sie ist Tod! Wie schade das du nicht gemeinsam mit ihr in der Hölle schmorrst!". Der Kerl redet mit mir als wäre ich zu dumm ihn zu verstehen. Ich wäre noch dummer als ich aussehen würde? Ich soll die Klappe halten und er sagt mir das, so das ich es nochmal mitschreiben kann, falls ich überhaupt schreiben? Ich könnte explodieren, dieser Penner brachte mich zur Weißglut. Mit arroganter Stimme versuche ich ruhig zu bleiben und meine herrablassend "Halt doch deine eigene Klappe! Und danke ich kann sehr wohl schreiben, vieleicht solltest du dir mal an die eigene Nase fassen und dich fragen ob du schreiben kannst! ...Ach nee...an die Nase fassen...hmm das ist ganz Schlecht nicht wahr!. Nachdem der Idiot meint er hätte noch nie jemanden gesehen, wo der hässliche Charakter mehr zum äußeren passt als wie bei mir, mischte sich Chuck auch ein. Er hat noch nie jemanden gesehen der mehr Müll von sich geben würde, allein schon die selbe Luft einzuatmen wie dieser Penner wäre eine Zumutung. Wo er recht hat...hat er recht! Natürlich meint der fremde Idiot es würde ihm auch keinen Spaß machen mit uns Nieten den Sauerstoff zu teilen. Woraufhin ich eigebildet sage, "Na dann...erstick doch dran!".
Ich hatte ihm gedroht, würde er mich noch einmal beleidigen, dann würde er gleich nichts mehr zu lachen haben. Ich wollte ihm eine knallen, ließ es aber doch, schließlich wollte ich mir nicht an ihm die Pest holen! Woraufhin er mich Loserin nennt! Kochend vor Wut gehe ich wieder zurück zu Lee-Min. Dieser Kerl ist echt die Pest selbst, er ist wie Klein Kind! Und ich lass mich auf sein Nivau herab? Soll der Penner mal meinen er wäre hier der Held! "Was hast du gesagt? Loserin? Weisst du was...F*ick dich!". Eindeutig habe ich genug von diesem Kerl. Auf seinen letzten dummen Spruch hin, meine ich  das ich sein Gesicht nicht mehr ertragen kann woraufhin er meint ich soll mich verziehen. Mit eine abfälligen Handbewegung laufe ich wütend die Straße hinauf. Was für ein verdammtes Arschloch! Ich hätte doch lieber draufhauen sollen! Wichser! Mein Körper zittert vor Hass und vor Wut auf diesen verdammten Idioten andererseits ärgere ich mich über mich selbst. Ich hätte es gar nicht soweit kommen lassen dürfen! Jetzt denkt er noch, ich wäre gegangen weil ich Schiss vor ihm habe! Niemals hätte ich das! kurz blicke ich noch einmal auf Lee-Min und Chuck zurück und sehe wie Chuck dem Kerl bösartig ansieht. Langsam setze ich mich wieder in Bewegung und kriege diesen Hass einfach nicht aus meinen Kopf. Als ich plötzlich Schritte hinter mir bemerkte. Kurz richte ich einen verstohlenen Blick auf Lee-Min und Chuck. "Sag jetzt nichts falsches!" meine ich wütend zu Chuck "Sag am besten gar nichts!" sage ich beinah drohend! Denn meine inner Wut war immer noch bei dieses abscheulichen Idoten mit der gebrochenen Nase und ich wollte sie nicht an Chuck auslassen. Aber was wird er denken...? Er wollte dir doch den Vortritt lassen. Gut! Und jetzt? Jetzt denkt er du bist gegangen weil du schiss hattest? Ach was weiss ich! Mir doch egal! Soll er mal denken das ich schiss vor diesem Vollidoten hatte!

Plötzlich reisst mich eine fremde Stimme aus meinen Gedanken! Jemand ruft den Namen der kleinen Asiatin. Ich bleibe stehen und drehe mich um. Ein ebenfalls asiatisch aussehender Typ steuerte auf uns zu. Chuck hält schützend Lee-Mins Hand, wahrscheinlich wegen diesem blöden Kerl der mich so zur Weißglut gebracht hatte. Der Asiate fragt mit besorgter, aber jedoch sanfter Stimme wo Lee-Min denn war, er hätte den ganzen Mittag auf sie am Markt gewartet. Mir wird klar das es ihr Bruder sein muss der hier vor uns steht. Ach die kleine hat tatsächlich eine Familie...wie reizend! denke ich mir während Lee-Min erklärt was passiert ist! Die Wut die grad noch in mir brodelte schlug um auf Unverständniss. Wäre sie meine Schwester, ich hätte ihr die Hölle heiß gemacht, wenn sie einfach weg läuft! Aber ich habe keine und selbst wenn ich eine hätte würde sie mich nicht intressieren! Lee-Mins Bruder sagt sie müsste ihm nichts erklären, ihm war nur wichtig das sie wieder da ist. In seinen Augen kann man die Erleichterung sehen, als er Lee-Min einen Kuss auf die Stirn gibt. Mit leeren Augen sehe ich die beiden an Wie kann er nur? In der Stimme des fremden Asiaten höhre ich eine mir unbekannte Wärme, sie klang liebevoll und ich kann absolut nicht nachvollziehen wie das denn sein kann. So soll es sein wenn man jemanden liebt? Warum konnten meine Eltern mir das nicht geben?....Diese dummen egoistischen...Ach mach dir nichts vor Chia, sie haben sich ehe nie für dich intressiert!. Lee-Mins Bruder bedankt sich bei Chuck das er sie zurück gebracht hat und sieht auch anschließend mich dankend an. Mit leeren durchdringenden Augen schaue ich den Fremden an und versuche mir ein kleines gespieltes lächeln zu erzwingen, denn etwas sagen konnte ich in diesem Moment nicht. Der Asiate nimmt Lee-Mins Gitarrenkoffer und stetzte sich in Bewegung. Schließlich lässt Lee-Min Chucks Hand los und schaute mich noch einmal an, in ihren Augen liegt etwas trauriges. Auch mein Blick sieht für diese eine Sekunde traurig aus, aber nicht weil Lee-Min geht, sondern weil mir klar wird das ich diese Wärme die sie von ihrem Bruder bekam nie hatte und auch nie bekommen werde. Ach...scheiß drauf Chia! Du brauchtest das bis jetzt auch nicht, also reiss dich zusammen! Kurz schaue ich zur Seite um mich wieder zu fangen, als ich schließlich meinen gewohnten kühlen herrablassenden Blick auf Lee-Min setze. Sie bedankt sich bei uns und erklärt das sie gehen muss. Ich sage ernst und kühl zu ihr, "Machs gut! Und pass auf deinen Köter auf!". Die Asiatin verneigte sich vor uns und ich schaue sie nocheinmal kopfschüttelnt an. Die hat doch echt nen Schaden! Schließlich schließt Lee-Min zu ihrem Bruder auf, dreht sich aber nochmal zu uns um und winkt, worauf ich aber nicht reagiere.

Jetzt ist sie weg und nun? Ihr Ziel war auch dein Ziel! Ach quatsch...mach dich nicht lächerlich...du hast was du wolltest Chia! Du bist in der Stadt! Langsam fällt mein Blick auf Chuck, mein Ausdruck ist leer und erwartungslos. Grade hast du noch vor Wut gekocht und jetzt? Du machst dich lächerlich Chia! redet mir diese verdammte Stimme in meinem Kopf ein. Wo soll ich nun hin? ...Ach ich werd schon was finden. Irgendwas!
Für einen kurzen Moment war ich fern ab von dieser Welt, komplett in mich gekehrt, als ich mich schließlich wieder sammle. Ich sehe zu Chuck hinüber und trete dicht an ihn heran, in meinen Auge liegt noch etwas brennendes, denn soviele Gefühle aufeinmal hatte ich schon lange nicht mehr gespürt, Wut, Hass, Trauer, Leere.... "Und ich denke mal du wirst jetzt auch gehen oder? Schließlich ist Lee-Min wieder bei ihren Brüdern!" sage ich leise zu Chuck. Ich hatte keine Ahnung was er sagen wird. Denn schließlich war sein Ziel die kleine Asiatin zurück zu bringen. "Aber das ist okay, ich komm schon klar!" füge ich noch als Selbstschutz hinzu und sehe auf die verdreckte Straße um mir zu überlegen in welche Richtung ich nun am besten gehen werde.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 30 Jul - 23:10

Die Dunkelhaarige sieht mich verwundert an, als ich ihr offenbare, dass es keinen vorherrschenden Tribe hier gibt. Alle leben glücklich und zufrieden auf der Müllkippe? Ich sehe das Mädchen direkt an und nicke langsam. „Sieht ganz danach aus. Wenn es nach meinem Boss ginge, würde hier jedoch alles ganz anders laufen. Die Leute hier stehen nicht auf Veränderungen. Sie haben zu viel Angst...wurden zu oft ausgenutzt. Wen wunderts...“, füge ich ziemlich abfällig hinzu und lasse meinen Blick arrogant über die Gegend schweifen. Schwächlinge, die wie die Ratten leben, eignen sich eben bestens dazu, manipuliert und degradiert zu werden! Das ist ein Naturgesetz! Die Köder legen wir auf Feldwegen aus? Ich sehe das Mädchen ebenfalls nicht an, lächle aber etwas amüsiert. „Interessant, du gibst also zu, dass du mir gnadenlos ins Netz gegangen bist?“ Wie ich das meine, der Tod wäre ein Geschenk gewesen? Ihre Stimme klingt nun ganz anders, leise, vorsichtig. Ich habe eine Weile vor mich hingestarrt, lasse meine dunklen Augen nun aber zu Chiara wandern. Sie setzt schnell selbstsicher hinterher, dass der Kerl keinen Erfolg bei ihr gehabt hätte. „Das hoffe ich...“, sage ich leise und mustere sie. „Lassen wir das Thema. Versprich mir nur, in Zukunft...“, ich stocke und knirsche missmutig mit den Zähnen. Das willst du jetzt nicht wirklich sagen Chuck! Lass es! Doch schließlich spreche ich weiter. „...in Zukunft gut auf dich aufzupassen.“ Was ist denn jetzt los? Sie ist ein kleines Schmuckstück in dieser tristen Stadt. Sie wird keine Probleme damit haben, Anschluss zu finden, umso mehr sollte sie vorsichtig sein. Ich stehe nun bei der jungen Brünetten und mustere ihre dunklen Augen. Sie erwidert den Blick ein wenig gedankenverloren. Was ich über sie wissen möchte? Ich hebe leicht meine Augenbrauen an. „Sieh an...habe ich dich mit meinem Charme überzeugt, ein paar von deinen schmutzigen Geheimnissen preiszugeben?“, frage ich mit einem jungenhaften Grinsen auf den Lippen. „Okay...warte...“, gebe ich mich gespielt nachdenklich. „Warum bist du hier? Fliehst du vor einer unrühmlichen Vergangenheit? Oder treibt dich die ...Lust...nach dem Unbekannten an?“, ich sehe sie verdorben an. Diese...Lust...könnte ich befriedigen.

Der blutverschmierte Idiot im Hauseingang wird zusehends unverschämter. Er meint, meine junge Begleitung solle zu ihrer Alten rennen, erklärt dann aber dass sie ja tot sei. Doch Chias Worte lassen mich aufhorchen. Er soll gemeinsam mit ihrer Mutter in der Hölle schmoren? Klingt nach einem 'fabelhaften' familiären Verhältnis. Doch nicht so verwöhnt, Kleines? Der Typ redet noch weiteres unnützes Zeug, doch ich stelle auf Durchzug. Chiara hingegen wird durch den Mistkerl immer wütender und ich kann in ihren Augen einen wahren Flächenbrand erkennen. Sie gibt dem Kerl mächtig Kontra und ich beobachte sie aus den Augenwinkeln dabei. Sie schenkt ihm nur noch eine abfällige Handbewegung und geht dann schnellen Schrittes und völlig außer sich die Straße entlang. Nachdem ich dem Widerling meine Morddrohung überbracht habe, tue ich es ihr gleich. Jetzt können ihn meinetwegen die Ratten verspeisen. Mit einer strahlenden Lee-Min an der Hand folge ich der aufgebrachten Dunkelhaarigen. Nicht ganz einfach, bei dem Tempo! Ich frage mich, wann ich das letzte Mal einer Lady hinterher gerannt bin. Wir sind fast bei ihr angekommen, als sie sich abrupt umdreht und uns einen giftigen Blick zuwirft. Ich soll nichts falsches sagen? Am besten gar nichts? Ihre bedrohliche Stimme hallt durch die Straße. Sie macht Anstalten sofort wieder loszurennen, doch ich lege meine Hand auf ihre Schulter, halte sie zurück, drehe sie kraftvoll zu mir. Ich weiß nicht, ob sie dass nun noch mehr in Rage bringt. Doch ich kann einiges vertragen. Soll sie sich ruhig an mir austoben! „Warte!“, sage ich und meine Hand ruht fest auf ihrer Schulter, so dass sie nicht sofort wieder losrennen kann. „Vergiss den Scheißkerl. Du bist ein umwerfendes Mädchen und das weißt du verdammt nochmal sehr genau!“, sage ich eindringlich, beinahe bedrohlich und lockere meinen Griff dann wieder. Ja, das war ein Kompliment. Und ja, ich weiß du kannst damit nicht umgehen! „Und hör auf meinen männlichen Stolz mit Füßen zu treten, indem du mich wie einen Volltrottel hinter dir herlaufen lässt.“, sage ich ernst.

Wir werden von einer Jungenstimme unterbrochen, welche Lee-Mins Namen ruft. Ich drehe mich abrupt um und erkenne einen asiatisch aussehenden Jungen. Völlig außer Atem kommt er bei uns an und wirft mir einen misstrauischen Blick zu. Kein Wunder. Er fragt Lee-Min sanft, wo sie gesteckt hat und die Worte spudeln nur so aus ihr heraus. Nach allem was uns auf dem Weg bis hierher passiert ist, ist sie noch immer das unbeschwerte kleine Mädchen, vom Anfang. Ihr Bruder küsst die Kleine liebevoll auf die Stirn und erklärt ihr, dass sie ihm keine Rechenschaft ablegen muss. Die Beziehung zwischen den beiden ist sehr gefühlvoll und ich bin froh, nun zu wissen, dass Lee-Min gut aufgehoben ist. Schließlich sieht der Junge mich an und bedankt sich dafür, dass ich sie zurückgebracht habe. Ich sehe ihn kurzzeitig nur leicht verständnislos an. Derartige Worte höre ich so gut wie nie. „Gerne.“, ist dann alles was ich kühl erwidere, während ich leicht nicke. Ich lasse den Gitarrenkoffer los, als der Junge ihn entgegennimmt. Mein Blick fällt zu Lee-Min, ihre kleine Hand gleitet langsam aus der meinen und ich hole tief Luft. Ein Kloß hat sich in meiner Kehle gebildet und ich habe keine Ahnung warum. Ich versuche mich jedoch an einem aufmunternden Lächeln, als sie mich traurig ansieht. Sie bedankt sich, dass wir zusammen gehen konnten. „Ich habe zu danken. Pass auf dich auf, Kleines.“, sage ich leise. Scheiße! Werd jetzt bloß nicht sentimental! Chiara kann es nicht lassen, ihr hinterherzurufen, sie solle gut auf den Köter aufpassen.

Lee-Min entfernt sich, winkt noch einmal kurz und ich sehe ihr so lange nach, bis die beiden um eine Ecke gebogen sind. Ich spüre wie Chiara näher an mich herantritt und lasse meinen Blick langsam zu ihr wandern. Ihre Augen wirken anders als sonst, ausdrucksloser. Was hat sie? Lee-Min wird sie ganz sicher nicht nachtrauern! Ich werde jetzt wohl auch gehen? Sie kommt schon klar? Ich mustere sie eingehend. „Das liegt ganz an dir...“, beginne ich leise. „Wenn du gehen willst, geh. Ich werde dich nicht aufhalten.“, ich mache eine Pause, lasse meinen Blick über die Umgebung schweifen. „Ansonsten...“, ich sehe sie wieder an und runzle leicht die Stirn, weil ich mich selbst nicht wiedererkenne. „...kommst du mit mir. Du könntest dich ausruhen und was zu essen haben wir auch.“, sage ich betont kühl und gleichgültig. Immerhin soll sie ja nicht glauben, dass sie mich irgendwie in der Hand hat. Das hier ist nur ein Angebot. Nichts weiter! Soll sie es annehmen oder nicht. Während ich auf ihre Antwort warte, hole ich betont lässig eine Zigarette aus einem Etui, zünde diese mit einem Streichholz an und nehme einen tiefen Zug. Mit einem fragenden Blick halte ich ihr das Etui hin. Keine Ahnung, ob so blutjunge Mädchen rauchen oder nicht. Aber ich bin weder ihr Erziehungsberichtigter, noch ihr Arzt also kann es mir egal sein. "Wie gesagt, es liegt bei dir. Ich könnte es jedoch verstehen, wenn du Angst davor hast, die Höhle des Löwen...mit eben jenem zu betreten.", meine Stimme trieft nur so vor gespielter Arroganz.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 1 Aug - 2:33

Vor meinen inneren Auge male ich mir aus wie hier irgendwelche Kids auf der Straße im Chaos und im Müll zwischen Ratten und sonstigen Ungeziefer leben und auch noch freude daran haben. Kaum habe ich meine Frage ausgesprochen ob dies wirklich so sei sieht Chuck mich an und nickt. Wenn es nach seinem Boss gehen würde, würde es anders laufen? Die Leute in der Stadt wurden oft ausgenutzt? Irritiert bleibt mein Blick an Chuck hängen,  der arrogant wie ehe und je die Gegend betrachtet. "Dann scheint dein Boss anscheid gar nicht so dumm zu sein wenn er hier was ändern will! Und die Leute wollen das nicht? Sie wollen lieber im Dreck umkommen? meine ich mit Unverständnis in meiner Stimme. "Naja, aber wenn sie Angst haben....sind sie selbst schuld wenn sie sich ausnutzen lassen!" Ich kann mir nicht vorstellen das es hier schon immer so war. Garantiert gab es irgendwelche Tribes die ihre Macht ausspielen wollten, was anscheid in die Hose ging.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass die Technos kleine Mädchen ausflesen, wobei ich schließlich genau wusste um wen es geht lächelt Chuck mich auf eine provozierende Art und Weise an. Er sagt ich würde es also freiwillig zugeben, dass ich ihm ins Netz gegangen bin nur weil ich ironisch behaupte sie würden ihre Köder auf den Feldwegen aussetzten.Bitte was würde ich freiwillig zugeben?...Aber behalt mal deine Vorstellung! Ihm müsste doch klar sein das ich mitgegangen bin weil er den Weg in die Stadt kannte! Spielerisch verenge ich meine Augen und sehe ihn direkt an "Ich soll in dein Netz gegangen sein?...Du meinst wie ein Insekt ins Spinnennetz?" arrogant rede ich weiter, "Hmmm... vieleicht? Aber es ist nicht wehrlos, denn es zappelt noch!"

Als ich ihm begreiflich machen will das ich dem Wiederling  weder meinen Tod gestattet hätte, noch das er sich an mit vergeht meint Chuck er würde es hoffen. Jedoch habe ich das Gefühl das er über irgendetwas nachdenkt. Auf meine Frage wie er das meint weicht er mir aus. Lassen wir das Thema? Gut...fragt sich nur wer hier, so wie du immer so schön sagt, die schmutzigen Geheimnisse hat! Doch dann sieht er mich an, als würde er mit sich ranken etwas zu sagen. Versprechen? Was soll ich dir versprechen? mit großen misstrauischen Augen sehe ich ihn an wärend ich meine Arme in die Hüften stämme. Schließlich spricht er weiter und meint ich soll gut auf mich aufpassen. Ich schenke ihm ein kurzes lächeln und lasse meine Arme langsam wieder meinen Körper hinunter gleiten. Leise aber ernst antworte ich ihm "Du brauchst dir keine Sorgen machen!..." Was redest du da? Als ob er sich Sorgen um dich macht! Jedoch habe ich das Gefühl das er es ernst meint, was ich mir selbst kaum eingestehen mag. Denn ich bin es nicht gewohnt, mein lebenlang habe ich das getrahn was ich für richtig halte und nie hatte sich dabei jemand Sorgen gemacht, warum sollte das jetzt aufeinmal jemand machen? Verständnislos und kühl wandern meine Augen in sein Gesicht, als ich weiterhin ernst sage "Versprechen kann ich es dir nicht! Aber ich werd mein bestes tun!"

Nachdem ich ihm Angeboten hatte ein Paar Dinge über mich preis zu geben, indem ich ihn gefragt habe was er wissen möchte fragt er mich ob er mich mit seinem Charme überzeugt hätte ihm ein paar meiner schmutzigen Geheimnisse zu erzählen. Ich meinte das ernst, du Idiot! War klar das du dich drüber lustig machst! Warum ich hier bin? Ob ich vor meiner Vergangenheit fliehen würde oder mich die Lust nach etwas unbekannten treibt? Mein Blick trieft vor Ironie als er das sagt. Das einzige womit er recht behielt war, das er es tatsächlich geschafft hatte mich mit seinem Charme zu überzeugen, denn sonst hätte ich ihn niemals gefragt was er wissen möchte. Beinah verdorben sieht er mich bei seiner Ausserung an, so das ich nicht anders kann als ihm doch zu antworten. "Das möchtest du gerne wissen nicht wahr?" sage ich arrogant und sehe ihn direkt in die Augen "Aber ich muss dich entäuschen...sowas schmutziges gibt es da nicht!" als plötzlich mein Ausdruck hasserfüllter wird "Ich bin nicht freiwillig hier okay!...Und ich hielt es für das beste mich, wenn ich schon hier sein musste...mich sicher zu fühlen! Für einen Moment sage ich nichts und das sollte ihm als antwort reichen!...Zumindestens was das betrifft! Schließlich lege ich ein herrausforderndes lächeln auf meine Lippen, denn er hat nun schon genug erfahren, "Aber du hast nicht ganz unrecht..." sage ich während ich ihm langsam näher komme um weiter in sein Ohr zu flüstern "Die Lust nach dem Unbekannten reizt schon sehr!" Tja...Spielchen hin oder her...! Was du kannst kann ich auch!

Nach der Ausseinandersetzung mit diesem Vollidioten, der meinte er müsste mit seiner bitterbösen gebrochenen Nase die selbe Luft athmen wie wir, rannte ich schließlich wutentbrannt davon. Ich konnte einfach das Gesicht dieses Abschaums nicht mehr sehen. Immernoch fühle ich dieses Adrenalin in meinen Körper was aus puren Hass besteht. Als Chuck und Lee-Min zu mir aufschließen, warne ich Chuck noch, am besten nichts zu sagen. Denn ich bin völlig außer mir. Doch plötzlich spühre ich einen kräftigen Griff auf meiner Schulter. Für einen Augenblick halte ich die Luft an, denn damit hätte ich nun nicht gerechnet. Cuck zieht mich kraftvoll an sich ran und meint ich soll warten, während seine Hand immer noch auf meiner Schulter liegt. Verbissen sehe ich ihn an, denn ich hatte ihn gewarnt! Er sollte nichts sagen und tat es trotzdem. Selber schuld!
Ich soll den Scheißkerl vergessen? Ich bin ein umwerfendes Mädchen und das weiss ich selbst ganz genau? "Glaubst du etwas, er hätte mich mit seinen dummen Sprüchen Verletzt?...Garantiert NICHT!" sage ich hasserfüllt "Du hast recht...er ist ein Scheißkerl und er war es nicht wert überhaupt mit ihm nur ein einzigstes Wort zu wechseln!" Das Chuck grade gesagt hatte das ich ein wunderbares Mädchen bin verdränge ich erstmal. Denn was soll ich dazu sagen? Ihm lächelnd danke sagen? Garantiert der falsche Zeitpunkt dafür.  Als seine Stimme ernst wird und er meint ich soll aufhören seinen männlichen Stolz mit Füßen zu treten, weil ich ihn hab wie einen Volltrottel hinter mir herlaufen lassen sehe ich ihn überheblich an. Weiterhin brodelt es in mir und er hatte sich für seine Außerung den grade den falschen Augenblick ausgesucht um mich dabei auf irgendeiner Art bei ihm zu entschuldigen. "Habe ich dich darum gebeten?" fahre ich ihn an als sich plötzlich der klang meiner Stimme verändert, dunkel und herrausvordernt rede ich weiter "Nein!...Ich habe dich nicht darum gebeten!....Du hast es ganz freiwillig getahn!" sage ich zu ihm während mein Blick düster und ein wenig belächelnt in seinen Augen hängen bleibt! Aber der Kerl ist einfach zu heiss um meine Augen von ihm zu lassen!

Schließlich wurde Lee-Min von ihrem Bruder auf der Straße entdeckt. Während ich zwischen den beiden eine mir unbekannte, unverständliche Wärme spürte. Die Asiatin verabschiedete sich von uns und bedankte sich. Chuck meint sie soll auf sich aufpassen, jedoch ich hingegen verabschiede mich recht kühl von ihr, obwohl für einen Moment Traurigkeit in meinen Augen liegt, aber nicht wegen Lee-Min sondern weil ich sah was es heißt eine Familie zu haben, die ich nie hatte. In meinen Augen zeigt sich eine Leere, die ich aber versuche zu unterdrücken. Allerdings liegt noch etwas brennendes in ihnen, denn so viele Gefühle aufeinmal hatte ich schon lange nicht mehr gespürt. Als ich Chuck frage ob er nun auch geht setzte ich gleich als Selbstschutz hinterher das ich auch alleine klar komme. Seine Augen mustern mich eingehend und er meint es würde ganz an mir liegen, wenn ich gehen will, dann soll ich gehen, er würde mich nicht aufhalten! Ich sehe ihn weiterhin mit leeren Augen an, sage aber nichts dazu. Ich hätte auch nicht erwartet das er mich aufhält, denn schließlich hatte er mir schon gesagt das er es nicht leiden kann jemanden hinterher zu laufen. Sein Blick schweift über die Gegend, als er plötzlich weiter spricht und mich wieder ansieht. Leicht runzelt er die Stirn dabei. Ansonsten könnte ich mit ihm kommen? Seine Worte spricht er kühl wie ehe und je aus. Leicht verwundert sehe ich ihn an, das ist jetzt nicht sein ernst? Ich sehe mir nocheinmal die verdreckte Straße an, Als ob du eine andere Wahl hast Chia! redet mir eine Stimme in meinen Kopf ein. Du willst doch nicht auf der dreckigen Straße schlafen?...
Kurz höre ich ein leises Geräusch, was meinen Blick wieder auf Chuck fallen läst. Mit einem Streichholz zündet er sich eine Zigarrette an und nimmt einen Zug. Fragend sieht er mich an, als er mir auch eine anbietet. Und das ist jetzt die Einladung in das verdorbene Böse?...Gut! Meine Augen werden leicht herrausvordernd als ich mit meinen Fingerspitzen eine Zigarette aus dem Etuie ziehe. Leicht kaue ich währenddessen auf meine Unterlippe Wie gut das du noch nie geraucht hast...wenn du jetzt nen Hustenanfall kriegst könnte es echt peinlich werden, aber naja irgendwann ist immer das erste mal! Belächelnt siehe ich zu Chuck, "Dann müsstest du mir wohl auch Feuer geben!" So wie ich ihn kenne wird er sich das garantiert nicht nehmen lassen. Als er weiter mit arroganter, leicht gespielter Stimme weiter spricht. Es würde an mir liegen? Er würde es verstehen wenn ich Angst hätte die Höhle des Löwen zu betreten? Das ich keine Angst habe müsste er nun mittlerweile verstanden haben! .... Ehr ist es intressant mit dem verbotenen, bösen zu spielen!....Chia was denkst du dir nur! Reiss dich echt mal zusammen!
Kurz Atme ich einmal durch und sehe ihn ebenfalls gespielt arrogant an, ohne auf seine Außerung einzugehen. Lasse einen kurzen Moment vergehn und sage dann, "Gut....Wo müssen wir denn hin?" Das ich damit sein Angebot angenommen habe wird er ja wohl verstanden haben und ich denke es wird ihn noch nicht einmal wundern.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 1 Aug - 14:18

Irritiert flattert der Blick der Dunkelhaarigen zu mir herüber. Mein Boss scheint nicht dumm zu sein? „Er ist ein Genie!“, sage ich daraufhin nur knapp und kalt. Keine Widerrede duldend. „Oder sehe ich so aus, als würde ich irgendwelchen Scharlatanen hinterher rennen?“, mein kalter Blick wandert zu dem jungen Mädchen und ich ziehe herausfordernd meine Augenbrauen in die Höhe. Sag jetzt bloß nichts falsches, Schätzchen! Unverständnis liegt nun in ihrem Blick. Die Jugendlichen verrecken lieber im Dreck, als einen Fortschritt zuzulassen? Sie merkt an, dass sie selbst Schuld sind, wenn sie sich ausnutzen lassen. „Ganz mein Reden.“, stimme ich ihr zu. „Sie harren in ihren Drecklöchern aus und warten geradezu darauf, dass der nächste Tribe daher kommt und ihnen sein Weltbild aufzwängt.“ Sollen sie nur. Irgendwann werden sie vor uns auf Knien rutschen und uns anflehen, sie vor der Katastrophe zu retten, die unweigerlich über sie hereinbrechen wird. Geduldig sein. Lauernd ausharren. Und dann im richtigen Moment zuschlagen. Ein brillantes Erfolgsrezept! Sie mag in mein Netz gegangen sein, aber sie zappelt noch? Ich erwidere ihren arroganten Blick. „Die zappelnden...sind mir die liebsten.“, sage ich eiskalt und in meinen Augen blitzt etwas bedrohliches auf. Als ich dazu ansetze, ihr zu sagen, dass sie mir etwas versprechen soll, legen sich ihre Augen misstrauisch auf mich. Herausfordernd stemmt sie die Hände in die Hüften. Ja Baby, irgendwie stehe ich drauf wenn du mich so ansiehst! Als ich schließlich sage, dass sie auf sich aufpassen soll, legt sich ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen. Ihre Abwehrhaltung gibt sich. Ich brauche mir keine Sorgen um sie zu machen? Meine Miene bleibt ausdruckslos. Als würde ich mir je Sorgen um auch nur irgendjemanden machen! Kalt wandern ihre Augen zu meinem Gesicht. Sie kann nichts versprechen, aber sie wird ihr bestes tun? Ich nicke ernst. „Alles andere wäre auch zu viel verlangt.“, raune ich leise. Nein..es ist mir verdammt nochmal nicht egal, was aus ihr wird! Und ich kann mir nicht erklären, warum das so ist. Sicher nur eine absolut lächerliche, sentimentale Phase!

Es gibt keine schmutzige Vergangenheit? Sie ist nicht freiwillig hier?, beinahe hasserfüllt spricht sie diese Worte aus. Ich mustere sie für einen Moment. „Nicht freiwillig?“, frage ich ernst nach. „Wer...oder was zwingt dich dazu, hier sein zu müssen?“ Herausfordernd lächelt mich die kleine Raubkatze an, nähert sich mir, um mir ihre letzten Worte ins Ohr zu flüstern. Meine Miene bleibt unbewegt, doch ihre Nähe ist alles andere als unangenehm. Nur...ein...Kind!, zischt eine Stimme in meinem Kopf. Die Lust nach dem Unbekannten reizt sie schon sehr? Ich sehe arrogant in ihre Augen. „Deine verdorbene Seite, nehme ich dir erst ab, wenn ich mich davon...live...überzeugen konnte.“, flüstere ich ebenso und schenke ihr ein gekünsteltes Lächeln. Wie vielen Frauen bin ich schon begegnet, die meinten sie hätten etwas besonderes an sich. Sie haben mir die süßesten Worte ins Ohr geflüstert, nur um mich anschließend schrecklich zu langweilen. Nachdem ich die temperamentvolle Brünette zu mir herumgedreht habe, sieht diese mich verbissen an. Meine Hand ruht weiterhin fest auf ihrer Schulter. Seine Sprüche haben sie ganz sicher nicht verletzt?, sie faucht mir diese Worte entgegen. Ich verenge meine Augen zu Schlitzen, schaffe es aber mich zu beherrschen und nichts zu erwidern. Das sieht mir aber ganz anders aus, Süße! Als sie meint, der Kerl sei es einfach nicht wert, nicke ich nur knapp.

Ob sie mich darum gebeten hat, ihr zu folgen?, sie keift mich nahezu an, verneint dies schließlich und ich knirsche mit den Zähnen. Übertreibs nicht! Ich bin ihr ganz freiwillig hinterher gelaufen? Sie sieht mich unverschämt, beinahe belustigt an und spätestens da reicht es mir. „Ach und jetzt bildest du dir was drauf ein ja?“, zische ich ebenso wütend und funkele sie böse an. „Vergiss es, du verwöhnte, kalte Göre! Ich habe kein Interesse an dir, damit das klar ist!“ Es war eine Lüge. Aber sie tat gut! Glaubt sie wirklich ich habe es nötig auch nur irgendeiner Frau hinterher zu rennen? Ganz sicher nicht! Mein Problem liegt eher darin, die langweiligen Weiber wieder loszuwerden! Ruckartig und wütend nehme ich meine Hand von ihrer Schulter und gehe entschlossen los. Die Kleine tanzt mir verdammt nochmal auf der Nase herum. Das muss ein Ende haben! Als Lee-Min sich von uns verabschiedet hat und ich Chiara sage, dass sie ruhig ebenfalls gehen kann, sieht sich mich weiterhin mit diesen leeren Augen an. Das Feuer in ihnen ist erloschen und ich frage mich ernsthaft was los ist. Ich kann mir nicht denken, dass sie Angst davor hat, alleine weiterzuziehen. Was verbirgst du? Was bekümmert dich? Schließlich biete ich ihr betont gleichgültig an, dass sie mit mir kommen kann.

Überrascht mustert mich das schöne Mädchen, nimmt mit einer herausfordernden Geste eine Zigarette aus dem Etui. Dann braucht sie auch Feuer? Lässig, dennoch ausdruckslos nehme ich ein weiteres Streichholz und entzünde damit auch ihre Zigarette. Die Kleine kaut währenddessen nervös an ihrer Unterlippe und ich habe keine Ahnung was das zu bedeuten hat. Na, dann zeig mal, ob du so erfahren bist, wie du gerne tust! Sie schweigt eine ganze Weile, scheint das pro und contra meines Angebots abzuwägen. Ich rauche währenddessen und sehe mich gespielt gelangweilt um. Mach zu, ich habe auch noch andere Sachen zu erledigen als mit pubertierenden Mädchen durch die Straßen zu ziehen! Wo wir hin müssen? Das ist wohl eine Zusage. Tatsächlich wundert es mich kaum, dass sie mitkommen will. Sie ist ein kluges, wenn nicht sogar berechnendes Mädchen. Eine bessere Alternative hat sie momentan nicht. Sie wäre mit jedem dahergelaufenen Idioten mitgegangen, wenn etwas für sie dabei herausspringen würde. Also nicke ich nur kühl in eine bestimmte Richtung. „Ich wusste, dass du clever bist. Wir gehen zum Vero Centre. Komm.“, sage ich kalt und setze mich dann in Bewegung um zum Hauptquartier der Technos zu gelangen. Ich drehe mich noch kurz zu ihr um. „Aber ich warne dich, benimm dich!“ Sollte sie auch nur kurzzeitig an ihrer kleinen Pension herummeckern, schmeiße ich sie raus! Wieder wende ich mich ab und lasse sie diesmal hinter mir herlaufen, wie ein lästiges Anhängsel...! Na, fühlt sich gut an was??

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 1 Aug - 20:13

Die Vorstellungen, die Chucks Boss hat scheinen gar nicht so dumm zu sein, denn denn es machte den Anschein, als sei er ebenfalls mit der Situation in der Stadt nicht zufrieden. Chuck meint er wäre ein Genie, anscheind muss wirklich etwas dran sein, denn ihm traue ich nicht zu, das er freiwillig jemanden so nennen würde wenn es nicht so wäre. Da ich seine Boss nicht kenne kann ich recht wenig dazu sagen, blicke jedoch auf antworte mit klarer Stimme, "Wenn du es sagt...dann wird es wohl so sein!" Ob er so aussieht als würde er irgendwelchen Scharlatanen hinterher rennen? Ich schüttel mit dem Kopf während er mich kühl ansieht und herrausfordernt seine Augenbraue hochzieht. Nein, so siehst du tatsächlich nicht aus...ehr...atrakiv, hinreissend, umwerfend...und jetzt sieh mich nicht so an!!! Sonst versinke ich noch in deinen Augen! Kurz schenke ich ihm einen glühenden Blick zu als ich dann hastig wieder meine Augen auf die Straße fixiere. Auf meine Frage hin, ob die Bewohner lieber im Dreck verrecken als einen Fortschritt zu akzeptieren zeigt auch Chuck Unverständniss und stimmt meiner Äusserung zu. Sie harren in ihren Dreckslöchern aus und warten ab das ein Tribe kommt um ihnen ein Weltbild aufzuwengen? "Wie armseelig!" äussere ich mich kurz und abwertend dazu.

Zappelt sind sie ihm am liebsten meint er als ich ihm begreiflich machen will, das ich nicht wehrlos in seinem Netz hänge. Er erwiedert meine arroganten Blick, während in seinen Augen etwas bedrohliches liegt, ich schenke ihm daraufhin ein provokatives lächeln Denkst du ich hätte nun Angst? Glaub nicht das ich nicht aus deinem Netz ausbrechen könnte! Ich sage nicht darauf und wende meinen Blick gespielt von ihm ab.

Als ich Chuck erkläre das ich mein bestes tu um auf mich aufzupassen, ihm aber nichts versprechen kann nickt er mir mit ernsten Blick zu. Leise meint er alles andere wäre auch zuviel verlangt. Immer noch wundere ich mich darüber das ihn das überhaupt intressiert, denn schließlich war ich sowas nicht gewöhnt. Selbstbewusst sehe ich ihn an und meine kühl "Bis jetzt hab ich das doch schließlich auch geschafft wie du siehst!"

Während ich ihm ihm seine Frage beantworte, warum ich hier bin, steigt ein Hassgefühl in mir auf. Kurz und knapp antworte ich ihm, denn ich habe keine Lust in meiner Vergangenheit rumzuwühlen. Den Zorn den ich damals verspürte als mein Dad mich einfach aus meiner Umgebung wegriss ohne mich zu fragen ob ich das überhaupt wollte. Von da an hatte ich mir geschworen mich nie mehr so behandeln zu lassen. Niemals mehr etwas zu tun was ich nicht will und trotzdem konnte ich mich damals nicht dagegen wehren. Für einen Moment mustert mich Chuck und ich merke wie sein Blick auf mich fällt. Wer mich dazu zwingt hier zu sein? Das ist nicht sein ernst das er jetzt noch nachhackt?...Da wohl niemand mehr da ist, der ein Flugzeug fliegen kann, wohl ehr die Fluggesellschaft!...Naja jedenfalls zum jetztigen Zeitpunkt gesehn. Aber selbst wenn ich zurück kommen könnte, es ist einfach zu lange her und wer weiss wie es in meiner Heimat aussieht!...Und trotzdem...ich wollte niemals hier sein! Damals nicht und bis heute fühle ich mich hier nicht wohl! Kurz muss ich schlucken, denn ich habe einfach keine Lust darüber zu reden, es ist meine Sache und nicht Chucks. Meine Stimme ist leise und trotzdem bestimmend, mein Blick wendet sich gedankenlos von ihm ab. "Ich rede einfach nicht gerne über die Vergangenheit, okay!"  Als ich ihm anschließend ins Ohr flüstere das mich die Lust nach dem Unbekannten reizt sieht Chuck arrogant in meine Augen und flüstert ebenfalls das er es mir erst glauben würde wenn ich ihn von meiner verdorbenen Seite live überzeugen würde. Grade hatten wir noch vom "Unbekannten" gesprochen, jetzt reden wir vom "Verdorbenen"? ...Ist ja sehr intressant. Ich schaue in voller Aroganz tief in die Augen "Tja...die Gelgenheit hat sich bis jetzt ja noch nicht geboten, da musst du wohl leider noch warten!" sage ich flüsternd mit eingebildeter Stimme.  Das ich nicht das liebe nette Mädchen von nebenan bin dürfte er doch eigendlich mittlerweile schon festgestellt haben.

Nachdem ich wutendbrannt nach der Auseinandersetzung mit dem Wiederling der im Hauseingang stand davon rannte hielt Chuck mich zurück. Als ich ihm bereiflich mache das die Sprüche dieses Idioten mich kalt lassen sieht er mich mit verengten Augen an und nickt daraufhin. Ich würde mir etwas darauf einbilden weil er mir hinterher gelaufen ist behauptet er und scheint dadurch mächtig verärgert. Etwas wütendes liegt in seine Stimme während er mich böse ansieht. Ich sei eine verwöhnte Göre und ich könnte es vergessen? Er hat kein Intresse an mir. Da ich sowieso schon auf hundertachzig bin, durch diesen verfluchten Penner mit der gebrochenen Nase brauch er sich nicht wundern. Abwertend schaue ich ihn an, "Hast du gedacht ich hätte das? Pfff...mach dich nicht lächerlich!" sage ich voller Wut. Wie gut du dich doch selbst belügen kannst Chiara sagt eine Stimme belustigend in meinem Kopf zu mir. Aber was hätte ich den machen sollen? Ihn auf Knien um Verzeihung beten? ...Niemals! Ruckartig nimmt Chuck seine Hand von meiner Schulter und es fühlt sich so an als hätte er einen brennenden Abdruck hinterlassen. Tja...da hab ich wohl mächtig auf seinen männlichen Stolz rumgetrampelt! Irgendwie tut es mir in diesem Moment leid. Ob er das ernst gemeint hat?....Ach scheiß drauf, ich werd mich nicht dafür entschuldigen. Das habe ich schon einmal getahn, sowas wird es nicht ein zweites mal geben!  Und warum hatte ich mich nochmal entschuldigt? Ach ja..."Unser Kuss war mehr als nett"...oder wie war das? ...Und du hast kein Intresse an ihm? Ich verdrehe die Augen um mich gegen meine Gedanken zu wären. Das ist sowas von albern...Mach dich nicht lächerlich Chia, er hat dir eindeutig zu verstehen gegeben das er kein Intresse an dir hat!

Als Lee-Min sich von uns verabschiedet und mein Ausdruck anschließend eine Leere ausstrahlt, bietet mir Chuck an mit ihm zu gehen. Er bietet mir eine Zigarette an und ich nehme sie provokativ entgegen und frage ihn nach Feuer. Ausdruckslos hält er mir den Streichholz hin und zündet sie an. Ok...jetzt könnts peinlich werden! Arrogant nehme ich die Zigarette wieder aus dem Mund ohne daran gezogen zu haben. Werfe sie auf den Boden und drücke sie aus... "Glaub nicht ich nehme jedes Angebot an!" sage ich beinah drohend. Allerdings hatte ich um ehrlich zu sein mehr schiss mich nun zu blamieren. Auf meine Frage wo wir hingehen meint Chuck er wusste das ich clever bin, wir würden zu einem gewissen Vero Cente gehen. Noch bevor ich irgendetwas sagen kann setzt er sich in Bewegung. Noch einmal dreht er sich zu mir um, wahrnend meint er ich sollte mich benehmen. Kurz sehe ich ihn genervt an und schweige weiterhin. Als er einfach weiter geht und mich wie ein Hündchen hinter ihm herlaufen lässt. Meine Augen verengen sich wütend, für einen Moment laufe ich langsam hinter ihm her und wende meinen Blick nicht von ihm, als ich mich schließlich doch etwas schneller fortbewege um zu ihm aufzuschließen. Von hinten fasse ich ihn leicht an seinem Unterarm so das er stehn bleiben muss. Irgendwie kam mir die Situation grade ein wenig bekannt vor. Verbittert sehe ich ihn direkt in die Augen und beginne mit wütender Stimme zu sprechen. "Hast du mir nicht noch grade was von deinem Stolz erzählt? Und ich habe keinen oder was?" Denn schließlich ließ er mich grade hinter IHM herlaufen! "Und du warnst mich? Ich soll mich benehmen? Warst du es nicht gewesen der meinte ich soll dir benehmen bei bringen? " dunkel richten sich meine Augen auf seine Zigarette in seinem Mund, gekonnt nehme ich sie rasch hinaus und nehme sie an mich! Führe sie zu meinem Mund und ziehe einmal kräftig dran. Es kratzt schon mega doll im Hals als ich den Qualm inhaliere, jedoch verziehe ich keine Miene dabei und atme das Nikotin wieder zur Seite hin aus. Mit meine Fingern schnippe ich die Zigarette weg. Als mein Blick wieder starr auf Chuck fällt. "So viel zum Thema benehmen!...Denn wenn du  ehrlich bist, bist auch nicht besser!" sage ich mit provozierender Stimme! "Und jetzt glaubst du ich würde mich entschuldigen, weil ich auf deinen männlichen Stolz angeblich rumgetrampelt bin? Obwohl du genau wusstest das ich zu diesem Zeitpunkt wütend war?" Langsam trete ich dicht an ihn herran und wende meine Augen nicht aus seinen. Mein Gesicht ist nah bei seinem, so das er meinen warmen Atem spüren kann. Etwas leiser beginne ich weiter zu sprechen, denn seine nähe zu spüren besänftigt meine Wut einwenig. "Ich habe mich schoneinmal entschuldigt...erinnerst du dich? Du sagtest damals ich hätte gelogen, als ich meinte unser kuss wäre nur nett gewesen! Meine Taten hätten mich verraten!...Und jetzt behauptest du...du hättest kein Intresse an mir? in meinen Augen blitzt etwas auf als ich weiterhin dicht bei ihm stehe und weiter spreche. Und das willst du mir nun echt weiss machen? Denn auch deine Taten verraten dich! Angespannt atme ich aus, als mir klar wird was ich grade gesagt habe, denn in meiner Rage habe ich einfach drauf losgeredet ohne nachzudenken. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals und es ist gar nicht so einfach meinen Blick standhaft zu halten! Super...ganz toll gemacht Chia, jetzt hast du dich so richtig schön blamiert!

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 3 Aug - 0:05

Wenn ich sage, dass mein Boss ein Genie ist, dann wird es wohl so sein? Du hast ja schon eine Menge Vertrauen in mein Urteilsvermögen, Schätzchen! Bei meiner nächsten, herausfordernden Frage, schüttelt die Dunkelhaarige leicht den Kopf. Gute Antwort...! Sie hält mich also nicht für jemanden, der sich irgendeinem Idioten anschließt. Als sie mich mustert, funkeln ihre dunklen Augen kurz verführerisch und feurig auf. Ich schaue sie betont kühl an, doch meine Augen verengen sich unwillkürlich und ich lasse diese langsam über ihre Gesichtszüge wandern. Verdammt, es gefällt mir, wenn du mich so ansiehst! Mein Verstand sagt mir, dass ich die Finger von der Kleinen lassen sollte. Sie wird mir nur Ärger machen. Doch mein verdammter Körper will mehr von ihr. Ruckartig lenkt Chiara ihre Augen wieder auf die Straßen. Mit einem leicht genervten Gesichtsausdruck tue ich es ihr gleich und betrachte gespielt lange ein heruntergekommenes Gebäude. Was wird das hier?! Seit wann lasse ich mich von einem kleinen Mädchen um den Finger wickeln? So viel Zeit habe ich schon ewig nicht mehr für ein Weib vergeudet! Entweder sie schlafen mit mir oder sie lassen es. Alles andere ist sonst vollkommen unrelevant!

Meine Begleitung nennt die Jugendlichen auf den Straßen armeslig und ich nicke leicht. Bis jetzt hat sie es auch bestens geschafft auf sich aufzupassen? Ich lache leicht arrogant. „Scheinbar, aber es ist mir ein Rätsel, wie du das geschafft hast. Es gibt sicher genug Leute, die dir am liebsten den Kopf abreißen würden. Habe ich Recht?“ Als ich nachhake, was es zu bedeuten hat, dass sie nicht freiwillig hier ist, sieht sie mich nicht an. Sie wirkt für einen Moment gedankenverloren. Die junge Lady redet halt nicht gern über ihre Vergangenheit? „Soll mir recht sein.“, sage ich daraufhin nur kühl. „Ich werde dich mit keinen weiteren Fragen belästigen. Immerhin bist du mit dieser Einstellung nicht die einzige.“ Aus mir würde sie auch rein gar nichts herausbekommen. „Was sollte uns die Vergangenheit auch groß kümmern...“, sage ich plötzlich gedankenverloren und leicht verbittert. „Wir können eh nichts mehr daran ändern. Nur leider lässt sie sich nicht abstreifen, wie ein lästiges Kleidungsstück.“ Doch mir wird klar, dass die Dunklehaarige das Leben in Neuseeland nicht frewillig gewählt hat. Scheinbar fühlt sie sich unwohl hier. Fremd. Doch der Weg, zurück in ihr Heimatland, ist abgeschnitten. Es ist ihr unmöglich zurückzukehren.

Ich muss also warten, bis ich ihre verdorbene Seite erleben darf? Zutiefst arrogant blicke ich auf sie herab. „Ich warte nicht. Ich nehme mir, was ich will...wann ich will!“ Als ich der Dunkelhaarigen wütend entgegenbringe, dass ich kein Interesse an ihr habe, erwidert sie, dass ich mich nicht lächerlich machen soll. Sie hat ebenso kein Interesse? Ich erwidere daraufhin nichts weiter, werfe ihr nur einen wütenden Blick zu und gehe entschlossen weiter. Es ist besser so. Für uns beide! Ich werde niemanden in meinen ganz persönlichen Abgrund hineinziehen. Es mag für sie vielleicht reizvoll sein, faszinierend. Doch die glanzlose Wahrheit wird schon bald ihren Schatten über diese Illusionen werfen! Nachdem ich Chiara eine Zigarette gegeben und diese angezündet habe, nimmt sie diese mit einem arroganten Gesichtsausdruck wieder aus dem Mund und wirft sie weg. Ich folge diesem Geschehen mit einer kalten Miene. Sie nimmt nicht jedes Angebot an? Sag ich doch, verwöhnte Göre! Ich kommentiere diese Worte nur mit einem herablassenden Gesichtsausdruck. Als ich schließlich weitergehe, achte ich kaum auf ihre Schritte hinter mir. Ich spüre plötzlich ihren festen Griff an meinem Unterarm, verdrehe leicht die Augen und bleibe notgedrungen stehen. Als ich mich langsam zu ihr umwende sehe ich sie zutiefst genervt an. "Was willst du noch?", zische ich bedrohlich. Chiara ist ebenso wütend und lässt mich das mit ihren folgenden Worten auch spüren. Sie hat also keinen Stolz? Sie sollte vielmehr mir Benehmen beibringen?

Ich sehe sie verständnislos an, als sie meine Zigarette an sich nimmt, einen tiefen Zug nimmt und diese dann wegschnippt. Ich lächle sie leicht gekünstelt an. „Ach, und was willst du, kleines Mädchen, jetzt tun?“, sage ich eiskalt. „Mich zu einem guten Jungen machen? Das haben schon ganz andere versucht. Dafür ist es zu spät. Geh mir nicht auf die Nerven!“ Ich glaube sie würde sich entschuldigen? Sie war zu dem Zeitpunkt wütend? Ich beobachte sie ernst, als sie näher an mich herantritt. Auch ich sehe unverwandt in ihre dunklen Augen. Ihr warmer Atem streift meine Lippen und ich schlucke leicht. Meine Wut verraucht etwas. Ihre Nähe schafft es, auch mich zu besänftigen. Sie glaubt nicht, dass sie mir egal ist? Meine Taten verraten mich? „Vielleicht hast du Recht...“, sage ich sehr leise und sehe sie gedankenverloren an. „Vielleicht war es eine Lüge. Aber das hat keine Bedeutung verstehst du? Du hast gesagt, du wirst nie etwas fühlen können. Bei mir ist es genauso. Es hat einfach...“, ich beende den Satz nicht, nähere mich stattdessen mit meinen Lippen den ihren an. „keine...“, setze ich erneut an, stocke dann wieder und meine Lippen berühren Chiaras nun beinahe. Verdammt, sie ist so wunderschön! „Küss mich...!“, flüstere ich dann dunkel, fordernd und für mich selbst überraschend an ihre Lippen. Komm schon! Es ist mir egal, was für ein Bild wir hier gerade auf der Straße abgeben. Ich habe nur Augen für Chiara. Tut sie es, ist sie mehr als nur das kalte Biest, das ich momentan in ihr sehe. Tut sie es nicht, würde ich mich bestätigt fühlen.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 3 Aug - 23:03

Ich sehe die mir fremde Frau mit dem schlafendem Kind auf ihrem Arm an. Einen kurzen Moment überlege ich, ob ich ihr erst mal anbieten soll, dass sie mit dem jungen Mädchen für eine Nacht im Hauptquartier schlafen kann, aber diesen Gedanken verwerfe ich gleich wieder. Dies würde sicher nicht gut ankommen und Ram war ja schon bei Lanai nicht gerade begeistert. Sollte ich heraus finden wo Lanai sich vermutlich aufhalten könnte wäre es noch eine Idee, dass sie mit Lanai zusammen dort schlafen könnte, aber ob sie dies wirklich wollen würde kann ich natürlich nicht wissen. Oh entschuldige ich möchte deine Kleine nicht wecken. Entgegne ich freundlich und lächle die Frau kurz an. Naja ich suche jemanden. Du siehst aber aus als könntest du ein wenig Hilfe vertragen. Antworte ich ihr und sehe die junge Frau dann abwartend an.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 3 Aug - 23:09

Als wir über Chucks Tribe sprechen, der sich Technos nennt, von denen ich noch nie gehört hatte wiederspreche ich ihm nicht, dass sein Boss angeblich ein Genie sei. Wie könnte ich auch, denn das was Chuck sagt klingt eigentlich gar nicht mal so verkehrt. Allerdings frage ich mich wo der Hacken liegt. Anscheind haben andere Leute einfach andere Vorstellungen. Ich verdränge diesen Gedanken jedoch schnell, denn schließlich muss ich mir selbst erstmal ein Bild über die Stadt machen. Kopfschüttelnd verneine ich meine Antwort als er fragt ob er aussehen würde als würde er zu irgendwelchen Scharlatanen gehören. Bei der Frage wie er aussieht verliehre ich kurz meinen Verstand und denke mir meinen Teil, während ich ihn dabei ansehe. Sein Blick wirkt währenddessen kalt, allerdings verengen sich seine Augen etwas und ich spüre wie er mich mustert.Was soll das jetzt? Hast du etwa eine andere Antwort erwartet? Rasch wende ich meine Blick wieder auf die Straße und sehe Chuck nicht an. Aus dem Augenwinkel sehe ich wie auch er dies tut. Meine Güte, soll er sich jetzt ja nichts darauf einbilden! Meine Augen haben garantiert nichts verraten. Und was sollten sie auch ausstrahlen?...Aber wahrscheinlich ist er selbstverliebt genug um das zu denken! Ich beschließe nichts weiter darauf zu sagen. Soll er doch denken er möchte, auch wenn ich mir bewusst selbst grade etwas vormache. Auf meine Ausserung das die Kids hier in der Stadt armselig sind nickt Chuck mir leicht zu und ich wende meinen Blick anschließend wieder nach vorne.

Es wird sicher genügend Leute geben die mir den Kopf abreißen wollen? Chuck ist es ein Rätzel wie ich es bissher geschafft habe auf mich aufzupassen? Wärend er die Worte ausspricht lächelt er mich arrogant an. Ich verdrehe meine Augen leicht genervt. "Lass das mal meine Sorge sein!" antworte ich kühl auf seine Frage.
Schließlich mache ich ihm zu verstehen das ich nicht gerne über meine Vergangenheit rede, denn es ist einfach meine Sache und ich muss damit klar kommen und nicht jemand anders. Gedankenverlohrend blicke ich auf, denn es reicht mir schon überhaupt einen Moment darüber nachgedacht zu haben, was damals passiert ist. Zum Glück akzeptiert Chuck meine Ablehnung im weiteres zu erzählen. Denn anscheind sieht er die Sache auf sich bezogen genauso. Was vergangen ist ist eben vergangen und man kann ehe nichts mehr daran ändern. Jedoch frage ich mich trotzdem wie er das meint. Ich kann mir vorstellen das auch ihn irgendetwas geprägt haben muss, denn nicht umsonst ist jemand so kalt und gefühlslos. Seine Augen wirken in dieser Situation leer und dennoch verbittert, doch nachzufragen hätte keinen Sinn. Ich kann nicht von ihm verlangen das er mir etwas erzählt wenn ich es selbst nicht tun will. Wir können die Vergangenheit ehe nicht abstreifen wie ein lästiges Kleidungsstück meint er, ich nicke ihm daraufhin nur gleichgültig zu. Wie wahr! Ändern kann man daran ehe nichts mehr!

Arrogant schaut Chuck mich an als er mir zu verstehen gibt, dass er nicht wartet, denn er würde sich das nehmen was er will und wann er es will! Meine Miene verändert sich einwenig, meint er er hätte Macht über mich? Das kann er sich mal schön abschminken. mein Blick wird etwas böser und meine Augen leuchten dunkel auf. "Du meinst also du könntest alles haben was du willst? Und dann nennst du mich verwöhnte Göre? Ich weiss nicht obs dir schon aufgefallen ist, aber man bekommt nie das was man möchte. Hat man allerdings genug Durchsetztungsvermögen lässt man nicht alles mit sich machen was andere wollen. sage ich bewusst ernst und drohend.

Als er hinter mir her läuft während ich innerlich vor Wut koche und meint ich würde damit auf seinen männlichen Stolz rumtreten, gibt er mir deutlich zu verstehen das er kein Intresse an mir hat. Auch ich vermittel ihm das es bei mir ebenfalls so ist.  Chuck wirft mir nochmal einen hasserfüllten Blick zu und wendet sich von mir ab. Gut...hau doch ab du Idiot! Du willst nichts von mir? Ich auch nicht! Damit ist die Sache erledigt. Jedenfalls für einen Moment beschließe ich keinen Gedanken mehr an ihn zu verschwenden.

Die Zigarrete die er Chuck mir angeboten hatte werfe ich entschlossen weg. Er soll nicht meinen das ich alles tu was er mir sagt. Daraufhin sagt er nicht, sondern sieht mich nur kalt an, was mich nochmehr in Rage bringt. Innerlich koche ich schon vor Wut, als er schließlich meint diesmal mich wie einen räudigen Köter hinter sich herlaufen zu lassen. Das konnte ich unmöglich auf mir sitzen lassen, also halte ich ihn auf, indem ich ihm am Unterarm festhalte und damit anhalte stehen zu bleiben. Langsam dreht er sich zu mir um und fragt mich zutiefst genervt was ich noch von ihm will. Ebenso wütend erkläre ich ihm das ich auch Stolz besitze. Als ich ihm seine Zigarette entwende lächelt er mich bewusst gespielt an, so das es nicht zu übersehen ist das er mich nicht ernst nimmt. Ihn hätten schon ganz andere Leute versucht benehmen bei zubringen? Dafür ist es zu spät und ich soll ihm nicht auf die Nerven gehen? Ich belächel seine Aussage arrogant. "Merkwürdig...wenn ich dir so auf die Nerven gehe warum schleppst du mich dann mit? Ich hab dich nicht darum gebeten!" Aber ich hätte es auch nicht ertragen wenn du einfach gegangen wärst! schießt es mir durch den Kopf, doch schließlich versuch mich meine innere Stimme wieder auf den Boden zu bringen Natürlich hättest du es ertragen, denk dran wie wütend du grad auf ihn bist. Er spielt mit dir merkst du das nicht? Vergiss ihn, hau einfach ab noch hast du die Chance. Doch ich tat es nicht, im Gegenteil anstatt zu verschwinden trete ich nähr an Chuck herran. Schon zu nah als es mir selbst lieb ist, jedoch besänftigt mich seine Nähe aus irgendeinem Grund den ich mir selbst nicht erklären kann. Ich schaffe es nicht meine Augen von seinen abzuwenden und auch er sieht mir direkt mit seinen dunklen Augen in meine. Schließlich versuche ich ihn mit seinen eigenden Waffen zu schlafen, denn auch seine Taten verraten ihn. Während ich ihm meine Worte entgegenbringe streift mein warmer Atem seine Lippen und ich vernehme seinerseits ein leichtes Schlucken. Sein blick wirkt gedankenverlohrend als er meint ich hätte vieleicht recht. Aber es hat keine Bedeutung? Ich hätte gesagt das ich nie etwas fühlen könnte? Bei ihm wäre es genauso. Als er seinen nächsten Satz nicht fortsetzt nähert er sich mit seinen Lippen an meine. Als er ihn beendet berührt er mit seinen Lippen beinah meine. Ich spüre wie sein warmer Atem auf mir lastet. Weiterhin sehe ich ihn in seine Augen, sie flackern vor Unsicherheit. Unsicherheit mich selbst zu vergessen. Mein Atem wird schwerer, flüsternt und wahrscheinlich nicht grade überzeugend sage ich "Du hast recht....es hat keine Bedeutung!" Als ich seine flüsternde Aufforderung vernehme ihn zu küssen, stehe ich für einen Moment starr wie angewurzelt vor ihm. Ich kann nicht! ...Es geht nicht... Doch sein Anblick macht mich schwach. Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ihm dieses kleine Stück was mich von seinen Lippen fernhält nähr. Kurz berühre ich meine zaghaft mit seinen. Was mach ich da denn nur? Rasch entferne ich mich wieder von ihm und schaue ihn an, das flackern in meinen Augen bleibt weiterhin bestehen. Ich versuche mich gegen dieses Gefühl was ich verspüre zu wehren, doch es geht nicht. Scheiß drauf! Meine Hand wandert sanft an seinen Hals und vergräbt sich anschließed tief in seinen Nacken während ich erneut die Augen schließe und ihn zu mir herranziehe. Beinah hastig wandern meine Lippen erneut auf seine und erforschen sie. Mein Körper presst sich an seinen und meine andere Hand wandert auf seinen Rücken. Dieses Gefühl ihn so zu spüren, ihm so nah zu sein lässt mich alles um mich vergessen, selbst mich selbst und meine Gedanken. In diesem Moment gehöre ich nur ihm. Immer wieder spüre ich seine warmen Atem während meine Lippen über seine wandern. Als mich schließlich meine Gedanken wieder einholen, dieses Gefühl ihm die Macht über mich zu überlassen, es war erschreckend jedoch zugleich ungewohnt. Du musst aufhören! sagt mir wieder diese Stimme. Langsam löse ich mich von seinen warmen Lippen und traue mich kaum die Augen zu öffnen. Meine Hände nehme ich zaghaft wieder von ihm.Was wird er sagen? Als ich meine Augen langsam öffne schaue ich Chuck verwirrt an. Den Blick kann ich einfach nicht standhalten und schließlich richten sich meinen Augen von ihm ab. Mein Körper zittert ein wenig, denn ich versuche mich gegen jegliches Gefühl zu wehren, was ich jedoch ersichtlich nicht geschafft habe. Kurz schaue ich ihn nocheinmal in seine dunklen Augen, bringe jedoch keinen Ton raus. Und jetzt? Was hält er jetzt von dir? Ich hatte grade gegen mein eigendes Prinzip verstoßen und ich weiss nicht ob ich mich dafür nun selbst hassen soll. Es war so einfach jemanden zu hassen oder wütend auf jemanden zu sein. Aber das, was ich grade verspüre ist alles andere als einfach.

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