The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Straßen der Stadt

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Carnival Souls-NPC*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 26 März - 21:17

Blaze - 20 - Carnival Souls




Als ich den Druck, den die Hände zwei der Lakaien dieses Möchtegernlords auf meine Arme ausüben spüre, bin ich schon fast traurig darüber, wie sehr verrückte Menschen Klischees doch immer mal wieder erfüllen. In Park haben wir zwar auch einige von denen, aber wenigstens zu unseren Gunsten. Und zudem mit freiem Willen. Was wohl geschähe, sollte sich einer der Typen, die dem selbst ernannten Adligen als Wachen dienen müssen, sich Anweisungen widersetzen und nicht auf Kommando handeln? Aubrien kann zwar auch ganz schon unangenehm werden, aber er stellt sich auch in seiner Anführerposition selten auf ein Podest, um auf den Rest der Bewohner des Freizeitparks herabzuschauen. Er hat es geschafft, den Leuten zu vermitteln, dass sie ein gutes Leben im Chaos führen können, solange sie selbst ihren Teil dazu beitragen und füreinander statt nur für sich selbst zu arbeiten. Diese Taktik ist vielleicht nicht immer so spannend, aber dafür kann man sich den Nervenkitzel und die Herausforderung auch anders holen, als damit, seinen Anführer herauszufordern. Wie jetzt zum Beispiel. Die, die mich nicht festhalten, richten ihre Waffen auf mich, genauso wie der Lord selbst. Wow, wieso müssen Leute, die sich untergeben fühlen, immer so schnell eingeschnappt sein? Hat man früher im Hofe nicht sogar mit fairen Mitteln gekämpft, um sich dann damit brüsten zu können, wie stark man doch ist? Dass der Lord mir nicht selbst allein gegenübertritt und versucht, mich aufzuhalten, sondern die Drecksarbeit den anderen überlässt und lediglich eine Pistole auf mich richtet, bereitet mir Genugtuung. Was ein Schwachkopf. Und sowas will Adliger sein, sich mit Ehre und Ruhm bekleckern. Wie mag dann wohl erst der König aussehen? Zudem sieht Henry nicht mal edel aus. Er trägt ein lockeres gestreiftes Shirt und Jeans. Mit dem Kopf in der Vergangenheit leben wollen aber äußerlich dann nichts dafür tun. Manche Leute geben sich wenigstens Mühe damit, sich ihrem Tribe und den Titeln darin anzupassen.
Der Typ lässt sich, während seine Leute mit mir in Richtung einer anderen Straße laufen, darüber aus, wie unfreundlich die Menschen, die ihm bisher begegnet sind, scheinbar sind. Naja, kann ja nicht jeder so leichtsinnig sein und mit seinem Namen protzen, als müsste er allein beim Ertönen in der ganzen Umgebung Ehrfurcht auslösen. Dass es absolut nicht zusammenpasst, sich für die Verteidigungsposition seiner Wachen zu entschuldigen, sowie sich seine Schwäche in Bezug auf die Kenntnis der Stadt einzugestehen und nur wenige Sekunden später alles zu revidieren, leuchtet dem Kerl vielleicht nicht ein. Seine Birne ist wohl zu sehr mit Hochnäsigkeit gefüllt.
Und etwas Weiteres fällt mir auf. Haben seine Wachen etwa dabei zugesehen, wie er dabei war, diese Olle klarzumachen?! Also manche Menschen haben echt schräge Angewohnheiten.
Das mit dem Wein und dem Essen klingt durchaus verlockend, wobei ich mich frage, wo diese Leute angeblich sowas her haben, denn einen Garten wie wir werden sie bestimmt nicht besitzen und schon gar keinen wandernden, den sie vom letzten Ort hierher haben mitnehmen können, doch ich werde diesen Typen nun garantiert nicht kleinbei geben und mich einfach so mitzerren lassen. In meiner Zeit vor der bei den Carnival Souls sind mein Bruder und ich mit dem Nomadentribe schließlich genug Idioten begegnet und in so manch gefährliche Situation hereingeschlittert. Aber Aufgeben stand niemals zur Debatte. Was hatte man auch schon groß zu verlieren. Außer sein Leben natürlich, doch das sah ich auch nun nicht in Gefahr. Um abzudrücken müsste der werte Lord schon etwas ernster wirken, etwas härter, auf mich wirkte er dagegen bloß wie ein verwöhnter kleiner Junge. Der offenherzig zugibt, seinen Zwillingsbruder nicht zu kennen, statt erst mal zu fragen, wie ich auf die Idee kommen oder mir zu unterstellen, ich würde etwas verwechseln. Als wir an einer Straßenecke ankommen, denke ich nicht lange nach, sondern handle gleich, ramme dem einen Wachtyp meinen Ellenbogen in die Seite, um ihn gleich darauf auf einen mit einer Waffe zu schubsen, wohingegen der andere seinen Griff um meinen Arm noch verstärkt und ich das Klicken einer entsichernden Waffe höre. Mh, vielleicht ist diese andere Wache dann wohl etwas skrupelloser als der Kerl, den sie beschützt. Ich habe jedoch keine Lust darauf, Zielscheibe zu spielen, darum wende ich mich einmal so um, dass der Typ, der grad noch meinen Arm gehalten hat, vor mir steht und ich ihn mit seinem eigenen Arm würge, während ich nach meiner eigenen Waffe greife und sie auf den Kopf des Lords richte.
"Tut mir echt leid, wenn ich deine Pläne durchkreuzen muss, aber ich bin nicht irgendein Streuner, der früher nichts gelernt und dazu nichts im Kopf hat. Wenn ich will, kann ich dem hier das Genick brechen und dir gleichzeitig deine Sicherung durchtrennen. Ich hab echt keine Ahnung, wer du bist, selbst wenn du dich vorgestellt hast. Aber trotz dem dass seit dem Virus neue Regeln gelten, müssen es nicht unbedingt die deinen sein. Zudem hat man dir am Hof wohl ebenso nicht beigebracht, die Meinung von anderen zu akzeptieren. Wobei, das wäre ja eine Niederlage, die kann jemand wie du natürlich nicht hinnehmen, was?", sage ich nun in sehr viel ernsterem Tonfall, meine Augen strahlen Kälte aus. Ich bin nicht umsonst so stark in unserem Wachtrupp und es kam in den letzten Jahren mehr als einmal vor, dass mal wieder Leute aufgekreuzt sind, die sich für zu groß gehalten haben, nicht wussten, wann es genug ist und meinten, die Welt würde ihnen zu Füßen liegen, sobald sie eine Waffe darauf richten. Falsch gedacht.
"Es ehrt mich aber sehr, dass du mich zum Essen einladen wolltest. In meinem Beuteschema liegen Typen wie du aber leider eher nicht", füge ich noch hinzu, ehe ich mich vom dem Typ vor mir löse. Der andere hat sich mittlerweile wieder aufgerichtet, dieser hier dient als Schutzschild, bis ich ihn direkt auf den Grafen schubse, um die Ecke verschwinde und die Straße entlangsprinte. Meine Waffe liegt immer noch in meiner anderen Hand. Hinter mir höre ich einen Schuss, etwas knallt nur wenige Meter neben mir auf dem Boden auf. Darum bringe ich mich aus der Schussbahn, indem ich um die nächste Ecke biege und dann einfach dem Straßenverlauf folge, öfters noch mal die Richtung wechsle. Adrenalin strömt durch meinen Körper und erfüllt mich. Ich fühle mich wie der Star aus einem verdammten Actionfilm!
Als ich dann schließlich vorm Vero Centre ankomme, atme ich schon wieder viel ruhiger und mache mich auf die nächsten Überraschungen gefasst.

tbc: Vero Centre - Lobby
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Harry*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr 27 März - 18:23

Irgendwie war mir klar, dass der Fremde so reagiert wie er reagiert aber was er
mir an den Kopf wirft verstehe ich nicht. Ihm muss doch klar sein, dass meine
Wachen nicht zum Spaß bei mir sind und alles tun um mich zu schützen. Auch
wenn er offensichtlich ein guter Kämpfer ist, ist ja kein Grund sich so beleidigend
zu äußern. Der Rest meiner Wachen ist zum Abschuss bereit, doch ich winke ab,
dass bringt meiner Meinung nach eh nichts, selbst wenn sie auf ihn schießen. So
erfahre ich schließlich auch nicht mehr. Als der Fremde verschwunden ist meine
ich zu meinen Leuten "Seltsam die Bewohner hier, wenn die alle so sind... da
frage ich mich ob es etwas bringt, dass wir hier nach Auckland gekommen sind."

*Oder ob es doch nur daran liegt, dass ich ihm ähnlich sehe?* füge ich gedanklich
noch an, schließlich sollen die Wachen nicht mitbekommen, dass ich an mir zweifle.
Langsam trotte ich weiter in die Richtung aus der wir gekommen sind. Es dauert
einige Zeit aber wir kommen dem Unigelände näher und näher. Erleichtert fast
wieder in unserem neuen Heim zu sein betrete ich die Wege des Geländes.

gt: Wege auf dem Unigelände

-
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Bill*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo 30 März - 13:11

Abschnitt Marktplatz über Altstadt bis Innenstadt

cf: Märkte der Stadt -> blaues Haus -> Treppenhaus

Ich betrete mit Maggi die Straße und schaue mich
um. Noch ist nicht viel los. Aber das kommt noch.
Und die, die schon unterwegs sind, gehen mit
schnellen Schritten in die gleiche Richtung in die wir
auch müssen. Nämlich zum Wald. Sofort werden wir
beäugt. Aber auch in ruhe gelassen. Darüber bin ich
erleichtert. Ich bin nicht der Kämpfer. Ich bin der,
der sich im Hintergrund hält. der Kämpfer wara damals
schon immer Henry gewesen. Was wohl aus ihm ge-
worden ist. Ich weiß es nicht. Lächelnd blicke ich zu
Maggi und halte ihr meinen Arm hin, damit sie sich ein
hacken kann. Nnnun denn, wwwwerte Dddame. Lasset
uuuuns gehen
meinte ich lächelnd und mache eine
kleine Verbeugung vor ihr. Sowas habe ich nicht mal
für Bev getan, schießt es mir durch den Kopf.

-
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 31 März - 14:39

Abschnitt Marktplatz über Altstadt bis Innenstadt

cf: Märkte der Stadt -> blaues Haus -> Treppenhaus

Draußen ist es sauwindig ,und das Wetter ist tatsächlich nicht das Beste.
Wir schlendern die Straßen entlang, während einige Kids eilig an uns uns vorbei ziehen.
Bill hält mir seinen Arm hin, damit ich mich unterhaken kann, und verbeugt sich vor mir.
Ich fange an zu lachen, und hake mich ein. Oh Mann, du bist wirklich immer für eine Überraschung gut, was? OK, mein wehrter  Herr, na dann führen sie mich mal zum wunderschönen Bach, antworte ich über trieben höflich.


tbc: Waldrand


Zuletzt von Maggi* am Do 2 Apr - 21:48 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 1 Apr - 17:53

Maggi hält das ganze für einen Scherz. Aber es ist nur
zum teil ein Scherz. Aber das stört mich nicht. Gemein-
sam gehen wir die Straßen entlang. Dem Wald immer
näher kommend. Schon lage bin ich nicht mehr so dicht
neben einem Mädchen, oher eher jungen Frau, gewe-
sen. Und ich stelle mir die Frage, warum? Aber so ganz
kann ich es nicht erklären. UNd dann sind wir auch schon am Waldrand.

tbc: Waldweg

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa 4 Apr - 16:49

cf: Strand: Weg zur Stadt

Je näher wir dieser Mall kommen desto mehr habe ich das Gefühl mich in der Umgebung auszukennen. Was aber eigentlich Quatsch ist, da ich in diesem Teil der Stadt noch nie war. Oder doch?
"Es kommt mir hier alles so vertraut vor, obwohl ich nicht weiß warum."
Dann fällt mir jedoch ein, wieso mir diese Straße so bekannt vorkommt. Der Schock muss mir förmlich ins Gesicht geschrieben sein. Innerlich erstarre ich.
Vor meinem inneren Auge erscheint wieder dieser schwarze Lieferwagen und die Gestalt in der blauen Kutte, die erst mich und dann Luca auf die Ladefläche zerrt. Luca muss geschrien haben.
Ich sehe noch seinen weitaufgerissenen Mund, als wenn es gestern gewesen wäre.
"Seid ihr sicher, dass es hier sicher ist?" frage ich atemlos und ängstlich. "Ich weiß jetzt warum ich diese Straße hier so gut kenne." Ich sehe mich um und blicke dann wieder auf die beiden. Keiner der beiden scheint Angst zu haben. Sie wirken ganz ruhig.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 5 Apr - 14:03

cf: Waldweg

Jetzt beginnt langsam der Trubel auf den Straßen, und Kids versammeln sich
zu einer Gruppe, oder gehen alleine durch die Straßen der Stadt.
Dicht gehen Bill und ich immer noch nebeneinander her, während er sich ab und
zu unsicher umblicken tut. Hey , wenn du willst kann ich ruhig alleine zum
Markt gehen, und du gehst nach Hause und schlüpfst in trockene Klamotten.

Die Kanister in meiner Hand werden von mal zu mal etwas schwerer, aber
nicht zu schwer, sodass ich es nicht mehr aushalten könnte.
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Bill*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 5 Apr - 17:21

cf: Waldweg

Abschnitt: Innenstadt über Altstadt bis Marktplatz

Ich betrete mit Maggi zusammen die Straße. Ich laufe
dicht neben ihr. Aber nicht so dicht, das ihre Klamotten
nass werden. Aber schon soh nach, das jeder sehen
kann, das sie zu mir gehört. Und es scheint zu funkt-
ionieren. Viele gehen uns aus dem Weg. Doch dann
bleibt Maggi stehen. Ich höre ihr nickend zu. Ich stelle
die Kanister, die ich getragen habe ab. Dann ergreife
ich ihre und stelle sie daneben. Dann fasse ich in meine
Hosentasche. Mit der anderen Hand ergreife ich ihre
Hand. Sofort durchfährt mich ein kribbeln. Aber das ig-
noriere ich. Ich ziehe eine Kette und 2 Armbänder aus
der Hosentasche und lege sie in ihre zarte Hand. Ssssei
bbbbitte vorssssichtig, sssssüße
sage ich zu ihr und
gebe ihr einen Kuss auf die Stirn. Meine Hand lege ich
kurz an ihre Wange. Ich will noch mehr sagen. Aber das
würde nur kitschig klingen. Also lasse ich es. Statt dessen
ergreife ich alle 4 Kanister. Was verdammt schwer ist.
Aber ich lasse mir nichts anmerken. Mit schnellen aber
kurzen Schritten lasse ich Maggi alleine und gehe zum
Haus zurück.

tbc: Märkte -> blaue Haus - 2tes Obergeschos -> Wohnung links

-
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So 5 Apr - 17:45

Nickend stellt Bill die Kanister , dier er gerade
noch getragen hat , ab , nimmt dann meine und
stellt sie daneben. Er greift in seine Hosentasche
und zieht zwei Armbänder und eine Kette heraus, die er mir
in die Hand drückt. Dabei sieht es so aus, als ob er etwas zusammen zucken würde.
Was zum Teufel ist bloß los mit ihm? Doch wahrscheinlich wird es die Kälte und die zusätzliche
Nässe dazu sein, die ihm zusetzt. Ich werd so gut es geht das beste dafür rausschlagen, Sir,
sage ich scherzhaft. Er bittet mich vorsichtig zu sein, gibt mir einen Kuss auf
die Stirn , und legt kurz seine Hand gegen meine Wange. Obwohl er extrem zu frieren scheint, fühlt seine
Hand sich wohlig warm an. Oder er hat Fieber. Oder ich habe Fieber? Keine Sorge ,
entgegne ich etwas verwirrt, das ist er auch schon mit den vier Kanistern bepackt Richtung blaues Haus verschwunden. Ich bleibe noch kurz stehen. Komischer Tag heute. Alles ist irgendwie so....merkwürdig. Ein Junge der mich blöd angafft, holt mich aus meinen Gedanken. Yo, willst du vielleicht nen Foto?, rufe ich mit frechen Blick durch dieganze Straße , obwohl er nur einige paar Meter von mir wegsteht. Der Junge dreht sich sofort peinlich berührt weg, während ich mir ein reingrinse, und mich mit schnellen Schritten auf dem Weg zum Markt mache.

tbc : Märkte der Stadt
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 7 Apr - 12:30

cf: Weg zur Stadt/Strand

Leah erzählt von einem Sklavencamp, geht aber nicht genauer auf das Gebiet ein, in dem es gelegen hat. Hoffentlich weit weg von hier, obwohl die Leute, die dort leben müssen mir schon leid tun und man am liebsten alle befreien würde. Dass die Chosen nicht ganz klein zu kriegen sind, hat sich allerdings in der Vergangenheit genug gezeigt und man muss so schlimm es auch ist Abstriche machen. Entweder die eigene Sicherheit oder die der anderen, wobei man nicht einmal sicher sein kann, sie zu erreichen, sollte ein Rettungsmanöver schiefgehen. Da es Leah offenkundig sehr unangenehm ist, über ihre Zeit dort zu reden, wahrscheinlich auch, weil sie gerade erst entkommen ist und sie Erinnerungen an die Erlebnisse noch zu frisch und schmerzhaft sind, haken Ellie und ich nicht weiter nach. Etwas schockierend ist dann aber, dass sie ihren Zwillingsbruder scheinbar sogar auf der Flucht zurückgelassen hat. Es ist schon schwer, so jemanden zu verlieren, der einem nahesteht, doch Zwillingen wird oft eine besondere Verbindung nachgesagt und ich kann mir vorstellen, dass es dadurch nochmal mehr wehtut. Erst recht, wenn man statt der Ungewissheit genau weiß, wie es jemandem geht, dass die Verhältnisse, in denen er leben muss, schlecht sind und er womöglich sogar noch dafür verantwortlich gemacht wird, dass eine Gefangene, die seine Schwester gewesen ist, entkommen ist.
Ich bin verlegen und weiß nicht genau, was ich Tröstendes zu Leah sagen könnte. Dazu bin ich oft nicht feinfühlig genug und trete meistens in ein Fettnäpfchen, statt effektiv zu helfen.
"Das tut mir leid für dich", meine ich schließlich, "Aber vielleicht hat er auch eines Tages die Chance, wegzulaufen und ihr könnt euch wiedersehen." Diese Hoffnung anzusprechen kann heikel sein, aber mehr fällt mir nicht ein, darum konzentriere ich mich danach auf die Straßen. Nichts sieht richtig bekannt aus, immerhin sind Ellie und ich auch noch gar nicht besonders lange hier gewesen vor unserer Reise und haben davor auch keine Stadttour gemacht. In Wellington wäre vieles so einfacher gewesen. Es war damals seltsam, an der Mall vorbeizugehen und zu sehen, wie andere Leute um sie herumschwirrten, verwirrend, sich an die Anfangszeit zu erinnern und an alles, was in diesem Einkaufszentrum geschehen ist und nun in einem anderen weitergeführt wird, obwohl es nicht dasselbe ist.
Leah bringt mich aus meinen Gedanken, indem sie meint, die Stadt irgendwie zu kennen. Ein Ausdruck von Panik macht sich auf ihrem Gesicht breit, als würde sie in etwas zurückversetzt werden. Schreckhaft schaut sich unsere Bekannte um, bis sie ausspricht, sich zu entsinnen und fragt, ob es hier wirklich sicher ist. Das kann leider keiner von uns beiden ihr versprechen. Doch der Weg zur Mall ist nicht mehr sehr weit, zumindest glaube ich das und bis dahin können wir nur hoffen, dass es in den Straßen Aucklands nicht auch so verrückte Trupps gibt wie die Locos, die einen mit einem Polizeiauto verfolgt haben.
"Ich..ich kann dir das leider nicht garantieren. Aber wir sind bald da", bringe ich nicht besonders selbstsicher hervor.
"An was erinnerst du dich?"

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Leah*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di 7 Apr - 18:54

Jack bekundet mir sein Mitgefühl.
„Ja, ich hoffe auch dass er frei kommt. Ich habe ihn seit über einem Jahr nicht gesehen. Es muss jetzt fast 2 Monate her sein, dass ich aus dem Camp entkommen bin. Ich hatte die Hoffnung, dass ich ihn oder meinen älteren Bruder in der Stadt wiedersehen würde.“
Heuchlerin, du weißt genau wo Luke steckt.
Jack ist sich selbst nicht so ganz sicher, ob es in diesen Straßen sicher für uns ist. Er fragt mich an was ich mich erinnere.
Ich setze mich auf einen Mauervorsprung und beschließe den beiden die Geschichte zu erzählen. Die beiden setzen sich neben mich.
„Ich erinnere mich an den Moment als Luca und ich gefangen genommen wurden. Es ist hier in dieser Straße passiert. Da war ein großer schwarzer Lieferwagen und eine Gestalt oder mehrere Gestalten in blauen Gewändern, das weiß ich nicht mehr genau. Ich habe Luca schreien gehört und ja ich meine gehört. Er muss sehr laut gewesen sein, für mich wars natürlich ganz leise. Die Gestalten haben uns in den Lieferwagen gezerrt. Ich habe angefangen zu weinen. Luca hatte mich in den Arm genommen und tröstete mich. Ich hatte Todesangst und habe ihn immer und immer wieder gefragt was Luke, mein älterer Bruder, nur denken muss, dass wir von der Nahrungssuche nicht wieder nach Hause kommen. Er muss, sich schreckliche Sorgen machen, dachte ich. Luca hatte die Situation schon besser eingeschätzt als ich. Er versuchte mich zu beruhigen, nicht besonders erfolgreich. Obwohl wir Zwillinge sind, war er immer wie mein großer Bruder, mein Beschützer, schon als wir klein waren. Und ausgerechnet jetzt, konnte er seine Schwester nicht beschützen. Er muss sich schrecklich gefühlt haben, obwohl ich ihm natürlich keinen Vorwurf mache.“
Ich stocke kurz und atme tief ein und aus. Einerseits fühlt es sich gut an, sich den Schmerz von der Seele zu reden aber andererseits tut die Erinnerung, an was ich verloren habe, meine Familie, am meisten weh.
„Ich habe kein besonders gutes Zeitgefühl, also kann ich nur schätzen, dass wir eine Stunde in dem Lieferwagen unterwegs waren. Ich wurde hinausgezogen ins Licht und reflexartig schloss ich meine Augen. Es war einfach zu hell nach einer gefühlten Ewigkeit auf der dunklen Ladefläche. Ich wusste an dem Punkt noch nicht, dass sie hinter mir die Türe wieder geschlossen hatten. Dass Luca nicht mehr bei mir war, merkte ich erst als sie den Zaun gerade schlossen und ich den Lieferwagen abfahren sah. Ich weiß nicht mal ob er sich von mir verabschiedet hat. Ich mache mir solche Vorwürfe, dass dieses blöde Licht mich geblendet hat.“ Die ersten Tränen liefen meine Wange hinab. Lange genug hatte ich sie während des Sprechens zurückgehalten.
Die beiden sind sichtlich bedrückt von meiner Geschichte und wissen nicht so recht was sie sagen sollen, deshalb bemühe ich mich weiterzusprechen.
„Ich konnte vor ungefähr 8 Wochen dann endlich fliehen. Es war bei einem Arbeitseinsatz außerhalb des Zauns. Ich bin gerannt und gerannt. Seltsamerweise hat mich auch niemand verfolgt.“
Lügnerin.
Bitte, dass Luke mich freigekauft und mich gegen andere Sklaven eingetauscht hat, kann ich meinen beiden neuen Bekannten doch nicht erzählen. Es ist besser wenn die beiden nichts von den Geschäften der Descents erfahren. Für die Stadt sind sie immerhin keine Bedrohung. Blake hegt keine Eroberungspläne wie etwa der Guardian, glaube ich zumindest.
Ich stehe auf und wische mir die Tränen mit der Hand aus dem Gesicht.
Schon das 2. Mal, dass ich vor den beiden heule, man müssen die mich für ein Weichei halten.
„Am besten wir gehen weiter. Je eher wir in der Mall ankommen desto besser. Ich bin ganz schön k.o..“


Zuletzt von Leah* am Mo 25 Mai - 14:15 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi 8 Apr - 22:56

EINSTIEGSPOST

Die Straßen der Stadt sind nicht so leer, wie ich gehofft hatte, doch gut zu überblicken. Die wenigen Menschen hier stellen keine Gefahr für mich dar und bisher scheint noch niemand Notiz von mir genommen zu haben. Gut so, denn das Letzte, was ich gebrauchen kann, sind unwillkommene Ablenkungen. Mit jedem Schritt lasse ich die schützenden Wälder weiter zurück und gehe zielstrebig auf die Häuser zu. Ich ziehe meine Kapuze tiefer in die Stirn. Beobachten, aber nicht beobachtet werden, das könnte man wohl als mein Motto bezeichnen. Denn bei den Jobs, die ich erledige, wäre es vermutlich nicht allzu gut, wenn jeder mein Gesicht kennt. Auch heute sind es wieder Geschäfte, die mich in die Stadt führen. Momentan tue ich das nicht einmal, weil ich irgendetwas brauche. Wenn ich ehrlich bin, will ich mir einfach nur ein wenig die Zeit vertreiben, einmal mehr das Adrenalin in meinen Adern spüren, wenn ich einen Auftrag erfülle. Denn in den letzten Tagen ist es im Wald verdächtig still gewesen. Zu still, wenn man mich fragt, so sehr, dass die Gedanken in meinem Kopf mich fast um den Verstand gebracht haben. Etwas zu tun zu haben, ist besser, etwas, auf das ich mich voll und ganz konzentrieren muss, so dass ich erst gar keine Zeit habe über irgendetwas anderes zu grübeln. Ein letztes Mal drehe ich mich um, bevor ich weitergehe, lasse den Blick noch einmal prüfend über die Straße schweifen. Nur ein paar Kids, die vermutlich schon bessere Zeiten gesehen hatten. Wer von ihnen hatte das nicht.
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Jack*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 9 Apr - 0:05

Hatte ich bis eben noch geglaubt, Leah sei erst vor Kurzem vor den Chosen geflohen, so werde ich nun eines Besseren belehrt, als sie meint, bereits vor zwei Monaten weggelaufen zu sein. Es wundert mich, dass sie das so genau eingrenzen kann, denn ich habe schon lange das Zeitgefühl verloren, wenn es um mehr als ein paar Tage geht. Somit kann ich auch nicht wirklich sagen, wie lange Ellie und ich auf unseren Reisen gewesen sind, außer dass es grob mehrere Wochen, vielleicht auch Monate gewesen sind, wie viele jedoch, keine Ahnung. Sowas ist einfach nicht mehr wirklich wichtig.
Leah erzählt außerdem, gar nicht in der Nähe ihres Bruders gewesen zu sein, während sie im Camp der Chosen gefangen war. Ob sie sich wohl so ähnlich sehen, dass man dort erkannt hat, dass sie Zwillinge sind und man sie so extra getrennt hat, um zu verhindern, dass einer von beiden flieht? Offensichtlich ist der Plan nicht ganz aufgegangen. Und ein Jahr ist eine lange Zeit. Es könnte sein, dass ihr Bruder schon längst woanders hingebracht wurde oder längst nicht mehr am Leben ist, so skrupellos, wie auch die Chosen sein konnten. Ein weiteres Mal fällt mir nichts ein, das ich sagen kann, ohne dass es herunterziehen würde oder negativ wäre und auch in Ellies Gesicht sehe ich Ratlosigkeit, auch wenn sie sonst kaum um ein Wort verlegen ist.
Meinen Kommentar zur Sicherheit nimmt unsere Bekannte einfach so hin, daran dass sie etwas nicht ganz verstanden oder anhand meinen Lippen erkannt haben könnte, zweifle ich erst mal nicht, auch wenn ich natürlich nicht sicher sein kann. Statt sich weiter auf die Stadt zu konzentrieren und zu versuchen, die Erinnerung irgendwie loszuwerden, geht Leah zu einer kleinen Mauer, auf der sie Platz nimmt und Ellie und ich tun es ihr gleich. Dann beginnt sie zu reden. Darüber, was sie mit der Straße, in der wir uns befinden verbindet - woraus ich schließe, dass sie eine lange Zeit oder gar bereits vor dem Virus in Auckland gelebt hat, sich demnach am Ende wohl sogar besser hier auskennen müsste als wir - und wie es gewesen ist, als ihr Bruder und sie von den Chosen in deren Lieferwagen gedrängt und aus der Stadt gebracht wurden. Ihr Tonfall ist ziemlich verstörend, dafür dass sie ihn nicht selbst hören und einschätzen kann. Und sie redet wieder etwas lauter als es jemand gewöhnlich tun würde, weder Ellie noch ich wagen allerdings, unsere Bekannte zu unterbrechen. Als sie flüchtig ihr Zeitgefühl erwähnt, muss ich daran denken, dass es wohl immer noch besser ist als meins, aber Stunden oder Minuten einzuschätzen ist wohl auch andererseits schwerer als Tage und wenn man diese zählt, Monate.
Bei dem Punkt, an dem sie von dem plötzlichen Abschied von Luca berichtet, der kein wirklicher war, bin ich endgültig hilflos und wieder der verlegene Junge von früher, der nicht mit so etwas umzugehen weiß. Auch nicht mit den Tränen, die verständlicherweise über das Gesicht des Mädchens perlen. Stattdessen reagiert Ellie, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Sie legt Leah tröstend eine Hand auf die Schulter und reicht ihr ein anderes Stofftuch, immerhin ist das von vorhin mit dem Blut der Wunde getränkt. Nichts zu sagen fühlt sich jedoch ziemlich kläglich an und ich schätze, irgendwelche Worte, solang sie nicht völlig gefühlskalt und verständnislos sind, sind wohl besser als gar keine, was am Ende noch gleichgültig wirken könnte, was es absolut nicht ist. Unwillkürlich habe ich das Bild vor Augen, in dem ich selbst auf dem Lieferwagen stehe, dem Ellie nicht hinterherlaufen kann, weil sie festgehalten wird. Wir hatten eine Chance eines Abschieds und selbst diese kleine Gelegenheit war bereits sehr schmerzhaft, in der Erinnerung ist sie es heute noch. Aber es war kein Goodbye, kein Aufnimmerwiedersehen, sondern unsere Wege haben wieder zueinandergeführt, so wie es auch bei anderen eines Tages der Fall gewesen ist, nachdem sie verschollen gewesen sind oder gar schon tot geglaubt waren. Selbst bei Ellie und mir war es ungewiss, wie lange wir weg sein werden.
"Du hast..viel..durchgemacht", dringt leise aus meinem Mund, doch da Leah es sowieso nicht hören sondern nur lesen kann, ist es wohl egal, wie laut ich spreche. Ich möchte mich nicht schon wieder für etwas entschuldigen, das ich nicht zu verschulden habe und auch nicht ändern kann. Mitegfühl ist immer so eine seltsame Sache. Ich kann einerseits nachempfinden, wie es Leah gehen mag, andererseits stecke ich jedoch nicht in ihrer Haut und werde es nicht so erleben wie sie es tut, genausowenig anders herum. Es bringt jemand anderem nicht viel, dass er weiß, dass er nicht der Einzige ist, dem es schlecht geht, im Gegenteil. Am Ende glaubt er noch, es wäre eine Nichtigkeit und er wäre schwach und kläglich und zieht sich so noch mehr in ein Loch.
"Aber..aber manchmal führen Wege von Menschen wieder zusammen, selbst wenn man nicht mehr daran glaubt. Du darfst nur die Hoffnung nicht aufgeben. Und wenn du es schaffen konntest...irgendwie da rauszukommen, dann gelingt es deinem Bruder womöglich ebenso eines Tages", füge ich den vorherigen Worten an.
Schließlich meint Leah, so kaputt zu sein, dass sie schnellstmöglich in die Mall gehen will, ihre Furcht vor der Reaktion der anderen scheint wie weggeblasen, vielleicht braucht sie auch nur etwas anderes, auf das sie sich konzentrieren und freuen kann.
"In Ordnung. Dann lass uns gehen. Nicht dass dich die Ohnmacht ein weiteres Mal einholt."
Wir stehen von der Mauer auf und laufen weiter die Straße entlang, bis mir eine Kreuzung bekannt vorkommt und Ellie auf eine Ecke deutet, auf die wir zugehen. Nach der nächsten Ecke sehen wir dann von Weitem den Schriftzug der Sylvia Park Mall und ein Anflug von Nervosität macht sich in mir breit, da wir nicht wissen, was uns erwartet.

tbc: Sylvia Park - Eingangsbereich


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Lanai*
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 9 Apr - 12:59

cf: Vero Centre - Lobby

Abschnitt: Straßen Richtung Märkte

Eher langsam und gemütlich laufe ich zum Markt, so viele Technos auf einmal wie in der Lobby waren mir nicht ganz geheuer und es kommt mir fast ein wenig wie wiedergewonnene Freiheit vor, obwohl ich es schade finde Joel dort zurückgelassen zu haben.
Viel ist auf den Straßen nicht los, nur hier und da treffe ich auf andere Menschen, aber man geht sich höflich aus dem Weg und ich lege es auch nicht auf eine Konversation an. Beiläufig betrachte ich die hauptsächlich leerstehenden Häuser. Irgendwann werde ich mir auch einen festen Wohnort zulegen oder eben doch einem Tribe beitreten oder eben auch beides. Vielleicht finde ich auch tatsächlich irgendwo eine Änderungsschneiderei, wie es sie eigentlich in jedem Stadtteil gab, die nicht zu zerstört ist und kann sie wieder aufbauen.
Bevor die Hirnspinste weiter wachsen können knurrt mein Magen und ich beschleunige meine Schritte, in der Hoffnung auf dem Markt vielleicht eine meiner ungeliebten Konserven gegen etwas zu tauschen, das mir besser schmeckt.

gt: Märkte der Stadt

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 9 Apr - 16:52

Nachdem Ellie mir ein Taschentuch gereicht hat mit welchem ich mir die Tränen abwische, erwidert Jack zwischendurch etwas auf meine Geschichte. Er hat seine Lippen so wenig bewegt, dass ich ihn leider nicht verstanden habe. Ich bin wie immer zu feige, zuzugeben dass ich etwas nicht mitbekommen habe. Man sieht nur etwa 30% des Gesprochenen Wortes, der Rest ist kombinieren und raten.
Dann redet er davon, dass Wege von Menschen sich auch wieder kreuzen können und man nie die Hoffnung aufgeben darf.
Hoffnung? Tss wo soll die bitte herkommen?
Ich versuche mich in ihn hineinzuversetzen was mir nicht leicht fällt, da ich nicht weiß, ob er nach dem Virus, auch ähnliche Verluste wie ich hinnehmen musste.
Aus meiner derzeitigen Perspektive wirkt sein Leben beinahe perfekt. Er unternimmt mit seiner Freundin (ich gehe stark davon aus, dass er und Ellie ein Paar sind.
Allein wie sie ihn ständig ansieht, spricht Bände) Ausflüge und hat ein sicheres Zuhause und viele Freunde in der Mall.
Mein Leben dagegen wirkt wie ein schlechtgeschriebener Groschenroman. Armes, gehörloses Mädchen wird von den Bösen entführt und ihrem heroischen Bruder gerettet,
landet aber dadurch bei noch schlimmeren Menschen und ist kurz danach wieder auf der Flucht. Wer denkt sich sowas nur aus?
„Tut mir leid. Ich war wohl zu vorschnell und hätte euch das alles gar nicht erzählen sollen. Ich wollte euch nicht in Verlegenheit bringen.“ sage ich als wir weitergehen.
Ellie deutete in die Ferne, wo man bereits den Schriftzug der Sylvia Park Mall lesen kann.
Meine Nervosität, die zwischendurch wie wegblasen war, entfacht von neuem. Auch Jack wirkt nervös auf mich.
Ob Fremde wirklich so willkommen bei den Mall Rats sind, wie er vorhin sagte?

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do 9 Apr - 20:51

cf: Felder
Weg zur Mall

Ich schlage mich eine Weile durch das Dickhicht und meide ganz bewusst den Feldweg, welcher in die Stadt führt. Wer weiß ob der wild gewordene Racheengel mir folgt. Ich kann mir zumindest nur schwer vorstellen, dass Patsys kleine Ansprache auch nur irgendetwas bei der Dunkelhaarigen bewirkt hat. Ich habe die Rachegelüste sogar in ihren Augen funkeln sehen. Sie hätte mich niemals gehen lassen, ich hätte sie vernichten sollen! Der Schmerz in meinem Oberarm reißt mich unsanft aus meinen Gedanken und ich verziehe das Gesicht. Ich habe nichts womit ich die Blutung stillen könnte. Nicht einmal ein Kleidungsstück, dass sich dafür eignen würde. Mein Blick gleitet an meinem mittlerweile blutüberströmten Arm hinab. Verdammt! Die Wunde ist tief und sieht ziemlich übel aus.

Ich laufe schneller und keuche fast schon erleichtert auf, als ich die Gebäude der Stadt vor mir erkenne. Ich erreiche schließlich den Stadtrand und bewege mich im Schutz der Häuserwände voran. Das letzte was ich jetzt noch gebrauchen kann, ist in diesem Zustand gesehen zu werden. Ich habe keine Lust auf eine weitere Auseinandersetzung. Ich bahne mir also ungesehen meinen Weg durch die Straßen. Nur vereinzelt kann ich Jugendliche beobachten. Wieder raubt mir der Schmerz fast den Verstand, Schweißperlen bilden sich auf meiner Stirn und mein Herz rast wie verrückt. Du wirst verbluten, ehe du die Mall erreichst, hallt noch die Drohung der Dunkelhaarigen in meinen Ohren wider. Ich fluche leise und schwöre in diesem Moment Rache. Wenn ich das hier überstehe, werde ich nicht ruhen, bis ich dich gefunden und vernichtet habe, Schätzchen. Egal wie! Meine Hände ballen sich zu Fäusten.

Doch...ob sie recht hat? Oder war das nichts weiter als Panikmache? Wie schnell verblutet ein Mensch? Ich laufe noch eine ganze Weile, stütze mich aber mittlerweile an den Häuserwänden ab. Als ich schließlich um eine Ecke biege, pralle ich mit meinem Oberkörper unsanft gegen etwas. Ich schaue erschrocken auf und bemerke schnell, dass es sich nicht einen Gegenstand, sondern um eine Person handelt. Viel kann ich jedoch nicht erkennen, da der oder die Fremde die Kapuze tief ins Gesicht gezogen hat. „Hey! Was stehst du hier so blöd herum?“, fauche ich die Person wütend und lautstark an. Ich versuche den Fremden zur Seite zu drängen, berühre diesen aber mit meinem verwundeten Arm, wobei nun mein Blut an seiner Kleidung haftet. Ich keuche unvermittelt vor Schmerz auf und sinke in die Knie. Kleine Sterne tanzen vor meinen Augen und ich versuche ruhig zu atmen. „Verschwinde!“, zische ich. „Na los!“ Ich kann jetzt wirklich keine Zeugen gebrauchen! Es reicht schon, dass die Dunkelhaarige bis jetzt ungeschoren davongekommen ist und ich den Kriegsschauplatz verlassen musste. Noch eine Demütigung kann ich momentan nicht ertragen.

-
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They can say whatever, I'ma do whatever
No pain is forever, you know this!

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