
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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| Autor | Nachricht |
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Ram* Techno
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 | Thema: Re: Straßen der Stadt So 10 Mai - 13:47 | |
| cf: Weg zur Stadt
Trudy erklärt mir, mit unverhohlener Begeisterung, weshalb die Ecos sie so faszinieren. Sie leben im Einklang mit der Natur, müssen sich um Vorräte keine Sorgen machen und Brady könnte in der Natur leben und mit anderen Kindern spielen. Das alles klingt nachvollziehbar und ich glaube, dass Trudy dort wirklich glücklicher wäre. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es bei den Waldmenschen wirklich so viel sicherer für Brady und Trudy ist, wie sie annimmt. Nur weil die Ecos sich aus den Angelegenheiten der Stadt heraushalten, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht ebenso einem Angriff zum Opfer fallen könnten. Und wer würde ihnen dann zu Hilfe eilen, wenn der Überfall von anderen Menschen gar nicht bemerkt werden würde? Isolation birgt auch Gefahren. „Sind sie denn gut organisiert? Ich meine, was die Abwehr von Angriffen angeht?“ Im Gegensatz zu Trudy halte ich absolut nichts von den Waldmenschen.
Wir haben komplett gegensätzliche Vorstellungen von einem besseren Leben. Aber so lange wir die Ansichten des jeweils anderen respektieren, wird es dennoch funktionieren. Ich bin der Grund, weshalb sie nicht zu den Ecos gegangen ist?! „Ich...?“, frage ich ziemlich ungläubig und hebe abwehrend die Hände. „Also Trudy...das ehrt mich, aber...du solltest wegen mir keine deiner Träume begraben. Mach deine Entscheidung bitte nicht von mir abhängig okay? Wie gesagt, ich würde dich dort besuchen.“ Ich mache eine Pause und lächle sie etwas gequält an. „Und...vielleicht kannst du mich von den Vorzügen der Ecos überzeugen?!“, ich grinse etwas, da meine Stimme doch sehr ungläubig klingt. Tatsächlich wäre es problematisch, wenn sie zu den Ecos gehen würde. Vermutlich wäre ich noch nicht einmal befugt das geheiligte Territorium zu betreten. Aber wir würden schon einen Weg finden. Und sie soll das tun, was sie für richtig hält.
Trudy stimmt meinem Vorschlag, die Schule betreffend, zu und ich nicke leicht. Wir kommen bei der Stadt an und Trudy sieht wirklich nicht glücklich aus. Ich glaube aber, dass es ihr besser gehen wird, wenn sie erst einmal die Mall betreten hat. Sie erwidert meinen Kuss leidenschaftlich und raunt mir dann leise zu, dass auch für sie, die Zeit bei den Dünen, immer eine kostbare Erinnerung bleiben wird. Sie ist bereit die Höhle des Löwen zu betreten? Ich nicke. „Auf in den Kampf...unerschrocken und furchtlos!“, sage ich gespielt kampfeslustig und zwinkere ihr dann zu. Meinen Arm lege ich ihr locker auf ihre Schultern und zusammen betreten wir sie Straßen der Stadt. Ich gehe ziemlich lässig die Straßen entlang, dafür dass ich eher inkognito unterwegs sein sollte. Aber die Zeiten des Versteckens sind endgültig vorbei! Außerdem rechnet niemand damit, mich ohne Wachleute auf den Straßen anzutreffen. Also rechne auch ich nicht mit einem Angriff. Auf der Straße begegnen wir einigen Jugendlichen, die aber viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, als uns Beachtung zu schenken. Umso besser. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt So 10 Mai - 15:32 | |
| Viele von ihnen sind sehr kampferfahren, du hast ja bereits Katniss kennengelernt und sie ist eine sehr gute Bogenschützin. Viele der anderen haben damals geholfen die Technos zu stürzen, da wir Mall Rats schn eine gewisse Verbindung haben, da Amber mal ihre Anführerin war und wir dort auch schon einige Male Unterschlupf gefunden haben erkläre ich auf Rams Frage hin. Außerdem sind ihre Grenzen immer gut bewacht, wodurch niemand so ohne weiteres in ihr Gebiet eindringen kann spreche ich weiter und versuche mi diese ganzen Dinge wieder in Erinnerung zu rufen. Als er dann ziemlich ungläubing und abwehrend die Hände hebt, als ich meinte, dass er der Grund wäre, warum ich mich ihnen nicht anschließe ziehe ich eine Augenbraue hoch. Da mir erst nun auffällt wie direkt und unbedacht ich das gesagt habe. Sofort steigt mir die Schamesröte wieder auf die Wangen ich meinte eigentlich, weil mir vorher nicht klar war, wie du zu mir stehst und ob ich mir das alles nur eingebildet hatte, was zwischen uns sein könnte. Ich wollte nicht einfach abhauen ohne mit dir gesprochen zu haben, dir zu sagen, was ich fühle.... Alles war so unsicher, ICH war mir unsicher, was ich wollte und daher wusste ich auch nicht, wohin ich gehörte. Und dann noch der Streit mit Amber und dieses ganze Chaos in der Stadt....ich dachte einfach, es wäre eine sehr gute Alternative dorthin zu gehen.... gebe ich ziemlich verlegen aber offen zu. Er beteuerte mir dann noch einmal, dass er mich dort besuchen könnte und ich meine Träume nicht aufgeben sollte, ich solle meine Entscheidung nicht von ihm abhängig machen. Ich nickte bestimmt, so war das doch gar nicht gemeint! Fühl dich deswegen bitte nicht bedrängt und denke nicht, du würdest mich davon abhalten oder ähnliches. Es war nur eine Überlegung, nachdem das mit Nick rauskam, dieses ganze Chaos in der Stadt ausbrach und dann auch noch eine meiner besten Freundinnen dorthin ging. Weißt du wie ich das meine? Ich werde nicht gehen, ohne es mir reichlich zu überlegen. Es gibt so viele Vor- und Nachteile dafür, außerdem sind doch die Mall Rats mein Tribe und meine Famileie, wir haben so viel durchgemacht sagte ich dann völlig selbstsicher und blieb sogar für einen Moment stehen. Auch wenn ich nun wahrscheinlich wegen ihm auch nicht dorthin gehen musste, würde es mich trotzdem nicht davon abhalten, tatsächlich zu gehen, wenn ich es als besser erachten würde für meine Tochter. Doch er sollte nicht denken, dass es mein größter Wunsch sei zu den Ecos zu gehören und nur er mich davon abhielt. Es war einfach nur eine Überlegung, um meine Tochter und mich zu schützen. Falls hier nichts mehr zu retten sei und ich es nicht mehr in der Stadt aushielt, könnte ich immer noch zu ihnen gehen. Denn ich wusste, dort wäre ich willkommen und würde Sicherheit finden. Ich sah ihm genau an, wie er mit sicher haderte und überlegte, mich davon überzeugen zu können, dass wir so auch zueinander finden würde, wenn ich im Wald leben würde. Ich nahm seine Hand in meine und ging weiter, als er sagte, dass ich ihn ja vielleicht auch von den Vorzügen der Ecos überzeugen könnte. Ich musste lachen, es tat mir fast schon leid, doch diese Vorstellung, Ram als Ecos war einfach zu komisch. Selbst wenn er nur als Besucher dort sein würde, so wäre es dann ja trotzdem für eine gewisse Zeit, denn der Weg dorthin ist weit und für einen kurzen Besuch lohnt es sich nicht. Außerdem befürchte ich, dass die Ecos nicht begeistert wären dort den großen Techno-Anführer als Besucher zu haben. Ich danke dir wirklich, für dieses versteckte Angebot, doch ich glaube du gehörst in die Stadt. Du hast hier deinen Tribe der dich braucht, soviele Aufgaben, die du noch erledigen willst und mich sagte ich dann augenzwinkernd und hatte immer noch ein verschmitzes Lächeln auf dem Gesicht. Gespielt kampflustig sagt er dann "auf in den Kampf, unerschrocken und furchtlos". Ich nicke stumm und schaue mich auf den Straßen um. Vereinzelt sind Leute zu sehen, doch diese sind alle mit sich beschäftigt und achten überhaupt nicht auf uns. Was mir mehr als recht ist. Es ist ziemlich windig, doch er wird von den Gebäuden etwas abgefangen. Doch die Kälte, die durch die Wolkenverhangene Sonne vorhanden ist, können die Gebäude nicht verjagen. Mir kricht eine Gänsehaut über den Rücken, je weiter wir in die Stadt vordringen. Ich habe das Gefühl, dass etwas nicht ganz stimmt. Doch ich kann es nicht genau ausmachen, denn mir fällt nichts unnormales auf. Mein Blick fällt auf Ram und sofort wird mir leichter ums Herz, er ist bei mir und egal was kommt, ich werde es schaffen. Denn nun kann ich mir sicher sein, dass es Menschen gibt, die mich wirklich mögen und mir beistehen. Ich lächeln huscht über mein Gesicht, als wir der Mall immer näher kommen. |
|  | | Maria* Tribelos

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Di 12 Mai - 15:26 | |
| First Post:
Ziellos gehe ich langsam durch die Straßen der Stadt, und lasse alles erst mal auf mich wirken. Hier herrscht das reinste Chaos. Kids lungern überall ,an jeder Ecke. Man sieht ihnen an, wie die Hoffnung regelrecht aus ihnen schwindet. Wie sie von einer eisigen Hand erfasst und hinaus gesaugt wird. Es ist traurig die Menschen so zu sehen, vor allem die Jüngeren, und die, die nicht wissen, wie sie mit ihrem kleinen Baby die nächste Nacht überstehen sollen, während einige Leute mehr besitzen als die Besitzlosen, und dazu noch mehr Macht fordern. Man baut etwas auf, und es wird wieder zerstört. Dann baut man wieder etwas auf, was wieder zerstört wird. Ein einziger ,und nie endender Teufelskreis. Gerade bin ich dabei , mir eine meiner letzten Zigaretten anzuzünden, als ein kleines Mädchen , ungefähr vier oder fünf Jahre, langsam und mit großen Kulleraugen auf mich zu kommt. Direkt vor mir bleibt sie stehen, und hält ihre Hände auf. Mutiges Mädchen. Ich greife mit einer Hand in meine Tasche, hole einen Apfel hervor, mache mich etwas kleiner , und lege ihn ihr in ihre Hände . Ein ganz leichtes Lächeln huscht kurz um meine Lippen, als ich die endlose Dankbarkeit in ihrem Blick spüre. Schnell läuft sie mit dem Apfel davon , zu einer Gruppe mit etwas älteren Kindern als sie. Manche Menschen haben nichts was sie tauschen können, umso schöner ist es doch, wenn jemand mit ihnen teilt. Ich zünde meine Zigarette an ,und setze meinen Weg fort. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Di 12 Mai - 16:53 | |
| Wir gehen weiter und ich schaue mich aufmerksam um, denn langsam füllen sich die Straßen. Mir wird klar, wie viel wir verloren haben seit den Anschlägen auf die Stadt. Alles ist so wie damals, als Power und Chaos geherrscht hat und Zoot und Ebony an der Macht war. Es sind so viele kleine und größere Kinder unterwegs und mir wird bewusst, wie viel sich verändert hat, nun wo die Menschen wieder in Angst und Schrecken leben müssen. Immerhin wissen wir nicht wer unser Gegner ist bzw. war und wer weiß, ob diejenigen nicht noch in der Stadt lungern und sich darüber erfreuen, wie wir ihren Dreck wegräumen. Schmerzlich muss ich in die hungrigen Gesichter schauen und weiß, dass es bei uns in der Mall nicht besser aussieht. Wir müssen dringend an Vorräte kommen. Konserven gibt es schon lange nicht mehr, daher wird uns nichts anderes übrig bleiben als selbst tätig zu werden und Dinge anzupflanzen und zu sammeln. Immer wieder schaue ich zu Ram, er scheint ebenso in Gedanken zu sein wie ich und unsere Umgebung einzuschätzen. Dann fällt mein Blick auf ein paar Kinder die einige Meter von uns entfernt sind. Ein kleines Mädchen geht auf eine Fremde zu und ich zupfe am Shirt des jungen Techno-Anführers. Ich will schon etwas sagen, da ich vom Schlimmsten ausgehe und es gleich eine Auseinandersetzung geben wird. Mir schnürrt sich die Kehle zu und ich habe Angst, was als Nächstes passieren könnte. Völlig gebannt schaue ich zu, wie das Kind einfach die Hand ausstreckt und etwas zu Essen oder ähnliches von der Fremden verlangt. Diese greift mit einer Hand in ihre Tasche und holt einen Apfel hervor, den sie dem Mädchen gibt. Die Kleine strahlt über das ganze Gesicht und läuft zurück zu ihren Freunden. Hast du das gesehen Ram?? frage ich völlig verdutzt und starre die junge Frau immer noch an. So viel Großzügigkeit und Herzlichkeit habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen und in diesem Moment begreife ich, dass es tatsächlich noch Hoffnung für diese Welt zu geben scheint. Wir müssen nur zusammenhalten und das bisschen was wir haben teilen so gut es eben geht. Ein Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus und ich überlege, einfach zu ihr hinüber zugehen und sie anzusprechen. Doch ich befürchte, dass das zu auffällig wäre für Ram. |
|  | | Maria* Tribelos

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Di 12 Mai - 17:21 | |
| Immer mal wieder ziehe an meiner Zigarette , die schnell zu Ende geraucht ist, durch den starken Wind an diesem Morgen, der die Asche durch die Luft wiegt. Ich gehe langsamer, sodass ich mir die Gebäude genauer anschauen kann. Einige Häuser sind noch gut intakt, während andere schon kurz davor sind zu verfallen. Aber das scheint hier in den Straßen auf keinen Fall das größte Problem zu sein. Ich schnippe meinen augferauchten Stummel von mir, und bemerke als ich kurz zur Seite schaue , dass ich beobachtet werde. Ein junges Paar, welches Arm in Arm durch die Straßen schlendert, geht langsam an mir vorbei, während die Frau mich überraschend mustert. Ich bin mir nicht sicher, aber es kommt mir vor , als hätte ich beide irgendwo schon einmal gesehen. Der Typ scheint ein Techno zu sein , jedenfalls trägt er das T auf seiner Stirn. Allerdings habe ich mit diesen Tribe noch nie etwas zu tun gehabt. Man erzählt sich hier und da Geschichten über ihnen, wie schlimm und brutal sie doch seien., was auf mich gerade garantiert nicht den Anschein macht, da doch beide sehr glücklich miteinander wirken, sofern ich das beurteilen kann. Mit meinen stark schwarz umrandeten blauen Augen, schaue ich sie kurz an , und drehe mich dann wieder um und gehe weiter. |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Di 12 Mai - 22:24 | |
| (in einem Wohnhaus an der Straße)
Auf meine spitze Bemerkung hin, reagiert der Fremde ziemlich schroff. Ob es mir lieber gewesen wäre, wenn er mir nicht geholfen hätte? Er sieht mich wütend an und ich spüre, dass er gerade am liebsten auf mich losgehen würde. „Du kannst ja mächtig deine Krallen ausfahren wenn du willst.“, erwidere ich nur ungerührt. „Nicht übel. Mit dir lässt sich sicher eine Menge anfangen...“ Ein berechnendes Lächeln huscht über meine Lippen und ich ziehe meine Augenbrauen hoch. Ich mag es, Menschen aus der Reserve zu locken, sie dazu zu bringen ihr wahres ich zu zeigen. Der Fremde ist ziemlich tough, das hat er einmal mehr bewiesen. Als ich schließlich aus meinem unruhigen Schlaf hochschrecke, blicke ich in das Gesicht des Unbekannten. Seine Stimme klingt ruhig und dunkel, als er mir erklärt, dass alles in Ordnung sei. Seine Stimme ist mir in diesem Moment sehr willkommen und bringt mich zurück in die Realität. Ich atme erleichtert aus.
Ob ich ihn für denjenigen gehalten habe, der mir die Verletzung zugefügt hat? Ich bin etwas überrascht, dass er mich so direkt fragt, schüttle jedoch den Kopf. „Nein. Diejenige, die das hier...“, ich schaue zu meinem verbundenen Arm. „...verbrochen hat wird mir niemals Angst einjagen können. Dafür ist sie viel zu schwach und von sich selbst eingenommen.“ Meine Augen verengen sich leicht zu Schlitzen, als ich an die Bogenschützin denke. Der Fremde offenbart mir nun, dass ich nicht sonderlich lange geschlafen habe. Ich schaue aus dem Fenster, tatsächlich scheint die Sonne gerade erst aufgegangen zu sein und versteckt sich nun hinter dichten Wolken. Er fragt mich nun, ob ich noch etwas vorhabe. „Du etwa nicht?“, stelle ich sofort die Gegenfrage und erhebe mich. Meine Beine fühlen sich noch immer schwach an und mein Arm schmerzt wie die Hölle. Aber davon werde ich mich nicht abhalten lassen. „Ich werde hier sicher keine Wurzeln schlagen. Ich schätze mein Tribe braucht mich.“, sage ich und ein kaltes Lächeln huscht über meine Lippen, weil ich mir die 'Freude' der anderen bei meiner Rückkehr nur bestens vorstellen kann. Die Ebony, die sich von Slade hat blenden lassen, werde ich für immer begraben. Traue niemandem außer dir selbst! Ich werde zu den Mall Rats zurückkehren und diesmal...habe ich einen Plan.
Eine Armschlinge hat er nicht zu bieten? Ich zucke nur leicht mit den Schultern, verziehe bei der Bewegung aber leicht das Gesicht. Die nächsten Wochen werden wohl etwas...unangenehm werden. Er nennt mir schließlich seinen Namen. Cathal. Der Name passt zu ihm. „Ebony.“, beantworte ich seine Frage und mustere ihn. Sein freundliches Lächeln irritiert mich etwas, ich erwidere es aber nicht. Als er mich fragt, was passiert ist, lehne ich mich mit dem gesunden Arm an die Wand. Immerhin wird das hier wohl doch noch etwas länger dauern. „Nichts was der Rede wert wäre.“, sage ich betont gelangweilt. „Eine kleine Bogenschützin meinte, sie hätte noch eine Rechnung mit mir offen. Ich bin ihr zufällig über den Weg gelaufen und sie hatte einen Bogen dabei. Sie hatte einmal in ihrem Leben die Oberhand und wollte diesen Umstand ausnutzen“, ich verdrehe abfällig die Augen. „Sie wollte Räuber und Gendarm spielen. Ich nicht. Das war alles. Einer ihrer Pfeile hat mich getroffen.“ Ich mustere ihn wieder und gehe langsam auf ihn zu. „Und du? Was wirst du tun, nachdem du mich losgeworden bist. Du gehörst keinem Tribe an, richtig?“ Meine Augen begutachten sein Gesicht, dass er bisher gekonnt mit der Kapuze verborgen hielt. Ich bleibe dicht vor ihm stehen und schaue ihn direkt, beinahe herausfordernd an. Er strahlt Unberechenbarkeit aus. Und das gefällt mir. - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 9:52 | |
| Trudy zählt mir die Vorzüge der Ecos auf und ich nicke nachdenklich. Vielleicht hat sie recht und sie haben tatsächlich einige erfahrene Kämpfer unter sich. Mir fallen die Schussverletzungen meiner Leute wieder ein. Gegen Schusswaffen hatten selbst wir, in unserer momentanen Situation, keine Chance, wie sieht es dann mit den Ecos aus? Die zugespitzte Situation verschweige ich aber vorerst. Ich will ihr nicht unnötig Angst machen. Erst muss ich herausfinden, was tatsächlich vorgefallen ist und ob hinter dem Angriff auf meine Leute ein Tribe steckt oder nicht. Als ich ihr erkläre, dass es nicht richtig ist, wenn sie nur wegen mir in der Stadt bleibt, lenkt sie sofort verlegen ein und ihre Wangen erröten erneut. Ihre Stimme klingt aufgeregt, als sie mir alles schildert und ich lächle sie an. Ich soll mich nicht bedrängt fühlen? „Trudy.“, unterbreche ich sie in ihrem Redeschwall und lege meine Hand an ihre warme Wange. „Alles okay, ich fühle mich nicht bedrängt. Ich wollte nur sagen, dass ich dich in deinen Überlegungen verstehen kann. Und ich deinen Weg akzeptiere, egal wohin er dich führt.“ Ich schaue sie lange an. Ihre Augen, ihre geröteten Wangen, ihre Lippen. Sie ist so hübsch. Und ich mag es, wenn sie so aufgeregt ist und ich ihrer Stimme lauschen kann.
Trudy umfasst meine Hand mit der ihren und wir bahnen uns weiter unseren Weg durch die Stadt. Sie lacht leise bei meiner Bemerkung, ich könne an den Waldmenschen doch noch Gefallen finden. Ich grinse leicht und nicke, als sie mir dann erklärt, dass mein Platz hier in der Stadt ist. Schweigend sehen wir uns um, auch ich bemerke die vielen verschmutzten Kinder, die auf der Straße herumlungern. Als Trudy schließlich an meinem Ärmel zupft lenke ich meine Augen in die Richtung, in die sie deutet. Ein kleines Mädchen nähert sich einer Dunkelhaarigen, die fast komplett in schwarz gekleidet ist. Ich bleibe ziemlich ruhig und beobachte die Situation wachsam. Das kleine Mädchen streckt der Fremden die Hand hin, diese gibt ihr schließlich ohne ein weiteres Wort einen Apfel. Ob ich das gesehen habe? Ich schaue zu Trudy, die ziemlich fasziniert von dem Schauspiel zu sein scheint und nicke. „Ja...“, sage ich leise. „Eine...nette Geste.“, meine Stimme klingt im Gegensatz zu Trudys eher nüchtern. Ich bin nicht so begeisterungsfähig wie sie und schaue lieber erst einmal hinter die Fassade eines Menschen, ehe dieser mich von sich überzeugen kann.
Die Dunkelhaarige schaut zu uns, mustert uns und ich erwidere ihren Blick. Dann dreht sie sich um und geht weiter. Ich sehe wieder zu Trudy, die ziemlich unschlüssig dasteht. „Was willst du jetzt tun?“ Mir ist nicht entgangen, dass sie sich zu der Dunkelhaarigen hingezogen fühlt. Vielleicht ist es ein Fehler und das Mädchen entpuppt sich als nicht ganz so selbstlos, wie es auf den ersten Blick erscheint. Aber ich bin da, um Trudy im Notfall zu helfen. „Du willst sie ansprechen?“, frage ich mit einer Mischung aus Zweifeln und Ungläubigkeit. "Du bist verrückt, weißt du das?", sage ich dann leise lachend und schüttle den Kopf. "Aber genau das mag ich so an dir." Sie lässt sich sehr schnell für etwas oder jemanden begeistern, ist warmherzig und anderen Menschen sehr aufgeschlossen. Ich bin da ganz anders. „Tu, was du nicht lassen kannst. Ich gebe dir Rückendeckung.", ich zwinkere ihr kurz zu und warte ab, wofür Trudy sich entscheidet. - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Brady* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 14:38 | |
| cf: Weg zur Stadt
Ich laufe brav an der Hand von Kay. Trotzdem mache ich mir extreme Sorgen um meine Mutter die ja nicht mit uns mit gekommen war. Das Lied welches die junge Frau singt kenne ich zwar nicht, dennoch freue ich mich, dass sie etwas für mich singt. Nachdem ich mir den Text gemerkt habe Stimme ich mit ein und fange an das Lied mit dieser mit zu singen. Dann schaue ich fragend zu Kay. "Kennst du noch ein Lied?" Will ich dann von ihr erfahren. Langsam werde ich recht müde. Ich bin relativ froh darüber, dass wir bald in der Nähe von der Mall sind.
tbc: Sylvia Park- Einganngsbereich - weitere Chars: Sakura* und Joel* |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 17:02 | |
| Ich bin selber erstaunt darüber, wie viele Vorteile mir einfallen in Bezug auf die Ecos und so plappere ich drauf los, ehe Ram mich unterbricht. Er versichert mir, dass er sich nicht bedrängt fühlt, sondern meine Überleung nachvollziehen kann und er meinen Weg akzeptiert, egal wohin er mich führt. Ein Lächeln macht sich auf meinem Gesicht breit, ich bin so unglaublich froh, dass wir uns endlich aussprechen konnten und einen Weg zu einander gefunden haben. Außerdem wird sich unser Weg wohl auch nicht so schnell wieder teilen. Ich bin einfach glücklich in diesem Moment und nichts könnte mir dieses Gefühl nehmen. Wir schauen uns einen Moment einfach an und genießen unser Glück. Er ist so ein wundervoller Mann und unterstützt er mich jetzt schon ungemein. Wir gehen weiter und sind wachsam was unsere Umgebung betrifft. Doch niemand nimmt uns wirklich wahr. Bis die Fremde zu uns herüber schaut, wahrscheinlich hat sie sich beobachtet gefühlt oder ähnliches. Sie sagt nichts, sondern dreht sich einfach weg und schlendert weiter. Ram scheint nicht sonderlich beeindruckt davon zu sein und sagt nur nüchtern, dass es eine nette Geste war. Verstehst du nicht, dass das der Anfang von etwas Neuen sein könnte? Jemand ist fremd hier und teilt einfach so etwas mit jemand unbekannten. Nicht so wie es in letzter Zeit immer war, alle dachten nur an ihren Vorteil spreche ich leise weiter und kann meine Euphorie kaum bändigen. Sie sieht nicht so aus, als hätte sie ein direktes Ziel vor Augen und ich überlege weiter, was ich nun tun soll. So eine scheinbar nette Person sollte zumindest ein Danke zu hören bekommen, auch wenn das Strahlen des Mädchens wahrscheinlich schon ausreicht. Dann fragt mich mein Freund, was ich nun vorhabe. Unschlüssig, was ich nun tun kann, trippel ich ein bisschen mit den Füssen hin und her. Ram betrachtet mich eingehend und scheint schon zu befürchten, was ich gerne tun würde. "Du willst sie ansprechen?" fragt er dann ungläubig und wieder muss ich grinsen. Ich soll verrückt sein? Damit kann ich leben sage ich dann neckisch. Doch er sagt mir gleich, dass er gerade das so an mir mag und ich zwinkere ihm zu. Bin ich so leicht zu durchschauen? frage ich mich. Als der junge Techno-Anführer dann sagt, dass ich tun soll was ich nicht lassen kann und er mir Rückendeckung gibt, schaue ich nochmal zu dem dunkelhaarigen Mädchen. Sie sieht ein bisschen einschüchternd aus mit ihrem schwarzen Kleidung und den dunkel umrahmten Augen aus, doch sowas schreckt mich nicht eigentlich nicht weiter ab. Denn mittlerweile weiß ich, dass sowas nur zum Schutz dient, damit nicht jeder auf einen zukommt und ihn oder in diesem Fall sie anspricht. Ich nicke kurz zustimmend und nehme Rams Hand in meine, dann gehe ich zu ihr hinüber. Erst räuspere ich mich kurz und tippe ihr dann vorsichtig auf de Schulter. Hey, dass war sehr nett, was du da gerade gemacht hast! Sowas sieht man hier mittlerweile leider selten, daher schließe ich daraus, dass du neu hier bist. Magst du mir deinen Namen verraten? frage ich direkt und offen, wie ich bin. Sie sieht sichtlich überruppelt aus und auch nicht so, als würde sie mir gerne ihren Namen verraten. Ich wechsle einen Blick mit Ram und rede dann weiter. Ich bin Trudy, von den Mall Rats und will dir nichts Böses sage ich dann schlussendlich in der Hoffnung, dass sie nun etwas sagen wird und nicht sofort weitergeht und mich ignoriert. |
|  | | Maria* Tribelos

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 19:12 | |
| Jemand räuspert sich , und tippt mir auf die Schulter. Ich drehe mich um und vor mir steht tatsächlich das Paar, was vor ein paar Minuten noch zu mir hinüber geschaut hat.Ich kann mir nicht genau vorstellen , was die beiden von mir wollen, deshalb warte ich einfach ab , und höre mir an, was die junge Frau mir gerade zu sagen hat. Sie hat wohl das ganze Geschehen mit dem kleinen Mädchen gerade mitbekommen , und findet es sehr nett von mir, wie großzügig ich zu dieser war, da man das in letzter Zeit hier selten sehen würde, was ich mir ehrlich gesagt gut vorstellen kann. Sie vermutet deshalb, dass ich neu hier bin, woraufhin ich sie erst einmal umgehend mustere. Ich hätte nicht gedacht , dass diese kleine Aktion so viel Aufsehen mit sich gebracht hat,was mir umso mehr klar macht, dass hier in der Stadt definitiv etwas falsch läuft. Sie fragt mich ganz offen, wie ich heiße, und stellt sich mir als Trudy von den Mallrats vor. Jetzt weiß ich auch, wo ich es sie schon mal gesehen habe. Es ist schon etwas länger her, aber ich erinnere mich dunkel. Die Mallrats hatten in der Stadt Wellington viel erreicht, sofern ich das mitbekommen konnte.Sie haben das Gegenmittel, was vor einiger Zeit jeder sehr dringend gebraucht hatte, umsonst an den kranken Kindern verteilt. Unter anderem auch an mich . Nachdem es jedoch hieß , dass der Virus verschwunden war , bin ich mit ein paar anderen Jugendlichen, die mir auf meiner Durchreise begegnet waren , weitergezogen. Warum sie aber jetzt hier gelandet sind, weiß ich nicht. Jedoch hat mir diese kurze Zeit in Wellington gezeigt, dass da draußen wirklich noch welche existieren, denen die Zukunft nicht einfach so egal zu sein scheint. Ich Presse meine Lippen zusammen , und lächele. Maria, gebe ich im normalen Tonfall von mir. -  |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 19:23 | |
| Die junge Frau scheint sichtlich verwundert zu sein, dass wir zu ihr kommen und sie so einfach ansprechen. Außerdem macht sie den Anschein, dass sie über etwas nachdenkt. Doch äußert sie ihre Gedanken nicht. Was ich im Grunde genommen natürlich nachvollziehen kann, doch ich frage mich trotzdem was sie denkt. Ich kenne sie nicht, doch habe ich sofort das Gefühl, dass sie nett ist. Sie stellt sich uns dann als Maria vor und ich lächel sie ebenfalls an. Schön dich kennen zu lernen Maria entgegne ich dann und schaue sie freundlich und offen an. Darf ich fragen, ob du zu einem Tribe gehörst? Oder was dich hierher verschlägt? Bist du auch vor dem 2. Virus in Wellington geflohen oder kommst du von hier? plappere ich gleich weiter und schaue immer mal wieder zu Ram, um mich zu vergewissern, dass er es okay findet, dass ich sie so ausfrage. Ich bin ein ehrlicher Mensch, doch frage ich Fremde im Normalfall nicht einfach so sehr aus. Doch ihr Handeln gerade hat mir sehr imponiert und daher interessiert es mich, woher sie kommt und wer sie ist. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es schwer wird, näher an sie heranzukommen. Sie sieht nämlich nicht so aus, als würde sie gerne und viel mit ihr unbekannten Leuten sprechen und sich öffnen. Was ich in dieser Welt durchaus nachvollziehen kann. Aufmerksam und freundlich betrachte ich sie und warte darauf was sie mir antworten wird. |
|  | | Maria* Tribelos

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 19:36 | |
| Ich bin es nicht mehr wirklich gewöhnt, dass mir jemand so viel Fragen auf einmal stellt, so wie es die Mallrat namens Trudy gerade tut.Die Leute sind selbst mit ihren Worten misstrauischer geworden, egal auf welchem Platz der Welt man sich gerade befindet. Deshalb lasse ich die Fragen zuerst etwas sacken, bevor ich antworte.Immer mal wieder schaut sie zu ihrem Freund , und ich frage mich , ob es ihm überhaupt so recht zu sein scheint, dass seine Frau oder Freundin so offen zu mir ist. Jedoch denke ich nicht, dass sie sich von ihm den Mund verbieten lassen würde, den Eindruck mach sie keinesfalls auf mich, was ich gut finde. Jeder sollte so sein können , wie er ist, ohne dass ihm jemand etwas vorschreibt. So ist die neue Welt. Allerdings sollte man sich trotzdem an ein paar Regeln halt dass mit das Zusammenleben in irgendeiner Weise funktionieren kann, was mich gedanklich wieder zu Trudys Fragen bringt.Nein , ich gehöre zu keinem Tribe. Ich komme zwar von hier , aber war lange weg. Mal hier ,mal da.Was den 2. Virus betrifft, davon wusste ich nichts. Zu der Zeit war ich nicht mehr in Wellington, antworte ich knapp. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 19:50 | |
| Auch Maria betrachtet mich eindringlich und antwortet nicht sofort auf meine Fragen. Sie schaut Ram an und scheint sich zu fragen, wer er ist. Doch an seinem T auf der Strin lässt sich nichts anderes deuten, außer das er ein Techno ist. Aber das er der Chef ist weiß sie wohl nicht, was mir mehr als recht ist. Immerhin will ich nicht das er in Schwirigkeiten gerät nur weil ich meine Neugier auslebe. Als sie dann antwortet höre ich ich aufmerksam zu. Sie gehört keinen Tribe an und erzählt, dass sie zwar von hier kommt, doch lange weg war. Vom 2. Virus hat sie nichts mitbekommen, zu dem Zeitpunkt hat sie Wellington schon verlassen, erklärt sie weiter nüchtern und knapp. Sie lässt nichs durchblicken, auch wenn sie meine Fragen beantwortet, tut sie dies nur oberflächlich. Das freut mich, wir mussten damals fluchtartig die Stadt verlassen weil man nicht sagen konnte, wie genau es sich auswirkt. Wir wussten nur, dass es tödlich ist sage ich und muss an Mega denken. Er ist damals umgekommen dort und durch das Virus. Zwar war es auch seine Schuld, dass es freigesetzt wurde, doch trotzdem hätte er nicht sterben müssen. Wenn er doch nur offener und nicht so verbissen gewesen wäre. Traurig schaue ich zu Ram, der zu dem Zeitpunkt auch nichts mehr an unserer Situation ändern konnte. Sie war einfach zu verfahren und so haben wir unsere Heimat verloren. Der Gedanke, nie wieder dorthin zu können ist immer noch schmerzlich. Doch können wir daran nichts ändern und somit wird es einfach eine Erinnerung bleiben. Ich hole mich wieder aus diesen traurigen Gedanken heraus, indem ich die nächste Frage stelle. Wo willst du denn nun hin? Hast du schon ein Ziel vor Augen? Oder erkundest du einfach erstmal die Stadt? ich bin schon drauf und dran ihr anzubieten einfach mit in die Mall zu kommen. Denn sie sieht müde und hungrig aus, doch befürchte ich, dass ich damit zu weit gehen würde. Weil 1. Ram das sicher leichtsinnig finden würde und 2. ich eigentlich zu denen gehöre, die so ängstlich, wegen den vielen Fremden in unserem Zuhause waren. |
|  | | Maria* Tribelos

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 | Thema: Re: Straßen der Stadt Mi 13 Mai - 20:04 | |
| Aufmerksam hört sich Trudy an, was ich ihr kurz und knapp erzähle, woraufhin sie mir erzählt, dass sie damals Wellington von hier auf jetzt verlassen mussten, da man nicht wusste, wie schwerwiegend die Folgen des 2. Virus waren.Das erklärt zumindest , weshalb die Mallrats hier Fuß gefasst haben. Für einen Moment scheint sie an diese wohl sehr schlimme Zeit zurück zu denken , und auch ihrem Begleiter sieht man kurz an,dass dass bei beiden schmerzliche Spuren hinterlassen hat. Man baut sich etwas auf , und es wird wieder zerstört. Nachdem sie sich wieder gefasst hat , fragt sie im gleichen freundlichem Tonfall weiter, wo ich denn jetzt hin möchte, geschweige denn ein Ziel vor den Augen habe. Ich zucke mit den Schultern. Eigentlich weiß ich es selbst nicht so genau. Mal schauen , wo es mich hinzieht. |
|  | | Ram* Techno

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)
 | Thema: Re: Straßen der Stadt Do 14 Mai - 20:45 | |
| Das Verhalten der Dunkelhaarigen könnte der Anfang von etwas Neuem sein? Ich blicke Trudy etwas verständnislos an. Bei ihren weiteren Worten, wird mir aber klar, was sie meinen könnte. Sie hofft darauf, dass die Welt sich doch noch zum besseren wendet. Und das Mädchen zeigt ihr, dass es möglich ist. Es zeigt ihr, dass es Menschen gibt, die nicht nur an sich und ihren eigenen Vorteil denken. Die Situation hat einen symbolischen Charakter für Trudy. Ich nicke. „Ich hoffe, dass du Recht hast.“, sage ich nachdenklich, dennoch huscht ein Lächeln über meine Lippen. Ich bin noch immer ziemlich skeptisch. Trudy grinst mich an, als ich nachfrage, ob sie die Fremde wirklich ansprechen will. Sie ist nicht mehr zu bremsen. Auch ich umfasse ihre Hand und folge ihr dann gelassen zu der Dunkelhaarigen, in den schwarzen Klamotten. Was haben wir schon zu verlieren? Trudy spricht das Mädchen direkt mit ihrer warmherzigen Art an. Die Dunkelhaarige scheint da ein ganzes Stück reservierter zu sein. Sie mustert uns misstrauisch, nennt aber ihren Namen.
Das Mädchen sieht auch mich eine Weile an. Erwartet sie jetzt das ich mich ebenfalls vorstelle? Ich ziehe es vor erst einmal zu schweigen. Trudy ist von dem Mädchen sichtlich begeistert und fragt gleich nach, ob sie einem Tribe angehört und wie sie hierher gekommen ist. Ich halte mich aus der Unterhaltung raus, beobachte das ganze aber aufmerksam. Als Trudy mir einen kurzen Blick zuwirft, lächle ich sie an. Ich habe absolut nichts gegen diese Unterhaltung. Warum auch? Trudy erwähnt nun das zweite tödliche Virus und wirkt für einen Moment sehr nachdenklich und bedrückt. Sie sieht mich traurig an und ich drücke entschlossen ihre Hand. Ich hingegen trauere nicht eine Sekunde um Mega. Hinter seiner Fassade mag zwar ebenfalls nur ein verängstigter Junge gesteckt haben. Dennoch war er absolut gemeingefährlich. Und das hätte sich niemals geändert.
Die Dunkelhaarige erklärt, dass sie keinem Tribe angehört und auch noch nicht weiß, wo es sie als nächstes hinzieht. „Das heißt, du ziehst ganz alleine herum? Oder gibt es Leute, die dich begleiten?“, frage ich in die Stille hinein. Ich kann Maria nur sehr schwer einschätzen. Sie scheint jedoch nicht die Art von Person zu sein, die unbedingt mit anderen Leuten in Kontakt kommen will. Tatsächlich ist es daher umso bemerkenswerter, dass sie dem kleinen Mädchen den Apfel gegeben hat. Sollte sie sich alleine durchschlagen müssen, war das wirklich ziemlich selbstlos. - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Trudy* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 1081 Anmeldedatum: 02.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Straßen der Stadt Fr 15 Mai - 16:19 | |
| Aufmerksam mustert mich Maria und bekommt mit, dass die damalige Situation nicht spurlos an mir vorbei geht und ich für einen Moment an die schlimmen Geschehnisse zurück denke. Doch sie fragt nicht weiter nach. Ram drückt aufmunternd meine Hand, um mir zu versichern, dass er bei mir ist. Doch er sagt ebenfalls nichts dazu und so spreche ich einfach weiter. Maria antwortet, dass sie mal schaut, wo es sie hinzieht. Wieder bin ich kurz davor sie zu fragen, ob sie nicht mitkommen möchte. Zumindest um ein wenig zu Kräften zu kommen und mal ehrlich, ich denke nicht, dass es jemanden von den anderen interessiert, wenn sie dort ist. Sie könnte mitanpacken, wenn sie das möchte. Mir fällt auf, dass Ram ihr seinen Namen immer noch nicht gesagt hat und auch nicht so aussieht, als würde er das gleich nachholen wollen. Ich verstehe ihn gut, er ist in einer anderen Position als ich, er ist ein Anführer und muss immer auf der Hut sein. Amber ist genauso, auf Abstand und erstmal abwägen, was da für eine Person vor einem steht. Doch ich bin anders, ich lerne gerne neue Leute kennen. So war es mit Kay und auch mit Jordan. Da fällt mir meine Tochter ein, um die sich Kay immer noch kümmert und ich beiße mir auf die Unterlippe. Ram fragt währenddessen bei der Dunkelhaarigen nach, ob sie tatsächlich alleine herumzieht oder ein Begleiter auf sie wartet. Erwartungsvoll schaue ich sie an, denn auch mich interessiert diese Frage. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist alleine herumzuziehen. Auch wenn ich mich eine ganze Weile so gefühlt habe, war ich doch nie alleine, schon wegen meiner Tochter. Vielleicht hast du ja Lust uns ein Stück weiter zu begleiten bis zur Mall oder so? frage ich nach und liefere auch gleich die Erklärung dafür ich müsste nämlich langsam mal nach meiner Tochter schauen, die bei einer Freundin ist. |
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