The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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Nicolas*
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BeitragThema: Re: Felder   Fr 22 Mai - 10:40

Irgendwie fühle ich mich hier immer mehr fehl am Platz. Stumm folge ich der Unterhaltung von
Katniss und Darleen. Man merkt dem Mädchen an, das sie irgendwie an der Eco hängt. Spätestens
als sie ihr nach sieht sollte es jedem klar sein, auch wenn sie versucht sich im ersten Moment
zusammen zu reißen. Schlussendlich kullern ihr doch ein paar Tränen über die Wange. Marvin
schweigt, wahrscheinlich hält er es für das Beste, dass Darleen sich erst mal beruhigt. Da ich eh
nicht wüsste was ich sagen soll tue ich es ihm gleich.
Nachdem sie sich scheinbar wieder etwas gefangen hat fordert sie uns auf ihr zu folgen und erklärt
was so in ihren Augen zu tun wäre. Aufmerksam folge ich ihren Worten und frage mich wie ich
da helfen kann. Zum Glück ergreift Marvin mal wieder die Initiative. Ich finde es gut, schließlich hat
er eigentlich den Auftrag von seiner Frau erhalten und war hier auch schon mal, ganz im Gegensatz
zu mir. Beiläufig meine ich nur „Also ich helfe so gut ich kann. Ich hoffe nur das ich helfen kann.“
Vermutlich klinge ich für die Beiden dabei etwas verlegen, aber ich hab halt wirklich keine Ahnung
von handwerklichen Dingen.
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Darleen*
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BeitragThema: Re: Felder   Fr 22 Mai - 18:33

Selbst wenn Marvin und Nicolas meine Tränen bemerkt haben sollten, so lassen sie sich dies nicht anmerken. Sie erwähnen meine Trauer mit keinem Wort und ich bin ihnen dankbar dafür. Das letzte was ich jetzt gebrauchen kann, ist Mitleid. Die beiden scheinen wirklich in Ordnung zu sein und ich bin sehr froh, dass sie hier aufgetaucht sind. In mir wächst der Wunsch, hier zu bleiben und mich um den Hof zu kümmern. Meine Alternative wäre, mit Patsy zu den Mall Rats zu gehen, aber ich könnte niemals mit Ebony unter einem Dach leben. Außerdem verspüre ich nicht den Drang danach, mich einem Tribe anzuschließen. Ich möchte doch lieber frei sein und zu viele Menschen um mich herum, ertrage ich auch nicht. Die beiden hören aufmerksam zu, als ich ihnen erkläre, was es alles zu tun gibt. Marvin schlägt vor, dass sie sich als erstes um die Scheune kümmern werden und ich nicke ihm zu. Bei dem Feld können mir seine Leute helfen? Ich frage mich, wie viele Mitglieder die Soukies überhaupt haben und wer sich freiwillig zur Arbeit auf einem Bauernhof meldet.

Der Hühnerverschlag? „Der ist bei dem letzten Sturm eingestürzt. Die Hühner konnten sich aber alle retten. Sie sind in die Scheune umgezogen.“, sage ich und erröte etwas bei meiner letzten Bemerkung. Ich weiß nicht, wie wichtig den beiden die Hühner sind. Nicolas, der bisher alles stumm beobachtet hat meldet sich dann auch zu Wort. Er hilft gerne, wenn er es denn kann. Ich sehe ihn an. „So schwer ist das alles bestimmt nicht.“, sage ich aufmunternd zu ihm und lächle ihn an. Tatsächlich freue ich mich auf diese Herausforderung und ich habe meinen Entschluss gefasst. „Ich werde euch helfen.“, sage ich nun ziemlich entschlossen. „Ich bin froh, wenn ich auf dem Hof bleiben kann, er ist schon seit langem mein zu Hause...irgendwie.“ Ich bin zwar auch nicht die geborene Handwerkerin, aber ich habe keine Probleme mit harter Arbeit. Und ich möchte die Jungs wirklich unterstützen. „Habt ihr denn Werkzeug dabei? Und wollt ihr auf dem Hof übernachten? Oder geht ihr am Abend wieder in die Stadt zurück?“, frage ich nach.

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Marvin*
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BeitragThema: Re: Felder   Sa 23 Mai - 10:52

Langsam scheint Darleen sich zu beruhigen. Es war also doch ganz gut nicht nach zu fragen,
jedenfalls nicht jetzt, vielleicht frage ich sie später irgendwann einmal. Ich kann aber verstehen,
dass sie nicht gern allein ist, wer ist das schon. Es ist zwar schön hier draußen aber auch irgendwie
auch sehr einsam. Gerade wenn man so jung ist wie sie und weit und breit keiner ist, kann man sich
vielleicht schnell verlassen fühlen. Außerdem hat jeder gern mal jemanden zum Reden oder einfach
nur um sich. Ich frage mich ob sich vielleicht jemand findet, der hier zusammen mit Darleen leben
möchte einen Freund beziehungsweise eine Freundin, halt einfach jemanden der einem nicht nur
zeitweise hilft sondern auch Gesellschaft leistet. Aber um dieses Thema anzusprechen ist es mit
Sicherheit noch viel zu früh. Darleen muss erst einmal den Abschied verarbeiten und wer weiß was
mit Patsy ist, vielleicht bleibt sie ja hier.
Auf meine Frage was mit dem Hühnerstall ist meint sie er ist dem letzten Unwetter zum Opfer gefallen.
„Schade, dabei hat er so lange Zeit ohne unsere Hilfe überdauert. Vielleicht können wir ja einen neuen
bauen.“
meine ich dazu und frage mich warum sie so errötet, war vielleicht eine Bemerkung mehrdeutig
oder habe ich etwas anderes nicht mitbekommen. Auf unsichere Aussage von Nicolas meint sie nur,
dass es nicht so schwer sein kann und ich nicke zustimmend. „Ja zusammen kriegen wir das bestimmt hin.
Mach dir da keine Gedanken, wenn du keine Erfahrung hast. Wichtig ist nur das jemand hilft. Allein ist es
wohl kaum zu bewerkstelligen.“
sage ich freundlich und versuche ihm so seine Unsicherheit zu nehmen.
Dafür ist Darleen umso enthusiastischer und ich lächle nur freundlich. „Du kannst es gern als dein zu Hause
ansehen, wenn du es möchtest.“
entgegne ich auf ihre Aussage hin, dass sich freut hier bleiben zu dürfen
und weil ich noch ein leichtes Zögern bemerke. Bei ihrer Fragen fühle ich mich irgendwie auf dem falschen
Fuß erwischt. Soweit hatte ich gar nicht gedacht. So etwas wie einen Hammer und Nägel habe ich schon
dabei, aber sonst nichts. Auch habe ich natürlich nicht daran gedacht, dass wir länger hier sein könnten.
Etwas zögerlich antworte ich ihr „Naja ich habe Hammer und Nägel, sonst nichts weiter. Ein paar andere
Sachen sind noch im Geräteschuppen. An so etwas wie Übernachten hatte ich gar nicht gedacht. Aber ist
sicher sinnvoller wenn wir hier bleiben. Ich hoffe das ist ok für dich Nicolas. Patricia und Akona werden sich
bestimmt denken können, dass wir hier länger beschäftigt sind.“

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Nicolas*
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BeitragThema: Re: Felder   Sa 23 Mai - 11:56

Darleen und Marvin zeigen sich verständnisvoll über meine Unsicherheit, was meine handwerkliche
Begabung betrifft. Ich nicke zustimmend und sage nur „Danke.“ Mehr ist denke ich auch nicht nötig.
Über die Aussage von Darleen freue ich mich, denn es klingt für mich so als würde sie tatsächlich hier
bleiben wollen, obwohl sie scheinbar noch andere Optionen hat. Ich hoffe nur, das sie hier draußen
nicht völlig vereinsamt aber vielleicht gesellt sich ja irgendwann jemand zu ihr, der nicht nur kommt
um ihr hier auszuhelfen.
Als Darleen uns einige Fragen stellt sehe ich nur irritiert zwischen Marvin und ihr hin und her. Ich für
meinen Teil bin vollkommen unvorbereitet mitgekommen. Und das eigentlich auch nur weil Akona
und Patricia es für wichtig hielten. Auch Marvin scheint im ersten Augenblick etwas überfordert zu
sein. Schließlich beantwortet er dann doch noch ihre Frage. Wir sollen hier also übernachten, ich
weiß nicht so recht aber vermutlich hat er damit Recht, das es sinnvoller ist hier zu bleiben. „Ok,
dann bleiben wir halt hier. Ich hoffe nur wie brauchen nicht allzu lange, ich möchte Akona ungern
länger als nötig allein lassen.“
Wer weiß schon wem die Beiden in der Stadt so begegnen. Sicher
kann man sich ja nie sein, auch wenn der Marktplatz durch unsere Leute gut im Auge behalten wird.
Langsam setze ich mich mit Marvin und Darleen in Bewegung, um in Richtung Scheune zu gehen.

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BeitragThema: Re: Felder   Mo 25 Mai - 14:25

cf: Scheune

Mit schnellen festen Schritten gehe ich auf die Gruppe zu und erkenne beim Näherkommen, dass es sich bei einem der Kerle um den handelt, der damals mit seiner Freundin gerade den Hof mit einer Schubkarre verlassen hat, als ich hergekommen bin. Dabei ist das noch gar nicht so lange her. Allmählich entspanne ich mich, denn die Soukies haben immerhin ein gutes Recht hier zu sein, wo ihnen der Hof doch sozusagen mehr oder weniger gehört. Nur bedeutet das ebenso, dass es sein kann, dass demnächst noch mehr aus dem Tribe auftauchen werden und die Farm ohnehin keinen guten Platz, um alleine zu sein und nachdenken zu können, bieten würde. Durch die Wärme der Sonne kehren auch langsam die Gefühle zurück in meinen Körper. Meine Gedanken bleiben dagegen weiterhin kalt. Die Mall stellt für mich nicht wie damals ein Ziel dar, ein Zuhause, in das ich gerne zurückkehre und auf das ich mich freue. Ich empfinde mich fortsetzend als fremd, als kein Mitglied der Mall Rats mehr, falls es sie überhaupt noch gibt. Im Stamm ist alles so chaotisch gewesen, dass es mehr ein zusammengefwürfelter Haufen von Leuten ist, die einander früher vielleicht mal verbunden gewesen sind. Übrig geblieben sind viele Lücken, Probleme und Egoismus. Bei mir mit eingeschlossen, denn wirklich was auf die Beine gestellt habe ich auch nicht. Was allerdings ganz gut mit den Ursachen zu begründen ist, die vor meinem Bad durch meinen Kopf geschossen sind. All das verdränge ich nun jedoch und setze ein Lächeln auf, denn die Gruppe kommt nun genau auf mich zu.
"Guten Morgen, Darleen. Wie ich sehe, hast du Besuch. Ist Katniss schon weg?", sind die ersten Sachen, die mir einfallen. In einem der Männer erkenne ich den Anführer der Soukies, Marvin und es wundert mich, dass er so gut wie allein gekommen ist. Den zweiten jungen Mann kenne ich nicht, als ich auf dem Markt war, habe ich ihn niemals an einem der Verkaufsstände gesehen. Einen besonders selbstsicheren Eindruck machen die zwei vom Händlertribe dagegen nicht und ich frage mich, woran das liegt. Darleen scheint sich aber wohlzufühlen, denn sie sieht weder panisch aus, noch als würde sie ihre Begleiter so schnell wie möglich wieder loswerden wollen. Schon seltsam, wie schnell sich Ängste bilden und wieder verschwinden. Als sie mir zum ersten Mal auf dem Feldweg begegnet ist, hat sie auf mich jedenfalls nicht den Eindruck gemacht, als wäre sie jemand, der schnell Vertrauen fasst, im Gegenteil. Und was sie von Katniss über Sally und Nick mitbekommen hat, sowie die Szene mit Ebony, da hätte ich eher damit gerechnet, dass sie wieder verstörter ist, panischer. Womöglich hat meine Aussage über die Soukies aber auch gereicht, um sie zu beruhigen, was die Leute betrifft, die sich den Hof indirekt angeeignet haben.
Diesmal haben die Soukies kaum Gepäck dabei, eigentlich nichts Großartiges, obwohl das Haus von den Räumen her, die wir gesehen haben, ziemlich leer ist. Was sie wohl hier wollen?

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Zuletzt von Patsy* am Di 26 Mai - 9:52 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Felder   Di 26 Mai - 9:01

Mir wird bewusst, dass ich mir von den drei möglichen Varianten, wieder einmal die einsamste ausgewählt habe. Mein Blick fällt auf das große Bauernhaus, mit seinen vielen, verlassenen Zimmern. Doch das hier ist mein zu Hause und ich möchte es nicht verlieren. Ich will nicht in die Stadt gehen, in der alles grau und zugemüllt ist, sondern in der Natur bleiben. Ich atme einmal tief durch. Dafür muss ich eben einen hohen Preis zahlen, aber so ist das nun einmal im Leben. Außerdem gewöhnt man sich an alles, auch an die Einsamkeit. Manchmal nagt sie an mir, wie ein gefräßiges Tier, schnürt mir regelrecht die Kehle zu und verursacht eine schreckliche Panik in mir. Aber in diesen Situationen singe ich einfach leise vor mich hin oder erzähle mir selber Geschichten.  Andere würden mich sicher für verrückt halten. Aber es hilft! Ich lächle leicht in mich hinein. Ja, ich werde bleiben. Und ich hoffe nicht darauf, dass irgendwann, irgendjemand hier auftaucht, um mir längerfristig Gesellschaft zu leisten. So etwas passiert in Märchen. Aber das hier...ist die Realität. Vielleicht kann ich aber einen der vielen streunenden Hunde zu mir locken. Wenn er nett ist, könnten wir zusammen hier leben.

Außerdem gibt es jetzt Menschen, wie Patsy, Katniss, Nicolas und Marvin in meinem Leben, die vielleicht manchmal zu Besuch kommen. So schlecht klingt das alles gar nicht! Ich blicke zu Marvin, als er nun seine Stimme erhebt. Er schlägt vor, dass wir einen neuen Hühnerstall bauen könnten. Ich nicke. „Die Bretter habe ich alle in die Scheune getragen. Daraus lässt sich sicher schnell etwas neues machen.“ Marvin ist es auch, der Nicolas aufmunternde Worte entgegenbringt. Er sagt, dass es nicht wichtig ist, wie talentiert man ist, vielmehr kommt es darauf an, dass es überhaupt Menschen gibt, die mit anpacken. Ich lächle ihn bei seinen Worten an. Marvin scheint wirklich nett zu sein. Ein Leuchten erreicht meine Augen, als er noch erwähnt, dass ich den Hof als mein Zuhause ansehen kann. Diese Worte bestätigen mich darin, dass nun alles irgendwie besser wird. Immerhin muss ich mich nicht mehr in der Scheune verstecken. Marvin scheint sich über seinen Verbleib auf dem Hof keine weiteren Gedanken gemacht zu haben, umso zögerlicher antwortet er. „Hammer und Nägel sind okay. Ich schau gleich mal im Geräteschuppen, was wir noch so da haben.“

Marvin will die Nacht über hier bleiben, Nicolas stimmt zögernd zu. Ich glaube, er ist nicht ganz so gerne hier. Patricia und Akona sind scheinbar die Frauen der beiden, die in der Stadt zurückgeblieben sind. „Du bist lieber in der Stadt, stimmt's?“, frage ich Nicolas, als wir uns langsam zur Scheune begeben. Ich halte inne, als eine Gestalt auf uns zukommt. Es ist Patsy. Sie wirkt irgendwie anders, als gestern. Sie ist ein bisschen blass um die Nasenspitze und schaut alles andere als glücklich drein. Etwas besorgt mustere ich sie. Was wohl mit ihr los ist? Als sie mich begrüßt, schenke ich ihr ein Lächeln. „Hallo Patsy. Ja, Katniss ist eben aufgebrochen. Hast du gut geschlafen? Es ist noch etwas Rührei da, wenn du magst.“ Ich nicke zur Feuerstelle. Noch wird das Essen nicht ganz kalt sein. Ich werde ihr Katniss' Nachricht später übermitteln. „Das sind Nicolas und Marvin, ich weiß nicht ob ihr euch schon kennt.“, sage ich mit einer leichten Kopfbewegung zu den Jungen. „Sie sind hier um sich etwas um den Bauernhof zu kümmern.“ Ich frage mich, ob Patsy auch bald zurück in die Stadt gehen wird. Wenn dem so ist, wundert es mich, dass sie alles andere als erfreut aussieht. Gerne würde ich sie fragen was los ist, aber vor den Jungen scheint mir das unpassend zu sein.

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BeitragThema: Re: Felder   Mi 27 Mai - 23:00

Gerade auf dem Weg zur Scheune kommt uns ein Mädchen entgegen. Auf den zweiten Blick erkenne ich
das es Patsy ist. Ich erkenne sie sofort an ihrer auffälligen Frisur. Warum sie wohl hier draußen ist, aber
wer weiß vielleicht möchte sie nur dem Chaos der Stadt entfliehen. Viele andere haben sich ja auch
zurückgezogen. Außerdem weiß ich das neben den Technos auch die Mall Rats ganz schön gelitten haben.
Während wir weiter gehen erwähnt Darleen, dass sie die Bretter vom Hühnerverschlag in die Scheune
gebracht hat und man schnell wieder etwas neues daraus machen kann. Zustimmend nicke ich. Ihre Frage
an Nicolas überrascht mich etwas, aber so wirklich ist es nicht zu übersehen, dass er sich hier
fehl am Platz fühlt. Als wir Patsy erreicht haben, begrüßt diese Darleen und erkundigt sich nach Katniss.
Zunächst antwortet Darleen und bietet der Mall Rat Rührei an, was sie wahrscheinlich eh für Katniss, Patsy
und sich selbst zubereitet hatte. Umso dankbarer bin ich, dass sie uns eingeladen hat.
Nach einer kurzen Pause stellt sie uns vor, wobei ich mir sicher bin das Patsy sich erinnern kann wer
ich bin. Als Darleen unseren Grund der Anwesenheit erklärt hat beschließe ich mich noch ergänzend
zu äußern. "Wir haben uns ja bereits kennengelernt, mehr oder weniger. Schön dich wieder zu sehen.
Nicolas kennst du vielleicht nicht er betreut das blaue Haus am Markt und vertritt mich ab und an
auf dem Markt. Wir sind hier weil meine Frau uns darum bat, uns um den Hof ihrer Eltern zu kümmern."

Einen Moment erinnere ich mich an unser Aufeinandertreffen zurück. Es war auf dem Markt und ein
zwielichtiges Pärchen hatte sie und ihren Begleiter bedroht, bevor Nicolas und ich eingeschritten sind.
Erst in dem Moment fällt mir ein, dass die Beiden sich doch kurz begegnet sind, aber das ist gerade egal.
Viel mehr kommt mir der Typ in den Sinn "Wo hast du denn deinen Begleiter gelassen? Geht es
ihm gut? Er sah damals nicht so fit aus."

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BeitragThema: Re: Felder   Mi 27 Mai - 23:15

Gemütlich laufen wir weiter zur Scheune. Darleen und Marvin unterhalten sich über den Hühnerstall
und solchen Kram. Ich hingegen bin etwas abwesend. Erst die Frage von Darleen lässt mich wieder
aufmerksam werden. "Ja, na ja ich bin in der Stadt groß geworden und fühle mich auch ganz wohl.
Ich habe zwar schon in freier Natur geschlafen, gerade wenn ich zwischen den Städten hin und her
gereist bin um meine Geschwister und Freunde zu suchen, aber so wirklich dauerhaft außerhalb zu
leben ist nichts für mich."
antworte ich wahrheitsgemäß und freundlich.
Kurz darauf treffen wir auf ein Mädchen, dass allem Anschein nach Patsy ist. Irgendwo her kommt
mir ihr Gesicht bekannt vor, nur kann ich mich nicht sofort daran erinnern woher. In der letzten Zeit
habe ich viele Leute kennen gelernt, schon allein durch meine Arbeit auf dem Markt oder durch das
Wohnhaus. Nachdem Darleen aufgeklärt hat wer wir sind und warum wir hier sind harkt sich Marvin
in das Gespräch ein. Er scheint sie, zumindest flüchtig, zu kennen. Marvin schildert ihr ebenfalls das
wir auf Wunsch seiner Frau hier sind. Seine Fragen an Patsy über ihren Begleiter irritieren mich. Bis
mir dunkel eine Erinnerung hoch kommt. Da war etwas auf dem Markt gewesen. Ich glaube es war
eine Auseinandersetzung mit so einem Diebespärchen. Marvin und ich sind damals eingeschritten.
Außerdem kann ich mich erinnern, dass ihr Begleiter so etwas wie einen Schwächeanfall oder so hatte.

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BeitragThema: Re: Felder   Sa 30 Mai - 20:27

Darleen sagt noch etwas zu den Männern, meint sie könnte in den Geräteschuppen gehen, um nachzusehen, was sich dort noch so befindet und als sie dann mit den beiden anderen vor mir steht, lächelt sie zufrieden, sodass es mir bestätigt, dass es ihr gut geht und sie nicht nur Gute Miene zu bösem Spiel macht, um einer Gefahr - die sie vielleicht doch als solche wahrnimmt, ob es nun eine ist oder nicht - aus dem Weg zu gehen und erwidert mein Hallo. Katniss habe ich ihren Worten nach also gerade verpasst. Dabei..ich weiß nicht. Womöglich würde ich mich besser fühlen, hätte ich ihr vor ihrem Weiterziehen in die Stadt oder zu dem unbekannten Tribe ein paar ermutigende Worte sagen können. Ich bin gestern hart zu ihr gewesen, doch ich hasse sie keinesfalls.
Als Darleen mich darauf anspricht, wie meine Nacht gewesen ist, strecke ich unwillkürlich die vom kalten Wasser noch halbtauben und verspannten Glieder durch. Eine meiner Schultern knackt. Paul hatte manchmal die Angewohnheit, das mit seinen Fingern extra zu machen und unsere Nachbarin früher hat ihn wenn sie es gesehen hat, als wir draußen spielten oder so, immer gerügt, weil das angeblich schädlich wäre und dafür sorgen würde, dass Wasser in die Gelenke kommt. Ich habe nie herausgefunden, ob das tatsächlich stimmt, unsere Eltern glaubten es zumindest nicht und Paul hat die Nachbarsfrau sowieso nicht leiden können. Ein Schatten huscht über mein Gesicht. Ich hoffe, Paul geht es gut, wo auch immer er sein mag. Da ich nicht dafür sorgen möchte, dass Darleen sich Gedanken über meinen Zustand macht, schon gar nicht jetzt, wo das vertraute Gefühl aufgrund der Anwesenheit der beiden Herren erst recht weg ist und ich sicher nicht damit beginnen werde, über meine Probleme zu sprechen, nicke ich als Antwort nur und meine dann: "Der Boden war okay, ein dauerhaftes Lager sollte ich dort allerdings nicht aufschlagen, schätze ich. Und du? Schade, dass ich Katniss verpasst habe, ich hätte gern noch kurz mit ihr gesprochen. Und danke, das Essen nehme ich gerne an." Eigentlich habe ich keinen Hunger, doch ich schätze die Mühe des jungen Mädchens und etwas im Magen zu haben, ehe auch ich losziehe, wäre wohl nicht schlecht. Ich denke an die Hühner, die wir früher in Wellington in der Mall gehalten haben. Henrietta und die anderen, die uns auch mit Eiern versorgt haben und an Zandra, die sonst immer so fixiert auf ihre schönen Klamotten gewesen ist und sich nie die Hände schmutzig gemacht hat. Nach ihrer Hochzeit hat sie es trotzdem gewagt, eins unserer Haustiere zu klauen und es umzubringen, um etwas anderes als Dosenbohnen essen zu können. Wie sie das tun konnte, habe ich nie verstanden. Uns anderen ging es immerhin auch nicht besser und die Hochzeit ist ein schönes Fest gewesen- die zweite jedenfalls, bei der es keinen Überfall gegeben hat - aber dass unser Huhn dafür sein Leben lassen musste, fand ich nicht gerecht. Die Erinnerung verfliegt, als Darleen weiterspricht und meint, Nicolas und Marvin würden sich um den Hof kümmern wollen. Das Haus sieht zwar noch ganz in Ordnung aus, an manchen Stellen hat es Pflege jedoch wirklich nötig. Ob sie das Zimmer des Jungen, in dem wir geschlafen haben, wohl verändern werden? Irgendwie tut es weh, das zu denken, weil es sich so lebendig anfühlt, dass es ein kleiner Mord wäre, wenn man das wegnähme, das diese Atmopshäre schafft, selbst wenn sie etwas gruselig ist.
Marvin sorgt bei mir dann für Verwirrung, indem er meint, wir würden uns bereits kennen. Vom Markt, natürlich, ich weiß, dass er zu den Soukies gehört oder ihr Anführer ist, doch ich kann mich nicht daran erinnern, ihn näher zu kennen. Womöglich ist das auch eher eine banala Begegnung gewesen, die von den anderen Geschehnissen in der letzten Zeit übermalt worden ist. Ich krame in meiner Erinnerung, während Marvin weiterhin sagt, Nicolas sei für ein Haus am Markt zuständig und dann spricht er mich auf einen Begleiter an. Elyas, kommt es mir in den Sinn. Es scheint eine Ewigkeit lang her zu sein, als ich diesen damals auf dem Markt aufgegabelt habe, denn an diesem Tag bin ich selbst erst zurück in die Stadt gekommen. Elyas ging es nicht so gut, dann hat uns auch noch so ein verrücktes Pärchen angemacht, das ich keinem Tribe zuordnen habe können. Also sind es wohl bloß zwei Wichtigtuer gewesen oder eben Leute, die gern Ärger machen, aus purer Langeweile oder um sich selbst besser zu fühlen.
"Euer Plan klingt gut. Wirst du ihnen helfen, Darleen? Oder hast du dich entschieden, mit in die Stadt zu kommen? Allzu lange bleiben werde ich wohl auch nicht mehr, weil ich noch vor dem Abend in der Mall ankommen möchte", entgegne ich zunächst freundlich, an Marvin gewandt fahre ich dann fort: "Du meinst Elyas? Ich weiß nicht genau, wo er nun steckt. Er war eine kleine Weile in der Mall, ist dann allerdings wieder seines eigenen Weges gegangen. Darum kann ich nun auch keine genaue Aussage über seinen Gesundheitszustand machen."
Wirkliche Sorgen habe ich dagegen nicht. Vince ist soweit ich weiß ja mit Elyas gegangen, oder? Und bei Schwierigkeiten wissen beide ja, dass sie in die Mall zurückkehren können. Wobei...Vince war mit Sally zusammen und...wie es ihn mitgenommen hat oder mitnehmen wird, sollte er vom ganzen Ausmaß der Sache mit seiner Freundin - oder nun Exfreundin erfahren - möchte ich mir jetzt noch nicht ausmalen. Ein bisschen leid tut er mir dennoch.

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BeitragThema: Re: Felder   Sa 30 Mai - 21:40

Nicolas antwortet mir, dass er wirklich lieber in der Stadt lebt. Dauerhaft würde er sich hier nie niederlassen. Er erwähnt seine Geschwister und Freunde, für die er weit gereist zu sein scheint. „Hast du sie...gefunden?“, frage ich leise und zurückhaltend. Vermutlich bin ich gerade ein bisschen zu neugierig. Aber es interessiert mich wirklich. Ich wüsste gar nicht, wo ich meinen Bruder suchen sollte. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass er schon lange tot ist. Ich spüre es. Seit seinem Verschwinden ist es, als hätte man mir einen Teil meines Herzens herausgerissen. Ich fühle keine Hoffnung mehr. Ich glaube ich würde anders fühlen, wenn er noch leben würde. Als ich Patsy frage, ob sie gut geschlafen hat, streckt diese sich unwillkürlich. Scheinbar war der Boden etwas ungemütlich. Noch immer frage ich mich, was sie so plötzlich dazu bewog, doch nicht mit Katniss und mir in einem Bett zu schlafen. Doch das geht mich nichts an und ich akzeptiere ihre Entscheidung. Tatsächlich erklärt sie nun, dass sie dort nicht dauerhaft schlafen würde. Allerdings geht sie nicht weiter auf ihren Gemütszustand ein. Sie ist ein starkes Mädchen, was aber noch lange nicht heißt, dass sie nicht ebenfalls traurig sein kann und schlechte Tage erwischt.

Ich nicke auf ihre Frage hin, ob ich gut geschlafen habe. „Klar, das war das erste Mal seit Jahren, dass ich auf einer richtigen Matratze geschlafen habe. Ich fühle mich wie neu geboren.“, sage ich und lächle das Mädchen tatsächlich ein bisschen glücklich an. Für mich war das Luxus! Ich freue mich darüber, dass Patsy sich noch etwas von dem Essen nehmen möchte. Sie bedauert es, dass Katniss schon weg ist und hätte gerne noch mit ihr gesprochen. Ich schaue kurz auf den Boden und rufe mir Katniss' Gesichtszüge in Erinnerung. Ich weiß, dass diese Bilder im Kopf mit der Zeit verblassen werden, dann ganz verschwinden. Ob ich sie jemals wiedersehen werde? Ich schaue wieder zu Patsy und gehe langsam auf sie zu, bleibe dicht vor ihr stehen und lege sanft meine Hand auf ihre Schulter. „Ich soll dir noch etwas von ihr ausrichten.“, sage ich so leise, dass die Jungen meine Worte vermutlich nicht verstehen. „Du sollst nichts schlechtes von ihr denken, sie wollte dir nie schaden. Wenn sie etwas herausgefunden hat, wird sie sich allein an Amber wenden. Sie hat dir deine Kritik nicht übel genommen, glaub mir.“

Ich lasse meine Hand wieder sinken, mustere das Mädchen aber noch eine Weile. Sie sieht wirklich blass aus. „Wirklich alles okay?“, flüstere ich also und sehe sie besorgt an. Ich habe Patsy genau wie Katniss in mein Herz geschlossen und kann es einfach nicht sehen, wenn es ihnen nicht gut geht. Marvin erklärt Patsy nun, weshalb die beiden hier sind. Scheinbar kennen sie sich, auch wenn die junge Mall Rat etwas verwirrt zu sein scheint. Marvin redet von einem Begleiter, der in einem schlechten Zustand war. Ob das ihr Freund war?, huscht es mir durch den Kopf. Doch diese Gedanken werden von Patsys Stimme verscheucht. Ob ich hier bleiben werde um den Jungen zu helfen? Erneut macht sie mir das verlockende Angebot, ihr in die Mall zu folgen. Ich seufze leise und nicke dann. „Ich habe mich entschieden, hier zu bleiben. Sicher ist Ebony in der Mall und ich könnte nie mit ihr unter einem Dach leben.“ Ich mache sie dafür verantwortlich, dass ich so alleine bin. Dass mein älterer Bruder von den Locos verschleppt und vermutlich getötet wurde. Ich habe überlebt, weil ich feige war, weil ich Angst hatte und stumm meine Zeit in der Lagerhalle abgesessen habe. Mein Bruder wollte rebellieren, er wollte diese Leute zur Rechenschaft ziehen und wurde verschleppt. Irgendwie ist es ungerecht. Er sollte jetzt hier stehen, nicht ich.

„Aber es ist nicht nur das. Ich fühle mich hier wohl. Es ist ein einsamer Ort...aber ein schöner.“ Patsy erklärt, dass sie auch bald in die Mall aufbrechen wird und ich nicke. Noch ein Abschied. Heute ist ein verdammt trauriger Tag. „Kommst du mich mal wieder besuchen?“, frage ich schüchtern nach. Mein Herz schnürt sich zusammen und ich seufze, versuche den unangenehmen Knoten in meiner Brust weg zu atmen. Es hilft...ein bisschen. Patsy fragt nun bei Marvin nach ob er einen Elyas gemeint hat. Scheinbar ist das nicht ihr Freund, da sie ziemlich sachlich über ihn redet und dann erwähnt, dass sie nicht weiß, wo er sich momentan aufhält.

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BeitragThema: Re: Felder   Do 4 Jun - 21:40

Als Nicolas Darleen erzählt das er eher ein Stadtmensch ist kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Doch bei
dem Punkt vermisste Familienmitglieder und Freunde vergeht es mir wieder. Mich selbst hat es nicht so getroffen
wie andere, aber das mag auch daran liegen, dass ich keine Geschwister oder andere Verwandte habe. Na ja ich
weiß zwar, dass der Bruder meiner Mutter Kinder hatte aber ich kann mich weder an ihre Namen noch an ihre
Gesichter erinnern. Dafür ist es viel zu viele Jahre her. Meine Familie hatte schon Jahre vor dem Virus keinen
Kontakt mehr zu ihnen. Darleen wirkt auf mich auch so als würde ihr jemand fehlen aber sie, im Gegensatz zu
meinem Kumpel, hoffnungslos zu sein.

Während Darleen kurz mit Patsy spricht lasse ich meinen Blick noch einmal über den Hof schweifen. *Manchmal
frage ich mich wie das Leben von Patricia und mir verlaufen wäre, wenn es den Virus nicht gegeben hätte. Ob
mich ihre Eltern gemocht hätten und ob sie noch hier leben mit ihrer Familie zusammen leben würde. Aber Vielleicht
hätten wir uns gar nicht erst kennen gelernt. Über Wahrscheinlichkeiten nachzudenken bringt sicher nichts, na ja außer
vielleicht Unsicherheit und Depressionen.*
Schnell schüttle ich die Gedanken wieder von mir. Kurz darauf wendet sich
Patsy mir zu und beantwortet mir meine Fragen. Elyas hieß er also. Mich überrascht ihre Aussage, dass er nur kurze
Zeit in der Mall geblieben ist. Ich dachte die beiden kennen sich, aber vielleicht wirkte es in der Situation nur so, weil
sie hilfsbereit war. Aber da ich ihn auch nicht wirklich kenne quittiere ich ihre Antwort mit einem freundlichen „Ach so, na dann.“

Als Darleen Patsy frage damit beantwortet, dass sie entschieden hat hierzu bleiben, freue ich mich irgendwie. Es ist
wirklich schön hier. Auch wenn ich mich im selben Moment frage wer ihr hier draußen Gesellschaft leisten wird. Viele
verirren sich ja nicht hier her aber man weiß ja nie. Man sollte nicht allein hier leben finde, nicht auf Dauer, finde ich.
Darleen scheint sich darüber aber gerade keine Gedanken zu machen und ich möchte sie auch nicht unnötig verunsichern.
Schließlich haben Nicolas und ich ihr gut zugeredet. Kurz lächle ich das junge Mädchen an bevor sie sich irgendwie schon
von Patsy zu verabschieden scheint. Sie wirkt traurig, auch wenn Patsy ja sicher nicht für immer geht. Darleen ist auch
noch sehr jung da verarbeitet man Abschiede anders, vor allem wenn man die Person gern hat. Ungern möchte ich mich
in den Dialog zwischen Patsy und dem jungen Mädchen einmischen also gebe ich Nicolas ein Zeichen mit mir ein paar
Meter weiter zu gehen. So können wir uns die Scheune schon mal genauer ansehen.


Out: Danke für eure Geduld Smile

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BeitragThema: Re: Felder   Do 4 Jun - 22:16

Darleen hört mir aufmerksam zu und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie ein ähnliches Schicksal mit mir teilt. Was
seit dem Virus nichts all zu besonderes ist. Viele von uns suchen jemanden von früher. Im Gegensatz zu den Meisten
wirkt sie resigniert. Auch wenn sie mich fragt ob ich sie bereits gefunden habe. Eigentlich möchte ich sie nicht enttäuschen
aber ehrlich wie ich bin schüttle ich den Kopf. "Nein auf meiner Reise durch Neuseeland habe ich niemanden getroffen.
Vielleicht war ich aber auch immer nur zur falschen Zeit am falschen Ort oder hätte irgendwo länger warten müssen."
Füge
dann aber mit einem Lächeln an "Jedenfalls würde das erklären warum ich erst vor ein paar Tagen zufällig einen alten
Schulfreund wieder getroffen habe. Er hat sich anscheinend mit dem Bruder meiner Freundin angefreundet, welcher sie
besuchen wollte. Man sollte also nie die Hoffnung ganz aufgeben, manchmal kommt es anders als man es erwartet."
Ich
hoffe das ich mit meiner letzten Antwort etwas Hoffnung geschenkt habe, nicht das Darleen vielleicht noch tauriger wird.
Schließlich weiß ich ja auch nicht, ob es bei ihr nur darum geht das sie jemanden vermisst oder das sie jemanden verloren
hat, mal abgesehen von ihren Eltern und anderen erwachsenen Verwandten.

Als Darleen sich mit Patsy unterhält tue ich es Marvin gleich und mische mich nicht ein, es wäre unhöflich. Stattdessen
beobachte ich Marvin. Er wirkt nachdenklich, jedenfalls für einen kurzen Moment. Aber gut wer stellt sich nicht ab und an
mal die ein oder andere Frage. Ich frage mich ja auch was unsere Frauen alleine so treiben. Ich hoffe nur es ist nichts
passiert und es geht ihnen gut, aber die letzten Tage waren ja auch ohne irgendwelche Vorfälle. Nur weiß noch keiner
wer hinter den Anschlägen steckte und warum es vor allem die Mall Rats und Technos traf. Und was es mit dem Abtauchen
von anderen Gruppen auf sich hat. Zur Zeit scheint es keine verlässlichen Informationen zu geben. Es wird sogar gemunkelt,
dass einer der Technos einen Doppelgänger haben soll. Aber es kann auch eine Finte sein, wer weiß das schon. Wenn man
nur mehr wüsste, dann wäre man nicht so im ungewissen und ich müsste mir keine Sorgen um Akona und die anderen
machen. Zum Glück ist ihr Bruder in der Nähe.

Plötzlich gibt Marvin mir ein Zeichen ihm zu folgen, nachdem er kurz mit Pasty gesprochen hat. Das Einzige was ich
mitbekommen habe ist, dass der Typ nicht mehr in der Mall ist. Wenn ich so nachdenke habe ich ihn vor kurzem mit
der Postbotin Anna auf dem Markt gesehen, als diese Techno-Weiber sich so aufgespielt haben. Da war auch dieser
junge Mann, der den Beiden ohne Angst die Stirn geboten hat. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Technos ja
nicht gerade zimperlich mit anderen umgehen und auch ohne ihre Zapper gefährlich sind. Aber der Kerl hatte es sogar
geschafft die Leute um sich herum zu motivieren. Ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird den
zu sehen. Ich nicke Marvin zu und folge ihm in Richtung Schuppen. Es schaut meiner Meinung gar nicht so schlimm aus.
Nur frage ich mich wie wir da oben ran kommen sollen.

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BeitragThema: Re: Felder   Fr 5 Jun - 17:40

Anders als bei mir ist Darleens Nacht auf dem Bett offensichtlich sehr erholsam gewesen und das freut mich für sie. Jeder verdient es, einen richtigen Schlafplatz zu haben, der einem das verschafft, was man benötigt, der ein Ort ist, an dem man sich wohlfühlt und die Rast bekommen kann, die man benötigt.
"Das freut mich für dich. Gestern war ein richtig anstrengender Tag", entgegne ich und bin verdutzt, als sie ein paar Schritte auf mich zu macht, sodass ihre nächsten Worte, die sie ganz leise sagt, nur mich erreichen und von den anderen beiden nicht gehört werden können. Um alles zu unterstreichen, ruht ihre Hand auf meiner Schulter. Katniss macht sich also Sorgen, ich würde sie für das verurteilen, was sie getan hat, sie womöglich gar hassen?! Es tut mir leid, dass es bei ihr eventuell so angekommen ist, ich weiß, ich bin sehr tadelnd gewesen, aber ich wollte keineswegs bezwecken, dass Katniss glaubt, ich würde sie nicht mehr mögen. Ihr Vorgehen, in dem sie mir von Darleen ausrichten lässt, ich sollte über alles stillschweigen, was sie mir gesagt hat, bis sie die Angelegenheit selbst mit Amber und den anderen regeln wird, sobald sie zurückkommt, finde ich dann wieder etwas zu...egoistisch. Sie erwartet ziemlich viel von mir, denn ich darf nicht nur nichts sagen, notfalls muss ich sogar lügen und wer weiß, was ist, wenn Katniss bei ihrer Mission etwas zustößt und sie gar nicht zurückkommen kann? Wie würden wir davon erfahren und wären Nick und Sally da schon längst über alle Berge? Ich bin im Zwiespalt, Darleen muss ich da nun jedoch nicht weiter mit hineinziehen, so dass ich lediglich ihr Lächeln erwidere.
"Danke, das ist lieb von dir, mir das zu sagen. Aber..ich denke nicht schlecht von Katniss, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Nur ich weiß, wie schlimm es in der Mall vielen ging, wegen dem, was ihr Bruder ein paar der Mall Rats angetan hat und vielleicht auch ein paar anderen. Und dann das mit Ebony...trotz dem ich sie nicht leiden kann, hat es mich sehr aufgewühlt. Doch ich kann auch Katniss verstehen und dass sie dich beschützen wollte."
Darleen lässt mich los, wirft mir allerdings eine besorgten Blick zu. Nun ist jedoch nicht der Zeitpunkt dafür, um über meinen Bruder zu sprechen oder über die anderen Dinge, die mich belasten. Obwohl sie mir mit Sicherheit bereitwillig zuhören und helfen wollen würde. Aber was könnte sie schon ändern? Ihr ging es garantiert nicht besser als mir und ich will nicht, dass Darleen durch mich an etwas erinnert wird, das sie am Ende auch traurig macht. Schon gar nicht jetzt, wo sie so glücklich wirkt.
Ich nicke.
"Ja, ich hab nur kurz an jemanden von früher gedacht. Ist aber nicht so wichtig, mach dir keinen Kopf, okay", wiegele ich beruhigend ab.
Schließlich stimmt es mich aber doch betrübt, dass Darleen allein hier draußen bleiben, will, gleichzeitig bin ich stolz auf sie. Sie hat es bisher auch geschafft, da wird sie die weitere Zeit ohne uns auch meistern. Und sollte sie mal Hilfe benötigen, dann weiß sie, wo sie zumindest mich finden kann. Genau das sage ich ihr auch.
"Nun hast du ja auch ein sicheres Zimmer, das du bewohnen kannst und wenn Marvin und Nicolas noch ein bisschen bleiben, was ganz danach aussieht, weil es hier echt viel zu machen gibt, bist du ja nicht alleine. Ich komme dich aber auf jeden Fall mal besuchen. Das mit Ebony kann gut möglich sein, denn die Mall Rats sind wohl einer der einzigen Tribes, die sie selbst jetzt nicht direkt abweisen würden, so viel sie auch verbrochen hat. Allein wegen unserer gemeinsamen Vorgeschichte und allem. Ich hätte mich trotzdem gefreut."
Die beiden jungen Männer hören nur mit halbem Ohr zu, alles bekommen sie immerhin kaum mit. Auf meine Schilderungen bezüglich Elyas geht Marvin nicht weiter ein, wieso sollte er auch, Freunde waren die beiden ja soweit ich weiß nicht. Es war sowieso wohl eher eine sporadische Frage, um überhaupt etwas zu sagen oder in Erinnerung zu rufen, wo wir uns bereits mal begegnet sind. Ohne noch etwas zu sagen, bedeutet der Anführer der Soukies seinem Kumpel weiterzugehen. Ehe er dem Zeichen folgt, sagt Nicolas noch etwas von wegen dass er auf seinem Trip durch das Land niemanden getroffen hätte, obgleich für mich nicht ersichtlich ist, von wem er spricht. Dann fährt er fort, meint, er habe einen Schulfreund wiedergetroffen. Anschließend verschwindet auch er.
"Naja, ich nehme mir dann noch was von deinem Frühstück mit und werde mich gleich auf den Weg machen. Es dämmert nun zwar schon, aber eine weitere Nacht zu warten, bis ich zurückkehre, würde ich nicht aushalten. Ich wünsche dir alles Gute und bis bald", verabschiede ich mich von Darleen, um es nicht weiter hinauszuzögern und umarme sie kurz, da ich nicht weiß, ob sie das wirklich mag, einfach so zu gehen, fände ich dagegen noch viel seltsamer. Sie erwidert meine Umarmung, als wir uns voneinander lösen, lächeln wir, danach gehe ich zur Feuerstelle. Ich lasse mich auf meinen alten Baumstumpf von gestern fallen, picke mir die Reste des Eis aus der Pfanne und freue mich darüber, dass Darleen so lieb gewesen ist und sich mit dem Bottich und dem Essen so sehr um Katniss und mich gekümmert hat. Als ich fertig bin, stehe ich auf, werfe meinen Rucksack über die Schulter und laufe zurück gen Stadt.

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BeitragThema: Re: Felder   So 7 Jun - 13:22

Nicolas beantwortet meine Frage mit einem leichten Kopfschütteln. Er hatte keinen Erfolg bei der Suche nach seinen Freunden und Verwandten. Dennoch scheint er noch Hoffnung zu haben und erwähnt, dass er vielleicht nur länger an einem Ort hätte bleiben müssen um die gesuchten Personen zu finden. Er erwähnt einen alten Schulfreund, den er kürzlich wiedergetroffen hat und ich erwidere sein Lächeln zaghaft. Man sollte also nie seine Hoffnung aufgeben? Ich freue mich darüber, dass er trotz allem sein positives Denken nicht aufgegeben hat. Dennoch habe ich es aufgegeben zu hoffen. Immerhin kann ich so auch nicht mehr enttäuscht werden. Ich schaue Nicolas also etwas nachdenklich an, nicke dann aber. „Vielleicht hast du Recht...“, murmele ich nur leise.

Nachdem ich Patsy die kleine Botschaft von Katniss übermittelt habe lächelt sie mich leicht an. Ich soll mir keine Sorgen machen, sie denkt nicht schlecht von Katniss. Sie kann verstehen, dass die Eco mich vor Ebony beschützen wollte. Auf meine Nachfrage hin ob wirklich alles okay ist, nickt das Mädchen. Mir wird klar, dass sie in diesem Moment einfach nicht über ihre Probleme sprechen möchte. Aber in der Mall gibt es sicher Menschen, denen sie sich anvertrauen kann. Sie hat nur an jemanden von früher gedacht, ich soll mir aber keine Gedanken darüber machen? Ich nicke nur leicht, runzle aber etwas die Stirn. Hält sie mich für zu naiv, zu schwach um mich mit ihren Gedanken zu konfrontieren? Vermutlich. Warum auch immer, aber es ärgert mich. Ich nehme mir fest vor, in einer nächsten brenzligen Situation mutiger zu sein. Vielleicht reden die anderen dann mit mir, wie mit einem gleichberechtigten Menschen und nicht wie mit einem kleinen, dummen Mädchen. Aber...vielleicht war der erste Schritt in die richtige Richtung, mich für ein unsicheres Leben auf dem Hof zu entscheiden?! Dieser Gedanke stimmt mich positiver.

Patsy erklärt mir, dass ich hier nun nicht mehr ganz so alleine bin und verspricht mir, dass sie mich besuchen kommt. Ich schenke ihr ein ehrliches Lächeln. „Danke, Patsy.“ Nicolas und Marvin haben sich während unseres Gesprächs etwas entfernt und schauen sich den Hof an. Schließlich verabschiedet das junge Mädchen sich von mir und ich erwidere ihre Umarmung ohne Umschweife. Ich freue mich über diese Geste, immerhin mag ich Patsy sehr. „Danke, dir auch alles Gute. Und pass gut auf dich auf ja?“ Ich bleibe wo ich bin und schaue dem Mädchen nach, dass schließlich in der Dämmerung verschwindet. Ich seufze leise, raffe mich dann aber auf und gehe langsam auf die beiden Jungen zu. Sie stehen bei der Scheune und ich stelle mich ohne ein weiteres Wort neben sie, lasse meine Augen eine Zeit lang darüber gleiten.

Die Sonne geht langsam unter und taucht alles in ein düsteres Licht. Nicht mehr lange und der Mantel der Nacht wird den Hof komplett einhüllen. Dann wird es hier vollkommen still, kühl und man fühlt sich in eine ganz andere Welt hineinversetzt. Die Stadt erscheint dann beinahe surreal, als würde es sie gar nicht geben. „Warum habt ihr eure Freundinnen eigentlich nicht mitgebracht?“, durchbreche ich leise die Stille. „Das wäre doch viel schöner gewesen. Ihr werdet merken, wie still und einsam es in der Nacht hier sein kann.“  Ich schaue zu den Feldern. „Ich muss mich ein bisschen ablenken und werde mich um das Unkraut auf den Feldern kümmern. Bald geht die Sonne unter. Die großen Arbeiten können wir sowieso erst morgen beginnen. Mag mir jemand helfen?“, ich muss etwas grinsen. „Ich weiß...das ist vermutlich keine Männerarbeit. Ich kann es auch alleine machen.“

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BeitragThema: Re: Felder   So 7 Jun - 21:41

Nach genauerer Betrachtung, soweit es im dämmenden Licht möglich ist, sieht es mit der Scheune nicht so schlimm aus,
wie es nach dem Bericht von Darleen erwartet habe. Allerdings ist es jetzt zu spät um noch etwas anzufangen. Nachdem
ich aus dem Augenwinkel sehe wie Patsy sich von Darleen verabschiedet, wende ich mich um als das junge Mädchen auf
uns zusteuert. Ihre nächste Frage überrascht mich etwas. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sie uns fragt warum unsere
Frauen nicht bei uns sind. "Na ja sie wollten noch ein paar Sachen erledigen und ein paar Lebensmittel besorgen. Außerdem
vermute ich, dass sie nicht bei uns sind, damit sie sich besser kennen lernen können."
meine ich zu Darleen. "Vielleicht aber
auch nur, damit wir auch wirklich arbeiten und nicht von ihnen abgelenkt sind."
füge ich mich einem Lächeln an, als sie die
Einsamkeit hier erwähnt. Ich möchte dem jungen Mädchen gegenüber nicht zu indiskret sein und es eventuell überfordern,
weshalb meinen Gedanken in jugendfreier Form ausspreche.
Auf ihre Anmerkung das größere Arbeiten zeitlich bedingt gerade nicht drin sind nicke ich zustimmend. "Ja dafür ist es jetzt
wirklich etwas zu spät. Aber zumindest konnte ich jetzt abschätzen, was wir machen müssen."
Kurz sehe ich zu Nicolas, als
sie uns fragt ob wir ihr bei der Feldarbeit zur Hand gehen möchten. Ich weiß das es ihm nicht so liegt, auch wenn es bei
unseren Arbeiten am Innenhof mit angepackt hat, daher antworte ich zunächst nur für mich "Ich helfe dir gern. Garten- und
Feldarbeit ist nicht zu unterschätzen. Daher würde ich auch nicht sagen, dass es reine Frauenarbeit ist."
Mal ganz davon
abgesehen, dass ich kein solch veraltetes Bild von Arbeit habe. Selbst wenn würde Patricia mir schon zeigen was sie davon hält.
Lächelnd sehe ich in Richtung Feld. Die Sonne nähert sich immer weiter dem Horizont und taucht den Himmel in ein wunderschönes
Orange-rot über den Bäumen des Waldes, der in einiger Entfernung liegt. Langsam nähere ich mich den großen Acker und knie
mich hin. Zum Glück bin ich auf schmutzig machende Arbeiten vorbereitet und habe eine alte Hose angezogen bevor wir hierher
aufgebrochen sind. Kaum hingekniet beginne ich Unkraut aus dem Boden zu reißen.

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BeitragThema: Re: Felder   So 7 Jun - 23:57

Darleen scheint nachdenklich zu sein. Vielleicht habe ich auch etwas falsches gesagt. Ich weiß ja nicht was sie für eine
Vorgeschichte hat. Wenn ich sie betrübt hab tut es mir wirklich leid. Nach einem Moment des Schweigens stimmt sie
mir so leise zu, dass ich es fast nicht hören kann. Ich lächle sie kurz aufmunternd an. Wenn sie mit jemanden über
sich und ihre Vergangenheit reden möchte, wird sie es bestimmt tun. Ich für meinen Teil rede nicht all zu gern darüber
was mich beschäftigt.
Zum Beispiel Kaze, nach so langer Zeit hätte ich nicht erwartet, dass ihn hier anzutreffen. Ich war wirklich überrascht ihn
hier zu treffen. Warum bin ich nicht sofort zu ihm. Erst circa zwei Monate nach dem Virus bin ich zu seinem Elternhaus
aufgebrochen aber dank der Regenfälle gab es keine Chance auf die Halbinsel zu kommen. der einzige Zugang war
überflutet und das Boot trieb mitten im Wasser. Das Herrenhaus machte aus der Ferne auch nicht den Eindruck als würde
noch jemand dort leben. Ich bin dann einfach unverrichteter Dinge weitergezogen. Eigentlich hätte mir klar sein müssen,
dass er nicht so einfach sein zu hause verlässt, insbesondere bei dem was auf den Straßen los war. Aber ich war auch auf
der Suche nach meinen Geschwistern. Sie waren plötzlich verschwunden als ich nach einer Erkundungstour wieder in
unser Haus kam. Alles war verwüstet und ich hoffe seitdem nur, dass den Beiden nichts passiert ist. Und wenn doch, dann
ist es meine Schuld. Schließlich habe ich sie allein gelassen. Es war von mir dumm zu glauben, dass ich schnell wieder
zurück sein würde. Man konnte ja von weitem schon sehen was in der Stadt los war. Ich hätte einfach bleiben und für
sie da sein sollen, genauso wie für Kaze. Aber ich bin froh, dass es ihm gut erging.

Während ich meinen Gedanken an früher noch etwas nachhänge hat sich die Mall Rat anscheinend von Darleen verabschiedet.
Nur sekundär bin ich Marvins Beobachtungen gefolgt. Das junge Mädchen hat sich inzwischen wieder zu uns gesellt und anscheinend
auch etwas gefragt. Das Ausführungen von meinem Anführer entnehme ich, dass es wohl darum ging, warum wir allein her
gekommen sind. Auf seine Ausführung betreffend der Ablenkung durch unsere Frauen hin, kann ich mir ein Grinsen nicht in
seine Richtung nicht verkneifen. Sofort erscheint mit Akona vor dem geistigen Auge und eine Sekundenbruchteil später Kaze.
Ich kneife kurz reflexartig meine Augen zusammen. Ich habe keine Ahnung was das war. Sicher nur die Freude zu wissen, dass
es ihm gut geht. Nachdem Marvin seine Hilfe bei der Feldarbeit zugesagt hat fängt er auch ohne zu zögern an. Ich für meinen
Teil weiß nicht wie viel Sinn es noch macht, schließlich geht die Sonne nun langsam am Horizont unter. "Wollen wir das nicht
auch auf Morgen verschieben? Es mag vielleicht nicht ganz so schwierig sein Unkraut zu jäten aber wir sehen bald die Hand vor
Augen nicht mehr."
meine ich zu den Beiden ernsthaft und das nicht nur weil ich mich ungern schmutzig mache.

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