The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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Katniss*
Eco


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BeitragThema: Re: Felder   Sa 21 März - 10:23

Als Darleen mir zu den geschossenen Hasen folgt, sieht sie etwas bedrückt aus. Und auch ich kenne dieses Gefühl, an schlechten Tagen mag ich sie dann gar nicht essen, weil sie mir so leid tun.
Aber wir müssen nun mal Nahrung zu uns nehmen und nur von Beeren und Kartoffeln können wir nicht überleben. Es ist gut, sie hatten keine Schmerzen sage ich dann behutsam und lege ihr kurz meine Hand auf die Schulter. Immerhin ziele ich mittlerweile so gut, dass ich jedes Mal tödlich treffe und das ist für alle die beste Ausgangsposition.
Dann schaut meine Jagdbegleiterin mich an, völlig fasziniert und meint, dass war wow, sah toll aus und alles ging so schnell. Ich grinse, ja mit Übung ist das alles irgendwann ein Kinderspiel antworte ich.
Ja, das müssen wir und das ist wirklich etwas, was ich am jagen nicht mag. Aber es muss gemacht werden. Du musst auch nicht zuschauen, wenn du nicht möchtest erkläre ich ihr dann. Ich kann es wirklich verstehen, wenn sie das nicht sehen möchte.
Dann fangen ihre Augen an zu leuchten, sie schaut mich unsicher an und fängt an an ihrem Hemd herumzuspielen und fragt nach, ob ich wirklich sie meine und den Bogen.
Sie geht dann aber auch sofort drauf ein und meint, wenn ich ihr sage was genau sie machen muss würde sie es versuchen. Doch sie hängt auch gleich mit an, dass es ziemlich schwirig aussieht.
Es sieht schwieriger aus als es ist. Man braucht nur Übung und den Willen es zu lernen. Und du zeigst schon mal großes Interesse daran, was mich zu der Vermutung veranlasst, dass du es hinbekommen kannst erkläre ich ihr lächelnd meine Meinung.
Ich stelle mich neben sie und spanne meinen Bogen erst einmal ohne Pfeil, um ihr zu zeigen, wie sie ihn halten muss. Dann reiche ich ihn ihr, wieder haben ihre Augen dieses Leuchten, was ich von mir nur zu gut kenne. Sie betrachtet ihn und probiert ein bisschen damit herum während ich mich umsehe.
Versuch den kleinen Baum da vorne zu treffen er steht nicht weit entfernt von uns, ca. 10m und ich bin überzeugt, dass sie ohne Mühe trifft, dann reiche ich ihr einen Pfeil.
Und ich gehe richtig in der Annahme.
Da neben liegt ein Busch mit Himbeeren und Brombeeren und ich gehe hinüber, um den Pfeil herauszuziehen und sammel schnell noch ein paar der Beeren, um sie später auf dem Markt zu tauschen.
Dann reiche ich ihr den Pfeil erneut, meinst du, du schaffst den Baum dahinten? frage ich sie, dieser ist knapp 35m entfernt und schmaler als der Erste.
Ich schaue mich weiter nach einem lebenden Ziel um, denn ich würde gerne einige Dinge auf dem Markt tauschen am nächsten Tag.
Auf dem Feld sehe ich einige Gänse, doch dafür braucht man schon etwas mehr Geschick denke ich, aber vielleicht traut sie es sich trotzdem zu.
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Ebony*
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BeitragThema: Re: Felder   Sa 21 März - 13:42

First Post

Es dämmert bereits, als ich mich der Stadt nähere und meine Augen wandern wachsam über die Felder. Ich trage meinen langen schwarzen Mantel, sowie einen Rucksack, in welchem ich ein paar Lebensmittel verstaut habe. Bisher ist alles trügerisch ruhig hier draußen. Dabei wäre dieser Ort bestens geeignet für Rebellen oder andere Unruhestifter. Vor mir erkenne ich die Umrisse des alten Bauernhofes, welcher den Soukies gehört. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wieder hier zu sein. Vielleicht hätte ich die Mall für immer verlassen sollen? Aber es gäbe zu viele Leute, denen dies mehr als Recht wäre. Ein bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen. Slade oder Jay zum Beispiel. Tut mir leid, Slade, aber dein lächerliches Papa-Spielchen werde ich dir gründlich vermiesen.

Erst rieche ich es. Rauch. Feuer. Dann erspähen meine Augen eine kleine Rauchsäule, welche ganz in der Nähe aufstiegt. Ich verenge meine Augen und ducke mich blitzschnell hinter ein Gebüsch. Wer soll das sein? Jemand von den Soukies? Eher unwahrscheinlich, denn diese schlafen normalerweise nicht hier draußen. Der Markt ist ihr zu Hause. Aber wer dann?! Langsam und geduckt pirsche ich mich an das kleine Feuerchen heran und hocke mich dann hin. Eine kleine zerfallene Mauer umgibt das Lagerfeuer und ich erkenne die Umrisse einer Person. Ein Mädchen. Meine Augen huschen schnell über die Umgebung. Ob sie alleine ist? Das werde ich jetzt mal austesten. Leider schützt sie die kleine Mauer, sonst hätte ich mich an sie heranpirschen und sie von hinten anfallen können. Aber dann muss es eben anders gehen.

„Hey Süße!“, rufe ich ohne jegliche Vorwarnung und löse mich plötzlich aus dem Gebüsch. Ich gehe ein paar Schritte auf das Mädchen zu. Soll sie sich ruhig ein wenig erschrecken! „Was treibst du hier draußen? Los Rede!“, sage ich herausfordernd und lasse meine Hand in die Tasche meines Mantels gleiten, welche mein Messer beherbergt. Vielleicht gehört sie zu den Leuten, die die Mall zerlegt haben? Bedrohlich nähere ich mich dem Mädchen, achte dabei auf kleinste Bewegungen um mich herum. Als ich nah genug an sie herangetreten bin, bleibe ich allerdings abrupt stehen und meine Augen weiten sich kurz. „Patsy?!“, rufe ich. „Was machst DU hier? Sind die anderen auch bei dir? Was ist passiert?“

Ob die Mall erneut gestürmt und nun von diesen Rebellen übernommen wurde? Bei dem ersten Angriff der Unbekannten, war ich ebenfalls in der Mall. Ich gehörte zu den wenigen, die sich mit Stöckern oder anderen behelfsmäßigen Waffen verteidigten. Aber die Angreifer waren eindeutig in der Überzahl, so dass wir zähneknirschend das Feld räumen mussten. Sie zerstörten alles was ihnen in die Hände kam. Es sieht aber nicht danach aus, als wenn alle Mall Rats sich nun hier versammelt hatten. „Du musst wahnsinnig sein, hier ein kleines Picknick zu veranstalten.“, sage ich abfällig und verdrehe die Augen. „Das Feuer hat mich angelockt. Ich hätte sonst was mit dir anstellen können.“

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BeitragThema: Re: Felder   Sa 21 März - 20:50

Katniss scheint meine Gedanken lesen zu können. Ich schaue zu ihr auf, als diese meint, dass die Hasen keine Schmerzen hatten. Sie legt mir kurz ihre Hand auf die Schulter und ich kann gar nicht anders, als sie anzulächeln. Wie lange mag es her sein, dass eine Person derart nett zu mir war? Ich kann mich kaum noch daran erinnern. „Okay, ich hatte irgendwie das komische Bedürfnis mich bei ihnen zu entschuldigen.“, ich lache leise über diese naive Geste. „Immerhin sind es auch Lebewesen.“ Mit Übung war das Jagen irgendwann ein Kinderspiel? Ich schüttle leicht den Kopf und erhebe mich. „Das glaube ich nicht. Du hast einfach Talent.“, meine ich ernst und anerkennend.

Als Katniss meint, ich müsse beim ausnehmen der Tiere nicht zuschauen, sehe ich sie verwundert an. „Oh, ich würde dabei gerne mithelfen, ich finde das sehr...interessant.“, ich lächle verlegen. „Also...ich meine, ich interessiere mich für Anatomie und solche Dinge.“ Vermutlich denkt sie jetzt ich bin total verrückt oder sogar gefährlich. Katniss bestärkt mich einmal mehr darin, das Bogenschießen auszuprobieren. Meine Augen heften sich an den Bogen und ich beobachte ganz genau, wie sie diesen spannt. Schließlich übergibt Katniss den Bogen an mich und ich versuche ihn genau so zu halten, wie sie es eben getan hat. Doch natürlich gelingt es mir nicht annähernd so gut. Irgendwie ist es sogar ziemlich anstrengend.

Ich ziele auf den Baum und treffe zu meiner Überraschung auch. Der Pfeil bleibt sogar in der Rinde stecken, wenngleich auch nicht perfekt, dafür war der Schuss zu zaghaft. „Es...es hat geklappt...“, stammele ich völlig erstaunt und grinse dann. „Toll!“ Katniss holt den Pfeil und pflückt noch kurz ein paar Beeren. Ich soll den Baum weiter hinten treffen? Nun ist mein Kampfgeist doch etwas geweckt worden,  ich nehme den Pfeil entgegen und nicke. Schließlich spanne ich den Bogen erneut, beiße mir konzentriert auf die Lippe und verenge die Augen. Bogenschießen ist wirklich anstrengender als es auf den ersten Blick aussieht und mir wird richtig warm dabei.

Ich verharre kurz in meiner Position und lasse den Pfeil dann davonschießen. Ich treffe den Baum, allerdings bleibt der Pfeil nur leicht in der Rinde stecken und fällt dann herunter, da ich eben noch zu ungeübt bin. Dennoch strahlen meine Augen und ich bin einfach nur stolz. „Getroffen! Naja...zumindest etwas.“, ich lache leise und hole den Pfeil zurück. Schließlich reiche ich Katniss den Bogen und deute auf die Gänse. „Die da sind aber eine Nummer zu groß für mich. Hier, ich hab gesehen, wie du mit ihnen geliebäugelt hast. Wenn du die erlegt hast bist du fast schon reich oder?“ Ich kann mir ungefähr ausmalen, wie begehrt diese Tiere sind. Und diese hier im Wäldchen sind wirklich gut genährt.

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BeitragThema: Re: Felder   So 22 März - 23:23

Als das Feuer heiß genug ist, die Flammen sich immer weiter empor gezüngelt haben, bis sie nun fast das ganze Holz in Anspruch nehmen und ich ein paar Scheite dazulegen muss, setze ich die Pfanne so auf den noch vorhandenen Holzkegel, dass sie nicht sofort wieder herunterruscht. Dann schneide ich die geschälten Kartoffeln in kleine Scheiben, damit sie richtig anbraten können und lasse sie in die Pfanne fallen. Sie zischen ein wenig, aber es dauert nicht lange, bis es ziemlich gut riecht. Mit einem Ast, den ich wie geplant mit meinem Taschenmesser von der Rinde befreit habe, stochere ich von Zeit zu Zeit im Essen herum, damit nichts anbrennen kann.
Eine Stimme lässt mich inne halten. Diese hätte ich egal wie viele Jahre dazwischen haben vergehen mögen, immer wiedererkannt. Schließlich hat die Person, zu der sie gehört damals auch alles Mögliche dafür getan, dass man sie gar nicht vergessen könnte. Ebony! Die Frau, die stets unberechenbar gewesen ist, bei der man nie wusste, woran man war. Einmal war sie Verbündete der Locos, dann wieder setzte sie sich für die Mall Rats ein, nur um eines Tages, wenn die Situation sich ergab, all ihre Vorsätze über den Haufen zu schmeißen und Menschen, die ihr mehr oder weniger vertrauten in den Rücken zu fallen, um etwas zu ihrem Vorteil umzuwenden.
Ihre Worte lassen mich zusammenzucken. Sie hat sich offensichtlich kein bisschen verändert und spielt mal wieder auf der bösen Seite mit. Ich sehe sie von Weitem, dann kommt sie allerdings immer näher und erst da scheint sie mich zu erkennen. In ihren Augen liegt tatsächlich Überraschung. Dabei hätte ich von ihr erwartet, dass sie mich, wenn sie schon länger in der Nähe sein sollte, etwas genauer ausgekundschaftet hat. Ohne mich vom Fleck zu rühren, schaue ich sie an.
"Ebony! Dasselbe könnte auch ich dich fragen. Bist du nicht eher ein Stadtmensch?", kontere ich, weil ich zwar weiß, wie sie ist, mir aber auch von ihr nichts gefallen lassen möchte. Ihre Belehrung macht mich wütend. Hält sie mich etwa noch immer für das naive junge Mädchen von damals? Mir ist selbst klar, was alles hier draußen passieren kann, doch ich bin nicht alleine, Katniss und Darleen sind nicht weit weg, außerdem bin ich mit einer heißen Pfanne voller ebenfalls heißer Kartoffelscheiben bewaffnet, die bestimmt kein Angreifer im Gesicht haben möchte. Mit Öl wäre es wohl sogar schmerzvoller, allerdings glaube ich nicht, dass es ohne so viel mehr angenehm ist.
"Das glaubst aber auch nur du. Ich bin nicht so dumm wie du denkst. Und außerdem bin ich nicht alleine hier. Ganz im Gegensatz zu dir scheinbar", gehe ich weiterhin nicht auf ihre Frage nach dem Grund ein, weshalb ich auf der Farm bin. Ich bin sicher, falls ich nach Hilfe rufen würde und Katniss tatsächlich in der Nähe ist, würde sie nicht zögern und meinen Angreifern einen Pfeil durchs Bein order sowas jagen, um ihn unschädlich zu machen. Hoffentlich.

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BeitragThema: Re: Felder   Mo 23 März - 17:42

Darleen sagt mir, dass sie tatsächlich kurz versucht war, sie bei den Hasen zu entschuldigen, immerhin sind es auch Lebewesen. Ich nicke, da hast du absolut recht. Doch Hasen vermehren sich auch sehr stark, besonders wo nun keine richtigen Jäger mehr unterwegs sind. Und wie du siehst haben sie hier auch reichlich zu essen, was sie zum Teil sogar unaufmerksam macht erkläre ich ihr fast schon schwesterlich, aber ehrlich. Denn ich kenne diese Gefühle auch nur zu gut.
Danke sage ich auf das Kompliment hin, das kann sein, doch ich jage auch schon ziemlich lange. Mein Vater hat es mir früh beigebracht, weil ich mich auch so sehr dafür interessiert habe wie du füge ich dann lächelnd hinzu und sie lächelt mich ebenfalls an. Was aber wohl eher daran liegt, was sie mir dann sagt.
Denn zu meiner Verwunderung sagt sie, dass sie gerne beim ausnehmen helfen würde. Mit großen Augen schaue ich sie an, doch als sie mir erklärt warum, nämlich das sie gerne mehr über die Anatomie erfahren möchte und eben solche Dinge schaue ich sie scheu und etwas ehrfürchtig an.
Willst du sowas wie eine Ärtzin werden? frage ich sie dann neugierig.
Nur leider kann ich dir dazu nicht viel sagen, denn ich bin immer froh, wenn ich damit fertig bin. Das Ausnehmen ist keine so schöne Aufgabe, ich schieße sie lieber nur. Natürlich weiß ich wo gewisse Sachen sind, wie zum Beispiel die Milz, aber viel mehr auch nicht gebe ich dann lachend und etwas verlegen zu.
Dann tirfft sie den ersten Baum ziemlich gut, der Zweite wird schon etwas schwiriger, doch sie trifft.
Leider hat sie nicht genug Kraft im Pfeil gehabt, wodurch er nicht tief genug stecken geblieben ist.
Sie freut sich total und ist genauso stolz wie ich auf sie. Das hast du super gemacht. Noch etwas Übung und du kannst mich bei der nächsten Jagd unterstützen meine ich zu ihr und freue mich wirklich und sichtlich für sie.
Sie holt den Pfeil zurück, reicht ihn mir und den Bogen. Meinen Blick zu den Gänsen hat sie wohl gesehen, denn sie zeigt auf sie und sagt, dass die eine Nummer zu groß für sie sind. Auch meint sie, dass sie gesehen hätte, wie ich mit ihnen geliebäugelt hab. Sie fragt, ob ich damit schon fast reich wäre.
Ja, die lassen sich auf dem Markt sehr gut tauschen und sind immer sehr beliebt.
Langsam wird es wirklich dunkel, es fällt schon etwas schwer die Gänse noch genau zu sehen und sie dann auch treffen zu können.
Magst du die Hasen mit nehmen?
Und dann sollten wir auch langsam zurück zu Patsy gehen. Ich versuche noch ein oder zwei Gänse zu schießen
sage ich und warte darauf, dass sie mir hinter her kommt.
Ich will sie hier im dunklen Wald nicht alleine lassen. Dann treten wir zusammen auf das Feld hinaus um etwas näher an die Gruppe von Gänsen zu kommen.
Dann spanne ich den Bogen und lasse den Pfeil fliegen, getroffen.
Gleich nochmal, die meisten sind nun losgeflogen, ich beeile mich und treffe tatsächlich eine Zweite im Flüg.
Super! sage ich und laufe zu den geschossenen Gänsen hinüber.
Als ich sie habe gehe ich wieder zu Darleen, mein Blick wandert in die Richtung von Patsy und ich sehe eine zweite Person.
Wer ist das? frage ich Darleen, da sie schon etwas länger als ich mit Patsy unterwegs ist, könnte es ja sein, dass sie den Umriss erkennt.

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BeitragThema: Re: Felder   Mo 23 März - 21:20

Ich beobachte, wie das Mädchen, welches sich schließlich als Patsy entpuppt bei meinen Worten leicht zusammenzuckt und lächle kaltherzig. Als ich mich ihr angenähert habe und mich vor dem Lagerfeuer aufbaue, sieht sie mich an. Sie könnte mich ebenso fragen, was ich hier mache, da ich eher selten in ländlichen Gefilden anzutreffen bin? Das ist Patsy, wie ich sie kenne. Eine nervtötende Göre. Und ich hatte gedacht, sie wäre ein bisschen erwachsener geworden. „Da hast du vollkommen Recht, Süße. Aber jeder braucht mal ein bisschen Abwechslung, findest du nicht?“, antworte ich ebenso ausweichend und kühl. Warum sollte ich sie auch mit Informationen füttern?! Es ist offensichtlich, dass Patsy kein Interesse an einem netten Smalltalk hat. Dennoch interessiert es mich, was sie hier draußen macht und was aus der Mall und den anderen geworden ist. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch, ein bisschen aus der Kleinen herauszukitzeln. Ich habe es nicht sonderlich eilig in die Mall zurückzukehren. Einen Tag mehr oder weniger, was macht das schon.

Meine Augen schweifen kurz über das Lagerfeuer. Kartoffeln brutzeln in einer Pfanne vor sich hin und ein angenehmer Duft breitet sich langsam aus. „Nett hast du es hier. Ich darf doch?!“, mein Tonfall lässt keine Widerrede zu und ich warte auch gar nicht erst ihre Antwort ab. Ich lege wie selbstverständlich den Rucksack auf den Boden und mache es mir auf einem Holzstumpf gemütlich. Meine Augen fixieren Patsy. Ihre Gesichtszüge zeigen Verärgerung, als ich ihr erkläre, dass es reichlich dumm ist hier ein Picknick zu veranstalten. Diese Gefühlsregung verschafft mir eine gewisse Genugtuung. Sie ist also nicht so dumm, wie ich denke? Und vor allem ist sie nicht alleine hier? „Oh, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich Angst kriegen sollte, was?“, ich lache leise, sehe sie dann aber wieder ernst an. Ich frage mich, wer wohl ihre angeblichen Begleiter sein könnten. Trudy? Oder vielleicht meine 'beste Freundin' Amber?

„Hör zu, ich habe keine Lust mich mit dir zu streiten.“, ich öffne meinen Rucksack und hole schließlich einen Pfeffer- sowie einen Salzstreuer hervor und halte ihr diese hin. „Hier. Die kannst du sicher gebrauchen. Und keine Sorge...ich habe schon gegessen.“, füge ich noch kühl hinzu. Ich würde sicher nicht bei jemandem wie ihr schmarotzen. Ich verzichte vorerst darauf, ihr weitere Fragen zu stellen. Wer weiß, vielleicht sind ihre ominösen Begleiter ja redseliger? Außerdem ist das hier wirklich ein gemütliches Plätzchen. Hier lässt es sich eine Weile aushalten.

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BeitragThema: Re: Felder   Di 24 März - 11:47

Katniss erklärt mir, warum es wichtig ist, dass die Population der Hasen minimiert werden muss. Das klingt mehr als einleuchtend und ich nicke. Ihr Vater hatte ihr das jagen also sehr früh beigebracht. „Wie alt warst du denn, als er dich das erste mal mitgenommen hat?“, frage ich interessiert. Ich finde es schön, dass Katniss über ihren Vater erzählt. Viel zu viele haben ihre Eltern längst vergessen oder reden zumindest nicht mehr über sie. Ich muss mich leider zu letzteren zählen. Es wäre zu schmerzhaft. Dennoch blitzen kurz die Gesichter meiner lächelnden Eltern vor meinem inneren Auge auf. Wir waren eine glückliche Familie. Mein Herz durchfährt ein schmerzlicher Stich und ich verbanne diese Bilder schnell wieder aus meinem Kopf. Bilder aus längst vergangenen Tagen. Bilder, die es so nie wieder geben wird.

Katniss schaut mich mit großen Augen an, als ich ihr offenbare, dass ich beim ausnehmen helfen möchte. Meine Wangen laufen rot an und ich bin froh, dass die Dämmerung dies vielleicht etwas verschleiert. Okay, sie hält mich jetzt wirklich für verrückt! Ob ich eine Ärztin werden möchte? So direkt hat mich das noch niemand gefragt, weshalb ich auch nicht sofort antworte und nur leicht mit den Schultern zucke. „Vielleicht...“ , antworte ich zögerlich und fast schon skeptisch. „Ich weiß es nicht, aber es interessiert mich einfach. Und ich habe schon einige Verletzungen genäht und Knochenbrüche versorgt.“, sprudelt dann doch, nicht ohne Stolz in der Stimme, ein Redeschwall aus mir heraus. Ich lächle Katniss entschuldigend an. „Aber die medizinischen Möglichkeiten sind einfach zu schlecht.“

Katniss erklärt mir noch, dass sie mir jedoch nicht viel zu den Anordnungen der verschiedenen Organe erzählen kann und stimme in ihr leises Lachen ein. „Das macht nichts. Wenn du mir zeigst wie es geht, kann ich das ausnehmen für dich übernehmen.“, sage ich und meine es ganz ernst. Ich ekle mich vor derartigen Dingen nicht und so kann ich Katniss etwas von ihrer Arbeit abnehmen. Außerdem könnte ich nebenbei die Organe näher studieren. Es ist etwas anderes, nur Bücher über etwas zu lesen oder Dinge tatsächlich betrachten zu können. Nachdem ich die beiden Bäume einigermaßen gut getroffen habe, lobt Katniss mich und sagt sogar, dass ich sie mit etwas Übung bald bei der Jagd unterstützen kann. Ich schaue sie erfreut an. Vielleicht schaffe ich es ja wirklich.

Allmählich geht die Sonne unter und es wird immer dunkler. Katniss nimmt sich vor, die Gänse zu jagen und ich schultere die beiden schweren Hasen auf ihre Anweisung hin. Das sind wirklich ganz schöne Brocken, doch ich bin gewillt sie alleine zum Lager zurückzutragen. Katniss möchte zu Patsy zurückkehren und dies ist mir mehr als recht. Wir nähern uns wieder den Feldern und ich beobachte beeindruckt, wie Katniss zwei Gänse erlegt. Die Tiere sind wunderschön und kommen mir riesig vor. Nachdem die Eco die beiden Gänse geholt hat, scheint sie etwas entdeckt zu haben. Wer das ist? Ich folge ihrem Blick und schüttle kurz den Kopf. „Ich weiß nicht, ich...“ , doch als ich genauer hinsehe, keuche ich kurz auf und bleibe wie angewurzelt stehen. Beinahe hätte ich beide Hasen fallen lassen.

„Das...“, ich schlucke und spüre, wie meine Hände anfangen zu zittern. „Das ist Ebony.“, sage ich und meine Worte klingen hoffnungslos und traurig. Mein Magen krampft sich zusammen und Tränen steigen mir in die Augen. Allerdings blinzele ich diese schnell wieder weg. Ebony ist für mich DER Ausdruck für Hass, Gewalt und Unterdrückung. Als Gefangene der Locos habe ich ihren Hass und den ihrer Gefolgsleute hautnah zu spüren bekommen. Ich kämpfe gegen die Angst an, obwohl ich mich der ehemaligen Loco nicht nähern will. Aber was ist die Alternative? Mich im Wald zu verstecken oder Katniss und Patsy zu verlassen? Das wäre ebenso furchtbar, also hole ich tief Luft. „Habt ihr viel mit ihr zu tun? Ich kenne sie. Aber sie wird mich nicht kennen. Ich war damals nur eine von vielen.“ Die schrecklichen Erinnerungen nisten sich in meinem Kopf ein, doch ich kämpfe dagegen an um ruhig bleiben zu können.

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Darleen, 15 Jahre, Tribelos

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BeitragThema: Re: Felder   Di 24 März - 17:15

Insgeheim frage ich mein Schicksal echt, wieso es mir keine Auszeit gönnt. Die Begegnung mit Darleen und Katniss hat sich als sehr positiv herausgestellt, obwohl ich mit Katniss vorher noch nicht so viel zu tun gehabt habe und sie diese Sachen von Sally und Nick erzählt hat. Aber wieso muss ich nun ausgerechnet noch Ebony treffen und ihren Launen ausgesetzt sein so wie früher? Hätte sie sich nicht einen anderen Platz zum Umherstreifen suchen können? Ich hoffe bloß, sie ist tatsächlich allein gekommen und nicht mit jemandem verabredet.
"Abwechslung?", meine ich zu ihr, während ich die Kartoffeln noch einmal wende. Gleich kommen die Eier dazu.
"Suchst du dir deine Abwechslung sonst nicht, indem du irgendwen in der Stadt herum kommandierst oder sowas? Wie jemand, dem zum Ausspannen zuerst eine abgelegene Farm in den Kopf kommt, hast du nämlich noch nie gewirkt, tut mir leid", rede ich dann in gleichem Tonfall weiter. Ich habe nicht vor, mich unterbuttern zu lassen und zu der Person zu werden, an der Ebony ihre Art auslässt, weil sie sich mit Sicherheit auch nicht dahingehend verändert hat, dass sie netter und berechenbarer geworden ist. Sie sieht sich nicht um und signalisiert mir, dass sie wohl nicht sofort weiter gehen möchte, indem sie sich einfach auf ein Stück Holz setzt. Ihren Spruch quittiere ich mit einem flüchtigen ironischem Lächeln. Als ob sie jemals darauf gewartet hätte, bis ihr Gegenüber eine Antwort gibt, ehe sie durchzieht, was sie möchte.
Danach zucke ich die Schultern.
"Keine Ahnung, ob du weißt, was Angst überhaupt ist. Immerhin bist du ja eher der Typ, der sie verbreitet, was? Allerdings ist es selbst für dich manchmal wohl ganz gut, zumindest Respekt vor etwas zu haben und nicht immer davon auszugehen, der Überlegenere zu sein", antworte ich. Mit einem Pfeffer und einem Salzstreuer macht sie mir dann sogar ein Friedensangebot. Wo sie das Zeug wohl her hat? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nur großzügig sein möchte. Damit rechnen, dass sie sich was von dem Essen nimmt, muss ich hingegen wohl nicht, da sie offenbart, bereits etwas gegessen zu haben. Ob sich diese Ansicht ändern wird, wenn sie sieht, was Katniss geschossen hat, sollten sie und Darleen erfolgreich sein, weiß ich nicht. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die Waldtiere freiwillig umfallen und sich bei Ebony auf den Teller legen würden, sobald sie irgendwo auftaucht. Der Gedanke ist irgendwie witzig und verstörend zugleich, mein Grinsen hält sich dennoch auf meinem Gesicht.
"Naja, da ich nicht mal wusste, dass ich dir heute - oder in naher Zukunft - überhaupt noch mal begegne, war Streiten eigentlich auch nicht direkt eingeplant. Genauso wenig, wie dich zum Essen einzuladen, von demher trifft sich das ja dann ganz gut", meine ich immer noch nicht sonderlich begeistert. Die Kartoffeln würden mit den Gewürzen aber bestimmt noch besser schmecken, andererseits kann ich das doch nun nicht mehr annehmen, wo ich sie auch noch mal aus dem Mahl ausgeschlossen habe und nicht gerade nett gewesen bin.
"Deshalb kann ich auch deine Sachen leider nicht annehmen, aber danke, dass du sie mit mir teilen wolltest. Und nun sag schon, was machst du wirklich hier? Hast du was mit den Angriffen auf die Stadt zu tun und bist auf der Flucht? Oder gar mit irgendwem verabredet, um zu planen, wie du auch über diese Stadt die Macht erlangen kannst?"
Es würde nichts nützen, sich anzuschweigen. Ich hoffe bloß, die beiden anderen kommen bald wieder zurück.

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BeitragThema: Re: Felder   Di 24 März - 17:49

Also mitgenommen hat er mich das erste Mal da war ich 5 und meine Mutter war furchtbar wütend darüber. Das erste Mal selber etwas geschossen bzw. er es mir beigebracht hat, da war ich ca. 8Jahre alt und auch darüber war meine Mutter nicht begeistert. Sie wusste zwar ebenso wie ich, dass es wichtig war für uns, da wir sehr abgelegen gelebt haben, doch wollte sie nicht das ich mich mit sowas befasse....wie ein Junge erkläre ich ihr.
Vielleicht antwortet sie mir verlegen darauf, ob sie Ärztin werden möchte. Es interessiert sie und sie hat auch schon einige Menschen verarztet, aber sie sagt auch, dass die medizinischen Möglichkeiten sehr schlecht sind. Ich nicke, das stimmt leider. Aber wenn ich dich richtig einschätzen, ist man bei dir in guten Händen und ich irre mich nur selten entgegne ich ihr aufmunternd und ehrlich. Auch wenn wir Ecos, zumindest der Großteil, sich eher weniger mit der früheren Medizien identifizieren kann, wäre ich heilfroh, wenn es mehr Leute wie Darleen geben würde, die sich für solche Sachen interessieren und es lernen wollen. Denn nicht alles kann man mit Kräutern etc. behandeln.
Sie bietet mir dann sogar an, dass sie das Ausnehmen für mich übernehmen könnte, wenn ich ihr zeige, wie es geht.
Das wäre großartig und das mache ich gerne sage ich freudig darauf hin.
Auch wenn ich weiß, dass es nunmal dazu gehört, bin ich doch immer wieder froh es nicht selber machen zu müssen.
Darleen schultert dann die Hasen und ich sehe ihr an, dass sie wirklich schwer sind.
Doch ich bin auch froh darüber, denn so werden wir auf jeden Fall von einem satt und die anderen kann ich auf dem Markt vertauschen.
Vielleicht besorge ich Darleen einen Bogen damit und für Patsy fällt mir sicher auch noch etwas ein.
Nachdem ich die Gänse eingesammelt habe und meine Begleiterin gefragt habe, wer das wohl sein könnte schaut sie mich erst ebenso fragend an wie ich sie.
Bis ihr Blick sich auf einmal drastisch ändert, sie wird kreideblich und ich sehe Tränen in ihren Augenwinkeln, als sie stammelnd erklärt, dass das Ebony ist.
Ich sehe die Angst in ihrem ganzen Körper und das sie abwägt einfach davon zu laufen, sich im Wald zu verstecken und in mir steigt der Zorn hoch.
Darleen fragt mich dann, ob wir sie kennen und viel mit ihr zu tun haben. Auch sagt sie, dass sie sie kennt, doch Ebony sie wahrscheinlich nicht. Sie war nur eine von vielen.
Ich stutze, eine von vielen, was bedeutet das? Was hat sie dir angetan? frage ich nach, doch bereue es sofort, da ich den Schmerz an die Erinnerung in ihr sehe.
Ich kenne sie auch, sie hat uns damals an die Technos verkauft. Viele Tribemitglieder wurden damals entführt und sind bisher nie wieder gekommen.
Auch hat sie die schwangere Amber, die Anführerin von den Mall Rats, die auch mal die Anführerin der Ecos war, aus der Stadt gejagt, nur weil sie ihr ein Dorn im Auge war.
Also ja ich kenne sie, doch habe nichts mit ihr zu tun und will ich auch nicht.
Sie ist das abscheulichste Biest, das ich kenne
erkläre ich ihr und schaue ihr dabei fest in die Augen.
Es tut mir in der Seele weh, sie so fertig zu sehen und das werde ich nicht einfach so tolerieren.
Komm mit! Ich werde ihr nun mal zeigen, dass sie sich nicht alles unter den Nagel reißen kann, wie es ihr gerade so beliebt sage ich dann fest und nehme vorsichtig Darleens Hand.
Als wir ein gutes Stück näher an die beiden gegangen sind, sage ich die Beute lassen wir erstmal hier.
Dann lasse ich ihre Hand los und und spanne den Bogen.
Bedrohlich und im Schatten des Walds pirschen wir uns an die beiden näher heran, bis ich ca. 4 Meter hinter Ebony stehe.
Patsy sieht mich, doch ich halte meinen Finger vor dem Mund, was ihr signalisieren soll, dass sie uns nicht verraten soll.
Mittlerweile hat Ebony sich sogar hingesetzt, als würde sie erstmal nicht gehen wollen und ich schnappe Wortfetzen der beiden auf.
Patsy scheint auch eher negativ auf Ebony zu sprechen sein, denn sie ist mehr als kühl zu ihr und geladen die Loco hier anzutreffen.
Was meine Wut nur noch mehr schürt und ich Ebony einen Denkzettel verpassen will.
Denn ich denke, niemand wird wirklich erfreut sein, sie wiederzusehen.
Ich schaue noch einmal zu Darleen, die immer noch fürchterlich verängstigt aussieht.
Was willst du hier Ebony? Du bist hier nicht willkommen! Verschwinde!! sage ich kalt und bedrohlich.
Ich spanne meinen Bogen noch ein bisschen weiter, jede Faser meines Körpers ist zum bersten angespannt.
Bei einer falschen Bewegung hat sie den Pfeil im Bein, denn ich nehme keine Rücksicht auf so skupellose und hinterhältige Menschen.
Ich weiß oder eher ich nehme an, dass sie mein Gesicht nicht mehr kennt.
Doch das bedeutet für mich nicht, das sie in irgendeiner Weise schuldfrei ist.
Sie hat das Lager zerstört mit ihrer heuchlerischen Art und das mehr als einmal, das werde ich ihr niemals verzeihen können. Und wenn ich den Schmerz in Darleens und auch Patsys Augen sehe, macht mich das nur noch wütender.
Jetzt sind die Technos einigermaßen in Schach und nun kommt die nächste Machtgeile denke ich drohend.

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BeitragThema: Re: Felder   Mi 25 März - 20:18

Patsy ist weiterhin auf Konfrontationskurs. Na schön, wenn sie das jetzt unbedingt braucht! Normalerweise finde ich meine Abwechslung darin, dass ich andere herumkommandiere? Ich verdrehe gelangweilt die Augen, verschränke meine Arme und mustere Patsy dann. „Bist du fertig?“, ist alles was ich daraufhin sage. Es hat sie einen Teufel zu interessieren, warum ich diesen Weg und keinen anderen gewählt habe. Doch scheinbar ist Patsy noch lange nicht fertig und ihr Redeschwall geht noch weiter. Ich sollte mehr Respekt haben und mich nicht ständig als die Überlegene fühlen. „Oh Patsy, was soll das hier werden?“, erwidere ich daraufhin genervt und ziehe verärgert meine Augenbrauen zusammen. „Kannst du deine Lebensweisheiten nicht an jemand anderen verschwenden?“

Die Kleine zerrt gerade gewaltig an meinem Geduldsfaden! Jetzt weiß ich wieder, warum sie in meinen Augen schon immer nervtötend und komplett überflüssig war. „Was ist so witzig?“, brause ich sie dann an, als ein Grinsen über Patsys Gesicht huscht. Sie sollte es wirklich nicht zu weit treiben! Ziemlich direkt sagt sie mir nun, dass ich ganz sicher nicht zum Essen eingeladen bin. „Sag bloß?“, sage ich dann gespielt verwundert und ziehe die Augenbrauen hoch. „Ich hätte gedacht, du würdest mir um den Hals fallen und mit mir schwesterlich teilen. Wie kannst du nur so kalt zu mir sein?“ Als sie schließlich sagt, dass sie mein Angebot nicht annehmen wird, zucke ich nur mit den Schultern und lasse die Behältnisse wieder in meinem Rucksack verschwinden.

Nun stellt sie ein paar Fragen. Ob ich was mit den Angriffen auf die Stadt zu tun habe?! Was für ein netter Gedanke! Ob ich mit jemandem verabredet bin? Ich lache leise auf und schüttle den Kopf. „Glaubst du wirklich, dass ich dir auch nur irgendeine Frage beantworten werde, Süße? Wie naiv bist du?“ Ich zucke allerdings zusammen, als plötzlich eine sehr entschlossene Stimme hinter mir ertönt. Ich spanne meinen Körper an. Patsys Begleitung! Und es handelt sich definitiv nicht um Amber oder Trudy, denn die Stimme kenne ich nicht. Sie nennt mich beim Namen und sagt mir ziemlich schroff, dass ich nicht willkommen bin und verschwinden soll. Wie nett. Langsam erhebe ich mich und drehe mich um. Vor mir stehen zwei Mädchen.

Die eine zielt mit einem verdammten Pfeil auf mich und wirkt absolut entschlossen, diesen auch auf mich abzufeuern. Sie scheint eine Eco zu sein, aber ich kann sie nicht direkt zuordnen. Die zweite ist etwas kleiner und hat blonde Haare. Sie steht allerdings im Schatten der aufgebrachten Furie, so dass ich sie nur schlecht erkennen kann. „Was soll das?!“, fauche ich die Dunkelhaarige laut an, hebe aber meine Arme etwas in die Höhe um ihr zu signalisieren, dass ich sie nicht angreifen werde und starre auf ihren Bogen. Ich hoffe dass sie mit dieser Waffe umgehen kann, denn ansonsten bin ich Geschichte. „Nimm das verfluchte Teil da runter! Ich glaube kaum, dass dir dieses Fleckchen Erde hier gehört!“, sage ich herausfordernd. Ich werde mich ganz sicher nicht von diesem weiblichen Robin Hood einschüchtern lassen. „Wer bist du?“

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BeitragThema: Re: Felder   Mi 25 März - 20:31

Katniss erzählt mir, dass sie ihren Vater mit fünf Jahren das erste Mal zur Jagd begleitet hat und dass ihre Mutter daraufhin ziemlich wütend war. Ich muss ein bisschen schmunzeln. Diesen Konflikt kann ich mir nur zu gut vorstellen. Jemand, der medizinische Hilfe benötigt, wäre bei mir in guten Händen? „Danke...“, sage ich leise auf diese Einschätzung hin. „Aber ich stehe noch ganz am Anfang.“ Tatsächlich gibt es noch Unmengen zu lernen, aber dieser Wissensdurst war es, der mich all die Jahre am Leben gehalten hat. Ich nicke, als Katniss erklärt, dass sie mir zeigen wird, wie ich die Tiere ausnehmen kann.

Als wir uns den Feldern genähert haben, fällt mein Blick immer wieder angsterfüllt zu der Gestalt, welche sich zu Patsy gesellt hat. Ich nestle nervös an meinem Hemd herum und mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Ich sehe es genau vor mir. Dieses Auto. Ich höre die Sirenen. Ich spüre noch heute Hände, die nach mir greifen, mich brutal mitschleppen und höre die verzweifelten Rufe meines älteren Bruders, während er ebenso fortgerissen wird. Wieder kämpfe ich gegen die Tränen an. Sie haben ihn auf dem Gewissen, dessen bin ich mir sicher. Katniss fragt mich, was es bedeutet, dass ich eine von vielen war. Doch ich schüttle nur stumm den Kopf. Wenn ich ihr jetzt antworten würde, könnte ich die Tränen nicht mehr aufhalten. Und ich will jetzt nicht zusammenbrechen.

Katniss erzählt mir nun ein paar sehr unschöne Geschichten über Ebony. Auch die Ecos sind scheinbar nicht vor ihr verschont geblieben und sie hat es sogar gewagt die schwangere Anführerin der Mall Rats aus der Stadt zu verbannen. „Wie kann man nur so gemein sein...“, flüstere ich leise und schaue Katniss ernst an. Als sie dann erwähnt, dass Ebony ein abscheuliches Biest ist, nicke ich und schöpfe ein bisschen Hoffnung. Wenn Katniss die ehemalige Loco hier ebenfalls nicht haben will, verschwindet sie vielleicht schnell wieder. Ich spüre ihren aufkeimenden Zorn und starre die junge Frau erschrocken an, als diese erklärt, Ebony nun zeigen zu wollen, dass sie nicht ewig mit allem durchkommen kann. Sie will sich mit ihr anlegen? Panik steigt in mir hoch. „Aber...“, will ich protestieren, doch schon umfasst Katniss meine Hand und ich lege schnell die Hasen auf den Boden.

Ich schleiche mit klopfendem Herzen hinter der Eco her, welche meine Hand dann loslässt und den Bogen spannt. Leise kommen wir Patsy und Ebony immer näher. Ich fühle mich ganz und gar nicht wohl in meiner Haut und habe schreckliche Angst zu stolpern oder auf einen Ast zu treten und damit Lärm zu machen. Schließlich erhebt Katniss bedrohlich ihre Stimme und ich beiße mir auf die Lippe. Hoffentlich geht das gut! Ich halte mich eher im Hintergrund, meine Augen sind aber fest auf Ebony gerichtet, die sich nun langsam zu uns umdreht. Sie wirkt alles andere als eingeschüchtert. Vielmehr sehr, sehr wütend. Ich schlucke. Ich möchte nicht, dass Katniss in Schwierigkeiten gerät.

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BeitragThema: Re: Felder   Mi 25 März - 21:40

Wie nicht anders zu erwarten, ist Ebony sichtlich genervt von mir. Das beruht jedoch auf purer Gegenseitigkeit. Wirklich. Ich habe sie nicht eingeladen, also soll sie sich bitte nicht dafür beschweren, dass ihr nicht passt, was ich zu sagen habe. Immerhin ist sie zu mir gekommen, nicht anders herum. Ich hätte rein gar nichts dagegen gehabt, mit Darleen und Katniss ein ruhiges Abendessen nach all dem Trubel zu genießen.
"Was das werden soll? Sag du es mir. Ich mache bloß etwas zu Essen für die anderen und mich, weil wir eben den Abend bei der Farm verbringen wollten", sage ich nun ruhiger und schlage ein Ei in die Pfanne, als es brutzelt ein zweites und lege die Schalen zu jenen der Kartoffeln. Dann rühre ich alles abermals um. Ebony ist dagegen nun echt erregt. Ihr gefällt offensichtlich überhaupt nicht, dass ich nicht in zitternd in eine Ecke gedrängt vor ihr liege und Panik vor ihrer gefährlichen Aura und dem was dahintersteckt schiebe. Es ist schon ganz amüsant zu beobachten, wie schnell man einen Feind damit aus dem Konzept bringen kann, indem man selbst in unangenehmen Situationen noch etwas findet, worüber man wenigstens minimal lachen oder lächeln kann. Ich zucke mit den Schultern.
"Wieso? Ist Lachen denn nun auch verboten? Du solltest es vielleicht öfter mal ausprobieren, so über lustige Dinge, statt über andere Leute", kontere ich und versuche mir ins Gedächtnis zu rufen, ob ich Ebony in der ganzen Zeit, die sich sie kenne, bereits irgendwann einmal herzhaft habe mit jemand anderem Spaß haben sehen, ohne dass dabei jemand verletzt oder in Gefahr gebracht oder niedergemacht worden ist. Ein Beispiel will mir allerdings nicht wirklich in den Sinn kommen. Schade eigentlich. Ein bisschen zumindest.
Meine erneute Ausladung übergeht sie gekonnt mit weiterer Ironie, doch bei allem, was Ebony durchgemacht und erreicht hat, ist es auch nicht so schnell zu erwarten, sie ernsthaft kränken zu können. Schon gar nicht mit so einer Kleinigkeit. Außer in dem Sinne, dass man sich ihr eben nicht augenblicklich unterwirft.
"Na ich weiß nicht. Ich hab wohl einfach einen besonders schlechten Tag oder meine Allergie auf dich macht sich gerade wieder besonders stark bemerkbar, weshalb ich kein erhöhtes Risiko eingehen möchte", entgegne ich ähnlich zuckersüß. Das Salz und den Pfeffer steckt sie zurück in ihre Tasche und dabei entdecke ich ein paar Meter hinter ihr eine Bewegung. Zunächst kann ich nur eine Silhouette ausmachen, neben dieser taucht eine zweite auf, darum identifiziere ich sie von den Umrissen her als die von Katniss und Darleen. Ich muss mir Mühe geben, um nicht erleichtert auszuatmen und die beiden somit voreilig zu verraten. Die Unterhaltung mit Ebony habe ich in meinen Augen zwar bisher ganz gut gemeistert, wie lange ich das noch durchhalten hätte können, weiß ich hingegen nicht.
Als sie mein Nachhaken selbstsicher wie eh und je. Die Genugtuung, dass sie mich tatsächlich unterschätzt und nicht bemerkt hat, wie sich eben auch an sie jemand heranschleicht - was sie mir zuvor ja noch genau so vorgehalten hat - macht sich warm in mir breit. Ich verschränke meine Arme und grinse erneut.
"Wie du willst. Doch immerhin bin ich nicht so naiv wie du", meine ich, ehe Katniss ebenfalls das Wort ergreift, Ebony beim Namen anspricht, sie wegschickt und gleichzeitig einen Pfeil auf ihren Bogen spannt. Ebony reagiert augenblicklich, steht auf und wendet sich den beiden anderen zu. Wenn ich wollte, könnte ich sie nun, wo sie sich auf etwas anderes konzentriert, mit einem gezielten Schlag außer Gefecht setzen und wir hätten eine Weile sichere Ruhe vor ihr. Stattdessen passe ich aber lieber auf das Essen auf, da es echt nicht anbrennen und damit verschwendet sein soll, während unser Gast selbst jetzt nicht nach außen dringen lässt, ob sie Angst hat, kein bisschen und Katniss noch forsch anmacht. Darleen steht bloß schweigend hinter der Eco und wartet wohl ab, was als nächstes geschieht. Ich tue es ihr gleich.

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BeitragThema: Re: Felder   Fr 27 März - 18:09

Scheinbar haben Patsy und Ebony eine mehr oder weniger hitzige Diskussion, es scheint sich ebenso viel in Patsy angestaut zu haben wie in mir. Und so wie ich das sehe, macht sie Patsy ganz gut dabei.
Auch wenn ich ihr ansehe, dass sie sehr froh ist, dass Darleen und ich nun zurück gekommen sind.
Nachdem ich Ebony angesprochen habe, steht diese langsam auf, dreht sich um und fragt was das soll.
Sie sieht dabei ziemlich wütend aus, obwohl ich glaube, dass sie gar nicht anders schauen kann.
Leider merkt man ihr kein bisschen angst an, so wie ich es mir zumindest erhofft habe. Doch ich weiß, dass sie gelernt hat ihre Angst, genauso wie ich, kontrollieren zu können und man sie ihr nicht anmerkt. Daher bin ich schon davon ausgegangen, dass ich ihr so schnell keinen Schrecken einjage.
Aber ich bin noch lange nicht fertig mit ihr, ich kann auch anders, zuviel Wut und das Gefühl untätig zu sein, hat sich in mir breit gemacht. Außerdem bin ich nicht ängstlich, besonders nicht vor ihr.
Du bist nicht in der Position Fragen zu stellen oder mir Anweisungen zu geben, also lass es besser gleich antworte ich eiskalt und bedrohlich, als sie mir sagt, ich solle das Teil runternehmen und mir dieses Fleckchen Erde nicht gehört.
Dir gehört es noch weniger, also tu nicht so als wärst du hier der Boss....denn das bist du nicht und das weißt du auch spreche ich giftig weiter, dabei mustere ich sie genau.
Patsy schaue ich dann auch kurz an um mich zu vergewissern, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht. Darleen hat sich hinter mir versteckt, das merke ich daran, wie Ebony versucht sie zu betrachten aber nur Ungewissheit in ihrem Blick liegt. Genauso scheint es ihr mit mir zu gehen, aber auch davon bin ich ausgegangen und für den Moment ist es auch besser so.
Auf die Frage wer ich bin, antworte ich erst gar nicht.
Was willst DU hier? Warum bist du zurückgekommen? Und vorallem, was willst du von Patsy? frage ich sie dann ernst und drohend.
Den Pfeil lasse ich oben und weiterhin gespannt, ich habe zwar nicht unbedingt vor zu schießen, doch werde ich den Teufel tun sie das wissen zu lassen.
Sie soll sehen wie es ist Angst zu haben und nicht zu wissen, was die Person vor ihr im Schilde führt und jede Minute ihre Letzte sein könnte. So wie sie es mit so vielen Menschen getan hat.
Ich spanne meine Muskeln richtig an, sodass es aussieht als würde ich den Pfeil gleich losfliegen lassen, wenn sie nicht tut was ich sage.
Los rede!!

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BeitragThema: Re: Felder   Sa 28 März - 21:32

Patsy will also den Abend mit ein paar anderen hier auf der Farm verbringen? Na bitte, da habe ich doch schon meine erste Information. Wusste ich doch das du dich schneller verplapperst als dir lieb ist, Schätzchen. Ich muss nur noch ein kleines bisschen hier verweilen und schon weiß ich was wirklich hier los ist. Zumindest klingt das nicht nach einer Flucht, eher nach einem kleinen 'Wochenendtrip'. Wie interessant. Auf Patsys weitere Erwiderungen gehe ich nicht mehr ein. Wer bin ich denn, mich hier auf einen Schlagabtausch mit einer kleinen Göre einzulassen? Auch ihre Bemerkung bezüglich meiner eigenen Naivität schlucke ich zähneknirschend herunter. Verdammt! Woher hätte ich denn wissen sollen, dass unsere liebe, kleine Patsy sich plötzlich mit den Robin Hoods dieser Welt verbündet?!

Verärgert stehe ich nun also mit leicht erhobenen Händen vor der Dunkelhaarigen. Ich bin nicht in der Position Fragen zu stellen oder Anweisungen zu geben? Sieh an. Ich hebe etwas überrascht meine Augenbrauen. Mit einer derartigen Gegenwehr hätte ich nicht gerechnet. Ihre Stimme klingt eiskalt und zu allem entschlossen und sie macht keine Anstalten die Waffe zu senken. Was zum Teufel habe ich ihr getan? Es muss etwas ziemlich schlimmes gewesen sein. Die Arme, denke ich ironisch. Was ich hier will? Der Pfeil ist weiterhin unerbittlich auf mich gerichtet und die Dunkelhaarige wirkt zunehmend bedrohlicher. Kurzzeitig flackert Unsicherheit in meinen Augen auf und ich schlucke.

Sie wird es nicht wagen mich zu treffen. Das wird sie nicht. Egal wie sie sich hier aufführt. Mein Gedankengang wird von dem bedrohlichen Fauchen der weiblichen Robin Hood unterbrochen und ich zucke ein wenig zusammen. Ich soll reden? Die Unsicherheit in meinem Blick verfliegt und in mir macht sich erneut Wut breit. „Einen Teufel werde ich tun!“, fauche ich schließlich mit fester Stimme zurück. „Und was willst du jetzt machen? Mich an einen Baum fesseln und die Rächerin der Enterbten spielen? Mach dich nicht unglücklich und nimm die Waffe runter!“ Ich mustere sie ganz genau, mein Körper ist angespannt und der Pfeil macht mich zunehmend nervös.

Dennoch gehe ich ein, zwei Schritte auf die Dunkelhaarige zu, ehe ich wieder stehenbleibe. Provozierend hebe ich die Arme und ziehe die Augenbrauen in die Höhe. „Na los, durchsieb mich doch mit deinen Pfeilen. Und was hast du dann davon?“ Sie ist eindeutig in der besseren Position, dennoch werde ich sicher nicht auf Knien vor ihr herumrutschen. „Wir machen jetzt einen Deal.“, erhebe ich erneut meine Stimme, allerdings ist diese nunmehr ein Raunen. „Du nimmst die Waffe runter und ich verlasse euren kleinen Abenteuerspielplatz. Ich habe eh besseres zu tun. Na wie ist das?“ Ich schaue die Dunkelhaarige fest an. Dafür wird sie bezahlen!

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BeitragThema: Re: Felder   So 29 März - 16:00

In Ebonys Augen funkelt für einen Moment die Unsicherheit auf zusammen mit ein wenig Angst und über mein Gesicht huscht ein Lächeln. Dann schaue ich im Augenwickel zu Darleen, die sich immer noch hinter mir versteckt hält.
Doch leider hält es nicht lange an und Ebony funkelt mich wütend an, sie meint, dass sie den Teufel tun wird und fragt, was ich nun machen will.
Das klingt nach einer guten Idee, der baum da drüber dürfte reichen erwiedere ich belustigt daraufhin, denn ich finde diese Idee wirklich sehr amüsant.
Ader aber wir sperren dich hier irgendwo ein, diese Farm hat sicher auch dunkle Orte wo früher Kartoffeln und ähnliches gelagert wurden. Das magst du doch so gerne nun nimmt meine Stimme an Bedrohlichkeit zu, denn ich weiß von ihrer Angst eingesperrt zu sein.
Denn ich merke mir sehr viel, auch wenn ich etwas nur am Rande mitbekomme, wenn es etwas ist um den Gegner zu bekämpfen behalte ich es.
Ich funkle sie böse an und mache nicht im geringsten anstalten den Bogen zu senken.
So schnell macht mich nichts unglücklich, zumindest nicht dein Ableben füge ich dann ruhig hinzu, als sie nochmal versucht mich dazu zu bringen, die Waffe wegzunehmen.
Dabei entgeht mir nicht wie nervös sie ist und das sie die Situation nicht unter Kontrolle hat.
Dann kommt sie mutig ein, zwei Schritte auf mich zu und hebt die Arme und eine Augenbraue provoziernd hoch. Sie fordert mich auf, sie doch zu durchsieben und fragt was ich davon habe.
Dann schlägt sie vor, nein sie versucht es zu befehlen, das wir nun einen Deal machen. Ich soll meinen Bogen fallen lassen und sie verschwindet dann von hier.
Nun trete ich einige Schritte auf sie zu und schaue sie provozierend und dann hämisch an, Was ich davon habe sage ich dir - Rache sage ich dann nur kalt zu ihr.
Du bist nicht in der Position mir einen Deal vorzuschlagen, auch wenn du versuchst selbstsicher zu sein, aber du bist es nicht!
Und nun sag mir, warum du zurück gekommen bist?
fordere ich sie wütend auf.
Wir stehen nun nur noch 4 oder 5 Schritte auseiander, doch selbst wenn sie nun versuchen würde, mir den Bogen aus der Hand zu schlagen, was sehr schwer ist und wahrscheinlich würde dabei der Pfeil losgehen. Dann hätte ich immer noch das Messer in meinem Stiefel.
Und damit kann ich ähnlich gut umgehen, wobei ich nicht so sehr auf Nahkampf stehe.
Langsam geht hinter uns die Sonne auf und ich sehe, wie sie mich versucht wütend anzufunkeln, doch es gelingt ihr nicht so gut wie sie es gerne hätte.
Und das weiß sie.
Und ich weiß, dass ihre Wut auf mich nun ins unermäßliche steigt. Doch das ist mir herzlich egal.

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BeitragThema: Re: Felder   Mo 30 März - 13:44

Jeder Mensch hat mehrere Seiten. Und an der Reaktion von Katniss ist deutlich zu erkennen, wie anders sie sein kann, wenn sie das möchte. Hat sie vorhin noch ganz emotional einen Zusammenbruch erlebt und sehr schwach gewirkt, ist davon nun absolut nichts zu sehen. Sie wirkt fest entschlossen und gnadenlos mit Ebony. Auf ihre Worte antwortet sie bloß klar überlegen. Was soll unser Gast auch jetzt schon groß tun? So unerschrocken sie sonst auch ist, mit einem Pfeil, der einen jeden Moment treffen könnte im Blickfeld, würde wohl jeder sich unwohl fühlen, wenn er allein ist und keine Chance auf einen Ausweg besteht. Hat sie auf meine Fragen dazu nicht reagiert, hakt auch Katniss jetzt noch mal nach den Gründen für Ebonys Auftauchen hier nach. Und fragt auch, wieso sie zu mir gekommen ist. Ich schätze ja, es kommt daher, dass sie zu Beginn bloß dachte, ein einsames Mädchen auf der Farm ein bisschen erschrecken zu können, weil sie nicht gleich gesehen hat, dass ich es bin. Wir haben eben beide überhaupt nicht gedacht, der jeweils anderen hier draußen zu begegnen.
Wie zuvor blockt Ebony ein weiteres Mal ab und bleibt standhaft. Sie bringt Katniss sogar auf weitere Ideen, wie wir mit ihr verfahren könnten, was gar nicht mal so weit hergeholt ist. Ich habe es noch nie für gut befunden, andere Menschen zu quälen oder ihnen wehzutun, sollte ich mich damit verteidigen müssen, hätte ich wohl aber keine andere Wahl außer zu fliehen. Und das ist eine Option, die ich nur erwäge, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Ebony geht es wohl ähnlich, denn statt sich einen Plan zu überlegen, um durch Weglaufen hier rauszukommen, macht sie sogar den Abstand zwischen sich und der Eco kleiner, ehe sie Katniss herausfordert. Scheinbar traut sie ihr nicht zu, loszuschießen. Dabei hat sie doch gerade erst gemerkt, wie wenig man jemanden unterschätzen sollte.
Als sie Katniss einen Deal vorschlägt, nach dem wir sie einfach laufen lassen sollen, zuckt ein Lächeln um meine Lippen. Hält sie uns wirklich für so naiv? Ich meine klar, sie ist ein ungebetener Gast, aber ich weiß, wie ihre Rache aussehen kann, sollte sie in der richtigen Stimmung sein. Und selbst wenn wir diese Laune wahrscheinlich verschlechtern, sollten wir nicht auf ihr Angebot eingehen, so wäre es für mich gedanklich besser zu ertragen, ihren Groll eines Tages zu spüren, weil ich gehandelt habe, statt klein bei zu geben.
Katniss hat die Wortführung für sich jedoch übernommen und es liegt an ihr, wie wir handeln. Was im nächsten Moment darauf hinausläuft, dass sie auf Ebonys Scherz eingeht, ihn sogar noch weiterführt und damit den Finger auf eine Wunde legt, die eine Schwachstelle von Ebony ist, noch aus ihrer Zeit als Loco und was Katniss dann sagt, schockiert mich ein wenig. Ich glaube nicht daran, dass sie es völlig ernst mein, doch die Worte allein, dass man jemandem an den Kopf wirft, es wäre nicht schade, würde er nicht mehr auf der Welt sein, machen mir Angst. Zu schlimm war es, in all den Jahren so viele Menschen an den Virus und die restlichen Umstände zu verlieren, indem sie durch Unfälle oder andere umgekommen oder von Tribes entführt worden sind.
Und so viel Ebony und auch angetan hat, nicht mal ihr würde ich den Tod wünschen.
Um mich etwas abzulenken, kümmere ich mich kurz wieder um unser Essen, nehme die Pfanne mit dem Essen von der Flamme und stelle sie auf zwei Holzscheite, die etwas weiter weg vom Feuer liegen, damit alles abkühlen, sich aber nichts entzünden kann. Währenddessen höre ich, wie Katniss Ebony noch mal fragt, was sie hier zu suchen hat. Ob sie wohl jetzt antwortet? Ich habe Angst, das die Situation eskaliert, aber andererseits vertraue ich Katniss auch, obwohl ich sie noch nicht so lange kenne und gesehen habe, wie schnell ihre Stimmung umschlagen kann. Dass sie einfach jemanden aus Rache umbringt, will ich mir aber einfach nicht ausmalen.

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