The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
StartseiteFAQSuchenMitgliederFacebook-CommunityAnmeldenLogin
Austausch | 
 

 Felder

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
AutorNachricht
Patsy*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 204
Anmeldedatum: 21.07.14

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne

BeitragThema: Re: Felder   Mo 30 März - 13:44

Jeder Mensch hat mehrere Seiten. Und an der Reaktion von Katniss ist deutlich zu erkennen, wie anders sie sein kann, wenn sie das möchte. Hat sie vorhin noch ganz emotional einen Zusammenbruch erlebt und sehr schwach gewirkt, ist davon nun absolut nichts zu sehen. Sie wirkt fest entschlossen und gnadenlos mit Ebony. Auf ihre Worte antwortet sie bloß klar überlegen. Was soll unser Gast auch jetzt schon groß tun? So unerschrocken sie sonst auch ist, mit einem Pfeil, der einen jeden Moment treffen könnte im Blickfeld, würde wohl jeder sich unwohl fühlen, wenn er allein ist und keine Chance auf einen Ausweg besteht. Hat sie auf meine Fragen dazu nicht reagiert, hakt auch Katniss jetzt noch mal nach den Gründen für Ebonys Auftauchen hier nach. Und fragt auch, wieso sie zu mir gekommen ist. Ich schätze ja, es kommt daher, dass sie zu Beginn bloß dachte, ein einsames Mädchen auf der Farm ein bisschen erschrecken zu können, weil sie nicht gleich gesehen hat, dass ich es bin. Wir haben eben beide überhaupt nicht gedacht, der jeweils anderen hier draußen zu begegnen.
Wie zuvor blockt Ebony ein weiteres Mal ab und bleibt standhaft. Sie bringt Katniss sogar auf weitere Ideen, wie wir mit ihr verfahren könnten, was gar nicht mal so weit hergeholt ist. Ich habe es noch nie für gut befunden, andere Menschen zu quälen oder ihnen wehzutun, sollte ich mich damit verteidigen müssen, hätte ich wohl aber keine andere Wahl außer zu fliehen. Und das ist eine Option, die ich nur erwäge, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Ebony geht es wohl ähnlich, denn statt sich einen Plan zu überlegen, um durch Weglaufen hier rauszukommen, macht sie sogar den Abstand zwischen sich und der Eco kleiner, ehe sie Katniss herausfordert. Scheinbar traut sie ihr nicht zu, loszuschießen. Dabei hat sie doch gerade erst gemerkt, wie wenig man jemanden unterschätzen sollte.
Als sie Katniss einen Deal vorschlägt, nach dem wir sie einfach laufen lassen sollen, zuckt ein Lächeln um meine Lippen. Hält sie uns wirklich für so naiv? Ich meine klar, sie ist ein ungebetener Gast, aber ich weiß, wie ihre Rache aussehen kann, sollte sie in der richtigen Stimmung sein. Und selbst wenn wir diese Laune wahrscheinlich verschlechtern, sollten wir nicht auf ihr Angebot eingehen, so wäre es für mich gedanklich besser zu ertragen, ihren Groll eines Tages zu spüren, weil ich gehandelt habe, statt klein bei zu geben.
Katniss hat die Wortführung für sich jedoch übernommen und es liegt an ihr, wie wir handeln. Was im nächsten Moment darauf hinausläuft, dass sie auf Ebonys Scherz eingeht, ihn sogar noch weiterführt und damit den Finger auf eine Wunde legt, die eine Schwachstelle von Ebony ist, noch aus ihrer Zeit als Loco und was Katniss dann sagt, schockiert mich ein wenig. Ich glaube nicht daran, dass sie es völlig ernst mein, doch die Worte allein, dass man jemandem an den Kopf wirft, es wäre nicht schade, würde er nicht mehr auf der Welt sein, machen mir Angst. Zu schlimm war es, in all den Jahren so viele Menschen an den Virus und die restlichen Umstände zu verlieren, indem sie durch Unfälle oder andere umgekommen oder von Tribes entführt worden sind.
Und so viel Ebony und auch angetan hat, nicht mal ihr würde ich den Tod wünschen.
Um mich etwas abzulenken, kümmere ich mich kurz wieder um unser Essen, nehme die Pfanne mit dem Essen von der Flamme und stelle sie auf zwei Holzscheite, die etwas weiter weg vom Feuer liegen, damit alles abkühlen, sich aber nichts entzünden kann. Währenddessen höre ich, wie Katniss Ebony noch mal fragt, was sie hier zu suchen hat. Ob sie wohl jetzt antwortet? Ich habe Angst, das die Situation eskaliert, aber andererseits vertraue ich Katniss auch, obwohl ich sie noch nicht so lange kenne und gesehen habe, wie schnell ihre Stimmung umschlagen kann. Dass sie einfach jemanden aus Rache umbringt, will ich mir aber einfach nicht ausmalen.
Nach oben Nach unten
Darleen*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 101
Anmeldedatum: 11.02.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)

BeitragThema: Re: Felder   Di 31 März - 20:38

Mit zunehmender Beunruhigung beobachte auch ich die ganze Szene. Ebony scheint ebenso überrascht wie ich darüber zu sein, dass Katniss sich absolut unnachgiebig zeigt. Die Eco zeigt nun eine ganz andere Seite von sich. Sie ist kämpferisch, bedrohlich und gibt nun auch offen zu, dass sie sich an ihrer Gegenüber rächen möchte. Rächen, für all die schlimmen Dinge, die Ebony auch den Ecos angetan hat. Ich kann Katniss verstehen. Auch ich habe schrecklich unter den Locos leiden müssen. Sie haben sich an der Angst anderer geweidet und sich sogar darüber lustig gemacht. Mein Magen krampft sich leicht zusammen, als ich darüber nachdenke. Es ist furchtbar, Ebony nun so nah zu sein. Sie hat immer noch diesen kalten Blick und ihre Stimme klingt nach wie vor bedrohlich und angriffslustig. Sie hat sich nicht verändert.

Dennoch versucht sie sich aus der ganzen Sache herauszuwinden und macht das Angebot zu verschwinden. Zu meiner Überraschung lenkt Katniss aber nicht ein, sondern wird immer harscher im Tonfall. Ebony solle reden und ihr Ableben würde sie nicht traurig machen? Meine Augen weiten sich. „Katniss nicht...“, hauche ich leise ohne weiter nachzudenken. Gerne würde ich noch etwas sagen wie: Sie ist es nicht wert. Oder: Lass sie gehen, dann haben wir unsere Ruhe. Aber meine Stimme versagt mir, außerdem will ich sie nicht unnötig ablenken. Ebony ist unberechenbar. Also schweige ich wieder und lasse meine Augen hektisch über die Felder gleiten, als würde ich darin einen Ausweg, eine Lösung finden. Doch, nein, ich kann nichts tun. Ich kann nur hier stehenbleiben und hoffen, dass alles gut ausgeht.

Meine Augen gleiten kurz zu Patsy. Sie versucht sich damit abzulenken, dass Essen weiter vorzubereiten. Innerlich beneide ich sie darum, dass sie etwas zu tun hat. Am liebsten hätte ich mich zu Patsy gesetzt. Aber ich kann mich nicht von der Stelle bewegen. Es wäre äußerst dumm, wenn Ebony mich in die Finger bekommen würde. Nervös knabbere ich an meiner Lippe und beobachte die ehemalige Loco. Ich kann die Wut in ihren Augen sehen und ich spüre, dass das nicht gut enden kann.

-
Darleen, 15 Jahre, Tribelos

Weitere Charas: Ginger, Ram, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna
Nach oben Nach unten
Ebony*
Mall Rat


Anzahl der Beiträge: 237
Anmeldedatum: 22.09.13

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)

BeitragThema: Re: Felder   Di 31 März - 21:35

Ich bemerke, wie meiner Gegenüber ein siegessicheres Lächeln über die Lippen huscht. Bist du dir vielleicht ein bisschen zu sicher, Süße?! Sie greift meinen Vorschlag sofort auf und deutet belustigt auf einen Baum, der ihrer Meinung nach bestens zum Fesseln geeignet ist. Ein abfälliges Lächeln huscht über meine Lippen. Unglaublich! Als die Dunkelhaarige allerdings einen dunklen Raum erwähnt, in den sie mich sperren könnte, weiten sich meine Augen und ich starre sie verwundert an. Woher zum Teufel weiß sie von meinen Ängsten?! Ich balle leicht meine Fäuste und kämpfe gegen das beklemmende Gefühl an, welches unwillkürlich bei dem Gedanken in mir hochsteigt. Glaubt sie allen ernstes ich würde zu einem kleinen Spielball für sie mutieren? Dass sie mit mir anstellen kann was sie will?

Ihre nächsten Worte bringen mich allerdings wirklich kurzzeitig aus der Fassung. Mein Ableben würde sie nicht unglücklich machen? Ich keuche ungläubig auf. Okay, sie ist keine Robin Hood...ganz und gar nicht. Aber wer ist sie dann? Und wozu ist sie fähig? Ihre Stimme klingt schneidend und kompromisslos. Wo bin ich hier hineingeraten, Verdammt?! Mein Angebot zu verschwinden, scheint sie auch keinesfalls zu interessieren. Und dann offenbart sie mir ihre wahren Beweggründe: Rache. Als ich dieses Wort höre, recke ich mein Kinn ein wenig in die Höhe und blicke Katniss fest in die Augen. „Ohh, jetzt verstehe ich, Rache...was für ein großes Wort.“, raune ich leise und trete noch ein Stück näher an die Furie heran. Sie will tatsächlich mit mir spielen. Ihre momentane Stärke ausnutzen und mich fertig machen. Nach diesem Statement von ihr kann es keine friedliche Lösung mehr geben. Denn ich lasse nicht mit mir spielen!

„Rache ist so süß, findest du nicht auch?“, säusele ich weiter und nähere mich ihr immer weiter. Ich weiß, dass das hier ein Spiel mit dem Feuer ist. Aber lieber sterbe ich, als mich von ihr herumkommandieren zu lassen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wobei...“, ich halte kurz inne und schaue Katniss gespielt verwundert an. „Ich dachte die Guten sinnen nicht nach Rache. Ich dachte die Guten vergeben?“, ich lächle Katniss kalt an. Wieder fordert die Dunkelhaarige mich zum reden auf. Was würde es bringen ihr zu sagen, dass ich schlichtweg in die Mall will, weil ich dort lebe. Weil dies mein Zuhause ist. Sie würde mich dennoch nicht gehen lassen. Und Patsy und die kleine Blonde? Sie lassen die Dunkelhaarige gewähren und werden so zu Mittätern. Die unschuldigen kleinen Mädchen. Das ich nicht lache.

„Du bist nicht besser als ich!“, fauche ich dann urplötzlich, springe auf Katniss zu und trete ihr den Bogen mit aller Kraft aus der Hand. Ich rolle mich schnell zur Seite ab, aber nicht schnell genug. Der spitze Pfeil streift meinen Oberarm, zerreißt meine Kleidungsstücke und hinterlässt eine blutige, klaffende Wunde. Zu meinem Glück ist es der linke Arm. Ich keuche auf, unterdrücke einen schmerzhaften Schrei und rolle mich auf dem Rasen ab. Ich komme wieder wenige Meter vor Katniss zum stehen und kicke den Bogen außer Reichweite. Schließlich zücke ich mein Messer und drehe mich so, dass ich sowohl die Dunkelhaarige, als auch Patsy und die Blonde im Blick habe. „Ein letztes Mal: Ich werde jetzt gehen und du wirst mich ziehen lassen oder es wird verdammt ungemütlich!“, fauche ich und starre die Dunkelhaarige wütend an. „Ich weiß nicht, was ich dir getan habe oder wer du bist. Aber eins weiß ich. Ich werde nicht vor dir kuschen, damit du die große Rächerin spielen kannst!“

-
Ebony, 20, Mall Rats
They can say whatever, I'ma do whatever
No pain is forever, you know this!

weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco


Anzahl der Beiträge: 901
Anmeldedatum: 30.04.14
Ort: Wald

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)

BeitragThema: Re: Felder   Mi 1 Apr - 18:40

Bei meinen Worten, dass mich Ebonys Ableben nicht stören würde schreckt Darleen auf.
Katniss nicht, sagt sie, bricht dann aber ab.
Doch es ist die Wahrheit und ich werde diese nicht zurücknehmen, was die Loco Anführerin angeht wird sicher niemand trauern, wenn sie nicht mehr wäre. Somit würde ich der Welt nur einen Gefallen tun.
Aber ich habe ihren Schwachpunkt getroffen und merke genau, wie sie das für einige Moment ziemlich aus der Fassung bringt und ich koste diesen Moment völlig aus. Auch ich finde es furchtbar eingesperrt zu sein, doch es wäre für mich nicht so ein großer und verwundbarer Punkt wie bei ihr.
Mein wunden Punkt kennt wöhlmöglich niemand, wobei sich Patsy diesen wohl denken könnte.
Es ist meine Schwester, ich würde mein Leben für sie lassen, wenn ich sie dadurch retten könnte.
Ebony hat sich nun wieder gefasst und meint, das Rache ein großes Wort sei, dabei betont sie es ganz komisch und ich verdrehe die Augen.
Sie fragt mich, ob Rache süß sei und ich das nicht ebenso sehe und Auge um Auge, Zahn um Zahn darfauf kannst du Gift nehmen entgegne ich und jedes Wort dabei wird zähneknirschender.
Sie schaut mich dann gespielt verwundert an, sie meint, dass sie immer dachte, dass die Guten nich nach Rache sinnen, sondern vergeben.
Pah sage ich und lache hart auf, wer sagt das ich zu den Guten gehöre? frage ich dann bösartig und funkel sie an.
Dann geht alles ganz schnell, sie faucht mich an, dass ich nicht besser sei als sie und springt mich an, tritt den Bogen weg und rollt sich schnell zur Seite.
Ich gehe in die Hocke, schnappe mir mein Messer und kann nur noch im Augenwinkel sehen, wie sich der Pfeil durch ihren linken Oberarm bohrt, naja er streift ihn, doch ihr Shirt zerfetzt und sie blutet heftig. Der Schmerz dieser Wunde ist ihr anzusehen und ich grinse sie frech und funkelnd an.
Auch wenn ich diese Wunde nicht direkt zu verantworten habe, freut es mich doch sie so zu sehen.
Es erfüllt mich mit einem gewissen Rachegefühl auch, wenn es niemals das ausgleichen kann, was sie uns allen hier Anwesenden angetan hat, so reicht es doch für den Moment.
Sie rollt sich auf dem Rasen ab, kickt meinen Bogen ein Stück weit weg und kommt vor mir zum stehen, dabei schaut sie Patsy, Darleen und mich boshaft an.
Auch sie hat ein gezücktes Messer in der Hand und faucht mich an, dass ich sie nun ziehen lassen sollte, denn sonst wird es hier ziemlich ungemütlich.
Sie blickt mich wutentbrannt an und ich grinse ihr einfach nur frech ins Gesicht.
Du meinst für dich wird es ungemütlicher....was willst du so verletzt wie du bist schon tun? Dir strömt das Blut nur so den Arm hinunter, wenn du Pech hast verblutest du ehe du in der Stadt bist erkläre ich sachlich, doch ich grinse sie immer noch frech an.
Dann stehe ich langsam auf, schaue kurz zu meinen Begleiterinnen, die ziemlich fertig aussehen und es tut mir leid, dass sie das miterleben mussten.
Doch es ist passiert und ich würde immer wieder so handeln, Ebony ist einfach ein bösartiger Mensch.
Mit meinem Messer in der Hand stelle ich mich nun wieder schützend vor Darleen, ich sehe ihr an wie viel Angst sie hat und daher ist mein Beschützerinstikt zu groß, als das Ebony sie sieht.
Ich bin sehr gespannt darauf, wie es nun weitergehen wird.
Zwar hat sie meinen Bogen ein Stück weit weggschossen, doch ich würde immer noch daran kommen wenn ich es wollte. Zwar wäre ich dann für eine Sekunde schutzlos, doch das wäre mir egal.

-
Nach oben Nach unten
Patsy*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 204
Anmeldedatum: 21.07.14
Alter: 17

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne

BeitragThema: Re: Felder   Mo 6 Apr - 16:14

Alles spitzt sich weiter zu. Ich sehe, wie auch Darleen sehr erschrocken davon zu sein scheint, zu welchen Mitteln Katniss zumindest gedanklich greift. Ihre Augen sind geweitet und sie flüstert irgendetwas, das ich dort wo ich sitze natürlich nicht hören kann. Ich sehe bloß, wie sich ihre Lippen bewegen und meine davon ein 'Katniss nicht' herauslesen zu können. Lange werde auch ich nicht mehr untätig bleiben, auch wenn ich nicht sicher bin, auf welche Seite ich mich nun schlagen sollte. Beide jungen Frauen sind aktuell unberechenbar, was die folgenden Ereignisse noch mehr verdeutlichen. Ebony geht immer näher auf Katniss zu. Weil sie mit dem Rücken zu mir steht, kann ich ihren Gesichtsausdruck nicht erkennen. Die Worte der ehemaligen Loco sind dafür umso stärker wirkend. Sie versucht weiterhin, Katniss zu manipulieren, ihr ins Gewissen zu reden. Bis es ihr offensichtlich genug ist, sie zeigt, war körperlich in ihr steckt und sie mit schnellen Bewegungen erreicht dass Katniss' Bogen nicht mehr in den Händen der Eco liegt. Ich hätte nie gedacht, dass es jemals wer schaffen könnte, Katniss von ihrer Waffe zu trennen, doch bei Ebony muss man alles bedenken, das wird mir wieder einmal klar. Ganz reibungslos gelingt das Manöver jedoch nicht, denn der Pfeil des Bogens löst sich, trifft Ebony am Arm und sorgt für eine blutende Verletzung. Ich hätte nie gewollt, dass jemand verletzt wird, doch Katniss hat im nächsten Augenblick schon ein Messer in der Hand, wohingegen Ebony abermals meint, das Feld verlassen zu wollen. Katniss ist dabei ihren folgenden Entgegnungen nach zu urteilen noch lange nicht fertig. Sie gehört nicht zu den Guten?! Was meint sie damit? Habe ich sie vorhin etwa mit meiner Fragerei und den Worten über Sally und Nick indirekt so in einen Stimmungswandel gestürzt, dass sie jetzt, wo auch noch Ebony aufgetaucht ist glaubt, alles würde besser werden, wenn sie jemanden hat, an dem sie ihren Frust ablassen kann und erst recht, wenn es sich dabei um einen Menschen handelt, der so viel zerstört und angerichtet hat, dass er in gewissem Sinn nicht mal ein unschuldiger Zivilist wäre? Dass sowohl Ebony als auch Katniss nun Messer in den Händen halten, macht es nicht besser. Zudem erkenne ich, wo sich die Loco ein wenig bewegt hat jetzt, wie es in ihren Augen funkelt. Es macht mir Angst, so sehr ich es in diesem Moment hasse, mich zu fürchten. Katniss dagegen freut sich, grinst hämisch, als hätte sie nie etwas anderes getan, als anderen Schaden zuzufügen und teilweise hat Ebony sogar recht. Katniss ähnelt so, wie sie nun ist, sehr der Ebony, die wir alle offensichtlich gut kennen. Der wenn es drauf ankommt skrupellosen Frau, die vor nichts zurückschreckt. Weiter zusehen möchte ich dem Schreckenstheater nun auf keinen Fall. Vorsichtig erhebe ich mich. Das Problem ist nur, was soll ich tun, ohne jemandem in den Rücken zu fallen und damit etwas weitaus Schlimmeres heraufzubeschwören? Es sollte eine schöne ruhige Zeit auf der Farm werden und jetzt das, das und das Chaos mit Sally und diesem verdammten Techno, der sich einfach aus dem Staub machen will!
Da ich noch nicht ganz aufrecht stehe, bücke ich mich plötzlich aus einer Intuition heraus zum Feuer zurück, aus dem ich zwei brennende Scheite ziehe, mit denen ich in die Mitte der beiden Frauen mit den Messern trete, je eine der provisorischen Fackeln in die Richtung von einer gerichtet. Sie könnten sie mir wahrscheinlich einfach aus der Hand schlagen, denn ich bin nicht schwach, aber auch noch keiner, der viele Nahkämpfe persönlich miterlebt hat und über besonders gute Taktiken verfügt.
"Stopp, es reicht. Hört beide auf! Niemand soll hier sterben oder noch mehr verletzt werden. Das hier ist nicht der Ort, um auf der Vergangenheit herumzuschlagen und sich für das zu bekämpfen, was damals geschehen ist. Soll es so werden wie früher? Mit Kriegen, in denen sich nicht nur die Tribes bekämpfen, wenn andere in ihre Gebiete eindringen, sondern immer? Unsere Zeiten sind nicht gut, es gibt viele Unruhen und Kämpfe, aber nur deshalb müssen wir nicht auch noch dazu beitragen, dass es mehr werden. Mir ist mittlerweile vollkommen egal, was du hier machst, Ebony. Folg deinem Wunsch und verschwinde einfach. Und solltest du wagen, dich auch nur selbst in irgendeiner Weise für das hier oder sonstwas rächen zu wollen, wirst du beim nächsten Mal nicht so davonkommen. Du magst mich für ein kleines Mädchen halten, aber du hast dich an diesem Abend bereits einmal getäuscht und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Alles ändert sich. Und Katniss verdammt, lass sie gehen. Egal wie sehr man jemanden hasst, das Blut eines Menschen will keiner an den Händen kleben haben", sprudelt es aus mir heraus. Dabei steigt meine Wut auf Katniss, weil ich einerseits weiß, dass sie momentan durch das Ganze mit Sally sehr verletzt sein muss. Aber damals hat sie trotz allem, was Nick gemacht hat mit Tai-San, Sally und ihr selbst, sowie mit wer weiß wie vielen unschuldigen Mädchen noch, bloß weil es der Wunsch ihrer Schwester war sie ungeschoren gehen lassen, sie mit Sicherheit sogar in ihr Verderben rennen lassen, bloß weil Sally plötzlich meinte, sich verliebt zu haben. Und nun würde sie Ebony sogar umbringen, obwohl diese an diesem Abend bis auf alles, was sie früher gemacht hat, keinen Anlass dazu gegeben hat, sie so zu behandeln?! Es mag um eine schreckliche Person gehen, aber auch um einen Menschen! Und nur, weil Nick zu ihrer Familie gehört, sollte er keinen Schutz für etwas bekommen, das nicht weniger schlimm und außerdem sehr aktuell ist. Meine Gedanken sind völlig wirr, in meinen Augenwinkeln flackern die Feuer, obwohl es längst hell ist und ich versuche, beide Parteien gleich im Auge zu behalten.
"Es ist genug", wiederhole ich und bete, dass alles sich auflöst und zum Guten umschlägt.

-
Signa made by Ivayne - please don't copy Wink
Nach oben Nach unten
Ebony*
Mall Rat


Anzahl der Beiträge: 237
Anmeldedatum: 22.09.13

Charakter der Figur
Beziehungsstatus:
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)

BeitragThema: Re: Felder   Mo 6 Apr - 20:41

Die Dunkelhaarige weidet sich regelrecht an meiner sichtbaren Angst vor engen Räumen. Sie ist eine wahre Teufelin. Ein Wunder, dass unsere kleine Patsy sich mit ihr abgibt. Ob sie erst jetzt das wahre Gesicht ihrer Kumpanin erkennt? Oh, Patsy, wurdest du etwa hinters Licht geführt?! Dieser Umstand zeigt mir jedoch auch, dass ich es mit keiner sonderlich starken Teufelin zu tun habe. Scheinbar spielt sie den lieben, langen Tag das nette Mädchen. Und wenn sie überraschenderweise einmal in ihrem Leben die Oberhand über jemanden hat? Dann kehrt sie all das schlechte, dass in ihr ruht nach außen. Wie erbärmlich. Als ich mich der Dunkelhaarigen nähere, stimmt sie mir zu. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dass sie diese Einstellung besitzt wundert mich nun absolut nicht mehr. Schließlich lacht sie bedrohlich auf. Sie gehört nicht zu den Guten? Das wird Patsy gar nicht gefallen, schätze ich, denke ich mit einer gewissen Genugtuung.

Kurz darauf starte ich meinen Angriff, welcher nicht ganz planmäßig verläuft, dennoch habe ich einen Erfolg zu verbuchen: Sie kann den verdammten Pfeil nicht mehr auf mich richten. Und genau das war es, was ich wollte. Als ich vor Schmerz beinahe aufschreie und der Bogenschützin gegenüberstehe, grinst sie mich voll der Genugtuung an. Wir beide haben nun unsere Messer gezückt. Die Dunkelhaarige schützt die Blonde. Für mich wird es ungemütlicher, da ich es vermutlich nicht mehr in die Stadt schaffe? Mein Blick fällt für einen winzigen Sekundenbruchteil auf meinen Arm. Tatsächlich ist alles voller Blut. Aber wer bin ich denn, dass ich mich von einer Verletzung einschüchtern lasse?! Ich werde es schon schaffen!

Meine Augen funkeln zornig und hasserfüllt, als ich die Bogenschützin wieder ansehe. „Jetzt reicht es, du widerliches, kleines Miststück!“, fauche ich sie wutentbrannt an und will sie gerade zu Boden ringen, um an die Blonde heranzukommen und diese für mich zu benutzen, als ich überrascht inne halte. Meine dunklen Augen richten sich völlig perplex auf Patsy, welche sich plötzlich zwischen uns stellt. Sie hat zwei brennende Holzscheite in der Hand. Für einen kurzen Augenblick, beeindruckt mich ihr Auftreten sogar. Ich schweige während ihrer kleinen Rede und ein zufriedenes, kaltes Lächeln macht sich auf meinen Lippen breit. Sie ist gut...wirklich...fast sehe ich Amber vor mir, während sie eine ihrer kleinen Reden an das niedere Volk hält. Es ist ihr egal was ich hier mache? Und ich kann gehen? Mein zufriedenes Lächeln wird breiter, ich recke mein Kinn in die Höhe und schaue der Bogenschützin herausfordernd in die Augen. Dein kleiner Rachefeldzug ist wohl gerade von deiner Freundin hier beendet worden. Zu schade, was?

Mein Augenpaar wandert wieder zu Patsy, als diese noch eine süße Drohung hinterher schiebt. Wenn ich mich für das hier räche, werde ich nicht so leicht davonkommen? Ich hebe meine Augenbrauen an. „Was für eine rührende Rede...“, sage ich leise. „Es ist wirklich herzzerreißend, dass du mich vor dieser Barbarin rettest. Danke.“, ich lächle gespielt lieblich, meine Gesichtszüge werden aber schnell wieder kalt. „Aber deine Drohung kannst du dir sparen, klar? Ich habe weder Angst vor 'Mrs. mittlerweile ober vernünftig', noch vor einem wild gewordenen Racheengel.“ Mein Blick ruht auf Patsy. „Und ich würde dir raten, deinen Freundeskreis noch einmal zu überdenken. Es scheint mir, du bist in die falschen Kreise geraten. Was werden die anderen sagen, wenn sie davon erfahren?“, ich schenke ihr noch ein kühles Lächeln, ehe ich die Gunst der Stunde nutze, langsam rückwärts gehe und meinen Rucksack an mich nehme.

„Und du!“, rufe der Bogenschützin noch zu. „bist das allerletzte!“ Als ich den Rucksack anhebe, verziehe ich vor Schmerz das Gesicht. Jetzt wo der Adrenalinspiegel sinkt, spüre ich den beißenden Schmerz an meinem Oberarm. Verdammt! Ich muss mich beeilen! Ich schlage mich so schnell es geht ins Dickicht, um diesen Ort endlich zu verlassen und zur Mall zu kommen. Hauptsache erst einmal weg. Nicht, dass mir die Dunkelhaarige doch noch einen Pfeil hinterher schickt oder mir folgt. Ich traue ihr alles zu.

tbc: Feldwege um die Stadt

-
Ebony, 20, Mall Rats
They can say whatever, I'ma do whatever
No pain is forever, you know this!

weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco


Anzahl der Beiträge: 901
Anmeldedatum: 30.04.14
Ort: Wald

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)

BeitragThema: Re: Felder   Di 7 Apr - 17:21

Ebony schreit mich wutentbrannt an, dass ich ein widerliches, kleines Miststück bin.
Ich grinse sie nur frech an, schau in den Spiegel, dann weißst du wer hier das KLEINE Miststück ist.
Als sie dann versucht an mir vorbei zu Darleen zu gelangen, indem sie versucht mich zu Boden zu ringen kommt Patsy mit zwei Holzscheiten herüber und weißt uns an, dass es genug sei und niemand sterben oder weiter verletzt werden soll. Egal was passiert sei, so solle es nicht weitergehen, mit Kriegen wie früher, als sich die Tribes bekämpft haben.
Dann sagt sie auch, dass es ihr mittlerweile egal ist, was sie hier macht und wenn sie verschwinden soll, soll sie es jetzt tun. Doch als sie weiterspricht weiß ich schon, dass ihre Worte dann auf Graniet stoßen. Sie solle es ja nicht wagen, sich später hier für bei uns zu rächen.
Als sie dann sagt, sie würde das sonst bereuen und sie solle Patsy nicht unterschätzen, denn das hat sie heute schon einmal getan, muss ich grinsen.
Dann wendet sie sich an mich, dass ich die Loco Anführerin gehen lassen soll und niemand das Blut anderer an den Händen haben will, weiche ich einige Schritte zurück und nicke Patsy zu, denn sie hat recht.
Ich gehe hinüber zu meinem Bogen, sammel ihn auf und stelle mich dann wieder schützend vor Darleen. Blind vor Hass und dem Willen in dieser Welt etwas besser zu machen habe ich einfach auf sturr geschaltet.
Patsy sieht wirklich ein bisschen furchterregend und fest entschlossen aus.
Doch Ebony ist noch nicht ganz fertig, sie meint zu Patsy wie herzzereißend ihre Rede doch war und das sie sich beschützt hätte vor mir. Doch natürlich ist das nur sarkastisch gemeint, dass sieht man im nächsten Moment an ihren giftigen Grinsen. Außerdem rät sie ihr ihren Freundeskreis noch einmal zu überdenken und was wohl die anderen dazu sagen. Ich denke nicht, dass sie etwas dagegen haben fauche ich sie an.
Ich versuche mir trotzdem meine wieder aufsteigende Wut nicht anmerken zu lassen, aber wahrscheinlich gelingt es mir eher schlecht als recht.
Dann wendet sie sich wieder an mich und meint dass ich das Allerletzte wäre, doch dazu sage ich nichts, was sie über mich denkt ist mir herzlich egal.
Im nächsten Moment verschwindet sie und sieht dabei mehr als eilig aus, denn sie hat nun auch die Wunde an ihrem Arm gesehen und weiß, wie ernst es ist.
Dann drehe ich mich kurz zu Darleen um, sie sieht total verschreckt aus.
Es tut mir leid sage ich dann, aber an beide gerichtet.
Als ich gesehen habe, was Ebonys Auftauchen bei Darleen ausgelöst hat, konnte ich einfach nicht anders. Sie tat mir so leid und ich hatte schon immer eine sche** Wut auf diese Loco-Anführerin, die sich einfach alles nimmt, wie es ihr gerade in den Kram passt erkläre ich Patsy kurz warum ich so gehandelt habe.
Ich versuche ein bisschen Abstand zwischen mich und die beiden Mädchen zu bringen und gehe einige Schritte weg, damals, als sie gemeinsame Sache mit den Technos gemacht hat wurden viele meiner Tribemitglieder von ihnen verschleppt....es hat einfach so viel aufgewühlt und als ich sie da sah und sie einen netten Plausch mit dir halten wollte, man dir aber ansah, dass du davon nicht begeistert bist, konnt ich nicht anders.
Ich wollte euch nicht in Gefahr bringen und auch Ebony nicht schaden oder gar töten, ich wollte ihr nur einen Denkzettel verpassen! Ihr zeigen, dass sie hier nicht willkommen ist und sie hier nicht wieder alles an sich reißen kann!
Wenn ihr nun möchtet, dass ich verschwinde, kann ich das sehr gut nachvollziehen
erkläre ich weiter.
Ich habe kein schlechtes Gewissen oder so, ich würde es wieder genauso machen.
Doch ich wollte die beiden nicht so verschrecken, sie denken nun wahrscheinlich ich bin ein Monster.
Aber ich wollte sie nur beschützen.

-
Nach oben Nach unten
Darleen*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 101
Anmeldedatum: 11.02.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)

BeitragThema: Re: Felder   Do 9 Apr - 21:18

Katniss Worte, dass sie nicht zu den Guten gehört, verwirrt mich und ich schaue sie unsicher von der Seite an. Ich vertraue ihr. Aber...warum sagt sie das? Um Ebony zu verwirren? Das kann nicht stimmen. Völlig geschockt beobachte ich dann aber den Angriff Ebonys, bei welchem sie Katniss von dem Bogen trennt. Die ehemalige Loco wird von dem Pfeil getroffen. Die Wunde blutet stark und sieht ziemlich tief aus. Die Wunde wird sich entzünden, schießt es mir durch den Kopf. Ich rechne damit, dass die Pfeilspitze verunreinigt ist. Doch sollte mich dieser Umstand überhaupt kümmern? Ja, du musst jeden behandeln. Das hast du dir geschworen.

Meine Gedanken werden unterbrochen, als Patsy plötzlich mit je einem brennenden Holzscheit in der Hand zwischen beide Parteien tritt. Ich starre Patsy bewundernd an und lausche aufmerksam ihren Worten. Sie hat Recht, das alles hier sollte aufhören. Es ist nicht gut sich zu bekriegen, wo es gar nichts zu bekriegen gibt. Ich verstehe Katniss. Ich kann mir denken, wie verlockend es sein kann, sich rächen zu wollen. Aber das hier wird nicht gut enden, wenn es so weiter geht. Was wenn eine der beiden zu guter letzt stirbt? Wofür?! Gebannt beobachte ich Ebony, die sich schließlich zurückzieht und im Wald verschwindet. Ich atme einmal tief durch und schaue kurz zu Patsy. „Danke.“, ist alles was ich im Moment herausbringe. Vermutlich drückt es nicht einmal im Ansatz die Dankbarkeit aus, die ich momentan empfinde. Ich glaube das Patsy in diesem Moment sogar Leben gerettet hat.

Sie hat so viel Mut bewiesen. Mut den ich nicht aufgebracht habe. Auch ich hätte etwas tun müssen. Ich beiße mir schuldbewusst auf die Lippe und beobachte wie Katniss den Bogen aufhebt. Als sie sich schließlich entschuldigt und mich erwähnt, treten Tränen in meine Augen und ich nähere mich der Eco langsam. Doch diese weicht vor uns beiden zurück, so das auch ich stehenbleibe. Nur zu gerne hätte ich sie jetzt einfach umarmt. Aber...vermutlich ist das der falsche Zeitpunkt. Die Tränen strömen über meine Wagen. Lautlos. Es ist einfach die pure Erleichterung dass niemandem wirklich etwas passiert ist. Ich höre Katniss weiterhin zu. Sie erklärt noch einmal, was ihrem Tribe angetan wurde. Sie wollte Ebony nur einen kleinen Denkzettel verpassen? Sie würde verschwinden, wenn wir das für das richtige hielten? Ich schüttle kurz meinen Kopf. „Also wegen mir musst du ganz bestimmt nicht gehen. Ich möchte das du bleibst Katniss.“ Ich mache eine kurze Pause und blicke zu Patsy. „Es ist nur...das alles hätte schrecklich enden können. Und was heißt...du gehörst nicht zu den Guten?" Während ich dies sage, geselle ich mich langsam zu Patsy, welche noch immer die beiden Holzscheite in den Händen hält. Irgendwann werde ich ihr sagen, wie mutig sie gehandelt hat.

-
Darleen, 15 Jahre, Tribelos

Weitere Charas: Ginger, Ram, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna
Nach oben Nach unten
Patsy*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 204
Anmeldedatum: 21.07.14
Alter: 17

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne

BeitragThema: Re: Felder   Do 9 Apr - 22:50

Es stellt sich heraus, dass meine Aktion mit dem Feuer gerade noch mal rechtzeitig gekommen ist, denn Ebony ist drauf und dran gewesen, abermals auf Katniss loszugehen, was sie mit ihrem Ausruf unmissverständlich angekündigt hat. In etwas, das brennt, läuft jedoch niemand so schnell, was wohl unser einziges Glück ist, denn so sehr ich es mir wünschen würde, was ich sagte prallt an Ebony garantiert ab wie an einer massiven Mauer und ob Katniss in ihrer Rage so zugänglich für tiefgründige Worte ist, wage ich zu bezweifeln.
Als ich mit den lodernden Scheiten in der Hand dastehe und bei einem Blick zu Ebony erkenne, dass ich sie tatsächlich verdutzt habe, reicht das, um mir zu beweisen, erst mal alles richtig gemacht zu haben. Sie aus der Fassung zu bringen kann vieles bedeuten, aber ich will bloß, dass sie weggeht. Verwundet kann sie sowieso nicht kämpfen, was sie mit Sicherheit auch gut genug weiß und so gern sie auch aufs Risiko geht, alles wegen sowas aufs Spiel zu setzen, ist nicht ganz ihr Ding. Ich glaube aber nicht, dass sie Katniss nicht irgedwann spüren lassen wird, was sie heute losgetreten hat. Ebony ist kein Mensch, der auf jemanden wie mich - oder auf überhaupt irgendwen außer sich selbst - hören und dazu noch so folgenlos mit sich umspringen lassen würde.
Wie flüchtig der Augenblick ist, in dem Ebony verwirrt ist, zeigt sich an ihrem Lächeln, das sich auf ihren Lippen bildet, während ich rede. Naja, immerhin hab ich sie freigesprochen und ihr mehr zugestanden als Katniss. Aber es ging nicht anders oder wenn, dann nur so, wie ich es bestimmt noch weniger gewollt hätte.
"Bedank dich nicht zu früh. Eines Tages wirst du nicht so leicht mit der Lebensart durchkommen, sie du seit jeher an den Tag legst. Nur ich bin niemand, der über dich urteilen will, soll und kann und auch ist es nicht Katniss Aufgabe. Wie ich vorhin schon erwähnte, ich weiß, dass Angst eher nicht zu deinem Repertoire an Emotionen gehört. Das scheint sowieso nicht besonders groß zu sein. Doch gesunder Respekt ist oft recht hilfreich", entgegne ich, lasse mich nicht sehr von ihrer süßlich ironischen Art beeindrucken, selbst nicht von dem Kommentar zu meinem Freundeskreis. Sie hat doch keine Ahnung!
Ich bin froh, als sie endlich weggeht, ihre Sachen gepackt hat und im Wald verschwindet. Dass sie verletzt ist, macht mir nur kurz Sorgen, denn ich finde, genug getan zu haben. Ich brauche es nicht, jemand anderem zu helfen, nur um mein Gewissen rein zu halten, obwohl derjenige es weder würdigt noch verdient. Es sah echt übel aus, aber ich glaube nicht, dass man davon verbluten kann. Eine größere Sache wäre eher, sollte der Pfeil nicht vorher richtig gereinigt worden sein.
Jetzt darüber zu grübeln bringt aber auch nichts mehr. Katniss schickt Ebony noch einen giftigen Spruch hinterher, zuvor reagiert sie jedoch ganz anders als Ebony auf meine kleine Ansprache. Sie nickt, obwohl in ihren Augen noch funkelnd zu erkennen ist, dass sie die Sache bis zum Ende weitergeführt hätte, setzt sich dann aber sogar in Bewegung, um sich zu entfernen und ihren Bogen zu holen. Bevor ich darüber nachdenken kann, ob das gut oder schlecht ist, weil sie doch noch schießen könnte, kehrt sie vor Darleen zurück, die gar nicht mehr unmittelbar bedroht wird, lässt die Waffe ruhig in ihren Händen liegen. Was auch so bleibt, als Ebony flüchtet. Schlagartig ist das gefährliche Knistern, das in der Luft lag verschwunden, Katniss entschuldigt sich, nun nicht mehr fauchend, sondern sehr ernst. Sie versucht sich zu erklären, spricht von Darleens Reaktion auf Ebony, von ihren eigenen Erfahrungen mit der jungen Frau und wie rasend sie ist, weil Ebony sich mit den Technos eingelassen hatte. Wahrscheinlich blieb ihr damals nicht mal groß eine Wahl, wenn ich mir das zusammenreime, was ich gehört habe, schließlich war ich eine ganze Zeit lang weg und hab das mit den Technos gar nicht richtig mitbekommen. Aber Ebony soll Anführerin der Stadt gewesen sein und hatte bei einer Invasion dementsprechende Verantwortung. Was nichts entschärfen soll, es jedoch womöglich erklären könnte.
Zudem kenne ich die junge Frau lange genug.
"Ich weiß, dass sie vielen Menschen einiges angetan hat. Sie lebte eine Weile bei den Mall Rats, nachdem es die Locos nicht mehr gab und es existieren sogar Momente, in denen sie nicht ganz so schlecht zu anderen gewesen ist. Nur um einen eigenen Vorteil daraus zu schlagen, wenn die Zeit gekommen ist natürlich aber...heute ist so vieles unberechenbar geworden, sowas macht einfach Angst...", meine ich zu Katniss Worten. Darleen und mir hätte sie bestimmt nichts getan, selbst wenn es zum Äußersten gekommen wäre, dabei zusehen, wie noch ein Mensch stirbt, wie oft das auch bereits vorgekommen ist, möchte ich trotzdem nicht und schon gar nicht bei jemandem, den ich kenne. Und Tod ist keine Lösung. Er bringt nichts anderes als noch mehr Schmerz.
Darleen hat die meiste Zeit geschwiegen und sehr panisch gewirkt. Nun ergreift sie das Wort, als Katniss meint, sie könne nachvollziehen, würden wir sie nun wegschicken.
"Ich finde auch, du kannst bleiben", pflichte ich Darleen bei, die langsam zu mir herüberkommt. Da es nun nicht mehr nötig ist, werfe ich das Holz zurück ins Feuer, was ein flüchtiges Funkenspürhen mit sich trägt. Auf die Erklärung dafür, was Katniss damit gemeint hat, nicht zu den Guten zu gehören, bin ich auch gespannt. Ob das tatsächlich bloß zum Denkzettel gehört hat und kein bisschen wahr ist?!
"Vielleicht sollten wir uns setzen und essen, um wirklich etwas runter zu kommen nach der ganzen Aufregung zuerst mit der Sache von Sally und nun dieser hier", füge ich noch bei und lasse mich erleichtert auf ein Holzstück fallen.

-
Signa made by Ivayne - please don't copy Wink
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco


Anzahl der Beiträge: 901
Anmeldedatum: 30.04.14
Ort: Wald

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)

BeitragThema: Re: Felder   Fr 10 Apr - 17:51

Als ich vor Darleen stehe, sagt sie danke und ich lächel sie nur aufmunternd an.
Dafür nicht antworte ich dann.
Sie kommt einige Schritte auf mich zu, doch ich weiche zurück. Nicht weil ich sie nicht mag oder der gleichen, sondern weil ich nicht weiß, wie ich nach dieser Situation auf sowas reagieren soll.
Nachdem Ebony außer Sichtweite ist, erklärt mir Patsy, dass sie durchaus weiß, wie bösartig Ebony sein kann, da sie wie sie, ebenfalls eine Zeitlang zu den Mall Rats gehörte.
Es soll sogar Momente gegeben haben, in denen Ebony nicht ganz so schlecht war, doch auch leider nur um einen Vorteil zu erhaschen.
Wusstest du, dass sie die Schwangere Amber zusammen mit Bray aus der Stadt verbannt hat kurz bevor die Technos kamen? Sie hat sie einfach weggeschickt und sich selbst überlassen. Bray wurde dann von ihnen entführt und Trudy kam und fand Amber in einem Schuppen, indem sie gerade den kleinen Bray Jr. zur Welt brachte. Zusammen sind sie zu uns Ecos geflüchtet, weil sie wussten, dort wäre Amber sicher. Doch die Technos haben sie gefunden und sie ebenfalls entführt zusammen mit der Hälfte meiner Freunde. Und ich bin sicher, dass Ebony das als sehr freudige Nachricht angesehen hat, dass sie ihre Versuche mit ihr gemacht haben. Denn da hat sie schon gemeinsame Sache mit diesem Ram gemacht... erkläre ich ihr die Situation auf die ich hinaus wollte, dabei schaue ich ihr fest in die Augen, um ihr zu zeigen, wie groß mein Hass auf Ebony ist, die einfach macht was sie will und mit allem durchkommt - genauso wie die Technos...und mein Bruder.
Sie bringt nur Unruhe und erfreut sich an dem Leid anderer füge ich dann hinzu und muss die wieder aufkeimende Wut runterschlucken.
Darleen sagt dann, dass ich wegen ihr ganz sicher nicht gehen müsse und ich bleiben soll.
Sie sagt noch, dass es schlimm hätte enden können und fragt dann, was ich damit meine, nicht zu den Guten zu gehören. Ich habe befürchtet, dass sie mich das fragen werden.
Patsy stimmt dem zu, meint aber auch, dass wir uns dafür setzen sollten und essen, um runterzukommen nach der ganzen Sache hier und mit Sally. Ich nicke stumme.
Da fällt mir ein, das wir ja eigentlich etwas ganz anderes machen wollten und unsere Beute noch dorthinten liegt, kurzerhand laufe ich dorthin und hole sie.
Mir ist allerdings die Lust auf Fleisch vergangen sage ich dann und schaue die beiden an.
Dann gehe ich zurück zum Feuer und setze mich daneben, mir ist furchtbar kalt und das Feuer wärmt mich schnell wieder auf.
Also zu allererst habe ich das nur gesagt, um Ebony zu verwirren und sie für einen Moment von euch abzulenken.
Doch um ehrlich zu sein, kann ich nicht sagen, wohin ich gehöre....
Ich meine, ich kann mit meinem Bogen umgehen und das seit klein auf. Fast jeder Schuss ist tödlich. Zwar bisher nur bei Tieren, aber wenn Gefahr wäre, würde ich nicht groß nachdenken und schießen wenn es nicht anders geht. Und Ebony war eine Gefahr für mich in dieser Situation. Ich wusste ja nicht, was sie mit dir vor hatte Patsy oder was sie tun würde, wenn sie Darleen vielleicht sogar wiedererkennen würde.
Um die zu schützen, die mir wichtig sind, und auch um mich selbst zu schützen, würde ich alles machen....
erkläre ich dann und muss an Patsy denken, ich hätte für sie mein Leben gegeben und nun weiß ich nicht einmal wie es ihr geht.
Mein Blick ruht im Feuer, als ich wieder aufschaue füge ich hinzu aber natürlich würde ich niemanden vorsetzlich wehtun wollen, nur wenn es keinen anderen Ausweg gibt!

-
Nach oben Nach unten
Darleen*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 101
Anmeldedatum: 11.02.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)

BeitragThema: Re: Felder   Sa 11 Apr - 20:29

Ich schaue Patsy an, als diese etwas über Ebony berichtet. Sie war nicht nur schlecht und war oder ist sogar ein Teil der Mall Rats? So ganz kann ich mir das nicht vorstellen. Aber immerhin hat die ehemalige Loco den Rückzug angetreten und eingesehen, dass eine Eskalation nichts bringen würde. Diese unberechenbare, ins Chaos abdriftende Welt macht Angst? Ich nicke leicht bei ihren Worten. Patsy erklärt nun auch, dass Katniss bleiben kann, was mich sehr erleichtert. Katniss zählt auf, was Ebony alles verbrochen hat und ich finde, dass es schon sehr schlimm klingt. Ram? Der Name sagt mir nichts, dennoch speichere ich diesen ab. Nach Patsys Worten, dass wir nun langsam essen sollten, setze ich mich neben sie an das Lagerfeuer und schaue in die tanzenden Flammen. "Gute Idee, das sieht köstlich aus Patsy."

Ich ziehe mir mein löchriges, blaues Hemd über und genieße die Wärme des Feuers. Das Essen ist zum Glück nicht verbrannt und duftet wirklich verführerisch. Nach all den Gefühlen der Angst und des Hasses, ist es merkwürdig wie normal nun wieder alles wirkt. Die Eco holt noch das Wild, erklärt aber dass sie keine Lust mehr auf Fleisch hat und ich nicke. Mir geht es ähnlich. Katniss setzt sich zu uns und erklärt sich und ihr Verhalten. Sie weiß nicht wohin sie gehört? Ich lenke meinen Blick von dem Feuer weg zu ihr. Bei ihren Erläuterungen scheint mir dies aber ganz klar zu sein. „Wenn du niemandem vorsätzlich wehtun willst...“, sage ich leise an Katniss gerichtet. „Dann gehörst du garantiert nicht zu den Bösen.“, ein schüchternes Lächeln huscht über meine Lippen.

Meine Bewunderung für Katniss ist immer noch da, die Situation von eben konnte nichts von meinen positiven Gefühlen ihr gegenüber zerstören. Wir sind alle keine Maschinen, sondern nur Menschen. Und Menschen können Fehler machen. Katniss ist aber garantiert keine Mörderin. „Was werdet ihr nun tun?“, stelle ich vorsichtig eine ganz andere Frage und bin froh, dass wir die schreckliche Situation dadurch etwas in den Hintergrund drängen können. „Werdet ihr die Nacht über trotzdem hier bleiben? Meint ihr...sie...kommt wieder?“, erkundige ich mich noch nach Ebony. Was wenn sie mitten in der Nacht wiederkommt um sich zu rächen? Bei der letzten Frage schaue ich zu Patsy. Sie scheint die ehemalige Loco immerhin am besten zu kennen.

-
Darleen, 15 Jahre, Tribelos

Weitere Charas: Ginger, Ram, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco


Anzahl der Beiträge: 901
Anmeldedatum: 30.04.14
Ort: Wald

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)

BeitragThema: Re: Felder   Di 14 Apr - 18:24

Darleen setzt sich neben Patsy und beobachtet das Feuer. Dann sagt sie zu ihr, dass das Essen köstlich aussieht. Ich nicke, dass sieht es in der Tat, doch großen Hunger habe ich irgendwie nicht, denke ich.
Sie ziehen sich beide etwas wärmeres an und genießen das Feuer und das wohlige Gefühl, was es uns bereitet. Mittlerweile scheint es nachmittag zu sein, denn die Sonne steht hoch. Es ist sogar richtig warm geworden, daher hole ich nicht erst eine Jacke aus meinem Rucksack, sondern lasse mich von der Sonne und dem Feuer wärmen. Denn in mir ist gerade Eiszeit, alles zieht sich in mir zusammen und ich weiß nicht wohin ich gehöre. Ich wünschte Sally wäre hier, damit ich mit ihr sprechen könnte oder Luna. Wo sie wohl ist? Ob ich sie jemals wiedersehen werden?
Ich befürchte sie ist für immer weg.
Warum verschwinden nur alle Menschen aus meinem Leben, die ich an mich heranlasse?
Nachdem ich den beiden Mädchen offenbart habe, dass ich nicht weiß, zu welcher Sorte ich gehöre. Leise erklärt Darleen mir was sie dazu denkt, wenn ich niemandem vorsätzlich wehtun will, gehöre ich garantiert nicht zu den Bösen. Ich sie an und verziehe leicht den Mund, will etwas gegenteiliges sagen, dass ich wahrscheinlich gerade Ebony vorsätzlich wehgetan hätte, wenn Patsy nicht dazwischen gegangen wäre. Das leichte Lächeln, dass um ihren Mund huscht, zeigt mir aber, dass das stimmt. Ich würde nie jemanden vorsätzlich weh zu tun, nur weil mir gerade danach ist oder es nicht nach meiner Nase geht. Ich bin zwar ein furchtbarer Sturrkopf und und fahre schnell aus der Haut, doch würde ich immer erst versuchen etwas mit Worten zu klären und mit meinem Auftreten, meinem Selbstbewusstsein.
Wahrscheinlich hast du recht...ich würde niemanden einfach so etwas zur Leide tun sage ich dann.
Etwas an dem Blick von der kleinen Blonden sagt mir aber, dass sie mich definitiv nicht für ein Monster hält, sondern mittlerweile wirklich Vertraun zu mir gefasst hat. Dadurch schaffe ich es die grausamen Gefühl ganz hinten in meinen Kopf zu verbannen und daran zu glauben, dass ich wirklich kein schlechter Mensch bin.
Als sie fragt, was wir nun tun werden schaue ich fragend zu Patsy.
Ich weiß nicht, wahrscheinlich ist es wirklich besser, wenn wir noch eine Nacht hier bleiben, um uns zu beruhigen und von der Situation zu erholen.
Wir sollten alle etwas schlafen und vorallem würde ich mich gerne frisch machen bevor ich in die Stadt aufbreche...denn dort wollte ich morgen hin, um nachzuschauen, was ich dort erfahre über die Carnival Souls und Ebonys Verbleib...
erkläre ich dann, bin aber etwas unsicher, wie die beiden anderen das sehen.
Ich bezweifle das Ebony in der Nacht wiederkommen wird.... sage ich dann, als Darleen sich ängstlich nach ihr erkundigt.
Sie wird im Moment ganz andere Probleme haben, nämlich wie sie es schafft zu überleben....die Wunde war tief, sie hat viel Blut verloren und dazu kommt, dass der Pfeil nicht sauber war...denn das war der, mit dem wir vorhin das Wild geschossen haben...
Ich säubere die Benutzen im Normalfall immer damach, damit sich keine Bakterien dort bilden. Doch dafür hatte ich dieses Mal keine Zeit für....
fahre ich nüchtern fort und schaue zwischen den beiden hin und her.
Ich gebe mir nicht die Schuld dafür, dass sie verletzt wurde. Es war dumm, was sie getan hat.
Denn was dachte sie, was mit dem Pfeil passiert, wenn sie mir den Bogen aus der Hand reißt?
Das er sich einfach in Luft auflöst oder im Bogen gespannt bleibt?
Ich hätte ihr eigentlich mehr Verstand zu getraut....
Doch wird sie sich mit Sicherheit an mir rächen wollen bringe ich es auf den Punkt, was Darleen sichtlich durch den Kopf geht.
Wir wissen alle wie Rachsüchtig Ebony ist, doch weiß ich mich zu wehren und das sie in der Stadt bei den wenigsten Willkommen ist.
Wer würde sie schon unterstützen?

-
Nach oben Nach unten
Patsy*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 204
Anmeldedatum: 21.07.14
Alter: 17

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne

BeitragThema: Re: Felder   Fr 17 Apr - 22:37

Katniss fühlt sich absolut nicht wohl damit, dass Darleen sich für diese Art Schutz bedankt, vielleicht sieht sie es auch bloß als zu selbstverständlich an, auch wenn die beiden jungen Frauen sich erst seit Stunden kennen. Dennoch erhält Katniss die Distanz zwischen ihnen aufrecht. Was sie mir dann berichtet, lässt Hitze in mir hochsteigen, weil ich mich eben noch so stark gefühlt habe und plötzlich wieder das kleine unwissende Mädchen zu sein scheine. Sie redet von den Technos, davon, wie Bray entführt worden ist, nachdem Amber und er aus der Stadt vertrieben worden waren und dass Ebony dies verschuldet hat. Den Teil der Geschichte verschulde ich wahrscheinlich meinem Gedächtnisverlust, den ich mir immer noch nicht erklären kann. Ob die Technos auch mich eine Weile festgehalten und mit mir Versuche gemacht hatten, die sie anschließend wieder aus meinem Kopf gelöscht haben? Bei dem Einfall läuft mir ein Schauer kalt den Rücken herunter.
Ich bin still, wohingegen Katniss weitererzählt, davon, dass sie keine Lust mehr auf Fleisch hat - wir die Tiere also als Proviant verwenden können, aber nicht allzu lang damit warten sollten, denn sonst wären sie umsonst gestorben und das will ich nicht - und anschließend, indem sie darlegt, was genau der ursprüngliche Plan gewesen ist. Ich horche besonders auf, als sie erwähnt, Ebony hätte Darleen wiedererkennen können. Hatten die beiden vorher wirklich schon mal so viel miteinander zu tun? Was hat das Mädchen der Eco dort draußen verraten, als sie gemeinsam jagen waren? Zu gerne würde ich es wissen.
"Ich will sie nicht verteidigen, keinesfalls. Aber sie hat es trotzdem nicht verdient zu sterben. Sie mag eine Bedrohung gewesen sein, doch eigentlich hat sie bloß mit mir gesprochen, wollte mir ein wenig Angst machen mit ihrer typischen Art, aber richtig was antun wollte sie mir denke ich nicht. Und was du da sagst von damals, ich kann nur meine Worte wiederholen: Wenn wir immer auf das schauen, was einmal passiert ist und das jemanden ständig spüren lassen, ihn angreifen und zu allem in der Lage sind...dann nimmt das doch nie ein Ende. Man kann eine Gefahr nicht damit verringern, dass man für den Auslöser ebenfalls zu einer wird. Ich will nur sagen...", spreche ich aus, was in mir vorgeht, zögere bei meinem letzten Satz jedoch, weil ich Katniss nicht schon wieder so tief runterbringen will, dass sie vom einen Zusammenbruch und emotionalem Extrem ins nächste schwappt. Sie würde alles tun? Hat sie aber nicht. Nicht bei Nick. Aber ich wage es dann doch nicht, es über die Lippen zu bringen.
"Ach egal. Jetzt zumindest. Aber wieso sollte Ebony dich wiedererkennen, Darleen? Woher kennst du sie?", schwenke ich auf ein anderes Thema um. Das blonde Mädchen stimmt mir derweil dabei zu, dass es gut wäre, zu Essen, darum setzt sie sich auf einen Holzklotz bei den Flammen, ich tu es ihr gleich. Ihre Meinung geht mit meiner ein bisschen auseinander, denn sie hat mehr Verständnis für Katniss. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, was ich von ihr halten soll, denn klar, die Achterbahnfahrt war für sie echt krass auf der emotionalen Schiene, jedoch...bin ich etwas skeptisch, wenn es darum geht, ob ihr Verhalten wirklich nur damit zu begründen ist und nicht womöglich etwas in ihr steckt, das erst in solchen Momenten zum Vorschein kommt und gefährlich wird.
Ich bedanke mich bei Darleen für ihr Kompliment zu meinem improvisierten Gekochtem, danach denke ich darüber nach, wie meine Pläne nun aussehen. Die Nacht werde ich wohl auf jeden Fall nochmal hierbleiben, selbst wenn auf diesem Ort nun auch keine allzu idyllische Erinnerung mehr liegt.
Katniss scheint von Darleens Urteil darüber, ob sie nun wirklich eher gut oder schlecht als Mensch ist - was sich meiner Meinung nach gar nicht ganz in entweder oder einteilen lässt - beruhigt zu sein. Daraufhin kommt sie mir mit einer Antwort zuvor, meint, es wäre sinnvoller, die Nacht noch hier zu verbringen, ehe sie am nächsten Tag in die Stadt zurückgehen wird, um mehr über den Tribe herauszufinden, zu dem Sally und Nick geflohen sind. Und natürlich auch, um zu erfahren, ob Ebony es lebend in die Stadt und über die Nacht geschafft hat. Wenn ich daran denke, werde ich wohl kein Auge zumachen können, denn Katniss meint, der Pfeil wäre nicht grade klinisch gewesen und die Wunde sah so schon nicht wirklich harmlos aus. Für jeden weiteren Feind, den Ebony hat - und davon hat sie eine sehr große Sammlung - wird sie ein gefundenes Fressen sein, sollte sie ihm in die Arme laufen und wir wären indirekt daran schuld, weil keiner von uns sie aufgehalten oder ihr zumindest dabei geholfen hat, die Verletzung zu versorgen, bevor wir sie gehen lassen haben. An die Rache, die eines Tages, sollte Ebony es schaffen, sich zu erholen, mit Sicherheit erfolgen wird, denke ich jetzt noch gar nicht.
"Ich werde auch bleiben. Erst einmal. Und morgen dann zurück zur Mall gehen. Das wird wohl das Beste sein und hier finde ich keinen Frieden mehr. Willst du mitkommen? Ich hätte kein gutes Gefühl dabei, dich hier auf der Farm zurück zu lassen, gerade wo so viele riskante Dinge geschehen sind", entgegne ich Darleen. Sie mag eine Weile lang so hier zurecht gekommen sein, aber nun stehen die Dinge anders.
"Ich hoffe wirklich, Ebony hat Glück. So seltsam das klingen mag. Über die Rache..würde ich mir erst mal keine Gedanken machen..."
Mit einer der Gabeln, die ich mit nach draußen gebracht habe, spieße ich eine Kartoffelscheibe aus der Pfanne auf und esse sie. Es ist gut, auch aufs so etwas Einfaches zu konzentrieren, das zudem echt lecker schmeckt und mich beruhigt. Wenigstens etwas.

-
Signa made by Ivayne - please don't copy Wink
Nach oben Nach unten
Darleen*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 101
Anmeldedatum: 11.02.15

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)

BeitragThema: Re: Felder   Sa 18 Apr - 17:11

Katniss schaut mich etwas zweifelnd an, als ich ihr sage, dass sie garantiert nicht zu den Bösen gehört. Doch schließlich stimmt sie mir zu und erklärt, dass sie ohne Grund niemandem etwas zu Leide tun würde. Und mit Grund?, huscht mir ein unwillkommener Gedanke durch den Kopf. Könnte ich jemanden töten, wenn dieser mir oder einem engen Vertrauten etwas furchtbares angetan hat? Dieser Gedanke ist verstörend und so verbanne ich diesen schnell wieder aus meinem Kopf. Ich schaue in mich gekehrt auf die tanzenden Flammen des Feuers, als Katniss nun offenbart was sie als nächstes tun wird. Sie ist dafür, dass wir noch eine Nacht hier verbringen. Anschließend möchte sie in die Stadt aufbrechen um mehr über die Carnival Souls und Ebony herauszufinden. Als die Eco dann erklärt, dass Ebony wohl nicht so schnell hierher zurückkehren wird, klingt das einleuchtend für mich. Vermutlich wird sie eine Blutvergiftung bekommen? Ich schlucke und ich weiß, dass ich ihr hätte helfen müssen.

Ich blicke Katniss an, als sie erwähnt, dass Ebony sich rächen wird. Das ist ein ziemlich übler Gedanke. Patsy erklärt, dass wir die ehemalige Loco nicht ständig für vergangene Taten verurteilen können. Warum Ebony mich wiedererkennen sollte? Ich schaue beinahe ertappt zu Patsy auf und schweige eine Weile. Ein schlechtes Gewissen plagt mich. Hätte Katniss ebenso kämpferisch reagiert, hätte ich ihr nicht von meinen Erlebnissen bei den Locos erzählt? „Mein Bruder und ich...“, beginne ich und hole einmal tief Luft, um die Kraft zu haben davon zu erzählen. Jedes Mal wenn ich nur an die Zeit zurückdenke, umfasst eine kalte Hand mein Herz und scheint es zusammenzudrücken. „...wir waren Gefangene der Locos. Sie haben uns kurz nach dem Virus in eine alte Lagerhalle gesperrt, zusammen mit vielen anderen. Sie verdunkelten die Fenster, so dass wir nicht wussten ob es Tag oder Nacht ist.“, unwillkürlich schlinge ich meine Arme um den Körper.

„Sie kamen wann immer sie Lust hatten zu uns, um sich mit uns zu vergnügen. Uns Angst zu machen oder zu erniedrigen. Manchmal...war auch Ebony da und hat die Locos angestachelt. Mein Bruder wollte sich gegen sie auflehnen, wurde dann aber verschleppt. Ich bin mir sicher, dass sie ihn getötet haben.“, ich schlucke und wieder steigen Tränen in meine Augen. Ich blinzle sie weg. „Irgendwann...haben sie uns gehen lassen. Einfach so. Ich glaube nicht, dass Ebony mich wiedererkannt hätte. Ich war nur eine von vielen. Nur ein harmloses Spielzeug. Ich war nie so mutig wie mein Bruder...“ Was du heute wieder eindrucksvoll bewiesen hast. Ich schaue wieder auf die Flammen. Patsy erklärt nun, dass auch sie die Nacht über hier bleiben wird und dann zur Mall möchte. Ob ich mitkommen will? Überrascht und etwas überrumpelt schaue ich Patsy an. „Oh...“, ist erst einmal alles was ich herausbekomme.

Ich würde gerne bei Patsy und auch bei Katniss bleiben. Allerdings möchte ich ihnen kein Klotz am Bein sein und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, in die Stadt zurückzukehren. Außerdem...wenn Ebony eine Mall Rat ist, dann ist sie vielleicht auch dort. „Ich weiß nicht...kann ich mir das bis morgen früh überlegen?“ Hier ist mein zu Hause. Auch wenn ich hier die meiste Zeit einsam war. Ich nicke, als Patsy ihre Hoffnung ausdrückt, dass Ebony Glück hat und durchkommt. Ich nehme mir auch eine Gabel und pikse langsam und lustlos etwas Rührei auf und beginne zu essen. Es schmeckt köstlich und mein Magen zieht sich schmerzhaft vor Hunger zusammen. Ich nehme mir noch etwas und esse dann beinahe gierig weiter. Mein Blick fällt zu Katniss. „Du musst auch was essen.“ Ich nehme eine Gabel und halte ihr diese aufmunternd hin. „Du brauchst Kraft für morgen.“ Ich lächle sie an, als wäre nie etwas verstörendes vorgefallen.

-
Darleen, 15 Jahre, Tribelos

Weitere Charas: Ginger, Ram, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco


Anzahl der Beiträge: 901
Anmeldedatum: 30.04.14
Ort: Wald

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Single
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)

BeitragThema: Re: Felder   Mo 20 Apr - 19:14

Patsy erklärt sofort, dass sie Ebony nicht verteidigen wollen, doch sie es trotzdem nicht verdient hätte zu sterben. Außerdem meint sie, dass sie vielleicht eine Bedrohnung war, doch eigentlich wolle sie ihr nur angst machen in ihrer typischen Art. Doch sie sagt auch, dass es nicht okay ist, wenn wir jemandem immer alles nachtragen. Es würde nie ein Ende nehmen.
Ich nicke, ziehe aber auch eine Augenbraue hoch. Damit magst du recht haben.
Doch ich bin auch der Ansicht, dass die Menschen wissen sollten, wenn sie etwas falsch gemacht haben und im besten Fall dafür vor Gericht gestellt werden sollten.
Das gilt für Ebony und genauso für meinen Bruder
erkläre ich ganz sachlich meine Gedanken, denn mir ist nicht entgangen dass sie noch etwas sagen wollte, es aber dann für besser befunden hat es nicht auszusprechen. Und das kann sich nur um meinen Bruder handeln.
Es steht mir vielleicht nicht zu darüber zu urteilen was sie gemacht hat, doch finde ich es einfach unmöglich, dass sie mit allem durchkommt. Und deswegen bin ich auch so durchgedreht. Sie sollte spüren, dass sie mit ihrer Ebony-Art nicht überall mit durchkommt und ich würde das immer wieder so tun. Ich bin sturr, impulsiv und habe meinen eigenen Kopf, den ich auch offen kund geben. Nachtragend bin ich eingentlich nicht und ich sinne auch nicht nach Rache, im Normalfall. Doch in dieser Situation war es einfach unerträglich für mich, den Schmerz in Darleens Augen zu sehen und so zu tun als wäre nichts! erkläre ich weiter und mache damit klar, dass ich wirklich kein böser und nachtragender Mensch bin, doch manchmal werde ich einfach von meinen Gefühlen geleitet und denke nicht darüber nach, wie andere darüber denken. In der Situation ist es mir einfach egal, ich mache es so, wie ich es für richtig halte.
Mittlerweile bin ich wieder runtergekommen, es tut gut mich mit jemandem über die Situation zu sprechen, der auch zu seinem Standpunkt steht und mich zu nachdenken bringt.
Patsy schafft es wieder einmal mich zu beruhigen, auch wenn ich nicht komplett ihrer Meinung bin, was Ebony betrifft. Aber wahrscheinlich auch, weil sie eine andere Seite an der ehemaligen Loco Chefin kennt und ich nicht. Mag sein, dass Ebony auch anders kann, doch sie wird dieses intrigante niemals ablegen können und die Leute immer behandeln wie Dreck, wenn sie es gerade so will.
Und damit werde ich niemals leben können, denn das ist eine Art und Weise die ich total ablehne.
Als Patsy Darleen fragt, woher sie sie kennt, erklärt diese was vorgefallen ist und sofort keimt in mir wieder dieses beunruhigende Gefühl auf.
Ich lege Darleen eine Hand auf die Schulter, sie wird dir nichts mehr tun, ich passe auf dich auf. Zumindest versuche ich es sage ich dann instinktiv.
Es ist mir noch nicht ganz begreiflich, warum ich dieses Gefühle gegenüber Darleen habe, doch ich glaube das liegt an Sally. Sie erinnert mich irgendwie an sie und das ist ein sehr schönes und schwesterliches Gefühl. Ich habe beide bereits in mein Herz geschlossen, Darleen und auch Patsy.
Wobei ich bei letzteren deutlich spüre, dass ich ihr nicht ganz geheuer bin. Wahrscheinlich findet sie mich zu unberechenbar, was ich gut nachvollziehen kann.
Patsy erklärt dann, dass sie die Nacht über auch hierbleiben wird, doch morgen zurück zur Mall gehen wird. Sie fragt dann Darleen, ob diese sie begleiten möchte. Als sie etwas unsicher fragt, ob sie sich das bis morgen überlegen kann, schaue ich sie an.
In der Mall wärst du auf jeden Fall sicherer als hier sage ich dann.
Du kannst auch mich begleiten, wenn du das möchtest, doch ich weiß noch nicht, wo mich mein Weg hinführt.
Ich sehe beiden an, dass sie sich Sorgen um Ebony machen - ob sie es geschafft hat und wo sie ist.
Dazu sagen tu ich nichts, denn ich wüsste nicht was. Da es mir egal ist, sie hat sich das selbst verschuldet.
Doch dann fällt mir etwas ein, vielleicht solltest du tatsächlich mitkommen in die Stadt, um zu schauen, ob du ihr helfen kannst. Aber warhscheinlich wäre es besser, wenn du das nicht mit mir sondern mit Patsy machst. Wenn sie mich sieht, wird sie die Hilfe in keinem Fall annehmen spreche ich meine Gedanken aus.
Dann fangen die beiden an zu essen und ich schaue vertieft ins Feuer. Mittlerweile ist es wieder abends, die Sonne geht unter und hinter lässt nochmal mit den letzten Strahlen ein wunderschönes Bild.
Für so einen chaotischen Tag ist das ein passendes Ende denke ich und versuche für einen Moment einfach an nichts zu denken.
Als Darleen mich anspricht und mir ihre Gabel hinhält. Danke sage ich, als sie meint, ich müsse essen um Kräfte zu sammeln für morgen.
Ich nicke, da hast du wahrscheinlich recht meine ich dann zu ihr und schaue zu Patsy.

-
Nach oben Nach unten
Patsy*
Tribelos


Anzahl der Beiträge: 204
Anmeldedatum: 21.07.14
Alter: 17

Charakter der Figur
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert
Inventar:
Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne

BeitragThema: Re: Felder   Di 21 Apr - 0:18

Es herrscht kurzweilig Stille, in der wir essen, ohne dass eine von uns etwas sagt. Die Kartoffeln und das Ei sind sehr gut geworden, dafür dass ich mich nicht die ganze Zeit darüm kümmern konnte, doch es tut mir nicht so lange gut wie gedacht. Zu wirr huschen die Gedanken durch meinen Kopf, lassen alles was in den letzten Stunden gesagt worden ist, Revue passieren, gepaart mit Fetzen aus Gesprächen von früher. Welche mit meinen Eltern, die meinem Bruder und mir gewisse Werte haben beibringen wollen, genauso wie auch meine Schwester, die schon ein paar Jahre älter gewesen ist als wir. Sie mochte Paul und mich, wir haben immer viel miteinander unternommen, sie hat oft auf uns aufgepasst, wenn unsere Eltern arbeiten mussten und manchmal sogar erzählt, was sie und ihre Freunde so nach der Schule oder auf Partys machen. Sie war eins meiner Vorbilder und es war grausam, nicht nur unsere Eltern durch den Virus zu verlieren, sondern kurz darauf auch sie. Mir geht durch den Kopf, wie sie zu Hause mal eine Weile lang sehr bedrückt gewesen ist, das war nur wenige Wochen vor Ausbruch des Virus. Ich hatte da noch keine Ahnung von liebe, jedenfalls nicht von jener die sie gegenüber einem Jungen fühlte, den sie Robby nannte und der offensichtlich so beliebt war, dass ein anderes Mädchen ihn meiner Schwester wegnehmen wollte. Das artete irgendwann so aus, dass die andere sogar zu uns nach Hause kam, so sauer, dass sie sofort explodierte als Penny zur Tür kam, sie ihr Auto demolierte und noch einige andere Sachen trieb, die aboslut nicht in Ordnung waren. Meine Schwester weigerte sich allerdings mit aller Kraft dagegen, die Polizei einzuschalten, weil sie fand, ihre Konkurrentin sei mit ihrem hässlichen gemeinen Charakter bereits genug gestraft.
Eine Szene von Milo flimmert herein, der davon erzählt, eine Gruppe Kinder wäre in die Farm eingebrochen und hätte Vorräte gestohlen. Man hätte sogar herausgefunden, wer es gewesen ist, da sie ein paar Tage später noch mal gekommen sind und ihr Glück versucht haben und statt sich eine Strafe auszudenken, haben die Bewohner sich etwas ausgedacht. Sie versuchten mit kreativen Methoden die Gruppe davon abzuhalten, noch mehr mitzunehmen, stellten ihnen sogar etwas Essen freiwillig zur Verfügung und die Kinder wiederum dachten sich Wege aus, um weiterhin mehr klauen zu können. Einmal hätte jemand gefragt, ob sie ein schlechtes Gewissen hätten, woraufhin der Anführer meinte, wenn man immer bloß auf sein Gewissen hören würde, könnte man in der Welt kaum mehrere Monate überleben, sondern würde stets untergraben werden. Durch das Katz-und-Maus-Spiel, bei dem es weder Verlierer noch Gewinner geben würde, lernten die Mitglieder der Gruppe, wie sie möglichst unbemerkt an das kommen konnten, was sie benötigten, auch wenn sie dafür Hindernisse überwinden mussten und die Farmbewohner halfen ihnen dabei, weil sie verstanden, was der eine Junge damals mit seiner Aussage gemeint hatte und weil sie fanden, einer müsse immer damit anfangen, nicht mit Waffen zurückzuschlagen, sondern sich was anderes zu überlegen.
Plötzlich bricht Darleen die Stille, gerade als ich auch an Salene denke, an Trudy und alles, was in der Mall damals geschehen ist. Die Bilder werden von denen verdrängt, die das Mädchen schildert. Sie waren eingesperrt in einer dunklen Lagerhalle? Von dieser Methode des Tribes habe ich noch nie etwas gehört. Ich frage mich, ob Bray davon wusste, wo er doch stets so sehr für Gerechtigkeit und das alles gekämpft hat und Zoot immerhin sein Bruder gewesen ist. Es muss hart sein, mit einer Schuld herumzulaufen, die man nie mehr loswerden kann und machtlos gegen seinen kleinen Bruder zu sein, obwohl man womöglich weiß, wie er vor dem Virus gewesen ist und wie sehr er sich verändert hat. Unwillkürlich muss ich an Paul denken. Ob er da draußen irgendwo noch lebt? Es ist gefährlich für ihn, weil er nichts hören kann und so schneller zum Opfer wird. Oder geworden ist. Erfahren werde ich es wohl niemals...
Auch Darleen fällt es schwer, an die Zeit bei den Locos und ihren Bruder zurückzudenken. Sie verhindert den Fluss der Tränen, die sich aus ihren Augen winden jedoch relativ schnell. Beruhigend berühre ich sie leicht am Arm, wie ich es zuvor bei Katniss im Schlafzimmer des verschwundenen Jungen getan habe, als sie ihren Zusammenbruch hatte. Dabei denke ich an das, was Trudy mir mal unter vier Augen über Ebony erzählt hat, als wir viel miteinander zu tun hatten, weil ich mich oft um Brady gekümmert habe. Und mich von ihr einwickeln lassen habe, aber das ist ein anderes Thema.
"Ebony...mit ihr ist das auch passiert. Sie wurde von Zoot eingesperrt in einem dunklen Raum und das allein. Darum hat sie auch heute noch panische Angst davor. Deshalb hat Katniss vorhin auch angedeutet, dass wir sie ja so bestrafen könnten. Ich denke einfach...es sind so viele Sachen passiert, die aus uns haben werden lassen, was wir nun sind und selbst wenn die keine Entschuldigung dafür ist, dass man es nicht besser macht, sind sie zumindest eine Erklärung. Meine Schwester und auf mein Freund später haben öfters mal gesagt, dass es Menschen gibt, die ihr eigenes Leid nur dadurch zu verhindern wissen, indem sie anderen welche zufügen und sich so überlegen fühlen können, unverwundbarer...Es tut mir leid, was du und dein Bruder durchmachen musstet. Und glaub mir, ich weiß, wie es in einem Gefangenenlager abgeht, denn ich selbst habe eine Weile unter der Gewalt der Chosen gelebt. Nur finde ich einfach...müssen wir andere Möglichkeiten finden, um jemanden für das, was er angerichtet hat, zum Nachdenken und Bereuen zu bringen. Rückgängig machen wird aber niemals funktionieren."
Ich höre auch Katniss zu, die strikt an ihrer Ansicht festhält. Ihr ist meine Andeutung als ich aufgehört habe zu sprechen und das Thema gewechselt habe, nicht entgangen, denn sie nennt nun auch ihren eigenen Bruder.
"Sie wird nicht durchkommen. Aber was meinst du mit dieser Ebony-Art? Es gibt viele Menschen da draußen, die genauso unberechenbar sind wie sie. Oder vielleicht auch nicht. Eigentlich kann man ganz gut einschätzen, wie jemand reagieren könnte und muss sich darauf vorbereiten, falls man es früh genug merkt. Aber wie gesagt, das eben war eine Ausnahmesituation, die aber sehr schlimm hätte enden können. Allein wenn der Pfeil nicht nur Ebonys Arm getroffen hätte..."
Als Katniss ebenfalls versucht, Darleen zu trösten und sie ihr versichert, Ebony würde ihr nie wieder etwas antun können, legt sie ihre Hand auf die andere Schulter des blonden Mädchens, wobei ich sie wieder loslasse. Sie soll sich immerhin nicht komplett bevormundet fühlen und...mh.
Auf meinen Vorschlag reagiert Darleen unsicher, kann sich nicht sofort entscheiden.
"Natürlich, du hast Zeit bis morgen. Da ich dich zu nichts zwingen möchte, könntest du auch hier bleiben, aber ich würde mir dann wahrscheinlich echt Gedanken machen, weil hier niemand anderes ist und die Hühner im Stall eher lieb statt Kampfhennen sind."
Katniss redet ihrer neuen Freundin damit gut zu, dass sie meint, die Mall wäre sicherer als der abgelegene Hof hier draußen und notfalls könnte sie auch mit Katniss gehen. Ob es so schlau wäre, sich in die Recherche über den mysteriösen Tribe und die Sache mit Nick und Sally einzumischen, bezweifle ich, doch es liegt nicht in meiner Hand und in meinem Willen, Darleens weiteren Weg zu bestimmen.
Dass Katniss dann noch mal umentscheidet und eine weitere Option offeriert - die dass Darleen und ich nach Ebony suchen könnten, um herauszufinden, was mit ihr ist und ihr notfalls zu helfen - überrascht mich.
"Ich denke, wenn Ebony es bis zur Stadt geschafft hat, wird sie auch schon etwas oder jemanden gefunden haben, der oder das ihr helfen kann. So schnell gibt sie nicht auf. Im Angesicht der Tatsache, dass wir froh sind, sie erst einmal los zu sein, wäre es schätze ich auch nicht so gut, ihr dann hinterherzulaufen und am Ende noch direkt in eine Rachefalle herein, mit der sie dich ködern will", erwidere ich und esse weiter. Darleen sorgt sich währenddessen darum, dass auch Katniss etwas zu sich nimmt, obgleich ihr offensichtlich gerade nicht so danach ist. Im Hintergrund geht die Sonne wieder unter, verdunkelt den Himmel und lässt das Feuer Schatten auf die Umgebung malen. Morgen wird ein langer Tag werden, darum sollten wir uns wohl bald zumindest hinlegen gehen.

-
Signa made by Ivayne - please don't copy Wink
Nach oben Nach unten
 
Felder
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 3 von 8Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Felder der Verdammnis

Forenbefugnisse:Sie können in diesem Forum nicht antworten
The Tribe - RPG - Forum, Community, Serie | thetribecommunity.com ::  ::  ::  :: -