
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Ebony* Mall Rat
Anzahl der Beiträge: 237 Anmeldedatum: 22.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)
 | Thema: Re: Book Shop Sa 23 Mai - 14:34 | |
| Ich schenke Tai-San ein falsches Lächeln, als sie erwähnt, dass ich ihnen gerade noch gefehlt habe. „Ich freue mich auch, dich wiederzusehen Tai-San.“, sage ich kühl. „Wie geht es dem Baby? Ich hoffe doch, die Schwangerschaftshormone nehmen dich nicht zu sehr mit?“ Ich erspare es mir auch nur ansatzweise so zu tun, als würde mich das alles ehrlich interessieren. Die Ebony, die Jay hinterhergelaufen ist und sich von Slade hat um den Finger wickeln lassen, gibt es nun schließlich nicht mehr. Sie wurde zu Grabe getragen. Genau wie Siva. Nicht umsonst ist die bestimmende Farbe meiner Kleidung nicht mehr rot, sondern schwarz, genau wie zu meinen Zeiten bei den Locos. Ich verspüre einen leichten Stich in meinem Herzen, als ich an meine Schwester denke, verwerfe den Gedanken aber schnell wieder. Leah heißt das Mädchen also. Tai-San erklärt mir, dass Jack und Ellie sie hier angeschleppt haben. Sie ist die Treppe heruntergefallen, gerade als die Technos eine Botschaft überbringen wollten. Ich sehe zu Ellie und Jack. Ich halte es für absolut überflüssig so viel Energie auf eine Fremde zu verschwenden. Und wie ich die beiden Turteltäubchen einschätze, hat ihr Helfersyndrom sie mal wieder übermannt.
Ich schaue wieder zu Tai-San. „Was für eine Nachricht sollst an Amber weiterleiten?“, hake ich noch bezüglich der Technos nach. Ob sie mir diese Frage beantworten wird? Ich sollte lieber mit anpacken, anstatt mich hier als Anführerin aufzuspielen? „Oh, ich fürchte ich bin genauso...unpässlich...wie du momentan Tai-San. Ich werde meinen linken Arm für ein bis zwei Wochen nicht bewegen können. Aber natürlich werde ich mein bestes geben zu helfen.“ Meine Augen richten sich herausfordernd auf Lex' Frau. Tai-San scheint mein Spruch, Amber und Jay betreffend, gar nicht zu gefallen. Sie muss sich vorerst um Leah kümmern? Umso besser. Dann ist sie aus dem Weg und ich kann mich halbwegs ungestört daran machen, hier wieder Ordnung reinzubringen. Die Mall Rats werden mich nie als Anführerin akzeptieren? Ich hebe meine Augenbrauen an. „Ich wüsste nicht, dass ich auch nur mit einem Wort erwähnt hätte, hier Anführerin spielen zu wollen. Anführerin von was? Einem Tribe? Das sind wir schon lange nicht mehr. Wir sind nur ein Haufen von Personen, die alle nur noch mit ihren eigenen kleinen Problemchen beschäftigt sind. Oder mit wildfremden Personen.“, ich werfe einen abfälligen Blick auf Leah.
„Aber vielleicht bist du ja selber scharf auf den Job und hast Angst, dass ich ihn dir streitig machen könnte?“, ich lächle sie an. „Amber schert sich nicht mehr um uns. Machen wir uns nichts vor. Früher oder später wird es einen neuen Anführer geben müssen. Aber wer das ist....kann nur eine Wahl bestimmen.“ Tai-San wird es nicht sein. Sie hat sich mit der Schwangerschaft selbst ins Aus gespielt. Kinder können immerhin ziemlich...zeitaufwendig sein. Aus den Augenwinkeln erkenne ich nun noch eine weitere Gestalt, die an einem Kinderbett steht. Es ist Isa, ich sehe sie nur kurz an und richte meine Aufmerksamkeit wieder auf die übrigen Anwesenden. Jack erhebt nun das Wort und erklärt, dass er und Ellie noch nicht lange wieder hier sind und dass sie Leah am Strand gefunden haben. Die Kleine scheint von einem Übel in das nächste zu stolpern. Von einer Bewusstlosigkeit in die nächste. Oder aber sie kann einfach nichts vertragen. „Eine rührende Geschichte. Kurzum, ihr wisst nichts über sie oder ihre Vergangenheit.“, sage ich kühl nach seinen Ausführungen. „Und warum konnte sie nicht besser aufpassen und ist die Treppe heruntergefallen?“ Ich hoffe dass die beiden daraus lernen. Fremde machen immer nur Probleme. Zusätzliche Probleme, die wir momentan nicht gebrauchen können. |
|  | | Ellie* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 407 Anmeldedatum: 02.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jallie_fan
 | Thema: Re: Book Shop So 24 Mai - 13:10 | |
| Die Technomädels hauen ab und schon steht Ebony da. Fast genauso schlimm, wie ich finde, denn sie kann ihre blöden und unnützen Kommentare nicht zurückhalten. Alleine, wie sie die schwanger Tai-San mustert...zum Kotzen. Sofort will sie wissen, was mit Leah ist, wieso und weshalb das passiert ist. Ich funkle sie nur böse an und als ihr Spruch mit der rührenden Geschichte kommt, kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen. "Könntest du deine blöden Kommentare vielleicht weglassen, Ebony? Wir können sie nicht gebrauchen, okay?" sage ich mit fester Stimme und sehe sie an. |
|  | | Tai-San* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Book Shop So 24 Mai - 15:48 | |
| Jack sagt, ich solle mich nicht ärgern lassen, als die Technos endlich verschwunden sind. Ich schenke ihm ein müdes Lächeln, denn ich bin es leid diesen ganzen Terror der Technos zu ertragen. Nachdem Nick immer noch ungestraft irgendwo draußen herumläuft empfinde ich für die Technos nur noch Verachtung. Sie können nicht mal auf ihre eigenen Leute aufpassen, warum sollten wir dann mit ihnen kooperieren?! Doch als sich der nächste ungebetene Gast meldet, verschwindet dieses, für den Moment angreifbare Gesicht, sofort und eine selbstbewusste Frau steht ihr gegenüber. Den anderen gefällt es ebenso wenig, dass Ebony hier auftaucht, aber das hätte ich auch nicht anders erwartet. Sie kommt immer nur mit Hintergedanken und für ihren Zweck. Isa stellt sich schützend vor das Bett ihres Sohnes und auch ich lege eine Hand schützend auf meinen Bauch, denn mir entgeht nicht, wie aberwertend sie darauf schaut. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass sie mir etwas tut, ist es doch der Reflex einer werdenen Mutter, ihr Kind vor allem zu schützen und sei es nur, vor gehässigen Blicken und falschen Worten. Mir gehts gut und dem Kind auch, du brauchst dir also keine Sorgen machen fahre ich sie an, mein Blick bleibt kalt und undurchdringlich. Die Blicke, die sie Elli, Jack, Isa und Leah zuwirft sind vernichtend und ich verspüre den Drang sie rauszuwerfen. Doch das ist mir im Moment wohl eher unmöglich. Obwohl mir auch nicht entgeht, dass dies nur eine Fassade ist, etwas bedrückt sie und hat sie dazu getrieben so zu handeln und zu der Person zu werden, die sie nun ist. Ich habe schon einmal erlebt, dass sie diese Mauer aufbaut. Nachdem ich sie zusammen mit Alice gerettet habe, war sie anders - zerbrechlich, liebevoll und ehrlich. Sie konnte Gefühle zeigen, doch immer wieder wird sie enttäuscht und fühlt sich angreifbare als vorher, aber nur weil man eben diese andere Seite nicht kennt und nicht für möglich hält, dass mehr hinter ihrem Auftreten steckt. Für mich war ab da an klar, dass alles andere nur ein Schutzmechanismus ist. Doch finde ich auch, dass sie damit zu weit geht, denn gerade bei mir müsste sie wissen, dass ich sie so nehmen würde wie sie ist - als ehrlichen Mensch. Aber sie ist einfach nicht fähig diesen Panzer wegzulassen und so muss sie nun auch von mir mit der Realität konfrontiert werden. Sofort will sie wissen, was die Botschaft ist, das geht dich nichts an, du bist keine Mall Rat sage ich bestimmend und schaue zu den anderen, um mich zu vergewissern, dass sie das genauso sehen. Als sie dann meint, dass sie im Moment genauso unpässlich ist wie ich, da sie eine verletzte Schulter hat, schaue ich sie nur an. Zwar keimt in mir der Drang, ihr helfen zu wollen, doch werde ich dies nicht tun - zumindest vorerst nicht. Besonders nachdem sie nun meint, dass sie keine Anführerin sein will und es diesen Tribe doch überhaupt gar nicht mehr gibt, da wir alle mit unseren Problemen beschäftigt sind oder mit denen von Wildfremden. Jack sagt, dass er und Ellie noch nicht lange hier sind und das sie Leah unterwegs aufgegabelt haben. Wie schlecht es ihr zu dem Zeitpunkt schon ging und dass wir alles andere wohl abwarten müssen. Ich nicke Jack zu, auch wenn ich merke, dass er etwas verschweigt. Doch bin ich im Moment froh darüber, denn das was er verschweigt, ist sicherlich etwas, dass für Ebony ein gefundenes Fressen wäre. Abwertend schaue ich sie an und wozu bist du dann hier? Wenn wir doch alle eh nur eine Ansammlung von Menschen sind, die nichts können, deiner Auffassung nach. Was sollte dann deine Rolle hier sein? frage ich sie dann ernst. Auch der Blick zu Leah entgeht mir nicht und ich stelle mich noch ein bisschen dichter vor sie, denn wir waren alle mal Fremde und sind nun eine Familie und diese beschützen wir. Sie fragt dann, ob ich auf diesen Job scharf bin und das Amber nicht zurück kommen wird, es aber einen Neuen geben muss und dies kann nur über eine Wahl entschieden werden. Ich bin sicherlich nicht scharf auf Ambers Job und du wirst ihn nicht kriegen. Denn sie wird zurück kommen. Sie hat ein Recht darauf, sich um ihre Probleme zu kümmern, wie jeder von uns. Nur weil gerade alles auf einander kommt und Chaos herrscht, werden wir sie sicherlich nicht absetzen. Sie hat immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie unsere Anführerin ist und das auch eine Gute, da werden wir ihr die Chance geben zu sich selbst zu finden!! sage ich entscheidend und sicher. Und du hast uns immer wieder verraten und gezeigt, dass du nicht zu uns gehörst und gehören willst. Du hast dich einen Dreck um uns kümmerst, besonders um die, die dir ein Dorn im Auge sind. Mach dir also keine Hoffnung dabei funkel ich sie böse an, sie soll wissen was wir von ihr halten. Sie hat immer wieder bewiesen, dass sie unsere Freundschaft nicht braucht und uns nur hintergehen will, um selbst besser darzustehen. Auch Ellie meldet sich nun und meint, dass Ebony ihre unnötigen Kommentare lassen soll, da sie nichts bringen. Sie hat recht, ich sehe es ganz genauso, aber wir wissen alle, dass Ebony nun mal nicht anders kann als solche Kommentare zu lassen. Als sie dann fragt, warum sie dann die Treppe hinunter gestürzt ist, drehe ich mich zu Ellie und Jack, denn das frage ich mich auch. Etwas muss sie verängstigt haben oder? Sie ist ja nicht nur aus Kraftlosigkeit über ihre eigenen Beine gestolpert oder? |
|  | | Ebony* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 237 Anmeldedatum: 22.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)
 | Thema: Re: Book Shop Di 26 Mai - 9:58 | |
| Mir entgeht nicht, dass die Stimmung durch mein Erscheinen noch angespannter ist, als ohnehin schon. Isa stellt sich schützend vor das Kinderbett und Tai-San legt ihre Hand an ihren Bauch. Ich verdrehe nur entnervt die Augen. Verbreitet hier jemand das Gerücht, dass ich Kinder gerne zum Frühstück verzehre? Ich bin doch schon froh, wenn man mir diese nervtötenden, kleinen Biester vom Hals hält. Tai-San's Stimme gleicht dem Fauchen einer Wildkatze, als sie mir entgegen schmettert, dass es ihr und dem Baby gut geht. Meine Miene bleibt ausdruckslos und ich nicke nur. Wie war das noch? Eine werdende Mutter sollte sich nicht allzu sehr aufregen?! Die Botschaft der Technos geht mich nichts an, weil ich keine Mall Rat bin? Ich lache halbwegs empört und schüttle nur fassungslos den Kopf. Dann wird meine Miene allerdings wieder ernst und ich trete langsam näher an Tai-San heran. „Wer sagt das? Du? Du nimmst dir ganz schön viel heraus findest du nicht?„ Ich schaue sie herausfordernd an, senke meine Stimme. „Ob es dir passt oder nicht, Süße. Ich bin jetzt hier und du...wirst mich nicht mehr los.“ Ein gespielt liebliches Lächeln huscht über meine Lippen.
Tatsächlich ist es die reinste Genugtuung. Je mehr sie mich hassen, desto weiter werde ich ihnen auf die Pelle rücken. Das mit der Botschaft ist mir reichlich egal. Wenn ich will, erfahre ich es auch auf anderen Wegen. Spätestens, wenn diese in der Mall verkündet wird. Warum ich zu diesem nutzlosen Haufen zurückgekehrt bin? „Ich mag Herausforderungen, Tai-San. Und hier Ordnung reinzubringen...ist definitiv eine. Hier leben mittlerweile viele Kinder. Es wundert mich, dass ihr sie in diesem Dreck leben lassen wollt.“ Sie ist nicht scharf auf Ambers Job? Du lügst! Es war klar, dass Lex' Frau, Amber in Schutz nehmen würde. Es ist das übliche Geplänkel. Amber wird zurückkommen, Amber darf Probleme haben. Sie wollen ihr die Chance geben sich selbst zu finden? Bei diesen Worten muss ich aber unweigerlich leise lachen und sehe Tai-San dabei an. Die arme, arme Amber. Ich habe nie verstanden warum sie eine Person ist, der man so gut wie alles verzeiht. War sie es nicht, die anderen grundsätzlich ihre Männer ausspannte? Jeder andere hält sich aus bestehenden Beziehungen heraus. Nicht jedoch Amber. Sie musste überall dazwischenfunken. Das schlimmste daran ist, dass die Kerle ihr dann tatsächlich irgendwann hinterhergelaufen sind.
Doch Tai-San ist mit ihren Ausführungen noch lange nicht am Ende angekommen. Ich habe die Mall Rats immer wieder verraten und deutlich gemacht, dass ich nicht dazugehöre? Ich habe mich einen Dreck um sie gekümmert? Ich verschränke die Arme vor der Brust. Langsam wird mir das hier echt zu blöd. „Du enttäuscht mich Tai-San. Scheinbar siehst du nur noch, was du sehen willst.“ Ellie erklärt dann auch noch, dass ich meine Kommentare unterlassen soll und ich fühle mich wie in der Schule, sage aber nichts dazu. Bei meiner Frage zum Sturz des Mädchens, dreht sich Tai-San zu Ellie und Jack und fragt, wie das ganze passieren konnte. Auch ich schaue abwartend zu ihnen. - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Jack* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Book Shop Di 26 Mai - 13:11 | |
| Auf meine Frage zu Leahs Befinden geht Tai-San gar nicht richtig ein. Ich frage mich, wie es sein muss, in einer solch tiefen Ohnmacht zu stecken. Bei den Technos ging es vielen Menschen auch so, nur dass der Grund für ihre Abwesenheit kein natürlicher war. Nein, das Reality Space war daran schuld, das Spiel, das Ram entwickelt hat und von dem ich an der Station, an der ich eingesetzt war, immer nur nebenbei etwas mitbekommen habe. Ich wäre lieber gestorben, als Teil des Spiels zu werden, es mitzuprogrammieren und eine neue Sucht zu kreieren, der niemand entkommen konnte, weil sie so allgegenwärtig gewesen ist, ständig angepriesen wurde, als wäre es das Normalste der Welt. So lange, bis kaum einer mehr sagen konnte, was der Wirklichkeit entsprach und was nur virtuell stattfand. Langsam waren die Menschen zu dem geworden, als was sie von den Technos von Beginn an bezeichnet worden waren. Nur dass es eben die Schuld der Technos selbst gewesen ist, sie das erst aus den Jugendlichen und Kindern gemacht hatten. Virts. Personen, die in zwei Welten existierten, deren Grenzen immer mehr verschwammen. Und wenn man die Leute mit den Helmen betrachtete, ihnen dabei zusah, wie sie völlig weit weg waren, dann kamen sie mir so vor, wie Leah nun. Sie lebten irgendwie, atmeten und bewegten sich sogar, doch ansprechbar waren sie ebenfalls nicht. Ebony sorgt allerdings wie immer dafür, dass man sich ihr zuwendet. Das hat sie schon früher gut gekonnt. Sie erkundigt sich nach Tai-Sans Baby, nach ihrer Schwangerschaft, obwohl das kein ernst gemeintes Interesse ist. Ebony ist schließlich kein Mensch, der sich besonders intensiv für Familie interessiert oder für Kinder. Viel wichtiger ist das, wegen dem die Technos hier sind. Dabei kontert sie Tai-Sans Angriff darauf, dass sie statt nur herumzustehen oder weg zu sein, mithelfen könnte damit, dass sie eine Verletzung am Arm hat, die mir jetzt erst ins Auge fällt. Und dass sie zugibt, ihn darum eine Weile nicht gebrauchen zu können, ist entweder Taktik oder Wahrheit, auf alle Fälle untypisch für sie. Wann hat Ebony denn schon mal über ihre Schwächen gesprochen und nicht die toughe Kämpferin gespielt, der nichts etwas anhaben kann?! Letztendlich weist sie noch von sich ab, keinefalls vorzuhaben, die Macht an sich zu reißen. Obgleich es in ihren Augen nichts mehr gibt, das einen Anführer brauchen würde. Und so sehr ich es nicht wahrhaben möchte, die Mall Rats haben bessere Zeiten gesehen. Allein wenn man anschaut, wie ungeschützt die letzten Mitglieder hier leben, wie viel Durcheinander überall ist und dass es keinen zu geben scheint, der sich um Sicherheit kümmert. So viel Willensstärke Tai-San haben mag, in ihrem Zustand ist es unmöglich, Feinde abzuwehren und es wäre außerdem ziemlich unverantwortlich ihrem Kind gegenüber. Cloe hat auf mich ebenfalls nicht den Eindruck gemacht, als könne sie in einer ernsten Lage gut damit umgehen, genausowenig wie Isa, die sich auch um ein Kind kümmern muss. Nur der abfällige Blick, den Ebony auf Leah wirft, macht mich wütend. Es mag sein, dass die Mall Rats oft darum so schwach gewesen sind - im Vergleich zu anderen Stämmen - , weil sie nie das Vertrauen in das Gute im Menschen verloren haben, weil sie für Gerechtigkeit kämpften, sich nicht scheuten, Personen mit Problemen aufzunehmen und diese Probleme zu eigenen machten. Doch aus Misstrauen, Krieg und stetigem Streben nach Macht ohne auf Verluste zu achten, kann keine neue Gesellschaft, keine Welt entstehen, in der es allen wieder besser gehen wird. Eventuell sind die Dinge in unserer Abwesenheit wieder etwas aus dem Ruder gelaufen, aber sich gegenseitig dafür anzugiften und Zickenterror zu veranstalten, macht es auch nicht besser. "Leah hat dasselbe Recht hier zu sein, wie du. Und wohin es die Locos damals geführt hat, dass sie anders mit den Leuten umgegangen sind, oder die Technos, hat sich ja gezeigt. Hast du es besser gefunden, als nicht nur einzelne Menschen, sondern die ganze Stadt sich nicht mal mehr um sich selbst, sondern um ein bescheuertes Spiel gekümmert hat oder darum, was kaputt zu machen? Deine so genannte Ordnung entwickelt sich garantiert nicht daraus, dass man Menschen Hilfe verwehrt, wenn sie welche brauchen", sage ich zu Ebony forscher als geplant. Sie zählt jedoch nicht zu den unschuldigen Personen auf der Welt, die sich nie etwas zu schulden kommen lassen und Fehler gemacht haben. Im Gegenteil. Als sich Ellie in das Wortgemenge mit einklinkt, reicht es mir. Meine Sympathie für Ebony hält sich sehr in Grenzen, vor allem, nachdem ich damals kurz nach dem Eintreffen der Technos in der Stadt mir ihr zusammengearbeitet habe, geschnappt wurde und sie nichts unternommen hat, um das zu verhindern. Ich hätte nicht so leichtsinnig sein dürfen, doch ich hätte ihr wenigstens so viel Wert sein können, dass sie loyal bleibt und mich nicht einfach verschleppen lässt. Ein Trugschluss. Doch das ist Vergangenheit und ich habe keine Lust, nun zwischen die weiblichen Fronten zu geraten, während es Leah immer schlechter geht und die restlichen Schwierigkeiten nur noch Zuwachs bekommen, umso mehr Zeit wir verlieren. "Und jetzt hört verdammt alle auf zu streiten. Keiner wird hier Anführer und persönliche Streitereien bringen keinen weiter. Wir müssen zusammenarbeiten, nicht gegeneinander", erhebe ich meine Stimme. Würde bloß noch fehlen, das eine der Damen auf die Idee kommt und mich nun auch als Jemanden, der sich aufspielen möchte bezeichnet. Wir sollten mittlerweile hingegen genug erlebt haben, um nicht so einen Kindergarten zu veranstalten. "Als wir hier ankamen, war nur Isa hier. Wir wollten von ihr wissen, wo die anderen stecken und was mit der Mall geschehen ist. Sie hat von den Angriffen erzählt und dass auch dass selbst das Hauptquartier der Technos Schaden genommen hat. Leah ist taub, heißt, sie versteht nur, was sie von unseren Lippen lesen kann, wenn sie das sieht. Oder Gebärdensprache. Durch Isas Stottern hat sie die Lage missinterpretiert und geglaubt, wir hätten sie in einen Hinterhalt gelockt, aus dem die Technos sie einfangen und zur Skalvin machen möchten, wie es mit so einigen passiert ist. Sie wurde panisch und unvorsichtig, dann hat sie die erste Stufe auf der Treppe gesehen, ist gestolpert und gefallen, ohne dass wir etwas tun konnten", schildere ich alles, was ich zu sagen bereit bin, halte Leahs Flucht vor den Chosen weiterhin geheim. "Meinst du, sie wird es überleben, Tai-San?" - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Tai-San* Mall Rat

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 | Thema: Re: Book Shop Di 26 Mai - 17:25 | |
| Ebony ist noch verbitterter und auf Macht aus als sie es je war und auf eine grausame Art und Weise macht mir das Angst, auch wenn ich das nicht zugeben würde und es mir auch nicht anmerken lassen. Ich stehe einfach weiter vor ihr, zeige ihr, dass ich es nicht verstehen kann, waurm sie hier ist, wenn wir doch so ein Haufen von fremden Menschen sind, für den sich niemand interessiert. Als sie dann näher an mich heran tritt, funkel ich sie böse an und zeige mit keinster Weise, dass ich mich von ihr unterjochen lasse. Und genau das ärgert sie, dass sie bei mir keinen Vorteil hat, da ich sie kenne wie sie wirklich ist - oder mal war. Ich bin stark und lasse mir nicht den Mund verbieten und das weiß sie. Als sie dann meint, ich werde sie nicht los und das sie hier bleibt, ob es mir nun passt oder nicht, kann ich nur lachen, das sind wir ja gewohnt von dir. Dann erhebt Jack seine Stimme, dass Leah genauso ein Recht hat hier zu sein wie sie. Seine nächsten Worte geben mir allerdings zu denken, er hat Recht, sie hat mich auf dem falschen Fuss getroffen. Es gibt zu viele negative Gedanken und Schwingungen die durch die Technos gerade hervorgerufen wurden, dass ich etwas zu verbissen war. Diese Lebenweise trifft wohl eher auf dich zu, du drehst doch alles so hin wie es dir gerade passt um gewisse Dinge, die sich nachteilig auf deine Pläne auswirken zu verschweigen und später in einem anderen Zusammenhang wieder hervorzubringen ist meine Antwort als sie sagt, das ich nur noch sehe, was ich sehen will. Als Jack dann sagt, wir sollen endlich aufhören zu streiten, gilt meine Aufmerksamkeit für einen Moment ihm. Ich betrachte ihn genauer, er ist reifer geworden und älter. Er hatte zwar immer verrückte Ideen und doch stand er mir einige Male bei und hat mir geholfen, meine Meinung durchzusetzen, z.B. hat er meiner Idee mit Eagle Mountain damals zugestimmt. Ich lächel ihn an, Jack hat recht. Aber das gibt dir trotzdem nicht das Recht hier einfach aufzutauchen, nach Wochen, dich so aufzuspielen und gleich alles an dich reißen zu wollen. Wir sind ein Tribe und sollten uns auch endlich mal wieder wie einer benehmen ich reiche ihr meine Hand als Friedensangebot. Während Jack erklärt, was bisher geschah schaue ich zwischen den Anwesenden Hin und Her. Hättest du mir dann nicht sagen können, dass sie mich nicht hört? spreche ich dazwischen, weil das so einiges ausmacht. Ich hätte mir den Mund fusselig reden können, es hätte sie in 100 Jahren nicht geweckt. Wieder kniee ich mich zur ihr hinunter, fühle Fieber, Puls, überprüfe die Atmung und ob sie etwas auf ihrer Haut abgebildet hat, was vorher nicht da war. Ich denke, es ist nur eine Gehirnerschütterung. Sie auch hat einige Prellungen und blaue Flecke, aber ich kann keine Knochenbrüche oder sowas feststellen. Auch ihre Vitalfunktionen sind völlig normal. Sie wird also definitiv überleben. Doch sollte sie weiter unter Beobachtung sein, wenn sie aufwacht wird sie sicher ziemlich durcheinander sein, besonders wenn sie hier in einem fremden Zimmer mit fremden Menschen ist. Zwar kennt sie euch nun, aber wenn sie wirklich befürchtet, dass wir mit den Technos unter einer Decke stecken, wird sie wahrscheinlich wieder in Panik ausbrechen. Das müssen wir unter allen Umständen verhindern erkläre ich ernst und an alle gerichtet. Ich werde bei ihr bleiben, wenn es dir nichts ausmacht Isa dabei schaue ich sie an, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit ihr alleine bleiben möchte und meditieren kann ich auch hier. |
|  | | Ellie* Mall Rat

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 | Thema: Re: Book Shop Di 26 Mai - 21:48 | |
| Genervt und mit bösem Blick verfolge ich die Diskussion zwischen Tai-San und Ebony. Als ob diese meise Schlange hier bei uns für Ordnung sorgen könnte, bah! Der Gedanke alleine ist doch schon schlimm genug, aber niemand von uns würde sie als Anführerin akzeptieren, da bin ich mir ganz sicher. Während die beiden diskutieren, fällt mein Blick immer wieder zu Leah. Hoffentlich aht sie sich keine inneren Verletzungen zugezogen. Niemand von uns wusste, was man in so einem Fall tun musste. Keiner von uns ist ein Arzt. |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: Book Shop Mi 27 Mai - 21:54 | |
| Tai-San sieht mich bitterböse an, als ich näher an sie herantrete. Sie lacht als ich ihr verdeutliche, dass sie mich so schnell nicht mehr los wird. Das kennt sie schon von mir? Mein Gesichtsausdruck bleibt bei diesem Kommentar undurchsichtig und kühl. Nun ist es an Jack, mir eine kleine Standpauke zu halten. Ich sehe zu ihm. Er erklärt, dass Leah das gleiche Recht hat hier zu sein, wie ich. Die Locos und die Technos wären daran gescheitert, dass sie nur an sich und nicht an die Jugendlichen auf den Straßen gedacht hätten. Auch erwähnt er das Spiel mitsamt seiner weitreichenden Folgen. Wir können niemandem Hilfe verwehren, der diese benötigt? Ich denke kurz über seine Worte nach und zucke dann leicht mit den Schultern. „Na schön, dann kümmern wir uns eben um die Kleine. Solange ihr in der Mall nicht gleich ein Heim für Obdachlose und Schwachsinnige einrichtet. Dafür würden uns nämlich die Mittel fehlen.“ Ich mustere Jack. Er ist schon lange nicht mehr der unbeholfene, schüchterne Freak. Diese Vermutung bestätigt er nur noch, indem er Tai-San und mich dazu auffordert, den Streit beizulegen. Wir müssen zusammenarbeiten?
Ich blicke zu Lex Frau, die Jack nun anlächelt und auch erwähnt, dass wir ein Tribe sind. Ich runzle etwas die Stirn, als sie mir ihre Hand hinhält. „Ich werde nicht schlau aus dir Tai-San.“, sage ich kühl. „Erst redest du davon, dass ich nicht dazugehöre. Nun sind wir wieder ein Tribe.“ Ich sehe sie einen Moment an. Doch dann strecke ich meine Hand aus und umschließe ihre kurz. Ziehe die Hand dann wieder weg. Ich habe keine Lust großartig mit ihr auf Kuschelkurs zu gehen. „Ich würde dennoch vorschlagen, dass wir bald eine Besprechung mit allen abhalten sollten. Wir müssen die Aufgaben neu verteilen. Wir brauchen zum Beispiel dringend Leute, die sich dazu bereit erklären, Nachts den Eingang zu bewachen und zur Not Alarm zu schlagen. Was meint ihr?“ Jack berichtet nun, weshalb es überhaupt zu dem misslichen Unfall kam und ich höre ihm aufmerksam zu. Diese Leah ist also taub und hat die Lage falsch interpretiert, fühlte sich von den Technos bedroht. Er fragt, ob die Verletzte überleben wird und Tai-San scheint zuversichtlich zu sein. Sie erklärt jedoch, dass Leah erneut in Panik geraten könnte und bietet dann an, bei ihr zu bleiben. "Aber nicht alleine.", merke ich an. "Wenn sie erneut in Panik gerät, könnte sie dich verletzten. Du brauchst jemanden der dir hilft, wenn sie aufwacht." - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Isa* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 726 Anmeldedatum: 23.01.14 Alter: 21 Ort: Auckland
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jessi
 | Thema: Re: Book Shop Do 28 Mai - 0:26 | |
| Ich bin froh und erleichtert, als ich merke das Ebony dem Kinderbett nicht näher kommt. Dafür hat sie es irgendwie auf Tai-San abgesehen. Tai-San wiederum ignoriert das und will wissen, was passiert ist. Bevor ich das erste Wort überhaupt im Kopf für mich formulieren kann, antwortet Jack schon. Ich nicke bestätigend. Tai-san will daraufhin hier bleiben und schaut mich fragend an. Aber bevor ich was sagen kann, mischt sich Eboyn wieder ein. Tatatatatai-San ist nicht alalalalalleine. Ich bleieieieieieibe hier versuche ich mit so wenig stottern wie möglich aus mir raus zu bekommen. Was gar nicht so leicht ist, das ich ein wenig Angst vor Eboyn habe. Ich bewege mich vom Kinderbett weg und hole mir den Sessel dahin. Dort mache ich es mir bequem. Ddddu kannst daddadadadadas Sofa hahahahahaben, sage ich zu Tai-San. Innerlich hoffe ich, das ihr das recht ist. Denn soganz weiß ich nicht, wo ich sonst hin gehen soll. - Isa, 20, Mall Rats weitere Charas: Salene, Cloe, Jo, Nick, Kiki, Mia, Bill, Mel, Faye, Anna, Nika, Wendy, Bill, Patricia |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 135 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Book Shop Do 28 Mai - 11:49 | |
| Ich werde langsam wach, halte meine Augen aber immer noch geschlossen, als wenn, das was immer um mich herum passiert, nicht existent wäre, wenn ich es weder höre noch sehe. Aaaaaaaaah dieser Schmerz in meinem Kopf. Was ist das nur? Ich möchte am liebsten schreien, so sehr tut es weh. Langsam kommt wieder Leben in meine Glieder. Ich bewege langsam Arme und Beine. Es geht wenn auch unter Schmerzen. Das erleichtert mich schon mal. Was ist nur passiert? Wo bin ich? Bin ich allein? Nun öffne ich doch langsam und vorsichtig meine Augen. Nein, ich bin nicht allein. Es stehen einige Leute um mich herum. Ich neige meinen Kopf, um mich umsehen zu können. Wie ein Techno-Labor sieht der Raum nicht gerade aus, obwohl ich nie eins von innen gesehen habe. Mit der linken Hand betaste ich den Untergrund, auf dem ich liege. Er ist weich. Ein Bett? Ja, ich liege auf einem Bett. Aber wie bin ich hierhergekommen? Ich strenge mich an und versuche die Erinnerungen aufzurufen aber es gelingt mir nicht. Das Letzte was ich sehe, sind ein rothaariger Junge und ein blondes Mädchen. Am Strand? Ja, ich war am Strand und ich glaube, ich bin ohnmächtig gewesen, oder? Die Namen der beiden fallen mir aber nicht mehr ein. Vielleicht haben sie sich auch gar nicht vorgestellt. Ebenfalls mit meiner linken Hand (sie schmerzt fast nicht) betaste ich meinen Kopf, den ich als größte Schmerzquelle ausmache. Er fühlt sich normal an. Keine äußeren Wunden oder Verletzungen. Schon mal gut. Aber wie sieht es wohl innen aus, wenn ich mich dort verletzt habe, kann mir niemand helfen. Ich schlucke bei diesem Gedanken, denn er macht mir Angst, mehr Angst als die fremde Umgebung. Aber in meiner Erinnerung ist alles verschwommen. Ich habe von einem Jungen geträumt, dessen Namen ich nicht kenne, aber seine Augen waren den meinen sehr ähnlich. Seltsam. Ob ich ihn schon mal in der Realität gesehen habe, kann ich jedoch nicht klar sagen. Auch Luke’s und Blake’s Gesichter tauchten kurz auf, verschwanden aber wieder im Nebel meiner Erinnerung. Hätte ich die Descents doch nicht verlassen sollen? Mit meiner Erinnerung, hingegen, scheint alles okay zu sein, bis auf die Tatsache, dass ich mich nicht an den Unfall erinnern kann. Aber ich weiß, wer ich bin und kann mich an meinen Bruder Luke erinnern. Schon mal gut, denke ich. Aber irgendwas muss doch passiert sein. Ohne Grund tut mir doch nicht mein ganzer Körper weh. Und erst die blauen Flecken, auch die müssen einen Ursprung haben. Ob ich angegriffen wurde? Bin ich überhaupt noch in dieser Mall? Wieder schweift mein Blick durch den Raum. Nichts dass mir vertraut erscheint und erst recht keine Person. Es stehen zwar einige rum aber ich kann mich an keine Namen erinnern oder sagen, ob ich die Leute schon mal gesehen habe. Wie auch? Du kennst keinen dieser Mall Rats. Außer vielleicht den Jungen und das Mädchen. Wobei ich mir bei den beiden auch nicht sicher bin, was ich von ihnen halten soll. Sind sie wirklich so nett wie sie erscheinen? Haben sie vielleicht etwas mit meinem Unfall zu tun? Nein, sage ich mir entschieden. Immerhin haben sie mich vor dem Hungertod am Strand gerettet. Oder war es doch kein Zufall dass sie dort vorbeigekommen sind? Vielleicht war mein Unfall Teil eines Plans mich in eine Falle zu locken? Ach Leah, du spinnst. Ich glaube du wirst langsam paranoid. Seit meinem Aufenthalt in dem Sklavencamp fällt es mir sehr schwer an das Gute im Menschen zu glauben und darauf zu vertrauen. Selbst mein, über alles geliebter, Bruder hat sich nicht gerade zu seinem Vorteil entwickelt. Luke, die Freundlichkeit in Person, ist jetzt ein Sklavenhändler. Wer hätte das kommen sehen? Sicher niemand der Luke vor dem Virus kannte. Der Virus hat das Schlechte in den meisten Kids hervorgebracht, soviel war mir schon seit langem klar. Wie gerne würde ich wieder einmal draußen spazieren gehen und zwar ohne mich dabei verstecken oder Angst um mein Leben haben zu müssen. Ob das irgendwann in der Zukunft wieder möglich sein wird? Ich blicke wieder auf den Jungen und mustere ihn. Wie war doch der Name? Ich weiß es einfach nicht. Auch das Mädchen neben ihm kenne ich irgendwoher. Aber ein Name fällt mir beim besten Willen nicht ein. Zwei, drei Tränen fließen über mein Gesicht. Ich massiere meine Schläfe mit der linken Hand, als würde es meiner Erinnerung auf die Sprünge helfen. Aber natürlich wirkt das nicht. „Wo bin ich? Und wer bist du?“ frage ich an den Jungen gewandt. Ich versuche leise zu sprechen, da es wieder das Sprechen vor Fremden ist, was mich zusätzlich nervös macht, aufgrund meines angeblichen Akzents, ob er nun existiert oder nicht. Es ist mir beinahe peinlich, ihn nach seinem Namen zu fragen, da ich fast schwören könnte, dass er ihn mir schon genannt hat. Wieder geht meine Hand reflexartig zu meiner Stirn. Der Schmerz bohrt sich in mein Hirn, als würde jemand mit Hammer und Meißel daran arbeiten. Wieder kullern Tränen meine Wange herab. Ich versuche mich aufzurichten, in eine sitzende Position. Es geht aber ich werde mit einer neuen Woge des Schmerzes in meinem Kopf belohnt. Ich lege mich deshalb wieder zurück auf das Kissen. Ich wünschte, sie würden einfach den Raum verlassen und mich allein lassen. Besonders das Mädchen links von mir mit den Rastazöpfen. Bei ihr bin ich mir sicher, sie nie vorher gesehen zu haben aber ihr Blick den sie mir zuwirft, gefällt mir gar nicht. Aber es scheint kein Techno hier zu sein, dieser Fakt beruhigt mich. Auch sieht niemand, wie einer der Chosen aus. Ein Sklavencamp ist dieses Gebäude, also schon mal nicht, schlussfolgere ich daraus. Oder doch? Vielleicht hat mir jemand einen Schlag auf den Kopf verpasst, dass würde immerhin erklären, warum fast nur er wehtut. Aber mit Sicherheit kann ich das nicht sagen. Wieder sehe ich den Jungen an. Er erscheint mir irgendwie vertrauenswürdig. Ich weiß nicht, woran ich das festmache, eine gute Menschenkenntnis gehörte nicht immer zu meinen Stärken, vor allem nach meiner Zeit im Chosen-Camp. Seit dieser Zeit begegne ich den meisten Menschen mit einem Misstrauen. Ich kann einfach nicht anders. Ich bin ängstlich und verunsichert, diese Seite kannte ich vorher nicht an mir. „Was ist passiert?“ frage ich vorsichtig und versuche wieder leise zu sprechen, nebenbei sprechen meine Hände zusätzlich in Gebärdensprache, wie von selbst. Ich nehme aber nicht an, dass einer der Umstehenden es versteht. -  |
|  | | Tai-San* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Book Shop Do 28 Mai - 16:43 | |
| Ellie verfolgt die Diskussion ebenso angespannt wie wir alle, wobei ihr Blick auch immer wieder zu Leah wandert, so wie meiner. Jacks Worte kommen nun auch bei Ebony an und sie meint, dass wir uns dann eben um sie kümmern, doch dass wir hier kein Heim für Obdachlose oder Schwachsinnige draus machen, denn dazu würden uns die Mittel fehlen. Ich schnaufe kurz auf, als ob uns das je abgehalten hätte, das Richtige zu tun. Das wird sie uns nie austreiben können, wir sind nun mal anders als die meisten Tribes. Als ich ihr dann meine Hand hinhalte, runzelt sie die Stirn und meint, sie werde einfach nicht schlau aus mir, erst kontere ich gegen sie und dann sowas. Doch sie gibt mir ebenfalls die Hand, ehe wir sie wieder loslassen, drücken wir sie kurz. Das wird sich auch nie ändern, wir sind nun mal Grundverschieden. Weswegen ich auch auf Konfrontationskurs war, weil man bei dir nie weiß was kommt. Aber lassen wir das, so kommen wir aus dieser Situation nicht raus. Und daher hast du auch recht, wir müssen zusammenarbeiten und eine Besprechung wäre dafür wirklich erforderlich, alleine schon um zu wissen, wer nun alles hier ist und auch hier bleiben will. Denn nachdem das Chaos ausbrach, sind viele geflohen und andere dazu gekommen, die Tür lässt sich nicht mehr schließen, da wir keinen Strom mehr haben gebe ich nun offen zu und auch die Idee mit der Wache finde ich mehr als positiv in diesem Moment. Als ich dann meine Vermutungen äußere, was mit Leah ist und das ich hier bleiben würde, wenn sie aufwacht, legt Ebony sofort Wiederspruch ein. Wenn sie aufwacht und wieder in Panik gerät, könnte sie mich verletzten. Seid wann denn dieser Sinneswandel, Ebony? frage ich sie verwundert und doch auch ein bisschen belustigt. Gerade noch schien ihr nicht sonderlich viel an unserem Gemütszustand zu liegen und nun will sie sogar das wir Beschützer haben? Dann meldet sich Isa und meint, dass ich nicht alleine hier wäre, sondern sie auch, ich nicke, siehst du, ich bin nicht alleine. Sofort macht sie sich auch daran etwas Bettähnliches zu beschaffen, dreht sich den Sessel hin und meint, ich könnte auf dem Sofa schlafen. Danke, das reicht völlig aus Isa. Ich kann auch auf dem Sessel schlafen, wenn dir das lieber wäre sage ich dann warm zu ihr und finde es sehr großzügig, dass sie mir das Sofa überlassen will. Doch dann geht alles ganz schnell, im Augenwinkel sehe ich wie sich etwas bewegt und drehe mich zu Leah. Langsam bewegt sie Arme und Beine, öffnet nun sogar die Augen und dreht den Kopf. Sie schaut durch den Raum und versucht sie zu erinnern, wo sie ist. Sie sieht ziemlich mitgenommen aus, wenn auch nicht körperlich. Aber man sieht ihn an, dass sie zu kämpfen hat. Einige Tränen rinnen ihr über die Wange und sie hält sich immer wieder den Kopf. Erleichtert atme ich aus und hocke mich dann neben sie, in einem gewissen Abstand aber so, dass sie mir ohne Probleme auf den Mund schauen kann. Sie fragt dann wo sie ist und wer wir sind, zwar ist es an Jack gerichtet, doch stehe ich näher an ihr dran. Du bist in der Mall und wir sind die Mall Rats, ich bin Tai-San sage ich langsam und versuche jedes Wort besonders korrekt auszusprechen. Sie versucht sie dann aufzusetzen, doch lässt es gleich wieder sein, als sie scheinbar einen stechenden Schmerz im Kopf verspürt. Du bist die Treppe hinuntergestürzt. Du hast starke Schmerzen im Kopf oder? spreche ich dann wieder langsam weiter. Ich überlege, ob ich dafür die passenden Kräuter habe, um ihr einen Verband um den Kopf zu machen, der die Schmerzen lindert und für einen Tee, der ähnliches bewirkt. |
|  | | Jack* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Book Shop Fr 29 Mai - 12:30 | |
| Die Streiterei zwischen den jungen Frauen geht noch kurz weiter, Tai-San wirft Ebony das vor, was wir alle schon lange genug von ihr wissen, da man immer mal wieder am eigenen Leib spüren durfte, wie unberechenbar sie sein kann, wie schnell sie von Freund zu Feind werden kann, doch endlich schaut Tai-San dann zu mir. Ihr Blick mustert mich, als würde sie über etwas nachdenken, von dem ich gerne wüsste, worum es sich handelt, wichtiger ist jedoch erst einmal, dass sie mir rechtgibt und nun versöhnlicher gestimmt zu sein scheint. Ein klein wenig zumindest. Denn ein "Aber" gibt es trotzdem. Schließlich streckt Tai-San allerdings ihre Hand Ebony entgegen, um mit ihr so symbolisch einen Waffenstillstand zu schließen. Ich hoffe inständig, dass auch Ebony erst einmal das Kriegsbeil begraben möchte, denn sonst könnte sie wirklich die Mall verlassen und woanders ihr Glück damit versuchen, um jemanden zu finden, den sie fertig machen oder mit dem sie diskutieren kann. Hier scheint immerhin so bereits genug schiefzulaufen, da muss sie nicht noch für mehr Dynamit sorgen, erst recht nicht, wenn sie ohnehin von den Mall Rats nicht so viel hält. Was sie auch nur zu gerne deutlich macht. Ein Heim für Schwachsinnige und Obdachlose?! Und das sagt gerade die Person, die nicht nur mit dem verrückten Zoot liiert gewesen ist, sondern ebenso mit Ram, der sich in gewisser Weise vielleicht gewandelt hat, aber alle Tassen im Schrank hatte er besonders zur Blütezeit des Spiels nicht wirklich. Er war intelligent, aber er war auch so sehr von seinen eigenen Ideologien überzeugt, dass er alles andere aus den Augen verlor, den Menschen sein Weltbild aufzwingen wollte, ohne Widerrede zu akzeptieren. Ich hüte mich jedoch davor, das zu sagen. "Pass auf, was du sagst, Ebony. Wer Hilfe braucht, wird sie bekommen. Und wer sie verdient, liegt nicht in deinem Ermessen. Außerdem...scheinst du ja offensichtlich auch welche gebraucht zu haben, denn den Arm selbst zu verbinden, wäre so schätze ich nicht möglich gewesen. Was ist überhaupt passiert?", rüge ich dagegen Ebony zunächst, interessiere mich danach aber wirklich dafür, wie es dazu kommen konnte, dass jemand ihr Schaden zufügt. Eine schlechte Kämpferin ist sie nämlich keinesfalls. Ob sie in einen Hinterhalt geraten ist, den wir demnächst ebenfalls zu spüren bekommen werden? Ich bin gespannt auf ihre Erklärung. Auf Tai-Sans Angebot reagiert sie verwundert, runzelt ihre Stirn und gibt zu, aus Tai-San nicht schlau zu werden, weil diese widersprüchlich handele. Damit müsste Ebony sich aber doch relativ gut auskennen. Da sieht sie mal, wie das ist. Schließlich treffen sich die Hände der jungen Frauen dann hingegen, ohne besondere Zwischenfälle. Wer weiß, wie lange das anhalten wird. Doch für den Moment ist es ausreichend. Tai-San und die anderen im Raum lauschen interessiert meinen Schilderungen. Isa lässt nicht durchblicken, ob sie es bereut, was passiert ist, denn für ihr Stottern kann sie wahrscheinlich nichts, genauso wenig wie wir etwas für Leahs Unfall können, Schuldgefühlen ist das allerdings herzlich egal. "Das habe ich ja jetzt. Bei euren Giftereien kommt man ja kaum zu Wort und besser spät als nie. Deine Berührungen kann sie immerhin auch gespürt haben, ohne die Worte dazu zu hören", kontere ich, als sie meint, ich hätte sie eher über Leahs Taubheit aufklären müssen. Anschließend wiederholt sie die Prozedur von zuvor mit dem Abtasten des Körpers, dem Fühlen des Pulsschlags und all diesen Dingen und kommt zu dem Schluss, Leah habe noch mal Schwein gehabt und lediglich eine Gehirnerschütterung und die äußeren Blessuren davongetragen. Inwieweit das zutrifft, werden wohl bloß die nächsten Tage zeigen, in denen hoffentlich nichts Gravierendes mehr passiert. Als Tai-San noch meint, Leah sollte nicht allein sein, wenn sie aufwacht und beobachtet werden, erklärt sie sich auch gleich dazu bereit, diese Aufgabe zu übernehmen, falls Isa damit einverstanden sein wird. Ebony ist währenddessen ebenso mit Planungen beschäftigt, redet davon, ein Gruppentreffen mit allen übrig gebliebenen Tribemitgliedern abzuhalten, um eine Struktur in die Unordnung zu bekommen und die Mall wieder sicherer werden zu lassen, indem neue Wachposten aufgestellt werden. "Das mit dem Treffen ist eine gute Idee. Nur sollte Amber dann auf jeden Fall dabei sein, als derzeitige Anführerin. Wisst ihr denn wenigstens, wo sie sein könnte, wenn nicht hier?", meine ich zu Ebony mit einem leichten Lächeln. Ich will es nicht übertreiben, ihr etwas freundlich entgegenzukommen, kann jedoch nicht schaden. Überraschend ist für mich dann gleichermaßen wie für Tai-San, als Ebony die Sorge äußert, Leah könnte jemanden beim Aufwachen verletzten und darum sollten mindestens zwei Personen bei ihr sein. Isa eröffnet daraufhin, sie würde bei Tai-San bleiben - was irgendwie auch logisch ist, immerhin spielt sich alles in ihren Zimmer ab und sie hat als Erste den Vorschlag gemacht, sich um Leah kümmern zu können. Etwas in meinem Augenwinkel zieht plötzlich die Aufmerksamkeit auf sich, denn Leahs Bewegungen kehren langsam in ihren Körper zurück. Als würde hätte sie sich von diesem Ort losreißen können, der Zwischenwelt, von der Tai-San gesprochen hat und wieder in die Realität kommen. Unglaublich erleichtert beobachte ich, wie sie ihre Augen öffnet, sich im Raum umsieht und dafür den Kopf dreht. Ihre Augen...drücken etwas aus, das ich nicht lesen kann, darin bin ich schließlich nicht gut, aber Angst kann ich nicht erkennen. Oder doch? Würde Error auf ihrer Stirn aufblinken statt diesem D könnte ich es besser verstehen....Mechanisch fasst sie sich mit einer Hand an den Kopf, lässt ihren Blick erneut durch die Umgebung schweifen. Nur flüchtig bleibt er an den Personen hängen, die um sie herumstehen. Dann schaut sie direkt zu mir, öffnet den Mund und fragt - viel zu Laut, was beachtlich ist, weil ich mir ihre Stimme nach der Ohnmacht kratzig oder gebrochen vorgestellt hätte - wer ich sei und wo sie sich befinde. Danach geht ihre Hand wieder zum Kopf, sie scheint verständlicherweise Schmerzen zu haben. Als sie abermals etwas sagt, diesmal ein wenig leiser, dafür mit Gebärdenzeichen, möchte sie wissen, was geschehen ist. Kann sie sich wirklich an nichts erinnern?! Irgendwie fürchte ich mich davor, dass sie vielleicht eine Amnesie haben könnte. Dass bei dem Sturz etwas verloren gegangen ist, das wichtig für sie gewesen ist und keiner von uns könnte es ihr zurückgeben, weil wir es selbst nicht kennen. Tai-San antwortet zuerst. Bei Isa meint sie, sie könne auch auf dem Sessel schlafen, während sie über Leah wacht und in diesem Zimmer bleiben wird, anschließend entgegnet sie zu Leah, wie sie heißt und wo wir sind. "Ich bin Jack. Und das sind Ellie, Isa und Ebony", stelle ich die anderen und mich kurz vor, deute bei jedem Namen auf die jeweilige Person. "Wie Tai-San schon sagt, es hat einen kleinen Unfall gegeben." Mehr sage ich nicht, denn das würde nur für Probleme sorgen und die Hauptsache ist zunächst, dass Leah sich erholen kann und nicht ins nächste Unglück stürzt. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: Book Shop Fr 29 Mai - 18:15 | |
| Ich schaue zu Jack, als dieser mir einmal mehr erklärt, dass wir immer einschreiten müssen, selbst wenn Fremde Hilfe benötigen. Er stellt fest, dass mir schließlich auch jemand mit dem Arm geholfen haben muss. Mein Blick wandert kurzzeitig zu dem mittlerweile Blut durchtränkten Verband, den Cathal mir angelegt hat. Mir kommt in den Sinn, dass ich mir dringend etwas einfallen lassen muss. Immerhin werde ich vor Schmerzen in der Nacht nicht ein Auge zu tun können. Mein Oberarm ist zerfetzt und das verdanke ich einzig und allein der Eco. Er fragt nun, was passiert ist. „Das geht dich nichts an, Jack.“, sage ich nur kühl und etwas arrogant. Was soll ich ihm auch erzählen? Dass ich mich von einer wild gewordenen Bogenschützin habe anschießen lassen?! Ich habe keine Lust zum Gespött der Leute zu mutieren, immerhin war ich mal die Sicherheitschefin hier. Zum Glück haben sie genug mit dieser Leah zu tun, dann werden mir hoffentlich weitere Nachfragen erspart bleiben. Ich erwarte von den Mall Rats sowieso kein ehrliches Mitgefühl. Sie würden sich lediglich darüber amüsieren und diese Genugtuung werde ich ihnen ganz sicher nicht geben!
Tai-San offenbart mir nun, dass wir beide grundverschieden sind und deshalb wohl nie auf ein und denselben Nenner kommen werden. Sie hält jedoch eine kleine Versammlung der Mall Rats für sinnvoll und pflichtet mir bei, dass wir dann auch feststellen könnten, wer genau hier ist und mit anpacken möchte. Ich nicke, dann jedoch erhebt wieder Jack seine Stimme. Seine Worte gefallen mir ganz und gar nicht. Amber sollte dabei sein, als derzeitige Anführerin?! Ich verdrehe nur genervt die Augen und Wut und Ungläubigkeit kocht in mir hoch. „Genau das meine ich! Amber ist nicht da und schon herrscht hier der komplette Stillstand. Niemand darf mehr irgendetwas auf die Beine stellen. Wir leben jetzt hier im Müll, bis Amber sich wieder hierher bequemt? Wollt ihr euch wirklich derart von ihr abhängig machen, wie kleine Lämmchen, denen die Mutter fehlt und die deshalb chancenlos sind? Das kann nicht euer ernst sein. Würde Amber das so wollen?“ Ich schaue nacheinander Jack, Tai-San und Ellie an. Wenn das ihr ernst ist, kann ihnen wirklich niemand mehr helfen! Ob jemand weiß wo sie ist? Ich zucke mit den Schultern. „Niemand scheint zu wissen wo sie ist oder wann sie wieder auftaucht.“ Verhält sich so eine ach so aufopferungsvolle Anführerin?! Wohl kaum!
Tai-San scheint über meinen Einwand, sie müsse jemanden zur Unterstützung bei sich haben, überrascht zu sein. Woher mein Sinneswandel kommt? Ich schaue in ihre belustigte Miene. „Ich bin immer für Überraschungen gut, Tai-San. Das weißt du doch.“, erwidere ich kühl. Die Leute meinen alle, sie würden mich kennen. Einen Teufel tun sie! Isa meldet sich dann zu Wort und bietet an, bei Lex Frau zu bleiben. Mir ist das recht, ich habe keine Lust die Krankenschwester zu spielen. Ich folge nun den Blicken von Jack und Tai-San und bemerke ebenfalls, dass das Mädchen aufgewacht ist. Ihre Wangen sind Tränen überströmt und sie sieht mehr als nur verwirrt aus. Sie bewegt sich leicht und fragt dann Jack wo sie ist und wer er ist. Ich ziehe die Augenbrauen hoch. Na toll, ihr Gedächtnis hat sie jetzt auch noch verloren?! Sie versucht sich aufzurichten, lässt sich dann aber wieder kraftlos aus das Bett fallen.
Erst jetzt bemerke ich das Zeichen auf ihrer Stirn. Es ist ein D und ich überlege, wofür dieser Buchstabe stehen könnte. Ein Tribe? Misstrauisch beäuge ich das Mädchen nun. Vielleicht ist sie gar nicht so hilflos, wie sie aussieht? Und hier fallen bald Anhänger ihres Tribes ein, um sie zu 'befreien'? Die anderen nähern sich dem Mädchen, ich hingegen bleibe wo ich bin. Ich werde sie sicher nicht auch noch verhätscheln. Jack stellt uns alle vor und er und Tai-San erklären was passiert ist. Ich halte mich vorerst zurück, verschränke nur die Arme vor der Brust und begutachte das Schauspiel, dass sich mir bietet. - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Leah* Tribelos

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Book Shop Fr 29 Mai - 19:41 | |
| Anstatt des Jungen antwortet ein asiatisch-aussehendes Mädchen aber ich verstehe leider kein Wort, von dem was sie sagt. Sie spricht zu langsam und scheint jedes Wort besonders zu betonen. Ich sehe sie verständnislos an. Ich schätze, dass sie weiß, dass ich sie nicht höre, immerhin habe ich gerade versucht in Gebärdensprache mit ihr zu sprechen. Aber warum dann die langsame Sprechweise? Ich bin nicht dumm sondern taub. Aber andererseits ist das ein Fehler, den viele Hörende machen, wenn sie das erste Mal auf einen gehörlosen Menschen treffen. Das langsame Sprechen verzerrt das natürliche Mundbild. Ich kann so die Wörter keineswegs von ihren Lippen lesen. „Warum sprichst du so komisch?“ frage ich sie frei heraus. Ich reibe mir wieder die Stirn. In der nächsten Minute bereue ich meine Frage aber schon wieder, vielleicht hat sie einen Sprachfehler und redet immer so. „Tut mir leid. Ich bin ein wenig durcheinander." Das wäre natürlich schlecht für mich, da mein Bruder, meilenweit entfernt ist und nicht als Übersetzer einspringen kann. Ich glaube auch nicht, dass Luke ein gern gesehener Gast hier in diesem Gebäude wäre. Er würde wohl alle einsperren lassen und später verkaufen. Aber die Descents haben sich bisher von der Stadt ferngehalten, warum sollten sie ausgerechnet jetzt hier auftauchen? Weil sie dich suchen, vielleicht, sagt eine kleine Stimme in meinem Kopf zu mir. „Würdest du bitte wiederholen, was du gesagt hast?“ frage ich verlegen. „Du kannst ganz normal mit mir sprechen, dann verstehe ich dich am besten." füge ich noch hinzu. Währenddessen stellt der Junge alle vor und deutet dabei auf jeden, wenn er den Namen nennt und hält kurz inne, damit mein Blick wieder auf seinen Lippen ruhen kann. Er spricht in normalem Sprechtempo, ihn zu verstehen ist kein Problem. Er meint, es hätte einen kleinen Unfall gegeben. Den Namen des Mädchens habe ich leider immer noch nicht verstanden. Ich habe beim Verstehen von Namen so meine Probleme, vor allem wenn es ausländische Namen sind. Dass ich die anderen Namen auf Anhieb verstanden habe, grenzt an ein Wunder. „Ich kenne dich irgendwoher.“ meine ich nebenbei zu Jack und frage mich, ob er der Junge vom Strand ist. „Bist du der Junge vom Strand?“ frage ich um mich zu versichern, dass ich ihn wirklich schon kenne. „Was für einen Unfall?“ frage ich zusätzlich, da ich die Worte der Asiatin, durch ihre Sprechweise nicht verstanden habe. Ich kann mich an keinen Unfall erinnern aber irgendetwas muss ja die Schmerzen verursacht haben. Das Sprechen strengt mich sehr an, weil ich immer wieder den Kopf bewegen muss, um den jeweiligen Sprecher anzusehen, um dadurch seine Antwort zu verstehen. „Ich habe tierische Kopfschmerzen.“ Und wo ich bin, weiß ich auch noch nicht. Bin ich immer noch in Auckland? Wie lange war ich wohl ohne Bewusstsein? Alles Fragen, die ich mir selbst stelle, die mir mein schmerzender Kopf aber nicht beantworten kann. Vielleicht stimmt doch was mit meiner Erinnerung nicht? Aber an meine Vergangenheit erinnere ich mich doch. Ich bin in Auckland aufgewachsen, zusammen mit meinem älteren Bruder Luke. Ich heiße Leah Parker und bin 18 Jahre jung. Ich gehe schnell nochmal die wichtigsten Fakten meines Ichs durch, um sicherzustellen, dass ich mich an alles erinnere. Alles scheint da zu sein. Mein Sternzeichen ist der Löwe und ich bin am ersten August geboren. Meine Eltern hießen Kathrin und John Parker und sind am Virus gestorben. Ja, alles ist da, wo es sein sollte. Aber warum kann ich mich nicht an den Unfall erinnern, wenn der Rest meines Erinnerungsvermögens in Takt zu sein scheint? Mein Kopf lässt mir aber keine Kraft und erst recht keine Ruhe, um mich wirklich mit diesen Fragen auseinander setzen zu können. Vielleicht sind Erinnerungslücken normal bei einer Kopfverletzung, die ich mir offensichtlich zugezogen haben muss. Zwischenzeitlich werfe ich dem Mädchen mit den Rastazöpfen, die Jack als Ebony vorgestellt hat, immer wieder Blicke zu. Sie scheint, selbst verletzt zu sein. Jedenfalls hat sie einen Verband am Arm. Nun beäugt sie meine Stirn. Oder wohl eher mein Tribe-Kennzeichen, denn außer ihr gibt es auf meiner Stirn nichts zu sehen. Ob sie es kennt? Nein, woher denn? Du hättest es schon lange abwaschen können aber nein. Was machst du? Du läufst Reklame für Sklavenjäger. Schreib am besten Chosen-Opfer dazu damit alle Bescheid wissen. Aber ich habe mit diesen Verbrechern nichts zu tun. Ach nein? Du hast über einen Monat bei ihnen gelebt, dass reicht. Du bist Teil des Tribes. Du kannst nicht vor deiner Vergangenheit davonlaufen oder dich verstecken. Mitläufer sind mindestens genauso furchtbar wie die Täter selbst. Mir wird schlecht bei dem Gedanken daran, dass doch jemand herausfinden könnte, welcher Tribe sich hinter dem Zeichen versteckt. Ich versuche die Gedanken daran beiseite zu schieben, da ich durch meine Kopfschmerzen schon genug andere Probleme zu bewältigen habe. Beispielsweise, was genau bei diesem Unfall passiert ist, das hat Jack mir nämlich noch nicht erzählt. Was verschweigt er mir nur? Und viel wichtiger warum hält er es für nötig, es zu verschweigen? Habe ich kein Recht darauf zu erfahren, was mir passiert ist? Würden nur diese verfluchten Kopfschmerzen endlich ein Ende finden. -  |
|  | | Tai-San* Mall Rat

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 | Thema: Re: Book Shop Sa 30 Mai - 10:18 | |
| Nachdem Jack Ebony fragt, woher sie diese Verletzung hat, giftet sie ihn an, dass ihn das nichts angehen würde. Ich sollte mir das nachher vielleicht mal ansehen, Ebony. Du scheinst immer noch viel Blut zu verlieren und vielleicht muss es genäht werden sage ich, als ich sie genauer betrachte. Sie sieht blass aus und der Verband ist blutdurchtränkt, vielleicht ist sie ja auch deswegen so giftig. Jack gibt an, dass Amber bei diesem Treffen dabei sein sollte, immerhin ist sie die Anführerin. Er fragt auch, ob wir denn wissen wo sie ist, wobei Ebony sofort wieder das Wort ergreift und meint, dass nur weil Amber nicht da ist, alles zum erliegen kommt als würden wir auf unsere Mutter warten. Sie ist vor ein paar Tagen mit ihren Kindern gegangen, ich glaube sie ist auf dem Weg zu Bray. Jay, Lex und auch Ryan sind auch seit einer Weile weg um Vorräte und sowas zu besorgen erkläre ich dann offen und ernst. Natürlich kann ich nicht mit gewissheit sagen wohin Amber gegangen ist, doch für mich sah es so aus. Immerhin war er kurz vorher hier, dann passierte der Anschlag und vielleicht ist iht bewusst geworden, dass er ein Teil ihres Lebens ist und seinen Sohn kennlernen sollte. Ich verziehe keine Miene, doch in meinem Inneren mache ich mir große Gedanken über die Jungs, besonders natürlich mache ich mir Sorgen um Lex, wann wird er nur wiederkommen? Schnell wische ich den Gedanken beiseite um mich wieder aufs Wesentliche zu konzentrieren. Ja, Ebony ist immer für eine Überraschung gut geht es mir bei ihren Worten durch den Kopf. Doch dann wacht Leah auf, sofort kommt auch Jack zu ihr und erklärt ihr, wer wir sind und stimmt mir zu. Leah scheint meine Worte nicht ganz zu verstehen und fährt mich an, warum ich so komisch spreche, doch im nächsten Moment entschuldigt sie sich schon dafür. Sie erklärt dann auch, dass ich normal mit ihr sprechen könne, weil sie mich so am Besten verstehen würde und fragt, ob ich meine Worte noch einmal wiederhole. Du bist in der Mall und wir sind die Mall Rats, ich bin Tai-San. Du bist die Treppe hinuntergestürzt sage ich dann. Womit ich dann wohl auch die Frage mit dem Unfall halb beantworte, doch was genau passiert ist, sollte lieber Jack erklären, er war dabei ich nicht. Sie fragt ihn auch gleich, ob er der Junge vom Strand ist. Ich warte einen Moment, damit sie darüber sprechen können und hole in der Zwischenzeit einige Salben, einen Verband und einen Kräutertee, der ihr in der momentanen Situation hilfreich wäre - er betäubt die Schmerzen. Als sie sagt, dass sie tierische Kopfschmerzen hat komme ich gerade wieder rein. Du bist wohl ziemlich hart mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen. Vielleicht hast du eine Gehirnerschütterung, das würde die Schmerzen erklären. Ich würde dir gerne den Verband um den Kopf machen, die Salbe hilft gegen die Schmerzen. Denn Tabletten haben wir leider keine mehr und ich halte auch nichts von diesen Chemischen Sachen, die wahrscheinlich eh schon lange abgelaufen sind. Ich habe dir auch einen Tee mitgebracht, der ebenfalls die Schmerzen lindert. Wäre das okay für dich? ich spreche nun völlig normal und betrachte sie aufmerksam. Für sie wäre es definitiv besser, wenn sie unsere Hilfe annimmt, doch könnte ich es ihr nicht verüblen, wenn sie immer noch unsicher über unsere Absichten ist. Keine Sorge, wir wollen dir nur helfen sage ich dann noch warmherzig und schaue dann die anderen an. |
|  | | Isa* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jessi
 | Thema: Re: Book Shop So 31 Mai - 21:31 | |
| Tai-San meint das sie auch den Sessel nehmen könnte. Aber bevor ich ihr antworten kann, regt sich Leah schon. Sie schaut sich erst um und stellt dann Fragen. Tai-San, Jack und Ellie antworten ihr. Eboyn beobachtet sie nur. Ich bleibe im Sessel sitzen. Ich werde nichts dazu sagen. Wahrscheinlich würde sie mich gar nicht oder nur wieder falsch verstehen. So wie kurz vor dem Sturz. Wenn ich da gerade so genauer drüber nach denke ist der Sturz ja ei- gentlich meine Schuld. Denn durch mein Stottern ahbe ich sie verunsichert. Ich sollte ihr Gegenüber lieber nicht mehr den Mund aufmachen. Nervös und mehr als verun sichert kaue ich auf meiner Lippe herum. - Isa, 20, Mall Rats weitere Charas: Salene, Cloe, Jo, Nick, Kiki, Mia, Bill, Mel, Faye, Anna, Nika, Wendy, Bill, Patricia |
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