The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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Leah*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Mi 10 Jun - 23:30

Auf meine Frage, ob jemand bei mir bleiben würde, erklärt mir Tai San, dass sie und Isa bei mir bleiben würden. Außerdem sagt, sie dass sie vielleicht noch etwas zu essen finden würden. Ja das wäre super.
Entweder mein Magen hat die Kontrolle über mein Gehirn übernommen oder ich rieche wirklich gebratenen Fisch.
Jack erklärt dann dass er und Ellie mal in der Küche nachsehen würden, ob sie etwas Essbares finden und dann zurückkehren würden, wenn sie etwas gefunden hätten. Dann verlässt Jack zusammen mit Ellie den Raum, was ich insgeheim sehr schade finde. Hoffentlich kommt er bald wieder. Wieder ein vertraut wirkendes Gesicht weniger. Ich sehe den beiden hinterher. Ellie kann sich sehr glücklich schätzen, einen Jungen wie Jack an ihrer Seite zu haben. Ich verdanke den beiden mein Leben. Auch Luke und Blake verdanke ich mein Leben aber für welchen Preis. Die beiden sind schlecht, das weiß ich, aber darf ich nicht trotzdem dankbar sein, dass sie mich gerettet haben? Luke ist doch ein Teil meiner Familie, egal was er tut, er bleibt mein Bruder, den ich sehr gerne habe. Auch Ebony verlässt den Raum, worüber ich sehr glücklich bin. Auch habe ich irgendwie das Gefühl, dass sie hier nicht besonders beliebt zu sein scheint. Ich hoffe, doch stark dass sie nicht die Anführerin ist, sonst könnte ich gleich wieder gehen. „Ist sie eure Anführerin?“ frage ich Tai San als Ebony endlich gegangen ist. „Sie scheint nicht besonders nett zu sein. Diese Blicke die sie mir zugeworfen hat, gefielen mir gar nicht.“ füge ich hinzu.
Die nehmen hier wohl jeden auf. Mich vielleicht auch, schießt es mir durch den Kopf. Ob ich das wollen würde? Na ja wenn hier noch mehr Leute wie Ebony rumlaufen, dann wohl eher nicht. „Sie macht mir Angst.“
Ich warte noch ihre Antwort ab und schließe dann meine Augen und versuche zu schlafen. Das Einschlafen ist leichter als ich gedacht hätte. Leider kein ruhiger Schlaf. Ich träume von meiner Gefangennahme durch die Chosen aber etwas ist anders. Das ist ein Junge, den ich nicht kenne. Oder? Im Traum hingegen scheine ich ihn zu kennen. Ich schreie einen Namen. Luca! Luca! Luca! Immer wieder. Dann packt mich ein Chose und schleift mich in den Lastwagen, und dann den Jungen. Der Junge hält mich im Arm, als wir auf der Ladefläche im Dunkeln sitzen. Wer ist das? Ich bin so verwirrt. Traum oder Erinnerung? Aber ich wurde doch allein geschnappt. Als der Chose mich packt schreie ich und schrecke hoch. Ich bin wieder wach. Habe ich wirklich geschrien? Tai San und Isa sehen mich erstaunt an. Ich bin erleichtert, dass es doch nur Traum war und ich nicht im Chosen-Lager bin. Erst jetzt merke ich, dass ich senkrecht im Bett sitze und der Schmerz durch meinen Kopf zuckt. Die Träume verfolgen mich und ich kann fast keine Nacht ruhig schlafen. Ist es überhaupt Nacht? Ich weiß es gar nicht. Immer und immer wieder werde ich im Traum von dunklen Gestalten in blauen Kutten verfolgt, die mich wieder einsperren wollen. Kein Luke weit und breit, der mich rettet und mir hilft. Warum auch? Du hast ihn verraten und dich weggeschlichen? Wahrscheinlich will er sowieso nichts mehr mit dir zu tun haben. Feigling. „Ich habe schlecht geträumt. Obwohl es zum Teil mehr eine Erinnerung war.“ sage ich verwirrt und lasse mich wieder auf das Kissen sinken. Mir ist schlecht und das nicht nur wegen des Hungers. Werden diese Träume je ein Ende finden? Ich grüble nach wie vor, wer Luca ist. Ich kann mich beim besten Willen an keinen Luca erinnern. Aber wieso ist dieser Junge dann Teil meines Traums, wenn ich ihn noch nie gesehen habe?
Ich drehe mich auf die Seite aber ans wieder einschlafen kann ich gar nicht denken. Allein der Gedanke, die schrecklichen Bilder wiederzusehen, macht mir Angst und ich kriege kein Auge zu. Anstatt mich aufs Einschlafen zu konzentrieren, beginne ich ein Gespräch mit Tai San. Ich hoffe, Isa fühlt sich nicht ausgeschlossen. Der ewige Kreislauf des Nichtverstehens würde nur wieder von vorne beginnen und mir ist es sehr unangenehm immer wieder nachzufragen, was jemand gesagt hat, wenn jemand beispielsweise wie Isa stottert. Ich verdränge die Gedanken daran einfach.
„Seid ihr ein großer Tribe?“ frage ich sie.
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Tai-San*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Fr 12 Jun - 17:54

Jack scheint immer noch sehr aufgebracht zu sein wegen Ebony und ich kann seine Befürchtung voll und ganz nachvollziehen. Sie tut nie etwas ohne für sich einen Vorteil daraus zu ziehen und sie wird uns nicht einfach so helfen wollen, dieses Chaos zu bewältigen.
Wir müssen vorsichtig sein! Für die Dunkelhaarige ist dies aber wohl alles noch keine beschlossene Sache, denn sie wirft Jack einen kalten Blick zu und meint nur noch, dass es dann eben keine Besprechung geben wird, da diese nun mal zu einer Demokratie gehören und sie diese Sachen eben alleine in die Hand nimmt. Das kann ja was werden! denke ich und befürchte innerlich das Schlimmste.
Lukas fängt an zu weinen und sofort kümmert sich Isa um ihn. Mir fällt dann auf, dass sie mit ihm spricht, ohne einen einzigen Stotterer. Isa, ist dir aufgefallen, dass du mit deinem Sohn sprichst ohne zu stottern? frage ich sie dann freundlich aber direkt.
Ebony wirft ihr dabei einen abfälligen Blick und ich befürchte, dass sie sich tatsächlich nicht geändert hat. Ich hatte einen Funken Hoffnung, weil sie mit Isa scheinbar nett gesprochen hatte, aber das war wohl auch wieder nur ein Schachzug.
Als dann so weit alles geklärt ist, Leah versorgt, Ebony in ihre Schranken gewiesen, außerdem dass Isa und ich bei Leah bleiben werden, beschließen Ellie und Jack in die Küche zu gehen, um Essen zu besorgen. Das ist eine gute Idee, doch wir werden nicht viel haben, dass kann ich euch schon mal sagen entgegne ich darauf ernst.
Sie verlassen dann das Zimmer und auch Ebony geht hinaus ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
Als sie außer Hörweite ist spricht Leah wieder und fragt ob sie unsere Anführerin ist und fügt auch gleich hinzu, dass sie nicht besonders nett zu sein scheint, wenn man die Blicke die sie ihr zugeworfen hat bedenkt. Nach einer kurzen Pause sagt sie, dass sie ihr angst macht.
Ich setze mich zu ihr aufs Bett, so das sie meinen Mund schauen kann um von meinen Lippen zu lesen, ehe ich anfange zu erklären.
Nein, sie ist nicht unsere Anführerin, aber das wäre sie gerne sage ich ganz sachlich. Ebony hat eine ziemlich dunkle Seite, da hast du absolut recht. Man muss aufpassen bei ihr und daher werden wir es schon zu verhindern wissen, sie als Anführerin zu wählen. Du brauchst keine Angst vor ihr zu haben, sie wird dir nichts tun, dafür sorge ich. Das verspreche ich dir rede ich dann weiter nach eine kurzen Pause und schaue zwischen Isa, die immer noch ihren Sohne wiegt und Leah hin und her.
Sie hat auch eine gute Seite, nur leider hält sie diese aus Angst zurück meine ich dann Gedanken verloren und habe die Momente ihm Kopf, wo sie sich tatsächlich nett und hilfsbereit verhalten hat. Doch leider gab es solche Situationen nur selten und sie verlor keine Zeit wieder Angst und Schrecken zu verbreiten.
Ich bekomme daher erst gar nicht mit, dass die Brünette eingeschlafen ist. Als ich sie dann anschaue, scheint sie heftig zu träumen, ihre Augenlider flattern und ich versuche für bessere Stimmung zu sorgen indem ich es mir auf den Boden im Schneidersitz bequem mache und zu meditieren beginne.
Als ich fertig bin schaue ich in das verwirrte Gesicht von Leah, sie sagt, dass sie schlecht geträumt habe und legt sich dann auf die Seite. Ich wende mich ihr zu und sie fragt, ob wir ein großer Tribe sind. Das waren wir mal ja, doch es wurden viele entführt von den Choosen und den Technos. Andere haben wiederrum entschieden uns zu verlassen erkläre ich offen, aber man sieht mir deutlich an, dass diese Gedanken mich sehr traurig machen. Denn immerhin hat uns mein Mann auch für eine Zeit verlassen.
Wer weiß ob er je wiederkommt? schnell wische ich diesen Gedanken beiseite und konzentriere mich wieder auf Leah.
Aber es finden immer wieder welche zurück zu uns, was unglaublich schön ist. Ellie und Jack zum Beispiel und auch Ebony, auch wenn dabei eher die Angst vor der Ungewissheit mitschwingt....man weiß nie was sie plant. Aber auch Isa ist noch nicht so lange bei uns.
Wir helfen gerne denen, die es nicht so leicht haben und so vergrößert sich der Tribe immer mal wieder
erkläre ich und ein leichtes Lächeln huscht um mein Gesicht, doch es liegen auch Sorgenfalten auf meiner Stirn, wegen denen, die uns verlassen.
Gehörst du einem Tribe an? frage ich vorsichtig, dabei fällt mein Blick auf das "D". Es kümmert mich nicht was andere Tribes machen, solange niemand zu schaden kommt. Doch wo war ihr Tribe, als sie ihn gebraucht hätte?

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Isa*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Fr 12 Jun - 23:15

Leah dreht sich von mir weg und unterhält sich mit Tai-San.
Ich schlucke im ersten Moment. Aber das macht sie bestimmt
nur, weil sie mich nicht so gut verstehen kann. Aber vielleicht
mag sie mich auch nicht. Ich weiß es nicht. Ich achte lieber auf
meinen Neffen. Dadurch bekomme ich die Worte von Tai-san
nicht sofort mit. Erst als ich bemerke das sie sich auf den Boden
setzt, schaue ich zu ihr hin. Er kakakakann sich ninininicht über
mich lulululustig machen
meine ich dann leise zu Tai-San um Leah
nicht zu wecken. Sie ist eh schon recht unruhig in ihrem Schlaf.
Und dann schreit sie auf und schreckt hoch. Lukas sieht sie total
entsetzt an. Und ist ebenfalls kurz vorm weinen. Und ich bin froh
das Tai-San da ist um sich um Leah zu kümmern. Ich alleine hätte
das nicht geschafft. Aber das habe ich vorher nicht bedacht. Tai-San
kümmert sich auch sofort um Leah. Ich trete näher an das bett heran
als Tai-San, Leah nach dem zeichen auf ihrer Stirn fragt. Das würde
mich auch interessieren. Habe mich aber nicht getraut zu fragen.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Sa 13 Jun - 21:35

Tai San setzt sich auf die Bettkante und erklärt mir das  Ebony nicht die Anführerin sei. Ich atme erleichtert aus. Weiterhin sagt, dass ich keine Angst vor ihr haben müsste, denn sie würde dafür sorgen, dass Ebony mir nichts antun könnte. „Danke, das ist sehr nett von dir."
Tai San meint Ebony hätte auch eine gute Seite, die sie aber aus Angst zurückhalten würde. Ich kann mir das zwar nicht vorstellen aber Tai San wird Ebony wohl besser kennen als ich.
„Ich hatte die Befürchtung, dass sie mich rausschmeißen würde, so wie sie mich angesehen hat aber wenn du sagst, dass sie nicht eure Anführerin ist, erleichtert mich das ein wenig.“ Ich versuche zu lächeln, auch wenn es schwer fällt neben den Kopfschmerzen. Ich streiche mit meinen Fingern über meine linke Schläfe. Aber Tai Sans Salbe scheint ein wenig zu helfen. Die Schmerzen werden ertragbarer. Auch wenn ich noch nicht genug Ruhe habe um schlafen zu können. Ich bin einfach noch zu aufgewühlt nach den vielen Ereignissen heute.
Auf meine Frage, ob die Mall Rats ein großer Tribe wären, meint sie, dass sie es mal gewesen wären, bevor viele von den Chosen oder Technos verschleppt wurden. Chosen! Immer wenn ich diesen Namen „höre“, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Ich zucke allein bei der Erwähnung des Namens zusammen.
„Sie haben mich von meinem Bruder Luke getrennt. Nun bin ich ganz allein.“ meine ich traurig. Ich vermisse meine Eltern wieder einmal. Auch noch nach so vielen Jahren. Wieder Teil einer richtigen Familie zu sein und Freunde zu haben, wäre schön. Ob ich hier neue Freunde finden werde und ein neue Zuhause? Vielleicht hier bei den Mall Rats. Ich wäre so gerne ein Teil einer richtigen Gemeinschaft. Kein Streuner auf der Straße. Mir von Anfang an bewusst, dass meine Reise ein Ende haben würde aber bin ich nun schon am Ziel? Es wäre zu schön. Aber meine Vergangenheit lässt mich einfach nicht positiv in die Zukunft blicken sondern eher angstvoll zurück. „Wie ich gefangen wurde, verfolgt mich immer noch bis in meine Träume. Ich habe ständig Angst, dass ich wieder in diese Sklavencamp zurück muss. Hier scheint es sicher zu sein, oder?“ frage ich sie ernst. Meine Gedanken wandern wieder zu Luke zurück. „Ich frage mich, oft ob mein Bruder nach mir sucht.“ füge ich abwesend hinzu.
Pah Heuchlerin, du hast dich doch weggeschlichen. Warum sollte er dich suchen?
Tai San erzählt weiter, dass auch einige zurückgekehrt seien oder einige neue Leute sich dem Tribe angeschlossen hätten wie beispielsweise Isa. Ob es hier einen Platz für mich gibt? Die Mall Rats scheinen sehr nett zu sein, na ja außer vielleicht diese Ebony.
Dann kommt wieder die Frage, die ich besonders gerne umgehe, nämlich, ob ich einem Tribe angehöre. Warum wollen das immer alle wissen? Ist es nicht egal. Ich bin ich, egal welchem Tribe ich angehöre, oder etwa nicht? Auch Isa tritt näher ans Bett heran. Beide sehen mich erwartungsfreudig an. „Nein.“ sage ich wie aus der Pistole geschossen und sehr selbstsicher. „Ich gehöre keinem Tribe an.“ Nicht mehr, füge ich in Gedanken an.
Natürlich fällt mir auf, dass ihre Blicke auf meiner Stirn ruhen. Wie sollte es auch anders sein? Ob sie mir glauben, kann ich nicht genau einschätzen. Würdest du dir denn selbst glauben? „Das ist bedeutungslos.“ füge ich hinzu und deute dabei auf das Zeichen auf meiner Stirn. Erst lässt du dich mehrere Wochen bei ihnen nieder, dann haust du klammheimlich ab und nun verleugnest du, sie zu kennen? Was würde Luke nur dazu sagen? Das interessiert mich nicht. Die Descents haben dich mit offenen Armen aufgenommen und für dich gesorgt und so dankst du es ihnen? Sie haben dir ein Zuhause gegeben und gut sogar sehr für dich gesorgt. Sie sind böse. Ich habe damit nichts zu tun. Als wenn es so einfach wäre. Ich will nicht, dass die Mall Rats schlecht über mich denken. Ich bin kein böser Mensch. Ich gähne und muss mir die Hand vor den Mund halten. Dann knurrt wieder mein Magen. Wo bleibt Jack nur mit dem Essen? Ich blicke immer wieder auf die Türe aber niemand zeigt sich dort. Der hat dich vergessen. Hallo, immerhin ist seine Freundin bei ihm. Der würde sie nie für dich verlassen. Schlag dir den Typen aus dem Kopf und komm wieder in der Realität an. Eine Beziehung zwischen einem Hörenden und einer Gehörlosen funktioniert nie. Mach dir das klar. Nicht alle Hörenden sind wie meine Mitschüler in der Schule. Ach wirklich? Meinst du er hätte dich überhaupt beachtet, wenn du ihm nicht bewusstlos vor die Füße gefallen wärst? Ich glaube, er ist anders. Quatsch, ist er nicht und das wirst du bald schon feststellen.
„Jack scheint ein sehr netter Typ zu sein.“ beginne ich langsam und versuche das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. „Ist er schon lange bei den Mall Rats?“ Du kannst es nicht lassen. Man kann doch mal fragen. Ich drehe mich wieder auf die Seite. Da pikt mich etwas in meiner Tasche. Ah ja meine Taschenlampe. Ich greife mit der Hand in die Tasche, fische die Lampe heraus und lege sie auf den kleinen Tisch neben dem Bett. So lässt es sich viel bequemer liegen.

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BeitragThema: Re: Book Shop   So 14 Jun - 14:05

cf: Küche (neben der Cafeteria)

Als ich die Küche der Mall verlassen habe, muss ich schmunzeln. Damit hätte Maria wohl nicht gerechnet. Obwohl mir mein Handeln auch nun etwas leid tut für sie und ich hoffe sie wird mir nicht allzu böse sein.
Ach aber bestimmt nicht, schließlich habe ich mir ja etwas hübsches für sie ausgedacht.
Ich weiß auch nicht warum aber dieses Mädel fasziniert mich dermaßen, obwohl ich sie erst so kurz kenne. Vieleicht liegt es auch daran das ich durch die Gefangenschaft der Technos meine ganze Jugend verlohren habe. Aber so ein Gefühl wie bei Maria hatte ich noch nie. Ok damals wollte ich ja mal etwas von May aber das ist ewig her... Das war schon mehr so eine Kinderliebe!
Ich sehe mich in dem Gang der Mall um als ich im Augenwinkel einen Bookshop sehe.
Sofort muss ich an meinen Plan denken: Ich brauche unbedingt irgendetwas zum tauschen!
Ich fixiere mit einem entschlossenen Blick den Bookshop und beschließe mich dort mal umzusehen.

Als ich hineingehe sind einige Fremde Personen dort. Moment... Da ist Tai-San, sie war damals Lex Frau! So richtig den Draht zu ihr hatte ich nie und habe mich auch oft gefragt was Lex an ihr findet. Aber so lange sie glücklich war mit ihrem Spirituellen Zeug war das okay.
Mir fällt auf das sie ganz schön dick geworden ist... Das wird wohl Lex Baby sein.
Ich schaue Tai San an und begrüße Sie: "Oh wow... Jetzt bekommt der Begriff verehrte Mutter eine ganz neue Bedeutung! Na freust du dich nich zu sehen?" sage ich in einem frechen aber liebevollen Ton zu ihr.
Den andere anderen mir unbekannten winke ich kurz mit einem lächel zu und sage: "Hi!"
Ich schaue mir die Leute an und den Raum. Mein Blick fällt sofort auf die Taschenlampe die auf dem Nachttisch liegt. Kurz aber unaufällig fixiere ich diese, so das die anderen es nicht bemerken.
Das ist es! Nach so etwas hatte ich gesucht! Jetzt muss ich sie mir nur irgendwie klammheimlich einstecken.

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Tai-San*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Mo 15 Jun - 17:17

Auf meine Worte hin, dass sie mit Lukas ohne zu stottern gesprochen hat, sagt mir Isa leise, dass er sich nicht über sie lustig machen kann. Etwas trauriges huscht über mein Gesicht und auch, wenn ich weiß, dass sie wahrscheinlich recht hat, sage ich niemand macht sich über dich lustig und selbst wenn, lass sie reden! Solche Leute brauchst du nicht! Hier bist du willkommen! beende ich meine Redeschwall mit einem Lächeln.
Auch wenn wir bisher nicht so viel mit einander geredet haben, mag ich Isa.
Leah wird wach und nachdem sie ihre anfängliches Angst ablegen konnte, bedankt sie sich bei mir. Sie erzählt, dass sie Angst hatte, rausgeschmissen zu werden so wie Ebony sie angeschaut hat.
So guckt sie immer sage ich dann ernst, aber freundlich, weil es einfach die Wahrheit ist. Sie kann dich nicht rausschmeißen, wir entscheiden alle zusammen, wer hierbleiben darf. Aber erst, wenn Amber wieder da ist. Vielleicht ist es dann auch Ebony die gehen muss sage ich dann belustigt.
Traurig erklärt mir die Dunkelhaarige dann auch, dass sie ebenfalls jemanden verloren hatte durch die Choosen, nämlich ihren Bruder und sie nun alleine sei.
Du bist nicht alleine, du könntest dich uns anschließen sage ich fast mütterlich zu ihr. Wahrscheinlich sind das die Schwangerschaftshormone.
Als sie dann preisgibt, wovon sie geträumt hat, kann ihr ihre Sorge und die Frage, ob es hier sicher sei sehr gut verstehen. Doch kann ich ihr darauf leider keine positive Antwort geben.
Leider ist es nirgends mehr sicher, auch wenn ich dir gerne etwas gegenteiliges sagen würde. Wir tun was wir können, doch passieren immer Dinge, die man nicht einplant sage ich ebenso ernst zu ihr.
Bestimmt sucht er nach dir und wieder schwingt etwas fürsorgliches in meiner Stimme mit, aber ich kann es nicht ändern und sage daher auch nichts dazu.
Eine Weile scheint sie in ihren eigenen Gedanken verstrickt zu sein, ehe sie realisiert, das ich sie nach dem D auf ihrer Stirn gefragt habe. Hektisch und fast schon panisch sagt sie, dass sie keinem Tribe angehört und das D nichts zu bedeuten hat. Dabei sehe ich ihr deutlich an, dass sie mit ihren Gefühlen hadert und in die Vergangenheit abdriftet. Sie wirkt gehetzt und auf die Angst scheint wieder präsenter zu sein. Vorsichtig lege ich ihr meine Hand auf die Schulter, du brauchst mir nichts zu erklären, wenn du nicht möchtest. Es war nur eine Frage
Jeder hat seine Vergangenheit und vieles davon, wird man nicht wieder los
sage ich ernst, aber ebenfalls liebevoll zu ihr.
Dann fragt sie mich nach Jack, Ja das ist er und eine Mall Rat der ersten Stunde erkläre ich ihr offen.
Als dann jemand den Raum betritt, brauche ich einen Moment ehe ich erkenne, wer das ist.
KC kommt ganz selbstverständlich rein und macht gleich einen Witz. Ich hoffe inständig, dass dadurch Leah nicht wieder in Panik gerät und befürchtet, dass wir zu den Technos oder den Choosen gehört. Ich kann nur hoffen, dass sie es nicht verstanden hat.
Langsam stehe ich auf und gehe auf ihn zu, bis ich direkt vor ihm stehe.
Hallo KC, schön dich heile und gesund wiederzusehen sage ich ehrlich freundlich. Er begrüßt dann ebenfalls die anderen und schaut sich hier um.

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Isa*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Mo 15 Jun - 18:43

Als Tai-San zu mir meint das sich hier keiner über mich lustig machen würde, glaube ich ihr das. Aber ich habe die Blicke vorhin gesehen. Und ich habe die Blicke vom Markt einst auch noch im Kopf. Bevor Shannon auf mich zukam und mir half. Ob ich hier auch so eine nette Hilfe bekomme? Ich vermisse Shannon. Unbewusst drücke ich Lukas enger an mich. Und eine Träne rollt mir über die Wange. Als ich das merke, wische ich sie schnell wieder weg. Aber als Leah dann schnell eine Antwort parat hat glaube ich ihr nicht. ich kenne diese Art von Antworten. Immerhin habe ich selber Jahrelang benutzt um alle glauben zu lassen, das bei mir alles ok ist und sie sich keine Gedanken machen müssen. Aber was verschweigt Leah? Ich traue mich aber nicht zu fragen. Aber Leah wechselt schnell das Thema, als sie nach Jack fragt. Ich glaube sie mag ihn. Aber er ist doch mit Ellie zusammen. Aber bevor ich da weiter drüber nachdenken kann, taucht jemand fremdes im Zimmer auf. Ich schaue ihn verwirrt an als er Tai-San anschaut und was von verehrter Mutter erzählt. Was meint er damit? Ich werde mit jedem Wort verwirrter. Aber sein Blick. ich schlucke. Er hat sowas erwachsenes an sich. Shannon hatte den auch. Wo bist du nur Shannon? Ich brauche dich. Nein, wir brauchen dich. geht es mir durch den Kopf. Tai-San spricht den JUngen mit K.C an. Ich öffne den Mund und schließe ihn wieder. Mist. Das wird doch nie was. Hhhheeeeey bringe ich dann endlich mal über die Lippen. Aber nur das. Zu mehr bin ich nicht im stande. Mehr würde ich eh nicht hinbekommen.

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Leah*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Mo 15 Jun - 21:05

Tai San erklärt mir, dass Ebony immer so gucken würde und das alle gemeinsam entscheiden würden, wer bleiben darf und wer nicht aber erst wenn Amber wieder da wäre. „Wer ist Amber?“ frage ich verwirrt. So viele neue Namen und Gesichter an einem Tag bringen mich total durcheinander. Ich bin gerade mal froh, wenn ich einen Namen richtig verstanden habe, da kommt auch schon der nächste und dann muss ich ja auch noch die Namen den neuen Gesichtern zuordnen.
Als ich dann sage, dass ich nun allein bin, meint sie, dass ich mich ihnen anschließen könnte und somit nicht allein wäre. Sie lächelt. „Vielleicht ist das eine gute Idee.“ meine etwas beruhigter und erwidere das Lächeln. Ich wäre sehr gerne im selben Tribe wie Jack. Was er jetzt wohl gerade macht? Warum kommt er nicht wieder?
Auf meine Frage, ob es in der Mall denn sicher wäre, meint Tai San, dass es nirgendwo mehr sicher wäre. „Ich habe nichts anderes erwartet. Aber wenigstens scheint es hier keine Chosen zu geben.“ äußere ich befreiter.
Meine gedankenverlorene Aussage, ob mein Bruder nach mir sucht, kommentiert Tai San damit, dass er sicher nach mir suchen würde. Ich weiß, dass es nicht der Fall ist aber sie will ja nur nett sein.
Ganz in Gedanken versunken, merke ich zunächst nicht, dass Tai San mich nach meinem Tribe-Kennzeichen und dessen Bedeutung fragt. Auf diese Frage reagiere ich wie immer recht hektisch aber Tai San stört sich nicht daran und hakt auch nicht weiter nach. Sie legt mir ihre Hand auf meine Schulter und meint, dass es okay wäre, wenn ich nicht darüber reden wolle. „Ich möchte nicht darüber reden.“ sage ich resigniert. „Danke, dass du das verstehst.“ füge ich mit einem kleinen Lächeln hinzu. Ich sehe kurz Isa an aber kann nicht aus ihrem Blick lesen, ob sie mir glaubt oder nicht.
Meine Frage nach Jack beantwortet Tai San damit, dass er eine Mall Rat der ersten Stunde sei. Ich mag sein Lächeln, wenn er verlegen ist. Er ist vergeben und du hast keine Chance vergiss das nicht.
Plötzlich betritt ein junger Mann den Raum. Er spricht mit Tai San. Aber wieso nennt er sie „verehrte Mutter“? Habe ich das richtig gelesen?
Er winkt Isa und mir zu und sagt nur „Hi“. Sehr einfallsreiche Begrüßung. „Wieso nennt er dich verehrte Mutter?“ frage ich Tai San. Ist sie doch eine von den Chosen? Sie sieht mich direkt an. Ich frage mich, ob ich wieder was falsch oder vielleicht sogar gar nicht verstanden habe. Die Angst steht mir wohl wieder ins Gesicht geschrieben. Ich rücke leicht von der Bettkante, von der sie gerade aufsteht, weg. Ich setze mich auf und versuche aufzustehen. Vielleicht ne blöde Idee. Der Schmerz pocht immer weiter. Es ist mir egal. Ich will weg. Konzentrier dich. Meine Füße berühren den Boden. Ich halte mich am Nachttisch fest aber er hält mich nicht und kippt um. War ja klar. Der Wasserkrug drauf fällt zu Boden. Er zerschellt am Boden und das Wasser ergießt sich über die Bettdecke und den Boden. Ich knie in der Wasserpfütze weil meine Beine nicht die Kraft haben mein Gewicht zu tragen, so kurz nach meinem Sturz. Tränen fließen über meine Wangen. Du Idiotin. Diese Angst macht mich nochmal wahnsinnig. Diese Angst ist es auch sicher, die mich die Treppe hinabstürzen ließ. Ich bin doch nicht über meine eigenen Füße gestolpert. Oder? Immer noch so viele Fragen. Und diese fremden Gesichter verängstigen mich. Wie ich die Chosen hasse. Ich war vor meiner Gefangennahme nie so ängstlich und unsicher. Ich sehe überall Gestalten und Phantome die mich verfolgen und mir schädigen wollen. Aber was ist nun die Wahrheit? Inwieweit kann ich den Mall Rats trauen? Und wer ist dieser Junge dort? Ich drehe mich leicht zum Bett um aber es ist nass. Ich versuche mich darauf zu stützen und mich hochzuziehen aber mir fehlt die Kraft dazu. Meine Hände halten meinen Kopf fest. Der Schmerz sticht als würde man mir ein Messer in die Stirn stechen. Was würde ich dafür geben, jetzt ein vertrautes Gesicht zu sehen, dem ich trauen kann. Obwohl ich hier nicht sicher bin, wem ich trauen kann und wem lieber nicht. Menschenkenntnis war noch nie eine meiner Stärken. Würden nur endlich diese verfluchten Kopfschmerzen. Gerade wünsche ich mir nichts sehnlicher als mich in Luft auflösen zu können, so peinlich ist mir die ganze Situation. Ich blicke zu Boden.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Mo 15 Jun - 22:14

Tai-San begrüßt mich, nachdem ich den Raum betreten habe mit einer freundlichen Stimme. Anscheint hat sie meine scherzhafte Begrüßung verstanden. Sie kennt mich eben noch von früher und weiß schon das es einfach nur eine Umschreibung für mein Erstaunen war, was dort in ihrem Bauch heran wächst.
Ich versuche mit Lex als Vater vorzustellen. Aber ich gönne ihm sein Glück! Auch wenn Tai-San mit ihrem Spirituellen Kram etwas merkwürdig ist, ist sie ansonsten echt eine attraktive Frau! Lex hat echt Glück, ein wenig beneide ich ihn. Aber er könnte sich hier mal blicken lassen. Ich hätte echt Lust mit ihm zu reden, er war immer jemand der mich gut Verstand.

Ach ja da war ja was! Die Taschenlampe genau so etwas brauche ich.
Das andere blonde Mädel in dem Raum begrüßt mich mit einem kurzen Hey. Ich mache ein freundliches Gesicht und nicke ihr kurz zu!

Ich grübel wie ich wohl an diese Taschenlampe komme. Ich brauch sie umbedingt und das sofort. Aber natürlich so das es keiner mitbekommt.

Dann flippt plötzlich diese Fremde dunkelhaarige total aus! Nur weil ich mit Tai-San ein kleines Scherzchen gemacht habe! Sie konnte anscheint die Ironie in meine Stimmlage nicht feststellen.
Sie fragt Tai-San wieso ich das gesagt habe und dann verliert sie anscheint die Kontrolle. Sie hat eine merkwürdige Aussprache, doch bevor ich nachfragen kann warum sie so komisch spricht versucht sie aufzustehen, irgendwas muss mit ihrem Bein nicht richtig sein.
Etwas erschrocken über ihre Reaktion beobachte ich wie sie sich auf den Tisch abstützt wo die Taschenlampe steht, dort befindet sich auch ein Krug mit Wasser, der umfällt und zerbricht!
Ich laufe auf sie zu, denn ich wollte sie wirklich nicht erschrecken: "Hey, beruhig dich mal. Tai-San und ich kennen uns von früher. Das sollte ein Scherz sein!
Ich ziehe mein T-Shirt etwas nach unten und will für sie das Wasser damit aufwischen. Diese Taschenlampe liegt greifbar vor meinen Augen. Alle sind abgelenkt. Perfekt! Ich nehme die Taschenlampe und stecke sie in meine Hosentasche.

Innerlich freue ich mich... Denn nun kann ich endlich das tun was ich vor hatte, dabei muss ich kurz an die hübsche Maria denken.

Da ich nun habe was ich wollte und das auch noch einfacher als ich gedacht hatte, muss ich mich schnell auf den Weg machen denn es wird bald hell!

Kurz blicke ich zu Tai-San: Sorry, aber ich habe noch einen Termin. Grüß Lex von mir wenn du ihn siehst!"

Mit meinem Diebesgut laufe ich aus dem Book Shop und aus der Mall um mein nächstes Ziel in Angriff zu nehmen

ctb: Märkte der Stadt

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Tai-San*
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BeitragThema: Re: Book Shop   Di 16 Jun - 18:45

Isa schweigt die meiste Zeit, was ich durchaus verstehen kann und daher sage ich auch nichts weiter.
Leah dagegen fragt mich, wer Amber sei. Sie ist unsere Anführerin, eine sehr starke und freundliche Person, sie verurteilt niemandem und jeder bekommt eine Chance auf Fairness, daher ist sie für mich die beste Fall einer Tribeanführerin. Auch wenn ich sowas eher ablehne... erkläre ich ihr ernst aber freundlich.
Sie erklärt dann daraufhin, dass sie sich vielleicht tatsächlich uns anschließt und das fänd ich sehr schön. Auf mich wirkt sie wie ein herzensguter Mensch, der ebenfalls, so wie wir alle, ein Zuhause braucht. Zwar bin ich ein Mensch, der gerne auch mal eine Weile alleine ist, doch ist so nicht jeder.
Daher schenke ich ihr ein offenes und freundliches Lächeln, auch als sie meint, dass sie nicht über das D sprechen möchte. Ich nicke und gebe ihr zu verstehen, dass das im Moment völlig okay ist. Sie soll sich erstmal erholen, doch wenn sie sich uns tatsächlich anschließen will, wird sie darüber sprechen müssen befürchte ist. Denn niemand hier möchte Ärger mit anderen Tribes.
Dann geht alles ganz schnell, sie versteht den Scherz von KC nicht. Natürlich kann sie Ironie nicht von den Lippen lesen und dazu kommt, dass sie uns alle nicht kennt. Nachdem sie vorhin explizit von den Choosen gesprochen hat, war das nun das letzte Salzkorn in der Wunde.
Sie wird wieder hysterisch, versucht aufzustehen, dabei stützt sie sich auf den Nachttisch, der nicht für sowas gebaut wurde und umkippt. Dabei fällt die Glaskaraffe scheppernd zu Boden und zersplittert. Sie sinkt auf die Knie und KC stützt auf sie zu, versucht sie zu beruhigen, doch es gelingt ihm nicht. Denn sie hat ihr Gesicht in den Händen vergraben, schluchtzend sitzt sie am Boden. Das Wasser verbreitet sich überall, KC versucht es noch wegzuwischen, aber es ist einfach zu viel und er völlig überfordert mit der Situation und geht daher mit den Worten, er hätte noch ein Termin und ich solle Lex grüßen. Fassungslos schaue ich ihm hinterher, dann zu Isa und dann zu Leah.
Vorsichtig hocke ich mich neben sie, lege eine Hand auf ihre Schulter und versuche ihr so zu signalisieren, dass sie mich anschauen soll.
Ich habe befürchtet, dass es so eskalieren würde, nachdem die Worte ausgesprochen waren.
Sie ist so verängstigt und ich weiß nicht, wie ich an sie herankommen soll. Immerhin schaut sie mich nicht an und wenn sie das nicht tut und mir die Chance lässt es zu erklären, wird sie wahrscheinlich flüchten und ist passiert schlimmes.
Was machen wir nun? frage ich Isa und versuche nicht panisch zu klingen. Doch kann ich nicht sagen, ob es mir gelingt.
Ich bin eigentlich immer jemand, der gefasst ist und weiß, was er tut. Doch so eine Situation überfordert selbst mich.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Do 18 Jun - 21:28

Auf einmal versucht Leah aufzustehen. Was ist denn jetzt los. sie ist doch noch viel zu schwach. Und KC geht ganz schnell wieder. Männer. ich schaue zu Tai-San und Leah. Kurzerhand lege ich meinen Neffen in sein Bettchen und gehe mit großen Schritten zum Schrank und hole Tücher hervor. Ich lege sie über das Wasser. Sie saugen sch sofort voll. Dann hocke ich mich neben Tai-San. Sanft berühr eich Leah unter dem KInn und zwinge sie uns anzuschauen. Ich schaue sie mit einem lächeln im Gesicht an. Da sie mit nicht verstehen kann, werde ich nichts sagen. Es würde nichts bringen. ich schüttel einfach nur mit dem Kopf und nehme sie dann kurzerhand in den Arm. Ich hoffe das ich nicht zu weit gehe damit. Ich will sie doch lediglich beruhigen.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Fr 19 Jun - 15:39

Es passiert alles so schnell. Ich weiß gar nicht, wie mir geschieht. Der Nachttisch trägt mein Gewicht nicht und ich falle zu Boden. Der Krug, der auf dem Tischchen stand, liegt nun zerbrochen auf dem Boden, um mich herum liegen die Scherbenstücke, wie kleine Puzzleteile eines großen Ganzen. Es ist nass. Überall Wasser. Auch, ich habe etwas abbekommen. Toll, jetzt bist du nicht nur müde und hast Hunger, nein du bist auch nass. Klasse Leah. Ich nehme die Bewegung des Jungen wahr, der auf mich zustürmt und dann doch schnell wieder verschwindet. Ich vergrabe mein Gesicht in meinen Händen und weine hemmungslos. Ich spüre eine Hand auf meiner Schulter. Nein, geh weg. Lass mich allein. Die Gedanken schreien schmerzhaft in meinem Kopf. Nein, es sind die Kopfschmerzen, die dieses unangenehme Gefühl verursachen. Ich will jetzt nicht reden. Ich will nie wieder reden. Ich zittere. Mir ist kalt. Und meine Panik schnürt mir die Kehle zu, sodass ich das Gefühl habe keine Luft mehr zu bekommen. Wo bin ich hier nur hingeraten? Ich will weg und bin aber zu schwach mich auf meinen eigenen Beinen zu halten. Und warum ich die Treppe hinuntergestürzt bin, hat mir auch noch niemand gesagt.
Es ist wieder wie im Camp. Jeden Tag die Angst, dass man nicht wieder aufwacht. Doch für Tränen blieb keine Zeit und nach wenigen Tagen war ich sowieso wie ausgetrocknet, dass ich keine Tränen mehr übrig hatte, um sie zu vergießen. Ich habe mir, nach dem ich die Schule wechseln durfte, geschworen, dass ich nie wieder ein Opfer sein werde. Die Chosen haben mich jedoch noch mehr gedemütigt, in dem sie mich zur Sklavin machten. Nun ist die Angst mein ständiger Begleiter. Werde ich irgendwann wieder richtig frei sein? Auch von der Angst? Habe ich denn kein Recht auf Selbstbestimmung in meinem Leben? Nur weil ich gehörlos bin, müssen doch nicht immer andere die Entscheidungen in meinem Leben für mich treffen. Oder?
Die Tage im Camp verliefen immer nach demselben Muster. In der Frühe wurden wir weg von unseren Schlafquartieren aufs Feld gebracht. Gemüse ernten oder sähen, je nachdem was gerade so anfiel an Arbeit. Ich habe es gehasst. Zum Essen gabs zwei Scheiben Brot, wenn wir Glück hatten. Irgendwann fing ich, in dieser ewigen Monotonie, an das Gemüse, welches ich erntete, zu zählen. Auch die Minuten, die dahin schlichen, aus ihnen wurden Stunden, aus denen wieder Tage wurden. Zum Schlafen hatte jeder eine einfache Strohpritsche und eine Decke. Kissen gab es keine. Und man musste die Zeit, die sie uns zum Schlafen gewährten, nutzen, denn ohne Erholung, wurde man schnell krank und konnte man nicht arbeiten, wurde man verkauft, an Camps mit schlimmeren Zuständen, dass bläuten sie uns jeden Tag ein. Ich lag manchmal nächtelang wach und dachte darüber nach wie ich entkommen könnte, um meine Familie wiederzusehen. Ich vermisste Luke sehr, zu diesem Zeitpunkt konnte ich ja noch nicht wissen, wie sehr er sich verändert hatte und auch ein Sklavenhändler geworden war.
Ich nehme meine Hände vom Gesicht, wische einzelne Tränen weg und blicke dann doch in Tai Sans Gesicht. „Bitte lasst mich gehen. Ich verrate es auch keinem.“ flehe ich sie an. Ob meine Stimme das Flehen auch überträgt, welches sie jetzt in meinem Gesicht sieht?
Ich weiß noch, wie einige der Descents sich darüber lustig machten, als sie ein Sklave anflehte, ihn doch gehen zu lassen. Die beiden unterhielten sich in der Cafeteria darüber und lachten. Ob ich mit einer ähnlichen Reaktion rechnen muss? Ich nehme aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahr. Es ist Isa, die mit ein paar Tüchern das Wasser wegwischt. Sanft dreht Isa meinen Kopf zu sich. Sie lächelt und schüttelt mit dem Kopf. Wieso lächelt sie? Ich habe Angst davor wieder nichts von dem zu verstehen, was sie sagt. Aber sie sagt nichts und umarmt mich. Ich bin verwirrt. Als sie die Umarmung löst, habe ich mich ein bisschen beruhigt und blicke in Tai Sans Richtung, da sie immer noch ihre Hand auf meiner Schulter hat, wird sie wohl mit mir reden wollen. Ich wende ihr wieder mein Gesicht zu. Doch vorher erregt meine schmerzende Hand meine Aufmerksamkeit. Sie blutet. Ich habe mich an einer Glasscherbe geschnitten. Ich sehe Tai San in die Augen. Sie sind voller Sorge. So sieht niemand aus, der einem anderen Menschen im nächsten Moment Schaden zufügen will. Dann bekomme ich auch noch Schluckauf. Passt ja perfekt.
„Was habt ihr jetzt mit mir vor?“

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BeitragThema: Re: Book Shop   Fr 19 Jun - 16:28

Isa handelt blitzschnell. Sie merkt, dass auch ich an meine Grenzen komme. Zuerst legt sie ihren Sohn in sein Bettchen und holt dann einige Tücher, womit sie das Wasser wegwischt.
Leah sagt unter Panik, dass wir sie gehen lassen sollen und sie auch niemandem etwas verrät. Sie weint hemmungslos und zittert am ganzen Körper. Sofort fühle ich mich in eine andere Zeit versetzt, in der ich selber eine Gefangene war. Ich weiß nicht, was ihr zugestoßen ist, doch kann ich ihre Angst voll auf verstehen. Sie kennt uns nicht, hatte schlimmes durchmachen müssen und vertraut daher niemandem. Auch mir ging es damals so....krampfhaft versuche ich diese Gedanken zu verbannen.
Lex verdammt, wo bist du nur? Ich brauche dich so unglaublich! schreie ich in meinen Gedanken und wische mir Schweiß von der Stirn. Mir durchzuckt ein Schmerz, vom Bauch hinauf, daher presse ich für einen Moment meine Lippen fest aufeinander, die Augen fest geschlossen.
Erst als ich merke, wie sich jemand auf die andere Seite von Leah kniet, schaue ich auf.
Es ist Isa und sie geht liebevoll aber auch bestimmend mit Leah um, will das sie uns ansieht, damit wir ihr das alles erklären können. Nun spricht sie auch wieder, ihre Stimme ist leise und brüchig.
Wir haben überhaupt nichts mit dir vor! Du bist ein eigenständiger Mensch, du bist hier Gast keine Sklavin! Wenn du gehen möchtest, geh. Doch glaubst du, dass das in deiner Situation von Vorteil ist? Du bist verletzt und hast Schmerzen sage ich und deute auf ihren Kopf. Dann fällt auch mir auf, dass sie nun an der Hand blutet. Isa reicht mir ein noch sauberes Tuch, welches ich notdürftig auf die Wunde drücke und sie verbinde.
Wir tuen dir nichts! Wir können nicht mehr tun, als dir dies immer wieder zu versichern!
Ich weiß nicht, was du durchgemacht hast. Doch ich war ebenfalls eine Gefangene, aber der Technos, ich habe ebenfalls sehr schlimme Dinge durchgemacht. Doch durch die Hilfe meines Tribes, der Mall Rats hier, habe ich es überstanden.
Ich kann deine Angst verstehen, glaube mir! Aber wir gehören zu den Guten und das war nur ein Witz von KC, das es ein völlig makaberer war, brauche ich nicht zu sagen. Doch er wusste ja nichts von deiner Vorgeschichte. Woher auch?
Ich gehörte eine Zeit lang zu den Choosen, das stimmt. Doch habe ich dazu beigetragen, dass sie von den Mall Rats gestützt wurden!
erkläre ich nun völlig offen, da ich denke, dass dies der beste Weg sein wird ihr einfach die Wahrheit zu sagen. Vielleicht wird sie sich so beruhigen.
Mein Gesicht ist absolut ehrlich und strahlt Freundlichkeit und Offenheit aus.
Man sieht mit an, das ich ebenfalls schlimmes durchgemacht habe und sie verstehen kann.
Und du bist die Treppe hinunter gestürzt, weil du vorhin schon mal so eine Panikattack hattest, weil du Isa nicht verstanden hast.
Wir wollen dir wirklich nichts böse!
sage ich bestimmend und schaue zu Isa.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Fr 19 Jun - 21:04

Leah versucht nicht zu fliehen. Was mich schon sehr erleichtert. Aber sie schaut mich fragend an. Aber ich sage nichts. Dafür schaut sie dann zu Tai-San. Die redet oder erklärt Leah dann die Situation. Das ganze ist selbst für mich neu. Als sie die skrupelosigkeit der technos erwähnt muss ich schlucken. Tränen treten mir in die Augen. Automatisch lege ich meine hand auf meinen flachen Bauch und schaue zu Lukas. Es dauert ein bisschen bis ich bemerke das Tai-San mich anschaut. Was hat sie als letztes zu Leah gesagt? Mist, ich habe nicht aufgepasst. Zaghaft drehe ich Leah´s Kopf so das sie mich anschauen muss. Wir ... wollen .... dir ... nichts .... tun. Bringe ich dann hervor. Für diesen einen Satz habe ich lange gebraucht. Weil ich jedes einzelne Wort erst mehrfach in meinem Kopf geübt habe, damit ich ihn Fehlerfrei rus bekomme. Damit Leah mich versteht. Ich lächel leicht. Ich meine den Satz ernst.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Sa 20 Jun - 20:00

Tai San meint zu mir, dass ich hier ein Gast wäre, keine Sklavin und ich gehen könnte wenn ich wollte. Aber sie ruft mir auch in mein Bewusstsein, dass ich immer noch verletzt wäre und Schmerzen haben würde und ich somit doch nirgendwo eigenständig hingehen könnte. Sie hat natürlich Recht. Ich habe es ja nicht mal geschafft aus dem Bett aufzustehen und auch stehen zu bleiben. Tai San nimmt ein Tuch von Isa entgegen und verbindet damit notdürftig meine Hand, damit die Blutung gestoppt werden kann. Dann richte ich meinen Blick wieder auf ihre Lippen, um zu verstehen, was sie mir nun sagen will. Sie sagt mir, dass sie mir nichts tun werden und nichts anderes tun könnten, als mir das immer wieder zu versichern. Sie erzählt mir, dann ein bisschen von ihrer Vergangenheit und das sie eine Gefangene der Technos war und auch viele schlimme Dinge erlebt hat. Ich konzentriere mich so sehr auf das was Tai San sagt, dass sich meine Panikattacke abschwächt und ich ganz ruhig werde. Dass ich immer noch zittere, liegt jedoch daran, dass mir kalt ist. Ich beginne langsam aber sicher zu glauben, dass mich niemand bedroht und ich hier sicher bin. Tai San hat eine kleine Vertrauensbasis zwischen uns geschaffen und ich bin froh darüber, nun endlich die Wahrheit in ihren Worten zu erkennen und sie auch anzunehmen. Lange genug hat es ja gedauert. Ich sollte, vielleicht, aufhören, hinter jedem Wort eine Chosen-Verschwörung zu vermuten. Tai San redet davon, dass sie geholfen hätte, die Chosen zu stürzen. Wie kann das sein? Die Chosen handeln doch weiter mit Menschen.
Ich unterbreche sie kurz: „Die Chosen gibt es aber noch.“ meine ich misstrauisch. Wie kann sie dann davon reden, dabei geholfen zu haben, sie zu stürzen? „Rund zwei Monaten ist es her, dass ich aus dem Camp entkommen bin.“ Es hätte sich sicher bei den Descents herumgesprochen, wenn sich die Chosen aufgelöst hätten, immerhin waren sie sowas wie Handelspartner.
Auch Isa versichert mir dann, dass sie mir nichts tun wollen. Ich verstehe sie plötzlich. Wie kann das sein? Stottert sie nicht mehr? Ich sehe sie erstaunt an. „Ich habe dich verstanden.“ meine ich freudestrahlend. Es muss sie sehr angestrengt haben, diesen Satz zu sprechen ohne zu stottern, kann ich mir jedenfalls vorstellen, denn wissen kann ich es ja nicht.
Tai San meint dann, dass ich vorhin schon so eine Panikattacke hatte und deshalb die Treppe hinuntergestürzt bin, weil ich Isa nicht verstehen konnte. „Lippen lesen ist nicht so einfach wie es sich anhört.“ meine ich dann bitter und muss daran denken, wie Luke immer für mich gedolmetscht hat, um sicherzustellen, dass ich alles verstehen konnte. Hier bin ich auf mich selbst angewiesen. „Es war schon nicht einfach Jack am Strand im Dunkeln zu verstehen. Man kann nur ca. 30% überhaupt ablesen, den Rest muss man sich zusammenreimen. Und das Zusammenreimen gelingt mir nicht immer so gut.“
Ich hoffe, die anderen haben etwas Nachsicht mit mir weil ich nicht alles auf Anhieb verstehe. Ich sehe Isa direkt an. „Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, dass ich einen Dolmetscher brauche, um dich zu verstehen.“ meine ich verlegen.
Es ist ja auch meine eigene Schuld, dass ich die Treppe hinuntergestürzt bin. Aber in diesem Moment hat die Panik den Oberbefehl über mein Handeln übernommen und ließ mir, zum Selbstschutz, keine andere Wahl, als zurückzuweichen. Ich war einfach unvorsichtig und dass kann ich mir nicht noch einmal erlauben. Ich stehe, mit Isa’s Hilfe, auf und setze mich auf das Bett. Es ist nicht ganz so nass wie der Boden. Dass mein Kopf wie blöd hämmert, habe ich schon fast unter der Angst vergessen. „Jack hat wohl nichts zu essen gefunden.“ sage ich trostlos, da mein Magen schmerzt. Das Grummeln wird immer fieser. Ich blicke zur Tür als hoffte ich, er würde in diesem Moment den Raum betreten aber er tut es natürlich nicht. „Aber es riecht nach Essen. Findet ihr nicht?“ Ich blicke erst Isa und dann Tai San an. Also ist die Mall doch nicht so verlassen, wie ich zunächst annahm. Oder Jack und Ellie feiern Wiedersehen mit ihren Freunden. Ich beneide die beiden um ihr Zuhause. Sie wissen, an welchen Ort, sie nach ihrer Reise zurückkehren können. Ich, dagegen wandere durch die Stadt ohne Ziel und ohne Freunde. Es ist allein, eine Freude, wieder auf einem richtigen Bett sitzen zu können. Drei oder vier Tage ist es jetzt her, dass ich die Descents verlassen habe und doch irgendwie….ich vermisse die Annehmlichkeiten, die ich dort hatte. Strom beispielsweise. Ich weiß nur nicht, wie sie den erzeugt haben aber es gab ihn wirklich. Blake muss einige sehr clevere Leute in seinem Tribe haben, dachte ich öfter. Hier in der Mall scheint es keinen zu geben. Um mich herum stehen überall Kerzen. Es ist hell genug aber ich frage mich wie es draußen aussieht. Ist es immer noch Nacht oder schon wieder Tag? Ob die Mall Rats mich wirklich aufnehmen werden? „Gibt es sowas wie eine Abstimmung, wenn ihr neue Leute aufnehmt?“ frage ich interessiert. Immerhin kennt mich keiner hier, wie wollen sie dann entscheiden, ob ich bleiben darf oder nicht? Oder ob ich überhaupt zu den Mall Rats passe? Ich kenne hier ja niemanden richtig.

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BeitragThema: Re: Book Shop   Mo 22 Jun - 16:59

Meine Worte scheinen Leah zu beruhigen, denn sie wirkt auf mich immer gefasster und scheint meinen Worten wirklich zu glauben. Sie zittert zwar noch, dass könnte allerdings auch daran liegen das sie friert, immerhin wurde ihre Kleidung durch das umgekippte Wasser nass.
Offen und nun auch langsam auch ohne Zweifel schaut sie mich an und hört mir zu. Als ich fertig bin, meint sie, dass es die Choosen aber noch gibt. Verblüfft schaue ich sie an, dass ich das nicht wusste, sieht man mir deutlich an. Mein Blick wandert zwischen den beiden Frauen hin und her.
Wie kann das sein? Hier sind sie bisher nicht aufgetaucht, sondern nur die Technos haben ihr Unwesen getrieben und ein weiterer unbekannter Tribe lasse ich meine Gedanken raus.
Zwei Monate erst.....aber der Guardian wurde doch ebenfalls von den Technos eingesperrt, das wurde mir damals erzählt.... ich bin sichtlich verwirrt und verstehe das alles nicht.
Wie kann das sein? Und wieso....der Guardian war damals völlig "zahm", ich habe es gesehen....oder hatte KC recht und er hat das wirklich alles nur vorgstäuscht? ich bin völlig in meine Gedanken vertieft und bekomme Leahs Aufregung, dass sie Isa verstanden hat kaum mit. Erst als sie mich direkt anspricht und mein, dass Lippen lesen gar nicht so einfach wäre, schaue ich sie an. Sie erzählt von Jack, dass man nur ca. 30% wirklich von den Lippen ablesen kann und sich den Rest zusammen reimen muss. Dies gelingt ihr allerdings nicht immer so gut. Dann wendet sie sich an Isa und meint, dass sie hofft, das diese ihre nicht böse ist, wenn sie einen Dolmetscher braucht bei ihr.
Nachdem Leah nun durch Isas Hilfe wieder in ihrem Bett liegt, stellt diese fest, das Jack wohl nichts zu Essen gefunden hat, es hier aber deutlich nach etwas riecht.
Ich nicke und nehme dann ihre Hände in meine, schaue sie direkt an. Einige Tränen bahnen sich ihren Weg über meine Wange, ehe ich sie schnell wieder wegwische.
Es tut mir wahnsinng leid, was du durchmachen musstest durch die Choosen. Ich dachte wirklich, es gibt sie nicht mehr. Ich muss mich zusammen reißen, dass meine Stimme zum Ende hin nicht immer leiser wird und daher klingt meine Stimme brüchig. Was Leah aber zum Glück nicht hören kann.
Ich hole dir etwas zu Essen sage ich dann noch und stehe auf.
Nach kurzer Zeit komme ich aus der Küche zurück, es wurde tatsächlich gekocht. Mit einem großen Tablett und drei Tellern sowie etwas zu Trinken komme ich zurück ins Zimmer und stelle es neben das Bett ab. Bedient euch bitte. Scheinbar hat es jemandgut gemeint und FIsch mit Nudeln gekocht ich versuche es lächelnd zu sagen, doch es gelingt mir nicht. Es reicht nicht bis zu meinen Augen, ich habe große Schuldgefühle.
Warum habe ich das nicht gewusst? Und warum konnte ich dem Guardian nicht wirklich helfen?
Alles was ich damals für ihn gemacht habe, hat überhaupt nichts gebracht....
doch trotz würde ich es immer wieder so machen. Ich würde wieder versuchen ihn zu beschützen und dafür sorgen, dass er eine gerechte Strafe bekommt. Niemand verdient es so behandelt zu werden, jeder verdient eine Chance sich zumindest zu erklären und seine Schuld abzuarbeiten.
Dafür hätte ich mich bei Nick auch eingesetzt, auch wenn er mich damit am Anfang zerstört hat und ich nur noch sterben wollte. Sie haben beide, beide Stämme, furchtbares angerichtet, doch wahrscheinlich nicht ohne Grund. Niemand tut etwas ohne Grund, auch wenn diese vielleicht niemand verstehen kann, sind sie für denjenigen wahrhaftig und der Antrieb für alles.
Lex erscheint vor meinem inneren Auge - ich vermisse dich so wahnsinng!!
Erst als Leah mich fragt, ob es eine Abstimmung gibt oder wie sowas entschieden wird, wenn neue Leute dazu kommen wollen, fokusiere ich meine Gedanken wieder auf das Jetzt.
Ja genau, es gibt dann eine Wahl. Jeder, der im Moment zum Tribe dazugehört kann mit abstimmen und die Mehrheit gewinnt erkläre ich ganz offen.
Doch wird das nicht passieren, ehe Amber, unsere Anführerin wieder da ist.

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