The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Feldweg hinter Sektor 4

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Elyas*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Do 25 Jun - 18:35

Gerade habe ich meine Augen geschlossen und überlegt wie es denn jetzt nun weiter geht, da höre ich eine weibliche
Stimme in meiner Nähe. Sie erkundigt sich ob hier jemand ist. Da ich mir nicht sicher sein kann was mich erwartet
schweige ich lieber. Aufmerksam beobachte ich die Umgebung. Durch das dichte Astwerk der Büsche kann ich jedoch
nicht wirklich etwas erkennen, aber mein Gegenüber zum Glück sicher auch nicht. Still verharre ich und hoffe nicht
wieder so überrascht zu werden wie gestern Abend im Wald. Nur weil ich eine junge Frauenstimme höre heißt es ja
nicht das sie schwach ist oder gar allein. Es könnte ja auch eine Falle sein um unbedachte Menschen anzulocken.
Vorsichtig nehme ich meine Tasche und beginne mein altes Hemd, das dank dem Fremden nun maximal noch zum
Putzlappen taugt zurück in die Tasche. Dummerweise klappert der Metallverschluss hörbar. Einen Moment lang halte
ich die Luft an, doch es passiert nichts. Auch die Stimme meldet sich nicht mehr. Erleichtert lehne ich mich wieder zurück.

Doch anscheinend habe ich mich zu früh gefreut, denn ehe ich mich versehe steht ein sie vor mir. Sie ist tatsächlich
jung, vielleicht so fünfzehn - sechzehn Jahre alt denke ich mir. Sie fragt mich ziemlich leise wer ich bin. Erleichtert
atme ich auch, sie scheint ebenso verunsichert wie ich es bis eben war. Vermutlich hat sie mich vorhin doch gehört
und wollte nun auf Nummer sicher gehen. "Elyas." meine ich kurz und freundlich bevor sie mich fragt ob alles ok ist.
"Ja ich habe zum Glück nur schlecht geträumt..." antworte ich ihr wahrheitsgemäß. Sie wirkt noch immer sehr nervös,
aber wer weiß was für schlechte Erfahrungen sie bisher in ihrem jungen Leben gemacht hat. Eigentlich war ich gerade
im Begriff langsam aufzustehen, als sie ziemlich resolut meint, dass ich ihr nicht zu nahe kommen soll, sonst würde sie
schreien. Ziemlich verblüfft sehe ich sie an und rutsche mit meinem Hintern wieder auf den Boden zurück. Ich lächle
kurz während ich zu ihr hoch sehe und antworte. "Keine Sorge ich habe hier nur übernachtet. Ich wusste nicht wohin...
ich mache dir oder euch keinen Stress..."
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Darleen*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Do 25 Jun - 21:33

Als ich vorsichtig aus dem Gebüsch hervortrete, entgeht mir der Blick des fremden Jungen nicht. Er sieht ebenso angespannt aus wie ich. Aber das ist auch kein Wunder. Immerhin ist man nirgendwo mehr sicher. Überall können einem die kuriosesten Gestalten begegnen. Aus seiner Unsicherheit schließe ich, dass er sich in dieser Gegend nicht auskennt. Meinen Augen entgeht nicht, dass der Fremde ein ziemlich verdrecktes Hemd in seine Tasche stopft. Er ist wirklich ziemlich kräftig. Schnell sehe ich weg, mustere den Waldboden zu meinen Füßen und streiche mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich will ihn nicht anstarren. Ich werde mir bewusst, dass ich wirklich ein ziemlich klägliches Bild abgeben muss. Mein eigenes Hemd ist löchrig und starr vor Schmutz, meine Hose ebenso. Von meinen Schuhen ganz zu schweigen. Dabei sind das noch meine besten Kleidungsstücke. Ich weiß selbst nicht warum ich mir über solche Banalitäten gerade Gedanken mache. Als ich ihn leise frage, wer er ist, scheint er sich jedoch etwas zu entspannen und nennt mir seinen Namen. Elyas. Ich mustere ihn misstrauisch und distanziert.

Warum ist er ganz allein unterwegs? Und warum schläft er unter freiem Himmel? Ich bemerke, dass ich mich nun vielleicht auch vorstellen sollte, immerhin klang seine Stimme ganz freundlich. „Ich bin...Darleen.“, sage ich leise aber etwas unterkühlt. „Bist du allein?“ Noch einmal sehe ich mich kurz um. Doch da ist wirklich niemand anderes. Er hat nur schlecht geträumt? Ich hebe kurz meine Augenbrauen an. „Das muss aber ein ziemlich fieser Traum gewesen sein.“, plappere ich drauf los, ohne mir groß Gedanken zu machen. Nach meinen unüberlegten Worten muss ich etwas schmunzeln. Die Träume dieses Fremden gehen mich absolut nichts an. Dennoch ist es merkwürdig. Er sieht ziemlich groß und kräftig aus. Dennoch kann ihn ein Traum so aus der Bahn werfen. Er will aufstehen, setzt sich allerdings gleich wieder hin, als ich sage, dass er nicht näherkommen soll. Er lächelt kurz und ich kräusele meine Stirn als ich es sehe. Macht er sich über mich lustig? Ich bemerke, dass ich den Knüppel noch immer in beiden Händen halte, lasse diesen sinken und schließe nur noch die rechte Hand locker darum.

Er will uns keinen Stress machen, er wusste nur nicht wohin? Vielleicht hat er was schlimmes getan und ist nun auf der Flucht. Ich sehe ihn nachdenklich an. „Kommst du aus der Stadt? Hast du ein bestimmtes Ziel?“, hake ich also misstrauisch nach. Vielleicht kann ich den Grund dafür herausfinden, warum er ganz allein hier herum stromert. Er erinnert mich daran, wie ich in den letzten Jahren gelebt habe. Ich habe in der Scheune zwischen den Hühnern geschlafen, ab und an auch unter freiem Himmel. Habe versucht irgendwie zu überleben. Vielleicht kann ich mich deshalb ein wenig in ihn hineindenken. Vielleicht hat er gar nichts getan. Vielleicht ist er nur jemand der nicht weiß, wohin er gehört. Ein Einsiedler und Streuner. Genau wie ich. Beinahe hätte ich bei diesem Gedanken gelächelt. Doch ich verkneife es mir. Es kann auch ganz anders sein. Warum sollte sich jemand wie er schon hierher in diese Einöde verirren?

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Do 25 Jun - 22:39

Sie beäugt mich kritisch und ich kann es ihr auch nicht verübeln. Wir kennen uns ja schließlich nicht, denke ich. Ich
glaube nicht, dass sie es mir vorspielen würde, wenn es nicht der Fall wäre. Aber vielleicht sollte ich sie nicht
unterschätzen. "Freut mich." meine ich knapp und freundlich, als sie sich mir vorstellt. Sie fragte mich ob ich allein
bin und sieht sich kurz um. Zunächst nicke ich nur "Ja das bin ich." Was sie genau denkt kann ich nicht einschätzen.
Sie wirkt kritisch. Dennoch plappert sie auf einmal los und fragt mich nach meinem Traum. Kurz sehe ich sie fragend
an, aber nicht weil ich sie nicht verstanden habe, sondern weil ich mir nicht sicher bin ob ich das beantworten sollte.
Auf der einen Seite wirkt sie vorsichtig und verunsichert, als hätte sie schon vieles erlebt und auf der andern Seite
ist sie wieder ganz unbedarft, wie ein normales junges Mädchen. Es entgeht mir nicht, dass sie mich mustert. Ich
bin froh ein neues sauberes Hemd zu tragen an dem noch alle Knöpfe dran sind und bei dem ich noch mir noch keine
Sorgen machen muss, dass meine Muskeln es zu sehr belasten. Über dem Hemd trage ich meine Lederjacke. Sie ist
zum Glück gut gefüttert, so dass man auch kalte Tage und Nächte gut überstehen kann. Ihre Kleidung hingegen
scheint schon die besten Tage hinter sich zu haben. Meine Beobachtungen und Gedanken haben mich beinahe ihre
Frage vergessen lassen. Ich sehe Darleen wieder direkt in die Augen, dann beschließe ich ihr zu antworten "Eigentlich
ist es fast immer der selbe Traum... oder besser gesagt Erinnerungsfetzen. Ich kenne nur die Bedeutung nicht."

Meine Antwort halte ich bewusste knapp. Weitere Details würden sie wahrscheinlich irritieren und überfordern.

Als ich meine, dass sie sich keine Sorgen machen muss sieht sie mich nur nachdenklich an bevor sie sich erkundigt
ob ich aus der Stadt komme. Kurz überlege ich um meine Worte zu sortieren "Ich bin noch nicht lange wieder hier in
Auckland. Ein Ort an dem ich mich zu hause fühle habe ich noch nicht gefunden."
Eigentlich traurig, dabei habe ich
schon ein paar Unterkünfte gesehen und sogar meinen Bruder wieder getroffen. Doch bisher fühlte ich mich noch
nirgends so wirklich willkommen. Aber der Fremde aus dem Wald hat bestimmt Recht damit, dass es sicherer wäre
nicht allein hier draußen zu leben. Ich hoffe ich habe Darleens Bedenken zerstreut und sie und ihre Leute lassen mich
weiter ziehen. Noch so ein Erlebnis wie im Wald würde ich sicher nicht so einfach wegstecken.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Fr 26 Jun - 18:59

Ich mustere den Jungen vor mir, als dieser knapp erklärt, dass er sich über unsere Begegnung freut. Ich nicke nur leicht. Es ist nicht mehr als eine einfache Floskel. Nur die wenigsten Bekanntschaften in dieser Zeit sind noch wirklich erfreulich. Die meisten sind nur noch auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Oder wollen ihr eigenes Leid verdrängen, indem sie anderen Schmerzen zufügen. Ich schiebe diese unschönen Gedanken schnell wieder beiseite. Er bejaht, dass er ganz allein unterwegs ist. Ziemlich leichtsinnig...oder mutig, wie man es auch sehen mag. Ich war zwar auch über Monate ganz allein, aber ich bin an einem Ort geblieben. Niemals wäre ich alleine umher gestreift. Dies wäre viel zu gefährlich gewesen. Aber da er so aussieht, als könne er sich bestens zur Wehr setzen, sieht die Sache bei ihm wohl etwas anders aus. Bei meinem Kommentar bezüglich seines Traumes, sieht er mich kurz verwundert an und ich weiche unsicher seinem Blick aus. Vermutlich war ich doch etwas zu direkt. Schließlich erzählt er mir aber doch von seinem Traum, was mich aufhorchen lässt.

Es sind immer die gleichen Erinnerungsfetzen, er kennt aber die Bedeutung nicht? Ich finde es ziemlich stark von ihm, dass er mir dies so offen sagt. Immerhin kennen wir uns nicht. „Der Traum scheint dich zumindest sehr mitzunehmen. Versuch nicht zu sehr darüber nachzudenken...umso schneller wirst du erfahren, was dahinter steckt.“, ich lächle etwas. Vermutlich klingen meine Worte seltsam. Aber zumindest ich habe die Erfahrung gemacht, dass Dinge die wir unbedingt wollen, meistens nur schiefgehen können. „Ich bin froh, dass du nicht verletzt bist. Ich habe mit dem schlimmsten gerechnet.“ Elyas erklärt mir nun, dass er noch nicht lange wieder in Auckland ist und dass er tatsächlich rastlos ist. Er hat noch keinen Ort gefunden, an dem er wirklich bleiben wollte. Diese Worte kommen mir so schrecklich vertraut vor. Er ist ebenso unsicher wie ich, was die Zukunft für ihn bringen wird. Er hat kein richtiges zu Hause, kein Ziel. „Was war denn der Grund, weshalb du hierher zurückgekehrt bist?“, frage ich vorsichtig nach.

„Darf ich?“, ich deute mit meiner Hand vorsichtig auf den Platz neben ihm. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass uns beide eine ähnliche Lebenssituation verbindet. Es fühlt sich gut an, mit jemandem zu sprechen, der einen vielleicht verstehen kann. Marvin, Nicolas, Katniss und Patsy gehören alle einem Tribe an. Sie fühlen sich darin sicher und gut aufgehoben. Aber meine Situation können sie deshalb vielleicht eher weniger verstehen. Ich weiß nicht, ob ich im trauen kann. Vielleicht belügt er mich auch und er ist tatsächlich einfach nur ein gesuchter Krimineller. Doch ich will ihm einfach glauben. Es ist merkwürdig. Die letzten Monate haben sich nur zwielichtige Typen hierher verirrt, vor welchen ich mich verstecken musste. Ich war hier. Doch niemand nahm Notiz von mir. Wie ein Phantom. Doch plötzlich tauchen hier Leute auf, die augenscheinlich nichts böses im Schilde führen. Und ich spüre, dass es gut tut unter Menschen zu sein. Einsamkeit lässt dich mit der Zeit eher sterben als aufblühen. „Dort drüben ist ein Bauernhof.“, erhebe ich erneut meine Stimme. „Wenn du willst kannst du dich dort frisch machen, ehe du weiterziehst und etwas zu essen haben wir auch.“

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Fr 26 Jun - 23:10

Darleen wirkt erstaunt darüber, dass ich ihr tatsächlich meinen Traum erzähle, zumindest ansatzweise. Als sie meint,
dass der Traum mich mitzunehmen scheint nicke ich zustimmend. Aber viel erstaunter bin ich über ihren Nachsatz.
Nicht zu viel nachdenken und trotzdem erfahren was dahinter steckt, irgendwie philosophisch. Ich weiß nicht so recht
was es bringen soll, aber das viele Nachdenken und suchen hat ja bisher auch nicht wirklich etwas gebracht. Vielleicht
sollte ich es entspannter angehen und alles auf mich zukommen lassen. "Vermutlich hast du Recht." meine ich nur
knapp. "Das bin ich nicht." meine ich lächelnd und verschweige einfach was mir zuletzt widerfahren ist. Wieso sollte
ich sie unnötig verunsichern. Außerdem war der Fremde zum Schluss auf seine Art und Weise irgendwie nett.

Ziemlich direkt fragt sie mich warum ich zurückgekommen bin. Für einen Moment überlege ich ob ich darauf antworten
soll und wenn ja was genau. Aber was sollte sie schon mit meiner Vergangenheit groß anfangen. "Ich hatte wohl einen
Unfall. Jedenfalls kann ich mich wieder erinnern wer ich bin und so bin ich hierher zurückgekehrt. Vor allem um meine
Geschwister wieder zu finden... damals kurz nach dem alle gestorben waren, ist mir was ähnliches passiert und
vergessen wer ich bin..."
meine ich ehrlich zu meiner jungen neuen Bekannten. So offen habe ich schon eine Weile nicht
mehr mit jemandem darüber gesprochen. "Was mich jedoch auch beschäftigt ist das was dazwischen war..." füge ich
noch unsicher hinzu.

Recht knapp fragt sie mich ob sie sich zu mir setzen darf, ich schenke ihr ein zustimmendes Lächeln. Sie ist nett zu
mir, obwohl ich ihr anmerke, dass sie sich absolut nicht sicher ist ob das alles so richtig ist, was sie macht. Ich kann
sie irgendwie verstehen. Wäre ich an ihrer Stelle hätte ich wohl geschrien oder zumindest die Flucht ergriffen auch nur
ansatzweise Interesse zu zeigen. Obwohl sie viel erlebt zu haben scheint, ist es fast so als hätte sie ihre Hoffnung auf
das Gute im Menschen nicht aufgegeben. Nach einer Weile des Schweigens spricht sie den Bauernhof in der Nähe an.
Sie bietet mir sogar an mich frisch zu machen und etwas zu essen. "Oh von dort bist du. Ich hatte ihn gestern Nacht
gesehen. Nur wusste ich nicht was mich dort erwartet, also habe ich mich hier hin gelegt. Wenn es dir wirklich nichts
ausmacht gern. Ich möchte niemandem zur Last fallen."
Bei meinen letzten Worten muss ich unweigerlich an Anna und
meinen Bruder denken. Ich hoffe sie können mich irgendwie verstehen.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Sa 27 Jun - 16:44

Elyas sieht mich etwas verwundert an, als ich ihm sage, dass sich ihm die Bedeutung des Traumes eher offenbaren wird, wenn er gelassener damit umgeht. Er scheint sich meine Worte durch den Kopf gehen zu lassen und stimmt mir dann knapp zu. Er bestätigt mit einem leichten Lächeln, dass er nicht verletzt ist und ich erwidere dieses leicht. Auf meine Frage, warum er nach Auckland zurückgekehrt ist, herrscht für einen Moment Stille. Dann antwortet der Ältere jedoch sehr offen und ich höre ihm aufmerksam zu. Er hatte einen Unfall, der mit einem Gedächtnisverlust einherging? Nachdem er sich wieder erinnern konnte ist er zurückgekehrt um seine Geschwister zu finden. Kurz vor dem Ausbruch des Virus passierte ihm etwas ähnliches. Ich runzle nachdenklich die Stirn. „Was waren das für Unfälle, bist du mit dem Kopf aufgeschlagen? Hattest du eine Gehirnerschütterung?“  Noch immer plagen ihn Erinnerungslücken und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eine derartige Unsicherheit schrecklich sein muss. „Hast du deine Geschwister denn gefunden?“ Ich tippe aber darauf, dass dem nicht so ist. Würde er sonst gleich wieder weiterziehen?

Nach seiner Zustimmung gehe ich langsam auf ihn zu und setze mich ohne ein weiteres Wort neben ihn. Ich sehe ihn kurz an und lächle etwas unsicher, ziehe die Knie an und lege meine Arme darum. Um mich mit irgendetwas zu beschäftigen nehme ich einen kleinen Stock und ritze kleine Muster in den staubigen Waldboden. Für einen Moment herrscht Stille. Nur das rascheln der Blätter ist ab und an zu vernehmen und das Zwitschern der Vögel um uns herum. Elyas wusste nicht, was ihn auf dem Bauernhof erwarten würde? „Eigentlich lebe nur ich dort...“, sage ich leise und sehe ihn dann direkt an. Vermutlich ist es leichtsinnig ihm das zu offenbaren, doch ich schätze ihn nicht mehr als gefährlich ein. „Zwei Freunde sind gestern überraschend aufgetaucht. Sie wollen den Hof ausbessern. Aber eigentlich geht es mir in etwa so wie dir...ich bin auch schon lange allein unterwegs. Ohne wirkliches Ziel...“, ich lächle kurz und zucke mit den Schultern. Ich klinge nicht traurig, vielmehr klingt meine Stimme trocken. Es sind bloß Fakten über mich.

Eine Einsiedlerin, die sich geschworen hat niemandem mehr zu trauen. Und warum bin ich dann so seltsam offen Neuem gegenüber? Ich wollte mich allem verschließen...öffne mich nun aber umso bereitwilliger. Es ist seltsam. Vielleicht hatte ich eine falsche Vorstellung von mir selber. Vielleicht bin ich keine Einsiedlerin. Vielleicht brauche ich Menschen um mich herum. Er stimmt meinem Angebot zu. Aber nur wenn es mir wirklich nichts ausmacht? Ich schüttle den Kopf. „Nein, überhaupt nicht. Nahrungsmittel sind genug da und ich freue mich immer über ein bisschen Gesellschaft.“ Von Marvin und Nicolas sage ich vorerst nichts weiter. Ich muss mir erst noch überlegen, was ich erzähle. Sie wollen sicher nicht, dass ich jedem Fremden sofort berichte, dass sie von den Soukies sind und ihnen der Hof gehört. Was sie von sich preisgeben, sollen sie selbst entscheiden. Noch zieht es mich aber nicht zurück zum Bauernhaus. Es ist irgendwie angenehm hier so neben Elyas zu sitzen. Einem mir eigentlich völlig Fremden. Leicht versteckt hinter hohem Gebüsch. Irgendwie ist es aufregend. Doch ich kann mir nicht erklären, woher diese Gefühlsregung kommt.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   So 28 Jun - 17:51

Sie hört mir aufmerksam zu als ich von meinen Beweggründen erzähle und wirkt dabei etwas nachdenklich bevor sie
mich fragt was passiert ist. "Ja das ist zu vermuten, so genau kann es dir auch nicht sagen, wie ich meine Erinnerungen
verloren habe. Sicher ist nur es müssen ein Unfälle gewesen sein, was sonst kann mein vergangenes Leben einfach so
auslöschen als wäre es nie gewesen?"
meine ich darauf nur ebenso nachdenklich. Ihre nächste Frage habe ich beinahe
schon erwartet. "Ja habe ich, zumindest zum Teil. Meinen jüngeren Bruder... Aber ich bin aktuell nur eine Last, solange
ich nicht weiß was die vergangenen Jahre war und..."
mitten im Satz breche ich ab, da ich mir nicht sicher bin ob ich
mehr sagen sollte, auch wenn die Aussage so sicher viele Fragen aufwirft.

Darleen spielt mit einem Zweig während ich da sitze und schweige. Als ich ihr antworte meint sie direkt, dass sie dort
eigentlich allein lebt. Erstaunt sehe ich zu ihr, dann das hätte ich nicht erwartet. Aber wie das Wort eigentlich schon sagt,
stellt sich heraus, dass sie aktuell nicht allein ist. Sie hat zwei Gäste die sich um den Hof kümmern. Ich frage mich ob es
wirklich gut ist, allein außerhalb der Stadt zu leben. Die letzte Begegnung hat mir ja gezeigt, dass es nicht mal gut ist
allein unterwegs zu sein, wenn man nicht fit ist. Viel sicherer ist man in der Stadt zwar auch nicht zwingend, aber dort ist
die Chance höher positive Gesellschaft zu finden. Ansonsten scheint sie mir recht ähnlich, was das alleine sein betrifft.
Aber sie ist wahrscheinlich genauso wenig Einsiedlerin wie ich es bin. Vermutlich hat es sich einfach nur so ergeben.
"Achso, dann ist es fast wie bei mir." meine ich nur freundlich.

Obwohl sie zunächst unsicher und vorsichtig war scheint sie es mit ihrer Einladung ernst zu meinen. Sie verneint sogar
deutlich, dass es ihr nichts ausmacht. Und meint es gibt genug zu essen. Sie wirkt wirklich ehrlich auf mich. Schließlich
hat sie mir sogar offen erzählt, dass sie allein lebt und aktuell Besuch hat. Sie hätte es ja genauso verschweigen können.
Schließlich hatte ich sie nicht danach gefragt. Ihre Offenheit rechne ich ihr hoch an und schenke ihr ein freundliches
Lächeln, bevor ich mich wieder zurücklehne. "Sag mir einfach wenn du wieder zurück möchtest. Ich möchte dich ja nicht
unnötig aufhalten."

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mo 29 Jun - 21:36

Elyas weiß kaum etwas über die Unfälle, die er hatte. Er vermutet aber eine Gehirnerschütterung. Was sonst hätte derartige Erinnerungslücken auslösen können? Ich denke kurz über seine Worte nach, krame in dem medizinischen Fachwissen, welches ich über all die Jahre abgespeichert habe. „Ehrlich gesagt...“, beginne ich vorsichtig. „Hoffe ich nicht, dass eine oder mehrere Gehirnerschütterungen schuld an deinem Zustand sind. Erinnerungslücken sollten nach einem Sturz nur kurzzeitig auftreten, alles andere würde auf eine weitreichendere Schädigung hindeuten.“ Ich mustere ihn aus meinen braunen Augen. „Wenn du willst...kann ich dich mal...untersuchen?“, ich laufe kurzfristig rot an und weiche schnell seinem Blick aus. Das klang gerade verdammt merkwürdig! Allein schon diese Worte bei einem derart gutaussehenden älteren Jungen zu benutzen. Sicher hält er das ganze jetzt für eine peinliche Anmache von einem kleinen Mädchen.

„Ich...beschäftige mich mit Medizin.“, füge ich also noch schnell hinzu und versuche mich an einem kläglichen Lächeln. Entweder bin ich in seinen Augen jetzt eine Besserwisserin oder eine, die sich ihm an den Hals werfen will. Beides ist nicht sonderlich glanzvoll. „Mir würden schon noch Diagnosen einfallen, die zu deinen Erinnerungslücken passen. Ohne vorherigen Unfall. Aber ich will dich nicht langweilen.“ Wieder male ich etwas in den Waldboden, es sind wahllos Schlangenlinien und Striche. Es ist meine Angewohnheit zu zeichnen, wenn ich unsicher bin. „An was kannst du dich denn erinnern? Und wann brechen die Erinnerungen ab? Wenn dir das zu persönlich ist, musst du mir nicht antworten.“ Irgendwie will ich ihm helfen. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber es muss schrecklich sein, nicht zu wissen, was man in bestimmten Episoden seines Lebens getan hat. Elyas erzählt, dass er seinen jüngeren Bruder getroffen hat, ihm aber nicht zur Last fallen will. Er möchte erst wissen, was die letzten Jahre geschehen ist.

Mitten im Satz bricht der Ältere jedoch ab und scheint unsicher zu sein, ob er weiterreden soll oder nicht. Es gibt also noch einen Grund, weshalb er weitergezogen ist. Ich nicke nur leicht, frage aber nicht weiter nach. Ich war bezüglich seiner Erinnerungslücken schon viel zu neugierig. Elyas sieht mich überrascht an, als ich ihm offenbare, ganz alleine auf dem Hof zu leben. Er stimmt mir zu, dass unsere Lebenssituationen sich sehr gleichen. Der Ältere lächelt mich kurz an, als ich erwähne, dass er gerne mit auf den Hof kommen kann. Er lehnt sich zurück an den Baum. Ich soll Bescheid sagen wenn ich wieder zurück möchte. Er möchte mich nicht unnötig aufhalten? „Und ich möchte dir nicht zur Last fallen. Sag einfach, wenn du wieder deine Ruhe haben möchtest.“, erwidere ich ziemlich direkt und lächle ihn ebenfalls an, wenngleich nur zaghaft. Vermutlich hätte ich schon längst wieder aufstehen und gehen sollen. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ihn meine Anwesenheit stört. Und irgendwie ziehe ich seine Gesellschaft, dem Zimmer des Jungen vor, in welchem ich eigentlich schlafen wollte. Dort wird mich nur wieder diese Einsamkeit umgeben, mit der ich schon viel zu lange gelebt habe...

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mo 29 Jun - 22:26

FIRST POST

Nach dem ich schon eine Weile unterwegs war, bin ich immer noch voller Tatendrang. Es müsste wahrscheinlich um die Mittagszeit sein.
Die Sonne steht schon ziemlich hoch.
Oh man ey, was ist das hier für ein Kaff? Nix los hier... Wie weit es wohl noch bis in die Stadt sein mag? Ich hoffe da ist mehr los!
Von weitem sehe ich durch die Felder zwei Personen, die ersten Menschen die ich seit Tagen gesehen hatte, sie scheinen sich angeregt zu unterhalten. Einen Moment lang bleibe ich stehen und beobachte sie.
Sie sieht noch recht jung aus, er hingegen etwas älter schätze ich!
Über was sie reden kann ich nicht verstehen, aber eigentlich ist es mir auch völlig egal, ich sollte lieber zusehen das ich in die Stadt komme.
Ich beschließe weiter zu gehen, als ich plötzlich auf einen Ast trete der auf dem Boden liegt.
Ob sie mich wohl bemerkt haben? Naja... Eigentlich ist es mir total egal, denn sie sehen nicht aus als müsste man Angst vor ihnen haben.
Ich bin mir nicht sicher ob sie mich gesehen haben, aber vorsichtshalber werfe ich Ihnen noch einen abwertenden Blick zu und versuche zu überlegen welchen Weg ich am besten in die Stadt nehmen könnte.
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Di 30 Jun - 0:23

Aufmerksam folgt sie meinen Worten und ich bin sehr erstaunt über ihre Aussagen. Zum einen klingt sie kritisch
besorgt und zum anderen als würde sie medizinisches Wissen haben. Vielleicht erstaunt mich die Tatsache auch nur,
weil sie so jung wirkt. *Vielleicht hat sie Recht, schließlich habe ich ja nicht nur diesen Gedächtnisverlust.* denke ich
mir während sie mich fragt ob sie mich untersuchen darf. Sie selbst wirkt in dem Moment etwas unsicher und reagiere
ich zögerlich, bevor ich mit einem Nicken zustimme. "Wenn du meinst du kann etwas herausfinden." Ich klinge dabei
vielleicht etwas pessimistisch, aber es ist ja nicht so als hätte ich nicht schon versucht raus zu finden was war. Auch
wenn sie sich für Medizin interessiert ist die Wahrscheinlichkeit sicher gering, das sie etwas präzises herausfindet. Seit
dem Virus fehlt einfach die entsprechende funktionierende Technik.

Ihre frage an was ich mich erinnern kann lasse ich mir genau durch den Kopf gehen, doch da ist einfach nichts. Es
ist als würde ich in die Leere starren. Nur diese eisigen blauen Augen tauchen von Zeit zu Zeit auf und durchdringen
mich mit ihrem Blick. Ich schrecke hoch, versehentlich bin ich Gedanklich abgedriftet. Darleen scheint noch auf meine
Reaktion zu warten, also antworte ich ihr "Eigentlich an nichts. Jedenfalls an nichts was in den letzten 5 Jahren war,
meine Erinnerungen an mich, mein altes Leben und meine Familie habe ich ja wieder. Sonst ist da nur eine dunkle Leere
und ein Paar eisige blaue Augen die mich in Gedanken oder Träumen verfolgen. Meistens machen sie mir jedoch keine
Angst viel mehr ziehen sie mich irgendwie an..."
Ich gerate ins stocken und sehe das junge Mädchen an. *Jetzt habe
ich doch mehr verraten, als ich wollte. Aber vielleicht kann sie mir ja doch irgendwie helfen und wenn es nur Tipps sind
um damit klar zu kommen.*


Auf meine Aussage, dass sie mir bescheid geben soll, wenn sie zurück möchte reagiert Darleen irgendwie komisch.
Eventuell hat sie mich missverstanden, jedenfalls klingt es fast so als sie meint, dass sie mir nicht zur Last fallen möchte.
Ich schüttle meinen Kopf und lächle. "Nein du fällst mir nicht zur Last oder so. Ich meinte nur, sag mir bescheid wenn
du zurück zum Hof gehen möchtest. Weiß ja nicht ob du noch etwas vor hast."
Anschließend lehne ich wieder meinen
Kopf an den Baum und genieße mit ihr die idyllische Ruhe. Plötzlich höre ich das Knacken eines Astes. Schlagartig öffne
ich die Augen, setze mich aufrecht hin und lasse meine Augen schweifen. Durch das dichte Geäst der Sträucher ist kaum
etwas auszumachen. Es könnte auch ein Tier gewesen sein. Zur Sicherheit signalisiere ich Darleen sich nicht großartig
zu bewegen oder zu reden. Mit Glück war es nur ein Tier, es könnte aber auch ein Mensch sein und es ist vielleicht besser
nicht zu reagieren und sich damit zu offenbaren.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Di 30 Jun - 8:57

Ich bemerke Elyas skeptischen Blick. Er zögert einen Moment, ehe er meinem Vorschlag zustimmt, ihn auf Verletzungen hin zu untersuchen. Er wirkt pessimistisch, scheint die Hoffnung aufgegeben zu haben, je zu erfahren, was es mit seinen Erinnerungslücken auf sich hat. Doch derartige Hoffnungslosigkeit sollte für mich ein Ansporn sein. Ich kann nichts versprechen, aber ich möchte zumindest versuchen ihm zu helfen. Ich lächle ihn also etwas aufmunternd an und nicke. „Ich werde mich darum kümmern, sobald wir auf dem Hof sind. Das ist angenehmer als hier draußen. Wenn du willst kannst du dich auch in einem der leerstehenden Zimmer ausruhen.“ Als ich den Älteren frage, woran er sich erinnern kann, wirkt er für einen Moment gedankenverloren. Er starrt vor sich hin und ich warte geduldig. Lasse ihm die Zeit, die er braucht. Plötzlich schreckt er aus den Gedanken auf und sieht mich an. Er erinnert sich an nichts, was in den letzten fünf Jahren war? Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es sein muss, derart im Ungewissen zu leben. Ich weiß, dass es ihn jeden Tag quälen muss.

Das positive ist allerdings, dass er sich wenigstens an sein altes Leben erinnert, an seine Familie. Er sieht immerzu eisige blaue Augen. Er fühlt sich von ihnen angezogen? Elyas stockt und sieht mich unsicher an. Ich bleibe ruhig und mustere seine Gesichtszüge. „Das war dein Traum vorhin. Die eisblauen Augen, richtig?“, frage ich leise und denke über seine Worte nach. „Hast du schon daran gedacht, dass dein Gedächtnisverlust womöglich durch ein traumatisches Ereignis hervorgerufen wurde? Es ist nur eine Vermutung.“ Vielleicht kann ich ihm helfen dieses mögliche Trauma aufzuarbeiten. Eylas allein wird dies unmöglich schaffen. Elyas erklärt, dass ich ihn nicht störe, dann lehnt er sich wieder an den Baum. Für eine Weile herrscht Ruhe. Nur die Vögel zwitschern und die warmen Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht. Diese Stille ist nicht unangenehm, vielmehr entspannend. Genau wie Eylas, vernehme ich das laute Knacken eines Astes. Ich schaue zu ihm, er setzt sich aufrecht hin und sieht sich wachsam um. Er bedeutet mir, mich ruhig zu verhalten und ich nicke knapp.

Auch ich lasse meine Augen über die Gegend schweifen. Durch das Gebüsch kann ich die Umrisse einer Gestalt ausmachen und kneife die Augen etwas zusammen um besser sehen zu können. Es ist ein dunkelhaariges Mädchen, welches uns einen abfälligen Blick zuwirft. Wie freundlich. Ich weiche ihrem Blick nicht aus, recke mein Kinn ein bisschen in die Höhe um entschlossener zu wirken. Wer weiß, was sie hier vorhat? Ich tippe Elyas leicht auf den Arm um ihm zu zeigen, dass wir Besuch haben. Wenn sie noch weitere Leute dabei hat, dann werden diese uns eh früher oder später überraschen. Ich werde jetzt nicht davonlaufen. Die Dunkelhaarige sieht sich etwas um, vermutlich will sie in die Stadt. Wie ein Bauernmädchen sieht sie zumindest nicht aus. Ich warte ab und befolge den Rat des Älteren, vorerst nichts zu sagen.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Di 30 Jun - 13:04

Ich stehe mitten zwischen den Sträuchern.
Mist ey, wie weit mag denn die nächste Stadt wohl weg sein
Gelangweilt Blicke ich nach oben zum Himmel und frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird bis die Sonne untergeht und ob es vielleicht besser wäre sich einen Ort zum übernachten zu suchen.
Ich schaue wieder zu den beiden fremden rüber und merke wie ihr Blick auf mir lastet. Ich glaube der Kerl hat mich nicht gesehen, aber dafür das Mädchen. Jedenfalls macht es den Anschein als hätte sie auf meinen abwertenden Blick reagiert, denn sie schiebt ihr Kinn etwas in die höhe. Aber ich vermute beide haben bemerkt das jemand hier ist.
Ich denke kurz darüber nach weiter zu laufen, jedoch beschließe ich einfach mal zu den beiden Fremden  rüber zu gehen, besonders angsteinflößend wirken sie auf mich jedenfalls nicht.
Vieleicht können Sie mir sagen in welchem Kaff ich hier gelandet bin.
Mit großen Schritten und entschlossenen Blick bahne ich mir den Weg durch die Streucher.
Meine Güte diese doofen Streucher, wenn die mir noch die Klamotten ruinieren raste ich gleich aus!
Schließlich schaffe ich es doch unbeschadet zu den beiden zu gelangen.
Ich kneife die Augen ein wenig zusammen und schaue sie mit einem irritierten Blick an. Was machen die denn hier? Egal...
Die Sonne blendet etwas in meinem Gesicht und ich halte die Hand der Sonne entgegen um ihren Strahlen auszuweichen.
Dann wende ich mich den beiden zu:
"Hey, könnt ihr mir sagen wo ich hier bin?" sage ich mit einer selbstbewussten Stimme zu ihnen, denn ich habe alles andere als Angst vor ihnen.
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Fr 3 Jul - 22:49

Im Gegensatz zu mir wirkt Darleen zuversichtlicher. Zurückhaltend lächle ich und nicke ebenfalls, ungern möchte
ich ihr die Zuversicht nehmen, zu mal sie leichte medizinische Kenntnisse zu haben scheint. "Ok wenn du magst.
Vielleicht kommst du ja tatsächlich weiter als ich."
sage ich dann. Über meine Aussage, dass ich nichts mehr aus
den letzten Jahren weiß scheint sie schon ziemlich überrascht, sagt jedoch nichts dazu. Jedenfalls bis ich auf diese
Erinnerung zu sprechen komme, von der ich nicht ein mal weiß ob es wirklich eine ist oder doch nur ein Hingespinst.
Auf ihr Frage hin sehe sie an und nicke. "Ja, dass war er. Ein schwarzes Nichts und immer wieder diese auftauchenden
Augen. Aber ob es wirklich eine Erinnerung ist oder etwas das mein Kopf sich zusammenreimt, kann ich dir nicht
sagen."
antworte ich nüchtern und ehrlich. Kurz sehe ich gen Himmel bevor sie mich fragt ob es auch ein Trauma
sein könnte. Ich zucke überfragt mit den Schulter. "Ich weiß nicht... ich habe auch immer wieder diese starken
Kopfschmerzen und so..."


Darleen hat wie ich das Geräusch vernommen. Zu meiner Erleichterung verhält sie sich ruhig, jedoch scheint sie im
Gegensatz zu mir die Ursache ausgemacht zu haben. Jedenfalls starrt sie zielsicher in eine Richtung zwischen das
Geäst der Büsche hindurch. Vorsichtig schaue in die selbe Richtung. Da ist ein Mädchen mit dunklen Haaren. Sie
scheint uns trotz der dicht belaubten Sträucher ausgemacht zu haben. Vielleicht ist dieser Ort doch nicht so geschützt
wie ich ihn letzte Nacht eingeschätzt haben, schließlich ist es schon die zweite Person die auf mich aufmerksam wird.
Langsam kommt sie auf ihr zu. Den Blick der Fremden kann ich nicht eindeutig einordnen. Sie scheint jedoch eher
auf der Durchreise zu sein. Ihre Frage bestätigt meine Vermutung. Ich sehe zu ihr auf, lächle leicht und antworte
neutral "Du bist kurz vor der Stadt Auckland. Folge einfach dem Weg weiter dort lang, dann müsstest du bald auf
die Straßen der Stadt treffen."
Während ich antworte deute ich mit einer kurzen Geste in Richtung Stadt.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   So 5 Jul - 13:48

Elyas ist noch immer zurückhaltend. Aber er hat nichts dagegen, dass ich mir seinen Gesundheitszustand später genauer ansehe. Ich hoffe, dass es keine schwerwiegenden Verletzungen sind, die er bei seinen Unfällen davongetragen hat. In diesen Zeiten kann sogar ein leichter Knochenbruch tödlich sein. Wir sind wieder im Mittelalter angekommen, denke ich missmutig. Jeder Tag ist ein einziger Überlebenskampf, jeder kämpft irgendwie gegen jeden. Vielleicht komme ich weiter als er, mit der Aufklärung der mysteriösen Erinnerungslücken? Ich nicke leicht. Als ich glaube, dass er gerade woanders hinsieht, lasse ich meine Augen verstohlen über seinen sehr männlichen Körper wandern. Er muss sicher viel Sport machen...um so auszusehen. Darleen!, ruft mich eine innere Stimme zur Vernunft und ich wende meinen Blick ruckartig von ihm ab und betrachte die Umgebung. Ich benehme mich absolut albern!

Erst als Elyas wieder seine Stimme hebt, sehe ich ihn erneut an. Er weiß nicht, ob die seltsamen Augen eine Erinnerung oder nur ein Hirngespinst sind. „Du wirst es herausfinden. Aber du musst dir Zeit geben.“ Er weiß nicht, ob ein Trauma Schuld an seinem Zustand ist. Er hat auch starke Kopfschmerzen? Ich runzle etwas besorgt die Stirn. Was, wenn er eine Hirnhautentzündung hat? Die Symptome würden passen und er bräuchte in dem Fall schnellstens Medikamente. Doch ich spreche diese Vermutung nicht aus. Ich will ihn nicht beunruhigen. Eine derartige Erkrankung kann immerhin tödlich verlaufen. „Wir bekommen raus, was es ist, keine Sorge!“, sage ich ziemlich nachdrücklich. Ich werde ihm helfen! „Aber dafür solltest du ein paar Tage, wenn nicht sogar Wochen auf dem Bauernhof bleiben. Du musst dich ausruhen, okay? Und das sage ich nicht, weil ich Gesellschaft brauche...sondern weil du im schlimmsten Falle dein Leben riskierst wenn du einfach weiter marschierst ohne zu wissen, was dir fehlt.“

Das dunkelhaarige Mädchen setzt sich nun langsam in Bewegung und kommt auf uns zu. Ich beobachte sie genau, bleibe aber vorest sitzen. Sie bahnt sich etwas missgestimmt ihren Weg durch die zahlreichen Sträucher. Scheinbar ist sie eine derartige Umgebung nicht gewohnt. Misstrauisch beäuge ich die Dunkelhaarige. Was macht sie hier, wenn sie hier doch so augenscheinlich nicht hinpasst? Warum nimmt sie diesen Weg ganz allein auf sich? Ihre Kleidung sieht ziemlich neu und gepflegt aus, wohingegen ich aussehe wie eine Landstreicherin. Doch es ist mir egal. Sie wirkt etwas irritiert, als sie uns beide sieht, warum weiß ich jedoch nicht. Das Mädchen schirmt die Augen vor der Sonne mit der Hand ab. Wo sie hier ist? Elyas antwortet ihr, dass die Stadt nicht mehr weit ist und zeigt ihr den Weg. „Hier in der näheren Umgebung gibt es sonst nichts weiter außer Wald und Felder.“, erhebe ich nun ebenfalls meine Stimme. Von dem Bauernhof sage ich vorerst nichts. Es ist besser und sicherer wenn nicht jeder davon weiß. Vielleicht hat sie ihn aber auch schon allein entdeckt. "Hast du dich verirrt?"

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   So 5 Jul - 15:25

cf: Märkte der Stadt

Mitlerweile war es sehr warm geworden, und nur schwer kam Lee -Min vorran. Doch das war ihr egal, sie hatte die zwei Rabauken bald eingeholt. Die beiden bewegten sich auf eine Sackgasse zu, und stoppten daraufhin. Das war ihre Chance. Keuchend stoppte auch sie , stützte für einen Moment ihre Hände auf die Knie ab, nur um sich dann langsam wieder aufzuraffen. Wieso tut ihr den unschuldigem Hündchen weh?, stellte sie die beiden Jungs zur Rede, und fand ihre Frage selbst recht überflüssig. Weil es uns Spaß macht, blöde Kuh!, antwortete der größere von den beiden frech, während der kleine Hund auf seinem wimmerte.f66ff]]Ok, ihr habt es nicht anders gewollt, fing sie in ruhigem Ton an. Ich zähle jetzt bis drei, und dann lasst ihr ihn laufen. Ansonsten....Mit einem bösem Blick musterte sie die Zwei, die sich einander verwirrt ansahen. 1.......2......Bei 2 nahm sie eine Kampfposition ein. Zum Glück hatte sie dies etwas von ihren Brüdern gelernt,aber noch nie bei jemandem angewendet.[/font"> 3!, rief sie laut, und trat fest mit dem Fuß auf den Boden. Schnell ließ der eine von den beiden den kleinen Hund von seinem Arm herunter, und die zwei liefen so schnell wie möglich davon. Lee- Min legte ihren Kopf schräg. Verwirrt sah sie den Jungs nach. Hatten sie tatsächlich Angst vor ihnen bekommen? Oder war etwas hinter ihr, was sie erschreckte? Sie konnte es sich nicht erklären. Doch das war jetzt egal. Der kleine Hund war frei, nur das zählte. Sie beugte sich zu dem Kleinen hinunter und streichelte ihn sanft. Alles gut , du bist jetzt in Sicherheit. Keiner wird dir mehr wehtun...

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   So 5 Jul - 16:03

Als ich es endlich geschafft hatte mir den Weg durch das ganze Gestrüpp zu bahnen, war ich froh es unbeschädigt überstanden zu haben.
Wenigstens reagieren die beiden Fremden auf die Frage die ich Ihnen gestellt hatte.
Der Junge lächelt mich blöd von der Seite an, aber er ist wahrscheinlich nur froh das nur ein Mädchen vor ihm steht und nicht irgendwer anders.
Ich setze auch ein etwas gekünsteltes Lächeln auf und schaue ihn starr in die Augen:   "Ach ja? Na wenn du es sagst wird es bestimmt Stimmen! Wenn nicht hast du jedenfalls ein Problem!"
Als kurz darauf das fremde Mädchen weiter spricht.
Also sie könnte auch definitiv mehr aus sich machen, vieleicht sollte sie mal in den Spiegel sehen.
Sie meint es gäbe hier nichts außer Wald und Streucher.
"Nichts? Klingt ja nicht grade spannend!" mehr sage ich nicht dazu, was sollte ich auch... Zu NICHTS kann man schließlich auch NICHTS sagen.
Dann möchte das junge Mädchen noch von mir wissen ob ich mich verlaufen habe.
"Das geht dich gar nichts an!" antworte ich ihr in einem Kühlen Ton.
Mein Blick wandert über die beiden und ich muss feststellen das sie deutlich unter meinen Niveau liegen. Ich kann mir definitiv nicht vorstellen hier bei Ihnen zu bleiben. Ohne einen Ton zu sagen entscheide ich mich Ihnen wieder den Rücken zuzukehren.

Ich bahne mir den Weg zurück durch die Sträucher und stehe auf dem Weg den mir der Fremde Kerl beschrieben hatte. Er könnte mich auch belogen haben. Schließlich beschließe ich doch den Weg zu gehen den er mir beschrieben hatte. Denn in der Stadt ist es bestimmt interessanter als hier.
Mit hastigen Schritten Laufe ich den Weg entlang und hoffe das es nicht so weit ist.
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