The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Feldweg hinter Sektor 4

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Marvin*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Di 17 Feb - 17:35

cf: Wald - Fluß

Wir kommen gerade aus dem Wald und die Sonne ist gerade
vollkommen am Horizont verschwunden. Gerade noch rechtzeitig,
denn im Wald es ist es so schon dunkel genug und ich hab keine
Taschenlampe bei mir. Langsam schiebe ich den Schubkarren
weiter vor mir her. Durch die vollen Kanister ist er ganz schön
schwer geworden und das macht das Schieben bei dem unebenen
Weg nicht wirklich besser. Ich seufze kurz auf und sehe hinter
mir zu meiner Frau. Auch für sie scheint es beschwerlicher geworden
zu sein mit dem vollen Bollerwagen. Gern würde ich ihr helfen
aber ich habe keine Hand frei. Nach einiger Zeit wird der Boden
ebener. Aufmunternd meine ich zu Patricia "Komm mein Schatz
bald sind wir da. Siehst du das Ende der Straße haben wir schon
erreicht."
und lächle sind an, bevor ich mit einem Ruck den Karren
über die leichte Schwelle hiefe.

gt: Straßen der Stadt
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Darleen*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mi 18 Feb - 21:00

First Post

Langsam öffne ich meine Augen und blinzele verschlafen in die Dämmerung hinein. Dämmerung?! Mit einem plötzlichen Ruck sitze ich kerzengerade unter dem großen Baum, unter welchem ich Schutz gesucht habe. Das Gestrüpp ist hier so hoch, dass ich vom Weg aus nicht entdeckt werden kann. Ich wollte nur die beiden Menschen beobachten, die plötzlich auf dem Bauernhof aufgetaucht sind und muss dabei eingeschlafen sein. Mir ist kalt und ich habe Hunger, also muss ich jetzt noch schnell etwas essbares auftreiben.

Mir bleibt nur noch, mich auf den Bauernhof zu schleichen und zu schauen, ob die beiden Eindringlinge dort etwas gelagert haben. Ob sie schon wieder zurück sind?? Ich erhebe mich und taumele schwach auf den Feldweg. Ich trage ein zerrissenes Hemd, welches mir bis über die Knie reicht und eine weite Stoffhose, die total löchrig ist. Meine blonden Haare sind strubbelig und mein Gesicht ist von einer dicken Staubschicht bedeckt. Vorsichtig schaue ich mich um, doch ich kann niemanden sehen, also fange ich leise an ein Kinderlied zu summen. Das tue ich immer, auch wenn es gefährlich ist. Aber Summen hilft gegen die Stille. Und Stille und Einsamkeit sind meine größten Feinde.
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Patsy*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Do 19 Feb - 13:55

cf: Zeitsprung

Es ist bereits dunkel und ich sollte mich beeilen, damit ich noch rechtzeitig zu der Farm komme, ohne dass ich mich verirren kann. In der Mall haben wir nach den Übergriffen einiges zu tun gehabt, alles kam so plötzlich, dass niemand es hatte kommen sehen können. Und die Brände erinnerten mich sehr an das erste Mal, als unsere alte Mall in Wellington damals beinahe wegen Top Hats fanatischer verrückter Art durch ein Feuer zerstört worden wäre. Aber diesmal kam keine Ebony mit den Locos, die die Feuer hätten löschen können und wir waren auch nicht in einem Gitter gefangen. Im Gegenteil. Als die vermummten Angreifer ihre brennenden Geschosse durch das Einkaufszentrum warfen und mit Baseballschlägern und anderen Dingen alles kaputt machten, was ihnen in den Weg kam, hatte nur kaum jemand daran gedacht, sich richtig zu verteidigen. Dafür waren wir alle viel zu sehr auf die verschiedenen Räume verteilt, manche schliefen, sodass sie erst gar nicht wussten, wie ihnen geschah und weil das Unheil komplett abzuwenden schon schnell unmöglich schien, haben wir eben so gut es ging versucht, die Feuer zu löschen, ehe sie zu viel zerstörten. Erst später ist uns aufgefallen, dass Sally nicht mehr da war und auch Katniss fehlte, ohne dass sie sich richtig verabschiedet hatten. Bisher war keine von ihnen mehr in die Mall zurück gekehrt. Auch Amber hat es zusammen mit dem kleinen Bray jr. an die Frischluft gezogen und nachdem die Aufräumarbeiten in der Mall so weit fortgeschritten waren, dass ich kein schlechtes Gewissen mehr zu haben brauchte, wenn ich ebenfalls für ein paar Tage auf Abstand ging. Somit bin ich hier gelandet. Auf dem Weg zur Farm, die außerhalb der Stadt liegen soll. Dort wird mich vermutlich alles an Milo erinnern oder auch an die Farm von Alice damals, aber falls da etwas zu tun ist, womit man helfen kann, wird mir die Arbeit abseits des Chaos ablenken und mir gut tun.
Ich gehe den Weg weiter, in meiner Tasche auf dem Rücken habe ich wie üblich meine wichtigsten Sachen, die ich auch damals mit auf Wanderschaft genommen habe, plötzlich höre ich jedoch etwas, das kein Geräusch der Natur ist. Also nicht von einem Tier aus dem Wald oder so kommt. Es summt jemand. Und da es sich nicht bedrohlich anhört und potentielle Angreifer sich sicher nicht so schnell verraten würden, bleibe ich gelassen. Ein paar Schritte weiter biege ich in einen Weg ein, den man mir beschrieben hat, als ich in der Mall meinen Wunsch geäußert habe, eine kleine Weile wieder weg zu dürfen - vielleicht könnte ich mehr Lebensmittel gegen meine Arbeitskraft beschaffen und das würde den Mall Rats sehr helfen - und erkenne, dass das Summen von einem Mädchen kommt, dessen Silhouette ich im Mondlicht erkennen kann. Ihre Kleidung ist völlig zerschlissen, wie mir klar wird, als ich noch näher komme. Ob sie wohl ihr Zuhause in der Stadt verloren hat?
"Oh hallo", spreche ich sie an, als ich fast auf gleicher Höhe mit ihr laufe und hoffe, sie nicht allzu sehr zu erschrecken.
"Bist du auch auf dem Weg zu der Farm, die hier in der Nähe liegt?"

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Darleen*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Do 19 Feb - 21:04

Von den Überfällen in der Stadt, habe ich nichts mitbekommen. Ich bin nur sehr selten dort, wenn der Hunger mich dorthin treibt oder ich neue Kleidung benötige. Es wäre Selbstmord, mich allein in der Stadt blicken zu lassen. Die meisten anderen sind kriminell und böse und lauern nur darauf, jemanden in die Finger zu bekommen, den sie quälen können. Zumindest sind das meine Erfahrungen. Hier auf der Farm war ich mit wenigen anderen ganz allein. Wir hatten eine ruhige Zeit hier draußen und ich wollte nie wieder von hier weg. Doch nun ändert sich alles.

Die Frau und der Mann tauchten plötzlich auf und scheinen sich auf der Farm einzunisten. Ich weiß nicht warum, aber ich wünsche mir so sehr, dass sie wieder gehen. Sie werden nicht besser sein, als die anderen in der Stadt. Leise summe ich das Kinderlied, dessen Titel ich vergessen habe, welches mir meine Mutter aber vor langer, langer Zeit immer vorgesungen hat. Ich laufe sehr langsam den Weg entlang, sehe kaum nach rechts und nach links. Plötzlich bleibt mir jedoch fast das Herz stehen, als eine Stimme dicht neben mir ertönt. Ich wirbele erschrocken herum und weiche wie ein scheues Reh vor der Stimme zurück. Mit weit aufgerissenen Augen starre ich in die Dunkelheit und schlinge die Arme schützend um meinen Körper.

„Verschwinde, lass mich in Ruhe!“, rufe ich panisch mit meiner hellen Stimme und erkenne dann aber, dass ein Mädchen vor mir steht. Sie scheint nicht viel älter als ich zu sein, aber im Gegensatz zu mir sieht sie sehr gepflegt aus. Schnell sehe ich mich um, ob sie von jemandem begleitet wird, aber ich sehe niemanden. Hier kann man niemandem trauen, auch sie könnte von einem bösen Tribe kommen und mich verraten. „Wer bist du? Was willst du von mir?“, frage ich leise und misstrauisch und gehe zur Sicherheit stetig ein paar Schritte rückwärts. Ob ich auch zur Farm möchte? „Vielleicht...“, sage ich vorsichtig. „Was willst du da?“ Ich schaue das Mädchen finster an. Noch mehr Leute kann ich dort wirklich nicht gebrauchen...
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Patricia*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Sa 21 Feb - 1:08

@Marvin* schrieb:
cf: Wald - Fluß

Wir kommen gerade aus dem Wald und die Sonne ist gerade
vollkommen am Horizont verschwunden. Gerade noch rechtzeitig,
denn im Wald es ist es so schon dunkel genug und ich hab keine
Taschenlampe bei mir. Langsam schiebe ich den Schubkarren
weiter vor mir her. Durch die vollen Kanister ist er ganz schön
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Weg nicht wirklich besser. Ich seufze kurz auf und sehe hinter
mir zu meiner Frau. Auch für sie scheint es beschwerlicher geworden
zu sein mit dem vollen Bollerwagen. Gern würde ich ihr helfen
aber ich habe keine Hand frei. Nach einiger Zeit wird der Boden
ebener. Aufmunternd meine ich zu Patricia "Komm mein Schatz
bald sind wir da. Siehst du das Ende der Straße haben wir schon
erreicht."
und lächle sind an, bevor ich mit einem Ruck den Karren
über die leichte Schwelle hiefe.

gt: Straßen der Stadt

cf: Wald - Fluß

Ich habe das Gefühl der Rückweg ist länger
als der Hinweg. Aber ich weiß das mir das
wegen dem Bollerwagen nur so vor kommt.
Immer wieder schaut Marvin zu mir. Aber wir
können uns leider nichts abnehmen, da wir
beide, beide Hände voll haben. Und als Marvin
dann meint wir haben unser Ziel erreicht, bin
ich mehr als erleichtert. Jetzt wird das ziehen
einfacher werden. Wir kommen noch an zwei
jungen Mädchen vorbei. ich zögere kurz. Aber
eigentlich geht mich das nichts an. Und so fol-
ge ich Marvin weiter.

tbc: Straßen

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PN´s bitte an die Admina Jessi schicken, da sie sonst nicht gelesen werden!!!!!!
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Patsy*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Sa 21 Feb - 11:11

Ich weiß nicht, wie ich sonst auf mich aufmerksam hätte machen sollen, aber das Mädchen reagiert auf meine Anrede dennoch schreckhafter als ich erwartet hatte. Sie fährt herum, als hätte ich das Feuer auf sie eröffnet, ihre Augen sind vor Schreck geweitet und ihr Gesichtsausdruck kommt mir sehr bekannt vor. Ähnlich haben viele kurz nach dem Virus auf andere reagiert, besonders wenn die Locos oder ein anderer böse gesinnter Tribe sich näherte. Als das Feuer in der Stadt ausgebrochen ist, haben einige von uns wohl auch so ausgesehen, ungläubig und verwirrt und erschrocken.
Das Mädchen wirft mir entgegen, ich solle sie in Ruhe lassen, dabei habe ich eigentlich nichts getan, außer nicht einfach an ihr vorbei zu gehen, also hebe ich abwehrend meine Hände.
"Woaw, alles gut. Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken", meine ich beruhigen, wohingegen die Fremde unentwegt rückwärts läuft. Wenn sie nicht aufpasst, stolpert sie am Ende noch.
"Ich bin Patsy und ich gehe zur Farm, weil ich von dem Chaos und dem Trubel in der Stadt eine paar tage Abstand gewinnen will. Also keine Sorge, ich tu dir schon nichts. Ich weiß nur, dass es außer der Farm in diesem Gebiet nicht so viel gibt und es hätte dich womöglich auch noch mehr geschockt, wäre ich ohne Worte einfach an dir vorbei gegangen", erkläre ich, während ein junger Mann und eine Frau mit einem Schubkarren an uns vorbei kommen, uns aber wirklich nicht weiter beachten, was lustigerweise ein bisschen zu dem passt, das ich gerae gesagt habe.
"Wenn du auch zur Farm willst, können wir das Stück ja gemeinsam gehen. Das ist bestimmt sicherer so weit außerhalb und vor allem jetzt, wo es dunkel geworden ist", schlage ich dann noch versöhnend vor, während ich stehen bleibe wo ich bin, damit das Mädchen es vielleicht ebenfalls tut.

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Darleen*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Sa 21 Feb - 16:41

Das Mädchen hebt abwehrend ihre Hände und ich verenge misstrauisch meine Augen. Ich mustere sie ganz genau und beobachte zudem die nähere Umgebung. Vielleicht hat sie ja doch Komplizen, die irgendwo in der Nähe lauern. Doch es würde sich nicht lohnen, mich zu überfallen. Ich habe nichts. Sie wollte mich nicht erschrecken? Ich bleibe stehen, immer noch schützend die Arme um meinen Körper gelegt und mustere sie. Das Mädchen stellt sich mit dem Namen Patsy vor und erklärt, dass sie ein wenig Ruhe auf dem Land sucht. „Hi...“ , sage ich vorsichtig und ziemlich unterkühlt. Ob sie die Wahrheit sagt? „Darleen...heiße ich“, ich bin es kaum noch gewohnt, fremden Personen gegenüber zu stehen und tue mich sichtlich schwer auf das Mädchen einzugehen.

„Was ist denn in der Stadt passiert?“ Ich nicke nur leicht, als Patsy meint, dass hier sonst kaum eine Menschenseele zu sehen ist. „Ja, hier ist es...WAR es sehr ruhig.“ , sage ich fast schon trotzig und werfe Patsy einen Blick zu, als wäre sie höchstpersönlich daran Schuld, dass nun meine Ruhe gestört wird. Ich brauche niemanden. Entweder die Menschen verrieten einen irgendwann oder sie verschwanden. Beides brach einem nur das Herz. Alleine ist es einfacher. Vielleicht. Auch ich bemerke nun die beiden Personen, die Frau und den Mann von der Farm. Ich wende mein Gesicht schnell ab und drehe mich von ihnen weg. Vielleicht, weil ich glaube, dass sie dadurch weniger Notiz von mir nehmen. Tatsächlich zögern sie nur kurz und gehen dann weiter. Glück gehabt.

Wir können gemeinsam zur Farm gehen? Ich nicke den beiden zu, die langsam aus unserem Blickfeld verschwinden. „Die wohnen jetzt auch da, glaube ich. Sie werden uns nicht dort haben wollen.“ Ich überlege kurz ob wir gemeinsam in die Scheune schleichen sollen und ich meinen Schlafplatz mit ihr teilen sollte. Nein, so etwas taten nur äußerst dumme Menschen. Sie würde mich verraten und mir das letzte rauben, was ich besitze, während ich schlafe. So läuft es immer! Ich schüttele also den Kopf. „Geh wieder in die Stadt. Hier ist kein guter Ort für dich.“ Ich schaue sie distanziert an.
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Patsy*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   So 22 Feb - 15:58

Die Angst hat sich nun in Misstrauen gewandelt und in..ja...Abwehr. Als wäre ich in ein Gebiet eingedrungen, das abgesteckt ist und jemandem gehört. Oder zumindest glaubt dieser Jemand - bei dem es sich momentan um das Mädchen, das sich als Darleen vorstellt handelt - das. Sie will wissen, was in der Stadt geschehen ist, was mich sehr verwundert, da ich bestimmt nicht die Einzige bin, die nach den Angriffen auf der Suche nach einem ruhigen Ort ist und zudem bin ich fest davon ausgegangen, das kaum einer nicht weiß, wie viel zerstört worden ist und dass einige Tribes herbe Rückschläge haben hinnehmen müssen. Vielleicht ist Darleen aber auch einfach noch nicht so lange in der Nähe, um davon zu wissen, hat die Farm als guten Platz, um eine Weile da leben zu können vorgefunden und möchte sich diesen nun nicht so schnell wieder streitig machen lassen.
Ich zucke mit den Schultern.
"Das weiß keiner so genau. Nur wurden in einer Nacht vor ein paar Tagen plötzlich viele Gebäude der Stadt von Unbekannten mit Feuer attackiert und einiges zerstört. Bei den Technos hat es unter anderem das Hauptquartier und die Generatoren getroffen, weshalb es nun kein fließend Wasser oder Strom mehr gibt. Ganz wie nach dem Virus. Niemand weiß genau, wer dahintersteckt", erzählte ich die wichtigsten Punkte, bis Darleen meint, es wäre hier sehr ruhig gewesen, was mein Gefühl davon, dass sie ihre neue Errungenschaft einer Unterkunft oder sowas so verteidigen möchte. Dann fügt sie noch hinzu, die beiden, die mit dem Schubkarren an uns vorbei gekommen seien, wohnten ebenfalls dort.
"Und weiter? Hör zu, es wir hier immer noch ruhig bleiben, ich hab keine Absicht, Lärm zu machen. Und die beiden von eben gehören glaube ich zu den Soukies. Das ist ein großer Tribe aus der Stadt, der sich vorwiegend auf Handel spezialisiert hat und dem die meisten Stände auf dem Marktplatz in Auckland gehören. Sie sind immer freundlich und hilfsbereit. Darum sollte man sich also keine Sorgen machen müssen. Ich habe keine Ahnung, wie lange du schon hier draußen bist, aber da den Leuten des Tribes auch viele Gebäude gehören, kann es sein, dass sie die Farm bereits früher für sich beansprucht haben und durch die Geschehnisse in der Stadt nur mehr hier her zurückgetrieben worden sind."
Während ich das ausspreche, denke ich nach. Die Gesichter der Fremden habe ich immerhin nicht richtig erkannt, aber von den Silhouetten her kamen sie mir bekannt vor. Dass ich zurück in die Stadt gekommen bin, ist zwar auch noch nicht soo lange her, aber ich habe einige Zeit auf dem Markt verbracht und bis auf meine Gedächtnislücke kann ich mir Gesichter und Menschen gut merken.
Als Darleen zuletzt mein, mich wieder in die Stadt schicken zu müssen, wie irgendein kleines Kind oder so, ist meine Geduld kurz zu Ende.
"Weißt du, ich habe weit mehr erlebt als du denkst und kann sehr wohl selbst entscheiden, wo ein guter Ort für mich ist und wo nicht. Ich habe genauso ein Recht, ein wenig Abstand auf der Farm zu finden wie du auch und die Gebäude sind auch bestimmt nicht so klein, als dass man sich nicht aus dem Weg gehen könnte, wenn man das denn möchte. Um ehrlich zu sein, bin ich aber nun auch echt müde und würde gerne ankommen, ehe sich tatsächlich jemand, der von dem Bauernhof eher wegbleiben sollte, herverirrt", kontere ich und laufe dann einfach an ihr vorbei weiter des Weges. Ein gesundes Misstrauen ist immer gut, aber ich mag keine Menschen, die gleich alles bloß für sich beanspruchen und jedem, dem sie begegnen irgendetwas anheften und vorschreiben wollen. Wenn man wirklich keinem begegnen möchte, sollte man sich nicht nachts mitten auf irgendwelchen Wegen herumtreiben...

tbc: Felder

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Darleen*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   So 22 Feb - 20:35

Ich schaue Patsy an, während sie mir davon berichtet, was in der Stadt vorgefallen ist. Meine Miene verrät nichts weiter als Misstrauen. Doch immerhin höre ich ihr zu und bleibe die ganze Zeit über stehen. Es gab also Angriffe, die von Unbekannten ausgeführt wurden. Ich weiß nicht, ob das Mädchen die Wahrheit erzählt, doch selbst wenn dem so ist, überrascht mich ihre Story nicht. Jeder gegen jeden, Power und Chaos. Wie immer. „Den Technos geschieht es recht.“, sage ich leise. „Sie tun schlimme Dinge.“ Ich habe von diesen Experimenten zwar nur von einem Freund gehört, aber ich habe auch gesehen, wie sie früher Kinder auf Wagen luden und abtransportierten. Nun erzählt Patsy, dass die beiden Personen von eben zu einem Tribe namens Soukies gehören und keine bösen Absichten haben. „Du meinst, sie hätten nichts dagegen, wenn wir dort wohnen?“, frage ich zweifelnd.

Sie könnten schon viel früher das Gebäude für sich beansprucht haben? „Das glaube ich nicht. Sie haben sich dort einfach breit gemacht, ohne irgendein Recht. Ich war zuerst hier.“, sage ich etwas trotzig, merke aber selber, dass es kindisch klingt. Meine Stimmung scheint wieder auf Abwehr umzuschwenken und auch Patsy wird etwas ungehaltener, wegen meines nicht ganz uneigennützigen Rats wieder in die Stadt zu gehen. Sie hat genauso das Recht auf der Farm zu sein wie ich. Mit diesen Worten geht sie an mir vorbei auf die Gebäude der Farm zu. Ich schnaube kurz wütend. „Ja! Geh nur, ich brauche sowieso niemanden!“, rufe ich ihr aufgebracht nach.

Wütend stapfe ich zurück zu meinem Versteck hinter einem üppigen Busch und scharre unschlüssig mit den Füßen in der Erde herum. Es wird immer kälter, ich friere und habe Hunger. Irgendwie ist diese Patsy...nett gewesen. Die Dunkelheit scheint mich plötzlich erdrücken zu wollen und die Stille engt mich nur noch mehr ein. Ich bekomme Panik und schnappe mir schnell meine löchrige Tasche mit dem zerfledderten Medizinbuch darin und meinen Apfel und renne ohne weiter nachzudenken hinter Patsy her. „Warte!“, rufe ich und bin völlig außer Atem, als ihr Schatten langsam wieder vor mir auftaucht. „Warte..“, japse ich wieder, nun etwas leiser. „Es...es tut mir leid. Darf ich noch mit?“

tbc: Felder

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mo 2 März - 20:39

cf: Waldweg

Ich lasse mir Zeit und spaziere summend vor mich hin, als ich auch schon den Feldweg erreich, der mich zum Bauernhof bringt.
Mittlerweile wird die Sonne von einigen Wolken bedeckt und ich krame meine Strickjacke aus meinem Rucksack.
Doch je näher ich dem Bauernhof komme, desto mehr habe ich das Gefühl nicht alleine zu sein.
Daher werde ich nun vorsichtiger und gehe langsam. Ich versuche mich zu konzentrieren und herauszuhören, wer dort ist und wo genau.
Es klingt wie zwei Mädchen, doch es könnten auch noch mehr Leute dort sein.
Jeder Faser meines Körpers spannt sich an und ich greife mir daher einen Pfeil aus dem Köcher und lege ihn abschussbereit in den Bogen.
Zaghaft trete ich an das Gebäude heran und taste mich Schritt für Schritt näher heran, schaue in die Fenster und gehe dann leise schleichend durch die Tür.

tbc: Bauernhof der Familie Young

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Elyas*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Fr 12 Jun - 10:56

cf: Wald - Waldweg

Noch immer hallen mir die komischen Worten, die der Fremde mir hinterher gerufen hat, im Ohr. *Wenn ich nur wüsste
was sie zu bedeuten haben. Auf jeden Fall klangen sie nicht unfreundlich. Aber nicht mal die Sprache kommt mir bekannt
vor. Vielleicht ist eine skandinavische Sprache, der Typ scheint ja eine Art Wikingervorliebe zu haben. Alles in allem ein
seltsamer Typ. Zuerst überfällt er mich, dann hilft er mir ohne es zu müssen und zum Schluss verabschiedet sich so kryptisch.*

mit den Gedanken gehe ich immer weiter. Mir geht es dank der Kräuter wirklich wesentlich besser. Sonst brauche ich immer
eine ganze Weile bis ich wieder so fit bin wie jetzt. Dennoch sollte ich mich fürs erste nicht all zu sehr überanstrengen und
mir einen Schlafplatz suchen.

Nach einigen Minuten komme ich wieder an eine Weggabelung und stehe vor dem altbewährten Problem welchen der Pfade
ich jetzt nehmen sollte. Aus der einen Richtung kommt die kühle und salzhaltige Meeresluft und aus der anderen nichts, nur
wenn man inne hält kann man vielleicht den Lärm der Stadt vernehmen. Als ich meinen Blick weiter schweifen lasse fällt mir
noch etwas auf, ein Lagerfeuer. Sicher sind dort auch Menschen, nur weiß nach dem letzten Schock nicht ob ich bereit dafür
bin auf neue Fremde zu stoßen. Bei genauerer Betrachtung im Mondlicht sieht es aus der Ferne aus wie ein Bauernhof,
jedenfalls kann ich schematisch ein Haus, eine Scheune und so etwas wie ein Feld ausmachen. Mit Sicherheit lebt dort mehr
als eine Person, vielleicht sogar ein kleiner Tribe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand hier draußen alleine lebt. Wie
der Fremde sagte, es ist allein ziemlich gefährlich. Im Moment bin ich jedoch allein und so stehe ich vor der Entscheidung
den Mut zusammen zu nehmen und auf das Feuer zu zugehen oder weiter zu ziehen. Ein anderer Punkt den ich in meine
Überlegungen mit einbeziehe ist, dass ich schon ziemlich müde bin und keine langen Fußmärsche mehr durchhalte.

Ein paar Minuten lang erwäge ich alle Eventualitäten bis ich mich dazu entscheide mir in der Nähe zu rasten. Das Risiko,
dass die Bewohner keine Gäste wünschen und vielleicht sogar aggressiv reagieren, wenn ich auftauche ist mir zu groß.
Morgen werde ich vorsichtig erkunden was dort vor sich geht und mich vielleicht vorstellen oder weiter ziehen. Also ziehe
ich mich in der Nähe unter einem großen Baum, der von Büschen und Gestrüpp umgeben, ist zurück. Um nicht zu frieren
ziehe ich meine Jacke richtig zu, setze mich auf meine Tasche und ziehe die Beine nah an mich heran, als ich an dem
Baum lehne. Ein Feuer wäre zwar schön wärmend, aber das Risiko entdeckt zu werden möchte ich nicht eingehen. So
schlafe ich zusammengekauert kurz darauf ein.

-


Dimont: Kaze*, Nicolas*, Elyas*, Marvin*, Godric* und Harry*
Nachrichten bitte nur hier hin senden, danke.
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Patsy*
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Fr 12 Jun - 12:45

cf: Felder

Darleen bitte mich darum, dass ich auf mich aufpasse und ich bin ihr dankbar für ihre Sorgen. In ihr habe ich trotz gewissem Abstand in der kurzen Zeit jemanden gefunden, zu dem sich eine richtige Freundschaft entwickeln könnte, wenn wir daran arbeiten.
Auf dem Feldweg sieht es wieder so aus wie bei meiner Ankunft. Ich habe den Weg bereits einmal geschafft und mir ist in der Stadt nichts geschehen, da hoffe ich, dass ich es erneut in die Mall schaffe, ohne überfallen oder mit den Mitgliedern eines fremden Tribes konfrontiert zu werden, die auf Ärger aus sind. Leid und Wut können einen Menschen ziemlich stark verändern und in der Stadt sinnen einige auf Rache für das, was die Unbekannten ihnen genommen haben. Ich persönlich hoffe, die anderen sind mir nicht ganz so böse, weil ich ein paar Tage nicht da gewesen bin, statt ihnen zur Seite zu stehen bei den Aufräumarbeiten.
In meinem Kopf läuft ein Lied, das ich mit Paul früher immer gesungen habe, während es sonst sehr still auf dem Weg ist. Hier und da knistern Blätter im Wind, irgendwo ruft ein Käuzchen, aber sonst fühle ich mich unbeobachtet und alleine. Ich frage mich was wäre, wenn mein Bruder plötzlich aus dem Wald treten und vor mir stehen würde. Stelle mir vor, wie er nun, wo ein paar Jahre seit er nach dem Streit mit Lex verschwunden ist, aussehen würde, ob er sich sehr verändert hätte und was er wohl erlebt haben mochte. Ist er wie ich Opfer eines anderen Tribes geworden, vor dem er nicht hat fliehen können, weil er durch seine Taubheit eine Schwäche hatte, die ihm verweigerte, dass verdächtige Geräusche ihn warnen könnten? Womöglich ist er auch von Leute gefangen genommen worden, die ihn als Sklave verkauft haben oder vollkommen anders: Er ist Anführer eines eigenen Tribes geworden und sein Charakter hat sich völlig gewandelt. Diese Gedanken mache ich mir oft und ich wünschte, es hätte irgendwann mal ein Lebenszeichen von ihm gegeben, irgendeine Kleinigkeit, die mir verraten hätte, dass mein Bruder da draußen noch da ist und an mich denkt wie ich an ihn. Falls er überhaupt noch denken kann. Denn so schlimm es sich auch anfühlt, manchmal bin ich sehr davon überzeugt, dass Paul umgekommen ist. Und ich denke dann, dass es gar nicht die schlechteste Option wäre. Auf jeden Fall besser, als sein restliches Dasein lang gequält zu werden, eingesperrt zu sein und nie zu wissen, ob es jemals besser werden wird, ob man entkommen könnte. Dann war da noch die Sache mit der Kommunikation. Paul konnte von den Lippen anderer lesen, somit auf eine gewisse Weise innerlich hören, was sie sagten. Merkten die Leute hingegen erst mal, dass er sie nicht wirklich hörte, weil er kaum redete, da er es nicht mochte, sich selbst nicht hören zu können, wurden einige richtig komisch, behandelten ihn wie einen Aussetzigen und...minderwertiger, weil er mehr auf Hilfe angewiesen war als andere. Dabei traf das bloß in wenigen Lebenslagen zu doch...Ich gebe mir Mühe damit, nicht zu weinen. Das würde nichts bringen und lieber projiziere ich das Bild von ihm in meinen Kopf, in dem er zusammen mit unserer großen Schwester und unseren Eltern an einem Ort ist, wo es allen wieder gut geht. An einem Platz, wo es keinen Virus gibt, kein Chaos und keine Menschen, die intolerant mit einem umgehen und sich für etwas Besseres halten.
Langsam komme ich der Stadt immer näher, die ersten Schemen der Häuser sind schon zu erkennen. Die Stadt sieht dunkel wieder so gespenstisch aus wie früher nach dem Virus. Als ob sie ausgestorben wäre, kein Mensch in den Häusern leben würde. Nicht mal Rauch kommt aus den Schornsteinen....Alles sieht absolut leer aus. Und ich gehe weiter, ungewiss dessen, was mich in der Mall erwarten wird.

tbc: Straßen der Stadt

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mi 24 Jun - 10:20

...

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Zuletzt von Darleen* am Mi 24 Jun - 20:19 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mi 24 Jun - 18:50

Alles ist schwarz um mich herum. Hin und wieder taucht ein Augenpaar auf. Es ist ein kühles Blau das mich durchdringt,
doch irgendwie zieht es mich an. Ein Weg vor mir taucht auf leitet mich in die Richtung aus der die Augen zu sein scheinen.
Doch ehe ich sie erreiche schließen sie sich und verschwinden. So wie auch der Weg auf dem ich gewandelt bin.
Schlussendlich stehe ich immer wieder im dunklen Nichts. Beim gefühlten zwanzigsten Mal bin ich am Ende mit meinen
Nerven und stoße einen verzweifelten und geschwächten Schrei von mir, der auf Grund meiner Erschöpfung wohl eher
einem Wimmern gleicht. Vollkommen am Ende sacke ich auf meine Knie. Ich friere und mein Körper beginnt zu zittern.
Die eigentlich warme salzige Tränenflüssigkeit beginnt eisige Spuren auf meinen Wangen zu hinterlassen. Plötzlich höre
Rascheln und Schritte, dass aus der Ferne zu hallen scheint. Es wird lauter, so laut, dass es in meinen Ohren beginnt zu
dröhnen. Plötzlich wird es hell. Das Licht gleitet über meine Haut und wärmt mich.

Im nächsten Moment sitze ich an einen Baum gelehnt. Ich bin etwas irritiert. Bis ich merke, dass der Albtraum ein Ende
hat. Die Sonne scheint bereits und ein paar vereinzelte Wölkchen ziehen über den Himmel. In meiner Nähe höre ich das
Gras rascheln. Vermutlich ist es nur ein Tier. Trotzdem ziehe ich es vor im Schutz des Baumes und der Büsche um mich
herum zu bleiben. Mein Rücken schmerzt etwas. Es war eindeutig nicht meine beste Idee hier zu schlafen aber immerhin
blieb ich bis jetzt unentdeckt. Ich gähne kurz, halte mir aber dabei die Hand vor den Mund. Anschließend greife ich
in meine Tasche und hole einen Apfel hervor. Der letzte den ich bei mir habe. Kurz putze ich ihn mit dem Ärmel meines
kaputten Hemds ab, bevor ich hinein beiße. Das Rascheln wird deutlicher, doch davon lasse ich mich nicht irritieren.
Außerdem ist mein Hunger dafür viel zu groß also ich meinen Apfel vollständig auf, so dass nur noch Stiel und Kerngehäuse
übrig sind. Als ich fertig bin lehne ich mich wieder zurück und versuche zu entspannen. Aktuell weiß ich noch nicht ganz
was ich als nächstes machen soll. *In der Stadt hab ich bisher keinen Ort für mich gefunden. Vielleicht sollte ich erst mal
den Bauernhof unter die Lupe nehmen.*
Doch ehe ich mir weitere Gedanken machen kann wird das kommen die Geräusche
immer näher.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Mi 24 Jun - 20:59

cf: Felder

Sehr langsam und vorsichtig bahne ich mir meinen Weg durch das Unterholz, setze einen Fuß vor den nächsten auf dem unebenen Waldboden. Den Knüppel halte ich mit beiden Händen fest umschlossen. Dennoch knackt und raschelt es mit jedem meiner Schritte. In der Stille des Waldes klingen die Geräusche beinahe ohrenbetäubend. Mein Herz schlägt heftig gegen meine Brust und in meinem Nacken kribbelt es. Ich habe das Gefühl, als würde mich jeden Moment jemand von hinten packen. Ich bleibe stehen und drehe mich schnell um, nichts. Ich schlucke. Was für eine blöde Idee! Dreh um! Geh zum Haus zurück! Ich hole einmal tief Luft und ignoriere diese innere Stimme. Gehe langsam weiter. Wieder vernehme ich dieses Wimmern und ich bekomme eine Gänsehaut. Es klingt nach einem...Menschen? Dieser Umstand beunruhigt mich gleich viel mehr. Aber ich werde jetzt nicht umdrehen. Was, wenn dieser jemand Hilfe benötigt? Ein kleines Kind vielleicht? Und was, wenn es Technos sind? Rebellen, die mich mit ihren Tricks anlocken wollen? Meine Augen wandern wachsam über die Umgebung. Ich erkenne den kleinen Feldweg, doch dort treibt sich momentan niemand herum. Ich bin allein und könnte mich im Notfall noch nicht einmal wehren.

Dennoch gehe ich immer weiter, bleibe ab und an stehen und lausche. Doch jetzt kann ich das Geräusch nicht mehr vernehmen. Die Sichtverhältnisse hier sind nicht die besten, es ist dämmrig und die Sonnenstrahlen schaffen es kaum das dichte Blätterdach zu durchdringen. Ich kämpfe mich durch hohes Gestrüpp, biege die Zweige zur Seite um besser voranzukommen. Was tue ich hier?! „Ist...ist da jemand?“, meine Stimme ist kaum mehr als ein Wispern, ängstlich, krächzend. Ich lasse das Gestrüpp hinter mir und keuche schließlich erschrocken auf, bleibe wie angewurzelt stehen, als ich nur wenige Meter vor mir eine Gestalt erkenne. Diese sitzt auf dem Boden, lehnt mit dem Rücken an einem Baum. Es ist ein älterer Junge. Und er sieht ziemlich kräftig aus. Sein Hemd ist ebenso zerschlissen wie meins. Nichts deutet darauf hin, dass er einem Tribe angehört. Es würde mich nicht wundern, wenn er meinen schnellen Herzschlag nun hören könnte. Mein Herz scheint mir fast aus der Brust springen zu wollen.

Meine Augen sind vor Angst geweitet, doch ich versuche ruhig zu bleiben. „Wer bist du?“, frage ich leise. Dabei hatte ich eigentlich beherrschter klingen wollen. Soviel zum Thema Mut. „Ist alles okay? Ich habe ein Geräusch gehört...es klang so als ob jemand Schmerzen hätte...“, beginne ich etwas stockend. „Da wollte ich nachsehen.“ Gehetzt blicke ich mich um. Doch er scheint alleine zu sein. Ob er sich vielleicht verletzt hat und deshalb rasten muss? Oder er hat mich angelockt, um mir etwas anzutun! „Wenn du mir zu nahe kommst schreie ich. Ich bin nicht allein.“ Als ob ihn das jetzt abschrecken würde. Du gibst ein ganz schön klägliches Bild ab, Darleen.

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BeitragThema: Re: Feldweg hinter Sektor 4   Do 25 Jun - 18:35

Gerade habe ich meine Augen geschlossen und überlegt wie es denn jetzt nun weiter geht, da höre ich eine weibliche
Stimme in meiner Nähe. Sie erkundigt sich ob hier jemand ist. Da ich mir nicht sicher sein kann was mich erwartet
schweige ich lieber. Aufmerksam beobachte ich die Umgebung. Durch das dichte Astwerk der Büsche kann ich jedoch
nicht wirklich etwas erkennen, aber mein Gegenüber zum Glück sicher auch nicht. Still verharre ich und hoffe nicht
wieder so überrascht zu werden wie gestern Abend im Wald. Nur weil ich eine junge Frauenstimme höre heißt es ja
nicht das sie schwach ist oder gar allein. Es könnte ja auch eine Falle sein um unbedachte Menschen anzulocken.
Vorsichtig nehme ich meine Tasche und beginne mein altes Hemd, das dank dem Fremden nun maximal noch zum
Putzlappen taugt zurück in die Tasche. Dummerweise klappert der Metallverschluss hörbar. Einen Moment lang halte
ich die Luft an, doch es passiert nichts. Auch die Stimme meldet sich nicht mehr. Erleichtert lehne ich mich wieder zurück.

Doch anscheinend habe ich mich zu früh gefreut, denn ehe ich mich versehe steht ein sie vor mir. Sie ist tatsächlich
jung, vielleicht so fünfzehn - sechzehn Jahre alt denke ich mir. Sie fragt mich ziemlich leise wer ich bin. Erleichtert
atme ich auch, sie scheint ebenso verunsichert wie ich es bis eben war. Vermutlich hat sie mich vorhin doch gehört
und wollte nun auf Nummer sicher gehen. "Elyas." meine ich kurz und freundlich bevor sie mich fragt ob alles ok ist.
"Ja ich habe zum Glück nur schlecht geträumt..." antworte ich ihr wahrheitsgemäß. Sie wirkt noch immer sehr nervös,
aber wer weiß was für schlechte Erfahrungen sie bisher in ihrem jungen Leben gemacht hat. Eigentlich war ich gerade
im Begriff langsam aufzustehen, als sie ziemlich resolut meint, dass ich ihr nicht zu nahe kommen soll, sonst würde sie
schreien. Ziemlich verblüfft sehe ich sie an und rutsche mit meinem Hintern wieder auf den Boden zurück. Ich lächle
kurz während ich zu ihr hoch sehe und antworte. "Keine Sorge ich habe hier nur übernachtet. Ich wusste nicht wohin...
ich mache dir oder euch keinen Stress..."

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Feldweg hinter Sektor 4
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