The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Globetrotters

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Amber*
Mall Rat


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 28 Nov - 18:50

Ich höre Jay aufmerksam zu und nicke. Vermutlich hat er recht.
Bray jr.'s Anblick ist für mich ganz schwer zu ertragen und ich krame nervös den Beipackzettel
aus der Verpackung.
Jay prüft Calebs Stirn und ich bin erleichtert zu hören, dass er sich normal
warm anfühlt, auch wenn ich heute morgen bei Bray jr. das Selbe dachte.
Ich mache mir Vorwürfe mit meinen eigenen Problemen so beschäftigt gewesen
zu sein, dass ich nicht einmal bemerkt habe, dass eines meiner Kinder kränkelt
und vielleicht sogar ernsthaft krank war.
Ich überfliege hektisch den Beipackzettel auf der Suche nach der Dosierung.
"Okay....nicht länger als 3 Tage und 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht
als Einzel-Dosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamt-Dosis."

lese ich vor. "...1 Zäpfchen alle 8h..." mein Blick sucht Trudys, bevor ich
beginne ihn auszuziehen. Meine Gesicht ist blass und ich fühle die Angst ihm
nicht helfen zu können. Seine Haut fühlt sich heiß und nass an.
Ich sehne mich nach einem richtigen Kinderarzt
und zu wissen, dass dieser Gedanke utopisch war ließ mich in Gedanken
den Teufel an die Wand malen.
Momentan denkt keiner von uns mehr daran Bray darüber zu informieren.
Die Besorgnis ist unser aller Gesichter geschrieben, besonders in meines.
"... ich hab nicht gemerkt, dass er so krank ist! Heute morgen hat er noch
ganz normal gespielt"
flüstere ich resigniert.
Jay hält es für eine gute Idee, die Wadenwickel gleich zu machen und ich
stimme ihm zu.
Ich stehe auf und stelle mich kurz neben Jay, um ebenfalls einen Blick auf Caleb zu richten.
Er schläft seelenruhig in seinem Bett und dann suche ich nach Tücher die wir nass machen können,
um sie um seine Beinchen zu legen.
Unbewusst lege ich meine Hände wenige Sekunden über mein blasses Gesicht  mit den tiefen
Augenringen und streiche fest über meine Augen. Eine Gestik aus Sorge und Unsicherheit.
"K-Kannst du, die hier bitte nass machen?" ich halte Jay die Tücher hin, blicke ihn länger an
als sonst, breche aber unsicher den Blickkontakt wieder ab und setze mich erneut ans Bett zu Bray jr.
"Hey, mein kleiner Goldschatz... Ich bin bei dir!" wispere ich mit zittriger Stimme
und fühle auf seine Stirn, doch er regiert weder auf meine Stimme, noch auf meine Berührung.
Panik kriecht in mir hoch.
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 11:44

Amber ist völlig hilflos und hat kaum Kraft sich auf den Beinen zu halten, so sorgt sie sich um ihren Sohn.
Ich kann dies absolut nachvollziehen, aber habe auch furchtbare Angst, dass sie nun auch noch umkippt oder schlimmeres.
Daher lege ihr aufmunternd und schützend meinen Arm auf die Schulter, als sie sich daran macht, den kleinen Mann umzuziehen.
Sie bittet Jay darum, die Wickel zu befeuchten.
Nicht kalt, sondern lauwarm.
Und nicht trifend nass, nur feucht.
Ansonsten würde es alles nur noch schlimmer machen, da das zu viel für seinen kleinen Kreislauf wäre
erkläre ich Jay, damit er weiß was genau er tun soll.
Immerhin hat er noch nicht wirklich viel Erfahrung mit Kindern bzw. nicht mit seinen eigenen.
Dann wende ich mich wieder Amber zu, es ist meistens so, dass das von jetzt auf gleich kommt bei den Kleinen und wir können nur hoffe, dass sich Caleb nicht angesteckt hat.
Wäre es nicht vielleicht besser, wenn Jay mit ihm woanders hinnehmen würde?
Nur erstmal so lange, bis es Bray Jr. besser geht?
frage ich meine beste Freundin ganz behutsam.
Ich möchte nicht, dass sie denkt, jemand will ihr den Kleinen wegnehmen oder ähnliches.
Aber ich kann auch nicht dafür garantieren, dass er sich nicht bei Bray Jr. ansteckt.
Dafür ist er einfach noch zu klein, sein Immunsystem ist schwach und damit angreifbar.
Jay, mir fällt gerade ein, dass du ja Patsy und Jordan helfen wolltest.
Dort könntest du Caleb ja mit hinnehmen.
Die beiden würden dir sicher auch helfen mit dem Kleinen.
Babys haben noch kein besonders gutes Immunsystem, daher weiß ich nicht, ob er sich sonst nicht doch noch ansteckt
erkläre ich vorsichtig meinen Gedankengang und hoffe, dass Amber mir gleich nicht umkippt vor lauter Entsetzen oder mir eine wütende Standpauke hält.
Ich wasche mir ordentlich die Hände und mache mich dann daran, dem Kleinen das Zäpfchen zu verabreichen.
Jay ist mittlerweile mit den Wadenwickeln fertig und gibt sie uns.
Diese platziere ich vorsichtig um seine kleinen Waden und Handgelenke.
Außerdem lege ich eins auf seine Stirn, denn sein Gesicht ist furchtbar blass und schwitzig, er fiebert immer mehr.
Ich muss mir ein sorgenvolles Gesicht verkneifen, denn wenn sie mir anmerken, dass ich mir auch Sorgen mache, befürchte ich, dass das die Sache nur noch mehr verschlimmert.
Jemand muss einen kühlen Kopf behalten und die rettende Hand für die jungen Eltern sein.
Die Kleidung, die Amber ihm gerade frisch angezogen hat, ist schon wieder fast durchgeschwitzt, daher wickel ich seinen Oberkörper in eine Decke.
Wir wollen das seine Temperatur sinkt, aber wir wollen seinem Körper nicht auskühlen, daher habe ich ihm diese leichte Decke umgewickelt.
Ich schaue Amber an, die mich dankbar zurück anschaut, ich nehme ihre Hand und drücke sie einmal kurz, um ihr zu zeigen, dass ich für sie da bin.
Dann lasse ich ihre Hand wieder los und lächel sie an, es wird ihm hoffentlich bald besser gehen.
Nun heißt es aber erstmal abwarten
sage ich dann an beide gerichtet.
Ich frage mich, wie es meiner Tochter geht, ich vermisse sie gerade sehr.
Auch wenn ich froh bin, dass sie nun nicht hier ist und sie vermutlich auch noch ansteckt.

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 13:15

Ich kann nicht aufhören meinen tapferen, kleinen Mann anzusehen.
Eigentlich will ich ihn gerne in meinen Armen halten, aber da er so
nassgeschwitzt ist fürchte ich, dass es durch die Wärme, die ich an ihn
abgebe nicht besser macht.
Ich höre genau zu, wie Trudy Jay erklärt, wie er die Wadenwickel vorbereiten
soll, um den kindlichen Kreislauf nicht zu schaden. Auch Jay hört aufmerksam zu.
Ich sehe ihm an, dass es ihm auf keinen Fall egal ist, was mit meinem 1. Sohn
passiert. Im Gegenteil ich spüre die Traurigkeit und die Sorge in seinen Augen
und die Sorge, dass es auch noch Caleb treffen könnte.
Schwer erträglich ist es für mich ihn selbst so hilflos zu sehen. Lass es mir
aber auch nicht anmerken. Mir wird bewusst, wie lange ich nicht darauf geachtet
habe, wie es Jay eigentlich geht. Und das mit seinem Bruder kam zu all den Sorgen
noch hinzu.
Als Trudy erwähnt, dass Jay unseren gemeinsamen Sohn mitnehmen soll
zieht sich mein Magen zusammen. Auf keinen Fall will ich, dass Caleb mitgenommen
wird, aber Trudy hat Recht. Die Gefahr, dass er sich ansteckt ist zu groß.
Man kann erkennen, das mir das nicht gefällt und die Antwort, die ich nun gebe
fallen mir schwer auszusprechen.
"Trudy hat Recht... Caleb darf sich nicht anstecken."
Obwohl es nur Einbildung ist, habe ich das Gefühl sobald Jay mit unsrem kleinen Engel
geht, ihn zu verlieren und somit Jay weiter von mir fernzutreiben. Mir gefällt nicht,
was mein Kopf mir gerade vormacht und ich sehne mich für einen Moment nach Jay's Nähe
und nach seiner Stimme, die mir sagt "Es wird alles wieder gut Amber!"
Trudy bittet Jay Patsy und Jordan zu helfen, während ich mit Bray Jr. hier bleiben soll.
Noch immer gefällt mir der Gedanke nicht, Caleb Jay mitzugeben, aber ich versuche
nicht zu widersprechen und sehe ihn still an, bevor mir das Treffen nochmals in den Sinn
kommt.
"Jay?" ich sehe ihn an, während ich Bray Jr. den Trudy
vorsichtig nun in eine Decke gewickelt hat sanft an meine Seite lege.
"Kannst du bitte das Treffen heute Nachmittag über die Durchsage
ankündigen und alle bitten zu kommen. Auch die, die noch nicht zu uns gehören,
aber hier in der Mall leben. Ich-Ich habe ein paar Worte zu sagen und ich denke,
wir sollten das Treffen bald abhalten!"

Ich lege mich nun neben meinen Sohn und streichle ihm besorgt über seine Wange
Hoffentlich lässt das Fieber bald nach.




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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 13:26

Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Amber stimmt mir zu, dass es besser wäre, wenn Jay Caleb mitnimmt.
Zumindest für ein paar Stunden.
Außerdem hält sie daran fest, dass Treffen durchzuziehen.
Entgeistert schaue ich sie an und brauche einen Augenblick um das zu begreifen, was sie gerade gesagt hat.
Bist du dir sicher, dass du das machen willst? frage ich sie eindringlich.
Ich will nicht, dass sie sich zu viel zumutet und dann noch zusätzlich gestreßt ist, durch die Angst um Bray Jr.
Gespannt warte ich darauf, was Jay wohl sagen wird.
Ich sehe ihm an, dass es ihm ähnlich geht wie mir und er angst um Amber hat.
Was mehr als nur verstänlich ist.
Erst die ganze Sache mit Bray, nun die Angst um Bray Jr. und dann auch noch die Befürchtung, das Caleb sich auch noch ansteckt.
Zusätzlich auch noch die Sorge um den Tribe und das Lex plant sie zu Stürtzen.
Trotzdem denke ich, dass es vielleicht besser wäre, dieses Treffen erst mal auf morgen früh zu verschieben, aber ich bezweifle, dass sie das verschieben wird.
Sie legt sich neben ihrem Sohn, um nicht noch mehr Wärme an ihn anzugeben.
Aber trotzdem spürt er so ihre Nähe.
Vorsichtig streichel ich ihm über den Arm und merke, wie heiß er mittlerweile ist.
Amber, ich würde gerne nach meiner Tochter schauen, wäre das okay für dich?
Ich komme so bald es geht wieder
erkläre ich meiner Freundin und hoffe, sie versteht es.
Obwohl ich es nicht bezweifle, immerhin weiß sie am Besten, wie es ist sein Kind zu vermissen.
Vielleicht könntest du auch ein Augenblick schlafen oder wenigstens etwas Essen sage ich und deute auf den Teller, den sie immer noch nicht angerührt hat.

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 13:50

Die beiden Frauen bitten mich die Wadenwickel für
den kleinen Bray zu machen. Ich höre Trudys Schilderung
aufmerksam zu und versuche alles zu beachten.
Mit den Wadenwickeln und einer Schüssel mit warmen,
frischem Wasser komme ich zurück ins Zimmer. So brauchen
die beiden Bray nicht alleine zu lassen, falls sie nochmal ein paar
Wadenwickel brauchen sollten. Amber ist die Angst um Bray ganz
deutlich anzusehen und auch der Blick in dem Spiegel im Badezimmer
hat mir gezeigt, dass ich selbst nicht besser aussehe. Die beiden Diskutieren
gerade ob es nicht besser wäre, wenn ich Caleb mitnehme, dass die Gefahr,
dass er sich ansteckt verringert wird. Gerne würde ich hier bei Amber bleiben,
um sie zu unterstützen. Aber ich glaube Trudy ist im Moment die größere Stütze
für meine Freundin. Amber stimmt Trudys Vorschlag zu und bittet mich eine Durchsage
zu machen. Das Treffen soll am Nachmittag stattfinden. Ich finde es zwar nicht ideal,
jetzt da Bray krank ist. Aber Amber ist so fest entschlossen und ich will ihr
das Gefühl nicht nehmen, dass ich sie unterstütze. Trudy will kurz nach Braydy
sehen und bittet Amber noch etwas zu essen oder ein wenig zu schlafen.
Ich gehe kurz zum Bett hinüber und drücke Ambers Hand, bevor ich dann
Caleb aus seinem Bettchen nehme. "Dann lass uns mal nach Jordan und
Patsy sehen."
sage ich zu unserem kleinen Sohn, der mich verschlafen anblinzelt.
Ich setze ihm noch ein Mützchen auf und wickle ihn in eine Decke. "Ich mache
dir Durchsage und helfe dann Patsy und Jordan. Dann komme ich und seh nochmal nach
euch."
, sage ich zu Amber und schenke ihr ein kleines Lächeln. Sie soll die Hoffnung
nicht aufgeben. Bray ist genauso ein Kämpfer wie seine Mutter, er wird das schon
schaffen.

tbc: Eingangsbereich

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 14:14

Das Treffen zu verschieben hatte keinen Sinne.
Ich bin nicht die einzige hier, die ihre Probleme hat und ich fürchte, es nur noch
schlimmer zu machen dieses Treffen, welches ich eigentlich schon länger
im Kopf habe ständig weiter zu schieben.
Außerdem hilft es weder mir noch den anderen weiter. Ich muss lernen meine
eigenen Bedürfnisse auch mal zurückzustecken.
Trudy sieht mich entgeistert an. Ich kennen diesen Blick und sie frägt mich,
ob ich das Treffen für richtig halte.
Beherrscht nicke ich. Ich halte es für sinnvoll.
"Trudy, das Treffen müssen wir abhalten, wenn wir nicht wollen, dass
die Technos uns weiter auf der Nase rumtanzen. Wir haben alle zu sprechen..."
... und Lottie könnte in der Zwischenzeit ein Auge auf ihn haben.
"Solange bleibe ich bei ihm hier und versuche was gegen das Fieber zu tun!"

In mir ist die Sorge groß ihn alleine zu lassen, aber ich weiß, dass er bei Lottie
in guten Händen ist und ich verspüre auch eine gewisse Verantwortung gegenüber unserem
Tribe, vor der ich viel zu lange bereits davon gelaufen bin.
"Ich will uns und unseren Kindern zu liebe zeigen, dass wir zusammenhalten müssen.
Nur so sind wir stark... "
erkläre ich mich und weiß selbst, dass es der denkbar ungünstigste
Zeitpunkt dafür ist. Ich rede mir aber ein, es tun zu müssen.
Davon kann man nicht abbringen. Jay nickt kurz und ich bin ihn dankbar, dass
er meinem Vorhaben zustimmt, auch wenn ich erkenne, dass ihm dieser Gedanke nicht
gefällt.
Trudy bittet mich noch nach Brady sehen zu können und ich nicke kurz.
"Ja...,.. ja klar. Ich,.... also wir... wir können nur abwarten, dass das Fieber runter geht, richtig?" ich lächle obwohl es gleich wieder aus meinem Gesicht verschwindet.
"Ich bleibe bei Bray jr." erkläre ich, obwohl es völlig klar war, dass ich nicht ging.
Jay nimmt dann unseren kleinen Engel aus seinem Bettchen und mein blick folgt den beiden mit gewisser Sorgnis, er drückt nochmals meine Hand und unsere Blicke treffen sich wieder.
Für einen Moment fühle ich etwas Ruhe und nicke nur, als er mir erklärt danach wieder zu kommen.

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 14:23

Amber erklärt mir, dass wir dieses Treffen abhalten müssen, allein schon wegen den Technos.
Ich nicke, auch wenn ich nicht sicher bin ob es nicht noch einen Tag warten kann.
Doch ich erwiedere nichts weiter darauf und hoffe einfach nur, das alles gut wird.
Jay nimmt dann Caleb und verabschiedet sich erstmal.
Kurz kommt er nochmal und drückt Amber, die sich dadruch sichtlich etwas entspannt.
Ihr wird die Nähe ihres Freundes helfen, auch wenn sie das im Moment nicht zugeben würde.
Als Jay gegangen ist, fange ich an zu sprechen.
Das ist eine gute Idee mit Lotti, sie wird sich sicher freuen helfen zu können und ist mittlerweile auch reif genug sich um ein krankes Kind zu kümmern.
Und ja, wir können nun nur noch abwarten
sage ich und versuche aufmunternd zu klingen.
Versuch dich bitte etwas auszuruhen, ich kommen bald wieder.
Und wenn etwas ist, sich etwas an seinem Zustand verändert oder so, komm einfach zu mir ins Zimmer
füge ich hinzu und gehe dann hinaus.

tbc: Forever New

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 30 Nov - 23:47

Trudy und Jay verlassen den Raum es kehrt wieder Ruhe hier ein..
Stille... Ich versuche meine verkrampften Muskeln zu entspannen, während Bray jr.
leblos neben mir liegt und ich ihn besorgt beobachte und immer wieder sein Köpfchen
streichle.
In diesem Moment fühle ich mich mehr als alleine, so klein wie eine Maus und so unglaublich
hilflos. Man konnte gegen Vieles vorgehen, aber nicht gegen Infektionen. Ich habe Angst,
dass es wieder ein neuer Virus sein könnte, auch wenn mein Verstand mir sagt, dass
das sehr unwahrscheinlich war.
Mir kullert eine Träne über die Wange, als ich Jay's Stimme im Lautsprecher vernehme und auch
Caleb beteiligte sich. Caleb's muntere Stimme bringt mir wenigstens das Gefühl zurück,
dass er noch gesund war; sehnlich wünschte ich mir auch eine Reaktion von meinem
kranken Sohn neben mir, doch auch dieses Mal reagiert er kaum und sein Atem ist immer noch schnell.
Ich ziehe die Decke über mich und Bray jr. ziehe ihn noch etwas an mich heran und versuche für einen
Moment auch selbst die Augen zu schließen. Vielleicht würde uns beiden etwas Schlaf gut tun und
Bray jr. danach wieder etwas fitter sein.
Ihn anzusehen ist kaum erträglich für mich und während ich meine müden Augen mit den Augenringen
geschlossen halte und sanft immer wieder über sein Köpfchen streichle, merke ich, wie schwer
meine Glieder werden und ich fast einschlafe. Ich bin erschöpft und das nicht erst seit heute morgen.

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 3 Dez - 18:44

cf: Forever New

Als wir an der Zimmertür ankommen, setze ich erstmal Brady ab.
Bray schaut mich zögerlich an und sieht so aus, als ob er am Liebsten wieder gehen würde.
Doch ich halte ihn an der Hand und Brady nimmt die andere Seite.
Für einen Moment habe ich ansgt, das er mir umkippt, doch der Halt von Brady löst etwas aus.
Ich klopfe an, doch niemand sagt etwas.
Wahrscheinlich ist sie eingeschlafen und das halte ich für ein gutes Zeichen sage ich und trete dann in das Zimmer ein.
Sie ist wirklich eingeschlafen, ganz zaghaft an Bray Jr. gekuschelt.
Hinter uns verschließe ich die Tür wieder und es vergeht eine ganze Weile eh sich jemand regt.
Eine Mischung aus Freude und Trauer liegt in Brays Gesicht, als ich mich dann geräuschvoll räuspere.
Amber wacht auf, doch Bray Jr. nicht.
Das ist kein gutes Zeichen denke ich sorgenvoll.

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 5 Dez - 11:34

cf: Eingangsbereich

Ich nehme das Treppenhaus und dann die Ladenstraße im Obergeschoss.
So gelange ich schnellstmöglich zu Amber und dem Kleinen. Ich hoffe die
beiden haben sich etwas erholt und ich hoffe die Medikamente haben
angeschlagen. Doch bereits von Weitem sehe ich, dass Amber nicht
mehr alleine ist. Sowohl Trudy als auch Bray sind bei ihr und Bray jr.
Ein Stich der Eifersucht durchzuckt mich. Hat sie nach ihm rufen lassen,
weil es Bray so schlecht geht und dabei vergessen mich zu informieren?
Oder ist dem Kleinen etwas schreckliches passiert?
Dieser Gedanke verdrängt
die Eifersucht vollkommen und schreckliche Sorge macht sich in mir breit.
Mit klopfendem Herzen betrete ich den Outdoor-Shop und richte meinen
sorgenvollen Blick auf das Bett. Amber scheint geschlafen zu haben. Doch
der kleine rührt sich nicht. Angst schnürt mir die Kehle zu als ich auf Bray jr.
blicke und dann zu Bray. "Geht... geht es Bray schlechter?" frage ich mit
einem dicken Kloß im Hals.

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 5 Dez - 12:34

Im Zimmer ist es ruhig und ich bin tatsächlich eingeschlafen.
Schlaf ist etwas, was ich in den letzten Tagen viel zu wenig hatte
und fast vergessen habe, wie gut es war sich etwas Ruhe zu gönnen.
Doch gerade ist es die Übermüdung, die sich in mir aufgebäumt
und mich letztendlich zum Schlafen gezwungen hat... und von Erholung
kann man dabei nicht sprechen.
Ich bin so fest eingeschlafen, dass ich nicht einmal bemerke, wie Trudy mit
Bray gemeinsam und kurz darauf auch Jay das Zimmer betritt.
Erst als ich Jay's Stimme höre, öffne ich die Augen und mein erster Blick fällt
auf meinen schlafenden Jungen. Immer noch schwitzt er stark und sein Atem
ist viel zu schnell. Meine Muskeln ziehen sich zusammen und erst jetzt blicke ich
in die Richtung, von der die mir so bekannte Stimme kommt. Jay.
Ich blicke ihn an, will ihm gerade ein zartes aber trauriges Lächeln schenken
als ich erst jetzt bemerke, dass außer uns beiden noch Trudy, Bray und Brady
hier im Zimmer stehen. Ich spüre wie mein Herzschlag in die Höhe schnellt
und man aus meinem Gesicht nicht entnehmen kann, was ich gerade fühle.
Wie lange habe ich geschlafen? Warum ist Bray hier.. Trudy wird ihm doch
nicht gesagt haben, dass...?
Obwohl mein Kopf mir die Antwort bereits
verraten hat versetzt mir Bray's Anblick einen Stich ins Herz.
Er sieht nicht nur traurig sondern auch besorgt aus, ebenso Jay.
Meine Gefühle fahren Achterbahn und ich versuche es mir nicht anmerken
zu lassen. "Ist.. ist etwas passiert?" Irritiert blicke ich in alle
drei Gesichter. Habe ich das Treffen verschlafen?
Obwohl es mir nicht gefällt und ich mich von Trudy und allen Anwesenden gerade
mehr bedrängt fühle, versuche ich mir davon nichts anmerken zu lassen.
Erst als Jay nach Bray jr. frägt wende ich mich meinem kleinen, kranken Jungen
wieder zu und mein Blick erfüllt sich mit großer Sorge, so dass man es aus meinem Gesicht
erkennen kann.
Ich verdränge das Gefühl von Bedrängung in mir. Ich konnte nichts daran ändern, dass
so viele Leute gerade hier bei mir waren, wo ich doch Nähe seit einiger Zeit nur
von meinen Kindern gewohnt war und die Sorgen um meinen kleinen Spatz
steigt ins Unermessliche. Ich bin nicht in der Lage zu antworten und hebe
ihn vorsichtig in meine Arme, während ich meinen Kopf vorsichtig an sein Köpfchen schmiege.

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 5 Dez - 13:00

Amber blickt in meine Richtung, doch dann bleibt ihr Blick
bei Bray und Trudy hängen. Sie scheint überrascht zu sein
die beiden hier mit Braydy zu sehen. Zumindest dieser Umstand
macht es für mich leichter. Dann ist er also nicht hier, weil sie es
so wollte... Es beruhigt mich, dass ich nicht in ein heimliches Treffen
der beiden geplatzt bin. "Ich weiß nicht ob etwas passiert ist.",
sage ich und sehe von Bray zu Trudy und dann zu Amber und Bray jr.
"Ich bin eigentlich nur hier, um dich für die Versammlung abzuholen
und weil ich nach euch beiden sehen wollte. Ram kommt mit Phoebe auch
zum Treffen, die beiden scheinen neue Informationen zu haben und
irgendwie geht schon wieder alles drunter und drüber. Aber das klärt sich
hoffentlich bei der Versammlung. Wenn du lieber hierbleiben willst, dann
ist das auch in Ordnung."
mein Blick fällt auf Bray jr. dem es wohl nicht
besser geht. "Wie geht es dem Kleinen?", frage ich Amber, eigentlich wollte
ich schon meinem Sohn sagen, aber ich kann Bray nicht noch mehr vor den
Kopf stoßen als wir es schon getan haben, indem er nicht informiert wurde. Bray sieht
einerseits geschockt und andererseits traurig aus. Ich habe keine Ahnung
ob er weiß, dass sein Sohn krank ist und er deswegen hier ist. Jetzt weiß er
es jedenfalls und hat ein Recht darauf zu erfahren wie es ihm wirklich geht.
Amber kommt jetzt nicht mehr davon, ohne mit ihm zum sprechen, auch wenn
es ihr vielleicht schwer fällt uns seltsam vorkommt. "Wer passt auf die Kinder auf,
wenn wir bei der Versammlung sind?"
mein Blick wandert zwischen Trudy und Amber
hin und her. Ich kann auch hier bleiben und mich kümmern, allerdings glaube ich, dass
meine Anwesenheit im Suchtrupp erforderlich sein wird. Zuletzt gleitet mein Blick zu Bray.
Jeder, bloß nicht er!

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 5 Dez - 16:33

Langsam wird Amber wach, doch Bray hat immer noch kein Wort gesagt.
Zu geschockt ist er von dem Anblick seinen Sohn so krank zu sehen, der sich gar nicht bewegt und schweißnass ist.
Doch ehe ich etwas sagen kann, kommt Jay ins Zimmer.
Er sieht verwirrt aus und etwas geschockt Bray hier zu sehen.
Ist er eifersüchtig? Natürlich ist er das! denke ich, denn es wäre verständlich wenn er das wäre.
Amber hat immer noch nicht mit ihm geredet über ihre Zukunft und nun findet er Bray hier.
Doch als er mich und Brady sieht, wird sein Blick wieder weicher und er scheint sofort zu verstehen, dass es um Bray Jr. geht.
Als Amber dann von Jays Stimmer aufwacht nimmt sie uns erst gar nicht wahr.
Doch als sie uns dann richtig sieht, ist sie furchtbar geschockt.
Ich kann genau sehen, das sie mich gerne wütend zur Rede stellen möchte, wie es angehen kann, dass Bray hier ist.
Aber sofort wird ihr klar, dass dies nicht der richtige Zeitpunkt ist und sie schaut besorgt auf ihren Erstgeborenen.
Brady geht langsam auf ihn zu und streichelt ganz vorsichtig sein Köpfchen und dann Amber über die Hand.
Diese schaut sie dann an, doch ist einfach zu sehr in ihrer Sorge gefangen um auf sie zu reagieren.
Nun gehe auch ich zu ihr und fühle Bray Jr.s Köpfchen.
Es glüht unverändert sage ich besorgt und schaue dann in die Gesichter der anderen.
Jay fragt wer auf ihn aufpassen wird wenn die Versammlung ist.
Ich schaue Bray an und kann mich gut vorstellen, dass er das machen möchte.
Aber ich bezweifle, dass Amber das zulassen wird, daher antworte ich für sie.
Lottie müsste jeden Moment hier sein, sie passt auf ihn auf.
Ein sorgenvoller Gesichtsausdruck huscht über mich, reflexartig nehme ich meine Tochter auf den Arm und setze mich dann zu Amber aufs Bett.
Sie vergräbt ihr Gesicht halb im Bett, aber ich brauche es nicht zusehen, um zu wissen wie es ihr geht.
Das Ram gleich zur Versammlung kommen wird, habe ich überhaupt nicht wahrgenommen zu sehr sind meine Gedanken im Moment woanders.
Bei meiner besten Freundin und ihrem Sohn.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 0:53

cf. Forever New

Der Weg zu einem Art Reiseladen, in dessen Mitte ein Zelt prangt, war schwer und ich habe mich schon lange nicht mehr so aufegregt gefühlt. Meine Empfindungen zu ordnen, die sowohl körperlich als auch gedanklich durch mich gingen, konnte ich absolut nicht ordnen. Und als wir dann endlich im Türrahmen stehen, ist es, als würde ich jeden Moment zusammenklappen. Es ist einfach der Schwindel, der sich rasant in meinen Kopf drängt, die Hitze, die in meine Glieder steigt. Da Trudy es übernimmt zu klopfe, aber keine Antwort kommt, vermutet sie, Amber sei eingeschlafen und befindet das für positiv. Ich bin mir da nicht so sicher, da man neben einem kranken Kind wohl eher aufmerksam sein sollte, als seelenruhig zu schlafen. Nach einem hörbaren Räuspern bewegt sich hingegen jemand im Zimmer, mein Herz klopft mir bis zum Hals. Lange kann ich mich dieser Aufregung allerdings nicht widmen, da sie als Jay auftaucht in etwas anderes umschlägt. Natürlich hat er jedes Recht hier zu sein. Ich hätte nur...den Moment gerne für Amber und mich allein gehabt. Und für Trudy selbstverständlich. Nun ist diese Gelegenheit jedoch verstrichen. Jay erkundigt sich nach dem Gesundheitszustand meines Sohnes, zu dem ich selbst nicht viel sagen kann. Er wirkt besorgt, so wie auch ich. Amber bewegt sich auf dem Bett, hat ihre Augen aber noch geschlossen, bis Jay beginnt zu sprechen. Es ist schwer, sie so da liegen zu sehen, zu wissen, wie distanziert wir sind, dass sie mich nicht hier haben wollte und mich nicht in den Zustand meines Kindes eingeweiht hat. Aber irgendwo sehe ich auch noch die Amber von früher, die Frau, in die ich mich verliebt habe. Wie viel wirklich von ihr übrig ist, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen wohl zeigen. Und es macht mir Angst, da ich nicht weiß, wohin der Weg gehen wird. Für den Moment hilft es mir darum sehr, Brady und Trudy ermutigend an meiner Seite zu haben.
Es ist nicht leicht zu sehen, wie krank der kleine Junge bei Amber tatsächlich zu sein scheint, doch nachdem sie fragt, ob sich etwas zugetragen habe, wendet sie sich sofort wieder ihrem -unserem - Sohn zu, den ich am liebsten in den Arm nehmen, wen auch immer darum anflehen würde, dafür zu sorgen, dass er schnell wieder gesund wird.
Jay ergreift als erster wieder das Wort und berichtet, keinen Schimmer davon zu haben, was momentan los sei, zieht allerdings ein wütendes Gefühl meinerseits auf sich, indem er meint, Amber für die Versammlung abholen zu wollen. Na klar, die Versammlung. So wie sie vor jeglicher Konfrontation mit mir bisher geflohen ist, kommt ihr das womöglich grade Recht, weil sie so ein weiteres Mal wenigstens ein paar Stunden dem ausweichen kann, was zwischen uns geklärt werden muss. Jay redet dann noch von weiteren Personen, deren Namen mir nichts sagen. Dann erkundigt er sich ein zweites Mal nach Bray jr.s Zustand und ich komme mir wegen meiner Schweigsamkeit unglaublich dumm und schlecht und nutzlos und fehl am Platz vor.
Trudy verkündet, dass mein Sohn scheinbar noch ziemlich starkes Fieber hat und ein Gefühl der Hilflosigkeit gesellt sich zu den anderen. Ein flüchtiger Hoffnunsschimmer brennt in mir auf, als Jay wissen möchte, wer sich während der Versammlung um die Kinder kümmert, aber ich weiß, dass ich mir diese Verantwortung noch nicht auftragen kann, schon gar nicht so schnell und bei einem kranken Kind, bei dem ich nicht genau weiß, was ich tun soll. Auch wenn es mein Kind ist. Zumindest biologisch.
"Es sollte vielleicht noch eine Person hier sein, wenn das Mädchen Hilfe braucht, nur für den Fall, damit sie...Bray nicht alleine lassen muss", komme ich mit brüchiger Stimme direkt ins Gespräch rein. Eine Begrüßung wäre so schon schwer gewesen und mit den vielen Menschen um uns herum nun ohnehin.
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 2:14

Ich halte meinen kleinen Liebling immer noch im Arm und während meine Wange die Seine berührt spüre ich, wie sehr er glüht und Brady stichelt ihm sogar vorsichtig über sein Köpfchen. Sie kennt meinen kleinen Spatz schon sehr gut und spielt ab und an mit meinen beiden Kindern. Auch sie wirkt besorgt und sie streicht mir liebevoll über meine Hand. Ich bin kaum in der Lage was zu sagen und schenke dem Mädchen ein verhaltenes und dankendes Lächeln, während ich mir gleichzeitig Gedanken mache, dass sich das kleine Mädchen von Trudy ebenfalls infizieren könnte, mit dem was auch immer der Kleine hat. In meinem Kopf tummeln sich Vorwürfe eingeschlafen zu sein und ohne es zu wissen fürchte ich, die Anderen könnten mich für eine verantwortungslose Mutter halten. Und vor allem Bray. Ich habe mich noch nicht einmal getraut ihn bisher richtig anzusehen, aus Angst die Vergangenheit könnte mich einholen. Ich hatte so lange gebraucht, um mit allem was passiert ist fertig zu werden, mich mit dem Gedanken anzufreunden, Bray jr. würde nie seinen Vater kennenlernen und ich Bray nie wieder an meiner Seite haben und dann steht er einfach hier in der Mall,...
Jay erzählt, dass er gekommen ist, um mich für die Versammlung abzuholen, die ich ihn habe ankündigen lassen. Die Versammlung... Es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte diese ganz vergessen und blicke mit einem Mal hoch in Jays Gesicht. In seinem Tonfall liegt etwas, das mich erkennen lässt, dass er sichtlich irritiert darüber ist, dass ich hier Besuch von Trudy und Bray gemeinsam habe. Eine gewisse Skepsis mir gegenüber verspüre ich. Ich höre ihm zu und nicke, als er von Ram und Phoebe erzählt, während ich bemerke, dass Bray als einziger noch kein Wort gesagt hat. Ich brauche nicht mal einen Augenblick dafür um zu erkennen, wie unwohl sich Bray in dieser Situation gerade fühlt. Seine Augen verraten es mir, obwohl ich ihn noch nicht einmal direkt anblicke.
Natürlich wäre ich lieber hier bei Bray jr. geblieben, aber immerhin habe ich Jay darum gebeten die Versammlung auszurufen. Es gab kein zurück mehr.. auch für mich nicht. Ich ziehe Bray jr. noch näher an mich heran und beobachte seine reglosen Glieder in meinen Händen.
"Er ist unglaublich schwach..." flüstere ich mit zittriger Stimme. "... und er macht seine Augen nicht auf!" füge ich auf die Frage von Jay, wie es ihm gehe hinzu. Ich will nicht gehen, aber ich muss.
Jay erkundigt sich außerdem nach der Aufsicht für Bray jr und ich hebe den Blick und sehe instinktiv in Bray's Gesicht. Für einen winzigen Moment einer Sekunde denke ich darüber nach Bray die Aufsicht zu überlassen, doch meine Gedanken werden durch Trudy's sofortige Antwort unterbrochen und ich blicke schnell zu Boden und hoffe, dass es niemand bemerkt hat. Trudy hatte Recht. Lottie würde auf Bray jr. aufpassen, wie schon einige Male zuvor und gleichzeitig erinnere ich mich daran, dass ich es immer noch nicht gut finde Bray jr. in diesem Zustand mit einem für ihn fremden Mann, alleine zu lassen.
Ich nicke nochmals und sehe Jay an, um damit seine Frage zu beantworten, als ich Bray's Stimme vernehme, die mir gleichzeitig einen Stich ins Herz versetzt. Wie lange habe ich mich nach dieser Stimme gesehnt und seinen Worten, die gerade mehr Misstrauen verkünden als nur die Bitte nach einer weiteren Person zur Aufsicht.
"...Lottie wird gut auf ihn aufpassen und sofort zu mir"... "zu uns kommen, wenn sich irgendetwas verändert" korrigiere ich mich und sehe dabei einmal zu Trudy, Jay und am Schluss wieder zu Bray.
Ich lege unseren Sohn ganz sachte und vorsichtig auf mein Bett und hole nochmals Kleidung zum Wechseln für ihn und beginne ihn nochmals umzuziehen. Noch nie im Leben hab ich ein Kind so leblos vor mir liegen gesehen und ich versuche tapfer zu sein und abzuwarten. Kein Husten, keine Laut von ihm... nur sein schneller Atem und das starke Fieber. An meinen Händen erkennt man, wie nervös ich bin und wie stark meine Hände zittern, als ich ihn fertig umgezogen wieder in seine Decke wickle und ihn in sein Bettchen lege.
".. Wenn Lottie hier ist, sollten wir los!" füge ich unbehagt hinzu und blicke Jay tapfer an und hoffe sehr, dass er mir bei der Versammlung hilft. Genauso auch blicke ich zu Trudy. Auch auf ihre Unterstützung und Hilfe bin ich angewiesen und als letztes fällt mein Blick zu Bray, auf dessen Hilfe ich Jahre lang gezählt hatte und der nun das erste Mal wieder mit dabei war...

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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 11:07

Die Atmosphäre im Raum ist zum Zerreißen gespannt und wir alle wissen, dass es wohl das beste wäre wenn darüber sprechen würde, wie wir zueinander stehen. Ich habe kein Problem mit Brays Rückker, nur damit, dass es vielleicht bedeutet, dass ich Amber und die Kinder verliere, falls sie sich doch für ihn entscheiden sollte. Aber das alles rückt angesichts des ernsten Zustandes von Bray jr. in den Hintergrund. Er braucht uns im Moment alle und am liebsten würde ich die Versammlung absagen. Doch das würde Lex nur noch mehr Grund geben gegen uns zu rebellieren und ich kann es dem Tribe gegenüber nicht verantworten, dass das passiert. Auch Amber scheint es für sehr wichtig zu halten, dass das Treffen stattfindet. Bray hat die ganze Zeit auf seinen Sohn und Amber gestarrt, ohne ein Wort zu sagen. Was im Moment in seinem Inneren vorgeht kann ich nicht ermessen, doch ich fühle auch so etwas wie Mitleid. Immerhin habe ich seinen Sohn aufwachsen sehen und er konnte das nicht und der Moment in dem sie sich wiedersehen wird davon getrübt, dass sein Sohn schwer krank zu sein scheint. "Amber, bitte versuch es doch noch einmal mit den Fiebersenkenden Mitteln und vielleicht hat Bray ja recht. Vielleicht ist es besser, wenn jemand hierbleibt, um gemeinsam mit Lottie auf die Kids aufzupassen." ich Sorge mich um den kleinen Bray als wäre es mein eigener Sohn und auch wenn Lottie schon einige Male den Babysitter gespielt hat, so ist diese Situation ganz anders. Außerdem weiß ich, dass kleine Kinder krampfen können, wenn sie so hoch Fieber haben und ich bin mir nicht sicher in wie weit Lottie damit zurecht käme. Ich selbst weiß nicht wie ich damit zurecht käme, wenn so etwas passiert. "Ich will dir wirklich keine Angst machen, aber ich finde es besser, wenn jemand hiebleibt, zusammen mit Lottie." versuche ich Amber ein letztes Mal umzustimmen. Von mir aus kann auch Bray hier bleiben, wenn es unbedingt sein muss. Auch wenn mir der Gedanke nicht gefällt. Er hat bereits Erfahrungen im Umgang mit einem Baby gesammelt. Trudy hat mir in der Zeit in der wir ein Paar waren davon erzählt, wie liebevoll er sich damals um Braydy und sie selbst gekümmert hat als es den beiden nicht besonders gut ging. Salene wäre meine erste Wahl nach Trudy gewesen, doch sie ist nicht mehr hier. Wieder einmal wird mir bewusst, dass sie eine große Lücke hier im Tribe hinterlässt, die bisher von niemandem ausgefüllt werden kann. "Aber du hast recht, wenn Lottie hier auftaucht, dann sollten wir zum Treffen. Bitte denk noch einmal darüber nach, ob es nicht doch besser ist, wenn noch jemand hierbleibt." ich wage es nicht das mit dem Fieberkrampf auszusprechen, weil ich Amber nicht noch mehr Sorge bereiten will und so hoffe ich einfach, dass sie von selbst Einsicht zeigt, was das angeht.

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