
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Amber* Mall Rat
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 | Thema: Re: Globetrotters Mi 24 Dez - 1:25 | |
| Wie auch Trudy bemerke ich eben auch die Blutstropfen von Bray auf dem Boden des Weltenbummlerladens. Er hatte sich wohl ordentlich an den scharfen Ecken der Hausmauer geschnitten. Es tut weh zu sehen, wie sein Blut den Weg gezeichnet hat und auch ich fühle mich in diesem Moment nicht besonders stark. Fühle mich genauso verwundet, obwohl mein Blut noch da war, wo es auch hingehörte. Als Trudy mir antwortet klingt ihre Stimme fest und ernst. Ich schaue von Bray jr. hoch und meine Augen warten auf das, dass sie weiter spricht. Ihre Stimme klingt so, als würde ich jeden Moment von ihr zurecht gewiesen werden und ich habe mit allem gerechnet nur nicht mit dem Ärger, der in ihrer Stimme mit schwingt. Ich sitze ganz ruhig bevor ich ihren weiteren Worten lausche. Sie meint, dass ich ihn im Haus am Markt besuchen gehen könnte und ich sehe sie zuerst an und verziehe keine Miene. Obowohl ich momentan zu verletzt war, um das sofort zu tun, war das auch bereits schon mein Gedanken gewesen. Ich traue es mir fast nicht zuzugeben, aber ich wusste, dass ich auf Bray zugehen musste, wenn ich wollte, dass er ein Teil des Lebens von meinem Sohn werden sollte. Ich nicke kurz zustimmend, weiß aber, dass ich mich zuerst fangen musste und auch Bray jr. wieder gesund werden sollte. „… Du.. hast recht!“ flüstere ich leise. „Wenn wir uns beide wieder beruhigt haben und Bray jr. gesund ist.“ erkläre ich weiter und sehe dann Trudy vorsichtig an. Ich weiß, dass ich es tun musste. Schon wegen unserem gemeinsamen Sohn. Ich würde Bray aber nicht drängen wollen und ich beschließe bei dem Treffen nur mit Bray jr. hinzugehen, um ihn nicht in Verlegenheit zu bringen. „Wenn ich zu ihm gehe… würdest du mir ein paar Stunden auf Caleb aufpassen?“ frage ich dann leise, denn ich will Jay auf keinen Fall damit hinein ziehen. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie schwer das alles auch gerade für ihn sein musste und möchte ihn nicht unnötig in Sorge stimmen. Es war das Beste ihn über meine Pläne erstmals nicht einzuweihen und ihn damit nicht beunruhigen. Dann spricht sie weiter und erzählt mir, wie Bray ihn in seinen Händen gehalten hatte. Mein Blick wird weicher und auch Trudy’s Stimme. „Ich habe geglaubt, ich werde den Moment miterleben, wenn er ihn das erste Mal in seinen Armen hält..“ flüstere ich und man kann erkennen, dass ich darüber enttäuscht bin diesen wertvollen Moment verpasst zu haben.. Genau rechtzeitig kommt Trudy nun zu mir rüber und nimmt mich und meinen Sohn in den Arm. Genau das brauche ich jetzt und ich fühle wieder die Freundschaft die uns gerade stärker denn je verbindet. Ich weiß, dass es für Trudy nicht einfach war meine Laune auszuhalten, während auf der anderen Seite Bray derjenige war, der ihr vertraut und mit den selben Themen vermutlich zu ihr kommt, wie ich. Die nächsten Worte, die sie ausspricht sind wie Balsam für meine Seele. Ich bin dankbar für die wenigen, aber treffenden Worte und ich sehe ihr in die Augen, bevor ich sie nochmals mit dem Kind im Arm versuche zu umarmen. „Danke Trudy!“ flüstere ich und stehe dann kurz auf, um Bray jr. in sein Bett zu legen. Beide Kinder schliefen fest und nachdem ich Bray jr. zugedeckt hatte fällt mein Blick auf Caleb, wie er friedlich in seinem Bett schläft und so zufrieden aussieht. Ich streichle ihn nochmals und er dreht sich instinkiv meiner Hand zu, die ihn gerade sanft berührt. Auch er sieht mit seinem jungen Alter schon seinem Vater ähnlich. jetzt erst gehe ich wieder zu Trudy und setze mich zu ihr und ihrer schlafenden Tochter. „.. ich weiß nicht, was das dort oben gerade war“ erkläre ich und sehe sie an. „Eigentlich, hätte das Gespräch niemals so ausarten sollen… Sogar Jay hat uns von unten bis auf das Dach gehört!“ ich schüttle ungläubig den Kopf und sehe starr auf die Eingangstür. Ich kann mir nicht erklären, wie es so weit kommen konnte, aber ich weiß, dass es auf keinen Fall so gedacht war.
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|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mi 24 Dez - 13:05 | |
| Nach einer kleinen Schweigepause, stimmt Amber mir tatsächlich zu, dass sie nun auf Bray zugehen muss. Sie weiß, dass ich verärgert bin darüber, dass das nun alles so aus dem Ruder gelaufen ist und alle drei nun nur noch mehr Schmerzen haben. Es mag mir nicht zu stehen, über diese Sache verärgert zu sein und eigentlich bin ich das auch gar nicht wirklich, sie tun mir nur alle leid, denn sie sind meine Freunde und es ist schwer zu sehen, wie sie sich quälen. Aber natürlich passe ich auf Caleb auf antworte ich dann auf ihre Frage hin. Es wäre aber besser, wenn du das Jay erzählen würdest, wenn du zu Bray gehst. Sonst fühlt er sich nur noch mehr ausgeschlossen. Das würde die ganze Situation nur noch schlimmer machen, findest du nicht? frage ich sie dann energisch, da ich es wirklich nicht gutheiße, wenn sie das Jay verschweigt. Dann wird ihr Blick weicher, aber auch traurig, als ich ihr erzähle, was sie ohnehin schon weiß - das Bray seinen Sohn im Arm gehalten hat. Sie erklärt, dass sie immer dachte, dass sie dabei sein würde. Es tut mir leid, das ich dir diese Chance genommen habe. Doch ich wusste nicht, ob er sonst je wieder die Chance haben würde, wer weiß was die Zukunft bringt.... erkläre ich und habe ein leicht schlechtes Gewissen, doch ich habe einfach befürchtet, dass er sonst nie die Möglichkeit dafür haben würde....wer weiß schon was passieren wird in nächster Zeit. Als ich sie dann in den Arm nehme merke ich, wie ganz viel Anspannung von ihr abfällt und sie das Gefühl bekommt, dass ich zu ihr stehen werden, egal was kommen wird. Und das ist ja auch so! Sie bedankt sich und umarmt mich noch einmal. Dann steht sie auf und legt Bray Jr. ins Bettchen, liebevoll betrachtet sie dann auch noch Caleb und streichelt ihn zärtlich. Gedankenverloren schaut sie ihn an und ich überlege schon, zu ihr hinüber zu gehen und sie zu fragen, was in ihr vorgeht. Doch dann dreht sie sich wieder zu mir. Sie setzt sich zu mir und Brady, die ich nun liebevoll betrachte. Sie fängt an mir zu erzählen was auf der Dachterasse passiert war und sagt, dass Jay sie sogar von unten gehört hat. Ich schaue sie direkt an und erkläre dann, dass die beiden gar nicht so laut waren. Jay kam her und hat gefragt, wo ihr seid....ich habe ihm dann ehrlich geantwortet, dass du dich mit Bray aussprichst und wo. Doch er wollte eigentlich nicht zu euch, sondern in die Cafeteria. Es tut mir leid, wenn ich das nicht hätte sagen sollen, doch was hätte ich sonst sagen sollen? frage ich sie dann. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Do 25 Dez - 13:54 | |
| Ich sehe Trudy mit erwartungsvollen Augen an bis sie mir versichert in der Zeit in der ich, sofern ich den Mut dazu hatte, Bray besuchen ging, auf Caleb aufzupassen. Ich nicke kurz und merke wie etwas Anspannung von mir abfällt. "Danke" hauche ich und lausche weiter ihren Worten. Sie versucht mir klar zu machen, dass es wichtig war auch mit Jay über mein Vorhaben zu sprechen und ich weiß eigentlich das ich das zu tun hatte. Noch kann ich überhaupt nicht sagen wann ich denn dazu in der Lage war Bray überhaupt zu besuchen. Momentan war ich viel zu enttäuscht über unser Gespräch. Viel zu entsetzt welche Worte wir uns an den Kopf geworfen hatten. Wie zwei kleine Kinder sprudelten die Worte ungehalten und hart aus unseren Mündern. Ich war verletzt von seinen Worten und ich weiß, dass es einige Zeit dauern wird, bevor wir nochmals versuchen würden gemeinsam zu sprechen. Ihre Worte versuchen meinem Kopf zu erklären, dass ich mit einem erneuten Schweigen Jay gegenüber, ihn noch mehr ausschließen würde und ich gebe ihr dabei recht. Mir ist klar, dass das vielleicht nicht der beste Weg war, aber ich Sorge mich darum ihn mit meinen Problemen noch mehr zu belasten. Jay.... Meine Gedanken driften zu dem Mann ab, der mir in letzter Zeit blind vertraut hatte, ohne mein Handeln in Frage zu stellen. Ich spüre einen dicken Kloß im Hals und mache mir Vorwürfe ihm kein bisschen gezeigt zu haben, was momentan in mir vorgeht. Ohne es zu hinterfragen, tut er das was ich von ihm verlange und schafft es gleichzeitig noch auch noch meine Aufgaben im Tribe zu übernehmen. Ohne eine Minute daran gedacht zu haben, wie er sich wohl fühlen mochte, komme ich mir wahnsinnig selbstsüchtig vor. Am liebsten hätte ich ihn gerade gerne in meine Arme geschlossen, und ihm damit etwas Sicherheit geboten, die er so sehr verdient hatte. Vor allem von mir. "... zuerst müssen wir uns alle ein bisschen beruhigt haben." Ich versuche die ganze Sache so nüchtern zu betrachten, wie es mir in diesem Moment gelingt, ohne genau auf ihre Frage einzugehen, ob es nicht besser war Jay darüber zu informieren. Still bleibe ich dann für einige Sekunden neben ihr sitzen und betrachte erneut die Blutstropfen auf dem Boden. Trudy beobachtet mich dabei und entschuldigt sich dafür den Augenblick vor mir miterlebt zu haben. Natürlich quält dieser Gedanken meine Seele, dass Trudy diesen Moment erleben durfte und ich nicht, doch ein bisschen bin ich dankbar dafür, dass wenigstens sie dabei seine Augen sehen konnte. ".. Wenigstens hast du es miterleben dürfen" ein flüchtiges Lächeln huscht über meine Lippen. Was die Zukunft mit sich bringen würde, war ungewisse und auch wenn ich guter Hoffnung war, dass Bray seinen Sohn wieder sehen würde, so war ich mir nicht sicher wie mein Sohn darauf reagieren würde. Wenn ich ehrlich zu mir selbst war, wusste ich genau dass Bray jr. Jay als seinen Vater ansah, auch wenn er ihn nicht "Papa" nannte. Sanft streichle ich über Bradys Köpfchen, denn die kleine war schließlich auch ihrer Müdigkeit zum Opfer gefallen und schlummerte tief neben uns. Erst jetzt erwidere ich Trude's Umarmung und höre ihr weiter zu. Sie klärt mich darüber auf, dass sie es war, die Jay von uns auf der Dachterrasse informiert hatte und ich nicke nur kurz. Ich bin ihr deswegen nicht böse und in gewisserweise sogar etwas erleichtert, denn wenn Jay nicht gekommen wäre, so hätten wir uns weiter bittere und auch verletzende Anschuldigungen an den Kopf geworfen. "Schon gut... Wenn Jay nicht gekommen wäre, dann hätten wir uns vermutlich weiter angeschuldigt alles falsch gemacht zu haben!" erkläre ich dann und verspüre immer noch stark das Bedürfnis nun bei Jay zu sein, welcher mich schließlich aus diesem eskallierenden Streit gerettet hatte, ohne seine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und erneut meinem Empfinden Platz zu geben, ohne mich zu bedrängen. Das Gefühl der Selbstsüchtigkeit in mir steigt erneut. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 26 Dez - 13:56 | |
| Amber bedankt sich nochmals und hört mir weiter zu. Als ich fertig bin, merke ich, wie sie in ihre Gedanken versunken ist. An was genau sie denkt, weiß ich natürlich nicht. Doch für einen Moment huscht ein Lächeln über ihr Gesicht, ganz unbewusst und ungezwungen und ich habe das Gefühl, dass sie an Jay denkt. Auch werde ich dadurch bestärkt, dass sie sagt, dass sie sich alle erstmal beruhigen sollten. Ich nicke, du hast recht, aber warte nicht zu lange. Dieses Gefühlschaos ist für euch alle nicht gut. Auch wenn du dich gegen Bray entscheidest oder auch gegen Jay, wer weiß das schon, der jeweils andere wird sein Kind weitersehen und dir zur Seite stehen. Doch du musst eine Entscheidung treffen....beide werden diese akzeptieren, das weiß ich erkläre ich ihr vorsichtig, um ihr zu helfen die Situation nicht zu düster zu sehen. In erster Linie muss es ihr damit gut gehen und den Kindern. Ja und er sah sehr glücklich dabei aus.... sage ich dann und denke an den Moment, als Bray seinen Sohn nach so langer Zeit im Arm halten durfte. Ein weiteres Mal bemerke ich, wie ihre Gedanken abdriften und verspüre das Gefühl, sie aus dieser Situation heraus holen zu wollen. Sie sagt mir, dass es schon okay ist, dass ich Jay sagte wo sie sind, denn wenn er nicht gekommen wäre, sie sich nur noch mehr Anschuldigungen an den Kopf geworfen hätten. Traurig schaue ich sie an und drücke ihre Hand aufmunternd. Es ist nicht mehr zu ändern, es musste wohl so kommen....ihr ward beide enttäuscht und überfordert mit der Siituation, verständlicherweise spreche ich dann meine Gedanken aus und betrachte sie dabei aufmerksam. Die Technos haben so viel Schlimmes getan, ich frage mich immer wieder warum....warum haben sie das alles getan.... Da wären mir die Choosen fast lieber gewesen...nur der Guardian war dort verrückt und alle anderen seine Handlanger, nicht mehr als Marionetten murmel ich vor mich hin, nun in meine Gedanken versunken. Ob Ram von alledem wusste? Ich meine diese Lager und das die Leute, die gelöscht wurden gar nicht tot waren, sondern Versuchskanninchen von Paradies....denn genau das war Bray.... erzähle ich weiter. Ich denke an die erste Begegnung mit Bray zurück und wie verstört er war, als er von der Zeit erzählte, in der er von uns getrennt war....verschleppt von den Technos und ein weiteres Opfer ihrer bösen Machenschaften. Mein Blick wird traurig und meine Gedanken kreisen immer weiter....wusste Ram davon? War es vielleicht sogar seine Idee? Oder haben seine Leute schon immer nach ihren eigenen Interessen gehandelt und ihn nur benutzt? |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 26 Dez - 14:40 | |
| Meine Aufmerksamkeit ist ganz bei Trudy, auch wenn ich das, was sie ausspricht gar nicht wirklich hören möchte. Ich schaffe es nur zu nicken, um ihr zu verstehen zu geben, dass ich jedes ihrer Worte verstanden hatte. Natürlich müssen wir einen Weg finden, in der wir alle unseren Platz haben, nicht nur der Kinder wegen. Doch bis wir alle mit der neuen Situation umgehen können, muss etwas Zeit vergehen und ich, sowie auch Jay brauchen etwas Zeit. Ich erinnere mich daran, wie schwer es für uns gewesen war zusammen zu finden und auch für Trudy war es damals alles andere als einfach gewesen. Ich betrachte sie für einen Moment schweigend, fas ehrfürchtig wie sie das alles so aufgenommen hatte und gleichzeitig immer noch für mich da war, wobei ich lange Zeit der Ansicht war, meine Freundin verloren zu haben. Ich sehe sie dankend an und auch wenn wir nicht sprechen, weiß ich, dass sie ganz genau versteht, was ich gerade versuche mit meinem Blick auszudrücken. Ich beobachte sie nochmals genau, als sie erzählt, wie Bray sein Kind in den Armen gehalten hatte. Fast stolz und etwas dankbar ist ihr Blick, dass sie es wenigstens miterleben durfte und auch ich bin es, jedoch ein bisschen wehmütig. Der Streit lastet trotzdem weiter auf mir, auch wenn Trudy ausspricht, dass es so kommen musste. Auch dass die Technos eine wesentliche Rolle dabei spielten ist uns beide mehr als bewusst. "Der Guardian und die Choosen, haben ein ähnliches Potenzial getragen wie die Technos" stelle ich dann fest und schüttle ungläubig den Kopf. Wie es immer wieder einige Tribes schafften eine so eine Macht auszuüben ist mir ein Rätsel, obwohl ich langsam daran gewöhnt sein sollte. Ich verdränge nun den Gedanken um unseren Streit und versuche mich mehr auf das zu konzentrieren, was momentan unser größtes Problem hier war... Ohne Zweifel waren es die Technos. "Unser neues Problem sind momentan die Technos,.. Das Treffen in der Cafeteria dreht sich vermutlich gerade nur darüber. Ram ist bestimmt bereits dort." lenke ich unser Gespräch weiter auf das Thema, als Trudy über Ram beginnt zu sprechen. ".. ich denke, dass Ram viel weiß, aber ob ihm alles bewusst war mag ich zu bezweifeln!" gebe ich dann zu und greife mir auf die Stirn. Als Trudy erwähnt, dass es viele Versuchskaninchen von diesem Paradise gab erinnere ich mich unweigerlich an die schweren Stunden zurück, die auch ich dort verbringen musste. Vor allem der Ausstieg, schaffte mich physisch sehr.. Auch hier war es Trudy und Jay gewesen, die an meinem Bett wachten. Nochmals überfällt mich das Gefühl der Dankbarkeit den beiden gegenüber. ".... Die Technos sind echt...." ich schüttle nochmals den Kopf und suche nach den passenden Worten, die ich gerade nicht finde. "... Die neusten Opfer sind wohl die beiden Mädchen,... die Schwestern von Nick." erkläre ich dann und warte darauf, was Trudy dazu sagt. Ich frage mich, ob es vielleicht nicht besser war Jay und den Rest bei dem Treffen in der Cafeteria zu unterstützen. Immerhin betraf uns das Problem mit den Technos alle und wir mussten etwas tun. So durfte es einfach nicht weitergeht. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 26 Dez - 15:04 | |
| In Ambers Blick liegt Dankbarkeit ebenso wie die Freunde darüber, dass wir beide immer wieder zu einander gefunden haben, egal was unsere Freundschaft bedroht hat. Noch etwas anderes liegt in ihrem Blick, da ich kann nicht wirklich sagen was, denn ich weiß immerhin auch nicht woran sie gerade denkt. Damit könnte dieser Blick zusammenhängen. Aufmunternd lächel ich sie an, ihr schafft das schon, du schaffst das die richtige Entscheidung zu treffen. Lass dich nicht zu etwas drängen, dein Herz wird sich richtig entscheiden, wenn der Moment gekommen ist sage ich und lächel sie dabei immer noch an. Auch sie betrachtet mich die ganze Zeit über und ich habe das Gefühl, dass wir heute das erste Mal seit langer Zeit offen und ungezwungen mit einander sprechen. Darüber freue ich mich sehr und es nimmt auch eine Last von meinen Schultern, endlich nicht mehr alleine mit meinen Sorgen zu sein, sondern meine Freundin wieder an meiner Seite zu wissen. Sie spricht weiter und sagt, dass die Choosen das gleiche Potenzial hatten....aber sie konnten wir stoppen....bei den Technos ist uns das leider nicht auf Dauer gelungen.... werfe ich traurig ein und blicke meine Tochter an. Dann schaue ich wieder zu Amber, als sie weiterspricht, dass in der Cafeteria gerade über dieses Problem gesprochen wird und Ram auch dort ist. Mein Herz schlägt höher und ich befürchte, dass Amber das bemerken könnte. Ich versuche mich zu sammeln und nicke, als sie meint, das Ram sicher viel weiß aber ihm sicher nicht alles bewusst war.... Du meinst wie die Auswirkungen sind oder? frage ich nach. Sie greift sich dann unbewusst an die Stirn und ich weiß sofort was sie denkt. Du hattest lange damit zu kämpfen....und wir befürchteten schon, dass du es nicht schaffst erinnere auch ich mich daran zurück. Es war eine furchtbare Zeit, sie hat uns alle viele schlaflosen Nächte und Nerven gekostet. Und ich habe das Gefühl, dass es nie aufgehört hat....es gab dann noch so viele in unserem Tribe die damit zu kämpfen hatten und süchtig danach wurden. Pride, Mouse, Sammy und immer kommen Neue dazu, obwohl wir dachten, dass es dieses Programm nicht mehr gibt. Amber reißt mich aus meinen Gedanken als sie versucht ein Wort zu finden, was die Technos beschreibt, doch ihr fällt keins ein. Ja und Tai-San stimme ich zu. Wobei Cloe auch Probleme mit ihnen hatte, sie war ja auch eine Zeit lang eine von denen und konnte sich an uns nicht mehr erinnern...ich glaube, sie hat teilweise immer noch Probleme damit, sie scheint manchmal so verändert zu sein, nicht mehr so lebensfroh. Wer weiß was sie mit ihr gemacht haben sage ich traurig. Doch ich glaube, das Nick nicht der Einzige unter ihnen ist der solch schlimmen Dinge tut...das hätte ich nie von ihm erwartet....aber man kann den Menschen nur vor den Kopf schauen... merke ich an. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 26 Dez - 16:45 | |
| Natürlich meine ich die Auswirkungen. Ram war sich dessen bestimmt nicht bewusst gewesen und vermutlich suchte er genauso Hilfe, wie wir sie damals suchten. Obwohl ich nichts davon wirklich erwähne erkennt Trudy was in meinem Kopf vorgeht und ich blicke wieder zu ihr auf... Ich nicke. Sie hat Recht. Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, aber ich weiß, dass ich es körperlich sehr anstrengend gewesen war.. Auch ich wäre in diesem Kampf lieber gestorben... aber das vermag ich nicht zuzugeben. Als Trudy Cloe anspricht nicke ich zustimmend. "Ja,.. sie hat sich verändert. Sie ist erwachsener geworden... Viel erwachsener!" erkenne ich und nicke nochmals, als Tai-Sans Namen fällt. "Nick und die anderen Technos machen uns hier nicht einfach.. Aber ich glaube, wir sind nicht die einzigen, die mit ihnen zu kämpfen haben!! ... und vor allem müssen wir nun wirklich einen Weg finden, wie wir uns gegen diese Leute wehren können." ich stehe auf und gehe im Zimmer umher... Ich versuche nachzudenken, aber mein Gehirn scheint nach dem Streit das klare Denken zu verweigern. Für ein einen Augenblick sehe ich in den Spiegel und entdecke, dass ich immer noch ein ganz verschmiertes Gesicht habe. Ich nehme ein Taschentuch und versuche mein Gesicht etwas zu säubern, und wische damit auch Bray's Blut letztendlich von meinen Wangen.
"Vielleicht sollten wir einfach rüber gehen in die Cafeteria und mit den anderen sprechen... Auch wenn vielleicht Nick nicht der einzige der Technos ist, die uns Probleme bereiten, so müssen wir den Leuten endlich mal Parole bieten, um nicht immer alles hinzunehmen." erkläre ich und sehe nochmals zu meinen schlafenden Jungs. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie in diesem Zustand wirklich alleine lassen darf, aber sie schlafen tief und ich würde das Babyphone aufstellen und mitnehmen, so dass ich sofort rüber laufen konnte, sollte einer der beiden aufwachen... und zur Not war Brady ebenfalls hier, die vermutlich noch vor mir bei den Betten meiner Kinder wäre... "... was meinst du Trudy?" will ich wissen und sehe sie nun an. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 26 Dez - 17:09 | |
| Auch Amber hat gemerkt, dass Cloe sich verändert hat. Das sie erwachsener geworden ist, viel erwachsener....ich nicke du hast recht. Doch ich glaube, dass da noch mehr hintersteckt sage ich nachdenklich und sichtlich besorgt über Cloes Zustand. Auch wenn wir alle nicht mehr die von damals sind, glaube ich, dass bei ihr mehr nur als das ihr Problem ist. Ja, sie scheinen hier überall präsent zu sein und ihre Finger über all zu haben. Aber das kann doch nicht nur uns auffallen...immerhin sind hier in der Stadt noch viel mehr Menschen als in Wellington oder? frage ich. Denn ich habe das Gefühl, dass es hier viel mehr Stämme gibt und die wenigstens kennen wir nicht. Als sie dann anmerkt, dass wir einfach zu den anderen gehen sollten um es mit ihnen zu besprechen nicke ich ein weiteres Mal. Sie macht währenddessen ihr Gesicht sauber und betrachtet sich im Spiegel. Ich gehe zu ihr hinüber und betrachte mich ebenfalls im Spiegel. Vielleicht sollten wir uns vorher noch etwas frisch machen. Die letzte Zeit ist auch an mir nicht so spurlos vorbeigegangen wie ich es gern hätte und es ist noch kein Ende in Sicht.... sage ich nachdenklich. Ich habe dunkle Ringe unter den Augen, meine Wimperntusche ist verlaufen, meine Haare sind zerzaust und auch mein Kleid fühlt sich schmutzig an. Ich nehme mir ebenfalls ein Abschminktuch und wische mir die Schminke und alles andere vol Gesicht. Oder was meinst du? frage ich sie dann. Das ich Ram so nicht unter die Augen treten möchte verschweige ich dabei. Denn ich glaube sie hat meine Gefühle ihm gegenüber noch nicht bemerkt und ich möchte sie auch nicht an die große Glocke hängen. Denn nach all dem was gerade hier passiert, bin ich sicher das Letzte an das er im Moment denkt. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Sa 27 Dez - 14:23 | |
| Trudy hat recht. Es war vermutlich nicht der einzige Grund, warum sich Cloe verändert hatte. Ich denke über Trude's Worte nach und vermutlich war sie mit dem, was sie sagte, näher an der Wahrheit als ich zu diesem Zeitpunkt glaubte. Mir fällt es schwer genau zu sagen, ob es wirklich nur uns auffällt, wobei ich gestehen muss, momentan nicht ganz den Überblick über alle zu haben die hier aus und ein gehen. Ich stehe noch immer vor dem Spiegel und streiche mir über die dunklen Augenringe, welche mein Gesicht zieren. Ich komme mir immer noch selbstsüchtig vor, sobald ich daran denke, wie sehr ich Jay in den letzten Tagen ignoriert habe. Mutig, liebevoll, freundlich,.. immer ein Gentleman, empfindlich und geduldig mit meinen Launen.. Meine Gedanken kreise um ihn, als ich das Gefühl bekomme ihn schon wieder alleine zu lassen, in dem ich nur bei dem ersten Teil des Treffens anwesend gewesen war, welches ICH einbestellt hatte, um endlich wieder Ordnung in unserer Reihen zu bringen. Meine Wut und Enttäuschung über Bray's verletzende Worte habe ich nicht vergessen und mein Körper sehnt sich nach etwas Ruhe, die ich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht zulassen möchte. Ich will Jay nicht schon wieder alleine lassen. Mein Kopf redet mir das zumindest ein und mir ist nicht bewusst, ob das etwas mit schlichter Verdrängung von Tatsachen zu tun hatte, oder ob ich tatsächlich so abgeklärt war, wie es mein Verstand gerade von sich behauptete. Trudy möchte sich frisch machen und ich stimme ihr zu. Auch sie sieht müde aus und hat in den letzten Tagen und Wochen viel mitgemacht. Mit unter war ich nicht ganz unschuldig an ihrem Zustand. Während ich nochmals zu Bray jr. gehe und bei ihm Fieber messe, um mich nochmals zu versichern ihn für kurze Zeit alleine lassen zu können biete ich Trudy an, sich an meinen Sachen zu bedienen. "Wenn du dich etwas frisch machen möchtest, nimm dir ruhig... " erkläre ich bevor ich das piepen des Thermometers höre. "37,5" Wenigstens ging das Fieber langsam zurück und sein Anblick ist nun wieder friedlicher. Er wirkt nicht ganz so verschwitzt und auch sein Atem ist nun viel ruhiger. Auch ich bin nun der Überzeugung, dass es besser wurde. Vorsichtig decke ich ihn nochmals zu bevor ich mit meinen Händen über mein Gesicht fahre. Wie spät war es eigentlich? Ich öffne den Kleiderschrank und hole auch mir neue Kleidung aus dem Schrank. "Wenn du irgendetwas darin findest, kannst du dir ruhig etwas zum Anziehen raussuchen!" biete ich dann an und beginne mich selbst umzuziehen. Als mein Blick nochmals auf Caleb fällt, bemerke ich, dass er bereits wach war und ruhig mit offenen Augen in seinem Bettchen lag. Erst jetzt fällt mein Blick zur Uhr. Es war bereits morgen und ich schlucke kurz, als ich erkenne, dass die Sonne langsam aufgeht. Vorsichtig hebe ich Caleb aus seinem Bett und ziehe ihm eine graue Jacke mit Kapuze an, die ihm noch etwas groß ist, aber schon passt. "Guten Morgen kleiner Mann!" begrüße ich ihn liebevoll und streiche ihm nochmals über sein Gesicht und seine kleinen verschlafenen Augen.Ich ziehe ihm die Kapuze über die Ohren und man kann erkennen, dass darauf zwei kleine graue Ohren sitzen. Mit seinen blauen Augen blinzelt er mich und Trudy noch etwas müde aber munter an. Er wirkt noch etwas verschlafen, doch ich will ihn hier nicht alleine lassen, wenn er bereits wach war. Mit Caleb im Arm aktiviere ich noch das Babyphon und stelle es direkt neben das Bett von Bray jr. Das andere Stecke ich ein. "Meinst du, wir können Brady mit Bray jr. alleine lassen??" flüstere ich leise, während Caleb sich an mich kuschelt. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Sa 27 Dez - 20:56 | |
| Immer noch scheint Amber in Gedanken versunken zu sein, sie sieht müde und traurig aus. Etwas beschäftigt sie zusätzlich zu der ganzen Situation mit Bray und seinem Sohn. Doch ich denke, dass es im Moment besser wäre, nicht weiter nachzufragen. Als sie sich das Gesicht sauber gemacht hat, geht sie zu Bray Jr. hinüber um noch einma Fieber zu messen. Währenddessen bietet sie mir an, mir etwas von ihren Kleidern auszusuchen, wenn ich etwas finde was mir gefällt, darf ich es gerne anziehen. Danke sage ich lächelnd zu ihr und gehe hinüber zu ihrem Kleiderschrank. Dann sagt sie seufzend und sichtlich erleichtert, dass sein Fieber weiter gesunken ist. Das ist gut sage ich und lächel zu ihr und ihrem Sohn hinüber. Das freut mich wirklich sehr! Wenigstens etwas positives an diesem Tag.... Ich finde ein schlichtes, schwarzes Kleid, das aber relativ kurz ist und mir gerade deswegen gefällt, in ihrem Schrank und halte es hoch. Das gefällt mir sage ich freudig als auch Amber dazu kommt und sich frische Kleidung nimmt. Als ich mich dann umziehe sehe ich im Augenwinkel, dass Amber Caleb aus seinem Bettchen nimmt. Er ist wohl wach geworden und möchte nun betüdelt werden, auch wenn er nicht gequängelt hat oder etwas dergleichen. Ich gehe zu ihnen hinüber, als ich mich fertig umgezogen und mich neu geschminkt habe. Im Moment gefällt mir roter Lippenstift irgendwie lieber, als mein gewohnter violetter. Meine Augen schminke ich wie gewohnt nur mit Wimperntusche und einen leichten Lidstrich, aber ganz viel Concealer mache ich unter meine Augen, damit die Ringe nicht mehr zu sehen sind. Meine Haare binde ich zu einem messigen Dut zusammen und lasse einige Strähnen raushängen. Sie hat ihm ein süßes graues Jäckchen mit Ohren angezogen und er schaut uns noch sehr verschlafen an. Zärtlich streichel ich ihm über das Gesicht und schaue dann nochmal zu meiner Tochter. Aber aktiviert das Babyphon und fragt dann, ob es okay wäre, wenn wir Bray Jr. und Brady alleine lassen. Ich gehe ihr einen vorsichtigen Kuss auf die Stirn und wende mich dann wieder Amber zu. Ja, sie schafft das. Wenn sie das Babyphon sieht, wird sie wissen, dass wir kurz bei den anderen sind und sie ein Augen auf Bray Jr. werfen soll erkläre ich. Auch wenn sie selber noch ein Kind ist und noch nicht mal 6 Jahre alt, ist sie doch sehr reif für ihr Alter. Ich werde noch einmal schnell zur Toilette gehen, ich habe dort mein Deo stehen lassen. Wir treffen uns dann gleich in der Cafeteria, okay? sage ich als wir das Zimmer verlassen. Ich drücke meine Freundin noch einmal und gehe dann die Treppe hinunter.
tbc: Badezimmer |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Sa 27 Dez - 22:09 | |
| Nachdem ich fertig umgezogen bin halte ich Caleb ruhig an mich gedrückt. Der kleine Mann kuschelt sich instinktiv an mich und ich hebe noch das Tuch, welches er immer beim Schlafen in seinem Bett liegen hat aus seiner Krippe und gebe es ihm. Sofort nimmt er es an sich und kuschelt sich erneut an meine Schultern. Mit der kleinen grauen Jacke sieht er aus wie ein kleiner Bär und viele dünne blonde Haare ragen ein bisschen heraus. Er war noch nicht ganz wach, aber ich weiß, dass ich ihn mitnehmen muss, denn so schnell wird er nicht einschlafen. Im Vergleich zu uns anderen, hatte er lange geschlafen und war,... wie Kinder in diesem Alter eben so waren ein Frühaufsteher.
Ich warte noch bis Trudy sich eines meiner Kleider ausgesucht hat. Sie wählt ein kleines schwarzes Kleid, welches ich selbst gerne anziehe. Es macht mir aber nichts aus, denn ich ahne, dass sie es unter Umständen aus einem bestimmten Grund ausgewählt hatte. Wollte sie jemanden damit beeindrucken? Ram? Wie ich vorher seinen Namen erwähnt hatte, meine ich ein gewisses Leuchten in ihren Augen erkannt zu haben, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin... Vielleicht war es aber auch nur meine Einbildung.
Ich höre ihr noch kurz zu, bevor sie das Zimmer dann verlässt und vorschlägt, dass wir uns in der Cafeteria wieder treffen sollten... Ich nicke... und gehe mit Caleb im Arm dann vor. Mein Blick fällt nochmals auf das Babyphon. Es war eingeschaltet. So konnte ich nun gehen. Auch Trudy hatte nochmals versichert, dass ihre kleine Maus das schon schaffte.
tbc: Cafeteria |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Do 1 Jan - 15:39 | |
| cf: Cafeteria
Ich gehe ins Zimmer und lasse Jordan eintreten, die mir auf dem Fusse folgt. Bray Jr. steht in seinem Bettchen am Gitter und grinst uns an, er sieht noch etwas müde aus, aber viel besser als heute Nacht und ich bin sehr froh darüber. Schnell lege Caleb ich auf eine Decke am Fußboden und gebe ihm ein Spielzeug in die Hand. Dann streichel ich meiner Tochter zärtlich den Kopf und gebe ihr ein Kuss auf die Stirn. Sie schläft noch seelenruhig und daher nehme ich schnell Bray Jr. aus seinem Bettchen. Es war kein richtiges Weinen, sondern nur ein "schenkt mir Aufmerksamkeit und Liebe" und somit nur ein leises Jammern. Mit ihm auf den Arm mache ich mich daran ihm einen Tee zubereiten und stelle fest, dass er den von vorhin gar nicht ausgetrunken hat, daher gebe ich ihn den. Gierig trinkt er und ich bereite daher noch mehr in einer Kanne vor, denn Brady wird sich sicher auch darüber freuen, wenn sie wach wird. Als ich damit fertig bin, schaue ich zu Jordan, die sich mit großen Augen, in denen noch etwas andere liegt, im Zimmer umsieht und immer wieder verschämt zu Caleb schaut. Als sie dann sieht, dass ich sie anschaue, sieht sie sichtlich ertappt aus. Ist alles okay bei dir? frage ich sie mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht. Ich glaube da ist jemand verliebt.... |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Globetrotters Do 1 Jan - 18:41 | |
| cf: Cafeteria
Ich betrete hinter Trudy das Zimmer. Es ist sehr nicht all zu gross, reicht aber für zwei Personen. Der grosse Bruder von Caleb steht in seinen Bettchen und lacht fröhlich als wir herein kommen, Das entlockt mir auch ein Lächeln. Ich mag Kinder, besonders wenn sie so süß sind. Tja eben genau wie der Vater, denke ich, und würde mich am liebsten ohrfeigen, obwohl ich es nur innerlich gedacht habe. Trudy sieht mich plötzlich schmunzelt an und fragt ob alles okay sei. Nein, Verdammt sie weiss es! geht mir panisch durch dem Kopf. Ist das bei mir so offensichtlich? Ich muss das unter Kontrolle bekommen. Ich versuche ihr ein Lächeln zu schenken was nicht so auffällig wirkt. "Klar, alles in Ordnung. Schönes Zimmer haben die Beiden. Ich hab übrigens schon ein Zimmer gefunden was ganz in meinen Element wäre, sollte ich bei euch bleiben dürfen" sage ich dann, um das Thema zu wechseln... |
|  | | Trudy* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Globetrotters Do 1 Jan - 20:23 | |
| Sie versucht ebenfalls zu lächeln, doch es ist nicht wirklich überzeugend. Ertappt fühlt sie sich, das fühle ich genau. Welches Zimmer hast du dir denn ausgesucht? Damit ich dich auch finden kann, wenn ich dich mal besuchen möchte. Und mach dir keine Sorgen, du wirst sicher aufgenommen. Sie wären blöd, wenn sie es ließen sage ich immer noch schmunzelnd. Bray ist fertig mit seinem Trinken und verlangt nach mehr, daher gebe ich ihm noch etwas in seine Tasse. Sofort trinkt er gierig weiter. Ich fühle seine Stirn, sie ist immer noch warm, doch lange nicht mehr so glühend wie heute morgen. Dann hocke ich mich neben Caleb, der total vergnügt mit seiner Rassel spielt und streichel ihm das Köpfchen. Mein Blick fällt wieder auf Jordan, sie sieht immer noch peinlich berührt aus und ich versuche auf eine andere Weise an sie heran zu kommen. Wusstest du, dass ich mal mit Jay Paar war? Das ist ziemlich lange her und wir waren eigentlich glücklich....doch es sollte wohl nicht so sein. Er verliebte sich Hals über Kopf in Amber und sie in ihn. Sie wollten eigentlich um mich zu schützen kein Paar werden, doch ich ließ ihn ziehen... erkläre ich mit einem Schulterzucken. Amber und ich sind beste Freundinnen, aber unser Männergeschmack ähnelt sich leider sehr....doch sie beeindruckt die Männer immer um Längen mehr als ich es je schaffen könnte. Ich bin nun ziemlich weit entfernt mit meinen Gedanken und Erinnerungen, da waren Bray meine erste große Liebe, der sich sofort in Amber verliebte und sie immer noch liebt. Nie hatte er Augen für mich, nur als gute Freunde. Und dann war das Jay, mit dem ich mir eine glückliche Zunkunft gewünscht habe....doch auch hier kam Amber und durchkreuzte meinen Traum. Mein Blick streift Brady, sie schläft immer noch und sieht dabei so süß aus. Und ihr Vater war Zoot....naja ich kenne ihn als Martin, er ist Brays Bruder....es war nur ein einziges Mal, wir waren unvorsichtig und daraus entstand sie. Meine größter Schatz...doch einen richtigen Daddy konnte ich ihr nie geben... Er besuchte uns in der Nacht auf meinen Wunsch und Brays Drängen hin, um seine Tochter das erste Mal zu sehen...doch dann stürzte er von der Brüstung und war sofort tot. Mein Blick ruht auf meiner Tochter und wieder fühle ich diese unendliche Trauer und Einsamkeit in mir, die ich nie zu stillen weiß. Ram hat Besseres zu tun als sich um mich zu kümmern oder für Brady den Vater zu spielen, er wird nie Zeit für uns finden... denke ich traurig. Erst als Bray seinen Becher fallen lässt werde ich aus meinen Gedanken gerissen, er ist wieder eingeschlafen. Nun schaue ich verwirrt zu Jordan, warum habe ich ihr das alles erzählt? |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Globetrotters Fr 2 Jan - 15:44 | |
| Ich fühle mich noch immer ertappt und schaffe es nicht, meine Unsicherheit los zu werden. Trudy erkundigt sich welches Zimmer ich mir ausgesucht habe. "Es ist der Music Store, ich hab gleich mal die Gitarren dort ausprobiert" sage ich grinsend. Doch dann verwischt mein Lächeln, ehe es gekommen ist. Trudy erzählt mir auf einmal, das auch sie schon mal mit Jay zusammen war, ihn jedoch ziehen lassen hat, weil sie gemerkt hat das Amber und Jay etwas füreinander empfinden. Eine tolle Freundin, denke ich mir innerlich. Als sie dann sagt, das sie und Amber wohl schon immer den selben Männergeschmack hatten, muss ich etwas schmunzeln. Ich glaub dann bin ich wohl die Dritte im Bunde, denke ich mir. Trudy erzählt mir dann die traurige Geschichte um Bradys Vater. Ich kenne ihn nur aus Erzählungen von anderen die in Wellington unter seiner Herrschaft gelebt haben. Er soll ein ziemlicher Tyrann gewesen sein. Ihre Geschichte macht mich traurig, ein einziges Mal, wollte er seinem Herzen folgen und sein Kind in den Armen halten, und dann wird ihm das zum Verhängnis. Ich sehe sofort ihren traurigen Blick, der ebenfalls auf Brady ruht. Ich könnte mich selbst ohrfeigen, ich jammere rum, das ich Jay niemals bekommen werde, und Trudy? Sie hat nichtmal einen Vater für ihr Kind, das ist viel schlimmer. Ich gehe auf sie zu und nehme sie in den Arm. "Ich hoffe für dich, das du bald jemanden findest, du bist so eine tolle Frau" sage ich zu ihr, dann atme ich einmal tief durch. "Ich glaub was deinen Männergeschmack angeht, sind wir uns beide auch ähnlich" sage ich dann und versuche zu lächeln und hoffe sie versteht wovon ich rede... |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 2 Jan - 20:40 | |
| Jordan erzählt mit, dass sie im Music Store ihr Zuhause gefunden hat. Ich muss lachen, das passt zu ihr. Auch wenn ich sie erst kurz kenne, hätte ich mir gleich dieses Zimmer vorstellen können für sie. Schön, dass du dort deinen Platz gefunden hast sage ich immer noch lächelnd. Während ich so von meinen verlorenen Männern spreche sehe ich wie sie mich beobachtet und wie sie mich verständnisvoll anschaut. Das tut furchtbar gut und sofort wird die innerliche Einsamkeit etwas gemildert, vielleicht ist sie jemand der mich voll und ganz versteht und zu mir steht denke ich. Als ich fertig bin von meinen Eskapaden zu erzählen, bemerkt Jordan sofort wie traurig und alleine ich eigentlich bin. Ihr blick ruht auch auf Brady, als sie dann zu mir rüberkommt und mich in den Arm nimmt. Sie sagt mir, dass sie für mich hofft, dass ich bald jemanden finde für mich und das ich eine tolle Frau bin. Ich empfinde mich nicht so....ich hab so viel falsch gemacht....und der Mann in den ich verliebt bin interessiert sich auch nicht für mich...aber das ist in der momentanen Situation auch nicht verwunderlich...sein Tribe macht immerhin was er will und er darf es ausbaden weil er der Anführer ist... sage ich mit zusammengebissenen Zähnen. Es ist einfach so unfair! denke ich traurig und ein bisschen wütend. Jordan gesteht mir dann, dass wir beide uns ähnlich sind was den Männergeschmack angeht. Ich lächel sie zaghaft von der Seite an, also hatte ich mit meiner Vermutung tatsächlich recht sage ich dann minimal schmunzelnd. Er ist auch ein toller Mann, ich kanns dir nicht verübeln sage ich dann ehrlich. Auch wenn ich das nicht zugeben würde, vermisse ich die Zeit mit ihm wirklich, das erste Mal das ich wirklich glücklich war mit einem Mann und dann wird es mir wieder weggenommen. Vorsichtig lege ich Bray Jr. neben Caleb auf die Decke und streichel dann liebevoll die Köpfe der beiden. Er hätte auch mein Kind sein können... meine Gedanken drehen durch, Caleb ist nicht mein Sohn und hätte es auch nie sein können - oder etwa doch? |
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