The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Globetrotters

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Jay*
Mall Rat


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 11:07

Die Atmosphäre im Raum ist zum Zerreißen gespannt und wir alle wissen, dass es wohl das beste wäre wenn darüber sprechen würde, wie wir zueinander stehen. Ich habe kein Problem mit Brays Rückker, nur damit, dass es vielleicht bedeutet, dass ich Amber und die Kinder verliere, falls sie sich doch für ihn entscheiden sollte. Aber das alles rückt angesichts des ernsten Zustandes von Bray jr. in den Hintergrund. Er braucht uns im Moment alle und am liebsten würde ich die Versammlung absagen. Doch das würde Lex nur noch mehr Grund geben gegen uns zu rebellieren und ich kann es dem Tribe gegenüber nicht verantworten, dass das passiert. Auch Amber scheint es für sehr wichtig zu halten, dass das Treffen stattfindet. Bray hat die ganze Zeit auf seinen Sohn und Amber gestarrt, ohne ein Wort zu sagen. Was im Moment in seinem Inneren vorgeht kann ich nicht ermessen, doch ich fühle auch so etwas wie Mitleid. Immerhin habe ich seinen Sohn aufwachsen sehen und er konnte das nicht und der Moment in dem sie sich wiedersehen wird davon getrübt, dass sein Sohn schwer krank zu sein scheint. "Amber, bitte versuch es doch noch einmal mit den Fiebersenkenden Mitteln und vielleicht hat Bray ja recht. Vielleicht ist es besser, wenn jemand hierbleibt, um gemeinsam mit Lottie auf die Kids aufzupassen." ich Sorge mich um den kleinen Bray als wäre es mein eigener Sohn und auch wenn Lottie schon einige Male den Babysitter gespielt hat, so ist diese Situation ganz anders. Außerdem weiß ich, dass kleine Kinder krampfen können, wenn sie so hoch Fieber haben und ich bin mir nicht sicher in wie weit Lottie damit zurecht käme. Ich selbst weiß nicht wie ich damit zurecht käme, wenn so etwas passiert. "Ich will dir wirklich keine Angst machen, aber ich finde es besser, wenn jemand hiebleibt, zusammen mit Lottie." versuche ich Amber ein letztes Mal umzustimmen. Von mir aus kann auch Bray hier bleiben, wenn es unbedingt sein muss. Auch wenn mir der Gedanke nicht gefällt. Er hat bereits Erfahrungen im Umgang mit einem Baby gesammelt. Trudy hat mir in der Zeit in der wir ein Paar waren davon erzählt, wie liebevoll er sich damals um Braydy und sie selbst gekümmert hat als es den beiden nicht besonders gut ging. Salene wäre meine erste Wahl nach Trudy gewesen, doch sie ist nicht mehr hier. Wieder einmal wird mir bewusst, dass sie eine große Lücke hier im Tribe hinterlässt, die bisher von niemandem ausgefüllt werden kann. "Aber du hast recht, wenn Lottie hier auftaucht, dann sollten wir zum Treffen. Bitte denk noch einmal darüber nach, ob es nicht doch besser ist, wenn noch jemand hierbleibt." ich wage es nicht das mit dem Fieberkrampf auszusprechen, weil ich Amber nicht noch mehr Sorge bereiten will und so hoffe ich einfach, dass sie von selbst Einsicht zeigt, was das angeht.
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 11:49

Lottie, 12, Mall Rat:

Ich bin froh, dass Trudy mich vorher schon informiert hat, dass ich auf Amber's Sohn aufpassen soll. Der kleine Bray jr. ist krank und ich hatte sowieso nicht vor auf das Treffen zu gehen. Viel spannender finde ich es gerade auf die Kleinsten hier aufzupassen und ich zeigen kann, dass ich auch verantwortungsvoll bin und Aufgaben hier im Tribe übernehmen kann.
Ich betrete den Raum und ich sehe Jay, Trudy und Amber. Neben Trudy steht ein für mich fremde Mann, welchen ich noch nie hier gesehen habe, aber Gerüchten zu Folge, soll das wohl der Vater von Amber's Sohn sein.
"Hey... Ich bin jetzt hier!" verkünde ich und komme mir fast ein bisschen dumm vor das eben gesagt zu haben, da ich ja sehe, dass die anderen mich bemerken.
"Ihr könnt zu dem Treffen gehen. Ich passe solange hier auf und wenn irgendetwas passiert oder sein sollte, dann komme ich sofort rüber!" verspreche ich und gehe dann zu dem Bett, in dem Amber den kleinen Jungen gerade hingelegt hat. Er sieht richtig schlecht aus und ich blicke in Ambers trauriges Gesicht.
"Ich passe gut auf ihn auf!" verspreche ich ihr und lege meine Hände auf die Gitterstäbe des Holzbettchens.                                  
"Außerdem seit ihr fast nebenan... ich kann auch rufen!" versuche ich die Runde aufzuheitern und erst jetzt spüre ich die Spannung im Raum.
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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 12:11

Gerade als ich meinen kleinen Fratz in sein Bett lege, bittet mich Jay es noch einmal mit dem fiebersenkenden Zäpfchen zu versuchen. Ich sehe ihn verunsichert an und erinnere mich genau noch an die Dosierung, die ich zuerst vorgelesen hatte. Alle 8h ein Zäpchen
"Vielleicht braucht es noch etwas Zeit bis es anschlägt... Auf der Packung steht, alle 8h.. 1 Zäpfchen" versuche ich zu erklären und ich weiß nicht, ob es klug ist, ihm sofort noch eines zu verabreichen. 8h waren seit der letzten Gabe noch gar nicht vorbei und vielleicht brauchten diese etwas um zu wirken.
Meine Augen suchen Trudys und ihr Blick sagt mir, dass auch sie nicht sicher ist, ob wir dem kleinen Mann noch eines geben sollten.
Ich decke Bray jr. nochmals gut zu als Jay anspricht, dass noch jemand anderes hier bleiben sollte. Ich will ihm gerade zustimmen, als Lottie den Raum betritt und uns versichert, dass sie mit dem kranken Kind klar komme.
Auf einmal bin ich skeptisch und Jay's Bedürfnisse auf Nummer sicher zu gehen, pflanzte sich tief in mir ein, so dass meine Sorge groß ist, das nun doch etwas passieren könnte.. Trotzdem betont Lottie erneut, dass sie uns auch rufen könnte, zur Not, und wir letztendlich nicht weit von meinem Zimmer entfernt waren um notfalls auch hinüber laufen zu können.
Ich versuche meinen aufsprossenden Keim an Angst zu ersticken und stimme Lottie nickend zu und suche gleichzeitig die Bestätigung in aller Gesichter. Trudy unterstützt meine Entscheidung und so sehr ich mir auch Jay's Zustimmung wünsche, blickt er mich weiter ernst an. Bray traue ich mir gerade nicht einmal anzusehen.
"Lasst uns zu dem Treffen gehen.. damit ich schnell wieder hier her kommen kann!" füge ich hinzu und blicke nun in alle Gesichter, dieses Mal auch in Bray's.

Ich sehe zu Lottie, die an seinem Bett steht und bedanke mich bei ihr, dass sie ein Auge auf ihn hat. Dann warte ich bis alle den Raum verlassen haben und verlasse mit einem flüchtigen Blick auf meinen Jungen als Letzte das Zimmer.Hoffentlich mache ich gerade keinen großen Fehler


tbc: Cafeteria

ooc: Ich hoffe, es ist für alle okay, dass ich uns mal rüber geschickt habe. Dachte nur, weil die anderen alle schon dort sind, sollten wir auch mal rüber kommen Smile

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 6 Dez - 12:37

Kaum habe ich ausgesprochen taucht auch schon Lottie im Türrahmen auf,
als hätte sie nur auf ihr Stichwort gewartet. Doch sie spricht etwas an, an das
ich in meiner Sorge nicht gedacht habe: Sie kann uns auch rufen falls etwas sein
sollte. "Lottie? Ich schalte einfach das Babyfon ein und nehme den anderen Teil

mit. Wenn was ist, dann können wir dich dadurch hören.", sage ich und rücke ihre
Kappe gerade. Dafür ernte ich einen genervten Blick. Dann wende ich mich schweren
herzens von Brays Bettchen ab. Caleb setze ich auf einer Spieldecke. Dort liegen all
die Babyspielsachen für Caleb und auch ein paar Sachen von Bray. Dann braucht Lottie
Caleb nicht herumtragen sondern kann dort mit ihm spielen, wärhend sie so auch ein Auge
auf Bray jr. haben kann. Den Empfänger des Babyfons verstaue ich in meiner Hosentasche
und mache mich auf den Weg zur Versammlung. Es wird schon alles gut gehen... Amber hat
recht. Je schneller wir die Versammlung hinter uns bringen, desto schneller ist sie wieder hier.

tbc: Cafeteria

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 7 Dez - 10:35

Die Angst um Bray Jr. ist in uns allen und nach einer gefühlten Ewigkeit bringt Bray seinen Wunsch mit ein. Jemand sollte von uns erwachsenen doch auch bei seinem Sohn bleibe.
Doch ehe wir eine richtige Entscheidung dazu treffen können, kommt Lottie und ist wie geweohnt fröhlich und versichert uns, dass sie uns sofort ruft, wenn sie etwas an seinem Zustand verändern sollte.
Immerhin sind wir nur ein Raum weiter.
Jay schlägt vor, Bray Jr. noch einmal etwas zu geben.
Amber schaut mich verunsichert an, doch ich zeige ihr deutlich, dass ich das auch nicht weiß.
Ich befürchte ebenso, dass es zu früh ist.
Nun da Lottie da ist, gehen wir dann alle zur Versammlung, aber mir fällt noch etwas ein.
Du kannst ihm ja noch einmal frische Wickel machen, Lottie.
Du siehst ja, wo sie gewickelt sind und frisches Wasser steht dort
ich zeige auf den Behälter neben dem Bett und Lottie nickt mir zu.
Brady nimmt mich noch einmal fest in den Arm und ich erwiedere ihre Umarmung.
Du hilfst Lottie, ja?
Und wenn etwas ist kommst du zu uns in die Cafeteria oder du schreist in das Babyphone, was Jay dort hingestellt hat
sage ich ernst, versuche aber aufmunternd zu klingen.
Dann gehe auch ihn in die Cafeteria.

tbc: Cafeteria
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Bray*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 7 Dez - 14:02

Amber kümmert sich weiter um unser gemeinsames Kind. Ihre Gefühle sind ihr dabei förmlich ins Gesicht geschrieben, genauso wie die Nachdenklichkeit. Und ich merke, dass sie ihre Augen zwar auf mich gleiten lässt, das jedoch nie für lange und meinen Blick zu erwidern, gelingt ihr nicht. Als sie darüber redet, wie schwach der kleine Junge ist...schnürt es mir das Herz zusammen. Es ist fast, als wäre das Schicksal uns so gesinnt, dass es uns gerade mit diesem schlimmen Gesundheitszustand unseres Kindes einen Wink geben und sagen will, dass wir endlich miteinander reden sollen, statt uns aus dem Weg zu gehen. Dass wir uns gemeinsam um unser Kind sorgen, dadurch wieder zusammengeschweißt werden sollen. Wie seltsam und verrückt dieser Gedanke ist, ist mir klar. Andererseits weiß ich nicht, wie lange Amber unsere Konfrontation noch hinausgeschoben hätte.
Auf meine Worte geht sie damit ein, dass sie sagt, das Mädchen namens Lottie würde es schon schaffen, die Situation zu meistern, ein Misstrauen bleibt dennoch in mir zurück. Wie so oft im Leben frage ich mich, warum so viele wichtige Ereignisse nicht selten auf einmal geschehen und einen überfordern, sodass man automatisch gezwungen ist, Entscheidungen zu treffen, die man sonst nie gewollt hätte, weil man nicht richtig über ihre Folgen nachdenken konnte.
Jay ist dafür, dem kleinen Bray noch mal Medikamente zu geben, um seinen Zustand besser unter Kontrolle zu bekommen. Da wir alle uns mit der Wirkung solcher Sachen auf Kinder aber nicht auskennen, sträubt sich meine Vernunft dagegen. Das zu äußern und die Sachlage noch problematischer zu machen, indem eine Diskussion entfacht, unterlasse ich jedoch. Zu meiner Verwunderung bekennt sich Jay dann noch für meinen Vorschlag, Lottie nicht allein mit Bray jr. zu lassen. Weil das Geschäft nicht weit von der Cafeteria entfernt ist und es zudem ein Babyfon für die Kommunikation gibt, läuft es darauf hinaus, dass Lottie mit Brady hierbleibt, während wir anderen uns für die Versammlung im Essenssaal bereitmachen. Richtig konzentrieren können werde ich mich dort wohl aber sowieso nicht.
Kurz darauf kommt schon ein junges Mädchen zu unserer Gruppe dazu, das ziemlich selbstsicher und sorgenfrei wirkt. Ich muss ihr wohl oder übel vertrauen. Also erwiedere ich den Blick, den Amber mir zuwirft, ehe sie aus dem Laden geht, ohne wegzublicken. Ich muss darauf vertrauen, dass sie dem Mädchen mit guten Gewissen ihr Kind dalässt.
Anschließend folge ich der Gruppe nach einem letzten Moment, in dem ich meinen Sohn betrachte.

tbc: Cafeteria
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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 13 Dez - 1:14

cf: Cafeteria

Angespannt und Beunruhigt folge ich Trudy in mein Zimmer. Lottie sitzt am Bett mit Caleb im Arm, er schläft, und Brady sieht sich ruhig ein Buch an bis sie Trudy erblickt, aufspringt und ihr entgegen läuft. Die Kleine scheint sich sehr zu freuen Trudy wieder zu sehen, obwohl wir nicht all zu lange weg waren. Ich jedoch gehe schnell ohne die beiden weiter groß zu beobachten auf Bray jr. Bett zu. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass er nur seine Äugelein wenigstens offen hat und die Medikamente angeschlagen haben. Doch als ich das kleine Bett erreiche wird mein Hoffnung so gleich erstickt. Mein kleiner Junge liegt immer noch leblos im Bett und ich streiche ihm besorgt über sein Köpfchen..
"Trudy, das Fieber geht nicht runter..." behaupte ich mit fester Überzeugung und blicke sie nun an, als sie gerade Brady begrüßt. Beiden Händen lege ich auf meine Kopf und gehe dann zielstrebig auf die Kommode zu, auf der die Verpackung der fiebersenkenden Zäpfchen liegt. Hektisch krame ich den Beipackzettel heraus, um nachzusehen, ob wir ihm nicht doch mehr davon geben sollten. Finde aber nichts. die Verzweiflung ist mir in mein Gesicht geschrieben und ich fürchte, dass der Kreislauf meines großen, kleinen Sohnes das Fieber nicht verkraftet.
Für wenige Sekunden übermannt mich die Sorge und die Wut in mir, nicht ordentlich helfen zu können. Unkontrolliert, nicht denkend, feuere ich die Packung mit den abgelaufenen Zäpfchen samt Beipackzettel in eine Ecke. Meine Hände stützen sich nun auf die Kommode und ich lasse meinen Kopf hängen während ich schnell atme und mein Kopf für wenige Sekunden Nichts denkt. Doch Mein Kopf zeigt mir plötzlich schlimmste Bilder und ich male mir aus, wie ich Bray erklären musste, dass unser Sohn diesen Infekt nicht überlebt und spüre dabei wie die Distanz zwischen mir und Bray dadurch noch größer wird. Jetzt, wo Bray wieder hier war und mein Sohn endlich auch die Chance bekommen sollte seinen richtigen Vater kennenzulernen, lag er mehr leblos in seinem Bett und die Angst zu spät zu kommen, frisst mich fast auf. Ich fühle mich, als wären mir die Hände gebunden und muss an Murphy's Gesetz denken. Wird er jemals seinen richtigen Papa kennenlernen können? Ich habe immer Gedacht, es sei der mir berichtete Tod von Bray, der ein kennenlernen verhindern würde und nicht die Tatsache, dass möglicherweise mein Sohn sterben könnte.
Erst jetzt bemerke ich Caleb's weinen, den ich mit meiner unbeherrschten Wut aufgeweckt hatte. Ich wende mich Lottie zu, die aufgestanden war und von meinem Ausbruch auch etwas irritiert wirkt. Ich gehe auf sie zu und schicke sie aus dem Zimmer, nachdem ich ihr Caleb abgenommen habe.
"Schh.... mein Schatz!" versuche ich den kleinen Mann in meinen Armen zu trösten, während mir still ein paar Tränen über die Wange laufen und ich Trudy hilfesuchend anblicke.
"Was können wir noch tun Trudy?" wispere ich und versuche mich zu beherrschen während ich Caleb tröste.
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 13 Dez - 14:35

cf: Cafeteria

Ich komme hinter Amber in den Raum und sofort stürmt meine Tochter auf mich zu.
Die Begrüßung fällt innig aus, da ich wirklich froh bin, sie so gesund zu sehen.
Amber stellt fest, dass das Fieber einfach nicht runtergeht.
Sie stürmt zu dem Schrank, wo sie das Medikament abgelgt hat und schaut auf den Beipackzettel.
Wütend feuert sie alles in die nächste Ecke, Brady zuckt heftig zusammen und auch Caleb fängt an zu weinen.
Amber, beruhige dich! Das hilft deinen Sohn nicht gesund zu werden fordere ich sie auf, nachdem sie Lotti aus dem Zimmer geschickt hat.
Ich werfe Lotti noch einen entschuldigenden Blick hinterher, sie tut mir furchtbar leid, vorallem weil sie ja nichts dafür kann.
Dann wende ich mich wieder an Amber.
Sie schauckelt Caleb tröstend hin und her und versucht ihn so zu beruhigen.
Es dauert, aber gelingt ihr nach einiger Zeit.
Ich habe Brady wieder zu den Büchern geschickt, damit sie nicht im direkten Kontakt mit der Situation ist.
Denn Amber ist gerade nicht wirklich bei Sinnen.
Ich spüre wie die Wut auf sich selbst sich in ihr breit macht und die Angst um Bray Jr. ins unermässliche wächst.
Vorsichtig gehe ich auf sie zu und stelle mich neben sie, tröstend lege ich meine Hand auf ihre Schulter.
Sie weint und schaut mich immer wieder hilfesuchend an und ich durchforste mein Gehirn.
Das Erste was mir einfällt ist, dass ich die Fenster öffne, es ist brüllend heiß hier drinnen, so kann es ihm ja nicht besser gehen.
Nach kurzer Zeit fällt fällt noch etwas ein und ich schaue mich suchend im Zimmer um.
Tatsächlich finde ich einen Eimer, der groß genug ist um Bray Jr. ohne Probleme darin zu baden.
Ich gehe zu dem Wasserhahn und fülle Wasser ein, dass auf jeden Fall unter der momentanen Körpertemperatur von ihm liegt aber auch nicht zu kalt ist. Das mache ich nach Gefühl und hoffe, dass es richtig ist.
Dann entkleide ich ihn rasch und lege ihn vorsichtig hinein, er schwitzt fürchterlich und auch ich mache mir große Sorgen um ihn.
Die ganze Zeit halte ich ihn unter den Achseln fest und wende den Blick nicht von ihm ab.
Das hat meine Mutter mal bei einem Nachbarskind gemacht, als wir auf sie aufgepasst haben.
Wir hatten keine Fiebersenkenden Medikamente und die Eltern konnten wir auch nicht erreichen.
Sie kennt diese Technik noch von meiner Oma, so wurde es früher gemacht
erkläre ich ihr, ohne den Blick von Bray Jr. zu wenden.
Vorsichtig wische ich dem kleinen Mann über das Gesicht und versuche ihm etwas zum trinken zu geben.
Es dauert lange bis er reagiert, doch nach einiger Zeit macht er zaghaft den Mund auf und ich gebe ich vorsichtig Wasser hinein.
Nach etwa 5 bis 10 Minuten nehme ich ihn aus der Wanne und hebe ihn in sein Bett, dann denke ich ihn nur mit einem Bettlaken zu.
Nicht abtrocknen, denn dadurch dass das Wasser verdunztet sollte das Fieber gesenkt werden sage ich und klinge selbstsicher und aufmunternd.
Dann gehe ich nochmal zu dem Wasser hinüber und mache neue Wickel, die ich wirder dort platziere wo sie vorhin waren.
Er muss mehr trinken, wir müssen versuchen ihm so viel zu trinken zu geben wie es geht.
Er braucht ganz viel Flüssigkeit, sonst bekommt er einen Fieberkrampf
sage ich suche eilig einen Früchtetee, denn ich natürlich schnell in Amber Schrank finde.
Ich bereite ihn nach Vorschrift zu und lasse ihn abkühlen, er darf nicht heiß sein sondern nur lauwarm erkläre ich ihr weiter und gebe ihr einen Schnabelbecher mit Wasser darin.
Nun müssen wir abwarten.
Wenn sich nichts tut gehen wir zu Tai-San!
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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 13 Dez - 17:43

Während ich Caleb in meinen Armen halte höre ich Trudy ganz genau zu und es dauert sogar etwas länger, bis ich es geschafft habe Caleb zu beruhigen. Ich erkenne erst jetzt, dass ich sogar Brady erschreckt hatte und sehe sie an, als Trudy sie wieder zu ihren Büchern schickt. "Entschuldige, Brady!" flüstere ich ihr noch zu. Ich halte meinen kleinen Winzling weiter im Arm als Trudy mir tröstend über die Schultern fährt und mich umarmt. Sie erklärt mir, dass meine Unkontrolliertheit nichts bringe und ich nicke kurz, obwohl ich das nicht mit Absicht gemacht hatte. Ich fühle mich, als würde ich neu Fahrradfahren lernen. Im Umgang mit kranken Kindern habe ich kaum Erfahrung und spüre zum ersten Mal so richtig, wie es ist hilflos daneben zu stehen. Trudy erkennt dies und hebt letztendlich Bray jr. aus seinem Bettchen und füllt eine Wanne mit lauwarmen Wasser. Sie will ihn baden und als sich Caleb schließlich beruhigt hat, lege ich ihn vorsichtig in sein Bett, um Trudy behilflich sein zu können. Bray jr. ist schlapp und klatsch nass geschwitzt. Er verliert wohl viel Wasser und sie hat völlig recht... er braucht viel zu trinken. Ich helfe ihr so gut ich kann und beobachte alles genau. Während er sich regungslos im Wasser befindet, fülle ich den Schnabelbecher und Trudy versucht ihm etwas Wasser einzuflössen. Es dauert eine Weile bis er darauf reagiert, aber letztendlich bewegt er etwas seine Lippen und ein leises Wimmern ist zu hören. Ich träufle ihm etwas Wasser über sein Köpfchen und versuche ihn zu beruhigen. "Schhhh.... Mama ist bei dir..." wispere ich und bin unendlich glücklich für das kleine Lebenszeichen, das von ihm kommt. Dankbar fällt mein Blick auf Trudy und ich umarme sie, während sie Bray jr. nicht aus den Armen lässt.
Nach 10 Minuten holt sie ihn aus der Wanne heraus und wickelt ihn nur in ein weißes Bettlacken, bevor sie ihn in meine Arme übergibt. Er bewegt sich kaum, aber man hört ein zartes und leises Wimmern. Ich sehe das als ein gutes Zeichen an und streiche ihm immer wieder über seine Wangen. Er reagiert wieder auf meine Berührungen öffnet sogar für einen winzigen Moment seine Augen und blinzelt mich erschöpft an.
"Bray... hey..!" flüstere ich und gebe ihm ein zartes Küsschen, bevor ich ihm die vorbereitete Schnabeltasse auf seine Lippen aufsetze und er tatsächlich zu trinken beginnt. Ein Gefühl der Erleichterung durchströmt mich und ein Lächeln auf Trude's Lippen verrät mir, dass auch sie eine gewisse Erleichterung empfindet.
"... Das ist ein gutes Zeichen oder? Jetzt können wir wirklich nur mehr warten" füge ich zustimmend hinzu und nicke, als sie beschließt Tia-San um Hilfe zu bitten, sofern es nun wieder nicht helfen würde.
"... Danke, dass du mir so sehr hilfst!" beginne ich dann vorsichtig. Ich habe ein leicht schlechtes Gefühl Trudy in den letzten Wochen auch selbst zu vernachlässigt zu haben. Sie hilft mir, obwohl ich mich in der letzten Zeit nicht gerade fein verhalten hatte... Auch ihr nicht gegenüber. Sie zeigt mir gerade wie stark unsere Freundschaft zueinander ist und ich lege den Kopf auf ihre Schulter während wir vor meinem Bett sitzen, um mich selbst etwas an ihr auszuruhen und ihr damit auch Danke zu sagen. Ich bin ziemlich erschöpft und ich weiß, dass der Tag heute noch lange wird. Jay wird bestimmt noch nach mir sehen wollen, wenn er zurück kommt... Ich wage es nicht an Bray zu denken, denn sofort spüre ich wieder seinen zornigen Blick, den er mir in der Cafeteria zugeworfen hat.
"... Deine Unterstützung Trudy,.. sie bedeutet mir sehr viel!" hauche ich dann.
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 13 Dez - 18:28

Amber beobachtet alles genau und hilft wo sie nur kann.
Ich sehe ihr an, wie hilflos sie ist und wie glücklich, dass ich ihr helfe.
Sie umarmt mich fest und ich lächel sie aufmunternd an.
Aber das ist für mich selbstverständlich, immerhin ist sie doch meine beste Freundin und ihr Sohn der Neffe von Brady, wir lieben ihn sehr.
Als ich ihr Bray Jr. gebe als ich fertig bin, sehe ich ihr dabei zu wie zärtlich sie mit ihm umgeht und wie zerbrechlich er eigentlich noch ist im Gegenteil zu Brady, sie kann schon sehr viel mithelfen und beobachtet alles aus der Ferne genau.
Auf Ambers Entschuldigung hin lächelt sie und damit ist es auch gut für sie, sie ist nicht nachtragend und spürt schnell, wenn etwas nicht stimmt.
Etwas was sie von ihrer Oma geerbt hat, denke ich wehmütig, doch wische den Gedaken sofort wieder beiseite.
Denn der Kleine gibt nun tatsächlich endlich ein Lebenszeichen von sich und Amber ist sofort euphorisch un freut sich verständlicherweise sehr.
Ja, ich denke nun ist er über den Berg. Es heißt zwar weiter abwarten bis das Fieber wirklich gesunken ist, aber wir brauchen nicht mehr um sein Leben zu bangen sage ich und nehme sie in den Arm.
Auch Brady kommt zu uns rüber und freut sich genauso, dass ihr geliebter Neffe langsam zu sich kommt.
Wir setzen uns dann vor Ambers Bett auf den Fußboden und sie legt ihren Kopf auf meiner Schulter ab, ich lehnen meinen dagegen.
Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist selbstverständlich.
Ich möchte doch auch das es euch gut geht und wenn ich helfen kann, tu ich das
sage ich aufmunternd zu ihr.
Brady hat sich nun auf meinen Schoß gekuschelt und auch ich merke wie müde ich werde.
Amber scheint es ähnlich zu gehen.
Ich bin immer für dich da, egal was passiert.
Du kannst immer zu mir kommen und über alles mit mir sprechen, vergiss das nie
sage ich zu ihr und meine es auch so.
Brady ist mittlerweile eingeschlafen und auch meine Lider werden schwer.
Weck mich wenn was ist flüstere ich noch und schon bin ich eingeschlafen.
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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 13 Dez - 19:09

Trudy meint, dass mein kleiner, großer Mann nun über den Berg ist und ich schlucke, als sie diese Worte in den Mund nimmt. Ihre Antwort verrät mir, dass sie die selben Sorgen wie ich im Kopf hat und ich will es eigentlich nicht wahr haben. "Das hoffe ich auch!" flüstere ich leise, da ich merke, dass Brady bereits schon eingeschlafen ist, nachdem sie auf Trude's Schoß krabbelt.
Trudy versichert mir, für mich da zu sein und seit langem spüre ich die Wärme eine Freundschaft wieder auf mir auch wenn meine Sorgen und Probleme längst nicht ihr Ende erreicht hatten. Genau benennen kann ich dieses Gefühl gerade nicht, aber ich fühle mich nicht mehr alleine. Ich kann mit ihr über alles Reden und Sprechen, egal was passiert oder kommen mag. Ihre Worte dringen zu mir durch, auch wenn ich nicht immer jemand war, der mit allen Sorgen und Problemen sofort zum sprechen bereit war. Aber zumindest jetzt weiß ich, das ich reden konnte,... sofern ich es denn wollte. Ich lächle müde und spüre Trude's Kopf auf Meinem. Sie ist ebenfalls müde und auch ich merke, wie schwer meine Augen waren. Caleb ist längst wieder in seinem Bett eingeschlafen und Bray jr. ebenfalls. Wenige Minuten später höre und fühle ich Trudy's ruhigen Atem an meinem Ohr. Sie war tatsächlich eingeschlafen und auch ich versuche meine Augen zu schließen, während ich Bray in meinen Armen halte, jedoch schlafe ich nicht ein. Nach wenigen Minuten öffne ich die Augen wieder und im Raum ist es vollkommen still. Ich lausche der Ruhe und mein Blick fällt auf mein schlafendes Kind in meinen Armen. Dann blicke ich zu Brady, wie sie bei Trudy kuschelt. Ich versuche es nochmals, schließe erneut meine Lieder, doch auch dieses Mal gelingt es mir nicht. Meine Gedanken kreisen dieses mal nicht um meinen kleinen schlafenden Engel in meinen Armen sondern um meine andere "Baustelle": Jay und Bray. Ob die beiden bei der Suche nach den Mädchen über mich sprechen würden?
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 14 Dez - 14:17

cf: Eingangsbereich

Die Fenster geben auf meinem Weg nach oben mittlerweile wieder einen Blick auf einen dunklen mit Sternen versehenen Himmel frei. Der Tag ist wahnsinnig schnell vergangen und eigentlich hatte ich gar nicht vorgehabt, mehrere Nächte wieder in der Mall zu sein, um Amber Freiraum zu geben. Nun haben sich die Begebenheiten wieder vollkommen verändert.
Wenige Meter vor dem Weltenbummlerladen atme ich noch einmal tief durch, nach einem Klopfen an den Türrahmen, als ich weitergehe und an diesem angekommen bin, trete ich ein. Trudy scheint was alles passiert ist ebenfalls mitgenommen zu haben, es war ein anstrengender Tag für sie, weshalb sie bereits jetzt mit Brady im Arm vor Ambers Bett mit dem Rücken daran gelehnt eingeschlafen ist. Amber sitzt mit unserem Sohn im Arm neben ihr. Und ich wünschte, ich hätte sie durch das Klopfen nicht gestört, weil dieses Bild der beiden zusammen einfach nach all dem Trubel so friedlich wirkt, dass ich es gerne etwas länger betrachtet hätte, weil diese Szene meine Emotionen für einen winzigen Augenblick zum Stillstehen bringt, sie beruhigt.
Dann sieht Amber aber zu mir auf und ich weiß, uns erwartet etwas, von dem ich nicht weiß, wie es ausgehen wird.
"Hey", begrüße ich sie ruhig, um die Kinder und Trudy nicht zu wecken.
"Geht es dem Kleinen besser?"
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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 14 Dez - 14:58

Ich schaffe es einfach nicht einzuschlafen. Obwohl es völlig ruhig ist und Bray jr. seinen Schnabelbecher schon leer getrunken hat und mir hin und wieder einen zarten Blick schenkt, fühlt sich mein Kopf viel zu schwer an, um nur der Müdigkeit in mir nachzugeben. Sein Köpfchen ist nicht mehr ganz so nass geschwitzt und ich streichle ihn vorsichtig, während mein Blick auf ihm ruht. Es geht ihm besser denke ich, als ich ein Klopfen am Türrahmen vernehme und mein Blick zur Tür fällt. Bray Ich habe nicht erwartet, dass er hier her kommt. Nicht nachdem er wutentbrannt die Cafeteria verlassen hatte, um sich an der Suche zu beteiligen, für die ICH ihn verpflichtet hatte. Mein Magen füllt sich an, als wären darin viele Steine, die mich zu Boden ziehen, obwohl ich bereits dort platz genommen hatte. Trudy schläft tief und fest, doch auch Brady öffnet langsam die Augen. Ich weiß nicht, was ich fühlen soll und beschließe auf Bray's Frage einfach zu antworten, ohne groß auf mein Empfinden einzugehen.
"Es geht ihm besser... zumindest macht er den Eindruck!" ein kaum sichtbares Lächeln rutscht mir über die Lippen, verschwindet aber gleich wieder.
Vorsichtig um Trudy und den schlafenden Mann in meinen Armen nicht zu wecken stehe ich auf und gehe ein oder zwei Schritte auf Bray zu, bleibe aber auf Distanz. Bray's Blick verrät mir, dass er ihn gerne sehen möchte und sich selbst von seinem Zustand ein Bild machen will. Obwohl es mir schwer fällt, stehe ich vor ihm, so nahe wie schon lange nicht mehr, obwohl immer noch Distanz zwischen uns blieb.
"Er schläft jetzt ruhiger.." erkläre ich, nicht zu wissen was ich ihm sonst sagen soll und mein Blick hält an meinem, unseren Sohn fest, als ob er mir den Halt geben wollte, den ich gerade brauchte.
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Bray*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 14 Dez - 15:41

Ein Schauer der Erleichterung durchfließt mich, als Amber meint, unserem Kind würde es etwas besser gehen. Krankheiten sind zwar sehr tückisch und bis es endgültig vorbei ist, weiß man nie genau, was sie noch alles anrichten können, aber da bleibt einem nichts anderes übrig, als positiv zu denken und das Beste zu hoffen. Wie Amber über meine Anwesenheit hier denkt, geht nicht wirklich aus ihrer Mimik hervor, aber sie lächelt zumindest kurz, wirkt nicht so, als ob sie wollen würde, dass ich sofort wieder gehe. Am meisten überrascht mich aber dann, dass sie sich mit dem kleinen jungen im Arm vom Boden erhebt und auf mich zukommt. Ich betrachte ihn eingehend, kann meine Augen nicht von ihm lassen. Er ist noch blass, aber er wirkt auch friedlich und er ist wunderschön. Gerne würde ich ihn selbst halten, doch das würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass er aufwacht und er soll sich so viel wir möglich erholen können, ohne dabei gestört zu werden.
"Das freut mich..so sehr", flüstere ich gebrochen, dann wende ich mich Amber zu. Ihr fällt es schwer, mir in die Augen zu sehen und mir selbst geht es ähnlich. Ich halte es dennoch durch.
"Wenn er nach dir kommt, dann schafft er auf jeden Fall, die Krankheit zu überwinden", schiebe ich nach und spreche mit Absicht nicht auf mich selbst an. Dazu ist es zu früh und es fühlt sich trotz allem noch nicht richtig an..
"Du...der Zeitpunkt ist vielleicht nicht der perfekteste, aber dennoch...wäre es in Ordnung, wenn wir reden könnten? Diese stetige Ungewissheit über..alles...ist..
Ich muss mich beherrschen, um ruhig zu bleiben. Darum warte ich einfach darauf, wie Amber reagiert.
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 14 Dez - 16:17

Während Bray unseren kleinen Sohn betrachtet, wage ich ein vorsichtigen Blick auf ihn. Ich will nicht, dass er bemerkt, dass ich ihn beobachte. Seine braune Lederjacke über seinen Schultern, darunter ein schwarzes, langsam verblassendes T-Shirt. Ich erkenne es wieder, es ist schon sehr alt und wir haben es damals in einem der Zimmer in der Mall in Wellington gefunden, als wir auf der Suche nach brauchbaren Dingen waren. Eine fröhliche Erinnerung an frühere Zeiten strömt in mir hoch wird aber sogleich wieder getrübt, als ich langsam in sein Gesicht blicke. Seine Mimik ist angespannt und ich erkenne die winzigen, kleinen  Sorgenfalten auf seiner Stirn, die vor einigen Jahren schon ein Gefühl in mir hervorgerufen haben, das ich nun seit langer Zeit wieder empfinde. Es ist das Gefühl, ihn in meine Arme schließen zu wollen und ihm zu erklären, dass er sich nicht zu Sorgen brauche. Doch ich blicke weg und verdränge dieses Bedürfnis. Nicht, nachdem was alles passiert war. Doch ich fühle den Schmerz welchen mir seine Augen verraten.
Als Bray mir dann auch noch ein Kompliment macht und den starken Willen unseres Sohnes auf meine eigenen Willensstärke zurückführt, fühle ich mich gar nicht so stark, wie ich es eigentlich bin. Im Gegenteil... Ich weiß es besser und schreibe einige Eigenschaften die mein Junge besitzt auf Bray's Charakter zurück. Mit seinen wenigen Jahren war er tapferer denn je. E war neugierig und aufgeweckt. Bray jr. hatte keine Angst, wenn ihn fremde Leute beaufsichtigten und trotzdem wirkte er manchmal skeptisch und etwas zurückgezogen. Egal wie er handelt, jedes Mal erkenne ich Bray in ihm wieder, auch wenn ich es nicht zugeben möchte und auch nicht davon spreche.
Für wenige Sekunden blicken wir beide Bray jr. nur an, bis Bray das Schweigen bricht und mich im Flüsterton bittet mit ihm zu sprechen. Augenblicklich beginnt mein Herz zu rasen und das was ich am meisten Gefürchtet habe, tritt ein. Bray fordert mich auf mit ihm zu sprechen und obwohl ich ihn am liebsten abgewiesen hätte, traue ich mir nicht dagegen zu sagen. Vielleicht würde er mir Zeit geben, wenn ich ihm genau das wissen ließ... rede ich mir ein und sehe ihn trotzdem etwas unsicher an.
"... Vielleicht ist es besser, wenn wir das nicht hier besprechen" flüstere ich und mein blick fällt zu Trudy, die immer noch tief schläft. Brady hingegen war wach und sah mich mit großen Augen an. Erst jetzt blickt ich direkt in Bray's Augen und erkenne seine finstere Mine als ich dagegen sprechen möchte, um meine Kinder nicht alleine lassen zu müssen. Bray wollte sprechen und ich kam ihm nun nicht mehr aus. Sein Blick dringt tief in mich ein und ich atme tief ein und sehe nochmals zu Brady.
"Brady, würdest du Trudy wecken, wenn Bray jr. oder Caleb wach werden?" flüstert ich dann dem kleinen Mädchen zu, das umgehend nickt und sich wieder an Trudy kuschelt.
"Ich kann schon gut aufpassen! Versprochen!" flüstert sie mir zu und ich weiß, dass Brady für ihr Alter schon sehr verantwortungsbewusst war. Das hatte sie eindeutig von Trudy. "Danke!" antworte ich und beobachte Trudy, die immer noch fest schläft. Hoffentlich ist sie mir nicht böse...
Noch einmal lasse ich Bray einen Blick auf seinen Sohn werfen, gehe dann zu seinem Bett und lege meinen schlafenden Jungen hinein. Ich streichle nochmals über die Köpfe von beiden meiner Kinder und gehe langsam auf Bray zu. Meine Haltung zeigt Unsicherheit. "Okay,.. also... vielleicht auf die Dachterrasse?" wispere ich und fühle mich zu gleich wie eine Schwerverbrecherin, eine Angeklagte, die sich gegenüber ihren Gefühlen rechtfertigen musste.

tbc: Dachterrasse
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Bray*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 14 Dez - 18:11

Die kurze Dauer der Stille zerreißt mich fast innerlich, dann spricht Amber endlich wieder und...was sie sagt ist wenigstens erst einmal nicht vollkommen verneinend. Die Umstände im Raum geben es jedoch auch nicht her, unsere Unterhaltung hier stattfinden zu lassen. Da ich nicht weiß, wie genau diese Mall aufgebaut ist und welche Rückzugsorte es hier gibt, kann ich leider keinen Vorschlag für einen passenden Ort machen, an dem wir ungestört wären. Zudem soll dieser ja auch nicht so weit weg sein, weil Trudy zwar hier bei den Kleinen ist, sie zurückzulassen trotzdem ein mulmiges Gefühl verursacht. Amber scheint aber eine Idee zu haben, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Sie spricht Brady an, die gerade wieder aufgewacht ist und bittet sie darum, ein Auge auf die Kleineren zu werfen und ihrer Mutter bescheid zu sagen, wenn etwas sein sollte. Diese Lösung ist zwar nicht am optimalsten, aber besser als gar keine. Und wer weiß, wann eine Gelegenheit zum Reden wie diese als nächstes wiederkommt.
Brady ist sichtlich stolz darauf, eine verantwortungsvolle Aufgabe bekommen zu haben. Ehe wir gehen, bringt Amber unseren Sohn noch zurück in sein Bett. Als sie ihm über den Kopf streicht, würde ich mich mit einer Geste gerne auch von ihm verabschieden, da ist Amber aber schon wieder bei mir und schlägt vor, auf die Dachterrasse zu gehen.
"In Ordnung",sage ich nickend und folge ihr nach einem letzten Blick auf den kleinen schlafenden Bray mit klopfendem Herzen.

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Globetrotters
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