The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Globetrotters

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Trudy*
Mall Rat


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Di 25 Nov - 19:27

Ich sehe den leicht panischen Blick, als Amber endlich Jay wahrnimmt.
Sie legt den Kleinen ins Bettchen und geht dann zu einem der Schränke hinüber.
Zwischen dem Pärchen liegt so viel Anspannung, Hilflosigkeit und Sorge, dass ich sie fast greifen könnte.
Caleb ist währenddessen auf meinem Arm eingeschlafen und ich lege ihn in sein Bettchen.
Dann gehe ich zurück zum Bett und setzt mich neben meine Freundin, vorsichtig und verstehend streichel ich ihr über den Rücken.
In der heutigen Zeit ist es verständlich, dass man angst um sein krankes Kind hat.
Die ärtzliche Versorgung ist am Ende, es gibt kaum mehr Medikamente.
Ram, er hat immer welche in seinem Besitz denke ich und überlege, ob ich zu ihm gehen soll und um welche bitte.
Jay schaut zwischen Amber, mir und den Kindern immer wieder hin und her und scheint sich nicht sicher zu sein, ob er nicht doch wieder gehen sollte.
Das Amber gerade über nichts anderes sprechen möchte macht die Situation nicht besser und daher ist es auch offensichtlich und verständlich, dass Jay sich fehl am Platz fühlt.
Amber setzt sich wieder neben mich, nachdem sie das Fieberthermometer aus einer der Schubladen geholt hat.
Doch sie redet nicht mit ihm über ihre Sorge wegen Bray Jr., sondern stattdessen erzählt sie Jay, dass wir für heute Abend ein Treffen geplant haben.
Einen Moment lang sieht man ihm seine Verwirrung an, warum sie soetwas plant obwohl es noch andere wichtige Dinge gibt über die sie reden sollten - abgesehen von der Sorge um Bray Jr.
Ich frage mich, wie lange dieses Schweigen wohl noch gehen wird, als mein Blick auf Ambers Hand fällt.
Vorsicht, du zerbrichst es noch sage ich und nehme es ihr aus der Hand.
Dann mache ich mich dran, das Thermometer zu platzieren.
Es vergeht eine Weile, ehe es soweit ist um die Temperatur abzulesen.
39,5C° stelle ich fest und schaue dann wieder hin und her zwischen den beiden.
Möchtest du, dass ich Bray Bescheid sage, dass sein Sohn krank ist?
Er hat ein Recht darauf es zu wissen und ihn zu sehen
stelle ich fest.
Bereue es aber fast schon gleich wieder.
Denn ich kassiere sofort einen bösen Blick von Amber, doch dann scheint sie zu überlegen daher wende ich mich an Jay.
Hat Ram vielleicht noch Medikamente? Wir bräuchten dringend Zäpfchen und er hat immerhin eine gute Versorgung für sich in dieser Hinsicht.
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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Di 25 Nov - 22:54

Trudy klärt mich über die Situation auf. Nicht Amber geht es schlecht,
sondern dem kleinen Bray. Er hat vermutlich Fieber. Mit kranken
Kindern habe ich nicht viel Erfahrung und da vertraue ich besser auf
Trudy, die ja mit Braydy bereits selbst Erfahrungen in dem Bereich
gesammelt hat. Sie gibt auch sofort Tipps was man machen könnte.
 Ich bin wirklich froh über ihren Erfahrungsschatz und weiß,
dass Bray bei ihr in guten Händen ist. Aus Amber spricht reine Sorge
um ihren Sohn als sie bemerkt, dass er schneller atmet. Erst jetzt bemerkt sie,
dass ich ebenfalls im Raum bin und wirft mir einen unsicheren Blick zu.
Ich versuche ein aufmunterndes Lächeln, weiß nicht so recht ob es gelingt.
Trudy fragt nach einem Fieberthermometer, doch bevor ich reagieren kann,
 ist Amber bereits aufgesprungen und hat es aus einer Schublade gezogen.
Nach kurzer Zeit steht fest, dass Bray tatsächlich Fieber hat und nicht nur leicht
 erhöhte Temperatur. Verwirrt sehe ich Amber an, als sie mir mitteilt,
dass sie ein Stammestreffen plant. Mit allen Mall Rats.
Im Grunde genommen habe ich nichts dagegen. Bin aber von ihrem plötzlichen
Tatendrang, nach tagelanger Resignation, doch etwas überrascht.
Scheinbar hat Trudy auch schon die Probleme mit den Technos angesprochen.
"Das klingt nach einem Plan. Aber ich finde wir sollten uns zuerst
um den Kleinen kümmern."
, wende ich ein.
Natürlich wäre ein solches Treffen gut, um die Lage zu besprechen
und vielleicht hat auch Ram Zeit zu kommen.
"Wegen der Sache mit den Technos. Ich habe Ram informiert
und er will sich darum kümmern und nachforschen, was wirklich
bei den Technos im Moment passiert. Scheinbar ist Nick nicht
der einzige, der dort im Moment macht, was er will.
Ved ist auch zu den Technos zurück gegangen
und ich hoffe er lässt sich keine Flausen in den Kopf setzten
oder von Nick zu etwas anstiften. Auch ein Bekannter von Riley ist verschwunden
und die Technos scheinen involviert zu sein."
die Sorge um meinen
Bruder schwingt in meinen Worten mit und ich setze mich auf einen
Campingstuhl, um den beiden Frauen nicht im Weg zu stehen,
während sie sich um Bray kümmern. Ich wollte Trudy gerade anbieten
Caleb zu nehmen, doch da legt sie ihn auch schon ins Bettchen.
Trudy will Bray Bescheid geben, dass sein Sohn Fieber hat.
Das schmeckt mir zwar nicht, aber sie hat recht. Er hat jedes Recht hier zu sein
und sich um sein krankes Kind zu kümmern, auch wenn es mich schmerzt,
dass ich dieses Recht eigentlich bei Ambers älterem Sohn nicht mehr habe.
"Wenn ihr wollt kann ich das auch machen. Ich werde hier in der Apotheke der Mall
nachsehen, ob ich noch etwas Paracetamol für Kinder in der Apotheke
finden kann. Wenn nicht werde ich Ram anfunken und mich in der Stadt umsehen."

schlage ich den beiden Frauen vor.

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 0:17

Erst als Trudy mir das Thermometer aus der Hand nimmt bemerke ich, wie angespannt ich schon wieder bin und beinahe das alte Quecksilberthermometer in meinen Händen zerdrückt hätte. Ich nicke irritiert und lasse Trudy über bei Bray jr. Fieber zu messen. Dankbar für ihre Erfahrung warte ich still ab, während Jay uns über die Vorkommnisse in Bezug auf die Technos aufklärt. Dieses Mal schaffe ich es ihn anzusehen auch wenn mein Gesicht ohne besondren Ausdruck seinen Worten folgt.

Ich nicke kurz, als er darüber berichtet, dass er Ram gebeten habe sich über die Technos zu informieren und bin erstaunt darüber, dass Ved sich diesem Tribe erneut angeschlossen hat. Ich erkenne in Jay's Gesicht, dass ihm diese Tatsache nicht behagt und ihm noch zusätzlich zu dem ganzen Chaos hier Sorge bereitet. Was mich aber noch mehr beschäftigt und sorgvoll stimmt, ist die Tatsache, dass schon wieder jemand verschwunden war.
Dieses Mal ein Bekannter von Riley.
Ich nicke nur, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich verstanden habe, was er gerade eben gesagt hat ohne näher darauf einzugehen.
Jay hatte Recht. Mein kleiner Mann hatte Vorrang.
Das muss du mir nicht sagen hämmert mein Ego, aber ich belasse es dabei, während die Nervosität in mein Gesicht zurückkehrt, was man mir auch ankennt. Ich lasse die Hand meines kleinen Engel nicht los.
Wann kann man endlich das Thermometer ablesen?!
Mühsam öffnet er seine müden Augen und verzieht sein Gesichtchen.
Für einen Moment spricht keiner von uns im Raum.
Alle warten wir auf das Ergebnis bis Trudy letztlich 39,5 abließt und ich unweigerlich das Gesicht verziehe.
Es gefällt mir nicht und ich beginne mir Vorwürfe zu machen in den letzten Tagen nicht bemerkt zu haben, dass es einem meiner Kinder schlecht ging.
Ich kann nicht anders und hebe ihn instinktiv wieder schützend in meine Arme, als Trudy mich mit der Frage löchert, ob sie Bray bescheid geben soll. Nein, auf keinen Fall! schießt es mir in den Kopf und ich sehe sie etwas irritiert und fast etwas böse über diese Frage an, ehe ich den Kopf schüttle.
"Nein... Bitte sag ihm nichts!" versuche ich so ruhig wie möglich zu sagen obwohl ich doch lauter werde, als ich wollte, während mein Herz mit doppelter Geschwindigkeit pocht und mein Blick instinktiv zu Jay wandert, als wollte ich in seiner Miene überprüfen, ob er ähnlich darüber denkt. Für Bray jr. war Jay sein Vater gewesen und ich will einfach nicht, dass mein erstes Kind seinen richtigen Vater besser kennenlernte, während es krank im Bett liegt.
Kinder sind bei Krankheit immer sehr anhänglich, das weiß ich und ich rede mir ein, dass es den kleinen Mann überfordern würde.
Viel mehr wünsche ich mir, dass Jay jetzt für ihn da ist, wie auch zuvor.
In diesem Moment bin ich mir nicht sicher, ob mein Unterbewusstsein diesen Einwand nicht nur deshalb vorschiebt, damit ICH Bray nicht begegnen musste.
Nein,.. Bray jr. war krank.
Es war nicht der richtige Zeitpunkt und nicht nur ich brauchte Zeit, sondern auch mein Sohn.
Unruhig blicke ich zwischen Jay und Trudy hin und her und fürchte, dass Trudy das anders empfindet.
Ich kämpfe gerade mit mir selbst, um vor den beiden keine meiner Tränen zu verlieren, die mir gerade in die Augen steigen.
Natürlich braucht Bray jr. etwas um das Fieber zu senken und er braucht seine Familie: Mich, Jay und seinen kleinen Bruder, rede ich mir ein.
In diesem Moment fühle mich jedoch nicht in der Lage nur ein Wort zu sagen und bemühe mich gefasst zu bleiben.
Der Zwiespalt zwischen mir und meinen Gefühlen gestaltet sich größer als ich es gedacht habe.

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 10:18

Amber wirkt ziemlich abwesend, was ich verständlich finde.
Sie bittet uns Bray nicht zu informieren. "Amber ich finde
Trudy hat recht."
auch wenn es mir nicht leicht fällt das
zuzugeben. "Wir sollten es ihm wenigstens sagen."
Auch wenn Amber Bray aus dem Weg gehen will und ihn
vielleicht nicht sehen will. Bray jr. braucht seinen Dad,
auch wenn er ihn nicht kennt und egal wie Amber sich am
Ende entscheidet. Der Kleine muss irgendwann seinen richtigen
Dad kennen lernen. Ich sehe zu Trudy und hoffe, dass sie
meine Meinung unterstützt. Ich will mich nicht zwischen Bray und
Bray Jr. drängen. Natürlich gefällt mir der Gedanke nicht, dass ich
dann einen Sohn verliere, aber Bray sollte die Chance bekommen
Vater sein zu dürfen und er macht seine Sache als Onkel schon sehr gut.
Natürlich wird der Kleine am Anfang nicht verstehen, wer Bray wirklich
ist. Aber ist es nicht besser, wenn sie jetzt schon eine Beziehung aufbauen,
bevor die zwischen mir und dem Kleinen stärker wird?
Ich habe keine Ahnung was das beste ist. Aber ich weiß, dass sich nichts ändern
wird, wenn man nichts tut. "Ich werde mal in der Apotheke nachsehen ob
ich Fieber-Zäpfchen finde. Ihr könnt euch das mit Bray ja noch einmal
überlegen."
sage ich und lasse die beiden Frauen im Zimmer stehen.
Vielleicht ist es besser, wenn die beiden das miteinander ausdiskutieren:
Meine Meinung kennen sie ja jetzt.
 
tbc: Apotheke

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 16:51

Gerade als ich Trudy anblicke und mit Widerstand ihrereseits rechne, meldet sich Jay zu Wort und ich blicke ihn etwas perplex an.
Ich bin überrascht das aus seinem Mund zu hören und sogleich komme ich mir wie eine Aussätzige vor.
Sowohl Jay als auch Trudy blicken mich an.
Ich versuche den Kloß in meinem Hals hinunterzuschlucken und merke, wie mir die Worte förmlich in der Kehle stecken bleiben. Es enttäuscht mich gerade sehr, dass Jay mit seiner Meinung mehr bei Trudy ist als bei mir.
"Er ist aber krank,.. und Bray ist ein fremder Mann für ihn." versuche ich mich zu Rechtfertigen.
"Ich habe nie behauptet, dass er ihn nicht kennenlernen darf, aber unter diesen Umständen braucht er erstmals Ruhe!!... G-Geborgenheit,... Uns!!" füge ich fast schon etwas wütend hinzu, als hätte man mir eben sogar vorgeworfen eine schlechte Mutter zu sein, während ich nach Verständnis in ihren beiden Gesichter suche.
Ich bin sauer, dass ich mit meiner Meinung alleine dastehe und senke geknickt meinen Kopf, als Jay erklärt, er würde in der Apotheke nach Medikamenten sehen und den Raum verlässt..
Nach seinen Worten sollten Trudy und ich nochmals darüber sprechen, ob Bray davon erfahren sollte.
Da gab es nichts zu besprechen. Bray Jr. war krank. Es ist auch Jay's Sohn. Immerhin ist er immer für ihn da gewesen und Bray jr. vertraut ihm. Er liebt es von ihm herumgetragen zu werden und wenn Jay mit ihm herumalbert.
In mir kommt etwas Wut auf, dass keiner meine Wunsch, Bray vorerst nicht zu informieren, nachkommen möchte.
"... Warum versteht ihr das denn nicht?" meine Stimme klingt gekränkt.
"Ich habe niemals das Gegenteil behauptet, aber wenn er krank ist und es ihm schlecht geht, dann ist er anhänglich und bleibt bei keinem anderen als bei mir, Jay oder bei dir Trudy. Du kennst das doch von Brady" versuche ich zu kontern und ich will es auch gerade nicht anders
Dann stehe ich auf und obwohl es mir schwerfällt Bray jr. aus den Armen zu legen, hebe ich ihn in sein Bettchen und decke ihn zu.
Caleb war tief am schlafen und ich streichle ihm instinktiv über sein Köpfchen. Hoffentlich bist du nicht auch noch krank dann wende ich mich wieder an Trudy.


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 18:12

Jay klärt uns über die momentane Situation auf und auch ich höre ihm aufmerksam zu.
Alleine schon um mich über Rams Situation zu informieren füge ich in Gedanken hinzu.
Als ich ihnen sage, dass Bray Jr. tatsächlich fieber hat, sehe ich sofort Ambers sorgevnvolles Gesicht und kann sie sehr gut verstehen.
Es ist schlimm wenn das eigene Kind so krank ist.
Ich lege ihr meinen Arm auf die Schulter, doch diese rutscht gleich wieder ins Leere, als Jay meinen Wunsch, es Bray zu erzählen bestätigt.
Amber schaut wütend zwischen uns hin und her, auch Jay scheint das zu bemerken, denn er macht seinen Stantpunkt noch einmal deutlich, er findet, das Bray ein Recht hat seinen Sohn zu sehen.
Amber legt Bray Jr. in sein Bettchen und läuft dann sauer und gekränkt auf und ab.
Sie ist der Meinung, dass Bray nicht seinen kranken Sohn sehen sollte, weil dieser ein Fremder für ihn ist und das Kind im Moment lieber nur uns haben sollte die ihn umsorgen.
Ich nicke, denn sie hat schon recht, dass wir ihn umsorgen müssen.
Wütend schaut sie immer wieder zwischen uns hin und her.
Doch ehe ich etwas sagen kann, macht Jay sich auf den Weg zur Apotheke um nach Medikamenten zu schauen.
Ist sie nun etwa geknickt weil Jay geht? frage ich mich, da sie ihm so komisch hinterherschaut.
Ich gebe Amber einen Moment Zeit, nachdem sie nochmal nachgeharkt hat, warum ich das so sehe.
Sie ist gekränkt, dass Jay meiner Meinung ist und das Gefühlschaos gegenüber Jay und Bray nimmt wieder überhand.
Caleb schläft seelenruhig und sie streichelt ihm über das Köpfchen.
Sie hat angst, das er auch krank wird, dass sehe ich ihr an.
Doch ich mache mir eher Sorgen um sie, dass sie nun auch noch krank wird.
Kinder stecken sowas schneller und besser weg als wir Erwachsenen.
Ich stehe auf und gebe ihr den Teller mit Essen.
Bitte iss! Sonst wirst du auch noch krank!
Und das wäre das Schlimmste in dieser Situation! Sie brauchen eine gesunde Mama
sage ich appelierend und hoffe inständig das sie isst.
Ich weiß, du willst es nicht hören, doch Bray hat ein Recht auf seinen Sohn und Bray Jr. wird wissen, dass er kein Fremder ist.
Sowas merken Kinder, sie wissen es einfach.
Und du sollst ihm den Kleinen ja nicht mit in sein Haus geben, sondern er soll ihn nur sehen.
Die Chance haben ihn zu umsorgen wie es ein sollte.
Er hat sein Sohn noch nie gesehen und vermisst ihn ganz schrecklich.
Er ist ein Teil von ihm und daher kannst du ihm nicht verschweigen, dass SEIN Kind krank ist!
Das geht so nicht Amber!
Du musst versuchen deine Gefühle nicht überhand nehmen zu lassen und schauen, was das Beste für dein Kind ist.
Und dazu gehört nunmal auch sein Vater!
sage ich ernst und bestimmt.
Aber ich weiß sofort, dass gleich wieder die Bombe platzt und sie auf sturr schaltet.
Doch dann werde ich gehen.
Soll sie doch alleine mit ihren Problemen klar kommen.
Irgendwann reicht es auch mit nettem Zuspruch und Welpenschutz.
Sie hat ein Kind und dieses Kind hat ein Recht auf seinen Vater.
Gerade wenn es krank ist.
Nur weil sie im Moment nicht über ihre Gefühle sprechen und denken will, ist es trotzdem falsch wenn sie so handelt.

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 18:47

Mir ist im Moment ganz und gar nicht nach Essen, als Trudy mir den Teller hinhält. Ich nehme ihr den Teller zwar ab, stelle ihn im nächsten Moment wieder auf die Kommode ab.
Wenn jemand krank war, dann war es mein kleiner, großer Sohn und möglicherweise auch bald noch Caleb. Diesen Gedanken versuche ich wegzuschieben und verspüre das Bedürfnis Caleb wieder aus dem Bettchen zu heben, ihn zu wecken um zu sehen, dass er wirklich nur etwas Müde war und nicht auch so glühte wie Bray Jr.
"Trudy, ich bin nicht krank... und ich hab schon gegessen heute!" lüge ich und wirke dabei überzeugt. Ich war viel zu aufgebracht, um gerade an Essen zu denken und auch Trudy's Standpauke im Bezug auf Bray und sein Recht sein krankes Kind zu sehen, wollte ich gar nicht hören.
Viel mehr erhoffe ich mir Verständnis von meiner Freundin, das ich gerade nicht bekomme.
Sie braucht mir nicht zu sagen, dass Bray der Vater war und ein Recht darauf hatte.
"Natürlich hat er ein Recht ihn zu sehen, aber versteh mich doch... Er ist krank,.. Er hat Fieber... Er kann nicht mal seine Augen offen halten!" ich stehe leicht in Angriffshaltung da, versuche mich zu Rechtfertigen und deute auf die Krippe in der Bray jr. schläft.
"Wenn du ein kleines Kind wärst Trudy, krank bist,.. Fieber hast,.. Kaum schaffst deine Augen offen zu halten...  wie würde es Dir gehen, wenn deine Mama dich in die Hände eines völlig fremden legt?" entgegen ich dann fast schon zornig.
"Sei ehrlich... Würdest du dich wohl fühlen?"
Meine Augen werden glasig und ich merke, wie schwer mein Kopf wird. Ich weine selten und meistens nur dann, wenn ich alleine bin und keiner es sieht. Es war schon lange aus, dass ich das letzte Mal geweint hatte.
Ich fürchte es nicht mehr verstecken zu können und meine Stimme wird zittriger mit jedem Wort das ich spreche.
"Bray jr. kann Bray immer noch kennenlernen, wenn er gesund ist, spielen kann und vor allem seine Augen wieder offen halten kann."
Ich drehe mich weg, damit Trudy meine Träne nicht sieht, die gerade über mein Augenlied kullert. Für einen Moment herrscht Stille im Zimmer und keiner spricht von uns und ich suche meine Beherrschung wieder.
Warum versteht sie mich nicht?
Bray jr. war außerdem gerade in einem Alter, das man bei Kleinkinder gerne mal als "Fremdeln" bezeichnet. In dieser Phase sind sie besonders anhänglich und der Respekt und Misstrauen gegenüber anderen ist groß sowie die Tatsache, dass sie sich meistens nur bei den Eltern wohlfühlen.
Auch wenn Bray jr. ein neugieriger kleiner Junge war, so blieb er in der letzten Zeit doch mehr bei Amber und wenn Jay da war auch bei ihm.

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 19:23

Amber nimmt meine Bedenken überhaupt nicht wahr und stellt den Teller gleich wieder auf der Kommonde ab.
Ich muss ein seufzen unterdrücken.
Du hast nicht gegessen und du hast auch schon einige Zeit nichts mehr gegessen.
Ich kenne dich besser als jeder andere und weiß wann du mich anlügst
entgegne ich genervt.
Wir kann man nur so sturr sein, ich will dir doch nur helfen, denke ich wütend.
Doch ich habe keine Kraft noch irgendetwas darauf zu entgegnen.
Traurig schaue ich sie an, als sie mir wieder versucht klar zu machen, dass Bray seinen Sohn so nicht sehen soll.
Ich schüttle den Kopf, es fällt mir gerade sehr schwer noch irgendetwas zu sagen.
Aber so werde ich es nicht stehen lassen.
Mach was du für richtig hälst! Das machst du sowieso!
Ich habe versucht dir zu helfen und dir eine gute Freundin zu sein, indem ich dir das aufzeige was richtig wäre und du dich nicht so auf das Negative versteifst.
Doch wenn du meine Meinung und Worte so abschmetterst, weiß ich auch nicht mehr was ich sagen soll.
Ich will dir doch nur helfen und du lässt mich nicht einmal richtig an dich heran.
Nicht einmal mit mir sprichst du, wo du doch wissen müsstest, dass ich dir immer helfe egal bei was und dich niemals, niemals verurteilen würde
sage ich nun etwas weicher, aber immer noch auf Abstand, weil ich wirklich nicht weiter weiß.
Ich habe aber gesehen, wie sich Tränen in ihren Augenwinkeln bilden, gehe ein Stück auf sie zu und lege ihr meinen Hand auf die Schulter.

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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 20:25

Trudy kennt mich einfach zu gut, als das ich sie anlügen könnte. Hab ich wirklich gedacht, sie würde mir das abkaufen?
Ich ärgere mich ein bisschen über mich selbst, als sie mir weiter Vorwürfe an den Kopf knallt. Ich begreife, dass es es nur eine gute Intention ist mir zu helfen, auch wenn es mir gerade sichtlich schwer fällt Hilfe anzunehmen. Sie ist meine Freundin und will mir helfen, während ich abblocke.
Ihre Stimme ist deutlich patziger und wütender geworden.
Wieder herrscht für eine Sekunden Stille nach ihrer Rede.
"Trudy, ich bin noch nicht so weit...zu... sprechen" flüstere ich dann leise und resigniert.
Ihre Rede hat deutliche Zeichen an mir hinterlassen. Man sieht mir meine eben verdrängte Hilflosigkeit wieder an und ich drehe mich in dem Moment um und wische mit meinen Händen über meine glasigen Augen und richte mich auf. Meine Gesichtszüge sind traurig und ein kurzer Hilferuf von mir gesteht meine Unwissenheit.
Ich hoffe instinktiv, dass Trudy sich wieder beruhigt und mir nochmals den Rücken stärkt, obwohl ich fürchte ihre Hilfe nicht mehr zu bekommen.
Mein Sturkopf in mir sagt immer noch, dass es richtig war Bray jr. erstmals von Bray fern zu halten so lange er krank war, aber es bringt nichts ihr das jetzt nochmals zu sagen.
Ich will mir diese Vorwürfe nicht länger anhören und gebe letztendlich meine Verletzlichkeit preis.
Auch wenn ich nicht darüber sprechen wollte, so sollte das Trudy zumindest wissen warum nicht.
"... Das mit... " ich stocke. "Bray..." ich mache nochmals eine Pause bevor ich weiter sprechen kann.
Schüttle den Kopf und gestehe meiner Freundin, nicht zu wissen wie ich mit dieser ganzen Situation umgehen soll.
Mein Kopf redet mir ein wahnsinnig ignorant zu sein und Jay zu vernachlässigen, dies alles bereitet mir zusätzliche Sorgen zu dem Chaos das Bray in mir aufgewühlt hat.

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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 22:43

cf: Apotheke

Ich betrete den Laden, dieses Mal ohne anzuklopfen. Amber sitzt auf dem
Bett und weint und ich frage mich, was los ist. Dann höre ich den Namen von
Bray und bin verwirrt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie von ihrem Exfreund oder ihrem
Sohn spricht. Doch ich merke auch, dass ich wohl einen ungünstigen Zeitpunkt
erwischt habe um zurück zu kommen. Ich mache mir wirklich sorgen um unsere
Beziehung. Seitdem Bray zurück ist, ist nichts mehr so wie vorher und ich habe
das Gefühl, dass wir uns mit jedem Tag weiter voneinanader entfernen.
Ich könnte damit leben, wenn Amber mir sagen würde, dass sie noch
Gefühle für Bray hat. Ich könnte damit Leben, wenn sie sich für ihn
entscheidet. Ich könnte damit leben, wenn sie mich anschreit und vor die Tür
setzt. Aber mit ihrem Schweigen komme ich einfach nicht zurecht. Damit kann ich
nicht umgehen und jeder meiner Versuche das Thema vorsichtig anzugehen ist
kläglich gescheitert. Vielleicht sollte ich ihr ein Ultimatum setzen, aber ich will sie nicht
zu einer Entscheidung drängen für die sie nicht bereit ist. "Hier ist das Paracetamol.
Ich hab auch noch einen fiebersenkenden Saft gefunden."
beides reiche ich an Trudy.
Da ich nicht sicher bin, ob Amber im Moment dazu in der Lage ist, sich um den kleinen
zu kümmern. Vorsichtig setze ich mich neben sie auf das Bett. "Wenn du willst, dass ich
gehe, dann gehe ich. Wenn nicht, dann bleibe ich. Aber Amber, ich halte dein Schweigen
einfach nicht aus."

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mi 26 Nov - 23:35

Wie viel Zeit war eigentlich vergangen? Ich hatte das Gefühl, das Jay gerade eben erst das Zimmer verlassen hatte und bereits eben öffnet sich wieder die Tür und er tritt ein, ohne zu Klopfen.
Ich hebe den Blick und sehe, wie Jay auf uns zu kommt und sich neben mich und auch Trudy ans Bett setzt. Ungewöhnte Nähe.
Eigentlich weine ich nicht richtig. Es sind nur wenige Tränen, die über meine Wangen gekullert sind, bevor Jay das Zimmer betreten hatte.
Meine Beherrschung habe ich jedoch wieder zurück hoffe aber dennoch, dass Jay es nicht bemerkt hat.
In seinem Gesicht erkenne ich doch Gegenteiliges.
Ich muss versuchen stark zu sein, rede ich mir ein und beschließe ganz fest mit Trudy später darüber zu reden. Ich nehme es mir fest vor.
Dankbar dafür, dass er so schnell ein Fiebersenker besorgt hat, folgt mein Blick dem kleinen, braunen Fläschchen mit dem süß- schmeckenden Saft, welches er Trudy reicht.
So nahe wie gerade eben saßen wir schon lange nicht mehr nebeneinander und eigentlich bin ich fast noch ein bisschen böse, dass er vorhin Trudy Recht gegeben hatte und nicht mir.
Ich rechne damit, dass er nicht weiter spricht, oder sogar geht, doch er bleibt still sitzen, als er mich anspricht und mir gesteht mein Schweigen nicht mehr auszuhalten.
Bevor er mir darüber berichtet, dass es für ihn unerträglich sei mein Schweigen auszuhalten, hätte ich ihn am liebsten wieder weggeschickt aber genau in diesem Moment wo er dies anspricht, merke ich, wie er mir eigentlich auch fehlt.
"Bitte bleib!" flüstere ich zaghaft und kurz zögernd. Zu mehr kann ich mich gerade nicht aufraffen, aber ich beschließe wenigstens mir die Chance zu geben Jay wieder ein Stück näher an mich heranzulassen, nachdem ich ihn seit Bray's auftauchen Meilenweit von mir weggedrückt hatte.
Unsicher, ob er das überhaupt möchte versuche ich ihm ein vorsichtiges Lächeln zu schenken, während auf meiner Stirn immer noch Sorgenfalten stehen.
".. D-D-Du musst dich noch etwas gedulden" hauche ich vorsichtig und schiebe meine Finger vorsichtig über die Seinen, so dass sich unsere Fingerspitzen für einen Moment berühren. Ich bin genauso unsicher wie Jay und meine Hände sind eiskalt. Meine Augen bitten ihn Zeitgleich um noch etwas Geduld.
Dann nehme ich das Glasfläschchen und aus Trudy's Händen und lese die roten Buchstaben auf dem Etikett.
Paracetamol 200mg/5ml- Haltbarkeit bis: Feb. 1992

Ich presse für wenige Sekunden die Augen zusammen.
"Abgelaufen..." flüstere ich zerknirscht und kontrolliere die Tabletten, die ebenfalls bereits das Haltbarkeitsdatum um Jahre überschritten haben.

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Do 27 Nov - 15:59

Amber bittet mich zu bleiben. Also tue ich ihr den Gefallen. Außerdem ist es
schön wieder etwas Nähe zu ihr aufzubauen. Sich wieder wie eine Familie zu
fühlen, obwohl in meinem Hinterkopf immer noch die Angst ist, dass sie sich
doch für Bray entscheiden könnte obwohl in der Zwischenzeit so viel passiert
ist und wir so vieles gemeinsam durchgestanden haben. Amber bittet mich noch
um etwas Geduld. Auch wenn es schwer fällt, werde ich ihr wohl auch diesen
Gefallen tun. "Ich werd's versuchen.", sage ich und bin überrascht, als Amber
ihre Finger auf meine schiebt. Sie sind eiskalt. Ich nehme sie kurz zwischen meine
Hände, um sie zu wärmen. Doch Amber entzieht sie mir wieder und sieht sich die
Medikamente an die ich mitgebracht habe. Sie wirkt enttäuscht, dass die Medikamente
abgelaufen sind. Aber fünf Jahre nach dem Virus wird es keine Medizin mehr geben,
die ihr Haltbarkeitsdatum nicht schon längst überschritten hat. "Ich weiß. Aber
ich dachte wir versuchen es damit. Ram wird auch keine Medikamente haben,
die noch haltbar sind. Sonst bleibt uns nur Tai-San. Vielleicht kennt sie ein paar
Fiebersenkende Hausmittel."
sage ich. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es
etwas ausmacht, wenn wir die Zäpfchen trotzdem verwenden. Der Wirkstoff
hat sich höchstens zersetzt und wirkt dann eben nicht mehr so gut. Sie sind einzeln
in Alufolie verpackt und luftdicht verschlossen. Eigentlich kann nichts passiert sein.
Vielleicht wirken sie einfach schwächer oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht
und das Fett aus dem die Zäpfchen bestehen ist bestimmt auch noch in Ordnung.
"Trudy, was meinst du?" ich kenne mich nicht so gut damit aus, was wir sonst für
Möglichkeiten haben, außer die Medikamente und Tai-San. Aber vielleicht fällt ihr
noch etwas anderes ein.

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Do 27 Nov - 17:09

Amber zeigt mir tatsächlich ihre wahren Gefühle und ihre Hilflosigkeit die sie im Moment fühlt.
Ich schenke ihr ein lächeln und will sie gerade in den Arm nehmen, als Jay wieder hereinkommt.
Sehr ungüstig gerade denke ich mir, denn sonst hätten wir vielleicht doch noch intensiver über das alles sprechen können.
Aber als ich sehe, wie hilflos auch Jay ist und sich dann kurzerhand neben Amber aufs Bett setzt, nachdem er mir die Medikamente gegeben hat.
Ich freue ich mich sehr, dass sie es zulässt und er ihr auch ganz offen sagt, dass er dieses Schweigen einfach nicht mehr ausshält.
Sie bittet ihn um etwas mehr Zeit und auch wenn es ihm sichtlich schwerfällt versucht er es ihr zuliebe.
Ich lächel die beiden an und hoffe inständig, dass sie wieder zueinander finden werden.
Auch wenn ich es Bray auch sehr gönnen würde, immerhin hat er sehr viel durchgemacht.
Aber es steht mir nicht zu darüber nachzudenken, es liegt einzig und allein bei Amber.
Als sie mir dann die Medikamente aus der Hand nimmt, um aufs Verfallsdatum zu schauen stellt sie leider heraus, dass es abgelaufen ist.
Jay sagt dann gleich, dass die bei Ram dann auch abgelaufen sein werden, da es einfach zu lange her ist, dass sie gemacht wurden und das Virus ausbrach.
Ich nicke, als er mich nach meiner Meinung fragt und auf Amber schaut mich hilfesuchend an.
Kurz überlege ich und fange dann mit meinem Vorschlag an wir sollten es trotzdem damit versuchen, die Zäpfchen werden wahrscheinlich einfach nur nicht mehr so gut wirken wie früher.
Zusätzlich sollten wir Wadenwickel machen mit lauwarmen Wasser.
Denn ich weiß nicht, ob wir Tai-San schon um soetwas bitten können....
Sie hat viel durchgemacht und wir sollten ihr noch etwas Zeit geben und es erstmal mit den anderen Alternativen versuchen
sage ich.
Dabei betracht ich die Gesichter der beiden, Jay sieht mich verständnisvoll an, doch Amber scheint schon wieder durchzudrehen, weil ich Tai-San nicht nun schon mit soetwas belästigen will.
Früher mussten sie auch mit Wadenwickel auskommen füge ich dann noch eindringlich hinzu um sie etwas zu beschwichtigen.


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Do 27 Nov - 21:52

Ich versuche ganz ruhig meine Fassung den beiden gegenüber zu bewahren und es gelingt mir auch. Wie ich Jay's warme Hände auf der Meinen fühle, als er sie zum Wärmen vorsichtig in die Hand nimmt, ziehe ich diese vorsichtig weg. Ich bin momentan nur die Nähe zu meinen Kindern gewöhnt und alles was darüber hinaus geht bereitet mir zur Zeit mehr Angst, als das schöne Gefühl welches man eigentlich dabei haben sollte.
Ich setze Nähe mit Entscheidung gleich, obwohl es völliger Irrsinn ist.
Damit kommt auch wieder die Angst, die mich zwar näher zu meinen Kindern bringt, dafür aber weiter weg vom Leben hier in der Mall und folglich den Leuten, die ich eigentlich mag und liebe.
Ein Treffen wäre zumindest ein Anfang, um wieder in meine Rolle hier zu finden, auch wenn ich befürchte noch nicht so weit zu sein.
Ich sehe zu Jay der geknickt meine Entscheidung versucht zu akzeptieren auch wenn es ihm sichtlich schwer fällt und mein Gewissen mit erhobenen Zeigefinger so gleich eine Rede in meine Kopf halten möchte. Ich schaffe es schnell mit Gewalt an einen Stuhl zu ketten und verklebe ihm den Mund, denn meine Kinder haben nun Vorrang.
Während ich wie Jay gerade vor mir die Packungen betrachte und Trudy noch mal bekräftigt, das besten Falls nur der Wirkstoff fehlt, nicke ich zaghaft
"... Ihr seid sicher, dass nichts passieren kann?" hacke ich doch nochmals nach und sehe die beiden an. Aber Jay und Trudy hatten Recht. Es gab vermutlich in der ganzen Stadt keine Medikamente mehr, die das Haltbarkeitsdatum noch nicht überschritten hatten.
Wir müssen es einfach versuchen.
"Wir probieren es!" beschließe ich, um nicht auch noch Tai-San mit in meine Sorgen ziehen zu müssen, wo sie selbst so viel mitgemacht hat.
"Ich habe Angst, Caleb könnte es auch noch erwischen" gestehe ich leise und ich sehe in Jay's Augen, dann stehe ich auf und hole Bray Jr aus seinem Bettchen und lege ihn zwischen Jay, Trudy und mich hin. Der kleine Mann hatte glührote Bäckchen und er ist klatschnass geschwitzt. Nicht mal ein Jammern ist von ihm zu hören, er liegt einfach nur da. Fast leblos mit schnellem Atem.
Man sieht in meinem Gesicht, dass ich es kaum aushalte eines meiner Kinder so krank zu sehen und hebe den Blick um gleichzeitig die Sorge in deren beiden Gesichter zu erkennen.
Ich starre vergeblich in Trudy's Augen, um darin den Blick zu erkennen, der mir zeigte, es war alles halb so schlimm, aber dieser Blick kommt nicht.


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 28 Nov - 11:33

Amber fragt nach ob wir sicher sind, dass nichts passieren kann.
"Ich bin zwar nicht zu hundert Prozent sicher, aber ich glaube
nicht, dass die Medizin giftig geworden ist oder soetwas in der Art.
Sondern einfach, dass der Wirkstoff nicht mehr so gut wirkt."
, gebe ich
ganz offen zu. Natürlich wäre es mehr als ein Albtraum, wenn wir Bray
oder Caleb damit noch schaden. Aber ich glaube im Moment braucht
der Kleine dringend ein Fiebersenkendesmittel. Auf meinen Vorschlag
mit Tai-San geht Amber nicht ein, da sie vermutlich ihr auch noch nichts
zumuten will. Die Option bleibt aber ja bestehen und wenn die Zäpfchen
ihre Wirkung nicht tun, dann bleibt ja immer noch Lex' Ehefrau.

Amber hat Angst, dass auch Caleb sich bei Bray anstecken könnte.
Diese Sorge teile ich natürlich. Er ist noch jünger und ich weiß nicht wie
gut sein Immunsystem funktioniert oder ob die Medikamente für so ein
kleines Kind überhaupt geeignet sind. Aber da müsste man einen Blick
auf den Beipackzettel werfen. Während Amber Bray aus dem Bettchen
holt, fühle ich Calebs Stirn. Sie fühlt sich nicht besonders heiß an. Ich
streichle meinem Sohn kurz über das Köpfchen bevor ich mich wieder
zu Amber umdrehe. "Bis jetzt fühlt er sich noch nicht zu warm an.",
sage ich und kehre zum Bett zurück. Bray ist ganz durchgeschwitzt
und rot im Gesicht. Ich hole ihm Wechselklamotten." Vielleicht sollten
wir wirklich gleich Wadenwickel machen.",
dass der Kleine sich so
überhaupt nicht rührt macht mir wirklich große Sorgen und auch
Amber sieht mehr als besorgt aus. Ich fühle mich einfach hilflos und
 habe Angst, dass wir ihm nicht helfen können. Gleichzeitig mache ich
mir Vorwürfe, weil ich Amber mit den Kleinen so im Stich gelassen habe.

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 28 Nov - 18:50

Ich höre Jay aufmerksam zu und nicke. Vermutlich hat er recht.
Bray jr.'s Anblick ist für mich ganz schwer zu ertragen und ich krame nervös den Beipackzettel
aus der Verpackung.
Jay prüft Calebs Stirn und ich bin erleichtert zu hören, dass er sich normal
warm anfühlt, auch wenn ich heute morgen bei Bray jr. das Selbe dachte.
Ich mache mir Vorwürfe mit meinen eigenen Problemen so beschäftigt gewesen
zu sein, dass ich nicht einmal bemerkt habe, dass eines meiner Kinder kränkelt
und vielleicht sogar ernsthaft krank war.
Ich überfliege hektisch den Beipackzettel auf der Suche nach der Dosierung.
"Okay....nicht länger als 3 Tage und 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht
als Einzel-Dosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamt-Dosis."

lese ich vor. "...1 Zäpfchen alle 8h..." mein Blick sucht Trudys, bevor ich
beginne ihn auszuziehen. Meine Gesicht ist blass und ich fühle die Angst ihm
nicht helfen zu können. Seine Haut fühlt sich heiß und nass an.
Ich sehne mich nach einem richtigen Kinderarzt
und zu wissen, dass dieser Gedanke utopisch war ließ mich in Gedanken
den Teufel an die Wand malen.
Momentan denkt keiner von uns mehr daran Bray darüber zu informieren.
Die Besorgnis ist unser aller Gesichter geschrieben, besonders in meines.
"... ich hab nicht gemerkt, dass er so krank ist! Heute morgen hat er noch
ganz normal gespielt"
flüstere ich resigniert.
Jay hält es für eine gute Idee, die Wadenwickel gleich zu machen und ich
stimme ihm zu.
Ich stehe auf und stelle mich kurz neben Jay, um ebenfalls einen Blick auf Caleb zu richten.
Er schläft seelenruhig in seinem Bett und dann suche ich nach Tücher die wir nass machen können,
um sie um seine Beinchen zu legen.
Unbewusst lege ich meine Hände wenige Sekunden über mein blasses Gesicht  mit den tiefen
Augenringen und streiche fest über meine Augen. Eine Gestik aus Sorge und Unsicherheit.
"K-Kannst du, die hier bitte nass machen?" ich halte Jay die Tücher hin, blicke ihn länger an
als sonst, breche aber unsicher den Blickkontakt wieder ab und setze mich erneut ans Bett zu Bray jr.
"Hey, mein kleiner Goldschatz... Ich bin bei dir!" wispere ich mit zittriger Stimme
und fühle auf seine Stirn, doch er regiert weder auf meine Stimme, noch auf meine Berührung.
Panik kriecht in mir hoch.

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