
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Amber* Mall Rat
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 | Thema: Re: Globetrotters So 7 Sep - 20:48 | |
| "Was soll ich schon groß dazu sagen?", frage ich Jay, "ihr habt doch wie es aussieht, alles geklärt", die Sache mit Bray bringt mich immer noch völlig durcheinander immerhin habe ich gedacht er sei nicht mehr und plötzlich taucht er wieder auf. Jetzt weißt du, wie es ihm damals gegangen sein muss, meldet sich eine kleine Stimme in mir und ich erinnere mich daran, wie es damals war als er plötzlich im Lager des Ecotribe stand. Ich seufze. "Ich bin noch nicht bereit mit ihm zu reden", sage ich leise. "Lass uns den Wachdienst übernehmen, die Kinder können unten auf einer Decke spielen." |
|  | | Jay* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters So 7 Sep - 20:55 | |
| Amber ist nicht begeistert davon, dass ich dieses empfindliche Thema anspreche. "Ich wollte dich nicht übergehen, wirklich. Aber ich habe ja gemerkt, dass das Thema dir sehr nahe geht und Bray war wohl fast genauso durcheinander wie du selbst." Ich seuftze und lasse das Thema fallen. "Ja du hast Recht, wir sollten den Wachdienst übernehmen. Ich glaube eigentlich wären Tia oder Alex dran... die haben uns ja einfach ohne weiteres stehen lassen. Keine Verabschiedung, nichts." Aber das Jammern hilft ja nichts. Immerhin kommen sie wohl nicht wieder und die Arbeit erledigt sich auch dann nicht von selbst. Ich schnappe mir Caleb und eine Decke. "Dann mal los." Ich hoffe es ist nicht wieder das komplette Chaos ausgebrochen ist während wir hier waren.
tbc: Sicherheitsterminal |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Do 20 Nov - 18:10 | |
| cf: Badezimmer
Mit schnellen Schritten komme ich auf das Zimmer an, von drinnen ist Babygeplapper zu hören und auch Amber höre ich. Daher mache ich mir nicht die Mühe anzuklopfen, sondern ich trete gleich vorsichtig ein und schaue um die Türe herum. Es ist zwar noch früh morgens, aber mit zwei kleinen Kindern ist sie wahrscheinlich schon eine Weile wach. Sie sitzt auf dem Bett mit Caleb und Bray Jr. sitzt auf dem Teppich und spielt. Hallo Amber begrüße ich meine Freundin und setzt mich zu ihr aufs Bett. Wir kennen uns schon so lange und sind so gute Freundinnen, dass wir kein großes Rumgeplänkel braucht bevor wir warm miteinander werden. Ich wollte nach dir schauen und dir sagen, dass Bray wieder hier ist in der Mall. Außerdem hoffe ich, dass es dir gut geht und du endlich wieder du selbst bist! Bray wollte dir eigentlich so viel Zeit lassen, wie du brauchst und Jay genauso. Aber ich sehe das Ganze anders, denn das kannst du ihnen nicht weiter zumuten. Beide sind ziemlich fertig, wegen der ganzen Situation und ich versteh auch, dass das alles nicht leicht. Aber so geht das nicht weiter! Du musst mit ihm sprechen, so geht das nicht mehr weiter Amber. Du kannst dich nicht auf ewig in deinem Zimmer verkriechen! Außerdem brauchen wir unsere Anführerin! bringe ich meine Meinung auf den Punkt und schaue meine Freundin dann an. Ich bin sehr gespannt was sie nun dazu sagen wird! Aber ich denke, ich bin die Einzige, der zusteht, ihr diese Wahrheit so klar zu machen und sie ihr wie ein Spiegel vor das Gesicht zu halten. Denn wir sind einfach beide sehr ehrliche Menschen und sie hat mir auch oft genug klar gemacht, wenn ich mein Leben nicht im Griff hatte. Sowas macht eine richtige Freundschaft aus und das weiß sie genauso wie ich. Es geht einfach nicht weiter so. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 21 Nov - 0:18 | |
| First Post
Ich sitze auf meinem Bett während ich Bray Jr. beobachte wie er munter auf dem Teppich sitzt und gleichzeitig Caleb in meinen Armen halte und ihm gerade eben das frisch gewärmtes Fläschchen gebe. Die Tür zu unserem Zimmer ist geschlossen, denn ich will gerade keinen Besuch. Es ist noch relativ früh am Morgen, aber da ich in der letzten Zeit sowieso kaum schlafen kann und Caleb und Bray Jr. sowieso kleine Frühaufsteher sind, macht es mir gar nichts aus. Ich habe die Augenringe von den letzten mehr oder weniger schlaflosen Nächten noch gar nicht bemerkt, die seit einigen Tagen mein Gesicht zeichnen. Vermutlich sind es die vielen Gedanken die in meinem Kopf herum geistern. Immer wieder schrecke ich noch nachts hoch und kontrolliere kurz die Bettchen meiner Kinder, um zu sehen, ob sie auch wirklich da sind und dann kommt mir immer wieder Bray im Traum unter… Darüber spreche ich aber nicht. Gerade, als ich Caleb über sein Köpfchen streichle betritt Trudy das Zimmer. Noch bevor sie ein Wort spricht befürchte ich eine kleine Standpauke von ihr zu hören zu bekommen. Ihr Blick hat es mir bereits verraten. „Guten Morgen“ begrüße ich meine Freundin in der Hoffnung mich vielleicht doch zu irren und lausche ihren Worten; will ihr eben noch ein Lächeln schenken, als Trudy das Thema anspricht, das mich gleich wieder ernst blicken lässt ohne das ich es eigentlich will. So recht weiß ich nicht, was ich ihr darauf antworten soll. Natürlich weiß ich selbst, dass es nicht auf ewig so weiter gehen kann. Als sie erwähnt, das Bray wieder in der Mail ist blicke ich etwas beschämt weg und höre weiter zu. „…Bis gerade eben ging es mir noch gut!“ antworte ich fast ein bisschen trotzig.. Ich hatte nicht erwartet, dass Trudy mir am Morgen sagt, dass es langsam Zeit war mit den beiden zu sprechen. Insgeheim weiche ich diesem Thema immer wieder aus, da ich bis jetzt noch zu keiner befriedigenden Lösung für mich gekommen bin, doch mit einem hatte sie Recht.. langsam war es Zeit meinen Verantwortungen und Aufgaben wieder ernster zu nehmen. „… Entschuldige wegen meiner patzigen Antwort“ erleichtere ich mein Gewissen. „Ich weiß, du meinst es nicht böse, aber ich weiß nicht, ob ich das hinbekomme wenn Bray hier in der Mall ist.“ meine Stimme wird zittrig bei dem Gedanken ihm täglich über den Weg zu laufen und ich sehe Trudy etwas besorgt an. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Fr 21 Nov - 20:05 | |
| Als ich endlich fertig bin mit reden, bemerke ich Ambers ernsten Gesichtsausdruck. Doch ich musste mir das einfach mal alles von der Seele reden und hoffe, dass sie mir nicht böse ist. Aber sofort bestätigt sie mir das Gegenteil, denn sie entschuldigt sich für die patzige Antwort den Moment vorher. Es tut mir auch leid, ich hätte nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen sollen sage ich und streichel ihr vorsichtig über den Arm. Sie sieht müde aus, hat dunkle Ringe unter den Augen und ich sehe ihr sofort an, dass sie in der ganzen Zeit auch nichts gegessen hat. Du kannst dich hier in der Mall frei bewegen, er wohnt nicht hier. Er ist in einem kleinen Altbauhaus am Markt untergekommen. Ich habe ihn dort besucht, mehr oder weniger und wir wollten eigentlich zusammen zum Markt um Lebensmittel für ihn zu besorgen. Doch alles kam anders und nun sind wir seit gestern hier und er schläft in meinem Zimmer. Da ich eh keine Ruhe finde erkläre ich ihr grob die Lage. Ich weiß, dass sie sich nicht absichtlich vor diesen Gesprächen drückt, sondern nur weil sie einfach nicht weiter weiß. Ich lächel sie an du weißt, ich bin immer für dich da! Und daher kannst du auch immer mit mir über alles reden. Möchtest du nun mit mir reden über die ganze Sache oder soll ich auf die Kinder aufpassen und du redest mit einem der beiden Männer? frage ich sie dann und schaue sie dabei ernst aber auch freundschaftlich an. Nach einer etwas längeren Überlegungspause spreche ich einen weiteren Punkt an. Was du noch wissen solltest ist, das Tai-San ihre vollständige Erinnerung zurück hat und nun weiß warum sie zu Sparrow wurde. Genaueres weiß ich auch noch nicht, aber was ich weiß ist dass es etwas mit Nick und den Technos zu tun hat. Da ich wirklich nicht weiß, was ich noch dazu sagen soll, schaue ich sie einfach nur an und warte darauf, was sie dazu sagen wird. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Sa 22 Nov - 1:27 | |
| Normalerweise wäre ich einfach still-schweigend sitzen geblieben und hätte Trudy nicht geantwortet, aber es geht nicht anders… Wenn ich schon den beiden Männern ausweiche, dann sollte ich wenigstens Trudy wissen lassen, was ich fühle, auch wenn ich so gut wie nie über mein Emotionales Gefühlschaos spreche... oder lasse ich es doch besser? Ich blicke immer noch auf Caleb in meinem Arm während Trudy meinen Arm berührt und sich entschuldigt. Erleichtert hebe ich den Kopf, versuche zaghaft zu lächeln als sie erzählt, dass Bray im kleinen Altbauhaus am Markt untergekommen war. Wenigstens hat er ein Dach über dem Kopf, denke ich und schenke Trudy wieder meine Aufmerksamkeit. Meine kurze Funke an Hoffnung, Bray hier doch nicht täglich über den Weg zu laufen zu müssen wird sofort wieder erstickt, als Trudy erklärt, dass Bray bei ihr im Zimmer schlafe. Ein Gefühl der Hilflosigkeit kriecht in mir hoch der Situation doch nicht weiter ausweichen zu können mit einem winzigen Gefühl von Eifersucht. Eifersucht? Es ist ein Gefühl, dass ich schon lange nicht mehr gefühlt habe und sich so fremd und doch so bekannt anfühlt. Woher kam denn bitte dieses Gefühl nun? Ich versuch es zu verdrängen. Ich schlucke, als ich bemerke wie sich mir die Kehle zuschnürt. „…Das ist lieb von Dir.“ bringe ich hervor, gehe aber nicht weiter auf Bray Wohnsituation ein. Bray Jr. hat inzwischen seine Holzbausteine beiseite gelegt und steht nun am Bettrand und fasst mit seinen kleinen Patschehändchen die Decke und sieht mich mit großen, bittenden rehbraunen Augen an, während ich erkenne, dass er zu uns aufs Bett möchte. Geschickt helfe ich ihm mit einer Hand hoch, während er sich dann an mich und Caleb kuschelt, ohne ein Wort zu sagen. Ich fahre ihm kurz durch seine Haare ehe ich wieder zu Trudy sehe. Am liebsten hätte ich sie wieder weggeschickt, aber ich hüte mich davor das auch zu sagen. „ Wenigstens hat Tai-San wieder ihre Erinnerung zurück,... Weißt du, wenn ich mit Wachdienst dran bin?“ frage ich sie, um auf ein anderes Thema zu kommen und von der Frage abzulenken, ob ich mit ihr oder einem der Männer sprechen möchte. Instinktiv hoffe ich, dass Trudy auf meinen Ablenkversuch eingeht, fürchte aber zu gleich die nächste Standpauke zu kassieren. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Sa 22 Nov - 9:49 | |
| Sie ist noch nicht soweit, wie kann das nur sein? schreit mein innerstes und ich bin fassungslos aber ich kann sie auch irgendwie verstehen. Ich lege ihr meinen Arm um die Schulter und streichel Calebs Köpfchen. Ich weiß leider nicht welchen Dienst du hast, hier geht im Moment einfach alles drunter und drüber und es ist wie ein Taubenschlag hier....alle kommen und gehe wie sie wollen und niemand interessiert sich für irgendeinen Dienst.... gebe ich zu, verschweige aber, dass auch ich shcon lange nicht mehr auf den Plan geschaut habe. Aber ich lasse diesen Themenwechsel zu, auch wenn ich es nicht gut finde, dass sie einfach weiter schweigt. Denn es ist wirklich an der Zeit, dass sie eine Entscheidung trifft oder zumindest erstmal mit den Männern oder auch nur erstmal mit mir spricht. Doch vielleicht braucht sie einfach erstmal einen Punkt um wieder irgendetwas zu fühlen und "ins Leben zurück zu finden". Sie war wirklich einige Zeit abwesend aber ich kenne meine Freundin einfach nicht und mache mir rieisge Sorgen um sie. Sie war zwar noch nie jemand der viele über ihre eigenen Gefühle gesprochen hat, doch sie ist einfach niemand der sich so verkriecht und die Welt ausschließt. Die ganze Zeit über beobachte ich sie und überlege, wie ich ihr helfen kann. Doch ich habe selber immerhin ein kleines Gefühlschaos in mir und das behindert mich etwas in meiner Objektivität. Wir wissen alle nicht wie es weitergehen soll mit den Technos....sie tun immer noch furchtbare Dinge sage ich nun weicher aber immer noch sehr ernst nach einer etwas längeren Pause und versuche sie dadurch daran zu erinnern, dass wir unsere Anführerin brauchen, die für Gerechtigkeit sorgt und Menschen hilft, denen schlimmes passiert ist. Ich schaue sie nun direkt an wir brauchen dich, Amber! Du musst es schaffen wieder zurück zu finden zu uns und du kannst dich nicht weiter einigeln! Ich spreche nun liebevoll zu ihr und hoffe, dass ich so an sie heran komme und sie zulässt, dass ich ihr helfe. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Sa 22 Nov - 13:40 | |
| Meine Miene ist noch immer ernst. Kleine Sorgenfalten stehen auf meiner Stirn, die mein Unbehagen widerspiegeln. In meinen Augen sieht man Hilflosigkeit mit einem großen Fragezeichen. Ich bin im Bezug auf meine Gefühle besser im Weglaufen, als sich diesen Situationen zu stellen. Das war schon immer so.. auch ein kleiner Sturkopf bin ich, das weiß ich ja… Aber daran kann ich nunmal nichts ändern. Man kann einfach nicht aus seiner Haut. Ob man will oder nicht. -Hätte es im großen Wettrennen mit meiner Gefühlswelt einen Preis gegeben, hätte ich vermutlich den Pokal schon entgegengenommen und hätte triumphierend auf dem Siegertreppchen gestanden, bevor meine Gefühle überhaupt erst die Ziellinie erreicht hatten.-
Im Moment bin ich froh, dass Trudy auf meinen Themenwechsel eingeht und ich mich nicht weiter Rechtfertigen muss, doch mit jedem Wort, das sie über unseren.. Wie hatte sie es gerade genannt?? Taubenschlag erzählt werde ich innerlich unruhiger. Die Situation beängstigt mich mehr, als ich es zugeben möchte und schon gar nicht vor den Kleinen. Man bemerkt in meiner Haltung, dass ich mit den Vorkommnissen nicht zu frieden bin. Ich zucke zwischen drin mit den Schultern. Neige den Kopf unruhig für wenige Sekunden zur Seite und rümpfe etwas die Nase, ohne dass es mir wirklich bewusst ist. Mein Verantwortungsbewusstsein dem Tribe gegenüber scheint aus einem langen Winterschlaf zu erwachen und wird so gleich doch von einem Angstgefühl im Bezug auf die Technos überumpelt. -Die erste Runde des Wettrennens geht an meine Gefühle, während ich hinten nach keuche.- Es war an der Zeit wieder klare Strukturen aufzustellen. Mit etwas Kraft schiebe ich meine Sorgen im Bezug auf meine Kinder und den beiden Männern in die letzte hinterste Ecke meiner großen Gedankensammlung und hole das kleine Fünkchen an Verantwortung, welches ich noch in mir trage zum Vorschein. Ich konnte dem Gespräch ja noch weiter aus dem Weg gehen, aber nicht mehr dem Chaos was hier eingetroffen war. Schon meinen kleinen Kinder zu liebe. Mein Wunsch nach etwas Ordnung und Ruhe hier im Tribe wird größer. „Du hast Recht!“ entfährt es mir. „Hier kann es nicht mehr so weiter gehen. Wir brauchen hier wieder klare Regeln und alle die hier wohnen und leben werden mithelfen! Auch wegen den Technos!“ erkläre ich standfest und bin gleichzeitig erstaunt, wie gut es mir gelingt diese Sache mit Bray nüchtern zu betrachten. Wie wenn ich mit einem Schlag eine große Stahlwand um mein Herz gezogen hätte,… es gelingt mir fast schon ZU gut. „…Wir sollten ein Treffen vereinbaren! Wir haben zu Reden“ füge ich hinzu und sehe Trudy mit klarem Blick an. -Die Siegesrunde geht an mich. Ich gewinne mir Vorsprung.- |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters So 23 Nov - 10:29 | |
| Ich sehe den inneren Zwiespalt genau in ihr und wie Amber versucht abzuwägen, was sie nun tun soll. Sich mir anvertrauen oder einfach weiterzuschweigen? Es bilden sich kleine Sorgenfalten auf ihrer Stirn, sie zuckt immer wieder kaum merklich mit den Schulter und verlagert ihr Gewicht hin und her. Wahrscheinlich auch weil die Kinder wach sind und dazu auch noch direkt neben uns. Sie möchte die Kleinen nicht verängstigen oder auch nur ein Fünkchen ihrer Gefühle für die Kleinen zum Vorschein bringen. Es ist länger als gedacht Stille zwischen uns und ich frage mich, ob ich nicht einfach wieder gehen soll, weil sie mir, ihrer eigentlich besten Freundin, noch nicht einmal ihre Gefühle anvertraut. Es knickt mich zutiefst und das sieht man mir an. Doch als ich gerade aufstehen will, spricht sie endlich. Und die Anführerin in ihr ist wieder da. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie erstmal ihr eigenes, inneres Chaos bewältigen würde, ist es in dieser Situation auch gut, dass wir endlich unsere Anführerin wieder haben. Sie sagt, dass wir ein Treffen abhalten sollen und ich nicke. Sie hat recht, absolut. Sie strahlt nun wieder die Kraft aus, die ich immer an ihr bewundert habe und ich lächel über mein ganzes Gesicht an. Du hast absolut recht! Dann kannst du dich auch auf den neusten Stand bringen lassen, denn ich weiß leider auch nicht alles hier, da der Tribe einfach zu unübersichtlich geworden ist erkläre ich und bin froh, dass sich nun etwas tut. Wann möchtest du es denn abhalten? frage ich nach. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters So 23 Nov - 20:00 | |
| Ich bin immer noch begeistert, wie gut es mir in diesem Moment gelingt mich von dem Gefühlschaos in mir zu distanzieren. Das konnte doch nicht so schwer sein, rede ich mir ein, ohne, dass ich mir bewusst bin, was mein Unterbewusstsein gerade mit mir anstellt. Es hatte fest beschlossen Jay und Bray und einem klärendes Gespräch aus dem Weg zu gehen und dem Tribe und meinen Kindern Vorzug zu geben. -Beschlossen, Gefühle versperrt, Anführerin erfolgreich wiederbelebt.- Trudy würde mir bestimmt mit den Kleinen helfen, wenn ich mit dem neuen Dienstplan beschäftigt war und ich würde Gelegenheit haben mich in Arbeit einzudecken, um ein Gespräch möglichst noch hinauszuzögern. Vor allem, was sollte ich denn besprechen, wo ich doch selbst nicht so genau wusste, was mit mir los war und wie lange meine Gefühl noch planten Achterbahn zu fahren. Momentan war kein Hindenken daran diese unmögliche Fahr mit Loopings und Höhen und Tiefen zu stoppen… Ich würde sie fahren lassen; mich in der Zwischenzeit um den Tribe kümmern und so wieder mehr Energie für mich selbst tanken.
Ich lasse mich von Trudy’s lächeln anstecken und nicke ihr zustimmend, setze Caleb zwischen Trudy und mich und stehe erstmal auf. Ich spüre meine Glieder und Knochen, versuche eine aufrechte Haltung einzunehmen und mich aufzurichten. „Ich denke, wir sollten das Treffen bald planen. Vielleicht sogar heute Abend oder was denkst du? Abends sollten doch zumindest alle hier in der Mall sein..“ erkläre ich überzeugt, als ich bemerke, dass Bray Jr. seine Händchen nach mir ausstreckt und nun auch auf in meine Arme möchte. Caleb fasst unbeholfen zu der bunten Rassel, die ebenfalls auf dem Bett liegt und lehnt sich etwas an Trudy, während mir klar wir, dass mein Ältester sich ebenfalls nach Nähe sehnt. Ich hebe ihn sogleich hoch und setze ihn etwas auf meine Hüften, ehe er sich etwas an mich kuschelt und festhält. „Wir werden es schon rausfinden, was hier passiert ist. Im Grunde genommen zählt doch eher, dass wir hier mehr Struktur wieder reinbringen. Es kann so nicht weitergehen!“ bekräftige ich nochmals. „.. und für die Technos sind wir noch verletzlicher, wenn wir so planlos diese Unordnung hier zulassen.“ Ich drehe mich um, und will den alten Dienstplan holen, der hier noch irgendwo auf meiner Kommode liegen sollte und gehe dabei mit Bray jr. im Arm an meinem Wandspiegel vorbei. Für wenige Sekunden halte ich inne und betrachte mich und Bray jr. im Spiegel und merke gerade mehr als je zuvor, wie ähnlich er Bray sieht. Seine noch sehr feinen und etwas bräunlich-brünetten Haare reichen ihm mittlerweile etwas über die Ohren, während seinen blau-grünen Äuglein ebenfalls unser Spiegelbild betrachten. Bray, denke ich und hauch meinem kleinen Jungen einen Küsschen auf die Wange, ehe ich dann weiter den letzten Dienstplan suche, der hier noch irgendwo rumliegen muss, ihn aber doch nicht finde. -Gefühle: successfully locked!- „… Ich find unseren alten Dienstplan gerade nicht“ erkläre ich und drehe mich nun wieder zu Trudy. "Eigentlich ist es auch egal, ein neuer muss sowieso her. Weißt du denn ungefähr, wen wir fix einplanen können?“ will ich noch wissen, bevor ich mich erneut zu den beiden aufs Bett setze.
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|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mo 24 Nov - 18:12 | |
| Amber stimmt in mein Lachen mit ein und ich bin froh darüber, es tut gut sie mal wieder lachen zu sehen. Sie setzt Caleb zwischen uns, steht dann auf und streckt sich erstmal ausgiebig. Ich streichel Caleb das Köpfchen und er schaut mich erfreut an. Als er nach den Rasseln greift, lehnt er sich unbeholfen gegen mich und ich nehme ihn dann auf den Schoss. Es ist lange her, seit Brady so klein war. Manchmal sehne ich mich nach einem zweiten Baby stelle ich wehmütig fest und meine Gedanken wollen gerade zu Ram abdriften. Nein Stopp ermahne ich mich, auch wenn es mir kaum gelingt, nicht an ihn zu denken. Aber zum Glück reißt Amber mich aus meinen trüben Gedanken. Sie strotzt nur so vor Energie den Tribe wieder richtig anzuführen und ich hoffe inständigt, dass das nicht nur ein Ablenkungsversuch ist, damit sie sich nicht ihren Gefühlen gegenüber den beiden Männern hingeben muss und dann letztendlich eine Entscheidung fällen muss. Doch innerlich weiß ich, dass es so ist, sie ist noch nicht so weit. Auch wenn ich mir schlecht vorkomme gegenüber Jay und Bray, dass ich meiner Freundin nicht weiter ins Gewissen rede. Im Moment würde es einfach nichts bringen, sie würde nur vollkommen dicht machen. Daher bin ich erstmal froh, unsere Anführerin wieder zu haben. Sie schlägt vor heute Abend ein Treffen einzuberufen. Das klingt gut und sollte zu schaffen sein antworte ich. Sie nimmt Bray Jr. auf den Arm und sieht dann ihr Spiegelbild. Ich sehe wie sich ihre Gedanken wieder auf das andere Problem fixieren und ich kann mir gut vorstellen, was sie denkt. Er sieht aus wie Bray! Aber das ist ja auch kein Wunder, immerhin ist er sein Sohn. Doch sie lässt es einfach nicht zu darüber nachzudenken und sucht stattdessen nach den alten Dienstplänen, doch findet sie ihn nicht. Daher beschließt sie, einfach einen Neuen zu machen und fragt mich, wen wir alles einplanen können. Ich überlege kurz. Puh, wie gesagt es geht hier zu wie im Taubenschlag fange ich an und spreche dann nach einer kleinen Überlegungspause weiter. Dich, mich, Tai-San, Lex, Ruby, Slade, Patsy, Jay...hmmm noch jemand. Naja und bei den anderen sollten wir sehen, ob sie überhaupt noch dazugehören möchten, ich meine Riley, Gray, Cloe und so. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mo 24 Nov - 21:56 | |
| ... und Bray.. füge ich in Gedanken hinzu, als Trudy erwähnt wer vermutlich aller teilnehmen wird. Ich versuche es mir nicht ansehen zu lassen, aber in Wirklichkeit versuche ich den Gedanken von mir abzuschütteln, dass auch Bray daran teilnehmen wird. Für einen Moment überlege ich aber trotzdem, wie ich ihm gegenüber treten würde. Ich erinnere mich zurück an das erste Jahr nachdem das erste Virus ausgebrochen ist. Wie wir alle in der Mall unsere ersten Treffen abgehalten habe und wie oft Lex versucht hat mich von meiner Position zu drängen... Welche Diskussionen wir hatten und wie abgestimmt wurde, ob Bray in der Mall bleiben durfte. Würde ich für oder gegen ihn stimmen, sollte nochmals so etwas abgestimmt werden? Ich schüttle den Kopf, um diesen Gedanken aus dem Kopf zu bekommen. Das ist doch Schwachsinn,.. Es hatte sich vieles verändert seit damals. "Okay, also dann sollten wir unbedingt ein paar Punkte mit den anderen besprechen. Die Technos... Möglicherweise hat Jay dazu ein paar mehr Informationen" fange ich an während Bray Jr. auf meinen Schoß kriecht und sich es in meinen Armen bequem macht und die Augen schließt. Irgendwie wirkt er etwas schlapper als sonst... "... und dann sollten wir darüber sprechen, wie es mit den Lebensmittelbeständen steht und wie viele Leute nun endgültig bei uns in der Mall leben und auch bleiben wollen." fahre ich bestimmt fort und beobachte Caleb, wie er auf Trudy sitzt und sich sichtlich bei ihr wohl fühlt. Er hält die Rassel fest umgriffen und hält sie meiner Freundin hin, die ihn liebevoll in den Armen wiegt, während ihre Aufmerksamkeit mir gehört. Trudy weiß einfach wie man mit Kindern umgeht... Da hatte sie viel Erfahrung und ich konnte so manches noch von ihr lernen, auch wenn ich schon selbst nun eine ganze Weile Mama war. Gerade als ich wieder etwas sagen möchte und zeitgleich mit dem Blick auf Trudy und Caleb gerichtet Bray jr. über sein Köpfchen streichle, fällt mir auf, wie warm er eigentlich ist und unweigerlich muss ich auf ihn blicken. Er war heute besonders anschmiegsam. Seine Stirn und seine Wangen sind gerötet, die Äugeln geschlossen Hat er Fieber??? Zugleich sieht man auf meiner Stirn ein paar kleine Sorgenfältchen, die Trudy nicht verborgen bleiben und ich sie etwas irritiert anblicke. "Trudy,... meinst du, er hat Fieber?" Bray jr. liegt erschöpft bei mir im Schoß und öffnet nicht mal die Augen, als ich ihm über den Kopf streichle. "Hey, kleiner Krümel“ wispere ich und streichle ihm erneut über die Wangen. „Er fühlt sich viel zu warm an.“ erkläre ich besorgt. Warum ist mir das eben noch nicht aufgefallen?? Gerade muss unsere weitere Planung warten und ich erhoffe mir, dass Trudy mich beruhigt und mir sagt, ich würde mir das nur einbilden, er sei nur müde und brauche vermutlich nur etwas Schlaf. Ich vertraue ihr und wenn mich in Bezug auf meine beiden, kleinen Frösche jemand beruhigen konnte, dann war das definitiv nur Trudy und niemand anderes. Sie hatte selbst so viel mit Brady durchgestanden, dass ich in dem Bezug nur ihr traue. Gerade bin ich unendlich froh sie anfangs nicht wieder fort geschickt zu haben. |
|  | | Jay* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Di 25 Nov - 11:36 | |
| cf: Ladenstraße OG
Die beiden Frauen haben mich zwar nicht herein gebeten, aber ich wohne immer noch hier, auch wenn ich die letzten Tage und Nächte nicht hier verbracht habe, um Amber mehr Freiraum zu lassen. "Ich hoffe ich störe nicht?", es ist eine Mischung aus Unsicherheit ob ich willkommen bin und einer Frage ob Amber mich sehen will. Das Bild das sich mir bietet ist ein schönes. Trudy hat Caleb auf dem Arm und Amber den kleien Bray. Ob ich ihr wohl gefehlt habe? Auch wenn es den Eindruck macht als käme sie auch ohne mich zurecht. Meine Gedanken machen sich selbstständig und driften in eine Richtung in der ich sie nicht haben möchte. Trotzdem kann ich nicht viel dagegen machen. Erst jetzt fällt mir auf, dass Amber ziemlich besorgt aussieht und ich frage mich, ob etwas passiert ist. "Ist alles in Ordnung bei euch?", frage ich nun ebenfalls besorgt und stelle den Teller mit Essen erst einmal auf die Seite. Ich sehe von Amber zu Caleb und dann zu Bray. Ich liebe auch Ambers ersten Sohn als wäre es mein eigenes Kind, deshalb mache ich mir um beide gleich viele Sorgen. "Geht es dir schlechter?", frage ich Amber. Ich kann nicht genau deuten, was hier los ist, aber alle beide machen auf mich den Eindruck als wäre hier irgendwas nicht in Ordnung. Gleichzeitig mache ich mir Vorwürfe weil ich mich vom Tribegeschehen und den Problemen mit den Technos habe so einnehmen lassen, dass ich meine Familie hinten an gestellt habe und das obwohl Familie für mich schon immer das Wichtigste war. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Di 25 Nov - 17:17 | |
| Amber erklärt die weitere Vorgehensweise, ich höre ihr aufmerksam zu und nicke dazu immer mal wieder, wenn ich etwas genauso sehe. Obwohl ich nichts finde, was ich nicht so sehe wie sie. Denn sie hat recht und ist dazu auch noch unsere Anführerin. Es ehrt mich gerade sehr, dass sie mich so in die Planung mit einbezieht. Ich hatte nämlich nun befürchtet, dass sie alles alleine durchzieht um sich auch ja lange genug abzulenken von ihren eigenen Gefühlen. An erster Stelle steht das Geschehen im Tribe und dann unser Weitergehen mit den Technos. Sie schaut mir zu, wie ich mich mit Caleb beschäftige, während ich ihr zuhöre und lächelt mich an. Doch dann wird sie blass und es bilden sich Sorgenfalten auf ihrer Stirn. Sie befühlt Bray Jr's Stirn und scheint nun erst zu bemerken, dass er anhänglicher ist als sonst. Auf die Frage, ob er Fieber hat stehe ich mit Caleb auf dem Arm auf und fühle nun ebenfalls Bray Jr's Stirn. Ängstlich betrachtet sie ihn und mittlerweile dämmert er scheinbar vor sich hin, denn er macht die Augen nicht mehr richtig auf. Ich betrachte ihn eingehend Ich befürchte schon antworte ich ehrlich. Bei Kindern kann es schnell mal passieren, dass sie Fieber bekommen und es ist daher auch nichts abnormales. Doch sollte man das immer im Auge behalten und mehrmals täglich Fieber messen. Ich will gerade weitersprechen, als Jay reinkommt. Er sieht ziemlich unsicher aus und bemerkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Da Amber gerade zu sehr mit Bray Jr beschäftigt ist, antworte ich für sie. Bray Jr hat Fieber erkläre ich offen. Habt ihr ein Fieberthermometer? Wir sollten schauen wie hoch es ist. Ab 39C° sollte er ein Zäpfchen bekommen. Ansonsten würden vorerst auf Wadenwickel reichen, um das Fieber zu senken. Und Schlaf, aber das tut er ja schon sage ich als ich ihn mir nochmal anschaue und seinen gleichmäßigen Atem spüre. |
|  | | Amber* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Mickey2014
 | Thema: Re: Globetrotters Di 25 Nov - 18:43 | |
| Mein Blick harrt auf meinem kleinen Jungen, der noch immer seine Äugeln geschlossen hält. Nicht mal als Trudy ebenfalls seine Stirn befühlt öffnet er sie. Ich wünsche mir gerade sehr, dass Trudy mich beruhigt und mir erklärt, dass ich mich irre.. Doch sie zögert, ehe sie meinen Verdacht bestätigt. Ich beiße auf meine Zähne und halte für ein paar Sekunden die Luft an. Warum war er so schlapp und woher kam dieses Fieber? ".... D-Das hört doch bald wieder auf..." wispere ich mehr zu mir selbst, um mich zu beruhigen und von dem Gedanken loszureißen, dass er möglicherweise ernsthaft krank war. Seit in unserer Welt die medizinische Versorgung nicht mehr gewährleistet war, überrumpelt mich bei jedem kleinen Anzeichen von Krankheit, egal bei wem es auftritt, die Sorge nichts dagegen tun zu können. Das war schon immer so gewesen und bei den eigenen Kindern war dieses Gefühl kaum auszuhalten. Ich lege ihn gerade ganz vorsichtig neben mich und lege meine Hände auf seinen Brustkorb. "Er atmet auch viel schneller!" erkenne ich während mein Blick auf meinem Größten ruht und im Hintergrund die Tür auf geht. Ich bin gerade zu konzentriert auf Bray jr. um zu erkennen wer gerade den Raum betrat, und eigentlich ist es mir auch ziemlich egal. Doch als ich nun eine nur zu bekannte Stimme vernehme, ohne noch aufgeblicke zu haben weiß ich, wer gekommen war. Jay Unweigerlich hebe ich meinen Blick und erkenne ihn, wie er mit einem kleinen Teller im Türrahmen steht und diesen dann erstmals abstellt. Für einen Moment verschlägt es mir die Sprache und ich danke Trudy innerlich dafür, dass sie das sprechen übernimmt, um mir ein bisschen Bedenkzeit zu verschaffen und antworten zu können. Ich kann dieses Gefühl nicht zuordnen, was in mir hochkommt, doch ich versuche ihm wenigstens ein zartes Lächeln zu schenken. Er wirkt genauso verunsichert wie ich es bin ; und auch wenn er nur im Türrahmen steht bemerke ich, wie ein Gefühl der Rechtfertigung zu unserer momentanen Situation in mir hochkriecht und ich mich sogleich bedrängt fühle, obwohl es völliger Irrsinn ist und das weiß ich auch. Ich versuche es zu unterdrücken und schüttle dann heftig den Kopf auf die Frage, ob es mir schlecht geht. Natürlich ging es mir nicht gut, aber das war seit den letzten Wochen und seit Bray's Auftauchen hier in der Mall kein Geheimnis, aber ich wollte darüber nicht sprechen; dafür war ich in diesem Moment zu beschämt und mein Ego, ob ich es mochte oder nicht, zu groß um es zuzugeben. Als er für einen Moment zu Trudy blickt und sie mich und ihn gleichzeitig nach einem Fieberthermometer frägt ruht mein Blick heimlich auf Jay und ich bilde mir ein, mich wenigstens ein bisschen nach seiner Nähe zu sehnen, ohne dass ich es ihm merken lasse; sehe jedoch sofort wieder weg, als sein Blick wieder zu mir fällt. "Er ist so schlapp und müde.. " erkläre ich dann mit fester Stimme, um das zittern darin vor Jay verbergen zu können und stehe dann kurz auf, um das Fieberthermometer zu holen, welches ich noch in einer Schublade habe. Setze mich dann aber gleich wieder neben Trudy und Bray Jr. Für einen Moment treffen sich unsere Blicke und ich fühle die Besorgnis, die auch er gerade empfindet, während meine Augen für einige Sekunden das selbe ausstrahlen. Hilflosigkeit, die ich ihm gar nicht zeigen wollte und für Sekunden jedoch in meinem Blick geschrieben stehen. Ich kann nicht anders und wende mich weg. Um meine Sorgen und Gedanken in Bezug auf meine Kinder und Jay abzulenken beschließe ich ihm von dem Treffen zu informieren, dass heute Abend stattfinden sollte. "Trudy und ich planen ein Treffen mit allen Leuten die hier in der Mall leben!" umklammert halte ich das Fieberthermometer in den Händen und sehe nun Trudy an, obwohl ich eigentlich mit Jay spreche. "Wir müssen wieder mehr Ordnung hier rein bringen, sonst nimmt das Chaos hier seinen Lauf! Jeder tut was er möchte und die Technos nutzen unseren Ausnahmezustand hier aus" erkläre ich bestimmend und merke nicht, wie sehr sich meine Hände mehr und mehr um das Fieberthermometer krampfen. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Globetrotters Di 25 Nov - 19:27 | |
| Ich sehe den leicht panischen Blick, als Amber endlich Jay wahrnimmt. Sie legt den Kleinen ins Bettchen und geht dann zu einem der Schränke hinüber. Zwischen dem Pärchen liegt so viel Anspannung, Hilflosigkeit und Sorge, dass ich sie fast greifen könnte. Caleb ist währenddessen auf meinem Arm eingeschlafen und ich lege ihn in sein Bettchen. Dann gehe ich zurück zum Bett und setzt mich neben meine Freundin, vorsichtig und verstehend streichel ich ihr über den Rücken. In der heutigen Zeit ist es verständlich, dass man angst um sein krankes Kind hat. Die ärtzliche Versorgung ist am Ende, es gibt kaum mehr Medikamente. Ram, er hat immer welche in seinem Besitz denke ich und überlege, ob ich zu ihm gehen soll und um welche bitte. Jay schaut zwischen Amber, mir und den Kindern immer wieder hin und her und scheint sich nicht sicher zu sein, ob er nicht doch wieder gehen sollte. Das Amber gerade über nichts anderes sprechen möchte macht die Situation nicht besser und daher ist es auch offensichtlich und verständlich, dass Jay sich fehl am Platz fühlt. Amber setzt sich wieder neben mich, nachdem sie das Fieberthermometer aus einer der Schubladen geholt hat. Doch sie redet nicht mit ihm über ihre Sorge wegen Bray Jr., sondern stattdessen erzählt sie Jay, dass wir für heute Abend ein Treffen geplant haben. Einen Moment lang sieht man ihm seine Verwirrung an, warum sie soetwas plant obwohl es noch andere wichtige Dinge gibt über die sie reden sollten - abgesehen von der Sorge um Bray Jr. Ich frage mich, wie lange dieses Schweigen wohl noch gehen wird, als mein Blick auf Ambers Hand fällt. Vorsicht, du zerbrichst es noch sage ich und nehme es ihr aus der Hand. Dann mache ich mich dran, das Thermometer zu platzieren. Es vergeht eine Weile, ehe es soweit ist um die Temperatur abzulesen. 39,5C° stelle ich fest und schaue dann wieder hin und her zwischen den beiden. Möchtest du, dass ich Bray Bescheid sage, dass sein Sohn krank ist? Er hat ein Recht darauf es zu wissen und ihn zu sehen stelle ich fest. Bereue es aber fast schon gleich wieder. Denn ich kassiere sofort einen bösen Blick von Amber, doch dann scheint sie zu überlegen daher wende ich mich an Jay. Hat Ram vielleicht noch Medikamente? Wir bräuchten dringend Zäpfchen und er hat immerhin eine gute Versorgung für sich in dieser Hinsicht. |
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