
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Bray* Mall Rat
Anzahl der Beiträge: 250 Anmeldedatum: 27.05.14
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Globetrotters So 14 Dez - 18:11 | |
| Die kurze Dauer der Stille zerreißt mich fast innerlich, dann spricht Amber endlich wieder und...was sie sagt ist wenigstens erst einmal nicht vollkommen verneinend. Die Umstände im Raum geben es jedoch auch nicht her, unsere Unterhaltung hier stattfinden zu lassen. Da ich nicht weiß, wie genau diese Mall aufgebaut ist und welche Rückzugsorte es hier gibt, kann ich leider keinen Vorschlag für einen passenden Ort machen, an dem wir ungestört wären. Zudem soll dieser ja auch nicht so weit weg sein, weil Trudy zwar hier bei den Kleinen ist, sie zurückzulassen trotzdem ein mulmiges Gefühl verursacht. Amber scheint aber eine Idee zu haben, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Sie spricht Brady an, die gerade wieder aufgewacht ist und bittet sie darum, ein Auge auf die Kleineren zu werfen und ihrer Mutter bescheid zu sagen, wenn etwas sein sollte. Diese Lösung ist zwar nicht am optimalsten, aber besser als gar keine. Und wer weiß, wann eine Gelegenheit zum Reden wie diese als nächstes wiederkommt. Brady ist sichtlich stolz darauf, eine verantwortungsvolle Aufgabe bekommen zu haben. Ehe wir gehen, bringt Amber unseren Sohn noch zurück in sein Bett. Als sie ihm über den Kopf streicht, würde ich mich mit einer Geste gerne auch von ihm verabschieden, da ist Amber aber schon wieder bei mir und schlägt vor, auf die Dachterrasse zu gehen. "In Ordnung",sage ich nickend und folge ihr nach einem letzten Blick auf den kleinen schlafenden Bray mit klopfendem Herzen.
tbc: Dachterrasse |
|  | | Trudy* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Globetrotters So 14 Dez - 18:27 | |
| Als ich aufwache bin ich alleine. Naja abgesehen von meiner Tochter und den kleinen Jungs. Brady liegt immer noch an mich gekuschelt, doch schlafen tut sie nicht. Als sie merkt, dass ich wach werde schaut sich mich glücklich an. Hallo mein Schatz sage ich und frage dann wo Amber ist. Bray ist gerade gekommen und wollte mit Amber sprechen. Und dann hat sie mich gebeten auf die Kleinen aufzupassen erzählt sie mir ganz stolz. Ich streichel ihr über den Kopf Du bist ja auch schon ein großes Mädchen und kannst das sage ich zu ihr und bin ebenso stolz auf sie. Wobei ich auch ziemlich verwirrt bin über Ambers plötzlichen Sinneswandel. Doch mehr freue mich mich darüber, dass sie sich endlich durchgerungen hat und für ein Gespräch bereit ist. Sind sie schon lange weg? möchte ich wissen und Brady nickt. Eine Weile, sie sind auf die Dachterasse gegangen erklärt sie und ich nicke verständnisvoll. Wir gehen zu den Bettchen von Caleb und Bray Jr. hinüber und schauen wie es ihnen geht. Sie schlafen beide und Bray Jr. fiebert nicht mehr so stark, worüber ich sehr froh bin. Ehe ich etwas sagen kann läuft Brady schon zum Schrank und bereitet alles für einen neuen Tee vor. Ich lache auf, weil sie so gut mitdenkt und mich das sehr stolz auf meine Kleine macht. Als der Tee fertig ist kommt sie zurück und stellt es neben Bray Jr. sodass er da selber rankommen kann wenn er wach wird. Dann schnappt sie sich ein Buch und ich lese es ihr vor. |
|  | | Jay* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Tribefan91
 | Thema: Re: Globetrotters So 14 Dez - 20:57 | |
| cf: Eingangsbereich
Ich klopfe leise an, bevor ich dann eintrete. Immerhin will ich niemanden erschrecken. Doch Amber ist zu meiner eignenen Überraschung überhaupt nicht hier. Vielleicht haben wir uns gerade verpasst und sie ist zurück in die Cafeteria gegangen? Das Essen steht immernoch unberührt dort wo ich es abgestellt habe. Die Kinder sind nicht alleine Trudy und Braydy sind hier. Ich gehe zu den Kinderbetten hinüber. Sowohl Caleb als auch Bray jr. schlafen beide friedlich in ihren Betten. "Geht es ihm besser?", frage ich Trudy. Ich will Bray in seinem wertvollem Schlaf nicht stören. Doch er sieht besser aus, schwach aber nicht mehr ganz so leblos. Der Schlaf wirkt ruhig, aber nicht mehr ganz so leblos wie noch vor einigen Stunden. "Katniss und Sally sind übrigens wieder aufgetaucht. Unsere Vermutung was Nick betraf, hat sich bewahrheitet. Er hat den beiden aufgelauert. Doch etwas Schlimmes scheint nicht passiert zu sein.", sage ich und nehme bei meiner Wortwahl rücksicht auf die Kinder im Raum. Trudy wirkt erleichtert darüber. "Wo ist eigentlich Amber? Ist sie in der Cafeteria?" erkundige ich mich bei Ambers bester Freundin nach ihrem Verbleib. Vielleicht nutzt sie auch die Gunst der Stunde und macht sich ein wenig frisch oder erholt sich ein bisschen. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mo 15 Dez - 18:31 | |
| Ich bin völlig vertieft ins Vorlesen, als auf einmal Jay im Zimmer steht. Das er angeklopft hat, habe ich gar nicht mitbekommen. Er steht neben den Bettchen der Kinder und fragt, ob es Bray Jr. besser geht. Vorsichtig betrachtet er den Kleinen, als ich antworte. Ja, das Fieber ist ein bisschen runter gegangen. Er ist noch sehr schwach, doch das wird wieder. Er muss nun sehr viel trinken, deswegen werde ich ihn immer mal wieder wecken müssen gebe ich schweren Herzens zu. Dann erzählt er mir, das Katniss und Sally hier sind und es ihnen den Umständen entsprechend geht. Ich atme geräuschvoll aus da bin ich aber froh! Hast du etwas von Ram gehört? frage ich vorsichtig. Kaum jemand weiß von meinen Gefühlen ihm gegenüber, daher bin ich schüchtern mit solchen Fragen. Ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und es jedem auf die Nase binden, vorallem weil ich nicht weiß wie er darüber denkt. Dann fragt Jay mich wo denn Amber ist und ob sie in der Cafeteria ist. Ich wechsel einen Blick mit Brady. Jay, sie ist mit Bray auf dem Dach um zu sprechen sage ich und befürchte, dass er gleich ausrastet, weil sie erst mit Bray redet und ihn vorhin noch weggestoßen hat. Auch wenn ich wollte, das Amber endlich mit ihnen spricht. Bin ich ungerne die jenige, die es dem anderen sagt. Vorallem weil ich ja selber ahnlos bin was ihre Gefühl betrifft und daher niemandem falsche Hoffnungen in irgendeiner weise zu machen oder sie zu zerstören. Mehr weiß ich aber auch nicht, sie sind gegangen als ich geschlafen habe. Brady hat das mitbekommen erkläre ich dann noch schnell dazu. |
|  | | Jay* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mo 15 Dez - 20:47 | |
| Trudy bemerkt mein Kommen erst als ich sie anspreche. So sehr ist sie in das Vorlesen für Braydy vertieft. Die beiden sehen wirklich zusammen sehr glücklich aus und man merkt, dass Trudy eine wundervolle Mutter ist. Trudy berichtet mir, dass das Fieber von Bray jr. gesunken ist und er viel trinken muss. Sie erwähnt, dass sie ihn immer wieder dafür wecken muss. Ich schenke ihr ein dankbares Lächeln und bin sehr erleichtert, dass es dem Kleinen besser geht. Trudy fragt mich nach Ram, nachdem ich Katniss und Sally erwähnt habe. "Er müsste hier her auf den Weg sein. Scheinbar gab es ein paar Verzögerungen, aber es dürfte nicht mehr allzu lange dauern und wir können die Besprechung fortsetzen." ich muss ein Grinsen unterdrücken. Bereits in der Cafeteria ist mir ihre Fixierung auf Ram aufgefallen und es freut mich, dass sie in ihm einen guten Kerl sieht. Die Antwort auf meine letzte Frage überrascht und verletzt mich gleichermaßen. Amber ist mit Bray auf der Dachterasse, um mit ihm zu sprechen. um mit IHM zu sprechen... nicht mit mir... ich frage mich, ob ich mir die Annäherung vorhin in der Cafeteria vielleicht nur eingebildet habe und es in Wahrheit ganz anders in Amber aussieht als sie zeigen will. Ich kann den Schmerz nicht ganz aus meinem Blick verbannen als ich Trudy ansehe. "Dann werde ich wohl in die Cafeteria gehen, um nach den anderen zu sehen. Nachzusehen, ob Ram schon da ist." ohne weitere Worte lasse ich Trudy einfach stehen. Nicht in der Lage etwas zu sagen, weil ich mir selbst nicht traue und wegen der Sache unsicher bin. tbc: Ladenstraße OG |
|  | | Trudy* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Globetrotters Di 16 Dez - 18:16 | |
| Jay lächelt mich dankbar an, als ich ihm von Bray Jr. erzähle. Ich erwiedere dies, auch wenn es für mich einfach selbstverständlich ist das zu tun. Als ich nach Ram frage, erklärt mir Jay das dieser auf dem Weg ist und es einige Verzögerungen gab. Er grinst wissend, versucht es aber zu unterdrücken. Doch da ich diesen Blick kenne, weiß ich wie ich ihn deuten muss. Er weiß es er ist so nett und reibt es mir nicht unter die Nase. Doch als ich dann erwähne, dass Amber mit Bray spricht wird er blass. Ich sehe den Schock in seinem Gesicht, dass sie zuerst mit ihm redet und nicht mit zuerst mit ihm. Er versucht seine Gefühle nicht zu zeigen, sich nicht anmerken zu lassen wie schlimm das für ihn ist, als er sagt, dass er dann in die Cafeteria geht um nach den anderen zu sehen. Im nächsten Moment ist er verschwunden. Ich hätte ihm gerne noch etwas aufmunterndes gesagt, ihm angeboten darüber zu sprechen. Doch er verschließt sich komplett....wie Amber denke ich genervt fest. Soll ich ihm nachgehen? frage ich meine Tochter. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Globetrotters Sa 20 Dez - 11:14 | |
| Ich war mir nicht sicher, was ich nun tun soll, habe ich mich daher mit Brady wieder zusammen gekuschelt und wir haben noch ein paar Stunden geschlafen. Geweckt wurden wir dann durch Bray Jr, der sich gemeldet. Er ist aufgewacht und hat nach Trinken verlangt, was Brady ihm gerne gegeben hat. Ich habe währenddessen die Fenster wieder geschlossen, es ist frisch geworden und sehr ungemütlich sage ich laut, als ich aus dem geschlossenen Fenster schaue. Ob sie noch auf der Dachterasse sind?! Es wäre auf jeden Fall sehr ungemütlich dort...ich würde wirklich gerne wissen, wie es ihnen geht...ob sie sich ausprechen oder anschreien oder doch nur anschweigen... Dann schaue ich zu meiner Tochter und stelle fest, das wenn ich sie so sehe, wie sie sich liebevoll um den Kleinen kümmert und dann auch gleich noch bei Caleb schaut, ob alles okay ist, wünsche ich mir ein Geschwisterchen für sie. Es wäre schön ein zweites Baby zu bekommen. Wobei ich bei dem Gedanken, an die ungewisse Zukunft und die Problematik bei der Geburt immer noch Magenschmerzen bekomme. Doch da ich im Moment niemanden habe, mit dem ich ein Kind bekommen könnte und ich mir nicht vorstellen kann, dass Ram eigene Kinder haben möchte, schreibe ich diesen Gedanken ab. Ich gehe zu Brady und Bray Jr.s Bett hinüber und messe sein Fieber. Es ist weiter gesunken sage ich und wir lächeln uns alle drei an. Ich nehme ihn vorsichtig aus seinem Bettchen und Brady bereitet ihm einen neuen Tee zu. Als er diesen dann auch ausgetrunken hat, scheint er sich immer mehr zu erholen. Natürlich hat er noch etwas Fieber, aber er ist nun tatsächlich über den Berg und darüber bin ich sehr froh. Wir setzen uns auf Ambers Bett, ich singe ihm ein altes Schlaflied vor, was meine Mutter immer für mich gesungen hat, als ich noch Klein war. Brady kennt das Lied auch, denn ich habe es ihr auch häufig vorgesungen. Und so sitzen wir zusammen gekuschelt und am singen, bis er wieder eingeschlafen ist und Brady auch.
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|  | | Bray* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Globetrotters Sa 20 Dez - 11:56 | |
| cf: Treppenhaus
Ganz in der Nähe des Weltenbummlerladens dringt von dort ein leiser Gesang hinaus in den Flur, den ich als Trudys erkenne. Da ich die Melodie nicht erkenne, muss es sich um ein eigenes Lied handeln, doch es klingt wirklich schön und wirkt beruhigend auf mich. Unschlüssig bleibe ich im Flur stehen, auch wenn jeden Moment jemand vorbeikommen und mich entdecken könnte, sehen könnte, dass meine Verfassung schon bessere Tage gehabt hatte und danach fragen, ob alles in Ordnung wäre. Und selbst wenn ich bloß sagen wollen würde, dass es das ist, obwohl die Wahrheit anders aussieht, müsste ich reden und dazu habe ich keine Nerven mehr. Nicht mehr heute. Mit Trudy werde ich wohl keine andere Wahl haben und einfach gehen, ohne noch einmal nach meinem Sohn zu sehen, kann und will ich nicht. Mit einem zaghaften Klopfen am Türrahmen melde ich mich wieder an, um keinen zu erschrecken. "Oh hallo. Du bist wieder wach", spreche ich aus, was ich längst weiß. Trudy sitzt mit dem kleinen Bray auf dem Arm und Brady neben sich auf Ambers Bett. Die Szenerie wirkt so unheimlich harmonisch. Und der Gedanke daran, wie ehrvoll es eigentlich ist, dass zwei Kinder existieren, die nach mir benannt sind, bringt mich kurz zum Lächeln. Dieses verklingt allerdings wieder, als auch die andere Seite sich in mir offenbart, nämlich dass ich diesen Widmungen eigentlich gar nicht so würdig sein kann. Ich fühle ich zumindest nicht so und nun schon gar nicht mehr. Da ich nicht riskieren möchte, dass Amber oder sogar Jay mir folgen, will ich eigentlich nur wenige Momente bleiben, ich setze mich dennoch neben Trudy auf das Bett. "Hat sich sein Zustand wieder irgendwie verändert?", flüstere ich, während ich mein Kind abermals betrachte. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Trudy* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Globetrotters So 21 Dez - 13:48 | |
| Bray Jr. sind eingeschlafen und Brady fast, als ich ein zaghaftes Klopfen an der Tür vernehme und dann Bray eintritt. Er sagt kurz hallo und fügt hinzu, dass ich ja wach bin. Ich nicke, ja und als ich aufgewacht bin war Amber weg. Ihr habt gesprochen richtig? frage ich, doch weiß die Antwort natürlich schon. Was ich aber nicht weiß ist wie es denn lief. Er schenkt uns zwar ein kurzes Lächeln, dieses verschwindet doch sofort wieder und ein ernster Gesichtsausdruck kehrt zurück, Sorgenfalten um die Zukunft und Trauer und Enttäuschung kann ich klar darin sehen. Ich würde am Liebsten fragen, wie es war, doch zuerst will ich ihm ein bisschen Zeit dafür geben und ihn nicht bedrängen. Er setzt sich zu uns aufs Bett und fragt, ob sie sein Zustand verändert hat. Ich nicke und lächel freudig, Ja, das Fieber ist weiter gesunken, er war sogar schon wieder richtig wach und hat nach Trinken gequängelt. Bray Gesichtsausdruck verändert sich abermals, doch nun schwingt Freude mit, dass es seinem Sohn besser geht und ich lächel ihn an. Möchtest du ihn mal halten sage ich und reiche ihm Bray Jr. Er ist gerade wieder eingeschlafen. |
|  | | Bray* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Globetrotters So 21 Dez - 18:22 | |
| Die Zeit vergeht und mit jeder Minute, die ich länger bleibe, kommt der Augenblick wieder, in dem ich erneut mit Amber oder Jay zusammenstoße, was ich unbedingt umgehen möchte. Es würde alles noch viel schlimmer machen. Trudy mustert mich flüchtig, dann spricht sie an, dass Amber und ich geredet haben. Ich nicke. Sollte Jay es tatsächlich bis runter gehört haben, was ich noch immer stark bezweifle, wird er nicht die einzige Person sein, der unsere Unterhaltung aufgefallen ist. Ich bin Trudy jedoch dankbar dafür, dass sie nicht weiter nachhakt, sondern das Thema erst einmal ruhen lässt. Stattdessen fährt sie mit der Information fort, dass es meinem Sohn schon wieder ein ganzes Stück besser gehen würde und das Fieber sich etwas gelegt hatte. Damit fällt mir ein richtiger Stein vom Herzen, der sogleich auch das schlechte Gewissen, das ich habe, weil ich wieder gehen muss, etwas beruhigt. "Danke, dass du bei ihm geblieben bist", sage ich leise, um die Kinder nicht zu wecken. Als sie danach sofort die Frage stellt, ob ich den Kleinen selbst einmal halten möchte und ihn mir dann ohne eine Antwort abzuwarten reicht, nehme ich ihn vorsichtig entgegen und kann einige Minuten nicht anders, als ihn bloß schweigend anzuschauen. Ihn dabei zu betrachten, wie er friedlich schläft und die wertvollen Momente zu genießen, in denen ich ihn bei mir habe, selbst wenn diese sehr schnell enden würden. Zum ersten Mal seit ich hier bin, fühle ich mich nicht wie ein Fremder. Von draußen dringen langsam aber wieder die lauten Stimmen mehrerer Personen, die die Versammlung in der Cafeteria offensichtlich fortsetzen, sodass es lediglich eine Frage der Zeit ist, bis ich in der Falle sitzen würde. Wenn ich das nicht jetzt schon tue, falls das Tor unten geschlossen ist. Darum lege ich so weh es mir auch tut Bray nach einer Weile wieder in Trudys Arme. "Ich danke dir. Es war...es ist schön, diese Chance gehabt zu haben und zu wissen, dass du mir vertraust. Nach allem, was zuzeit geschieht..." Anschließend erhebe ich mich. "Ich kann nicht in der Mall bleiben. Aber du und Brady, ihr könnt mich so oft besuchen kommen, wie ihr möchtet. Mein Wort steht. Es tut mir leid, dass ich schon wieder gehen muss." Mit diesen Worten ziehe ich Trudy mit Achtung auf mein Kind in ihren Händen kurz an mich, schenke ihr noch ein trauriges Lächeln und verlasse den Laden dann wieder.
tbc: Eingangsbereich - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters So 21 Dez - 23:54 | |
| cf: Dachterasse
Fast wortlos folgt mir Jay nach unten in mein Zimmer. Noch immer sieht man die Spuren in meinem Gesicht, die das Gespräch mit Bray darauf hinterlassen hatte. Tränen vertrocknen langsam auf meinen Wangen und noch etwas Blut von Bray’s Hand kann man auf meiner Wange erkennen. Bevor wir jedoch eintreten bleiben wir vor der Tür stehen. Ich sehe vorsichtig hinein, um Trudy und meine Kinder für einen Moment zu beobachten. Ich würde ihr davon erzählen müssen, obwohl ich nicht gerade darüber sprechen wollte. Doch die Spuren waren verräterisch und verlangten nach einer Erklärung. Zumindest ein paar Worte. Ich blicke nochmals in Jay's Augen. Sein Blick bestärkt mich einfach einzutreten und er folgt mir. "Hey..." fluster ich leise und ziehe langsam den Mantel aus, welchen ich zuerst eilig geschnappt hatte, um mit Bray auf der Dachterrasse zu sprechen. Vorsichtig wische ich nochmals über meine Augen, um die letzten Tränen darin zu ersticken und gehe auf Trudy zu, streiche zuerst Brady über ihr Köpfchen dann dem kleinen, kranken Mann in ihren Händen. "... Wie,.. wie geht es ihm?" flüstere ich mit besorgter und noch belegter Stimme. Ich war fast etwas heißer. Bray und ich hatten lautstark unsere Gedanken und Sorgen geteilt. Anschuldigungen uns um die Ohren geworfen und völlig das um uns herum vergessen. Instinktiv nehme ich Trudy meinen kleinen Sohn aus den Händen, den sie mir vorsichtig reicht. Er bewegt sich ein wenig, öffnet jedoch seine Augen nicht. Er war erschöpft und müde. Ich jedoch war ein wenig erleichtert ein paar Zarte Bewegungen von ihm zu sehen. Das Gespräch mit Bray hallt immer noch in meinem Kopf. Nur bin ich nicht fähig irgendetwas anders zu sagen. Ich blicke meinen Jungen an, immer noch bin ich ziemlich bleich im Gesicht, auch wenn mir nicht mehr Übel war. Ich traue mir kaum Trudy richtig anzusehen, um sie nicht merken zu lassen, wie schlecht es mir wirklich ging. |
|  | | Jay* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Tribefan91
 | Thema: Re: Globetrotters Mo 22 Dez - 0:06 | |
| cf: Dachterasse
Ich habe Amber in den Outdoor und Zubehörshop für Camping und Co begleitet in dem wir mit den Kindern leben. Auch wenn Amber die kleinen Blutstropfen auf dem Boden vielleicht nicht aufgefallen sind, mir sind sie ins Auge gestochen. Sie haben uns auf den Weg ins Globetrotters begleitet. Beim Eintreten fürchte ich, dass wir auf Bray treffen, doch er scheint bereits gegangen zu sein. Erleichterung macht sich in mir breit und ich muss ein erleichtertes Ausatmen unterdrücken. Trudy ist noch bei den Kindern. Amber geht sofort zu Bray jr. und ich glaube es wäre gut, wenn sie sich mit Trudy ausspricht. Ich weiß, dass Trudy sehr an Bray hängt und ich will nicht, dass es jetzt auch noch zwischen den beiden Frauen zum Streit kommt.
Auch ich gehe kurz zu den Kinderbetten hinüber um nach den beiden zu sehen. Bray jr schläft und Caleb blinzelt mich verschlafen an. Ich lasse ihn im Bettchen liegen, da er seinen Kopf zur Seite dreht und seine Augen noch einmal schließt. Dann gehe ich zu den beiden Frauen hinüber, sie haben sich auf das Bett gesetzt. "Ich werde nachsehen, ob Ram inzwischen eingetroffen ist und ob Lex bereits die Versammlung an sich gerissen hat, falls überhaupt noch jemand wach ist." sage ich zu Amber und streichle auch einmal Bray über das Köpfchen, das fast schon wieder Normaltemperatur zu haben schient. "Ruh dich aus, das schaffe ich schon.", sage ich zu Amber und streiche meiner Freundin einmal liebevoll über die Wange ehe ich die beiden Frauen im Laden wieder alleine lasse, um in der Cafeteria nach dem Rechten zu sehen.
tbc: Cafeteria
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|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mo 22 Dez - 17:54 | |
| Bray sieht sehr mitgenommen aus, erst nun bemerke ich, dass er eine verletzte Hand hat. Ich will gerade fragen, was passiert ist, doch er winkt ab und ich frage nicht weiter nach. Er wird mir alles erzählen, wenn er soweit ist, so war es immer und das wird sich nicht ändern. Dann bedankt er sich bei mir, dass ich bei seinem Sohn geblieben bin und ich schenke ihm ein Lächeln, dafür brauch er sich doch nicht bedanken. Als ich ihm den Kleinen reiche nimmt er ihn mit wackeligen Armen entgegen. Das erste Mal das er seinen Sohn im Arm hat denke ich und muss an Martin denken, der danach gestorben ist. Ein Schaudern läuft mir den Rücken hinunter. Mit großen Augen betrachtet er seinen Sohn und ich merke ihn sofort an, dass etwas nicht stimmt. Diesen Gedanken bestätigt er auch gleich, als er sich dafür bedankt, dass ich ihm diese Chance gegeben habe und ihm vertraue, nach all dem was gerade hier passiert. Er lässt mir nicht mal Zeit zu antworten, sondern fährt gleich fort, dass er hier nicht bleiben kann. Dann versichert er mir, dass ich und Brady ihn jederzeit besuchen können. Unwillkürlich frage ich mich, was bei ihrem Gespräch passiert ist, dass er so durch den Wind ist. Besorgt schaue ich ihn an, Pass bitte auf dich auf! sage ich noch, als er mich vorsichtig umarmt und dann ist er weg. Brady schläft immer noch seelenruhig und ich bin froh, dass sie das nicht mitbekommen hat gerade. Und kurze Zeit später kommen auch schon Amber und Jay ins Zimmer. Amber sieht ebenso fertig aus wie Bray es gerade war, bei Jay erkenne ich Erleichterung, dass Bray nicht mehr hier ist. Ich werfe ihm einen vielsagenden Blick zu, als Amber Bray Jr. nimmt und es nicht mitbekommt. Hey sage ich dann zurück und als sie mich fragt, wie es dem Kleinen geht spreche ich an beide gewannt das Fieber ist runter auf 38C° und er ist somit außer Gefahr. Bei beiden ist eine Erleichterung im Blick und Jay geht kurz zu seinem Sohn rüber um sich dann auch gleich wieder zu verabschieden. Ram.... Als er aus dem Raum gegangen ist, stehe ich auf und lege Brady vorsichtig auf das Bett neben Amber. Eine Zeit lang kann ich Amber nicht anschauen, zu sehr sind meine eigenen Gefühle durcheinander. Von der Sorge um die beiden, über die Enttäuschung, dass Amber sich scheinbar immer noch nicht entscheiden kann und Bray somit vergrauelt hat, bishin zu dem Wunsch zu Ram zu gehen. Aber ihr scheint es nicht anders zu gehen, auch sie kann mir nicht in die Augen schauen und weicht meinem Blick aus, den ich ihr aus dem Augenwinkel aus zu werfe. Ich muss etwas tun und brauche Bewegung, daher mache ich einen neuen Tee für Bray Jr., da er seinen Becher vorhin schon wieder ausgetrunken hat. Dann drehe ich mich wieder zu Amber und reiche ihr den Becher. Kurz bevor ihr kamt war Bray hier und er sah genauso schlecht aus wie du. Was ist passiert? breche ich das Schweigen, indem ich flüsternd zu ihr spreche. Ich habe gerade keine Kraft mehr lauter zu sprechen, außerdem möchte ich die Kinder nicht wecken. |
|  | | Amber* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Mo 22 Dez - 23:26 | |
| Neben Brady auf dem Bett sitzend halte ich Bray jr. in meinen Armen. Er bewegt müde seine Arme und öffnet sogar ein bisschen seine Augen. Er scheint mich wahrzunehmen, denn es folgt ein zartes Lächeln, zumindest bilde ich mir es ein. Auch Das Trudy mir die freudige Nachricht überbringt, dass das Fieber runter gegangen war, lässt mich gerade nur schwach Lächeln. Jay will zu dem Treffen gehen und als ich nach ihm blicke, verschwindet er bereits durch die Tür. Ich frage mich, ob das Treffen nun wirklich der Grund ist, warum er so schnell gegangen ist, oder ob es die Auseinandersetzung mit Bray war, die auf unseren Schultern lastete. DAS TREFFEN, ruft mir mein Verstand vor…. ich hatte total vergessen, dass das Treffen nur unterbrochen worden war, weil wir auf Ram und Phoebe gewartet hatten. Ich werde bei dem Gedanken fast etwas nervös, weil ich weiß, dass ich eigentlich anwesend sein sollte. Ich beschließe jedoch diesen Gedanken erstmals beiseite zu schieben und mich ein bisschen zu erholen und hier bei Trudy und meinen Kindern zu bleiben.
Mein Blick ruht in diesem Moment gerade auf meinen kleinen, schlafenden Mann als ich die Blutflecken auf seiner Hose und auf seinem Pullover entdecke und mir klar wird, dass Bray ihn in seinen Armen gehalten haben musste, als Trudy zeitgleich erwähnt, dass Bray hier gewesen sei. Ich blicke zu Trudy hoch, als sie mir frägt, was passiert sei. In mir kriecht das Gefühl von Unsicherheit über meinen Rücken und setzt sich neben dem mittlerweile mir schon vertrautem Gefühl der Verzweiflung, das ich schon auf der Dachterrasse empfunden hatte. Es macht sich auf der Schulter breit und zieht mich weiter nach unten. Mein Kopf erkennt in Trudy’s Augen nicht nur die Sorge um mich und um das, was wohl passiert war, sondern erkennen noch eine gewisse Traurigkeit, die sich darin wiederspiegelt. Ob sie es mir erzählen wird? „.. Ich denke, wir haben versucht zu sprechen“ wispere ich mit zitternder Stimme obwohl nun keine Träne aus meinen Augen kullert. „… anstatt mitsammen zu sprechen kamen nur alle aufgestauten Gefühle aus den letzten Jahren hoch.. unsortiert und durcheinander“ Ich schweige für eine Minute und nehme Trudy die frisch gekochte Tasse Tee für Bray jr. ab und stelle sie auf das kleine Nachtkästchen neben dem Bett, da er gerade wieder tief eingeschlafen war. „...So haben wir uns das beide wohl nicht vorgestellt“ flüstere ich resigniert, während meine Finger über die noch frischen Blutflecken auf seiner Kleidung streichen. In meinen Gedanken stelle mir gerade vor, wie Bray unseren Sonnenschein zum ersten Mal in seinen Armen hält. Ich fühle das Leuchten in seinen Augen, obwohl ich es nicht miterlebt hatte. Mir wird bei dem Gedanken warm ums Herz, auch wenn die Enttäuschung über sein erneutes Verschwinden hier meine Freude drückt. Bevor ich von der Nachricht erfahren hatte, dass Bray tot war, bin ich immer der Ansicht gewesen, ich würde bei diesem besonderen Moment dabei sein, wenn Bray sein Kind das erste Mal in den Arm nimmt. Ich habe mir diesen Moment so oft vorgestellt, dass ich bei diesem Gedanken traurig werde ihn nicht miterlebt zu haben. Ich schlucke schwer. Das war alles wirklich sehr viel für mich. Ich ahne, dass es Jay und Bray ähnlich ging... |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Globetrotters Di 23 Dez - 20:49 | |
| Als ich mich umdrehe und sie richtig anschauen, sehe ich in ihrem Blick, dass ich gar nicht hätte erwähnen müssen, das Bray hier war. Er hat eine Blutspur gezogen, sowohl auf dem Boden als auch auf Bray Jr.s Kleidung. Sie erklärt mir mit zittriger Stimme, das sie wohl versucht haben zu sprechen, doch glich es eher einer aneinander Reihung von Anschuldigungen durch die angestauten Gefühlen und Ereignisse. Das muss sie nicht laut aussprechen, das kann ich aus ihrem Gesicht ablesen. Das denke ich auch sage ich ernst, als sie meint, dass sie sich das beide so nicht vorgestellt haben. Er wird hier nicht mehr herkommen, zumindest nicht in absehbarer Zeit erzähle ich ihr dann aber du könntest ihn besuchen gehen, auf ihn zugehen wenn es seinem Sohn besser geht. Vielleicht gehe ich mit diesem Wink zu weit und sie verschließt sich sofort wieder oder wird wütend auf mich sein. Doch ich bin es leid sie mit Samthandschauen anzufassen, immer abzuwägen was sie gerade hören will. So geht es in einer Freundschaft nicht, sondern man zeigt dem Mensch, das vor dem er sich verschließt. Das was er innerlich weiß, doch nicht wahrhaben möchte. Wie ein Spiegel, wie ein Gewissen, dass zeigt was Sache ist. Denn alle drei leiden Höllenqualen, das wissen wir alle und nur Amber kann das ändern, indem sie sich über ihre Gefühle klar wird und zu ihnen steht. Ihr Gesicht zeigt alle möglichen Gefühle, von Enttäuschung, Trauer, Angst vor der Zukunft und das Gefühl alles falsch zu machen. Er hat sich sehr gefreut seinen Sohn im Arm zu halten....das erste Mal erzähle ich, als ich sehe, wie sie Bray Jr. und die Blutflecken auf seiner Kleidung betrachtet. Dann gehe ich auf sie zu, setze mich neben sie und nehme sie fest in den Arm, darauf bedacht es vorsichtig zu machen, um den Kleinen nicht zu wecken... Doch sagen tu ich nichts...ich weiß nicht was.... Ich habe mein möglichstes getan um ihr zu helfen, sie zu unterstützen, doch sie wollte meine Hilfe nicht annehmen. Du musst nicht mit mir reden was passiert ist oder was in die vorgeht, wenn du das nicht willst. Und du musst auch nicht stark sein um irgendjemandem etwas zu beweisen....du musst nur das tun, was das Richtige für dich und deine Kinder ist sage ich nach einer langen Pause. |
|  | | Amber* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 737 Anmeldedatum: 03.09.13 Alter: 20 Ort: Sylvia Park Auckland
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Mickey2014
 | Thema: Re: Globetrotters Mi 24 Dez - 1:25 | |
| Wie auch Trudy bemerke ich eben auch die Blutstropfen von Bray auf dem Boden des Weltenbummlerladens. Er hatte sich wohl ordentlich an den scharfen Ecken der Hausmauer geschnitten. Es tut weh zu sehen, wie sein Blut den Weg gezeichnet hat und auch ich fühle mich in diesem Moment nicht besonders stark. Fühle mich genauso verwundet, obwohl mein Blut noch da war, wo es auch hingehörte. Als Trudy mir antwortet klingt ihre Stimme fest und ernst. Ich schaue von Bray jr. hoch und meine Augen warten auf das, dass sie weiter spricht. Ihre Stimme klingt so, als würde ich jeden Moment von ihr zurecht gewiesen werden und ich habe mit allem gerechnet nur nicht mit dem Ärger, der in ihrer Stimme mit schwingt. Ich sitze ganz ruhig bevor ich ihren weiteren Worten lausche. Sie meint, dass ich ihn im Haus am Markt besuchen gehen könnte und ich sehe sie zuerst an und verziehe keine Miene. Obowohl ich momentan zu verletzt war, um das sofort zu tun, war das auch bereits schon mein Gedanken gewesen. Ich traue es mir fast nicht zuzugeben, aber ich wusste, dass ich auf Bray zugehen musste, wenn ich wollte, dass er ein Teil des Lebens von meinem Sohn werden sollte. Ich nicke kurz zustimmend, weiß aber, dass ich mich zuerst fangen musste und auch Bray jr. wieder gesund werden sollte. „… Du.. hast recht!“ flüstere ich leise. „Wenn wir uns beide wieder beruhigt haben und Bray jr. gesund ist.“ erkläre ich weiter und sehe dann Trudy vorsichtig an. Ich weiß, dass ich es tun musste. Schon wegen unserem gemeinsamen Sohn. Ich würde Bray aber nicht drängen wollen und ich beschließe bei dem Treffen nur mit Bray jr. hinzugehen, um ihn nicht in Verlegenheit zu bringen. „Wenn ich zu ihm gehe… würdest du mir ein paar Stunden auf Caleb aufpassen?“ frage ich dann leise, denn ich will Jay auf keinen Fall damit hinein ziehen. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie schwer das alles auch gerade für ihn sein musste und möchte ihn nicht unnötig in Sorge stimmen. Es war das Beste ihn über meine Pläne erstmals nicht einzuweihen und ihn damit nicht beunruhigen. Dann spricht sie weiter und erzählt mir, wie Bray ihn in seinen Händen gehalten hatte. Mein Blick wird weicher und auch Trudy’s Stimme. „Ich habe geglaubt, ich werde den Moment miterleben, wenn er ihn das erste Mal in seinen Armen hält..“ flüstere ich und man kann erkennen, dass ich darüber enttäuscht bin diesen wertvollen Moment verpasst zu haben.. Genau rechtzeitig kommt Trudy nun zu mir rüber und nimmt mich und meinen Sohn in den Arm. Genau das brauche ich jetzt und ich fühle wieder die Freundschaft die uns gerade stärker denn je verbindet. Ich weiß, dass es für Trudy nicht einfach war meine Laune auszuhalten, während auf der anderen Seite Bray derjenige war, der ihr vertraut und mit den selben Themen vermutlich zu ihr kommt, wie ich. Die nächsten Worte, die sie ausspricht sind wie Balsam für meine Seele. Ich bin dankbar für die wenigen, aber treffenden Worte und ich sehe ihr in die Augen, bevor ich sie nochmals mit dem Kind im Arm versuche zu umarmen. „Danke Trudy!“ flüstere ich und stehe dann kurz auf, um Bray jr. in sein Bett zu legen. Beide Kinder schliefen fest und nachdem ich Bray jr. zugedeckt hatte fällt mein Blick auf Caleb, wie er friedlich in seinem Bett schläft und so zufrieden aussieht. Ich streichle ihn nochmals und er dreht sich instinkiv meiner Hand zu, die ihn gerade sanft berührt. Auch er sieht mit seinem jungen Alter schon seinem Vater ähnlich. jetzt erst gehe ich wieder zu Trudy und setze mich zu ihr und ihrer schlafenden Tochter. „.. ich weiß nicht, was das dort oben gerade war“ erkläre ich und sehe sie an. „Eigentlich, hätte das Gespräch niemals so ausarten sollen… Sogar Jay hat uns von unten bis auf das Dach gehört!“ ich schüttle ungläubig den Kopf und sehe starr auf die Eingangstür. Ich kann mir nicht erklären, wie es so weit kommen konnte, aber ich weiß, dass es auf keinen Fall so gedacht war.
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