The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Globetrotters

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Fr 2 Jan - 20:40

Jordan erzählt mit, dass sie im Music Store ihr Zuhause gefunden hat.
Ich muss lachen, das passt zu ihr. Auch wenn ich sie erst kurz kenne, hätte ich mir gleich dieses Zimmer vorstellen können für sie.
Schön, dass du dort deinen Platz gefunden hast sage ich immer noch lächelnd.
Während ich so von meinen verlorenen Männern spreche sehe ich wie sie mich beobachtet und wie sie mich verständnisvoll anschaut.
Das tut furchtbar gut und sofort wird die innerliche Einsamkeit etwas gemildert, vielleicht ist sie jemand der mich voll und ganz versteht und zu mir steht denke ich.
Als ich fertig bin von meinen Eskapaden zu erzählen, bemerkt Jordan sofort wie traurig und alleine ich eigentlich bin. Ihr blick ruht auch auf Brady, als sie dann zu mir rüberkommt und mich in den Arm nimmt.
Sie sagt mir, dass sie für mich hofft, dass ich bald jemanden finde für mich und das ich eine tolle Frau bin.
Ich empfinde mich nicht so....ich hab so viel falsch gemacht....und der Mann in den ich verliebt bin interessiert sich auch nicht für mich...aber das ist in der momentanen Situation auch nicht verwunderlich...sein Tribe macht immerhin was er will und er darf es ausbaden weil er der Anführer ist... sage ich mit zusammengebissenen Zähnen.
Es ist einfach so unfair! denke ich traurig und ein bisschen wütend.
Jordan gesteht mir dann, dass wir beide uns ähnlich sind was den Männergeschmack angeht.
Ich lächel sie zaghaft von der Seite an, also hatte ich mit meiner Vermutung tatsächlich recht sage ich dann minimal schmunzelnd.
Er ist auch ein toller Mann, ich kanns dir nicht verübeln sage ich dann ehrlich.
Auch wenn ich das nicht zugeben würde, vermisse ich die Zeit mit ihm wirklich, das erste Mal das ich wirklich glücklich war mit einem Mann und dann wird es mir wieder weggenommen.
Vorsichtig lege ich Bray Jr. neben Caleb auf die Decke und streichel dann liebevoll die Köpfe der beiden.
Er hätte auch mein Kind sein können... meine Gedanken drehen durch, Caleb ist nicht mein Sohn und hätte es auch nie sein können - oder etwa doch?
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 3 Jan - 14:53

Ich setze mich neben Trudys aufs Bett.
Trudy wirkt plötzlich so hilflos, so unsicher, als ich sie kennen gelernt habe,
hat sie so einen Eindruck gemacht, das sie nichts so schnell umhaut,
sie sah immer glücklich aus. Aber warscheinlich war das eine Fassade die sie
aufrecht halten wollte, für ihre Tochter.
Erst jetzt spüre ich wie allein sie sich eigentlich fühlt.
Als sie erzählt das der Mann den sie liebt mit seinen Tribe selber genug Probleme hat,
und sich daher nicht für sie interessiert, überlege ich kurz.
"Redest du von dem Anführer der Technos?" frage ich sie etwas verwundert.
Ich bin sichtlich überrascht, ihn hätte ich jetzt am allerwenigsten vermutet.
Trudy schmunzelt und meint sie hätte mit ihrer Vemutung mir gegenüber wohl
Recht gehabt.
Also hat sie es doch gespürt, geht es mir durch den Kopf.
Ob auch Amber etwas ahnt? ängstlich beiss ich mir auf die Lippe,
ich muss vorsichtiger sein, doch ich weiss das ich Trudy vertrauen kann.
"Ja er ist wirklich ein toller Mann, er kommt mir so vertraut vor, er ist genau wie Zac,
das war mein bester Freund aus Kindertagen, er hat das Aussehen, aber auch das starke Herz"
sage ich dann leicht verträumt...
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Sa 3 Jan - 17:19

Ja genau Ram meinte ich und du bist die Erste, der ich das erzähle füge ich hinzu, als sie fragt, ob ich den Anführer der Technos meine.
Du brauchst keine Angst haben, Amber hat im Moment genug andere Sorgen als zu merken, wenn man sich in jemanden verliebt hat...selbst wenn es sich um ihren Freund handelt... sage ich gleich ehrlich zu ihr, weil ich merke, dass sie angst hat.
Ich denke nicht, das Amber das merken würde, zwar soll das nicht heißen, dass Jordan sich nun hemmungslos an ihn heran machen sollte, aber beide würden sicher nichts davon merken - sowohl Amber als auch Jay.
Versteh mich nicht falsch, ich will damit nicht sagen, dass du dich an ihn ranschmeißen sollst, aber wer weiß was die Zukunft bringt.
Immerhin ist Bray auch noch da und Amber steht zwischen den Stühlen....ich kann mir im Moment nicht vorstellen, für wen sie sich entscheiden wird
erkläre ich, weil ich Jordan keine falschen Hoffnungen machen möchte.
Wenn er frei wird, sollte sie es aber bei ihm probieren, ich habe sie nun in der kurzen Zeit schon sehr ins Herz geschlossen und ich fänd es schön, wenn sie glücklich werden würde.
Denn im Moment scheint sie mir ähnlich hilflos zu sein wie ich.
Wo ist Zac denn nun? Du hast ihn durch das Virus sicher aus den Augen verloren, richtig? frage ich nach, als sie mir von ihm erzählt und das er Jay so ähneln würde.
Caleb spielt immer noch vergnügt mit seiner Rassel und quikt erfreut, ein Wunder das Bray Jr. und auch Brady dabei schlafen können.

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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 1:20

cf: Badezimmer

Mit nassen Haaren und müdem Schritt komme ich unserem kleinen Zuhause immer näher. Ich habe das Handtuch noch in meinen Händen und meine Angst vor dem Ungewissen über Nick's Handlungen bleibt. Wie würde ich Jay oder Trudy davon erzählen? Was würde ich sagen? Würde ich die Pferde scheu machen, und die Angst über Nick und seine Männer in unseren Reihen da durch in eine Panik ausarten lassen???
Ich hoffe, dass wenigstens Bray jr. wieder etwas zu Kräften gekommen war, während meine mit jeder Stunde weniger wurden. Meine Schritte sind leise und man hört mich nicht. Als ich näher trete vernehme ich Trudy's Stimme. Sie spricht mit jemanden. Zuerst denke ich sie spricht mit Brady, höre aber dann, wie Ram's Name fällt. Mit einem Mal weiß ich, dass es jemand anderes war, mit dem sie spricht, auch wenn ich noch nicht weiß mit wem. Auch ein "... bist die Erste, der ich das erzähle.." höre ich noch. Wer war die Erste die von was erfuhr? Ram?? Was war zwischen Trudy und Ram?? Ich merke das traurige Gefühl in mir, dass Trudy sich wohl andere Leute suchte, um zu sprechen. Ich fühle mich schlecht, da ich denke in letzter Zeit keine gute Freundin gewesen zu sein. Viel zu sehr auf meine eigenen Probleme bedacht bin, als für sie ein offenes Ohr zu haben. Was bist du nur für eine schlechte Freundin!!! grummelt mein Gewissen. Für eine Sekunde bleibe ich kurz vor der Tür stehen, während ich unweigerlich jedes Wort mithöre, was Trudy weiter spricht.
Du brauchst keine Angst haben, Amber hat im Moment genug andere Sorgen als zu merken, wenn man sich in jemanden verliebt hat...selbst wenn es sich um ihren Freund handelt..
Ich verstehe nicht und runzeln die Stirn. Zugleich will ich nun umso mehr wissen, wer noch hier in meinem Zimmer ist. Gerade als ich die Tür öffnen möchte, um meine Neugierde zu stillen, spricht Trudy weiter und ich halte Inne.
Versteh mich nicht falsch, ich will damit nicht sagen, dass du dich an ihn ranschmeißen sollst, aber wer weiß was die Zukunft bringt.
Immerhin ist Bray auch noch da und Amber steht zwischen den Stühlen....ich kann mir im Moment nicht vorstellen, für wen sie sich entscheiden wird
Ich schlucke schwer. Mit wem tauscht Trudy so wertvolle Gedanken aus, die ich ihr anvertraut habe?? Wieso spricht sie darüber?? Warum?? Was die Zukunft bring? Mein Vertrauen ist verletzt und ich will nun unbedingt wissen, wen sie direkt anspricht und trotzdem versucht zu hindern sich an Jay ranzuschmeißen. Vorerst.
Meine Gedanken laufen in alle Richtungen und ich kann nicht anders als die halb angelehnte Tür zu öffnen und einzutreten.
"Hey,...Ich hoffe, ich störe nicht.." bekunde ich und erblicke nun das blonde Mädchen vor mir, welches sich unserem Tribe anschließen wollte. Jordan?,.... Verliebt in Jay?? ich bin fast etwas schockiert darüber und das, obwohl ich sie erst seit knapp einen Tag bewusst kenne. Ich gehe zu der Decke streichle Bray über sein Köpfchen. Er fühlt sich deutlich kühler an und ich bin unglaublich dankbar, dass er auf dem Weg der Besserung ist. Noch einmal fühle ich seinen Kopf und betrachte ihn, wie er schläft. Dann hebe Caleb hoch und nehme ihm die Rassel aus der Hand, damit er die anderen Kinder nicht weckt. Caleb scheint es jedoch nicht zu stören. Mit seiner kleinen Bären-Kapuzen Jacke kuschelt er sich an mich und brabbelt munter vor sich hin, während ich die beiden ansehe und auf eine Reaktion hoffe. Mein Herz schlägt schnell, auch wenn ich meine Gesichtszüge im Zaum halte, um Trudy nicht meine Enttäuschung Preis zu geben.

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 14:20

Ehe Jordan mir antworten kann, tritt Amber vorsichtig ins Zimmer, mit einem "ich hoffe, ich störe nicht"....was hat sie mitbekommen, frage ich mich nun unweigerlich und wechsel kurz einen Blick mit Jordan, die ebenso nervös aussieht wie vorhin.
Amber sieht furchtbar aus, sie geht zuerst zu Bray Jr. und fühlt sein Köpfchen, er hat kaum noch Fieber und sehr viel getrunken hat er, ehe er gerade eingeschlafen ist erzähle ich ihr.
Dann hebt sie Caleb hoch und nimmt ihn die Rassel weg, ich stehe auf.
Die hat er schon die ganze Zeit, scheinbar hat es die anderen beruhigt sage ich lächelnd und streichel ihm über den Kopf.
Jordan magst du in dein mögliches Zimmer gehen? Ich komme gleich nach sage ich ihr, warte bis sie ebenfalls aufgestanden ist und sichtlich unsicher rausgeht.
Amber was ist passiert?? Du siehst ziemlich mitgenommen aus, nein das ist untertrieben...ich kann es nicht mal in Worte fassen.
Was ist da draußen passiert??
frage ich sie eindringlich.
Ich mache mir sichtbar große Sorgen um sie, auf meiner Stirn haben sich Sorgenfalten gebildet und ich stelle mich neben sie, lege ihr vorsichtig meine Hand auf die Schulter.
Für mich ist klar, das etwas Schlimmes passiert sein muss.
Meine eigenen Sorgen sind verschwunden und durch die um meine beste Freundin ausgestauscht worden.
Zwar spüre ich, dass sie mir das übel nimmt, dass ich mich Jordan anvertraut habe anstatt ihr, doch habe ich es vorhin ja versucht, ehe wir in die Cafeteria gegangen sind, aber sie hat es nicht einmal gemerkt.
Wir kennen uns schon so lange und ich habe eine sehr gute Menschenkenntnis mittlerweile erlangt, dass ich Amber lesen kann wie ein Buch.
Doch auch wenn sie mir nun böse ist und ich vorhin enttäuscht, bin ich trotzdem für sie da egal was kommt.
Ich setze mich aufs Bett und streichel Brady zärtlich über den Kopf.
Dann fällt mein Blick wieder auf Amber und ich warte darauf, was sie mir nun sagen wird.
Sie hardert mit sich, wägt ab was sie sagen soll oder ob sie mich doch lieber rausschmeißen möchte.
Daher versuche ich es präzieser und beobachte dabei jede kleinste Regung bei ihr.
Bist du Nick über den Weg gelaufen?

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 14:31

cf: Eingangsbereich 

Ich kann bereits Trudys besorgte Stimme aus dem Inneren des Outdoor-Ladens hören.
Amber scheint dort zu sein. Als ich eintrete kommt mir Jordan entgegen. Ich schenke ihr
ein müdes Lächeln bevor ich mich zu Trudy und Amber geselle. "Trudy? Ich glaube es ist das
beste wenn wir uns jetzt alle erst einmal ausruhen. Ich bin hundemüde und Amber könnte

etwas Ruhe auch gut gebrauchen." ich will sie ja nicht vor die Tür setzen, aber ich merke
wie unangenehm Amber die Fragen im Moment sind und warhscheinlich muss sie sich
zusätzlich noch von ihrer Bewusstlosigkeit erholen. Ich mache die Fragen Trudy nicht zum
Vorwurf und schätze es sehr, dass sie sich so um Amber sorgt. Aber ich glaube im Moment
ist das einfach alles ein bisschen viel für Amber und der Tag war lang und anstrengend - für
uns alle. Wir brauchen dringend den Schlaf und ich will Cloe nicht ganz alleine mit Ved lassen.
Zumindest nicht die ganze Nacht. Aber wenn ich ihr und meinem Bruder helfen will, dann muss
ich ausgeruht sein.

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Trudy*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 14:43

Bevor Amber mir antworten kann kommt Jay ins Zimmer und sagt mir freundlich aber deutlich, dass ich nun gehen soll, da sie beide sich ausruhen wollen.
Das ist zwar verständlich, doch so direkt und irgendwie kalt, finde ich es doch etwas unangebracht und auch unfair mir gegenüber.
Ich schaue zwischen den beiden hin und her, nehme dann meine immer noch schlafende Tochter hoch und versuche sie so zu halten, dass sie durch die Bewegung nicht aufwacht und weiterschlafen wird.
Ein Danke hätte auch gereicht.... sage ich dann etwas gereitzt, denn immerhin habe ich auf ihre Kinder aufgepasst.
Natürlich habe ich das gerne gemacht, aber ein Danke hört jeder gerne.
Außerdem habe ich auch meine Zeitn und Nerve dafür geopfert, indem ich versucht habe den beiden zur Seite zu stehen und zu helfen wie es mir nur möglich ist.
Naja, eigentlich sogar mehr als das, ich war selber fertig mit den Nerven und niemand war für mich da und habe trotzdem alle meine verfügbaren Kräfte aufgebracht und meine beste Freundin zu stützen.
Traurig schaue ich die beide nochmal an und gehe dann wortlos raus.

tbc: Music Store

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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 15:03

Ich höre Trudy aufmerksam zu,
und schätze mich sogar etwas glücklich,
als sie sagt ich sei die erste der sie das erzählt,
das zeigt mir das sie mich wirklich mag.
Ich bin noch etwas ängstlich nachdem was ich ihr jetzt erzählt habe.
Sie sagt das Amber momentan zwischen zwei Männern entscheiden muss,
den Vater ihres ersten Sohnes, und dem Vater ihres zweiten..
Ich versteh schon was sie mir damit sagen will,
doch trotzdem hänge ich sofort einem Gedanken nach,
Ich und Jay, der Nachthimmel..
So wie mit Zac damals..
Ob ich ihn nur deswegen mag, weil er ihm so sehr ähnelt?
Dann fragt Trudy mich ob ich weiss wo Zac steckt.
Ich sehe auf den traurig auf dem Boden.
"Ich weiss nicht wo er steckt, ich hab ihn nicht mehr gesehen, seitdem Mutter mich und Vater,
vor die Tür gesetzt hatte"
sage ich dann.
"Ich werd jedenfalls versuchen meine Gefü." weiter komm ich nicht,
als plötzlich Amber in der Tür steht und herein kommt.
Sie schenkt uns zwar ein Lächeln,
jedoch wirkt sie etwas seltsam.
In mir steigt Panik auf.
Wie lange stand sie wohl schon da, ob sie alles mitangehört hat?
Trudy bittet mich in mein Zimmer zu gehen,
und das sie dann gleich nachkommen will,
sichtlich verunsichert stehe ich auf,
blicke noch einmal zu Amber und gehe nach draussen,
beinahe wäre ich dann auch noch in Jay hinein gerannt,
sofort werde ich rot, als er
mir ein müdes Lächeln schenkt,
also beschleunige ich meinen Gang um so mehr...

tbc: Music Store
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Amber*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 20:09

Noch immer blicke ich die beiden Gesichter. Mir entgeht es nicht, wie Trudy Jordan einen vielsagenden Blick zu wirft und den beiden, die Frage, wieviel ich davon gehört habe, mitten ins Gesicht geschrieben steht. Mein Blick wird weicher, auch wenn mich die wenigen Sätze, die ich von Trudy gehört habe unruhig stimmen.
Dann steht sie auf und stellt sich zu mir, erzhlt mir, dass mein kleiner Mann kaum mehr Fieber hatte und viel trinkt. Ich lächle kurz, auch wenn es mir gerade schwer fällt… „Danke… Bei dir werden einfach alle Kinder schnell wieder gesund“ wispere ich ihr zu. „Wenigstens gute Neuigkeiten…“ flüstert ich, fast etwas voreilig hinzu, bis mir bewusst wird, dass man diese Aussage nicht nur auf unsere Momentane Situation hier im Tribe ummünzen konnte, sondern sie auch auf Jordans Gefühle Jay gegenüber bezogen sein könnten, was ich eigentlich nicht hätte mitbekommen sollen. Ich hoffe, dass keiner der beiden daran denkt.
Danach schickt sie Jordan raus. Mir fällt es gerade schwer sie anzublicken, deshalb ruht mein Blick auf Caleb, der immer noch den Kopf auf meiner Schulter liegen hat während Jordan Trudys Bitte folgt.

Dann sind wir alleine und mich drängt die Sorge über das was ich gehört hatte. Fast schon etwas ärgerlich, will sie zur Rede stellen, wie sie auf solche Ideen kommt, dass Jordan in Jay verliebt sein könnte und ich zu blind wäre, um es überhaupt zu kapieren. Bevor ich noch eine meiner Fragen stellen kann, prasseln dann auf einmal ihre Fragen auf mich ein. Es fällt mir schwer ihr etwas vor zu machen und sie hat mit jedem ihrer Worte Recht. Wir beide kennen uns einfach zu lange, um vor dem anderen gewisse Sorgen zu verheimlichen. Sie setzt sich und streichelt Brady über den Rücken und ich frage mich, ob ich Trudy überhaupt von dem Vorfall mit Nick erzählen kann, ohne, dass sie es sofort Jordan auf die Nase bindet oder irgendjemand anderen erzählt. Ich sehe sie an und will sie gerade fragen, ob sie denn auch denkt, es für sich behalten zu können, um ihr damit auch zu zeigen, dass ich sie vorhin vor der Tür sprechen gehört hatte.
Doch dazu komme ich nicht, denn ohne nur irgendetwas zu antworten, stellt mir Trudy eine weiter frage, die den Nagel auf den Kopf trifft. Nick… Sie will wissen, ob ich ihm begegnet bin und ich sehe sie fast etwas überrascht an. Woher weiß sie das? Mein fast ärgerlicher Blick verschwindet. Viel mehr wirke ich nun resigniert und überrascht, über ihr Wissen.
Ich schaffe es gerade noch zart zu nicken, bevor ich Jay’s Stimme hinter mir vernehme. Mein Nicken auf Trudys fragte bemerkt er jedoch nicht. Auch wenn er es nicht direkt bittet zu gehen, sind seine Worte für jeden von uns verständlich und Trudy blickt mich noch eine Weile an, unser Blicke treffen sich und verraten ihr, dass sie mit ihrer Annahme nicht falsch liegt. Die Angst in meinen Augen ist deutlich zu fühlen und ich weiß, dass sie erkennt, dass es nicht nur bei einer „Begegnung mit Nick“ geblieben ist.

Ich weiß, dass meine Augen ihr bereits sehr viel verraten haben und wir beide sprechen mussten, auch wenn ich ihr nochmals explizit sagen muss, dass sie auf keinen Fall mit Jordan oder jemand anderen darüber reden soll. Immer noch nicht begreife ich, wie sie es mit dieser Jordan darüber reden konnte. Wie kann ich ihr vertrauen, dass sie ihr nicht noch mehr auf über mich erzählt? Vielleicht würde sie Jordan irgendwann sogar erzählen, was meine Sorgen und Ängste sind und dieser Gedanke gefällt mir gar nicht. Ich bin verletzt, dass sie mit Jordan darüber wirklich gesprochen hat und weiche nun ihrem Blick aus, und betätige nun Jay’s Bitte mit einem Nicken.
Außerdem hatte er Recht. Wir beide waren am Ende unserer Kräfte und jetzt zerrte nicht nur unsere Dreiecksbeziehung und das Zusammentreffen mit Nick an unseren Nerven, sondern bei Jay kam nun auch noch die Angst um Ved hinzu.

Erst als Trudy Brady in die Arme nimmt, sehe ich sie wieder an. Erkenne, dass sie sichtlich darüber enttäuscht ist zu gehen. Sogar etwas Ärger meine ich zu bemerken und ich fühle mich als schlechte Freundin, als sie letztendlich unser Zimmer verlässt und uns nochmals darauf anspricht, dass ein „Danke“ nicht zu viel verlangt gewesen wäre. Mein Blick ist gesenkt, als ich höre, wie die Tür hinter uns geschlossen wird.

Ich frage mich, ob sie meine dankenden Worte über ihre Hilfe mit den Kindern überhaupt gehört hatte und sehe dann vorsichtig zu Jay. Auch er blickt mich an, während wir wortlos im Zimmer stehen. Für uns beide ist klar, dass wir endlich ein bisschen Ruhe bekommen, die wir schon so dringend brauchen. Fast etwas seltsam fühlt sich diese ungewohnte Nähe an, die wir beide gleich teilen werden, wo wir doch einige Wochen nicht im selben Bett gelegen hatten. Mit Trudy würde ich später sprechen, auch wenn ich mich vor einem Streit fürchte. Dazu war ich gerade nicht in der Lage und ich weiß, dass sie das versteht. Ohne uns zu berühren, blicken wir einander nur an. Seine Gesichtszüge müde und besorgt. Er wirkt alles andere als fit.
„Und… wie geht es Ved?“ breche ich unser schweigen mit gedämpfter und leiser Stimme und weiß, dass er mir darüber erzählen will, ohne es direkt zu sagen. Sanft wiege ich Caleb in meinem Arm hin und her, während die Stille sich wieder zwischen uns drängt.

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Jay*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 21:04

Trudy verlässt das Zimmer und meine Worte scheinen sie härter getroffen zu haben als
ich es beabsichtig hatte. Ich wollte sie weder verletzen noch rauswerfen. Es muss in meiner
Müdigkeit einfach falsch rübergekommen sein und ich werde mich bei Gelegenheit bei Trudy
dafür entschuldigen müssen. "Er ist noch nicht aufgewacht. Eigentlich hat sich gar nichts
verändert. Zumindest ist es auch nicht schlechter geworden." ich versuche seinen unveränderten
Zustand als positiv anzusehen und nicht als schlechtes Zeichen zu werten. Trotzdem schaffe
ich es nicht ganz die düsteren Gedanken aus meinem Kopf zu vertreiben und Amber hat sich mir
auch noch nicht anvertraut. Drängen werde ich sie nicht. Das wäre das schelchteste was ich
tun könnte. Müde lasse ich mich auf das Bett sinken und strecke mich darauf aus. Es tut gut
sich einfach ein wenig zu entspannen. Auch wenn es mir zumindest mental nicht gelingt so
soll wenigstens mein Körper ein wenig Ruhe finden. "Ich wollte nicht, dass Trudy das eben
falsch auffasst."
seufze ich und drehe mich so, dass ich Amber und Caleb beobachten kann.
Es fühlt sich merkwürdig an mit Amber in einem Raum zu sein und sie nicht zu berühren oder
in den Arm zu nehmen. Ihre Nähe würde mir gut tun, aber ich weiß immer noch nicht wie sie
zu Bray steht und das macht es unmöglich für mich abzuschätzen ob meine Berührungen
überhaupt erwünscht sind. Das vorhin war etwas ganz anderes. Amber war in Gefahr und musste
gerettet werden, ich musste ihr zeigen, dass ihr nichts geschehen würde. Wenn sie nicht auf mich
zukommt, dann werde ich ihr den Abstand lassen, den sie braucht, auch wenn ich vielleicht derjenige
bin, der eine Umarmung gebrauchen könnte. "Wie geht es Bray?", frage ich Amber und blicke zu Bray
jr.'s Bett hinüber.

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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 23:22

Ich halte Caleb immer noch im Arm, streiche ihm immer wieder über den
Rücken. Er wirkt etwas müde und scheint meine Nähe sehr zu genießen.
Mein Blick ruht jedoch bei Jay, der mir von der Traurigen Nachricht berichtet,
dass Ved noch nicht aufgewacht war. Sein Zustand aber gleich geblieben ist.
"Wir müssen abwarten,..." wispere ich und beobachte ihn,
wie er sich auf mein Bett hinlegt und sich ausstreckt.
Jede winzige Bewegung von ihm nehme ich war und beobachte ich genau.
Zustimmend nicke ich nochmals, als er nochmals versucht klarzustellen Trudy
nicht absichtlich hinaus geworfen zu haben. "Sie.. versteht das" beruhige ich ihn und gehe dann zu den beiden Bettchen und lege auch Caleb hinein,
da er mittlerweile eingeschlafen ist, außerdem erkundigt Jay sich nach Bray jr. Zustand. "Trudy meinte, er würde viel trinken und das Fieber sei fast ganz
runter gegangen! Wenigstens gute Neuigkeiten..."
ich bin erleichtert zu sehen,
dass er so friedlich in seinem Bett schläft. Sein Schlaf wirkt ruhig und
seine Atmung ist wieder gleichmäßig, so dass ich denke,
dass sich sein Körper gerade von den Strapazen des Fiebers erholt.
Dann drehe ich mich um und man hört, dass das ich langsam ausatme
und zu Jay in Richtung Bett gehe. Zuerst setze ich mich nur an die Bettkante
zu ihm und betrachte ihn vorsichtig. Auch für mich ist diese Nähe wieder neu.
Auch, dass wir tatsächlich hier gemeinsam in einen Bett liegen würden,
fühlt sich so vertraut fremd an. Wie als wäre das noch nie so zuvor zu gewesen.
Ich weiß nicht was in Jay und seinen Gefühlen gerade vor geht, aber mein Bedürfnis
nach etwas Gewohnheit und Geborgenheit ist gerade größer als ich es zugeben möchte.
Vor allem ist Nick nicht unwesentlich daran schuld, dass ich mich noch verlassener
gerade fühle. Ich weiß nicht ob es richtig ist, als meine Finger vorsichtig nach Seinen tasten,
aber für den Moment ist es das einzig Richtige für mich. An das Gespräch mit Bray
denke ich gerade nicht. Zu sehr hatte er mich mit Anschuldigen verletzt, auch wenn Meine ähnlich verletzend für ihn sein mussten, sowie ich es eben auch empfinde.
Meine immer noch recht kalten Finger, fühlen seine Warmen und ich streiche mit meinen Fingern sanft über die Seinen, ohne jedoch ein Wort dabei zu sagen.
Ich weiß nicht, ob Jay mich so nahe an sich heran lässt, nachdem was alles vorgefallen ist.
Ich will ihn nicht mit meinen Bedürfnissen belästigen, auch wenn ich mir gerade nichts anders wünsche als in seinen starken Armen zu liegen und das Gefühl von Sicherheit zu spüren, dass uns in diesem kostbaren Moment dann umgibt. Meine Bewegungen sind langsam, die Ruhe und die Stille
für uns beide fühlbar. Mit dem Zeigefinger und meinen Daumen berühre ich zärtlich seine Hand, die bis eben noch still neben seinem Körper liegt, während ich das Spiel unserer Hände dabei beobachte.

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BeitragThema: Re: Globetrotters   So 4 Jan - 23:28

Ich halte Caleb immer noch im Arm, streiche ihm immer wieder über den
Rücken. Er wirkt etwas müde und scheint meine Nähe sehr zu genießen.
Mein Blick ruht jedoch bei Jay, der mir von der Traurigen Nachricht berichtet,
dass Ved noch nicht aufgewacht war. Sein Zustand aber gleich geblieben ist.
"Wir müssen abwarten,..." wispere ich und beobachte ihn,
wie er sich auf mein Bett hinlegt und sich ausstreckt.
Jede winzige Bewegung von ihm nehme ich war und beobachte ich genau.
Zustimmend nicke ich nochmals, als er nochmals versucht klarzustellen Trudy
nicht absichtlich hinaus geworfen zu haben. "Sie.. versteht das" beruhige ich
ihn und gehe dann zu den beiden Bettchen und lege auch Caleb hinein,
da er mittlerweile eingeschlafen ist, außerdem erkundigt Jay sich nach Bray jr. Zustand.
"Trudy meinte, er würde viel trinken und das Fieber sei fast ganz
runter gegangen! Wenigstens gute Neuigkeiten..."
ich bin erleichtert zu sehen,
dass er so friedlich in seinem Bett schläft. Sein Schlaf wirkt ruhig und
seine Atmung ist wieder gleichmäßig, so dass ich denke,
dass sich sein Körper gerade von den Strapazen des Fiebers erholt.
Dann drehe ich mich um und man hört, dass das ich langsam ausatme
und zu Jay in Richtung Bett gehe. Zuerst setze ich mich nur an die Bettkante
zu ihm und betrachte ihn vorsichtig. Auch für mich ist diese Nähe wieder neu.
Auch, dass wir tatsächlich hier gemeinsam in einen Bett liegen würden,
fühlt sich so vertraut fremd an. Wie als wäre das noch nie so zuvor zu gewesen.
Ich weiß nicht was in Jay und seinen Gefühlen gerade vor geht, aber mein Bedürfnis
nach etwas Gewohnheit und Geborgenheit ist gerade größer als ich es zugeben möchte.
Vor allem ist Nick nicht unwesentlich daran schuld, dass ich mich noch verlassener
gerade fühle. Ich weiß nicht ob es richtig ist, als meine Finger vorsichtig nach Seinen tasten,
aber für den Moment ist es das einzig Richtige für mich. An das Gespräch mit Bray
denke ich gerade nicht. Zu sehr hatte er mich mit Anschuldigen verletzt, auch wenn
Meine ähnlich verletzend für ihn sein mussten, sowie ich es eben auch empfinde.
Meine immer noch recht kalten Finger, fühlen seine Warmen und ich streiche mit meinen Fingern
sanft über die Seinen, ohne jedoch ein Wort dabei zu sagen.
Ich weiß nicht, ob Jay mich so nahe an sich heran lässt, nachdem was alles vorgefallen ist.
Ich will ihn nicht mit meinen Bedürfnissen belästigen, auch wenn ich mir gerade nichts anders
wünsche als in seinen starken Armen zu liegen und das Gefühl von Sicherheit zu spüren,
dass uns in diesem kostbaren Moment dann umgibt. Meine Bewegungen sind langsam,
die Ruhe und die Stille für uns beide fühlbar. Mit dem Zeigefinger und meinen Daumen
berühre ich zärtlich seine Hand, die bis eben noch still neben seinem Körper liegt,
während ich das Spiel unserer Hände dabei beobachte.

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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mo 5 Jan - 14:52

Amber spendet mir mit ihren Worten über Ved Trost, aber kann meine Gedanken
auch nicht gänzlich von der Sorge um ihn befreien. Trotzdem bin ich ihr dankbar,
dass sie für mich da ist und wir immer noch Sorgen und Ängste teilen können, auch
wenn nicht mehr alle... Ich hoffe, dass auch Trudy mir nicht auf Dauer böse ist und
wir das bei Zeiten klären können. Seitdem ich mich auf dem Bett ausgestreckt habe
ist mir die Erschöpfung nur noch mehr in die Glieder gekrochen und mein ganzer
Körper fühlt sich schwer an. Amber legt Caleb schlafen, wärhend sie mir vom
sinkenden Fieber berichtet. Es erleichtert mich ungemein, dass es wenigstens
mit Bray jr. aufwärts geht. Amber bleibt eine Weile am Bettchen stehen und betrachtet
mich nachdenklich. Ich frage mich was gerade in ihr vorgeht. Sie setzt sich erst nach
einem lauten Ausatmen in Bewegung. Man merkt deutlich wie unsicher auch sie ist.
So sollte es nicht zwischen uns sein... nicht einmal nach Brays Auftauchen. Es fühlt
sich vollkommen falsch und alles so fremd an. Fast vorsichtig setzt sie sich auf die
Bettkante und ebenso vorsichtig tasten ihre Finger nach meinen. Es ist ein langsames
Herantasten und erinnert mich an das Verhalten, das man an den Tag legt, wenn man
ein wildes Tier anlocken anstatt erschrecken will. Vorsichtig streifen ihre Finger die meinen
und ich schließe einen Moment die Augen, um die Berührung auf mich wirken zu lassen.
Wie kann sie mir nur so fehlen, wo sie doch im selben Raum ist? Ich weiß, dass ich selbst
jetzt wo ich müde und kraftlos auf dem Bett liege für heute noch nicht genug gekämpft
habe. Der letzte Kampf hat noch nicht einmal begonnen, der Kampf um Amber und darum
sie nicht zu verlieren. Ich öffne meine Augen wieder und blicke zu Amber. Sie starrt wie
gebannt auf unsere Hände und wirkt so verunsichert, wie ich sie mir gegenüber noch nie
erlebt habe. Verdammt Amber! Rede mit mir, ich kann nicht in deinen Kopf schauen! denke ich
fast wütend, doch ich sage nichts. Die Zeit der Worte ist vorbei und ich weiß, dass ich etwas
tun muss, jetzt nachdem Amber sich fast dazu durchringen musste zum Bett zu kommen.
Ich halte Ambers Finger fest, die gerade noch über meine eigenen gestreichelt haben und
ziehe sie vorsichtig auf das Bett. Allerdings ziehe ich sie nicht in eine Umarmung sondern breite
meine Arme aus. Amber soll selbst entscheiden ob sie dazu bereit ist meine Nähe zu zu lassen.
Tut sie es nicht, stehe ich auf und suche mir einen anderen Schlafplatz - lasse ihr den Raum
den sie braucht.

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Amber*
Mall Rat


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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mo 5 Jan - 18:56

Meine Fingerspitzen umkreisen seine Fingerknöchel, während mein Blick
immer noch auf unseren Händen ruht. Das er mich müde dabei beobachtete
sehe ich erst, als sich unsere Augen ein weiteres Mal treffen und er meine Hand
ergreift und festhält. Ich spüre seine warme Hand, wie sie die Meine bedeckt. Mein
Herz pocht laut, so dass ich fürchte, dass er es sogar hören kann, als er meine Hand
festhält und mich langsam ein Stück näher zieht, ohne mich zu zwingen sich zu ihm
zu legen. Seine ausgebreiteten Hände, lassen mir die Entscheidung über. Er ist müde
und kraftlos, während er meine Hand hält und ich weiß, dass es nicht nur die Sorge
um seinen Bruder ist, die ihn schwach auf mich wirken lässt. Ich kenne ihn kaum so.
Nie zuvor war Jay so ausgelaugt gewesen, dass ich fürchte, er könne das bisschen Nähe,
was ich versuche mit ihm zu teilen nicht akzeptieren. Seine Hand hält nun die meine fest
und ich hebe meinen Blick, neige den Kopf etwas schräg auf meinen rechte Schulter, während
ich vorsichtig zu ihm auf das Bett krabble. Mein Bedürfnis bei ihm zu sein, nicht nur, weil ich
es so will, sondern weil ich auch denke, es tun zu müssen wegen Ved, treibt mich an ihm
näher zu kommen. Das Gefährlichste Tier in einem selbst konnte manchmal auch der Schmetterling
sein. Mein Bauch kribbelt und ich bin unsicher, was ich tun soll. Ich sehe ihn nochmals an und sein
Gesicht verrät mir, dass er mich zu nichts drängt, auch wenn ich mich ihm gerade so nahe und
doch so fern fühle. Während er meine Hand vorsichtig hält, lege ich mich letztendlich zu ihm...
Zuerst liegt mein Kopf nur auf seinem Unterarm. Ich sehe ihn an, versuche zu erkennen, wie weit ich gehen
kann und ob ihm meine Nähe vielleicht unangenehm ist. Ich selbst bin ziemlich nervös,.. unsicher und
eigentlich sollten wir beide nicht so fühlen müssen. Wir verhalten uns wie, wenn wir noch
nie neben einander im Bett gelegen hätten. Fast vorsichtig, dass niemand den anderen zu etwas drängt.
Langsam senke ich den Blick und ohne zu überlegen lege ich mich nun ganz nahe neben ihn.
Mein Kopf liegt nun auf seiner Brust, etwas auf seiner Schulter, während ich meine
Handzeichen unseren Körpern platziere. Schon lange war ich Jay nicht mehr
so nahe wie gerade eben... Doch ich kann ihn nicht von mir fern halten und
gerade will ich es auch nicht. Die Verzweiflung der letzten Tage ist
so groß, dass ich nicht weiß, wie ich weiter damit umgehen soll. Außerdem ist es für mich
unverständlich, wie ich zulassen kann, dass ein so großer Keil zwischen mich und Jay getrieben
wird, wo wir doch jetzt nicht erst seit gestern zusammen waren. Ich vermisse sein Lächeln,
seine Zärtlichkeit und seine Fürsorge für sein Kind und auch für Bray jr.
Ich weiß zwar nicht was die Zukunft bringt, aber ich will Jay auf keinen Fall aus meinem Leben
lassen... und gerade jetzt, spüre ich, wie sehr ich ihn eigentlich brauche in meinem Leben.
Ich kuschel mich vorsichtig an ihn, während keiner von uns spricht. Jetzt war nicht die Zeit von
Worten...

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Katniss*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mo 5 Jan - 19:16

cf: Eingangsbereich

Sally bleibt vor dem Zimmer der 4 stehen und sagt, das sie hofft, das wir sie nicht stören.
Ich horche, doch von drinnen ist nichts zu hören.
Dann schaue ich meine Schwester an ich weiß es nicht....
Vielleicht schlafen sie ja, sie hatten es nicht leicht in den letzten Tagen...sollen wir und vielleicht doch erstmal frisch machen?
frage ich unsicher nach.
Ich habe meine Tasche hoch, ich hab auf die Schnelle ein paar Dinge eingepackt sage ich zwinkernd.
Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen und möchte die beiden nicht stören...vorallem, weil es so still ist.
Nicht mal die Kinder kann ich hören, wahrscheinlich ist gerade ein denkbar schlechter Moment um sie zu stören und mit unserem Plan zu belästigen.
Wir sollten sie erstmal schlafen lassen sagt mir mein Gefühl.

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sally*
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BeitragThema: Re: Globetrotters   Mo 5 Jan - 19:28

CF: Eingangsbereich

Katniss denkt auch einen Moment drüber nach, und ihre Orte sind wahr. Amber und Jay mussten in den letzten Tagen so viel durchmachen. Und sie haben sich schließlich auch mal Ruhe verdient. Sie lauscht kurz n die Tür, doch seinen scheint alles still zu sein. Dann hebt sie ihre Tasche hoch, und schlägt vor, dass wir uns ja schon mal frisch machen könnten, sie hätte schon ein par Dinge dabei. Hmhm, ich nicke ihr zu. Ja, lass uns erstmal fertig machen. Diesmal bin ich diejenige, die sie an der Hand mit zieht in Richtung Erdgeschoss.

TBC: Bdezimmer

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Globetrotters
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