
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
| | | Küche (neben der Cafeteria) | |
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| Autor | Nachricht |
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Maria* Tribelos
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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) So 5 Jul - 12:56 | |
| Jack und Ellie bedanken sich, und freuen sich sichtlich darüber, jetzt etwas zu Essen zu bekommen. Ich habe dem Gespräch zwischen K.C. und den beiden nur halb zugehört, da ich ich immer mal wieder einen Blick zu Trudy und Brady rüber geworfen habe. Während ich die Teller mit Essen befülle, stellt sich K.C. wieder ganze dicht neben mich und fragt, ob ich nicht Lust hätte, nach dem Essen mit ihm aufs Zimmer zu kommen, um sich mit mir zu unterhalten. Ungeduldig wartet er auf seine Antwort. Klar , ehrlich gesagt, bin ich auch noch etwas müde, entgegne ich , und freue mich darauf mit ihm etwas alleine zu sein. Er will sicherlich nicht nur reden, der hat doch bestimmt noch etwas anderes im Sinn, schießt es mir durch den Kopf. Falls er darauf aus ist, was ich denke, wird er damit nicht soviel Glück haben, immerhin kennen wir uns erst seit gestern. Ok , wir knutschen rum, und sind uns schon verdächtig nah gekommen. Es knistert ganz schön zwischen uns. Ich habe das Gefühl, dass uns tatsächlich irgendetwas verbindet. Es klingt verrückt, das nach so kurzer Zeit zu sagen, aber da ist etwas zwischen uns, was ich mir nicht ganz erklären kann. Wir ziehen uns gegenseitig magisch an. Eigentlich vollkommen absurd, wenn man bedenkt, dass ich sonst nicht so der Typ dafür bin. Dennoch will ich mir mit ihm Zeit lassen. Wir sollten es einfach auf uns zukommen lassen, und warten, bis der perfekte Moment dafür gekommen ist. Er holt mich schließlich in die Gegenwart zurück, als er fragt, ob ich nicht Trudy zu uns bitten würde, dann müsste sie wenigstens nicht so alleine mit Brady in der Cafeteria sitzen. Gutes Stichwort, ich wollte sowieso gerade zu ihr, sage ich , und setze mich in Bewegung.
tbc: Cafeteria |
|  | | Ellie* Mall Rat

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Mo 6 Jul - 22:47 | |
| Während Jack erzählt, was es mit der Explosion so auf sich hat, stehe ich neben ihm und nicke. Wir waren zu der Zeit noch am Strand und hatten den Knall von Weitem mitbekommen...als wir dann zurück in der Mall waren, haben wir ja gesehen, was genau geschehen war. Dass wir Strom hatten, wusste K.C. nichtmal, und deshalb zeichnet sich ein leichtes Schmunzeln auf meinen Lippen ab. "Ja, wir hatten Strom...aber so wie du sagst - es hat eben seine Vor- und Nachteile, das Zeug zu haben.." sage ich nachdenklich. Mir ist es dann doch lieber, frei zu sein und für den Tribe zu arbeiten, was man auch gerne tut, anstatt von den Technos in den Kraftwerken herumkommandiert zu werden und mies behandelt zu werden. K.C. spricht Alice an, was mich sofort hellhörig machen lässt. Doch er hat keine guten Nachrichten für mich - er erzählt zwar, dass sie gemeinsam geflohen seien, aber bei Alice war es im Gegensatz zu K.C. nicht so gut gelaufen - er weiß nicht mal, ob sie lebt. Mein Gesicht wird bleicher und ich glaube, mir wird schwindelig, bevor ich jedoch in Tränen ausbreche und meine Arme um Jack schlinge. "NEIN! Das kann nicht sein...Alice!..." schluchze ich und heule. Es tut weh, nun wirklich einsehen zu müssen, dass Alice tot ist - eine Flucht, die schief geht, endet bei den Technos doch meistens mit Tod... Der Hunger ist nun weit in den Hintergrund gerückt, während mein Körper zittert unter dem Schluchzen meinerseits. |
|  | | Jack* Mall Rat

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Do 9 Jul - 22:56 | |
| Die beiden Turteltauben vor uns sind für eine kleine Weile komplett mit sich selbst beschäftigt, würden wir nicht wegen unseren leeren Bäuchen hier sein, hätte ich längt den Rückzug angetreten oder wäre mit Ellie zu Trudy in die Cafeteria gegangen, doch KC beendet die innige Lage dann von sich aus und verschiebt weiteres auf später, indem er meint, nach dem Essen in sein Zimmer zu verschwinden, auf das er Maria einlädt. Es macht mich stutzig, dass sie, wenn sie zusammen und noch nicht so lange hier sind, sich kein gemeinsames Lager gesucht haben, aber das wird schon seine Ursachen haben. Mir kann es schließlich gleich sein, ich denke jedoch an die Zeit, zu der Ellie und ich gerade frisch in unserer Beziehung waren, Alice niemals gestattet hätte, dass ihre kleine Schwester die Nacht bei mir verbringt und wir uns noch bis in die späten Stunden mit Walkie-Talkies unterhalten haben. So konnten wir uns trotz der Entfernung nahe sein. Ein warmes Gefühl rauscht um meine Herzgegend herum. Dann meint KC, den Usprung des Chaos in der Stadt vage mitbekommen zu haben, aber nichts Genaueres. Die Zeit, in der es Strom gegeben hat, ist an ihm dagegen vorbeigegangen und das insgesamt, denn den gab es in Wellington durch die Technos ja auch schon wieder. Letztere haben KC aber wohl so sehr unter Beschuss gehalten, genauso wie viele andere Sklaven auch, dass sie nie die Blüten ihrer Arbeit zu spüren bekommen haben und weiter im Dunkel gelassen worden sind. Es tut mir leid für ihn, dass auch er in Gefangenschaft gewesen ist, seinen Charakter zu brechen ist den Technikfreaks dabei nicht gelungen. Auch nicht mit ihren Spielen, auf die KC garantiert abgefahren wäre, hätte er sie gekannt. Von meinem Gameboy konnte er früher immerhin genauso wie Lex auch nicht genug bekommen und hat ihn sich geschnappt, so oft sich die Chance dazu bot. Ob das, was er anstelle dessen durchgemacht hat unbedingt eine gute Alternative ist, kann ich nicht entscheiden. Es sind beides Wege in einen Error gewesen, den KC glücklicherweise losgeworden ist. Maria selbst sagt nichts zu dem Strom, sie schweigt nun generell und ich frage mich, ob sie und ihre Freund die schwierige Phase gemeinsam durchstanden haben und sie es nicht ansatzweise so leicht wegsteckt wie er es zu tun scheint. Maria ist so abwesend, als wäre sie in einer anderen Welt. Zu gut kenne ich das Gefühl. Ellie muss mich auch desöfteren zurück auf die Erde holen oder aus meinen technischen Gedanken, mit denen ich mir Geschehnisse in meine persönliche Sprache zu übersetzen versuche... Ellie geht auf KCs Stromfrage ein und dabei legt sich ein Schatten über ihr Gesicht. Es hatte in der Tat einige Nachteile. Man konnte die Menschen zu sehr damit ködern, andere wussten gar nicht mehr, wie man richtig mit Elektrizität umgehen musste, weil sie zu jung gewesen waren, als ihre Eltern starben und es ihnen danach keiner beigebracht hat, weil es nicht wichtig gewesen ist. Wieso sollte man jemanden auch vor etwas warnen, das es einmal gegeben hat, aber nicht mehr in der Gegenwart vorhanden ist? Zu viele andere Sachen beanspruchten die Konzentration der Menschen. Ähnlich sah es mit den Fähigkeiten zu lesen oder zu schreiben aus. Die jungen Kinder beherrschten es so gut wie gar nicht, es gab keine organisierte Schule, von der ich wusste, weil man schließlich keinen dazu zwingen konnte, hinzugehen und nur wenige die Ansicht vertraten, dass es eine Rolle spielte, ob man nun Buchstaben entziffern konnte oder nicht. "Es gab sehr viele Nachteile. Es tut mir leid, dass du auch in einem der Kraftwerke sein musstest..mir ist das erspart geblieben, dafür musste ich an ihrer Technik mitarbeiten. Sie haben Spiele entwickelt, um die Stadt unter ihre Kontrolle zu bekommen. Haben die Kinder gegeneinder aufgehetzt und sich so eine Zeit lang die Feindbildrolle abgestriffen. Schließlich waren sie die großen Helden, die es wieder möglich machten, der grausamen echten Welt zu entfliehen und stattdessen in der Virtualität alles sein zu können, was man sich wünschte. Oder auch an jedem Ort. Ellie und ich haben in den letzten Monaten hingegen auch eine Auszeit von allem genommen, darum kann ich nicht sagen, wie lange es Strom hier in Auckland gegeben hat...Jetzt stehen wir allerdings wohl wieder...da wie früher...", sage ich ebenfalls meine Meinung dazu. Die Technozeit ist mein schwächster Punkt nach Ellie, ich denke nicht gerne darüber nach und es ringt mir einiges an Kraft ab, so ruhig zu sein und die Worte nicht zu stammeln. Mit einem weiteren traurigen Thema geht es weiter, als KC auf Alice zurückkommt, die Ellie und mir zumindest nicht begegnet ist. Und die anderen Mall Rats hätten bestimmt etwas erwähnt, was Ellies Schwester betrifft, wäre sie in der Mall, oder? Ich habe eine ungute Ahnung, als KC weiterspricht. Ziemlich knapp und ohne große Umschweife eröffnet er, mit Alice von der Arbeitsinsel der Technos geflohen zu sein und sie am Strand aus den Augen verloren zu haben. Wie hat das passieren können? Weshalb haben sie sich getrennt und sind nicht als Team beieinander geblieben? Was ist geschehen? "Wie meinst du das, etwas ging schief, KC?", hake ich nach, ehe meine Freundin unnötig die Hoffnung verliert. Ich möchte sie vor dem Schlimmsten bewahren so gut ich kann. Doch es ist bereits um Ellie geschehen. Die Worte ziehen ihr den Boden unter den Füßen weg, ihre Gesichtsfarbe wird ungesund bleich und weinend in meinen Armen zusammenbricht. Ich halte sie fest, völlig überfordert mit der neuen Extreme. Mein System sprüht Funken, als hätte man eine Tasse Wasser darüber übergekippt. Ich zwinge mich dazu, ruhig zu atmen, mein Herz klopft schnell. Ellie ziehe ich so fest an mich, dass ich mein Kinn auf ihren Kopf stützen kann, ihr eigener Kopf an meiner Brust ruht. Sie muss das Pochen spüren, aber ich streiche ihr so beruhigend, wie ich es schaffe, über die Arme. "Ellie...vie...vielleicht ist das ein Miss..Missverständnis. Du kennst Alice. Sie...sie ist eine starke Frau und klug. Womöglich...hat sie es auch gepackt...wegzukommen und harrt an einem sicheren Ort aus, bis sie es als richtig...empfindet, sich in die Stadt trauen zu können. Wir...finden sie. Auf jenden Fall", stottere ich zusammen, gebe am Ende ein Versprechen, wie schon so oft und weiß nicht, ob ich es halten können werde. An Versuchen wird es nicht mangeln. Einmal habe ich nun aber keine Ahnung, was ich weiter tun soll. Kc hat sich währenddessen wieder Maria zugenwandt. Um seine Rolle als Botschaftsüberbringer beneide ich ihn kein Stück.
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|  | | K.C.* Tribe Member

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Fr 10 Jul - 22:26 | |
| Maria antwortet mir auf meine Frage, ob sie später mit aufs Zimmer gehen mag, dass sie auch etwas müde wäre. Ich muss leicht grinsen und schaue ihr direkt in die Augen "Wir haben ja letzte Nacht auch nicht viel Zeit zum schlafen gehabt, mal sehen ob wir nachher dazu kommen werden" Natürlich wäre es sehr intressant zu wissen wie weit sie gehen würde...na mal sehen...grade bei ihr ist es merkwürdig, denn ich möchte sie nicht vergraulen
Als ich mich wieder Jack und Ellie zuwende erzähl Jack das es ihm leid tut das ich gefangen war und er wohl auch für sie arbeiten musste. "Tja um an ihrer Technik mitzuarbeiten war ich wohl nich freakig genug" sage ich in einem ironischen Ton zu ihm, als anschließend meine Stimme wieder etwas ernster wird " Mach dir nichts drauß, das wichtigste ist doch das ich wieder hier bei euch bin, es ist schon okay wirklich." Er berichtete mir was wohl alles in der Zeit während meiner Gefangenschaft passiert war, die Technos hätten Spiele entwickelt um die Macht an sich zu reissen, sie haben die ganze Stadt gegeneinander aufgehetzt. Ich kann es kaum begreifen was Jack mir erzählt, schließlich war ich auch eine halbe Ewigkeit nicht da gewesen, aber ich kann mir schon vorstellen das die Technos ihre Macht in der Stadt in vollen zügen genossen hatten, schließlich war es in den Arbeitslagern nicht anders gewesen. Ellie und er hatten sich vor kurzem eine Auszeit genommen, warum auch immer Wahrscheinlich wollten sie einfach mal alleine sein, hehe , jedenfalls kann Jack nicht sagen wie lange es hier in Auckland Strom gab und wir würden nun wieder am Anfang stehen. So recht weiss ich gar nicht was ich Jack darauf antworten soll, denn ich war es nicht gewohnt Strom zu haben, jedenfalls nicht seit es keine Erwachsenen mehr gab. "Ach weisst du, damals sind wir auch ohne Strom ausgekommen und dank dir mein Guter konnte ich trotzdem öfter mal Zocken!" sage ich zu Jack während ich ihm dabeit auf die Schulter klopfte. Er war schon immer der Typ gewesen sich über alles zu viel Gedanken zu machen, es würde ihm sicher gut tun mal ab und zu im hier und jetzt zu leben. Natürlich gab es schon schwere Zeiten und wir haben oft einstecken müssen, aber irgendwie haben wir es doch immer geschafft, zwar nicht ohne Verluste aber immerhin. Auch Ellie ist der Meinung das Strom seine Vor- und Nachteile hat, dennoch wäre es bestimmt intressant für mich wenn es den Strom bald wieder geben würde.
Als ich erzähle was mit Alice passiert ist bricht Ellie in Tränen aus. Jack nimmt sie in den Arm und versucht sie zu trösten. In dem Moment tut Ellie mir leid, vieleicht hätte ich besser meine Klappe halten sollen und ihr nichts von Alice erzählen. Doch ich fand ich war es ihr irgendwie schuldig, besonders Alice war ich es schuldig, denn ohne sie würde ich warscheinlich heute nicht hier stehen, Alice war wirklich eine klasse und starke Frau gewesen. Innerlich hoffe ich das sie es immer noch ist. Sie ist nicht leicht unterzukriegen und ich glaube fest daran, das sie noch lebt. Schließlich hackt Jack nach was genau passiert sei, mit Alice und mir! Jack war schon immer jemand der alles bis ins kleinste Detai wissen musste, aber nun gut. Immer noch hat Jack Ellie fest im Arm, er streichelt sie behutsam am Kopf um sie zu beruhigen. Mir ist gar nicht wohl dabei nun alles zu erzählen, denn am liebsten würde ich es einfach nur vergessen und hier ein neues Leben beginnen. Doch Ellie tat mir leid, behutsam ziehe ich sie an ihrem Arm um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken und schaue dabei einmal kurz zu Jack. Ich hole tief luft, als ich zu Jack und Ellie spreche: "Ok, hört zu, ich rede nicht gern darüber okay! Aber ich werde mal eine Ausnahme machen. Also wie ich bereits sagte war ich mit Alice auf einer Insel. Wir, die gefangenen der Technos wurden ständig verschleppt, in andere Arbeitslager. Ich denke das haben sie gemacht, damit wir keine Kontakte knüpften, denn wir hätten uns ja gegen sie verbünden können. Warum auch immer brachten sie uns dann auf eine Insel, ich denke man wollte uns dort nur zwischenlagern. Jedenfalls hatten sie uns dort in Käfige gesprerrt und dort traf ich Alice und noch einen anderen Spinner." Ich hatte den Guardian schon fast verdrengt, ob es die Choosen noch gibt? Ich beschließe erstmal nicht darauf einzugehen, ich wollte Ellie nicht noch mehr Angst machen. "Dank meines kleveren Verstandes schaffte ich es das Schloss des Käfigs zu öffnen und Alice und ich konnten fliehen. Alice hat mir geholfen diese dämlichen Technos abzulenken und wir konnten ein Boot von ihnen stehlen. Irgendwann auf dem offenen Meer ging der Sprit zu ende und wir mussten an einer anderen Technobesidelten Insel anhalten um Sprit zu besorgen. Leider wurde Alice dort geschnappt. Ich konnte nichts tun, glaubt mir, sonst hätte ich sie nicht zurück gelassen. Doch ich musste mich beeilen und bin dann mit dem Boot weiter, sonst hätten sie mich auch geschnappt. Aber Ellie, du hast eine starke Schwester, ich glaube nicht das sie tot ist. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Vieleicht ist sie auch schon entkommen und weiss einfach nicht wo sie nach dir suchen soll. Ich würde euch jedenfalls nicht raten die Inseln der Technos aufzusuchen, es ist gefährlich und irgendwie glaube ich am Alice." Ein kurzen lächeln schenke ich Ellie um sie einwenig zu beruhigen. "Deine Schwester ist stark, irgendwann wird sie dich finden, ich habe es damals gesehen, ihr kampfgeist ist unberechenbar" Ich kurz starre ich auf den Boden, mir fällt es wirklich nicht leicht an diese Zeit zu denken und ich hoffe Ellie und Jack verstehen das. Auch Jack spricht noch ein paar beruhigende Worte zu Ellie um sie wieder aufzubauen.
Als ich mich wieder etwas gesammelt habe kehre ich zu Maria zurück. Sie findet meinen Vorschlag anscheind gut Trudy auch zum essen einzuladen und meit sie wollte sowieso grade zu ihr. Ich gebe ihr noch einen kurzen Kuss und schaue ihr tief in die Augen: "Lass mich nicht zu lange allein Babe" Dann folgt ihr mein Blick als sie rüber in die Cafeteria geht. Etwas verträumt schaue ich darein und war froh das sie mich wieder auf den Boden der Tatsachen holte, denn es hatte mich innerlich ganz schön aufgewühlt Ellie und Jack von meiner Gefangenschaft zu berichten.
Ich beschließe mich schonmal an den Tisch zu setzen, auf den Maria das Essen gestellt hatte und winke Ellie und Jack herbei. Auch wenn es Ellie grad nicht gut ging, aber etwas im Magen zu haben könnte nicht schaden. -  |
|  | | Ellie* Mall Rat

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) So 12 Jul - 20:43 | |
| K.C. war damals viel mit Lex zusammen, was ihm bestimmt nicht so viel Gutes eingebracht hatte - seine ständigen Aktionen rund um das Stehlen und so weiter war nicht super. Oft hatte er den Gameboy gehabt und hat dann Batterien aus Jacks Technikladen geklaut, obwohl wir die Batterien für viel wichtigere Dinge gebraucht hätten - aber so war er nunmal. Heute hatte er sich geändert, das hoffte ich zumindest. Äußerlich konnte man es ja sehen, dass er sich verändert hatte, aber innerlich, das konnten wir so jetzt nicht beurteilen.
Die Sache mit Alice zieht mir immer mehr den Boden unter den Füßen weg und als ich schon in Jacks Armen liege und weine, erzählt K.C. schließlich, was genau vorgefallen ist. Ich schluchze immer wieder und wische mir die Tränen weg. Dass die beiden auf einer anderen Technoinsel Sprit besorgen mussten, war wohl das größte Pech, dass sie haben mussten - es war klar, dass das nicht ungestraft bleiben konnte. "Ihr glaubt doch nicht, dass sie Alice dann einfach so davonkommen haben lassen? Ihr habt Sprit gestohlen - da haben die Technos kein Erbarmen!" meinte ich aufgebracht und weine wieder heftig. Mein Körper wird durchgeschüttelt und mein Gesicht vergrabe ich in Jacks Brust. |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Mo 13 Jul - 16:55 | |
| cf: Cafeteria
Auf meine Befürchtung, dass KC hoffentlich nicht wieder einen auf Papa macht, grinst mich Maria verschwörerisch an und meint, sie bringt ihn schon auf andere Gedanken. Ich muss lachen, es fühlt sich einfach so merkwürdig an eine Freundin zu haben, die etwas mit KC anfängt. Das ist irgendwie auf eine Art ziemlich verstörend, aber andererseits bietet er ihr vielleicht den Grund hier zu bleiben. Nur was ist, wenn er später der Grund ist, warum sie hier weg will? Bloß nicht weiter darüber nachdenken, sage ich mir, als ich um die Ecke zur Küche biege. Dabei habe ich noch die Worte im Ohr, dass es für die Dunkelhaarige kein Problem wäre, wenn sie auf Brady aufpasst. Doch das Bild, welches sich vor mir zeigt, gibt mir sofort ein schlechtes Gefühl. Rasch nehme ich Brady an die Hand und schaue zu Maria. Ich räuspere mich vorsichtig, damit sie mich bemerken. Ellie scheint am Boden zerstört zu sein, sie krallt sich regelrecht bei Jack fest und ist völlig am weinen. Was hat KC ihr nur erzählt? Mit Sicherheit etwas über Alice und das war wohl nichts aufmunterndes.... geht es mir durch den Kopf und in mir vermischen sich die Gefühle. Ich freue mich wahnsinnig die beiden heil wieder zu sehen, doch andererseits ist die Situation gerade keine Schöne. Meiner Tochter scheint es ähnlich zu gehen, denn sie schaut immer wieder zu mir hoch. Hallo zusammen sage ich daher liebevoll zu meinen alten Freunden und versuche ihn mit meiner Anwesenheit ein bisschen Halt zu geben, sie abzulenken. Was ist passiert? frage ich vorsichtig nach, während ich auf Ellie und Jack zu gehe. |
|  | | Jack* Mall Rat

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) So 19 Jul - 22:53 | |
| Den einzigen Satz, den KC bisher völlig witzlos, dafür umso ironischer sagt ist, dass er wohl technisch nicht genug drauf gehabt hätte, als dass man ihn auch am Spiel und den Computern hätte mitarbeiten lassen. Er möchte mir das allerdings nicht ankreiden - wie hätte ich auch dazu beitragen können, dass er nicht ins Kraftwerk muss, wenn ich keinen Plan davon hatte, was die anderen außerhalb der Wände meines Arbeitszimmers, das ich mir mit ein paar anderen Technos teilte, passierte? Sie hatten mich abgeschirmt, weil sie fanden, dass einen sowas mehr quälen konnte als wenn man sah, was die eigenen Freunde durchmachen mussten. Man hätte rebellisch und unvorsichtig beim Arbeiten werden können, mit der Ungewissheit traute man sich das jedoch nicht so ganz, weil man kein Leben riskieren wollte, außer das eigene vielleicht. Als er meint, die Hauptsache wäre, dass wir alle wieder hier sind, nicke ich. "Du hast Recht. Es ist großartig, dass wir uns in der Mall allmählich alle wiederfinden", entgegne ich und lächle verlegen. Meiner Darstellung der Stadt unter der Macht der Technos nimmt KC durchwachsen auf. Ein bisschen sieht er aus, als fiele er aus allen Wolken, seine sorgenlose Art bleibt dennoch erhalten und zu dem Fakt, dass wir wieder keine Elektrizität haben, sagt er nur sehr erwachsen, dass wir sie die ganze Zeit davor auch nicht gehabt haben und auch klargekommen sind. Doch um die Computer in der Mall zu betreiben, mit denen Ellie und ich über den Virus recherchiert haben und ich zuvor allein über Eagle Mountain, hatten die Ressourcen aus Autobatterien genügt, die uns nun wohl nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Ich muss mich wohl damit abfinden, auch nach der Reise erst mal meine Tastatur mehr in die Finger zu kriegen oder was programmieren zu können. In meiner Technozeit habe ich das dagegen so extrem betreiben müssen, dass die verlängerte Auszeit auf unbestimmte Dauer mir wohl gar nicht so schlechttun wird. "Das stimmt, auf meinen Gameboy wirst du jetzt jedoch verzichten müssen, denn den habe ich schon lange nicht mehr. Geschweigedenn Batterien dafür", meine ich dazu, dass KC sich danach entsinnt, dass er sich das Teil manchmal mehr oder weniger mit meiner Zustimmung ausleihen hat dürfen. Wo es hingekommen ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt es noch in der Mall in Wellington herum, unter Schutt begraben. Oder einer der Technos hat es sich geschnappt und wieder in Gang gebracht. Die kumpelhafte Geste, mit der KC mir auf die Schulter klopft, nehme ich unerwidert hin und grinse nur mit einem leichten Anflug von Bedauern. So eine abendliche Runde Super Mario oder ähnlichen würden an manchen Abenden echt ganz gut tun zum Abschalten. Zumindest dann, wenn man einfach nur mal alleine sein und nicht viel nachdenken möchte. Die etwas lockere Atmosphäre ist ruckartig vorbei, als die Sprache auf Alice kommt, Ellie in ihren Abgrund aus Sorge, Trauer und Sehnsucht zurück gerissen wird und KC es nicht besser macht, indem er meine Fragen beantwortet und den Strohhalm, den ich Ellie zum Halt habe reichen wollen, herunterknickt und zerstört. Er erzählt, wie Alice und er auf einer Insel gewesen sind, von der sie mit einem Boot haben flüchten können, nachdem es KC gelungen war, das Schloss ihres Käfigs zu lösen, als die Wachen wohl gerade mit etwas anderem beschäftigt gewesen sind. Besonders lange hat die neue Reise in Freiheit dagegen nicht in Anspruch genommen, da die beiden Treibstoff für ihr Boot besorgen wollten und die Aktion nach hinten losgegangen ist. KC hat Alice den Technos einfach wieder überlassen. Wäre es Ellie gewesen, hätte ich lieber mein verbleibendes Leben irgendwo in Gefangenschaft verbracht und was auch immer als Strafe auf einen zugekommen wäre, mit ihr gemeinsam durchgemacht bis zum bitteren Schluss, statt mich wegzudrehen, die Flucht fortzusetzen und...damit leben zu müssen, wen im Stich gelassen zu haben. Andererseits ist die Verlockung, dass es wenigstens nicht umsonst gewesen ist, einer die Gelegenheit hat, wieder ein richtiges Leben führen zu können, wohl sehr enorm. Da KC offensichtlich mit der Befürchtung spielt, wir könnten eine Dummheit begehen und uns auf die Suche nach Ellies Schwester machen - dabei hätte ich nicht mal einen Funken Ahnung davon, wo sich die Technoinseln befinden, so viel haben sie mich nicht wissen lassen - spricht er noch eine Warnung aus. Als ob ich die noch brauchen würde. Alle Hebel in Bewegung zu setzen, um einen geliebten Menschen zu finden, klingt theoretisch immer so gut, so leicht. Wie einen Virus zu entwickeln, einen Wurm im Pc, der sich durch die Weiten der Elektronik frisst, sie nach und nach zerstört. Das hat mich früher immer fasziniert. Oder auch, in einer prekären Lage mutig zu sein und sie geschehen zu lassen, sich womöglich gegen sie zu wehren, falls das zur Option steht. Diese ganzen Sachen sind in der Vorstellung schnell vollzogen. Die Realität zeigt einem aber gerne mal, wie die Praxis aussieht und außerdem möchte ich keinen weiteren Kampf anzetteln. Was allein schon daran liegt, dass ich nicht der Typ für körperliche Auseinandersetzungen bin. Und es keine weiteren unnötigen Opfer geben soll. Wenn Amber zurück ist und alle, die nun noch in der Mall sind besprechen können, wie es weitergehen soll, ist vielleicht Zeit, um eine Lösung zu finden. KC ist nun richtig niedergeschlagen, es ist ihm anzusehen, wie gerne er etwas Positiveres berichtet hätte. Da es ihm wohl zu viel wird, und er nicht weiß, was er noch tun könnte, zieht er sich zurück und lässt mich mit Ellie allein. Ihre emotionale Hoffnungslosigkeit macht mich wahnsinnig, weil das genau eine von den Sachen ist, die ich nicht so auffangen kann, wie ich es gern würde. Nicht so, wie Ellie es verdient hätte. Ich gebe mir Mühe, doch es liegt wohl einfach nicht in meiner Natur, ein guter Tröster zu sein. Mir fehlt da die gewisse Feinfühligkeit. Da ich kein Tuch zur Hand habe, fange ich Ellies Tränen, die sie sich nicht selbst abwischt, mit meiner Hand auf und nehme ihr Gesicht dann so in die Hände, dass sie zu mir aufschauen muss, nachdem sie aufbrausend preisgegeben hat, dass Alice' Chancen, noch am Leben zu sein, nachdem sie getürmt ist und noch stehlen wollte, nicht sehr wahrscheinlich sind. Indirekt jedenfalls. Ich schaue ihr tief in die Augen, ihr Schluchzen lässt meine Hände zittern, aber ich gebe mein Bestes, um es nicht auf meine Stimme übergehen zu lassen. "Ellie, hör zu. Denk..denk nur an all die Sachen, die wir gemacht haben. An deinen Mut, den du mit Alice teilst. Und an das, was wir in den ganzen Jahren überstanden haben. Wir geben die Hoffnung erst auf, wenn sie unumwerflich durch die Wirklichkeit nichtig gemacht wird. Und das wird nicht..nicht geschehen. Die...die Technos sind vorhin aus einem bestimmten..Anlass hier gewesen. Vielleicht können wir..etwas ausrichten, dafür sorgen, dass wir erfahren, wie mit Alice verhandelt worden ist und...womöglich lässt sich etwas machen. Wir..du...wir müssen nur stark bleiben, ja?", murmele ich ihr zu, ziehe sie in eine feste Umarmung. Ellies Körper bebt und ich weiß nicht, wie es nun weitergehen soll. Plötzlich steht dann Trudy neben uns. Sie räuspert sich wodurch ich sie erst bemerke. Brady ist bei ihr, sie müssen uns von der Cafeteria aus gehört haben. "Hey...hey Trudy. KC...KC hat uns gesagt, wie er vor den Technos entkommen ist und..und dass Alice bei ihm war, die es leider nicht geschafft hat, bis hier her. Wir wissen nicht, was nun mit ihr ist..., kratze ich zurecht und schaue sie hilfesuchend an.
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|  | | K.C.* Tribe Member

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Mo 20 Jul - 22:17 | |
| Jack gibt mir recht, er findet es auch toll das wir uns hier in der Mall wiedergefunden haben während er mir auf seine typische Art und Weise zulächelt. Doch obwohl ich schon froh war vermisste ich immer noch einige Gesichter hier. Okay ich hätte hier ein heißes Mädchen, aber niemand mit dem man mal etwas anstellen konnte. Wäre Lex hier, wäre das echt cool. Oder irgendwer anders, der nicht so spießig ist. Doch schnell verdrängte ich diesen Gedanken. Und nicke ihm zu, schließlich sollte ich froh sein überhaupt wieder hier zu sein. Hach...das hab ich auch wirklich klasse angestellt, wie ich den Weg hierher gefunden habe.
Auf meine Äusserung, das wir früher auch ohne Strom ausgekommen sind und ich trotzdem dank dem guten Jack zocken konnte meint Jack das er den Game Boy schon lange nicht mehr hat. Ich grinse ihn frech an. "Das macht nichts...ich habe jetzt etwas anderes zum spielen!" sage ich zu ihm wärend mein Blick auf Maria fällt.
Nachdem ich Jack und Elle die ganze Geschichte erzählt hatte, was damals auf der Insel passiert ist, als ich mit Alice zusammen von der Insel geflüchtet bin, beruhigt sich Ellie weiterhin nicht. Trotz meiner Bemühungen ihr klar zu machen das Alice schließlich eine starke Frau ist. Es tat mir auch echt leid, das es damals so abgelaufen ist. Alice war schon ne knaller Frau, jetzt nicht mein Geschmack was Frauen angeht, aber ihr Charakter wirkte oft kumpelhaft. Unter heftigen tränen liegt Elle in Jacks Armen und meint schlurzend das die Technos Alice doch nicht einfach so davon kommen lassen würden, da wir Sprit geklaut hatten. Jack versucht Ellie aufzumuntern in dem er meint man könnte vieleicht irgendetwas herrausfinden was mit Alice passiert ist. Mir hingegen wird die Situation langsam echt zu bunt, und ich seltze mich an den Tisch und beginne zu essen. Es hatte mich schon genug überwindung gekostet darüber zu sprechen, was passiert ist. Ich meinte es eigentlich nur gut. Wollte Ellie berichten, das es noch Hoffnung gibt das Alice noch lebt, denn schließlich hatte ich sie zuletzt gesehen. Vieleicht hätte ich lieber meine Klappe halten sollen. Ich beginne in meinem Essen rumzustochern, das Maria zubereitet hatte. Sie war hinüber in die Cafeteria gegangen um Trudy zu holen und hatte meiner Einladung später mit aufs Zimmer zu gehen um ein wenig alleine zu sein zugestimmt. Doch irgendwie kam sie nicht zusammen mit Trudy zurück in die Küche, kurz mache ich mir etwas selbst vor und lächel leicht durchtrieben, Wahrscheinlich mein Babe nun etwas schiss bekommen. Doch ich war nun echt zu müde um mich darüber zu ärgern, schließlich hatte ich ewig nicht geschlafen. Als Trudy die Küche betritt, begrüßt sie uns liebevoll wie ehe und je. Kurz sehe ich zu Trudy auf und sage provozierend zu ihr "Hi...na wo hast du den deinen Technofreund gelassen?" Schließlich wendet sie sich Jack und Ellie zu und fragt was passiert ist. Ich hatte irgendwie grad keinen Nerv darauf mich mit der ganzen Alice Sache zu beschäftigen. Schlinge mein Essen runter und beschließe die Küche zu verlassen um mich in die Federn zu werfen.
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|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Di 21 Jul - 17:49 | |
| Sie bemerken erst gar nicht meine Anwesenheit. Jack scheint sichtlich überfordert mit der Situation zu sein, weinende Frauen sind nicht einfach zu beruhigen, besonders nicht wenn es um ihre Familie geht. Er erklärt mir dann stockend was passiert ist und meine Augen weiten sich vor Schreck. Sie sind also zusammen dort rausgekommen, doch dann mussten sie sich trennen....warum zum Teufel hat KC ihr nicht geholfen, sie gesucht und....wahrscheinlich dachte er, sie schafft es alleine. Alice ist stark und hat sicher einen Weg gefunden auch zu entkommen. Doch wer weiß wo sie nun ist..... Ellie ist immer noch am Weinen und ich fühle mich irgendwie fehl am Platz, hilflos und ratlos. Besonders KC macht das deutlich, als er spötisch nach Ram fragt, dann sein Essen hinunterschlingt und einfach geht. Ich schaue ihm nach und in mir steigt Wut auf, er hat doch keine Ahnung und absolut kein Recht mich so zu behandeln!! schießt es mir aufgebracht durch den Kopf. Der Hunger ist mir gründlich vergangen. Das klingt wirklich übel... antworte ich dann leise Jack und schaue zwischen den beiden hin und her. Aber Alice ist stark und klug und wir finden sicher einen Weg, sie wieder zu finden, nun wo wir wieder zueinander gefunden haben und ... vielleicht weiß Ram etwas denke ich den Satz zu Ende, aber das sollte ich im Moment nicht laut aussprechen. Die meisten hier mögen ihn nicht, doch vielleicht finden sie so Vertrauen zu ihm. Zumindest könnte ich ihn fragen und vielleicht weiß er etwas über ihren Verbleib oder kann irgendetwas herausfinden. Ich habe eine Idee, bitte ruht euch aus und geht auf eins der Zimmer, ihr solltet schlafen und wenn ich etwas herausgefunden habe, komme ich zu euch sage ich aufmuntend zu dem jungen Pärchen, ehe ich den Raum verlasse.
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|  | | Ellie* Mall Rat

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jallie_fan
 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Mi 22 Jul - 19:17 | |
| Dass K.C. und Trudy schließlich gehen, merke ich nicht einmal. Ich schluchze heftig weiter und weine in Jacks Brust hinein. Sein Shirt muss schon durchtränkt sein von meinen Tränen. Seine Worte trösten mich, keine Frage, aber was ich darauf sagen soll, weiß ich nicht. Ich nicke stumm und sehe ihn an. Liebevoll wischt er meine Tränen weg, die ich mit meinen hektischen Handbewegungen nicht erwische. "Hoffentlich hat Alice überlebt, oh Jack.." seufze ich und drücke mich wieder an ihn und schließe meine Augen. Mein Körper zittert noch vom Weinen, doch ein wenig habe ich mich beruhigt - seine Worte haben wirklich Wunder bewirkt. Mein Gesicht ist an seine Brust geschmiegt, als ich kurz die verweinten Augen öffne - weder K.C. noch Trudy sind noch da. "Jack..ich will in unser Zimmer." meine ich leise. Ich will nicht, dass vielleicht noch jemand kommt und wissen will, was los ist. |
|  | | Jack* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 64 Anmeldedatum: 25.04.14 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Mo 3 Aug - 18:50 | |
| KCs Humor ist wahrlich unübertrefflich, denn er bereut kein bisschen, dass mein Gameboy abhanden gekommen ist, schließlich habe er nun Maria. Ob die es so lustig findet, als Spielzeug gesehen zu werden, weiß ich nicht. Sie wird die Späße ihres Freundes hingegen schon mehr als gewohnt sein, so dass sie darüber hinwegsehen kann. Vielleicht meint KC es allerdings auch so, dass er die Zeit lieber mit seiner Freundin als vor einer Spielekonsole verbringt, was ich allzu gut kenne. Ich liebe Computer nach wie vor, über Ellie geht mir aber nichts. Es tut mir weh, sie so in meinen Armen zu halten nach der ganzen glücklichen Weile, die wir auf Reisen haben konnten. Und meine Verzweiflung hilft ihr da auch nicht weiter. Die anderen sind mir dabei keine große Unterstützung, denn Maria hat sich wohl, nachdem sie Trudy angesprochen hat, um sie zum Essen einzuladen, aus dem Staub gemacht, KC scheint es genauso handhaben zu wollen, denn...er spricht Trudy damit an, wo sie ihren Technofreund gelassen hätte, was mir einen skeptischen Blick entlockt, ohne lange auf ihre Antwort zu warten beschäftigt er sich wieder mit seinem Essen, wohingegen Trudy sich uns zuwendet. Sie probiert die Lage mit ein paar ermutigenden Worten zu retten, wenigstens hat sie sich das vorgenommen. Dass sie mitten im Satz abbricht und dann wieder geht, um einer Idee zu folgen, lässt mich verdattert und mit Fragezeichen im Kopf zurück. In meinem System kündigt sich eindeutig ein Error an, meine Batterie neigt sich durch Überbeanspruchung und Überforderung dem Ende zu. Das mit Leah und den Technos hat mich sehr fertig gemacht, das mit Ellie tut es umso mehr. Ich denke an die Tage, an denen sie mir ständig von Kindheitserinnerungen mit Alice erzählte und an denen sie glücklich gewesen ist. Bei mir selbst ist das mit dem Tod meiner Geschwister ganz anders verlaufen. Meine Brüder waren viel älter als ich, bereits erwachsen, als ich grade mal das Jugendalter erreichte und sie haben sich gern um mich gekümmert oder was mit mir unternommen, man merkte dagegen, wie sehr sie bereits ihren eigenen Leben nachgingen. Und wie alle anderen Erwachsenen sind sie am Virus gestorben. Alice hat sich im Gegensatz dazu noch eine ganze Weile um ihre kleine Schwester gekümmert, ihr die Familie geboten, die viele andere nicht mehr hatten. Am meisten ist für Ellie wohl die Vorstellung unerträglich, dass Alice irgendwo weiter unter den Technos leiden muss. Wir wissen beide, was das bedeutet. Ellie registriert nicht, dass wir schon bald allein in der Küche stehen, sie an meiner Brust lehnend, mein Shirt von ihren Tränen durchnässt. "Trudy liegt richtig, wir wissen doch genau, wie Alice ist. Die kriegen sie nicht so schnell klein. Und wir werden alles in Erwägung ziehen, um sie rauszuholen, wo immer sie nun sein mag. Wir dürfen nur nie aufgeben", murmele ich meiner Freundin zu und drücke sie noch etwas fester. Als sie den Wunsch äußert, sich zurück zu ziehen, kann ich das nur befürworten, denn hier in einem öffentlichen Raum fühle ich mich nicht wohl und etwas Ruhe wird uns gut tun. "In Ordnung, lass uns gehen", entgegne ich und mit Ellies Hand in meiner gehen wir zusammen in den Gang hinaus, die Treppen nach unten und in Richtung der Computerlounge. Zu unseren schützenden Wänden, in denen wir ungestört sind. Mir fällt ein, dass wir eigentlich Leah etwas zu Essen haben bringen wollen, doch ich kann Ellie unmöglich allein lassen und so können wir nicht zurück in Isas Zimmer. Vielleicht bieten Tai-San oder Isa selbst sich an, in die Küche zu gehen und etwas zu holen, wenn wir zu lange wegbleiben. Es tut mir leid, doch es lässt sich nun nicht ändern.
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|  | | Ellie* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 407 Anmeldedatum: 02.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jallie_fan
 | Thema: Re: Küche (neben der Cafeteria) Do 6 Aug - 20:36 | |
| Die Jahre unserer Beziehung und auch die gemeinsame Reise, die wir hinter uns haben, haben Jack und mich zusammengeschweißt. Wir kennen uns in- und auswendig, kennen jede Macke des anderen und akzeptieren diese auch. Ob ich mit Luke ebenfalls so glücklich werden hätte können, wie ich es heute mit Jack bin, weiß ich nicht. Ehrlich gesagt will ich mir diese Frage auch nicht stellen - ich möchte nur Jack, darüber bin ich mir in der gemeinsamen Zeit mit ihm klar geworden. Ich bereue die Zeit, die ich mich Luke verbracht habe - immerhin hab ich genau damit Jack zutiefst verletzt. "Ich hoffe, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht." sage ich leise zu Jack, bevor wir uns gemeinsam auf den Weg in unser Zimmer machen.
tbc: Computerlounge |
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