
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Briony* Black Lawliets
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 | Thema: Re: Dichter Wald Do 11 Jun - 22:51 | |
| Imapala hält unser kleines Menschenopfer fest in Schach. Sie weidet sich offensichtlich daran, die Empfindungen des Mädchens so stark spüren zu können. Ich selbst habe es mit körperlicher Gewalt bei Leuten, die klar unterlegen sind dabei nicht so. Bei dieser Sorte ist es spannender, sie psychisch zu quälen. Denn so schwach jemand von Außen wirken mag, desto mehr kann in ihm stecken, das sich erst zeigt, wenn man es auf die Probe stellt. Unsere Spionin scheint allerdings auch da nicht besonders standhaft zu sein, denn sie bricht bereits, ehe ich überhaupt richtig habe anfangen können. So abnormal sind meine Fragen immerhin nicht. Als sie Blondine trotz meines zweiten Nachhakens nicht das Wort erhebt, fordert auch Impala sie noch mal dazu auf, zu sprechen. Untermalt von der Handlung, dem Mädchen in die Knie zu treten, so dass sie augenblicklich auf den Boden sinkt, jedoch nicht fallen kann, da Impalas Griff sich auch nun nicht lockert. Die Kriegerin stellt Unheilvolles in Aussicht. Die Hände unseres Gastes werden von dem Seil umschlungen, das Impala von ihrem Pferd mitgenommen hatte. Und die enttarnte Spionin reagiert auf die denkbar langweiligste Art überhaupt: Sie stammelt sich etwas zusammen, davon, dass sie in die Stadt wollte, beendet ihren Satz hingegen nicht einmal, sondern fällt in Ohnmacht und klappt zusammen wie ein nasser Karton im Regen. "Wie es aussieht, war das ein ziemlich schnelles Spiel. Die Leute von heute sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Sie hat nicht mal den Ansatz gemacht, um ein bisschen Widerstand zu zeigen. Ich meine na gut...so schlau wäre das zwar nicht gewesen, aber es hätte ihr zumindest nachdem sie uns belauscht hat, einen gewissen Respekt eingebracht. Doch nun...was..., meine ich herablassend, während ich mir das bewusstlose Mädchen auf der Erde ansehe, das Glück hatte, denn Impala hat rechtzeitig reagiert und die Klinge des Messers nicht an der Kehle der Kleinen gelassen. Sonst hätte sie sich gerade selbst sehr stark verletzen, wenn nicht gar umbringen können. Was eine krasse Ironie beinhaltet hätte. So liegt sie nun bloß da, am Hals lediglich ein Kratzer dort, wo die Klinge gesessen hat und erinnert mich an das Märchen von Schneewittchen. Nur wird sie kein Prinz retten und wachküssen. Das nicht in hundert Jahren. Meine Worte unterbreche ich, als Quinn, der die Rinde des Baumes weiter bearbeitet hat, nun von diesem ablässt, um in den dunklen Wald hinein zu schauen. Seine Ohren sind angelegt, sein Körper angespannt. Er spürt, wozu ich mit meinen menschlichen Sinnen - sind sie auch noch so geschärft - nicht in der Lage bin. Tiere haben einen sechsten Sinn. Sie fühlen alles Mögliche, können Erdbeben vorahnen, fliehen vor anderen Naturkatastrophen lange ehe wir sie bemerken und sie wissen, wenn es jemandem, dem sie sehr verbunden sind, schlecht geht oder er gestorben ist. Bei Menschen kommt das selten ebenfalls vor. Doch das sind in meinen Augen Ausnahmen. Sonst könnte so vieles besser laufen, während anderes verhindert werden würde. Ich selbst fühle mich meinen Brüdern gegenüber allerdings so, dass ich glaube einschätzen zu können, dass sie noch leben. Irgendwo da draußen. Vielleicht ist es Wunschdenken. Doch womöglich auch nicht und es stimmt. Die Reaktion meines Pferdes bringt mich jedenfalls dazu, mich dem anzunehmen, das von größerer Wichtigkeit in diesem Moment ist. Und da die Spionin sich erst mal selbst ins Aus geschossen hat, ist es definitiv die Begebenheit, dass wir erneut nicht alleine sind. Impalas Schimmel bemerkt es ebenso. Er wiehert schrill und wirft den Kopf nach oben. Trotzdem sie ihn nicht angebunden hat, bleibt er dennoch wo er ist. "Scheinbar bitten heute wirklich viele Menschen um meine Audienz. Spürst du das auch? Die Augen eines Fremden, die man stechend auf seinem Körper ruhen spürt, als würde er einen damit tatsächlich berühren?", flüstere ich ernst zu Impala. Nach der Flaute mit der Blondine und der Tatsache, immer noch nichts anderes an Beute gemacht zu haben, sowie aus dem Grund, dass unser Plan mit der Invasion auf keinen Fall scheitern darf, bin ich verärgert. Die Ohnmächtige ist eine Last, die wir nun tragen müssen. Und wie es aussieht, steckt dieser Wald voller Spitzel, die wie Wichte hinter den Bäumen und Büschen zu hocken scheinen. Um wie viele unsichtbare Anwesende außer uns es sich gerade handelte, ließ sich nur schlecht ausmachen. Möglicherweise sind wir umzingelt worden, was schnell passieren kann, hält man sich zu lange an der selben Stelle auf. Ein typischer Anfängerfehler, der mich noch rasender werden lässt. "Wer auch immer da ist, nutze seine Chance, und zeige sich!", rufe ich mit kalter starker Stimme in den Wald hinein. Mir ist klar, dass ich damit alles Wild, das sich in der Nähe aufgehalten hat, erst einmal verscheucht habe. Ein paar Vögel fliegen auf. Blätter rascheln. Doch darum geht es mir gerade nicht. "Und falls nicht, werde ich dich oder euch finden. Wir beide werden euch finden und dann werden eure Tage gezählt sein. Jede einzelne Sekunde davon!", füge ich hinzu. Es sind keinesfalls leere Hülsen, mit denen ich bloß Panik stiften möchte und über die sich werd auch immer da ist amüsieren sollte. Im Spiel habe ich schon einiges erlebt, gelernt, wie man jemandem aufspüren und zur Strecke bringen kann. Im Spiel habe ich gelernt, in einem Wald zurechtzukommen, in dem nur das Mondlicht Helligkeit spendet, in dem überall jeder auf dich lauern kann und seine Chance auf jeden Fall nutzen wird. In der Nacht des Spiels ist alles erlaubt, niemandem kann etwas nachgewiesen werden, darum heißt es alle gegen alle und kämpfe oder stirb. Und genau das wird mir nun helfen. Und Impala schätze ich ähnlich ein. Wir sind keine Laien, keine Menschen, die vor einem Risiko zurückschrecken wie das Mädchen zu unseren Füßen. Wer auch immer uns beobachtet, genau das wird er sehr rasch kennen lernen. Ich liebe Spiele, doch ich gehöre stets zu jenen, die die Fäden ziehen, statt gezogen zu werden. |
|  | | Impala* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Fr 12 Jun - 13:59 | |
| Nachdem ich das blonde Mädchen gewaltsam in die Knie gezwungen habe, ertönt wieder ihre schwache, angsterfüllte Stimme. Sie ist nichts weiter als ein schutzloses, einsames Reh, dass unerbittlichen Raubtieren zum Opfer gefallen ist. Aber so ist das Leben. Das ist die Natur. Sie kann dir Schutz geben, dich ernähren. Wiederum kann sie dein sicherer, qualvoller Tod sein. Ihren erbärmlichen Worten kann ich entnehmen, dass sie sich verlaufen hat. Dummes, dummes Mädchen! Ich verspüre keinerlei Mitleid mit der Blonden. Vielmehr Abscheu und Hass. Ich hasse schwache Menschen! Urplötzlich sackt ihr Körper in sich zusammen und sie fällt auf den Waldboden. Die Bewusstlosigkeit hat sie übermannt, nichts anderes habe ich von diesem schwachen Geschöpf erwartet. Dennoch macht es mich wütend, dass sie sich in diese Ohnmacht geflüchtet hat. Ich erhebe mich aus der Hocke und gebe dem Mädchen einen missbilligenden, harten Fußtritt in die Seite, gebe einen zornigen Laut von mir. Sie bleibt regungslos liegen. Mittlerweile ist die Nacht über uns hereingebrochen. Dunkelheit umgibt uns, lediglich das Licht des Mondes verschafft uns ein bisschen Helligkeit.
Meine kalten Augen richten sich auf die Prinzessin, als diese nun das Wort erhebt. Dies war ein schnelles Spiel? Auch Briony bedauert es, dass dieses schwache Wesen keinerlei Anstalten gemacht hat, sich zu wehren. Dann unterbricht sie sich allerdings und auch ich bemerke, dass unsere Pferde unruhig werden. Das Pferd der Prinzessin richtet die Ohren auf, spannt den Körper an. Von Akula vernehme ich ein schrilles Wiehern, unruhig wirft er den Kopf in die Höhe. Er wittert Beute. Doch er jagt nur auf mein Kommando. Noch ein Mensch, der vom Weg abgekommen ist? Mehrere? Ein Tier? Ich lasse mich von diesem Umstand jedoch nicht beunruhigen. Ich schließe die Augen, lege meinen Kopf in den Nacken und hole tief Luft, sauge die Waldluft erneut mit einem zischenden Laut auf. Die Dunkelheit macht uns blind, doch sie schärft auch die anderen Sinne. Ich nehme einen menschlichen Geruch wahr, spüre dessen Anwesenheit. Jemand beobachtet uns. Sehr nah. Langsam öffne ich wieder die Augen und horche wie eine Raubkatze in die Stille des Waldes hinein, lege den Kopf schief.
Ob ich die Blicke unseres neuen Gastes ebenso verspüre, wie die Prinzessin? Ich blicke nach diesen leisen Worten wachsam zu Briony und nicke knapp. „Ja...“, raune ich leise. „Es ist ein Mensch. Ein Gefährte des Mädchens?“ Ob dieser jemand die Kleine retten will? Wer auch immer es ist, sollte jemand der Prinzessin auch nur ein Haar krümmen, ist dies dessen Todesurteil! Briony klingt verärgert, es scheint ihr gar nicht zu gefallen, dass dieser Wald so viele Ohren hat. Auch ich werde mir diese Beute gewiss nicht durch die Lappen gehen lassen. Ich mache mich schnell daran, auch die Füße des ohnmächtigen Mädchens zu fesseln, so kann sie nicht fliehen, sollte sie wider erwarten, zu Bewusstsein gelangen. Die kalte Stimme der Prinzessin schallt nun durch den Wald. Sie fordert mutig den Gast auf sich zu zeigen. Ich überlasse ihr das reden. Ich bin kein Mensch großer Worte. Vögel flattern aufgescheucht davon. Langsam setze ich mich in Bewegung und gehe in die Richtung, in welcher ich den Gast vermute. Ich pirsche mich an, langsam, Schritt für Schritt ohne dabei einen Laut von mir zu geben. Doch ich weiß, dass er oder sie mich sehen kann. Ich spüre es.
Wenn das hier wirklich ein Hinterhalt sein sollte, müssen diejenigen erst an mir vorbei, ehe sie sich auf die Prinzessin stürzen können. Sollten sie einen Angriff wagen, werde ich sie in Stücke reißen! Schließlich bleibe ich stehen, lausche, rieche, fauche leise und fletsche beinahe die Zähne, wie ein gefräßiges Raubtier. Die Prinzessin erklärt unserem neuen Spion, dass wir diesen in jedem Falle finden werden. Dann hat sein letztes Stündchen geschlagen! Ruckartig richte ich meine seelenlosen Augen nun auf eine gewisse Stelle im Wald. Unser Fremder scheint sich gut verbergen zu können, denn ich kann ihn nicht sehen. Aber ich spüre ihn. Ich spüre Wärme, Leben. Meine Augen verengen sich zu Schlitzen. Mein Atem geht schwer. Mein Körper spannt sich an und ich ziehe langsam mein Schwert. Akulas Wiehern, dass erneut die Stille des Waldes durchbricht, mutet unheimlich an. „Wer...bist du...?“, meine kratzige Stimme ist nicht mehr als ein bedrohliches Flüstern, meine Augen funkeln angriffslustig. Ich hoffe dass der Fremde der Aufforderung der Prinzessin nachkommt. Sonst werde ich ihn mir holen! - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Rune* Tribe Member

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 | Thema: Re: Dichter Wald Fr 12 Jun - 17:16 | |
| Das Blonde Mädchen interessierte ihn kein bisschen. Fressen oder Gefressen werden, diese Motto galt seid Anbeginn der Zeit und gerade in der heutigen Zeit mehr den je. Rune hielt nichts davon die Schwachen mit zu ziehen. Elyas hätte er auch liegen lassen, wenn er ihm nicht nützlich gewesen wäre und ihn kurz zeitig an George erinnerte hatte. Diese Mädchen aber war nicht in der Lage zu überleben. Nicht wie die Groa* und ihre Herrin, die Frau die so goldnes Haare wie die Göttin Frigg hatte. Es verwunderte ihn nicht, dass sie ihn dennoch bemerkten, trotz der Entfernung in der er stand. Die Groa und ihr Herrin hatten gute Sinne. Vermutlich folgten sie dem alten Weg, so wie er selbst. Ihre Kleidung sah so aus. Besonders die Groa war gekleidet wie eine seiner Schildmaiden, wie Sif. Die Pferde der beiden schlugen auf ihn an, sie schein sehr gut trainiert zu sein. regungslos bleib er verborgen und verschmolz immer mehr mit seiner Umgebung. Sein Geruch war fein, er roch mehr nach Wald als die beiden Frauen.
Die Frau mit dem golden Haar erhob die Stimme und sprach zu ihm. Sie schreckte den gesamten Wald auf, nicht nur die Vögel waren zu hören,sonder einige andre Waldbewohner die in der Dunkelheit der Nacht flohen. //Eine Drohung..sehr interessant..ich bin aber kein schreckhaftes Reh. Eher ein Wolf und die lassen sich nicht bedrohen..//,dachte er leicht amüsiert. Es wär ein leichtes für ihn gewesen jetzt ebenfalls zu verschwinden, denn der Abstand zwischen ihnen war groß genug und die Frauen würden mit ihren Pferden nicht durch den dichten Wald kommen. Es lag Rune fern zu fliehen, nicht nur weil er kein Feigling war sondern auch weil ihm bewusst war, dass die Groa ihn jagen würde. Ihm bleib nur die Möglichkeit sich zu zeigen und zwar gänzlich. Nur so konnte er heraus finden ob die beiden mit den Asen und Lif zusammen hingen. Wenn dem so war würde er sie töten müssen. Sie waren vielleicht stark, besonders die Groa ,aber ihn hatte noch nie jemand besiegt. Er war Jarl Rune, Donar und wie Thor würde er jeden seiner Feinde zermalmen. Trotzdem Rune seinen Titel und Postion in seinem Tribe verloren hatte, hat er dennoch nicht seien Haltung verloren. Ein Jarl war König und das würde er immer sein. Egal wie weit weg er war,egal wie schmutzig er war; er war ein Jarl. Niemand machte ihm Angst,niemand machte ihn zur Beute.
"Kein Gefährte und kein Freund von diesem armseligen Geschöpf,Groa !",antworte er mit harte,rauer Stimme. Denn erhörte sehr wohl ihre Worte und sie amüsierten ihn fast. "Und sprecht keine Drohung die ihr nicht einhalten könnt,Friggs Tochter", richte er das Wort an die blonde,die eindeutig eine höher Postion hatte,als die Groa ,die sich ihm langsam näherte. Er trat langsam aus dem Schatten, die Schildmaid mit gezogen Schwert fest im Blick. Er strich sich seine Kapuze vom Kopf und trat ihr selbstsicher, fast herrschaftlich entgegen. Seine kalten Augen bohrten sich in die ihren. Seine Axt hatte er locker in der Hand. "Ich bin Jarl Rune.. und wie ist dein Name Groa ?" Seine Stimme war ruhig,aber dunkel wie der Wald. "Ich habe kein Interesse daran deiner Herrin etwas zu tun..ich bin ein Wanderer, der den alten Wegen folgt.", richte er das Wort an die Groa und ihre Herrin. " Mich interessiert weder diese Stadt noch eure Abgelegenheiten -lasst mich meiner Wegen zeihen!" Seine Worte waren immer noch ruhig gesprochen,aber seine ganze Körperhaltung strahlte schon aus,dass er sich den Weg frei kämpfen würde,sollte einer der beiden Frauen versuchen ihn an zu greifen. Nie gab er sonst so viel von sich Preis,aber jetzt war es notwendig , um ihre Reaktion auf ihn zu testen. Er musste sie nur an sehen um zu wissen,welche Schwachpunkte sie hatten. Wenn die Groa und Friggs Tochter dachten, er wäre leichte Beute,dann würde er sie eines bessern belehren. Rune scheute ,wie alle der Asen nicht den Tod, er hatte nichts zu verlieren. Hier in der irdischen Welt gab es nichts mehr das ihn band und starb er im Kampf wäre ihm ein Platz in Walhall sicher. Die blonde Frau jedoch hatte etwas zu verlieren,sie hing an ihrem Leben. Die Groa jedoch nicht, ihre Augen waren bereits Tod,sie würde wie er bis zum Tod kämpfen.
Er umschloss seine Bartaxt fester und ließ seinen Blick wieder zu ihr wandern. // Wenn sie mich angreift,werde ich meine Axt werfen und die Blonde töten und mit meinem Dolche gegen sie kämpfen//,dachte er bei sich. Sein Gesicht war weiter Ausdruckslos,nicht verriet was er plante,falls die Groa Angriff. Auch wenn sie unter ihm stand, hatte er Respekt vor ihr, sie war eine Groa und Schildmaid. Frauen wie sie hatten bei den Asen sehr hohes Ansehen und wurden auch von ihm nicht Unterschätzt.
Der Anblick der beiden hier in der Dunkelheit des Waldes war so vertraut,fast fühlte es sich so an,als stünde er vor zwei Frauen aus seinem alten Tribe. Deswegen wuchs seien Befürchtung , dass sie vertraut waren mit seinem namen und mit den Asen. Sie hatten mit so vielen Tribes gehandelt,um Waffen die er geschmiedet hatte und Sklaven,sowie Nahrungsmittel. Das Tierreich um sie herum beruhigte sich langsam wieder und nur noch das schnauben der Pferde war zu hören so wie das sanfte Rauschen des Waldes. Diese Situation konnte gut für sie alle ausgehen oder fatal. Wenn es zum Kampf kommen wurde würde es mindesten zwei Tote geben. Entweder beide Frauen oder eine der Frauen und er selbst. Es lag an ihnen wie sie ihm jetzt begegneten,dem Donar der Asen.
(*Groa = Seherin) |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Di 16 Jun - 19:00 | |
| Die Kriegerin geht anders an die Sache heran als ich. Sie legt ihren Kopf in den Nacken, als würde sie gen Himmel schauen wollen, ihre Augen sind hingegen geschlossen. Als würde sie eine kleine Meditation machen. Ich interessiere mich genauso wie für Sterne auch dafür, finde es toll, wenn Menschen sich gut mit so etwas auskennen. Spirituell bin ich selbst dagegen eher weniger. Ich kenne einige Mythologien aus meinem eigentlichen Heimatland, was für meine Eltern genauso wie die Sprachen und alles andere, das meine Brüder und ich erlernen mussten, zum guten Ton gehörte, aber mehr auch nicht. So leichtsinnig, dass ich glauben würde, alles zu können und über jeglichen Fähigkeiten anderer zu stehen bin ich keinesfalls. Und es macht Spaß, in stillen Stunden anderen zu lauschen, sich von ihnen überraschen zu lassen und neue Eindrücke der Welt zu gewinnen, die einem sonst verwehrt geblieben wären. Nach Sekunden öffnet Impala ihre Lider wieder, schaut in das Geäst, genau wie ich. Um zu antworten blickt sie dann flüchtig zu mir. Selbstverständlich nimmt sie das Dasein eines weiteren Gastes ebenso wahr. Womöglich sogar stärker als ich. Auf ihre Frage hin schüttele ich den Kopf. "Ich denke nicht. Sonst wäre sie nicht so zerbrechlich gewesen. Sie mag ein dummes Mädchen sein, doch mit jemandem im Rückhalt, an den man denken kann..legt man selbst als solche Person ein anderes Verhalten an den Tag. Solang noch ein restlicher Strohhalm da ist, an den sie sich klammern können, gibt keiner dieser Stromer einfach auf", murmele ich. In Extremsituationen wächst man generell über sich hinaus und was die Kleine uns hier geboten hat, war lediglich sehr respektlos, sowohl uns als auch sich selbst gegenüber. Dass wer auch immer dort lauert was mit ihr zu tun hat, schließe ich völlig aus. Nein, hier haben wir es mit einer anderen Art Mensch zu tun, auf den die Pferde so sehr reagieren, dass wir die oder den Fremden nicht falsch einordnen sollten. Um unser erstes Opfer erst mal abzusichern, wendet Impala sich vom Wald ab, um die Fluchtmöglichkeit der naiven Blondine durch ein sehr festes Seil, das sie um ihre Beine schlingt. Danach richtet sie sich wieder auf, geht mit vorsichtigen Schritten gen Wald, wie Tier, das jeden Moment auf sein Ziel losgehen wird. Den Einfall, dass es mehrere Beobachter sein könnten, habe ich verworfen, da es sich anders anfühlt. Anders als beim Spiel, wo du ununterbrochen umkreist bist, genau wie jeder andere auch. Bloß ohne sich dessen bewusst zu sein, wo genau. Um die Stimmung passend zu untermauern, faucht Impala plötzlich sogar, was selbst mir bis ins Mark geht. Frederik weiß genau, was er tut. Wieso er solche Menschen nicht als Feind hat, sondern sie zu seinen Gefährten macht. Wie es für einen König, der lange an der Macht bleiben möchte unabdingbar ist, hat er den Blick für das Wesentliche und kennt die Tücken des Volkes, ist sich über die Taktiken des Menschen bewusst. Er weiß, wie er einen Verräter erkennt oder Potential für jemanden, der in allen Lagen treu an seiner Seite stehen wird. Ein König führt ein schweres Leben, genau wie ich das ebenfalls tue. Man kann nie sicher sein, ob man sein Vertrauen nicht auch verschwendet, so viel dringt dann doch oft nicht nach außen. Kein Status der Welt erlaubt es einem, in die Köpfe und ins Herz eines Menschen schauen zu können und was dort vor sich geht und liegt restlos zu erfassen. dazu sind wir alle zu komplex. Impalas Hengs wiehert abermals. Sie zieht ihr Schwert und auch meine Hände ruhen auf dem Griff meiner eigenen Waffe. Quinn lässt weiterhin den Baum in ruhe und starrt in den Wald. Die Atmosphäre ist geladen wie bei einem Gewitter. Eine raue Stimme dringt aus dem Wald, ähnlich heiser wie jene von Impala. Diese stammt allerdings eindeutig von einem Kerl. Er hatte uns beobachtet, stellt klar, nichts mit unserem Opfer zu tun zu haben. Und nennt Impala Groa. Es ist ewig her, dass ich diese Bezeichung das letzte Mal in einem Buch über germanische Mythologie gelesen hatte, als ein Privatlehrer uns Geschichte lehrte. Erin liebte das. Er konnte sich stundenlang in historischen Büchern vergraben, auf den Pfaden der Menschen von früher wandeln, wenn auch nur in Gedanken. Wäre die alte Weltordnung bestehen geblieben, hätte er mit Sicherheit einen Beruf in dieser Richtung eingeschlagen, wie er sich vorgenommen hatte, noch mehr Orte der Welt besucht, an denen Gebäude oder Dörfer von früher existierten, um den Zeitgeist auf sich wirken zu lassen. Durch unsere vielen Reisen hatte er einiges erfoschen können, natürlich reichte es ihm aber nicht. Er strebte wie wir alle nach Höherem. Ein weiterer Grund dafür, weshalb wir zu den Black Lawliet gegangen sind. Der Virus hatte Erins Traum erst mal zerstört, nur wenige Wochen nachdem er einen sehnsüchtig erwünschten Praktikumsplatz an einer historischen Akademie bekommen hatte, an die man eigentlich nur kam, wenn man bereits einen Schulabschluss hatte und älter war. Mit dreizehn wäre Erin eindeutig der Jüngste aller Zeiten dort gewesen. Doch unsere Eltern hatten ihre Beziehungen spielen lassen und mein Bruder hatte die Fähigkeiten, die benötigt wurden. Ich hätte meinen kleinen Bruder sehr vermisst, obgleich durch ihn auf mir ein immenser Druck lastete, was meine eigene Zukunft betraf. Meine Eltern wollten mich in irgendetwas reinzwängen, hatten mich sogar indirekt an einen Kerl versprochen, um die Tradition zu wahren, sodass ich heiraten sollte, sobald ich volljährig wäre und dann einen Balanceakt zwischen Ehefrau und Karriere hätte hinlegen sollen, wobei ich bei Letzterem bitte schön auch sehr erfolgreich hätte sein sollen, um mich nicht abhängig zu machen. Ihre Ansichten waren teilweise sehr widersprüchlich... Ich schiebe den Gedanken an Erin in mein Unterbewusstsein, immerhin sind Emotionen der Erinnerung nun nicht angebracht. So gerne ich in ihnen schwelge, wenn ich alleine bin. Nun bietet die Nacht mir dagegen etwas anderes. Der Fremde denkt also, ich würde nicht meinen, was ich sage?! Zu gern kann ich ihm verdeutlichen, wie sehr ich das verfolge was ich ausspreche. Mit gerunzelter Stirn blicke ich in Richtung der Stimme, meine Augen sind kalt. Genauso wie die Worte, die ich zuvor ins Geäst gerufen habe. Die Betitelung, die er mir zuspricht, lässt ein Grinsen um meine Mundwinkel zucken. Friggs Tochter? Wie ehrebringend. Gnade werde ich trotzdem nicht walten lassen. "Seid beruhigt, großer Unbekannter. Ich halte jedes Versprechen", meine ich selbstsicher. In unseren Schlachten habe ich gegen alle möglichen Leute gekämpft. Und ich bin nicht unverletzbar, aber besiegen lasse ich mich sicher nicht. Dafür arbeite ich hart, sowohl an meinem Körper als auch an meinen Reflexen. Dann tritt unser Gast aus dem Dunkel des Waldes. Sein Auftreten erstaunt mich, was ich jedoch nicht zeige. Es spielt sich bloß innerlich ab. Er sieht aus wie dei Vorfahren meines Landes, die Wikinger. Als wäre er einem Buch entspruchen, einer Fotographie aus alten Zeiten. Das Mondlicht lässt ihn düster wirken, dazu seine Kleidung. Unter einer Fellweste, die ihm auf den Schultern liegt, erkenne ich ein Kettenhemd. Auch der Rest sieht exakt wie das aus, was ich in den Büchern zu sehen bekommen habe. Oder im Museum. Als Figur hätte der Fremde da perfekt hingepasst, genau wie Impala und ich womöglich auch, wenn auch in einer anderen Ecke. Das Gesicht des Fremden ist erst ganz zu sehen, als er die Kapuze seines Mantels vom Kopf zieht. Seine Haare sind an beiden Seiten entfernt, dafür ist der Rest davon umso voller. Der Bart des Kerls sieht ungepflegt aus, aber er scheint auch nicht unbedingt der Typ zu sein, der sich darum kümmert, passt es doch ziemlich gut zum Image, das er verbreitet. Andere würden Angst bekommen, ich sehe eine Herausforderung. Die sich vorstellt, mit einer Axt in der Hand. Und dabei Impala ansieht. Vielleicht sieht sie gefährlicher aus als ich, wilder, mehr wie er, doch das gibt im noch lange nicht das Recht, mich zu behandeln, als könnte man nur durch mein Medium zu mir sprechen. Noch mehr reizt mich, dass er die Lage wohl so interpretiert, dass die Kriegerin mein Wachhund ist, der mich beschützen muss. Dabei mag sie zur Garde des König gehören und mir unterliegen, mir auch verplfichtet sein, aber das heißt nicht, dass ich andere meine Drecksarbeit machen lasse. Das wäre viel zu langweilig und unter meiner Würde. "Wie Ihr gemerkt habt, kann ich selbst sprechen, Jarl. Ihr müsst meine Begleiterin nicht zurückpfeifen wie ein Wachhund, der sie nicht ist, um mit mir zu reden." Sein Status, der selbstgegeben sein muss, da es seit Jahrhunderten keine Jarle mehr gibt. Vom Titel selbst her würde er falls doch in der Aristokratie über mir aber unter Frederik stehen. Doch das ist mir herzlich egal. Meinem König bin ich ergeben - mehr oder weniger - bei Fremden interessiert mich nicht, wer vor mir steht, es sei denn, ich sehe es im Kampf als Ansporn. Und eine Auseinandersetzung wird es geben, denn so sehr Rune beteuert, bloß ein Wanderer zu sein, sich nicht für uns zu interessieren, sowie ebenso wenig für die Stadt, so sehr wird er einsehen müssen, dass wissende Menschen niemals erwünscht sind, egal was ihre ursprünglichen Absichten sein mögen. Man weiß schließlich nie, wann sich Informationen für gewisse Leute mal als Vorteil erweisen können und nichts wird bei unserem Plan dazwischenkommen. Das ist es nie und so wird es auch bleiben. Man darf sich nicht erlauben, Schwachstellen zuzulassen, die sich mit der Zeit häufen und einem eines Tages das Genick brechen werden. Ich unterlasse es, mich vorzustellen, denn anders als unser Gegenüber bin ich nicht in der Position, um etwas entschärfen zu müssen. Seine Axt ist ein riskanter Gegner, mit ihr kann man einiges anrichten, erst recht, wenn man damit umzugehen weiß. Ich hoffe allerdings sehr, dass er nicht so feige ist und mein Pferd angreifen wird. Quinn würde ihn niedertrampeln, wenn es sein müsste, nun, wo er sich nicht mehr nur auf Impalas Hengst fixieren muss. Und genau darum ist er angebunden. Sollte es dazu kommen, würde ich jedoch nicht davor zurückscheuen, das Tau mit meinem Schwert zu durchtrennen und ihn selbst entscheiden zu lassen, was seine natürlichen Instinkte ihm eingeben. "Und du denkst, wir würden das so einfach glauben?" Meine Stimme ist von einem ähnlichen Akzent geprägt als Runes. Aber seiner ist eindeutig nicht schwedisch. Er betont die Worte anders. "Würdet Ihr Euch für nichts anderes interessieren, hättet ihr weiter Eures Weges gehen müssen. So wie Ihr Auftretet, Jarl, ist es eher schwer zu glauben, dass Ihr unabsichtlich in unsere Nähe gestolpert seid. Vor allem, weil es in der Nähe nicht unbedingt viele befestigte Pfade gibt, die man beim Wandern doch eher vorziehen würde." Um zu der Lichtung zu kommen, habe ich mich selbst immerhin auch durch die Bäume geschlagen, statt einen bereits betretenen Weg zu nutzen. "Also sprecht. Was hat Euch davon abgehalten, weiterzugehen? Wisst Ihr denn nicht, wie fatal es sein kann, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein?" Ich ziehe eine Augenbraue hoch. Bin gespannt, ob Rune weiterhin durch Impala mit mir reden wollen wird. Und zudem reizt mich ihre Reaktion umso mehr. Das wird eine definitiv unvergessliche Nacht werden.
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|  | | Impala* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Fr 19 Jun - 11:04 | |
| Prinzessin Briony glaubt nicht daran, dass das bewusstlose Mädchen einen Gefährten hatte. Mit einem anderen Menschen als Rückhalt hätte sie gewiss anders gehandelt? Ich schaue die Prinzessin ernst an, nicke dann nur knapp auf ihre Worte hin. Vermutlich hat sie Recht und wir haben es nur mit einem weiteren armseligen Streuner zu tun. Nach meinem bedrohlichen Wispern, ertönt eine raue Stimme, welche einem Donnergrollen gleich, den Wald einnimmt. Sie stammt eindeutig von einem starken männlichen Wesen. Mein Körper spannt sich unwillkürlich an und ich umfasse den Griff meines Schwertes fester. Ich bin bereit, den Fremden in Stücke zu reißen, sollte er auch nur eine falsche Bewegung machen! Seine Stimme klingt hart und kompromisslos. Er ist scheinbar ein völlig anderes Kaliber als das Mädchen, aber das soll mir nur recht sein! Der Fremde, der sich noch immer im Schatten verborgen hält, erklärt nun, dass er nichts mit der Blondine zu tun hat. Und er betitelt mich mich mit einem Wort, welches ich noch nie zuvor vernommen habe.
Groa...? Meine Herrin nennt er 'Friggs Tochter' und tadelt sie, dass sie keine Drohungen aussprechen soll, die sie nicht halten kann. Auf diese Worte hin, lache ich nur bösartig und kalt auf. Hält er uns tatsächlich für so schwach? Armseliger Bastard! Ich kenne die Bedeutung seiner Worte nicht. Er spricht eine seltsame Sprache. Die Zweige rascheln, als der Fremde schließlich mit festen Schritten aus dem Unterholz hervortritt. Er streicht die Kapuze zurück und starrt mich aus kalten, vernichtenden Augen an. Er ist ein Hüne und in der Hand hält er eine mörderische Axt. Ich erwidere seinen angriffslustigen Blick, recke mein Kinn stolz in die Höhe und bin noch immer bereit mich auf ihn zu stürzen. In meinen Augen blitzt für den Bruchteil einer Sekunde jedoch so etwas wie Schmerz auf. Er ist ein wahrhafter Krieger! Wut und unbändige Trauer kochen in mir hoch, als ich durch ihn an meinen toten Ehemann erinnert werde. Die Wut überkommt mich mit solch einer Lawine, dass mein Verstand sich beinahe komplett verabschiedet, gänzlich umnebelt wird. Am liebsten würde ich ihn sofort aufschlitzen und vernichten, als Strafe, dass er derartige Erinnerungen in mir hervorruft! Ich möchte den Schmerz herausschreien, doch ich bleibe stumm...tot.
Vor meinem inneren Auge erscheint mir Tyee. Ein furchtloser Krieger, stark und mächtig, liegend auf einer weißen, sterilen Bare. Leblos. Nackt. Schwach. Niedergestreckt von den seelenlosen Maschinen der Technos. Sie haben seinen schlaffen Körper fortgebracht, als wäre er nichts weiter als ein nutzloses Tier. Dabei war er für mich der mächtigste Krieger, den die Welt je gesehen hat. Diese Verletzung seiner Ehre wird den Technos größte Qualen und größtes Unheil bringen! Ich umschließe den Griff meines Schwertes nun so fest, dass meine Fingerknöchel weiß hervortreten und atme schneller. Die Anwesenheit des Fremden bereitet mir die höchste Qual! Er nennt seinen Namen: Jarl Rune. Falls ersteres ein Titel ist, so kenne ich diese Bezeichnung nicht. Erneut nennt er mich Groa woraufhin ich ihn wütend anfauche. „Deine Arroganz wird dein Tod sein!“, zische ich heiser mit meinem starken Akzent. „Beschmutze uns nicht mit fremden Namen!“ In meinen dunklen Augen lodert eine Flamme aus Hass auf, die kurz davor steht, alles niederzubrennen.
Glaubt er wirklich überlegen zu sein?! Wie mein Name lautet? Ich starre Jarl Rune nur herausfordernd und stolz an. Es ist Antwort genug, dass ich ihn nicht als würdig erachte, meinen Namen zu erfahren. Die Prinzessin begrüßt ihn schließlich und versichert ihm, dass sie ihre Versprechen hält. Bei diesen Worten lächle ich boshaft. Er hat kein Interesse daran, Briony etwas anzutun und wir sollen ihn ziehen lassen? Meine Herrin erhebt nun erneut ihre Stimme und sagt selbstbewusst, dass sie für sich selbst sprechen kann. Ich kann ihren Zorn beinahe spüren. Es passt ihr gar nicht, dass der Hüne nicht direkt zu ihr gesprochen hat. Sie glaubt ihm kein Wort und merkt an, dass es auffällig ist, dass er gerade hier auftaucht. Ich bemerke, dass der Akzent der Prinzessin, dem des Fremden beinahe gleicht. Vielleicht versteht sie seine Worte besser als ich?
Sie fragt ihn, was ihn davon abhielt einfach weiterzuziehen. Ich füge dem nichts mehr hinzu, setze mich aber langsam in Bewegung um den 'Jarl', wie die Prinzessin ihn nennt wie ein lauerndes Raubtier zu umkreisen. Ich mustere ihn genau. Seine Kleidung. Seine Rüstung. Seine Waffen. Ja selbst seine Haltung, die er nun eingenommen hat. Versuche dadurch ein Indiz dafür zu erlangen, ob er einem Tribe angehört. Dem Feind. Auch ich schenke seinen Worten keinen Glauben. Die Sonne geht langsam auf und taucht den Wald in ein mystisches Zwielicht. "Du hast es gewagt...", raune ich finster. "Dich uns zu nähern...uns zu beobachten. Das...war ein Fehler." Wenn er weiterziehen will, muss er erst an uns vorbei. - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Rune* Tribe Member

Anzahl der Beiträge: 128 Anmeldedatum: 06.06.15 Alter: 26
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt:
 | Thema: Re: Dichter Wald So 21 Jun - 13:50 | |
| Für Schwach hielt er keine der Frauen, sie waren Schildmaiden und er wusste nur zu gut wie Stark und flink Frauen im Kampf sein konnten. Beide Frauen,sowohl die Edle so wie die Groa sahen absolut nicht wehrlos aus. Sollte es zu einem Kampf kommen, dann würde es Verluste geben,so viel stand fest, die frage war nur wie diese aussahen. Für Rune kam es nicht in Frage sich gefangen nehmen zu lassen,er würde kämpfen bis zum Tod,alles andere wäre ehrlos. Seine eisblauen Augen fixierten die Groa die ihn immer noch belauerte wie ein wildes Tier. Sie erinnerte ihn so sehr an die Groa aus seinem Dorf. Sie war auch ein Tier gewesen,weise und gefährlich. Die Götter hatten sie reich gesengten und nutzen sie als Medium. Wie sie war die Frau die jetzt vor ihn stand verbunden mit der irdischen Welt und der Götterwelt. Er hatte Respekt vor ihr,was jedoch nicht bedeute ,dass er sie nicht bekämpfen würde. Sein Gesicht war schmutzig ,so wie seien Kleidung, die an viel Stellen zerrissen war. Rune war seid Monaten auf der Flucht,hatte nie ein feste Zuhause gehabt,sonder immer nur in der Wildnis gelebt. Unter normalen Umständen wäre er deutlich gepflegter, vor allem sein Bart,das war immer hin ein Statussymbol. Doch in den letzen Monaten hatte alles an Bedeutung verloren. Er lebte, irgendwie und wanderte ohne Ziel durch die Welt. Die blonde frau versicherte ihm ,dass sie ihr Versprechen halten würde,sollte sie es versuchten. Runes Miene bleib weiter hin unbewegt,sein blick wanderter zwischen den beiden Frauen hin und her. Die Edle von beiden Frauen hatte eien ähnlichen Aktzent wie er ihn hatte,sie schein auch aus dem Nordischen Länder zusammen. Einen kurzen Momnet fühlt er verbundenheit,denn auch wenn er zu den Asen gehört hatte, die nicht höher heilten als den galuben und die Tradition von früher,so waren sei doch nie echte Nordmenschen gewesen. Sie schon,ihr blondes Haar, ihr Gesicht und ihre Stimme so wie ihr Stolz sprachen dafür. "verzeiht wenn es den Eindruck erweckt hat ich würde über Sie mit euch reden..gebietet es aber die Höflichkeit eine Frau von Stand nicht einfach direkt an zu sprechen..",entgegnete Rune immer noch ruhig und ein kleines humorloses lächeln schlich sich auf seien Züge als er die Groa hörte. Er und sie beschimpfen? Sie schein nicht zumerken,auch nicht an der Art und weise wie er das Wort benutze,dass es sich alles andere als um eine Beleidigung handelte. Er sah ihr in die Augen, die wie schwarze Tunnel schienen. Die Wut,der Hass und die Trauer die sie ausstrahlte waren wie ein Abbild seines Innern. Er empfand dies alles auch,nicht ihr gegenüber, aber gegen die Welt und vor allem Lif gegenüber. " keine Beschmutzung..oder seid ihr das nicht,eine Seherin? Eine gesegnete Frau?", erwiderte Rune leise,seine tiefen, heiser Stimme wirkte wie das grollen eines Wolfes. Die Luft um sie herum wurde kühler und feuchter,langsam kündigte sich der Morgen an. Er spürte förmlich wie die kühle feuchte sich auf seien haut legte. Sie hielt ihn also für arrogant? Arroganz war etwas für unreife und dumme Menschen,sie deute Tod. Sie wechselte seinen Stolz und sein Selbstbewusstsein mit Arroganz. Rune erwiderte drauf nichts,sollte sie es glauben. Ihre unbändige Wut,schein sie für so einiges bild werden zu lassen. Sein Blick flog wieder in die Höhe als die Blonde Frau ihn ansprach und ihn kund tat seien Worten keinen Glauben zu schenken. Beobachten sie so schlecht? Rune schmunzelte aber Mals humorlos,es ließ ihn noch kälter wirken. " Es scheint keine Relevanz für euch zu haben,ob ihr mir glaubt oder nicht..Ihr habt eh längst den Entschluss gefasst mich an zu greifen..",entgegnet Rune und ließ sich nicht davon einschüchtern das die Groa ihn um kreise. Überraschen würde sie ihn eh nicht,es war zu offensichtlich dass sie nichts lieber wollte als sich auf ihn zu stürzten. "Mein Kleidung ist abgetragen und schmutzig,ich rieche nach der Wildnis,ich bin schmutzig..glaubt ihr, dass jemand wie ich freiwillig so umher läuft? ",entgegnete Rune schließlich. Besonders die Groa müsste es riechen,dass an ihm nur der Geruch von Wildnis an ihn klebte. Den einzigen Menschen den er seid Wochen getroffen hatte war der schwache junge Mann. "Ich habe drauf gewartet, dass ihr weiter zieht.. oder hätte ihr an meiner Stelle noch mehr kracht verursacht? Das wäre äußerst unklug gewesen..ich wollte in ruhe jagen.." Zudem wäre er schon ein schlechter Spion gewesen, wenn er sich einfach zu erkennen gab. Wenn sie ihn tatsächlich so einschätzen, hatten sie wahrlich keine gute Menschenkenntnis. Er trat eine Schritt zurück um beide Frauen wieder vor sich zu haben und sah wieder zu der Groa. "Es war ein Fehler nicht einfach weiter zu zeihen..eure Pläne eure Jagd interessiert mich nicht..genauso wenig wie diese Stadt und all die Menschen die ihr leben!",knurrte Rune ihr entgegen. er ließ sich von niemanden bedrohen und sich von niemanden zum gejagten machen und das würde er den Frauen zeigen,auch wenn das sein Tod sein würde. Ein ehrenvoller Kampf,zwischen ihnen würde das ganze klären. Ihn Interessenten weder die Pferde noch sonst irgendetwas was die Frauen bei sich trugen. Ein Pferd nutz einem sehr wenig im Dichten Wald, deswegen hatte er sein Pferd schon vor Wochen zurück gelassen. Seine Hand schloss sich fester um seien Axt und seine Augen brannten. Jetzt war er wieder Donar und nicht Rune der Wanderer. Diese beiden Frauen weckten etwas in ihm auf was Langezeit geschlafen hatte. Die Freude am kämpfen, die Freude am töten. George hatte ihn verändert,aber er war nicht da,er konnte ihn nicht aufhalten. Seine Axt dürste nach Blut,seine Ohren nach schmerzerfüllten schreien. Er spiegelte die Groa,sein Körper war angespannt wie der Körper eine Raubtieres und sein Augen lechzten nach Terror. Die ersten Sonnenstrahlen brachten durch das dichte Blätter dach und die kalte Luft sammelte sich am Waldboden. // Hail Odin, Hail Try, Hail Thor, mögen mein Axt eure Werkzeug sein und das Blut das den Boden benetzt euch zu ehren sein.// Alles in ihm war bereit, er hatte beide im Blick. Und würde der Tod kommen für ihn dann würde er sie mit sich reißen.
tbc: FSK 18: DICHTER WALD
Zuletzt von Rune* am Mi 24 Jun - 12:28 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Briony* Black Lawliets

Anzahl der Beiträge: 97 Anmeldedatum: 16.01.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Dichter Wald Mo 22 Jun - 23:08 | |
| Genau beoachte ich alles, was um mich herum geschieht. Auch Impalas weitere Wut, die durch die Namen, die Rune uns gibt, geschürt wird. Ihre Kultur ist eben eine völlig andere und nicht einmal jeder in den Ländern, aus denen er und ich offensichtlich stammen, ist mit den Göttern und anderen Bezeichnungen vertraut. So wie er sich gibt, wird er das wissen und hat sich dennoch getraut, es auszusprechen. Dann kommt ein Moment, in dem Impala..sekundenlang abwesend wirkt. Was ganz und gar nicht zu dem passen will, das ich bisher von ihr kennen gelernt habe. So etwas heißt unachtsam zu werden, aber ehe ich weiter darüber nachdenken kann, ist sie schon zurück, wieder genauso wie zuvor. Wirft Rune entgegen, was sie davon hält, dass er so frei ist, uns zu nennen wie er möchte, obgleich er keinen Schimmer davon hat, wer ihm eigentlich gegenübersteht. Wie gewöhnliche Leute sehen wir gewiss nicht aus! Da er es ihm nach seinem Verhalten nicht anders zusteht, ignoriert Impala die Nachfrage nach ihrem Namen. Als Rune wieder das Wort an sich nimmt, nachdem er mich erneut betrachtet hat, entschuldigt er sich dafür, mich umgangen zu haben, rechtfertigt es damit, dass es nicht rechtens sei, ohne das Wort erteilt zu bekommen, mit einer hochrangigen Dame zu sprechen. Dazu lächelt er emotionslos, mir entlockt er ein Augenverdrehen. "Ich habe euch aufgefordert, Euch zu zeigen. Da liegt es nicht entfernt, auch mit mir reden zu dürfen, da es bloß eine logische Konsequenz dessen gewesen ist. Zudem, sich mit mir direkt zu unterhalten untersagt ihr, aber Belauschen geht in Ordnung?", gebe ich zurück. Er kann sagen, was er möchte, es wäre zu umgehen gewesen. Impalas Auffassung, dass die Titel Groa und Frigg's Tochter Beschmutzungen seien, da es sich eben nicht um unsere richtigen Namen handelt, dreht Rune so um, dass er ihr erklärt, was hinter Groa steckt. Es klingt genauso ehrvoll wie dass er mich die Tochter einer Göttin genannt hat. Mich davon einlullen zu lassen, einen hübschen Knicks zu machen und mich daran zu erfreuen, sehe ich hingegen keinesfalls ein. Impala setzt sich in Bewegung, zu sehr sieht man ihr den Groll an, der in ihr lodert, als dass sie ruhig stehen bleiben könnte. Sie schaut den Krieger an, als würde sie ihn jeden Augenblick in Fetzen reißen. Unterstützt meine Worte, dass er es bereuen wird, hier an diesem Ort zur falschen Zeit gewesen zu sein. Irgendetwas dabei brachte den Hünen zum Schmunzeln. Soviel zu respektvollem Benehmen. Dazu zählt nicht wirklich, sich über wen lustig zu machen. Seine Überlegenheit demonstriert er weiter, indem er meint, uns einen Schritt voraus zu sein, zu wissen, was unsere Absichten sind. "Soso, glaubt Ihr das, Jarl. Zählt Ihr Euch etwa ebenfalls zu den Gesegneten und habt eine Vision erhalten, der Ihr folgen musstet? Ist das die Erklärung dafür, dass Ihr uns dort im Waldstück dabei zugesehen habt, wie wir die Kleine hier behandeln, weil Ihr Euch von den Göttern dazu ausgesandt und berufen fühlt? Und hat diese Eingebung Euch dazu verraten, wie es in uns aussieht, was wir tun werden? Sollte Krieg wirklich unser einziger Wille sein, wäre er längst eröffnet worden. Fürchtet Ihr Euch etwa? Oder sagt ihr das aus reiner Vorsorge, damit Ihr uns nicht wehtun müsst? Seid beruhigt, wir wissen, was wir tun. Und kopflos mit der Waffe auf jemanden loszugehen, ist dann eher der Stil eines Narren", bemerke ich, lasse Rune keine Sekunde aus den Augen. Ich blicke nicht auf ihn herab, keine Arroganz ziert mein Gesagtes. Nur Fragwürdigkeit, Zweifelhaftigkeit, leichte Ironie. Dann spricht er sein Aussehen an. Bringt mich damit fast zum Lachen. Passt es doch perfekt zu seinem wilden Auftreten, vereint mit der Natur zu sein und wie ein Mann auszusehen, ein ganzer Kerl. Eitel vor einem Spiegel, so wie Christian oft Stunden verbringt und sich zurechtmachen lässt, würde Rune sich lediglich gut in einer Komedieshow machen. Ich verstehe seinen Standpunkt nicht. Nach dem Virus und ohne ständig verfügbares Wasser, mit dem man sich reinigen kann, sehen die meisten Leute nicht aus, als kämen sie von einer Modenschau. Nur wer in Tribes wie wir das Glück hat, sich doch einen etwas besseren Lebensstil leisten zu können. Was mit viel Arbeit verbunden ist. Für alle mag es wie bloßes Genießen aussehen, doch kaum einer hat von Beginn an in Frederiks oder Charmaines Gunst gestanden, so sehr es auch jeder behauptet. Niemand spricht jemals offen über das, was er bei den Spielen erlebt hat, außer mit dem Königspaar persönlich in einer Art Vorstellungsgespräch, indem man ihn überzeugen kann. Meine Brüder und ich haben nach dem Virus wie alle auf der Straße gesessen, um Essen und das Überleben gekämpft. Meine Augen, die ich weiter geöffnet hatte, verengen sich wieder zu Schlitzen. "Ihr seht nicht freiwillig so aus? Wer zwingt es Euch denn auf, wo ist Euer Gefolge, habt Ihr doch eine solche Position inne?" Er ist ein Gefallener. Oder geflohen, weil ihn sonst der Tod ereilt hätte. Auf alle Fälle gibt er sich stärker als er noch ist. Sein Körper mag kräftig sein, seine Waffen mörderisch. Doch wie sieht es innerlich aus?, geht es mir durch den Kopf. Auf dem Silbertablett wird es uns Rune sicherlich nicht servieren, nicht mal, wenn wir lieb und mädchenhaft darum bitten. Seine...ja fast schon Wehmut über seinen Zustand versucht er mit weiteren Verteidigungen zu übertünchen. Er wollte also jagen. Was denkt er, wozu wir hier sind? Für ein Kaffekränzchen? Oder lediglich, um schwache Leute zu erlegen? "Dann habt Ihr das verkehrte Jagdgebiet betreten, Krieger. Hier ist unseres und Ihr seid offensichtlich nicht besonders aufmerksam bei Eurer Wahl des passenden Territoriums gewesen. Aber gut. Da Ihr einen Titel habt und diesen nicht umsonst umhertragt, eröffnet mir, was unter Eurer Herrschaft mit Personen geschehen ist, die zu Ohren bekommen haben, was sie nicht sollten?" Jemanden mit den eigenen Waffen zu schlagen, ist immer noch eine der besten Strategien. Als der Morgen hervorkommt, ändert sich etwas in Runes Augen. Ich sehe sie funkeln. Wer ist hier nun angriffslustig? Habe ich allerdings mit Worten gehandelt, werde ich die Ehre, den ersten Schritt zu tun, Impala überlassen. Sie ist eindeutig geladener als ich. - Signa made by Ivayne - please don't copy
Zuletzt von Briony* am Mo 6 Jul - 16:32 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Impala* Black Lawliets

Anzahl der Beiträge: 25 Anmeldedatum: 05.05.15
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Lisa
 | Thema: Re: Dichter Wald Di 23 Jun - 21:40 | |
| Mir entgeht der eiskalte Blick nicht, den der Fremde mir zuwirft, als ich ihn lauernd, beinahe gierig umkreise. Ich will Blut! Schmerz! Vernichtung! Meine Augen weiten sich bei diesen Gedanken und ich starre ihn nahezu an. Ein Außenstehender hätte mich vermutlich für eine völlig geisteskranke Wilde gehalten. Und läge damit richtig! Die Eiseskälte, die von ihm ausgeht lässt mich erahnen, dass er ein skrupelloser Kämpfer ist, der allein den Tod über das Ende einer Schlacht entscheiden lässt. Dieser Umstand stachelt meinen kampfbereiten Körper nur noch zusätzlich an. Der 'Jarl' erhebt schließlich seine grollende Stimme. Die Höflichkeit gebietet es, eine Frau von Stand nicht einfach direkt anzusprechen? Ich knurre leise. Versucht er sich gerade bei der Prinzessin anzubiedern? Bastard! Bei ihr pokert er eindeutig zu hoch. Sie wird sich von einem Streuner nicht um den Finger wickeln lassen, auch nicht wenn er sich einen Titel auferlegt hat. Denn er wird nichts anderes als ein Streuner sein.
Seine Kleidung ist zerschlissen, er ist beinahe durchtränkt von dem Geruch des Waldes und seine Haut ist bedeckt von einer Kruste aus Schmutz. Bei mir ist das normal. Ich BIN der Wald, ich BIN die Geister des Erdreiches, sie haben sich mit mir vereinigt. Doch seine eigene Arroganz...verbietet es ihm sicher, normalerweise derart herumzulaufen. Ob er ein Vertriebener ist? Auf der Flucht vor einer reißenden Meute? Der Gedanke gefällt mir. Die Prinzessin hält seine Worte tatsächlich für ziemlich abwegig. Beobachten kann er sie...aber anreden nicht?! Ich schenke dem Krieger ein bösartiges Lächeln. Auf meine zurechtweisenden Worte hin huscht ein kaltes Lächeln über seine Lippen, was mich nur noch mehr in Rage bringt. Wie kann er es wagen?! Jarl Rune sieht mir direkt in die Augen und ich erwidere diesen Blick. Mein Herz zieht sich krampfhaft zusammen, denn ich sehe nicht in seine, sondern in Tyees Augen. Ich schlucke und kämpfe gegen den Drang an, mir das Schwert in mein eigenes Herz zu rammen. Impala. Die Bäume sind sein Medium. Tyee ruft mich. Doch ich darf mich nicht ablenken lassen, ich darf ihm noch nicht in das Totenreich folgen. Ich habe eine Aufgabe und das weiß er! Er testet mich, quält mich. Darin war er schon immer verdammt gut.
Ich blinzele kurz, wie als wollte ich aus einem Tagtraum erwachen und schaue Rune dann wieder an. Ich bin eine Seherin? Eine gesegnete Frau? Die Stimme des Kriegers klingt leise und rau. Nach diesen Worten spucke ich abwertend auf den Waldboden zu seinen Füßen und sehe ihn dann nur zutiefst bösartig an. „Glaube niemals...zu wissen, wer vor dir steht. Du kannst nur irren...Jarl Rune.“, seinen Namen lasse ich heiser und dunkel auf meiner Zunge zergehen. „Und Irren bedeutet Tod und Verderben!“ Wieder spricht aus ihm die Arroganz. Wir haben schon längst beschlossen ihn anzugreifen? Ich überlasse der ehrwürdigen Prinzessin das Wort. Meine Augen wandern kurz zu ihr. Ihr langes blondes Haar umschmeichelt ihr schönes Gesicht, ihre Augen strahlen Entschlossenenheit und Stärke aus. Wenn ich die Nacht bin...so ist sie der Tag. Klar, hell, mächtig. Sie erklärt, dass wir den Krieg schon längst hätten eröffnen können, es jedoch nicht getan haben. Ob er sich fürchtet? Bei diesen Worten lache ich leise und bedrohlich auf. Der 'Jarl' erklärt, dass er gewiss nicht freiwillig so herumziehen würde. Die Prinzessin erkundigt sich nach seinem Gefolge.
Ich lege den Kopf leicht schief. Ein Krieger. Beschmutzt. Ohne Rast. „Er ist ein Getriebener....“, raune ich leise und lächle bösartig. „Du bist auf der Flucht...nicht wahr, Jarl? Sag...was hast du getan? Getötet?“, ich schließe bei diesen Worten den Kreis immer enger um ihn. „Gestohlen? Betrogen?“ Er erklärt nun noch, dass es ein Fehler von ihm war, nicht weitergezogen zu sein. Er wollte nur jagen. Die Menschen hier sind für ihn nicht von Interesse, ebenso wenig die Stadt oder unsere Machenschaften. Briony erklärt ihm kalt, dass er fremdes Territorium betreten hat. Was mit seinen Leuten geschah, wenn sie Dinge hörten, die sie nichts angingen? Ich erkenne, wie der Körper des Kriegers sich anspannt, er sich innerlich zum Kampf bereit macht. Er will genauso morden wie ich!
Die Sonnenstrahlen brechen durch das Blätterdach des Waldes und ich fauche auf. „Zeig mir was du kannst Jarl!“, seinen Titel spucke ich fast vor Abscheu aus. Meine Augen weiten sich und meinen Körper durchfährt ein Ruck, jeder einzelne Muskel spannt sich unwillkürlich an. Ich schwinge mein Schwert gekonnt und grazil, drehe mich damit einmal um mich selbst, nur um dann mit einem schrillen Kriegsschrei auf den Jarl zuzustürzen. Ich mache einen großen Satz, meine Füße heben sich vom Boden ab und ich ziehe die Knie an meinen Oberkörper, um ihm so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Gleichzeitig lasse ich die scharfe Klinge meines Schwertes auf seine Halsschlagader hinabsausen. Dies alles geschieht in einem Sekundenbruchteil. Entweder er pariert oder er ist tot und dann hätte er es nicht verdient sich einen Titel aufzuerlegen! Vor seiner Axt habe ich keine Angst. Der Tod ist mir Willkommen. Das macht mich viel unberechenbarer!
Ooc: Ü18? - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
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