
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Briony* Black Lawliets
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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Dichter Wald Sa 23 Mai - 0:42 | |
| cf: Waldweg
Langsam lasse ich Quinn vorangehen. Beobachte genau sein Ohrenspiel, denn durch seine Zeit als Wildpferd nach dem Virus ist er sehr empfindlich allem gegenüber geworden, das eine mögliche Gefahr darstellen könnte. Und seine Ohren, sein Gespür übertrifft dadurch sogar mein eigenes. Als Mensch verfüge ich nicht ansatzweise über den siebten Sinn, den Tiere haben, mit dem sie Erdbeben und andere Katastrophen lange spüren können, ehe wir es tun. So sehr ich auch meine Sinne durch regelmäßiges Training sowohl geistig als auch körperlich versuche fitzuhalten, etwas entgeht einem immer, von der Perfektion bin ich weit entfernt. Dafür kann ich mich auf mein Pferd verlassen. Seine Schritte werden von selbst zögerlicher, vorsichtiger, obwohl Quinn natürlich nicht verhindern kann, dass Zweige knacken und Laub raschelt. Er bleibt ruhig, seine Ohren legen sich dagegen stark an, was bedeutet, dass es gleich spannend wird. Womöglich ist schon ein wildes Tier in der Nähe, das unser erstes Opfer werden wird. Oder aber ein Mensch, der leichtsinnig genug ist, um sich allein zwischen dichten Bäumen herumzutreiben und der gegen uns keine Chance haben wird. Mein Schwert baumelt allzeit bereit in seinem Holster um beine Hüfte. Es stört mich nicht beim Reiten, solang ich es gut genug verstaue und auf dem Rücken wäre ohnehin kein Platz, denn da lagern bereits meine anderen Schätze. Nette Pfeile mit Widerhaken, die ich mir selbst gemacht habe aus zurechtgeschnitzten Ästen, den Federn erlegter Vögel und ganz viel Geduld. Bisher haben sie mich nie enttäuscht. Andere jagen mit Gift, ich ziehe es dagegen vor, meine Nahrung nicht schädlicher zu machen, als sie eventuell sowieso bereits ist. Außerdem ist Gift nur etwas für Schwächlinge, feiges Gesindel, das sich anmaßt, einem Tier gegenüberzutreten und die Natur niederstrecken zu wollen, aber dann mit unfairen Regeln kämpft. Wenn man es nicht schafft, etwas mit seinen eigenen Kräften niederzustrecken oder zu schießen, ist man es nicht wert, Beute zu machen. Ein gut gesetzter Stoß mit dem Schwert oder ein richtig geschossener Pfeil kann einem Opfer zudem viel Leid ersparen, was das Gift nicht tut. Im Augenwinkel mache ich plötzlich eine Bewegung aus. Ich drehe abrupt den Kopf, früh genug, um einen jungen Hirschbock zu erblicken, der durch das Unterholz stolziert, wahrscheinlich auf dem Weg zu einer Wasserquelle, denn bei unserer Anreise zum Schloss sind auch einige im Wald gewesen, um Feuerholz sammeln zu gehen und haben dabei einen Fluss entdeckt. Wo genau dieser liegt, kann ich selbst aber nicht sagen. Ich lenke Quinn leicht in Richtung des potentiellen Beutetiers. Von hier aus zu schießen wäre zu riskant, denn die Distanz zwischen uns und dem Bock ist größer als sie aussieht, die vielen quergewachsenen Äste machen es da auch nicht leichter. Ich behalte jedoch im Hinterkopf, dass nicht nur wir die Fährte aufgenommen haben könnten. Mein Gefühl sagt mir, dass noch jemand hier ist und um wen auch immer es sich handelt, er muss sich warm anziehen. Umso näher wir dem Hirsch kommen, desto nervöser wird er. Er hat uns bemerkt und springt davon, ich lasse Quinn schneller werden, gebe mir Mühe damit, weiter kleine Äste aus dem Weg zu schlagen, denn blind möchte ich nicht wirklich heimkehren, noch mit verschandeltem Gesicht, mit Wunden von schmutzigen Bäumen, die sich entzünden könnten. Ich bin keinesfalls empfindlich, doch kein absoluter Anfänger und man muss sich mutwillig nichts zufügen, nur um sich was zu beweisen, für das man die Energie bei etwas anderem besser vewenden könnte. Als wir an den Rand einer Lichtung gelangen - sehr klein, mit hohem Gras - bleibt der Bock stehen und lauscht. Ich nutze die Gelegenheit, ziehe meinen Bogen und einen der Pfeile hervor und setze ihn an. |
|  | | Impala* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald So 24 Mai - 12:26 | |
| Mein Hengst bewegt sich langsam und geschickt durch das Unterholz. Wir pirschen uns an, halten aber immer mal wieder inne um wachsam in den Wald zu horchen. Dafür schließe ich die Augen und setze all meine Sinne und Fähigkeiten ein. Das Rascheln des Unterholzes wird lauter. Wer oder was es auch ist: Wir sind nahe dran. Ich verenge meine Augen zu Schlitzen und treibe das Pferd stärker an. Ich verspüre keine Angst, vielmehr ist es die Lust an der Jagd, die mich nun packt. Die meisten Menschen sind mir zuwider, dafür liebe ich es umso mehr die Angst in ihren Augen zu sehen. Die Panik. Irgendwann werden es die Augen der Technos sein, die mich derart anblicken. Dann, wenn ich mich für all das Geschehene rächen werde. Dann, wenn sie vor mir kriechen werden, wie räudige Hunde. Wieder fauche ich leise bei diesem Gedanken, konzentriere mich dann jedoch wieder auf meine Umgebung. Ich erreiche eine kleine Anhöhe, von der aus ich die Umgebung des Waldes gut überblicken kann. Ich erkenne eine kleine Lichtung und eine Bewegung lässt mich innehalten.
Ich blicke hinunter auf eine Gestalt hoch zu Ross, die noch etwas von mir entfernt, mit einem Bogen auf einen Hirschbock zielt. Dieser verharrt in der Mitte einer Lichtung. Ich kann die Gestalt nicht genau erkennen, doch die Art wie diese den Bogen hält, lässt auf einen gekonnten Umgang mit derartigen Jagdinstrumenten schließen. Ich lege meinen Kopf leicht schief, wie es auch neugierige Tiere tun, und begutachte die Gestalt. Noch bin ich zu weit entfernt um Details auszumachen. Ich hatte mit einem hilflosen Menschlein gerechnet, welches sich im Wald verirrt hat. Doch das hier könnte noch besser werden! Ich richte mich erhaben auf meinem Pferd auf und gebe einen schnalzenden Laut von mir. Langsam macht Akula sich auf den Weg die Anhöhe zu bezwingen. Bedacht setzt der Hengst einen Huf vor den anderen und wir bewegen uns den Hügel hinab. Währenddessen sind meine kalten Augen nur auf die Gestalt gerichtet. Schon bald wird sie auf mich aufmerksam werden. Doch genau das beabsichtige ich. Ich will die Konfrontation und ich muss wissen, um wen es sich handelt. Meine Hand fährt in eine Felltasche und ich ziehe eines meiner Wurfbeile heraus. Meine Hand umfasst den Griff so fest, dass die Fingerknöchel weiß hervortreten. Ich bin bereit diesen zu werfen, wenn es sein muss. Ich hebe das Wurfbeil langsam mit der Hand in die Höhe um dem vermeintlichen Gegner zu signalisieren, dass ich ebenfalls bewaffnet bin und jederzeit zuschlagen kann. - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald So 24 Mai - 14:58 | |
| Dieser Moment, ehe man den Pfeil durch die Luft surren lässt, bis er sich in seinem Ziel vergräbt, in den meisten Fällen dessen Leben sofort beendet, ist jedes Mal pures Adrenalin. Stärkeres als bei einer Achterbahnfahrt. Andere werden es nie verstehen können, dass das gerade so ist, weil man einem anderen Wesen das Licht auspustet, es sich so unterwirft und es in gewisser Weise auch zum Objekt macht. Es bedeutet nichts. Ich denke nicht darüber nach, ob das Tier erst wenige Wochen lang auf der Welt ist, ob es ein Reh ist, das irgendwo noch sein Junges liegen hat oder sonstiges. In diesem Zwischenaugenblick ist es bloß ein Tier. Es zu etwas anderem zu machen, würde in Gefühlsduseleien ausarten, würde einen schwach machen, weil man plötzlich alles genau auf die Goldwaage legen würde, ehe man handelt. Und dadurch wird man unvorsichtig, verpasst richtige Zeitpunkte für wichtige Entscheidungen und verringert seine Überlebenschancen. Womöglich mag es etwas komisch sein, dass ich mein Pferd anders sehe als diesen Hirsch. Ich habe eine persönliche Bindung zu Quinn, doch das ist nicht alles. Es hängt mit dem Bild zusammen, das man von Klein auf mitbekommt, das man für selbstverständlich nimmt und das auch nun nach dem Virus noch Geltung hat. Die Weltsicht, in der Tiere in verschiedene Klassen eingeteilt werden. In Nutzvieh, in Haustiere, in jene, die einem als Nahrung dienen. Dabei besitzen sie alle ein schlagendes Herz, durch die Adern eines jeden fließt rotes Blut und keins ist unsterblich. Die Werschätzung unterscheidet sich trotzdem. Ich habe vor langer Zeit aufgehört, Reue dabei zu empfinden, wenn ich in die Augen meiner Opfer blickte, die so angstvoll und unschuldig - aber leblos - dreinblickten. Anders als bei Menschen konnten mich die Augen von Tieren schwach machen. In ihnen lag kein Hinterhalt, sie kamen mir reiner vor als Augen von Kindern. Darum hatte ich mir angewöhnt, ehe ich mit dem Häuten und Zerlegen anfing, immer zuerst die Lider über die Augen zu klappen, damit ich das tote, matte Funkeln nicht mehr sehen musste. Ich spanne die Sehne noch etwas weiter an, als sich die Stellung von Quinns Ohren abermals verändert. Und auch ich nehme das Geräusch eines Ästeknackens wahr, das dem von meinem Pferd ziemlich ähnlich ist. Ein weiterer Reiter also? Ich lasse mit meinem Blick von dem Hirschbock ab - sein Los für heute ist dann wohl das Leben gewesen - und rucke mit dem Kopf herum. Den Bogen halte ich fortlaufend angespannt. Bei dem zweiten Reiter handelt es sich um eine Frau, ihr Tier ist stark und weiß, an ihrem Körper trägt sie Felle, so wie ich sie ebenfalls für den Winter in meinem Schrank habe. Ihr Gesicht zieren ein paar Bemalungen, die ich keinem Stamm zuordnen kann, der mir bisher begegnet ist. Und in ihrer Hand hält sie ebenfalls eine Waffe. Meine Augen verengen sich zu Schlitzen. Zu einem kleinen Spaß sage ich niemals nein, doch ein Gegner, der aus heiterem Himmel mit erhobener Waffe aus dem Wald stolziert kommt, ohne dass es einen Grund dafür gibt? Sowas ist mir im Leben auch noch nicht begegnet. Existiert in den Wäldern etwa ein Tribe, der sich einredet, ein bestimmtes Gebiet würde ihm gehören und alle, die einen Fuß darauf setzen, werden geschlagen und in eine Höhle geschleppt? Bestimmte Territorien gab es durchaus, doch wie sollte man das bitte mit einem Wald abklären, in dem nicht mal ein einziges Anzeichen dafür zu sehen gewesen ist, dass man auf besetzte Gefilde stößt? Auf alles gefasst richte ich den Bogen in Richtung der Person auf dem Schimmel, wenn sie meint, mich bedrohen zu müssen, obwohl ich sie nicht mal im Visier gehabt habe, sondern bloß jagen wollte, soll sie sehen, dass ich kein leichtes Opfer bin. Oder eher gesagt, gar keins. "Was willst du? Hast du etwa Angst, dass ich dir deine Beute wegschnappe?", rufe ich der Fremden selbstsicher zu. Ich war schon in schlimmeren Lagen, um in einer wie dieser Panik zu verspüren. Diese Emotion ist meistens sowieso ein Fremdwort. Ich bin nicht lebensmüde, aber garantiert auch keinesfalls jemand, der bei jeder Kleinigkeit wegläuft, um seine Haut zu retten. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Alison* Tribelos

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 | Thema: Re: Dichter Wald So 24 Mai - 17:14 | |
| cf: Waldweg
Immer tiefer dringe ich in den Wald hinein, und frage mich , was zum Teufel ich hier eigentlich mache. Natürlich weglaufen, wie immer! , tut mich eine innere Stimme aufziehen. Ich liebe Keoni, und er liebt mich . Wieso gehe ich dann nicht einfach zurück in die Stadt , suche ihn und sage ihm wie ich fühle ? Aber was ist, wenn er schon eine andere hat? Allein der Gedanke daran , lässt mich verrückt werden. Ruckartig bleibe ich stehen, und entscheide mich umzukehren, und setze mich langsam in Gang, als ich ganz in meiner Nähe Geräusche wahrnehme. Wenn ich mich nicht irre , höre ich Pferde traben. Reflexartig verstecke ich mich in einem dichten Gebüsch, und warte mit klopfendem Herzen darauf, dass sich die Geräusche wieder von mir entfernen. Doch sie kommen immer näher . Oh nein, was soll ich jetzt bloß tun? |
|  | | Impala* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Di 26 Mai - 21:14 | |
| Langsam, stetig macht sich Akula an den Abstieg. Ich vertraue auf mein Pferd, muss ihn nicht lenken und kann mich ganz auf die Gestalt bei der Lichtung konzentrieren. Um uns herum herrscht Stille. Selbst die Vögel ziehen es vor zu schweigen, wenn zwei Raubtiere aufeinander treffen. Meine dunklen Augen fixieren die Person, keine Regung zeigt sich auf meinem Gesicht. Ich wirke kalt, beinahe wie eine stolze Statue, ohne Emotionen, ohne Angst. Wir nähern uns der Gestalt und diese entpuppt sich nun als eine junge Frau mit sehr langen, blonden Haaren. Sie wirkt kräftig, entschlossen und kampferprobt. Sie ist keine normale Jugendliche aus der Stadt. Keines dieser Kinder, die sich in der Stadt von Müll ernähren und allzu leichte Opfer sind. Der Kopf der fremden ruckt in meine Richtung. Sie gibt ihr vorheriges Opfer auf und richtet den Pfeil nun bedrohlich auf mich. Ihre Miene zeigt Entschlossenheit, sie beherrscht das töten ebenso wie ich. Mein Gesichtsausdruck bleibt jedoch regungslos.
Akula hat die Anhöhe nun bezwungen und wir reiten in einem langsamen, bedächtigen Schritt auf die junge Frau zu. Ich halte das Wurfbeil weiterhin in die Höhe, fixiere mit meinen Augen den Pfeil. Vor meinem inneren Auge, sehe ich diesen auf mich zu rasen, meine Brust durchschlagen und das Herz in Stücke reißen. Es würde schnell gehen. Ein kurzer Schmerz und ich wäre bei den Geistern, die mich mittlerweile jede Nacht zu sich rufen. Sie flehen mich an, ihnen zu folgen. Und ja...ich will es, ich sehne mich nach dem letzten Schlag meines Herzens. Doch ich kann nicht. Noch nicht, erst muss ich meine Rachepläne an all den Schuldigen ausgeführt haben. Dann erst kann ich heimkehren. Heimkehren zu Tyee. Auch er ruft nach mir. Ich kann ihn hören. Immer. Er quält mich, das hat er zu Lebzeiten getan und nun tut er es aus dem Erdreich. Die Stimme der jungen Frau ertönt nun im Wald und reißt mich aus meinen Gedanken. Sie fragt angriffslustig was ich will und ob ich Angst habe, dass sie mir die Beute wegschnappen könnte. Eine Erinnerung durchzuckt mich und ich runzle leicht die Stirn, erwidere allerdings nichts, reite nur weiterhin langsam auf sie zu.
Ich kenne diese Stimme, ich kenne diese Frau. Es ist die Prinzessin. Doch hätte ich sie niemals in diesem Waldstück vermutet. Langsam lasse ich das Wurfbeil wieder in meine Felltasche gleiten und bringe mein Pferd zum Halten und verneige mich kurz. Dass sie immernoch ihren Pfeil auf mich gerichtet hat ist mir bewusst. „Prinzessin Briony“, raune ich mit meiner zutiefst heiseren Stimme, die durch all mein Wehklagen fast gänzlich ruiniert wurde. Bei meinen Worten schwingt immer ein starker Akzent mit, immerhin ist meine Muttersprache Maori. „Verzeiht mir, ich wusste nicht das Ihr es seid. Ihr seid auf der Jagd?“ Ich sehe sie dennoch stolz an. „Impala, der König schickt mich.“, stelle ich mich vor, falls sie sich nicht mehr an mich erinnern sollte. Wir wurden einander nur kurz vorgestellt. Dennoch weiß ich, dass Briony eine enge Vertraute des Königspaares ist. Ich bleibe mit Akula weiterhin stehen und sehe Briony wachsam an. Erinnert sie sich an die Schamanin und Kriegerin des Königs Frederic?
Ein weiteres Geräusch ganz in unserer Nähe lässt mich aufhorchen. Es sind schnelle...Schritte! Füße, die unbeholfen das Laub zertreten. Dann Stille. Ganz langsam lenke ich meinen Kopf nach rechts, taste mit meinen Augen den Waldboden ab und verharre dann bei einem Gebüsch. Ein Mensch, der glaubt, sich mit seiner Alltagskleidung in einem Wald tarnen zu können. Anfänger...und damit ein gefundenes Fressen. Doch noch werde ich ganz gewiss nicht offenbaren, dass ich diesen entdeckt habe. Ein bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen und ich blicke zu Briony. Hat die Prinzessin es auch bemerkt? - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald So 31 Mai - 0:10 | |
| Quinn legt die Ohren nun komplett an seinen Kopf, scharrt mit einem Vorderhuf wütend auf dem Waldboden herum. Da er kein Wallach ist, reagiert er auf männliche Artgenossen ziemlich feindselig. Bei Stuten wird er zum reinsten Charmeur, andersherum würde es, hätte ich ihn nicht unter Kontrolle, oft ziemlich kritisch werden. Er ist ein Sturkopf, der mir mit seinen Kräften weit überlegen ist, weshalb ich nie genau weiß, wie lang sein Respekt mir gegenüber groß genug ist, um die Triebe zu überbieten. Man kann Tiere zähmen, aber in ihrem Herzen bleibt stets ein Rest des wilden Wesens übrig, das sie eins innehatten. Um es völlig auszulöschen, einen Charakter komplett zu brechen, braucht es einiges. Ich kenne das von Menschen. Hätte ich nun eine Hand frei, würde ich reruhigend eine Hand auf den Schopfansatz der Mähne legen und anfangen, meine Finger in kreisenden Bewegungen über sein Fell fahren zu lassen. Das hilft meistens. Doch ich sehe noch nicht ein, den Bogen sinken zu lassen. Die junge Kriegerin - denn das ist sie für mich - ist nun nah genug, als dass ich den Ausdruck in ihren Augen erkennen kann, die auf jeden Fall keine Angst zeigen. Ihre Waffe bleibt ebenfalls an ihrem Platz. Stattdessen entdecke ich einen Funken...Sehnsucht. Wirklich? Würde sie es am Ende tatsächlich herbeiwünschen, diese Welt zu verlassen? Das verwirrt mich, denn außer dem flüchtigen Funken wirkt alles genau gegenteilig. Ein Kampf gegen die Unbekannte würde nicht einfach werden, sie könnte mich wohl sehr schwer verletzen, wenn sie wollte. Nicht unbedingt gewinnen, doch ich bin kein unsterblicher Übermensch. Plötzlich wechselt ihr Gesichtsausdruck dann jedoch. Von dem kühlen Pokerface in...Erkennen. Verwundert beobachte ich, wie mein Gegenüber das Beil in ihrer Hand wegsteckt, stehen bleibt und..sich verneigt. Ich bin diese Reaktion von den Leutem im Schloss gewohnt, doch hier draußen, wo mich keiner kennt? Immerhin trage ich keine Krone und nichts, was meinen Rang identifizieren könnte und vielen ist das zudem sowieso anfangs gleichgültig, weil jeder alles sein kann und man nicht sofort sieht, was hinter der Fassade steckt. Einige meinen, ich strahle so bereits eine kühle Autorität aus, gewagt, sich über mich lustig zu machen, den Macho heraushängen zu lassen und mir selbst diese abgedroschenen Sprüche von wegen ein Mädchen könnte keinen satten Kerl fertigmachen an den Kopf zu werfen, haben dennoch ein paar gewagt. Jeder von ihnen hat es bitter bereut, dafür habe ich eigenhändig ziemlich deutlich gesorgt. Man sollte so schon vorsichtig sein und den Mund zu voll zu nehmen, ohne auch auf anderer Ebene was bieten zu können, bringt keinem was. So überlebt man nicht. Zumindest nicht lange. Schließlich erklingt mein Name mit einer Stimme, die sich anhört, als hätte ihre Besitzerin auf einem Konzert die ganze Nacht durchgesungen. Oder geschrien. Sie klingt ausländisch, nach welcher Nationalität kann ich jedoch nicht ausmachen. Ich kenne viele Sprachen, eine mit solchen Akzent ist mir dagegen fremd. Sie nennt mir ihren Namen. Impala. Sehr außergewöhnlich. Und sie sagt, von Frederik geschickt worden zu sein. Heißt das, er ist in der Nähe und unsere Invasion kann bald beginnen? Bedeutet das, es geht ihm gut? Als würde sie mir eine Hiobsbotschaft überbringen wollen, sieht Impala zumindest nicht aus. Es ist für mich hingegen weiterhin kaum fassbar, einem Mitglied meinem Tribe hier im Wald auf der Jadg zu begegnen, doch dass es keine schwache Person ist, dass es jemand ist, der den Black Lawliet Ehre macht, erfreut mich. Impala bleibt allerdings weiter eine Fremde, ich kann sie nicht zuordnen, ihre Gesicht, ihre Stimme, sie ist nicht in meinem Gedächtnis gespeichert. Denn an sie hätte ich mich mit Sicherheit erinnert, oder? Bevor ich zum Antworten komme, ziehe rasche Schritte, die von Unvorsicht zeugen, aber eindeutig von keinem Tier stammen, meine Konzentration noch mal auf sich. Ob uns jemand beobachtet hat, der nun flieht? Weit wird er jedenfalls nicht kommen, egal wie viel Vorsprung er haben wird. Ich schaue in den Wald hinein und über die Lichtung, es ist aber nur das Gräusch zu hören, kein Körper dazu zu entdecken. Nur Quinns Ohrenstellung verrät zusätzlich zum raschelnden Laub, wo sich die dritte Person ungefähr befindet. "Nun, offensichtlich hast bist du nicht ganz allein gekommen, Impala. Doch es freut mich, dich kennen zu lernen", entgegne ich, deute mit dem Kopf ein Nicken an. "Es tut gut, etwas von Frederik zu hören. Begleitest du ihn schon lange?" Ich muss mehr über sie herausfinden, wenn meine Erinnerung mir nichts hergibt. Von Charmaines Plänen erzähle ich erst einmal nichts. "Wenn du möchtest, kannst du mir Gesellschaft bei der Jagd auf ein neues Reh leisten. Oder aber wir gehen der Geräuschquelle, unserem kleinen Gast nach. Hat dich jemand verfolgt?" - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Impala* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald So 31 Mai - 10:49 | |
| Ich spüre die Feindseligkeit des imposanten Pferdes mir gegenüber. Es scharrt mit den Hufen und wirkt angriffslustig. Auch Akula nimmt diese starken Schwingungen wahr und schnaubt, wirft seinen Kopf herausfordernd in die Höhe. Sie sind wie zwei unzähmbare Wildtiere, die sich gegenseitig in Stücke reißen würden, wenn wir sie denn ließen. Sie sind Rivalen. Feinde. Für diesen Moment. Meine kalten Augen lassen jedoch nicht von der Prinzessin ab, als ich mein Wurfbeil langsam zurück in der Felltasche verschwinden lasse. Das Verhalten meines Pferdes hat keinen Einfluss auf meine Emotionen. Ich befinde mich in meinem meditativen Zentrum. Ich verspüre keine Gefühle, ich bin nur da. Eine Zeugin der Umstände. Meine Finger umschließen ruhig die Zügel und ich halte den Schimmel zurück. „Schhh...“, zische ich leise und spüre, wie dieses Signal bei ihm ankommt. Seine starken Muskeln scheinen sich etwas zu entspannen, dennoch bleibt er wachsam. Akula vertraut mir, er weiß, dass ich ihn niemals ins Verderben stürzen würde. Er ist der einzige, der mir aus der Vergangenheit geblieben ist. Ich werde nicht zulassen, dass man ihn mir auch noch nimmt. Wir beschützen uns gegenseitig.
Als ich mich respektvoll vor der Prinzessin verneige, schaut sie mich verwundert an. Scheinbar hat sie keine Ahnung, wer ich bin. Es verwundert mich nicht, ich wurde ihr als eine von vielen vom König vorgestellt. Ich gehörte zu seiner Leibgarde. Seiner Kampftruppe. Prinzessin Briony und ich hatten keinen direkten Kontakt, sie hat nur kurz erhaben ihren Blick über uns schweifen lassen. Die junge Frau mit den langen, blonden Haaren begutachtet mich wachsam, als ich meine Stimme schließlich erhebe und mich ihr vorstelle. Noch immer tritt kein Erkennen auf ihre Gesichtszüge. Doch sie scheint mir Glauben zu schenken, immerhin weicht die Feindseligkeit aus ihren schönen, nordisch anmutenden Augen. Sie mag eine gute Jägerin und Kämpferin sein. Furchtlos und stark. Doch ihre Augen sind so rein, wie eine fließende Quelle und das fasziniert mich. Meine Augen hingegen strahlen Tod aus, Verdorbenheit und Chaos. Sie sind der Spiegel meiner beschmutzten Seele. Ich erkenne, wie die junge Prinzessin ebenfalls ihre Aufmerksamkeit auf die unbeholfenen Schritte lenkt. Sie scheint jedoch den genauen Ort des Eindringlings nicht ausmachen zu können. Sie kann diesen lediglich abschätzen.
Ich bin offensichtlich nicht ganz allein gekommen? Ein zutiefst bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen. Die Prinzessin drückt ihre Freude darüber aus, mich kennen zu lernen und ich senke noch einmal ergeben meinen Kopf. Sie erwähnt, dass es schön ist, vom König zu hören und fragt ob ich ihn schon lange begleite. „Ich reise mit ihm, seit die Mission begonnen hat.“, raune ich dunkel. „Ich gehörte seiner Leibgarde an. Es geht ihm gut.“, berichte ich dann noch. Immerhin scheinen die übrigen auf eine Nachricht von ihm zu hoffen. Der König wollte schon längst ins Schloss zu seiner Frau zurückkehren, doch er hat noch einige Aufträge zu erledigen. Gerne hätte ich Briony nun ein paar Fragen zur Königin und deren Befinden gestellt. Ich empfinde weit mehr als bloße Ergebenheit und Dankbarkeit für sie. Doch wir haben einen Spion in der Nähe. Jedes Wort kann eines zu viel sein. Die Prinzessin schlägt vor, dass ich ihr bei der Jagd behilflich sein könnte. „Es wäre mir eine Ehre, an Eurer Seite zu jagen, Prinzessin.“ Oder wir widmen uns unserem Gast? Der oder diejenige hat zu viel gehört. Die Black Lawliets leben im Untergrund, es darf keine Mitwisser geben. Diese müssen beseitigt werden. Das ist es, was der König mir auftrug. Ich werde dieser Anweisung Folge leisten.
Ob mich jemand verfolgt hat? Ein kaltes, freudloses Lachen kommt über meine Lippen und ich fixiere die Prinzessin. „Niemand...kann mir lange folgen ohne meinen Zorn spüren zu müssen.“ Ich weiß, dass unser Gast meine Worte nun hören kann. „Wir können keine Mitwisser gebrauchen, noch nicht.“ Ich treibe mein Pferd sanft an, bewege mich nun betont langsam auf das Gebüsch zu, in welchem der oder die Unbekannte hockt. Meine Augen wandern zu dem jungen Menschen, ich umkreise diesen. „Zeige dich uns, Fremder...“, raune ich mit meiner kratzigen Stimme. „Oder soll ich dich holen kommen? Das würde...sehr wehtun.“ Ich nähere mich hoch zu Ross dem Gebüsch, bereit mich auf den Spion zu stürzen, sollte er sich uns nicht freiwillig stellen oder fliehen wollen. „Komm her...zeig dich.“, flüstere ich, fauche leise. Ich zücke mein Messer. Dies hier ist meine Aufgabe, nicht die der edlen Prinzessin. Sie soll sich nicht mit dem niederen Fußvolk anlegen müssen. Sich nicht von diesem beschmutzen lassen. - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Alison* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 229 Anmeldedatum: 07.07.14
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 | Thema: Re: Dichter Wald So 31 Mai - 16:21 | |
| Immer noch Sitze ich im dichten Gebüsch , und lausche den mir sich immer näher kommenden , bedrohlichen Geräusche. Aufgeregt horche ich auf, als ich plötzlich noch nur einer Stimme wahrnehmen kann, sondern sogar zwei. Beide mit Pferd? Gespannt höre ich dem Gespräch zu . Es sind zwei Frauen. Mission, Leibgarde, sie können keine Mitwisser gebrauchen? Die Worte hören sich mehr als schlecht an. Ist es etwa wieder ein Tribe, der die Stadt in geraumer Zeit angreifen will? Ich muss die anderen doch warnen! Ich versuche mich langsam aus dem Gebüsch zu stehlen, doch vergebens. Sie haben mich entdeckt. Mit ängstlichem Blick starre ich die Frau auf dem Pferd an. Was wollt ihr von mir? Bitte tut mir nichts!
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|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Di 2 Jun - 13:43 | |
| Impalas Schimmel signalisiert Quinn mehr als deutlich, dass auch er nicht vom weichen Schlag stammt, nicht zurückschreckt, sondern sich Herausforderungen stellt. Mit blitzenden Augen wirft er seinen Kopf in die Höhe, doch Impala kennt ihr Tier gut genug, es gelingt ihr, den weißen Hengst herunterkommen zu lassen, dabei lässt sie mich kein Mal aus den Augen. Ich tue es ihr gleich, als die dritte Person in unserer Nähe uns beschäftigt, lasse ich den Pfeil von der Sehne, stecke ihn zurück in den Köcher auf meinem Rücken und lege den Bogen um eine Schulter. Es würde keine Sekunde dauern, ihn erneut zu zücken, aber für den Augenblick sehe ich keinen Grund dafür, denn durch unser Vorgehen ist es nicht möglich, einfach mal so etwas über unseren Tribe und den König zu sagen, ohne ein höheres Mitglied zu sein. Nicht mal die Diener wissen über gewisse Sachen bescheid, bis sie geschehen. Das verhindert, dass sie Pläne schmieden, eine Rebellion anzetteln können. Und man hat sie, indem man sie in Ungewissheit leben lässt, besser in der Hand. Ein Fehltritt kann alles bedeuten, kann entweder gnädig noch mal abgetan werden, wenn einer von uns einen guten Tag hat, oder er kann wie bei Benji zu anderen Ereignissen führen. Auch dazu, dass man lebendiges Ziel wird. Ich hätte ihn am Ende unseres Kampfes mit Leichtigkeit erledigen können, so sehr manche es jedoch genießen, ich finde jemanden so rasch zu erlösen viel zu langweilig. Außerdem hat er sich gut geschlagen, das ist ihm anzurechnen. Imapala drückt ihre eigene Freude über unsere Begegnung mit einem Nicken ihrerseits aus, mit ihrer tiefen Stimme eröffnet sie mir anschließend, zu Frederiks Leibgarde zu gehören und dass es ihm an nichts fehlen würde. So wie es aussieht, ist er in vollen Zügen dabei, den Einfall in die Stadt auf seine Weise vorzubereiten. Er lässt zwar sogar Charmaine ziemlich lange zappeln, so wie ich ihn kenne, wird er das bei seiner Rückkehr hingegen vollkommen wettmachen. Halbe Sachen waren niemals Frederiks Welt, alles muss perfekt sein und er ist nur glücklich, wenn seine Frau es ebenfalls ist. "Es ist beruhigend zu hören, dass die Dinge so laufen, wie sie sollen", entgegne ich geheimnisvoll, um den Spitzel nicht mit weiteren Informationen zu füttern, denn entkommen wird wer auch immer in unserer Nähe ist sowieso nicht, doch man sollte sich stets an seine Prinzipien halten und auch dann nicht leichtsinnig werden, wenn man weiß, dass man überlegen ist. Impala sagt zu, mit mir für die Beute sorgen zu wollen, zunächst müssen wir uns jedoch um das Problem kümmern und ein wenig spielen. Impala lächelt so diabolisch, dass es selbst mir durch Mark und Bein geht, sie ist die perfekte Person, um jemandem Angst einzujagen, in bluten zu lassen und das gefällt mir. Bei meiner Frage nach jemandem, der sie beschattet haben könnte, lacht sie. "Ich verstehe. Na dann zeig mal, wie genau du gegen solche ungewollten Gäste vorgehst", sporne ich sie noch zusätzlich an. Nie hätte ich gedacht, dass sich mein Ausflug ins Freie noch besser entwickeln hätte können als sowieso bereits. Das ist das reinste Vergnügen! Die Kriegerin lenkt ihr Tier in die Richtung eines Gebüsches, in das auch Quinns Ohren lauschen und ich lenke ihn so, dass wir direkt auf das Gestrüpp schauen können. Begeistert von der Spannung. Na, welche Art von Person hat sich getraut, sich an zwei bewaffnete Frauen heranzuwagen und so unvorsichtig zu sein? Impala fordert den Fremden auf, sich erkennbar zu machen. Nun ist es ohnehin zu spät, um eine Flucht auch bloß zu wagen. Ein Pfeil von mir würde durch ein Bein des Unbekannten gehen - ohne das geringste Zögern - noch ehe er richtig angefangen hätte zu rennen. Um nichts dem Zufall zu überlassen, befördert Impala ein scharfes Messer zutage. Zögernd kommt ein blondes Mädchen aus dem Gebüsch hervor, ängstlich wie ein kleines Kaninchen. Völlig unschuldig. "Was wir von dir wollen? Die Frage ist eher, was möchtest du von uns? Zu wem gehörst du? Oder ist es etwa deine heimliche Leidenschaft, Leuten bei einem Gespräch zuzuhören, das dich keinen Funken was angeht, mh? Was machen wir nun bloß mit dir?" Die Königin wird sich über eine weitere Kammerzofe garantiert freuen. Als Küchenhilfe würde sich die Kleine aber bestimmt auch gut machen. Was auch immer ihre Zukunft für sie bereithalten wird, sie wird mit Sicherheit hinter den Mauern unseres Schlosses stattfinden. Mein auf sie gerichteter Blick ist kalt und fordernd, ein wenig neugierig. Auf ihre Erklärung brenne ich. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Impala* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Mi 3 Jun - 21:09 | |
| Ich registriere, wie die Prinzessin ihren Bogen nun langsam senkt und den Pfeil zurück in ihren Köcher gleiten lässt. Sie erklärt, dass es beruhigend ist, dass alles nach Plan läuft. Und das tut es! Sicherlich gab es Verzögerungen und zusätzliche Hindernisse, die der König noch beseitigen muss. Doch unser Einzug in die Stadt rückt mit jedem Tag näher. Die Invasion wird bald beginnen. Und jede Faser meines Körpers sehnt sich nach der Macht. Der Macht über all diese widerlichen Stadtmenschen. All das Leid, dass sie anderen zufügten, wird auf sie zurückprallen. Das Verderben wird sie überrollen, wie ein gleißender Feuerball! Die Prinzessin spart nun ebenfalls mit Worten und will unserem Gast nicht noch weitere Geheimnisse offenbaren. Ich soll ihr zeigen, wie ich mit ungewollten Gästen umgehe?! Ich nicke der Prinzessin stumm zu.
Nachdem ich mein Messer gezückt habe, erhebt sich ein blondes, zierliches Mädchen aus dem Gebüsch. Sie starrt mich an, ihre Augen sind vor Angst und Panik geweitet und ich weide mich an dieser Emotion. Sie berauscht mich regelrecht. Sie fragt, was wir von ihr wollen und fleht darum, dass wir sie verschonen. Aus kalten, toten Augen blicke ich das Mädchen an. Sie trägt Alltagskleidung, nichts deutet darauf hin, dass sie einem Tribe aus der Stadt angehört. Was zum Teufel treibt dieses Mädchen hier ganz allein? Die Prinzessin erhebt nun ihre Stimme. Sie erkundigt sich danach, zu wem das Mädchen gehört. Was wir nun mit ihr anstellen sollen? Wieder gleitet ein bösartiges Lächeln über meine Lippen. Aus einer Felltasche entnehme ich ein langes Seil, dieses binde ich mir sorgfältig um die Taille. Ich lasse mich dann langsam von meinem Pferd gleiten und trete auf das Mädchen zu. „Du bist ein dummes Mädchen...“, raune ich leise mit meinem Akzent. „So allein im Wald. Niemand der auf dich aufpasst...Hat dir deine Mama nicht erklärt, dass wenn die Sonne untergeht, die Dämonen ihren Höllentanz vollführen?“, mit einer blitzschnellen Bewegung bin ich bei ihr, packe sie und verschränke ihre Arme fest und schmerzhaft auf dem Rücken. Mit der einen Hand halte ich meine Beute fest, in der anderen halte ich das Messer.
Die Messerspitze kitzelt nun ihre süße, unschuldige Kehle. Ich sauge gierig ihren Duft ein, wie ein wildes Tier, dass seine Beute beschnuppert. Sie riecht nach süßer Unschuld und Reinheit. „Beantworte die Fragen.“, flüstere ich mit vor Leidenschaft belegter Stimme. „Und wehre dich nicht, denn dann...“, statt weiterer Worte, lasse ich die imposante Klinge für mich sprechen, die leicht in der Abendsonne funkelt. Ich hätte kein Problem damit, dieses unschuldige Ding zu töten. Das einzige was mich davon abhält ist, dass ich meiner geliebten Königin ein Geschenk mitbringen möchte. Und...der Umstand, dass die Prinzessin mit einem Mord vielleicht nicht einverstanden wäre. - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Alison* Tribelos

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 | Thema: Re: Dichter Wald Do 4 Jun - 15:41 | |
| Ich....ich wollte nur ....Kein normales Wort scheut sich über meine Lippen. Ein Gefühlmder Angst und Unsicherheit, wie ich sie noch nie zuvor hatte, mach sich in mir breit, während ich die zweite Frau mit einem Pferd entdecke, die mir die Frage stellt, was ich hier zu suchen habe , und weshalb ich ihr Gespräch belauscht hätte. Das ...das war keine Absicht. Mit zittrigen Händen höre ich ihr nun zu, wie sie ihre Begleiterin gespielt fragen tut, was sie nun mit mir anstellen sollen. Im Gegensatz zu der blondhaarigen Frau die gerade redet, sieht ihre Begleiterin, die direkt vor mir steht, geradezu beängstigend aus. Ich verstehe kaum ein Wort , was diese nun zu mir sagt, da sie einen sehr starken Akzent hat. Ehe ich noch irgendetwas erwidern kann , zieht die furchtaussehende mich ruckartig an sich heran, und hält mir ein Messer an den Hals, dessen Klinge sich unwiederruflich auf meiner pulsierenden Ader wieder findet. Diese Frau hat keine Skrupel tatsächlich zu zu stechen. Vielleicht wäre es besser so . Dann hätte dieser innerliche Kampf , den ich schon lange mit mir führe, endlich ein Ende.So könnte ich endlich wieder bei meiner Schwester sein.[color=#ffccff]Bitte. Stich zu ! Na los, worauf wartest du!? Bring es endlich hinter dir! ,bringe ich mit heiserer Stimme und zusammengekniffenen Augen heraus. |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Fr 5 Jun - 23:27 | |
| Impala nimmt die Aufgabe mit einem wortlosen Nicken an, ihre Augen zeigen kein bisschen Gefühl, als wäre das Leben bereits vor langer Zeit aus ihnen gewichen. Zu gerne würde ich wissen, ob es an einem Verlust liegt, den die Kriegerin erfahren hat, an ihren Erfahrungen vor der Zeit in unserem Tribe oder ob sie gar erst so geworden ist, nachdem sie und beigetreten ist. Alles ist möglich, so wie sie aussieht, sich darstellt, kommt sie rüber, als hätte sie nie anders gelebt, nie zu den Menschen gehört, die mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt gehen und das Leben genießen. Stattdessen scheint sie zu leiden oder das zumindest allen vermitteln zu wollen, so dass man sie dadurch unterschätzt, nicht einordnen kann und ihr somit immerzu unterlegen ist. Man findet nicht nur keine Gnade in ihren Augen, sondern nichts, was viel schlimmer ist, als es die ärgste Emotion sein könnte. Mir gefällt es weiterhin. Genauso wie die Panik der Spionin. Haben wir ihr Versteck also entlarvt, so ein Pech aber auch. Impala zeigt doch noch eine Regung, ihr mir bereits bekanntes kaltherziges Lächeln, die Reaktion auf meine Frage nach dem folgenden Verlauf der Dinge. Damit ihr Hengst nicht entkommen kann, befestigt sie ihn mit einem Seil an ihrer Taille, was ich für sehr gewagt halte. Nur eine falsche Bewegung des Tiers und seine Besitzerin würde zu Boden gehen, hilflos sein. Scheinbar vertraut Impala ihrem Begleiter stark genug, um ihm diese Gelegenheit offen zu lassen und davon auszugehen, dass er ihr nicht schaden wird. Mit dem Messer in der Hand geht sie auf die Kleine zu, die aussieht wie ein völlig verschüchtertes Mäuschen. Ihre Worte, die durch den Akzent so sehr durchdrungen werden, dass man sich teilweise wirklich anstrengen muss, um sie richtig zu verstehen, lassen sogar mir einen Schauer über den Körper laufen. Statt in Angst liegt sein Ursprung allerdings in der Spannung, die in der Luft knistert. Es ist zu gut! Ich amüsiere mich prächtig. In gekonnten Zügen dreht Impala die Hände des Mädchens so, dass sie sich kein bisschen mehr wehren oder nur ansatzweise an Flucht denken kann. Die Klinge des Messers huscht an die Kehle des Opfers. Es erinnert mich an die Szene mit Benji in meinem Zimmer, als ich ihm einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben habe, was ihm erwarten wird, sollte noch mal ein Malheur geschehen. Anders als ich in dieser Situation, in der ich ihm nur einen Denkzettel verpassen, ihm sein Lebenslicht hingegen nicht auspusten wollte, glaube ich hier nun, dass es Impala fast egal ist, ob sie ihre Tat zu Ende vollführt oder wir die Blondine mit einer Schleife als Geschenk der Königin als neues Spielzeug präsentieren. Zweiteres hätte einen größeren Reiz. Die Kriegerin fordert unseren Gast dazu auf, meine Fragen zu beantworten, droht ihr, falls sie es nicht täte. Was dann kommt, überrascht mich. Ich lasse mich ebenfalls vom Sattel gleiten, wickele die Zügel von Quinn um einen dicken, in der Nähe stehenden Baum, knote sie fest zusammen und trete zu den beiden anderen heran. So wie Impala darauf vertraut, dass ihr Hengst sie nicht mit sich reißen wird, so sehr weiß ich, dass Quinn seine Freiheit nutzen und auf den Schimmel losgehen würde, sobald ich ihn nicht zurückhalte und das werde ich nicht zulassen. Missmutig gibt mein Pferd mit weiterem Hufescharren an der Rinde des Baumes, nach der er ein Stück weiter oben auch schnappt preis, was er von meiner Aktion hält. Er ist eben ein richtiger Pascha, bringt mich zum Grinsen. Mit diesem auf den Lippen umkreise ich Impala und die Fremde, bleibe vor ihnen stehen und schaue auf sie herab. "Soso. Eine Märtyrerin willst du also sein? Wer sind wir denn, dass wir dich so leicht aus dem Weg schaffen würden? Hälst du uns etwa für solche Unmenschen, mh?", sage ich zuerst leicht entzückt, dann ziemlich süßlich. "Du kannst ganz normal reden, ich meine natürlich, so normal das geht, in deiner...Lage. Doch die hast du dir selbst zuzuschreiben. Also, raus mit der Sprache. Deinen Wunsch werden wir dir nicht erfüllen, nun erst recht nicht, denn es ist viel zu interessant zu erfahren, wieso dir dein kleines Leben nur so wenig wert zu sein scheint. Wie ist dein Name? Und was hattest du im Wald zu suchen? Eine Pilzsammlerin scheinst du jedenfalls nicht zu sein", füge ich dann noch hinzu, meine Augenbrauen sind zusammengezogen, mein Blick kritisch. Nicht ganz so kalt wie der von Impala, jedoch sehr weit weg davon, ansatzweise wohlwollend zu sein.
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 | Thema: Re: Dichter Wald Sa 6 Jun - 21:19 | |
| Die scharfe Klinge meines Messers drückt sich fester auf die Haut des jungen Mädchens. Zischend sauge ich die Abendluft in mich auf und spüre die Gier nach Blut in mir hochkochen. Nur ein elendiges, scheues Stammeln entweicht den Lippen der Fremden. Sie besteht nur noch aus Angst. Es ist diese intensive Emotion der Furcht, welche sie nun ausdünstet und welche mich berauscht, benebelt und süchtig macht. Ich nähre mich von Gefühlen wie Hass und Angst, sie geben mir Kraft, lassen mich weiterleben. Es ist der pure Genuss! Was mir allerdings gar nicht gefällt ist, dass die Fremde keine Anstalten macht, die Fragen der Prinzessin zu beantworten. Das ist respektlos. Und Respektlosigkeit gehört bestraft! Nach meiner Drohung erwidert das Mädchen mit dünner Stimme, dass ich zustechen soll. Worauf ich noch warte?! Sie kneift die Augen zusammen, spannt ihren Körper an. Ein heiseres und absolut kaltes Lachen ertönt dicht an dem Ohr des Mädchens, mein warmer Atem streift ihren Hals.
Glaubt sie wirklich, dass sie so einfach entkommen kann?! Ich töte niemals sofort! Der Tod ist eine Erlösung und unwichtig für mich. Das Spiel davor...ist das eigentlich interessante. Ich glaube nicht daran, dass sie sich wirklich nach dem Tod sehnt so wie ich. Dieses Mädchen ist einfach nur feige. Anstatt sich der Situation zu stellen, will sie fliehen, ohne etwas dafür tun zu müssen. Aus den Augenwinkeln kann ich erkennen, wie die Prinzessin sich aus dem Sattel schwingt, ihr Pferd anbindet und sich uns schließlich nähert. Mein Schimmel steht völlig frei in einiger Entfernung und scharrt mit den Hufen. Doch er und ich...wir sind eins. Ich sehe keine Notwendigkeit darin ihn festzubinden. So kann er fliehen, egal was passiert. Und dennoch würde er mich wiederfinden. Prinzessin Briony erhebt nun ihre klare Stimme und mein Augenpaar richtet sich auf die edle Kriegerin. Unerbittlich halte ich jedoch die Blonde fest.
Briony erklärt, dass die Kleine nicht hier und nicht jetzt sterben wird. Sie fragt nach deren Namen und dem Grund, weshalb sie ganz allein im Wald herumirrt. Ich habe die Fremde schon einmal zum Reden aufgefordert. Sie besaß die Dreistigkeit die Fragen der Prinzessin zu ignorieren. Noch einmal werde ich mir das nicht gefallen lassen. „Rede!“, zische ich also wütend und trete ihr ohne Vorwarnung heftig und schmerzhaft gegen die Kniekehlen, so dass sie auf die Knie sinken muss. Ich nehme das Messer von ihrem Hals, lasse es in eine Tasche verschwinden und hocke mich mit einer schnellen Bewegung neben sie. „Das...war nur der Anfang, wenn du so weiter machst.“, flüstere ich bösartig, während ich sie wieder brutal am Handgelenk packe. „Also?!“ Während ich dies sage, löse ich geschäftig das Seil von meiner Taille und fessele das Mädchen sehr fest an den Handgelenken. Ich werde das Seil später am Sattel meines Pferdes befestigen und sie so zum Schloss laufen lassen. - Impala, 20, Black LawlietEisblumen blühen in der Nacht...!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Chuck, Ravenna |
|  | | Alison* Tribelos

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 | Thema: Re: Dichter Wald Di 9 Jun - 20:49 | |
| Mein Puls beschleunigt sich immer mehr, während die Fremde immer noch das Messer an meinem Hals hält, was mir das Atmen nur noch mehr erschwert.Immer wieder werde ich von den beiden Frauen dazu aufgefordert , ihren unwiederruflichen Fragen nachzukommen. Die mit dem Messer geht sogar soweit, dass sie mir mit voller Wucht in die Kniekehle treten tut, und ich zu Boden sinke, da der Schmerz mir durch Mark und Bein fährt. Ich versuche mich , so geht es geht zu konzentrieren , was sie überhaupt wissen wollen, während ich sie nur noch mit verschwommenem Blick wahrnehmen kann. Ich.... ich wollte... zurück in die Stadt. Dann ... hab ich ... verlaufen... hier .. und...Ein Rauschen setzt sich in meinen Ohren rein, und ich merke, wie ich zunehmends die Kontrolle über meinen Körper verliere, während ich langsam mit dem Gesicht auf dem Boden gleite und vollends das Bewusstsein verliere.
out of play |
|  | | Rune* Tribe Member

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 | Thema: Re: Dichter Wald Mi 10 Jun - 23:17 | |
| cf: Waldweg
Der wald wird zunehmend dichter und verdorrender. In der Nacht wirkt er noch mystischer als er es eh schon tat. Ab und zu ist ein leises rascheln zuhören und das leise rauschen der bäume wenn leichte Brisen sie erfassten. Rune lauschte in die Nacht hin ein während er bedachte Schritte tat. Elyas hatte sein letzten Rest Ingwer bekommen, er musste also wieder welchen suchen oder etwas anders das so belebten wirkte.Kurz fragte er sich,aber der Blonde es wohl in die Stadt geschafft hatte. Worunter er auch immer litt,es brachte ihn in Gefahr. Rune hatte das Zeitgefühl verloren während er wanderte. Jedoch war ihm bewusst, dass er mittlerweile weit genug vom Weg entfernt sein musste. Er war müde und hungrig und beschloss sich etwas um zu sehen. Trotz der dichte des Waldes stach ihm ein Baum ins Auge. Er war riesig in seinem Stammdurchmesser und seiner Ästen ragten weiter in den Himmel als der der übrigen Bäume. Langsam schritt er auf den Baum zu. Es gab in Neuseeland keine Eschen,keine heiligen Bäumen, deswegen hatten die Asen den Baum als Pilgerstätte genommen das der Präsenz der Esche am nächsten kam, den neuseeländischen Kauri-Baum . Sie waren imposante Bäume,mit gewunden Stämmen die zu meiste größer wurden als alle andren Bäume- Der Kauri -Baum vor dem er nun stand war sehr groß und in seinem Stamm war ein Loch, groß genug um sich dort hinein zu stellen. Rune strich mit seiner Hand über die raue Baumrinde und lehnte seine Stirn gegen den Baum. "Tri nornar eg ber at liv skal du spinne.Tri nornar eg ber at liv skal du tvinne. Tri norner eg ber at liv skal du binde, binde til rota.(Drei Nornen bitte ich,dass Sie das Leben drehen. Drei Nornen bitte ich,dass Sie das Leben schnüren. Drei Nornen bitte ich,dass Sie das Leben binden,bis zu den Wurzeln binden .",murmelte er leises Gebet und legte dann seien Rucksack ab. Er würde hier bleiben und unter schlupf in dem Stamm des Baumes finden. Bis auf ein paar Spinnen,lebte kein Tier in diesem Baum, er musste sich also keine Gedanken machen nächtlichen besuch zu bekommen. Das einzige was er jetzt noch brauchte um sich zu wärmen und etwas Tee zu kochen war ein kleines Feuer. Er zog seine Axt aus seinem Gürtel und striff leise durch den dichten Wald um nach etwas Feuerholz zu suchen. Plötzlich trug der Wind Geräusche zu ihm die nicht typischen für den Wald waren. Das schnauben von Pferden und Stimmen. Rune war zu weit weg um aus zu machen ob es sich um Frauen oder Männer handelte die dort sprachen. Er um griff seine Axt fester und schlich sich langsam voran. Die Dunkelheit der Nacht war abermals sein Freund,den sie verschluckte ihn gänzlich. Die Stimmen kamen näher, es waren Frauen,mindesten 2. Rune war nicht so dumm zu glauben ,dass nur weil es Frauen war sie ungefährlich für ihn waren. Nein, es gab in dieser Welt Frauen wie Sif die ohne gande und voller stärke kämpften. Stärker und mutiger als so mancher Mann. Rune bleib stehen als die Frauen in Sichtweite kamen und beobachte sie. Eine von ihnen hatte helles Haar, dass durch das leichte Mondlicht leicht silbernd schimmernde. Die zweit erinnerte ihn sehr an Sif. Sie sah so ähnlich aus wie eine Schildfrau,mit wilden dunklen Haar und Kriegsbemalung im Gesicht. Sie hatte eine mystische Ausstrahlung ,fas so wie die Groa aus seinem alten Tribe. Sie bedrohte eine dritte Frau,die jedoch ihr Bewusstsein verloren hatte oder Tot war. So genau konnte er das von der Entfernung nicht aus machen. //Sie sehen werde neutral noch friedlich aus..also sind sie wahrscheinlich keine Mitglieder der drei Tribes die Elyas mir genannt hat.// regungslos bleib er stehen und beobachte ,was die beiden Frauen taten. Rune war nicht auf eine Konfrontation aus, optisch sahen sie nämlich so aus als könnten sie durch aus zu einem Tribe gehören der Geschäfte mit den Asen machte. Wenn dem so war wollte er absolut nicht auf den Plan treten. Lif sollte immer hin nicht wissen wo er war und töten wollte er die beiden auch nicht unbedingt. |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Dichter Wald Do 11 Jun - 22:51 | |
| Imapala hält unser kleines Menschenopfer fest in Schach. Sie weidet sich offensichtlich daran, die Empfindungen des Mädchens so stark spüren zu können. Ich selbst habe es mit körperlicher Gewalt bei Leuten, die klar unterlegen sind dabei nicht so. Bei dieser Sorte ist es spannender, sie psychisch zu quälen. Denn so schwach jemand von Außen wirken mag, desto mehr kann in ihm stecken, das sich erst zeigt, wenn man es auf die Probe stellt. Unsere Spionin scheint allerdings auch da nicht besonders standhaft zu sein, denn sie bricht bereits, ehe ich überhaupt richtig habe anfangen können. So abnormal sind meine Fragen immerhin nicht. Als sie Blondine trotz meines zweiten Nachhakens nicht das Wort erhebt, fordert auch Impala sie noch mal dazu auf, zu sprechen. Untermalt von der Handlung, dem Mädchen in die Knie zu treten, so dass sie augenblicklich auf den Boden sinkt, jedoch nicht fallen kann, da Impalas Griff sich auch nun nicht lockert. Die Kriegerin stellt Unheilvolles in Aussicht. Die Hände unseres Gastes werden von dem Seil umschlungen, das Impala von ihrem Pferd mitgenommen hatte. Und die enttarnte Spionin reagiert auf die denkbar langweiligste Art überhaupt: Sie stammelt sich etwas zusammen, davon, dass sie in die Stadt wollte, beendet ihren Satz hingegen nicht einmal, sondern fällt in Ohnmacht und klappt zusammen wie ein nasser Karton im Regen. "Wie es aussieht, war das ein ziemlich schnelles Spiel. Die Leute von heute sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Sie hat nicht mal den Ansatz gemacht, um ein bisschen Widerstand zu zeigen. Ich meine na gut...so schlau wäre das zwar nicht gewesen, aber es hätte ihr zumindest nachdem sie uns belauscht hat, einen gewissen Respekt eingebracht. Doch nun...was..., meine ich herablassend, während ich mir das bewusstlose Mädchen auf der Erde ansehe, das Glück hatte, denn Impala hat rechtzeitig reagiert und die Klinge des Messers nicht an der Kehle der Kleinen gelassen. Sonst hätte sie sich gerade selbst sehr stark verletzen, wenn nicht gar umbringen können. Was eine krasse Ironie beinhaltet hätte. So liegt sie nun bloß da, am Hals lediglich ein Kratzer dort, wo die Klinge gesessen hat und erinnert mich an das Märchen von Schneewittchen. Nur wird sie kein Prinz retten und wachküssen. Das nicht in hundert Jahren. Meine Worte unterbreche ich, als Quinn, der die Rinde des Baumes weiter bearbeitet hat, nun von diesem ablässt, um in den dunklen Wald hinein zu schauen. Seine Ohren sind angelegt, sein Körper angespannt. Er spürt, wozu ich mit meinen menschlichen Sinnen - sind sie auch noch so geschärft - nicht in der Lage bin. Tiere haben einen sechsten Sinn. Sie fühlen alles Mögliche, können Erdbeben vorahnen, fliehen vor anderen Naturkatastrophen lange ehe wir sie bemerken und sie wissen, wenn es jemandem, dem sie sehr verbunden sind, schlecht geht oder er gestorben ist. Bei Menschen kommt das selten ebenfalls vor. Doch das sind in meinen Augen Ausnahmen. Sonst könnte so vieles besser laufen, während anderes verhindert werden würde. Ich selbst fühle mich meinen Brüdern gegenüber allerdings so, dass ich glaube einschätzen zu können, dass sie noch leben. Irgendwo da draußen. Vielleicht ist es Wunschdenken. Doch womöglich auch nicht und es stimmt. Die Reaktion meines Pferdes bringt mich jedenfalls dazu, mich dem anzunehmen, das von größerer Wichtigkeit in diesem Moment ist. Und da die Spionin sich erst mal selbst ins Aus geschossen hat, ist es definitiv die Begebenheit, dass wir erneut nicht alleine sind. Impalas Schimmel bemerkt es ebenso. Er wiehert schrill und wirft den Kopf nach oben. Trotzdem sie ihn nicht angebunden hat, bleibt er dennoch wo er ist. "Scheinbar bitten heute wirklich viele Menschen um meine Audienz. Spürst du das auch? Die Augen eines Fremden, die man stechend auf seinem Körper ruhen spürt, als würde er einen damit tatsächlich berühren?", flüstere ich ernst zu Impala. Nach der Flaute mit der Blondine und der Tatsache, immer noch nichts anderes an Beute gemacht zu haben, sowie aus dem Grund, dass unser Plan mit der Invasion auf keinen Fall scheitern darf, bin ich verärgert. Die Ohnmächtige ist eine Last, die wir nun tragen müssen. Und wie es aussieht, steckt dieser Wald voller Spitzel, die wie Wichte hinter den Bäumen und Büschen zu hocken scheinen. Um wie viele unsichtbare Anwesende außer uns es sich gerade handelte, ließ sich nur schlecht ausmachen. Möglicherweise sind wir umzingelt worden, was schnell passieren kann, hält man sich zu lange an der selben Stelle auf. Ein typischer Anfängerfehler, der mich noch rasender werden lässt. "Wer auch immer da ist, nutze seine Chance, und zeige sich!", rufe ich mit kalter starker Stimme in den Wald hinein. Mir ist klar, dass ich damit alles Wild, das sich in der Nähe aufgehalten hat, erst einmal verscheucht habe. Ein paar Vögel fliegen auf. Blätter rascheln. Doch darum geht es mir gerade nicht. "Und falls nicht, werde ich dich oder euch finden. Wir beide werden euch finden und dann werden eure Tage gezählt sein. Jede einzelne Sekunde davon!", füge ich hinzu. Es sind keinesfalls leere Hülsen, mit denen ich bloß Panik stiften möchte und über die sich werd auch immer da ist amüsieren sollte. Im Spiel habe ich schon einiges erlebt, gelernt, wie man jemandem aufspüren und zur Strecke bringen kann. Im Spiel habe ich gelernt, in einem Wald zurechtzukommen, in dem nur das Mondlicht Helligkeit spendet, in dem überall jeder auf dich lauern kann und seine Chance auf jeden Fall nutzen wird. In der Nacht des Spiels ist alles erlaubt, niemandem kann etwas nachgewiesen werden, darum heißt es alle gegen alle und kämpfe oder stirb. Und genau das wird mir nun helfen. Und Impala schätze ich ähnlich ein. Wir sind keine Laien, keine Menschen, die vor einem Risiko zurückschrecken wie das Mädchen zu unseren Füßen. Wer auch immer uns beobachtet, genau das wird er sehr rasch kennen lernen. Ich liebe Spiele, doch ich gehöre stets zu jenen, die die Fäden ziehen, statt gezogen zu werden. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
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