
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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sally* Eco
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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: sarah
 | Thema: Re: Sally & Ram So 16 Aug - 11:41 | |
| Ram scheint meinen traurigen Blick bemerkt zu haben, nachdem er meinte, dass er nie ein Kind war. Grinsend stupst er meine Nasenspitze an und meint, dass ich ihm frech lächelnd besser gefallen würde. Gern würde ich jetzt so viele Fragen stellen, doch ich möchte nicht , dass er noch an irgendwelche schlechten Dinge aus seiner Vergangenheit erinnert wird. Schließlich fragt er , wie ich mich , nachdem die Mädchen mit ihren Kindern plötzlich verschwunden waren, was für ihn überhaupt nich gut klingt, durchgeschlagen habe. Ich bin auf ein altes Casino gestoßen, der junge Mann, der den Laden eigentlich gut im Griff hatte, hat mir angeboten dort zu arbeiten. Tagsüber habe ich die Leute bedient, und Abends mit einigen anderen Mädchen gesungen. So konnte ich mich eigentlich ganz gut über Wasser halten, hatte so gleich auch einen sicheren Schlafplatz. Tja, und nach einigen Monaten,wurde das Casino von irgendeinem Tribe überfallen. Wir alle dachten , dass es ihr es wart. Ich mache eine kurze Pause und grinse schelmisch. Doch wer es letzendlich war, kam nie so wirklich raus. An diesem Abend , nach dem Überfall, bin ich dann auf die Mall gestoßen. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Abend, wo ich zum ersten Mall die Cafeteria der Mallrats betreten habe. Salene,Trudy und ein paar andere von ihnen waren gerade dort, und sofort spürte ich diesen starken Zusammenhalt zwischen ihnen. Wie eine richtige Familie...
Nachdem ich ihm erklärt habe, weshalb die jungen Mütter keine Männer bei sich hatten, blickt Ram mit einem gespielt nachdenklichem Blick zur Decke, und entgegnet, dass das ein unschlagbares Argument wäre, und es stets einleuchtend klingt. Lächelnd schaue ich ihn an. Also , manchmal ist er wirklich... Sie waren froh, dass sie sich hatten, und nicht ganz allein auf sich gestellt waren ? Ja , das ist wahr. Bei seinen nächsten Worten jedoch, schaue ich ihn leicht erstaunt an. Wenn ich will, könnte er ein paar Nachforschungen anstellen, damit ich wüsste ob es ihnnen gut gehen würde? Er selbst scheint überrascht über das zu sein , was er da gerade sagt. Du musst das nicht machen.., antworte ich ihm ein bisschen verlegen , und schaue ihn an, doch schon wenige Sekunden später muss ich lachen, als er mit seinem schiefen Lächeln und seiner arrogant gespielten Art von sich gibt , dass er Ram sei , und dass das Wort "Unmöglich" nicht in seinem Wortschatz existieren würde. Ich ziehe meine Augnbraue hoch und schaue ihn amüsiert an. Wie könnte ich das vergessen ?
Schließlich sage ich dem Techno, nachdem er mir zum Spielplatz gefolgt war,dass er mit den Vermutungen , was Nick angeht, gar nicht so falsch liegt, doch mir ist es unangenehm, weiter über die Sache zu sprechen. Ein Schamgefühl steigt in mir auf , wie ich es noch nie zuvor gehabt habe. Ich möchte auf keinen Fall , dass er sich in seinem Kopf ausmalen tut, was genau ich damit meine. Nachdenklich sieht er an mir vorbei in die Ferne, und auf seine Frage, dass ich nicht will dass er etwas dagegen tut, nicke ich , rutsche ich näher an ihn dran, und mustere ihn eindringlich. Ram, egal was du tust . Es wird nicht aufhören, jedenfalls nicht jetzt. Und sieh es mal so...Ich versuche das Wasser wegzublinzeln, was sich in meinen Augen ansammelt. Wenn ich es nicht bin, dann würde er ...diese Dinge wohlmöglich mit anderen Frauen tun. Du hälst mich jetzt vielleicht für verrückt, aber ich will nicht dass er das jemand anderen antut. Es reicht doch schon, wenn ich dadurch psychisch und emotional gestört werde, nicht wahr ? Zuviel Information , Sally, einfach zu viel... Ich versuche die Situation mit einem kleinen Lächeln aufzulockern, und wische mir die Tränen mit meinem Handrücken von den Wangen. Plötzlich bekomme ich ein ganz schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Wie es sich anfühlt, etwas zu wissen , man aber nichts dagegen tun könnte? In meinem Kopf taucht das Bild meines Vaters auf. Wie er dasteht an der Tür ,und einfach zusieht. Ihn nicht aufhält... Ob er jetzt warten sollte, bis das ganze eskaliert? Ich wollte dich wirklich nicht damit belasten, glaub mir. Als ich vorhin die Bar verlassen hatte, habe ich nicht gewusst , dass mein Weg mich direkt zum Vero Centre führt. Garantiert wollte ich nicht zu ihm. Aber vielleicht... ich weiß auch nicht. Irgendwie spüre ich , dass ich dir vertrauen kann, obwohl wir in der Mall so gut wie nie miteinander gesprochen haben. Es ist verückt. Frag mich nicht wieso. Schmunzelnd blicke ich weg. Er könnte sich nicht verzeihen, wenn mir etwas zustoßen würde? Es versetzt mir einen kleinen Stich, dass aus seinem Mund zu hören, kann ihm jedoch darauf nicht antworten. Denn ich weiß ja nicht einmal selbst, was noch passieren wird...
Ich soll ihm versprechen, mich jemandem aus der Mall anzuvertrauen, oder einer anderen Person ? Ich glaube ,dass habe ich gerade schon...Ram legt mir seine Hand auf die Schluter, und massiert mir diese leicht mit seinen Fingern. Seine Nähe tut gerade einfach so gut. Sonst bin ich eigentlich nicht der Typ Mensch, der sich bei anderen so schnell fallen lassen kann, was allerdings auch am Alkohol liegen könnte. Jederzeit könnte ich auch zu ihm kommen, er würde nicht zögern mir zu helfen, sagt er , und sieht mich dabei ernst an. Ich erwidere seinen Blick, und nicke. Ein leises Danke, kommt über meine Lippen, da ich geradezu überwältigt von seinen ganzen Worten bin.
Lächelnd machen wir uns beide auf, und gehen auf die Schaukeln zu . Auf meine Frage, was er geworden wäre, oder was sein Traum war zu werden, wenn der Virus nicht ausgebrochen wäre, seufzt er , dass das eine schwierige Frage wäre, setzt sich auf eine der Schaukeln und fängt an, mit seinen Füßen zu wippen, während ich noch kurz dastehe , und ihm zuhöre. Bei dem , was er mir da erzählt , nimmt er kein Blatt vor dem Mund. Wenn er nicht in die Klapse gekommen wäre?.... So schlimm?, frage ich und mache große Augen. Er wäre als der weltbeste Hacker in den Geschichtsbüchern eingegangen. Etwas mit Computern, aber nicht auf legaler Weise? Bei dem Gedanken muss ich kichern, und auch Ram lacht etwas gespielt teuflisch auf. Ja, das klingt schon mehr nach dir. Aber woher willst du wissen, dass du nichts anderes kannst? Auprobieren heißt das Stichwort. Du bist doch recht schlau und begabt. Mit deinem Wissen hättest du viel erreichen können. Nachdem er etwas höher schaukelt, macht er mich nun auf die Schaukel aufmerksam. Ich nehme auf der leeren Platz , und fange an leicht Anschwung zu nehmen. Man bemerkt, dass die Schaukeln alt sind , indem immer mal wieder ein Quitschen erklingt, wenn wir uns damit bewegen. Hmm, beste Wertarbeit also. Tja, man kann halt nicht für alle Sachen neue Softwares installieren, Mr. Profi -Hacker, gebe ich frech blinzelnd von mir. Die Luft ist angenehm warm und es weht ein leichter Wind. Ram vergleicht das Quietschen der Schaukeln mit Geräuschen aus den alten Gruselfilmen . Ich lass es dich wissen falls ich einen erblickt habe. Mit deinem Superhirn und meinem Charme, werden die Zombies keine Chance gegen uns haben, entgegne ich , und muss lachen.Eine angenehme Unbeschwertheit macht sich in mir breit, und ich frage mich, wann ich das letzte Mal so ausgiebig gelacht habe...
Ob ich einen Traum vor dem Virus hatte, und wie ich gelebt habe? Also, eigentlich hatte ich ein ganz normales Leben. Ich weiß, das klingt blöd wenn jemand das so sagt, aber es war nun mal so. Von außen hin jedenfalls, murmele ich noch dazu, und mache eine kurze Pause. Du kennst das ja, der typische Schullaltag, nach Hause kommen Hausaufgaben machen, und dann vielleicht noch was mit den Freunden unternehmen. Ich hatte zwar nicht viele Freunde, doch ich hatte die Richtigen. Ein weiteres Mal nehme ich Anschwung und schaukele höher. Träume, wiederhole ich das Wort, und lächele gedankenverloren. Ich wollte irgendwas machen, wo ich viel von der Welt sehen konnte. Jeden Tag an einem nuen, fremden Ort sein. Verschiedene Eindrücke gewinnen , andere Kulturen kennen lernen....Meine Augen blicken begeistert und verträumt verschlechtert in das Weite, während mir der leichte Wind durch die Haare weht. Ich schaue lächelnd rüber zu Ram,meine Tränen längst getrocknet. Eigentlich hatte ich viele Träume . Wenn du sagst, dass du fast im Irrenhaus gelandet bist, wie war dein Leben vor dem Virus? ,stelle ich ihm nun die Frage, die mir die ganze Zeit im Kopf herumgeschwirrt ist. |
|  | | Ram* Techno

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: (Lisa)
 | Thema: Re: Sally & Ram Gestern um 17:05 | |
| Ich höre Sally aufmerksam zu, als sie mir erklärt, dass sie eine Zeit lang in einem Casino gelebt hat. Sie hat die Leute dort bedient und...gesungen? Ich ziehe anerkennend meine Augenbrauen in die Höhe. „Du kannst singen? Wow!...Ich hoffe ich bin bei einem deiner nächsten Auftritte dein Ehrengast.“, ich grinse leicht. Tatsächlich würde ich mir das nur ungern entgehen lassen. Sie hat sicher eine außerordentlich gute Figur dabei gemacht. Sie ist immerhin ein ziemlich hübsches Ding. Das Casino wurde überfallen und sie dachten die Technos seien dafür verantwortlich gewesen? Ich schüttle gespielt getroffen mit dem Kopf. „Tja, es ist wirklich bedauerlich, dass die Leute bei jedweder Übeltat sofort an uns denken...“, ein ebenso schelmisches Lächeln meinerseits zeigt jedoch, dass mich das Ganze absolut nicht stört. Gerüchte können so herrlich belebend für einen Tribe sein. Gerade wenn es negative sind. Schließlich ist sie dann auf die Mall gestoßen. Und ich kann mir vorstellen, dass sie sich dort sofort wohl gefühlt hat. Die meisten tun es. Sie sind wie eine große Familie, haben viel zusammen durchgemacht. „Und...haben die Mallrats dich jetzt tatsächlich sesshaft werden lassen?“, frage ich noch nach. „Du scheinst mir eher ein unruhiger Geist zu sein.“
Ich muss keine Nachforschungen bezüglich der verschwundenen Gefährtinnen von Sally anstellen? Das Mädchen blickt mich verlegen an. „Ach komm schon Sallylein...“, sage ich locker und grinse etwas. „Wer redet hier von müssen, vielleicht will ich es ja?“ Bei meinen nächsten arroganten Worten muss sie lachen. Wie konnte sie vergessen, dass mir alles in dieser Welt möglich ist? „Ich werds dir beweisen...“, raune ich leise. „Und ich beginne damit, dass ich dir schon bald sage, wo sich deine guten, alten Freundinnen aufhalten.“ Es wird nicht einfach werden. Aber...einfach...ist auch langweilig! Als ich schließlich auf dem Spielplatz neben Sally sitze, nickt diese. Ich soll nichts gegen Nick unternehmen. Warum nicht?! Aus den Augenwinkeln beobachte ich, wie das junge Mädchen näher an mich heranrückt. Als ich ihren intensiven Blick bemerke, schaue ich sie an, blinzele beinahe nervös. Was sieht sie in mir?! Ram...das ist gerade egal. Sie braucht Halt. Jemanden, auf den sie sich verlassen kann. Jemanden, der ihr für diesen Moment Schutz bietet, Geborgenheit. Mehr nicht. Egal was ich auch tun werde, es wird nicht aufhören?! Ich runzle verständnislos die Stirn, erkenne dann jedoch die Tränen in ihren großen, unschuldigen Augen. Es bricht mir fast das Herz. „Sally...“, raune ich leise, beruhigend und lege meinen Arm um ihre Schultern, drücke sie leicht an mich und fahre mit meiner Hand langsam über ihren Oberarm.
Er würde diese Dinge ansonsten mit anderen Frauen tun? Und es reicht schon, wenn sie dadurch zerstört wird?? „Was?!“, zische ich völlig außer mir, nehme den Arm abrupt von ihren Schultern, um mich ihr zuzuwenden und meine Hände fest und bestimmt an ihre Oberarme zu legen. Ich sehe ihr direkt in die Augen. „Mo...moment...“, stammele ich vor mich hin, versuche die Informationen irgendwie zu verarbeiten. „Das heißt du lässt dich von ihm...“, missbrauchen? Doch ich spreche das Wort nicht aus. „Um andere zu schützen?“, ich schüttle nur ungläubig den Kopf. Mein Magen krampft sich zusammen und ich versuche mir gar nicht erst auszumalen, was der Scheißkerl mit ihr anstellt. „Ja, das ist verdammt nochmal verrückt!“, zische ich ihr wütend zu. Und nicht nur das. Es ist furchtbar!! Ich hole einmal tief Luft und versuche mich zu beruhigen. „Es tut mir leid...“, sage ich dann leise. „Aber du darfst dich ihm nicht weiter hingeben, Sally. Nicht so. Das hat nichts mit Liebe zu tun, hörst du? Und du bist nicht für ihn oder seine Taten verantwortlich“, ich mache eine kurze Pause und sehe sie nachdenklich an. „Ich könnte ihn wegsperren. Dann würde er niemandem mehr etwas zu Leide tun können. Warum...willst du das nicht?“
Sie wollte mich damit nicht belasten? Ich schüttle nur wieder ernst den Kopf. „Weißt du, dass das unterlassene Hilfeleistung wäre?“ Sie glaubt mir vertrauen zu können? „Das kannst du.“ Ich weiche ihrem Blick aus, starre eine Weile vor mich her. „Aber...ich werde etwas tun müssen. Vielleicht nicht sofort. Jedoch wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Das...verstehst du doch?“, wieder schaue ich sie an, mustere sie und es tut so weh zu wissen, dass dieses hübsche, kluge Mädchen so schrecklich behandelt wird. „Weißt du...“, raune ich leise. „Du bist ein wunderschönes Mädchen. Und es gibt so viele Typen auf dieser Welt, die alles für dich tun würden. Bitte denk darüber nach. Vergiss Nick...“ In meinem Blick liegt beinahe etwas flehendes. Ein leises 'danke' kommt über ihre Lippen, als ich ihr sage, sie könne jederzeit zu mir kommen. Etwas missgestimmt und verwirrt von ihren vorherigen Worten nicke ich nur knapp. „Nicht dafür.“ Wir beschließen, dass Thema ruhen zu lassen, weil es uns beide gerade zu sehr belastet, wir aber auch keine Lösung finden werden. Also lenken wir uns ab, indem wir uns auf die Schaukel setzen. Sie macht große Augen, als ich offen zugebe, dass ich wohl in der Klappse gelandet wäre. So schlimm? Ich zucke nur gleichgültig mit den Schultern. Ich soll mal was anderes ausprobieren? „Achja? Und was zum Beispiel?“, frage ich herausfordernd.
„Weißt du...ich interessiere mich eben nur für diesen Technik Kram, alles andere langweilt mich ziemlich schnell. Mit der Technik kannst du unmögliches möglich machen. Dich frei entfalten. Es gibt keine Grenzen.“, schwärme ich etwas vor mich hin. Sie traut sich nun auch höher zu schaukeln. Man kann eben nicht für alles eine neue Software entwickeln? Ich lache leise. „Oh, ich schätze hier würde normales Werkzeug ausreichen. Was meinst du? Würden mich die Leute mögen, wenn ich mir die Sanierung aller Spielplätze zur Aufgabe mache??“ Mit meinem Superhirn und ihrem Charme werden die Zombies keine Chance haben?? Ich erwidere ihr Lachen. Charme hat sie eindeutig! Sally erzählt mir nun, dass ihr Leben vor dem Virus recht normal war. Ich kenne das ja? Den typischen Schulalltag? Ich schüttle den Kopf. „Nein, das kenne ich nicht Sally.“, ich blinzle etwas und lächle entschuldigend. Sie wollte etwas machen, was mit Reisen und Abenteuern, neuen Kulturen zusammenhängt. „Ja, so hätte ich dich auch eingeschätzt.“, gebe ich locker zu.
Ich lächle erneut, als ich sehe, wie verträumt sie auf einmal wirkt. Unschuldig. Zart. Der Wind spielt mit ihrem Haar. Sally...du musst Nick aus dem Weg gehen, ich bitte dich! Wie mein Leben vor dem Virus war? Ich zucke betont lässig mit den Schultern. Tatsächlich ist das aber ein unschönes Kapitel über das ich nur selten rede. „Och...nicht sonderlich aufregend. Meine Eltern wollten, dass ich Karriere beim Militär mache. Als sie bemerkten, dass ich dafür nicht taugte, schlossen sie mich weg, der goldene Käfig, der Drill meiner Eltern machte mich halb wahnsinnig und ich entdeckte die Computer für mich. Ich erschuf mir eine neue, bessere virtuelle Welt. Ich hatte einen Privatlehrer. Kam nie nach draußen...“ Ich schaue zu Sally. „Ob du es glaubst oder nicht. Ich beneide dich um dein...wie hast du gesagt...langweiliges normales Leben.“, ich schmunzele leicht, beinahe wehmütig. - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | sally* Eco

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 | Thema: Re: Sally & Ram Heute um 12:24 | |
| Anscheinend überrascht es Ram ein wenig, dass ich in dem Casino, in dem ich damals Zuflucht fand, gesungen habe. Er hofft ,dass er bei meinem nächsten Auftritt, mein Ehrengast sein darf. Ich schaue ihn gespielt überlegend an, und lächele dann. Das lässt sich bestimmt einrichten. Ein schelmisches Grinsen macht sich auf seinen Lippen breit, nachdem ich ihm erzählt habe, dass die Leute und auch ich gedacht haben, die Technos seien Schuld an dem Überfall gewesen. Es sei bedauerlich , dass die Leute bei jeder Tat sofort die Technos verdächtigen? Nimms locker. Immerhin bleibt ihr so im Gespräch. Also besser als nichts, entgegne ich lässig. Ob die Mallrats mich sesshaft gemacht haben? Ihm kommt es so vor, als sei ich , nach seinen Worten ein unruhiger Geist. Soll ich dir was sagen? Ich trete näher an Ram und schaue direkt in seine Augen. Wenn ich wollte , könnte ich jederzeit gehen. Es wäre so , als wenn ich nie hier gewesen wäre. Ich könnte von heute auf morgen weg sein, meine Zelte in dieser Stadt abbrechen. Aber, weißt du was? Aprupt trete ich mit einem verspieltem Grinsen ein paar Schritte von ihm weg, und zucke die Schultern. Ich will es nicht. Lüge! , schreit mein Kopf. Wie weit würdest du kommen, wenn Nick hinter dir her wäre...
Locker entgegnet mir Ram , nachdem ich ihm etwas verlegen gesagt habe, dass er sich nicht extra die Mühe machen muss , um nach meinen Freunden zu suchen, dass er es ja sogar vielleicht will. Wieso tust das für mich? Warum bist du so gut zu mir ? Ein kleiner Gedanke macht sich in mir breit. Vergiss es Sally, sofort! Was soll er Großartiges in dich sehen ,außer ein verwirrtes Ding mit dem Hang zur Besäufnis? Er wird mir beweisen, das nichts für ihn unmöglich ist, indem er damit anfängt , dass er mir bald sagen kann, wo meine verschwundenen Freunde sind ? Ich schüttele fassungslos lachend den Kopf. Kein Wunder, dass du der Boss hier bist. Du bist ganz schön hartnäckig. Auf dem Spielplatz angekommen, erzähle ich ihm nun , was ich mit meinen Andeutungen gemeint habe, was mir alles andere als leicht fällt. Ich setze mich näher zu ihm, und sage mit einem eindringlichen tiefen Blick, dass, egal was er auch macht, es absolut nichts ändern würde. Ram erwidert meinen Blick, doch wirkt plötzlich leicht nervös. Verunsichere ich ihn etwa? In seinen Augen liegt etwas , was sich nicht sofort deuten lässt. Doch weiter darüber nachdenken kann ich nicht , denn schon im nächsten Moment , drückt er mich etwas an sich ran, sagt mit leiser rauchiger Stimme meinen Namen,und legt mir behutsam seinen Arm um die Schulter. Für einen kleinen Moment werden meine Tränen stärker, denn nicht nur die Sache mit Nick macht mir zu schaffen. Schnell kneife ich meine Augen zusammen, und drehe meinen Kopf etwas zur Seite,traue mich kaum zu bewegen. Ich will nicht , dass er sie sieht, wie hart ich gerade mit mir sebst kämpfen muss, da mir diese unglaubliche Nähe gerade zwischen uns noch mehr wehtut als alles Andere...
Doch schon im nächsten Augenblick, ändert sich seine so sanfte Miene. Geradezu wütend packt er meine Oberarme , und sieht mir direkt in die Augen. Ich erwidere seinen Blick ohne mich zu wehren. Ihn so zu sehen wegen mir ,macht die ganze Sache nicht besser. Im Gegenteil, es tut so höllisch weh. Es sei verrückt, dass ich das über mich ergehen lasse, nur um andere Frauen vor ihm zu schützen? Gerne würde ich ihm jetzt soviel erwidern. Wieso es so ist, wie es dazugekommen war, dass Nick nicht der einzige in der Familie war, der... Doch ich bleibe still , und höre mir an was er zu sagen hat. Natürlich hat er Recht. Es ist absolut geisteskrank, dass ich mir selbst solch große Schmerzen zufüge. Leise entschuldigt er sich bei mir, wohlmöglich für seinen kleinen Wutausbruch, dem ich ihn nichmal übel nehmen kann. Ich soll mich Nick nicht weiter hingeben? Das hat nichts mehr mit Liebe zu tun , und ich sei nicht für seine Taten verantwortlich? Liebe? Woher soll ich verdammt nochmal wissen was das überhaupt ist?, gebe ich leise von mir, während mein Blick wieder auf den Boden vor mir wandert. Auch Ram macht eine nachdenkliche Pause, und meint dann, dass er ihn wegsperren könnte, dann könnte er niemanden mehr so etwas antun. Wieso ich das nicht will. Ich weiß es selbst nicht. Vielleicht, weil er mein Bruder ist? Weil ich ihn anders kennengelernt habe, oder weil ich weiß , dass... nicht er selbst dafür verantwortlich ist, so geworden zu sein? Ram, nicht nur Nick ist so. Ich hole tief Luft , und gebe fast flüsternd von mir: Mein Vater... Er hat dasselbe getan. Ich weiß nicht , ob sie dachten, dass ich es nicht mitbekommen würde. Doch mein Vater wusste, was Nick tat, und das nicht nur vom .... Weiter komm ich nicht. Ein abscheuliches Ekelgefühl steigt in mir hoch.
Ram hält mir vor Augen , dass das was ich da von ihm verlange , unterlassene Hilfeleistung wäre, und erinnert mich auch gleich nochmal daran , dass ich ihm wirklich vertrauen kann, dennoch will er was gegen Nick unternehmen. Ob ich das verstehen könnte. Langam nicke ich. Ja, das kann ich. Doch bitte versprich mir... dass du auf dich aufpassen wirst. Seitdem er so ist, wie er ist, kann man nicht wissen , wozu er noch fähig ist, spreche ich leise und sehe ihn an. Plötzlich fängt er an , leiser zu sprechen, und meint, dass ich ein wunderschönes Mädchen sei, und es so viele Jungs auf der Welt gibt, die alles für mich tun würde. Ich soll darüber nachdenken. Sein Blick wirkt geradezu flehend, während er mich ansieht. Ohgott, sag sowas nicht! Das macht alles nur noch...komplizierter. Doch ich kann nicht verhindern, das genau in dem Moment in dem er diese Worte zu mir sagt, sich ein totales Gefühlschaos in mir ausbreitet. Mein Herz rast und die Schmetterlinge in meinem vermehren sich. Nein! Du darfst das nicht an dich ranlassen, vergiss es! Er sagt das nur, damit du dich besser fühlst, beschließt mein Kopf, doch mein Herz...Das sagt etwas ganz anderes. Mein Blick wird etwas ängstlich, und kurzerhand schaue ich von ihm weg. Die Angst sich in seinen Augen zu verlieren , ist einfach zu groß...
Schließlich, versuchen wir das Thema erstmal auf sich beruhen zu lassen, und gehen rüber zu den Schaukeln. Während meine Tränen getrocknet sind, und wir so nebeneinander herschaukeln, frage ich Ram , ob es wirklich so schlimm damals in seiner Vergangenheit zuging, da er meint, dass er fast in der Klapse gelandet wäre, woraufhin er nur mit den Schultern zuckt. Herausfordernd blickt er mich an, was er denn Neues ausprobieren könnte. Naja , wie sagt man so schön? Wissen ist Macht. Du hättest wohlmöglich noch mehr erreichen können , als du dir vorstellst, gebe ich von mir ,während ich höher schaukele. Irgendetwas was mit Wissenschaft zu tun hat. Mir fällt etwas ein, was mich sofort zum Lachen bringt. Du hättest dich mit Jack zusammentun können. Der ist ja schließlich auch schlau. Ihr beide hättet wohlmöglich ein Imperium der ganz besonderen Art aufgebaut. Oder aber du wärst ein Clown in nem` kleinen Zirkus geworden, meine ich frech grinsend, werde dann kurz wieder ernst, beiße mir auf die Unterlippe und meine lächelnd , während ich kurz stoppe mit dem Schaukeln und auf meine Finger schaue: Ich hätte dich besucht , wenn du im Irrenhaus gelandet wärst...
Fast schon schwärmerisch erzählt mir Ram, dass er sich ebend nur für diesen Technikkram interessieren würde, da ihm alles Andere schnell langeweilig werden würde.Unmögliches könntest du mit der Technick machen, dich frei entfalten, und es gäbe keine Grenzen? Das kann aber auch seine Nachteile haben. Aber ich wäre die Letze die dir da irgenetwas schlecht reden würde. Wenn du Spaß dranhast. Bleib trotzdem in der realen Welt, ja? Du würdest nämlich echt fehlen....den Technos meine ich, und natürlich auch den Mallrats, füge ich schnell zu meinem Satz hinzu, und schaue etwas verlegen auf dem Spielplatz herum. Normales Werkzeug würde bei den Gerüsten ausreichen? Ob die Leute ihn mögen würden , wenn er mit den Sanierungen aller Spielplätze anfangen würde? Entweder sie würde aufhören dich zu hassen, oder sie würden dich noch gruseliger finden als zuvor, grinse ich und ziehe meine Augenbrauen nach oben. Er würde den typischen Schulalltag nicht kennen. Wie meinst du das?, frage ich offen. Als ich ihm von meinem Traum erzähle, dass ich viel gereist wäre, wenn die Erwachsenen dem Virus nicht erlegen wären, entgegnet er nur locker, dass er mich genauso einschätzen würde.
Während ich so vor mich hin schaukele, und meine Seele baumeln lasse, bekomme ich gar nicht mit, wie Ram mich mustern tut. Schonungslos fängt er an , mir von seiner Vergangenheit mit seinen Eltern zu erzählen. Ich stoppe mit meinem Geschaukele und schaue ihn an. Seine Eltern schlossen ihn weg, weil sie bemerkten, dass er keine Karriere beim Militär machen wollte. Was? Er kam fast nie nach draußen, hatte Privatlehrer ,war in seinem eigenen Käfig gefangen, daraus hat er sich seine Welt mit seiner Technologie geschaffen, da er durch den Drill seiner Eltern fast wahnsinnig wurde. Dadurch ist er also so geworden? Wenn ich mir vorstelle, wie er, als kleiner Junge ganz alleine von morgens bis Abends in seinem Zimmer sitzt, sich seine eigene Welt bastelt, nur um den tristen Alltag und seinen Eltern zu entfliehen... Ram, das ist echt... hart. Ich muss schlucken. Es tut mir echt leid für dich. Ich weiß du magst es nicht Mitleid von anderen Leuten zu bekommen, doch das ist mir gerade egal. Sorry wenn ich dir sage dass ich finde, dass das in meinen Augen keine Eltern waren. Sie hätten sehen müssen , was in dir steckt, sie hätten deine Talente förden müssen, und dich nicht in deiner eigenen kleinen Welt zurücklassen sollen. Deine eltern hätten dir Hand reichen müssen. Das hast du nicht verdient. , rege ich mich auf und versuche mich zu beruhigen. Das hat niemand verdient, füge ich leise hinzu.
Er beneidet mich um mein normales Leben? Wer sagt denn, dass du dieses normale Leben nicht mehr haben kannst? Ich meine damit jetzt nicht dass du die Technos aufgeben sollst oder so .Lediglich ,dass du für dich etwas findest, was du damals bei deinen Eltern nicht haben konntest. Du hast gesagt, du bist nie richtig raus gekommen. Dann tue dies doch jetzt öfters.Geh raus unter Leuten,hab Spaß und lass dich fallen. Grinsend Blicke ich ihn an. Du bist hier , auf einem Spielplatz. Das ist doch schon mal ein Anfang, findest du nicht? |
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