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 Chiara & Runes Treffen

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Chiara*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   So 26 Jul - 9:17

Ich bin nicht schuld daran das Try uns umbringen will? Rune wird von seinem alten Tribe verfolgt? Naja schön und gut, aber trotzdem will mich dieses verrückte Kerl umbringen Ich schaue den Fremden mit den blauen Augen an, als er mir kurz erklärt warum Rune von ihnen verfolgt wird. Er warnt mich, das ich nicht hier bleiben kann, jedoch habe ich mir noch nie gern Vorschriften machen lassen. Doch trotz der Schmerzen meines Fußes stehe ich auf, um Try meine Meinung zu sagen. In diesem Moment spüre ich ihm gegenüber nichts außer puren Hass! Schließlich lieferten Try und Rune sich einen Kampf, den sie beide nicht unversehrt überstehen. Vorallem Try hatte es getroffen. Geschieht dem Penner recht! Etwas erleichtert atme ich durch. als ich sehe wie er zu Boden fällt und der junge Mann ihm noch eine extra verpasst. Eigentlich wurde ich in diesem Moment auch noch mal gerne draufhauen, jetzt erst recht, wo er wehrlos wie ein kleinen Baby ist, aber ich lasse es und beobachte wie der Fremde ihn an einem Baum fesselt.

Rune meint er wäre mir zum ersten mal dankbar für mein vorlautes Mundwerk und meinen Redefluss, sonst hätte Try ihn umgebracht. Ich hätte ihn wohl damit abgelenkt. Er lächelt mich an, aber so lustig finde ich das gar nicht. "Ich habe keinen vorlauten Mund! Ich bin einfach nur ehrlich und direkt! Würde dir vieleicht auch ganz gut tun RUNE! Oder soll ich lieber sagen MUNIN?" sage ich zu ihm während ich ihn beleidigt anschaue und den Namen besondere Betohnung schenke. Jedoch wird meine Stimme wieder etwas freundlicher und ich lächel in kurz an. "Aber naja...ist nun auch egal...jedenfalls gehts dem Idioten da hinten nun schlecht." Mein Blick fällt kurz auf Try der an dem Baum gefesselt ist.

Rune meint zu dem Fremden, dessen Namen ich nicht kenne, er sollte Try Wasser und was zu Essen da lassen. Ich schüttel mit dem Kopf. "Was? vieleicht sollten wir ihn noch zu Kaffe und Kuchen einladen, als dank für seine nette Begrüßung!" ich verstehe nicht wie er sowas sagen kann. Er müsste Try doch hassen wie die Pest. Aber auch der Fremde scheint seiner Meinung zu sein. Er kann ihn hier nicht verrotten lassen? Er wäre sein Freund, genau wie irgendein George. In diesem Moment fällt mein Blick auf Rune denn noch im selben Atemzug wo der Fremde diesen Namen "George" ausgesprochen hatte veränderte sich Runes Gesichtsausdruck, als hätte man ihn ein Messer ins Herz gestochen.  Der Fremde entschuldigt sich direkt nachdem er den Namen ausgesprochen hatte, Rune meint es wäre ok, aber er sollte ihn nicht erwähnen. Wer auch immer dieses George ist, er muss ihm was bedeuten. denke ich mir. Als Runes Blick wieder auf mich fällt. Da ich wegen meinem drecks Fuß ja nicht laufen kann macht Rune den Vorschlag das wir uns Trys Pferd ausleihen. Ich nicke ihm zu und schaue ihn an. Er hätte nichts anders von mir erwartet, ich wäre eine gute Kriegerin und habe genügend Mut? "Danke, aber nenn mich nicht Kriegerin, das passt einfach nicht! Ich lass mir nun halt nichts gefallen." sage ich nur kurz dazu. Das Wort Kriegerin passte einfach wirklich nicht zu mir. Ich mein gut, ich kann mich verteidigen, aber bringen Krieger nicht auch kaltblütig irgendwelche Menschen um? Das wäre jedenfalls nix für mich.
Rune meint Try hätte ihn nicht ernsthaft verletzt, daraufhin schenke ich ihm ein lächeln.
Der Fremde antwortet mir auf meine frage ob er und Rune sich kennen, das er und Rune aus dem selben Tribe kommen. Rune war sein Anführer und Rune nickte ihm zustimmend zu. Irgendetwas dazu zu sagen wäre in dem Moment nicht sehr sinnvoll, schließlich müssen wir ja hier weg. Also sage ich einfach nur "Okay!" dazu.
Rune meint wir müssen heute Nacht noch hier weg. Der Fremde soll verschwinden. Als der junge Mann plötzlich etwas aus seinem Rucksack holte. Ich beobachte die beiden wärend ihrem Gespräch. Er gab ihm ein Lederbuch was diesem George gehört hatte. Rune nahm es entgegen als wäre es irgendein Heiligtum, aber es sah traurig aus. Ich wollte mich nicht einmischen, denn so Gefühlsduselein sind gar nicht mein Ding.
Der Fremde verabschiedet sich und wünscht uns alles gute vorallem Rune. "Dir auch!" entgegne ich ihm kurz auf seine Aussage. Was sollte ich auch sonst sagen, schließlich kenne ich ihn kaum. Er dreht sich um und geht zu den Pferden. Weiterhin sieht Rune ziemlich bedrückt aus. Auch seine Stimme klingt ziemlich mitgenommen, nicht so kalt wie sonst, als er mich bittet das Buch festzuhalten. Ich nehme es an mich und er nimmt mich auf den Arm um mich zum See zu tragen. Wärend er mich trägt versuche ich das Geschehende zu verarbeiten. Dieser George....keine Ahnung wer er ist, sein Bruder? Vater? Oder irgendein Freund? ...Aber er muss Rune viel bedeuten. Wärend ich das Buch festhalte empfinde ich kein Mitleid. Ich weiss schon warum ich niemals Leute an mich ran lasse, dann hat man nämlich genau solche Probleme. Doch Rune sieht so mitgenommen aus, das ich es einfach nicht schaffe meinen Mund zu halten. "Hör mal..." sage ich mit ruhiger aber ernster Stimme. "Ich weiss nicht wer dieser George ist okay, aber er muss dir viel bedeuten...und genau das ist das Problem. Leider bist du selbst schuld. Niemals darfst du irgendwen in dein Herz lassen, denn es wird dir nur rausgerissen und drauf rumgetrampelt..." kurz muss ich überlegen ob ich schonmal für irgendjemanden so etwas entfunden habe und mir fällt niemand ein. Als ich nach einem kleinen Augenblick weiterspreche. "Deswegen versuche ich erst gar nicht mich auf irgendwelche Gefühle einzulassen! Nochnie habe ich jemals irgendwie für jemanden etwas empfunden, außer Hass vieleicht! Ich mein das wirklich nicht böse...aber gugg dich an. Ich weiss es geht mich nichts an...und ich möchte mich auch nicht einmischen, aber vieleicht solltest du mal darüber nachdenken." In diesem Moment wunder ich mich das ich ihm das gesagt habe. Aber als ich seine Augen gesehen hatte und seine Reaktion auf dieses Buch, musste ich einfach was dazu sagen. Denn mir wurde wieder klar, das es einfach besser ist für niemanden irgendwelche Gefühle aufzubringen.
Schnell wollte ich diesen Gedanken loswerden, denn ich hasste es mich mit sowas auseinander zusetzen. "Wo wollen wir denn nun eigentlich hin?" sage ich fragend zu Rune. "Ich möchte endlich raus aus diesem beschissenden Wald"
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Rune*
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Mo 3 Aug - 10:40

Wie zu erwarten wurde Chiara bei der Bemerkung zu ihrem Mundwerk wieder aufbrausend und stellt ebendieses auch gleich unter Beweis . Rune konnte ihr aber in keinster Weise böse sein. Er war einfach froh, dass es ihr gut ging. Sie hatte auch recht dazu sauer zu sein. Er hatte sie bezüglich seines Namen belogen. Es hatte zwar im Endeffekt nichts gebracht,aber es war besser als es unversucht zu lassen.
„ Ja, Try wird erst mal niemanden etwas tun. Er wird genug Schwierigkeiten haben sich zu befreien..“, meinte er und beobachte kurz wie Balder ihn am Baum festband. Natürlich konnte Chiara nicht nachvollziehen warum er nett zu ihm war. Er war sicher nicht weichherzig,aber eben auch nicht eiskalt. Wie konnte er Try töten oder verhungern lassen wenn er doch wusste unter welchem Druck erstand? Dementsprechend sah er Chiara ruhig an und antworte ihr auf ihren Ausbruch: „ Es ist nicht immer alles so einfach wie es scheint... Try wollte uns umbringen,ja,aber er verdient deswegen nicht den Tod.“, versuchte er ihr klar zu machen. Sie war verschlossen wie er, nur auf eine andere Art und Weise. Sie erinnerte ihn an sich selbst vor eigen Jahren. Kein Mitleid, keine Gefühle für irgendwen habend. Er hatte sich eingeredet sich niemals an irgendwen zu binden und auch niemanden zu brauchen,aber damit hatte er sich nur selbst belogen. Es gab diese wenigen besondern Menschen die ihm wichtig geworden waren und es hatte diesen einen Menschen der es als erste und einzige geschafft hatte ihm sein Herz sogar zu stehlen. Er konnte gut nachvollziehen warum chiara sich so verschloss. Wenn man liebte machte man sich verletzlich und niemand wollte verletzlich sein. Die Augen davor zu verschleißen und so zu tun als würde niemanden einen berühren war jedoch ein Weg, denn man nicht lange gehen konnte ohne ebenfalls unglücklich zu werden. Sie war noch jung und würde sicher bald selbst lerne was es hieß Gefühle für jemanden zu haben. Sie war stark und Rune war sich deswegen ziemlich sicher dass ihrer Weg gehen würde. Balders Worte ließen ihn kurz ins wanken kommen. Es war nur ein Name, aber er hatte so viel macht über ihn,raubte ihm jegliche kraft, dass er es nicht ertrug ihn zu hören. Manchmal wünschte er sich sehnlichst einfach nichts mehr zu fühlen und auch zu vergessen wie sehr er George geleibt hatte,aber leider konnte man Gefühle nicht einfach ausschalten. Es gab dafür keinen Schalter und keinen Reset-Knopf. Er konnte nur hoffen einfach irgendwann ab zu stumpfen.
„Wieso sollte das nicht passen? Ein Krieger zeichnet sich nicht darüber aus dass er Menschen tötet, sonder die Dinge tut die Nötig sind ohne angst vor dem Tod.. Try hätte dich töten können aber trotzdem bis du ihm auf deine weise entgegen getreten..“,entgegnete Rune und schaffte es langsam den Knoten zu lösen der sich in seinem Magen gebildet hatte. Diese Mischung aus Schmerz, Wut und unbedingter Trauer. Irgendwann würde der Zeitpunkt kommen wo dieses dunkel Monster aus Hass , Wut und Rachegelüste die Oberhand über ihn gewinnen würde, dann würde es für ihn nur noch zwei Arten von Menschen für ihn geben, die die ihm folgten oder die die durch seine Hand starben. Im Augenblick jedoch war jedoch Georges Stimme der Vernunft in ihm präsent.
Balder klärte Chiara kurz darüber auf in welcher Beziehung sie zu einander standen und machte sich dann auf zu gehen. Jedoch nicht ohne ihm etwas zu hinterlassen, dass er aus Georges Hütte gerettet hatte. Sein Notizbuch, ein direkter Zugang zu seiner Gedankenwelt. Allein es zu halten viel ihm schwer. Es wog in seiner Hand zentnerschwer und es brachte so viele Erinnerung hoch. George hatte es überall mit hin genommen. Alles aufgeschrieben und abgezeichnet ,dass ihn beschäftige hatte. Wissenswertes über den Tribe, Geschehnisse der letzen Jahre, Pflanzen und Kräuterzeichnungen. Und Rune wusste mit Bestimmtheit, dass in diesem Buch auch Zeichnungen von ihm war. Manchmal hatte George ihn heimlich gezeichnet, im Glauben er würde es nicht merkten.Natürlich hatte er es immer gemerkt,aber ihn gelassen. Balder verschwand zwischen den dichten Bäumen und er hörte das traben des Pferdes. Er musste sich zusammen reißen, vor jemanden fremdes Gefühl zeigen, seine Trauer, das wollte er nicht.
Balder war kein schlechter Mensch und er mochte ihn eigentlich auch,aber er wusste eben auch dass er Georgs nahe gestanden hatte. Er wollte niemanden um sich haben der über ihn sprach ihn immer wieder erinnerte wen er Verloren hatte. Zudem war es recht Offensichtlich dass Balder einfach nur noch fort wollte. Rune konnte es ihm nicht verübeln,an seiner Stelle wäre er ebenfalls gegangen. Es war dunkel und bis auf das zarte Mondlicht und die Sterne gab es keine Lichtquelle mehr. Trotzdem mussten jetzt los reiten,denn er wusste nicht wie lange Try die Fessel auf halten würden. Sicher nicht lang genug um die Nach hier zu verbringen.
Also hob er Chiara auf den Arm, gab ihr vorher das Buch und trug sie in Richtung von Trys Pferd,dass angebunden am Seeufer stand. Seine Trauer musste sichtbar sein, denn Chiara begann ihn drauf an zu sprechen. Er verstand sehr gut warum sie die Dinge so sah, er selbst hatte sehr lange nicht anders gedacht als sie. Es war ihre Art Anteilnahmen zu nehmen,aber sie war nicht erwünscht. Er presste die Zähne fester zusammen,seine Kieferknochen mahlte leicht. In diesem Augenblick Worte zu finden die nicht zerfressen von Wut und Trauer waren war sehr schwer.
// Sie meint es nicht böse..sie weiß es nicht besser..Nicht sie ist an meinem Verlust schuld..//, sagte er sich leise innerlich vor und hielt den Blick auf das Pferd gerichtet.
„Glaubst du Gefühle für jemanden entwickeln liegt wirklich in deiner Hand? Tut es nicht.. Du kannst dir eine weile lang einreden dass es so wäre und dich auch vielleicht Verschleiß,es verdrängen,aber es wird irgendwann passieren...Ich teile dein Einstellung, ich kenne sie sehr gut und habe Jahre lang so gelebt,auch vor dem Virus,aber manche Dinge kann man nicht verhindern..“,sprach er mit leiser harter Stimme. Er meinte es keinesfalls böse,aber ihre Worte waren naiv,anderseits war sie auch noch ein Kind in vielerlei Hinsicht. „ Und ich weiß sehr genau dass ich an meinem Unglück schuld bin..glaube mir das ist mir sehr bewusst..genau so wie einige andere ebenfalls schuld sind..“, jetzt bebte seine Stimme und seine Augen brannte vor Wut. Es war sein Schuld jemals George gegenüber nach geben zu haben. Diese Beziehung ein gegangen zu sein mit ihm war George Todesurteil gewesen. Getötet und ihm alles genommen hatten Lif und Hel. Sie würden dafür bluten. Noch einmal würde er sein Herz sicher nicht frei geben, da gab es auch nichts mehr das er geben konnte. In der Nacht in der er George hatte sterben sehen war auch alles in ihm gestorben. Alles was ihn ausgemacht hatte,alles was George aus ihm gemachte hatte war ausgelöscht. Zurück geblieben war nur noch Fragmente die versuchten sich neu zu ordnen, zerrissen zwischen Trauer, Hass und leichter Todessehnsucht. Mit jeden Morgen der anbrach fühlte er sich anders. Er war nicht an jedem Tag der gleiche Mensch,je nach dem welches Gefühl vorherrschte benahm er sich. Oft war da auch einfach nur Leere.
„Auckland... Du brauchst eine Stadt, das Land ist nicht für dich und ich wollte eh in die Richtung.“,antworte Rune immer noch mit finster Miene. Er setzte Chiara auf das Pferd und entwand ihr sanft das Buch. Kurz gelitten seine Hände fast liebevoll über das warme Leder. In seinem Innern sah George der neben ihm vor der Feuerstelle lag und vertieft in das Buch zeichnete. Der Schein des Feuers ließ seine Haut goldner wirken und seine Gesichtszüge definierte. Seine blauen Augen strahlen immer wenn er einen Einfall hatte und sein Stift glitt gleichmäßig und schwungvoll über die leere Buchseite. In solchen Momenten hatte er sich zu ihm gebeugte und ihm zärtlich die bloßen Schultern geküsst.
Er nahm den Rucksack von den Schultern und verstaute das Buch schnell. Je länger es auch nur an sah, um so präsenter wurden all die Momente die er mit George geteilt hatte und das ertrug er nicht. Rune setzte sich den Rucksack wieder auf und ging zu dem Baum, um den Strick des Pferdes zu lösen. Erst dann setzte er sich hinter Chiara und treib das Pferd in Richtung der Waldstraße an. Sich vor sei zu setzten wäre wirklich unklug mit seinem Rucksack gewesen und so konnte sie schlafen wenn sie wollte, ohne gleich vom Pferd zu fallen. Trys Pferd war ein kräftiger Hengst, groß und stattlich und etwas stur. Ziemlich schnell aber begriff der Hengst wer ihn führte und beugte sich Runes Anweisungen. „ Halt dich an der Mähne fest oder an mir,was dir lieber ist..“,sprach er zu Chiara.

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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Sa 8 Aug - 15:21

Meine Augen wandern skeptisch auf Try, als der Fremde ihn am Baum festbindet. Ich kann einfach nicht nachvollziehen warum das dem Kerl noch gewehrt wird, normalerweise gehört er hinter Schloss und Riegel. Mein Hass auf ihn ist einfach unheimlich groß, aber gleichzeitig bin ich auch froh darüber das der Kampf nicht böse ausging. Denn ne Leiche vom Boden aufkratzen...hmm könnte ziemlich eckelhaft sein. Rune erklärt mir das Try nun genug Schwierigkeiten haben würde sich zu befreien und er würde den Tod nicht verdienen. Skeptisch sehe ich zu ihm während er seine Worte ausspricht. Schließlich erhebe ich anschließend gleichgültig meine Stimme "Gut wie du meinst..." als mein Ton anschließend doch etwas arroganter und zorniger wird, ...aber er verdient nicht den Tod? Was verdient er dann? Das wir ihm zum Dank hier festbinden, der Kerl dahinten sich noch die Mühe mit ihm macht? Ich versteh dich echt nich Rune, er hätte dich wahrscheinlich erledingt und mich gleich mit, wäre die Situation nur ein klein wenig anders verlaufen! Oder glaubst du er hätte uns hier an irgendwas festgebunden und wäre dann einfach davon gegangen...nein!...garantiert nicht!" Ich weiss ja das Rune es nicht so mag wenn ich große Reden halte, also beschließe ich erstmal aufzuhören, denn ich hätte ihn und den Fremden ehe nicht davon abbringen können, ihr Vorhaben an Try zu ändern. Aber ihm noch Essen und Trinken da zu lassen? Ich checks einfach nicht! Macht er sich etwas um diese Arschloch sorgen? Und warum macht er sich überhaupt um mich sorgen? Ich sollte ihm doch vollkommen gleichgültig sein!

Nachdem mich Rune Kriegerin nennt, kann ich mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden. Unter einer Kriegerin hatte ich mir immer etwas ganz anders vorgestellt. Vieleicht irgendson olles Weib mit einem Schwert in der Hand oder sowas, doch mich in so einer Rolle zu sehen....na ich weiss ja nicht. Gut ich würde mir nichts gefallen lassen, aber wie eine irre rumzurennen und irgendwelche Leute grundlos abzuschlachten...? Nee...! Trotzdem soll es ja nicht nochmal einer wagen mich so anzugehen wie Try!  Eine Kriegerin würde sich nicht dadurch auszeichnen jemanden zu töten? Sondern Dinge zu tun die nötig sind um keine Angst zu zeigen? Ich bin Try auf meine eigene Art und Weise entgangen? Meine Fresse ey, jetzt wissens gleich alle, ich bin die Heldin des Tages! Ich verdrehe genervt die Augen, denn dieses Geschleime von Rune ist echt nervig. "Ja, ja! Ist doch gut jetzt, wir leben noch und damit ist die Sache gegessen!" sage ich leicht gereizt und trotzdem spüre ich immer noch die Wut in mir gegenüber Try. Ich kann einfach nicht damit umgehen das Rune mir ein Lob ausspricht, denn ich war bisher immer allen gleichgültig, der einzige Mensch der etwas von mir hält bin ich selbst. Doch plötzlich meinte mein Dad mich damals zu beachten, nachdem er jahrelang nicht da war? Meine Gefanken schweifen für einen Moment ab, Aber danke Dad, das du meintest du müsstest mich aufeinmal beachten, nur weil ich nicht das brave lernende Schulmädchen war? Und zum Dank hast du mich dann aus allem herrausgerissen und mich einfach hierher verschleppt. Wäre ich heute draufgegangen hätte ich dir wenigstens nen Arschtritt in der Hölle verpassen können. Während sich diese Gedanken in meinem Kopf sammeln, wird mein Blick zu Try noch hasserfüllter.

Schließlich verabschiedete sich der Fremde und gab Rune ein Buch in die Hand. Seine Reaktion darauf war absolut unnachvollziehbar für mich, denn es muss irgendjemanden gehört haben dem Rune wohl sehr wichtig war. Ich sehe es einfach an seinem Gesichtsausdruck, an seinem Verhalten, das so ganz anders war als sonst. Doch irgendwie war mir nicht danach mich nun lächerlich darüber zu machen, stattdessen beschließe ich ihm, während er mich zu dem Pferd trägt einen guten Rat zu geben. Ernst, aber mit ruhiger Stimme erkläre ich Rune das es falsch ist sich auf irgendwelche Gefühle einzulassen, denn schließlich ist er selbst schuld das er sich nun so fühlt, würde er es so machen wie ich hätte er jetzt kein Problem.
Runes blick fällt starr auf das Pferd als er mir mit harter aber ruhiger Stimme auf meine Äusserung antwortet. Er meint Gefühle für jemanden zu entwickeln würde nicht selbst bestimmbar sein, man könnte es für eine Weile verdrängen doch es würde irgendwann trotzdem passieren. Er macht eine kleine Pause und ich schüttel direkt trotzig mit dem Kopf Natürlich kann man das selbst bestimmen! Rune hätte langezeit die selbe Einstellung gehabt doch dann konnte er es nicht verhinden?  Schließlich wurde Runes stimme wutentbrannter als ich ihm vorgeworfen hatte selber Schuld zu sein. Er weiss es selbst das er an dem Unglück selbst schuld ist und andere auch? Schön! Ist mir doch egal, denke ich mir als er seine Stimme mir gegenüber wütend verändert. Es sollte nur ein guter Rat von mir sein, da muss er mich nicht so anfahren. Meine Augen verengen sich und auch meine Stimme wird wütender und etwas lauter als zuvor. "Ich wollte dir nur nen Rat geben, aber ist mir auch egal ob du ihn annimmst oder nicht!...Und glaub mir, ich werde niemals für irgend jemanden etwas empfinden, denn man kann es sehr wohl vermeiden. Gefühle sind unwichtig, niemand brauch sie.

Runes Gesichtsausdruck blieb weiterhin finster, als er sagt ich bräuchte eine Stadt. Nach Auckland wollte er mich anscheind bringen, er müsste ehe in die Richtung. Denn ich hatte ihm zuvor mitgeteilt das ich endlich aus diesem Wald raus will. "Dachtest du ich wollte hier bleiben? Ich wollte sowieso in eine Stadt, diese ganzen Bäume hier wiedern mich an... sage ich mit eingebildeter Miene. Jedoch spreche ich anschließend etwas ruhiger aber dennoch kühl weiter... Aber du hast recht...das Land hier ist echt nichts für mich. Du willst auch in die Richtung? In die Stadt?" Während ich meine Worte ausspreche setzt mich Rune auf Trys Pferd, und nimmt mir das Buch aus der Hand. Wehrlos lasse ich es ihm aus meinen Handen entgleiten. Nimm du mal deine kleine Gefühlswelt an dich...ich kann ehe nichts damit anfangen! denke ich mir während mein Blick gleichgültig auf das Buch fällt. Anschließend packt Rune es in seinen Rucksack und bindet das Pferd vom Baum. Er setzt sich hinter mich auf das Pferd und ich betrachte das ganze einwenig misttrauisch. Jedoch merke ich recht schnell das Rune wusste was er tat, denn das Pferd folgte seinen Anweisungen. Ich soll mich an der Mähne festhalten oder an ihm? Was mir lieber ist? Was für ne blöde Frage! Mit meinen Handen fasse ich die Mähne des Pferdes an und mache Rune damit deutlich was mir lieber ist. Aber trotzdem fühlte ich mich irgendwie Sicher bei ihm, ihm Vertrauen würde ich natürlich nicht, aber in meinem Kopf bauschten sich einige Frage auf. Auch mein Fuß war ja immer noch so ein Problem, weshalb ich einfach auf Rune angewiesen war. Weiss er überhaupt wo wir hin müssen? Ob er sich wohl hier auskennt? Und warum schleppt er mich überhaupt noch mit sich rum? Meine Augen schweifen fragend über das Land. Ob ich ihm wirklich vertrauen kann? Aber was hab ich sonst für ne Wahl? Aber ich wollte mir meine Unsicherheit in diesem Moment nicht anmerken lassen. Dewegen erhebe ich leicht gereizt meine Stimme. "Und? Wie lange werden wir nun unterwegs sein? Kennst du überhaupt den weg?" Ich schaue Rune nicht an, bewusst halte ich meine Augen nach vorn um mir von meiner Unsicherheit nichts anmerken zu lassen. Ich atme einmal kurz auf um mich wieder etwas entschlossender zu Stimmen. Denn auch wenn ich grade vieleicht unter seiner Macht liege, denn einfach vom Pferd zu springen wäre ziemlich dumm, wird er mich nicht dazu bringen mich ihn zu unterwerfen. Das wird ehe niemal jemand schaffen.

Doch je länger wir unterwegs sind, merke ich das sich die Umgebung einfach nicht verändert. Überall waren Bäume, Sträucher und all so ein Grünzeug was ich nicht leiden kann, im Gegenteil, es langweilt mich. "Endet dieser Wald denn nie?" murmel ich leicht genervt leise vor mich her.

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