
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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sally* Eco
Anzahl der Beiträge: 1496 Anmeldedatum: 15.12.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: sarah
 | Thema: Re: Walls of Ears Mo 16 Feb - 18:35 | |
| Ich habe dir alles gesagt, was ich weiß. Und ja , die Mallrats kooperieren auch mit einigen Technos, unter anderem auch mit Ram , falls dir der Name etwas sagt. Dennoch heißt es nicht, dass sie gleich alle Technos, oder besser gesagt Ex- Technos die Tür aufhalten. Aber mit einer Sache hast du recht. Ich bin nicht ohne Grund aus der Stadt weg. Das sind private Gründe, die nur mich etwas angehen. Ich kann dir nur noch einmal versichern, dass wir keine Gefahr für euch darstellen, antworte ich ihm ruhig. Mehr werde ich nicht mehr dazu sagen, beschließe ich, schließlich habe ich schon mehr von mir gegeben, als ich eigentlich wollte. Und was sollte ich auch noch groß dazu sagen? Das Einzige, was vielleicht eine Gefahr darstellen würde, ist Nicks Neigung. Doch damit wäre ich eher in Gefahr , als er und sein Stamm. Doch ich bin das Risiko eingegangen, und werde es auch weiterhin tun. Weil ich ihn liebe! Und ich weiß, dass er mich genau so doll lieben tut, und er sich zusammenreißen wird. Ich bemerke, dass auch er seinen Gedanken ab und an mal für einige Sekunden nachhängt. Er stellt es in Frage , dass Katniss sich an ihr Versprechen halten wird, und sagt, wenn er wollte , könnte sein Tribe sonst etwas mit Nick und mir machen, so , dass es keiner bemerken würde, was mir wiederum eine erneute Gänsehaut bereitet. Ich glaube an ihr Wort! Sie hat noch nie eines ihrer Versprechen gebrochen. |
|  | | Aubrien* Carnivl Souls

Anzahl der Beiträge: 104 Anmeldedatum: 13.09.14 Alter: 21 Ort: Moonlight Paradise Park
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Walls of Ears Di 17 Feb - 0:39 | |
| Ich komme an einen Punkt, der einen Schritt zu weit zu sein scheint, denn Sallys nächste Antwort ist so abweisend, wie ich die erste erwartet hätte. Die wunde Stelle daran, dass sie und ihr Freund hier nicht einfach kommen können, sagen können, keine Bedrohung darzustellen und den Traum des neuen Lebens hier beginnen können, ist bloß jene, dass wir kein Mietshaus sind, in das jeder beliebige Mensch einziehen kann, wie er möchte und eben auch seinen Mitbewohnern aus dem Weg gehen und sein eigenes Ding durchziehen. Es muss sich keinesfalls jemand vollkommen offenbaren. Das möchte ich auch gar nicht, denn zu viele Details zeigen mir oft bereits meine Farben, doch es geht hier auch nicht um Sallys Privatleben, sondern um weitere Konflikte, die uns die beiden in Zukunft bescheren könnten. Innerlich treffe ich die Entscheidung, meine Späher besonders damit zu beauftragen herauszufinden, wer dieser Nick wirklich ist und was die Leute in der Stadt über ihn denken. Auf Nummer sicher zu gehen hat noch nie geschadet. "Natürlich weiß ich, wer Ram ist. Und gerade, weil er offensichtlich seine Gesinnung und seine Pläne mit seinem Tribe geändert hat, obgleich viele Fehler und Grausamkeiten durch seine Befehle geschehen sind, müsste er doch ein offenes Ohr für deinen Freund gehabt haben. Es sei denn, er hat sich noch andere Dinge zu schulden kommen lassen außer seinen Handlungen bei den Technos. Doch nun gut. Wir werden dich kaum foltern, um mehr Antworten zu bekommen. Für's Erstre genügen die Informationen auch. Aber das hat nichts zu bedeuten, also mach dir keine falschen Hoffnungen. Genausowenig würde ich diese bei deiner Schwester hegen. Worte können ziemlich bedeutungslos werden, wenn es um Menschen geht, die man liebt und beschützen möchte. Wenn ihr euch so nahe steht, denkst du tatsächlich, sie würde dabei ruhig bleiben, wenn ihr in ein offenes Messer rennen könntet? Das solltest du dir vor Augen halten. Und vielleicht auch darüber nachdenken, wie du handeln würdest, falls sie in deiner und du in ihrer Situation stecken würdet", beende ich das erste Verhör und überlege, wo ich Sally hinbringen lassen sollte. Ob es so eine gute Idee ist, sie in eine Zelle neben ihrem Freund zu lassen, bezweifle ich, allerdings kommt so womöglich durch seine Reaktion auf ihre Rückkehr und den Umgang der beiden miteinander noch etwas Interessantes dabei heraus. Also wende ich mich an die beiden Wachen, die das Mädchen hergebracht haben. "Ihr wisst, was zu tun ist. Einfach wird genügen", meine ich zu ihnen. Sie nicken und bringen sich in Position. Ich schaue zurück in Sallys Augen. "Du bist entlassen. Steh auf, die beiden werden dich zu den anderen bringen." Da die Zellen auf der gleichen Etage liegen wie dieser Raum, ist es nicht nötig, ihre Augen erneut zu verbinden. Die Gänge im kompletten Schloss sind so verworren, dass sie sie sich auf Anhieb ohnehin nur schlecht merken können wird. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | sally* Eco

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 | Thema: Re: Walls of Ears Di 17 Feb - 13:07 | |
| Und wieder stellt er meine Antworten in Frage, was ich aber auch nicht anders erwartet hätte. Doch , das ist alles, was ich sagen konnte. Niemand, und schon garnicht jemand Außenstehenden, wird je von mir erfahren, wie es wirklich ist. Das habe ich mir schon geschworen, als ich die Nacht im Vero Centre mit Nick verbracht habe. Doch als er das mit Katniss ansprechen tut, runzele ich nachdenklich die Stirn. Manchmal , ist sie schon etwas übermütig, doch würde sie uns in Gefahr bringen ,indem sie den anderen Ecos etwas davon erzählen würde, wo wir sind? Schnell schüttelte ich den Gedanken wieder von mir ab. Nein, das würde sie nicht tun. Doch was ist, wen. Luna wieder irgendeine Vorahnung hegt? Ich bekomme nur noch die letzten Worte von dem Mann mit, der sich jetzt nun an die beiden Wachen wendet. Einfach wird genügen? Was das wohl zu bedeuten hat. Er bittet mich auf zu stehen, da ich nun. Entlassen bin , und die beiden Wachen mich zu den anderen bringen werden. Also stehe ich auf , und werde auch sofort von den beiden Wachen gepackt. Kurz bevor wir den Raum verlassen, drehe ich mich ein letztes Mal zu dem mysteriösen Mann um. Wieso werde ich das unbehagliche Gefühl nicht los, als ob das nicht alles gewesen ist.
tbc: Demons Jail |
|  | | Aubrien* Carnivl Souls

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 | Thema: Re: Walls of Ears Do 19 Feb - 14:26 | |
| Sally sagt nichts mehr, aber was auch immer es gewesen wäre, wäre kaum mehr von Belang. Dass sie denkt, merkt man dafür umso mehr. Nur was, das ist eine der Sachen, die mir die Farben nicht verraten können. Sie zeigen bloß emotionale Strömungen und wie diese belegt sind. Das Gemisch, das um Sally wabert, kann einiges heißen, auf jeden Fall bedeutet es verständlicherweise Verwirrung und Unsicherheit. Als die Wachen das Mädchen weggebracht haben, erhebe auch ich mich seufzend, Dawn tut es mir nach. "Ich will, dass ihr für Blaze und wer ihn in die Stadt begleitet mitgebt, dass sie sich nach einem Nick, der den Technos angehören soll, umhören sollen. Bevor wir weitere Schritte einleiten können, außer ihnen die Unterkunft, die sie erbeten haben, durch das Gefängnis im Mindesten zu gewährleisten, möchte ich wissen, womit wir es wirklich zu tun haben", sage ich in den Raum hinein. Alle wissen, dass es keine leichte Angelegenheit ist und die Hoffnung, dass nichts Gravierendes in Erfahrung gebracht wird und wir dadurch keinen Ärger an den Hals bekommen, ist auf jeden Fall da. Weil das Verhör doch länger gedauert hat als gedacht, verrät mir ein Blick auf meine Taschenuhr, wie sehr die Zeit bereits wieder fortgeschritten ist. "Dawn, kannst du bitte dafür sorgen, dass unsere...Gäste etwas zu Essen und Trinken bekommen? Dafür wäre ich dir sehr dankbar. Und die Wachen selbstverständlich ebenfalls", meine ich zu meinem besten Freund, der mein Anliegen mit einem Lächeln bejaht. Dann löschen die Wachen die Fackeln, verschließen den Raum, als wir auf den Gang getreten sind und als geschlossene Gruppe kehren wir in die belebteren Teile des Schlosses zurück. Im Clockwork Diner wird nun viel los sein.
tbc: Lyle's Clockwork Diner - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Aubrien* Carnivl Souls

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 | Thema: Re: Walls of Ears Mo 27 Jul - 15:17 | |
| cf: Lyle's Clockwork Diner
Um nicht erneut ein großes Aufgebot bei mir zu haben und etwas Ruhe genießen zu können, gehe ich diesmal ohne Wachen zum Verhörsaal, auch wenn es vielleicht etwas merkwürdig erscheinen mag, dass ich bei Sally welche dabei hatte und nun für den Techno nicht. Doch Ärger zu machen würde nicht gut für ihn enden und auch wenn man es mir nicht auf den ersten Blick ansehen mag, stehe ich was körperliches Wehrvermögen angeht vielen in nichts nach. Ich setze es nur nicht besonders oft ein, weil es für mich keinen Sinn ergibt, sich auf diese Art außer sportlich zu duellieren, wird ein Konflikt nur selten auch damit geklärt. Vielmehr zieht es nur Verletzungen beiderseits mit sich, die einen mehr schwächen als stärken. Sollte dieser Nick sich nun dazu entscheiden, auf mich loszugehen, nachdem ich ihn gefangen genommen und seine Freundin habe wegbringen lassen, wird sich spontan zeigen, wie ich handeln werde. Dawn und ich werden bei dieser Unterhaltung allerdings an Personal ausreichen, nach allem, was ich über den Techno erfahren habe. Einige Themen sollte man einfach nicht unter vielen Menschen besprechen, mögen sie noch so neutral sein wie unsere Wachen unter anderem. Auf meinem Weg in den Keller drängt sich immer stärker die Müdigkeit in meine Glieder und Gedanken. Es ist eine ganze Weile her, dass ich ordentlich etwas gegessen oder geschlafen habe, sodass mein Körper sich erholen kann und psychisch verlangen die Treffen mit unseren Gästen mir als Anführer einiges ab. Zusätzlich zu meiner Fähigkeit, die mich ohnehin pausenlos begleitet. Selbst in der Schwärze der Gänge, die bloß alle paar Meter durch eine Fackel durchbrochen wird, ist das was ich sehe bunt. Das leise Knistern des Feuers, sein Zischen, die huschenden Schritte von Mäusen, die hier unweigerlich leben, alles erzeugt Feuerwerke in meinem Kopf und lässt mich nie in Ruhe. Am schlimmsten war es früher unter anderem in der Schule. Es fiel mir schwer, mich zu konzentrieren, wenn geflüstert wurde, Stifte auf Papier kratzten, das raschelte, die Uhr ununterbrochen tickte und die Lehrkraft dazu noch vorne an der Tafel stand, um ihren Stoff herunterzureden, dazu Notizen an der Tafel anzufertigen, die wir abschreiben mussten, um damit Hausarbeiten schreiben und für Prüfungen lernen zu können. Alles was ich sah, war ein Matsch aus Farbnuancen oder Formen, wie Sterne, Kreise und Spiralen bei gewissen Geräuschen und Tönen. Der beste Schüler war ich dadurch nicht. Jedenfalls nicht, was die Mitarbeit im Unterricht anging. Bei Klausuren bekam ich es meistens irgendwie hin, die Sachen richtig zu kombinieren, besonders Mathe war einfach, da half meine Synästhesie mir, die Welt der Zahlen besser erfassen und verstehen zu können. Meine Leistungen gestalteten sich so zumindest gut genug, um meine Pflegeeltern zufriedenstellen zu können, die hohe Ansprüche an mich hatten, mich wie ein Wunderkind behandelten, das dem gefälligst gerecht werden sollte. Dass sie dadurch ihre eigenen Kinder oft benachteiligten, genauso wie meinen kleinen Bruder, bekamen sie nicht mal mit oder sie ignorierten es schlicht. Umso schlimmer bekamen wir es zu spüren, wenn die beiden nicht in der Nähe waren. Ich hatte mir angewöhnt, kaum persönliche Besitztümer anzuhäufen, sodass mein Zimmer aus kahlen schmucklosen Wänden bestand, an denen keine Bilder hingen, keine Poster, nichts, was meinen Stiefgeschwistern hätte zum Opfer fallen können, denn einen Schlüsse für mein Reich besaß ich nicht, so dass sie nach Belieben dort ein und aus gingen, sich nahmen, was sie finden konnten und vor nichts zurückschreckten, Hauptsache, sie konnten mir damit eins auswischen. Nur meinen Kleiderschrank konnten sie nicht aufbrechen, weshalb ich meine Sachen, die ich gezwungenermaßen haben musste wie Schulzeug oder meine Gitarre, die ich mir von Erspartem gekauf hatte, dort verbarrikarierte. Corey händelte das Ganze etwas anders. Seine Einstellung zu Rache war anders als meine, er ließ es zu einem persönlichen Genuss werden und machten Sharon und Trevor ihm das Leben schwer, so vergolt er es mit selbigem, was sich hinter den Kulissen immer weiter hochschaukelte. Ich seufze. Es ist nicht gut, an diese Zeiten zurückzudenken. Oft habe ich mir ausgemalt, wie es gewesen wäre, hätte es diesen Unfall unserer Eltern nicht gegeben. Meine Mutter ist eine sehr außergewöhnliche Frau gewesen, die uns abends gern statt Märchen selbst erdachte Geschichten oder Gruselgeschichten vorgelesen, sich individuell gekleidet hat, weshalb ich das von ihr auf meine Art und Weise wahrscheinlich bereits früh übernommen habe und die uns lehrte, immer den Mut zu haben, so zu sein, wie man will. Mein Vater untertsützte das, er liebte sie dafür, genauso wie wir, dabei gab es für ihn nichts gemütlicheres, als in Hemd und Anzughose zu stecken, ganz der Norm entsprechend und seriös. Die Bilder von beiden habe ich tief in mir verwahrt. Sie sind auch nach all den Jahren nicht blasser geworden. Anders sieht es mit jenen meiner Adoptiveltern aus, die ich überhaupt nicht im Gedächtnis behalten will. Es ist wichtig, nicht zu vergessen, aber genauso muss man seine Seele nicht unnötig belasten. Als ich am Walls of Ears ankomme, ist es dunkel, darum nehme ich eine Fackel aus dem Gang mit hier rein, um die anderen an den Wänden anzuzünden. Am Tisch lasse ich mich auf einen Stuhl sinken, die Arme vor mir verschränkt und lege meinen Kopf auf sie. Schließe nur für ein paar wenige Minuten meine Augen. Ich möchte nicht einschlafen, doch diese Abgeschiedenheit des Raumes von allem anderen tut verdammt gut und es wird noch ein paar Minuten dauern, ehe ich meine volle Aufmersamkeit wieder jemandem zuwenden muss. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
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