The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Place of Roses

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Impala*
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Do 13 Aug - 22:21

cf: Ü18 Bereich - Dichter Wald

Stumm reite ich hinter der Prinzessin her, meine seelenlosen Augen starr geradeaus gerichtet. Mit der rechten Hand halte ich die Zügel, mit meinem linken Unterarm stütze ich kraftvoll meine Rippenpartie, um die Erschütterungen während des Ritts abzufangen. Ich sitze gekrümmt auf meinem herrschaftlichen Schimmel, keuche ab und an leise vor Schmerzen auf, dennoch kämpfe ich gegen die lodernden Flammen in meinem Oberkörper an. Die Umgebung verschwimmt immer wieder vor meinen Augen, dickflüssiges Blut rinnt aus meinem Mundwinkel. Dennoch sage ich kein Wort, meine Miene bleibt ungerührt. Dieser qualvolle Ritt gleicht einer mörderischen Meditation. Nie war ich dem Totenreich näher, als jetzt. Ich höre, die Geister rufen. Die erzürnten Worte Tyees. Mein Auftrag. Es ist noch nicht vorbei. Ich muss erst die Technos auslöschen. Alle. Um meinem Mann die Rache zuteil werden zu lassen, die ihm gebührt. Ich bin sein Racheengel! Meine Lider flackern für einen Moment. Nicht ohnmächtig werden! Du hast genug Schwäche gezeigt. Bleib wach!! Auf den schwächlichen Jungen, welcher gefesselt hinter mir her trottet achte ich kein einziges Mal. Für mich ist er nur ein wertloses Stück Fleisch, ebenso wie die Blonde die auf dem Pferd der Prinzessin mit sich geführt wird. Sklaven. Niedere Arbeiter. Dreckige Stadtmenschen. Doch der Junge...hatte es gewagt meine Stärke in Frage zu stellen. Er hatte mich herausgefordert. Wollte mit mir spielen. Ich habe ihn mir zurückgeholt. Doch von nun an, wird sein Leben aus Qualen bestehen. Ich...werde ihn diese Tat bis an sein Lebensende bereuen lassen!

Nach einem langen, schweigsamen Ritt durch den Wald kommen wir vor den herrschaftlichen Toren des Schlosses an. Eine Lange Reise liegt hinter mir. Jetzt bin ich angekommen. Die Menschen, die ich schon bald töten werde, sind in unmittelbarer Nähe. Ein Warnsignal, ausgelöst durch einen der Wachposten, ertönt und schließlich werden die Tore langsam, knarzend geöffnet. Ich reite hinter der Prinzessin auf den Hof und lasse meine kalten Augen über die Anwesenden gleiten. Überrascht bleibt mein Blick auf dem König, meinem Herrn hängen. Er ist früher hier als ich?! Briony schwingt sich stolz, grazil aus dem Sattel. Ich hingegen kann nur mit einem schmerzverzerrten Gesicht mein Bein über Akulas Rücken schwingen. Ich lande mit den Füßen auf den Boden, meine Knie drohen einzuknicken und ich lehne mich dunkel stöhnend an mein Pferd um etwas Halt zu haben. Mein Körper zittert, doch ich versuche dem irgendwie Einhalt zu gebieten. Ich schließe kurz die Augen und knirsche mit den Zähnen. Ich hasse es schwach zu sein! Als ich mich einigermaßen gefangen habe, löse ich das Seil vom Sattel meines Pferdes und ziehe den Jungen mit einem festen Ruck zu mir heran. Meine Augen lodern voller Hass und Bösartigkeit auf, als ich ihn ansehe. „Eine falsche Bewegung...“, zische ich dunkel. „Und ich schneide dir nicht nur dein Ohr...sondern auch einen Finger ab. Erst einen. Bei deinem nächsten Fehler den zweiten! Verstanden??“ Ich packe seinen Arm und ziehe ihn mit einem Ruck vor mich, so dass sein Rücken meinen Oberkörper berührt. Ich zücke mein Messer und presse die Klinge so fest an seinen Hals, dass Blut aus dem feinen Riss seiner Haut herausströmt. Mit der anderen Hand halte ich seinen Arm fest und stoße ihn voran in Richtung Königspaar. Seine Hände sind noch immer fest auf dem Rücken zusammengebunden.

Ich humpele leicht, meine Beine fühlen sich schwach an. Doch mein Geist ist stark. Mein Stolz ist es, der mich meine Handlungen noch ausführen lässt. Allein mein Körper ist zerstört. Doch er ist rein irdisch. Nicht von Belang. Der König richtet seinen Blick auf mich. In seinen Augen kann ich Unmut erkennen, über dass was er sieht. Ich weiß, dass ich versagt habe, Herr! Dennoch bleibt meine Miene unergründlich, ich senke lediglich vollends ergeben meinen Kopf vor ihm und meiner geliebten Königin, um meine uneingeschränkte Loyalität kunzutun. Eine Weile schaue ich die Königin an. Sie ist wunderschön. Stolz. Und es tut gut, sie so zu sehen. Nach einer Weile erhasche ich ein Augenpaar, dass mich kalt zu durchdringen scheint. Azazeal. Meine dunklen Augen bohren sich eiskalt in die seinen und ich hebe stolz mein Kinn an. Sein Herz ist aus Stein, ebenso wie meines. Er liebt es, zu foltern. Menschen zu brechen. Sie zu schwachen Marionetten zu machen. Er ist ein wahrer Meister. Der König schreitet langsam auf die Prinzessin zu, mustert Rune eingehend, ebenso wie unsere beiden Sklaven. Ein Vorwurf schwingt in seinen Worten mit, als er Briony mitteilt, dass er uns schon schmerzlich vermisst hat.

Die Prinzessin stellt Rune vor, als einen starken Kämpfer und stellt klar, dass er kein Gefangener ist. Sie präsentiert ihre Beute der Königin, scheinbar sollte sie für diese jagen gehen. Ich folge dem Blick der Prinzessin, die nun ein rothaariges, komplett nacktes Mädchen anspricht. Meine Augen verengen sich augenblicklich als ich das zierliche Wesen mustere. SIE? HIER? Ein zutiefst bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen. Ich kenne sie. Habe sie in den Mienen gesehen, die ich auskundschaftete. Sie hat MEINE Königin gequält. Nun wird sie endlich dafür bezahlen! Die Prinzessin spricht das Mädchen tadelnd an. Schließlich holt auch sie ihre blonde Sklavin zu sich und präsentiert diese dem König. Als sie ihr sagt dass sie sich vorstellen soll, drücke ich die Klinge fester in den Hals des Jungen. „Du auch!“, zische ich dunkel an sein Ohr. „Na los! Verbeug dich vor deinem neuen Herrn. Sag ihm wer du bist! Denk an deine hübschen Fingerchen!“
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Jona*
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Sa 15 Aug - 13:55

cf: Ü18 Bereich - Dichter Wald

Ich habe keine Wahl. Sie löst nicht das Seil, wartet aber kurz dass ich aufstehen kann. Ich bin schon recht froh, dass die Hexe mich nicht den ganzen Weg, wohin auch immer, hinter ihrem Gaul her schleifen will. Angst, Panik und Schmerz sind in meinen Körper eingezogen und fühlen sich wohl dort. Ich hingegen fühle mich schrecklich. Der Anfall klingt leicht ab aber ich schnaufe trotzdem weiter, so aufgeregt bin ich und wütend….ja vor allem wütend weil ich wie ein wildes Tier angeleint bin. Die Schnitte im Gesicht, die mir die Hexe zugefügt hat, brennen, genauso wie die Schnitte, die mir der steinige Waldboden zugefügt hat. Meine Kleidung ist zerfetzt und schlammverkrustet. Wo soll das nur hinführen? Ich tauge doch nichts für harte Arbeit. Schon dieser kleine Fluchtversuch hat mich fast meine ganze Kraft gekostet. Wie soll ich mich nur befreien? Ich bin mit meinen Nerven am Ende. Das Pferd setzt sich langsam in Bewegung, genau wie die restliche Prozession. Wir sind ganz am Ende des Zugs. Ich kann nicht so schnell gehen. Egal wie sehr sie auch am Seil ruckt und zieht. Ich bin körperlich und auch psychisch an meinen Grenzen angelangt. Ich betrachte, dass blonde Mädchen, welches wie ein Paket auf dem anderen Pferd festgeschnürt ist. Sie tut mir leid, mehr als ich mir selbst. Ist das so weil sie ein Mädchen ist, das vermeintlich schwache Geschlecht? Nein, quatsch. Dann müsste ich ja selbst ein Mädchen sein und die Hexe eher ein Typ. Immerhin hat sie mich überwältigt. Jona, du kannst echt abstruse Gedanken haben, manchmal. Ich habe trotzdem Mitleid mit dem Mädchen. Sie wirkt sehr lethargisch.
Unsere Blicke treffen sich wieder, nur ganz flüchtig. Mit meinem Blick möchte ich ihr Beistand leisten. Halt durch! Ich denke mir was aus. Hole uns beide hieraus. Ich lasse dich nicht allein. Das wir uns nicht kennen und ich nicht mal ihren Namen weiß, ist mir dabei vollkommen egal in diesem Augenblick. Sie ist sicher ähnlich wie ich total verloren und unverschuldet in diese Situation geraten. Diese Wirkung hat sie jedenfalls auf mich. Und sie hat es verdammt noch mal nicht verdient wie ein Gepäckstück auf ein Pferd geladen und transportiert zu werden.
Ich starre wieder gerade aus. Möchte das Mädchen nicht länger ansehen. Ihren Blick voller Angst ansehen zu müssen, tut mir mehr weh als meine Schnittwunden.
Wie lange wir wohl schon unterwegs sind? Es ist bereits Tag. Es beginnt zu nieseln und kurze Zeit später regnet es in Strömen. Wie passend. Das Laufen auf dem schlammigen Waldboden fällt mir immer schwerer. Immer wieder ruckt das Weib an Seil, um mich anzutreiben. Ja, ja ich gehe ja schon, Miststück. Ich bin völlig entkräftet und setzte nur noch mechanisch einen Fuß vor den anderen und werde trotzdem zur Eile angetrieben. Warum haben die es eigentlich so eilig? Wo führt die Reise hin? Der Wald lichtet sich und wir kommen auf einer Wiese an. Eine Wiese, die bergauf führt. Auch das noch. In der Ferne kann ich ein großes Gebäude erkennen. Ein Schloss? Ja es sieht tatsächlich wie ein Schloss aus, umgeben von einer hohen Mauer. Und wir laufen direkt darauf zu. Die Sache gefällt mir immer weniger. Eine Mauer aus festem Stein. Wenn unsere Reise wirklich dorthin führt, wie soll ich dort fliehen können? Über die Mauer klettern? Wohl kaum ich würde in den Tod stürzen und mir vorher alle Knochen brechen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie Wachpersonal haben, wenn sie in so einem imposanten Gebäude leben.
Ich versuche immer wieder mal vorsichtig am Seil zu rucken, um zu sehen, ob es sich eventuell lösen lässt aber die Hexe scheint ihr Handwerk –Menschen zu versklaven- sehr gut zu beherrschen. Das Seil sitzt so fest, dass es mir meine Handgelenke aufscheuert durch die Reibung. „Wann sind wir endlich da?“ bringe ich schwach hervor. Ich muss wieder husten. Aber niemand geht auf meine Frage ein, entweder haben sie mich nicht gehört oder was viel näher liegt sie wollen mich nicht hören und ignorieren mich absichtlich. Gewöhn dich dran. Sklaven haben nichts zu melden, sagt eine kleine Stimme in meinem Kopf. Ich bin kein Sklave, sage ich mir entschieden, und der werde ich auch nie sen. „Mit mir werdet ihr kein leichtes Spiel haben.“ sage ich stumm in Richtung der Hexe auf dem Pferd. „Ich werde euch mit jeder Faser meines Körpers bekämpfen bis ich wieder frei bin oder bis ich mit dem Leben dafür bezahle.“ füge ich hinzu ebenfalls ohne es laut auszusprechen.
Unser Weg führt uns wirklich zu diesem herrschaftlichen Schloss. Als wir näherkommen öffnen sich vor uns, wie von Geisterhand die großen, schmiedeeisernen Tore. Wir betreten einen großen Innenhof. Überall sind kleinere Blumenbeet mit Rosen verteilt, wenn ich nicht eine solche Angst hätte, könnte ich den Anblick der Blumen fast genießen. Ich bemerke gar nicht wie die Hexe auf mich zugeht. Ich merke nur wie sie mich plötzlich an sich drückt und mir ein Messer an meinen Hals presst. Ein weiterer Schnitt an meinem Hals. Das Blut strömt mir in den Kopf. Ich zittere. Sie droht mir, ich solle keine falsche Bewegung machen weil sie mir sonst nicht nur ein Ohr sondern gleich einen Finger abschneiden würde. Ich erwidere zunächst nichts und nicke nur schwach. „Ja.“ bringe ich gepresst hervor. Sie hält weiterhin meinen Arm fest und stößt mich in Richtung von zwei Menschen, die hier sowas wie den Anführerposten innezuhaben scheinen, wenn ich ihren arroganten Blicken nach urteile. Meine Hände sind weiterhin fest zusammengebunden, dass ich mich kaum bewegen kann. Aus den Augenwinkeln kann ich beobachten wie die Hexe humpelt. Das ist mir vorher noch gar nicht aufgefallen. Sie scheint verletzt zu sein. Dann muss der Kampf mit dem Wikingertypen ihr doch mehr zugesetzt haben als ich bisher annahm. Sie verbeugt sich vor den beiden. Was ist denn jetzt kaputt? Ich blicke sie skeptisch an. Wo bin ich hier nur hingeraten? Hat der Kerl das blonde Mädchen gerade als Prinzessin bezeichnet? Ich achte weiter nicht so sehr darauf was gesprochen wird, denn ich bin zu beschäftigt damit die anwesenden Personen zu mustern. Unweit dieses Anführers steht ein Kerl mit einem bösartigen Blick. Er mustert mich. Und wie er mich mustert gefällt mir überhaupt nicht. Es lässt mir einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen. Meine Augen wandern weiter und bleiben an einem rothaarigen Mädchen hängen. Sie trägt keine Kleidung und ist mehr als geschunden. Meine Augen weiten sich wieder vor Angst. Was ist das hier für ein barbarisches Pack? Das blonde Mädchen stößt das gefangene Mädchen an und meint sie solle sich vorstellen und ihrem Königspaar die Ehre erweisen. Königspaar? Plötzlich stößt mich die Hexe an und drückt mir die Klinge wieder fester an den Hals und meint ich solle mich verbeugen und meinem neuen Herrn vorstellen. „Nein.“ zische ich standhaft. „Ich erkenne keine falschen Herren an. Ich bin kein Sklave.“

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Ravenna*
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Sa 15 Aug - 21:29

Der Bluthund an meiner Seite erklärt sich bereit, mich in den Kerker zu bringen. Kerker. Was für ein furchtbares Wort. Der Henker wird dort die Herrschaft haben. Niemand wird ihn aufhalten können, dass mit mir zu tun, was ihm beliebt. Er wird mir schon zeigen, wie gastfreundschaftlich er sein kann? Ich schlucke heftig und richte meine blauen Augen schnell zu Boden, versuche das starke Zittern meines Körpers zu unterbinden. Ich habe schreckliche Angst. Angst, vor dem, was mich erwartet, wenn der große Schlund dieses Schlosses mich erst einmal mit Haut und Haaren verschluckt hat. Panik erfasst mich. Meine Beine wollen rennen. Doch es ist unmöglich zu fliehen. Etwas kaltes umfasst mein Herz. Kurz flattern meine Augen gen Himmel. Auch wenn dunkle Wolken über uns hinweg ziehen, so nehme ich diesen Anblick in mir auf, verschließe diesen tief in meinem Herzen. In der Ferne ist der Ruf eines Vogels zu vernehmen. Eine vereinzelte Träne rinnt stumm meine Wange hinab. Werde ich den Himmel jemals wiedersehen? Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren? Wärme? Kalte Regentropfen benetzen meinen geschundenen, nackten Körper und es ist die reinste Wohltat.

Wäre ich nicht geknebelt, so hätte ich nun den Mund geöffnet und die Regentropfen meine ausgedörrte Zunge benetzen lassen. Nie verspürte ich einen größeren Durst, als in diesem Moment! Ich spüre einen festen Ruck an meinem Hals und taumele näher an den furchteinflößenden Henker heran. Sein eiskaltes Lächeln, jagt mir einen Schauer über den Rücken. Er zeigt mir nun mein neues zu Hause? Seine Stimme trieft nur so vor Hohn, doch ich schaffe es ihm einen angewiderten Blick zuzuwerfen. Taumelnd folge ich ihm barfuß über den Sandboden, als ein Signal ertönt, dass mich zusammenzucken lässt. Auch der Henker bleibt stehen. Was bedeutet das?! Gehetzt sehe ich mich um, beobachte dann, wie das große Tor geöffnet wird. Noch mehr von ihnen?? Oh Zoot, es sind so viele! Zuerst erkenne ich nur zwei Reiterinnen. Die erste hat blondes, langes Haar und sieht sehr herrschaftlich aus, obwohl Blut ihre Kleidung benetzt. Die andere sieht wild aus, unberechenbar und sie scheint verletzt zu sein. Mein Herz krampft sich schmerzhaft zusammen, als ich erkenne, dass sie weitere Gefangene bei sich haben. Ein Junge läuft hinter einem Schimmel her und ein Mädchen liegt gefesselt auf dem Rücken eines anderen Pferdes. Ich bin nicht die einzige, huscht es mir durch den Kopf.

Beinahe macht dieser Gedanken mir Hoffnung. Ich bin nicht allein zwischen diesen Bluthunden! Ich schaue kurz zu dem blonden Jungen. Du bist dennoch ganz auf dich allein gestellt. Vertraue nur dir selbst! Du wirst fliehen! Du brauchst dafür keine Hilfe! Schnell wende ich den Blick von dem Jungen wieder ab und starre zu Boden. Hoffnung in andere Menschen zu setzen, macht schwach und abhängig. Das bin ich nicht! Der 'König' richtet sein Wort an die Blonde, die nun absteigt und genau wie die Wilde ihre Beute präsentiert. Sie stellt den Wikinger neben sich vor, doch ich will ihre Worte gar nicht hören. Es interessiert mich nicht. Ich will nur fort! Ich spüre den Körper des Henkers in meiner Nähe, seine Kälte lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Lasst mich nicht mit ihm alleine. Bitte nicht! 'Wer bist du?', hallt die Stimme der Blonden über den Hof. Ich spüre einen leichten Stoß in die Rippen, kann aber nicht sagen, ob dies der Henker oder einer seiner Leute war und stöhne leise auf, hebe den Kopf. Sie meint mich?? Meine blauen Augen huschen zu dem Gesicht der Fremden. Wie hatte der König sie genannt? Prinzessin Briony? Ich sammele mich und recke mein Kinn etwas in die Höhe. Jemand reißt mir den Knebel vom Mund.

Ich schweige, spüre einen nächsten Stoß in die Rippen. Woher ich mir das Recht nehme,zu schauen, als sei ich etwas besseres? „Ich...“, beginne ich krächzend Worte aus meiner ausgedörrten Kehle hervorzubringen. „...werde mir nicht von Euch vorschreiben lassen, wie ich zu schauen habe.“ Ich hatte diese Worte stolz, mit Nachdruck sagen wollen, doch meine Stimme klingt zitternd, brüchig. Ich habe Angst vor dem Henker neben mir. „Wer ich bin? Fragt doch Euren König, Prinzessin!“, das letzte Wort spucke ich ihr beinahe vor die Füße, so angewidert und abfällig klingt es. Wie ich sie alle doch hasse! Die beiden anderen Sklaven werden nun zum 'Königspaar' gebracht. Die Wilde hält dem blonden Jungen ein Messer an die Kehle. Die 'Prinzessin' will von ihrer Sklavin, dass sie sich vorstellt. Der blonde Junge sagt etwas, dass ich nicht verstehen kann. Doch scheinbar kommt er der Aufforderung der Dunkelhaarigen nicht nach.

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BeitragThema: Re: Place of Roses   Sa 15 Aug - 21:44

Ich werde von Azazeal und vom König zurecht gewiesen. Zurecht. Ich habe mich falsch verhalten. Ich warte auf die Worte die mir mitteilen, das ich zu Azazeal in den kerker muss. aber sie kommen nicht. dafür wird mir mitgeteilt das ich zu verschwinden habe. Meint er für immer aus dem Schloss? Oder nur von hier? Ich will gerade einen Schritt zurück machen, als die Königin mich anspricht. Wie sie will mich nicht verlieren? Ich denke ich soll gehen? Ich bin völlig verwirrt das ich einfach nur starr zu Boden schaue. Aber dann tauchen die Prinzessin und die Kriegerin mit Gefangenen auf. Der Junge weigert sich zu gehorchen. Mutig. Aber ist das jetzt nicht meine Chance um zu verschwinden und zwar für immer. Ich bin völlig verwirrt und ziehe mich kurzerhand in den schatten zurück. So das ich nicht sofort gesehen werde. Erst jetzt bemerke ich den Regen. das war es dann wohl mi der Party im Garten.

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Wendy, 17, Black Lawliets

weitere Chara´s: Salene, Cloe, Nick, Jo, Isa, Mia, Kiki, Mel, Bill, Anna, Patricia, Nika
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