The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Märkte der Stadt

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Katniss*
Eco


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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Mi 27 Mai - 16:22

Etwas irritiert schaut der Dunkelhaarige mich an, legt dann den Kopf schief und meint, er sei mir ja nun vor die Füße gelaufen und jetzt? Ich muss lachen, ich meinte Wild und andere Tiere, dich man tauschen kann sage ich immer noch schmunzelnd.
Das ist verrückt, meint er ich schieße auf Menschen? Ebony flackert kurz vor meinen Augen auf, doch sie hatte selber Schuld. Hätte sie mich nicht angegriffen, hätte sie sich nicht verletzt, ich wollte nur Darleen beschützen....und Rache.
Doch wie wäre es sonst ausgegangen? Sie ist ebenso stolz wie ich und hätte nie kleinbei gegeben gestehe ich mir dann ein und wische diesen Gedanken fort, dafür wende ich mich wieder dem Jungen mir gegenüber zu.
Ich bin hier in der Stadt um erlegtes Wild zu tauschen und deswegen trage ich meinen Bogen auch immer mit mir herum......und zum Schutz, wie jeder etwas dafür bei sich trägt, nur lässt mein Bogen sich nicht verstecken. Was mir aber nichts ausmacht.
Außerdem ist er ein Erbstück meines Vater....
sage ich dann als mir klar wird, wie merkwürdig ich mich angehört haben muss. Diese ganze Situation ist verwirrend, ich wette er hat auch etwas zu seinem Schutz mit sich. Nur weil ich meinen Bogen offensichtlich bei mir habe, ist er doch keine Bedrohung. Zumindest habe ich es  nie als diese gehalten und auch niemand hat je so einen Blick auf mich geworfen, als würde ich eine darstellen.
Als er mich direkt fragt, ob alles in Ordnung sein, straffe ich die Schultern und versuche mir nichts anmerken zu lassen. Doch entwerder sieht man mir meine Probleme direkt an der Nasenspitze an oder er hat eine ziemlich gute Menschenkenntnis. Er ist schwer zu deuten, er sieht weder bedrohlich noch besonders auffällig aus. Ich mustere ihn aufmerksam, als er dann meint, das er tatsächlich nicht in der Stadt lebt, aber das jeder von Zeit zu Zeit mal hier her muss.
Ich nicke, das stimmt!
Und nein, ich kenne hier definitiv nicht alle. Ich bin auch nur selten hier, doch habe ich ein gutes Gedächtnis und dein Gesicht habe ich hier vorher noch nie gesehen
sage ich dann ehrlich und versuche es kühl rüberzubringen. Doch ich bin so aufgewühlt, dass ich Probleme habe, klar zu denken. Aber wenn selbst er verwundert ist über mein Benehmen oder dergleichen, sollte ich versuchen unauffälliger zu sein. Ich atme bewusste ein und aus, ehe ich ihm meine Hand reiche.
Was habe ich schon zu verlieren, und nur durch meinen Namen und das ich auf der Suche nach etwas bin, kann mir niemand etwas anhaben. Außerdem ist das Verlangen meine Schwester wohlauf wieder zu finden, stärker als mein eigener Schutzinstinkt, der mich damals in die Wälder und zu den Ecos getrieben hat.
Ich bin Katniss und ich bin hier um etwas über einen Tribe names Carnival Souls herauszubekommen gebe ich dann offen zu, da ich befürchte sonst ziemlich verrückt zu klingen und außerdem ist es die Wahrheit, ich bin deswegen hier und auch deswegen ziemlich durcheinander.
Vielleicht weiß er ja etwas über diesen Stamm.
Doch wenn er nicht mal von hier kommt, woher sollte er etwas über sie wissen.
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Cathal*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Fr 29 Mai - 1:34

Sie erklärt mir, dass sie nur Jagd auf Tiere macht, und alles andere hätte ich ihr, zumindest so wie ich sie bisher erlebt habe, ehrlich gesagt auch nicht zugetraut. Aber man kann ja nie wissen, schließlich habe ich gerade erst einen Menschen getroffen, der ziemlich übel durch einen Pfeil verletzt wurde. Und im Grunde spielt es keine Rolle, ob man jetzt ein Messer, eine Schusswaffe oder einen verdammten Bogen dabei hat, wenn man vorhat einen Menschen zu töten. Dazu reichen zur Not auch die eigenen Hände. Doch wäre das Mädchen vor mir gefährlich, würde es mir nicht gleich seine halbe Lebensgeschichte erzählen. Als die Brünette über ihren Vater spricht, verdunkeln sich meine Augen kurz. Auch ich habe einen Teil meiner Kampffertigkeiten von meinem Vater erlernt, aber nach allem, was ich in dieser neuen Welt bisher getan oder eher nicht getan habe, hätte er wohl keinen Grund auf mich stolz zu sein. Ich wische die Gedanken an meine Vergangenheit beiseite, denn jetzt ist nicht der richtige Moment, um in Erinnerungen zu schwelgen. Stattdessen konzentriere ich mich wieder auf die junge Frau, die jetzt gefasster zu sein scheint. Zumindest spricht sie in klaren, deutlichen Sätzen und hat ihre Unsicherheit ein Stück weit abgelegt. Als sie sagt, sie habe mein Gesicht noch nie gesehen, muss ich unwillkürlich lächeln. Sie ist da bei weitem nicht die Einzige, denn wenn ich mich überhaupt unter Menschen mische, bewege ich mich meistens im Schatten, verborgen vor den Blicken aller, die nicht gezielt nach mir suchen. „Dann solltest du es dir jetzt gut merken.“ Ob Freund oder Feind, wenn ich Kontakte knüpfe, dann habe ich vor bei diesen Personen in Erinnerung zu bleiben. Und Leute, die bewaffnet herum laufen, sind es definitiv wert mich kennen zu lernen – von welcher Seite auch immer.

Als sie mir ihre Hand reicht, überrascht mich das nicht wirklich, scheint sie doch generell sehr offenherzig zu sein. Ich erwidere diesen Akt der Höflichkeit mit einem festen Händedruck. „Freut mich, Katniss. Ich bin Cathal.“ Es freut mich? Mitnichten. Doch ihre Worte haben mich hellhörig werden lassen und klingen in meinen Ohren fast zu gut, um wahr zu sein. „Wie gut, dass ich mit dem Herausfinden von Dingen meine Brötchen verdiene“, kläre ich sie auf. „Wenn du möchtest, kann ich mich mal umhören. Oder aber…“ Ich sehe ihr direkt in die Augen, denn ich will, dass sie ernsthaft darüber nachdenkt. „…ich könnte dich begleiten.“ Eigentlich arbeite ich lieber alleine, aus verschiedenen Gründen. Erstens vertraue ich niemandem und zweitens muss nicht unbedingt jeder wissen, was genau ich so draufhabe und wie ich meine Jobs erledige. Das ist immerhin alles, was ich habe und was mich für meine Auftraggeber so interessant macht. Doch irgendetwas sagt mir, dass es besser ist, Katniss im Auge zu behalten. Sie hat den Bogen nicht nur zum Jagen dabei? Entweder ist sie verdammt naiv, wenn sie tatsächlich glaubt sich im Notfall verteidigen zu können, wenn sie sich doch sonst nur mit Tieren anlegt. Oder das vorhin war eine Lüge und sie hat ernsthaft vor, anderen Menschen Schaden zuzufügen. Keine dieser Optionen gefällt mir sonderlich gut, doch im Endeffekt bleibt sowieso ihr die Entscheidung überlassen.
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Katniss*
Eco


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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Fr 29 Mai - 18:13

Als ich von meinen Vater erzähle, verdunkelt sich für einen ganz kurzen Moment sein Gesicht und ich kann ihm ansehen, dass er nun ebenfalls an seinen Vater denkt, was aber wohl nicht unbedingt positiv zu sein scheint. Doch es geht mich nichts an und ich werde sicherlich nicht danach fragen. Denn immerhin ist der Mann, den ich gerade meinen Vater genannt habe, nicht mal mein Vater, zumindest nicht leiblich. Dieser ist, nein war ein absolutes Arschloch, wenn ich den Geschichten über ihm Glauben schenken kann - wovon ich definitiv ausgehe. Aber selbst wenn ich nun etwas anderes erfahren sollte, so hätte es keinen Wert mehr - er ist tot, so wie alle Erwachsenen.
Ich konzentriere mich wieder auf die wichtigen Dinge und schaue immer mal wieder unauffällig meine Umgebung ab, denn in mir finde ich immer noch ein Fünkchen Hoffnung, dass Sally vielleicht doch noch hier in der Stadt ist.
Auf meine Antwort hin, dass ich ihn hier noch nie gesehen habe, meint er, ich solle mir sein Gesicht dann nun gut merken. Es liegt etwas unterschwelliges in seinen Worten, was ich nicht richtig greifen kann. Kurz schaue ich ihn verwirrt an, lasse es aber so stehen und betrachte ihn dafür noch einmal eingehend. Schon geschehen sage ich dann fest, aber ein leicht koketter Unterton schwingt mit.
Er reicht mir nun ebenfalls dir Hand und drückt sie fest, was ich erwiedere.
Cathal also, diesen Namen werde ich mir genauso merken, wie sein Gesicht, geht es mir durch den Kopf.
Als ich ihm dann sage, warum ich hier bin, sieht er plötzlich ziemlich interessiert aus und verrät mir auch gleich warum - er verdient damit also seine Brötchen?
Er meint, er könnte sich mal für mich umhören oder aber, er macht eine Pause und schaut mich dabei eindringlich an, er könnte mich begleiten.
Nun werde ich hellhörig, was hätte er davon? Wir kennen uns kaum und warum sollte er sich für meine Belange interessieren? In einem Tribe wäre diese Aussage etwas völlig normals, Kiki hätte mich wahrscheinlich auch begleitet, wenn ihr sie gefragt hatte, doch wollte ich sie nicht noch mehr in Schwirigkeiten bringen. Genauso wenig wie Darleen. Kurz grübel ich nach, ob es wirklich richtig war, sie nicht mitzunehmen. Doch mir wird schnell bewusst, dass ich sie niemals dieser möglichen Gefahr ausgesetzt hätte. Aber Cathal ist ein völlig Fremder und gerade weil er sich damit sein Überleben sichert, macht mich das nicht weniger stutzig, warum gerade ich.
Seine Aussage irritiert mich, doch das lasse ich mir nicht anmerken, stattdessen ziehe ich eine Augenbraue hoch und schaue ihm ebenso fest in die Augen.
Du bist also sowas wie ein Spion oder Detektiv oder wie verstehe ich das? frage ich, ehe ich hinzufüge, und was verlangst du dafür von mir?
Denn mir ist bewusst, das nichts umsonst ist, besonders, wenn du damit deine Brötchen verdienst.
Aber ich bin bereit einen hohen Preis dafür zu bezahlen....
sage ich entschlossen, denn um herauszufinden, wie es meiner Schwester geht und sie im Notfall zu retten, würde ich alles aufs Spiel setzen. Ich bin immer noch zu frustriert darüber, dass ich sie einfach so habe gehen lassen.
Was ist, wenn ihr in der Zwischenzeit schon etwas passiert ist oder sie statt freundlich empfangen wurde, irgendwo in einem Käfig verrottet? Und dort sogar festgestellt hat, dass es ein Fehler war mit Nick zu gehen. Wieder versinke ich für einen Moment in meine dunklen Gedanken und ärgere mich über mich selbst, ehe ich mich wieder fange und beharrlich weiterspreche.
Wenn du meinst, du könntest mir helfen, kannst du mich gerne begleiten.

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Cathal*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   So 31 Mai - 1:08

Sie ist ganz anders als meine üblichen Auftraggeber. Zumindest erscheint sie mir alles andere als rücksichtslos. Mutig, ja, sonst hätte sie sich gar nicht erst alleine auf die Suche gemacht, aber offensichtlich ist sie wirklich verzweifelt, wenn sie kurz davor ist, blind einem Fremden zu vertrauen. Für einen Moment hatte ich befürchtet, dass sie mich abweisen würde, so wie es wohl jedes Mädchen bei unbekannten Männern tun sollte, doch stattdessen fragt sie ohne zu zögern nach. „Ich bin alles, was ich sein muss, um an ein Ziel zu gelangen.“ Dass ich dabei stets meine eigenen Ziele über die der anderen stelle, muss sie ja nicht wissen. Meistens nehme ich sowieso nur Jobs an, die sich mit meinem Gewissen vereinbaren lassen, doch man weiß ja nie, wohin einen so mancher Weg führt. Erst recht, wenn mir jemand sofort eine hohe Gegenleistung verspricht.
„Na ja…“ Fragend zucke ich mit den Schultern. „Das kommt ganz darauf an, worum es geht. Was ich tun soll.“ Momentan habe ich ja noch gar keine Vorstellung davon. Sie will Informationen haben, okay. Welche Art von Information? Die, für die ich einfach nur die richtigen Leute fragen muss? Oder die, für die ich mich mit jemandem prügeln muss? Oder vielleicht doch eher die, für deren Suche mich andere Leute verprügeln würden?
„Wenn ich mein hübsches Gesicht dafür riskiere, steigt der Preis.“ Wie zum Beweis schenke ich ihr ein schiefes Lächeln, bevor ich wieder ernster werde. „Keine Sorge. Da werden wir uns schon einig.“
Natürlich hätte ich nichts dagegen, ausreichend entlohnt zu werden. Doch ich gehöre nicht zu den Typen, die jemandem ihr letztes Hemd nehmen würden. Ja, ich verdiene meine Brötchen mit diesen Jobs, aber ich nehme dafür nicht andere Leute aus. Ganz abgesehen davon, dass ich mich eigentlich ganz gut selbst versorgen kann und dieser Art der Beschäftigung größtenteils nur nachgehe, um etwas zu tun zu haben. Um besser zu werden. Um irgendwann vielleicht etwas Sinnvolles zu tun anstatt einfach nur vor mich hin zu vegetieren.
Und deshalb ist es mir im Grunde genommen ziemlich egal, worum es hier geht. Ich werde es tun. Ob ich ihr helfen kann? „Das kann ich“, versichere ich ihr. „Also… was genau ist so spannend an diesem Tribe?“ So spannend, dass du einen Bogen mitnimmst, um dich mit ihm anzulegen, füge ich in Gedanken hinzu.
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Katniss*
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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   So 31 Mai - 13:35

Er ist also alles, was er sein muss, um an ein Ziel zu kommen? Okay, das klingt vielversprechend geht es mir durch den Kopf und ich schaue ihn abwartend an, als er weiterspricht. Was er von mir als Preis haben würde, kommt darauf an, was er machen muss und worum es geht. Er fügt dann mit einem schiefen Lächeln hinzu, dass der Preis steigt, wenn er dafür sein hübsches Gesicht riskieren muss. Ich stimme in sein Lachen mit ein und betrachte ihn aufmerksam und entschlossen, ehe ich lächelnd antworte das kann ich verstehen. Ich nicke als er ernst meint, dass wir uns schon einig werden. Ich sage ich nichts weiter dazu, denn wenn ich erstmal meine Schwester wiederhabe oder zumindest weiß, wie es ihr geht, wird es das absolut wert sein, was er verlangen wird.
Hoffe ich zumindest huscht es mir für einen Moment durch den Kopf, was ist, wenn es doch mehr ist, als ich geben kann? Schnell verwerfe ich diesen Gedanken, dann habe ich nämlich Pech gehabt, nun ist es zu spät einen Rückzieher zu machen und ich lasse mir nichts anmerken.
Viel mehr frage ich mich, wer genau der junge Mann vor mir ist und wie er dazu kam, den Leuten solche Aufträge abzunehmen. Versucht er ihnen einfach zu helfen und als netter Nebeneffekt verdient er daran sogar etwas, oder versucht er so nicht an seine eigenen Probleme zu denken? Denn das wäre ziemlich dumm, ich ziehe es vor meine Probleme zu lösen und nicht vor ihnen davon zu laufen.
Mein Blick wandert über den Marktplatz, viele haben bereits ihre Stände verlassen, was wohl daran liegen mag, dass es bereits dunkel wird. Ich schaue wieder Cathal an und sage ernst das hoffe ich, denn ich muss zugeben, dass ich im Moment nicht weiß, wie ich mehr über diesen Tribe herausfinden soll. Bisher konnt mir niemand etwas über sie sagen und sie scheinen eher auf Geheimnisse zu stehen, als alles andere.
Aber vielleicht sollten wir uns erstmal einen Platz für die Nacht suchen, dort wäre wohl auch ein besserer Platz um über meine Belange zu sprechen
sage ich und schaue ihn weiter aufmerksam an. Mein Gesicht ist fast ausdruckslos und ernst, doch trotzdem schwingt ein Hauch Freundlichkeit mit. Ich möchte ihm gegenüber nicht leichtsinnig rüberkommen, auch wenn das wahrscheinlich im Moment meine Gefühlslage am Besten beschreiben würde. Noch weiß er zwar nicht, warum genau ich diesen Tribe finden muss. Aber, das ich es vorziehe dieses Problem alleine mit ihm zu besprechen, könnte trotzdem mehr als waghalsig sein, denn was ist, wenn er nur auf so etwas gewartet hat? Nein, meine Menschenkenntnis ist im Normalfall sehr gut und ich vertraue ihm warum auch immer. Er sieht einfach nicht so aus, als würde von ihm Gefahr ausgehen und wenn ich mich doch täusche, habe ich halt Pech gehabt.
Da ich davon ausgehe, das ihm das ebenfalls recht ist, setze ich mich langsam in Bewegung und steuere auf eine der Seitengassen zu. Einige Meter gehe ich stillschweigend neben ihm her, aufmerksam betrachte ich die Wohnungen und Häuser um uns herum. Eigentlich liegt es mir nicht irgendwo einzubrechen, doch die meisten Räume sind leer und unbewohnt. Hier sind kaum noch Menschen zu sehen, hier und da vereinzelt, aber es scheint, warum auch immer, eine unbewohnte Gegend zu sein.
Mir fällt ein sehr kleines Haus auf, welches etwas abseits der Straße liegt und nahme einem kleinen Pfand, der wohlmöglich Richtung Wald führt. Die Tür steht offen, somit würden wir nicht einbrechen und ich schaue Cathal an, was meinst du? Für eine Nacht sollte es reichen oder?
Durch die Witterung der letzten Jahre und das niemand sich um den Erhalt kümmert, sieht es ziemlich verwüstet und heruntergekommen aus und durch den kleinen Flur, der vor uns liegt, wird es innen nicht besser aussehen. Doch zumindest sind wir dort ein wenig geschützt und müssen nicht frieren. Vorsichtig trete ich hinein, den Bogen mit einem Pfeil in der Hand.
Hier wurde ziemlich geplündert und alles liegt durcheinander, damals war es wahrscheinlich ein sehr hübsches Haus, doch davon ist nicht mehr viel geblieben. Es gibt nur eine Wohnstube, mit einer kleinen Schlafnische, einer Küche und ein Bad, daher stelle ich schnell fest, dass hier niemand ist.
Ich lasse mich auf einem der Sessel plumpsen und warte darauf, dass Cathal es mir gleich tut.
Was genau musst du nun dafür wissen? frage ich interessiert.

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Cathal*
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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Di 2 Jun - 1:08

Ein Tribe, der Geheimnisse mag? Na das kann Vieles bedeuten. Vielleicht wollen sie sich einfach nur vor anderen schützen, so wie ich, oder sie haben etwas zu verbergen. Doch wie auch immer, da sind sie bestimmt nicht die Einzigen. „Wir haben doch alle unsere Geheimnisse“, merke ich wenig hilfreich, aber durchaus ernst gemeint an. Das Gute daran ist, dass man früher oder später jedes Geheimnis lüften kann, wenn man es nur geschickt genug anstellt. Herausforderung angenommen.
Doch zunächst einmal stehe ich vor einem ganz anderen Problem, als Katniss mir ihren Vorschlag unterbreitet, uns eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Damit bringt sie mich tatsächlich für ein paar Sekunden aus der Fassung. „Sicher“, sage ich so locker wie möglich und versuche mir meine Überraschung nicht anmerken zu lassen.
Wo bin ich da nur reingeraten? Normalerweise ziehe ich bei meinen Entscheidungen alle Eventualitäten in Betracht, aber irgendwie hätte ich es gar nicht erst für möglich gehalten, dass sie auch nur auf den Gedanken kommt, die Nacht mit mir verbringen zu wollen. Und um ehrlich zu sein, widerstrebt mir das gewaltig, bin ich doch lieber für mich allein, in einer gewohnten Umgebung, erst recht nachts. Dennoch folge ich ihr wortlos, denn nachdem ich diesen Auftrag so überschwänglich angenommen habe, gibt es nun wohl kein Zurück mehr.
Mit der Zeit habe ich gelernt, mir keinerlei Unsicherheit zu erlauben. Angst? Darauf kann man bei mir vergeblich warten. Nicht umsonst habe ich trainiert zu kämpfen, mich verteidigen zu können und zu überleben. Und doch kann ich ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend nicht verhindern, denn die Erinnerung daran, im Schlaf überwältigt zu werden, mahnt mich zur Vorsicht. Vermutlich werde ich heute Nacht kein Auge zu tun, höchstens in eine Art Sekundenschlaf verfallen, aber stattdessen den Rückzug antreten und Schwäche zeigen? Niemals!

Ich werfe einen Blick auf das Haus, das Katniss offenbar ins Visier genommen hat. Eine offene Tür. Fragend ziehe ich eine Augenbraue hoch. Anscheinend sind wir nicht die ersten, die sich hierfür interessieren. „Für die nächste suche ich uns was Besseres“, sage ich zweifelnd, folge ihr aber ohne einen weiteren Kommentar in diese Bruchbude. Falls wir ungebetene Gäste bekommen sollten, werde ich es mitkriegen. Denn ich traue meiner Begleitung keinen Meter weiter über den Weg als all den anderen Menschen und daher bin ich wachsamer denn je. Auch ich betrete das Haus nur vorsichtig, die Klingen unter meiner Kleidung jederzeit bereit für einen möglichen Einsatz. Für einen Moment verweilt mein Blick auf der jungen Frau, die ihren Bogen in der Hand hält und offenbar ebenfalls nicht zögern würde, sich gegen unliebsame Begegnungen zur Wehr zu setzen. Und die soll mir nochmal erzählen, sie jagt nur Tiere. Es ist eine Sache, darüber nachzudenken sich mit einer Waffe vor einem anderen Menschen schützen zu wollen. Aber es ist ganz etwas anderes, ganz selbstverständlich mit einer Waffe eine solche Situation zu betreten, ohne eine Spur von Angst. Und die sehe ich bei ihr wirklich nicht. Ob ich sie dafür verurteile? Ganz und gar nicht. Aber es zeigt mir einmal mehr, dass ich misstrauisch sein sollte.

Umso neugieriger macht es mich, warum sie meine Hilfe in Anspruch nimmt, wenn sie doch offensichtlich ziemlich gut allein zurechtkommt. Da wir niemandem begegnen und dieser Haufen Schrott hier wohl tatsächlich unser Nachtquartier sein wird, schließe ich die Tür, die sich zu meiner Verwunderung auch wirklich schließen lässt, und nehme ebenfalls auf einem der Sessel Platz, während Katniss auf einmal sehr genau abzuwägen scheint, wie viel sie mir erzählen muss. Wo ist denn die Redseligkeit von eben geblieben?
„Wie wäre es für den Anfang damit, wenn du mir erzählst, welche Art von Informationen du über diesen Tribe haben möchtest? Ich meine… Wenn ich schon auf diese Typen zu spaziere, muss ich doch wissen, wonach ich fragen soll“, beginne ich mit dem Offensichtlichen. Gespannt lehne ich mich ein wenig nach vorne. „Und dann würde mich brennend interessieren, warum du das alles wissen willst.“ Ob ich das wirklich wissen muss, sei einmal dahingestellt. Das kann ich doch vorher nicht riechen. Doch so oder so sind ihre Motive durchaus wichtig, wenn ich mich dafür mit anderen Leuten anlegen soll. Und das soll ich wohl – wenn dieser Tribe doch angeblich so sehr versucht, diese Dinge geheim zu halten.
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Katniss*
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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Di 2 Jun - 16:47

Auf Cathals Aussage hin, dass wir doch alle unsere Geheimnisse habe, gebe ich einen erstickten Laut von mir. Natürlich haben wir diese und behalten sie so gut es geht für uns, damit uns niemand verurteilt oder sonstiges. Welche sind deine? frage ich mich unweigerlich und bin nun tatsächlich hin und her gerissen, ihm zu vertrauen.
Sofort kommt mir Nick in den Sinn und seine ganzen Schandtaten.
Wie konnte ich nur so bescheuert sein und ihn einfach gehen lassen?
Weil ich furchtbar entsetzt war über Sallys Adoption und der "Lieber" der beiden für einander?
Weil ich so geschockt war, dass wir auch die gleiche Mutter haben?
Oder wegen seiner traurigen Vergangenheit mit unserem Vater? Vor der mich unsere Mutter beschützt hat, ihn und seinen Zwillingsbruder aber nicht?
Unter anderem ja, ich wollte ihn schützen! Denn auch wenn er schreckliche Dinge getan hat und vielleicht im Moment auch wieder tut, ist er mein Bruder!
versuche ich dieses Wirrwarr in meinem Kopf zu entknoten. Ob ich es schaffe ist in dieser Situation aber völlig egal, denn darüber werde ich nicht sprechen.
Als ich ihn wegen der Übernachtung frage, merke ich wie er für einen ganz kurzen Augenblick ins stocken gerät. Doch dann sofort lässig zustimmt.
Nach kurzer Zeit stehen wir dann auch schon vor dem Haus, dass ich ausgesucht habe. Er findet meine Wahl aber höchstwahrscheinlich furchtbar, denn er meint, dass er für die nächste Nacht einen besseren Ort sucht. Die nächste Nacht? Ich nicke kurz, doch sage nichts dazu. Meine Augen sind auf die Umgebung geheftet und ich taste mich langsam hinein. Der Dunkelhaarige tut es mir gleich, wobei er nicht auffällig eine Waffe oder ähnliches zückt. Darüber bin ich für einen Moment verwundert, aber gehe auch einfach davon aus, dass er sich auch so Bestens verteidigen könnte. Ich dagegen ziehe es vor nicht meinen Körper dafür zu benutzen. Auch wenn ich von Kiki einiges gelernt habe, bin ich glücklich über meinen Bogen und würde ihn immer dem Messer oder Körper vorziehen.
Als wir feststellen, dass sie hier niemand befindet, schließt er die Tür und lässt sich ebenfalls auf einem Sessel nieder.
Ich möchte wissen, wie sie mit Neuzugängen umgehen, ob sie diese überhaupt aufnehmen oder aber irgendwo gefangen halten. Denn ich gehe davon aus, dass es nicht so einfach ist dorthinein zu kommen, es soll eine hohe Mauer drum herum stehen. Aber da ich selber noch nicht dort war, kann ich nicht sagen, ob es stimmt. Wenn du mir nicht deine Hilfe angeboten hättest, hätte ich mir heute Nacht dorthin auf den Weg gemacht.
Und welche Geheimnisse sie haben, für den Fall, dass man ein Druckmittel gegen sich braucht....
erkläre ich ernst, aber auch ehrlich. Man könnte wahrscheinlich durch meine Worte darauf kommen, dass ich etwas Böses im Sinn habe. Denn wozu bräuchte jemand denn schon ein Druckmittel gegen einen Tribe einfach so. Das ich dafür vielleicht mal einen Grund habe werde, weiß natürlich niemand. Meine Stimme klingt sachlich und ich schaue mein Gegenüber direkt an. Dabei legt sich meine Stirn teilweise in Falten, besonders als ich vom gefangen halten spreche.
Als Cathal mich dann fragt, warum ich diese Sachen wissen möchte, stockt mir wieder für eine Sekunde der Atme, mein Herz fängt an schneller zu schlagen und unweigerlich ballen sich meine Hände zu fäusten. Natürlich war mir vorher bewusst, dass ich darüber sicher auch reden muss, doch habe ich gehofft, dass es mir einfacher fallen wird. Warum auch immer....es war natürlich ein Trugschluss!
Ich schlucke einen dicken Kloß runter und rede dann ernst, aber etwas leise weiter.
Meine Schwester....Adoptivschwester....ist dorthingegangen....sie wollte einen Neuanfang starten...wir haben viel durchgemacht...schlimme Dinge...ich wollte ihr diese Chance nicht vermasseln und habe sie ziehen lassen...doch nun befürchte ich, nein WEISS ich, dass dies ein Fehler war....Ich spüre, dass es ihr schlecht geht, dass etwas nicht stimmt und sie mich braucht....
Das klingt bescheuert und verrückt, das weiß ich auch....doch es ist so
schnell wische ich mir eine Träne aus dem Augenwinkel und schaue auf den Boden. Es ist mir unangenehm meine Fassung zu verlieren und so angreiffbar zu wirken vor einem Fremden. Doch ich kann es einfach nicht unterdrücken.
Von Nick sage ich nichts, es wird das Beste sein, wenn auch nur vorerst. Denn ich befürchte, wenn ich von ihm ebenfalls erzähle, werde ich auch erklären müssen, warum sie überhaupt weglaufen mussten... Und dann wird er sicher seine Hilfe zurücknehmen!
Auch wenn ich nun weiß, dass sie nur meine Adoptivschwester ist, wir uns noch gar nicht so lange kennen und in der Zeit bereits zusammen durch die Hölle gegangen sind, ist sie doch eine der wichtigsten Personen in meinem Leben immer noch ist meine Stimme leise und meine Sorge darin fast schon greiffbar. Immer noch ist mein Blick auf den Boden gerichtet. Ehe ich mich nach einiger Zeit soweit gefasst habe, dass ich ihn wieder anschauen kann, meine Augen funkeln dabei leicht vor Überzeugung, meine Stimme ist nun auch wieder kontrollierter. Das ich aus voller Überzeugung spreche ist daher nicht zu überhören.
Doch ich habe ihr versprochen, dass ich sie beschützen werde vor allem und jeden...dafür würde ich mein Leben geben!

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Patricia*
The Soukies


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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Do 4 Jun - 21:34

@Akona* schrieb:
cf: Zeitsprung

In den letzten Zwei Tagen ist wieder einmal viel passiert.
Mein Bruder und       ein gemeinsamer Freund von Keoni und Nicolas                sind bei uns aufgetaucht.
DAnn wollten wir zum Strand, wo wir auch eine Schöne Zeit verbracht haben.
Nun bin ich jedoch erst einmal mit Patricia einkaufen. Immerhin müssen wir ja irgendwie überleben,
während unsere Männer den Garten und den Hof so aufbereiten,                               dass wir damit etwas anfangen können.
Ich sehe zu ihr und meine:" So und      was brauchen wir nun    alles?"

Zusammen mit Akona betrete ich den Markt. Ich habe
sie in den letzten Tagen gut kennen gelernt. Denn wir
zwei Frauen müssen unter den 4 Männer ja zusammen
halten. Wobei ich Kaze nicht unbedingt in die sparte
Kerl eintragen würde. eher in die Sparte Memme oder
Maus. Der ist völlig anders als mein Mann. Der ist nen
ganzer Kerl und ich bin immer wieder froh ihn geheiratet
zu habe. aber dann fragt mich Akona etwas. Ich schaue
mich um und überlege. Ich würde sagen, wir nehmen ein
paar Wasserflaschen mit. Und dann Dosenfutter. Gemüse
bekommen wir irgendwann von den Feldern selber.
meine
ich zu ihr und steurer auf einen Stand mit Wasser zu.

-
Patricia, 19, The Soukies

weitere Chara´s: Cloe, Salene, Danni, Nick, Bill, Jo, Isa, Mia, Anna, Faye, Kiki, Nika, Mel

PN´s bitte an die Admina Jessi schicken, da sie sonst nicht gelesen werden!!!!!!
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Cathal*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Di 9 Jun - 1:12

Aufmerksam höre ich mir an, was sie zu sagen hat. Im Moment sollten mich nur die Fakten interessieren und ich sollte mich zumindest jetzt noch mit Wertungen zurückhalten. Doch als sie mir von ihrem eigentlichen Plan für die heutige Nacht erzählt, kann ich nicht anders, als meinen Senf dazu abzugeben. „Du wolltest dich nachts alleine auf den Weg zu einer Art Festung machen? Klingt ja fast nach einem Selbstmordkommando.“ Was genau erwartet sie denn? Dass diese hohe Mauer unbewacht ist und sie dort einfach so zum Tor spazieren kann, obwohl sie offensichtlich bewaffnet ist?  Je nachdem, wie aggressiv diese Leute sind, wäre sie vielleicht schneller tot als sie auch nur eine einzige winzige Antwort auf ihre Fragen hätte. Auf die Sache mit dem Druckmittel hin sage ich nichts, aber ich denke mir meinen Teil. Dass sie sich alleine mit einem ganzen Tribe anlegen will, scheint mir ziemlich naiv zu sein, aber das ist ihre Sache. Ein Druckmittel zu besorgen? Das kriege ich hin. Was sie dann damit anstellt… Damit habe ich dann nichts mehr zu tun. Also nicke ich einfach nur, denn es klingt nach einem annehmbaren Job. Auch wenn ich nicht besonders scharf darauf bin, gefangen genommen oder gefoltert zu werden. Doch ich habe nicht vor, mich kopflos in diese Sache hineinzustürzen. Der eigene Schutz sollte immer an erster Stelle stehen und ich wäre ein Narr, würde ich auch nur für eine Sekunde meine Vorsicht vergessen. Ein einziger Fehler kann einen den Kopf kosten und dann kann man sein Ziel vergessen. Beziehungsweise in diesem Fall ihr Ziel und ich muss mir darüber klar werden, wie viel es wert ist, wie weit ich dafür gehen würde.

Worte können trügerisch sein, aber die Reaktion ihres Körpers zeigt mir, dass sie die Wahrheit sagt, als sie mir erklärt, warum sie das alles tun will. Während sie spricht, habe ich das Gefühl, dass mir irgendetwas die Kehle zuschnürt, denn meine eigenen Dämonen bahnen sich ungewollt wieder ihren Weg in meine Gedanken. Wer wenn nicht ich versteht es besser, wie es ist, seine Geschwister schützen zu wollen? Ganz egal was kommt, die Familie ist doch das Wichtigste im Leben. Ob es verrückt ist, dass man sich um die Menschen sorgt, die man liebt? Nein. Wohl eher menschlich. Und ich wünschte, ich hätte mich damals genauso verhalten wie sie, wäre stärker gewesen, wachsamer… All das, was ich jetzt bin. Auch wenn es jetzt zu spät ist. Ich sehe die Tränen in Katniss‘ Augen, Gefühle, zu denen ich nicht einmal fähig wäre. Zu viel ist geschehen, zu abgestumpft bin ich mit der Zeit geworden. Daher höre ich ihr nur reglos zu. Dennoch lässt mich ihre Geschichte nicht kalt, denn ich wäre genauso weit gegangen wie sie, hätte ich die Möglichkeit dazu gehabt. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, aber ich kann versuchen es besser zu machen, meinem nutzlosen Leben vielleicht doch noch irgendeinen Sinn verleihen. Wenn ich die Wahl habe, ob ich lieber irgendwie den Tag herumkriege oder ob ich ihr helfen kann, dann muss ich nicht lange überlegen. „Dann verspreche ich dir jetzt, dass wir sie finden werden“, sage ich leise, aber entschlossen. Ich suche ihren Blick, um ihr zu versichern, dass ich es ernst meine. Auch wenn das hier im Grunde nur ein Job ist… Wenn ich einen Job annehme, dann hänge ich mich voll und ganz rein, ohne zu zögern. Und diese Sache ist es eindeutig wert, um dafür zu kämpfen. „Sie kann sich wirklich glücklich schätzen, dich zu haben.“ Wen gibt es denn sonst noch in dieser Welt, der für einen anderen Menschen so weit gehen würde? Der nicht einfach nur tatenlos zusieht oder seinen eigenen Arsch rettet? Ich spüre, dass mir übel wird, zumindest habe ich einen bitteren Geschmack auf der Zunge, als ich die unliebsamen Erinnerungen zurück in mein Unterbewusstsein scheuche. Oder ist es einfach die Tatsache, dass ich heute noch nichts gegessen habe? Immerhin hatte ich eigentlich vor, zurück in den Wald und meinen Vorräten zu gehen. „Sag mal… hast du irgendetwas Essbares dabei?“ Okay, vielleicht ist das nicht unbedingt der beste Zeitpunkt, um über so etwas Belangloses zu reden, aber es lenkt ab… Mich zumindest. Und sie ja vielleicht auch.
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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Di 9 Jun - 17:45

Aufmerksam hört Cathal mir zu, er lässt mich einfach sprechen ohne das man ihm etwas ansehen kann, wie er gerade über mich denkt. Aber es wäre mir egal und auch, wenn er nun denken würde, ich wäre absolut bescheuert soetwas für meine Schwester zu tun. Okay, das wäre mir nicht egal, dann wäre ich wieder am Anfang und dazu auch wieder alleine. Zwar kann ich damit in diesem Fall ganz gut leben, so gefährde ich zumindest niemandem wegen meinem Versprechen.
Doch dann platzt doch etwas aus ihm heraus. Ernst schaue ich ihn an ich weiß, dass das Wahnsinn ist! Doch was, wenn diese Leute sie niemals wieder gehen lassen? Was, wenn sie da drinnen leidet und ich ihr doch helfen könnte, wenn ich einfach nur dorthin gehe und sie still suche?
Ich würde natürlich nicht einfach auf die Wachen zu spazieren, die mit Sicherheit vor der Tür stehen werden und vorraussichtlich auch ihre Runden drehen werden und sie fragen "Hey ist Sally bei euch?" am Besten noch mit meinem Bogen vor mir.
Ich bin nicht dumm, falls du das denkst, zwar manchmal ziemlich sturr und impulsiv, doch kann ich mich auch wie ein Schatten bewegen und mich dazu wehren, wenn derjenige alleine sein sollte. Mit Zweien könnte ich es vielleicht auch noch aufnehmen. Doch bin ich dieses Gewarte leid! So bin ich einfach nicht, weder wehrlos noch zurückhaltend.
Aber wahrscheinlich würde ich sogar genau das Gleiche denken wie du gerade, wenn unsere Plätze vertauscht wären meine ich. Aber zumindest ist es ein besserer Versuch Informationen aus der Nähe zu bekommen, als hier zu warten bis es vielleicht zu spät ist! Das könnte ich mir nie verzeihen....
zum Schluss wird meine Stimme immer piepsiger, doch die Worte sprudeln einfach so aus mir heraus, ich kann es nicht kontrollieren, es ist mir einfach zu wichtig Sally zu finden. Die ganze Zeit über habe ich ihn ernst angeschaut, um ihm zu zeigen, dass es für mich wirklich wichtig ist. In meiner Stimme liegt die Angst um meine Schwester, gerade deswegen wirkt sie dringend.
Ich sehe ihm an, wie er meine Worte abwägt, ob ich die Wahrheit sage, ihn nur eine Falle stellen will, oder ich einfach nur Geisteskrank bin.
Doch sehe ich in keiner Minute, dass er zögert oder sein Angebot überdenkt. Er schaut mich ernst an, das ist das Letzte was ich sehe, bevor ic meinen Blick abwende.
Weil ich befürchte, gleich doch für Verrückt gehalten zu werden oder aber er mir ansieht, wie schlimm das alles für mich ist.
Als er mir dann tatsächlich sagt, dass wir sie finden und er dazu auch noch meinen Blick sucht, schaue ich auf und ihn direkt an. Seine Stimme ist leise und ehrlich, als er hinzufügt, dass sich meine Schwester glücklich schätzen kann mich zu haben. Dabei rollt mir nun doch eine Träne die Wange runter, ich schaffe es nicht mehr sie zurück zuhalten oder rechtzeitig wegzuwischen. Er hat es gesehen. Zwar fühlt es sich nicht weiter schlimm an, doch trotzdem ist es mir sehr unangenehm, dass er mich so zerbrechlich sieht. Normalerweise versuche ich diese Seite immer zu verstecken, es geht niemanden etwas an, was in mir vorgeht. Ich bin lieber die kämpferische, mutige, beherrschte oder auch streichtsüchtige Katniss für alle Fremden. Doch jetzt im Moment ist es für mich okay, dass er es sieht. Aber die leise Stimme in meinem Kopf sagt mir trotzdem weiterhin, dass er sich bloß nichts darauf einbilden oder es gar weitererzählen soll.
Was er gerade durchmacht und er vielleicht mal in einer ähnlichen Situation steckte und deswegen meine Lage und meinen Wunsch versteht, merke ich nicht.
Und das würde mir auch in diesem Moment nicht in den SInn kommen, dafür bin ich zu beschäftigt mit meinen eigenen Gefühlen - der Trauer, der Wut und der Angst.
Meine Kehle ist wie zu geschnürt und heiser. Mir ist ziemlich kalt, weswegen ich mir meine Strickjacke anziehe, die ich aus meinem Rucksack krame, doch meine schweissnassen und zitternden Hände erschweren es mir sichtbar. Mein Kopf dreht sich und fängt langsam an zu schmerzen, so sehr bin ich in meiner Angst gefangen.
Ich zucke daher leicht zusammen, als Cathal mich aus meinen Gedanken reißt und fragt, ob ich zufällig etwas zu Essen dabei habe.
Ein warmherziges Lächeln umzuckt meinen Mund, ich habe tatsächlich etwas dabei meine Stimme ist sanft, doch man merkt, dass ich gerade mit den Gedanken nicht ganz hier bin. Ich sammel Brot, Marmelade und zwei Äpfel aus dem Rucksack.
Bedien dich ruhig. Ganz unvorbereitet bin ich nämlich nicht, aber vielleicht hätte ich doch einen Hasen behalten sollen sage ich dann augenzwinkernd zu ihm, den hätten wir nun nämlich grillen können.
Es schwingt immer noch ein angeknackster Ton mit und auf meinem Gesicht liegen Sorgenfalten, auch wenn ich diese versuche zu verstecken.
Ich schmiere mir ein Brot und beiße hinein, doch bekomme kaum den Bissen runter.

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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Do 11 Jun - 21:11

Das klingt doch wirklich nach einer super Idee, meine ich
dann zu Patricia , die meint, dass wir ein paar Dosen mit Essen mit nehmen sollten
sowie ein paar Wasser flaschen.
Wir laufen auf einen Händler zu, der Wasserflaschen vor sich hat .
Wir hätten gerne ein paar von den Wasserflaschen. Was möchtest du dafür haben.
meine ich dann zu dem
Händler
Ich bin wirklich glücklich, dass noch ein Mädel zu uns gekommen is,
denn mit Jungs habe ich zwar kein Problem, jedoch ein wenig weibliche Unterstutzung kann nie schaden.

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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Sa 13 Jun - 2:52

Sie versucht ihr Vorhaben zu rechtfertigen, doch gerade das zeigt mir, dass sie mich nicht verstanden hat. Ich schüttele den Kopf. „Nein, das denke ich nicht.“ Das Problem ist doch nicht, dass sie jemandem helfen will, der ihr nahe steht. Und auch nicht, dass sie dafür keine Zeit verlieren will. „Aber du erreichst nichts, wenn du dich einfach kopflos in diese Sache hineinstürzt.“ Und nein – ‚kopflos‘ bedeutet nicht dumm. Doch so, wie sie mir bisher vorkommt, scheint sie sich eher von ihren Emotionen leiten zu lassen als von ihrem Verstand. Gerade jetzt ist sie schon das reinste Nervenbündel. Wie wird sie erst reagieren, wenn sich ihre Vorahnung erfüllen sollte? Wenn ihre Schwester tatsächlich in Gefahr ist? Würde sie sich dann blind in einen Kampf stürzen, den sie nicht gewinnen kann? Denn ich bezweifle, dass sie sich in diesem Fall mit ein paar Informationen zufriedengeben und stillhalten würde. „Du musst versuchen dich zu beruhigen. Ich weiß, das ist schwer, aber du hilfst ihr nicht, wenn du dich von dieser Angst leiten lässt…“ Ob ich damit zu weit gehe? Keine Ahnung. Doch es ist kein sinnloses Gelaber, was ich von mir gebe. Ich weiß ganz genau, wovon ich rede, weil ich es selbst erlebt habe. Dass der größte Mut und die stärkste Kampfbereitschaft und Wut und Verzweiflung nicht ausreichen für die wirklich wichtigen Dinge. Dass sie einen bloß in die Irre führen, in Wahrheit schwächer und verwundbar machen. Ich zweifle nicht an Katniss‘ Fähigkeiten – nur an ihrem Urteilsvermögen, sie gezielt einzusetzen. Und das ist nicht ihre Schule, dafür kann sie nichts, das ist völlig normal in dieser Situation, wenn man überhaupt da von ‚normal‘ sprechen kann. Ich atme einmal tief durch, denn das Letzte, was ich will, ist dieses Mädchen vor mir zu Grabe zu tragen, weil sie sich überschätzt hat. „Wir werden dahin gehen und alles Nötige herausfinden. Aber wir brauchen einen Plan. Und du musst Geduld haben.“ Solche Informationen bekommt man nicht einfach so, wenn man sie haben will. Das muss man geschickt anstellen, genau wissen, was man tut und warum, denn ansonsten kann es passieren, dass eine Quelle für immer unbrauchbar wird. „Es muss nicht immer gleich in einem Kampf enden.“ Sie spricht so selbstverständlich davon, als hätte sie es schon fest eingeplant. Vorbereitet zu sein ist die eine Sache, es wirklich zu erwarten, eine ganz andere. Ich für meinen Teil werde versuchen, körperliche Auseinandersetzungen weitgehend zu vermeiden, denn ich muss niemandem beweisen, was ich draufhabe, wenn ich die Dinge auch anders regeln kann.

Katniss dagegen steht so sehr unter Strom, dass ich mich gerade ernsthaft frage, wie sie das mit dem ‚still umsehen‘ hinkriegen will. Abgesehen davon verschwendet sie gerade ihre Energie, wenn sie sich so in diese Sache hineinsteigert. Würde ich in ihrer Situation anders reagieren? Nein. Aber ich bin nun einmal der Einzige in diesem Raum, der zurzeit klar denken kann. Und irgendetwas muss ich doch tun können, um sie zumindest ein bisschen zu beruhigen. Denn die nötige Ruhe wird sie brauchen, sobald wir diesen Tribe finden. „Du lässt die Möglichkeit außer Acht, dass es ihr gut geht.“ Ich versuche mich an einem aufbauenden Lächeln, habe aber keine Ahnung, ob mir das gelingt. Ich will ihr keine falschen Hoffnungen machen, aber es ist ja nicht so, als wäre das Schicksal ihrer Schwester bereits besiegelt. „Nach ihr zu sehen, kann nicht schaden, aber du solltest nicht die Hoffnung aufgeben, dass du dich irrst.“ Ich weiß, dass ich genauso gut mit der Wand reden könnte, denn einmal in diesem Strudel der Angst gefangen, kommt man dort nicht so leicht wieder raus. Doch im Moment bleibt mir nichts anderes übrig als es wenigstens zu versuchen. Sie braucht etwas zu tun, irgendeine Aufgabe, auf die sie sich konzentrieren kann – genau wie ich. Doch zumindest bis zum Morgengrauen muss sie sich ausruhen, wenn sie nachher fit sein will. Kräfte sammeln für das, was kommen mag. Und dazu gehört auch etwas zu essen. Glücklicherweise kann sie tatsächlich heute Abend unsere Versorgung übernehmen. „Danke.“ Auch ich nehme mir etwas von dem Brot und kaue eine Weile still vor mich hin, ganz im Gegensatz zu meinem Gegenüber. Ich spare mir weitere Belehrungen, denn nichts, was ich sage, könnte ihr gerade weiterhelfen. Ich kann nur versuchen, sie für eine Weile von den Worst Case Szenarios abzulenken, die vermutlich gerade durch ihre Gedanken kreisen. „Sally also. Erzähl mir von ihr. Wie ist sie so?“ Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, wie es ist, jemanden um sich herum zu haben. Zu lange ist es her, dass ich für mehr als ein paar Stunden Gesellschaft hatte.
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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Sa 13 Jun - 10:38

Auf meinen Redeschwall hin, was mein Plan wäre und ich mich nicht einfach hineinstürtze, wobei es das wahrscheinlich schon treffen würde, was ich aber nicht zugeben werde, entgegnet Cathal kopfschüttelnd, dass er das nicht denkt. Seine Worte klingen sanft und ich merke, dass er es ernst meint. Ich sage darauf nichts, was sollte ich auch schon sagen.
Er erklärt mir auch, dass ich nichts erreichen werde, wenn ich mich einfach Kopflos in diese Sache hineinstürtze. Ich will gerade wieder loslegen, mich erklären, dass ich es leid bin und einfach nur meine Schwester wiederhaben will, doch soweit komme ich gar nicht, denn er spricht leicht drängend und fast schon in Richtung freundschaftlich weiter, dass ich mich beruhigen muss. Ich würde ihr nicht helfen, wenn ich mich von meiner Angst leiten lasse. Tief atmend versuche ich mich zu lockern, doch das ist einfacher als gesagt. Dabei bestätigt er mir wieder, dass wir dorthin gehen werden um alle nötigen Informationen zu sammeln. Dann wird seine Stimme wieder ernster, als er sagt, dass wir einen Plan brauchen und ich mich Gedulden muss. Außerdem sagt er, dass es nicht in einem Kampf enden muss. Ich muss ihm von Nick erzählen! Denn wenn er wüsste, das ich wegen ihm von einem Kampf ausgehe, würde er es ebenfalls verstehen. Doch habe ich diesen Zeitpunkt verpasst?
Ich seufze, du hast leicht reden.... Nach einer kurzen Pause sage ich, es muss furchtbar sein mit mir zu sprechen oder? Ich bin das reinste Nervenbündel, doch ich kann es nicht ändern.... nervös nestel ich an meinem Ärmel rum, dabei schaue ich den Dunkelhaarigen aufmerksam an. Es fühlt sich befremdlich an, mich so vor ihm zu öffnen. Aber ich habe auch das Gefühl, dass uns etwas verbindet. Immer wieder beschleicht mich das Gefühl, dass es richtig war mich ihm anzuvertrauen und das er gerade mich gefunden und ausgesucht hat für einen Job, scheint richtig zu sein. Zumal er recht hat, ich muss mich beruhigen, sonst wird es nur schlimmer für Sally. Denn was ist, wenn diese Leute sie bestrafen, falls sie mich entdecken?
Er holt mich dann aus meinen Gedanken, als er meint, dass ich die Möglichkeit außer Acht lasse, dass es ihr gut geht. Jetzt Katniss! Sags ihm! gifte ich mich in Gedanken an.
Aber was, wenn er mich dann im Stich lässt?
Ich versuche mich gemütlicher hinzusetzen, sodass sich vielleicht mein Körper entspannen kann.
Cathal bedankt sich bei mir und dann essen wir still, wobei ich mich ziemlich zwingen muss etwas hinunter zu bekommen, was ihm sicherlich nicht entgeht. Nachdem wir eine Weile ohne Worte gegessen haben fragt mein Gegenüber mich nach Sally. Ich trinke einen Schluck und fange dann an zu erzählen.
Sie ist wunderbar, offen, warmherzig, sanft und immer weiß sie, das Richtige zu sagen oder zu machen. Doch zu Beginn war sie ziemlich schüchtern, was man in Anbetracht der Dinge gut verstehen kann. Denn sie wusste von meiner Existens nichts und wurde ziemlich überrumpelt von meinem Auftauchen. Doch sie glaubte mir, dass ich ihre Schwester bin und so fanden wir schnell zu einander und verstanden uns auf Anhieb.
Sie gehörte den Mall Rats an, die in der Stadt leben. Ich glaube, ich hatte dir schon erzählt, dass ich zu den Ecos gehöre. Früher ging es ihr schlecht, sie konnte nicht schlafen, war rastlos und in sich gekehrt, mein Auftauchen hatte diese Beschwerden wieder hervorgeholt. Ich wollte sie daher für eine Weile mit zu meinem Tribe nehmen, dort konnte sie Abstand finden und vielleicht Abschalten, weil ich davon ausging, dass es ihr dort besser gehen würde. Der Wald hat etwas beruhigendes! Ich hatte eine schlimme Vorahnung warum sie so war...denn meine Mutter war auch so....
ich breche ab, den Tränen nahe, weil ich wieder das Gefühl habe, sie schon einmal im Stich gelassen zu haben und nicht retten konnte.
Ehe ich es mir andes überlegen kann, spreche ich daher nun über Nick.
Cathal, das ist aber nicht alles...ich möchte dich nicht in Gefahr bringen, indem ich dir etwas verschweige....auch wenn es mir unangenehm ist darüber zu sprechen....Es ist zwar meine Schwester, die ich dort finden und rausholen will...doch....mein Bruder Nick ist auch dort...sie sind zusammen zu diesem Tribe geflohen, weil er....weil er.... ich atme einige Male tief durch Dinge getan hat, die einfach furchtbar sind und unverzeihlich....davor wollte er fliehen....
Vor ein paar Wochen, kurz nach den Anschlägen auf die Stadt, sind Sally und ich zusammen zu ihm ins Vero Center gegangen, er war ein Techno. Ich wollte ihn für seine Schandtaten zur Rede stellen, doch alles kam anders. Er erzählte uns die ganze Wahrheit über unsere Familie, dazu gehörte auch das Sally meine Adoptivschwester ist....
ich schlucke schwer, unfähig Cathal anzuschauen.
Gerade hatte ich vertrauen zu ihm gefasst und das Gefühl, wir könnten tatsächlich Sally befreien oder zumindest herausfinden, wo sie ist und wie es ihr geht. Doch nun befürchte ich, dass er einfach aufstehen wird und geht, mir vorher aber noch sagt wie furchtbar und verachtenswert ich bin, dass ich ihm das nicht gleich gesagt, sondern seine Zeit verschwendet habe.
Still rinnen einige Tränen über meine Gesicht und meine Hände sind wieder einmal zu Fäusten geballt, warum ist diese ganze Sache nur so verzwickt und alles so schwer?
Doch nun kann er sich vielleicht vorstellen, warum ich von einem Kampf ausgehe.
Es tut mir leid! das ist die Wahrheit, meine Stimme ist leise und ein Schluchzer droht sie zu ersticken.

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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Mo 15 Jun - 23:29

cf: Book Shop

Als ich damals auf der Reise zur Mall war hatte ich einen Markt entdeckt. Mir war von Anfang an klar das ich diesen Mal besuchen müsste.

Ich machte mich jetzt also auf den Weg von der Mall zu diesem Markt. Mit der Taschenlampe im Gepäck.
Auf dem Weg dort hin in den frühen Morgenstunden musste ich immer wieder an Maria denken. Schließlich mache ich das hier für sie!

Auf dem Markt angekommen habe ich mich erstmal ungesehen. Ich kann es kaum glauben auch dieser idiot Fischauge treibt hier auch sein Unwesen.
Ich muss grinsen wenn ich an unsere damaligen Geschäfte denke.
An seinem Verkaufsstand liegt eine schwarze Kette, mit dunkel lilanen Kristallen. Die muss ich haben, sie würde so gut zu Maria passen.
Fischauge ist natürlich mal wieder total dämlich. Die Story das die Taschenlampe mal dem Anführer der Technos gehört hat, glaubt er mir sofort. Naja was solls, Hauptsache ich habe dir Kette.

Schnell mache ich mich auf dem Weg zurück zur Mall! Ich habe zwar eine Ewigkeit nicht geschlafen, aber das stört mich gar nicht! Dieses Wahnsinnsmädel geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich weiß nicht was sie mit mir gemacht hat, aber sie brauchte mich nur ansehen und Booom!!!
Ich möchte so gern mehr über sie erfahren. Aber dann fällt mir ein das ich mich ihr gegenüber ganz schön scheiße Verhalten habe. Ich hasse es mich für irgendetwas zu entschuldigen aber vieleicht  kann ich bei ihr eine Außnahme machen. Mal sehen jedenfalls wird es mir nicht leicht fallen.

Den ganzen Weg vom Markt bis in die Mall denke ich darüber nach was ich Maria sagen werde ohne mich zu blamieren. Dabei habe ich die Kette für sie...

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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Di 16 Jun - 20:35

cf: Haus am Markt - Küche

Ich betrete den Markt und schaue mich um. Patricia und eine junge Frau sind da und scheinen Einkäufe zu erledigen. Dann sehe ich Katniss. Und so wie sie ausschaut scheint es ihr nicht gut zu gehen. Aber da sie in einem Gespräch ist, gehe ich jetzt nicht zu ihr. Es ist hier wieder viel los. Ich greife nach der Umhängetasche. Hole die Briefe und die Glocke hervor. Ich brauche nur einmal die Glocke benutzen und schon bin ich umringt. Briefe werden mir abgenommen. Es kommen aber auch neue hinzu. Dadurch wergesse ich Jona und Elyas für einen Moment. Und das ist vielleicht ganz gut so. Aber auch nur vielleicht.

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BeitragThema: Re: Märkte der Stadt   Do 18 Jun - 0:30

Ich kann förmlich sehen, wie sie einen inneren Kampf austrägt, und aus Erfahrung weiß ich, dass sie den nicht gewinnen kann. Denn jeder von uns trägt sein Päckchen mit sich herum, sein Gewissen, Schuldgefühle, all die Dinge, die wir nicht mehr ändern, aber auch nicht einfach so vergessen können. Wäre ich an ihrer Stelle, hätte ich auch noch einen Grund zu hoffen, der mich antreibt und mich spüren lässt, wie es ist zu leben. Doch so bin ich gerade nur etwas hilflos, denn ich kann eindeutig besser kämpfen als andere Menschen trösten oder Mitgefühl zeigen. Kurz überlege ich, ob ich ihre Hand nehmen soll, um sie zu beruhigen, aber ich lasse es sein, denn menschliche Nähe widerstrebt mir und ich habe nicht vor, das hier als etwas anderes zu sehen als das, was es ist: ein Job wie jeder andere. „Du bist eigentlich ganz in Ordnung“, sage ich daher nur und verziehe mein Gesicht zu einem schiefen Lächeln. „Es ist nichts falsch daran sich Sorgen zu machen. Man sollte sich davon nur nicht zerfressen lassen.“ Als ob ich das nie getan hätte… Aber irgendwann waren die Tränen versiegt und ich habe gelernt, die Angst und die Wut zu kontrollieren – und sie nicht mich kontrollieren zu lassen. Doch das ist vermutlich auch nicht allzu schwer, wenn es niemanden mehr gibt, um den ich mir Sorgen machen könnte. Jemanden, der mir wichtig genug wäre, um mich derart aus der Fassung zu bringen. Der Schmerz ist nie ganz verschwunden, hält mich immer noch gefangen wie einen Geist, aber er dringt nur in Maßen zu mir durch. Immer dann, wenn ich die Erinnerungen zulasse. Für den Rest der Zeit bin ich… keine Ahnung. Ich bin einfach da. Obwohl ich niemanden darum gebeten habe.

Doch manchmal tut es gut, einfach nur ich zu sein und mich so weit ablenken zu können, dass ich mal für ein paar Stunden Ruhe vor meinen Dämonen habe. Ob es egoistisch ist, dass es gerade Katniss‘ Sorgen sind, die mich von meinem eigenen Schicksal ablenken? Zumindest gilt meine komplette Aufmerksamkeit nur ihr, als sie von ihrer Schwester erzählt, und ich konzentriere mich auf das Wesentliche, auf die Fakten, mit denen sie mich geradezu bombardiert. In meinem Kopf klingt das alles noch ziemlich wirr, doch ich will sie nicht unterbrechen und für den Moment auch nicht weiter nachfragen, denn dass es ihr schwerfällt darüber zu reden, würde wohl selbst ein Blinder mit Krückstock merken. Während ich noch dabei bin, gedanklich alles zu sortieren, kommt eine Entschuldigung über ihre Lippen, die ich nun so gar nicht einordnen kann. Was tut dir leid? Was auch immer es ist, in meinen Augen hat sie nichts falsch gemacht, aber in meinen Augen ergibt das, was ich bisher weiß, auch noch nicht allzu viel Sinn. Dazu fehlen mir eindeutig noch Informationen. Doch es geht um ihre Familie und ein Blick in ihr tränenüberströmtes Gesicht reicht aus, um zu verstehen, dass sie gerade völlig am Ende ist. Mir entfährt ein lautes Seufzen, denn mit so etwas bin ich eindeutig überfordert. „Vielleicht solltest du erstmal versuchen, ein wenig zu schlafen.“ Ob sie das hinkriegt? Das bezweifle ich irgendwie. Doch wenn sie sich nicht ausruht und zumindest ein bisschen beruhigt, dann sehe ich schwarz für ihr Vorhaben. Sie muss sich irgendwie zusammenreißen. „Hör zu. Du kannst nicht mehr ändern, was passiert ist. Aber du kannst Einfluss darauf nehmen, was als nächstes passiert.“ Ganz ehrlich? Momentan kommt sie mir eher so vor als würde sie sich in die nächste Ecke verkriechen, anstatt sich wie geplant mit den Wachen anzulegen. „Hab ein bisschen mehr Vertrauen in dich selbst. Und mach es besser als bisher.“ Für den Anfang reicht es mir schon, wenn sie nicht ins offene Messer rennt und irgendwie auf sich selbst aufpasst. Den Rest kann ich erledigen. Vorausgesetzt, ich kriege morgen noch ein wenig mehr aus ihr heraus.
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