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 Feldweg zum Markt

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Sa 15 Nov - 18:04

cf: Eingangstor - Moonlight Paradise Park

ZUsammen mit den anderen sitze ich in der Kutsche
und wir kommen der Stadt immer näher. Ich schaue
aus dem Fenster. Aber das bringt mir nicht viel, da
es dunkel geworden ist. Aber das stört mich nicht.
Dadurch kann ich besser nach meinen Schwester kurz
schauen und werde nicht bemerkt. Und muss dann
auch nicht rede und Antwort stehen. Denn darauf habe
ich keine Lust. Jeder redet mit jedem während der
Fahrt. Und es werden sogar Witze gerissen.

tbc: Altes Lagerhaus
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Destiny*
Carnivl Souls


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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   So 16 Nov - 13:40

Cf: Eingangstor - paradise moonlight Park

Wir sitzen in der Kutsche und kommen der Stadt immer näher .
Es Werden witze gerissen über die ich sogar ab und an mal lachen muss und kann,
Auch wenn ich sonst ziemlich still in der Ecke sitze . So kenne ich mich garnicht. Normal
Bin ich ein sehr lebensfroher Mensch , aber anscheinend war und kann ich das nur wieder sein
Wenn ich Cedric um mich habe . Bei ihm und vor allem mit ihm war und ist immer alles so leicht gewesen.


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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Mi 17 Dez - 23:28

First Post

Wo zum Teufel war ich hier eigentlich? Ich sitze auf einem der großen Felsblöcke, die seitlich neben dem Feldweg liegen, etwas Matsch klebt auf meiner linken Wange, vermischt mit etwas Blut. Die Sonne war bereits untergegangen und von meinem Pferd hörte man nur mehr die immer leiser werdenden Huftritte, wie sie rhythmisch in den aufgeweichten und etwas matschigen Boden hämmerten. Ich war von meinem Hengst gestürzt, daran bestand kein Zweifel mehr. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich jedoch nicht genau sagen, was genau passiert war, aber ich erinnere mich an ein dunkles, fuchsgroßes Wesen, dass aus dem Wald gesprungen kam. Vermutlich hatte er sich erschreckt und ich saß zu diesem Zeitpunkt viel zu unkonzentriert und ohne Sattel auf ihm, so dass der "kleine Hüpfer" von meinem vierbeinigen Freund ausgereicht hatte, um mich hart auf den steinig und erdigen Boden fallen zu lassen, während er auf und davon galoppierte. Ich ärger mich selbst über meine Unkonzentriertheit und bemerke nicht, dass mein linker Arm verletzt ist und nicht ganz in der richtigen Position steht. Adrenalin strömte durch meinen Körper und lässt mich schmerzfrei auf einen der Steine sitzen. Eigentlich bin ich auf dem Weg zum Markt, um am Morgen nach etwas Essbaren zu suchen. Ich weiß nicht, wie weit dieser noch entfernt ist und die Nacht ist bitter kalt. Leichter Wind lässt meine Haare im Wind herumwirbeln und ich fühle mich unsicher auf diesem Weg. Ich hatte gedacht es noch vor Einbruch der Dunkelheit bis auf den Markt in der Stadt zu schaffen, aber anstatt dessen saß ich nun hier und mein Pferd war verschwunden..

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   So 21 Dez - 22:48

cf: Straßen der Stadt

Im vom mittaglichen Regen durchweichten Boden sind die Spuren eines Fahrzeugs zu sehen, das Profil eines Autoreifens ist allerdings nicht zu erkennen. Es muss aber dennoch jemand mit einem größeren Gefährt in die Stadt gekommen sein. Ansonsten liegt der Weg einsam da, Wind weht immer noch kräftig und zerzaust meine Haare, während ich immer weiter laufe. Da es hier keine Laternen in der Nähe gibt, spendet bloß der Mond etwas Licht. Vage glaube ich trotzdem plötzlich von Weitem etwas auf dem Boden zu erkennen, das sich bewegt. Zunächst denke ich, ich habe ein grasendes Tier bei seinem Mitternachtssnack überrascht und gehe weiter, doch je näher ich komme, desto mehr nimmt der Körper Gestalt an, die eindeutig jene eines Menschen ist.
Eine Sekunde lang nervt es mich, nicht einmal hier allein sein zu können, dann überkommt mich ein Anflug von Sorge. Wer auch immer da ist, hat sich den Platz zum Schlafen garantiert nicht freiwillig ausgesucht. Es sei denn, er ist sturzbetrunken. Doch dann ist ohne Hilfe liegen zu bleiben wohl auch keine gute Option.
"Hallo? Ist alles in Ordnung bei dir?", rufe ich in die Nacht, auch wenn es offensichtlich ist, dass etwas nicht stimmt.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   So 21 Dez - 23:03

Ich bin immer noch unsicher darüber was ich tun soll. sitze mit den Rücken an einen Stein gelehnt und spüre, dass mein Unterarm etwas schmerzt. Jedoch nicht schlimm. Viel mehr sorgt mich gerade der Gedanke in welche Richtung mein Pferd gelaufen ist. Ich weiß, dass er normalerweise wieder zurück zu seinem Stall läuft und vor der Koppel auf der Wiese bleibt, bis ihn jemand wieder auf die Koppel bringt. Doch eine gewisse Sorge bleibt.
Der Wind wird rauer und es ist schwer die näher kommenden Schritte zu beurteilen aus welcher Richtung sie kommen. Ich versuche zu lauschen, doch ich bin unsicher ob sie von rechts oder links kommen. Letztendlich springe ich auf. Mein Herz pocht schnell. Hier kenne ich niemanden und ich weiß, dass es bei Nacht nicht ganz ungefährlich hier draußen war. Schon gar nicht uns Mädchen. Bevor ich noch entscheiden kann, ob ich mich verstecken soll höre ich plötzlich eine Stimme, die alles andere als Böse auf mich wirkt. Trotzdem kommt Zweifel in mir auf, ob ich nicht versuchen sollte wegzulaufen. So ohne Pferd fühle ich mich fast etwas klein und nicht gerade stark.
".. ja,... hey... ähm.. ja... alles okay!" nuschle ich dann schnell und sehe die Gestalt nun vor mir. Es ist ein Mann mit etwas längeren Haaren, kräftig.. Ich bleibe auf Abstand. Sicher ist Sicher.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   So 21 Dez - 23:28

Dass es sich bei dem Wesen vor mir nun klar um einen Menschen handelt und dieser nicht wirklich wie vermutet betrunken sein kann, schließe ich daraus, dass er auf meine Worte dafür zu schnell reagiert und aufspringt, als sei er von etwas gestochen worden. Im schwachen Licht wird nun ein blondes Mädchen erkennbar, das mich misstrauisch beäugt. Gleichzeitig schaut sie sich aber nach etwas um, also vermutlich ist sie nicht allein gekommen und ich bin gerade in eine Falle gelaufen. Das würde super zur Ironie des Schicksals passen, dass mir gerade kurz nachdem ich vor dem einen Tribe entkommen bin und darum eine Auseinandersetzung mit meinen geliebten Personen führen musste wieder etwas Ähnliches zustößt.
Mit einem gebrochenen Satz äußert eine weibliche Stimme, alles sei hingegen okay. Innerlich zucke ich mit den Schultern. Ist mir ganz Recht, denn eine große Hilfe wäre ich in meinem aktuellen Zustand für jemand anderen wohl ohnehin nicht. Um die Person wieder allein zu lassen, wende ich mich ab, um zurück zur Stadt zu gehen, damit ich, falls ich nicht bereits drin bin, noch weiter in einen Hinterhalt gerate.
"Okay, klar", meine ich noch, entferne mich dann langsam wieder, darauf erpicht, mich im Notfall verteidigen zu können, gegen wen auch immer.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   So 21 Dez - 23:39

Ich sehe mich um, ob er alleine unterwegs ist und bin etwas ängstlich, dass noch jemand bei ihm sein könnte und mich überfallen wollte.. Doch als er einfach nur ein "Okay" wispert, wird mir klar, dass er alles andere vor hat mich hier zu überfallen. Er entfernt sich, geht langsam an mir vorbei. Ich erkenne nicht, dass er selbst verletzt ist und spüre, wie meine Hand etwas pocht. Ich halte den Unterarm fest, um meine linke Hand nicht unnötig zu bewegen.
"...Hast du vielleicht ein Pferd gesehen..." rufe ich dann etwas unsicher hinter ihm nach und konnte mir sogleich auf die Zunge beißen. Hätte ich bloß meine Klappe gehalten... mahnt mich mein Verstand.
Ich stehe dem Fremden gegenüber, der sich nochmals zu mir wendet. Seine langen Haare verbergen sein Gesicht etwas im Schein des Mondlichtes und ich kann nicht erkennen, ob ich ihm mit meiner Frage nicht auf die Nerven gehe.
"... entschuldige.... ich will dich wirklich nicht aufhalten..." fügte ich hinzu und streiche mir etwas unsicher mit der rechten, gesunden Hand eine Strähne aus dem Gesicht, die der Wind über meine Lippen legte.
Mein Herz pocht schnell und etwas Dreck und Blut klebt noch immer an meiner Wange. Im Mondschein nur schwer zu erkennen.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   So 21 Dez - 23:56

Ich bleibe stehen, als das Mädchen abermals das Wort ergreift und sich danach erkundigt, ob mir ein Pferd begegnet wäre. Vielleicht ist sie auf einem zur Stadt unterwegs gewesen und hat es durch einen Unfall verloren, geht es mir durch den Kopf. Schwer verletzt wirkt sie allerdings nicht. Oder sie möchte es nicht zugeben, um nicht schwach zu wirken. Ich weiß es nicht, mein Kopf will sich auch nicht weiter mit Problemen anderer beschäftigen, obwohl ich das eigentlich sonst immer tue. Wenn man selbst anfängt, ignorant zu werden, dann wird die Welt dadurch auch kein Stück besser und das ist garantiert der falsche Weg. Ich schätze kurz ab, inwiefern in wirklich in eine Falle mehrerer Leute geraten sein könnte, muss das Risiko allerdings wohl oder übel eingehen, wenn ich nicht noch ein schlechtes Gewissen wegen einer anderen Person haben möchte, um die sich meine Gedanken unfreiwillig drehen würden, weil ich sie allein gelassen habe, wobei ich gerade durch den letzten Vorfall mit den Schwestern und dem einen Typen von den Technos wissen müsste, wie unsicher es in der Stadt allein für Frauen ist.
"Keine Sorge, das tust du nicht. Und nein, ein Pferd ist mir auf meinem Weg nicht begegnet. Ist wirklich alles in Ordnung?", hake ich ein zweites Mal nach, weil mir das Ganze sonst einfach zu suspekt vorkommt.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Mo 22 Dez - 0:15

Ich bin immer noch nervös und weiß nicht, ob ich dem fremden Mann wirklich sagen soll, was passiert war. Andererseits hatte ich ihn gerade auch nach meinem Pferd gefragt und beschließe ihm zu erzählen, was passiert war, um nicht doch stutzig zu stimmen.
"ja... ich denke schon" ich versuche etwas zu Lächeln. "Ich... ich bin nur gefallen.... Mein Pferd hat sich wohl etwas erschreckt oder wollte einfach zurück zu seinem Futter" scherze ich, um die Situation etwas aufzulockern und ihm damit zu zeigen, dass von mir keine Gefahr ausgeht.
"... Ich.. ich habe nur keine Ahnung wo ich hier überhaupt bin.. Ich wollte in die Stadt,... aber ich fürchte, der Weg bis zurück ist zu weit für heute Nacht..." erkläre ich ihm dann doch, instinktiv hoffend, ihm nicht zu viel zu verraten. Wie schwer ich eigentlich verletzt bin, wird durch das strömende Adrenalin in meiner Blutbahn verschleiert. Meine Hand schmerzt zwar, aber momentan fühlt es sich nur so an wie eine kleine Schürfwunde. Brennt etwas und das Bewegen ist etwas unangenehm weiter nichts. Er scheint ein Gefühl für Leute zu haben... Obwohl ich ihn in der Dunkelheit nur wenig erkenne, bemerkt er doch, dass hier irgendetwas nicht so lief, wie es sollte.
"... jetzt... dachte ich mir, eine Nacht im freien,... bei Sternenhimmel.... wäre auch etwas besonders Schönes" scherze ich nochmals weiter, und deute mit der gesunden Hand kurz in den Himmel, um die Situation etwas aufzulockern. Natürlich war es viel zu kalt draußen, um die Nacht im freien zu verbringen, aber genau aus dem Grund schaffe ich es meine Antworten etwas lustig rüber zu bringen, auch wenn mir gar nicht zum Lachen war.
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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Mo 22 Dez - 0:40

Ehe die junge Frau das nächste Mal etwas sagt, zögert sie ein wenig, was absolut verständlich ist. Dass sie vorsichtig ist, spricht zumindest schon einmal für einen gesunden Menschenverstand und sie scheint keines dieser Mädchen zu sein, die sich einfach an irgendwen hängen, in der Hoffnung, Halt zu finden, ohne über die Folgen nachzudenken. Zufällig habe ich mit meiner anderen Idee hingegen richtig gelegen, denn sie erzählt mir wenige stille Sekunden später von einem Unfall, bei dem ihr Pferd sie wohl abgeworfen hat. Wie gefährlich so etwas enden kann, habe am eigenen Leib noch nie erlebt, kann es mir allerdings ganz gut vorstellen. Es tut gut, sich auf eine normale Unterhaltung konzentrieren zu können, ohne über meine eigenen Baustellen nachdenken zu müssen.
"Oh. Um nach dem Tier zu suchen, mag es wohl etwas zu spät sein. Aber vielleicht hast du morgen Glück und begegnest jemandem, der es aufgegabelt hat. Kommst du denn von weit her? Die Stadt selbst, bei der es sich um Auckland handelt, ist nämlich bloß noch wenige Minuten entfernt. Du bist also fast am Ziel gewesen", erkläre ich ruhig. Was sie dann zum Sternenhimmel sagt, verwirrt mich etwas, da ich flüchtig vermute, sie sei bei dem Sturz auf den Kopf gefallen und redete darum so etwas. Möglicherweise war das auch nur ein Ausdruck ihrer Nervösität.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Mo 22 Dez - 1:01

Immer noch ist etwas Distanz zwischen uns, obwohl ich mittlerweile der Ansicht war, dass von dem Fremden keine Gefahr ausging. Zumindest sprach er ruhig und seine Stimme wirkt auf mich friedlich auch wenn ich weiß, dass das theoretisch auch nur täuschen kann. Ich versuche jedoch nicht zu viel hineinzuinterpretieren und belasse es bei meinem Ersten Gedanken.
Seine sanft klingende Stimme erklärt mir, dass ich es fast bis in die Stadt geschafft hatte und mein Pferd heute wohl eher nicht mehr suchen brauchte.
"Okay.... also 10 Minuten zu früh gefallen" ich lächle kurz bevor ich weiter spreche. "Ich komme ursprünglich aus Avondale, das ist in der Nähe von New Lynn.. und ich heiße übrigens Lia" erkläre ich dann. Eigentlich war Avondale nur gut 20km vom Stadtzentrum von Auckland entfernt, aber für den Rückweg war es eindeutig zu spät und vor allem alleine zu gefährlich... Für einige Sekunden tritt Stille ein und ich weiß nicht ganz, was ich sagen soll und ich will den jungen Mann, dessen Gesicht ich noch nicht einmal ordentlich gesehen hatte weiter aufhalten. Es war schon freundlich genug von ihm, mich zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Ich bemerke jedoch nicht, dass es ihm offensichtlich auch nicht sehr gut ging. Seine Haare waren etwas zerzaust und er wirkte etwas müde auf mich. Mehr jedoch bemerke ich nicht.
"...Hey... also...  " mir fällt gerade auf, dass ich noch nicht weiß wie er heißt. "..also.. Unbekannter...ich will dich nicht länger aufhalten.. Und mein Bett im Feld wartet schon auf mich..." flüstere mit Ironie in der Stimme dann weiter, obwohl mir nun doch die Frage auf den Lippen brennt, ob er für mich eine Unterkunft kennt. Ich traue mich nur nicht zu fragen, denn es kommt mir in diesem Moment unhöflich vor ihn damit zu belästigen.
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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Mo 22 Dez - 15:28

Die Nacht weicht langsam aber sicher dem Morgen. Mit einer tollen Nacht unter dem Sternenhimmel wäre das für die junge Frau wohl ohnehin nichts geworden. Trotzdem sie gefallen ist, scheint sie jedoch einen guten Sinn für Humor zu haben, worüber ich sogar flüchtig grinsen muss. Die Taubheit, die die Wut und die vielen anderen Gefühle auf einmal in mir ausgelöst hatten und die sich durch meinen Jungen in meinen Armen gelockert hatte, fällt immer weiter von mir ab. Und damit kommt auch der körperliche Schmerz zurück, das dumpfe Pochen in meiner Hand, das mir sagen möchte, dass ich selbst mich erst einmal um eigene Wunden kümmern sollte. Auf eine Blutvergiftung will ich gerne verzichten. Trotzdem bleibe ich.
Jetzt wo es heller ist, habe ich Gelegenheit dazu, die Fremde, die sich nun als Lia vorstellt, genauer zu betrachten. Sie ist blond, in ihrem Haar trägt sie eine große Feder, aber ich kann sie keinem mir bekannten Tribe zuordnen. Dass sie schon einmal nicht zu den Technos gehört, erleichtert mich hingegen. Wäre das der Fall gewesen, würde sie sich aber wohl kaum bei Nacht allein und zu Pferde draußen auf den Feldern aufhalten. Da sie berichtet, aus einer Stadt zu kommen, die hier in der Nähe liegen muss - da ich von dem Gebiet hier bis auf Auckland seit meiner Flucht kaum etwas gesehen habe, kann ich das nicht genau beurteilen - wird es vielleicht aber auch kein Wunder sein, falls sie zu einem Stamm gehört, der lieber für sich und nicht sehr groß ist. Eine Bedrohung scheint jetzt zumindest gar nicht mehr von ihr auszugehen.
"Hallo, Lia. Ich bin Bray. Deine Stadt sagt mir nicht viel, doch..warum hast du sie denn so spät noch verlassen? Bist du in Auckland auf der Suche nach etwas Bestimmtem? Und keine Sorge, ich bin ein freier Mensch und entscheide selbst, wann ich wo bleibe oder nicht. Willst du wirklich allein hier draußen bleiben? In der Stadt gibt es aktuell ein paar Probleme und da solltest du dir lieber einen sichereren Schlafplatz suchen", erwidere ich, denn ins offene Messer sollte niemand laufen. Dafür haben bereits mehr als genug Personen Schaden genommen.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Di 23 Dez - 0:00

Es ist zwar immer noch dunkel, doch ich bemerke jetzt, dass es langsam hell wurde... war ich so lange hier auf dem Weg gewesen?! Ich erinnere mich, dass der Sturz noch nicht so lange her war, aber ich weiß auch, dass es in der Dämmerung gewesen sein musste, als mein Pferd sich erschreckt hatte. DAS war STUNDEN her... verrät mir mein Kopf. Der junge Mann stellt sich mir als "Bray" vor und ich gehe ein Stück auf ihn zu, um ihn ein bisschen besser sehen zu können. Seine langen Haare bewegen sich im Wind, und er trägt einen Jade Stein um den Hals. Sein Gesicht wirkt friedlich und obwohl ich etwas Müdigkeit in seinen Augen vernehme, hält er es für angebracht mit mir zu sprechen. Ich fühle mich in diesem Moment geehrt und lausche weiter seinen Worten.
"Ich bin etwas zu spät weggeritten fürchte ich... Auch wenn es nur 20km sind, ist man einige Stunden unterwegs... Ich hatte die Stecke unterschätzt. " erkläre ich umklammere weiter meine verletzte Hand. Ich bewege sie kaum, denn bei den kleinen Bewegungen schmerzt sie. Ich bilde mir ein die Muskeln etwas beleidigt zu haben und denke zu diesem Zeitpunkt nicht an eine ernsthafte Verletzung.
"Eigentlich wollte ich mich in den nächsten Tagen nach etwas zu Essen umsehen... " erkläre ich ruhig obwohl mir nach dem Sturz gerade wirklich nicht mehr nach Essen war.
"In Avonsdale sind die Vorräte knapp bis fast ganz aufgebraucht... und eigentlich ist es dort wie ausgestorben.." füge ich dann hinzu und gehe nun neben Bray ein Stück her, da wir beide den selben Weg haben. Meine Augen werden groß, als Bray mir vorschlägt einen sicheren Platz zu suchen, weil in der Stadt einige Probleme existierten.
"Okay... dann sollte ich vielleicht von meinem Bett im Kornfeld Abstand halten und mir etwas anders suchen... " erkläre ich und gähne kurz. Ich bin wirklich erschöpft und versuche meine Hand weiter ruhig zu halten. "Darf ich fragen, was dich so spät noch auf die Feldwege treibt?" frage ich vorsichtig, während wir in Richtung Stadt laufen.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Di 23 Dez - 0:30

Mir fällt auf, wie Lia mit der einen ihre andere Hand etwas krampfhaft umklammert, was ich nicht nur als Geste ihrer Persönlichkeit deute, aber wenn sie verletzt ist, wird sie es hoffentlich sagen. Nicht dass eine Behandlung irgendwann zu spät ist und sie bleibende Folgen von irgendetwas davonträgt. Lia bemerkt, wohl zu spät von zu Hause losgeritten zu sein, wozu mir der Gedanke kommt, dass es wohl allgemein nicht ganz ungefährlich ist, allein mit einem Pferd unterwegs zu sein, gerade eben wenn Unfälle passieren und man, wenn man Pech hat, zu lange auf Hilfe warten muss, die womöglich auch niemals kommt. Sie erzählt mir von ihren Plänen, die sie nach Auckland gebracht haben, sowie von der misslichen Lage in der anderen Stadt. Nachdem so viele Menschen dem Virus erlegen sind, gibt es bestimmt einige dieser Geisterstädte. Ich höre ihr aufmerksam zu, verdränge das Pochen in meiner eigenen Hand und langsam laufen wir zurück in Richtung Stadt.
Als Lia wissen möchte, aus welchem Grund ich selbst mich so weit außerhalb aufhalte, legt sich flüchtig ein Schatten über mein Gesicht. Dann zucke ich aber einfach mit den Schultern.
"Ich..hatte eine ziemliche Auseinandersetzung mit einer Person, die mir sehr viel bedeutet und anschließend konnte ich nicht schlafen. Darum bin ich statt nach Hause noch einmal laufen gegangen und ja, auf den Feldweg hier gekommen", erkläre ich ehrlich, da Lügen keinen Sinn hätte und es zudem respektlos wäre.
"Falls du einen sicheren Platz suchst, an dem du dich ein paar Stunden ausruhen kannst, wäre es zumindest für mich in Ordnung, wenn du mit zu mir kommst. Und keine Angst, ich hege keinerlei Hintergedanken. Bis auf jemanden vor gefährlichen Leuten und unnötigen Umständen bewahren zu wollen vielleicht."
Wir sind nun fast schon wieder zurück in den Straßen und laufen immer weiter. Etwas Gesellschaft wird mir weiterhin bestimmt gut tun und ich hoffe, Lia fasst mein Angebot nicht falsch auf.

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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Di 23 Dez - 1:31

Während ich neben ihm herlaufe bemerke ich, dass auch Bray verletzt war. Zumindest öffnete er seine Hand immer wieder und schloss sie daraufhin zu einer Faust. Noch habe ich die Blutflecken auf seinem Ärmel nicht bemerkt, obwohl ich denke, dass ihm ebenfalls die Hand weh tut. Auf meine Frage hin, wendet er seinen Blick von mir ab. Er senkt seinen Blick und mir fällt auf wie traurig in diesem Moment seine Augen im aufkommenden Morgen wirken. ".. entschuldige... ich wollte dir nicht... zu nahe treten..." stammle ich dann, da ich nicht weiß, was gerade in Bray vorgeht. Ich merke jedoch bei ihm einen wunden Punkt getroffen zu haben und bereue gerade meine eigene Neugierde.
Doch dann zuckt er nur mit den Schultern und seine Gesichtszüge entspannen sich langsam wieder. Er erzählt mir, was passiert war und ich fühle mich fast etwas schlecht ihn mit dem Kopf erneut darauf gestoßen zu haben. In meinen Gedanken formen sich verschiedene Szenerien aus denen Bray gekommen war. Hatte er sich mit seiner Freundin gestritten? War er vergeben? Ging es um ein Familienmitglied? Ich bin neugierig, aber ich unterstehe mich noch genauer nachzufragen. Ich will ihn nicht traurig stimmen und ich bin mir sicher, er würde reden, sofern er denn wollte... und vermutlich war ich nicht die richtige Ansprechpartnerin dafür. Ich nicke ebenfalls kurz, gehe nun aber nicht näher darauf ein. Halt die Klappe Lia! raunt meine innere Stimme.
Wir gehen still nebeneinander her, bis Bray erneut zu sprechen beginnt und mir anbietet diese Nacht bei ihm verbringen zu können. Ich bin fast etwas überwältigt von so viel Gastfreundlichkeit und auch wenn er es noch erwähnt, habe ich nicht im geringsten an etwas anderes Gedacht, als eine Unterkunft für heute, um mich von dem beschwerlich, langen Weg zu erholen.
"... Hier in der Stadt ist es wohl wirklich gerade ziemlich gefährlich...." stelle ich mehr fest als es als Frage an ihn zu stellen nicke aber dann mit einem zarten Lächeln.
"... ich wäre wohl ziemlich dumm, wenn ich dieses freundliche Angebot von Dir nicht annehmen würde..." beende ich den Satz; danach schweige ich kurz.
"Vielen Dank, Bray,... Vielleicht kann ich mich eines Tages mal revanchieren." füge ich noch hinzu, während wir weiter entlang des Weges gehen. Ich hoffe instinktiv, dass mein gesunder Menschenverstand sich dieses Mal nicht in ihm geirrt hatte und er tatsächlich jemand war, der nur seine Hilfe anbieten wollte. Ein gewisser Respekt bleibt, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann mich gerade zu täuschen.
"Dann folge ich dir.... unauffällig..." flüstere ich dann mit einem vorsichtigen Lächeln und hoffe damit, ihm auch eines entlocken zu können.


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BeitragThema: Re: Feldweg zum Markt   Di 23 Dez - 23:30

Ich scheine in Lia Schuldgefühle geweckt zu haben, dabei hat sie bloß eine normale Frage gestellt. So gewöhnlich allein auf Feldwegen umherzustreifen, wenn man selbst sagt, in der Stadt gehe es nicht ganz ungefährlich zu, ist es wohl auch nicht. Wobei das als Mann noch mal eine andere Sachlage ist. Es sei denn, man begegnet den Technos. Ich schüttele auf ihre Entschuldigung hin den Kopf.
"Schon gut, es ist okay. Du kannst immerhin nichts dafür, also red dir keine Schuld für etwas ein, mit dem du eigentlich gar nichts zu tun hast", meine ich aufmunternd. Da der Weg geradewegs zum Markt führt, müssen wir nicht mehr durch viele Straßen gehen, bis wir an meiner Wohnung sind, worüber ich ganz froh bin. Denn das Gespräch mit Amber und der Blutverlust du meine Verletzung haben mich ausgelaugt, mein Körper schreit nach Erholung. Selbst wenn ich ihn nicht so ausgepowert habe, wie geplant. Die forgeschrittene Zeit hat dies stattdessen für mich übernommen.
Lia wiederholt meine Feststellung über die aktuelle Situation in der Stadt. Ich nicke.
"Ja. Es gibt hier einen Tribe, der in anderen Städten ebenfalls bereits sein Unwesen getrieben hat. Er verfügt über große Macht, da viele Mitglieder sich ziemlich gut mit Computern und Technologien auskennen, wodurch sie eine Waffe entwickelt haben, mit der sie dich aus der Ferne angreifen und zielsicher bewusstlos machen oder sogar umbringen können. Sie nennen sich Technos. Und durch die Abwesenheit des Anführers sind ein paar Leute wohl etwas übermütig geworden, sodass sie ihre Möglichkeiten ausgenutzt haben. Sollten dir in Zukunft Personen mit einem roten T auf der Stirn begegnen, halte dich von ihnen also lieber fern", kläre ich sie auf, da sie wissen sollte, worauf sie achten muss. Auch wenn die Technos nicht das einzige Problem der Stadt sind. Es gibt hier wie auch in Wellington garantiert noch andere Tribes, die man sich nicht zum Feind machen sollte.
"Und nichts zu danken. Die Welt sollte einen noch manchmal positiv überraschen können, ohne dass man sich dafür bedanken muss", sage ich noch zu Lia, dann sind wir auch schon auf dem Marktplatz angekommen.

tbc: Märkte der Stadt

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