Eine Begegnung, die alles verändert hatDie meiste Zeit bei den Technos verbrachte ich damit, am Computer zu sitzen und Programme zu schreiben. Nachdem wir Wellington erobert hatten, reizte es mich jedoch schnell, mal wieder auszugehen - in einer Stadt muss es doch Bar´s geben.
Ram und Jay verboten mir, auszugehen und wenn ich es doch durfte, so mussten Java und Siva auf mich Acht geben. Ich war trotzig wie ein kleines Kind, immerhin war es fast so wie in alten Zeiten, als würden sie ein Mutterersatz für mich sein.
Sie nahmen ihre Rolle als Aufpasserinnen zum Glück nicht ernst und so ging ich alleine in die Bar.
Ich tat das, was ich schon vor dem Virus meine Lieblingsbeschäftigung war - trinken und flirten.
Schnell war ich enttäuscht - ich hatte mir hübschere Mädels der Virts erwartet.
Doch plötzlich war meine Enttäuschung verflogen, als ein dunkelhaariges, gutaussehendes Mädchen die Bar betrat und sich neben mich saß. Ich machte mich gleich daran, mit ihr zu flirten und trank mit ihr einige Drinks.

Die Kleine stieg auf den Flirt ein und irgendwann küssten wir uns auch. Ich nahm es nicht ernst, war sogar eiskalt zu ihr, als ich sie nach Hause zu ihrem Teddy schickte.
Trotzig ging die Kleine - sie war ordentlich betrunken.
Im Technocenter machte ich mir jedoch Gedanken - war ich doch zu kalt zu ihr?
Ich konnte nicht behaupten, sie gefällt mir nicht - ganz im Gegenteil.
Eine kleine Schwärmerei bestand bereits und einige Tage später traf ich Cloe wieder in der besagten Bar. Doch sie gab mir die Retourkutsche - ein Mittel, das sie in mein Getränk mischte, ließ mich nichts mehr mitbekommen und irgendwann wachte ich auf, mit einem Teddy unter dem Arm.

Cloe war natürlich längst über alle Berge. Dafür waren jedoch meine Technokollegen anwesend und schleppten mich ins Technoscenter, nachdem sie sich ausgiebig über mich lustig gemacht hatten.
In den darauffolgenden Tagen suchte ich Cloe auf und stellte sie zur Rede.
Sie reizte mich - ihre Retourkutsche verstärkte den Reiz und so trafen wir uns immer wieder.
Auch wenn ich sie oft einfach irgendwo stehen ließ und nicht auftauchte, so verbrachten wir immer mehr Zeit miteinander. Der Strand wurde zu unserem ständigen Treffpunkt. Oft musste ich mir bei Ram eine Ausrede einfallen lassen, wenn ich mal wieder mit einem Buggy eine Zeit lang nicht da war.
In der Nacht, in der Ram den Strom wieder einschaltete, trafen Cloe und ich uns wieder mal.
Diesmal ließ ich den Technoanzug zu Hause, um nicht aufzufallen.
In den Kanalisationsgängen unter dem Technocenter waren wir ungestört und knutschten herum.
Irgendwann eröffnete das Feuerwerk uns, dass der Strom wieder da ist - Cloe erzählte ich, ich hätte es für sie organisiert.

Fast wären wir von Technowachen erwischt worden - ich konnte mich jedoch gut aus der Zwickmühle retten und so verschwand ich mit Cloe.
Immer wieder trafen wir uns - ich brachte ihr das Schießen mit unserer Technowaffe bei und spielte mit ihr verschiedene Spiele gegen Virts.

Wir waren ein Paar - sie war auch bei uns im Technocenter dank meiner Zugangskarte. Ram sah es nicht gern, doch mir war es egal.
Mit Cloe erlebte ich am Strand auch mein erstes Mal - natürlich sagte ich ihr nicht, dass es mein erstes Mal ist.
Cloe´s Begeisterung nach unserem Spaß hielt sich in Grenzen, was mein Ego etwas dämpfte.

Eine Weile nach unserem ersten Mal kam Cloe zu mir ins Technocenter. Auf meinem Zimmer eröffnete sie mir schließlich ihren Verdacht, schwanger zu sein.
Davon geschockt machte ich Schluss - meine Angst war zu groß, als Vater zu versagen und aus dem Tribe geworfen zu werden. Ich war wieder mal eiskalt zu ihr und nachdem sie das Zimmer verlassen hatte, hätte ich mich dafür ohrfeigen können.
Mein Stolz war jedoch zu groß, ihr zu folgen.
Ihr Schwangerschaftsverdacht war jedoch ein falscher Alarm und wir wurden erneut ein Paar.
Cloe nutzte mich jedoch aus, füllte mich mit Alkohol ab und verschaffte sich so Zugang zu meiner Karte. Damit konnten die Mallrats Einsicht in unser System nehmen.