
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Rune* Tribe Member
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 | Thema: Re: Waldweg Di 9 Jun - 14:05 | |
| (Out: Ich ebenfalls..hab mir schon gedacht, dass es mehr als einen Waldweg gibt  ) Er schälte das kleinfinger -große Stück Ingwar mit seinem Doch und schnitt es dann in kleine Stücke die er in die Schale gab. Im Augenwickel bemerkte er wie unruhig der Blonde war,er verdachte es ihm nicht. Immer hin hatte er eben doch gerade dieses Messer an seiner Kehle gespürt. Er steckte seinen Dolch in die Scheide und um fasste sie um mit dem abgerundeten Knauf es Dolches den Ingwer mit etwas Wasser zu zermatschen. Es ein grober Brei,der Ingwergeruch biss leicht in die Nase. Es gab nicht besser um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Der Fremde bewegte sich,versuchte etwas von ihm weg zurücken. Rune sah ihn kurz an und er kannte, dass er immer noch Angst hatte. Nein, hätte er ihn töten wollen hätte er es schon längst getan. Auf seine Aufforderung hin er hielt er einen zu nächst einen sehr perplexen Gesichtsausdruck. Der Fremde schien immer noch nicht zu wissen auf was er hinaus wollte. Rune war fast ein wenig amüsiert darüber. Immer hin aber schein der Blonde begriffen zu haben, dass es nichts böses war was er tat. das war zumindest schon mal ein Anfang. Ihm wurde ein kaputtes Hemd gereicht. Er zog es ihm aus den Händen und zog seinen Dolch abermals um den Stoff an zu reißen. Er riss ein Stück des Hemdes ab um ein circa Unterarm langes Stück zu er halten. Mit flinken Bewegungen faltete er das Stück Stoff in der Mitte und füllte den breit darauf. Danach zwirbelte er das Stück zusammen und drückte es über der schale leicht aus. Er schob ihm die Messingschale entgegen. " Trink das... es ist gut für dein Kreislauf..",kam die knappe Anweisung.Rune war kein Mann vieler Worte. Er hielt sich lieber kurz und präzise und legte meisten keinen Wert auf große Erklärungen. Ohne wirklich drauf zu achten ob der Blonde auch trank benetze er das Tuch mit dem Brei mit etwas Wasser und falte es auf seinem Knie. Er hielt es ihm entgegen. " Leg dir das auf die Stirn, in ein Paar Minuten sollte es dir ein wenig besser gehen..vielleicht schaffst du es in die Stadt..", er sprach immer noch leise,aber sehr eindringlich. Besser wäre das ganze natürlich mit heißen Wasser gewesen,aber er hatte keine zeit jetzt ein Lagerfeuer zu machen und Wasser auf zu kochen, vor allem nicht hier mitten auf dem Weg. Für seinen Geschmack befand er sich schon viel zu lange hier. Er beobachte den Fremden, drauf wartend dass er getrunken hatte. //Damit sind wir quitt und ich hab meine gute Tat des Tages vollbracht...Und Try geehrt.. //,dachte er bei sich. Wer immer das war mit dem er hier Kontakt hatte, er hatte Glück dass er ihn ein wenig an George erinnerte. Seine Augen, die waren es gewesen. Zudem war er ihm durch aus nützlich gewesen. Mit dem wissen über die Ecos konnte er sich viel sorgloser durch den Wald bewegen und die Stadt war eventuell auch kein Problem, wenn es wirklich nur diese drei Tribes gab. |
|  | | Elyas* Tribelos

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 | Thema: Re: Waldweg Di 9 Jun - 15:46 | |
| Der Geruch von dem was der Fremde da zusammen mischt wird immer intensiver und irgendwie riecht es nach Ingwer. Als ich ihm mein Hemd reiche glaube ich erst ich sehe nicht richtig. Da reißt er doch einfach einen Hemdärmel ab. Eigentlich konnte man es noch tragen, schließlich sind nur die obersten Knöpfe abgerissen, weil das Hemd im Brustbereich zu angespannt war. Nun kann ich das Hemd wohl ganz abschreiben. Aber es war auch etwas leichtsinnig es ihm ungefragt zu geben.
Gebannt verfolge ich weiter was er macht. Er zerteilt den Ärmel noch weiter, schmiert die Paste darauf und wringt sie über einem Kelch aus. Noch immer frage ich mich das das Ganze hier soll. Als er mir auch noch den Kelch reicht und mich auffordert den Kräuter-Ingwer-Saft zu trinken, weil es gut für den Kreislauf sein soll. Irritiert und zögerlich komme ich seiner Aufforderung nach. Ich bin mir zwar nicht sicher ob er die Wahrheit sagt aber ich habe keine Lust ihn zu provozieren. Der Saft schmeckt scharf, was sicher durch den Ingwer kommt und der Nachgeschmack der in meinem Rachen hängen bleibt ist seltsam, säuerlich und bitter. So wirklich kann ich den Geschmack nicht in Wort fassen, nur eines ist klar es schmeckt absolut widerlich. Irgendwie erinnert mich das an meine Kindheit, da war die Medizin die uns unsere Mutter immer verabreicht hat, wenn wir krank waren. Sie schmeckte zwar nicht so, aber war genauso unerträglich im Geschmack. Vermutlich verziehe ich gerade mein Gesicht vor Ekel, während der Fremde schon wieder diese Pampe auf einen Stofffetzen packt. Ich befürchte schon, dass ich gleich wieder Saft trinken soll.
Schon auf den nächsten Ekelschock seelisch vorbereitet reicht er mir zu meiner Irritation den eingewickelten Brei. Er meint ich soll mir das Zeug auf die Stirn packen, dann würde es mir in ein paar Minuten besser gehen damit ich zurück in die Stadt kann. Zögerlich nehme das kleine Stoffpäckchen entgegen. Der Fremde scheint mir tatsächlich nur helfen zu wollen. Für einen kurzen Moment schenke ich ihm ein zurückhaltendes Lächeln. Dann hallt das Wort Stadt in meinem Kopf nach. Ich weiß gar nicht was ich dort soll, ich habe da zwar Bekanntschaften geschlossen und meinen Bruder gefunden, aber es gibt dort keinen Ort bei dem ich mich zuhause fühle. Mit gesengtem Kopf antworte ich knapp „Danke… aber dort gibt es keinen Ort an dem ich zuhause bin…“ Anschließend ich lehne mich langsam nach hinten, bevor ich mir die Kräutermischung auf die Stirn lege, so wie er es mir aufgetragen hat. Inzwischen glaube ich ihm, dass er mir gerade nur hilft wieder auf die Beine zu kommen. Er scheint kein komplett schlechter Mensch zu sein, auch wenn er nach Außen anders wirkt. - Dimont: Kaze*, Nicolas*, Elyas*, Marvin*, Godric* und Harry* Nachrichten bitte nur hier hin senden, danke.  |
|  | | Rune* Tribe Member

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 | Thema: Re: Waldweg Di 9 Jun - 16:54 | |
| Nach dem Gesicht des Anderen zu urteil, hatte er nicht damit gerechnet, dass Rune sein Hemd einfach zerteilen würde. Aber was hätte er sonst damit anfangen sollen? Entweder sein Zustand wirkte sich auf seine Kombinationsgabe aus oder der Fremde hatte einfach keine gute. Es war schon sehr amüsant zu beobachten wie der Blonde das Gesicht verzog bei dem scharfen Geschmack des Saftes. Dabei war Ingwer noch etwas dass vergleichsweise gut schmeckte. Gern würde Rune mal sein Gesicht sehen wenn er einen richtigen Kräutersud trinken musste, das war wahrscheinlich die pure Unterhaltung. nachdem er die Schale geleert hatte nahm er das kühle Päckchen entgegen und schenkte ihm ein kleines lächeln. Runes Gesicht bleib unbewegt,lediglich ein kurzes nicken war von ihm zu sehen. Dankbarkeit war nicht nötig. Er hatte ihm geholfen und jetzt beglich er sein Schuld,es war fair,sonst nichts. Er senkte den Blick und begann damit seine Sachen wieder in den Rucksack zu packen. Es wurde immer später und er musste einen geeigneten Platz finden, um sein Nachlager auf zu schlagen. Hier in der nähe des Weges war es einfach nicht sicher. Die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden war gut. Und es gab Leute in dieser Welt die gefährlicher waren als er. Die Worte des Anderen ließen ihn den Kopf heben. Kien Zuhause. Die wenigsten hatten in dieser Welt ein Zuhause. Er hatte auch keins,aber das lag daran das sein Zuhause,sein Wohlbefinden an einer Person gehangen hatte. Egal wo er sich in Zukunft niederlassen würde, es würde nie ein wirkliches Zuhause sein. Die wärme würde immer fehlen,kein Ort konnte das ändern. " Such dir ein Unterschlupf..hier kannst du nicht bleiben...es gibt schlimmer Leute an mich..Leute die nicht zögern dir die Kehle im Schlaf auf zu schlitzen, um deine spärlichen Vorräte zu bekommen.",entengte er und setzte sich seien Rucksack auf. " Du solltest in die Stadt gehen.. du überlebst im Wald nicht..und wenn es so freundliche Tribes gibt in Auckland, hast du vielleicht glück und einer von denen nimmt sich deiner an.." Die Luft wurde allmählich kälter,besonders im wald war es kalt,anders als in der Stadt. " Wenn du nichts machst wirst du früher oder später sterben..",fügte er hinzu. Seine Worten waren hart,aber so war auch ihr Leben. Schwache konnten nur in einer Gruppe überleben und jeder musste in dem Terrain leben das ihm mehr lag. Der wald war definitiv nicht das Gebiet des Fremden, hier würde er nicht lange überleben, nicht ohne Hilfe. Aber das war nicht sein Problem, mehr als diesen Rat würde er dem Anderen nicht geben. Er konnte niemanden mit sich nehmen, schon gar nicht jemanden der sich nicht selbst versorgen könnte,eher noch eine Last für ihn war. George hätte ihn sicher geholfen und ihn mit genommen,egal ob er sich dagegen gesträubt hätte. Er war immer zu gut für diese Welt gewesen. Aber gerade das hatte er an ihm geschätzt, denn es war seine Stärke gewesen. // Wärst du nur hier...// |
|  | | Elyas* Tribelos

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 | Thema: Re: Waldweg Mi 10 Jun - 0:13 | |
| Während ich an dem Baum lehne, höre ich wie er rum kramt. Da ich meine Augen gerade geschlossen halte kann ich nicht sehen was er macht.Wahrscheinlich räumt er seine Sachen wieder zusammen. Er wirkte auf mich auch nicht so als hätte er vor lange zu rasten. Vermutlich habe ich ihn auch länger als er es geplant hat aufgehalten. Auf mich wirkte ja bereits zu beginn etwas gehetzt aber ich werde nicht unnötig nachbohren. Mit seiner Aussage, dass ich mir eine Unterkunft suchen sollte, da mich jemand anderes im Schlaf überwältigen könnte. Ich kann nicht genau sagen ob es nur eine Warnung an mich sein soll oder ob auch so etwas wie Besorgnis mitschwingt. Mir ist auf jeden Fall bewusst, dass er Recht hat mit dem was er sagt, aktuell bin ich noch nicht wieder fit genug um mich gegen einen erneuten Angriff erfolgreich zur Wehr zu setzen. Währe ich erholt sähe es ganz anders aus. Schließlich bin ich recht gut trainiert und hab auch die ein oder andere Kampfsportart in der Vergangenheit gelernt. Nur weiß ich nicht wohin ich gehen soll, denn eigentlich will ich ja niemandem zu belasten. Aber wenn ich es recht überlege, dann falle ich ja bereits dem Fremden zur Last.
Nach kurzem Schweigen zwischen uns antworte ich ihm, in der Hoffnung, dass er mir noch Gehör schenkt "Du hast bestimmt Recht. Aktuell bin ich nicht in der Verfassung, mich zu verteidigen... wie du selbst bemerkt hast. Dafür hat mich der Zusammenbruch kurz davor zu sehr beansprucht..." Während ich das sagen rapple ich mich selbst wieder langsam auf. Die Kräuter und der Ingwer scheinen geholfen zu haben. Zumindest fühle ich mich nicht mehr so wacklig auf den Beinen und die Kopfschmerzen haben nachgelassen. "Ohne das hier würde ich wahrscheinlich noch länger unsicher durch den Wald hangeln. Bei Gelegenheit revanchiere ich mich." sage ich ernst, freundlich und wieder mit kräftigerer Stimme, als ich ihm meine Hand zum Dank reiche.
Anschließend packe ich das was von meinem Hemd übrig geblieben ist und das Kräuterpäckchen in meine Tasche bevor ich sie wieder schultere. "Ich bin übrigens Elyas." meine ich mit einem sanften Lächeln, bevor ich mich von ihm langsam abwende und weiter gehe. Endlich kann ich für eine der beiden Abzweigung entscheiden. Ich nehme den rechten Weg, dort fällt mehr Mondlicht auf den Boden, als bei dem Linken. Mein Gefühl ist, dass er mich bald aus dem Wald führt. Es dauert einige Zeit und der Mond ist inzwischen voll aufgegangen und die Sterne funkeln am Himmelszelt aber nur noch wenige Meter trennen mich noch von den Feldern und Wiesen, die zwischen dem Wald und der Stadt zum Teil liegen.
gt: Feldweg hinter Sektor 4 - Dimont: Kaze*, Nicolas*, Elyas*, Marvin*, Godric* und Harry* Nachrichten bitte nur hier hin senden, danke.  |
|  | | Rune* Tribe Member

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 | Thema: Re: Waldweg Mi 10 Jun - 22:22 | |
| Mit geteilter Aufmerksamkeit hörte Rune dem Fremden zu. Er stimmte ihm immer hin zu,also schein er nicht völlig unbrauchbar zu sein. Rune blicke durch das Blätterdach und versuchte einen Blick auf den Nordstern zu erhaschen. Er musste sich jetzt beeilen, einen Rastplatz finden, der halbwegs sicher war. Er würde einen Ort im Wald brauchen an dem er etwas länger bleiben konnte. für ein bis zwei tage, um seine Vorräte auf zu füllen und etwas die Gegend aus zu kundschaften. Die Stadt war nach wie vor gefährlich und er musste sich gut überlegen wie er sie durch queren konnte ohne groß auf zu fallen. Die Künste war eine gute Idee,aber er war sich nicht sicher ob er überhaupt den gesamten Weg darüber zurück legen konnte. Er musste sich also zumindest ansehen wie die Küste hier gestaltet war. Er schreckte aus seien Gedanken als der Fremde ihm die Hand entgegenhielt und sich bedankte, // Revanchieren? wo für? Er hat doch quasi mit mir getauscht..//,dachte er sich und sah erst auf die dargeboten Hand und dann dem Blonden in die Augen. "Nicht nötig..Ich bezweifle,dass sich unsere wegen noch einmal kreuzen werden. jedoch kann man nie sagen welches Schicksal die Nornen uns spinnen..",antworte er mit ebenfalls fester Stimme. Er ignorierte die dargebotene Hand und bewegte sich in Richtung des dichten Waldes. //Elyas also..Er ist viel zu gutmütig jeden Fremden seinen Namen zu nennen,aber er scheint ein aufrechtes Herz zu haben.// "Elyas,Magn i rotum vinda skal..( stark mögen die gewundenen Wurzeln sein)", wünschte Rune ihm,laut genug , dass Elyas es hören konnte. Dann verschwand er mit leisen Schritte in die Dunkelheit des Waldes. Der dichte,düster Wald verschluckte seine Silhouette völlig und Still kehrte auf dem Waldweg ein.
gt:Dichter Wald |
|  | | Ravenna* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Waldweg Mi 8 Jul - 21:17 | |
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Stetes Hufgetrappel nimmt den düsteren Wald ein, das Klappern von Pferdegeschirr und das leise Stöhnen einiger verletzter Gefangener ist zu vernehmen. Ab und an ertönt ein harsch gerufener Befehl. Die Vögel des Waldes sind längst verstummt, erahnen die nahende Gefahr, die dunkle Brut, welche immer näher rückt. Das Hufgetrappel klingt übernatürlich laut in meinen Ohren, es wirkt bedrohlich, schnürt mir immer mehr die Kehle zu. Meine Tränen um den Guardian, welchem ich entrissen wurde, sind getrocknet, lediglich salzige Schlieren und geschwollene Augen deuten noch darauf hin. Wo werden diese Teufel mich hinbringen? Wer sind sie?! Immer und immer wieder stelle ich mir diese Fragen. Sie haben nicht das Recht, mich so zu behandeln! Ich bin die verehrte Mutter! Sie sollten mir zu Füßen liegen, mich ehren anstatt mich brutal zu schlagen und mich mit anderen Ungläubigen in einen Käfig zu sperren! Zoot, oh großer, ehrwürdiger Zoot steh mir bei in diesen Zeiten schwerer Pein. Du erwähltest mich, dir ewiglich treu zu dienen. Zeig dich mir, sag mir was ich tun soll. Ich habe die Augen geschlossen während ich immer wieder lautlos seinen Namen flüstere.
Die Wachen schreien mich an, wenn sie es bemerken, schlagen mit ihren Waffen gegen die Gitterstäbe, so dass ich zusammenzucke. Aber sie werden es nicht verhindern können, dass ich zu ihnen bete, zu Zoot und meinem Geliebten: dem Guardian. Niemand wird meine göttliche Verbindung zu ihnen unterbrechen. Mich umgeben die Gitterstäbe eines großen, dreckigen Käfigs, welcher auf einen Pferdewagen gewuchtet wurde und in welchem ich und ein paar weitere männliche Gefangene sitzen. Wir sind umzingelt von Reitern, die uns mit eiskalten Blicken bewachen. Ich lehne erschöpft mit dem Rücken an den Gitterstäben, meine langen roten Haare hängen mir strähnig im zerschundenen Gesicht und mein Körper wird von den Bewegungen des Wagens leicht gewiegt. Ich bin mit den Händen über dem Kopf an die Gitterstäbe gefesselt, so fest, dass getrocknetes Blut an meinen dünnen Armen klebt, neues hinunterströmt. Ich fühle sie nicht mehr. Meine Hände sind taub, ebenso wie meine nackten, gefesselten Füße.
Mein bläuliches Gewand ist zerissen und entblößt mehr von meinem Oberkörper als mir lieb ist. Ich spüre die Blicke der Wachen aber auch der übrigen Gefangenen auf mir und empfinde Scham, aber auch Hass! Wie konnte das alles nur passieren?? Wir waren im Lager. Plötzlich, wie aus dem Nichts tauchte diese Teufelsbrut auf, trieb die anderen von mir weg. Mich kesselten sie ein, schlugen mit ihren Waffen zu, rangen mich brutal zu Boden. Warum ich?? Hatte ich für einen kurzen Moment die Augen geschlossen, so öffne ich diese abrupt, als ich warme Hände an meiner zarten Brust spüre. Ich starre mit großen Augen auf eine Wache welche vom Pferd gestiegen ist und brutal lacht, als er mein schockiertes Gesicht sieht. Widerlicher Bastard! „Lass mich los, sofort!“, hallt meine helle Stimme laut und hysterisch durch den ganzen Wald. Ich bin selber darüber verwundert, wie viel Kraft ich noch aufbringen kann. Es kommt mir vor, als wären wir Monate unterwegs, dabei sind es bestimmt nur ein paar Tage. Brauchen diese Teufel keine Rast?
Der andere denkt nicht daran, mich loszulassen, greift fester zu und ich presse meine Augen vor Schmerzen zusammen, reiße panisch an den Fesseln. „Lass mich los du Bastard!“, schreie ich wieder. „Ich bestehe darauf, sofort freigelassen zu werden! Wisst ihr eigentlich wen ihr vor euch habt??“ Ich versuche herrisch zu wirken, doch erst leise, dann lauter fangen die Reisenden an zu lachen. Sie wagen es mich zu verhöhnen?? 'Das wird dir sehr Leid tun, dreckiges Biest. Ungehorsamkeit mag der König gar nicht.' Die Worte eines Jungen dringen an mein Ohr. Der König? Meint er etwa? Oh nein, bitte nicht. Ich weiß, dass da irgendwo an der Spitze des Zuges der dunkle Anführer ist. Er macht mir Angst. Er war es, der mich in Empfang genommen hat und in seinen Augen lag der Tod. Er hasst mich. Aber ich weiß nicht warum. Ich kenne ihn nicht. Doch ich spürte, dass er mich mehr hasste als alle anderen Gefangenen zusammen. Und er hat uns verboten, auch nur ein Sterbenswort während der Reise zu sagen. Die anderen Gefangenen sehen mich erschrocken an. Die Wache nimmt seine Hand endlich von mir, ruft aber etwas, das ich nicht verstehen kann. Ich schlucke, recke dennoch mein Kinn in die Höhe. Ich lasse mir von diesen Ungläubigen gewiss keine Angst machen! Vergiss nie...wer du bist! - Ravenna, 17 Jahre, Chosen I can feel it coming in the air tonight Oh...Lord!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Impala, Chuck |
|  | | Frederik* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Waldweg Mi 8 Jul - 22:42 | |
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Der wald wird stetig dichter und ihr Ziel rückte immer näher. Der Tross bewegte sich zu nehmend langsamer auf dem unwegsamen Waldweg. Frederik thronte an der Spitze des Trossen auf seinem stattlichen schwarzen Frisen. Der Hengst war tief schwarz und enorm groß, stattlich wie er selbst. Die Mittagssonne brach sich durch das Blätterdach und ließ sein Fell bläulich glänzen. jeder der ihnen begegnete verstand auf Anhieb wer er war,dass er kein niemand war und für die die es nicht begriffen gab es immer noch genügend Möglichkeiten. die Wochen seiner Abwesenheit waren entbehrungsreich gewesen. Nicht nur weil das ständige reisen anstrengend war sondern auch weil er es hasste zu lange von seiner frau seiner Königin getrennt zu sein. Er vermisste ihren Duft, ihr weiche haut und ihre engelsgleiche Stimme. Nur noch wenige Kilometer trennten sie jetzt und je näher sie dem Schloss kamen um so deutlich sah er ihr wunderschönes Gesicht vor sich, hörte ihr Stimme die ihm sagte wie sehr sie ihn vermisst hatte. Ob sie sich wohl über sein kleines Geschenk freuen würde? Über die kleine Zoot-H*re? Es war schon fast zu einfach gewesen ihnen ihre lächerlich Verehrte Mutter weg zu nehmen. Er war schon fast enttäuscht darüber wie einfach und wie gering der widerstand gewesen war. Es waren nur eine Handvoll seiner Männer nötig gewesen um sie dem Erdboden gleich zu machen und dies dürre H*re zu verschleppen. Welche Genugtuung war es doch gewesen vor ihren Augen ihre engsten vertrauten auf zu schlitzen und sie aus ihrem heiligen Tempel zu reißen. Wie lächerlich aufmüpfig sie dabei gewesen war. Als wenn ihr Zoot helfen würde? Sie war nichts als ein wertloses Stück Dreck und das würde sie ab jetzt jeden Tag zu spüren bekommen. Seine engelsgleiches Gesicht verfinster sich und sein Gesicht nahm für einen kurzen Moment eiskalte Züge an. Jeder dieser Chosen würde brennen. jeder der seiner Königin geschadete hatte und jeder der ihm im Weg stand würde untergehen. Er würde sie zermahlen alles samt bis ihm allein alles gehörte. Seine braunen Augen verfinstern sich immer mehr und der griff um seine Zügel wurde fester. Diese widerliche Weib würde keinen glücklichen Tag mehr erleben, der Tod wäre ein Belohnung für sie. Der Tross verlangsamte sich weiter und Frederik schnaufte unzufrieden drüber. Er wand sich nach hinten und blickte in die Augen seines Henkers, der die Kutsche mit den gefangen fuhr. " was hat diese Unruhe zu bedeuten?", fragte er mit giftig süßer Stimme. Mit einem beherrschte griff an den Zügel lenkte er seinen Hengst zurück zum wagen. Er blickt mit einem harten blick auf seinen Henker,der es selbst verständlich nicht wagte seinen Blick zu erwidern. " Das chosen Biest,mein König..sie scheint einfach Anweisungen nicht zu begreifen..", erklingt seine rau, tiefer stimme,die mehr an das knurren eines Hundes erinnert als eine menschliche Stimme. Er rümpfte die Nase und treib seien Hengst etwas an um auf einer höhe mit der Sklavin zu sein. Mit eisigen Blick sah er auf die rothaarigen Frau hinab, die alle nur die verehrte mutter nannten. "Gibt es ein Problem,Liebes?", fragte er sie fast leibe voll und schenkte ihr eins seiner umwerfend charmanten lächeln. Jedoch war nicht an diesem lächeln oder seinen Worten liebevoll gemeint. Diese Frau war weniger wert als eine Made. Sie nur an zu sehnen zu müssen grenzte an einer Beleidigung. Trotzdem blieb das lächeln auf seine Lippen. " sagt euch eure Unterbringung etwa nicht zu?", fragte er mit gespielt sorgenvollen und mitleidigen Blick. Nur ein Wimpernschlag später hatte er seinen Gehstock gezogen und stieß ihn ihr schmerzhaft in den Rücken. Alle Wärme und Güte verschwand aus seinem Blick. " Ihr seid ein nichts und wenn ihr nicht ruhig seid..dann lass ich meinen guten Freund hier euren Mund stopfen..",zischte er ihr so laut zu dass nur sie es gerade so vernehmen konnte. wieder lächelte er sie an und sah zu seinem Henker der mittlerweile neben dem wagen stand und sie mit einem fast freudigen,nach blutlechzenden Blick an sah. " ich werde ihm über lassen wie er euch zum schweigen bringt...",fügte er süß-sanft hinzu und hielt einem seiner Diener seinen Stock entgegen. An Person wie ihr würde er sich nie die Finger schmutzig machen,sie war einfach unwürdig,ekelerregend. " Säubre ihn..er ist schmutzig geworden..",befahl er knapp. "Sehr wohl mein König!",entgegnete der junge Mann sofort. keine weiter Verzögerung würde er dulden. Er wollte endlich wieder seien Frau in den Armen halten und die Zeit nach holen die ihnen fehlte. Sie würde ihm die Hand reichen und gemeinsam würde sie die Stadt in brannt setzten und aus der Asche würde sie ihre glänzende neue Welt errichteten. Ihr Stolz und ihr Blut würde auf ewig vereint sein.
tbc: Ü-18: Waldweg
Zuletzt von Frederik* am Sa 11 Jul - 19:02 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Ravenna* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Waldweg Fr 10 Jul - 21:32 | |
| Mein zierlicher Körper spannt sich unweigerlich an und ich atme schneller, als ich spüre, dass sich an der Spitze des Trupps etwas tut. Ich kann jedoch nicht sehen, was genau vor sich geht. Die vielen Reiter versperren mir die Sicht. Dunkles Stimmengewirr ertönt an meinem Ohr, schließlich bleiben alle Wagen, alle Reiter mit einem Ruck stehen. Das ist kein gutes Zeichen. Ich schaue mich gehetzt um. Sie bleiben doch nicht etwa wegen mir stehen?? Zu allem Überfluss geht nun langsam die Sonne unter, taucht den Wald in ein unheimliches Licht. Oh, Zoot, steh mir bei! Es herrscht eine seltsame Stille, nur das Schnauben einiger Pferde ist zu vernehmen. Dann...rhythmische Hufschläge. Langsam, wie ein aufkommendes Donnergrollen, näher kommend. Ich spüre die angsterfüllten Augen der anderen Gefangenen auf mir. Die lüsternen Blicke der Reiter. Ich schlucke, recke jedoch langsam, stolz mein Kinn in die Höhe. Ich...habe...keine...Angst, denke ich mir immer und immer wieder.
Oh ehrwürdiger Zoot, ich werde dein Erbe mit Würde tragen, bis an mein Ende! Doch mein Herz springt mir beinahe aus der Brust. Ich sehe die schrecklichen Bilder vor mir. Unsere Anhänger...verblutend, verstümmelt auf dem Waldboden liegend. Niedergestreckt durch die Waffen dieser Bluthunde, die sich jetzt hungrig um mich scharen. Ob mein Geliebter sich in Sicherheit bringen konnte? Oh bitte...doch ich würde es sicherlich spüren, wenn dem Guardian etwas zugestoßen wäre. Immerhin sind wir eins auf ewiglich. Meine hellblauen Augen wandern zu einem stattlichen, schwarzen Pferd und zu dessen Reiter. Ich schaue den Anführer der Gruppe an, der sein Pferd nun auf meiner Höhe zügelt. Sein eisiger Blick schnürt mir die Kehle zu und ich habe Mühe diesem Stand zu halten. Ob es ein Problem gibt? Mir die Unterkunft nicht zusagt? Er sieht mich gespielt liebevoll an, doch mein Magen zieht sich unwillkürlich zusammen. Ich keuche vor Schmerzen auf, als er seinen Gehstock brutal in meinen Rücken rammt. Der Schmerz durchzuckt meinen ganzen Körper. Ich ziehe die Schultern hoch, den nächsten Hieb erwartend. Doch er bleibt aus. „Was soll das?“, keuche ich empört auf.
„Ich wurde unsittlich berührt, da werde ich mich doch wohl wehren dürfen! Ich verlange bekleidet zu werden!“ Mein Blick gleitet zu meinen zarten Brüsten. Ich bin ein nichts? Wenn ich nicht ruhig bin, wird er einen seiner Bluthunde auf mich hetzen? Meine Augen wandern zu besagtem Mann. Er wirkt blutrünstig und barbarisch. Ich schließe kurz die Augen, versuche meine Angst nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Sei deinem Stand würdig. Du bist Zoots Frau! Ich hebe meinen Blick, sehe den Anführer kühl, beinahe wütend an. „Wer...“, beginne ich zittrig mit meiner rauen Stimme, hole einmal tief Luft. „Wer seid Ihr...das Ihr es wagt mir den Mund zu verbieten? Derart mit mir zu reden?!“, sage ich nun in einem herrischen Tonfall. Die anderen Gefangenen holen scharf Luft. Ich ignoriere sie. Empört beobachte ich, wie der Anführer einen seiner Diener anweist, den Gehstock zu reinigen. Er ist schmutzig geworden?? Wie bitte? Arroganter Bastard! So etwas muss ICH mir ganz sicher nicht gefallen lassen!
„Erst tötet Ihr meine Leute, dann verfrachtet Ihr mich in diesen dreckigen Käfig...warum? Lasst mich frei...oder Zoots Rache wird über euch kommen, wie eine Feuerwalze!“, zische ich nun sichtlich erbost. „Ihr glaubt Ihr könnt mir Angst machen? Oh nein...niemals!“ Ich halte dem mörderischen Blick des Anführers nun mit kindlichem Trotz stand. Wappne mich dem was nun passieren wird. Doch ich schwebe weltentrückt in einer Blase. Ich nehme an, mein Glaube an Zoot macht mich unverwundbar. Ein aufgebrachtes Raunen geht durch die Menge. Vielleicht lösen diese Teufel meine Fesseln, wenn sie mich bestrafen wollen? Vielleicht kann ich dann fliehen? Ich muss hier weg! Um jeden Preis!
tbc: Ü18 - Waldweg - Ravenna, 17 Jahre, Chosen I can feel it coming in the air tonight Oh...Lord!  Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Ebony, Impala, Chuck |
|  | | Alison* Tribelos

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 | Thema: Re: Waldweg Di 28 Jul - 21:14 | |
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