
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
| | |
| Autor | Nachricht |
|---|
Joel* Techno
Anzahl der Beiträge: 186 Anmeldedatum: 04.03.15
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt:
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Mo 16 März - 16:00 | |
| cf: kleine Bucht Da Lanai ihre Hand nicht weg zieht nehme ich an dass es für die junge Frau wohl okay ist, wenn wir Hand in Hand zurück laufen. Er hat gelernt auf ein Kommando von mir hin jedem zu folgen wenn ich es befehle. Das ist gut, aber ich hoffe dass es nicht nötig sein wird, dass du dich in Sicherheit bringst. Sage ich und schaue kurz zu Lanai. Hoffentlich geht, dass gut, wenn ihr etwas passieren würde könnte ich mir das niemals verzeihen. Wir wissen doch alle wie Ram drauf sein kann, wenn er etwas für falsch hält oder eine Verbindung egal welcher Art auch immer verhindern möchte. Wenigstens hatte mein Anführer mir überhaupt erlaubt ein wenig Zeit mit der jungen Frau zu verbringen obwohl er dies nicht hätte tun müssen. Wir sollten uns ein bisschen beeilen. Sage ich dann noch. |
|  | | Lanai* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 160 Anmeldedatum: 02.02.15 Alter: 27
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: hab keinen - Yvonne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Mo 16 März - 17:57 | |
| Balou hat also gelernt aufs Kommando zu hören, aber ich hoffe das das nicht nötig sein wird. Ich nicke nochmals bestätigend und lasse mich quasi von Joel führen, da er immer noch meine Hand hält. Der Techno neben mir ist schweigsam, offenbar bereitet ihm die kommende Situation auch Kopfzerbrechen. Ich lasse ihm Zeit mit seinen Gedanken und gehe ebenso still weiter, beschleunige aber mein Tempo, als er meint wir sollten uns ein wenig beeilen. Ich weiß nicht, ob es darauf ankommt etwas früher oder später da zu sein, schief gehen oder auch auch gut gehen kann es so oder so. Würde nicht ein Bett locken und dazu ein Mann an meiner Seite, sogar inklusive Wachhund, hätte ich mich wohl schon aus dem Staub gemacht, denn zweimal Rams Begegnung an einem Tag herausfordern ist mir nicht geheuer. - ------------------------------- weitere Chars: Benji, Kaya
|
|  | | Joel* Techno

Anzahl der Beiträge: 186 Anmeldedatum: 04.03.15 Alter: 27
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt:
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Mo 16 März - 20:01 | |
| Es ist zum Glück nicht mehr ganz so weit weg. Sage ich nach einer ganzen Weile. Immer noch halte ich ihre Hand in meiner. Ich zerbrechen mir beim weiter gehen irgendwie den Kopf über die Situation die möglicherweise kommen könnte oder eben auch nicht sollte uns niemand bemerken. Das wäre eventuell aus noch einem weiteren Grund nicht wirklich gut immerhin habe ich noch immer nicht wieder meinen Technoanzug an. Nur dieses T, das Headset und mein Zapper sind im Augenblick ein Beweis dafür, dass ich ein MitgliMitglied der Technos bin. Da ich noch immer nicht weis, ob es uns Technos gestatzet ist ohne unseren Technoanzug durch die Gegend zu laufen könnte diese Tatsache mir noch zusätzlichen Ärger ein bringen zumal Ram heute definitiv nicht die beste Laune zu haben scheint. Ich sehe kurz zu Lanai. Süße macht dir das Angst? Ich meine das wir möglicherweise erwischt werden konnten und was die Konsequenzen daraus sein könnten? Frage ich sie dann. -  Chars: Sakura* und Brady* |
|  | | Lanai* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 160 Anmeldedatum: 02.02.15 Alter: 27
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: hab keinen - Yvonne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Di 17 März - 13:04 | |
| Eine ganze Weile schweigen wir uns noch an, jeder in seine Gedanken versunken. Schließlich fragt Joel mich, ob mir die Situation Angst macht, kurz überlege ich wie ich meine Gefühle am besten in Worte verpacke. Angst... nein Angst ist es nicht direkt. Ich habe Respekt vor der Situation und Ram ist schon etwas unheimlich. Man hört immer mal wieder Geschichten - Versuche an "Virts", kranke Spielchen zur Belustigung und so weiter. Es weiß natürlich nie jemand wem das passiert ist oder wann und somit weiß man ebenso wenig ob das überhaupt alles stimmt. Nur zutrauen... würde ich Ram oder auch manch anderen Technos irgendwie schon. Ich zucke leicht mit den Schultern, lasse seine Hand dabei aber nicht los. Ich versuche mich da jetzt nicht verrückt zu machen, sondern auf eine ruhige Nacht in Sicherheit zu freuen., schiebe ich lächelnd hinterher. Langsam nähern wir uns wieder der Stadt und ich bin froh, das wir es daher auch bald hinter uns bringen können.
tbc: Straßen der Stadt - ------------------------------- weitere Chars: Benji, Kaya
Zuletzt von Lanai* am Di 17 März - 13:22 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Joel* Techno

Anzahl der Beiträge: 186 Anmeldedatum: 04.03.15 Alter: 27
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt:
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Di 17 März - 13:22 | |
| Respekt davor habe ich auch. Naja ob diese Geschichten über Experimente und so weiter stimmen, weis ich leider auch nicht, aber Ram und ein oder zwei der Generale traue auch ich so etwas durch aus zu. Ich bin leider oder vielleicht auch zum Glück nicht so weit in die Angelegenheiten der Technos involviert als das ich einen Einblick in diese Angelegenheiten der Technos bekommen würde. Und ich versuche da besser nicht drüber nach zu denken, ob das alles stimmt. Meine ich zu Lanai. Ich Laufe weiter und halte immer noch ihre Hand in meiner. Balou stopt zwar das ein oder andere Mal um ein Geschäft zu machen, aber wir kommen trotzdem soweit ganz gut vorwerts. Beim du solltest dich da auch nicht verrückt machen. Ich tue es auch nicht. Uns wird schon nichts passieren. Sage ich dann und laufe noch immer weiter. Dann biege ich in die Straßen der Stadt ein. Von dort aus ist es nur noch ein kleines Stück bis wir da ankommen wo wir hin wollen. tbc: Straßen der Stadt -  Chars: Sakura* und Brady* |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 134 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Di 24 März - 19:07 | |
| First Post
Ich bin schon einige Tage lang unterwegs. Die Müdigkeit und der Hunger haben ihre Spuren an mir hinterlassen. An Schlafen war nicht zu denken, ich habe solche Angst einem der Chosen zubegegnen und wieder eingesperrt zu werden. Vielleicht lässt mich der Hunger auch langsam paranoid werden. Wer weiß das schon. Meine Vorräte sind längst aufgebraucht. Neben einem sicheren Platz zum Schlafen wäre etwas zu essen das Größte. Selbst der Gedanke wieder zurückzugehen flammte kurz auf aber er erlosch wieder als ich über die Lebenssituation der Sklaven nachdenken musste. Wo ich bin weiß ich auch nicht genau. Mein Orientierungssinn war noch nie der Beste. Die Luft schmeckt salzig, also muss ich mich in der Nähe des Meeres befinden. Mein eigenliches Ziel ist die Stadt aber bisher bin ich keiner Menschenseele begegnet. Ich werde einfach weitergehen müssen, so schwer es auch fällt.
Doch bereits wenige Schritte später schwindet auch die letzte Kraft. Meine Beine geben nach und ich falle auf die Knie. Einen Schluck Wasser kann ich noch trinken dann ist meine Flasche leer. Es ist fast dunkel. Nirgendwo in der Nähe sehe ich Lichter auf die ich zulaufen könnte. Dann wird alles schwarz. |
|  | | Jack* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 64 Anmeldedatum: 25.04.14 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Fr 27 März - 15:43 | |
| Ellie antwortet mir nicht gleich, ist ein wenig in Gedanken versunken und muss wahrscheinlich erst mal ein bisschen über die Antwort nachdenken. Ich tue es ihr gleich. Wir haben so viele Dinge erlebt, da ist es nicht leicht, eines auszuwählen und zudem kommt es schnell vor, dass man sich gedanklich in den Erinnerungen verliert. Das Erste, was mir in den Sinn kommt, sind ein paar Tage, die wir an einem See verbracht hatten, in den ein Wasserfall mündete. In der Nähe hatte sich ein Tribe niedergelassen, in dem alle sich wie Indianer kleideten und in großen Zelten lebten, die sie mit Farben bemalt hatten, die sie noch von der Stadt besaßen. Sie waren zunächst misstrauisch, gewährten und dann jedoch einen Schlafplatz, zeigten uns ihre Lebensweise und brachten uns bei, wie man Fische fangen konnte, auch wenn man gerade keine Angel oder einen Köder zur Hand hatte. Sie erinnerten mich sehr an die Ecos, bei dem Waldtribe hatte ich allerdings nie von den Ritualen gehört, die der Indianertribe an Geburtstagen oder zu besonderen Anlässen abhielten. Manche davon waren wirklich seltsam. Aber Ellie und ich mochten, wie die Indianer über ihr Leben in der Natur sprachen, für dass sie sich entschieden hatten, als sie gesehen hatten, wie es nach dem Virus in der Stadt zuging und somit beschlossen, wegzugehen. Plötzlich zieht ein komisch aussehender Gegenstand auf dem Boden meine Aufmerksamkeit auf sich. Es sieht aus, wie ein großer langer Baumstumpf, doch wir sind noch nicht direkt am Wald angekommen, sodass es ungewöhnlich wirkt, so ein Holzstück, das bestimmt nicht ganz leicht ist, auf einem Strandweg liegen zu sehen. Als wir näher kommen, erstarre ich allerdings innerlich. Ich werfe Ellie einen erschrockenen Blick zu und sehe, wie sie blass wird. Was dort vor uns liegt, ist kein Holz, sondern ein Mädchen. Ich kann absolut nicht deuten, wie lange sie dort schon liegt, doch zum Glück regnet es nur wenig, sodass die Temperatur noch nicht ganz abgekühlt, also nicht unbedingt lebensgefährlich ist. Aber was wenn... Ich bedeute Ellie, etwas Abstand zu halten, während ich selbst schwer schlucke und mich zum Weitergehen bewege. Nach dem Virus haben wir einige Menschen sterben sehen, geliebte Leute verloren und so manches erlebt, auf das man hätte verzichten können. Zur Gewohnheit ist es trotzdem nie ganz geworden. Ich gehe neben dem Mädchen in die Hocke, halte zwei Finger an ihren Hals, so wie ich es aus den Filmen früher kenne, in denen man so versuchte, den Puls zu fühlen. Als ich ihre Haut berühre, kann ich zu meiner Erleichterung zumindest feststellen, dass sie warm ist. Was für Leben spricht. Einen Puls fühle ich zwar nicht, was ich jedoch meiner kaum vorhandenen medizinischen Kenntnisse zuschreibe. Ich kann mit Technik umgehen, Menschen waren da...eine andere Sache. "Hey, wach auf! Alles in Ordnung mit dir?", rufe ich, während ich die Fremde an der Schulter rüttele und so probiere, sie wach zu bekommen. Ellie ist derweil näher gekommen und hält mir eine Flasche Wasser hin. "Vielleicht muss sie etwas trinken. Siehst du Verletzungen?", meint sie zu mir und ich nehme das Getränk dankbar entgegen, schüttele auf die Frage dann vorerst den Kopf. Im schwachen Schein des Mondlichts ist das aber auch schwer zu erkennen. Ich rüttele noch mal an der Schulter des Mädchens, in der Hoffnung, dass sie aufwacht. Einem Ohnmächtigen etwas zu trinken einzuflößen, kann immerhin echt nach hinten losgehen. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 134 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Fr 27 März - 16:23 | |
| Ich spüre ein Ruckeln an meinen Schultern. Wieso liege ich auf dem Boden? Ich kann mich nicht erinnern was passiert ist. Mein Magen überschlägt sich fast vor Hunger und auch das Durstgefühl ist noch da. Panik steigt in mir auf. Haben die Chosen mich etwa doch noch gefunden? Noch halte ich die Augen geschlossen und liege regungslos da. Da wieder ein Ruckeln. Es muss mich jemand gefunden haben, schließe ich daraus. Ich hoffe, wer immer es ist, dass er mir nichts tut. Vielleicht hat Luke doch nach mir gesucht und ist mir gefolgt. Die Hoffnung darauf stirbt jedoch als ich dann doch die Augen langsam öffne. Ich blicke in die Augen eines fremden Jungen. Neben ihm steht noch ein Mädchen. Aber auch sie kommt mir nicht bekannt vor. Keiner der beiden sieht wie jemand von den Chosen aus. Diese Tatsache beruhigt mich ein wenig aber die Angst dass sie mir dennoch schaden könnten, bleibt. Ich versuche mich aufzurichten aber mir ist immer noch leicht schwindelig also bleibe ich vorerst sitzen. Mir ist kalt und ich zittere. Würde doch dieser blöde Nieselregen endlich aufhören. "Trinken?" frage ich schwach als ich sehe dass der Junge eine Flasche in der Hand hält. Insgeheim hoffe ich dass man mich versteht, da ich schon öfter "gehört" habe ich hätte einen Akzent aber ich weiß nicht ob das wahr ist und überprüfen kann ich es leider nicht. Auch habe ich seit dem Virus nicht oft mit Fremden gesprochen. Bei den Chosen war Sprechen unter den Sklaven sowieso verboten. Es ist zu dunkel um die Gesichter der beiden richtig zu erkennen und ihre Worte von den Lippen zu lesen. Toll, denke ich, taub und jetzt auch noch blind. Vielleicht spricht einer der beiden die Gebärdensprache? Ich streiche mit meinem rechten Zeigefinger über meinen Hals, vom Kinn bis hinunter zum Schlüsselbein. Ich bin mir aber nicht sicher ob sie die Gebärde für "Durst" verstanden haben. |
|  | | Jack* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 64 Anmeldedatum: 25.04.14 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Fr 27 März - 20:23 | |
| Es dauert nich ein paar Minuten, braucht weitere Versuche, um sie wach zu bekommen, da regt sich das Mädchen. Sie schaut mich an, als hätte sie jemanden anderen erwartet, mustert Ellie und mich ganz genau. Doch schließlich setzt sie sich noch ein bisschen wankend auf. Sie zittert. Vielleicht macht ihr der Nieselregen mehr zu schaffen als erwartet. Dann schaut sie auf die Flasche in meiner anderen Hand. Sie spricht ein bisschen zu laut, was mich sehr irritiert, immerhin will man nachts nicht unbedingt auf sich aufmerksam machen, weil man nie weiß, wer sich in der Nähe herumtreibt und ob es sich um Freund oder Feind handelt. Womöglich redet sie aber auch nur mit erhobener Lautstärke, weil das ihre Unsicherheit wiederspiegelt. Ich nicke jedenfalls, als sie nach etwas zu Trinken nachhakt und reiche ihr die halbvolle Wasserflasche. Und obwohl sie bloß ein Wort gesagt hat, ist deutlich ein Akzent zu hören, der verrät, dass sie nicht ganz einheimisch ist. Ob sie wohl bereits vor dem Virus nach Neuseeland gekommen ist oder erst danach auf welche Weise auch immer? Seit die Technos es geschafft haben, sogar Flugzeuge wieder in Gang zu bringen, wundere ich mich über gar nichts mehr. Plötzlich macht das Mädchen eine Geste, mit der ich nichts anzufangen weiß. Hilfesuchend schaue ich zu Ellie, aber auch die zuckt mit den Schultern. Ob das wohl so eine Art Zeichensprache ist? Ich muss an Paul denken, Patsys Bruder, der taub gewesen ist und mit dem seine Schwester damals auch manchmal in Gestiken gesprochen hat. Gemerkt habe ich mir davon jedoch nie etwas, da es nicht wichtig war. "Tut dir irgendetwas weh? Hat dich jemand angegriffen oder bist du allein unterwegs?", wiederhole ich meine Frage von zuvor noch mal anders. Richtig darauf geantwotet hat sie immerhin nicht. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 134 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Fr 27 März - 21:22 | |
| Ich sehe nur sein nicken und wie er mir die Flasche reicht. Meine Stimme scheint er verstanden zu haben aber meine Gebärde wohl nicht. Was mich nicht wirklich verwundert. Wie konnte ich auch davon ausgehen dass die beiden Gebärdensprache sprechen? Ich trinke gierig. Ich wüsste nicht wann ich je solch schlimmen Durst hatte. Als ich die Flasche absetze, ist sie leer. "Danke" sage ich und gebe sie ihm zurück. Das Schwindelgefühl ebbt langsam ab. Es geht mir etwas besser. Die beiden sehen mich erwartungsvoll an. Bei den Descents hatte ich Luke der immer für mich dolmetschte wenn ich etwas nicht verstand, nun war ich auf mich allein gestellt. Mist, einer der beiden hat sicher etwas gefragt und ich habe es nicht verstanden. Wäre es hell genug, zum Lippenlesen, hätte ich über die Tatsache meiner Behinderung hinwegtäuschen können, aber so muss ich mich wohl als taub outen. Oder? Doch anstatt diesen Gedanken in die Tat umzusetzen, frage ich: "Seid ihr Chosen?" Die Angst, dass die beiden mich jeden Augenblick gefangen nehmen und in einen dunkeln Transporter sperren, besteht nach wie vor. Ich sehe mich kurz um. Nein, in der näheren Umgebung ist nichts was wie ein Transporter oder dergleichen aussieht. Da fällt mir ein, dass ich noch meine Mini-Taschenlampe in der Hosentasche habe. Ich hole sie heraus und schalte sie ein. Sie wirft nur noch ein spärliches Licht aber wenigstens kann ich jetzt die Gesichter der beiden richtig sehen. Ich warte einfach ab dass einer der beiden etwas sagt. Sie scheinen jedenfalls von meiner Idee mit der Taschenlampe nicht allzu begeistert zu sein, dass lese ich aus ihren Gesichtern. Oder hatte ich wieder wie so oft zu laut gesprochen? |
|  | | Jack* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 64 Anmeldedatum: 25.04.14 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Sa 28 März - 11:22 | |
| Das Mädchen trinkt das Wasser so schnell leer, als hätte sie statt auf einem Strandweg in den vergangenen Minuten in der Hitze der Sonne in einer Wüste gelegen, ohne eine Oase weit und breit. Es muss schlimm sein, so viel Durst zu haben, damals als wir in der Mall kein Wasser mehr hatten und Dal zusammen mit mir den Filter für das Regenwasser entwickelt hat, ging es den anderen wohl ähnlich. Und mich hatten sie beinahe damit dranbekommen, einen eigenen Wasservorrat zu haben, aber was sollte ich tun? Mein Vater und ich hatten nicht umsonst alle Vorkehrungen getroffen, nur damit ich alles was ich hatte mit Fremden teilte, denen ich mit dem Einlass in die Mall sowieso schon genug Sicherheit gegeben hatte. So dachte ich jedenfalls zunächst. Was aus mir geworden wäre, wenn Amber mit ihren Bekannten und Lex mit Zandra und Ryan nicht aufgetaucht und aus uns allen nicht die Mall Rats geworden wären, weiß ich nicht. Mir ist nur klar, dass ich dann wohl niemals Ellie kennen gelernt und wahrscheinlich auch nicht so gute Freunde gefunden hätte. Es war ziemlich schlimm, gemeinsam mit meiner Freundin auf unserer Reise plötzlich wieder vor Dals Grab in der Nähe von Wellington zu stehen und mich daran zu erinnern, wie gemein ich oft zu ihm gewesen bin. Und wie eifersüchtig, als er so viel Zeit mit Ellie verbrachte, obwohl er merken musste, dass ich sie echt gerne mochte. Dass er womöglich genau dasselbe dachte, kam mir nicht wirklich in den Sinn. Das Mädchen gibt mir die Flasche zurück, da bemerke ich, dass ich gar kein Gepäck bei ihr sehe. Was sehr überraschend ist. Vielleicht kommt sie aber auch gar nicht von so weit her und hat sich hier draußen verirrt. Auf Fragen scheint sie hingegen nicht gern zu antworten, denn sie achtet auch ein weiteres Mal nicht auf mein Erkundigen nach ihrem Befinden, sondern fragt Ellie und mich stattdessen, ob wir zu den Chosen gehören. Die Chosen. Jedes Mal, wenn ich den Namen dieses Tribes höre, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Das Gefolge dieses verrückten zootverehrenden Guardians hat nicht bloß viel Leid verbreitet, sondern einer von ihnen hat es auch noch geschafft, Ellies Herz für sich zu gewinnen, während ich in Gefangenschaft gewesen bin. Selbst wenn ich ihr längst verziehen habe und unsere Liebe das überlebt hat, bleibt eine gewisse Angst, eines Tages noch mal betrogen werden zu können, stets in meinem Hinterkopf. Um sich selbst zu vergewissern, dass wir allein gekommen sind, schaut sich die Fremde prüfend um. Ich verneine dagegen. "Nein. Wir sind von den..aah", setze ich an und halte mir, als sie Ellie und mir mit einer kleinen aber sehr grellen Taschenlampe ins Gesicht leuchtet, die Hand vor die Augen. "Wir gehören zu den Mall Rats", beende ich dann meinen Satz. "Könntest du bitte das Licht runternehmen? Gehörst du denn zu einem Tribe?" Sie folgt meiner Bitte, das hat sie scheinbar hören wollen und hält den Lichtstrahl nicht mehr ganz so direkt auf unsere Gesichter. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 134 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Sa 28 März - 14:28 | |
| Ich nehme die Taschenlampe ein Stück herunter. "Sorry, ich wollte euch nicht blenden. Ich mag die Dunkelheit nicht besonders." Sie sind also keine Chosen? Das erleichtert mich schon mal ungemein. Beim Gedanken an die vergangenen Wochen wird mir jedoch übel. Oder war es doch das zu hastige Trinken? Ich stehe schwankend auf. Bevor ich mich übergebe, wende ich mich kurz von den beiden ab. Dann falle ich wieder auf meine Knie. Dabei fällt mir die Taschenlampe aus der Hand und das ausgerechnet direkt auf einen Stein. Wieso muss dieser blöde Stein auch ausgerechnet hier rumliegen? Dann ist es wieder dunkel. Das Glück verfolgt mich heute. Ich taste nach der Lampe und versuche sie wieder einzuschalten. Sie funktioniert noch. Gott sei Dank. Wenn es wieder dunkel gewesen wäre, wäre das Gespräch abrupt beendet gewesen. Aus Wut hebe ich den Stein auf und werfe ihn in die Dunkelheit. Ich strecke das linke Bein nach vorn. Es schmerzt. Mit den Fingern taste ich über eine kleine, offene Wunde aus der Blut fließt. Luca, wo bist du nur? Die Erinnerung an meinen Zwillingsbruder kommt so plötzlich dass ich die Tränen nicht zurückhalten kann. Sie fließen über meine Wangen. Mit der Hand wische ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich beim Sturz aus meinem Zopf gelöst hat. Mit der anderen Hand, hingegen, wische mir die Tränen aus den Augen. "Tut mir leid. Mir geht‘s grad nicht so besonders." schniefe ich. "Von welchen Ratten redest du? Ich sehe keine." Ich zweifele an seinem Verstand, denn ich sehe beim besten Willen weit und breit kein einziges Tier. Sicher wieder eins dieser blöden Missverständnisse, hoffe ich doch, denn ich mag keine Ungeziefer. Wenn es wirklich eins dieser Missverständnisse ist, müssen die beiden mich jetzt schon für total bescheuert halten. Es ist so schon schwer genug, einem Gespräch zu folgen, wenn man nur die Bewegungen der Lippen sieht aber wenn dann auch diese verdeckt sind, habe ich gar keine Möglichkeit mehr zu wissen was jemand gesagt hat. Leider habe ich nur den letzten Teil seines Satzes mitbekommen, da seine Hand kurz die Mundpartie verdeckte, bevor er die Hand dann zu seinen Augen führte, um nicht geblendet zu werden. Er will wissen, zu welchem Tribe ich gehöre. Ich bin mir jedoch nicht sicher ob ich die Frage nach meinem Tribe beantworten soll, da ich ja leider immer noch nicht genau weiß wen ich vor mir habe, deshalb sage ich nur: "Ich gehöre keinem Tribe mehr an." Bei einem bin ich mir jedoch ganz sicher. Ich sollte die Descents verschweigen, zumindest was sie tun. Ich will nicht mit dem Sklavenhandel in Verbindung gebracht werden. Der einzige Tribe, den ich noch kenne, sind die Technos. Sind die beiden vielleicht Rams Schergen und wollen Experimente an mir durchführen? Luke hat mir von diesem Spiel erzählt. Wie hieß es nochmal? Utopia? Ah, nein Paradise. Genau das war es. Viele der Städter waren abhängig davon und taten nichts anderes mehr als zu spielen. "Hat Rem euch geschickt?" frage ich deshalb. Wobei ich mir bei der Aussprache des Namens nicht 100% sicher bin.
Zuletzt von Leah* am Mo 25 Mai - 14:09 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Jack* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 64 Anmeldedatum: 25.04.14 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt So 29 März - 16:51 | |
| Die Fremde entschuldigt sich und meint dann, etwas gegen die Dunkelheit zu haben. Dann ist es allerdings wirklich sehr ungewöhnlich, dass sie gerade bei Nacht allein durch die Gegend streift und das auch noch in einer nicht gerade stark wirkenden Verfassung. Wie um diese noch mal bildlich zu demonstrieren, rappelt sich das Mädchen auf, von Weitem würde ihr Schwanken wohl aussehen, wie das eines Betrunkenen. Sie schafft es jedoch glücklicherweise, sich wegzudrehen und nah genug an den Wegrand zu kommen, um sich zu übergeben, statt direkt vor unseren Füßen, klappt dagegen direkt darauf wieder zusammen. Allein lassen sollten wir sie hier auf keinen Fall. Es beginnt zwar allmählich zu dämmern, doch auch wenn wir keine Chosen sind, weiß man tatsächlich nicht, ob nicht doch welche von ihnen noch irgendwo hier herumirren oder ob es in Auckland andere verrückte Tribes gibt, vor deren Mitgliedern man sich lieber fernhalten möchte. Noch dazu wirkt die Unbekannte so ausgezehrt, dass es wohl ein halbes Todesurteil für sie sein könnte, sie ihrem Schicksal zu überlassen. Selbst wenn sie nicht ganz auf unsere Fragen eingeht. "Hier, nimm das", meint Ellie zu ihr und reicht dem Mädchen, das gerade wieder seine Taschenlampe eingeschaltet hat, ein Tuch und eine weitere Flasche Wasser, um sich den Geschmack des Erbrochenen aus dem Mund spülen zu können, da das echt unangenehm ist. Im Mondlicht ist zudem zu erkennen, dass sie angefangen hat zu weinen. Wahrscheinlich sollten wir ihr aufhelfen, doch erst mal soll sie die Möglichkeit haben, sich in Ordnung zu bringen, nicht, dass sie uns direkt wieder umfällt. Ein paar Minuten festen Boden unter den Füßen zu haben, auf dem man sicher sitzt, ist da bestimmt die bessere Variante. Obwohl sie zugibt, dass es ihr nicht gut geht, muss ich darüber leicht lachen, dass sie unseren Tribenamen nicht versteht. Ellie wirft mir einen ernsteren Blick zu, in ihren Augen erkenne ich aber, dass sie es ebenfalls ein bisschen lustig findet. Wir sind zwar bekannt, was jedoch nicht heißen muss, dass auch jeder Mensch in ganz Neuseeland uns kennt. Und vielleicht kommt sie ja auch von ganz woanders her, so wie wir mit dem Schiff. Das würde immerhin ihren Akzent erklären. "Keine echten Ratten. Das ist nur der Name unseres Tribes. Wir lebten ganz am Anfang in einer Mall und weil die Verhältnisse kurz nach dem Virus echt schlecht gewesen sind und alles, kam einer von unserer Gruppe auf die Idee, dass wir uns Ratten nennen. Somit also Mall Rats", erkläre ich der Fremden, die selbst von sich sagt, in keinem Tribe mehr zu sein. Was wohl geschehen ist, dass sie ihre Gruppe verlassen hat? Womöglich hat sie etwas angestellt und ist auf der Flucht. Wie ein böser hinterhältiger Mensch wirkt sie allerdings nicht. Das hat KC manchmal jedoch auch nicht getan und dann oft genug alle hinters Licht geführt. Ihr erneutes Nachhaken danach, ob wir nun auch noch zu den Technos gehören, macht mich zumindest misstrauisch. Will sie so etwa sicherstellen, nicht gleich wieder eingefangen und für ihre mutmaßlichen Vergehen in Rechenschaft gezogen zu werden? Ich verneinen nochmals. "Nein, mit den Technos haben wir nichts zu tun. Jedenfalls..nicht so richtig", weiche ich einer komplett ehrlichen Antwort aus. Als wir auf dem Schiff gewesen sind, war Amber mit Jay zusammen und Cloe mit Ved und dass beide noch ab und an etwas mit ihrem ehemaligen Anführer zu tun haben, ist nicht ganz zu verhindern. Ob die Technos sich hingegen wieder zum Schlechten gewandelt haben, können Ellie und ich nicht sagen. "Aber du brauchst wirklich keine Angst vor uns zu haben. Wir sind gerade auf dem Weg in dei Stadt. Möchtest du mitkommen? Dort können wir dir bestimmt einen Platz anbieten, wo du dich richtig ausruhen und wieder zu Kräften kommen kannst", schneide ich ein anderes Thema an. Die Dunkelheit ist wie jeden Morgen jetzt richtig schnell gewichen und aus der nur vom Mondlich beschienenen Silhouette des Mädchens ist eine deutlichere Person geworden. Mir fällt auf, dass sie ähnlich wie die Technos ihr T ein D auf der Stirn stehen hat. Wofür das wohl steht? - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 134 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Weg zur Stadt So 29 März - 18:59 | |
| Das Mädchen reicht mir ein Tuch und eine weitere Flasche Wasser. Ich halte das Tuch auf mein Knie gedrückt bis die Blutung stoppt. Dann nehme ich einen Schluck Wasser aus der Flasche, diesmal aber einen kleinen. Ich will mich nicht wieder vor den beiden übergeben müssen, denn ich merke wie mein Magen immer noch rebelliert. Der Junge erklärt mir währenddessen, dass er nicht von Ratten gesprochen hat (was mich aufatmen lässt) sondern von seinem Tribe den Mall Rats. Den Namen „Mall Rats“ habe ich bereits gehört, denke ich. Selbst ich muss über dieses Missverständnis ein wenig lachen, auch wenn mir gerade nicht danach zumute ist. Mehr als ein Grinsen kommt auch nicht zustande. Luca hätte sich vor Lachen nicht wieder eingekriegt, wenn er hier gewesen wäre. Mein Bruder, der ganze 4 Minuten älter ist als ich und nur leicht schwerhörig, brachte mich nach solch blöden Irrtümern, immer wieder zum Lachen. Obwohl Luca‘s Gehör durch sein Hörgerät (auf der rechten Seite) gut funktionierte, verzichtete er in meiner Nähe komplett auf die Lautsprache und gebärdete lieber. Ich, selbst, trage seit langem kein Hörgerät mehr, da ich es nur als störend empfinde und es sowieso nichts bringt. Auch gebe ich vor Fremden fast nie zu, dass ich taub bin (außer sie merken es selbst, was nicht oft der Fall ist). Die meisten Menschen, die noch nie einem gehörlosen Menschen begegnet sind, wissen nicht wie sie mit mir sprechen sollen, wenn sie überhaupt mit mir sprechen wollen. Entweder sprechen sie dann viel zu langsam und überbetonen jedes Wort oder sie murmeln peinlich berührt vor sich hin. Die sehr langsamen Lippenbewegungen verkomplizieren das Lippenlesen nur und verzerren das normale Sprechmuster. Ich habe sogar Leute erlebt, die ohne Stimme mit mir reden. Das sieht so lächerlich aus. Wie ein Fisch an Land. Der Junge versichert mir dass sie keine Technos sind und ich keine Angst vor ihnen haben muss. Meine Anspannung löst sich langsam in Wohlgefallen auf. Die Dunkelheit löst sich auch langsam auf und man sieht bereits die Sonne wie sie am Horizont aufgeht. Dafür kommt ein kräftiger Wind auf. Ich reibe mir mit den Händen über die Arme. Ich friere. „Mall Rats.“ murmele ich vor mich hin. „Ich denke, dass ich den Namen schon mal irgendwo gehört habe. Lebt ihr auch hier in der Stadt? Denn ich bin euch noch nie begegnet.“ Wenn ja, dann hoffe ich dass ihr die Sklavenhändler der Umgebung nicht kennt, füge ich in Gedanken hinzu. Ich merke langsam, dass der Junge mich immer misstrauischer beäugt, obwohl er mich netterweise fragt, ob ich mit ihnen kommen wolle. Dann bemerke ich jedoch wie er mein Tribe-Kennzeichen auf meiner Stirn anstarrt. „Könntest du bitte aufhören mich so anzustarren?“ frage ich erbost. Ob er weiß was das „D“ bedeutet? Ich rappele mich auf. Diesmal stehe ich sicherer auf meinen eigenen Füßen. Das Schwindelgefühl ist auch weg, dafür knurrt mein Magen. „Sorry, war nicht so gemeint.“ füge ich in netterem Ton hinzu. Ich klopfe mir den Staub und den Sand von meiner Kleidung. „Ich bin seit Tagen unterwegs. Man weiß hier draußen nie wem man begegnet. Meine letzten Vorräte wurden mir vorgestern gestohlen. Nicht gerade die feine Art einen Menschen mit Behinderung zu best…“ Doch das letzte Wort bleibt mir im Hals stecken. Jetzt habe ich mich verquatscht, was mir auch am Blick der beiden auffällt. Bin ich dämlich. „Habt ihr auch Namen?“ frage ich leicht verlegen lächelnd, um das Gespräch erfolglos in eine andere, mir angenehmere, Richtung zu lenken und in der schwachsinnigen Hoffnung, dass sie nicht verstanden haben was ich gesagt habe. |
|  | | Ellie* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 407 Anmeldedatum: 02.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jallie_fan
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Mo 30 März - 20:29 | |
| cf: Lagermitte
Ich schlendere neben Jack her und lächle verträumt. Ich bin so glücklich, ihn an meiner Seite zu haben! "Wir haben so viele tolle Sachen, die wir ihnen erzählen müssen, Jack. Wir waren an so vielen Orten." schwärme ich. Es war wirklich eine tolle Reise mit ihm. Der Weg über den Strand ist lang und plötzlich stehen wir vor einem Mädchen, das am Boden liegt. Erschrocken sehe ich Jack an. "Glaubst du, sie ist....?" murmle ich. Ich beobachte, wie Jack sie untersucht und als er sie anspricht, gibt das Mädchen zum Glück ein Lebenszeichen von sich. Ich halte immer noch die Wasserflasche vor sie. Trinken ist doch immer gut, oder? Jack erzählt ihr, dass wir von den Mallrats sind, während ich neben ihm stehe und immer wieder lächelnd nicke. Wer weiß schon, wie lange das Mädchen hier gelegen ist. Als sie nach unseren Namen fragt, antworte ich "Das ist Jack und ich bin Ellie." |
|  | | Jack* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 64 Anmeldedatum: 25.04.14 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Weg zur Stadt Fr 3 Apr - 19:29 | |
| Statt sich den Mund abzuwischen, drückt die Unbekannte das Tuch auf ihr Bein und erst da erkenne ich ihre blutende Wunde, die den hellen Stoff nun stellenweise dunkelrot färbt. Das Gesicht des Mädchens sieht jedoch nicht schmerzverzerrt aus und es scheint nur eine Schürfverletzung zu sein, die sich schnell stillen lässt. Zum Glück war das Tuch so sauber wie möglich, immerhin will ich nicht daran schuld sein, dass die Fremde zu ihrem nicht besonders schönen Schicksal - auch wenn ich natürlich nicht weiß, was genau sie erlebt hat, sehr prickelnd kann es jedoch nicht gewesen sein, wenn es damit endete, dass sie allein ohnmächtig mitten in der Nacht im Nieselregen zurückgelassen auf einem Feldweg liegt, wo sonstwas geschehen kann - noch eine Blutvergiftung erleiden muss. Offensichtlich muss sie plötzlich an etwas Amüsantes denken, denn ein Grinsen erscheint auf ihrem Gesicht. Ich bin mir nicht sicher, ob es bloß mit meiner Erklärung zusammenhängt, mit der ich hoffentlich die Zweifel daran, ob wir zu den Guten oder eher nicht so nett gesinnten Menschen gehören, aus dem Weg geräumt habe, liegt oder noch an etwas anderem. Die Gedanken von jemandem zu lesen, fiel mir allerdings noch nie leicht. Darum hab ich damals vielleicht auch zu spät erkannt, dass Ellie in Luke verliebt gewesen ist. Die Fremde wiederholt den Namen unseres Tribes und meint, damit etwas anfangen zu können. Jedoch nichts Genaues, wie sich im nächsten Moment herausstellt. Darum nicke ich. "Ja. Falls sich das nicht geändert hat, wohnen wir im Einkaufszentrum. Dort gibt es viele Geschäfte, falls du eine Unterkunft haben möchtest für ein paar Tage, wirst du da bestimmt fündig werden." Ob die anderen so begeistert davon sein werden, dass wir von unserer Reise gleich mit einem Neuling ankommen, weiß ich nicht, aber es kam schon oft vor, dass wir anderen unsere Hilfe angeboten haben, damit sind wir unter anderem schließlich auch so berühmt geworden und Hilfsbereitschaft hat sich meistens positiv ausgezahlt. Meinen Blick auf ihr Abzeichen nimmt mein Gegenüber dann überraschenderweise negativ da, was Zweifel in mir aufkommen lässt. Sie mag momentan schwach wirken, aber was, wenn das eine Täuschung ist? Was in ihrer Vergangenheit liegt, sehe ich immerhin nicht. Das Mädchen steht auf und entschuldigt sich, ehe Ellie oder ich etwas dazu sagen können, versucht sich zu erklären. Dabei entweicht ihr etwas, das sie wohl lieber für sich behalten hätte, ihrem Ausdruck nach zu urteilen. Behinderung? So wie sie nun vor uns steht, wirkt sie ziemlich gesund. Bis sich ein Gedanke in meinen Kopf schleicht, der damit zusammenhängt, dass sie zuvor als es noch dunkel war, kaum auf unsere Fragen eingegangen ist. Sie hat dich schlichtweg nicht gehört, murmelt meine innere Stimme mir zu. Darum wohl auch diese Gestik mit der Hand, die nun einen Sinn ergibt. Um ihr Unwohlsein zu überspielen, fragt sie schnell nach unseren Namen und Ellie stellt uns vor. Ich beschließe, erst mal nicht auf ihr Defizit einzugehen. Im Grunde ist es auch überhaupt nicht wichtig, ob sie taub ist oder nicht. Sie scheint ja dennoch gut mit ihrem Umfeld kommunizieren zu können, zumindest weitgehend. Es ist nur erschreckend, was wirklich alles hätte geschehen können, ohne dass ihr Gehörsinn sie davor gewarnt hätte. "Genau", gehe ich auf die Worte meiner Freundin ein, während wir uns in Bewegung setzen. Die Verletzung hindert unsere neue Bekannte offensichtlich nicht daran, halbwegs normal zu laufen. "Und wie ist dein Name?" - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | |
Ähnliche Themen |  |
|
| | Forenbefugnisse: | Sie können in diesem Forum nicht antworten
| |
| |
| |
|