
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Trudy* Mall Rat
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 | Thema: Re: Hohe Dünen Mo 20 Apr - 18:18 | |
| Als Ram den Blick von mir abwendet, fühle ich mich bestätigt. Ich nerve ihn und das möchte ich unter keinen Umständen. Ich will niemandem eine Last sein, so wie ich es damals Bray, Amber und auch Salene war. Als diese sich für mich aufgeopfert haben und ich sie nur gegeneinander aufgehetzt habe. Ich habe versucht meinen Willen zu kriegen, indem ich mich von meiner Tochter abgewendet habe und Salene ihr die Mutter war, dich ich nicht sein konnte. Ebenso als ich mich Bray an den Hals geworfen habe und dadurch Amber dazugebracht habe, sich von ihm fernzuhalten. Ich war so furchtbar intrigant und hätte alles getan um an mein Ziel zu kommen. Doch im Laufe der Zeit habe ich mich grundlegend verändert, ich bin reifer geworden und habe gelernt meinen Kopf nicht mit aller Macht durchzusetzen und andere nicht zu verletzten. Denn ich möchte niemandem zu etwas zwingen, was er nicht will. Besonders nicht die Menschen, die ich liebe. Unsicher knabbert Ram an seiner Unterlippe, als er mich dann wieder anschaut und sagt, dass das nicht stimmt. Ernst meint er zu mir, dass er mich gerne bei sich hat, dabei schüttelt er leicht den Kopf. Nun habe ich das Gefühl, dass mein Inneres Achterbahn fährt. Die Schmetterlinge in meinem Bauch haben sich auf einmal um ein vielfaches vermehrt und flattern wie wild durch meinen Bauch. Er gesteht mir dann auch, dass er sich wie ein Vollidiot benommen hat und ihm das leid tut. Dann spricht er wieder in seiner Computersprache, wovon ich im Normalfall nicht viel verstehe. Doch dieses Mal kann ich es doch nachvollziehen, was er mir sagen möchte. Ich bringe seine Gefühlswelt ebenso durcheinander, wie er meine. Ich lächel ihn an, diese Worte machen mich so glücklich und ich sprachlos bin. Aber was sagt man schon zu sowas? frage ich mich und genieße einfach diesen Moment. Doch es geht noch etwas anderes in ihm vor, etwas bedrückt ihn, dass sehe ich ihm an. Denkst du an Java? frage ich ihn ganz behutsam. Ich habe am Rande mitbekommen, dass es einen Kampf gab zwischen den drei Schwestern und nur Ebony "überlebt" hat. Doch Java hatte er sehr gerne, obwohl ich diese ganze Beziehung nicht wirklich verstehen kann. Aber es steht mir in keiner Weise zu darüber zu urteilen und das tue ich auch nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, das ihr Verlust sehr schmerzhaft für ihn war und das tut mir furchtbar leid. Es schmerzt mich, ihn so zu sehen. Trauer kann überwältigend sein, im negativen Sinne. Ich würde ihm gerne diese Last abnehmen, doch das geht leider nicht. Aber dann sagt er etwas, dass mein Herz wieder zum hüpfen bringt, nämlich das er nun da ist und auch bleiben wird. Ich nicke stumm, das macht mich glücklich sage ich dann leise und genieße seine Hände auf meinen Schultern. Mit sanften Druck hält er mich fest und ich bin sehr froh darüber. Als ich dann von meiner Angst wegen Nick spreche, verengen sich seine Augen und er fragt mich zähneknirschend und eindringlich, ob er mir etwas getan hat. Ich weiß, dass er nicht auf mich wütend ist, doch ich merke, dass ihm die Sache mit Nick ziemlich aus der Ruhe bringt, im Moment sieht er ziemlich bedrohlich aus und nun kann ich mir wieder sehr gut vorstellen, warum er der Anführer eines so machtvollen Tribes ist. Nein er hat weder mir noch Brady etwas getan. Doch er hatte Sally, seine Schwester, Katniss, ihre Schwester, Tai-San und auch Amber in seiner Gewalt und ich möchte nicht aussprechen, was er ihnen angetan hat. Aber er hat sich dann immer wieder aus dem Staub gemacht, sodass wir ihn nicht dafür stellen konnten.... Und nun läuft er frei herum, versteckt sich oder sonst was.... Das macht mir angst....nicht zu wissen, wo er ist und das er uns jeder Zeit etwas antun könnte spreche ich meine Gedanken aus. Wieder läuft es mir eiskalt den Rücken runter und Ram scheint diese zu bemerken, den seine Hände wandern meine Arme hinunter und hinterlassen ein leichtes, aber sehr angenehmes Prickeln auf meiner Haut. "Hey" sagt er leise und nimmt mich sanft in den Arm. So nah war ich schon lange niemanden mehr stelle ich fest und genieße es voll und ganz. Durch seine bloße Anwesenheit bringt er meine ganze Welt durcheinander und nun, wo er mich in seinen Arme hält, habe ich das Gefühl die Welt bleibt einfach stehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit lockert er die Umarmung, um mich ansehen zu können. Er mustert mich und ein unsicheres Lächeln huscht über sein Gesicht, als er auf meine Frage mit einem nervösen "Ja" antwortet. Meine Augen fangen an zu leuchten, nun bleibt die Welt tatsächlich stehen denke ich und schlucke unsicher. Ich bin auch froh, hierher gekommen zu sein sage ich dann immer noch sehr leise. Als er dann eine Hand von meinem Rücken löst, mit einem Finger leicht über meine Wange fährt, beginnt diese sofort zu wundervoll zu kribbeln. Nun lege ich meine Arme um seinen Rücken und halte ihn einfach fest, diese Situation ist so vollkommen und doch fühlt sie sich sureal an. Es ist so unglaublich bei ihm sein zu können, von ihm in seinen Armen gehalten zu werden. So lange habe ich mich danach gesehnt. Seid ich auf der Überfahrt hierher festgestellt habe, dass er völlig anders ist, als alle immer gesagt haben. Sofort habe ich gemerkt, dass er viel mehr in sich hat, als alle denken und auch als er preisgeben möchte. Er zeigt nur seine liebevolle Art nicht, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht hat er das Gefühl, als Chef der Technos stünden ihm Gefühle dieser Art nicht zu oder aus Angst verletzt zu werden. Aber diese Angst haben wir doch alle? Oder nicht? Ich zumindest kenne sie nur all zu gut! Wie meinst du das? frage ich dann vorsichtig, als er meint "wenn ich wüsste". |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Di 21 Apr - 21:40 | |
| Auf Trudys Lippen erscheint ein Lächeln, als ich ihr unbeholfen erkläre, dass sie etwas in mir auslöst, dass mein sonst so logisches Denken völlig durcheinander bringt. Normalerweise habe ich für alles eine Erklärung. Die Welt ist für mich absolut berechenbar und klar strukturiert. Das Geheimnis liegt lediglich in den einzelnen Bausteinen dieser Welt und in deren Beherrschung oder Manipulation. Doch das hier ist etwas völlig anderes. Ich kann mich dem Einfluss, den Trudy auf mich hat, nicht entziehen. Selbst wenn ich es wollte. Ihr Lächeln strahlt Wärme aus und ihre Nervosität scheint sich etwas gelegt zu haben. Ob ich an Java denke? Ich runzle verwundert die Stirn. Doch dann wird mir klar, dass Trudy natürlich von den Vorfällen gehört haben muss. „Ja...“, sage ich dann nur wahrheitsgemäß und nicke leicht. Mit einer Hand deute ich auf die beiden kleinen Steinhaufen neben uns. „Ich bin es Siva und Java schuldig, dass ich die Erinnerung an sie bewahre.“
Ich schweige einen kurzen Moment und schaue Trudy dann ernst an. Ich weiß nicht, was ich ihr von Java erzählen soll. „Java...sie...war sicher keine einfache Person. Aber sie war auch kein schlechter Mensch. Sie hatte genau wie wir alle, mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Sie hat mir vertraut und ich habe sie für ein Computerprogramm sitzen lassen. Das hat sie mir nie verzeihen können. Und ich kann es verstehen.“ Mein Blick fällt wieder auf die Steinhaufen. Ob wir eine gemeinsame Zukunft gehabt hätten? Sie starb, bevor wir es herausfinden konnten. Es macht sie glücklich, dass ich nun bleiben werde? Das bestätigt mich nur noch mehr darin, dass ich mich wie ein Idiot benommen habe. Feige und rücksichtslos. Wie früher. Trudy erklärt mir nun, dass Nick weder ihr noch Brady etwas angetan hat. Mein angespannter Körper lockert sich und auch meine bedrohlich wirkenden Gesichtszüge entspannen sich. Ihre folgenden Worte sind dennoch alles andere als erfreulich. Nick scheint wirklich Spaß daran gefunden zu haben, anderen Menschen Leid zuzufügen.
Sally, Blaze' Stimme ertönt wie von ganz weit her in meinem Kopf und ich ziehe nachdenklich meine Augenbrauen zusammen. Das ist das Mädchen, welches mit Nick bei den Carnival Souls aufgetaucht ist. Trudy und die Mall Rats wollen ihn stellen. Keiner von ihnen hat jedoch auch nur den Hauch einer Ahnung, wo er stecken könnte und Trudy macht diese Ungewissheit Angst. Meine Augen wandern erst zum Meer und dann wieder zu der jungen Mall Rat. Wie viel von meinem Wissen darf ich preisgeben? „Hör zu...“, raune ich leise und eindringlich. „Vielleicht kann ich euch helfen. Aber dafür muss ich mit allen Beteiligten sprechen. Kannst du das organisieren? Ich muss wissen, was Nick genau getan hat und was ihr mit ihm vorhabt.“ Auch ich bin der Meinung, dass er zur Rechenschaft gezogen werden muss. Und nicht nur, weil er einen Verrat an den Technos begangen hat, sondern, weil er scheinbar eine echte Gefahr darstellt.
Trudy ist froh hergekommen zu sein? Ihre Augen haben wieder dieses faszinierende Leuchten an sich. Schließlich legt sie die Arme um meinen Rücken und ich tue es ihr gleich, drücke sie sanft an mich. Sie sieht zu mir hoch und ihr Gesicht ist meinem plötzlich unglaublich nah. Was ich mit meinen letzten Worten gemeint habe? Ich setze dazu an etwas zu erwidern, doch die richtigen Worte wollen mir einfach nicht einfallen. Also schweige ich eine ganze Weile und sehe sie nur an. In diesem Moment existieren nur wir beide, all das Chaos und die Probleme scheinen weit entfernt zu sein. Wieder runzle ich etwas verwirrt die Stirn. Das hier ist verrückt. Ohne darüber nachzudenken neige ich mein Gesicht langsam dem ihren zu. Dabei schaue ich sie prüfend an. Ich will sie nicht verschrecken oder belästigen. Kurz halte ich noch einmal inne, doch dann senke ich meine Lippen auf ihre. Nur ganz leicht ertaste ich diese und genieße die Nähe, schließe die Augen. Schließlich löse ich meine Lippen wieder von ihren und sehe sie an.
Das ist meine Antwort. Es ist nichts weiter als das. Sie soll wissen, wie ich zu ihr stehe. Doch das heißt noch lange nicht, dass ich sie für mich beanspruchen werde. Es war eine Aussage. Und sie kann entscheiden, wie sie damit umgeht. Das mit Trudy ist anders. Früher wollte ich Frauen wie Trophäen besitzen, um mit ihnen wie ein kleiner Junge angeben zu können. Mit wirklichen Gefühlen hatte das nichts zu tun. Das war ein Fehler. „Es wird langsam dunkel und dir ist kalt...“, raune ich, mit einem leichten Lächeln. „Soll ich dich zur Mall bringen?“ - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Mi 22 Apr - 17:53 | |
| Als er auf meine Frage nach Java mit einem einfachen Ja antwortet nicke ich sanft. Dann zeigt er auf zwei Steinhaufen neben uns und spricht weiter. "Er ist es Java und Siva schuldig die Erinnerungen an sie zu bewahren." Ich kenne das Gefühl...mir geht es so in Bezug auf Martin, naja oder auch Zoot sage ich dann, da es mir ähnlich geht mit ihm. Er war nicht immer dieser schlechte Mensch, den alle als Tyrannen kennen und lieben. Sondern er war ganz anders und er ist wegen mir gestorben....sagt ein kleines Stimmchen in meinem Kopf, doch ich versuche es schnell zum schweigen zu bringen. Ich betrachte stattdessen lieber Ram, der mich ernst anschaut und eine Weile schweigt. Dann erzählt er mir von Java und ich höre ihm stumm zu. Sie hätte dir das sicher verziehen, wenn sie noch hier wäre beginne ich dann, doch breche ab, denn ich weiß nicht was ich darauf noch sagen soll. Es ist schlimm einen geliebten Menschen zu verlieren und noch schlimmer ist es, wenn dieser jemand so unwissend gestorben ist und man sich nicht mit ihm vertragen konnte. So viele Menschen aben wir verloren und das ist für niemanden leicht, auch wenn es nicht jeder zugibt. Immerhin hat sie dich doch geliebt, sonst hätte sie das alles nicht einfach so ertragen und hingenommen, sondern wäre gegangen...behalte lieber die schönen Dinge in Erinnerung sage ich dann schlussendlich und schaue ihn liebevoll an. Denn genauso versuche ich es auch mit Martin zu machen. Als ich dem Techno-Anführer von Nick erzähle, zieht er nachdenklich eine Augenbraue hoch, dann wandert sein Blick über das Meer und zurück zu mir. Ein Treffen? Das könnte ich sicherlich organisieren, doch befürchte ich, dass das eine Weile dauern könnte, ich müsste erstmal mit Amber sprechen.... erkläre ich und das Bild meiner besten Freundin taucht vor mir auf. Habe ich sie im Stichgelassen? Ich habe mich nicht einmal von ihr verabschiedet, sondern bin einfach gegangen ohne ein Wort.... Da du uns ja mittlerweile sehr gut kennst, würde es wahrscheinlich auf eine Art Gerichtsverhandlung hinauslaufen...wobei ich befürchte, wenn Lex oder Jay ihn in die Hände bekommt.....naja aber es wird sicher nicht einfach, aber machbar..wir hatten das ja schon einmal vor doch leider ist er uns entwischt.... ich verstumme und schaue Ram aufmerksam an. Doch er muss für seine Taten bestraft werden und zusammen könnten wir das sicherlich hinbekommen, Amber wird uns auch zur Seite stehen hoffe ich zumindest, füge ich in Gedanken hinzu. Wir stehen eine Weile einfach so da und anstatt mir eine Antwort zu geben, senkt Ram seinen Kopf langsam zu mir. Dabei schaut er mich unentwegt ab, stellt sicher, dass ich das auch will. Und dann treffen unsere Lippen aufeinander, ganz sanft ertastet er meine Lippen und ich tue es ihm gleich. Ganz zärtlich und behutsam erwiedere ich seinen Kuss und weiß, dass das seine Antwort auf meine Frage ist. Jede einzelne Faser meines Körper explodiert vor Glück und Euphorie, es ist einfach unglaublich, fast wie in einem dieser alten Filme, die meine Mutter sich früher immer angeschaut hat. Sie sagte dann immer, "irgendwann wirst du auch einmal so einen Jungen kennenlernen und dann halt ihn fest", sagte sie dann immer und ich musste dann immer schmunzeln, weil ich das immer als sehr unwahrscheinlich angesehen habe. Und kurz darauf traf ich Bray und dachte, sie hätte tatsächlich recht behalten. Doch leider stellte sich dann schnell heraus, dass dem doch nicht so ist. Voller Freude, dass Ram meine Gefühle tatsächlich erwiedert, lächel ich ihn einfach nur glücklich an, als sich unsere Lippen wieder von einander lösen. Ich habe das Gefühl, die Welt ist tatsächlich stehen geblieben und ich fühle mich wie auf Wolke 7. Erst als Ram meint, dass es mittlerweile dunkel wird und mir kalt zu sein scheint, bemerke ich, dass tatsächlich langsam die Sonne untergeht. Mir ist nicht mehr kalt entgegne ich leicht schmunzelnd, aber wahrheitsgemäß und betrachte die untergehende Sonne genauer. Doch ich halte ihn immer noch in meinen Arme, denn ich möchte, dass dieser Moment niemals endet. Wie schön sage ich dann. Ich würde lieber noch etwas hier bleiben, Zeit mit dir verbringen. Es sei denn du musst langsam zurück. Doch ich möchte nicht in die Mall, noch nicht.... zu lange ist es her, dass ich einfach mal ich und ganz unbeschwert sein kann. Außerdem weiß ich, dass Brady bei Kay gut aufgehoben ist, also warum sofort zurück gehen, denke ich. |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Fr 24 Apr - 10:01 | |
| Ich schaue Trudy aufmerksam an, als sie mir von Martin erzählt. Es ist ihr mit ihm ähnlich ergangen, wie mir mit Java. Martin war der gefürchtete, allmächtige Zoot...und doch wissen nur die wenigsten, wie es wirklich in seinem Inneren aussah. Ich habe gehört, dass ihn die Angst vor der ungewissen Zukunft und die Trauer um seinen Vater zu einem Tyrannen gemacht haben. Sie wirkt ein wenig bedrückt, als sie über ihn spricht und ihre Gedanken driften ab.„Die Angelegenheit geht dir immer noch sehr nah...“, stelle ich ruhig fest. „Das ist mehr als verständlich. Der Martin, den du gekannt hast, wird in Brady weiter leben. Sie ist ein tolles Mädchen und du kannst verdammt stolz auf sie sein.“ Zoot war nichts weiter als eine ziemlich schräge Kunstfigur, die das Chaos hervorgerufen hat. Er hat mich nie sonderlich beeindrucken können.
Java hätte mir irgendwann verziehen und sie hat mich geliebt? Ich bezweifle ersteres stark. Java konnte nicht verzeihen. Sie war zerfressen von Hass und Rachegelüsten. Und das ist auch der Punkt, der mich daran zweifeln lässt, dass wir in der Realität eine Chance gehabt hätten. Allerdings stand sie an meiner Seite, als ich dem Tode nahe war. Das werde ich ihr nicht vergessen. Trudys Worte sind so warmherzig, dass sie es wirklich schafft, mir ein besseres Gefühl zu geben. Ich soll die schönen Dinge in Erinnerung behalten? „Das werde ich...“, sage ich also nur mit einem dankbaren Lächeln. Trudy würde das Treffen bezüglich Nick organisieren, doch es könnte eine Weile dauern. „Danke. Ich bezweifle jedoch, dass uns noch viel Zeit bleibt Trudy.“, sage ich und schaue sie ernst an. Doch ich beschließe, meine Leute auf Nick anzusetzen, bis die Versammlung einberufen werden kann. So kann ich sicherstellen, dass er nicht wieder entwischt, wie ein räudiger, feiger Kater.
Trudy erzählt mir nun, dass auf ihn eine Gerichtsverhandlung warten wird und ich nicke nur nachdenklich. Ob ihn derartiges beeindrucken wird? Oder wäre ein Racheakt, ausgeübt von Jay und unserem Amateursheriff Lexi, wirkungsvoller? Mit Sicherheit. Ich würde die beiden zumindest nicht aufhalten. Wer mit dem Feuer spielt...muss auch mit einem Flächenbrand rechnen, liebster Nick. Der Gedanke gefällt mir...sehr sogar! „Wir werden ihn stellen, so oder so, darauf kannst du dich verlassen. Bald wird er nicht mehr dazu in der Lage sein, anderen Leid zuzufügen.“, sage ich entschlossen und meine Augen funkeln angriffslustig.
Als ich schließlich den Mut aufbringe, mich Trudy anzunähern und meine Lippen zart auf ihre lege, erwidert sie den Kuss, was meinen Körper augenblicklich elektrisiert. Ich fühle mich auf einmal verwundbar...aber im positiven Sinne. Es scheint plötzlich nichts anderes mehr wichtig zu sein. Nur wir beide, hier an diesem Ort. Ich schmiege sie an mich und genieße ihre weichen Lippen, ihre Nähe. Als ich sie wieder ansehe, erscheint ein glückliches Lächeln auf ihren Lippen. Ihr ist nicht kalt? Ich lache leise, als sie dies mit einem leichten Schmunzeln sagt. Bei ihren nächsten Worten folge ich ihrem Blick. Die Sonne geht langsam unter und taucht alles in ein atmosphärisches Licht. Ich halte sie einfach nur fest und spüre, dass es ihr gut tut. Die Gefahren dieser chaotischen Welt blende ich aus.
Sie erklärt mir nun, dass sie gerne noch bleiben würde. Ob ich noch etwas vorhabe? „Oh, nein...alles andere kann so was von warten.“, sage ich und zwinkere ihr kurz zu. Ich deute auf den Sand. „Setzen wir uns doch.“ Ich lasse mich auf dem Sand nieder, greife nach ihrer Hand und ziehe sie langsam zu mir herunter. Meinen Arm lege ich um sie, so dass sie sich nach Bedarf an mich lehnen und sich wärmen kann. „Du kehrst nicht gerne in die Mall und in die Stadt zurück, hab ich Recht?“, frage ich schließlich in die Stille hinein und schaue zu ihr herunter. „Wie lange warst du mit dem Boot unterwegs? Glaubst du die anderen konnten schon für Ordnung sorgen?“ - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
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 | Thema: Re: Hohe Dünen Fr 24 Apr - 15:48 | |
| Aufmerksam hört Ram mir zu und ihm entgeht nicht, dass mir Martins Tod immer noch sehr nahe geht. Ich nicke leicht, dann sagt er etwas was mich sehr berührt und auf eine Art traurig macht, vor der ich angst habe. Er lebt in Brady weiter und ich könne stolz auf sie sein ich lache gequält auf, denn ich befürchte, er weiß nicht wie ich die ersten Wochen oder gar Monate ihres Lebens versagt habe. Ich habe sie jeden Tag vor mir und weiß, sie wird ihren Vater niemals treffen können, nur weil ich ihn damals eingeladen habe in die Mall. Dieses Treffen wurde ihm zum Verhängnis sage ich und gebe einen erstickten Laut von mir. Auch wenn ich ihn nie so geliebt habe, wie damals Bray, so gebe ich mir doch die Schuld für seinen Tod. Es mag ein Unfall gewesen sein, doch wäre er nicht in die Mall gekommen weil ich mal wieder eins meiner Spielchen spielen musste, würde er vielleicht noch leben und könnte seine Tochter sehen. Er wäre mit Sicherheit ein guter Vater geworden, denke ich traurig. Sie ist ein starkes Mädchen, wir mussten schon so viel durchmachen, doch sie ist trotzdem so lebensfroh und darüber bin ich sehr glücklich. Wir hatten einen schweren Anfang und auch die Zeit bei den Choosen war mehr als furchtbar, doch nun bemühe ich mich nach Leibeskräften ihr eine gute Mutter zu sein. Doch das ist nicht immer leicht. Ich wünschte, es würde endlich Frieden und Ruhe einkehren in unser Leben erzähle ich meine Gedanken und wundere mich selbst darüber, wie sehr ich mich dem jungen Mann mir gegenüber öffne. Doch bei ihm habe ich das Gefühl sicher zu sein und das ich mich nicht verstellen muss. Ich lächeln ihn nun leicht zaghaft ab und berühre seinen Arm liebevoll. Auf meine Worte, die guten Zeiten mit Java in Erinnerung zu behalten, antwortet er, dass er das wird. Und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich ihn eine kleine Last abnehmen konnte mit meinen Worten über Java. Auch wenn ich sie natürlich übrehaupt nicht kenne, versuche ich mittlerweile immer an das gute im Menschen zu denken, auch wenn es manchmal schwer ist. Als Ram mir dann erklärt, dass er bezweifelt, dass ihnen noch viel Zeit bleibt in Bezug auf Nick schaue ich ihn verblüfft an. Wie meinst du das? frage ich dann nach und betrachte ihn nachdenklich. Ich merke, dass er mehr weiß, als er nun sagen möchte, immerhin ist er der Techno-Anführer und Nicks ehemaliger Boss. Doch ich frage nicht direkt nach, denn ich weiß, er macht dies nur zu meinem Schutz. Er bestätigt meine Gedanken indem er sagt, dass sie ihn so oder so fangen werden und er dann nicht mehr in der Lage sein wird, jemandem etwas anzutun. Ich nicke ängstlich und da fällt mir wieder Sally ein, aber passt bitte auf seine Schwester auf, immerhin ist sie bei ihm. Zumindest wenn man den Gerüchten glauben soll sage ich dann angespannt, als ich sehe, wie seine Augen angriffslustig funkeln. Sie hat niemandem etwas getan und auch wenn wir unsere Differenzen hatten, möchte ich nicht, dass ihr etwas passiert. Meinetwegen können sie mit Nick machen was sie wollen, immerhin hat er die Technos verraten mit seinem Handeln. Doch wäre ich auch einfach nur beruhigt, wenn er in einer Zelle bleiben würde. Nachdem wir uns geküsst haben, scheint es ihm ähnlich zu gehen wie mir. Er sieht glücklich aus und genießt meine Nähe genauso wie ich seine. Auf meine Bemerkung, dass mir nun nicht mehr kalt ist, umspielt ein Lächeln seinen Mund und ich freue mich sehr darüber. Es zeigt mir, dass all die Qualen und den Zweifel den ich ertragen musste, es wert war auf diesen Moment zu warten. Als er mir sagt, das alles andere warten kann und mir dann auch noch neckisch zu zwinkert, muss ich schmunzeln. Das freut mich zuhören erwiedere ich dann gekonnt mit einem Zwinkern meinerseits. Daraufhin deutet er auf den Sand und sagt, dass wir uns doch setzen können und schon lässt er sich auf dem Boden nieder. Er greift nach meiner Hand und zieht mich vorsichtig zu sich hinunter, legt den Arm um mich und ich lehne mich glücklich an ihn an. Ich bin sehr froh, hier her gekommen zu sein. Es ist schön bei dir zu sein sage ich und schaue dann behutsam zu ihm. Mir schießt nun das zweite Mal heute die Röte ins Gesicht, doch es ist mir nicht peinlich, denn dieser Moment ist einfach zu romantisch und schön. Doch trotzdem ist es komisch sich jemanden so zu öffnen, es ist lange her. Es hat sich so viel verändert und ich bin es leid immer wieder die Scherben aufzuräumen. Ich versuche immer die Starke zu sein, doch irgendwann breche auch ich unter der Last zusammen gebe ich dann schlussendlich zu, als Ram mich fragt, ob ich nicht gerne in die Stadt oder die Mall zurückkehre. Wir waren nur zwei Tage fort, daher bezweifle ich, dass die anderen das Chaos beseitigen konnten. Fast alle sind weg oder haben andere Dinge im Kopf, Amber, Jay, Bray, Salene, Jack, Ellie, Ryan, Patsy, Lex und Tai-San, genauso wie unsere Neuzugänge, die einfach mit unseren Vorräten abgehauen sind. Und ich schaffe das nicht alleine, ich hab auch noch Brady, die dieses ganze Chaos mitbekommt spreche ich weiter und schaue dann zu Ram hinauf. |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Sa 25 Apr - 13:16 | |
| Trudy nickt bezüglich meiner Frage nach Martin und lacht anschließend leicht gequält auf, als ich erwähne, dass sie stolz auf Brady sein kann. Sie wirkt alles andere als das. Vielmehr...ja was? Unsicher? Oder hat sie ein schlechtes Gewissen? Ich kann es nicht sagen und tatsächlich weiß ich kaum etwas über Trudys Vergangenheit. Doch ich kann mir denken, dass es verdammt hart gewesen sein muss, ein kleines Kind unter diesen Umständen zu umsorgen. Sie hat mehr geleistet in all den Jahren als so manch anderer, auch wenn sie selber vielleicht glauben mag, dass sie in gewissen Situationen versagt hat. Doch das tun wir alle. Trudy offenbart mir nun, dass es schmerzhaft für sie ist, dass Brady ohne ihren Vater aufwachsen muss. Doch ihre nächsten Worte sind weitaus schlimmer. SIE gibt sich die Schuld für Martins Tod? Ich krame in meinen Erinnerungen, was ich über die Geschehnisse rund um den Tod des legendären Zoot gehört habe.
Ein erstickter Laut entweicht ihrer Kehle, ich spüre ihren tiefen Schmerz und umfasse ihre Arme, ziehe sie näher zu mir heran und schaue sie entschlossen an. „Trudy.“, sage ich eindringlich. „Du bist nicht Schuld an Martins Tod. Du warst vielleicht die einzige Person, die ihn je wieder zur Vernunft hätte bringen können. Du darfst dich nicht so quälen. Es war ein schrecklicher Unfall.“ Doch ich weiß, dass meine Worte nur wenig bewirken können. Die Geschehnisse werden sie verfolgen. Immer. Ob Zoot sich nach dem Anblick seiner Tochter wirklich wieder in Martin zurückverwandelt hätte? Trudy scheint fest davon überzeugt zu sein. Ich will ihr diese Hoffnung nicht nehmen, allerdings beschleichen mich diesbezüglich kleine, unschöne Zweifel.
Trudy erzählt mir nun von Brady. Sie versucht nach Leibeskräften ihr eine gute Mutter zu sein und wünscht sich nichts mehr als Frieden. Etwas, dass ich ihr nicht garantieren kann. Niemand kann das. „Ich verstehe zwar nicht viel von Kindern...“, beginne ich und lächle Trudy etwas an. „Aber ich weiß, dass du eine gute Mutter bist. Du darfst dich nicht zu sehr unter Druck setzen. Du darfst Fehler machen und du darfst auch mal schwach sein. Wir alle sind es. Sieh mich an. Ich bin der beste Beweis dafür.“, ich hebe theatralisch die Arme. Ich bin immerhin derjenige, der wie ein altes Möbelstück auf der Müllkippe abgeladen wurde. Das Gefühl des Scheiterns ist mir nur allzu bekannt. Trudy lächelt mich nun an und streift mit ihrer Hand zart über meinen Arm. Allein diese kleinen Berührungen von ihr, bringen mich komplett aus dem Gleichgewicht.
Sie fragt mich, wie ich meine Aussage bezüglich Nick gemeint habe. Warum uns nicht mehr viel Zeit bleibt? „Nick ist nicht dumm. Noch ist er unvorsichtig, aber sobald er merkt, dass ihr ihm auf die Schliche kommt, wird er komplett untertauchen. Wenn ihr ihn wirklich verurteilen wollt, müsst ihr schnell handeln.“ Tatsächlich werde ich Trudy keinesfalls Nicks momentanen Aufenthaltsort verraten. Wissen kann gefährlich sein und zudem möchte ich es nicht verantworten, dass sie sich womöglich auf eigene Faust an diesen Ort begibt. Sally soll außen vor bleiben? Bei Trudys Vermutung, dass sie bei dem ehemaligen Techno ist, nicke ich. „Ja, soviel ich weiß ist sie bei ihm. Ihr wird nichts passieren.“
Als ich ihr erkläre, dass alles andere warten kann, zwinkert sie mir ebenfalls zu. Ich ziehe sie neben mich in den Sand und sie lehnt sich an mich, während ich meinen Arm um sie lege. Ich lenke meine Augen auf die junge Mall Rat, mustere sie, als sie meint, dass es schön ist bei mir zu sein. Ihre Wangen erröten und ich sehe in ihre großen, braunen Augen. Ich hebe meine Hand und berühre mit meinen Fingerspitzen zart ihre Haare, fahre darüber, spiele etwas mit ihnen. „Es ist...unwirklich.“, sage ich leise. „Ich bin lange vor diesem Moment geflohen, weißt du? Das war der Grund, warum ich mich nicht nach dir erkundigt habe. Ich...der große Ram...war feige.“, ich lache leise und ungläubig. Meine Finger lassen von Trudys Haaren ab und fahren zart über ihre geröteten Wangen, bis hin zu ihren Lippen. Trudy erklärt mir nun, dass sie sich nicht mehr stark genug fühlt, die Mall alleine wieder aufzubauen. Sie war zwei Tage mit dem Boot unterwegs, aber auch die anderen Mall Rats haben ihrem Tribe vorerst den Rücken gekehrt.
Ich runzle leicht die Stirn. Niemand scheint sich mehr verantwortlich zu fühlen. „Es liegt nicht alleine an dir, Ordnung in euren Tribe zu bringen, Trudy.“, sage ich daraufhin ruhig. „Das ist die Aufgabe von Amber und Jay, wo sind sie?“ Beinahe empfinde ich Zorn. Zorn darüber, dass sie sich so verantwortungslos verhalten. Es ist normalerweise nicht ihre Art vor Problemen davonzurennen. „Wenn du in die Mall zurückkehrst, dann verschaffe dir einen Überblick. Wenn noch ein paar Leute da sind, die dir nützlich erscheinen, spanne sie ein. Verteile die Aufgaben. Und wenn du dennoch das Gefühl hast, dass dir alles zu viel wird, dann kommst du mit Brady zu mir, okay?“ Es gefällt mir nicht, dass die Mall den beiden derzeit so wenig Schutz bietet. „Ich kann dir auch helfen Trudy.“ Meine Fingerspitzen legen sich unter ihr Kinn und ich sehe in ihre Augen. „Du bist nicht alleine.“ - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Trudy* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 1081 Anmeldedatum: 02.09.13
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 | Thema: Re: Hohe Dünen Mo 27 Apr - 18:12 | |
| Leicht ungläubig schaut Ram mich an, als ich ihm von meinen Gedanken über Martin erzähle. Aufmerksam und einfühlsam betrachtet er mich dabei und ich weiß, ich kann mich glücklich schätzen seine volle Aufmerksamkeit genießen zu dürfen. Es tut gut diese Dinge mit jemanden teilen zu könne, zu lange habe ich geschwiegen und mich eingeigelt, doch nun versuche ich mich zu öffnen und hoffe, es nicht zu bereuen. Er sagt mir, dass ich mir nicht die Schuld dafür geben solle, denn es war ein schrecklicher Unfall. Ich nicke, doch kann ich das nicht ganz glauben - vielleicht sollte ich darüber mal mit Bray sprechen? Immerhin ist er sein Bruder und könnte somit sagen, ob dies tatsächlich nur ein Unfall war, der früher oder später in welcher Weise auch immer, hätte passieren können. Oder aber ob ich Schuld daran trage. Doch erstmal möchte ich nur bei Ram sein, möchte das dieses Treffen niemals endet. Als der junge Technos mich anlächelt und meint, dass er nicht viel von Kindern versteht, aber er weiß, dass ich eine gute Mutter bin, schaue ich ihn ebenfalls an. Er sagt auch, dass ich schwach sein darf und auch Fehler machen darf, so wie jedem das mal passiert und er sei der beste Beweise. Ich kann mir vorstellen was er meint. Er war schon einmal der Anführer der Technos und wurde dann durch Mega abgelöst und einfach "entsorgt" wie Müll. Damals hatte ich nicht viel mit ihm zu tun, kannte ihn kaum. Doch Mega kannte ich, er war gut im manipulieren, hat selbst mich für seine Zwecke benutzt, genauso wie die anderen Mall Rats. Wir hatten ihm vertraut und gehofft, alles würde sich ändern, wenn Ram weg wäre. Doch haben wir nicht mit Megas wirklichen Absichten gerechnet. Ich überlege, ob alles soweit gekommen wäre, wenn Ram nicht "abserviert" geworden wäre. Meinst du, es hatte einen höheren Zweck, dass du damals ...wie soll ich sagen...für eine Zeit lang verschwunden bist durch Mega und den anderen? Ich meine, dass war furchtbar und Mega kalt, doch es hatte auch seine guten Seiten irgendwie. Du hast dich dadurch immerhin sehr verändert und musstest dich mit deiner Vergangenheit auseinander setzen, wodurch du nun wieder laufen kannst stelle ich fest und beobachte Ram dabei, wie er meine Gedanken diesbezüglich auffasst. Als Ram mir sagt, dass Sally tatsächlich bei Nick ist nicke ich stumm. Ihr wird nichts passieren, sagt er und ich hoffe es wirklich. Denn es muss ja nicht mal etwas sein, was sie ihr antun könnten....sondern eher, was Nick ihr antun könnte. Schnell versuche ich nicht weiter darüber nachzudenken und konzentriere mich auf etwas anderes. Ja, wir werden es versuchen und es ist gut zu wissen, dass du uns dabei helfen wirst sage ich und lächel ihn dankbar an. Es ist alles so unwirklich, meint der junge Techno Anführer dann zu mir, als wir im Sand sitzen und er leicht mit einer meiner Haarsträhnen spielt. Das hat etwas sehr beruhigendes ihn so nah bei mir zu wissen, ich fühle mich sicher - und das ist ein Gefühl, dass ich kaum noch kenne, in dieser düsteren Welt. Er erklärt mir dann, dass er lange vor diesem Moment geflohen ist und das auch der Grund war, warum er sich nicht nach mir erkundigt hat. Ich nicke, kann mir gut vorstellen, dass das schwer für ihn war alles unter einen Hut zu bekommen. Den Tribe, der völlig außer Rand und Band ist, dem Wissen wenig Zeit für andere Dinge zu haben wie Spaß und den Gefühlen zu mir. Leise lacht er auf, lässt dann seine Hand ab von meinen Haaren und streichelt sanft meine Wange und meine Lippe. Es prikelt auf meiner Haut, sie fühlt sie an wie elektrisiert. Ich genieße es in vollen Zügen. Du warst nicht feige, nicht im negativen Sinne. Du hattest nur sehr viel zu tun und wusstest nicht, wie ich darein passen könnte. Du warst dir unsicher, das kann ich verstehen. Ich meine, ich habe ja mitbekommen, was in der Stadt los ist und wie viel Verantwortung auf deinen Schultern lastet. Ich bin dir nicht böse und war es auch nie, falls du dir darüber Gedanken gemacht hast. Ich war nur traurig........sehr sogar erkläre ich nun zärtlich meine Sicht der Dinge und schenke ihr ein Lächeln, das von Herzen kommt. Ich bin so froh, dass wir das nun klären können und offen über unsere Gefühle sprechen. Denn ich bin gerade dabei, mich vollkommen in ihn zu verlieben. Jay bemüht sich schon nach Leibeskräften, kommt alleine aber auch nicht gegen das Chaos an und Amber, ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht weiß wo sie ist. Ich bin ihr eine Zeit aus dem Weg gegangen und weiß daher nicht, wo sie nun ist.... sage ich und fühle mich schlecht, dass ich nicht einmal weiß, wo sich meine beste Freundin befindet nur wegen einem kleinen Streit. Das mache ich und vielleicht hat sich ja schon etwas gebessert und einige sind wieder aufgetaucht und helfen bereits ich versuche dabei möglichst positiv zu klingen und drehe mich ein Stück zu ihm um, sodass ich ihm richtig ins Gesicht schauen kann. Es fällt mir schwer daran zu glauben, denn ich hatte in letzter Zeit oft das Gefühl alleine da zu stehen und den Tribe zusammen zuhalten. Amber war eine ganze Zeit lang wie thraumatisiert, nachdem Bray wieder aufgetaucht ist und Jay hat das ebenso aus der Bahn geworden. Lex wollte dies ausnutzen, doch zum Glück kam die alte Amber wieder zum Vorschein - gerade rechtzeitig zum Chaos mit Nick.... Als er mir dann gesteht, dass ich auch zu ihm kommen kann mit Brady, wenn ich das möchte, leuchtet mein Gesicht auf. Du bist nicht alleine hallen seine Worte in meinem Kopf wieder. Ich falle ihm um den Hals, denn dieses Geständnis ist viel mehr als das, womit ich je gerechnet habe. Danke flüstere ich dann. Als ich ein Stück zurückgehe schaue diesmal ich ihm in die Augen, betrachte ihn, ein Lächeln huscht über meinen Mund. Vorsichtig und schüchtern senke nun ich meine Lippen auf seine und es fühlt sich auch dieses Mal wieder wie ein Feuerwerk an. |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Mi 29 Apr - 21:53 | |
| Trudy stellt mir eine ziemlich elementare Frage. Ob es nicht vielleicht sogar positiv war, dass ich eine Zeit lang von der Bildfläche verschwinden musste? Immerhin kann ich nun wieder laufen und habe mich verändert. Ich runzle gedankenverloren die Stirn und denke eine Weile ernsthaft über ihre Worte nach. Ich bezweifle, dass ich nun zu hundert Prozent zu den „Guten“ gehöre. Ich weiß, dass Trudy sich das von mir erhofft, aber allein die Zukunft wird zeigen, ob ich diese Erwartungen erfüllen kann oder nicht. Bestimmte Bausteine bleiben immer erhalten, egal welch einen Lebenswandel man auch vollziehen mag. Verrückt bleibt verrückt oder? Wer ist schon gut und wer ist böse? Dazwischen gibt es so viel mehr. Aber im Grunde hat sie Recht mit ihren Worten. Was wäre geschehen, hätte Mega mich nicht gestürzt? Vermutlich würde ich mein Dasein immer noch in diesem verfluchten Rollstuhl fristen müssen. Ich hätte Slade und Ruby nicht kennengelernt und...ich wäre nun nicht hier, in Gesellschaft der jungen Mall Rat, die mich derart fasziniert, dass es mich verwirrt.
Ich nicke schließlich, da ich ihr noch eine Antwort schuldig bin. „Vielleicht hast du Recht. Ich verdanke Ruby und Slade enorm viel. Ohne die beiden würde ich jetzt nicht hier stehen können. Sie...haben mir gezeigt was Freundschaft bedeutet und sie haben mich dazu gebracht den Rollstuhl zu verlassen. Ja...sie hatten es nicht einfach mit mir.“, ich grinse bei der Erinnerung an die entnervten Gesichter der beiden. "Es ist gut, dass alles so gekommen ist, wie es jetzt ist.“, raune ich dann leise um Trudys Gedanken zu bestätigen. Das hier ist das Leben das ich führen will. Niemals würde ich wieder in den früheren, egoistischen und feigen Ram schlüpfen wollen, der andere wie Marionetten für sich tanzen ließ. Die Sache mit Sally scheint Trudy weiterhin zu beschäftigen, doch sie ist auch froh, dass ich versuchen werde ihnen zu helfen.
Als wir dann im Sand sitzen, genieße ich die Stille um uns herum. Die Sonne ist nun in Gänze untergegangen und nur der Mond und ein paar vereinzelte Fackeln in der Ferne erhellen noch die Umgebung. Ich betrachte Trudy und lasse meine Augen behutsam über ihre Gesichtszüge gleiten. Sie ist so verdammt hübsch. Sie wirkt so...zart und rein, genau wie ihre Stimme, die sie nun wieder erhebt. Ich könnte ihr die ganze Nacht zuhören. Ich war nicht feige und sie kann es verstehen, dass ich mich von ihr distanziert habe? Sie war nie böse auf mich deswegen, vielmehr traurig? Trudy lächelt mich so verständnisvoll an, dass es mein Herz beinahe in Stücke reißt. Ich war feige und nichts kann diesen schwachen Charakterzug entschuldigen! Ich habe kein Verständnis verdient! Ich drücke sie fester an mich und schaue sie aufgewühlt an. „Du bist unglaublich, weißt du das?“, ist alles was ich auf ihre Worte hin feststelle und ein Lächeln huscht auch über meine Lippen. Nie wieder soll sie wegen mir traurig sein.
Trudy erklärt mir nun, dass Jay sich um seinen Tribe bemüht, Amber jedoch fort ist. Trudy und Amber haben sich momentan wohl nicht mehr viel zu sagen. Ich hake allerdings nicht nach. Ich habe das Gefühl, dass mich derartige Ungereimtheiten nichts angehen. Trudy wirkt nun ein bisschen munterer und hofft darauf, dass sie von den übrig gebliebenen Mall Rats Unterstützung bekommt. Sie dreht sich ganz zu mir und sieht mich direkt an. Wieder sind es ihre Augen, die mich in ihren Bann ziehen. Ich schaue etwas verblüfft drein, als sie nach meinen Worten so freudig strahlt und mir um den Hals fällt. Ich lache leise und schüttle dann den Kopf. "Du musst dich nicht bedanken. Brady und du...ihr habt viel durchgemacht, ihr habt jedes Recht nach ein bisschen Ruhe zu verlangen."
Als sie mich dann aber wieder ansieht, wird auch meine Miene wieder ernst und ich schaue sie forschend an. Sie nähert sich mir und mein Herzschlag setzt für einen Sekundenbruchteil aus, als ihre Lippen zart und schüchtern meine berühren. Ich schließe die Augen und erwidere den Kuss ebenso zart. Ihre Lippen sind unglaublich weich und warm und meine innere Willenskraft bröckelt in diesem Moment nur so dahin. Mit beiden Händen umfasse ich sanft ihr Gesicht und drücke meine Lippen fester auf ihre, erkunde diese, spüre ihren warmen Atem und ein elektrisierender Schauer durchfährt meinen Körper. Meine Zungenspitze bahnt sich fordernder ihren Weg, berührt ihre, streichelt diese und ich versinke in dem Kuss. In diesem Moment könnte die Welt untergehen und der große Ram würde es noch nicht einmal bemerken. - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
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 | Thema: Re: Hohe Dünen Do 30 Apr - 16:56 | |
| Gedankenverloren schaut Ram mich an und lässt meine Worte einen Moment auf ihn einwirken, eher zustimmt. Er erklärt mir, dass er Ruby und Slade eine Menge zu verdanken hat und sehr froh, über ihre Freundschaft ist, dessen wirkliche Bedeutung erst durch sie begriffen hat. Als der junge Techno Anführer dann grinst und meint, sie hatten es nicht einfach mit ihm, muss ich ebenfalls grinsen, denn das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Er war eben vollkommen anders zu der Zeit, hat sich selbst aufgegeben und diese innere Wut und Unzufriedenheit an anderen ausgelassen. Doch ich bin davon überzeugt, dass dies der wahre Ram ist, liebenswert, stark und unglaublich faszinierend. Wir haben beide unsere Päckchen zu tragen und niemand ist vollkommen. Weder gut noch böse, man gibt was man erfahren hat und versucht aus der Vergangenheit das Beste zu machen, so wie man es eben in diesem Moment empfindet. Als mir das durch den Kopf geht, bemerke ich, dass das auch auf mich zu trifft. Ich habe immer so gehandelt, wie ich es für richtig empfunden habe. Habe ich denn somit alles richtig gemacht? frage ich mich. Mittlerweile ist die Sonne völlig untergegangen, vereinzelt kann man Sterne sehen und der Mond steht in voller Pracht. Dieser Anblick ist das einzig Gute daran, dass wir nun keinen Strom mehr haben, geht es mir nun durch den Kopf. Ich bemerke, wie Ram mich aufmerksam mustert, als ich nun wieder spreche. Er fragt mich, ob ich weiß, dass ich unglaublich bin. Ich muss schmunzeln, nein das wusste ich nicht. Doch dieses Kompliment kann ich nur zurückgeben. Seine Lippen umspielt ein lächeln und er drückt mich fester an sich. Ich kann mir in diesem Moment nicht vorstellen, wie es wohl mit uns weitergegangen wäre, wenn ich nicht hier her gekommen und nicht einfach meinem Herzen gefolgt wäre. Wahrscheinlich wären wir uns für die nächste Zeit weiterhin aus dem Weg gegangen und keiner hätte sich getraut auch nur einen Schritt auf den anderen zu zu machen. Ich bin unglaublich froh, über diese Wendung und es ist mir egal, was die anderen über uns denken könnten. Denn ich kann mir vorstellen, dass es keiner gut heißen würde. Der große Ram, trifft sich mit einem Virt, die dazu auch noch die ehemalige verehrte Mutter ist. Eine Mall Rat hägt große Gefühle für den Techno-Anführer, wie kann das nur gut gehen....schnell wische ich diese Gedanken beiseite, ich will mich nun nicht mit diesen negativen Dingen beschäftigen. Sie werden uns sowieso früher einholen, als uns lieb ist, befürchte ich. Das gilt aber auch für dich - du bist jeder Zeit in der Mall willkommen, das weißt du oder? Wir haben dir viel zu verdanken sage ich als Antwort darauf, dass ich mich nicht bedanken brauch. Auch Ram schaut mich nun forschend an, ehe ich meine Lippen auf seine lege. Dieses Gefühl, als sie sich wieder finden, ist wie eine Explosion. Es raubt mir fast schon den Atem, als sich unsere Lippen erforschen und die Zungen dann auf einander treffen und sie liebevoll liebkosen. Sanft nimmt er mein Gesicht in seine Hände und ich halte ihn fester, möchte ihn niemals mehr loslassen. Unser Kuss wird fordernder und ich habe das Gefühl, mich vollkommen in ihm zu verlieren. Jede Faser meines Körpers genießt diesen Moment, so lange habe ich darauf gewartet, darauf gehofft, dass er das Gleich für mich empfindet, wie ich für ihn. Ich bin gerade dabei mich völlig in die zu verlieben gestehe ich dann heiser und wie elektrisiert, als sich unsere Lippen ganz kurz von einander lösen, nur um diese dann wieder liebevoll zu küssen. Doch meine Gefühle sind echt und ich muss sie loswerden, am Liebsten würde ich sie raus in die Welt schreien. So viel haben wir erlebt und mussten wir durchmachen, nun zu merken, dass alles gut werden kann und mir die Chance auf eine echte Liebe nicht verwährt bleibt, ist einfach zu schön. |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Sa 2 Mai - 21:42 | |
| Es ist beinahe vollkommen still um uns herum, niemand anderes hat sich hierher verirrt. In der Stadt herrscht das reinste Chaos, aber hier...ist es so trügerisch idyllisch. Ich lenke meine Augen auf den Nachthimmel und betrachte diesen eine Weile. Ich spüre Trudys Wärme und fahre mit meiner Hand langsam über ihren Rücken. Ich werde ab jetzt zu ihr stehen, egal was auch kommen mag. Auch wenn ich genau weiß, dass dies erhebliche Probleme hervorrufen wird. Doch ich gebe nichts auf die Meinung anderer. Das habe ich noch nie. Also, warum sollte ich es jetzt tun?! Das Kompliment, dass sie unglaublich ist, gibt sie an mich zurück. Ich lache leise und schaue kurz amüsiert zu ihr herunter. Ich habe dieses Wort schon oft in meinem Zusammenhang gehört. Unglaublich böse...unglaublich verrückt, aber nie in diesem überaus positiven Sinne.
Sie erwähnt, dass ich ebenfalls jederzeit in der Mall willkommen bin, da ich ihnen immerhin geholfen habe Megas Pläne zu durchkreuzen. Ich runzle leicht die Stirn. „Ich schätze...diese Gastfreundschaft wird nicht auf alle Mall Rats zutreffen.“, raune ich leise. „Die Leute haben Angst vor uns. Sie glauben immer noch daran, dass die Welt in schwarz und weiß, gut und böse eingeteilt werden muss. Wir werden immer für das ultimative Böse stehen. Ich kann es ihnen noch nicht einmal verübeln. Die Welt braucht Gegenpole um zu existieren.“, erkläre ich ihr. Aber was ist...wenn WIR gar nicht das ultimative Böse sind?, huscht mir ein Gedanke durch den Kopf. Ich spreche diesen aber nicht laut aus, da ich Trudy nicht verängstigen möchte. „Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt ein Bündnis mit euch, den Mall Rats einzugehen.“, ich bin selber überrascht, dass ich ihr davon erzähle. "Aber das ist noch nicht Spruchreif, behalte es erstmal für dich in Ordnung?" Vanessa müsste ihren Auftrag eigentlich schon längst erledigt haben. Allerdings eher wenig erfolgreich, immerhin weiß ich nun wie es um die Mall Rats bestellt ist.
Nach meiner Ansicht könnten sie momentan nichts klügeres tun, als die von mir dargebotene Hand zu ergreifen. Ich will ihnen nicht schaden. Ich will, dass die Stadt geordnet und sicher wird. Die Überfälle sind noch immer ein einziges Mysterium. Warum wurden ausgerechnet die Mall Rats und die Technos angegriffen. Ausgerechnet die Tribes, die in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie Macht und Stärke entfalten können? Wenn sich die Leute zu sehr auf die Technos als Bösewichte konzentrieren...könnten die wahren Teufel sich einfach so an uns vorbei mogeln. Ich verwerfe diese Gedanken schnell wieder und schaue Trudy an. Immerhin hat sie mir eben offengelegt, dass ich sie jederzeit besuchen kann. Ein schelmisches Grinsen huscht über meine Lippen. „Aber weißt du was?" Ich lege meine Arme fester um sie. „Ich werde dich trotz all der Widerstände in der Mall besuchen, so oft ich nur kann. Die Meinung anderer Menschen...war mir noch nie sonderlich wichtig. Aber du...“, meine Gesichtszüge werden wieder ernst. „Du und Brady ihr seid mir wichtig.“ Es ist die Wahrheit.
Trudy erwidert den Kuss ebenso fordernd und leidenschaftlich und schlingt ihre Arme fester um mich. Ich tue es ihr gleich und in meinem Körper lodert ein Feuer. Wenn es nach mir ginge würde ich sie nie wieder loslassen. Ihre Lippen lösen sich von meinen. In meinen Augen glimmt Verlangen auf, mein Atem geht schneller. Ihre nächsten Worte lassen mich sie ungläubig ansehen. Sie ist dabei sich völlig in mich zu verlieben? Bevor ich auch nur irgendetwas erwidern kann, legt sie erneut ihre weichen Lippen auf meine und ich erwidere den Kuss genüsslich. „Und du...“, raune ich leise an ihre Lippen. „...bist alles, was ich will Trudy.“, erwidere ich auf ihre Worte und schaue sie dann ernst an. Ja auch ich bin verliebt in sie. Vielleicht gegen jede Vernunft und gegen jede Stärke, die man mir von Kindesbeinen an beigebracht hat. Aber es ist richtig. Ich weiß, dass es richtig ist.
Von irgendwoher in unserer Nähe erklingt das laute, aufgeregte Geschrei einiger Möwen und ich sehe mich kurz um, ehe ich Trudy noch einen kurzen Kuss gebe. Möwen in der Nacht zu hören, ist eher abnormal. „Irgendetwas oder jemand wird sie aufgescheucht haben.“, sage ich leise. „Komm. Wir sollten besser aufbrechen. Nicht mehr lange und die Sonne geht schon wieder auf.“ Ich lächle leicht, erhebe mich und halte ihr die Hand hin, ziehe sie hoch. Ich habe keine Lust auf ungebetenen Besuch. Bevor ich mich jedoch Richtung Stadt mit Trudy aufmache, lege ich noch einmal meine Hände auf ihre Schultern. „Das hier...war...nein ist unglaublich schön. Danke, dass du hergekommen bist.“ Denn hätte sie es nicht getan, wären wir bestimmt noch ein halbes Leben umeinander herumgeschlichen. Zumindest ich. Fälschlicherweise. - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Trudy* Mall Rat

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Mo 4 Mai - 17:08 | |
| Wir genießen für eine Weile die Stille, es ist wirklich schön hier am Strand und ich beschließe, häufiger her zu kommen, zumindest möchte ich es versuchen - Brady hat es hier immerhin auch gefallen. Es ist mittlerweile völlige Nacht, naja eigentlich geht schon fast wieder die Sonne auf. Wir haben hier so lange gesessen und unsere Zweisamkeit in vollen Zügen ausgenutzt, dass ich die Welt um mich herum vergessen habe. Es hat einfach so lange gedauert, eine gefühlte Ewigkeit, bis wir nun endlich zu einander gefunden haben und das macht mich einfach Glücklich. Erst durch Rams Worte, die Gastfreundschaft wird nicht auf alle zutreffen runzle ich die Stirn. Meine letzten Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Ram waren durchweg positiv, naja....nicht ganz....durch die ganze Sache mit Nick wären einige tatsächlich nicht begeistert. Doch wie hätte der junge Techno-Anführer Nick und Mike aufhalten sollen? Er war ja zu der Zeit nicht mal in der Stadt.... Ich höre ihm aufmerksam zu und was er da erzählt klingt durchaus zutreffend. Als er dann auch erzählt, dass er ein Bündnis mit uns eingehen möchte, nicke ich. Das wird Amber und auch Jay freuen, ebenso wie mich. Denn wir sind alle davon überzeugt, dass schluss sein sollte mit der ewigen Rivalität und dem Krieg zwischen allen Tribes. Das ist besonders wichtig für die ganzen Kinder. Ich hätte sogar die Idee sowas wie einen Kindergarten oder eine Schule zu organisieren, doch alleine werde ich das nicht schaffen und Salene ist leider keine Mall Rat mehr, sie ist zu den Ecos gegangen spreche ich dann meine Sicht der Dinge aus. Natürlich behalte ich das für mich sage ich dann ernst, aber mit einem freundlichen Lächeln. Ich werde nichts von all dem hier irgendwem erzählen, wenn er das nicht möchte. Außer Amber, meiner besten Freundin, bei ihr kann ich mir einfach sicher sein, dass sie es ebenso für sich behält und vorallem sich für mich freuen wird. Doch zum Schluss sagt er mir dann, dass er mich trotz aller Widerstände so oft besuchen kommt, wie er nur kann. Dabei nimmt er mich fester in den Arm und mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen, was man mir auch ansieht. Als er dann noch hinzufügt, dass ihm die Meinungen andere nicht wichtig sind, sondern nur ich und Brady, fangen meine Wangen wieder an zu glühen. Du weißt gar nicht, wie glücklich du mich machst raune ich leise und fühle mich wie auf Wolken getragen. Alles fühlt sich so leicht und perfekt an, ich fühle mich als hätte ich endlich wieder neue Kraft tanken können. Ram gibt mir das Gefühl einfach alles schaffen zu können. Unsere Küsse werden immer fordernder und es fühlt sich so schön an. Als er mir dann gesteht, dass ich alles bin, was er will, kann ich einfach nicht anders, als meine Arme noch ein bisschen fester um ihn zu legen. Die Welt steht still für mich, ich möchte ihn niemals mehr loslassen, niemals mehr verlieren. Auch wenn wir gerade erst zu einander gefunden haben, gibt er mir das Gefühl, dass wir schon ewige Zeiten Vertraute sind. Wir sind zwei engumschlungene Schatten, die fast schon eins sind und niemand würde auf die Idee kommen, wer wir sein könnten. Plötzlich ertönt Möwengeschrie, die von jemandem oder etwas aufgescheucht wurden. Ram gibt mir noch einmal einen kurzen, aber leidenschaftlichen Kuss, den ich erwiedere, ehe er langsam aufsteht und sagt, dass wir langsam aufbrechen sollten, denn bald würde die Sonne aufgehen. Eher widerwillig nehme ich seine Hand entgegen, doch nicht weil ich sie nicht nehmen möchte, sondern weil ich weiß, dass es dann zurück in die Stadt geht. Chaos, Zerstörung, Streiterein und das alles hat mich dann wieder. Ich versuche diese Gedanken beiseite zu schieben, zusammen mit Ram stehe ich auch das durch, sage ich mir und Lächeln den jungen Mann mir gegenüber an. Du hast recht, Brady vermisst mich wahrscheinlich schon wahnsinnig sage ich dann, als ich seine Hand ergreife. Dann legt Ram mir noch einmal seine Hände auf die Schultern und sagt, wie schön es hier war und das ich zu ihm gekommen bin. Geht mir genauso erwiedere ich und küsse ihn abermals. Ich hoffe, dass war nicht das letzte Mal geht es mir durch den Kopf. Dann brechen wir auf, noch einmal blicke ich mich um und schaue auf den Platz, an dem wir eben noch saßen.
tbc: Weg zur Stadt |
|  | | Ram* Techno

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 | Thema: Re: Hohe Dünen Di 5 Mai - 20:25 | |
| Trudy offenbart mir, dass sie sich über ein Bündnis freuen würde, ebenso Amber und Jay. Bei letzteren beschleichen mich allerdings leichte Zweifel. Das Verhältnis zwischen Jay und mir ist mehr als nur unterkühlt, nach allem was vorgefallen ist und Amber...sie kann ich nur schwer einschätzen. Die beiden sind in Ordnung, dennoch übertreiben sie es in manchen Fällen mit ihrem hohen Anspruch an Gerechtigkeit und Moral. Sie setzen die Maßstäbe viel zu hoch an. Es wird schwierig werden, sie zu überzeugen, aber gerade das macht die Angelegenheit so reizvoll. Trudy möchte einen Kindergarten oder eine Schule aufbauen? Allerdings meint sie, dass sie es nicht alleine schafft und das Salene sie nicht mehr unterstützen kann. „Was will sie bei den Ecos?!“, entfährt es mir etwas zu schnell und zu kritisch. Mit diesen Waldbewohnern kann ich absolut nichts anfangen. Waldidylle hin oder her, meiner Meinung nach verkriechen sie sich nur in ihren kleinen Holzhütten um sich dem Chaos abzuwenden und ein bisschen Robin Hood zu spielen.
„Ich meine...“, versuche ich meinen Kommentar irgendwie wieder hinzubiegen. „Jedem das seine, nicht wahr?“, ich muss allerdings etwas grinsen und hoffe, Trudy nimmt mir das nicht übel. Ich kann einfach nicht so ganz aus meiner Haut. „Der Gedanke mit der Schule und dem Kindergarten ist großartig Trudy.“, sage ich dann aber entschlossen. „Du wirst sicher viele Mitstreiter finden und ich kann dir auch helfen. Sobald du deinen Plan in die Tat umsetzen willst, sag mir Bescheid. Ich könnte ein Gebäude organisieren und das Equipment besorgen. Aber ich denke die Ausgestaltung des Lehrplans und der Umgang mit den Kindern liegt dann eher dir.“, ich zwinkere ihr leicht zu. Tatsächlich halte ich Bildung für sehr wichtig. Bildung ist vielleicht die stärkste Waffe, die wir gegen das Chaos haben.
Trudy versichert mir nun, dass sie die Angelegenheit mit dem geplanten Bündnis für sich behalten wird. Ich vertraue ihr. Ich mache sie glücklich? Ich lächle etwas verlegen auf ihre leisen Worte hin und fahre nur sanft mit meiner Hand über ihre erröteten Wangen. Bei unserem innigen, leidenschaftlichen Kuss schließt sie ihre Arme fester um mich. Am liebsten würde auch ich sie nie wieder loslassen. Für immer ihre warmen Lippen auf meinen spüren. Als wir schließlich durch das Möwengeschrei gestört werden und ich aufstehe und ihr meine Hand reiche, sieht Trudy widerstrebend zu mir auf. Nach einigem Zögern erst ergreift sie meine Hand und lässt sich hochziehen. Es ist ihr anzusehen, dass ihr die Rückkehr in die Mall ein unbehagliches Gefühl beschert.
Sie versucht sich allerdings an einem hoffnungsvollen Lächeln. „Hey...“, sage ich und schaue sie an. „Die anderen werden froh sein, wenn du wieder da bist. Ihr seid eine tolle Gemeinschaft und so ein bisschen Chaos konnte euch doch noch nie etwas anhaben. Die Mall ist dein zu Hause, vergiss das nicht.“ Brady vermisst sie sicher schon? Ich lächle leicht und nicke dann. Auch sie ist froh, dass wir uns hier ausgesprochen haben. Noch einmal küsst sie mich und ich schließe die Augen. Versuche ihre Nähe irgendwie in mir abzuspeichern um noch eine Weile davon zehren zu können. Ich begehre sie. Und jeder Kuss ist wie eine Offenbarung. Schließlich machen wir uns auf den Weg in Richtung Stadt und ich lege meinen Arm um sie. Meine Augen sind allerdings wachsam auf die Umgebung gerichtet.
Tbc: Weg zur Stadt - Ram, 20, crazy leader of the TechnosThere the rainstorm came over me, and I felt my spirit break, I had lost all of my belief you see, and realized my mistake.  sig made by Ivayne :* Weitere Charas: Ginger, Darleen, Ebony, Impala, Chuck, Ravenna |
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