
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Patsy* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 204 Anmeldedatum: 21.07.14 Alter: 17
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Scheune Fr 20 März - 22:37 | |
| Die Scheune besteht aus einem großen Vorraum, in dem noch ein alter Traktor und diverse Maschinen stehen, mit denen man ein Feld bewirtschaften kann. In einer Ecke gibt es ein paar leere Pferdeboxen und in einer weiteren eine kleine Hütte mit Stroh für die Hühner. Auf dem trockenen Erdboden liegen überall Stroh und Heu verteilt. Eine Holzleiter führt hinauf auf einen Heuboden, auf dem noch einige Ballen getrocknetes Gras und Stroh lagern. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Patsy* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 204 Anmeldedatum: 21.07.14 Alter: 17
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Scheune Fr 20 März - 22:54 | |
| cf: Felder
Die Sonne hat sich doch wieder schneller zurückgezogen als gedacht und als ich bei dem Gebäude angekommen bin, dämmert es bereits wieder, obwohl ich keine zwei Minuten unterwegs gewesen bin. Drinnen erwartet mich sofort der vertraute süßliche Geruch nach Heu, in das ich mich manchmal mein restliches Leben lang legen könnte. An trüben Tagen haben Milo und ich öfters mal auf dem Heuboden gelegen, während unter uns die Pferde, Rinder und anderen Tiere malmende Fressgeräusche von sich gaben, sich in unserer Nähe die Katzen ein gemütliches Bett schaufelten und über uns der Regen aufs Dach prasselte. Das waren Momente, in denen man alles Schlimme vergessen konnte, nur wir waren da und die friedliche Natur um uns herum. Gemeinsam mit laut ausgesprochenen oder leise geflüsterten Träumen und Wünschen, die wir uns gegenseitig verraten und gemeinsam erdacht hatten. Manchmal kam die Welt dann doch zu uns herein, in Form von Erinnerungen, aber meistens blickten wir nach vorne, schmiedeten verrückte Pläne, für die uns jeder in der früheren Welt schief angesehen hätte, manche von den Sachen waren auch gar nicht mehr so zeitnah möglich, wie beispielsweise einen anderen Kontinent zu sehen, zu dem man nicht mal eben fliegen konnte. Doch das machte nichts. Ab und zu hatte Milo auch gemeint, es wäre lustig, durchzubrennen, einfach eines Tages loszulaufen, alles hinter sich zu lassen und noch mal neu anzufangen. Ob das wirklich irgendwann geschehen wäre, konnte nun keiner mehr sagen... In dieser Scheune gab es außer den kleinen quirligen Hühnern, die fröhlich und munter auf dem Bodern herumkratzten, während andere sich bereits auf ein paar Stangen verzogen hatten, keine Tiere mehr. Die Geräusche waren nicht dieselben wie in meiner Erinnerung. Schnell suchte ich in dem kleinen Hühnerstall ein paar Eier in den Nestern zusammen, von denen eines kaputt war und mir eine klebrige Hand bescherte, die ich versuchte am Stroh wieder irgendwie trocken zu kriegen, in einem Eimer klaubte ich dann noch ein paar Kartoffeln zusammen, die in einer Holzkiste lagen und legte die Eier oben drauf, damit nicht noch mehr kaputt gehen konnten. Mit dieser Last und dem Nachgeschmack der kleinen Erinnerungssequenz kehrte ich zur Feuerstelle zurück. Auf halbem Wege fällt mir jedoch etwas ein, das mit zum Haus gehen lässt.
tbc: Wohnhaus - Küche - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Katniss* Eco

Anzahl der Beiträge: 901 Anmeldedatum: 30.04.14 Ort: Wald
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Trudy85 (Ann-Kathrin)
 | Thema: Re: Scheune Mo 18 Mai - 19:55 | |
| cf: Dominics Zimmer
Als ich aus dem Haus trete, müssen meine Augen sich erstmal an die Sonnenstrahlen gewöhnen. Einen Moment lang bin ich blind, ehe ich sehe wo die besagte Wasserpumpe ist, neben der Scheune. Meinen Blick lasse ich noch einen Moment weiterschweifen, doch ich kann niemanden entdecken. So langsam mache ich mir Sorgen um Darleen, wo ist sie nur? geht es mir durch den Kopf. Ich gehe zur Pumpe, stelle meinen Rucksack, Köcher und Bogen ab und krame einen Waschlappen aus meinem Rucksack. Noch einmal schaue ich mich um, doch kann immer noch niemanden entdecken. Schnell entledige ich mich meinen Kleider und wasche mir mit dem kalten Wasser alles gründlich ab. Es ist wirklich furchbar kalt, doch es ist auch sehr erfrischend und ich kenne es mittlerweile, da wir bei uns im Wald auch nicht immer über warmes Wasser verfügen. Sofort fühle ich mich fit und munter und weiß, wohin mich mein nächster Weg bringen wird. Auch meine Klamotten wasche ich und fringe sie kräftig aus, zum trocknen hänge ich sie über eine Leine neben der Scheune. Da die Sonne leicht zu sehen ist und ein kräftiger Wind weht, wird sie bis nachher trocken sein. Meine Haare flechte ich mir locker zu einem Zopf und schminke mich leicht. Da ich nun getrocknet bin, ziehe ich mich nun an, stopfe die anderen Sachen zurück in den Rucksack, schultere alles und schaue mich noch einmal um. Langsam gehe ich um die Scheue herum und sehe auf dem Feld, dort wo die Feuerstelle ist Rauch. Da ist sie also und ein Lächeln stiehlt sich auf mein Gesicht.
tbc: Felder |
|  | | Patsy* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 204 Anmeldedatum: 21.07.14 Alter: 17
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Scheune Mo 25 Mai - 14:04 | |
| cf: Wohnhaus - Dominic's Zimmer
Wie benommen trete ich aus dem Haus hinaus ins Freie. Die Sonne steht nicht mehr ganz so hoch und es macht mir Angst, so lang geschlafen zu haben. Dadurch ist eine ganze Menge an Zeit verloren gegangen, in der ich längst in die Stadt hätte zurückgehen und den anderen von den Vorkommnissen hier auf dem Hof berichten können. Doch die Trauer um Milo, die Verspannungen wegen des harten Schlafplatzes und alles zusammen liegen mir in den Gliedern, sodass ich so auf keinen Fall gehen und mir Zeit dafür nehmen muss, wenigstens ein Bad oder irgendwas zu nehmen, um mich zumindest körperlich wieder wohler zu fühlen. Auf dem Weg in Richtung Scheune werfe ich einen Blick gen Felder. Und bleibe stehen, als ich dort drei Personen in der Ferne entdecke. Eine davon ist Darleen. Aber die anderen? Wer sind sie und was wollen sie? Wieso kann man nicht mal auf einem abgelegenen Hof in Ruhe gelassen werden, ohne dass ständig jemand vorbeikommt, der alles noch schlimmer macht?! Oder gehöre ich etwa selbst dazu? Habe ich nicht genauso Darleen in ihrem Zuhause gestört? Ehe wir gestern schlafen gegangen sind, hat sie sich zwar dafür bedankt, dass wir da sind, nicht mal Katniss Aussetzer bei Ebony hat dafür gesorgt, dass sie sich von ihr abwendet und generell glaube ich, dass ihr Draht zu der Eco besser ist als jener zu mir. Es lässt sich nicht mit vielen Gründen belegen, manchmal ist es bloß ein Gefühl, das einem so etwas verrät. Und das lässt mich an Cloe denken, an meine ehemalige beste Freundin, die sich so sehr verändert hat in den Jahren, in denen wir uns nicht gesehen haben. So wie alle anderen. Augenblicklich fühle ich mich vollkommen einsam. Ob mich in der Mall überhaupt wer vermisst hat? Als ich da gewesen bin, hat sich außer beim gemeinsamen Kochen auch keiner darum gekümmert, ob ich da bin oder nicht. In meinen Augenwinkeln brennen erneut kommende Tränen, ich gebe jedoch mein Bestes, damit sie nicht fließen, wende meinen Blick von den Personen auf dem Feld ab, da die Situation nicht bedohlich aussieht und finde schließlich den Bottich, nachdem ich ein paar Schritte weitergegangen bin. Ich lege meine Sachen daneben ab, schaue mich um, um sicherzustellen, dass auch keiner mich beobachten kann, steige aus meinen Klamotten und steige in das eiskalte Wasser, sodass es scheint, als ob mein ganzer Körper in Sekundenschnelle gefrieren würde. Ich beiße die Zähne zusammen und halte es aus. Es tut gut, ich spüre nichts, als der erste Schockmoment verklungen ist, schließe die Augen und tauche mit angehaltener Luft unter. Mein Kopf ist leer. Alle Gedanken sind verschwunden. Und es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, als ich wieder nach oben komme. Die Welt sieht anders aus. Ihre Farben sind intensiver, die Sonne scheint weiterhin am Himmel, ihre Wärme berührt mich allerdings nicht. Ich sitze fast reglos da im Wasser, das mir in meiner Haltung bis zum Kinn geht, Rinnsale fließen über mein Gesicht, meine sonst hochgesteckten Haare liegen mir nass über den Schultern. Und als hätte wer einen Schalter umgelegt, fange ich an, meine Haut zu schrubben, alles von mir wegzukratzen, bis sie rot wird. Bis ich glaube, wieder was zu empfinden, aber da ist lediglich Kälte. Auch, als ich aus dem Bottich aussteige, mich mit meinen alten Klamotten notdürftig abtrockne und in frische Sachen schlüpfe. Meine Haare nehme ich hoch. Erst wenn sie später getrocknet sind, kann ich die Federn wieder reinmachen und meine Zeichen auf die Wangen malen. Einen Fön gibt es schließlich nicht, bis auf den leichten Wind. Ich denke nicht lange über das nach, was da gerade geschehen ist. Alle Stärke ist aus mir gewichen, doch bei Darleen und ihrer Gesellschaft muss ich noch mal alles geben, um normal zu wirken. Da Katniss nicht dabei gewesen ist, ist sie entweder bereits gegangen oder sie ist noch mal jagen, wobei Letzteres eigentlich Schwachsinn wäre, haben wir noch die Beute von gestern gehabt. Ich nehme meinen Rucksack, atme tief durch und gehe zu den Feldern zurück.
tbc: Felder
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