
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
| | | Heart Chamber of Sacre Coeur | |
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| Autor | Nachricht |
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Benji* Black Lawliets
Anzahl der Beiträge: 37 Anmeldedatum: 08.03.15
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: hab keinen - Yvonne
 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Sa 14 März - 16:53 | |
| Briony scheint auf Grund meiner Antwort zu glauben, das ich Kampferfahrung habe - leider täuscht sie sich dabei gewaltig. Von Frederik wurde ich oft einfach zum Halten der Polster abgestempelt, die er dann verdroschen hat, gelernt habe ich so kaum etwas. Allerdings bin ich ja auch nur ein Diener und keine Leibwache, vermutlich hielt er es für besser mich nicht zu trainieren für den Fall das ich mir meine Loyalität nochmal überlege und plötzlich meine eigenen Leute angreife. Ich würde es nicht wagen, zumindest nicht solange ich weiß das sie meiner Familie nichts angetan haben. Würde ich meine Geschwister im Kerker oder ähnliches finden, könnte es durchaus sein das ich Amok laufe - auch wenn das nicht klug wäre. Verzeiht, aber vermutlich bin ich für eine geübte Kämpferin leicht zu schlagen, denn ich wurde nicht ausgebildet, falls Ihr so etwas vermutet. Polster und Sandsäcke halten ist das Einzige was ich regelmäßig beim Training des Königs zu tun hatte, tatsächlich Kämpfen war die große Ausnahme. Dennoch würde ich mich der Aufgabe stellen, so Ihr dies auch unter diesen Voraussetzungen wünscht. Ich gehe nicht davon aus, das sie mich verschonen oder auch beim Training weniger hart rannehmen wird. Vor allem nicht, weil unser erster Kontakt nicht der Beste war. Als sie mich dann fortschickt verneige ich mich noch kurz und verlasse das Zimmer. Ich sollte mich wohl wirklich beeilen schnell im Innenhof zu erscheinen.
tbc: La Cuisine |
|  | | Briony* Black Lawliets

Anzahl der Beiträge: 97 Anmeldedatum: 16.01.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Mo 16 März - 13:04 | |
| Was nun kommt, bringt mich fast dazu, dem Kerl erneut zu zeigen, wie dämlich das alles ist. Er spricht wie ein Kleinkind, meine Brüder hätten sich nie gewagt, auch nur ansatzweise bevor sie etwas angegangen sind, daran zu denken, dass sie scheitern könnten oder es mit Sicherheit sogar mehr tun würden als erfolgreich zu sein. Aber sie sind stattdessen immerzu auf ihre Hindernisse zugegangen. Ob das der Grund dafür war, dass sie eines Tages ein zu großes Risiko zugelassen haben, das für ihr Verschwinden verantwortlich ist, weiß ich nicht. Ohne sich zu wehren hätten sie sich allerdings nie geschlagen gegeben. Doch offensichtlich hatte ich den König falsch im Bilde, zumindest was seinen Lakaien betrifft. Nur Polster halten, damit er sich abreagieren konnte? Das soll wohl ein schlechter Witz sein. Es mag helfen, um Aggressionen abzubauen und seine Ausdauer ein bisschen auf Hochtouren zu bringen, doch langfristig bereitet das Üben mit einem unbeweglichen Gegenstand, von dem man alles was er tut - oder wie er sich bewegt, ein Ding ist immerhin kein denkendes lebendes Wesen - keine gute Grundlage für das, was in einem reellen Konflikt geschehen kann. Aber was hatte der junge Mann da bloß erwartet, als er zusagte? Dass er Kissen für mich halten durfte, auf die ich einprügeln würde wie ein aufmüpfiges kleines Mädchen, das beim Einkaufen keinen Lolli bekommen hatte?! Nicht im Ernst. Um meine nächste Antwort auch wirklich deutlich zu vermitteln, stehe ich dem Diener in der Sekunde danach fast so nah gegenüber wie vorhin, als ich ihn bedroht hatte, weil er mir kurzzeitig auf den Keks gegangen war und ich einfach Lust dazu gehabt hatte. Das Braun seiner Augen leuchtet dabei im momentanen Lichtanfall der Sonne. "Du traust dir das also nicht zu? Ich verrat dir ein kleines Geheimnis. Wenn du Pech hast, wirst du nicht dein ganzes Leben damit verbringen können, friedlich Hausarbeiten zu erledigen und an deine Grenzen gehen müssen. Was würdest du tun, wenn es um dein Leben ginge? Dich vor Angreifern wie ein Kind unterm Tisch verstecken und hoffen, alles wird gut werden? So läuft das Leben nicht. Also tu das, was du auch in der Extremlage tun würdest, wenn du dich für einen Kerl hälst und deine Würde behalten willst! Und keine Sorge, so schnell wird das Ganze nicht vorbei sein. Denn würde ich es bloß darauf anlegen, eine Niederlage zu sehen oder dir was anzutun, hätte ich es längst getan, was du zuvor gut genug bemerkt haben müsstest", murmele ich unmissverständlich und wende den Blick dabei keine Sekunde von seinem ab. Erst dann wieder, als ich mich zu meinem Schrank begebe, um mich umzuziehen, da ich in diesem Kleid kaum einen großen Bewegungsspielraum habe, wie ich das möchte, wohingegen Benji nichts mehr erwidert, sich verbeugt und den Raum verlässt. Das kann ja was werden! Ich wähle eine leichte Hose und ein etwas kürzeres Überkleid, das mir nur bis knapp über die Knie geht. Mein Dolch bleibt wo er ist, aber zusätzlich schnalle ich mir noch meinen Gürtel um die Hüfte, in dem ich mein Schwert befestige. Darauf bin ich besondes stolz, denn es ist etwas, das mein Vater mir mal zum Geburtstag geschenkt hat. Durch seine berufliche Position hatte er gute Kontakte und konnte mir darum so etwas Echtes beschaffen, auch wenn es zu Hause natürlich nur als Dekoration gedacht gewesen war. Ich krame noch ein paar andere Sachen zusammen, dann verlasse ich mein Reich.
tbc: Gänge des Schlosses - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Di 24 März - 13:50 | |
| cf: Place of Roses
Die Nacht ist nun vollends auch wieder über das Schloss herein gebrochen. Einige der Gänge, die wir nicht so oft benutzen, liegen ohne den Schein von Kerzenlicht verlassen und dunkel da, bis auf das Mondlicht, das durch die Fenster fällt, wenn es denn welche gibt. In meinem Zimmer ist es ebenfalls dunkel, als ich dort ankomme. Ich höre mich um, um herauszufinden, ob ich auch wirklich alleine hier bin und keiner der Diener sich einen Streich erlaubt oder sowas, dann laufe ich zum Stuhl vor meinem Schreibtisch, um darauf meine Waffen abzulegen. Bevor ich schlafen gehe, werde ich sie wie immer sicher in meinem Schrank verschließen, damit sie mir nicht eines Tages selbst zum Verhängnis werden können, denn für die Türen zu den Zimmern hier lagen die Schlüssel leider nicht irgendwo frei zugänglich herum, sodass unsere Räume stets für alle offen stehen, die sich trauen, in die Nähe davon zu kommen. Nur beim Schrankschlüssel hatte ich Glück. Nun vor den offenen Türen stehend, hole ich eines meiner langen Oberteile heraus, das einmal einem meiner Brüder gehört hat. Es ist eines der einzigen Sachen, die ich noch von ihnen habe und weil ich nicht riskieren möchte, dass es irgendwann verschwinden oder beschädigt werden kann, ist es auch eines der Teile, die ich nie einem Diener zur Wäsche anvertrauen würde. Denn selbst wenn ich es herausfände und denjenigen Menschen mit großer Sicherheit einen Kopf kürzer machen würde, könnte mir das niemals den Verlust ersetzen. Ich streife mein Kleid über meinen Kopf, zucke plötzlich abrupt zusammen. Ich mag eine geübte Kämpferin sein, doch offensichtlich habe ich nicht gut genug aufgepasst und mir eine Verspannung zugezogen. Mit zusammengebissenen Zähnen ignoriere ich den erneuten Stich in der Schulter, als ich das Kleid komplett ausziehe, bringe es zu dem Stuhl, auf dem meine Waffen liegen und lege es über die Lehne. Auf dem Rückweg nehme ich schließlich das Schwert und den Dolch mit, tausche es am Schrank gegen eine kurze Shorts und schließe ab. Im Bad ist das große Waschbecken wie immer verschlossen und mit kühlem sauberen Wasser gefüllt worden. Ich lege die Sachen daneben ab, spritze mir das Wasser ins verschwitzte Gesicht und versuche auch so so effektiv wie möglich den Staub des Bodens und den Schweiß von mir zu kriegen. Wir mögen allgemein in miserablen Zeiten leben, wenn ich wollte, könnte ich jedoch jetzt noch ein Bad bekommen und mir damit vorhalten, dass ich zu denen gehöre, die dennoch nicht am Boden der Gesellschaft leben. Im Gegenteil. Doch ich bin müde, der Kampf hat meinen Körper mehr erschöpft als es mir lieb ist, darum ziehe ich mir noch schnell die anderen Sachen über und gehe zurück ins Zimmer und zu meinem Bett. Benji hat also eine Familie, die er sucht...Ob die Königin wohl davon weiß oder gar Frederik? Beide wissen, wie problematisch so etwas werden kann, sollten die anderen herausfinden, wo sich ihr Bruder befindet oder anders herum. Andererseits birgt es mehr Spannungspotential und wer weiß, womöglich auch die Basis für weitere spannende Kämpfe, die nicht nur mit einer Harke bestritten werden. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Black Lawliet-NPC* Tribe Member

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 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Mo 6 Apr - 23:11 | |
| Daniel - 21 - Black Lawliet  cf: Speisesaal Der Tag bricht gerade herein und abwechselnd scheint Sonnenlicht in die Gänge, dann wird es wieder von Wolken verdeckt. Dass die Königin mitten in der Nacht noch mal etwas gegessen hat und ich nun mit meinem Botengang auch gleichzeitig die Prinzessin wecken gehe, hat in dem Sinne etwas Gutes, dass es nicht wiederholt passieren kann, dass sie etwas später aufwacht und ihr Frühstück auf sich warten lässt. Als ich vor der Tür stehe, hinter der sich Brionys Zimmer befindet, fällt mir auf, dass ich es bisher noch nie betreten habe. Abends habe ich sie nach unseren Astronomiestunden höchstens bis hier her gebracht, doch eingeladen hat sie mich nie. Bloß von Beschreibungen Benjis und anderer Diener weiß ich, dass es prunkvoll und schlicht zugleich ist. Mich würde es aber auch nicht wundern, etwas wie eine Dartscheibe oder sowas an einer Wand hängend zu finden, an der die Prinzessin ihre Wut abbaut, wenn es gerade niemanden zum Kämpfen gibt, obwohl sie auch kein Problem damit hat, jemanden nachts für ein Duell aus dem Bett zu werfen. Erst wenigen ist es passiert, aber vorgekommen ist es dadurch trotzdem schon. Mit laut schlagendem Herzen klopfe ich deutlich an die massive verzierte Tür, nachdem ich tief durchgeatmet habe und warte ab. |
|  | | Briony* Black Lawliets

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 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Di 7 Apr - 11:31 | |
| Säuselnder Wind geht durch die Baumkronen des dunklen Waldes, lässt sie schwanken, so wirken, als ob sie jeden Moment umkippen würden. Im Laub zu meinen Füßen rascheln kleine Tiere, der Wind lässt es durch die Gegend wirbeln, wie Konfetti. Irgendwo schreit ein Käuzchen. Nur der Mond sorgt dafür, dass man vage Silhouetten der Umgebung erahnen und dafür sorgen kann, nicht alle zwei Meter gegen ein Hindernis in Form eines Baumes oder Ähnlichem zu laufen. Trotzdem halte ich eine Hand ausgestreckt, in der anderen spüre ich das kühle Metall meines Schwertes. Ich bin nicht allein hier mit all den Tieren, das weiß ich. Es ist ein Spiel, das sich in unregelmäßigen Abständen wiederholt. Alle, die mitmachen wollen und müssen, werden dazu in ein Waldstück geschickt, das bei Nacht so unübersichtlich wie möglich ist. Damit keiner feige entkommen kann, sperren diejenigen, die für die Organisation des Ganzen zuständig sind, das Gebiet früh genug ab. Wer es dann zum Spiel betritt, kommt erst wieder heraus, wenn er sich aus einem vernünftigen Grund freiwillig ergibt oder geschlagen worden ist. Dass jemand umkommt, ist dabei erst zweimal vorgekommen, was nicht heißt, dass die Spiele nicht hart wären. Sie sollen alle Sinne herausfordern, alle Tugenden wie Mut, Hilfsbereitschaft, das Verhalten in Extremsituationen, in denen Bedienstete und Adlige einander gleichgestellt sind. Und das für eine ganze Nacht lang. Ein Ast knackt unter meinen Füßen und ich bin dazu versucht zu fluchen, weil sowas ziemlich leichtsinnig ist, wenn man unentdeckt bleiben will. Würde ich schimpfen, hielte das garantiert aber auch keinen von mir fern, sondern lockte, wer auch immer in der Nähe war, viel eher an. Darum halte ich mich zurück, bewege mich weiterhin überlegt und will so schnell wie es gehen mag, hier wegkommen. Ein Schauer läuft über meinen Rücken, als ich spüre, dass jemand in der Nähe ist. Adrenalin vermischt sich mit Angst, denn bin ich sonst eher unerschrocken, sind die Spiele das, was alles verändern kann. Als jemand, der einen adligen Status innehat, würde man nie darüber hinwegkommen, sollte man von einem Tribemitglied niedrigeren Ranges besiegt werden und dadurch seinen Respekt verlieren. Im Gegensatz dazu können sich die Bediensteten so hocharbeiten, um Mitglied im Kampftrupp oder in einer anderen Gruppe zu werden, wo sie mehr zu sagen haben, weniger Spielzeug und näher an einem normalen Leben dran sind. Ich selbst vertraue auf mein Können, aber ich weiß auch, wie schnell einen das Leben durch Zufälle und Glück beherrschen und überraschen kann. Neben mir ragt ein großer Baum empor und als ich fühle, wie wer auch immer mir stets näher kommt, gibt es plötzlich einen immensen Schlag gegen den Stamm und ich schrecke hoch... Schwer atmend sitze ich auf meinem Bett. Verdammt! Auf meiner Stirn spüre ich Schweißperlen, genauso wie weitere Schauer auf meinem Rücken. Durch die großen Fenster meines Zimmers fällt kein Mondlicht mehr, sondern schwache Sonnenstrahlen. Es ist morgen. Ich bin hier, alles ist gut. Es kommt nicht oft vor, dass mich Albträume plagen, aber jedes Mal, wenn es eintritt, macht es mir zu schaffen. Ich hatte bei den Kämpfen oft aber nicht mal unbedingt Angst um mich selbst, aber um meine Brüder, weil ich nicht wollte, dass ihnen etwas geschah oder ich sie gar verlor. Im Dunkel des Waldes sehen alle gleich wenig, wer sich traut, ein Streichholz anzuzünden, wird es im Moment danach bitter bereuen. Alles kann geschehen und niemand wird es verhindern. Dazu ist die Chance zu groß, besser zu werden, die Gelegenheit zu verlockend, um sich zu rächen für alles, was einem widerfahren ist, ob es in unserem Tribe oder davor geschehen ist. Ein Klopfen holt mich aus meinen Gedanken. Es kommt von der Tür. Ob sich jemand wegen gestern revangieren und so einem erneuten Kampf entgehen will? Mit dem Bezug meiner Bettdecke wische ich mir die Schweißperlen von der Stirn, schaue in den Taschenspiegel, der auf meinem Nachtschränkchen liegt und ordne meine Haare halbwegs so, dass sie nicht so aussehen, wie sie sich anfühlen. Als sich mein Atem etwas beruhigt hat, rufe ich "Herein!" und schaue, wer da durch die Tür treten wird. Sie öffnet sich langsam und kein anderer hätte mich noch mehr überraschen können. Im Rahmen steht Daniel. Der Abstand zu ihm hat mir gut getan, doch nun, wo er direkt an der Schwelle meines Zimmers steht, durchschwappt mich eine Welle der Sehnsucht, die ich gerne ersticken würde, auch wenn sie sich gut anfühlt. "Guten Morgen, Briony", sagt der Diener lächelnd, völlig unförmlich, was neben den Adligen nur ihm gestattet ist. Es würde sich seltsam anfühlen, nach den ganzen Abenden bei den Astronomiestunden und Gesprächen noch gesiezt zu werden. Ich bin dazu versucht, sein Lächeln zu erwiedern, tue es aber nur flüchtig und will dann so schnell wie möglich zu seinem Anliegen kommen. Nicht umsonst habe ich ihn in letzter Zeit nicht aufgesucht. Noch ist nichts geschehen bis auf eine Umarmung, aus der mehr hätte werden können und es ist besser, wenn das so bleibt. Ich liebe verbotene und riskante Dinge, doch das Schloss ist kein Ort, in dem man etwas lange geheim halten kann, egal wie viel Mühe man sich gibt. Dafür arbeiten hier zu viele Lakaien, die schnell einen Vorteil daraus schlagen würden, sollten sie auch nur ansatzweise etwas ahnen oder mitbekommen. "Guten Morgen, Daniel. Was führt dich zu mir?" Da in seinen Händen kein Tablett liegt, wird es sich nicht um Frühstück im Zimmer handeln. Ich sehe, wie er kurz nachdenkt, da es mit Sicherheit mehr zu sagen gibt als das, für was er gekommen ist, ich schaue bloß erwartungsvoll. Als hinter ihm Schritte zu vernehmen sind, die von einem Zimmermädchen kommen, von dem ich bloß einen Bruchteil lang den Stapel Wäsche auf ihren Händen sehe, als sie hinter Daniel vorbeigeht - ihre Ohren sind dabei garantiert jedoch gespitzt wie die eines Luchses - trifft er eine Entscheidung, die einen Ausdruck von Bedauern auf sein Gesicht malt. "Die verehrte Königin möchte Euch wegen eines Anliegens sprechen. Sie hatte in der Nacht einen Einfall, zu dem sie Eure Meinung einholen will. Sie erwartet Euch dafür im Speisesaal", betet er so herunter, wie man es von Boten gewohnt ist und es klingt nicht nach ihm. Soso, Charmaine hatte also einen Geistesblitz. Worum es sich dabei wohl handeln mag? Ich nicke, bedanke mich bei Daniel und entlasse ihn, woraufhin er nach einer Verbeugung die Tür hinter sich schließt und der Moment ist vergangen. Er hatte noch mehr zu sagen, das weiß ich. Aber die Gelegenheit ist vorerst vorbei. Ich erhebe mich träge aus meinem Bett, gehe ins Bad, um mich frisch zu machen, ziehe ein neues Kleid über und laufe anschließend zum Speisesaal, um zu frühstücken und mir anzuhören, was Charmaine von mir will.
tbc: Speisesaal - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Black Lawliet-NPC* Tribe Member

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 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Fr 10 Apr - 17:34 | |
| Daniel - 21 - Black Lawliet  Es waren mehrere Minuten seit meinem Klopfen vergangen, bis Briony mir geantwortet hat. Es war nicht direkt zu erkennen, welche Laune sie gerade hatte, doch schließlich bittet sie mich darum, einzutreten, weshalb ich zögernd eine Hand auf die Türklinke lege, sie hinunterdrücke und sogleich in einen sehr großen Raum schaue, durch dessen Fenster man von meinem Standpunkt aus Klippen sehen kann. Etwas näher an den Wänden sieht man vielleicht sogar das Meer. Zu meiner Linken an der Wand, die etwa sieben Meter von der Tür entfernt liegt - die wie ich nun bemerke, nicht am Rand eines Zimmers liegt, sondern ebenfalls in der Mitte einer Wand - steht in dessen Zentrum ein gigantisches Himmelbett. Die Schleier sind an den jeweiligen Pfosten festgebunden, sodass der Blick auf die Prinzessin frei ist. Ihre Haar sind leicht zerzaust, soweit ich das erkennen kann, trägt sie ein Shirt, was recht ungewohnt für sie ist. So einfach gekleidet habe ich Briony noch nie zu Gesicht bekommen. In ihren Augen liegen Überraschung und Argwohn. War ich auf dem Weg hierher noch sicher, meinem Plan zu folgen und mit ihr über uns zu reden, weiß ich nun nicht, wie ich es richtig angehen soll, darum dringt aus meinem Mund erst mal bloß eine Begrüßung, der unsere Vertrautheit dadurch anzumerken, ist, dass ich sie mit ihrem Vornamen anspreche, statt mit ihrem Titel. Sie tadelt mich nicht, scheint aber auch nicht ganz bei der Sache zu sein, strahlt aus, mich nicht wirklich sehen zu wollen, so wie in den letzten Tagen auch. Deshalb halte ich mich weiterhin kurz, gebe die Information der Königin weiter, die klingt als wäre ich ein Roboter, weil sie zu mechanisch wirkt, zu pflichtvoll, zu...verdammt. Und es sorgt dafür, dass Briony mich gleich wieder gehen lässt. Ich habe meinen Auftrag erledigt, also habe ich nichts weiter hier zu suchen. Dass Terry mit einem Stapel Wäsche hinter mir durch den Gang läuft, blockiert mich zu dem Wirrwarr in mir noch mehr, sodass ich erst recht nichts Weiteres mehr sagen kann, mich verbeuge und die Tür hinter mir schließe. Terry bleibt nach ein paar Metern kurz stehen und schaut mich grübelnd an. "Alles klar bei dir?", will sie etwas besorgt wissen. Ich nicke. Natürlich ist alles klar. Außer dass ich eine Gelegenheit durch die Lappen hab gehen lassen, weil ich so bescheuert feige bin und mich sowieso in was verrannt habe, das ich irgendwie bereuen werde. Briony vor die Füße zu fallen, sollte sie die Tür gleich öffnen, um zu Charmaine zu gehen, würde alles wohl noch schlimmer machen und ein Tritt in meinen Stolz bedeuten, darum eile ich kurz nachdem Terry weitergegangen ist in die andere Richtung, um weitere Arbeiten zu erledigen und mich damit hoffentlich irgendwie ablenken zu können. tbc: Swan Sea Castle |
|  | | Benji* Black Lawliets

Anzahl der Beiträge: 37 Anmeldedatum: 08.03.15 Alter: 22
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: hab keinen - Yvonne
 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur Do 30 Apr - 13:03 | |
| cf: Château de Versailles Auch hier verschaffe ich mir schnell einen Überblick was zu tun ist. Da ich erst gestern hier war gibt es nicht das meiste zu tun, die saubere Wäsche steht noch in einem Korb in einer Ecke, also räume ich sie in den Schrank. Weiß der Geier warum das nicht sofort erledigt worden ist. Es ist schon spät, also beeile ich mich, arbeite aber dennoch sorgsam, um nichts zu übersehen. Nach einer Weile betrachte ich mein Werk und nicke zufrieden und verlasse das Zimmer. Zeit zum Schlafen.
tbc: Zimmer von Benji - -----------------------------------------------------------------------weitere Chars: Lanai - PN's bitte nur an sie - klicke hier, Kaya |
|  | | Briony* Black Lawliets

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Heart Chamber of Sacre Coeur So 3 Mai - 20:39 | |
| cf: Speisesaal
Ich kann gar nicht schnell genug in mein Zimmer kommen, nur um meine Klamotten zu wechseln, das Kleid gegen eine Hose einzutauschen, mit der ich halbwegs gut reiten kann und ein Oberteil drüber zu werfen, das warm genug ist, damit ich nicht frieren muss und zudem dunkel, sodass ich nicht durch irgendwelche außergewöhnlichen Farben im Mondlicht auffalle, die nicht in einen Wald gehören. Mit meinem Pferd wird es sowieso nicht besonders leise sein, aber man kann trotzdem auf Kleinigkeiten achten. Die Vorfreude darauf, endlich aus den Mauern des Schlosses herauszukommen und für wenige Stunden frei zu sein, vergrößert sich mit jeder Minute. dann bemerke ich, dass etwas anders ist. Jemand hat die Wäsche in den Schrank geräumt, also muss schon wieder ein Diener hier gewesen sein, dabei war heute eigentlich gar nichts Wichtiges zu tun. Ich mag penibel sein, aber meine Zeit ist mir zu Schade, um auf jedes Staubkorn zu achten, das sich auf eins meiner Möbelstücke verirrt. So viel Langeweile hab ich dann doch nicht. Ich frage mich, wer es war, der mein Zimmer neu gemacht hat und ob er tatsächlich nur deswegen hier war, oder aber, um etwas zu spionieren. Sollte Zweiteres zutreffen, kann sich der Verantwortliche sehr warm anziehen. Doch als ich meine Waffen und alles andere prüfe, ist alles noch an seinem Platz. Glück gehabt, allerdings bloß vorerst. Ich hole meinen Köcher mit den Pfeilen aus dem abgeschlossenen Schrank, sowie mein Schwert sowie den Dolch, mit dem ich das Erlegte zerkleinern werde, um es besser transportieren zu können. Seile und andere wichtige Utensilien werde ich im Stall finden. Sehnsüchtig werfe ich einen Blick aus dem Fenster, als ich mich soweit ausgestattet habe, um gleich losgehen zu können. Am Himmel hängt ein gleißender Vollmond, sein Licht reflektiert sich in den sanften Wellen des Meeres und zu gern würde ich auch an den Strand können, nur auf einen kleinen Abstecher. Aber für heute muss der Wald ausreichen. Ich wende meinen Blick ab und verlasse das Zimmer, um gen Stall zu gehen.
tbc: Ställe - Signa made by Ivayne - please don't copy |
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