
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
| | | Thought's Infinity (Bibliothek) | |
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| Autor | Nachricht |
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Rayenne* Tribelos
Anzahl der Beiträge: 241 Anmeldedatum: 02.06.14
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Do 19 März - 21:07 | |
| cf: Demon's Jail
Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, doch obwohl wir schweigen, sind meine Gedanken auf dem Weg quer durch das Schloss, in dem wir die kühlen Flure des Gefängnisses verlassen und ein paar Treppen nach oben gegangen sind, wo es wärmer ist, aber auch älter riecht, umso lauter. Ich denke an meinen Bruder, dessen Frau und ihr Kind. Sie haben es damals Cora genannt, was für mich so gar nicht zu dem kleinen zierlichen Mädchen gepasst hat, doch es war der Name, auf den sich beide schon vor der Geburt geeinigt hatten, obwohl sie nicht einmal wusste, ob sie überhaupt eine Tochter bekommen würden. Und durch den medizinischen Notstand, das Durcheinander, das auch in meiner Stadt nicht gerade ungefährlich war und die Tatsache, dass es ihr erstes Kind werden sollte und keiner auch nur eine Ahnung davon hatte, was bei einer Geburt zu tun ist und was man lieber lassen sollte, waren zusätzliche Risiken gegeben, die eintreten und alles zu einem Horror werden lassen konnten. Mitten an einem schönen sonnigen Tag, an dem Danny und seine Freundin Clarys dann eigentlich hatten raus an den Fluss gehen wollen, um das Wetter zu genießen und ein bisschen zu baden, hatten die Wehen eingesetzt, während ich selbst noch in unserem Unterschlupf gewesen bin und ein Buch gelesen habe. Clarys hatte vor Schmerz jedoch so laut geschrien, dass sie damit locker jeden Toten zu einem Zombie mutieren und auferstehen lassen können. Dass sie mit ihrem Gebrüll alle möglichen Leute anlockte, konnte nicht vermieden werden und so taten mein Bruder und ich alles, nachdem ich auf die Straßen gestürmt war, um seine Freundin von dort wegzubringen, ob uns dabei jemand folgte oder nicht, war damals erst einmal zweitrangig. Ihr Baby sollte sie zumindest nicht mitten in einer Gasse bekommen und auch nicht, wenn Schaulustige oder Leute zuschauten, die uns nicht freundlich gesinnt waren und sich einen Spaß daraus gemacht hätten, sich etwas auszudenken, damit Clarys noch mehr litt und wir als ihre Familie gleich mit. Dieses Bild der Geburt habe ich gerade genau vor Augen, obwohl ich nicht wirklich weiß, wieso es mir einfällt, wenn ich kurz vor einem wichtigen Verhör stehe. Vielleicht, weil es trotz all der Steine, die uns im Weg gelegen haben, damals gut ausgegangen ist und Cora heil zur Welt kam, in unserem Lager. Womöglich will mir die Erinnerung Mut machen... Von der warmen Hand der Wache lasse ich mich führen, bis wir stehen bleiben. Der junge Asiate, der zu meinem Erstaunen akzentfrei spricht und so wahrscheinlich hier aufgewachsen ist, legt die nächsten Schritte dar, nach denen er mich zuerst wieder etwas sehen lässt und mir danach die gigantische Holztür öffnet, vor der wir stehen. Dahinter liegt eine Bibliothek. In der Mitte gibt es einen Brunnen, ansonsten wimmelt es von mit Büchern vollen Regalen, was ich so seit dem Virus nirgends mehr zu Gesicht bekommen habe. Allzu lange lasse ich mich von dem Anblick jedoch nicht beirren, denn ich weiß, weshalb ich hier bin und möchte keinen schlechten Eindruck machen. In einigen Metern Luftlinie wartet ein hoch gewachsener junger Mann auf uns, dessen dunkle Haare ihm leicht ins Gesicht fallen. Seitlich auf dem Kopf trägt er eine Karnevalsmaske, die ihm aber ernstaunlich gut steht, wie ich bemerke, umso näher ich langsam auf ihn zukomme. Ich wende meinen Blick kein einziges Mal ab, denn dafür bin ich zu neugierig, nun doch etwas aufgeregt und irgendwie fasziniert mich das Auftreten des offensichtlichen Anführers. Neben ihm steht ein zierliches dunkelhaariges Mädchen, das wie er ganz dunkel gekleidet ist, was wohl eine Art Markenzeichen des Tribes ist. "Hallo", begrüße ich die beiden, als ich bloß noch wenige Meter vor ihnen stehe. "Danke, dass ihr euch auf ein Gespräch mit mir einlasst und mich doch nicht gleich wieder gnadenlos weggeschickt habt", füge ich freundlich hinzu, weil ich nicht weiß, was ich sonst sagen soll, aber auch nicht schweigen möchte. Immerhin bin ich hier, weil ich her wollte und sollte darum wohl auch meinen guten Willen zeigen, ohne erst dazu aufgefordert werden zu müssen. |
|  | | Destiny* Carnivl Souls

Anzahl der Beiträge: 44 Anmeldedatum: 05.10.14 Alter: 17 Ort: Freizeitpark
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Lari_Tribe
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Sa 21 März - 11:59 | |
| Es kommt einer aus dem Tribe , besser gesagt die Rechte Hand von Aubrien auf uns zu. Er hat ein Mädchen dabei. Sie kommen immer näher auf uns zu und das Mädchen mit dem Dawn gekommen ist, meinte, dass sie froh ist, dass wir uns auf das Gespräch mit ihr einlassen. Ich nicke und warte nur ab, was nun passiert. - Hauptaccount: Lari_Tribe weitere Charaktere: Amiria*, Akona*, Keoni*, Eric*, Vince*, Kirsty*
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|  | | Carnival Souls-NPC* Tribe Member

Anzahl der Beiträge: 26 Anmeldedatum: 19.02.15
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Mo 23 März - 20:14 | |
| Adrian - 20 - Carnival Souls  cf: Out of Play Ich komme an der Bibliothek an, als Dawn gerade mit dem Mädchen vom Markt darin verschwindet. Eigentlich hätte ich derjenige sein müssen, der sie herbringt, immerhin habe ich die Verantwortung für sie übernommen, doch vielleicht hat Aubrien sich auch dafür entschieden, mir diese erst nach dem Gespräch zu übermitteln. Wahrscheinlich hat es hingegen noch mehr an meiner Abwesenheit gelegen, denn den ganzen Tag über bin ich auf dem Gelände unterwegs gewesen, um Skizzen von weiteren Gebäuden und Fahrgeschäften anzufertigen, damit wir mit ihnen planen können, wofür sie von Nutzen sein könnten, auch wenn der Strom nicht funktioniert. Denn selbst wenn es gelingen sollte, die nötigen Reparaturen an dem vorzunehmen, was bei den Angriffen auf die Stadt kaputt gegangen ist, so würde der Park nie wieder so zum Leben erwachen wie damals vor dem Virus. Alles würde zu viel Energie kosten und zudem wissen wir nicht, wie sicher manche Attraktionen noch sind. Jetzt habe ich allerdings erst mal andere Sorgen. Trotzdem ich bei dem Mädchen vom Markt ein gutes Gefühl habe, weiß ich nicht, ob nicht doch etwas passiert ist, das ihren Sympathiewert beim Anführer bereits vor ihrem Gespräch mit ihm gesenkt haben könnte, außer ihre Anwesenheit selbst natürlich. Um nicht noch mehr Zeit verstreichen zu lassen und am Ende zu spät in das Verhör zu platzen, betrete ich kurz nach Dawn und der Fremden die Bibliothek. Im Inneren erwartet mich bereits eine kleine Versammlung. Aubrien steht zusammen mit Destiny weniger Meter vor meinem Schützling, hinter ihr verweilt Dawn. Der Blick des Anführers huscht flüchtig über mich, als er mich entdeckt, um seine Mundwinkel zuckt ein Lächeln, dann trete ich an die Gruppe heran. - Weitere Infos zu den NPC's findest du hier : ] Klick
Zuletzt von Carnival Souls-NPC* am Do 26 März - 20:17 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Aubrien* Carnivl Souls

Anzahl der Beiträge: 104 Anmeldedatum: 13.09.14 Alter: 21 Ort: Moonlight Paradise Park
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Do 26 März - 19:06 | |
| Destiny entschuldigt sich noch mal. Dass sie meint, wir sollten ihr Bescheid sagen, sollte sie noch mal einen Dienst haben, huscht ein wirrer Ausdruck über mein Gesicht. Sie muss es gewusst haben. Doch das ist nun nicht mehr wichtig. Für solche Kleinigkeiten verschwende ich keine Energie. Ihre Unterstützung wird sie dennoch bekommen. Vielleicht könnte ich wieder Mel fragen, Bly oder auch Lissy. Kami halte ich dagegen für keine gute Wahl, da sie sehr lieb aber auch ziemlich launisch sein kann, besonders Neuen gegenüber. Es dauert nicht lange, bis die Farben und Muster, die durch die Schritte vor der Tür erzeugt werden, immer klarer in meinem Kopf pulsieren, bis Dawn schließlich zusammen mit einem dunkelhaarigen schlanken Mädchen eintritt, das sich beeindruckt in der Bibliothek umsieht. Sie wirkt nicht verschreckt, was ich mir jedoch auch nicht vorstellen kann, wenn Dawn sie hergebracht hat. Er ist eine manchmal verrückte aber sehr gute Seele. Die Farbe des Neuankömmlings ist ein Gemisch aus Blau und Grün, was ich als positiv einordne. Sie ist ein wenig unsicher, was wohl jeder wäre, doch anders als Sally geht sie offen auf mich zu, bedankt sich für das Gespräch und traut sich, mir ohne zu zögern in die Augen zu sehen. Ich schenke ihr ein gnadenvolles Lächeln. "Willkommen im Moonlight Paradise Park. Wie Sally vor dir, so sollst auch du die Gelegenheit dazu bekommen, dich zu erklären. Was hat dich hergeführt?", antworte ich ihr, ohne genau auf den Dank einzugehen, da ich nichts abmildern möchte, ohne mehr zu wissen. Ich bedeute ihr, am Tisch Platz zu nehmen, selbst bleibe ich dagegen stehen. Destiny sagt nichts, grüßt Dawn lediglich mit einem Nicken. Ehe das Mädchen antworten kann, spüre ich eine weitere bekannte Farbe. Adrian. er hat es also doch geschafft, zu kommen. Es wird der Fremden zwar nichts nützen, denn ich gebe etwas auf sein Wort, behandle sie dennoch wie jeden anderen auch. Ich lächle Adrian flüchtig zu, als er die Tür leise hinter sich schließt und zu uns tritt. Als er auf der anderen Seite neben dem Mädchen steht, sodass Dawn und er wie ihre zwei Leibwächter wirken, dreht sie sich kurz zu ihm um, wirkt sehr erleichtert, so als habe sie ihn bereits vermisst, anschließend widmet sie ihre Aufmerksamkeit wieder mir und setzt zu einer Erklärung an. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Rayenne* Tribelos

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Mi 8 Apr - 14:05 | |
| Das Mädchen neben dem vermeintlichen Anführer schweigt, auf ihrem Gesicht zeigt sich keinerlei Regung, die verraten hätte, was sie von dem ganzen hier hält und wie sie mir gegenübersteht. Fast hätte ich erwartet, die selbstbewusste Blondine, die bei meiner Ankunft am Tor Wache geschoben hat, würde dem Gespräch beiwohnen, gerade, weil auch sie viel zu sagen hat, was unser Verhalten angeht. Aber vielleicht hat sie so schon alles weitergegeben und das hat dem Anführer genügt. Ich hoffe bloß, dass sie bei der Wahrheit geblieben ist und nicht irgendwelche Intrigen angestiftet hat, mit denen sie sowohl mich als auch Sally und ihren Freund loswerden will. Dass der Anführer des Tribes sich seine eigene Meinung bilden möchte, macht ihn jedoch sympathisch. Als sein Tribe auf dem Markt die Stände aufgebaut hatte, war er nur selten da gewesen und ich hätte nie gedacht, dass er der Kopf der Gruppe ist, weil Anführer sich für gewöhnlich zumindest so wie ich es bisher erlebt hab, nicht sehr oft in die Arbeit ihrer Leute einmischen, solang es nichts zu klären gibt. Dafür sind sie schließlich Anführer, um andere für sich arbeiten zu lassen und sich währenddessen anderweitig zu vergnügen und das Beste der aktuellen Gesellschaft für sich herauszuschlagen. Der Dunkelhaarige vor mir geht überraschend positiv auf meine Anwesenheit ein, begrüßt mich mit einem Lächeln, das ich nicht ganz einordnen kann - von Freude erfüllt ist es jedoch nicht - und gibt dem Ort, an dem wir uns befinden einen Namen. Moonlight Paradise Park. Ich meine mich daran erinnern zu können, die Worte auch am Tor gelesen zu haben, ganz sicher bin ich mir aber nicht mehr, da ich mich dort auf anderes konzentriert habe, was wahrscheinlich auch gar nicht so verkehrt gewesen ist. Der Titel passt allerdings zu dem, was ich bisher vom Vergnügungspark gesehen habe, denn vieles ist dunkel gehalten, statt in hellen freundlichen Farben zu leuchten. Natürlich kann ich das nicht genau beurteilen, weil sowohl den anderen als auch mir auf fast allen Wegen, die wir bisher betreten haben, die Augen verbunden worden sind, doch das, was ich durch das Fenster hinter dem Tisch sehen kann, wirkt nicht viel freundlicher. Womöglich liegt es auch daran, dass in den Jahren manches stark verwittert ist, weil es nicht richtig gepflegt und poliert werden konnte, sodass Farbe abgeplättert ist oder ihren Glanz verloren hat. Der Anführer fordert mich dazu auf, über meine Beweggründe zu sprechen, als sich die Tür der Bibliothek erneut öffnet, alle in der kleinen Gruppe ihre Köpfe zur Geräuschquelle umdrehen und Adrian erblicken, was eine Welle der Erleichterung durch meinen Körper rieseln lässt. Seine Anwesenheit beruhigt mich, auch wenn ich das Gespräch natürlich wohl alleine für mich führen muss. Adrian schenkt mir einen aufmunternden Blick, dann sehe ich zurück zu der eigentlichen Hauptperson zurück. "Zuerst war es reine Neugier. Als ihr auf dem Markt eure Waren getauscht habt, hattet ihr eine besondere Ausstrahlung und habt euch irgendwie von den anderen abgehoben. Und...als dann die Überfälle kamen und ich kurz davor noch den Unterstellplatz für mein Pferd und meinen Schlafplatz so gut wie verloren hatte, bin ich euch einfach gefolgt, als ihr die Stadt verlassen habt. Ich wollte etwas Sicheres finden und..auch wenn ich euch nicht kenne, aboslut nicht weiß, wie euer Tribe heißt oder welcher Gesinnung er ist, habe ich mich in der Nähe des Parks im Wald nieder gelassen und überlegt, ob es gut ist, zu euch zu gehen und um Einlass zu bitten. Vor allem auch nachdem ich so oft mitbekommen habe, wir ihr viele Leute, die kamen, einfach zur Umkehr bewegt habt, ohne groß mit euch reden zu lassen. Ich dachte mir aber...ein Versuch kann nicht schaden und so bin ich dann vor ein paar Tagen doch an euer Tor gekommen. Ich war in den letzten Monaten immer unterwegs, wollte mich nicht genau an einen Ort binden und bin stets mit verschiedenen Leuten weitergereist. Aber irgednwann überkommt einen doch mal das Bedürfnis nach einer konstanten Sicherheit und nach etwas, an dem man sowohl zum einen gebunden als auch zum anderen noch in gewisser Weise frei ist. Natürlich kann ich mich gerade auch ziemlich blamieren, vielleicht habe ich mich vollkommen geirrt, ihr seid ganz anders als gedacht, behaltet meine Sachen und schmeißt mich raus oder behaltet mich als Sklavin oder was auch immer. Doch manchmal muss man ein Risiko eingehen, um etwas zu gewinnen und..somit bin ich hier", platzt es aus mir heraus. Ich sage alles, ohne länger darüber nachzugrübeln, weil das sowieso nichts gebracht hätte und ich bei der Wahrheit nicht lange überlegen muss. Womöglich sollte ich nicht mein ganzes Leben ausbreiten und mit ein paar Sachen noch hinterm Berg halten, aber da ich denke, sowieso schon durch Nicks und Sallys Dazwischenfunken und dem allgemein eher holprigen Start hier mehr verloren als gewonnen zu haben, wird es nicht schaden, nicht ganz so geheimnisvoll zu wirken. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Aubrien* Carnivl Souls

Anzahl der Beiträge: 104 Anmeldedatum: 13.09.14 Alter: 21 Ort: Moonlight Paradise Park
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) So 19 Apr - 17:02 | |
| Während sie spricht, beobachte ich die junge Frau sehr aufmerksam. Sie beginnt nicht wie üblich damit, sich vorzustellen, hält ihren Namen wohl eher für zweitrangig oder ist so nervös, dass sie ihn schlicht vergisst. Ihre Farben verändern sich alledings ins Positive, als Adrian das Thought's Infinity betritt, wirken ruhiger, statt sich zu sehr zu vermischen und herumzuwabern. Sie erzählt, uns zum ersten Mal auf dem Markt gesehen zu haben, obwohl sie damals noch gar nicht wissen konnte, ob wir zur Stadt gehören oder bloß ein Händlertribe von vielen sind, der ein paar Tage in der Stadt verweilt, um seine Waren loszuwerden und anschließend weiterzieht. Ihre Aussage deckt sich mit dem, was Adrian mir berichtet hat, als er zu meinem Privatzimmer gekommen war und muss somit der Wahrheit entsprechen, denn seit das Mädchen hier ist, ist es genauso wie die beiden anderen in ihrer Zelle gewesen, sodass Adrian - selbst wenn er gewollt hätte - nicht allein unter vier Augen mit ihr hat reden und sich einen Plan überlegen können. Das würde ich ihm aber auch nicht zutrauen, denn anders als Blaze bricht er niemals die Regeln, sondern bewegt sich bloß großzügig in dem vorgegebenen Rahmen, den er kreativ einzuhalten weiß. Beide Zwillingsbrüder sind jedoch seit sie im Tribe sind stets loyal gewesen, sodass ich Blaze mit gutem Gewissen den Auftrag überlassen habe, zu den Technos und in die Stadt zu gehen, um mehr Wissen über Sallys Freund zu sammeln. Allgemein bin ich mir natürlich darüber klar, dass jeder sich ändern kann, die Farben lassen sich manchmal auch nicht eindeutig interpretieren. Doch ganz falsch mit meiner Einschätzung gelegen habe ich bloß selten im Leben, wenigstens die Ahnung war im Kern immer richtig. Dass die junge Frau offen zugibt, aus einer Idee heraus hergekommen zu sein, von der sie nicht wusste, wie es ausgehen würde, sollte sie ihr folgen, beeindruckt mich. Es war in der Tat sehr mutig, ebenso leichtsinnig, wie sie am Ende ihrer kleinen Rede allerdings zusammenfasst zudem etwas, das in Richtungen schlägen könnte, mit denen sie sich ihr Leben lang unglücklich gemacht hätte. In der Tat gibt es Tribes, die jemanden nie wieder herauslassen, der einmal drin ist. Jedenfalls nicht lebendig. Obgleich viele es wohl akzeptiert hätten, als Diener hier zu leben, um bleiben zu können, habe ich diese Option stets vermieden einzuführen. Die Menschen sollen hier glücklich werden können, in einer Gemeinschaft, in der sie lernen, einander zu achten und akzeptieren, doch sie sollen dafür nicht mit ihrer vollkommenen Freiheit, ihrem Stolz oder sonst etwas bezahlen, was sie zu etwas Niederen machen würde, das sie nicht sind. Alte Regeln sind nichtig, genauso wie alte Gesellschaftsbilder, in denen bestimmte Menschengruppen diskriminiert, verfolgt und ausgeschlossen worden sind. Sie sollten es zumindest sein und wenn ich es schon in der Welt da draußen nicht erreichen kann, dann wenigstens in meinem Tribe. Was dieses Mädchen von Sally unterscheidet ist, dass sie offensichtlich Tage darauf gewartet hat, herkommen zu dürfen, dass sie zu keinem Tribe zu gehören scheint, sondern als Nomadin gelebt hat, die mit verschiedenen Gruppen zusammen war, ohne sich zu binden und dass sie weiß, mit was sie zu rechnen hat, wenn sie in das Gebiet eines fremden Tribes eindringt oder um Einlass bittet. Sie bietet uns keine Hilfe an oder hat Erwartungen, die sie nennt, im Gegenteil. Und dadurch, dass wir ihr Pferd an uns genommen haben, an das sie in gewissem Maße bestimmt nicht nur aus Zweck sondern auch emotional gebunden ist, hat sie auch ihre Fluchtmöglichkeit und ein Teil von ihr in unsere Hände gegeben und sich einsperren zu lassen, ohne etwas verbrochen zu haben. Sie hätte nun auch kommen und ihren Missmut darüber ausdrücken können, dass sie wie ein Verbrecher behandelt wird. Es gibt viele Arten, um einen Anführer eines Tribes von sich zu überzeugen. Einen genauen Plan hatte das Mädchen wohl aber nicht. Ich nehme ihre Worte mit einem Nicken zur Kenntnis. "Du hast also während deiner Wanderschaft und auch davor nie einer Gruppe angehört? Was ist mit deiner Familie, mit Freunden, gibt es keinen, der nach dir suchen wird? Und wie ist überhaupt dein Name?", stelle ich zunächst noch mal sicher. Wer weiß, ob es nicht auch bei ihr eine Schwester, einen Bruder oder Personen gibt, vor denen sie weggelaufen ist oder die davon wissen, dass sie hier ist und irgendwann den Einfall bekommen könnten, herzukommen und sie rausholen zu wollen, egal auf welche Weise. Dann entschließe ich mich dazu nachzuhaken, in welchem Verhältnis sie zu den beiden anderen steht, die sie immerhin beim Namen gekannt haben. "Was hast du dann mit Sally und ihrem Freund zu tun, der ja offensichtlich den Technos angehört?" Noch sage ich ihr nichts Weiteres über das Dasein innerhalb meines Tribes, da sie noch früh genug alles erfahren kann, sollte ich entscheiden, dass sie bleiben darf. Noch ist es jedoch sinnvoller, sie im Ungewissen zu lassen.
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|  | | Rayenne* Tribelos

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 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Di 28 Apr - 13:03 | |
| Die ganze Zeit über bemerke ich den durchdringenden Blick des Anführers auf mir ruhen, als würde er mich lesen, wie ein offenes Buch, trotzdem ich einige Informationen verschlossen halte. Er hat etwas an sich, das dafür sorgt, dass man sich trotzdem in gewisser Weise der Lage ausgesetzt fühlt, schwach und unterlegen, weil es sich anfühlt, als ob das Gegenüber etwas wüsste, von dem man selbst nicht mal genau sagen konnte, was es sein sollte. Es ist verwirrend. Genauso wie dass keiner richtig auf meine Worte eingeht, sondern erst einmal nur weitere Fragen folgen. Adrian fungiert bisher bloß als Beobachter, als Zeuge von allem, was ich von mir gebe, genauso wie das Mädchen und der Asiate, der mich aus dem Gefängnis hergebracht hat. Ich muss wohl einfach darauf hoffen, dass er mir wie er es so gut wie zugesagt hat, beistehen wird, sollte es kritisch werden. Bisher scheint aber noch nichts aus dem Ruder zu laufen, bis auf eben dieses Empfindens des Ausgesetztseins. Im Gegenzug dazu hört der junge Mann mit der Maske auf dem Kopf mir zu, weder seine Augen noch sein Gesichtsausdruck verraten jedoch etwas über seine Meinung darüber. Ich kann kein bisschen einschätzen, ob ich in eine Sackgasse laufe und lieber langsam still sein sollte, um mich nicht weiter zu verrennen oder ob es schlauer ist, auf der Wahrheitsebene zu bleiben, kommunikativ zu sein und...an das beste Ergebnis zu glauben. Am Ende meines kleinen Monologs nickt der Anführer, geht dann intensiver auf mein Privatleben ein. Ich schüttele den Kopf. "Nein, nicht so richtig. Während ich mit einem Tribe unterwegs gewesen bin, haben sie mich natürlich als eine von ihnen akzeptiert, also die meisten jedenfalls, weshalb manche Abschiede ganz schon hart gewesen sind, doch richtig gebunden habe ich mich nie. Dazu war ich einfach zu gern unabhängig und allein, was in einer Gruppe vielleicht auch möglich gewesen wäre, aber dann doch mit Einschränkungen." Die Gruppen, bei denen ich war, sind teilweise so ruhelos gewesen, wie ich selbst, sodass ein Aufenthalt an einem Ort nie länger als eine Woche gedauert hat, egal wie schön wir es gefunden haben, doch in manchen Tribes gab es Rangordnungen, Leute, die mehr zu sagen hatten als andere und das auch so oft sie es konnten deutlich machten. Es gab bei anderen Rituale, Kennzeichnungen, die einen für immer miteinander verbinden würden und das wollte ich nicht. Ich zog es vor, die Erinnerungen in meinen Kopf einzubrennen statt in meine Haut. "Meine Familie gibt es, aber sie lebt in einer anderen Stadt. Mein Bruder hat damals akzeptiert, dass ich forgegangen bin, um besser mit den Folgen des Virus zurechtzukommen und alles. Sicher werde ich vermisst, so wie auch ich ihn und die anderen vermisse, aber ich bin stets ein freier Mensch geblieben. Ich glaube nicht, dass mich jemand krankhaft suchen und euch damit Probleme machen würde. Was nicht heißt, dass ich ein hilfloses alleinstehendes Mädchen ohne jeglichen Rückhalt wäre", rede ich weiter, dabei klingen die Worte wirklich so, wie es womöglich eigentlich ist, nämlich dass ich allein bin. Keiner weiß, wo ich hergekommen bin, wo mein Bruder, seine Frau und ihr Kind wohnen, keiner weiß von der Sache mit Lysander und mir und dass Kaze nach mir suchen würde, halte ich ebenso für sehr unwahrscheinlich. Bestimmt hat er schon ganz andere Sachen im Kopf, unsere Tour durch das Krankenhaus völlig vergessen und auch die Begegnung mit ihm und Elyas. Sollte zwischen den beiden wirklich was laufen, wird keiner von ihnen einen Gedanken an jemanden verschwenden, mit dem sie nicht mal richtig befreundet gewesen sind. Aber ich will mich wie auch zuvor nicht, diesem Tribe als jemand, den man gut versklaven könnte, weil keiner ihn jemals befreien kommen würde, ausliefern. "Und mein Name ist übrigens Rayenne. Darf ich auch wissen, mit dem ich das Vergnügen habe?", meine ich, um das zu bestärken, wieder etwas selbstbewusster. Einen Namen wird der geheimnissvolle Anführer ja haben und ihn herauszugeben sollte seine Identität nicht wirklich ernsthaft gefährden können. Letztendlich wechselt er dann noch mal das Thema und kommt auf Sally und ihren Freund zu sprechen. Es war zu erwarten, dass es zur Sprache kommen würde, dafür hätte wohl allein schon diese zickige Blondine vom Tor gesorgt, wäre sie hier. Mich hat es überhaupt gewundert, dass sie kein einziges Mal im Gefängnisgang vorbeigeschaut hat, um sich daran zu weiden, wie sie quasi vorausgesagt hat, was mit uns geschehen wird und daran, wie wir hinter Gittern sitzen, weil wir es nicht anders gewollt haben. Womöglich ist sie sich aber auch zu fein dafür, die Kellergänge zu betreten. "Sally ist nur eine flüchtige Bekannte. Ich bin ihr und ein paar Freunden damals begegnet, als ich mich im Krankenhaus der Stadt nach nützlichen Sachen umgesehen habe. Wir haben nicht allzu viel Zeit miteinander verbracht und nachdem sich unsere Wege getrennt hatten, habe ich Sally bis zu dem Tag nicht wiedergesehen, als sie mit ihrem Freund vor eurem Tor angekommen ist. Mit dem Techno habe ich gar nichts zu tun, ich kenne ihn kein Stück. Die Leute, die damals bei Sally gewesen sind, waren zumindest keine Technos, sonst wäre es wohl nicht einmal dazu gekommen, dass sie wüsste wie ich heiße und anders herum. Dass die beiden anderen am gleichen Tag angekommen sind wie ich, ist ein Zufall", beantworte ich auch diese Frage, lasse allerdings aus, dass Sallys Freunde von damals Katniss und Ben hießen und einer von ihnen im Krankenhaus gelebt hat. Danach wurde immerhin nicht explizit gefragt und viel darüber erzählen könnte ich auch nicht. Es kommt mir nur schon Monate lang her vor, dass ich in der Stadt angekommen bin, dass Lysander mir geholfen hat, seine Feuershow und dass ich ihn mit Thalia auf dem Markt gesehen habe. Ob er wohl bei den Anschlägen mit ihr abgehauen ist? Ich vertreibe den Gedanken. Eigentlich geht es mich überhaupt nichts an und zwischen uns ist nie etwas geschehen, in das ich allzu viel hineininterpretieren könnte. "Trotz allem...ich weiß nicht, ich hoffe, ich kann hier bleiben und das finden, was ich mir erhoffe. Und ich hoffe, dass es meinem Pferd gut geht. Cody ist um ehrlich zu sein die einzige Bindung, die ich zu der Gruppe habe, mit der ich als Letztes gereist bin und er ist mein treuster Begleiter", sage ich zum Schluss, ohne richtig zu wissen, wieso. - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Carnival Souls-NPC* Tribe Member

Anzahl der Beiträge: 26 Anmeldedatum: 19.02.15
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Sa 23 Mai - 18:32 | |
| Adrian - 20  Aubrien heißt Rayenne, so wie er es immer mit Fremden tut, denen er nicht völlig abgeneigt gegenüber ist, in unserem Park willkommen. Doch das muss bei ihm nichts heißen. Wer glaubt, auch nur einen Funken von ihm zu durchschauen, dem ist damit bloß ein Grashalm einer unendlich großen Wiese bekannt. Er kann schnell seine Meinung ändern, sollte er etwas entdecken, das ihn beunruhigt. Doch zunächst geht es erst einmal um die obligatorischen Dinge eines Verhörgespräches. Er stellt Rayenne ähnliche Fragen wie Sally, möchte von ihr abermals wissen, was sie genau hier möchte. Als unsere Blicke sich treffen, versuche ich, sie ohne Worte zu ermutigen, ihr mitzuteilen, dass alles gut ist, denn ich habe die Verantwortung übernommen, also werde ich auch dafür sorgen, dass weder unserem Tribe noch ihr etwas geschehen kann. Was dann zutage kommt, ist mehr als ich gedacht hätte. Die Worte der jungen Frau wirken ehrlich und klar und ich bin froh, mich zumindest auf den ersten Blick nicht in ihr getäuscht zu haben. Es ist ziemlich mutig, sich an Leute heranzutrauen, von denen man nichts weiß. Vielleicht dachte sie, verrückte Serienkiller oder ähnliche Leute der unangenehmen Sorte würden eher keinen Marktstand aufmachen und normal wie alle anderen ihre Sachen verkaufen. Andererseits könnte genau das auch eine Falle gewesen sein, in die sie hereingeraten wäre. Trotzdem sagt sie mehr oder minder, dass sie alleine ist, eine Einzelkämpferin, die mit dem Risiko gespielt hat und die niemand suchen würde, wie sie im weiteren Verlauf preisgibt. Besonders verwundert bin ich dann darüber, dass sie noch eine Familie hat, einen Bruder, der den Virus überlebt hat und den sie verlassen hat, obwohl viele andere Menschen sich nichts anderes wünschen, als ihre Geschwister oder andere Verwandte zurück zu haben, um sich nicht vollständig entwurzelt zu fühlen. Familie ist nicht nur Blutsverwandtschaft, sondern auch ein Gefühl. Es scheint aber nicht so, als habe Rayenne ihren Bruder zurückgelassen, weil die beiden sich nicht gut verstanden haben. Ihre Aussage, letztlich trotzdem kein freier Vogel zu sein, um den niemand sich scheren würde, bringt mich zum Lächeln. Es ist der versuch, stark zu wirken. Was sie wahrscheinlich auch ist, aber sie ist ebenso allein. Ich wüsste nicht, was ich ohne Blaze an meiner Seite machen würde. Unsere Verbundenheit ist vielleicht größer, weil wir Zwillinge sind, doch generell könnte ich mir die Welt nicht ohne ihn vorstellen, so viele Meinungsverschiedenheiten wir auch haben mögen. Zu ihrer Verbindung zu den Technos sagt sie, nur eine flügtige Bekannte von Sally zu sein und deren Freund nicht zu kennen. Ich glaube ihr nach wie vor, womöglich, weil ich es will, doch ebenso, weil sie nicht wirkt, als würde sie lügen. Ihre Sorge um ihr Pferd rührt mich. Zu ihm scheint sie eine tiefere Bindung zu haben als zu ihrem Bruder. Irgendwie verrückt. "Deinem Pferd wird nichts passieren. Er steht bei ein paar Artgenossen und wird gut versorgt", sage ich zum ersten Mal etwas in der Unterhaltung, was mir einen dankbaren Blick einbringt. Anschließend schaue ich zu Dawn, weil ich weiß, dass seine Meinung wichtig für Aubrien ist und er bisher ebenfalls ziemlich schweigsam gewesen ist. Dawn - 19  Ich verfolge die ganze Konversation mehr als aufmerksam. Adrian wirkt erleichtert, offensichtlich, weil er für die Kleine seine Hand ins Feuer gelegt und sie ihn bisher nicht enttäuscht hat. Ich bin da nicht ganz so schnell zufrieden. Gute Schauspieler sind mir schon einige begegnet, junge Frauen, die einen mit allen Mitteln versuchten, um den Finger zu wickeln. Junge Kerle, die sich hilfsbereit zeigten, meinten, ein guter Zuwachs für den Wachtrupp zu sein und einiges mehr. Doch sich zu verstellen ist eine Überlebenstaktik, die sich die Menschen nach dem Virus gut genug aneignen konnten. Mich verwundert vor allem die Offenherzigkeit der - wie sie sich vorstellt - Dame namens Rayenne. Ein interessanter Name. Ich kann ihn nirgends zuordnen, bin mir aber auch nicht sicher, ob sie ihn sich nicht womöglich selbst gegeben hat. Das glauben viele bei meinem Bruder und mir ebenso, weil wir für Jungen eher untypische Namen tragen. Es fällt mir schwer einzuordnen, ob mehr dahinter steckt, dass sie so freigiebig mit persönlichen Infos ist, sich uns geradezu ausliefert. Denkt sie etwa, ohne ihr Pferd würde sie sowieso nicht mehr weit kommen und dass sie es riskieren kann, allem gegenüberzutreten, weil sie nichts zu verlieren hat? Oder weil sie mit ihrem Weggang vom Bruder und dem Virus allgemein, sowie den Abschieden der Tribes, mit denen sie durchs Land gereist ist, gewohnt ist sich nicht zu sehr festzulegen und das Leben so zu nehmen, wie es kommt, da sie bereits alle erdenklichen Verluste durchgemacht hat? Ich bemerke Aubriens Blick auf mir und weiß, dass er ein Urteil von mir erwartet, ehe er selbst eins fällt. Er ist nicht der Typ Mensch, der lange über etwas schlafen muss, doch er legt Wert auf das, was wir anderen denken, weil wir eine Gemeinschaft sind. Ich ringe mit mir. Meine Menschenkenntnis lässt mich nicht oft im Stich, doch Rayenne ist zu offen und gleichzeitig verschlossen, da ich nicht denke, das nichts weiter hinter ihrem Verhalten steckt. Wir könnten gerade nur an der Spitze des Eisbergs sein. "Falls sich herausstellen sollte, dass du auch nur bei einem Punkt gelogen hast, wirst du es bereuen. Sehr. Wir sind kein Tribe mit Mitgliedern, die sich unbedingt für alles Mögliche rächen müssen, aber allein der Versuch uns hinters Licht zu führen, wäre ein großer Fehler. Falls du also etwas revidieren und anders erklären möchtest, ist nun der Zeitpunkt dafür, ansonsten hast du von mir aus eine Chance verdient und darfst vorerst unter der Obhut von Adrian bleiben, sobald Aubrien sein Okay gibt", entscheide ich nach meinem Bauchgefühl. Adrien ist ein zuverlässiger Mensch und ich vertraue ihm weitgehend. - Weitere Infos zu den NPC's findest du hier : ] Klick |
|  | | Carnival Souls-NPC* Tribe Member

Anzahl der Beiträge: 26 Anmeldedatum: 19.02.15
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Do 4 Jun - 13:31 | |
| cf: Vero Centre Blaze - 20  Ich habe lange genug gewartet, finde, dass ich Aubrien und den anderen für das zweite Verhör ausreichend Zeit gegeben habe und dass ich nicht weiter warten möchte, bis sie fertig sind und meine Informationsübermittlung verzögert werden wird. Der Anführer der Technos hat schließlich icht begeistert gewirkt und Aubrien wird so schon nicht begeistert von den neusten Entwicklungen des Falles sein, da sollte es nicht noch mehr Probleme herausfordern, indem wir nicht schnell handeln und Ram am Ende ein größeres Technoaufgebot herschickt, um seinen ehemaligen guten Mitarbeiter und Vertrauten herauszufordern. Sie mögen keinen Strom mehr haben, dennoch wären sie nicht sie selbst, hätten sie nicht auch dafür ein Ass im Ärmel, um es im Notfall zu ziehen. Denn ein zweites Mal werden sich die Technos bestimmt nicht demütigen und angreifen lassen. Es würde mich also nicht überraschen, hätten sie so wie wir Schusswaffen zur Verteidigung, die zwar nicht so praktisch wie ihre Zapper sind, weil man keine Stärkegrade einstellen und jemanden nur ohnmächtig oder gezielt umbringen kann, sondern das Ziel von einem guten Schützen in allen Fällen verletzt wird, doch allein auf ihre Kampfkünste werden sich diese Leute garantiert nicht verlassen. Da für die Konfrontation mit Ram zudem ein neutrales Gelände sicher gemacht werden muss, auf dem keiner mit unfairen Regeln spielen könnte, ist Eile geboten, wenn wir so schnell wie möglich wieder unseren Frieden haben wollen. An der Bibliothek, in der das Verhör diesmal stattfindet, klopfe ich mehrmals deutlich hörbar an die Holztür, um mich anzukündigen und trete dann ein. Der Ort ist noch nie einer gewesen, an dem ich mich besonders lange aufgehalten hätte. Mich Büchern kann ich so gar nichts anfangen, denn ich finde es sterbenslangweilig, stundenlang herumzuhocken und von Abenteuern zu lesen, die andere Leute sich ausgedacht haben. Alles in echt zu erleben, ist da doch viel spannender. Und es ist möglich, man muss nur wissen wie. Meine Art, mich bemerkbar zu machen, hat seine Wirkung wie immer nicht verfehlt, denn alle Augen sind auf mich gerichtet, als ich auf die Gruppe am anderen Ende des Saales zugehe. Ich muss zugeben, der Springbrunnen in der Mitte und die ganzen Verzierungen und meterhohen Regale machen schon was her, aufgregend genug ist es dennoch nicht. Vor der Bibliothek standen keine Wachen, da der Rückzugsort anders als andere eher weniger genutzt wird und anderen Wachen bestimmt zuvor ausgerichtet worden ist, dass sie weitergeben sollen, dass sich alle Leute, die nicht offiziell bei solchen Vernehmungen dabei sein sollen oder bloß für Verwirrung sorgen würden, sich erst mal von hier fernhalten sollen, weil zu viele fremde Menschen verhindern könnten, dass eine Person wirklich so offen wie möglich ist. Somit befinden sich im Thought's Infinity selbst auch lediglich mein Bruder als derjenige, der sich für dieses Mädchen stark gemacht hat, wieso auch immer. Wahrscheinlich hat seine soziale Ader mal wieder zu stark gepocht. Manchmal verstehe ich ihn nicht, dann haben wir komplett unterschiedliche Meinungen, keiner würde glauben, dass wir Zwillinge sind. Aber als ich näher komme, muss ich zugeben, dass die Kleine echt nicht von schlechten Eltern ist. Viel daraus zu machen scheint sie sich allerdings nicht. Sie sieht nicht aus wie viele andere Straßenkinder sondern relativ gepflegt, nichts deutet auf eine Tribzugehörigkeit hin. Zumindest nichts Auffälliges. Das Tattoo, das wir alle tragen, fällt allerdings auch nicht jedem sofort ins Auge, da es sich an der Innenseite des Handgelenks befindet. Neben Aubrien steht wie immer Dawn, der durch seine enge Freundschaft zu unserem Anführer - womöglich sogar beste Freundschaft - die Rolle einer Art Co-Anführer einnimmt und dadurch auch alles mitbekommen muss. Verwundert entdecke ich dann auch eine weitere junge Frau, die ich erst ein paar Mal flüchtig im Tribe zu Gesicht bekommen habe, da sie kaum mit jemandem redet und sich lieber wo zurückzieht. Nicht mal ihr Name will mir einfallen, doch der spielt nun erst mal keine Rolle. "Guten Abend allerseits", werfe ich in die Runde, denn der Tag neigt sich schon wieder dem Ende zu. "Verzeihung, dass ich so in euer Gespräch platze, doch ich habe die Informationen beschafft, die du mir aufgetragen hast und es kamen einige interessante Sachen dabei heraus, bei denen wir nicht allzu lange warten sollten, um sie zu besprechen."Ich schaue Aubrien, Dawn und meinen Bruder bedeutend an und warte ab. - Weitere Infos zu den NPC's findest du hier : ] Klick |
|  | | Aubrien* Carnivl Souls

Anzahl der Beiträge: 104 Anmeldedatum: 13.09.14 Alter: 21 Ort: Moonlight Paradise Park
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Do 4 Jun - 15:45 | |
| Die Junge Frau scheint einen außergewöhnlichen Lebensstil an den Tag gelegt zu haben. Hört man von den meisten Leuten sonst eher, dass sie sich für eine sichere Umgebung interessieren, die sie draußen nicht finden, dass sie ihre Geschwister oder früheren Freunde überall verzweifelt suchen und die Hoffnung nicht aufgeben, sie eines Tages doch noch mal zu finden, erzählt Rayenne, so wie sie sich später vorstellt, dass sie ihren Bruder aus freien Stücken und ohne eine Auseinandersetzung oder ähnliches, das als Grund gedient hätte, hinter sich gelassen hat, um ihre Freiheit auszukosten und selbstständig mit allem klarzukommen. Sie sei viel gereist, wäre jedoch bei keinem Tribe geblieben, deren Mitglieder das genauso akzeptiert hätten, wie ihr Bruder. Obwohl ich diesen Menschen nicht kenne, tut er mir auf eine gewisse Art leid. Trotz allem was Corey als Top Hat verursacht hat, hätte ich ihn nie freiwillig verlassen, schon gar nicht bei den ganzen Aufständen und Kämpfen, die gewütet haben, denn ich wollte nicht mit der Ungewissheit leben, nicht zu wissen, wo er steckt und ob er noch lebt und das dann auch noch selbst verschuldet zu haben, weil ich gegangen bin. Rayenne scheint da hingegen von einem anderen Schlag Mensch zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dieses Los von sich aus so ohne weiteres zieht und frage mich, was wirklich dafür gesorgt hat, dass sie gegangen ist. "Du hast eine Wahl für dein Leben getroffen, die sehr ungewöhnlich ist. Aber ich höre zu, spreich weiter", entgegne ich, als sie kurz schweigt. "Und..ich bin erfreut, Rayenne. Ich heiße Aubrien und der Tribe, in dem du gelandet bist, trägt den Namen Carnival Souls. Mehr als das weiß kaum einer außerhalb unseres Parks und das soll auch so bleiben. Falls du also tatsächlich ein Teil unserer Gemeinschaft wirst, bist du zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet. Es gibt nichts, was dir Angst bereiten sollte, doch...nur wer anderen keine Angriffsfläche bietet, in keiner Hinsicht, der ist wirklich sicher und unverwundbar. Denn bei dem, was bei den Überfällen in der Stadt geschehen ist, hat man immerhin gesehen, dass auch Gruppen, die sonst eher für ihre guten Taten bekannt gewesen sind, nicht verschont wurden. Das Prinzip verstehst du also, oder?", erkläre ich dann ruhig. Rayenne nickt und fährt mit ihren Worten fort. Sie berichtet, Sally bei einem Beutezug kennen gelernt zu haben, als sie noch mit anderen Leuten verkehrte und keinen Kontakt zu den Technos zu haben schien. Flüchtig wirkt sie dann noch mal nachdenklich und eröffnet, hier bleiben zu wollen, um möglicherweise zu entdecken, was ihr auf all ihren bisherigen Wegen - so viele es auch gewesen sein mochten - verwehrt geblieben ist. Ihre Farben strahlen Ehrlichkeit aus, besonders emotional werden sie, als sie von ihrem Pferd spricht. Adrian übernimmt es für mich, ihr mitzuteilen, dass es ihrem Tier an nichts fehlt und beruhigt sie damit sichtlich. Dann blickt er so wie ich zu meinem besten Gefährten Dawn, auf dessen Sicht der Dinge ich zuerst warten möchte. Als er beginnt, sein Urteil zu verkünden, klingt es streng und wohlwollend zugleich, was typisch für ihn ist. Er entscheidet sich für ihr Bleiben, Adrian stimmt mit einem Nicken ebenso zu, also bin auch ich dazu bereit, diesem Mädchen eine Chance zu gewähren. Bevor ich es mitteilen kann, ertönt an der Tür ein lautes Klopfen, danach wird sie schon aufgerissen und Blaze erscheint dramatisch wie immer auf der Bildfläche. Er sieht ernst und entschlossen aus, zu allererst bin ich jedoch beruhigt darüber, dass er die Zeit bei den Technos gut überstanden zu haben scheint. Er ist zuverlässig, man kann hingegen nie wissen, was einem die Pläne durchkreuzt oder einen eines Besseren belehrt. Direkt wie es seine Art ist kommt er auch sofort zur Sache, entschuldigt sich zwar, doch was er anschließend sagt, weckt mein Interesse sehr. Vor allem, weil es nicht warten kann. Denn natürlich möchte ich alles so rasch wie machbar regeln, denn es widerstrebt mir ohnehin, jemanden überhaupt gefangen halten zu müssen, es ist allerdings zu unserem Schutz. Ich nehme die Nachricht in mich auf und spüre, dass es wirklich wichtig ist. "In Ordnung, Blaze. Danke für deine Dienste", sage ich zu ihm, wende mich danach an Rayenne. "Normalerweise entscheiden wir in einem größeren Tribeverband, aber momentan ist zu viel zu tun, um das einberufen zu können, deshalb hat unser kleinerer Kreis beschlossen, dass du vorerst ab jetzt eine Carnival Soul bist. Adrian wird sich um alles kümmern, was du wissen musst. Willkommen abermals. Ich muss nun leider gehen. Aber wir sehen uns sicher schon sehr bald wieder", meine ich dann noch, halte ihr meine Hand hin, die sie verwundert aber fest ergreift und besiegele alles vor den Augen der anderen mit diesem Händedruck. Als sich sie loslasse, geht sie zu Adrian, während Dawn, Blaze und ich uns verabschieden, um die Angelegenheit der anderen beiden Gäste zu behandeln.
tbc: Lyle's Clockwork Diner - Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Rayenne* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 241 Anmeldedatum: 02.06.14 Alter: 20
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Thought's Infinity (Bibliothek) Fr 5 Jun - 9:32 | |
| Nachdem ich meine kleine Rede gehalten habe, passieren gleich mehrere Sachen. Adrian versichert mir, mit meinem Pferd sei alles okay und ich glaube ihm. Seine Augen strahlen eine Ehrlichkeit aus, die selbst mein sonst so misstrauisches Gewissen besänftigt, genauso wie er selbst. Er erinnert mich an einen guten Freund aus einem Nomadentribe, auf den ich mich stets verlassen konnte. Seinen richtigen Namen wussten nur ganz wenige Menschen, da in dem Tribe alle die Bezeichnung einer Pflanze trugen, auch ich in meiner Zeit dort - mein Name war statt Rayenne Cayenne, bezogen auf den Cayennepfeffer, was ich ziemlich witzig fand, weil ich eigentlich gar nicht so wild war, als dass es auf mich gepast hatte, doch es gefiel mir. Eine kleine Änderung wie die eines einzelnen Buchstaben konnte auch bereits viel bewirken, der Klang blieb fast gleich, trotzdem war ich ein anderer Mensch, war in einer andere Rolle geschlüpft, in der ich Namen von Bäumen und Kräutern lernte, allein weil andere Mitglieder so hießen und sich abends am Feuer gerne darüber ausgetauscht wurde, wieso wer seinen Titel bekommen hatte, falls Neue dabei waren und danach trugen alle zusammen, was sie am Tag so erlebt hatten, es wurden Lieder gesungen und jeder Abend klang friedlich aus. So mussten Urvölker auch leben, habe ich mir immer gedacht und es nur aus diesen Gründen, den Erfahrungen, die ich machte als ich weg war, nie bereut, von meinem Bruder weg gegangen zu sein. Er hatte sowieso anderes im Kopf als sich um seine Schwester zu kümmern, die mittlerweile auch alt genug war, um kein Kind mehr zu sein und sich ohnehin eine eigene Existenz häte aufbauen müssen. Also habe ich damit früh angefangen und mit den Reisen damit angefangen. Nur dass ich nie den Platz gefunden habe, an dem ich mich tatsächlich geborgen und zuhause fühlte. Ähnlich verhielt es sich mit der Liebe. Ich hatte ein paar kurze Beziehungen, unter anderem auch mit Sugar gehabt, der für einen Typ einen eher besonderen Namen trug und irgendwie auch niedlich, denn wenn man Sugar hörte, stellte man sich mit Sicherheit keinen hoch gewachsenen trainierten Kerl vor, der die sanfstesten Augen der Welt besaß, in seinem Inneren aber eine wahre Wildkatze stecken hatte, die skrupellos und stur war, sodass er es locker mit jedem Widersacher aufnahm. Was ihn natürlich auch Teil des Wachtrupps sein ließ. Bei ihm fühlte ich mich geborgen und alles, meine Empfindungen waren stark, doch wie lange es gehalten hätte, konnten wir nicht mehr herausfinden, da ein Jäger eines feindlich gesinnten Stammes das Leben von Sugar mit einem vergifteten Speer ins Herz schnell und gezielt beendet hatte. Was auch der Anlass gewesen war, dass ich den Tribe verlassen hatte, oder eher gesagt, dass ich nach der Beerdigung meines Partners noch tagelang neben dem Steinhaufen, den wir über seinem Grab gebildet hatten gesessen hatte, um über dies und jenes nachzugrübeln. Meine anderen Beziehungen waren eher ein Herumprobieren gewesen, mit Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte. Wirklich gemocht hatte ich alle, nur wenige so wie Sugar, manche hatten mich enttäuscht, ehe ich mehr entwickeln konnte, bei anderen wiederum habe ich es beendet, um keinem etwas vorzumachen und mich zu Sachen zu zwingen, die ich eigentlich gar nicht wollte. Adrians treue Augen lassen alles was ich mit Sugar hatte wieder hochkommen, doch ich halte es zurück. Schließlich stehen immer noch der Anführer des Tribes vor mir, so wie auch das andere Mädchen und der Asiate, der mich hergebracht hat. Letzterer ergreift nach Adrian vor dem Anführer das Wort, mahnt mich dazu, stets daran zu denken, auf was ich mich eingelassen habe und dass ich es bereuen würde, wenn ich gegen Regeln verstöße. Richtig Lust darauf, ein weiteres Mal in einer der Gefängniszellen oder an einem vergleichbaren Ort zu landen habe ich eigentlich nicht, also nicke ich. Als er seine Zustimmung verkündet, bin ich ihm sehr dankbar. Ich verstehe, dass es nicht bösartig von ihm gemeint ist, dass er mir indirekt droht. In jeder Gruppe gibt es Regeln, an die man sich halten muss und wenn nicht, weiß man, dass man nur selten ohne eine Konsequenz davonkommen wird. Schließlich schauen alle zum Anführer, den der Asiate Aubrien genannt hat, um seine Meinung zu erfahren. Er bemerkt zu meiner Lebensweise, dass sie etwas aus dem Rahmen gefallen wäre und ich kann ihm nur recht geben. Viel mehr geht er dann aber nicht darauf ein, was ich ihm anrechne. Er ist wohl keiner derer, die unbedingt in der Geschichte von jemandem wühlen müssen, solang es nichts zur Sache tut, wie es das allgemein mit der Vergangenheit und den Gründen eines bestimmten Handelns aussieht. Er sagt seinen Namen noch einmal, danach auch jenen des Tribes. Carnival Souls. Was der Titel wohl bedeuten mag? Aubrien belehrt mich auch noch mal von sich aus darüber, wieso sein Tribe sich so sehr aus allem raushält. "Freut mich, Aubrien. Vielen Dank, natürlich verstehe ich das." Dann donnert es gegen die Tür. Sie wird ohne abzuwarten aufgerissen und ein blonder Typ kommt herein, der selbstsicheren Schrittes auf uns zuläuft. Als er vor uns steht, wünscht er uns einen guten Abend, bedenkt mich lediglich mit einem kurzen Blick und wendet sich danach komplett an Aubrien, um ihm von dem Ergebnis einer Mission zu erzählen, das dringend besprochen werden soll. Von der Seite her ähneln seine Züge sehr...denen von Adrian. Ob sie Brüder sind? Alle wirken augenblicklich sehr ernst, noch mehr als zuvor. Die Aufgabe, die der blonde junge Mann gehabt zu haben scheint, muss kein einfacher Botengang gewesen sein. Ich frage mich, ob es bei dem, was sie besprechen müssen, um Nick und Sally geht. Der Anführer bedankt sich bei dem Neuankömmling, lässt sich anschließend wohl durch den Kopf gehen, wie er über mich entscheiden soll und sichert mir letztendlich zu, dass ich aufgenommen bin und Adrian alles Weitere mit mir durchgehen würde. Von jetzt auf gleich verändert sich alles. Ich bin Teil eines Tribes! Es ist gut ausgegangen! geht es mir durch den Kopf und es fühlt sich seltsam an, aber auch richtig und das ist die Hauptsache. Ich befinde mich noch immer im Ungewissen, kenne mich nicht aus und habe mich auf etwas eingelassen, bei dem sich das Blatt ebenso schnell wieder zum Schlechten wenden kann, wie es das nun zum Guten gemacht hat. Als die drei Männer die Bibliothek dann verlassen, gehen auch Adrian und ich, während das Mädchen zurückbleibt, um weiterzulesen.
tbc: Mayflower's Past
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