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 Lyle's Clockwork Diner

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Mel*
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BeitragThema: Re: Lyle's Clockwork Diner   Di 9 Jun - 9:10

Während ich mit den anderen rede und lache, helfe ich die Tische zu decken. Wie üblich bleibt ein Tisch ungedeckt. Und dann verändert sich die Stimmung. Ich brauche nicht aufblicken um zu wissen, das Aubrien rein gekommen ist. Man merkt es den anderen immer sofort an. Sie freuen sich immer ihn zu sehen. Sie respektieren und lieben ihn als Anführer. Genauso wie ich. Wobei der 2te Teil mehr vorhanden ist bei mir. Und dann bleibt Aubrien neben mir stehen und spricht mich an. Mist, geht es mir durch den Kopf als er wegen der Wachablösung fragt. Ich hätte die Augenringe überschminken sollen. Aber egal. ich stehe dazu. Guten morgen Aubrien. Ja Lissy hat mich abgelöst sage ich zu ihm. Aber dann bittet er mich mit an den Tisch zu kommen. Aber ich weiß im grunde das es keine wirklich bitte ist. Also stelle ich meinen Teller zur Seite. Nehme aber den Becher mit und folge Aubrien zu dem leeren Tisch. Blaze und Dawn sind da schon. Das Mädel, mit dem Blaze gerade geflirtet hatte, verschwindet als Aubrien kommt. Leicht muss ich grinsen. Aber dann setze ich mich an den Tisch und sehe die drei aufmerksam an. Ich bin gespannt was Blaze heraus gefunden hat.
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Aubrien*
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BeitragThema: Re: Lyle's Clockwork Diner   Do 18 Jun - 22:00

Meine Frage beantwortet Mel damit, dass Lissy ihre Wachposition eingenommen hat. Die quirlige Brünette, die man meistens mit ihrem Zeichenblock oder ihrer Geige irgendwo im Park findet, wo sie spielend auf den Attracktionen herumläuft und ihre eigene kleine Show inszeniert, wird nett zu unseren Gästen sein, das weiß ich. Mit ihrer lustigen Art gelingt es ihr vielleicht sogar, an sie heranzukommen und Sally etwas zutraulicher werden zu lassen. Falls es nicht bereits Mel geschafft hat, das zu erreichen. Die relevanteste Botschaft hat erst einmal jedoch Blaze. Nach seinem kurzen Flirt, sind seine Augen ernst geworden. Er hat die Arme verschränkt und wartet darauf, dass ich ihm die Aufforderung zu Reden erteile. Damit warte ich, bis Mel sich zu unserer Gruppe gesetzt hat, sie hat also verstanden.
Meine eigenen Hände lege ich vor mir auf den Tisch, blicke Adrians Bruder erwartungsvoll an.
"Nun, Blaze, eröffne uns, was du in der Stadt in Erfahrung gebracht hast", meine ich an ihn gerichtet. Seine Augen funkeln. Es wird wohl nicht besonders langweilig gewesen sein. Blaze liebt die Action und riskante Lagen, er schmückt selten etwas aus, um es aufzupushen. Um dem Ganzen noch mehr Ausdruck zu verleihen, setzt er sich auf. Seine Farben lodern wie Feuer.
"Es ist einiges passiert. Die Sache mit dem Techo-Typ ist komplexer als gedacht. Da es schon dunkel gewesen ist, hab ich natürlich keinen auf der Straße erwischen können, den ich einfach zufällig auf diesen Nick hätte anprechen können, um zu sehen, wie der Mensch reagieren würde. Alles war wie leergefegt. Fast zumindest, denn mir ist eine perfekte Begegnung zugeflogen, die dem Ganzen noch mal Würze gegeben hat, ehe ich mich aufs virtuelle Tutorium zu den Suchtis aufgemacht habe. Die ganze Story ist dann aber ziemlich abgedreht weitergegangen. Jedenfalls gehe ich wachsam wie immer eine dunkle, leere Gasse entlang, als in der Straße von dieser gegenüber, die genau genommen eine Sackgasse war, in der man nicht allzu viel finden, sich dafür aber super darin zurückziehen konnte, ein junges Pärchen genau diese Gegebenheit ausgenutzt hat, um sich ein bisschen zu amüsieren. Auf den ersten Eindruck jedenfalls. Also nicht weiter interessant, bis die Sache aprubt endet, die Ische ihren Kerl stehen lässt wie einen Idioten und sich verzieht. Was mir zu einen eine gute Showeinlage geboten hat und andererseits eine geeignete Chance war, um einen Versuch zu wagen, doch noch wen nach Nick zu fragen. Umso näher ich dabei an den abgewiesenen Lover gekommen bin, desto mehr erkannte ich, dass er genauso aussah, wie unser Gefangener. Und zwar exakt genauso. Es gibt demnach eindeutig zwei von den Hampelmännern. Und beide scheinen nicht ganz richtig aufgezogen zu sein. Im kurzen Gespräch, das sich mit dem Zwilling geführt habe - oder pardon, das ich führen wollte - kam, nachdem ein paar Wachen wie aus dem Nichts aufgetaucht sind, um ihren Lord zu beschützen heraus, dass er Nick nicht kennt, aber sicher mit ihm verwandt ist. Irgendwie zumindest. Denn der Kerl in der Straße hat sich mit einem Adelstitel vorgestellt, also ernsthaft. Es gibt wirklich Spinner, die sich darauf noch was einbilden. Als ob das wen beeindrucken könnte. Wer will denn nachprüfen, ob stimmt, was da gesagt wird?! Eben. Die dämlichen Garden des Typs haben mir sogar verbieten wollen, mit Nicks Bruder zu reden. Als wären sie was Besseres. So leichtsinnig wie gewisser Lord Henry netterweise gewesen ist, hat er sich von seiner Neugier leiten lassen und mir verraten, noch nicht lange in der Stadt zu sein. So pikant das mit der Familienlinie sein mag, für unseren Fall hat es keinen Mehrwert gehabt, nicht so wie das, was die Technos rausrücken könnten, darum wollte ich mich schnell wieder aus dem Staub machen und den Lord seinen Spinnereien weitergehen lassen. Die Kränkung nach dem, was er zuvor bereits hat einstecken müssen, hat dem kleinen Möchtegernprinzen allerdings zu sehr zugesetzt, so dass er seine Wachhunde auf mich abkommandiert hat und allen Ernstes eine Entführung anzetteln wollte. Netterweise mit gutem Essen und Wein. Als wären wir irgendwo vor dem Virus, wo es sowas im Überfluss gibt. Ich meine, nun gut, waren wohl eh leere Worte, um mir seine Überheblichkeit noch mal unter die Nase zu reiben und mich dann mit Essig und harten Brot auflaufen zu lassen oder so. Auf alle Fälle sollten wir das Geschehen in der Stadt weiter beobachten, um zu sehen, was diese Leute noch so treiben. Allein ist Henry nämlich bestimmt nicht, wenn er so schon so viele Wachen um sich schart, nur um in die Stadt zu gehen. Wer sowas macht, will entweder auffallen, um der größte King zu sein oder was verheimlichen. Oder beides", beginnt Blaze in lockerer Marnier. Über den kleinen Überfall, auf den er nicht besonders detailliert eingeht, weil er nie offen über Schwächen spricht, die ich durch seine Farben erkennen kann, dennoch sehen kann, zumindest, dass sie existieren wie bei jedem anderen Menschen auch, scheint er im Nachhinein keineswegs besorgt zu sein. Wie nie, außer wenn es um seinen Bruder geht und Adrian in Gefahr sein könnte. Ansonsten ist Blaze ein Spieler, der Schach mit Assen in den Ärmeln bezwingt und selten scheitert. Darum habe ich ihn erwählt. Er liebt den Kitzel risikoreicher Aktionen, schafft es meistens, wenn es um Aufträge geht hingegen, sich genug zu benehmen. Sobald er für sich selbst unterwegs ist, gibts dagegen keine Garantie mehr.
Ich nehme die Worte des Blonden in mich auf, mein Ausdruck in den Augen verrät ihm, dass er weiterreden kann, ohne dass ich was dazu sagen möchte. Noch nicht. Adrian wirkt dagegen sehr erstaunt darüber, dass nicht die Technos sofort auf seinen Bruder losgegangen sind, sondern andere Leute, von denen keiner bisher etwas gewusst zu haben schien. Da ich Blaze gut genug einschätzen kann, um damit zu rechnen, dass er seine Tribeangehörigkeit nicht an diesen Lord weitergegeben hat, müssen wir uns zunächst nicht darum kümmern. Es soll nicht unvergolten bleiben, wird einer von uns angegriffen, jedoch muss man abwägen, wie gravierend es gewesen ist und ob man damit nicht unnötig mehr Aufmerksamkeit provoziert. Und Blaze hat so wie seine Farben leuchten, als er an der Stelle ankommt, zu der er stoppt und den kleinen Witz einschiebt, die Hürde auf seine Art überwunden.
Mel hört dem Geschehen nur aufmerksam zu. Hat sie im Gefängnis unten auch nur ähnlich etwas wie eine Drohung erleben müssen, wird es Probleme geben. Die sich der Techno selbst ausgewählt hat.
Mit einer Geste bedeute ich Blaze fortzufahren, was er noch nicht getan hat.
"Unfreundlicherweise habe ich Henrys zuvorkommendes Angebot leider ausschlagen und seinen Wachen zeigen müssen, dass nicht nur sie etwas drauf haben, so adlig sie sich fühlen mögen. Ein Titel macht noch keinen Menschen aus und ebenso wenig, zur Garde eines Lords zu gehören. Im Vero Center musste ich mich dann erst mal mit äußerst neugierigen Wachen begnügen. Die Mädels dort sehen zwar echt schmuck aus, doch sind für meinen Geschmack etwas zu sehr von sich überzeugt. Sie versuchen professionell zu agieren wie eh und je, kommunizieren weiterhin mit Headsets, sodass das, welches Nick uns bei seinem Einlass hinterlassen hat, noch funktionieren könnte. Wirklich interessant hat sich alles schließlich zugespitzt, als ich mich mit Mr. Cyber Space persönlich unterhalten durfte. Der im Übrigen genauso wenig über uns weiß, wie alle anderen auch, die nicht zu uns gehören. Er hat lediglich gehört, was eben so kursiert, wenn man keine Ahnung hat. Dass wir psychopatische Clows sind, die sich die Ödnis mit dem Erschrecken kleiner Kidz vertreiben. Als wäre unser Tribe ein einziges Gruselkabinett, echt lächerlich, doch äußerst witzig."
Blaze grinst und legt eine Kunstpause ein. Mir selbst ist es ziemlich gleichgültig, was die Außenwelt von uns hält. Was sie von mir hält. Leben und leben lassen und wer damit nicht klarkommt, wird es lernen müssen. Zu lange ist die Welt von Vorurteilen, Klischeebildern, in die bestimmte Menschengruppen nur wegen diversen Merkmalen reingepresst wurden, obwohl sie sich nicht zugehörig fühlten, sich selbst anders sahen und von Leuten geprägt gewesen, die das Chaos veranlasst, für Leid und Krieg gesorgt haben, weil sie sich nicht friedlich und sachlich einigen konnten. Weil sie nicht bereit dazu waren, sich Missverständnisse einzugestehen und aufeinander zuzugehen. Und nun, wo jeder den Großteil seiner Familie verloren, dadurch die gleiche Grundlage hat - in gewissem Sinne zumindest - sollte sich die Geschichte nicht abermals wiederholen.
Wie falsch die Leute, die nichts wissen liegen, könnte man mit einem Blick sehen. Bei den Gefährten ist alles vertreten, über verschiedene Nationalitäten und Hautfarben bis zu ehemaligen Mitgliedern anderer Tribes unterschiedlichster Gesinnungen. Dennoch bilden wir eine Gemeinschaft.
"Sobald ich ein paar Sachen über Nick ausstreute, biss Ram an, lief den einzelnen Infos ab wie ein Tier Brotkrumen sammelt und zeigte sich verstimmt aber kooperativ. Er hat verdeutlicht, dass er - logischerweise - gegen uns vorgehen wird, falls wir das, was wir in der Hand haben, gegen die Technos verwenden und uns jedoch abgesichert, dass wir weiter unseren Dingen nachgehen können, ohne die Freaks ständig auf dem Leim zu haben. In unserer hübschen Zelle da unten residiert jedenfalls ein ehemaliges hohes Tier der Technos, laut Ram seine rechte Hand, sein bester Mann. Wenn ihr mich fragt, hat der sein hübsches Leben vorm Pc nicht nur wegen der Uschi aufgegeben. Leute, die was im Schilde führen, rieche ich auf zehn Kilometer und es ist wahrscheinlicher, dass Kiwis plötzlich pinke Hüte tragen und gerne englischen Tee trinken, während sie zusammen eine Runde Cricket spielen als dass der Techno keine weiteren Leichen im Keller verbirgt, von denen Ram mir natürlich nichts gesagt hat. Entlassen wurde ich damit, dass Ram seinen besten Freund unbedingt sehen und sich mit ihm aussprechen möchte. Und das so schnell wie möglich."
Dawn schaut finster drein, als er das hört. Adrian bleibt neutral, Mel ebenso. Blaze ist fertig mit seiner Rede und was er genannt hat, ist harter Tobak, so lustig er es auch versucht hat auszuschmücken. Wie es aussieht, kann ich nichts für Nick tun, das ihn davor schützen würde, was die Technos mit ihm machen werden. Und es geht mich nichts an, denn er steht nicht unter meinem Schirm, nur weil ich ihm und Sally nach ihrem Beharren Einlass auf Zeit gewährt habe. Er hat es verdient, sich verteidigen zu können und ich werde keinesfalls zulassen, dass ihm in meinem Beisein etwas zustößt. Eine bestimmte Verantwortung habe ich mit meinem Entschluss trotz allem aufgenommen. Sobald meine Konfrontation mit dem Anführer der Technos, den ich seit jeher gemieden habe, weil er mich nicht nur durch seine Verrücktheit zu sehr an meinen Bruder erinnerte, sondern seine Prinzipien meinen immens widerstrebten. Er mag sich geändert haben, seine Vergangenheit kann man, wie meine eigene mir oft genug zeigt. Nun werde auch ich den berühmten Ram also bald kennenlernen. Den, von dem ich bloß Grausames gehört habe, bis auf dass er für Strom und Wasser gesorgt hat. Die Tat an sich zählt, die Hintergründe dafür genauso. Ich werde etwas brauchen, um zu verarbeiten und sortieren, was Blaze gesagt hat. Ich bedenke ihn mit einem gutmütigen dankenden Blick.
"Ich danke dir für deine Dienste, Blaze. Du hast uns allen einen wahren Gefallen getan und dafür viel riskiert. Ich schätze das sehr", meine ich rational wie immer zu ihm.
"Ja, Mann. Echt unfassbar, was man sich alles in den Pelz setzen kann, sobald man etwas nachgibt. Ich will echt nicht wissen, was der Typ hier angerichtet hätte, hätte er seine Zeit kommen gesehen. Und über uns denken sie, wir wären Psychos", raunt Dawn und verdreht die Augen. Adrian bleibt still. Ich sehe bloß, wie erleichtert er darüber ist, dass sein Bruder alles unbeschadet überstanden hat und seinen Stolz auf Blaze.
Dieser legt die Hände vor seinem Brustkorb aneinander, als würde er beten wollen und verbeugt sich theatralisch auf meinen Dank hin.
"Immer wieder gerne, Captain", kommentiert er und grinst. Ich lächle und wende mich an Mel. So viel das nun gewesen sein mag, was sie zu verkünden hat, ist jetzt relevant.
Es kann nicht warten und ich denke, ihr wird es besser gehen, nachdem sie ihre Erfahrungen loswerden hat können, damit sie auf ihr Zimmer gehen und sich ihre verdiente Erholung gönnen kann.
"Mel, darf ich dich darum bitten zu sagen, ob das, was du während deiner Wachzeit erlebt hast, mit dem Bild, das Blaze nun von Nick geschaffen hat, übereinstimmt und darüber zu sprechen, was du beobachten hast können?", murmele ich deutlich und ruhig und blicke sie ermutigend an.

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BeitragThema: Re: Lyle's Clockwork Diner   Fr 19 Jun - 18:39

Ich sitze Aubrien gegenüber und schaue ihn an. Wenn er wüsste was ich für ihn empfinde. Aber ich werde es ihm nicht erzählen. Aber um jetzt nicht dauerhaft an Aubrien zu denken, höre ich Blaze zu. Als er von einem Bruder Harry erzählt stutze ich etwas. Wieso ist der hier? Auf den Paperen stand doch was anderes. Aber ich höre ihm weiter zu. Wichtiger Mann für Ram. Ich nicke halb bestätigend zu seiner Aussage. Denn das passt zu seinem verhalten da unten. Ob Aubrien es zulässt das Ram hier her kommen darf. Ich hoffe nicht. Ich bin der Meinung das man Nick und sein Mädel eher vor die Tür setzen sollte. Als Blaze geendet hat, schauen sich die drei noch für einen Moment stumm an. Ich weiß das die drei sich auch ohne Worte gut verstehen können. Aber dann wendet sich Aubrien an mich. Ich soll erzählen was ich raus gefunden und mitbekommen habe. Also Nick hält sich für den größten. Keine Einsicht. Nur den Blick bei seiner Freundin. Oder vielleicht sollte ich eher Adoptivschwester sagen. Nick hat ein paar Taschen dabei. In der einen ist ein Laptop. Funktioniert leider nicht mehr. Dann eine kleine Tüte wo CD´s, Stick´s und Foto´s drinne sind. Da der Laptop nicht funktioniert kann ich nicht sagen was auf den CD´s oder Stick´s drauf ist. Und auf den Bildern kann man nackte Frauenbrüste sehen. Im ersten Moment habe ich gedacht das er Sally nackt fotografiert hat. Aber dann habe ich festgestellt das jede Brust etwas anders aussieht. Erzähle ich und schüttel dabei immernoch entsetzt mit dem Kopf. Ich trinke kurz einen Schluck von meinem Wasser. In der großen Tasche sind Anziehsachen und Sexspielzeug erzähle ich angeweidert weiter. Ich kann einfach nicht verstehen wie man auf sowas stehen kann. Und dann habe ich alles mögliche an Papieren geunden. Zum einen das Sally adoptiert wurde. Dann das der Vater sich von der Mutter fern halten soll. Und das Nick´s Bruder nach Deutschland geschickt wurde. Dort wurde er von der Tante adoptiert und groß gezogen. Erzähle ich dann noch den Rest von dem was ich raus gefunden habe. ich sehe die drei an. Kann sehen das jeder von ihnen über meine Worte nachdenkt. Aber ich hefte meinen Blick an Aubrien. Bei ihm liegt jetzt die Entscheidung.

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BeitragThema: Re: Lyle's Clockwork Diner   Mi 1 Jul - 19:07

Etwas daran, wie Mels Farben sich verändern, als sie mich ansieht, wirft Fragen auf. Sie tun das meistens, bisher habe ich aber noch nicht herausgefunden, ob das nur bei mir so ist und welche Ursache es hat. Farben können wir Gedanken sein, die ich sehe, nur ist es dann wiederum so, als würden sie in einer Sprache da sein, die mir nicht bekannt ist. Ich sehe und höre sie, die Deutung obliegt dagegen meiner Interpretation. Und um etwas zuverlässig sagen zu können, kenne ich Mel noch zu wenig. Nicht auf diese Art.
Was sie uns dann zu berichten hat, nehme ich erst einmal mit einem Pokerface auf, zeige nicht, was ich darüber denke oder davon halte. Sally hat wie ihre Aura gezeigt hat, nicht gelogen, doch nun wird ein Detail klar, das erklärt, wieso ich dennoch das Gefühl hatte, dass sie etwas verheimlicht. Sie hat darüber gesprochen, erfahren zu haben, dass sie adoptiert worden ist. Nur war Nick die ganze Zeit über immer bloß ihr Freund, ihr Partner, mit dem sie aus der Stadt geflohen war, um neu anzufangen. Mit dem sie aufgewachsen ist. Dass beide im übertragenen Sinne Geschwister sind, wenn auch nicht blutsverwandt, wirft ein anderes Licht auf die Angelegenheit. Vielleicht hat es jemand herausgefunden, die falschen Schlüsse gezogen und darum sind sie abgehauen. Alles setzt sich allmählich zu einem Ganzen zusammen, der unbedingte Wunsch, einem Tribe anzugehören, der Sicherheit bietet und nicht herumschnüffeln wird, was Geheimnisse angeht. Zumindest sind die beiden davon ausgegangen. Und es stimmt, generell ist mir klar, dass jeder ein Leben vor dem Jetzt hatte, in dem Dinge passiert sind, die nicht immer rühmlich sein müssen. Nur wenn eine Gefahr für uns bestehen könnte, möchte ich wenigstens informiert sein.
Ich verurteile die Liebe zwischen Sally und ihrem Freund nicht, sollten die Empfindungen echt sein. Nur weil sie auf einem Papier, das keine Gültigkeit mehr besitzt zu ein und derselben Familie gehören, soll es ihnen nicht verwehrt sein, sich ineinander zu verlieben.
Mel fährt fort und zählt technisches Equipment auf, das Nick aus welchen Gründen auch immer mit sich genommen hat. Da er es weder zurückgelassen noch schlichtweg zerstört hat, damit es von keinem entdeckt werden kann, muss es eine tieferliegende Bedeutung haben. Oder es hängt damit zusammen, dass der Techno etwas begonnen hat, das er auch zu Ende führen möchte, sollte es ihm möglich sein, falls es eines Tages wieder Strom in der Stadt geben wird. Dies würde jedenfalls dann dafür sprechen, dass Nick einen längeren Plan verfolgt und sein Leben als Techno nicht geendet hat, als er mit Sally gemeinsam die Stadt verließ und mit ihr an unserem Tor um Einlass gebeten hat.
Was mich an dem Rest, den Mel erzählt zunächst irritiert ist, dass sie sich die Bilder offensichtlich alle angeschaut hat, wenn sie identifizieren konnte, dass sie von unterschiedlichen Leuten stammen. Dabei hätte zur Informationsaufnahme ein Durchblättern genügt. Ich behalte das im Hinterkopf. Blaze macht derweil ein wissendes Gesicht. So wie ich ihn einschätze, hält er Nick für einen Anfänger, da man seine Schätze als Experte immer gut im Verbrogenen halten sollte. Die anderen sind eher weniger beeindruckt. Insgeheim ist womöglich jedem bewusst, dass jemand sich auch in einer Beziehung fortlaufend für andere Menschen intessieren kann und das nicht selten sogar frei ausgelebt wird. Nur ist es stets etwas befremdlich, kommt es so offensichtlich ans Licht. Was Nick zu privatem Spaß mitgebracht hat, ist seine Sache, also befasse ich mich nicht weiter damit. Hinter verschlossenen Türen spielt sich einiges ab, das auch dort bleiben sollte und das ist gut so.
Wichtiger ist dagegen die Sache damit, dass Nicks Zwillingsbruder von dem Blaze gesprochen hat, in Deutschland getrennt von den anderen Kindern aufgewachsen sein soll. So zerrüttet, wie die Familienverhältnisse gewesen sein müssen, wenn es stattgegeben worden ist, dass Geschwister durch eine solche Entfernung getrennt und ein Kind gar von einem anderen Mitglied der Familie adoptiert werden konnte, so widersprüchlich sind die Teile des großen Ganzen. Wie hat es beispielsweise funktioniert, dass ein Kind von Nicks Familie adoptiert hat werden können, während ein anderes - leibliches - weggegeben wurde? Bei wem hat Sally gelebt, wenn sie zusammen mit Nick aufgewachsen ist, ihr bis vor Kurzem allerdings nicht klar gewesen ist, dass sie Adoptivgeschwister sind? Sind sie als Freunde groß geworden oder eventuell...als richtige Geschwister? Wann ist ihre Beziehung entstanden, sollte mein voriger Einfall zutreffen?
Ich grabe ungern in Wunden. Und wie zuvor sehe ich weiterhin nichts daran, dass unsere beiden Gäste eine Beziehung haben. Nur ist es kompliziert nachzuvollziehen, wie sie ihre Emotionen haben umlenken können. Ich stelle es mir schwer vor, plötzlich romantische Empfindungen für jemanden zu haben, der in der ganzen Zeit davor eine ganz andere Lebenspoistion eingenommen hat.
Vorrangige Relevanz gebührt trotz allem dem, dass Nick hier auf keinen Fall bleiben kann. Nicht, nachdem er einen solch hohen Rang bei den Technos innegehabt hat und Ram das klären möchte, ihn zurückhaben will. Ich werde Nick nicht verurteilen oder ausliefern, aber ich kann ihm keinen Schutz gewähren, wenn ich an das denken muss, was für die Mitglieder meines Tribes am besten ist. Und da er sich den Technos verpflichtet und sich nicht vollkommen von ihnen losgesagt hat, indem er selbst den Schlüssel zu reden Hauptquartier mit in den Park gebracht hat, ist es an ihnen und ihm selbst zu sehen, wie es weitergeht nach meinem Gespräch mit Ram.
"Danke, Mel", vergüte ich ihre Schilderungen und lächle. Ihre Farben glühen auf. Um deren Bedeutung muss ich mich später kümmern. Anschließend wende ich mich an Blaze.
"Sobald du bereit sein wirst, würde ich dich darum bitten, zu den Technos zurückzukehren, um Ram auszurichten, dass wir den Fall in der Stadt auf dem Friedhof klären werden. Es mag ein ungewöhnlicher Ort sein, der viel Angriffsfläche bietet, aber man kann ihn genauso gut umstellen und bewachen und notfalls besser mit einer Extremlage umgehen als in einer geschlossenen Umgebung. Wann genau das Treffen stattfinden wird, lasse ich ihm sagen, sobald es soweit ist."
Die leere Wiese beim Friedhof, auf der es keine Gräber mehr gibt, von denen man weiß, eignet sich von allen Möglichkeiten am ehesten für die Auseinandersetzung. Meine Wahl wird Ram noch mehr das Bild von verkleideten Irren in den Kopf rufen, aber das ist mir gleichgültig. Blaze grinst.
"Alles klar, ich werde mich bald auf die Socken machen", entgegnet er. Dawn schaut fragend zu mir. Womöglich ist er verwundert darüber, dass ich den zweiten Auftrag nicht ihm zuteil werden lasse. Doch Blaze hat es angefangen, dann kann er es auch beenden. Dawn werde ich dagegen beim richtigen Gespräch dabeihaben wollen. Es ist riskant, er weiß hingegen, wie er damit umzugehen hat und wird einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass alles glattläuft. Wie immer. Darum entgegne ich seinen Blick mit meinem eigenen, den er sehr genau kennt.
"Ich wünsche dann nun, persönlich mit Nick zu sprechen. Sally muss so lange nicht in ihrer Zelle bleiben, sondern ihr dürft sie zu Rayenne bringen. Vielleicht kannst du ihnen Gesellschaft leisten, Mel. Eigentlich ist Adrian für unser neustes Mitglied zuständig - die Aufnahme hat inoffiziell zuvor im kleinen Kreis stattgefunden - doch da er hat zurückkommen müssen und noch weitere Aufgaben hat, kannst du ihn eventuell eine Zeit lang ablösen? Du findest Rayenne im Mayflower's Past", richte ich mich an Dawn, Mel und Adrian. Dawn weiß, wohin er den Techno bringen soll. Und ich werde froh sein, wenn ich die letzte Unterhaltung hinter mich gebracht habe und versuchen kann, in meinem Reich etwas Schlaf zu finden.
"Ihr entschuldigt mich?", meine ich als ich aufstehe, dem ganzen Saal danach einen guten Tag wünsche, während ich merke, wie angespannt die Stimmung ist, weil alle neugierig darauf sind, was wir besprochen haben und mich wieder auf den Weg zum Verhörsaal mache.

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BeitragThema: Re: Lyle's Clockwork Diner   Fr 3 Jul - 19:44

Aubrien hört meinen Worten zu. Anhand seiner Miene kann ich leider nicht deuten, was ihm durch den Kopf geht. Aber er hört mir bis zum ende zu und schweigt dann für einen Moment. Und dann bedankt er sich bei mir. ich fühl mich als könnte ich fliegen gerade. ach könnte ich es ihm doch nur sagen. Aber wahrscheinlich sollte ich das besser nicht tun. Nicht das er mir dann ganz aus dem weg geht oder so. Als erstes wendet er sich dann an Blaze mit einem weiteren Auftrag. Dann bekommt Dawn seine Aufgabe. Und dann wendet er sich mir wieder zu. Als ich meine Aufgabe höre nicke ich zur bestätigung. Ich bin gespannt wie der Kerl da unten reagiert, wenn wir ihm seine Freundin entführen. Bestimmt wird er sauer sein. Aber das ist mir egal. Nachdem Aubrien sich erhoben hat, trinke ich mein Glas leer udn erhebe mich ebenfalls. Alle 4 werden wir neugierig angeschaut. Aber es ist nicht meine Aufgabe die Neuigkeiten zu berichten. Und noch sind wir nicht am Ende. ich bringe mein Glas weg und verlasse dann das Diner.

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