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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Do 23 Okt - 18:23

Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht, denn Bray gibt auch gleich zu, dass er nicht so recht weiß wie er mit der Wohnung umgehen soll. Ich nicke zustimmend, da ich es wirklich verstehen kann.
Auch wenn die vorherigen Besitzer sicher nicht mehr wiederkommen werden, denn das Mobiliar sieht älter aus, als wenn vorher vielleicht ein Rentnerpaar hier gewohnt hätte oder so.
Dann spielt er unser kleines Brady-verhungert-Spiel mit und Brady quickt umso mehr vor Freude.
Wir folgen Bray aus dem Schlafzimmer.

tbc: Flur und Küchennische
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Lia*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Sa 27 Dez - 0:31

cf: Flur und Küchennische

Nachdem Bray in das kleine Badezimmer verschwunden war gehe ich in das Zimmer, welches er mir heute zur Verfügung stellt, um mich ausruhen zu können. Ich schließe die Tür hinter mir und lehne mich für einen Moment dagegen. Ich war müde und erschöpft, mein Arm schmerzte ziemlich und dieser stechende Schmerz pulsierte in der Nähe meines Ellbogens. Ich streiche mit einer Hand vorsichtig über die Stelle und spüre nun endlich auch, dass damit etwas nicht in Ordnung war. Langsam versuche ich nun meine Jacke auszuziehen und jede noch so kleine Bewegung lässt mich zusammenzucken. Es gelingt mir nicht sofort. "ganz ruhig.." spreche ich leise zu mir selbst. Ich muss irgendwie aus dieser Jacke kommen, um nachsehen zu können, was sich unter meiner Kleidung abspielte. Bei jeder winzigen Bewegung schnellt mein Puls in die Höhe, sofern ich versuche nur eine kleine Bewegung damit zu machen. Wie konnte es sein, dass die Schmerzen auf einmal so unerträglich schlimm werden?! Ich
Ich beiße letztendlich meine Zähne zusammen und quäle mich mit schmerzverzehrtem Gesicht aus der Jacke und dann noch gleich aus meinem Pulli. Darunter Trage ich ein lila farbenes, ärmelloses Top.. Mein Blick fixiert aber meinen linken Ellbogen. Dick angeschwollen... dunkelblau verfärbt.. Ich starre schockiert auf mein Gelenk. Immer noch kann ich es nicht fassen, dass dieses blaue "Etwas" zu mir gehörte. Ist das verschoben?! Gebrochen?! "..F...." mir fehlen die Worte. Mein Puls rast, als ich mich mit dem Blick auf meinem Ellbogen ruhend auf Bray's Bett setze.
Ich versuche zu überlegen, was ich tun muss, aber mein Kopf fasst keinen klaren Gedanken. Was war, wenn es wirklich verschoben ist?! Wer würde mir helfen können?? Ich fühle vorsichtig über meine kalte Haut und taste die seltsame Stufe darin. Ich erschrecke und greife mir mit der Hand, welche eben noch die Stufe geastet hatte, auf die Stirn.. Ich bekomme angst und mein Herz schlägt unruhig im Takt meiner Nervosität.
Ich lege mich ruhig auf das Bett und quäle mich den Arm auszustecken, was so gut wie unmöglich für mich ist. Es fühlt sich an, als würde jemand mit einem Messer immer wieder in das Gelenk stechen, wenn ich den Arm versuche zu bewegen. Vielleicht würde ich, sofern ich denn einschlafe den Arm unbewusst bewegen und es würde sich alles wieder so schieben, wie es denn gehörte... Ich schließe die Augen, doch die schmerzen lassen mich nicht schlafen.
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Lia*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   So 28 Dez - 0:12

Ich schließe erneut meine Augen und versuche zu schlafen... Irgendwann übermannt mich auch die Müdigkeit und unter großen Schmerzen schlafe ich doch irgendwann ein. Es vergehen einige Stunden in denen ich mich unruhig hin und her wälze. Immer wieder entkommt mir ein leises schmerzhaftes Stöhnen. Auch wenn ich versuche den Arm ruhig zu lassen, habe ich das Bedürfnis ihn zu bewegen und somit den Schmerz von mir abzuschütteln. Mir stehen ein paar kleine Schweißperlen auf der Stirn. Immer wieder das Gefühl als würde sich ein Messer tief in meinen Ellbogen bohren.
Mein Unbehagen wird immer größer und ich fürchte, dass die Schmerzen davon kommen, dass diese seltsame Stufe zu tasten war.
Gerade ist mir nicht mal bewusst, dass ich in einem fremden Bett liege viel mehr quälen mich die Schmerzen in meiner Hand und in meinem Ellenbogen. Mein gequältes Stöhnen wird immer lauter und mein Atem schneller... Ich ahne nicht, dass man das sogar bis in die kleine Küchennische hört...

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   So 28 Dez - 23:11

cf: Wohnzimmer

Der sich mir bietende Anblick ist eine unruhige Lia, die sich auf dem Bett hin und her wälzt. Sie hat ihre Jacke ausgezogen, sowie einen Pullover, die neben ihr auf der Matratze liegen, was jedoch eher meinen Blick auf sicht zieht ist ein unheimlich stark verfärbter Arm, den ich so bisher nur einmal bei mir selbst gesehen habe, als ich damals als Junge anfing, Skateboard zu fahren und einmal, als ich noch nicht gut genug gewesen bin, um das Ding richtig lenken zu können, einen Unfall gebaut und mir dabei den Arm gebrochen habe. In Lias Gesicht spiegel sich Schmerzen wieder, was nur allzu verständlich ist. Wie lange war sie wohl bereits dort draußen bei den Feldern und hat diese Verletzung mit sich herumgetragen und was wäre geworden, wenn nicht ich sondern einer der Technos oder sonst wer mit bösen Absichten vorbei gekommen wäre, ohne dass sich die junge Frau dann hätte wehren können. Im Gegenteil. In ihrer Lage wäre sie wohl ein willkommenes Opfer gewesen.
Da wir nicht länger damit warten sollten, den Arm zu behandeln, setze ich mich vorsichtig neben meiner Bekannten auf die Matratze, lege eine Hand auf ihre unverletzte Schulter und schüttele sie leicht. "Hey, kannst du mich hören? Wach auf!", sage ich deutlich, ohne es zu schreien.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 29 Dez - 2:45

Immer noch wende ich meine Kopf im Halbschlaf hin und her. Ich bin schmerzgeplagt und finde keine wirkliche Ruhe. Immer wieder wache ich auf, versuche mich zu drehen, während ich es nun gar nicht mehr versuche den Arm zu bewegen. Ich habe das Gefühl meine Fingerspitzen nicht ordentlich zu fühlen, nachdem das betäubende und stechen Gefühl im Ellbogen nicht mehr aufhören wollte. Mein Atem ist unruhig und ich bekomme nicht mit, dass Bray durch mich bereits geweckt wurde und hier im Zimmer ist. Erst als er meine Schulter berührt öffne ich blitzschnell die Augen und wende mich ihm zu. Ich hatte nicht tief geschlafen, aber ich war zu beschäftigt mit mir und den Schmerzen gewesen, so dass ich erst jetzt bemerke, dass er hier bei mir am Bett sitzt. Mit meiner gesunden Hand greife ich auf die Seine, die gerade meine Schulter berührt. Meine Finger sind kalt und nass geschwitzt, in meinen Augen sieht man meine Angst. "Bray..." wispere ich leise und voll Sorge während man auf meiner Stirn kleine Sorgenfalten sehen kann.
"Irgendwas stimmt mit meinem Arm nicht..." flüstere ich, obwohl ich bemerke, dass auch er meinen Verletzten Ellbogen bereits bemerkt hatte. Meine Finger der gesunden Hand klammern sich instinktiv etwas an seiner Hand, während ich noch immer neben ihm liege und ihn mit sorgenvollen Blick ansehe.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 29 Dez - 20:51

Es braucht ein paar Versuche, bis ich Lia richtig wecken kann, zu sehr ist sie in ihr Leid vertieft, als es mir dann endlich gelingt, schreckt sie hoch, als hätte sie einen Geist gesehen. Ihre Gesichtszüge sind völlig angespannt. Mit ihrer Hand, die nicht zu dem lädierten Arm gehört, greift sie unerwartet nach meiner eigenen, die nicht verbunden ist. Es fühlt sich an, als wären ihre Finger gefroren, so kalt sind sie. Dabei ist es hier drinnen ganz im Gegenteil ziemlich warm, sodass die Kälte von innen kommen muss. Ich hoffe, das ist kein Anzeichen von einer Art kommendem Schüttelfrost oder dergleichen. Andererseits sieht der Arm wirklich schlimm aus und je nachdem, wie der Knochen gebrochen ist, kann er andere Gefäße verletzt haben, wenn er glücklicherweise auch nicht aus der Haut herauskommt.
"Er ist, wenn ich mich nicht irre, gebrochen. Als ich mir einmal den Arm gebrochen habe, sah er ähnlich aus. Wir müssen dringend etwas gegen die Schwellung tun und dann dafür sorgen, eine Art Schiene zu machen, damit sich nichts noch mehr verformt oder am Ende noch falsch zusammenwächst. Das Problem ist nur, dass ich mich mit Medizin nicht gut genug auskenne, um es richtig machen zu können...", rede ich ruhig auf Lia ein, lege ihr die Sachlage dar. Es bringt nichts, ihr falsche Dinge zu erzählen, bloß damit sie sich beruhigen und nicht mehr in Panik verfallen kann. Ich überlege, wen ich zu Rate ziehen könnte. Außer Dal kannte sich bloß Tai-San so gut mit verschiedenen Heilmitteln aus, nur das würde bedeuten, dass ich zurück in die Mall müsste, nachdem ich von dort doch erst wieder gegangen bin. Und meine Meinung hat sich nicht geändert, das Einkaufszentrum kann ich erst einmal nicht mehr betreten. Dazu sind die gesagten Dinge noch zu wenig verinnerlicht worden und...Amber zu begegnen wäre schlicht unmöglich auszuhalten.
Vielleicht sollte ich mir auf dem Markt Hilfe holen oder bei den Nachbarwohnungen nachfragen, ob jemand von den Soukies weiterweiß.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 29 Dez - 23:57

Als ich endlich wach werde setzte ich mich auf. Immer noch halte ich mich an Bray’s Fingern fest. Seine Hand ist warm und ich will nicht hören, was er ausspricht. Er erklärt mir, dass er denkt, dass der Arm gebrochen ist und beiße auf meine Lippen. Auch, dass er nicht genau weiß, wie man es behandelt lässt meine Sorge wachsen. Was war, wenn es wirklich falsch zusammen heilte?? Würde ich meinen Arm jemals wieder ordentlich bewegen können?? Würden die Schmerzen anhalten?? Viele fragen kommen mir in den Kopf und lass dann Bray's Finger los. Er erzählt etwas von einer Schiene und es scheint mir Sinnvoll, auch wenn ich nicht wusste, aus was wir eine Schiene bauen würden. "Bist du sicher, dass es gebrochen ist?" ich sehe ihn an und setze mich in den Schneidersitz und umklammere mit der gesunden Hand nun meine Schulter, um den Arm nicht zu bewegen.

Bray blickt meinen verletzten Arm immer wieder an, wobei er ihn bewusst nicht berührt und für das bin ich ihm dankbar. Auch ohne dass ich nur daran ankomme, oder ihn bewege fühlt es sich nach einzelnen Messerstichen an, die in mein Gelenk donnern. Ich presse die Augen nochmals zusammen und versuche den Schmerz wegzuatmen. Ich habe noch nie zuvor so einen tief schwarz-blauen Fleck gesehen und ich frage mich, wie ich das nicht sofort gespürt habe,... so wie das hier gerade aussieht, war es bei dem Sturz passiert und der war mittlerweile schon ein paar Stunden aus.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 30 Dez - 19:02

Lia will ihre Lädierung nicht wahrhaben, aber das wollte sie als ich sie gefunden habe, auch schon nicht. Denn so wie ihr Arm jetzt aussieht, muss er bereits früher wehgetan haben. So schlimm es aber wirkt, so sehr hoffe ich, sie hat sich keine weiteren inneren Verletzungen zugezogen, von denen sie nichts sagt oder auch nichts weiß. Manches zeigt sich ja erst nach einer Weile oder eben, wenn es schon zu spät ist.
Schließlich lässt Lia meine Finger los, die sie ziemlich fest gedrückt gehalten hatte und stützt mit der Hand ihre in Mitleidschaft genommene Schulter. Ich sehe mir den Arm erneut prüfend an, die Verfärbung sowie die Form sind aber kaum anders zu deuten. Darum nicke ich.
"Bin ich. So leid es mir tut. Vielleicht würde es helfen, irgendwo Eis zu finden. In der Küche gibt es einen Kühlschrank mit einem Gefrierfach, in dem wir notfalls welches herstellen können. Und..ich kann mich zwar noch ein bisschen an das erinnern, was damals bei mir gemacht wurde, um die Knochen in die richtige Position zu bringen...es kann jedoch ziemlich wehtun und wie gesagt, das Risiko, dass ich etwas falsch mache, wäre ebenso da", forme ich meine Gedanken zu Worten. Es ist schwer zu handeln, wenn man damit über das Schicksal einer anderen Person entscheiden könnte, aber wenn ich müsste, würde ich es tun, um etwas zu verhindern, das noch gravierender wäre.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 30 Dez - 23:44

Ich hoffe von Bray zu hören, dass es nur geprellt war, aber Bray
sieht nur wieder auf meinen Arm und mit klaren Worten
bestätigt er nochmals das, was wir beide bereits befürchteten.
Der Arm war gebrochen. Auch ich sehe nun, dass das die wahrscheinlichste
Ursache für meine Schmerzen war. Ich sitze nahe an Bray und höre jedes seiner Worte mit.
Er sprich davon etwas Eis zu besorgen und ich nicke. "Das... das nimmt die Schwellung... "
bestätige ich seine Worte. Was er jedoch dann versucht anzusprechen, lässt eine Gänsehaut
auf meinem Rücken entstehen. Obwohl er es nicht klar ausdrückt, meine ich seinen Gedanken
zu kennen. "Ne... Nein..." entfährt es mir schnell und ich ziehe den verletzten Arm aus seinen
Fingern, die ihn gerade noch untersucht hatten, ohne zu oft bei mir anzukommen.
Ich weiß wovon er spricht und ich schlucke schwer. Außerdem blieb ein Risiko zurück, das weder ich
noch Bray abschätzen konnte.
Ich greife mir auf den Kopf und ich presse die Augen zusammen. Ich konnte diese Entscheidung gerade
nicht treffen und auch ich sehe eigentlich, dass man den Arm so nicht lassen konnte...
Doch was Bray mir versucht zu sagen, treibt mir jetzt schon den Angstschweiß in meinen Nacken.
Meine Handflächen schwitzen bei der Vorstellung und wir beide sitzen für ein paar Sekunden wortlos
nebeneinander sitzen.
"Was schlägst du vor??" frage ich dann doch vorsichtig, um Gewissheit zu bekommen, dass Bray tatsächlich dachte, was mein Kopf mir bereits vorsagte.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 5 Jan - 20:47

Es wäre schöner, Lia etwas Positiveres sagen zu können, doch dann fällt mir plötzlich etwas ein, an das ich mich lange nicht mehr erinnert habe. Es ist Jahre her und der Abend liegt meilenweit entfernt. Damals war noch alles anders, viele Menschen in unserem Tribe waren da, die es heute nicht mehr sind und andersherum. Ich denke kurz an Zandra, die sich stets auf Lex fixiert hat, egal wie schlecht er sie behandelte und dass sie ihn heiraten, sich an ihn binden wollte, trotz seiner Eskapaden mit Tai-San und Ebony. Was auch immer zwischen diesen beiden damals beim Käfig geschehen war. Und ich muss auch an mich denken, wie ich drauf war, wie unsicher ich mir mit meinen Gefühlen war und dass ich Amber schon einmal an einen anderen Menschen verloren hatte. Nur dass ich früher hätte eher handeln können und jetzt nicht....
Ich lenke meine Gedanken, bevor sie zu sehr in dieses Thema abdriften zurück auf den Abend des Junggesellenabschieds von Lex, an dem alle ein wenig mit diesem Apfelwein über den Durst tranken und KC Jack bei einem Inlinerennen so verletzt hat, dass sein Bein gebrochen war. Die Schiene für ihn war aus einfachen Dingen, die wir so gefunden haben. Dann war da noch Tai-Sans Salbe. Doch um an diese zu kommen oder sie danach zu fragen, müsste ich wieder in die Mall. Andererseits gibt es auf dem Markt so viele Dinge, vielleicht haben wir Glück und eine Person ist dabei, die etwas ähnliches herstellen kann oder sogar über die gleiche Salbe verfügt.
Zuerst muss ich jedoch Lias Arm wieder in die richtige Position bringen und genau das verweigert sie nun. Da ich durch die Erinnerung aber doch nicht so unwissend bin wie ich dachte, kann ich optimistischer an die Sache herangehen.
"Hör zu. Ich will dich auf keinen Fall verletzen oder es schlimmer machen. Aber wir müssen es versuchen. Erst danach können wir es anständig kühlen und so stützen, dass es in der natürlichen Position bleibt. Ich werde vorsichtig sein", sage ich zu Lia, blicke sie beruhigend an. Es wird nicht leicht sein, doch ich traue mir zu, das meistern zu können. In all den Jahren haben wir alle weit schwierigere Dinge überwunden, dann wird das nun auch gehen.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 5 Jan - 22:43

Ich atme immer noch schnell, als Bray mich versucht beruhigend anzusehen. Ich habe schmerzen und der Arm fühlt sich mittlerweile taub an. Ich war normalerweise ziemlich raff, aber gerade wirke ich ziemlich eingeschüchtert und ängstlich über das, was Bray mit mir vor hatte. Ich presse meine Augen nochmals zusammen und spüre wie sehr der Arm pocht. Ich sitze hier in seinem Bett, und das einzige was ich jetzt tun konnte war Bray einfach vertrauen zu schenken, sofern ich meinen Arm irgendwie funktionierend behalten wollte. Ich habe keine Ahnung von Medizin und Wissen darüber, wie man Brüche behandelt, doch es leuchtet mir ein, dass der Arm nicht so stehen bleiben kann. Meine Hände sind klatschnass geschwitzt. Ich fürchte mich und ich zittere, da ich nicht weiß, wie Bray es anstellen wird. Auch wenn er sagt, dass er vorsichtig ist, weiß ich, dass Vorsicht so gut wie nicht möglich war. Er würde mich nicht leiden lassen, sondern kräftig daran ziehen. Mich nicht durch den qualvollen schmerz hindurch schicken wollen in dem er die robusten Knochen langsam versuchte zu strecken. Bray nimmt meine verletzte Hand in die Seine. Unsere Handflächen berühren sich und er muss merken, wie kalt und nass sich meine Hände anfühlen. Bevor er noch irgendetwas tun kann, greife ich mit meiner gesunden Hand auf seinen Oberarm und halte mich fast ein bisschen fest an ihm. Ich bin nervös und nicke nur, als er mir erklärt, dass wir es versuchen mussten, um den Arm und seine Funktion zu retten.
Ich fixiere ihn mit meinen Augen und mein ganzer Körper ist angespannt, auch jeder Muskel meiner Hände und ich schaffe es nicht mich locker hinzusetzen. Ich weiß, wenn das funktionieren sollte, dann musste ich für wenige Sekunden es schaffen mich nicht anzuspannen und nicht gegen Bray's Versuch den Arm zu bewegen zu wehren. Gerade fällt es mir aber fürchterlich schwer, so dass ich dann doch ein
"Halt... ich... ich schaff das nicht..." jammere und heftig den Kopf schüttle, während eine Träne vor Schmerz über meine Wange kullert.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 6 Jan - 21:06

Ich habe keine Ahnung davon, wie stark die Schmerzen in Lias Arm sind, ihrem Atemrhythmus nach zu urteilen versucht sie jedoch, es lockerer wirken zu lassen als es ist, wird aber verraten. Für ein paar Momente schließt sie ihre Augen, vielleicht weil sie eine Welle erreicht hat oder sie versucht abzuwägen, was das Beste wäre in dieser Situation. Womöglich sollte ich sie nicht vorwarnen, sondern einfach überraschen, sodass der Spuk schneller vorbei ist als sonst, ohne weitere Ausflüchter und Diskussionen. Vorsichtig nehme ich Lias Hand in meine, bemerke wie sie zittert. Ob es wegen des Arms oder vor Panik ist, lässt sich nicht genau sagen, eine wirklich prägnante Rolle spielt es allerdings auch nicht. Ich schlucke schwer, mache mich für meine Tat bereit doch grade als ich ansetzen und den Arm wieder richtigziehen möchte, rührt sich Lia heftig, schüttelt den Kopf und verweigert die Hilfe erneut. So sehr, dass sie sogar beginnt zu weinen. Da ich es nicht länger aushalte zu warten und sich in der nächsten Zeit durch ewiges Zögern nichts verbessern wird, nutze ich diesen Ausbruch und ziehe den Arm so stark, dass es im ersten Moment aussichtslos erscheint, dass sich etwas bewegt, doch dann tut sich doch was und die Verformung verändert sich.
Lia entfährt ein Schrei, der bis aufs Knochenmark heruntergeht, aber ich habe es geschafft.
"Es ist vorbei. Vorerst. Du hast es geschafft", sage ich zu ihr, während ich sanft ihre unverletzte Schulter tätschele. Dann stehe ich auf.
"Ich werde nach dem Eis sehen gehen und schauen, ob wir es solange ich später dann eine Schiene zusammenflicke mit etwas fixieren können, damit dein Arm dauerhaft bis dahin gekühlt wird. Ich beeile mich."
Ich gehe aus dem Raum und hoffe, fündig zu werden.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 6 Jan - 21:32

Ich will mich gerade aus Bray's Griff befreien. Ich habe Angst. Die Angst vor dem großen Schmerz, der mich erschüttern wird ist größer als die Sorge, dass ich die Hand vielleicht nicht mehr richtig benutzen konnte. Der Arm schmerzte jetzt schon unglaublich stark, so dass ich mir eine Steigerung dessen nicht mehr vorstellen konnte und wollte. Immer noch halte ich Bray mit der gesunden Hand am Oberarm fest, während ich versuche meine andere Hand aus seiner zu lösen.
"Bray... bitte...." ich schüttle den Kopf und auch wenn er meine Hand und meine Finger bereits hier schon festhält, hoffe ich immer noch ihn davon abbringen zu können. Doch ich erkenne schon in seinen Augen, dass er nicht vor hatte mich loszulassen. Das zögern in seinen Augen, lässt auf sich Hoffen, während ich meine erkennen zu können wie schwer ihm das gleich fallen wird. Sein Blick entschuldigt sich fast, obwohl er im selben Moment fest und entschlossen an meinem gebrochenen Arm zieht. Ich schreie auf, der Schmerz zieht mir tief ins Mark und meine Atmung sowie mein Puls schnellen noch weiter in die Höhe. Man hört es vermutlich im ganzen Haus. Dieses Mal ist es nicht nur eine Träne die aus meinen Augen kommt, sondern mein Aufschrei geht in richtiges Weinen und Wimmern über. Auch wenn er meine Hand nur mehr hielt ohne daran zu ziehen, hallt der Schmerz nach und sitzt immer noch tief in mir. Ich lasse mich auf das Bett fallen. Erschöpft und schweißgebadet von den schrecklichen Schmerzen liege ich einfach nur still da, während man nur an meinem Atem merkt, wie schlecht es mir gerade ging.
Meine blonden Haare und die Feder darin hingen in mein Gesicht, während mein Gesicht einfach auf der Matratze lag. Den Arm regungslos neben mir liegend. Was Bray sagt bekomme ich nicht einmal mit. So sehr kämpfe ich gerade damit. Ich bewege mich nicht,... versuche nur den Schmerz loszuwerden. Bray verlässt kurz den Raum, doch nicht mal das bekomme ich richtig mit. Immer noch liege ich einfach nur da, während ich gegen all das versuche anzukämpfen, was meinen Körper innerlich aufbäumen lässt. Ich presse die Augen zusammen und liege letztendlich unverändert und noch in selber Postion vor ihm, als Bray erneut das Zimmer betritt..

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 6 Jan - 22:20

cf: Flur und Küchennische

Ich komme mit meinem Päckchen zurück und Lia liegt wie eine Schaufensterpuppe auf dem Bett, hat ihre Position kein bisschen verändert. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich schnell. Ich weiß, obwohl ich es nicht wollte, war es unvermeidlich ihr wehzutun, wenn es nicht noch schlimmer werden sollte. Langsam setze ich mich wieder neben sie auf das Bett.
"Hey", murmele ich, während ich sie wieder an ihrem unverletzten Arm tätschele, über ihn streiche und hoffe, dass es ein wenig trostspendent wirkt.
"Ich habe Eis gefunden! Wenn du dich bereit dazu fühlst, können wir dich aufsetzen und eine Art Binde machen. Vielleicht gehen die Schmerzen dann schneller weg", schlage ich vor, obwohl ich nicht einmal weiß, wie viel von dem sie in ihrem Dilirium aktuell wahrnimmt. Manchmal ist alles was man in so einer Lage noch fühlt das Rauschen in den Ohren und das Pochen der Verletzung, so wie bei meiner Hand. Nur dass sich etwas brechen noch mal ein anderes Kaliber ist.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 6 Jan - 22:52

Meine Hand fühlte sich an, als würde darin ein separates Herz schlagen. Jeder Pulsschlag war bis in jede Fingerkuppe spürbar. Ich bewege mich nicht, nur das dumpfe Pochen und die Schmerzen nehmen die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Erst als Bray meine andere Hand berührt, bemerke ich ihn wieder. Er ist vorsichtig und behutsam mir nicht noch mehr wehzutun. Seine Augen strahlen Besorgnis aus, obwohl ich nicht in der Lage bin richtig darüber Nachzug denken.
Bray hilft mir mich aufzusetzen auch wenn ich ohne seine Hilfe gerade nicht dazu in der Lage bin. ich bin fast käsebleich im Gesicht, während er das Eis um meinen Arm legt und mit den Handtüchern einen provisorischen Verband anlegt. Das Eis brennt auf den Stellen, wo es meine Haut berührt und auch wenn die Schmerzen bereits schlimm genug waren, so war die dazu kommende Kälte mindestens genauso unangenehm. Ich kann nicht mehr und ich lasse meinen Kopf nach Vorne auf Bray's Schulter fallen. Mein Stirn liegt zwischen seiner Schulter und so halb auf seiner Brust. Gerade ist es mir völlig egal was mit mir passiert oder an wen ich mich anlehne. Die Übelkeit hervorgerufen durch die Reposition der Hand kam noch hinzu und auch wenn der Schmerz immer noch in jedem Zentimeter meiner Hand spürbar ist, so beruhigt sich zumindest meine Atmung ein wenig. Ich lehne an Bray, versuche mich zu beruhige, auch wenn es mir kaum gelingt.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mi 7 Jan - 0:21

Was als nächstes geschieht, läuft alles ohne Worte ab. Ich helfe Lia, sich aufzusetzen, nachdem sie mit einem Nicken zugestimmt hatte, dass es in Ordnung wäre. Um sie zu stützen, schaffen wir beide es, dass sie in Richtung Kopfende rutsch, damit sie sich an die Wand und die Kissen anlehnen kann. Dann betrachte ich nun, wo ich wieder klarer denken kann und der Großteil der Arbeit erst einmal gemacht ist, mein Werk, das besser aussieht als ich es erwartet hätte. Die Verfärbung macht dennoch Sorgen. Ich hoffe, durch die Kühlung wird sie etwas zurückgehen, was natürlich eine Weile in Anspruch nehmen wird, also heißt es geduldig sein. Dabei gibt es noch das Problem, dass Lias Pferd draußen ebenfalls noch durch die Gegend läuft. Und da sie kein Gepäck dabei hatte, wird sie das wohl bei dem Tier haben, weshalb es wichtig ist, es zu finden. Auch, damit meine Bekannte falls sie denn irgendwann möchte, weiterreisen kann und nicht auf ihr Tier verzichten muss, das ihr wahrscheinlich wenn es nicht mehr viele andere Menschen in der Stadt, aus der sie kommt gab, sehr ans Herz gewachsen ist. Ob es eine Möglichkeit gibt, das Pferd wiederzufinden, nachdem es in jede erdenkliche Richtung gelaufen sein und bereits einige Stunden unterwegs sein kann, weiß ich nicht. So wie manche Tribes drauf sind, werden sie etwas wertvolles Herrenloses wie so ein bepacktes Lasttier, das in Tasche womöglich noch Nahrungsmittel und andere Waren, die man gut tauschen kann mit sich trägt, nicht einfach weiterlaufen lassen. Zu Lia sage ich darüber aber kein Wort.
Stattdessen konzentriere ich mich darauf, aus der Tüte mit dem Eis und den Handtüchern eine Art Verband mit Schlinge zu machen, die ich um ihren Hals verknote, sodass ihr Arm etwas entlastet ist. Der Temperaturwechsel und alles insgesamt scheint der jungen Frau verständlicherweise sehr zu schaffen zu machen, denn plötzlich klappt sie wieder ein wenig zusammen, ihr Kopf liegt an meiner Brust. Weil ich nicht weiß, wie ich sonst reagieren soll, lege ich vorsichtig einen Arm um Lia, um ihr Halt zu geben. Dabei verdränge ich den Gedanken, wie seltsam es ist, dass man jemand Fremdes eher in den Arm nehmen kann als die Person, mit der man sich im ganzen Leben am meisten verbunden gefühlt hat...

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