
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Amber* Mall Rat
Anzahl der Beiträge: 737 Anmeldedatum: 03.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Mickey2014
 | Thema: Re: Treppenhaus blaues Haus So 12 Jul - 7:10 | |
| Die Situation im Treppenhaus nimmt langsam Züge an, die ich nicht ganz verstehe. Nachdem noch eine Person hier im Treppenhaus neben dem jungen, fast etwas kindlich wirkenden Jungen auftaucht. Immer noch halte ich Bray jr. im Arm, der Bray noch eine ganze Weile beobachtet, nachdem Julez ihm seinen Teddy doch überlassen hatte. Ich bin erstaunt über seine Großherzigkeit, wo ich doch weiß, dass sein Teddy doch eines seiner liebsten Spielsachen ist. Ich weiß, dass er mir und Bray manchmal sehr ähnlich ist, ohne ihn jemals dazu gezwungen zu haben. Dann zieht der Junge meine Aufmerksamkeit wieder auf sich, als er beginnt sein Misstrauen kund zu tun. Ich ärger mich über sein unbewachsenes Verhalten, auch wenn eine gesunde Brise Skepsis heutzutage nicht von der Hand zu weisen ist, jedoch sieht das alles hier gerade völlig anders aus. Die ganze Situation an sich ist so ruhig und frievoll abgelaufen, so dass Julez tatsächlich etwas vertrauen in uns gewinnen konnte und dann Kaze mit seinen Anschuldigungen. Sieht er denn nicht, dass es ihr nicht gut geht?! Ich ärgere mich, doch bevor ich noch etwas sagen kann schaltet sich Bray in das Gespräch ein und weißt den Jungen gehörig zurecht was wiederum zu weiteren Antworten von Kaze führt. Dieses Mal nicht anschuldigend, sich eher fast verteidigend wirkt sein Gestammel. Noch immer ruht mein Blick auf ihm und auch Bray jr. in meinem Arm wendet sich dieser kleinen, aber doch heftigen Diskussion zu bis plötzlich Julez Atem wieder schneller wird und ich verstehen kann, dass das alles gerade nur noch schlimmer für sie sein muss. "Aus jetzt... alle beide!" rufe ich dazwischen und werfe Kaze und Bray einen kurzen Blick zu.
"Es reicht jetzt,... wirklich!" meine Stimme wird wieder ruhiger bei diesem Satz, denn ich merke, dass Julez immer mehr missmutiger wird und ihre Unsicherheit, die sie gerade eben überwunden hatte sie wieder vollkommend übermannt. Bray jr. auf meinem Arm fängt an etwas Unruhig zu werden und ich weiß, dass er mir damit zeigen will, auf seinen eigenen Beinen zu laufen. Ich stelle ihn vorsichtig neben mich hin, während ich immer noch konzentriert auf die angefachte Diskussion bin. Ich spreche trotzdem mit ruhiger Stimme weiter, um Julez nicht noch mehr zu beunruhigen. ".. Kaze, du hast es geschafft mit deinem verhalten noch mehr Angst zu verbreiten.. Das hilf weder Dir, noch mir oder irgendwen hier gerade weiter. Schon gar nicht einer Mama, die sichtlich viel durchgemacht hat und jede Unterstützung verdient, um nur annähernd wieder ins Leben zu finden nach einem schweren Verlust." ich wage es nicht direkt über Julez verlorenes Kind zu sprechen, denn ich will die junge Frau nicht noch mehr verschrecken. Während ich weiter spreche, tapst Bray jr. inzwischen zu Julez und geht zu ihr hinüber und greift vorsichtig und fast etwas zaghaft nach ihrer Hand, fast als wolle er ihr zeigen, dass sie keine Angst haben zu braucht ohne groß es mit Worten zu sagen. Seine Geste zeigt, dass er auch ihr vertraut, auch wenn ich mit meiner Konzentration auf Kaze und Bray gerichtet bin.
Erst jetzt sehe ich zu Julez, die mir einen verzweifelten Blick zuwirft. Ich begreife, dass sie auf beruhigende Worte von mir wartet. Ich bin eine Mama genau wie sie und ich fühle ihre Angst und Leere.. Ihren Missmut... Ihr Blick spricht Bände, die nur deutlich in ihr Gesicht geschrieben sind, wenn man selbst Mutter ist. Mein Blick gibt ihr zu verstehen, dass ich in diesem Moment auch das fühle, was sie fühlt. Eine Mutter spürt das. Kurz erinnere ich mich an Bray und Trudy, wie sie erstmals in die Mall kamen.. "Wir müssen zusammenhalten, denn ohne dem wären wir heute nicht das, was wir sind..." flüstere ich dann mehr zu Julez ohne mich mehr um den Rest der Anwesenden zu kümmern. Ich spreche nur zu ihr... Von Mama zu Mama. |
|  | | Keoni* The Soukies

Anzahl der Beiträge: 306 Anmeldedatum: 22.06.14
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Lari_Tribe
 | Thema: Re: Treppenhaus blaues Haus So 12 Jul - 15:02 | |
| Ich höre weiterhin der Unterhaltung zu. Ich weiss nicht wirklich was ich sagen soll. Zudem wollten wir auch eigentlich noch los. Kaze meint jedoch dann, dass er ziemlich müde ist vom vielen warten. Man kann es ihm allerdings auch nicht verübeln. Ich habe mir ja auch reichlich Zeit gelassen. Allerdings habe ich diese Zeit auch gebraucht. Ich werde in nächster Zeit wahrscheinlich noch mehr brauchen. Aber vorallem auch Zeit mit ihm. Ich muss herausfinden was das ist. Ich meine, ich bin so lange an Allison gehangen und mache dies eigentlich immer noch. Daher muss ich herausfinden ob es nur ein ich fühle mich wohl ist, dass endlich wieder jemand um mich herum ist, der mich gern hat oder ob da noch mehr ist. Daz u bräuchte ich allerdings beide hier . Kaze und Allison. Dann könnte ich das herausfinden. Immer und immer wieder denke ich jetzt über sie nach, weniger über Kaze. Wo sie wohl ist, wie es ihr wohl geht? Wo ich sie wohl wieder sehe und ob ich sie überhaupt wieder sehe. Ich schaue zu boden und meine dann kurze Zeit darauf nur:" Dann lass uns morgen Wasser holen gehen und lass uns nun schlafen legen meinst du nicht?" Dann sehe ich Kaze in die Augen und warte auf eine Antwort. - Hauptaccount: Lari_Tribe weitere Charaktere: Amiria*, Akona*, Eric*, Vince*, Destiny*, Kirsty*
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|  | | Bray* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 250 Anmeldedatum: 27.05.14
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Treppenhaus blaues Haus Mo 20 Jul - 0:42 | |
| Der Moment mit dem Teddy zwischen meinem Kind und Julez ist sehr besonders für mich. Sowohl sein Angebot als auch die lieb gemeinte Ablehnung des Bärens, zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen. Leider hält das nicht besonders lange an, denn obwohl ich mehr konsequent denn besonders laut oder aggressiv gesprochen habe, was ich allein schon wegen der Anwesenheit meines Sohnes vermieden habe, ist der Blick, mit dem mich Kaze bedenkt, sehr durch Verdutzung geprägt und er schaut ständig zu seinem Begleiter. Als er wieder redet, ist es, als würde er dabei über eine steinige Straße rennen. Seine Worte bringen die ganze Sache dann noch mal auf eine andere Ebene. Er kann mich also kein Stück verstehen? Teilt mein Urteil über sein Verhalten nicht, sondern redet sich stattdessen ein, er habe die Sachlage mit Julez nicht verstanden, ich hätte sie gegen ihren Willen festgehalten und was er über seinen Freund sagt, den er offensichtlich besucht, kann ich absolut nicht ganz zu einem sinnvollen Bild zusammensetzen. Besonders krank sieht der dunkelhaarige junge Mann nicht aus. Nur scheinen sowohl er als auch sein Kumpel es gut zu verstehen, gewisse Teile eines Geschehens auszublenden oder sich nicht darum zu kümmern, dass sie durch das, was sie dann doch mitbekommen und wie sie damit umgehen, mehr missinterpretieren als richtig und - so sehr Kaze es bestreitet - unhöflich wirken, desinteressiert, gleichgültig. Die Körpersprache, die tatsächlich an jemanden erinnert, der sich panisch vor etwas fürchtet, als würde er hier gerade einen Krieg oder eine Hinrichtung mit ansehen müssen, statt wie jemand versucht, eine aufgebrachte junge Frau zu trösten. Und am meisten Angst hat Kaze wohl vor mir, weil ich meine Stimme etwas erhoben habe. Ich betrachte ihn eingehend. In meiner Sklavenzeit habe ich einiges erlebt, ich habe Menschen gesehen, die gebrochen wurden, gequält, mainpuliert, an den Pranger gestellt oder getötet. Jeder hat das anders aufgenommen, unterschiedlich verarbeitet. Hat man so etwas hinter sich, weiß man eine Weile lang nicht, was man noch glauben, denken und fühlen kann und soll. Kaze wirkt allerdings kein bisschen wie jemand, der eine solche Zeit hätte überleben können, so wie er redet, scheint er nicht zu dem Menschen, der er ist geworden zu sein, weil ein anderer seine Persönlichkeit gebrochen oder ihm viele böse Dinge angetan hat. Oder doch? Wurde er von den Technos so programmiert? Ist er das Ergebnis eines anderen makrabren Projekts? Ich lasse mir jedes Wort noch mal durch den Kopf gehen. Nichts hat einen geringen Hinweis darauf gegeben, dass er jemals etwas mit einem anderen Tribe zu tun gehabt hat. Und warum sollten die Technos jemanden wie ihn so gehen lassen, wo er keinen Nutzen für sie hat? Das würde keinen Sinn ergeben. Weiter nachgrübeln kann ich nicht, da Julez das Ganze verständlicherweise zu viel wird. Ich wollte sie nicht überfordern, doch ich konnte die Sache auch nicht einfach so stehen lassen. Amber weist sowohl mich als auch mein Gegenüber zurecht, unterstützt mich gegen Kaze allerdings damit, dass sie die Sache genauso sieht wie ich. Das ist keine Genugtuung, die ich empfinde, bloß Erleichterung, weil noch eine Person meine Gedanken ausgesprochen hat und sie so vielleicht klarer werden. Die Brücke zum Guten schlägt letztendlich wieder unser kleiner Mann, der nachdem er deutlich signalisiert hat, dass er auf eigenen Beinen stehen möchte, zu Julez herüberläuft, als würde er sie nicht erst seit wenigen Minuten kennen. Seine kleinen Hände umfassen ihre feingliedrigen Finger. Ich registriere, dass Amber Julez eine Mutter nennt, als wäre das Kind am Leben, denn das war es, wenn auch nicht auf dieser Welt, sondern nur in Julez Körper, doch das macht keinen Unterschied. Julez ist eine Mutter, die sie nicht sein kann, wie es richtig wäre. Sie hat eine Aufgabe bekommen, die sie nicht ausführen kann, obwohl sie sie so glücklich gemacht hätte. Weil ihr das Wichtigste vorher entrissen worden ist...Amber sagt nun etwas nur zu Julez allein. Als sie fertig ist, lasse ich ein paar Momente vergehen, denn ich habe noch was zu sagen, doch ich weiß, dass ich mich damit nicht mehr lange aufhalten darf und keine weitere Diskussion losstoßen möchte, noch will ich zwischen die Verbindung kommen, die Amber geschaffen hat. Reuevoll schaue ich zu den beiden Frauen, dann wieder skeptisch zu Kaze. Sein Freund, den er Keoni nennt, hat nichts Besseres zu tun, als alles Geschehene zu umgehen und lediglich über den Plan des Wasserholens zu reden. Dann schlägt er ernsthaft vor, schlafen zu gehen. Innerlich schüttele ich den Kopf. Wie kann man nur so ignorant sein. Keine Worte sind immer noch besser als so mitzuteilen, wie wenig einen das, was ich vor der eigenen Nase zuträgt, kümmert. "Verzeiht, ich hatte nicht vor, alles noch schwerer zu machen. Doch Kaze, was du sagst, stimmt so einfach nicht. Ich habe dir keinerlei Grund dafür gegeben, um mich für jemanden zu halten, der dir oder gar Julez schaden möchte. Im Gegenteil, ich habe dich freundlich begrüßt, weil ich mich darüber gefreut habe, einem meiner Mitbewohner in diesem Haus zu begegnen, da ihr alle meistens unterwegs seid und du hast nicht viel Interesse daran gezeigt. Und was meinst du damit, ich habe etwas mit Juulez gegen ihren Wunsch getan, während meine Familie in der Nähe gewesen ist?! Es ist wohl ratsam, diesen Gedanken nicht auszusprechen, aber ich finde es sehr respektlos von dir, nicht nur einer jungen Frau, die das nicht gebrauchen kann, Zweifel in den Kopf zu setzen, die komplett unbegründet sind, als auch einem Menschen, den du gar nicht kennst, solche Übergriffe anhängen zu wollen. Für mich ist das nicht damit zu untermauern, dass du ängstlich und schüchtern bist, tut mir leid. Und mein Interesse lag nicht bei dir? Wie sollte es auch, du hast dich ja rasch aus der Affäre gezogen. Hier in eurem Haus sitzt eine aufgelöste junge Frau und ihr habt nichts Besseres zu tun, als die ganze Zeit über Nichtigkeiten zu reden oder sie weiter zu verunsichern. Entschuldigt, doch das kann ich einfach überhaupt nicht nachvollziehen oder gutheißen. Damit ist meine Ansicht raus und das Thema für mich beendet." Draußen ist mittlerweile endgültig die Nacht hereingebrochen. Amber und Julez sollten losgehen. Und ich muss nach Lia sehen, ihr Schlaf dauert schon viel zu lange an und was ist, wenn die Verletzungen, die sie sich beim Sturz vom Pferd zugezogen hat und deren Nachwirkungen doch schlimmer sind als gedacht? "Ihr solltet euch auf den Weg machen", sage ich zu Amber, sodass sie mich ansieht. Bray jr. sieht traurig aus, als er mich ansieht, sobald die drei aus der Tür sein werden, wird er sich aber um Julez kümmern, da bin ich mir sicher und allzu lange wird es nicht dauern, bis wir uns wiedersehen. Ich gehe wieder in die Hocke, damit ich mein Kind in eine Umarmung ziehen kann, die der kleine Junge ziemlich stark erwidert, als er kurz von Julez' Hand ablässt. "Bitte komm uns bald besuchen, Papi, ja? Du hast mir doch versprochen, dass wir noch zusammen spielen!", murmelt er leise und ich flüstere ihm zurück, dass ich so schnell kommen werde, wie es mir möglich sein wird. Während ich mein Kind halte, durchfährt mich ein Glücksgefühl, so wie in der Mall, als es Trudy mir erlaubt hat und ich den Kleinen zum ersten Mal in den Armen gehalten habe. Als wir uns lösen, sodass ich mich auch von Amber verabschieden kann, grinst mein kleiner Sohn. "Danke, dass du das für Julez tust. Und wegen uns...denk an das, über was wir geredet haben. Es kommt alles ins Lot und wegen Jay, mach dir keine Gedanken wegen mir. Sag ihm das auch, dass er keine...Angst haben braucht. Ich hab euch beide, dich und unseren Kleinen furchtbar lieb. Passt auf euch auf", meine ich leise und atme den vertrauten Amber-Duft ein, halte sie an mich gedrückt und bin zufrieden, dass mir das vergönnt ist. Letzendlich richte ich mich an Julez. "Ich wünsche dir alles Gute. Bis bald", verabschiede ich mich zaghaft lächelnd, ohne sie noch einmal zu berühren. Plötzlich kommen noch zwei weitere Frauen in das Haus, die ohne uns eines richtigen Blickes zu würdigen, einfach weitergehen. Unter welchen Menschen bin ich hier nur gelandet?!, fragt sich mein Kopf, denn meine Mitbewohner scheinen leider nicht so zu sein wie erhofft... Als sich die drei anderen abwenden zum Gehen, tue ich es ihnen gleich, winke noch einmal, als der kleine Bray es tut und gehe anschließend in meine Wohnung zurück. Die beiden anderen jungen Männer erwähne ich bei meinem Abschied nicht, da sie ohnehin in ihrem eigenen Komsmos schweben.
tbc: Flur und Küchennische (Wohnung 1. Stock rechts.) - Signa made by Ivayne - please don't copy
Zuletzt von Bray* am Di 28 Jul - 22:49 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Kaze* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 454 Anmeldedatum: 08.07.14 Alter: 21 Ort: St. Oblivio Hospital
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Dimont
 | Thema: Re: Treppenhaus blaues Haus Do 23 Jul - 22:20 | |
| Kurz nachdem ich Keoni angesprochen habe, fragt er mich ob es nicht besser ist erst ein mal schlafen zu gehen. Irgendwie hat er Recht es wird immer dunkler und ich nicke. Noch ehe ich jedoch antworten kann werde ich plötzlich von Bray angefahren. Obwohl ich vertraulich Julez angesprochen habe mischt er sich einfach ein. Anscheinend hat er uns einfach belauscht. Als ich mich umsehe ist Keoni auch schon wieder verschunden und ich bin alleine. Der kurze Blick den ich noch auf ihn, den ich noch erhaschen konnte, hilft mir auch nicht mich zu erden. Allein stehe ich dann mit den anderen wieder im Treppenhaus.
Kaum bin ich mit dem Versuch fertig die Situation freundlich und sachlich ins rechte Licht zu rücken, meint Julez plötzlich, dass wir aufhören sollen - sie erträgt das nicht. Mit großen Augen sehe ich sie an. Es ist doch gar nichts passiert, Bray und ich unterhalten uns doch bloß. Auch wenn der junge Familienvater für meinen Geschmack etwas zu harsch war. "Oh t...tut mir leid Jul..ez" mehr bringe ich nicht raus, da es mir wirklich leid tut, was sich hier gerade abspielt. Noch ehe ich meine Aufmerksamkeit wieder vorsichtig auf Bray lenken kann spricht uns Amber von der Seite an. Ein Fragezeichen prangt förmlich auf meinem Gesicht, warum fährt sie uns so an und dann noch in der Gegenwart ihres Kindes. Es ist mir unbegreiflich, vielleicht ist sie auch nur erledigt schließlich ist es schon dunkel draußen. Aber das ist noch lange kein Grund ein normales Gespräch so zu kommentieren. Als sie mich dann direkt anspricht, glaube ich mich im falschen Film. "Mag s...sein, dass ich sie v..verunsichert habe, da...für... hab ich mich ent...schu...ldigt... da...dass hä...hätte ich auch so g...getan... bevor..." dann bricht mein Satz ab und ich blicke zu ihm, Bray. Ich muss schlucken, zum Einen tut es mir unendlich leid was Julez und der kleine Junge hier erleben und zum Anderen ist die Situation auch für mich so erdrückend, dass es mir schwer fällt meine Emotionen zurück zu halten.
Noch ehe ich mich wieder finden kann fängt Bray wieder zu reden an. Er scheint sich von seiner Freundin bestärkt, jedenfalls überrollt er mich mit einer Welle von Worten. Es ist fast so, als wolle er einen mit aller verbaler Gewalt mundtot machen. Und sein letzter Satz bestätigt mir meine Vermutung nur. Er Gespräche vermeiden zu wollen bei dem sein Gegenüber andere Ansichten hat, selbst wenn diese nur die Wahrnehmungen und Gefühle eines anderen darstellen. Wie man wissen sollte sind diese niemals falsch, weil jeder Mensch andere Dinge wahrnimmt. Auch wenn ich vielleicht schwer zu verstehen war, bin ich nur auf ihn eingegangen und habe geschildert was ich gesehen habe. Ebenso habe ich mich entschuldigt. Aber all das scheint er auszublenden oder für nichtig anzusehen. Könnte ich mich besser und flüssiger artikulieren, so wie in meinen Gedanken, so würde ich ihm antworten, auch wenn ich meine Emotionen dann wahrscheinlich gar nicht mehr halten könnte. Aber vermutlich würde er sogar das als Zeichen der Schwäche und Grund mich weiter klein reden. Dennoch bin ich unschlüssig ob ich nicht doch antworten sollte, sonst würde er es wahrscheinlich wieder denken ich sei desinteressiert oder respektlos. Aber im Gegensatz zu ihm, der sich nach der freundlichen Vorstellungsrunde nur Julez gewidmet und mich stehen lassen hat, tue ich so etwas nicht. Ich antworte zögerlich aber direkt ihm zugewandt, freundlich und leise, so dass Julez, Amber und der kleine Junge nicht weiter beteiligt sind "Du hast m...mich be...grüßt richtig, so w...wie ich euch, w...wenn a...auch sch..schüchtern... und wort...karg... D...doch... nach m...meiner Antwort... da...dass ich... nur zu B...besuch bin ha..hast du kein... In...teresse mehr g...gezeigt... also... hatte ich m..mich verab...schiedet... Auch o...ohne Reaktion..." Kurz atme ich durch, um ihm dann leise seine Frage zu beantworten, was ich damit meine das er gegen ihren Wunsch gehandelt hat "Als i..ich Julez sch...schluchzend reden g..gehört habe, ha..habe ich mich s...sofot zu euch u...umgedreht und ge...gesehen, dass sie w...weinend v...versucht hat sich aus d...deinen Armen zu l...lösen... d...dafür das bei mir ei...ein f...falsches Bild ent...standen ist h...habe ich m...mich entschuldigt..."
Nachdem ich meinen Satz zu Ende gebracht habe gehe ich wieder einen Schritt zurück. denn auf seine Anschuldigungen einzugehen macht keinen wirklichen Sinn, also belasse ich es dabei. Außerdem möchte ich die aktuelle Situation nicht unnötig in die Länge ziehen. Er reagiert nicht vielleicht ignoriert er meine Worte ja tatsächlich oder er lässt sich meinen Wortsalat tatsächlich durch den Kopf gehen, ich würde es begrüßen. Bray meint die drei sollten sich auf den Weg machen. Ich kommentiere es nur mit einem freundlichen Lächeln, während ich noch immer versuche mich durch tiefes ein- und ausatmen emotional wieder zu beruhigen, weg von den Tränen der Ohnmacht und Verzweifelung , die drohten aus mir heraus zu platzen. Als der kleine Bray anspricht wird mein Lächeln noch größer. Er ist einfach niedlich, so unschuldig und ehrlich. Ein Grund warum ich den jüngeren mehr Vertrauen schenke, als so manchem abgedrehtem Teenager. Als Bray sich endgültig von ihnen verabschiedet und Amber bittet vorsichtig zu sein bin ich positiv von ihm überrascht. Nun ist er wieder so wie zu Beginn unseres Aufeinandertreffens. Ich ziehe es vor mich nicht unnötig aufzudrängen und schenke ihnen weiter hin nur ein freundliches Lächeln.
Als die anderen gegangen sind, geht auch auch Bray. Doch statt sich von mir zu verabschieden lässt er mich einfach stehen. Unfassbar unhöflich finde ich, aber auch Keoni war nicht besser als er. Der ist ja vorhin auch einfach wieder verschwunden und hat mich allein gelassen. Vermutlich hat er nicht mal mitbekommen, was los war obwohl ich ihn sicher flehend angesehen habe. Er wirkte abwesend auch seine Frage klang sehr beiläufig. Vielleicht dachte er an seine Familie oder seine Freundin. Irgendwie macht es mich sehr traurig nun allein zu sein und niemanden zu haben. Ich gehe ein paar Stufen hinunter und bleibe vor dem Fenster stehen. Ich richte meinen Kopf gen Nachthimmel und lasse meinen Gefühlen, die ich nun eine ganze Weile zurück gehalten habe, ihren Lauf. Jetzt sind es jedoch Tränen der Einsamkeit, die sich den Weg über mein Gesicht bahnen. Nicht unbedingt weil die Anwesenden nun alle weg sind, weine ich, viel mehr, weil ich Jahre lang allein war und nun scheinbar jeglichen sozialen Anschluss versäumt habe. Wie es aussieht war es doch ein Fehler sich nicht nach draußen, in die Stadt, zu trauen. Kurz nachdem die letzte Träne weggewischt ist, beschließe ich zurück in die Wohnung von Keoni zu gehen, aber auch nur um meine Tasche zu holen. Leise gehe ich hinein nehme sie und schleiche mich wieder hinaus um dann das nach unten zu gehen und über die Eingangshalle das Haus Richtung Markt zu verlassen. Ich habe ein Ziel vor Augen, auch wenn es sicher nicht gut ist wieder allein zu sein. Aber ich nehme mir vor in Zukunft mehr auf andere zu zugehen.
gt: Märkte der Stadt - Nachrichten zu meinen Charas bitte nur an mich hin senden, danke.
Dimont: Kaze*, Nicolas*, Elyas*, Marvin*, Godric* und Harry* 
Zuletzt von Kaze* am Sa 25 Jul - 17:20 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Julez* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 124 Anmeldedatum: 23.05.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Julez
 | Thema: Re: Treppenhaus blaues Haus Sa 25 Jul - 1:00 | |
| Mit tränen in den Augen schaue ich zu Amber, die Diskusion der Männer war mir eindeutig zu viel. Grade hatte ich mich wieder einigermaßen gefangen und ein wenig Vertrauen gefasst um mit zu den Mall Rats zu gehn. Doch die jetztige Situation überfordert mich einfach nur. Amber sieht mich ebenfalls an und in ihren Augen sehe ich ihr Mitgefühl, als würde sie mich verstehen, ich weiss nicht was sie bis jetzt alles erlebt hatte, aber ich kann mir vorstellen das es auch für sie nicht immer einfach war. Schließlich hatte sie ein Kind, eine Verantwortung und sie musste es zur Welt bringen, in Umständen die es früher nicht gab, als es noch Krankenhäuser und medizinische Versorgung gab. Auch für mich wäre es vieleicht nicht einfach gewesen mein Kind auf die Welt zu bringen, doch hätte ich es gerne in kauf genommen.
Schließlich tat Amber das wonach ich innerlich gerufen hatte und selbst keinen Mut dafür fand. Sie versucht die Unterhaltung zwischen Kaze und Bray zu stoppen. Weiterhin richte ich meinen Blick auf sie, schützend hält sie immer noch ihren Sohn auf dem Arm, der jedoch aufeinmal sehr unruhig wird. Amber nimmt den kleinen behutsam vom Arm und stellt ihn auf den Boden während sie kaze erklärt das sein Verhalten absolut unangebracht ist. Ich hatte eigendlich nichts gegen Kaze, wie sollte ich auch, denn ich kenne ihn ja kaum bzw. gar nicht, aber dennoch waren es Bray und Amber die mir in meiner Not geholfen hatten und mich versuchten zu beruhigen. Grade hatte ich irgendwie ein wenig vertrauen zu den beiden und dann meinte Kaze ich muss vorsichtig sein. Doch Amber gibt mir grad durch ihr Verständniss und ihrer Aussage ein bisschen das Vertrauen wieder zurück. Ihre Worte klingen in meinem Ohr so mitfühlend, als wüsste sie genau wie es mir in diesem Moment geht und sie recht, meine Baby zu verliehren war unbeschreiblich schmerzhaft. In meinen Ohren nehme ich noch wahr wie Kaze zu mir meit das es ihm leid tut und es sieht aus als würde er es ernst meinen. Ich nicke ihm zaghaft zu um ihm zu zeigen das es okay ist. Was hätte ich sonst tun sollen? Ihm Vorwürfe machen? Das wäre nicht meine Art, vorallem nicht in dieser Situation, in der ich grade am liebsten gar nicht wäre.
Weiterhin habe ich noch leichte Tränen in den Augen mein Blick ist starr und ich fühle mich nicht in der Lage irgendetwas zu sagen. Plötzlich spüre ich etwas an meiner Hand und sehe vorsichtig hinab. Bray jr. kleine Kinderaugen blicken zu mir hinauf. Schnell versuche ich meinen traurigen Blick in ein freundliches lächeln zu verändern. Der kleine wirkt, als wolle er mir meine Angst nehmen, mir zeigen das ich seiner Mama und seinen Papa vertrauen kann, das ich mit in die Mall gehen soll. Ich bücke mich zu dem kleinen hinunter und wische mir die Tränen aus den Augen. "Weisst du das du ein ganz toller kleiner Mann bist!" sage ich mit leiser Stimme zu Bray jr. Diese kleinen Kinderaugen können einfach nicht lügen, ich kann mir nicht vorstellen das er so etwas machen würde, wenn seine Eltern irgendetwas böses im Schilde führen! Ab diesem Punkt stand für mich fest, das ich mit in die Mall gehen werde. Mein Blick fällt zurück auf Amber, die mich und ihren Sohn beobachtet hatte. Sie kann wirklich unheimlich stolz auf ihren Sohn sein. denke ich mir. Amber sieht mir direkt in die Augen, anhand ihres Ausdrucks habe ich das Gefühl das sie mich versteht, meinen Schmerz mitfühlen kann, den ich wahrscheinlich ein Leben lang in mir spüren werde. Durch ihre Worte das wir zusammenhalten müssen bestätigt sie mein Gefühl.
Ich erhebe mich wieder und nehme den kleinen Bray jr. an die Hand und gehe zusammen mit dem kleinen auf Amber zu. "Du hast recht...!" sage ich mit zaghafter Stimme zu Amber. "Ich werde mit euch gehen!". Obwohl eine kleine Unsichheit bestehen bleibt, denn ich weiss nicht was mich erwartet, schließlich kenne ich die Leute in der Mall nicht.
Für einen kurzen Moment herrscht stille im Treppenhaus und Bray sieht zu uns. Jedoch wandert sein Blick wieder skeptisch zu Kaze. Doch dort war noch eine fremde Person, die ich vorhin gar nicht wahr genommen hatte. Wahrscheinlich lag es daran das ich wieder in einer Art Schockzustand war, als die Diskusion zwischen Kaze und Bray entstand. Der Fremde spricht mit Kaze über einen ein Vorhaben, anscheind wollten sie wohl Wasser holen gehen, doch er wollte das ganze wohl nun auf morgen verschieben, was ich nachvollziehen kann, denn im dunkeln würde ich auch kein Wasser mehr holen gehen wollen. Grade allein zu sein, in der Dunkelheit ist für mich einfach nur schrecklich. Auf meinem Weg hierher, als ich mein altes Zuhause verlassen hatte, gab es viele Nächte in der Dunkelheit, sie raubten mir den Schlaf, niemals hätte ich mich einfach irgendwo hinlegen können um zu schlafen. Was auch meinen jetztigen Zustand erklärt. Mein Körper fühlt sich an wie betäubt, müde und ausgelaugt, geschweige denn von meinen Gedanken die mich einfach nicht loslassen wollen. Ich hoffe einfach das der Weg bis in die Mall nicht zu weit ist, oder gar gefährlich. In diesem Moment schaue ich fragen zu Amber, "Ist es weit bis zur Mall?" frage ich mit leiser unsicherer Stimme, nur so das sie mich verstehen kann.
Schließlich ergeift Bray erneut das Wort. Mit leeren Augen schaue ich ihn an wärend er erklärt wie er die Situation empfunden hat. Natürlich ging es mal wieder um mich, was mir äusserst unangenehm ist, ich wollte hier wirklich keinen Wirbel oder gar einen Streit verursachen. Aber Bray hatte irgendwie recht, Kaze hatte mich ganz schön verunsichert. Jedoch hatte sich das Thema nun für ihn erledigt meint er. Kaze beschreibt wie er die Situation empfunden hat und das er sich bei mir entschuldigt hat, das er mich mit seiner Wahnung irritiert hat. Anscheind haben die beiden sich irgendwie missverstanden und ich habe das Gefühl das es meine Schuld ist. Ich schaue auf den Boden, "Das wollte ich nicht, es tut mir leid!" sage ich leise vor mich her. Ich bin mir nicht sicher ob es jemand gehört hat. Jedoch glaube ich das die beiden einfach keine Freunde werden können. Vieleicht sind sie einfach zu verschieden. Wahrscheinlich ist es jetzt Sinnvoller das Thema auch für mich zu beenden. Denn ich hatte ja Amber zugesagt das ich mit in die Mall wollte.
Als ich Brays Stimme höre wie er zu Amber sagt, das wir uns auf den Weg machen sollten bin ich etwas irritiert. Kommt er nicht mit in die Mall? Ich hatte das immer so verstanden das er mit Amber und seinem Sohn gehen will!. Bray umarmt den kleinen auf eine Art und Weise wie es nur ein Vater tun kann, der sein Kind wirklich liebt. Da wird es mir noch unbegreiflicher wie mein Ex sein eigendes Kind töten konnte. Zugerne hätte ich diese körperliche Nähe auch meinem Baby geschenkt, doch ich werde es niemals tun können. Es versetzt mir einen Stich ins Herz, doch ich versuche stark zu bleiben. Schließlich war ich grade bei Menschen denen ich anscheind mehr wert war, als meinem Ex, obwohl sie mich erst so kurz kannten. Der kleine scheint sichtlich traurig über den Abschied seines Vaters zu sein, aber anscheind hatte Bray ihm versprochen das er ihn bald besuchen kommt und trotz allem lächelt er Bray an, als er sich von Amber verabschiedet. Der kleine ist wirklich tapfer! denke ich mir. Wer weiss was er schon alles miterlebt hat, in seinem Leben.
Schließlich wendet sich auch Bray an Amber und verabschiedet sie. Er bedankt sich bei ihr, dass sie das für mich tut und sie soll sich keine Sorgen machen, wegen einem Jay. Da ich mich nicht einmischen möchte höre ich dem Gespräch einfach nur zu. Er erwähnt aber noch das er die beiden sehr lieb hat und wir auf uns aufpassen sollen. Anschließend lächelt Bray mich zaghaft an und wünscht mir alles gute. Ich versuche ihm ein zuversichtliches lächeln entgegen zu bringen und sage mit höflicher Stimme: "Ich danke dir für alles, was du für mich getahn hat, ich weiss ich bin nicht einfach...." kurz atme ich tief durch um nicht die Fassung zu verliehren und an des erlebte zu denken, "und es ist keine Selbstverständlichkeit was du und Amber hier für mich tut....obwohl wir uns erst so kurz kennen!...Aber auch ich wünsche dir alles Gute!"
Bray wendet sich schließlich von uns ab und winkt noch einmal seinem Sohn zu. Kaze hatte unsere Verabschiedung mitbekommen und sieht ziemlich bedrückt aus. Doch ich versuche mich nun auf Amber einzulassen, denn sie ist die jenige die nun weiss wie es weiter geht. Denn ich kenne den Weg zur Mall nicht. Ich blicke sie fragend an "Ist es weit von hier bis zur Mall?" Noch im selben Atemzug sehe ich wie auch Kaze das Treppenhaus verlässt. Ich hätte mir wirklich gewünscht das die Situation anders zwischen ihm und Bray gelaufen wäre, doch nun ist es dafür wohl zu spät. Kurz schaue ich noch einmal zu Bray jr. Irgendwie gibt mir der kleine die zuversicht, das die Mall vieleicht ein Ort sein könnte wo man freundlich miteinander umgeht. -  |
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