
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Emily* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 375 Anmeldedatum: 01.03.14 Alter: 18 Ort: St. Oblivio Hospital
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Verliebt Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Little Ebony (Sandy)
 | Thema: Das Labor So 2 März - 12:11 | |
| Ein großes Labor, ausgestattet mit den besten Materialien. Es gibt auch einen großen Kühlschrank in dem immer noch Proben aufbewahrt werden. |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Mo 1 Sep - 0:19 | |
| cf: Gänge des Krankenhauses
"Bestimmt. Ich zeige ihn dir nachher. Dort kann man sich auch ganz gut ausruhen. Es gibt sogar ein paar gemütliche Sofas.", erzähle ich ihm, auch wenn es länger her ist, dass ich dort war, sehe ich den Raum vor mir. Das Labor ist zum Glück nicht verschlossen und daher schiebe ich die Tür auf. Drinnen ist es stockfinster. Vorsichtig taste ich an der Wand neben der Tür entlang, bis ich tatsächlich auf einen Schalter stoße. Mit angehaltenem Atem betätige ich ihn, darauf hoffend nicht aus Versehen irgendetwas blödes angestellt zu haben. Doch tatsächlich war es der richtige Schalter und das Licht einiger Neonröhren flackert auf. Während viele der anderen Räume durchwühlt und unordentlich sind, ist hier alles fein säuberlich geordnet und vollkommen unberührt. Offenbar hat sich Niemand hier herein gewagt. Ein wenig gruselig ist es ja auch. Vorsichtig schiebe ich Thackery durch die Tür in den Raum. "Ziemlich unheimlich hier...", murmele ich während ich meinen Blick durch den Raum schweifen lasse. Viele Tische auf denen tatsächlich Computer stehen. Außerdem Reagenzgläser mit teilweise noch flüssigem Inhalt. Mit den ganzen Laborgeräten kann ich nicht viel anfangen. Ganz hinten an der Wand erspähe ich einen Kühlschrank, allerdings vermute ich stark, dass dort kein Essen gelagert wird. |
|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Mo 1 Sep - 17:43 | |
| cf: Gänge des Krankenhauses
Emily berichtet mir vom Aufenthaltsraum. Sie will ihn mir nachher zeigen und ich weiß nicht, ob ich mich darauf freuen soll. Denn ich habe ja keine Ahnung ob ich gute oder schlechte Erinnerungen damit verbinde. Die Erinnerung auf dem Flur war zumindest nicht sehr angenehm. Wir halten vor dem Labor und Emily öffnet die Tür. Es ist dunkel und kein Licht brennt in dem Raum. Doch sie findet den Lichtschalter. Kaltes Neonlicht erhellt den ehemals sterilen Arbeitsbereich. In dem Raum scheint die Zeit still zu stehen. Nichts deutet darauf hin, dass der Virus je ausgebrochen ist und man wartet fast darauf, dass ein Laborant gleich um die Ecke biegt, um an seinen Arbeitsplatz zurück zu kehren. Emily schiebt mich in den Raum. "Ja stimmt!", flüstere ich zurück, als Emily meint, dass sie den Raum unheimlich findet. Das Labor ist voller wissenschaftlicher Gerätschaften. Alles scheint noch zu funktionieren. Am Ende des Labors befindet sich ein Kühlschrank. Vermutlich für die Proben, die kühl gelagert werden müssen. Ich möchte ihn lieber nicht öffnen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die darin gelagerten Proben noch in besonders gutem Zustand sind. Vor allem nachdem erst die Technos den Strom zurück gebracht haben. Drei Jahre in einem Kühlschrank ohne Strom? Allein das müsste ausgereicht haben, um einigen Proben neues Leben einzuhauchen. Ich erschaudere bei der Vorstellung. "Wollen wir den Computer anschalten?", frage ich Emily, die immer noch in Richtung Kühlschrank sieht. |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Mo 1 Sep - 21:05 | |
| Ich wende meinen Blick zurück zu Thackery und weg von dem Kühlschrank und seinem sicherlich widerlichen Inhalt. "Ja, lass uns mal nachsehen.", stimme ich ihm zu und schiebe ihn mit dem Rollstuhl etwas näher an einen der weißen Schreibtische, damit er eine gute Sicht auf den Bildschirm hat. Ich suche einen Moment finde dann aber den Knopf um den PC einzuschalten. Wir warten schweigend während er hochfährt, was zum Glück erstaunlich schnell geht. Ich kenne mich zwar nicht wirklich mit Technik aus, aber der Computer scheint recht neu und modern zu sein. Zuhause hatte ich nur ein älteres Modell und durfte ihn auch nur für die Schule benutzen, was meine Eltern immer streng überwachten. Mein Bruder wusste ziemlich viel über Computer, was vielleicht auch daran lag, dass er seinen eigenen hatte, den ich jedoch nicht einmal anschauen durfte. Mittlerweile war der Pc hochgefahren und ein Feld mit einer Passworteingabe auf dem Bildschirm erschienen. Darüber stand der Benutzername Lethe. Ich seufze laut, natürlich hatte ich es befürchtet. "Die anderen sind warscheinlich genauso geschützt.", meine ich frustriert zu Thackery und starre dabei weiter auf den Bildschirm als würde er mir Zugang gewähren wenn ich nur lange genug durchhielt. Lethe... seltsamer Name. Habe ich ja noch nie gehört. Ob es der Vorname oder ein Nachname ist?, grübele ich und dann erinnere ich mich daran wo ich diesen Namen schon einmal gehört habe. Es ist überhaupt kein Name für eine Person. "Lethe ist der Fluss des Vergessens!", rufe ich aus, senke meine Stimme aber sofort wieder. Ziemlich perplex ob dieser Erkenntnis sitze ich nun halb auf dem Schreibtisch. Das kann doch alles kein Zufall mehr sein!
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|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Mo 1 Sep - 23:55 | |
| Wir warten, während der Computer startet. Ich habe in meinem Leben noch kein solches Gerät benutzt und ich glaube ich hätte nicht einmal den Knopf zum Einschalten gefunden. Doch es dauert nicht lange und auf dem Bildschirm erscheint die Aufforderung, dass man das Passwort eintippen soll. "So ein Mist.... ich dachte da kommt man einfacher rein. Ich hab keine Ahung, wie das Ding überhaupt zu bedienen ist.", sage ich entschudligend zu Emily. Ich starre auf den Bildschirm, doch davon ändert sich auch nichts. Doch Emilys Gesichtsausdruck wechselt von Enttäuschung über Nachdenklich zu Überrascht. Dann erklärt sie den Namen, der dort zu sehen ist. "Was für ein Fluss?" ich kann mit dem Namen nichts anfangen und auch Emilys kurze Erklärung bringt in mir keine Saite zum klingen. Fragend sehe ich Emily an. |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 0:05 | |
| Immer noch ganz verwirrt und überrascht von meiner Entdeckung bemerke ich zuerst nicht, dass Thackery meinem Gedankengang nicht ganz folgen kann. "Also so genau kenne ich mich damit jetzt auch nicht aus, aber in der Schule hat unser Lehrer das mal nebenbei erwähnt, als wir Gedichte besprochen haben. Es hat wohl etwas mit der griechischen Mythologie zu tun. In der Unterwelt, also dem Totenreich, gibt es einige Flüsse und einer davon ist Lethe und wer davon trinkt, vergisst seine Erinnerungen.", erkläre ich ihm das wenige das ich noch weiß. "Findest du es nicht seltsam, dass wir ausgerechnet auf der Suche nach unseren Erinnerungen darauf stoßen?", frage ich und trommele grübelnd mit den Fingern auf dem Tisch. |
|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 0:14 | |
| Emily scheint nicht bemerkt zu haben, dass ich ihr nicht folgen kann. Ihre Erklärung mag für die meisten einen Sinn ergeben, doch auch wenn ich jetzt weiß, woher sie den Namen kennt, helfen kann ich ihr trotzdem bei dem Passwort nicht. "Sorry ich war nie in der Schule und von den Griechen habe ich nie etwas gelesen. Ich glaube das Rätsel musst du Lösen, Miss Sherlock.", sage ich und muss grinsen. "Doch ich muss dir recht geben. Es ist merkwürdig, dass nicht nur mir Erinnerungen fehlen. An die Zeit hier kann ich mich praktisch überhaupt nicht erinnern. Meine Erinnerungen setzen erst wieder ein als alle Erwachsenen bereits die Radieschen von unten betrachten konnten." was meiner Meinung nach der beste Glücksfall überhaupt gewesen ist. Dieser Virus hat mich von meinen Fesseln und dem Nebel der Vergessens befreit oder eher aus dem Fluss des Vergessens gezogen. |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 0:51 | |
| Ein wenig erstaunt sehe ich Thackery an als er erzählt, dass er nie in einer Schule gewesen ist. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Jeder muss doch zur Schule. Ich bin zwar auch nicht immer gerne hingegangen, aber meine Eltern haben mir immer eingetrichtert wie wichtig Bildung ist und jetzt muss ich ihnen wohl tatsächlich Recht geben. Es macht mich traurig an sie zu denken und ich vermisse sie plötzlich schrecklich, deswegen wende ich mein Gesicht einen Moment ab um mich wieder zu sammeln. Thackerys Lächeln muntert mich aber immerhin wieder ein bisschen auf. "Ich bin leider auch weit entfernt viel darüber zu wissen und im Rätsel lösen habe ich auch kaum Erfahrung. Ein besonders gutes Ermittlerteam würden wir wohl nicht abgeben.", meine ich mit einem Anflug eines Lächelns. In Ermangelung einer anderen Möglichkeit beginne ich damit die Papiere auf dem Tisch durchzusehen. Vielleicht findet sich darauf ja irgendein Hinweis. "Hmm... eine Notiz von Dr. Jake... "Ich benötige den Bericht bis Montag. Die Leitung des Projektes möchte sich von den Fortschritten überzeugen und ich hoffe, dass Sie dieses Mal keine Fehler machen!" Hui klingt so als hätte da jemand Ärger gehabt...", meine ich nachdem ich Thackery die Notiz vorgelesen habe. "Zumindest wissen wir jetzt, dass hier an einem Projekt gearbeitet wurde und wenn du mich fragst klingt das sehr nach einer Forschung.", überlege ich und stöbere weiter. Ich stoße auf weitere Notizzettel, dieses Mal aber offenbar von der Besitzerin des Arbeitsplatzes selbst. "Medikamente nachbestellen... Mr. Harris anrufen... die Forschungergebnisse eintragen.... warte was?", ich halte inne und starre den Zettel an auf dem der Name meines Vaters steht. Was machte der Name meines Vaters hier? Warum sollte irgendeine Labormaus meinen Vater anrufen? Der erste Verdacht wäre wohl, dass sie die Geliebte meines Vater war, doch dagegen sprechen zwei Dinge. Erstens würde mein Vater so etwas unchristliches niemals tun und zweitens stände dann da wohl nicht nur sein Nachname. Vielleicht ist es auch ein ganz anderer Mr. Harris und ich bilde mir das nur ein?
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|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 1:06 | |
| Emilys Blick wird traurig und ich frage mich woran sie wohl gerade denkt. Besitze jedoch so viel Taktgefühl in der Wunde nicht weiter nachzubohren und meine Aussage über den Meisterdetektiv bringt sie zum Lachen. Sie durchstöbert die Papriere auf dem Schreibtisch und findet eine Notiz. Sie ließt sie laut vor. "Auch wenn ich nicht in der Schule war... ich kann lesen.", sage ich leicht schmollend. Sie soll mich ja nicht für einen totalen Trottel halten. "Wenn ich noch etwas durchsehen soll, kannst du mir auch ein paar Akten reichen.", sage ich in dem Moment, in dem Emilys Gesicht erstarrt. Sie hält noch eine Notiz in der Hand und starrt einfach nur darauf. "Emily? Alles in Ordnung?", frage ich und berühre sie leicht am Unterarm. Sie starrt immer noch auf die zweite Notiz. Ich kann überhaupt nichts ungewöhnliches im Wortlaut erkennen und die genannten Namen sagen mir überhaupt nichts. Aber ich kann mich ja auch an kaum etwas erinnern, was meinen Aufenthalt hier betrifft. Und die Sache mit dem Forschungsprojekt ist zwar seltsam, aber beunruhigt es mich noch nicht. Das hier ist doch eine Klinik und dort wurde früher nun einmal geforscht oder? |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 1:45 | |
| Ich starre auf den Zettel, bis mich Thackery am Arm berührt und damit aus meinen Grübeleien holt. Für ihn ist an der Notiz natürlich nichts Ungewöhnliches, zumal er meinen Nachnamen nicht kennt und daher keine Verbindungen ziehen kann. Ich lasse den Arm mit dem Zettel sinken und sehe ihn an. In seinen dunklen Augen kann ich echte Besorgnis erkennen und es fehlt nicht viel damit ich mich an ihn gekuschelt und einfach losgeheult hätte, weil ich mich gerade so überfordert fühle. Da ich aber ziemlich sicher bin, dass diese Reaktion ihn seinerseits überfordert hätte, lasse ich das dann doch lieber. "Ja... Nein... ich bin mir nicht sicher. Ich weiß nicht ob es etwas zu bedeuten hat, aber mein Nachname ist Harris.", erkläre ich ihm was mich mich an der Notiz so beunruhigt hat. "Vielleicht ist es ja auch gar nichts, aber ich weiß auch nicht... es kommt mir seltsam vor." Warum habe ich immer mehr das Gefühl, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt? Natürlich hat das Krankenhaus meine Eltern über den aktuellen Stand auf dem laufenden gehalten, aber das macht doch nicht eine Mitarbeiterin des Labors, sondern meine Ärztin oder die Stationsschwester, oder? Einem plötzlichen Einfall folgend tippe ich Harris in das Passwortfeld ein, doch das bringt mir nur eine Fehlermeldung ein. Ich versuche es wenig enthusiastisch mit meinem vollen Namen, doch auch das bringt mich nicht weiter. "Einen Versuch war es wert. Wir müssen wohl weitersuchen.", meine ich seufzend zu Thackery und reiche ihm einen Wust mit Zetteln und Papieren, weil ich nicht will, dass er denkt ich würde ihn für dumm halten. Was ich im übrigen auch nicht tue, aber ich habe an seiner Bemerkung deutlich gesehen, dass er sich so fühlt und das tut mir leid. Ich wende mich der anderen Hälfte des Chaos zu. Anscheinend war diejenige die hier gearbeitet hatte, ich ging einfach davon aus, dass es eine Sie gewesen war, keine Anhängerin eines Ordnungssystems gewesen. "Wie heißt du eigentlich mit Nachnamen? Nur falls ich auf etwas stoßen sollte, was dich betrifft?", frage ich ihn während ich Bestellformulare für Medikamente, die ich noch nie zuvor gehört habe, durchsehe.
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|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 10:27 | |
| Ich muss einen Moment über ihre Worte nachdenken, da ich den genauen Wortlaut der Notiz, die Emily so aus dem Konzept gebracht hatte nicht mehr im Sinn hatte. Doch dass sie ebenfalls Harris hieß, wie der Mann, der telefonisch erreicht werden sollte, ließ auch mich stutzen. "Etwas seltsam ist es schon... aber wir können ja schlecht diesen Mr. Harris anrufen. Also denke ich wir sollten weitersuchen." Emily probiert noch ein zwei Passwörter am Computer aus. Aber es klappt nicht. "Ich weiß nicht unter welchem Namen man mich hierher gebracht hat. Aber entweder es ist der Name meiner letzten Pflegefamilie, dann ist es Hughes oder der Nachname, den mir das Heim gegeben hat: Turner." sage ich zu Emily, als sie mir ein paar Unterlagen reicht, damit ich ihr beim Durchsehen dieses Chaos helfen kann. Die Person, deren Arbeitsplatz sich hier befand, scheint noch nie etwas von einem Ablagesystem gehört zu haben. Mit dem Papierberg auf dem Shoß rolle ich zu einem kleinen Beistelltisch hinüber. Ich werde zwei Stapel bilden: Einen für vollkommen nutzloses und einen für eventuell nützliche Informationen. Ich blättere die Papiere durch. Die Person die hier gearbeitet hat, hatte nicht gerade eine saubere Handschrift und mir fällt es scher das Gekritzel zu entziffern. Also beginne ich mit den gedruckten Schriftstücken. Das meiste sind Bestelllisten für Chemikalien oder Verzeichnisse darüber, was aus den Chemikalienschränken für was entnommen wurde. Da ich mit den meisten Dingen nichts anfangen kann landen all diese Listen auf dem Nutzlosen Stapel. Mein Blick fällt auf eine Liste mit Namen und Daten. Sie ist ziemlich fleckig und ich möchte lieber nicht wissen, wovon genau die Flecken stammen. Langsam gehe ich die Liste durch. Sie ist nach Datum sortiert und enthält neben Name und Datum auch noch die Nummernbezeichnung der Proben. Sie bestehen aus dem Bustaben des Vornamens, des Nachnamens, des Datums und einer Kennziffer, wie ich vermute. "Hier ist etwas!" rufe ich aus, als ich Emilys Namen entdecke. "Das Probenverzeichnis für den Kühlschrank. Dein Name steht drauf.", sage ich. Ich gehe die Liste weiter durch und keuche erschrocken auf. "Emily? Mein Name steht auch auf der Liste. Sam Turner." Meine Hände zittern und ich sehe ängstlich zu Emily. Was haben die hier gemacht? Warum haben die Proben von mir genommen, wenn mein Problem doch psychischer Natur war? Warum kann ich mich nicht erinnern? |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 13:22 | |
| "Nein... wenn wenigstens die Telefonnummer mit drauf stehen würde. Dann wüsste ich ja ob es die meines Vaters ist, aber so...", ich breche ab, weil ich nicht weitersprechen kann. Mein Vater würde seine Familie niemals betrügen. Die Familie war ihm immer heilig. Oder? Thackery erzählt derweil, dass er in einem Heim gewesen ist vor dem Virus und danach in einer Pflegefamilie. Traurig sehe ich ihn an und denke dabei wie ungerecht das Leben doch sein kann. Er hätte es mindestens genauso viel verdient eine schöne behütete Kindheit zu haben, wie ich sie hatte. Ich schlucke den Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hat, hinunter und wende mich wieder den Papieren zu. Jede Menge weiterer Bestelllisten für Medikamente und jedes Mal denke ich nur, dass es höchst seltsam ist, dass diese Dinge nicht von anderen erledigt wurden. Plötzlich entdeckt Thackery etwas und ruft aufgeregt nach mir. Doch bevor ich bei ihm bin um einen Blick auf die Liste zu werfen, blickt er mich schon erschrocken an, da er seinen Namen ebenfalls auf der Liste gefunden hat. Einen Moment lang starren wir uns nur vollkommen perplex an. Langsam nehme ich ihm die Liste aus der Hand und vergewissere mich selbst. Tatsächlich wir stehen beide darauf. "Du hast doch gesagt du warst hier auf der psychatrischen Station oder? Wozu brauchen die dann Proben von dir? Das ist nichts körperliches....", ich sehe ihn prüfend an doch ich glaube nicht, dass er gelogen hat, schließlich habe ich ihn damals auch nie auf einer normalen Station gesehen. Doch ich kann mir nicht erklären wieso man bei einer psychischen Erkrankung irgendwelche Proben entnehmen sollte. Bei mir wäre das logischer immerhin war ich körperlich krank. Zumindest haben das alle gesagt. Ich lasse mich auf den Stuhl neben dem Tisch sinken und versuche das alles irgendwie einzuordnen. Plötzlich ergibt einfach nichts mehr einen Sinn, was damals noch vollkommen logisch erschien. Weil du keinen Grund hattest zu Zweifeln. "Du wirst mir sicher nicht glauben, aber ich habe keine Ahnung warum ich hier eingeliefert wurde. Meine Eltern sagten ich sei schwer krank und müsste tapfer sein, aber Niemand hat mir je gesagt was ich denn genau habe. Ich dachte sie wollten mich einfach schützen."
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|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 13:34 | |
| Einen Augenblick starren wir uns einach nur an. Wir wissen beide nicht, was damals hier im Krankenhaus abelaufen ist. Aber je länger man darüber nachdenkt, desto unangenehmer wird das Gefühl, dass sich in einem breit macht. "Ja ich war auf der psychiatrischen Station und genau das selbe frage ich mich auch. Warum die Proben? Klar hat man mir ab und zu Blut abgenommen, wenn ich ein neues Medikament bekam... Aber so oft?" Ich blättere den Papierstapel weiter durch und finde noch mehr solche Listen älteren Datums. "Unsere Namen und die Namen einiger anderer tauchen hier regelmäßig auf. Zu regelmäßig, wenn du mich fragst." Das ganze ist merkwürdig und wirklich unheimlich. Emily nimmt das ganze noch mehr mit als mich selbst. Sie setzt sich auf einen Stuhl neben mir und sieht sich nun selbst die Liste an. Sie kann sich genauso wenig einen Reim auf das ganze Machen, wie ich selbst. Sie sagt, dass ich ihr vermutlich nicht glaube, dass sie den Grund ihrer Einlieferung nicht kennt. Doch ich glaube ihr. Ich kann nicht genau sagen, warum oder was es ist, das mich zu diesem Glauben ohne jeglichen Zweifel veranlasst, aber er ist da. "Ich glaube dir. Auch wenn es dir seltsam erscheinen mag. Aber das ganze... kann einfach kein Zufall sein... deine Erinnerungslücken und der Umstand, dass ich mich an fast nichts hier im Krankenhaus erinnern kann..." Emily sieht nicht nur geschockt, sondern auch traurig aus. Einem inneren Impuls folgend greife ich nach Emilys Hand und drücke sie. Doch danach lasse ich sie nicht los. "Wir werden rausfinden, was hier vor sich gegangen ist.", verspreche ich Emily. |
|  | | Emily* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 13:48 | |
| Er hat Recht. Es gibt mehrere Namen die mit genauer Regelmäßigkeit auftauchen, allerdings sagen sie mir nichts oder nicht viel. Ein paar von ihnen habe ich flüchtig kennengelernt aber unterhalten wäre wohl schon zuviel gesagt. Thackery nimmt meine Hand und ich kann gerade noch verhindern, dass ich deswegen zusammenzucke. Zu sehr hat mich die Sache mit Charlie noch im Griff, aber Thackery hält sie nur sanft und verspricht mir, dass wir hinter die Sache kommen werden. Jetzt fange ich doch ein bisschen an zu weinen, denn es bedeutet mir viel, dass ich nicht alleine bin. Die Mallrats waren zwar freundlich zu mir, doch ich habe auch bemerkt, dass ich ihnen lästig war und den Blick den mir dieser Alex und seine Freunde zugeworfen haben, würde ich am liebsten so schnell wie möglich vergessen. Aber Thackery weiß wie ich mich gerade fühle, weil er sich selbst so fühlt und das macht mir Mut. "Danke.", sage ich leise und drücke mit meiner Hand vorsichtig zurück. Dann löse ich sie aus seiner Hand, auch wenn es sich eigentlich gut angefühlt hat, aber ich höre die mahnende Stimme in meinem Kopf die mir sagt, dass es nicht angemessen ist für ein junges Mädchen allein mit einem Jungen zu sein. "Leider steht da nirgends war für Proben das sind. Meinst du wir sollen nachsehen?", frage ich und mir schaudert bei dem Gedanken, was wir vorfinden könnten. Mein Magen war jedenfalls noch nie der Stärkste. |
|  | | Thackery* Tribelos

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 | Thema: Re: Das Labor Di 2 Sep - 14:18 | |
| Emily drückt ebenfalls meine Hand, bevor sie sie mir wieder entzieht. Ein paar Tränen haben sich in ihren Augen gesammelt. "Du hast recht, vielleicht sollten wir doch einen Blick in den Kühlschrank werfen.", sage ich und verziehe das Gesicht. Ich bin nicht unbedingt besonders scharf darauf den Inhalt den Kühlschranks genauer zu betrachten. Aber er ist im Moment außer den beiden Namen, die wir auf den Notizen gefunden haben, unsere einzige Spur. "Miss Holmes.", sage ich, um Emily aufzuheitern und lasse ihr den Vortritt. Ich rolle zum Kühlschrank hinüber und stelle den Rollstuhl davor ab. Er ist ziemlich groß und laut. Irgendwie hoffe ich, dass die Proben nicht allzu vergammelt sind und wir darin überhaupt etwas finden können, was uns weiter hilft. Vorsichtig greife ich nach dem Haltegriff des Külschranks. Mit ein wenig Kraftaufwand öffne ich die Tür des Kühlschranks. |
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