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Darleen*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Eingangsbereich   16.08.15 23:03

cf: Straßen der Stadt

Vom Regen völlig durchnässt, erreiche ich schließlich das Oblivio Hospital. Ich bleibe stehen, verschränke unsicher die Arme vor der Brust und blinzele hinauf zu dem großen, imposanten Gebäude. Die Regentropfen benetzen mein Gesicht, doch das ist mir egal. Einst herrschte hier sicher reges Treiben, doch nun sieht der Bau völlig verwahrlost aus, viele der Fensterscheiben sind zerbrochen und vor dem Eingang türmt sich der Müll. Einige Jugendliche gehen an mir vorbei, irgendjemand rempelt mich an, doch ich nehme kaum Notiz von ihnen. Eine Auseinandersetzung ist das Letzte was ich jetzt gebrauchen kann. Ich ziehe die Kapuze tiefer ins Gesicht und gehe vorsichtig auf den Eingang zu, sehe mich immer wieder etwas gehetzt um. Los, geh schon! Du wolltest nicht mehr das kleine, dumme Mädchen sein. Beweis es dir selbst! Doch was wird mich im Inneren erwarten? Ich habe noch nicht einmal eine Waffe dabei!, huscht mir ein fataler Gedanke durch den Kopf. Wie dumm bin ich eigentlich?? Ich wäre jedem, der mich angreift völlig hilflos ausgeliefert. Ich seufze leise und lege die Hand auf die Türklinke. Es gibt jetzt kein zurück mehr. Und es sind keine Wachen vor der Tür, das ist immerhin ein gutes Zeichen! Ich drücke die Klinke herunter und öffne schließlich die Tür, die ein unangenehmes Knarzen von sich gibt. Es klingt in der Stille beinahe ohrenbetäubend und ich verziehe leicht das Gesicht. Mist! Es herrscht ein seltsames Licht hier, es ist dämmrig und kleine Staubmoleküle tanzen wirr in der Luft umher. Ich kann nichts auffälliges hören oder sehen, also schließe ich die Tür so leise wie es eben möglich ist und gehe dann ein paar Schritte voran.

Ich hinterlasse nasse Fußspuren auf dem Boden. Meine Kleidung trieft nur so vor Nässe und meine langen Haare hängen mir strähnig ins Gesicht. Du siehst aus, wie aus irgendeinem Horrorfilm entsprungen! Ich bemerke, dass ich bis auf die Haut durchnässt bin. Hoffentlich hat Patsy etwas zum anziehen für mich. Das könnte sonst noch ziemlich kalt und ungemütlich werden. Meine Augen tasten ängstlich die Umgebung ab und mein Herz pocht heftig in meiner Brust. Los...weiter, Darleen! Mein Blick wandert schließlich in eine Ecke und bleibt abrupt an einer Gestalt haften, die auf einem Stuhl hockt. Ich keuche erschrocken auf und bleibe wie angewurzelt stehen. Schnell huschen meine Augen über die Umgebung. Sonst kann ich niemanden sehen. Ob noch mehr Typen hier irgendwo herumlungern? Ich schaue mit vor Schreck geweiteten Augen wieder zu dem Fremden. Er sieht furchteinflößend aus. Sein Gesicht ist übel angeschwollen, er hält ein Tuch in der Hand, verzieht das Gesicht scheinbar vor Schmerzen. Irritiert bemerke ich, dass er mit nacktem Oberkörper dasitzt. Nur zu gerne, hätte ich meinen Blick von ihm abgewandt, doch es wäre dumm dies zu tun. Ich muss ihn im Auge behalten! Ich laufe rot an, hoffe jedoch, dass es durch meine Kapuze unbemerkt bleibt. Viel erschreckender ist meine nächste Beobachtung. Neben ihm liegt ein zerknülltes Hemd. Ist das Blut?? „Oh...ich...“, beginne ich ängstlich, mit zitternder Stimme. „Ich wollte nur...“, meine Stimme versagt und mein Atem geht schneller.

Was mache ich jetzt?? Wenn ich auf dem Absatz kehrt mache und fliehe, rennt er mir sicher nach. Gegen den hätte ich keine Chance, immerhin wirkt er sehr sportlich. Wäre ich doch bloß auf dem Bauernhof geblieben! „Kann...kann ich dir helfen?“, frage ich dann leise ohne weiter nachzudenken und muss bei diesen Worten selbst meine Stirn runzeln. Helfen?? Dem? Der wird dich gleich auslachen und dir dann sonstwas antun! Ich schüttle schnell entschuldigend den Kopf. „Nein, nein vergiss was ich gesagt habe. Ich...wollte mich hier nur umsehen. Aber, ich glaube es ist besser wenn ich jetzt gehe.“, ich lächle unsicher und gehe langsam rückwärts, lasse den Fremden jedoch nicht aus den Augen. Er wirkt so unnahbar und furchteinflößend in diesem dämmrigen Licht. Mit dem rechten Fuß stoße ich gegen eine kleine Stehlampe die auf dem Boden liegt, komme ins Straucheln und lande schließlich unsanft auf dem Po. Na super, du kleiner Trampel! Du Landei machst dich grad ziemlich zum Affen! Aber vielleicht wirke ich auch so unattraktiv auf ihn, dass er froh ist, wenn ich weg bin? Ich keuche leise während des Sturzes auf und rutsche dann schnell auf dem Po Richtung Ausgang. Ich will nicht aufstehen, immerhin müsste ich ihn dann für einen Sekundenbruchteil aus den Augen lassen. Vielleicht ist er ein Auftragskiller oder sowas? Ein Mörder?? ja klar, Darleen. Mach alles nur noch schlimmer. „Lass mich gehen...“, hauche ich leise, beinahe flehend. „Bitte. Niemand wird von dem erfahren, was ich hier gesehen habe. Versprochen.“
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Milo*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Eingangsbereich   17.08.15 22:13

Ich blicke zum Fenster. Scheiße, jetzt regnet es auch noch. Na super. Ich sehe schon aus wie ein Schwein und wenn ich das rausgehe, werde ich mir den Tod holen und nass werden. Oder umgekehrt, was weiß ich? Der Schmerz zieht durch meinen Schädel und ich könnte permanent schreien. Wenn ich diesem Widerling noch mal begegne….verdammt noch mal! Aber fluchen bringt auch nichts das weiß ich selbst gut genug. Der Typ lacht in meinem Kopf und macht mich nur noch wahnsinniger. Mit einem feuchten Tuch versuche ich mir sehr sachte mein Gesicht zu säubern. Es ist die Hölle.
Während ich mir so das Gesicht säubere, höre wieder ein Geräusch. Ist der Typ mit seiner Schwester wieder zurück? Langsam richte ich meinen Blick auf die Richtung, aus der das Geräusch kommt. „F*ck“ fluche ich leise. Jede Bewegung meines Kopfes schmerzt. Dort im Eingang steht ein Mädchen. Sie muss von draußen hereingekommen sein, denn sie ist klitschnass. Sie wird sich erkälten, ist mein erster Gedanke. Was interessiert dich das?, höhnt Lt. Shadow in meinem Kopf. Ja, was interessiert mich das eigentlich? Verwahrloste Gören gehören wohl kaum zu meinem Auftrag. Ich folge ihrem Blick, der von meinem geschundenen Gesicht zu meinem nackten Oberkörper wandert und bei meinem blutigen Hemd hängen bleibt, welches auf dem Boden vor mir liegt. Sie hat Angst. Das würde ich drei Meter gegen den Wind riechen, selbst wenn sie nicht so zittern würde. „Was glotzt du so?“ frage ich herablassend und bringe sie damit nur noch mehr aus dem Konzept. Sie beginnt vor sich hin zubrammeln und zu stottern. Ich verdrehe genervt die Augen und beantworte die Frage, die ich aus ihrem Bick herauslesen kann. „Ja, das ist Blut. Genauer gesagt mein Blut. Noch nie But gesehen?“ frage ich belustigt aber das Lachen vergeht mir schnell wieder, durch die Schmerzen im Gesicht. Ich sollte doch mal ins Hauptquartier zurückkehren und Lt. Sky fragen, ob ich alles richtig gemacht habe, mit dem Richten des Bruches. Er ist schließlich sowas wie unser Arzt und kennt sich da besser aus als ich. Das Mädchen steht immer noch zitternd am Eingang. Hat sie gerade gefragt, ob sie mir helfen kann? „Wobei denn? Ich bin schon groß und kann mir selbst das Gesicht waschen. Danke der Nachfrage.“ erwidere ich angesäuert und ziemlich sarkastisch. Sie muss wohl selbst gemerkt haben, das ihr Vorschlag ziemlich dumm war. Sie schüttelt mit dem Kopf und meint ich solle es wieder vergessen. Dann meint sie, sie wolle sich nur kurz umsehen und besinnt sich im gleichen Moment wieder und meint sie sollte doch lieber wieder gehen. „Entscheidungen treffen, ist deine große Stärke, was?“ frage ich und sehe sie flüchtig an. Ich greife mir meinen Ruckzuck und ziehe mein Shirt heraus, um es anzuziehen. Ist ja arschkalt hier drinnen. Ich zittere leicht und ziehe noch meine Lederjacke drüber.
Wohl weil ich aufgestanden bin, ist das Mädchen noch verunsicherter und stößt mit dem Fuß irgendwo gegen und fällt rückwertig zu Boden und landet auf ihrem Hinterteil. Ich gehe auf das Mädchen zu. Sie beginnt zu wimmern. Ihre Stimme hat einen beinahe flehenden Klang. Ich solle sie doch gehen lassen und sie würde auch niemandem etwas erzählen was sie hier gesehen hätte. „Meinst du das interessiert jemanden, wie ich mir das Gesicht gewaschen habe?“ frage ich höhnisch und gehe weiter auf sie zu. Sie rutscht auf dem Boden weiter Richtung Wand. „Hast Angst? Habe ich recht?“ frage ich vorsichtig und versuche einen sensiblen Ton anzuschlagen. Ich sehe wie sie zittert und das erinnert mich einfach zu sehr an meine Patsy. Ähnlichkeit hat sie zwar keine aber ihr Verhalten ähnelt Patsys. Sie wimmert weiter vor sich hin. Ich gehe in die Knie und hocke mich vor sie. „Du brauchst keine Angst vor mir zu haben.“ sage ich im ruhigen Ton, in der Hoffnung, dass sie sich beruhigt.  Ich strecke meine Hand nach vorn und hebe vorsichtig mit meinem Zeigerfinger ihr Kinn an, damit sie mich ansieht.
„Ich weiß, mein Gesicht in dem Zustand“ Ich deute mit der anderen Hand auf meine Nase. „macht nicht gerade einen vertrauenserweckenden Eindruck aber ich verspreche dir dass ich ganz friedlich sein werde.“ Ich zeige ihr meine geöffneten Handflächen. „Ohne die Finger zu kreuzen. Siehst du?“ Ich lächle ein wenig schief, um sie aufzumuntern. Ich berühre leicht ihre Schulter. Sie ist wirklich klitschnass wie ich vermutet habe.
„Du bist ganz nass. Du wirst dir noch den Tod holen, wenn du jetzt wieder rausgehst.“ Ich nicke in Richtung der Eingangstür. Sie ist gläsern. Man kann dadurch sehen, dass der Regen draußen immer schlimmer wird. Der Himmel ist dunkel und wolkenverhangen. Richtig unangenehm. An ihrer Stelle würde ich hier drinnen warten bis der Regen nachlässt aber ich werde sie hier nicht festhalten. „Warte kurz hier.“ meine ich zu dem Mädchen und erhebe mich, um meinen Rucksack zu holen. Ich setze mich samt Rucksack im Schneidersitz vor sie auf den Boden und krame meine Decke heraus. Ich knie mich dann vor sie und lege ihr die Decke um die Schulter. „Vielleicht solltest du die Jacke doch lieber ausziehen.“ Ich deute mit der Hand in ihre Richtung. „Hast du vielleicht Hunger? Also ich schon. Ich habe noch ein Sandwich bei mir. Das könnten wir teilen, wenn du willst.“ Ich versuche freundlich zu lächeln aber jedes Lächeln treibt mir mehr Schmerzen ins Gesicht, also muss es eher gezwungen aussehen.  Ich öffne ein Fach an meinem Rucksack und hole ein Sandwich hervor, welches in Alufolie eingewickelt ist. Sie sieht mich weiterhin eher misstrauisch an und ich kann es ihr auch nicht verdenken, sowie ich aussehen muss. Blaugrün und angeschwollen im Bereich um meine Nase herum. Ich packe das Sandwich aus und breche es in zwei gleichgroße Hälften. „Da ist Schinken drauf und auch Tomaten. Schmeckt gut.“ sage ich in einem Ton als würde ich tagtäglich nichts anderes tun, als mein Essen mit Wildfremden zu teilen. Ich halte ihr eine Hälfte hin. Sie starrt mich aus großen, ängstlichen Augen an. „Ist auch nicht vergiftet.“ Zum Beweis beiße ich ein Stück meiner Hälfte ab. Es schmeckt wirklich gut aber das Mädchen kann froh sein, dass sie nicht weiß, wer das Sandwich gemacht hat. Für die Versorgung der Truppen sind nun mal unsere Sklaven verantwortlich aber mit dieser Information gehe ich ja auch nicht hausieren. Es ist mir selbst noch irgendwie unangenehm, immerhin war ich selbst einst einer. Ich kaue fertig und schlucke den Bissen herunter. „Du erinnerst mich irgendwie an meine Freundin, sowie du jetzt dasitzt mit der nassen Kleidung. Und der Blick erstrecht aber damals hatte sie nicht vor mir Angst sondern eher vor einem schweren Gewitter in das wir geraten sind.“ Ich plaudere so darauf los und denke mir diese Geschichte einfach aus, vielleicht wird sie ja so lockerer und legt ihre Angst ein wenig ab. „Wir waren draußen auf den Feldern und haben eines unserer verlorengegangenen Schafe gesucht. Und plötzlich zog da dieses heftige Gewitter auf. Ich habe zu meiner Freundin gesagt, dass wir umkehren müssen und das Schaf vergessen sollten. Immerhin befanden wir uns auf einem offenen Feld. Nicht grad ungefährlich bei Blitz und Donner, dort rumzulaufen aber sie hatte sich in den Kopf gesetzt das Tier zu finden und in seinen sicheren Stall zu bringen.“ Ich halte kurz inne und beobachte sie. Das Sandwich halte ich weiter in ihre Richtung falls sie es sich doch anders überlegen sollte. „Du brauchst wirklich keine Angst zu haben.“ Sie macht es einem nicht gerade einfach, das muss man schon sagen.

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