
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Seth* Tribelos
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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Little Ebony (Sandy)
 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Sa 4 Okt - 13:12 | |
| - @Aiden* schrieb:
Ich nehme Seth in den Arm und lege seien Kopf an meine Schulter. "Phoebe und du, ihr seit euch in einer einzigen Sache ähnlich, ihr liebt mit jeder Faser eures Körpers und dadurch ist eure Angst groß, dass etwas diese Liebe erschüttern könnte. Ick glaube allerdings net, des der Junge ihr Sohn is, sieh dir meine Tochter an, sie müsste dann älter sein, aber ihre Art is vollkomm anders. Der Junge is zu erwachsen, viel zu erwachsen irgendwas stimmt an ihm net. Vielleicht sollteste echt erstmal mit Tsukino selbst sprechn hm?", ermutige ich den Jungen, denn ich bin mir mehr als sicher, dass Tsukino kein Kind hat.
Ich bin froh in Aiden so einen guten Freund gefunden zu haben. Er scheint ein sehr feines Gespür dafür zu haben wie ich mich fühle und was ich brauche. Das war schon damals so als er mich noch gar nicht kannte. "Ich weiß es nicht Aiden. Am liebsten würde ich weit weg rennen um nie wieder mit ihr sprechen zu müssen, weil ich fürchte die Wahrheit nicht ertragen zu können.", sage ich leise und lausche dem Rauschen der Wellen. "Am schlimmsten ist, dass sie mich angelogen hat. Lügen zerstören einfach alles. Deshalb habe ich sie nie angelogen. Ich habe ihr alles von Bob erzählt, ich habe ihr immer gesagt was ich fühle.", versuche ich meinen Schmerz in Worte zu fassen. Dabei denke ich auch an Dario, wie er mir in dem Lagerraum erzählt hat was er Aki angetan hat. Ich habe ihn so sehr gehasst dafür, doch ich hätte ihn noch mehr gehasst wenn er versucht hätte mich zu belügen. Bob hat alle angelogen. Jeden Tag trug er sein falsches Lächeln spazieren. |
|  | | Aiden* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Sa 4 Okt - 20:43 | |
| "Inwiefern hat sie dich angelogen?", möchte ich von dem junge Mann wissen. "Nur weil du und Phoebe etwas angenommen habt? Solange es net geklärt is, ob der Bengel ihr Sohn is, hat sie dich au ne angelogen, oder irre ick mich?", mit sanfter Gewalt ziehe ich Seth zurück zu Emma und Lacie, meine Kleine schaut mich mit ernsten Augen an. Ich helfe Seth sich zu setzen, er muss sich nun erst einmal sammlen, Amaterasu hat ihre Kopf auf sein linkes Bein gelegt, der Hund seinen auf Seths Rechts. "Ick muss wieder zurück, mein Zuckerpüppcken", sage ich leise und knie mich zu meinen Tochter hinunter. |
|  | | Lacie* Chose

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Sa 4 Okt - 21:09 | |
| Seth und Papa diskutieren noch, doch sie kommen zu Emma, Enya, Emma und mir. Dann sagt Papa genau das, was ich nicht hören will: Er muss wieder zurück. Er kniet sich vor mich hin und ich umarme Papa stürmisch. "Wann kannst du bleiben? Du bist schon so lange weg..." eigentlich stimmt das ja nicht, aber er verpasst ja die ganzen tollen Sachen! Ich hab ihm noch nicht erzählt, dass ich Enya füttern und halten kann. Er soll es doch selbst sehen können! "Du verpasst so viel! Warum kannst du nicht bleiben?" ich verstehe einfach nicht, was so wichtig sein kann, dass Papa lieber dort Zeit verbringt. |
|  | | Seth* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer So 5 Okt - 21:33 | |
| - @Aiden* schrieb:
- "Inwiefern hat sie dich angelogen?", möchte ich von
dem junge Mann wissen. "Nur weil du und Phoebe etwas angenommen habt? Solange es net geklärt is, ob der Bengel ihr Sohn is, hat sie dich au ne angelogen, oder irre ick mich?", mit sanfter Gewalt ziehe ich Seth zurück zu Emma und Lacie, meine Kleine schaut mich mit ernsten Augen an. Ich helfe Seth sich zu setzen, er muss sich nun erst einmal sammlen, Amaterasu hat ihre Kopf auf sein linkes Bein gelegt, der Hund seinen auf Seths Rechts. "Ick muss wieder zurück, mein Zuckerpüppcken", sage ich leise und knie mich zu meinen Tochter hinunter.
"Sie hat zumindest etwas mit ihm zu schaffen, denn er hat nach ihr gesucht. Sie hat aber nie so etwas wie einen kleinen Bruder oder so erwähnt. Sie hat überhaupt nie irgendjemanden erwähnt, abgesehen von einem Exfreund.", erkläre ich Aiden meine Gedanken. Ich habe Angst, dass mein neugewonnenes Vertrauen nun erneut erschüttert wird. Aiden zieht mich zurück zu seiner Familie und erklärt seiner Tochter, dass er nicht bleiben kann. Ich wende mein Gesicht ab, denn ich fühle mich schuldig deswegen und ich hasse es den Kindern ihren Vater wegnehmen zu müssen, auch wenn ich nichts daran ändern kann, weil es nunmal Darios Regeln sind. |
|  | | Aiden* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer So 5 Okt - 21:53 | |
| Ich ziehe meine Kleine fest in meine Arme und hebe sie dann hoch. "Zuckerpüppcken des hattn wa schon bespochn hm? Willst du des Daddy Ärger bekommt?", frage ich sie mit einem sanften Lächeln und stubse meine Nase an ihre genau so wie früher. "Ick versprech aber, so oft es geht vorbei zu komm, muss ja gucken ob ihr au artig seit", sanft streiche ich Lacie eine Strähne aus dem Gesicht, dann wende ich mich an Seth. "Anderer Voschlag, wir reden zuerst mit ihm, er müsste sich immer noch bei Jareth befinden", erkläre ich kurz. |
|  | | Emma* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer So 5 Okt - 22:06 | |
| Lacie fängt an mit Aiden zu diskutieren. Sie beschwert sich, dass er nicht bleiben kann. Mir tut es in der Seele weh, ihren flehenden Ton zu hören. Doch dass Aiden nicht bleiben kann, war mir klar. Dieser Tribe in dem er feststeckt ist Schuld an der ganzen Sache. Doch auch die Sehnsucht kann ich deutlich in seiner Stimme hören. Ihm passt es sicher genauso wenig, dass wir nur so wenig Zeit miteinander haben. Er verspricht Lacie so oft es geht vorbei zu kommen. Ich lehne mich sanft an Aiden, der nun Lacie auf dem Arm hat. Ich wünschte Aiden könnte bleiben, aber ich muss für uns stark sein. Auch wenn ich viel lieber meine schwache Seite zeigen würde. |
|  | | Lacie* Chose

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer So 5 Okt - 22:13 | |
| Papa sagt, dass wir schon besprochen haben, warum er nicht bleiben kann. Natürlich erinnere ich mich daran und ich frage mich, ob diesem Tribe eine Familie unwichtig ist. "Nein ich will nicht, dass du Ärger bekommst.", sage ich und ziehe einen Schmollmund. Papa gibt mir einen Igelkuss und ich muss grinsen. "Wehe wenn nicht!", sage ich und hebe den Zeigefinger drohend. Kuschle mich dann aber in Papas Arme und genieße den Augenblick. Papa sagt zu Seth, dass sie jemanden bei Jareth besuchen wollen. "Das heißt du bringst uns jetzt wieder zurück?" ich muss zugeben, dass ich ziemlich müde bin. Genau wie Emma und Enya. "Ich hab dich lieb Paps!", sage ich an seine Schulter gekuschelt. Mir fallen die Augen immer wieder zu. Papa riecht so vertraut und ist so angenehm warm. Eigentlich wollte ich ihm noch erzählen, was ich alles tolles bei Emma erlebt habe, aber dazu bin ich jetzt zu müde. |
|  | | Seth* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer So 5 Okt - 22:26 | |
| "Nein!", begehre ich etwas zu heftig auf. Allein der Gedanke dieses Kind wiedersehen zu müssen und in ihm die Mischung aus Tsukino und Marco zu erkennen, lässt mich innerlich zerbrechen. Ich stehe auf und ziehe meine Pulloverärmel über meine aufgeschürften Hände. "Ich kann es nicht ertragen ihn zu sehen. Das packe ich nicht.", erkläre ich Aiden eindringlich und hoffe er versteht mich. Ich weiß nicht ob ich je eigene Kinder haben werde, ob ich es überhaupt könnte, selbst wenn Dario es akzeptiert. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ein Kind von diesem Psychopathen, der für alles steht was ich verachte, niemals akzeptieren könnte. "Ich werde in die Fabrik zurück gehen. Dario macht sich sicher Sorgen um mich. Bring deine Familie nach Hause, ich komm schon klar.", versichere ich Aiden. |
|  | | Aiden* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Mo 6 Okt - 21:49 | |
| Ich blicke Seth aus ernsten Augen an. "Gut, dann geh du zurück, erklär Asmodeus, des ick mich um des Problem kümmer, aber erst morgen, ick werd die Nacht bei meiner Familie verbingn, des bin ick ihr schuldig. Ick werde au der sein, der mit dem Buben spricht, als mach dir ken Kopp, aber du solltest jedenfalls mit Tsukino sprechen, versprich es mir", sage ich und klopfe dem Jungen vorsichtig auf die Schulter, ich weiß, dass das alles nicht einfach für ihn ist, aber wenn er seine Ängste besiegen will, muss er ersteinmal damit beginnen sich ihnen zu stellen. |
|  | | Emma* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Mo 6 Okt - 22:21 | |
| Mein Herz macht einen kleinen Sprung als Aiden sagt, dass er uns nicht nur nach Hause bringt, sondern bei uns auch die Nacht verbringt. Ich möchte nicht, dass er deswegen ärger bekommt. Ich kann ein Lächeln nicht unterdrücken, auch wenn das Gespräch der beiden Männer sehr ernst war und dieser Seth großen Schmerz über das vermeintliche Kind seiner Freundin empfindet, so bin ich nun erfüllt von Glück. Ich nehme Aidens Hand in meine. Ich brauche Aidens Hilfe beim Abstieg. Ohne ihn kann ich es nicht schaffen ohne zu stürzen. |
|  | | Seth* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Mo 6 Okt - 22:48 | |
| - @Aiden* schrieb:
- Ich blicke Seth aus ernsten Augen an. "Gut, dann geh du
zurück, erklär Asmodeus, des ick mich um des Problem kümmer, aber erst morgen, ick werd die Nacht bei meiner Familie verbingn, des bin ick ihr schuldig. Ick werde au der sein, der mit dem Buben spricht, als mach dir ken Kopp, aber du solltest jedenfalls mit Tsukino sprechen, versprich es mir", sage ich und klopfe dem Jungen vorsichtig auf die Schulter, ich weiß, dass das alles nicht einfach für ihn ist, aber wenn er seine Ängste besiegen will, muss er ersteinmal damit beginnen sich ihnen zu stellen.
Ich nicke. "Ich kümmere mich um Dario, mach dir keine Sorgen.", beruhige ich ihn. Doch, dass ich mit Tsukino reden werde, kann ich ihm nicht ehrlich versprechen, daher lasse ich es lieber gleich, weil ich ihn nicht belügen möchte und kann. Zumindest werde ich auf dem Rückweg Zeit haben mich wieder einigermaßen zu fassen. Trotzdem ist mir nicht besonders nach Gesellschaft zumute, weswegen es mir auch davor graut in die Fabrik zurückzukehren, aber gleichzeitig sehne ich mich auch nach dem Schutz ihrer Mauern. Langsam erhebe ich mich und mache mich auf den Weg nach unten. Neben Aidens Freundin bleibe ich nocheinmal kurz stehen. "Es tut mir leid. Ich kann nichts für ihn tun, aber es geht ihm gut bei uns und er ist ein wahrer Freund für mich.", erkläre ich ihr leise und wende mich dann zum gehen.
tbc: Weg zur Stadt |
|  | | Aiden* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Di 7 Okt - 20:34 | |
| Ich blicke Seth hinterher, wie er noch leicht wackelig auf den Beinen, aber gefolgt von beiden Tieren die Klippe und daraufhin den Strand verlässt. Ich blicke gen Himmel und kneife die Augen zusammen, dann nehme ich Emma in den Arm, die furchtbar müde aussieht. "Ick würd sagn, wir machn uns langsma ma aufn Weg", sanft führe ich sie die Klippen hinunter, Lacie immer voran. Enya schläft in dem Tragetuch, welches sich geschickt an Emmas schmalen Körper schmiegt. Ich bin froh zumindest noch die Nacht bei ihnen verbringen zu können, ehe ich zurück muss.
tbc: Weg zur Stadt |
|  | | Lacie* Chose

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Di 7 Okt - 20:50 | |
| Als Papa sagt, dass er bei Emma übernachtet kann ich mein Glück kaum fassen. Papa setzt mich wieder ab. Er muss sich um Emma kümmern, damit sie gesund unten ankommt. Ich hüpfe frölich voran. Unten an den Klippen warte ich dann bis Papa mit Emma und Enya nachkommt. Gemeinsam machen wir uns dann auf den Rückweg zu Emmas Haus. Jetzt habe ich doch noch Zeit Papa zu zeigen, dass ich schon ganz alleine Enya füttern und halten kann. Ich hüpfe wie ein kleines Geißlein auf und ab, der Wind weht mir durch meine Haare.
tbc: Weg zur Stadt |
|  | | Emma* Tribelos

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 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Di 7 Okt - 20:54 | |
| Ich lasse mich von Aiden den steilen Abhang hinunter führen. Er hat seinen Arm um mich gelegt und gibt mir die nötige Sicherheit. Enya trage ich im Tragetuch vor meinen Oberkörper gebunden. Sie scheint zu schlafen und bekommt von dem etwas rutschigen Abstieg nichts mit. Die Klippen werden ganz sicher nicht mein Lieblingsort am Strand werden. Da bevorzuge ich dann doch liebr Grays kleine Hütte am Meer. Ich bin voller Vorfreude darauf, dass Aiden heute Nacht bei uns sein wird. So haben wir wenigstens noch ein paar Stunden mehr. Immerhin weiß Aiden ja nicht einmal selbst, wann er das nächste Mal Zeit haben wird.
tbc: Weg zur Stadt |
|  | | Danni* Tribelos

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Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Mo 8 Jun - 0:17 | |
| First Post
Ich sitze ganz vorne am Rand der Klippen auf einem Stein und schaue auf das Meer hinaus, das Wellen schlägt, in denen das Mondlicht glitzert. Obwohl ich eigentlich gar nicht mehr hier sein wollte. Ich hatte Auckland verlassen, zusammen mit den anderen, um mein Kind zu schützen. Zumindest habe ich geglaubt, dass Zoey meine Tochter gewesen ist. Genauso wie ich auch alles andere für die Wahrheit gehalten habe, die Realität, die für die Chosen richtig gewesen ist, die sie mir eingetrichtert haben, um meinen Willen zu brechen und mich zu einer von ihnen zu machen. Doch die Überfälle in der Stadt sind so stark gewesen, dass die restlichen Mitglieder des Tribes bei der Flucht - denn an Kampf war gar nicht mehr zu denken - so viel Angst gehabt haben, die wütenden Menschen, die aus heiterem Himmel alles zertstörten, würden uns versklaven und uns dafür büßen lassen, was die Chosen vorher alles verbrochen hatten, dass eine von ihnen eines Nachts im Wald zusammengebrochen ist, um Zoot anzubeten. Sie hat ihn um Verzeihung gebeten, dafür, dass sie offenbar einen falschen Weg eingeschlagen haben und er ihnen darum keine Zeichen von sich mehr geschickt hatte. Auch ich habe das gedacht, bin verzweifelt gewesen, da ich Tag und Nacht darauf wartete, endlich erleuchtet zu werden, um ein vollwertiges Mitglied des Tribes zu sein. Um meinem Kind eine gute Mutter sein zu können mit Zoots Segen. Doch am Ende vom Lied bin ich allein. Und muss damit leben, dass alles, was in den letzten Monaten geschehen ist, eine Lüge gewesen ist. Der Typ von den Chosen hat mich missbraucht, ja, doch die Schwangerschaft hat es nie gegeben, außer in meinem Kopf. Täglich haben sie mir eingeredet, wie wir das gemeinsam schaffen würden, wie stolz ich sein könnte, Zoot ein Kind zu schenken. Ich konnte nicht glauben, dass ich ein Baby bekommen würde. Und das auch noch von jemandem, den ich nicht mal kannte, den ich nicht liebte und...der nicht Bray war. Aber umso mehr Tage vergingen, in denen ich manipuliert wurde, desto eher verschwanden diese Gedanken. Widerstand wandelte sich in Stolz. Ja, ich würde Zoot ein Kind gebären, das, sobald es groß genug dazu war, ebenfalls einer seiner Diener werden würde. Und in Anlehnung an seinen Titel, nannte ich meine Kleine, als ich sie irgendwann endlich in den Händen hielt, Zoey. Ich sah Ähnlichkeiten wo keine waren und liebte sie so, wie ich es sollte. Ich pflegte sie, wie die Chosen es mir auftrugen, übergab sie in die Obhut der Wächterinnen, wenn diese es forderten. Ich war wie eine Marionette. Bis ich durch das Gebet der Chose wach wurde. Aus meiner Trance erwachte, Erinnerungen von früher massenhaft auf mich einströmten und mit den reuevollen Schilderungen ein Bild meines Lebens malten, das mich schwindeln ließ. Die Chose bat darum, dass ihr verziehen werde, weil sie und andere aus ihren Reihen Müttern ihre Kinder entrissen hätten, um sie in die Arbeitslager schicken zu können, damit aus ihnen Sklaven wurden, deren weitere Zukunft ungewiss war. Falls das nicht mit einem passierte, man aber auch nicht freiwillug überlief, folterten sie einen so lange körperlich und auch psychisch, das nichts mehr von der eigentlichen Persönlichkeit eines Menschen übrig geblieben war, außer dem, was die Chosen einem als Charakterwesen einredeten. Und war man dann soweit, dass man sich nicht mehr wehren würde, kam die Schwangerschaft ins Spiel. Sie ließen einen glauben, man würde ein Kind bekommen, tanzte man doch noch mal aus der Reihe, drohten sie damit, einem etwas anzutun, was nicht so schlimm gewesen wäre, würde man nicht plötzlich Verantwortung für sich und ein entstehendes Leben tragen. Keiner brachte es eben so übers Herz zu beschließen, dass auch der Tod des Kindes besser wäre, als unter der Fuchtel der Chosen aufzuwachsen. Und während die junge Frau das alles sagte, verstummte ich in meinem eigenen Bitten, hörte ihr irgendwann nur noch zu und Puzzleteile, die in meinem Inneren verborgen gelegen hatten, vergraben unter all den Lügen, wurden freigelegt, setzten sich zu etwas anderem zusammen. Alles ergab einen Sinn, erschreckenderweise. Ich wollte, es wäre gelogen, weil es zu sehr schmerzte, in meinem Herzen, in meinem Kopf, in meiner Seele. Die bittere Wahrheit ist nun, dass es den Chosen trotz meines Kämpfens gelungen war, mich zu brechen. Meine Persönlichkeit zu wenden, mich zu einem Mitglied in ihren Reihen zu machen und...ein Kind großzuziehen, dessen Mutter irgendwo hart arbeitete, wahrscheinlich jede freie Minute an ihr Baby dachte, das sie nie zu Gesicht bekommen würde. Oder sie lebte nicht mehr, war gestorben an den Qualen, die sie ertragen musste. Und sobald alles auf mich einprallte, vom einen Schlag auf den anderen, als wäre ich aus einer Amnesie erwacht die richtigen Gedanken zu mir zurückkehrten, wünschte ich, ich wäre an der Stelle der Frau, zu der das Kind tatsächlich gehörte. Lieber wäre ich in einem Arbeitslager mit klarem Verstand umgekommen, statt in Zukunft damit leben zu müssen, dass...es anders geschehen war....
Ich lasse meine Beine baumeln. Auch ich werde das Kind, das ich als mein eigenes angenommen habe, das fröhliche Lachen des kleinen Mädchens mit dem reinen Herzen nie wieder sehen. Sie haben sie mitgenommen, nachdem ich einen hysterischen Anfall erlitten habe, weil alles zu viel geworden ist. Im Gegensatz zu den restlichen Chosen, glaubte ich nicht mehr an Zoot, denn es gab nichts, was man glauben konnte. Zoot ist ein Mensch wie wir alle gewesen, Brays Bruder... Was ich nun tun werde, weiß ich nicht. Das Einzige, woran ich erst mal denken konnte war, zurück zur Stadt zu gehen. Ich erinnere mich daran, dass ich mit Bray zu dem Haus am Markt gegangen bin. er wohnt dort. Und womöglich...können wir noch einmal reden. Eventuell kann er mir helfen. Um weiter zu mir zurück zu finden. Immerhin ist er nach dem Virus der einzige Mensch gewesen, der es geschafft hat, meine Liebe zu gewinnen, der meine Mauer damals durchbrochen, die Vergangenheit meines Vaters aufgedeckt und dennoch zu mir gehalten hat... |
|  | | Danni* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 215 Anmeldedatum: 21.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Klippen über dem Meer Mi 17 Jun - 21:50 | |
| Ich sehe am Horizont, wie die Sonne sich als Scheibe immer höher auf den Himmel schiebt. Als würde sie jemand an einem Seil ziehen. Der Morgen sieht so friedlich aus, wie in frühen Tagen, wo alles noch gut gewesen ist. Ich habe gerne Zeit mit meiner Mutter am Strand verbracht, Sand in Förmchen gedrückt und Burgen gebaut. Muscheln waren eine weitere große Leidenschaft von mir, weil mein Vater mir mal erklärt hat, dass diese Wesen anderen aus früheren Zeiten ziemlich ähnlich seien, manche sahen immerhin genauso wie Fossilien aus, nur dass in diesen Hüllen hier noch Leben steckte und sie keine Abdrücke von Vergangenem waren. Ich seufze. Zoey habe ich oft irgendwas erzählt, wollte ihr eine gute Mutter sein und ihr etwas über die Welt beibringen, damit sie ein starkes gutes Mädchen werden kann, das allem, was ihr in späteren Jahren in den Weg fallen wird, gegenübertreten können würde, ohne sich davor zu scheuen. Zumindest ist das mein Plan gewesen in den Stunden, in denen wohl mein wahres Ich durchgekommen ist. Oft genug bin ich belehrt und bestraft, weiter manipuliert worden, sodass ich Zoey nichts mehr über die Welt erzählte wie sie war, sondern wie sie in Zoots Willen sein sollte. Vieles davon ist nicht kindgerecht gewesen, nicht für ein so junges Kind. Den Chosen war das allerdings egal. Nur wenn die Erziehung ihrer Zöglinge früh genug von ihren Überzeugungen geprägt war, konnte am besten gewährleistet werden, dass sich kein Kind entgegen der geplanten Bestimmung entwickeln konnte. Und was Zoot getan hatte, war für sie nichts Grausames gewesen, er hatte lediglich die gerichtet, wie es sich gehörte, die nicht seine Herrlichkeit erkannten und sich ihm bedingungslos unterwarfen. Wenn ich an meine unleibliche Tochter denke, schmerzt mein Herz. Trotzdem sich oft Kinderfrauen um sie gekümmert haben, die sie auch gekannt hat, war ich ihre engste Bezugsperson und nun bin ich weg. Ob sie sich in älteren Jahren wohl fragen wird, weshalb ich sie verlassen habe? Falls sie sich überhaupt an mich erinnern können wird. So wie ich die Verrückten Frauen der Chosen kenne, werden sie sich durch meinen Weggang hingegen etwas Gutes ausdenken, mit dem sie bewirken können, dass die kleine Dame denkt, ich sei gestorben oder hätte etwas Schlimmes getan - die Chosen verraten, sie hintergangen - so dass ich keine gute Mama mehr für sie gewesen bin. Für mich ist es schlimm, diese Option in Erwägung zu ziehen, für Zoey wird es womöglich sogar die beste sein. Sie kann mich hassen, ihr Leben leben und hoffentlich friedlich aufwachsen und eines Tages, sollten diese Leute, die sie mir entrissen haben, mir doch noch mal über den Weg laufen, dann werde ich wie ein wildes Tier für dieses Mädchen kämpfen, für ihre Freiheit, damit sie nicht so endet wie ich es beinahe getan hätte... Einem inneren Drang folgend stehe ich auf. Ich muss mit dem Tag etwas anfangen, darf ihn nicht vertrödeln. Mit Bray oder einem der anderen zu sprechen, halte ich dagegen noch für zu zeitig, fühle mich dazu nicht bereit. Darum fällt es auch weg, dass ich mir ein Lager im blauen Haus suchen werde, sowie ebenfalls nicht im Einkaufszentrum. Das Museum ist ein Ort, den ich für immer meiden werde. Es ist nicht gut, vor seinen Ängsten wegzulaufen, aber man muss sich nicht zwanghaft mit schlechten Erinnerungen quälen, sind sie doch so bereits lebendig genug in der eigenen Seele eingebrannt. Also werde ich in die Stadt gehen und spontan entscheiden, was genau ich mit meinem zweiten Leben anfangen werde. Nutzen werde ich es auf alle Fälle, nichts kann mich davon abhalten. Nie mehr.
tbc: Weg zur Stadt -  Signa made by Ivayne - please don't copy |
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