The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
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 Spicy Style

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Patsy*
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BeitragThema: Re: Spicy Style   So 31 Aug - 21:50

Unschlüssig stehe ich vor einem Regal mit Klamotten und schaue sie durch. Zuvor haben mich manche Sachen schon an jemanden erinnert und jetzt werden die Bilder immer lebendiger. Zandra. Sie hat gerne solche Kleidung getragen, sie gekonnt miteinander kombiniert und sich so zum Hingucker gemacht, selbst wenn nach dem Virus jeder so gestylt gewesen ist, wie es ihm gefallen hat. Kurze Wehmut überfällt mich. Ob Lex oder jemand von den anderen denn noch manchmal an Zandra denkt? Ich weiß, wie schwer es ist, nach so vielen Verlusten und Jahren, die ins Land gegangen sind, noch oft jemanden im Kopf zu behalten. Aber vielleicht genügen ja auch kleine Dinge, die eine Erinnerung aufblitzen lassen und so zeigen, dass jemand eigentlich doch nicht vergessen ist.
Nachdem ich mehrere Bügel zur Seite geschoben habe, entdecke ich ein schwarzes Shirt mit ein paar silbernen Schmetterlingen darauf. Die Ärmel sind aus Spitze und mit Blumenmustern durchstanzt. Ich nehme es ab, ziehe mein Kleid über den Kopf und tausche es durch das Top aus. In einem Spiegel, der in einer der Ecken steht, betrachte ich mich, empfinde es als gut und ziehe mir dann auch noch eine neue Hose an. Was ich heute noch tun möchte, weiß ich noch nicht. Aber da es Abend geworden ist, hat jemand von den anderen womöglich Lust, ein bisschen nach draußen in eine Bar oder so etwas zu gehen. Leider ist Cloe noch immer nicht da. Denn falls doch, hätte sie mich doch bestimmt auch sehen wollen und aufgesucht. Hoffe ich zumindest.

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Patsy*
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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 21 Nov - 21:34

cf: Badezimmer

In meinem Laden herrscht als ich ihn betrete noch immer ziemliches Chaos. Was auch kein Wunder ist, immerhin wird es hier kaum jemanden geben, der einfach mal aus Spaß an der Freude auf die Idee kommt, mein Reich aufzuräumen. Und ich würde das auch gar nicht wollen. Denn sonst verschwinden am Ende noch Dinge, die mir wichtig sind, wie die Puppe, die ich demletzt kurz nach dem Aufwachen entdeckt habe. Nur so wie es ist, kann es momentan auf keinen Fall bleiben. Schon gar nicht, wenn doch noch jemand vorbeikommt. Auf meinem Bett, das auf einem kleinen Podest steht, liegen wahllos Klamotten herum, die Regale sind unordentlich mit Gegenständen eingeräumt, auf dem Schreibtisch stapeln sich alle möglichen Dinge. Nur die Kleidungsstücke, die noch an den Ständern hängen oder von früher noch in den Regalen liegen, bilden eine Struktur. Also beginne ich damit, leere Kleiderbügel von den Ständern zu holen, die Sachen aufzuhängen, die man noch mal anziehen kann und mit den anderen bilde ich neben der Tür in einem Korb einen Klamottenberg. Diese Sachen werde ich bei Gelegenheit waschen gehen. Auf dem Schreibtisch bilde ich anschließend einen Stapel mit Blättern, Büchern und lauter solchen Dingen, ordne die Stifte in ein Glas ein und räume die restlichen Sachen erst einmal in eine Schublade. Anschließend sieht es hier echt besser aus. Erschöpft lasse ich mich in mein Bett fallen. Eigentlich könnte ich mir schon Schlafsachen raussuchen oder meinen Rucksack ausräumen. Aber dazu fehlt mir nun die Motivation. Ich werde einfach warten, bis Jordan und Kay im Bad fertig sind. Wenn ich bis dahin noch wach bin.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Sa 29 Nov - 11:43

Ich muss wieder eingeschlafen sein, denn als ich das nächste Mal meine Augen öffne, liege ich noch immer in den Klamotten des Vortags auf meiner Matratze. Allein. In diesen Momenten vermisse ich Milo oft ganz besonders, da es in schwierigen Zeiten oft geholfen hat, ihn einfach neben mir liegend zu wissen, die Wärme zu fühlen, die dabei von seinem Körper ausging und zu wissen, nicht allein zu sein, sondern zusammen mit jemandem, den man liebte und das auf Gegenseitigkeit beruhte. Es wirk, als wären seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben, Jahre vergangen, dabei sind es bloß Monate nach dem Verschwinden von ihm und der restlichen Gruppe, die an dem Tag unterwegs gewesen ist. Vielleicht sind auch sie den Technos zum Opfer gefallen und nun auf einer dieser Arbeitsinseln, von denen Roman gesprochen hat. Die Vorstellung jagt kalte Schauer über meinen Rücken. Ich frage mich, ob es Cloe auch so geht, ob sie ähnliche Empfindungen hat, wenn sie diesen Ved sieht, mit dem sie eine Weile zusammen gewesen zu sein scheint und der davon nun absolut nichts mehr wissen will, sondern stattdessen grausam zu ihr und seiner Umwelt ist. Überhaupt wünsche ich mir, sie wäre hier...
Träge rappele ich mich auf, suche ein paar frische Sachen zusammen und gehe in Richtung Bad, um endlich die Gelegenheit einer Dusche zu nutzen. Womöglich sorgt das dafür, dass ich mich zumindest äußerlich ein wenig besser fühle.

tbc: Badezimmer

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Mo 5 Jan - 19:12

cf: Eingangsbereich

Etwas benommen von allem, was passiert hat, lasse ich mich in einen der Sessel im Zimmer fallen, lege meinen Kopf auf eine Hand und schließe die Augen. Das Bild von Cloes verletztem Freund geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Genauso wenig wie der Abschied von Milo, der letzte Tag, an dem ich ihn gesehen habe, morgens noch seine Lippen auf meinen spürte und danach nie wieder. Ich frage mich, wie lange das alles bereits her ist, ob mein Zeitgefühl durcheinander geraten ist und ich darum nicht mehr so viel weiß. Aber ich habe auch Angst davor, jemanden hier zu fragen, was mit mir los war und ob...ob Roxy eine Art zweite Persönlichkeit meiner besten Freundin war. Ob ich auch so etwas gehabt habe und manipuliert worden bin? Irgendwie würde das alles zusammenpassen, ein klares Bild ergeben. Dann ist es wieder zu verwirrend. Ich seufze. Was soll ich nur tun? Ich hoffe, Ved wacht wieder auf und ihm geht es gut. Sollte er sterben, würde Cloe sich für immer Vorwürfe machen, Jay wäre noch verletzter als er es ohnehin schon wegen Amber und der ganzen Sache mit Bray sein muss, auch wenn man es ihm nicht ansieht und draußen passieren einige schlimme Dinge. Der Tribe darf nicht wieder zerbrechen, so wie es schon fast mehrere Male passiert ist...
Irgendwo in der Nähe streitet sich jemand. Ich erkenne Hawks Stimme. Sie klingt sauer und verzweifelt, während er scheinbar Sally und Katniss etwas an den Kopf wirft. Mich interessiert das nicht, denn ich kenne diese Menschen nicht richtig. Glaube ich zumindest. Und vielleicht sollte ich nicht so ignorant sein, doch alles andere was in mir vorgeht, hat aktuell mehr Priorität, verbraucht mehr Energie...

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 9 Jan - 16:20

Ich muss weggenickt sein, für wie lange weiß ich nicht. Nur dass es um mich herum wieder leise ist, als ich erwache. Ein lautes Magenknurren durchbricht die Stille, mein Kopf fühlt sich an, als hätte ich mit Steinen darauf geschlafen. Verspannt strecke ich mich, taste danach, ob meine Haare sich irgendwie verwühlt haben. Dann stehe ich auf und laufe zum Spiegel, um alles wieder zu richten. Ich muss unbedingt etwas essen, sonst passiert mir das öfter und ich klappe wirklich noch mal zusammen, was niemand gebrauchen kann, am allerwenigsten ich selbst. In meiner Tasche, die in der Nähe liegt, krame ich eine meiner letzten Dosen, in der sich Spaghetti und eine gewürzte Tomatensoße befinden. Als Alternative hätte ich nur noch Obstsalat oder meine Kräuter und Samen, aber bei letzteren wäre es wohl besser, sie zu pflanzen.
Also Nudeln. Meinem Bauch ist alles Recht, solange er gefüllt wird. Mit meinem eigenen Vorrat bewaffnet verlasse ich mein Zimmer, um ihn oben in der Küche warmmachen zu gehen.

tbc: Cafeteria

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Cloe*
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BeitragThema: Re: Spicy Style   Sa 27 Jun - 14:50

cf: Eingangsbereich

Zusammen mit Patsy komme ich in ihrem Zimmer an. Sie weint immer noch. Spricht aber kein Wort. Das gefällt mir nicht. So kenne ich sie nicht. Ich frage mich immer mehr was passiert ist. Oder ob sie was gesehen hat, was sie so durcheinander gebracht hat? Immer wieder schaue ich zu ihr hin. Aber sie beachtet mich nicht. sie ist mit ihren Gedanken nicht hier. Das kann ich ihr ansehen. Ich schaue mich kurz in ihrem Zimmer um und ziehe sie dann zu ihrem Bett. Komm leg dich etwas hin, süße. Sage ich und drücke sie auf ihre Bett. Sie wehrt sich nicht. Frischfleisch lacht Roxy. Aber ich ignoriere sie. Sie kann ich jetzt nicht noch gebrauchen. Patsy, komm mit deinem Kopf hier zu mir, bitte ich sie leise und seh sie ein dringlich an. Ich hoffe es funktioniert. Ich will nicht das meine beste Freundin traurig ist. Patsy, bitte du bist in deinem Zimmer in der Mall. Du bist hier in Sicherheit sage ich zusätzlich noch leise zu ihr und streiche ihr eine Strähne hinter ihr Ohr. Kurzerhand setze ich mich neben sie auf das bett und ziehe sie wieder in meine Arme. Ich bin hier, flüstere ich ihr zu. Ich hoffe das sie reden will. ich mache mir sorgen. Und dein kerl, zischt Roxy. Aber das ignoriere ich ebenfalls. ich weiß das ved schläft und kein Techno da ist. Also kann ihm nichts passieren. Patsy ist jetzt wichtiger. Leise summe ich eine Melodie vor mich hin, die Salene einst für uns in Wellington immer gesummt hatte, wenn wir nicht schlafen konnten.

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Patsy*
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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 3 Jul - 13:46

cf: Eingangsbereich

Den Raum, den wir betreten...kenne ich. Es ist mein Zimmer hier in der Mall, oder zumindest das Geschäft, das ich als dieses ausgesucht habe, irgendwann einmal. Der Laden, indem ich meine Puppe wiedergefunden habe. Ich wollte sie sicher verwahren, dabei habe ich keine Ahnung, was aus ihr geworden ist bei den Angriffen. Ich hätte sie in meine Tasche stecken sollen, um sie nie mehr verlieren zu können, nun ist es zu spät. In meinem Kopf schaltet sich der Film vom Camp wieder an. Das Feld, die Jungs, Milo. Im Sklavenlager haben wir eigentlich nur selten miteinander gesprochen. Richtig kennen gelernt habe ich ihn erst später, als wir uns zufällig auf der Farm wiedergetroffen haben. Ich weiß noch genau, wie ich den Bauernhof von Weitem entdeckte, verwirrt von mir selbst. An den Jungen aus dem Camp habe ich nur selten gedacht, er brachte mich und einige andere oft zum Lächeln mit seinem Sarkasmus, mit dem er sich über die Chosen lustig machte, wann immer es ihm möglich war. Als ich mich dazu entschieden hatte, dort um ein Nachtlager zu bitten, das ich auch zeitig wieder verlassen würde, um keinem zur Last zu fallen, mit meinem zusammengenommenen Mut an die Tür des Haupthauses klopfte und von einem der Ställe aus mir jemand zurief, ob ich wen suchen würde, hätte ich nie gedacht, dass ich wenn ich mich umwende, den Menschen vor mir stehen hätte, der lange einer meiner Hoffnungsschimmer in Gefangenschaft gewesen ist.
"Was ist, hab ich mal wieder eine Kriegsbemalung oder wieso starrst du mich an, als käme ich vom Mars?", war das nächste, was er zu mir sagte, nachdem ich so perplex gewesen bin, dass ich noch keine Antwort gegeben hatte und ich musste lachen. Zufälligerweise sah er wirklich aus wie jemand, der irgendwo reingefallen war. In seinen wirren Haaren klebten Stroh und Heuhalme, seine Klamotten waren mit verschiedenen Flecken übersät, sein Gesicht bedeckte eine leichte Staubschicht. Mein Gegenüber hatte nicht abgewartet, bis ich mein Anliegen eröffnet hatte, sondern war mir so nahe gekommen, dass uns nur etwa zwei Meter trennten und ich das erkennen konnte. In seiner braun gebrannten Hand ruhte eine Mistgabel. Er sah so anders aus als damals im Lager und doch so gleich. Mein Lachen entgegnete er nur mit einem Grinsen.
"In Ordnung, ich weiß, wie ich aussehe. Die Welt liegt mir trotzdem zu Füßen", sprach er dann weiter und zwinkerte mir belustigt zu. Es gefiel mir, dass er sich selbst nicht ganz so ernstnahm und mir so von Anfang an auf dem Hof einen Start bescherte, der schön war. Ich musste nicht bitten und betteln, nicht mit jemandem darüber diskutieren, was ich ihm für die Übernachtung schuldig wäre und ich musste nicht vor Leuten fliehen, die harmlos aussahen, aber hinter ihrer Fassade so einige Leichen ruhen hatten. Die Unterhaltung ging locker weiter, ich sagte Milo - so wie sich der Junge vorstellte, auch wenn ich später herausfand, dass er eigentlich Miles hieß - wieso ich ohne jemand anderen unterwegs war und wir führten eine lange Unterhaltung über unsere Zeit bei den Chosen. Da ich zu den Menschen gehörte, die nicht sofort auffielen, hatte er sich nicht sofort an mich erinnern können, vor allem auch, weil er mit seinem Dasein als Sklave einfach abschließen wollte, um es nicht wieder ständig hochkommen zu lassen. Doch er nahm es mir nicht übel, dass ich ihn durch mein Auftauchen daran erinnert hatte, denn er wusste, wie sehr ich die Empfindungen und Ängste, die entstanden waren, und sich nie mehr so leicht abschütteln lassen würden, teilte. Da er sich anstelle dessen bei seinen Mitbewohnern für mich einsetzte, gestatteten sie mir sogar, länger als eine Nacht bleiben zu dürfen, falls ich das wollte und als Entgeltung dafür half ich bei anfallenden Arbeiten auf dem Hof mit, fand neue Freunde und eine innere Ruhe, die so lange nicht mehr da gewesen war. Die Beziehung mit Milo war eher unerwartet entstanden. Sympathisch und toll gefunden hatte ich ihn für meinen Teil schon lange, er hatte Recht, die Welt lag ihm förmlich zu Füßen, egal ob er sie regelmäßig mit seinem Sarkasmus bereicherte, seine Sturheit demonstrierte, wenn er bei etwas anderer Meinung war oder Philosophien preisgab, die zum Nachdenken anregten, und keinen jemals richtig schlau aus diesem Menschen werden ließen. Dass er gut aussah, war ein weiterer Bonus, brachte ihm viele Verehrerinnen ein und ließ meine Hoffnungen darauf, jemals eine realistische Chance darauf zu haben, an seiner Seite zu stehen und von ihm genauso wunderbar gefunden zu werden, im Keim ersticken. Darum fand ich mich ziemlich schnell damit ab, bloß seine Nähe genießen zu können, wenn wir zusammen den Stall ausmisteten, die Pferde striegelten oder uns im Garten um die Pflanzen kümmerten. Dass wir dabei nicht immer allein waren, war ungünstig, aber ich wollte mit dem zufrieden sein, was ich überhaupt bekam. Umso mehr verletzte s mich dann, als eine der Damen um ihn herum einen Vorstoß wagte, ihr die Flirterei anscheinend nicht mehr reichte und sie Milo bei einem kleinen Hoffest mit hinter die Scheune nahm, um ihm dort ihre Liebe zu gestehen und ein eindeutiges Angebot zu machen. Auf das sie ihn nicht antworten ließ, sondern die Ernsthaftigkeit dessen mit einem leidenschaftlichen Kuss besiegelte. Und ich sah von Weitem alles mit an, weil ich gerade dabei gewesen war, Neues frisch gebackenes Brot nach draußen zu bringen und man vom offenen Küchenfenster des Hauses aus, das wohl als verlassen angesehen worden war, weil alle draußen gemütlich feierten, direkt auf die Stelle sehen konnte, an der die beiden standen. Das Mondlicht tat sein Übriges dazu. Mir war klar, dass ich keine Befugnis dazu hatte, eifersüchtig zu sein, oder sauer auf jemand anderen als mich selbst, weil ich nie probiert hatte herauszufinden, wie Milo mir gegenüber stand, obgleich es keine Hinweise darauf gegeben hatte, dass er mich als mehr betrachtete als lediglich eine normale Freundin. Nun spielte das aber sowieso keine Rolle mehr, Carrie war bei ihm, nicht ich und ich kannte sie gut genug, um zu wissen, dass sie genauso verbissen auf ein Ziel sein konnte wie Milo. Sie hatte den Schritt nun gewagt, also würde sie ihn nicht mehr so schnell ziehen lassen. Er hatte wiederum keinen besonderen Grund, sich das was dort passierte entgehen zu lassen. Carrie war groß, hübsch, hatte eine super Figur und hüftlange schwarze Haare, in die sie alle möglichen Bänder und Perlen eingeflochten hatte. Zudem war sie intelligent, auf dem Hof als eine gute Freundin angesehen, auf die man sich immer verlassen konnte. Und so sehr mein Herz auch zu Eis gefror und zersprang, als ich nun mitbekam, wie intim sie und Milo sich küssten, da er sie nicht sofort von sich stieß, gönnte ich es ihr. Sie hatte keinen Schimmer davon, dass ich verliebt war. So stark wie nie davor. Carrie konnte nicht ahnen, was sie mir antat. Und ich beschloss, es keinem zu zeigen und ihr kaputt zu machen, was sie sich mit ihrem Mut verdient hatte. Also nahm ich die Brote, wickelte sie in ein Laken, sog ihren unwiderstehlichen Duft ein und biss mir auf die Lippe, um nicht loszuheulen. Innerlich zählte ich, rief mir die Dankbarkeit ins Gedächtnis, die ich den Leuten hier gegenüber verspürte, weil sie eine weitere Familie für mich geworden waren und trat in die frische Nachtluft hinaus, um keinen zu lange warten zu lassen. Ich setzte mich ans Lagerfeuer, aß selbst gemachte Kartoffelchips mit Tomaten-Pfeffer-Dip und lachte über die Geschichten, die erzählt wurden, Anekdoten und lustige Begebenheiten, während in mir alles schrie. Während meine Fantasie außer Rand und Band flüsterte, was nun wohl alles hinter dieser Scheune vor sich gehen mochte. An diesem Abend kehrten weder Milo noch Carrie ans Lagerfeuer zurück, bis das Fest vorbei war. Wir aufräumten, die Mütter ihre Kinder zu Bett brachten und auch andere sich verabschiedeten, weil es sehr kühl geworden war. Ich blieb dagegen draußen sitzen, der Wind wehte mir rau um die Nase, der Mond füllte den Hof mit seinen Strahlen und leistete mir Gesellschaft. Ich schloss die Augen, lauschte dem Zirpen der Grillen und irgendwann kamen die Tränen dann einfach leise und heimlich. Ich merkte gar nicht, dass sich jemand zu mir gesetzt hatte kurz darauf, erst als er mir sanft die nassen Perlen aus dem Gesicht strich und mich so dazu veranlasste, meine Augen zu öffnen. Vor mir saß Milo. Den Ausdruck auf seinem Gesicht, so ganz ohne Schalk kannte ich gar nicht. Und ich dachte, es wäre ein Traum, ich wäre eingeschlafen und wünschte mir etwas zusammen.
„Hey, Patsy. Was ist denn los? Hat dich einer der anderen geärgert?“, murmelte er. Ich konnte nur seine Lippen fixieren und daran denken, wie sie jene von Carrie berührt hatten. Wollte mir nicht vorstellen, wie weit die beiden gegangen waren, ob er ihre Offerierung angenommen hatte...

Keiner hat mich geärgert, außer mir selbst!!!, schrien meine innere Stimme. Laut sagte ich das selbstverständlich nicht. Beantwortete Milos Frage nur mit einem Schulterzucken. Doch wieso saß er nun hier? Das konnte ich mir nicht erklären. Er seufzte.
„Meinen Abend hätte ich mir auch anders vorgestellt, das kannst du mir glauben“, sahte er dann unvermittelt. Ich dachte, ich hätte mich verhört. War also etwas schief gelaufen?! Es gestaltete sich schwer, sich mit Milos Hand, die eine weitere Träne auffing zu konzentrieren und mich unwissend zu geben.
„Wieso? Fandest du das Fest..nicht schön? Warst du deshalb plötzlich weg? Es haben dich viele vermisst“, flüsterte ich zaghaft.
Auch ich. Ich hab dich am meisten vermisst, obwohl ich genau wusste, wo du warst und was du getan hast.
Er lächelte schief.
„Naja, das Fest war super. Und...der Rest eigentlich auch so an sich. Nur ist es viel besser mit der richtigen Person. Und es ist mies, jemanden enttäuschen zu müssen, weil er es nicht ist. Erst recht, wenn man nicht mal ganz erklären kann, wieso nicht.“
In meinem Kopf erschien ein Fragezeichen. In meinen Augen offensichtlich auch. Mein Herz klopfte schneller.
„Man weiß bloß, dass man lieber wen anderes bei sich hätte", setzte er dann noch hintenan und gab mir mit seinem Blick zu verstehen, was er meinte. Seine Hand wanderte zurück an meine Wange. Ich wich nicht zurück, zu sehr fing mich der Augenblick ein, so dass ich alles geschehen ließ. Vielleicht war es wirklich ein Traum, da wollte ich mir nicht selbst dabei im Weg stehen und mir einen wunderbaren Moment zerstören, den ich so in echt nie erleben würde.
Milo kam näher und ehe ich mich versah, lagen seine Lippen auf meinen. Ich schloss meine Augen, in mir kribbelte alles und versuchte, so viel wie ging mitzunehmen, mir einzuprägen, während ich die Berührung schüchtern erwiderte.
Wie sich herausstellen sollte, träumte ich keineswegs. Es war komisch zu hören, dass Milo selbst nicht genau wusste, wieso er mir gegenüber solche Gefühle hegte wie es der Fall war, sie waren wie aus dem Nichts entstanden und stets gewachsen. Auch dann, als ich mich desinteressiert und normal gegeben habe, ihn nicht offensichtlich anhimmelte. Viel wichtiger war hingegen, wie er seine Emotionen ausdrückte, dass er auch vor Carrie zu mir stand, die sehr wütend auf mich war und mir das Leben schwer machte, weil ich ihr den Freund geklaut hatte, obwohl sie und Milo nie zusammen gewesen waren. Wie er mir eines Nachts gebeichtet hatte, war er von dem Angebot der schönen Schwarzhaarigenzu Beginn ziemlich überrumpelt worden, doch drauf eingestiegen, um sich über etwas klar zu werden. Als es sich falsch anfühlte, hatte er sie abgewiesen und mich danach an der erloschenen Feuerstelle gesehen, die Gelegenheit genutzt und den Abend doch noch retten können....

Ich hatte damals gedacht, ihn verloren zu haben, bevor ich ihn gehabt hatte. Dann war alles anders geworden und nun schien das nichts mehr zu zählen...
Ich merke, wie ich auf etwas Weichem liege und werde nach unten gedrückt. Auf mein Bett wahrscheinlich. Ich höre Cloes Stimme. Sie redet mir gut zu, meint, ich solle zu ihr kommen. Aber ich bin doch hier. Was meint sie damit?!
Erneut legt sie ihre Arme um mich.
"Ich habe ihn verloren. Milo ist weg...hier..aber weg...", sage ich schließlich laut. Lausche einem Lied, das ich ewig nicht vernommen habe. Es erinnert mich an Salene, daran, wie sie Paul, Cloe und mich damit immer beruhigt hat. Nun summt meine beste Freundin es für mich.
"Sind alle wieder hier? Ist Salene zurück und...was ist mit deinem Freund?", meine ich wirr, weil mir viele Dinge auf einmal wieder einfallen. Cloes Freund hat auch viel durchgemacht. Er hat sie ebenfalls auf der Straße bedroht. Womöglich kann sie mir tatsächlich helfen.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 3 Jul - 20:31

Als ich mit Patsy rede reagiert sie nicht sofort. Ich mache mir immer noch sorgen. Aber dann sehe ich sie verwirrt an. Sie hat endlich was gesagt. Wie sie hat ihn verloren? Wer ist Milo? Und was meint sie mit hier und weg? Das versteh ich nicht. Aber bevor ich nachfragen kann, fragt sie mich nach salene, ved und den anderen. Hat sie das mit Salene etwa nicht mitbekommen? Oh je. Süße, Salene lebt doch jetzt bei den Eco´s. sie kommt nicht wieder. Außer sie besucht uns mal. Und Ved. Tja, der kann sich nicht bewegen und nicht mehr an alles erinnern, seid er die Treppe runter gstürtzt ist. Seid dem kümmere ich mich um ihn. Erzähle ich ihr und versuche sie anzusehen. Aber sie schaut mich nicht an. ich schlucke kurz. Weil mir der Name und das weg sein, nicht aus dem Kopf geht. Süße, wer ist Milo? frage ich sie vorsichtig. Ich will erst einmal wissen wer das ist. Ob das ihr Freund ist? Wünschen würde ich es ihr. Aber warum er dann hier aber doch nicht hier. Sie verwirrt mich mit ihren Aussagen sehr. Und solange ich keine Antwort weiß, werde ich nicht gehen.

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Cloe, 16, Mall Rats

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Mi 8 Jul - 19:57

Salene ist nicht mehr hier. Das ist es, was Cloe sagt. Sie meint, Salene wäre für immer zu den Ecos raus in den Wald gegangen. Dabei war sie doch ein großer Fels in der Brandung bei den Mall Rats, hätte die anderen nie ohne einen schlimmen Auslöser...verlassen. Schlagartig bin ich in der Wirklichkeit zurück und schaue Cloe ungläubig an. Wie kann sie nur so leichtfertig darüber reden, als wäre es keine große Angelegenheit? Tut es ihr etwa nicht leid, dass Salene beschlossen hat, nicht mehr bei uns zu sein? Womöglich hat sie auch genug Zeit gehabt, es schon zu verkraften, während es für mich völlig neu ist, erneut jemanden in die Ferne gerückt zu sehen, der mir viel bedeutet. Auch wenn Salene sich damals bei den Chosen sehr verändert hatte. Sie glaubte anders als ich tatsächlich an das, was Luke und der Guardian gesagt und gepredigt haben. Zumindest habe ich es nicht die ganze Zeit über für richtig gehalten. Es tat nur so gut, von Trudy beachtet zu werden und Zuwendung zu bekommen, nachdem ich daran schuld gewesen bin, dass Brady hatte entführt werden können. Letztendlich war ich dabei jedoch einen Irrweg gelaufen. Trotz allem wird Salene für mich immer diejenige bleiben, die sich uns wie eine Mutter angenommen und uns nie allein gelassen hat.
"Wa..was ist ge..geschehen? Wie...wieso ist Sal..Salene bei den Ecos?", stammele ich verheult und wische mir mit dem Handrücken über die Augen. Ich möchte nachvollziehen können, wie es dazu gekommen ist. Warum hat Amber sie ziehen lassen? Die beiden waren doch ein gutes Team. Und Freundinnen. Ob sie Salene am Ende vielleicht sogar geraten hat, zu ihrem ehemaligen Tribe zu gehen, um dort das zu finden, was auch Amber nach ihrem vermeintlichen Tod auf dem Eagle Mountain zurückgewonnen hat: Vetrauen in Menschen, nachdem die anderen sie offensichtlich zurückgelassen hatten? Ich habe Salene lange nicht mehr gesehen, weiß nicht, wie es ihr geht und was sie erlebt hat, während ich selbst weg gewesen bin. Womöglich war etwas so tiefschürfend, dass sie in der Mall nur daran erinnert werden würde und das nicht ertragen kann. Nicht sofort.
Wie Cloe über den Zustand ihres eigenen Freundes spricht, lässt mich stutzig werden. Es klingt ziemlich übel, dass er sich nicht bewegen kann. Ist er etwa gelähmt? Darüber, wie sie das empfindet oder wie er selbst damit umgeht, sagt sie nichts. Allgemein wirkt sie sehr beherrscht, das kenne ich so gar nicht von ihr, hat sie sich sonst nie gescheut, mir ihre Meinung zu sagen. Möglicherweise nimmt sie so Rücksicht auf mich, weil ich so niedergeschlagen zu sein scheine, dass sie mich nicht noch mehr mit weiteren schlechten Neuigkeiten belasten will. Aber so wie sie für mich da ist, möchte ich es doch auch für sie sein können und das auch in Zeiten, in denen ich es eigentlich gar nicht gebrauchen kann. Freundschaft geht doch durch alles.
Liebe eigentlich auch. So haben es die Erwachsenen, alle anderen, die davon erzählten, die Filme und Bücher immer geschildert. Wenn es ein Happy End gab jedenfalls.
Ich denke darüber nach was wäre, wenn Milo damals als wir zusammen auf dem Hof gelebt haben, jemals etwas zugestoßen wäre, das dafür gesorgt hätte, dass er fortan nur noch auf andere Leute angewiesen war. Es hätte ihn stark getroffen, psychschich wohl weit mehr als körperlich. Er hasste es, etwas nicht selbst hinzubekommen, denn er war immer ein ehrgeiziger kleiner Perfektionist gewesen in diversen Situationen. Nicht im ganzen Leben, vieles nahm er mit Humor und so, wie es kam, um das Beste daraus zu machen. In anderen Dingen war er hingegen empfindlich. Nie mehr dazu in der Lage zu sein, eigenständig zu handeln, hätte ihn innerlich umgebracht, seinen Stolz zerstückelt und einen Schatten über seinen einzigartigen Charakter gelegt. Ganz bestimmt. Und ich hätte ihn dennoch weiter geliebt. Für mich sind alle Menschen gleich, unwichtig, ob sie Defizite haben oder etwas besser oder weniger gut können als andere. Mit Paul bin ich früh mit dem Anderssein in Berührung gekommen und es war mein ganzes Leben lang normal für mich, dass es solche und solche Personen gab und man sie nicht auf eine Sache herunterwerten sollte.
Als ich Milo mein Herz geschenkt habe, habe ich mir insgeheim den Schwur abgenommen, ihm immer zur Seite zu stehen. Ich wollte mit allen Facetten lieben.
Also werde ich das auch bei dem Milo tun, der mich in der Straße abgewiesen, nicht erkannt hat. Meine Gefühle werden bleiben, auch wenn er mir mein Herz entzweit.
Ein neuer Schwall Tränen ergießt sich über mein Gesicht, als würde Milo höchstpersönlich mir Zwiebeln oder sowas unter die Augen halten, damit ich ja nicht aufhören konnte, solang ich an ihn denken musste. Im Weinen muss ich unverhofft lächeln. So eine Aktion wäre total nach seinem Geschmack gewesen.
Eingehend blicke ich zu Cloe.
"Wi..wird er wieder laufen kö...können? Und wie..meinst du...er kann sich nicht mehr bewegen? Ist...er überall...", murmele ich weiter. Meine Stimme klingt ganz seltsam. Ich schlucke, um das loszuwerden.
"Hat er..sich denn nun wieder an dich erinnert? Seid ihr wieder zusammen?"
Es ist mir ein Rätsel, wie sie so distanziert darüber reden kann.
Als sie mich nach Milo fragt, platzen meine Gedanken natürlich wieder stürmisch hervor.
Milo ist ein toller Mensch. Er sagt, was er denkt und das ist viel. Er kann die Welt von so vielen Seiten betrachten und verliert trotzdem nicht seinen Glauben daran, dass es Hoffnung gibt. Er ist ziemlich sarkastisch und hat einen guten Humor. Und er lässt seine Gefühle, seine sanfte Seite bloß in besonderen Momenten zum Vorschein kommen. Er ist ein begehrter Typ, dem viele Mädchen zu Füßen liegen. Egal wo er auftaucht. Und er ist der Mann an meiner Seite, der, der meine Schmetterlinge zum ersten Mal nicht ignoriert, sondern sie geteilt hat. Der mir gezeigt hat, wie schön Liebe wirklich sein kann. Der Mensch, dem mein Herz gehört, dem ich verfallen bin...
"Milo ist...mein Freund", spreche ich schließlich aus, gebe mir Mühe damit, klar zu reden, ohne weiter zusammen zu brechen.
"Oder er war es, ich weiß es nicht ganz genau. Für mich ist er es noch. Ich habe ihn damals..im Camp der Chosen kennen gelernt. Und auf meiner Wanderschaft wieder gefunden. Darum war ich auch so lange weg. Ich habe..auf einem Bauernhof gelebt und dort nette Menschen getroffen. Nachdem wir damals haben entkommen können, ist er zu dem Hof zurück gekehrt. Und wir sind uns zufällig wieder begegnet und..naja. Das mit der Liebe ist eine kompliziertere..Sache. Eines Tages ging Milo mit ein paar anderen zu einem Markt, um Gemüse und Obst gegen andere Dinge zu tauschen und..sie alle kamen nicht zurück. Man hat nie wieder etwas von ihnen gehört. Bis heute. Vorhin, da war ich...in den Straßen und plötzlich..stand er wieder da. Milo, fast so wie früher. In anderen Klamotten und mit kürzeren Haaren..und seine Augen...die waren...die waren so kalt. Aber er war es. Er ist wieder da und..."
Mein Herz zieht sich erneut zusammen. Dabei bin ich stolz darauf, das so über die Lippen gebracht zu haben. Ich schließe die Augen, atme ein, aus, ein, aus. Öffne sie wieder.
"Er hat mich einfach auf die Straße gestoßen, mich behandelt wie die Locos das früher mit den Kindern gemacht haben..oder die Technos. Dann ist er weiter gegangen, ohne mich noch eines Blickes zu würdigen. Er kennt mich..nicht mehr...."
Ich heule erneut los, als ich fertig bin und drücke mich an Cloe.

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Zuletzt von Patsy* am So 12 Jul - 17:23 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Leah*
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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 10 Jul - 21:56

Cf: Eingangsbereich

Ich wandere allein durch die Mall. Sie sieht an einigen Stellen sehr verwüstet aus, wie nach einem Kampf. Ich bin müde und ziemlich geschafft. Ob ich wieder in Isas Zimmer gehen soll? Nein, ich will keine erneute Diskussion über meine Taubheit. Ich würde so gerne einfach nur schlafen gehen. Aber welches Zimmer kann ich dafür nutzen? Wo ist eigentlich Jack? Er hat gar nicht nochmal nach mir gesehen. Vielleicht interessiert es ihn ja nicht, wie es mir geht. Ich stehe vor der Treppe und sehe nach oben. Ich erkenne niemanden, den ich fragen könnte.
Am Strand machte Jack einen ganz anderen Eindruck auf mich. Er wirkte gar nicht so unzuverlässig, würde ich beinahe sagen. Seine eifersüchtige Freundin hält ihn wohl von mir fern, als wenn ich eine Gefahr für ihn und ihre Beziehung wäre. Dabei war ich doch nur nett. Dass ich eh keine Chance bei ihm habe, weiß ich selber, dafür brauche ich keine eifersüchtige Freundin, die mir das zeigt.
Ich hab mich wohl wieder in einem Menschen getäuscht. Langsam kann ich mich drangewöhnen. Ich setze mich kurz auf die Treppen. Ich bin immer noch ziemlich wacklig auf meinen Beinen. Ich will mir einfach nicht die Blöße geben und wieder in das Zimmer nach oben gehen müssen. Hier unten ist doch sicher auch noch was frei. Die Mall scheint jedenfalls groß genug. Wenn sie alle meinen, ich könnte hier bleiben, dann muss doch auch ein Platz für mich sein, irgendwo. Ich stehe auf und betrete eins der Zimmer. Vollkommen verwüstet. Hier also schon mal nicht. Auch das nächste Zimmer sieht nicht besser aus. Im übernächsten Raum treffe ich auf zwei Mädchen.  Die beiden Mädchen sitzen auf dem Bett. Eine von ihnen weint? Ja sie weint. Die andere scheint sie trösten zu wollen. Sie hat jedenfalls ihren Arm um sie gelegt. Sie kennen sich also. Oh jetzt bist auch noch wo reingeplatzt und störst. Klasse Leah. Geh einfach wieder raus und tu so als wenn nichts passiert wäre. „Ich…äh… Entschuldigung, ich wollte euch nicht stören.“ stammle ich meine Entschuldigung und stehe da wie angewurzelt. Meine Nervosität lähmt meine Beine, dass ich mich nicht bewegen kann.  „Ich suche nur einen Platz zum Schlafen. Ich bin neu hier in der Mall.“ erkläre ich mich. „Ich heiße Leah.“ Ich lächle gezwungen und winke kurz und schwach. Ich sollte wirklich lieber wieder gehen. Das Mädchen sieht sehr traurig aus. Ich weiß selbst wie schlecht es mir geht, wenn ich weinen muss, da würde ich auch keine Fremden Leute um mich haben wollen. Ich lehne mich an der Wand hinter mir an. Meine Beine wackeln wieder. Meine Knie zittern richtig. Mir ist plötzlich so schwindelig. Ich wische mir mit der Hand über meine Augen. Der Sturz macht sich immer noch in meinem Körper bemerkbar. Kein Wunder, du hast über zwei Tage nicht geschlafen und dann bist du auch noch die Treppe hinuntergestürzt. Was erwartest du ein Wunder? Das die Schmerzen von allein weggehen, ohne Schlaf? Ohne eine Zeit der Erholung, die dein Körper so dringend braucht? Es ist dieser Junge aus meinem Traum, der in meiner Einbildung mit mir spricht. Er spricht Gebärdensprache mit mir. Wie hieß er? Louis? Nein…ähm…Luca? Ja aber woher kenne ich ihn und wieso ermahnt er mich, dass ich mich ausruhen soll? An irgendetwas kann ich mich nicht erinnern, soviel sehe ich ein. Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Ich muss doch schlimmer auf den Kopf gefallen sein, als ich bisher angenommen habe. Aber hier kennt mich niemand. Niemand wird mir sagen können, wer Luca ist. In meinem Kopf drehen sich die Gedanken und Erinnerungen wie wild im Kreis. Einige kommen mir bekannt vor, andere kann ich hingegen nicht mal annähernd zuordnen. Dreht sich der Raum? Ich sinke an der Wand nach unten und setze mich auf den Boden. Ob sie mich anstarren oder sogar mit mir sprechen, bekomme ich nicht mit, da ich sie nicht ansehe. Aus den Augen aus dem Sinn könnte man fast sagen. So war das schon immer bei mir, zwangsläufig durch meine Gehörlosigkeit. „Wisst ihr wo ich eine Runde schlafen kann?“ ich sehe die beiden mit müden Augen an. „Ich habe seit zwei Tagen nicht geschlafen.“ Wie zum Beweis muss ich gähnen. Ich halte mir die Hand vor den Mund. Ich versuche mich wieder aufzurichten aber meine Beine zittern zu stark, als das ich die Kraft aufbringen könnte. Ich bleibe sitzen. Reibe mir meine müden Augen. Sie brennen richtig. Das war mir draußen im Sonnenschein noch gar nicht aufgefallen aber nun breitet sich die Müdigkeit in mir aus und übernimmt die Kontrolle.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 10 Jul - 22:35

Patsy schaut mich entsetzt an, als ich ihr das mit Salene offenbare. Hatte sie das nicht mitbekommen? Nein, wie auch. Ich habe es durchzufall heraus bekommen. Ansonsten hatte keiner ein Wort darüber verloren. Den genauen Grund kenne ich nicht. Ich habe nur gehört wie Amber und Jay sich unterhalten haben, als sie dachten sie wären alleine. Salene wollte wohl vom Dach springen. Es muss ihr wieder alles zu viel geworden sein. Und Jay hat ihr geraten eine Auszeit zu nehmen. Das hat sie auch gemacht. Aber hat sich dann bei den Eco´s wohl entschieden, für immer da zu bleiben, erzähle ich Patsy mit leisen Worten und setze mich näher an sie. Ich kann sehen wie es in ihrem Kopf arbeitet. Woran sie wohl denkt? Unbewusst höre ich Schritte, beachte sie aber nicht weiter, da Patsy jetzt wichtiger ist. Und solnage Ved nicht laut nach mir ruft, werde ich hier nicht weg gehen. Für ein paar Minuten schweigen wir. Ich beobachte sie. Nicht das sie mir gleich umfällt oder so. Ich möchte für sie da sein. Aber dann ergreift sie wieder das Wort. verwirrt runzel ich mit der Stirn, bis ich begreife, was sie von mir will. Du hast mjich glaube ich falsch verstanden. Er kann laufen. Hat er vorhin erst bewiesen. sage ich leicht lächelnd und denke dabei an unser kleines Stelldichein, was wir hatten. Aber da fällt mir auch goleich das Kondom wieder ein. Ich muss bei gelegenheit mit Ved darüber reden. aber bevor ich da jetzt weiter drüber nachdenke, ist Patsy wichtiger. Aber nur nicht so gut, wegen dem Sturz, hänge ich also hinten dranne. Ja, zum Teil kann er sich erinnern. Er weiß das wir zusammen sind, kann sich aber an einen Streit nicht erinnern. erzähle ich ihr. ich kann ihr ansehen, das sie wieder in ihrer Gedankenwelt verschwindet. Sie hat mir noch nicht gesagt, wer Milo ist. Aber ich will sie nicht bedrängen. Doch dann erzählt sie von selber, wer Milo ist. Aufmerksam höre ich ihr zu. Als sie erzählt das Milo ihr Freund ist, muss ich lächeln. Ich freue mich für sie. Sie hat auch mal ein bisschen Glück verdient. Aber als sie mir erzählt wie sie ihn kennen gelernt hat, muss ich schlucken. Die Chosen, habe ich ganz weit nach hinten geschoben. In eine abschließbare Schublade. Ich habe andere Dämonen mit denen ich kämpfen muss. Wie nett von dir, kommentiert sie auch gleich das ganze, aber ich ignoriere sie. Als Patsy erzählt, was dieser Milo gemacht hat, schüttel ich mit dem Kop und lege ihr eine Hand auf die Schulter. Dieser .... will ich gerade hochfahren als sie Patsy weinen in meine Arme wirft. Sofort drücke ich sie an mich. Das wird schon wieder, süßer. Vielleicht hat er einen Grund für sein Verhalten, meine ich zu ihr und streichel ihr über ihren Rücken. Aber bevor ich weiter was sagen oder tun kann, werden wir gestört. Das Unfallmädchen. Ich runzel die Stirn als sie sagt das sie einen Platz zum schlafen sucht. Aber sie stellt sich wenigstens vor. Kannst du nicht bei Isa schlafen? Frage ich sie dann einfach mal. Immerhin hatte Isa ihr Zimmer vorhin angeboten. Und wieso hat sie nicht geschlafen. Sie war doch Bewusstlos als ich sie fand. Frag mal Isa oder Tai-San meine ich dann zu ihr. Da Ved, bei mir mit im Zimmer ist, kann ich ihr das schlecht anbieten. Und das hier ist das Zimmer von patsy, das wäre unhöflich. Außerdem will ich Patsy jetzt nicht alleine lassen. Vor allem nicht mit einer Fremden.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   So 12 Jul - 18:48

Es trägt nicht sehr dazu bei, wieder psychisch auf die Beine zu kommen, dass Cloe mir nicht sagen kann, was Salene hat, bei mir anstelle dessen eine größere Bombe platzen lässt und beichtet, dass die starke Frau, die immer so viel für uns getan hat, ernsthaft mit dem Gedanken gespielt hat, ihr Leben zu beenden. Ich rufe mir in Gedanken, wie sie da steht, ganz oben auf dem Dach der Mall, auf die Stadt runterschaut und sich an alles Erlebte noch mal erinnert. Der Wind zerrt an ihren Kleidern, die traurigen Ereignisse und Verluste an ihrem Herzen. Und ihr Kopf schaltet sich immer schneller aus, überlässt den Klauen der Depression die Führung. So weit unten, wie ich mich im Bottich bei der Farm gefühlt habe, muss man sich wohl empfinden. Viele einst wichtige Dinge und Personen verlieren ihre Bedeutung, werden überschattet von schwarzen Wolken, die auch nach einem Regen noch nicht verschwinden. Nein, sie bleiben, bis sich jemand genug Mühe damit gibt oder stark genug ist, um wieder Sonnenstrahlen durchbrechen zu lassen. Ich bin Jay dankbar dafür, dass er Salene offenbar rechtzeitig gefunden hat, um sie zu retten. Das muss ich ihm bei Gelegenheit unbedingt sagen.
Ich hoffe, es dauert nicht zu lange, bis Salene die Mall Rats mal besuchen kommt, andererseits spricht nichts dagegen, mich auf die Suche nach den Ecos zu machen, um ihr entgegenzugehen und herauszufinden, wie sie nun lebt und ob es ihr so besser geht. Bei den Ecos war ich noch nie, alles was ich über sie weiß, haben Amber oder andere Tribemitglieder erzählt. Ein paar von ihnen hatten den Technos ebenfalls nicht ausweichen können, sind zu ihren Unterlegenen geworden, der Wald hat selbst sie nicht schützen können, dabei war der Standort ihres Lagers nie genau bekannt gewesen außer für die Eingeweihten selbst. Doch was macht man den ganzen Tag dort draußen? Ich sehe Menschen wie Indianer vor mir, die durch das Geäst jagen, Feuer machen und ihre Beute dort grillen. Aus den Federn und Fellen erbeuteter Vögel und anderer Tiere, stellen andere eigene Kleidung her, aus allem, was sie verwerten können. Ich könnte das nicht, bei den Fischen, die ich mit Kay zusammen zubereitet habe, bin ich ja bereits an meine Grenzen gestoßen. Manchmal...habe ich mir trotzdem gewünscht, etwas von Bob behalten zu haben, das ich mein restliches Leben bei mir tragen kann. Einen Zahn an einer Kette vielleicht. Doch damals habe ich nicht daran gedacht und außerdem..hätte ich ihm den Zahn nie ziehen können. Zu überwältigt war ich davon, dass mein treuer tierischer Freund zu früh und auf diese Weise umgekommen war. Dann sehe ich Dal mit einem Lamm auf dem Arm, mit dem er Cloe und mich hat aufmuntern wollen. Er hatte es extra von der Farm mitgebracht und den ganzen Weg in die Stadt getragen. Leider haben wir es nicht behalten können, doch ich verstand, dass es bei seiner Mama sein wollte. Ich wäre gerne auch oft bei meiner Mutter, würde sie oder meine große Schwester um Rat fragen, weil sie sich in Liebesdingen und dem ganzen Kram besser auskannten als ich. Redete ich mir zumindest ein. Meine Mutter hat immer gern davon erzählt, wie sie unseren Vater kennen gelernt hat und dann Bilder gezeigt von ihrem ersten Treffen. Es waren Polaroidbilder, aus diesen Kameras, die einen Moment einfangen, wie er ist und sofort rauskommen. Ich liebte es, ihnen beim Entwickeln zuzusehen, zu beobachten, wie die Farben langsam intensiver wurden. Irgendwann hätte ich gerne wieder eine solche Kamera. An meine Eltern zu denken, an meine Schwester und an Paul, schnürt mein Herz zu. Mir wird schwindlig, doch ich höre, was Cloe sagt, als sie wieder redet. Es geht um ihren Freund, ich hätte mich geirrt und er könnte sehr wohl laufen.
Aber sie hat doch gesagt, er kann sich nicht bewegen?! Hat sie das nur metaphorisch gemeint? Ich kann mir in meiner verschwommenen Welt gerade keinen richtigen Reim darauf machen. Sollte ich mich getäuscht haben, was nicht verwunderlich wäre, bin ich froh. Dann ist Veds Lage wohl unkritischer als angenommen, bis auf die Erinnerungslücken, mit denen er nun etwas mit mir gemeinsam hat. Immerhin gibt es bei mir auch noch dieses schwarze Nichts an Zeit, in der ich nicht zuordnen kann, was ich dort gemacht habe. Die wichtigen Sachen sind da, wie meine Kindheit, mein Leben bei den Mall Rats und natürlich meine Beziehung, doch davor...
"Das ist toll, dass er zumindest dahin zurückgefunden hat. Es muss echt krass gewesen sein in dieser Straße, als er so ganz anders gewesen ist, als du ihn kanntest. Bestimmt erholt er sich eines Tages komplett. Aber was ich dich fragen wollte..."
Ved war genauso wie Milo jetzt. Cloe und du ihr seid euch wieder mal so ähnlich, es ist überraschend, wie sehr das Leben oft die gleichen Züge spielt und es sich andererseits jedes Mal trotzdem so gestaltet, dass man sich nicht auf Geschehnisse vorbereiten kann und übertrumpft wird...Aber, wenn Ved es gepackt hat, nicht alles zu vergessen und zu sich zurück zu finden, gelingt es Milo eventuell auch und er wird wieder wir früher, plappert meine innere Stimme wild vor sich hin. Dabei würde ich mir wünschen, dass er keinen Bruchteil von dem, was zwischen uns gewesen ist, aus dem Gedächtnis löscht. Nicht die schönen Phasen, aber genauso wenig die Streits und Diskussionen, denn sie gehörten unverzichtbar zu dem, das uns ausgemacht hatte.
Die Frage, die mir zuletzt auf der Zunge brannte, wird allerdings nicht nur von meinem Inneren unterbrochen, sondern von dem Hinzustoßen einer dritten Person. Es ist ein Mädchen, etwa so alt wie wir. Auf ihrer Stirn prangt ein einzelnes D, das ich keiner Gruppierung zuordnen kann. Wer ist sie und was möchte sie von uns? Bösartig scheint sie nicht zu sein, im Gegenteil.
Ihre Anwesenheit lässt mich meine Umgebung wieder so sehen, wie sie ist, was möglicherweise daran liegt, dass Cloe mich etwas beruhigt hat und ich vor einer fremden Unbekannten nicht so niedergeschlagen aussehen möchte, wie ich bin. Ich wische mir weitere Tränen aus den Augen, lausche ihrer unsicheren Bitte um Verzeihung. Mein Blick wird von den Wundmalen auf ihren Armen angezogen, ein weiteres liegt an ihrer linken Kopfseite. Es ist wie ein Veilchen an der falschen Stelle. Bis auf den Staub der Straße hat Milos Stoß mir selbst körperlich nichts angerichtet, außer vielleicht einen blauen Fleck, der sich im Lauf der nächsten Stunden noch bilden wird. Im Gegensatz zu ihr habe ich Glück im Unglück gehabt, was meine pyhsische Verfassung angeht. Woher die Unbekannte wohl ihre Verletzungen hat? Ich schlucke, werde sie nicht darauf ansprechen, da ich meinen Finger auf keine Schwachstelle legen will.
Das Mädchen ist neu in der Mall, ihr Name ist Leah. Und sie wirkt auf mich unendlich verloren, genauso wie ich es bei meinem letzten Aufenthalt hier verspürt habe. Ich mag nicht besonders mutgebend aussehen mit meinen zerzausten Haaren, dem von Tränen gezeichneten Gesicht und meiner eigenen Stimmung her, allerdings beschließe ich, Leah einen anderen Start bescheren zu wollen als ich ihn gehabt habe.
"Hallo...hallo Leah. Das ist meine beste Freundin Cloe, ich bin Patsy. Bist du ganz allein hier her gekommen?", rede ich so gut wie möglich. Irgendetwas stimmt offenbar dagegen nicht, denn Leah hält sich an der Wand hinter ihr fest, sie guckt nicht zu uns, sondern auf eine undefinierbare Stelle. Dann lässt sie sich fallen uns sitzt auf dem Boden. Sie sieht aus, als würde sie jeden Augenblick vollends umkippen.
Cloe, die auf meine Schilderungen zu Milo erst sauer, dann so reagiert, dass auch sie meint, es müsste eine Ursache dafür geben, dass er nun so geworden ist, wird von dem Auftreten Leahs nicht alarmiert, eher scheint sie die Neue als einen Störfaktor zu betrachten, der in eine intime Sphäre eingedrungen ist. Aber dafür kann Leah doch nichts. Auf die Frage nach einer Schlafplatzsuche entgegnet meine beste Freundin nur, ob sie nicht zu Isa gehen könne. Wer Isa ist, weiß ich nicht. Oder doch? Ich kann es nicht genau ausmachen. Als Tai-Sans Name ins Spiel kommt, durchzuckt mich etwas. Ein bekannter Name, ein bekannter Mensch mehr. Ich war zwar bei der großen Besprechung in der Cafeteria dabei, als dort gezeigt wurde, was die Technos an dem Rücken dieser Phoebe angerichtet hatten, die ausgesehen hat, wie eine massakrierte Porzellanpuppe und dort waren wir einige Leute. Doch nach dem Übergriff hat sich die Gruppe wieder verändert und ich kann nicht sagen, wer noch dazugehört und wer nicht. Dabei weiß ich nicht einmal, warum. War Salene damals bereits dabei oder bei den Ecos? Die Information verweigert sich.
Ich löse mich aus Cloes Armen und stehe auf, um zu Leah zu gehen. Ich fühle mich immer noch benommen, doch die wenigen Schritte werde ich hinkriegen. Ich gehe in die Hocke.
"Alles in Ordnung bei dir? Wir finden bestimmt eine Lösung für eine Unterkunft für dich. Vielleicht kannst du ja tatsächlich erst mal bei..Isa unterkommen oder Tai-San, wie Cloe es vorgeschlagen hat. Oder du suchst dir einen freien Laden hier in der Mall aus. Es gibt viele, die nicht mehr gebraucht oder bewohnt sind. Eventuell ist etwas dabei, das dir gefällt. Hast du denn vor, länger bei den Mall Rats zu bleiben?", überkommen mich einige Worte, plötzlich ganz sachlich. Ich habe etwas, jemanden, worauf ich mich konzentrieren kann und Leah lenkt mich von Milo ab. Cloe war für mich da und nun tut es mir gut, es für einen weiteren Menschen zu können.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Di 14 Jul - 11:48

Das dunkelhaarige der beiden Mädchen scheint sich von meiner Anwesenheit gestört zu fühlen. Das entnehme ich ihren Gesichtszügen. Die wirken nicht gerade freundlich gesinnt. Ich kenne sie nicht und weiß auch nicht, woher sie weiß, dass ich in Isas Zimmer war. Ich kann den Namen nicht mehr „hören“. Könnt ihr mich mal mit dieser Isa in Frieden lassen, möchte ich laut rufen. Aber meine Beine versagen ihren Dienst. „Nein kann ich nicht. Wir können ja nicht mal miteinander reden.“ sage ich ärgerlich. „Bist du immer so unfreundlich zu Fremden?“ füge ich hinzu.
Unfreundlich sein kann ich genauso. Ich weiß ja nicht, was ihr Problem ist, schließlich sehen wir uns zum ersten Mal. Den Tonfall bekomme ich ja nicht mit aber ihre Worte lesen sich eher, als wenn ich ein richtiger Störfaktor für sie wäre. Ich habe doch nur eine Frage gestellt, wo ich ein freies Zimmer finde. Ich wollte schließlich nicht bei ihr einziehen. Habe ich zu laut gesprochen? Ein Wort falsch betont? Kann ich heute gar nichts richtig machen? Wieder so ein Moment in dem ich gerne unsichtbar wäre. Einfach wie vom Erdboden verschluckt verschwinden und nie wieder auftauchen.
Das andere Mädchen hingegen scheint viel netter zu sein. Also war es doch nicht mein Fehler?! Sie stellt ihre unfreundliche Freundin als Cloe und sich selbst als Patsy vor. Sie fragt mich, ob ich allein hierhergekommen wäre. Ich schüttele leicht mit dem Kopf, so gut es mir möglich ist. „Nein. Ein gewisser Jack und seine Freundin Ellie haben mich hergebracht aber ich weiß nicht, wo ich ihn oder sie finden kann, sonst hätte ich die beiden gefragt.“ erkläre ich.
Plötzlich ist mir wieder schwindelig und ich muss mich an der Wand hinter mir festhalten. Ich sinke zu Boden und setze mich. Besser als wieder in Ohnmacht zufallen, wie gestern. Ich sehe niemanden an. „Ich wollte wirklich nicht stören.“ murmele ich vor mich hin. Ich bin den Tränen nah. Die Unfreundlichkeit dieses fremden Mädchens überwältigt mich total. Ich wische mir über meine trockenen Augen. Auf einmal hockt das andere Mädchen vor mir. Ich zucke zusammen, so plötzlich geht sie vor mir in die Hocke. Ich sehe sie an. Ich kriege wieder nur die Hälfte mit. Denn als ich sie ansehe, muss ich sie vorher schon geredet haben. Ich lese wieder den Namen Isa und den Namen Tai San. „Ich….. Ich komme grad von dort. Die beiden scheinen ein Problem mit mir zu haben. Ich….Ich habe nach einem freien Zimmer gesucht. Ich weiß ja nicht, wer wo wohnt, weil ich hier so gut wie niemanden kenne.“ erkläre ich mich missmutig.. Ob ich länger bei den Mall Rats bleiben will? Ich schüttele leicht mit dem Kopf. Wenn ich heute noch mehr Menschen wie Isa, Ebony und Cloe über den Weg laufe, dann sicher nicht. „Ich weiß es nicht.“ sage ich tonlos. „Ich sollte wohl einfach wieder gehen. Ich glaube deine Freundin fühlt sich von mir gestört.“ füge ich mit einem Seitenblick auf diese Cloe hinzu. Ich versuche mich langsam aufzurichten, klammere mich aber weiterhin am Türrahmen fest. „Ich merke, wenn ich störe.“ Wo ich heute auch hinkomme, scheine ich fehl am Platz zu sein. Ich hätte vielleicht lieber nicht auf das Angebot von Jack eingehen sollen. Aber dann wäre ich wohl am Strand von irgendwem überfallen worden in meiner geschwächten Lage. Meine letzten Vorräte wurden mir ja schon im Schlaf gestohlen. Allein wäre ich sicher nicht mal in dieser Stadt angekommen, geschweige denn hätte ich allein ein Dach über dem Kopf finden können. Aber in der Mall scheine ich unerwünscht zu sein. Mal abgesehen davon, dass man hier ein Problem mit meiner Gehörlosigkeit zu haben, scheint. Dabei wünsche ich mir nichts mehr als einen Platz den ich Zuhause nennen kann, wo ich akzeptiert werde, wie ich eben bin. Luke? Warum lässt du mich im Stich? Du hättest die Descents verlassen können, für mich. Warum hast du das nicht getan? Ich merke wie einige Tränen meine Wangen herablaufen. Nein nicht jetzt. Nicht vor diesen Fremden. Leah, reiß dich zusammen. Ich drehe den Kopf weg und wische mir mit dem Handrücken über die Augen. „Geht schon. Geht schon.“ murmele ich. Ich wende mich zum Gehen und blicke nochmal zurück auf die beiden Mädchen. „Wünsch euch noch einen schönen Tag.“
Ich muss einfach hier raus. Weg. Weg aus der Mall.....

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Di 14 Jul - 21:30

Wieder hängt Patsy ihren gedanken nach. Doch dann spricht sie ein Thema an. Meine Lippen werden zu einem schmalen strich. ich habe mich vor ihn gestellt, in der Hoffnung das er wirklich seinen Zapper benutzt. Ich wollte ohne ihn nicht leben. Und in dem Moment hatte er mich nicht erkannt. Ihm war sein gedächtnis manipuliert worden. erzähle ich Patsy dann und sehe nur auf meine Hände. Ich kann und will meine beste Freundin jetzt nicht ansehen.
Doch bevor wir weiter über Ved oder Milo reden können, platzt Leah herein. Ich will eigentlich in Ruhe mit Patsy reden. Aber anscheinend macht sie sich sorgen um Leah. Jetzt erst musetere ich sie genauer. Sie sieht schlimm aus und ich komme ins grübeln. Wir können sie nciht einfach so vor die Tür setzen. Sie erzählt uns das Jack und Ellie sie hergebracht haben. Aber sie nciht weiß wo die beiden sind. ich überlege. Aber ich weiß es auch nicht. Schnell stehe ich auf und trete neben Patsy als Leah versucht aufzustehen. Hey, du bleibst hier, sage ich zu ihr. der Moment war nur gerade etwas ungünstig hänge ich hinten dran. Ich glaube das Zimmer von sally ist frei. der Hair-Shop. da kannst du dich hinlegen sage ich zu ihr und versuche sie dabei anzuschauen. aber dann schaue ich zu Patsy. Komm lass sie uns dahin bringen meine ich zu meiner besten Freundin und hoffe das sie mit hilft, Leah dahin zu bringen.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Di 21 Jul - 17:29

cf: Eingangsbereich

Vorsichtig trete ich in das Zimmer, Leah steht dort und klammert sich am Türrahmen fest.
Warum bin ich nicht früher gekommen? frage ich mich und lege zaghaft den Arm um sie. Hey, hier bist du sage ich leise und sanft, auch wenn ich weiß, dass sie das nicht hören kann, bin ich überzeugt, dass sie mir ansieht, dass ich es höflich und vor allem liebevoll meine. Ich mag sie und möchte ihr gerne helfen, sie ist immer noch nicht richtig fit, das sehe ich ihr deutlich an. Es ist ja auch noch nicht sonderlich lange her, dass sie die Treppe hinunter gestürzt ist und Bewusstlos war. Sie sollte sich schonen und nicht hier herumlaufen.
Nur wegen einer Meinungsverschiedenheit oder eher noch einem Missverständnis sollte sie nicht von hier fortlaufen. Ich hab dich gesucht, denn ich wollte noch mal mit dir sprechen! Wir haben es nicht böse gemeint, im Gegenteil. Ich wollte dir helfen und nicht dich böse machen. Es tut mir leid spreche ich weiter und hoffe, dass sie das nicht wieder flasch auffasst und meine Entschuldigung annimmt.
Erst nun fällt mein Blick auf Cloe und Patsy, die ich bereits vorhin schon sprechen gehört hatte. Sie sehen so aus, als wollten sie sich gerade auf den Weg irgendwohin machen, denn sie stehen ebenfalls in der Nähe der Tür. Geht es euch gut? frage ich vorsichtig, etwas mütterliches schwingt in meiner Mimik mit. Ich kann es nicht verbergen, ich werde Mutter und fühle mich nun auch mittlerweile schon wie eine. Auch wenn ich nie Kinder wollte, weil ich absolut nicht weiß, ob ich solche Fähigkeiten habe, merke ich nun, dass es wohl in jeder Frau steckt. Man muss es nur rauslassen. Beide sehen sehr mitgenommen aus und ich habe die Befürchtung, dass hier noch mehr im Argen liegt. Noch weiß ich nicht was, doch werde ich versuchen ihnen so gut es geht beistehen zu können. Denn wir sind eine Familie und bald wir ein weiteres Familienmitglied das Licht der Welt erblicken.
Beide sehen so aus, als würde sie etwas beschäftigen. Besonders Patsy sieht verwirrt und traurig aus, daher gehe ich davon aus, dass Cloe sie gerade versuchen wollte zu beruhigen als Leah dazu kam.
Ich versuche mich auf die drei Mädchen zu konzentrieren, doch es gelingt mir gerade nicht so gut. Mir ist schwindelig und ich wahrscheinlich sollte ich mich eine Weile hinlegen und zur Ruhe kommen. Es ist so viel passiert in letzter Zeit und ich habe immer wieder versucht mich mit anderen Dingen abzulenken, doch irgendwann ist auch für mich der Zeitpunkt gekommen wo ich an mich denken sollte. Zum Wohl des Babys unter meinem Herzen.

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BeitragThema: Re: Spicy Style   Fr 24 Jul - 16:27

Was Cloe da sagt, lässt mich erschrocken die Luft anhalten. Sie hätte sich also genauso wie Salene dem Leben entziehen, sich sogar von ihrem eigenen Freund mit dem Zapper umbringen lassen wollen, auch wenn sie wusste, dass er nicht ganz er selbst war, nur um nicht ohne ihn weitermachen zu müssen?! Es ist ihr unangenehm, darüber zu sprechen, aber mich macht es sauer. Wie konnte sie nur riskieren zu sterben, uns alle zurück und ihren Freund zum Mörder werden zu lassen, egal ob er sich an ihre Liebe erinnern konnte oder nicht? Was, wenn er eines Tages wieder zu sich gekommen wäre? Und ich will gar nicht daran denken, wie es mir gegangen wäre, würde Cloe nicht mehr leben. Seit Milo weiß ich, was Liebe ist, wie sehr sie einen mitreißen und verändern und auch verletzen kann, doch ist es nicht besser, wenn wenigstens ein Teil davon auch nach dem Untergang weiterlebt, um nichts in Vergessenheit geraten zu lassen, wenn auch nur nicht in sich selbst? Außerdem bin doch ich bei ihr gewesen, direkt daneben in dieser Straße, aus der ich geflohen bin, weil sie das allein regeln wollte und ich das zugelassen habe. Wir hätte ich wohl geendet, wären mir nicht nur mein geliebter Freund, sondern auch meine beste Freundin entglitten, ohne dass ich etwas daran ändern konnte? Oft genug habe ich mich gefragt, was wäre wenn ich mit zum Handeln gegangen wäre?
Die Gedanken werden durch Leahs Auftauchen unterbrochen. Mich ganz auf das Jetzt und Hier konzentrierend, nehme ich die Spannungen zwischen Leah und Cloe relativ schnell wahr. Zwischen ihnen und dieser Isa muss irgendetwas geschehen sein, dass sie gegeneinander aufgebracht hat. Merklich verstimmt entgegnet Leah auf Cloes Vorschlag, doch zurück zur Dritten im Bunde zu gehen, dass sie weder zurückgehen noch sich richtig mit der anderen unterhalten könnte. Hat es etwa einen Streit gegeben? Es fällt mir schwer, die Sache zu verstehen. Nur kenne ich Cloe und eigentlich ist sie nicht so zu anderen, war sie zumindest früher nicht. Aber uns ist offenbar auch viel Zeit verloren gegangen, in der wir uns voneinander entfernt haben auf gewisse Art. Versöhnlich blicke ich zu meiner besten Freundin und dann zurück zu dem neuen Mädchen.
"Sie hat es bestimmt nicht so gemeint, wie es rübergekommen ist. Mir..mir ging es nur eben nicht besonders gut und Cloe wollte mich denke ich nur schützen. Doch ich finde es nicht schlimm, dass du hier bist. Für den unpassenden Moment kannst du schließlich auch nichts."
Ich lächle freundlich, wische mir die restlichen spüren meiner Tränen aus den Augen, was wohl nicht viel hilft und dazu beiträgt, dass ich besser aussehe, ich tue es trotzdem.
Meine Frage beantwortet sie damit, dass sie von Jack und Ellie erzählt. Sie sind wieder da? Mein Herz macht einen kleinen Freudensprung. Wenn sie wiedergekehrt sind, dann tun das andere womöglich auch. Dann wird unsere Familie vielleicht wieder komplett.
"Ich kann dir leider auch nicht sagen, wo Jack und Ellie sind, weil ich erst durch dich jetzt weiß, dass sie wieder in der Mall sind. Wir können dir dagegen garantiert auch weiterhelfen."
Die gewollte Wirkung hat mein Vorschlag nicht, da Leah sich, obwohl es ihr ebenfalls nicht so gut zu gehen scheint, so unerwünscht zu fühlen scheint, dass sie mein Zimmer wieder verlassen will, aber von Cloe plötzlich zurückgehalten wird. Ich stehe auch wieder auf. Cloe meint, wir sollten Leah zu Sallys altem Zimmer bringen, das nun frei sei. Sie möchte sie sofort dort hinbringen, ohne anzuwarten, was das Mädchen selbst dazu meint. Außerdem sagt meine Freundin, dass sie nur glaubt, der Laden sei nicht mehr bewohnt, doch ich kann mir vorstellen, wie unangenehm es sein muss, in vier Wänden zu liegen, die einem nicht gehören, weil der eigentliche Besitzer jederzeit wiederkommen und seine Sachen beanspruchen könnte.
"Bist du denn sicher, dass Sally echt nicht zurück kommt? Eventuell wäre ein anderes Zimmer besser, in dem sich Leah wirklich einleben und sich zu Hause fühlen kann. Als ich damals bei meiner Ankunft hier in der Mall nach meinem Wegsein mein eigenes gesucht habe, weil ich mich nicht mehr richtig daran erinnern konnte, habe ich meine ich eine Art Antiquitätenladen gesehen, der geschlossen aussah. Wäre das auch eine Option?", ergreife ich das Wort und entsinne mich an damals, als ich mit Elyas zusammen hier angekommen bin, er seinen Bruder wieder gefunden hat und ich meinen Laden nur durch die Puppe eigentlich richtig wiedergefunden habe. Am Anfang zumindest.
Leah hat derweil am Türrahmen inne gehalten, wo sie, bevor sie was sagen kann, von Tai-San im Empfang genommen wird, deren Schwangerschaft nun sehr deutlich zu erkennen ist. Sie hat einen sorgenvollen Audruck im Gesicht und offenbar nach unserem Gast gesucht, ist bemüht, das was zuvor vorgefallen ist, aus dem Weg zu räumen und dafür um Verzeihung zu bitten. Dann erst bemerkt sie Cloe und mich. Wie wir auf sie wirken, kann ich nicht ganz erkennen, nur will sie wissen, wie es uns geht und ich habe keine Lust, nun noch mal alles aufzurollen, schon gar nicht vor einer Fremden und...ich nicke. Mir geht es besser als vorher, darum schon fast wieder gut, das kann man doch zählen lassen, oder?
"Ja, soweit schon, danke, Tai-San", meine ich nur knapp und weiß nicht so ganz, was ich nun machen soll. Cloe und Tai-San haben beide ein Anliegen und ich kann nur abwarten, wie es weitergeht.

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