
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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Ebony* Mall Rat
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 | Thema: Re: West Coast Coffee So 14 Jun - 21:03 | |
| cf: Küche
Ich muss mich tatsächlich etwas auf Kay stützen, als wir uns schließlich auf den Weg machen. Es ist nicht weit, bis zu meinem Zimmer, dennoch sind meine Beine seltsam schwach. Vermutlich weil ich mich die ganze Zeit über krampfhaft gegen die Verletzung gewehrt habe, ich wollte es nicht wahrhaben, ich wollte keine Schwäche zeigen. Jetzt kann ich es aber nicht mehr verdrängen. Mein Arm schmerzt wie die Hölle und mein ganzer Körper ist schwach. Vermutlich habe ich das Ego der Bogenschützin ziemlich gepusht. Es wird Zeit, sie wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Schließlich erreichen wir das Zimmer und ich lasse mich von Kay zu meinem Bett bringen, lasse mich erschöpft darauf sinken. Ich schließe kurz die Augen, froh am Ziel angekommen zu sein. Dann öffne ich diese wieder und mustere die Kurzhaarige, sage jedoch eine ganze Weile kein Wort. Stille umgibt uns, die nach dem ganzen Trubel in der Küche ganz angenehm ist. „Es ist...nett, dass du mir hilfst...“, sage ich leise. „Aber ich verstehe nicht warum. Ich bin eine komplett Fremde für dich.“
Meine Augen lenken sich auf den Verbandskoffer und ich schlucke leicht. Ich weiß was gleich kommt und es behagt mir gar nicht. Den Verband zu öffnen, bedeutet auch, dass die Wunde sich wieder öffnet. Und es ist mehr als ein einfacher Schnitt. Mein Oberarm wurde durch den Pfeil ziemlich übel zugerichtet. Verdammte Bogenschützin! „Bringen wir es hinter uns.“, sage ich betont kühl und selbstbewusst, doch Unsicherheit flackert in meinen Augen auf. Um mich etwas abzulenken, werde ich die Fragen los, die ich mir schon gedanklich in der Küche gestellt habe. „Bist du schon lange in der Mall? Hast du vor, zu bleiben?“, ich rede in einem recht freundlichen Tonfall mit der Dunkelhaarigen. Keinerlei Wertung schwingt darin mit. Sie kommt mir zumindest passabler vor als diese Leah oder das Gothic Mädchen. Bei einer Abstimmung wäre vermutlich sie es, die meine Stimme bekommen würde. „Ram und du...ihr werdet keine Freunde, was?“, ich schenke ihr erneut ein leichtes Lächeln, will aber nicht näher auf das ganze eingehen. Wenn sie darüber reden möchte, kann sie es tun. Wenn nicht, soll es mir auch recht sein.
Meine Finger gleiten zu dem Verband, den Cathal ziemlich fachmännisch angebracht hat. Ich verziehe leicht mein Gesicht als ich diesen öffne und beiße fest die Zähne zusammen, als ich ihn löse. Ein knurrender Schmerzenslaut entkommt meiner Kehle. Die Wunde klafft wieder auf, Blut strömt über meinen Arm, färbt diesen rot. Der Pfeil hat meine Haut zerfetzt. Ich atme schwer, und Tränen bilden sich in meinen Augen. Ich versuche diese verzweifelt weg zu blinzeln, doch es fällt mir verdammt schwer. „Das...hier...“, sage ich keuchend. „bleibt unter uns...okay?“ Ich frage mich, wer mich jemals in einem solchen Zustand gesehen hat. Mit zittrigen Fingern ergreife ich die Medikamentenpackung und schmeiße mir gleich zwei Schmerztabletten auf einmal ein. Ich hoffe sie wirken schnell! |
|  | | Kay* Tribelos

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 | Thema: Re: West Coast Coffee So 14 Jun - 23:27 | |
| cf : Küche
Zusammen mit der geschwächten Ebony komme ich in dem wie ein Zimmer eingerichteten Cafeshop an. Ich bringe die Verletzte zu ihrem Bett und stütze sie solange, bis sie auf ihrem Bett Platz genommen hat. Meinen Rucksack setze ich ab und plaziere ihn neben dem Bett. Ohne ihre Einladung setze ich mich neben sie auf die Bettkante und es folgen einige Momente der Stille. Ich sehe mich etwas im Raum um und kann nur wieder feststellen, wie schön sich die Mallrats ihre Mall eingerichtet haben. Schade nur, dasz das Feuer so viel davon zerstört hat. Nocheinmal bedankt sie sich und stellt sich die Frage warum ich ihr eigentlich helfe. Warum genau sollte ich Dir nicht helfen, Ebony?, frage ich sie ernst. Was läszt die Frau nur so daran zweifeln, dasz sich Jemand für sie interesziert und ihr helfen möchte. Vielleicht verbirgt sie eine ähnliche finstere Vergangenheit wie Ram. Ich werde schon noch etwas über sie herrausfinden, aber nun gibt es wichtigere Dinge.
Ich nehme den Verbandskasten auf den Schosz und öffne ihn. Darin finden sich Binden, Handschuhe, Desinfektionsmittel und sogar etwas Nähzeug. Ich musz kurz schlucken, ich hoffe letzteres nicht gebrauchen zu müssen. Ebony scheint angestrengt stark bleiben zu wollen und möchte es hinter sich bringen. Ich ziehe mir die Handschuhe an und nicke. Dann zeig mal her, sage ich vorsichtig und berühre zaghaft ihren Verband um ihn anschlieszend sehr vorsichtig mit ihrer Hilfe abzuwickeln. Der Verband sitzt fest und das angetrocknete Blut macht es schwer ihn ohne Schmerzen abzuwickeln. Die Wunde sieht schlimm aus, wie gedacht doch ich bleibe ruhig. Das bekommen wir schon wieder hin.., meine ich nochmals beruhigend zu ihr. Die Wund ehat sich durch das Abwickeln wieder geöffnet und Blutet stark. Ich nehme ein Verbandstuch und wische es weg. Halt das fest.. , sage ich bestimmend und so als würde ich wiszen was ich da tue, als ich ihre andere Hand nehme und ihn gegen das Tuch unter die Wunde drücke. Unter schmerzen fragt sie mich ob ich schon lange in der Mall bin und ob ich vorhabe zu bleiben. Ich zucke kurz mit den Schulter. Ich weisz nicht ob ich bleibe...ob ich jemals irgendwo bleibe. Doch es gefällt mir hier auch wenn ich warscheinlich vorher noch Dinge abklären musz. Ich bin noch nicht besonders lange hier. Lex und Tai-San haben mich auf dem Markt getroffen als es Tai-San nicht besonders gut ging...so bin ich hier gelandet und ersteinmal geblieben., lächle ich sie an. Ich greife zum Desinfektions mittel und sprühe reichlich davon über die Wunde um vermeindlichen Schmutz herauszuspühlen. Ich kneife leicht die Augen etwas zusammen...das ist sicherlich nicht besonders schmerzfrei. Gleich läszt das Brennen wieder nach, versichere ich ihr. Dann kommt die Sprache auf Ram.Ich kenne ihn nicht und ich hätte mich gerade einfach merh zurücknehmen sollen. Ich verstehe nur nicht warum die Mallrats mit Leuten wie den Technos zusammenarbeiten. . Weiter spreche ich erstmal nicht. Ebony wird sich schon denken können, das ich schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht habe. Ram hat schon Recht, er ist sicherlich kein Unmensch, sonst würde sich Trudy auch nicht mit ihm einlaszen.... aber ich habe viele offene Fragen... Ebonys Gesicht ist schmerzverzerrt, als ich nocheinmal etwas Spray über die Wunde gebe und meint stockend es solle unter uns bleiben. Es bleibt unter uns Ebony...Du bist kein Mensch der gerne schwach ist, was?, frage ich vorsichtig.Das ist schon okay, bei einer solch schlimmen Verletzung.Nachdem die Wunde desinfiziert und gereinigt ist greife ich zum Nähzeug.Ich sollte die Wunde nähen.., merke ich vorsichtig an, nachdem Ebony zwei Schmerztabletten genommen hat Ist das okay für Dich ? Wie ist das eigentlich pasziert. Möchtest Du darüber sprechen? -  |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Mi 17 Jun - 21:24 | |
| Kay setzt sich neben mich auf das Bett und sieht sich eine Weile im Zimmer um. Warum sie mir nicht helfen sollte?! Meine Augen wandern zu der Dunkelhaarigen und ich mustere sie eine Weile. Das ist eine verdammt gute Frage. „Die Schauermärchen über mich sollen dir die anderen erzählen. Darin sind sie besonders gut...“, erwidere ich kühl und verdrehe dabei leicht die Augen. „Es wundert mich nur, weil in dieser Welt, normalerweise niemand mehr etwas ohne Gegenleistung tut.“ Kay öffnet derweil den Verbandskasten und zieht sich erst einmal Handschuhe über. Ich halte ihr meinen Arm hin, als sie diesen begutachten will und beiße fest die Zähne zusammen, als wir den Verband gemeinsam öffnen und der Schmerz erneut wie ein unbändiges Feuer auflodert. Das bekommen wir schon wieder hin? „Wolltest du mal Krankenschwester werden oder sowas?“, zische ich schmerzerfüllt und mit zusammengekniffenen Augen. „Du machst das ziemlich gut.“
Das Blut färbt meinen Oberarm rot, doch Kay wischt dieses schnell ab und ich drücke mit einer Hand das Tuch auf die Wunde. Kay erzählt nun, dass sie noch nicht weiß, ob sie hierbleiben möchte, es ihr hier aber gefällt. Was sie wohl für 'Dinge' abzuklären hat? Sie hat also Lex und Tai-San getroffen und letzterer ging es nicht so gut. „Oh, du hast Lex kennen gelernt? Ein Wunder, dass du nicht gleich auf dem Absatz kehrt gemacht hast. Er ist der Obermacho hier. Naja, K.C. wird ihm nun wohl Konkurrenz machen.“,erkläre ich ihr und trotz meiner Schmerzen versuche ich etwas zu schmunzeln. „War es wegen dem Baby, weshalb es Tai-San so schlecht ging?“, frage ich dann noch nach. Wann es wohl soweit ist? Noch ein Schreihals mehr in der Mall. Wie 'reizend'. Wie gut, dass sie mich bei der Geburt ganz sicher nicht dabei haben will. Für so etwas habe ich absolut nichts übrig! Ohne Vorwarnung sprüht Kay nun das Desinfektionsmittel auf die Wunde. Es brennt wie die Hölle! Ich keuche erschrocken auf, halte leicht meinen Arm und kneife die Augen fest zusammen. Versuche mir den Schmerz aber nicht allzu sehr anmerken zu lassen. Sie versichert mir, dass das Brennen gleich wieder nachlassen wird und ich nicke nur leicht.
Kay erklärt nun, dass sie Ram nicht kennt und sich hätte zurückhalten sollen. „Mich wundert es nicht, dass du so auf ihn reagierst. Die Technos haben immerhin alles dafür getan, um von den Virts gehasst zu werden. Haben sie dir...etwas angetan?“, frage ich vorsichtig nach. Sie fragt sich warum die Technos und die Mall Rats zusammenarbeiten. Ich schüttle leicht den Kopf. „Die Mall Rats arbeiten nicht mit ihnen zusammen. Ram war wohl nur privat hier.“ Sie vermutet, dass Ram tatsächlich kein Unmensch ist, sonst würde Trudy nicht mit ihm zusammen sein. Ich sage dazu nichts weiter. Das soll sie selber herausfinden. Ich werde jetzt ganz sicher keine Werbung für den Techno Anführer und meinen Ex-Mann machen. Wir sind quitt was die Vergangenheit angeht, aber großartige Sympathien hege ich für ihn dennoch nicht. Sie hat viele offene Fragen? „Dann rede mit ihm. Er wird dir schon nicht den Kopf abreißen. Und Trudy wird es auch verstehen.“, ich lächle sie aufmunternd an und weiß gerade selbst nicht was mit mir los ist. Doch es tut gut, sich so offen mit Kay zu unterhalten.
So konnte ich bisher nur mit Jay reden oder mit Slade. Ich schlucke und verdränge diese schmerzhaften Gedanken schnell wieder. Sie haben mich einfach fallen gelassen. Im Grunde war ich ihnen egal! Vertraue ihr nicht, das geht schief!, schießt es mir durch den Kopf und mein Lächeln erstirbt abrupt. Ich bin kein Mensch der gerne schwach ist? „Wer ist das schon...“, murmele ich nur und kämpfe erneut gegen die Tränen an, als Kay das Spray ein weiteres mal benutzt. Sie sagt dann, dass sie die Wunde nähen muss und ich schlucke leicht, nicke dann ernst. „Ich glaube mir bleibt nichts anderes übrig...meinst du, du kannst das?“ Kay fragt noch, wie das ganze passiert ist. Ich schaue kurz zu Boden und denke nach, was ich ihr von der Story erzählen kann. Doch erneut warnt mich meine innere Stimme. Wenn ich jetzt etwas erzähle, weiß es morgen vermutlich die ganze Mall. Den Spott will ich mir ersparen. Ich schaue wieder zu Kay und schüttle dann den Kopf. „Ist nicht so wichtig.“ - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Kay* Tribelos

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Sa 20 Jun - 15:08 | |
| Schauermärchen?, schaue ich sie fragend an. Ich würde es gerne vermeiden dritte über Dich auszufragen. Was meinst Du mit Scauermärchen? Du bist doch hier...bei deinen Freunden, so schlimm kannstDu also garnicht sein. Als wir den Verband öffnen. Sie kann nicht verstehen, warum ich das hier ohne eine Gegenleistung mache und ich vermute sie denkt ich möchte später etwas dafür haben. Ich schmunzel sie an. Du scheinst wirklich keine schönen Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Ich bekomme doch sogar etwas dafür von Dir. Eine Unterhaltung..ich lerne Dich kennen... das scheint für Dich auch nicht besonders einfach zu sein jemanden an Dir zeilhaben zu laszen. Also ist es doch ein angemeszenes Entgegenkommen. Als ich ihren Arm vorsichtig weiter versorge merkt sie an, dasz ich es gut mache. Und fragt nach ob ich Krankenschwester werden wollte. Danke, aber nein...das wollte ich nicht ..ehrlich gesagt wuszte ich nie so richtig was ich mal werden wollte. Ich habe mich schon immer fürs Segeln inzeresziert und hätte vielleicht mal die Segelschule meiner Eltern übernommen...schnaufe ich...Aber die gibt es nun jetzt nicht mehr..ich nicke leicht als Ebony sich nach Tai-San erkundigt. Hänge mit meinen Gedanken aber kurzzeitig an der Segeschule fest als sie sich erkundigt ob die Technos mir etwas angetan haben. Ich blicke langsam hoch und ihr in die Augen. Es fällt mir schwer darüber zu reden und mehr als einSie haben mir alles genommen was mir lieb war.., bekomme ich nicht über die Lippen. Als Ebony meint die Mallrazts würden nicht mit den Technos zusammenarbeiten bin ich etwas beruhigter. Dies wäre mit Sicherheit auf die Dauer ein Argument für mich gewesen einfach wieder zu verschwinden. Das ram privat hier war leuchtet mir ein. Trudy wird einfach der Grund gewesen sein. Ich denke kurz an sie und den Blick den sie mir zugeworfen hat. Es tut mir leid. Aber in diesem Moment konnte ich nicht anders reagieren. Ich sollte vielleicht bevor ich mit Ram rede auf sie zugehen. Immerhin sind wir schon fast soetwas wie Freundinnen geworden und eigentlich vertraue ich hier. Jegliche Zweifel sollte ich aus der Welt schaffen bevor ich sie mit meinem Verhalten weiter verletze. Ebony scheint auch etwas in ihren Gedanken zu verharren, sie sieht bedrückt aus. Ich nicke ihr zu als sie meint, niemand würde gerne schwach sein und betrachte die Nähnadel aus dem Verbandskasten. Es wird bestimmt kein Kustwerk werden..aber hinbekommen werde ich das !, sage ich zu ihr um erhrlich zu sein, sie aber dennoch etwas zu beruhigen. Ehrlich gesagt habe ich soetwas noch nie wirklich gemacht. ich habe einmal zugeschaut als sich einer meiner Freunde nach dem Virus beim Segeln verletzte und einer von uns seine Wunde versorgete. Es selbst gemacht habe ich es allerdings noch njie. Ich versuche mir selbst innerlich Mut zu machen und mich daran zu erinnern wie es funktioniert. Ich mache einen Knoten in den Faden und fädel ihn dann durch die Nadel.Bist Du bereit?, frage ich sie eher rhetorisch und fange sofort an. Sie möchte also nicht darüber sprechen was pasziert ist. Ich bin trotzdem neugierig und frage weiter nach.War das eine Waffe oder bist du gestürzt oder so? -  |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: West Coast Coffee So 21 Jun - 22:01 | |
| Als ich der Kurzhaarigen erkläre, dass sie noch früh genug die Schauermärchen über mich hören wird, sieht sie mich überrascht an. Sie möchte nicht über Dritte eingeweiht werden? Diese Antwort überrascht mich doch etwas. Die übrigen Mall Rats sind immerhin ziemlich gut darin, sich die Mäuler über andere zu zerreißen. Was ich mit Schauermärchen meine? Ich bin hier schließlich bei meinen Freunden? Bei diesen Worten lache ich freudlos auf, schaue Kay dann ernst an. „Freunde? Welche Freunde?“, frage ich ziemlich kühl und hebe leicht die Augenbrauen an. „Ich habe keine. Aber du musst mich jetzt nicht bemitleiden. Es ist besser so, glaub mir.“ Sie mögen hier zwar alle Erwachsene spielen und einen auf super vernünftig machen. Doch im Grunde sind sie alle genauso erbärmlich, wie die Streuner auf der Straße auch. Kurzzeitig blitzt Slades Gesicht vor meinem inneren Auge auf. Wir sitzen auf einem ausgebrannten Auto und er säuselt mir ins Ohr, dass er mich von nun an nie mehr alleine lassen wird.
Ich war so dumm ihm jedes einzelne Wort zu glauben! Verdammter Lügner! Die gefürchtete ehemalige Loco hat sich von einem Idioten um den Finger wickeln lassen. Ich überlege kurz, was ich ihr zu den Schauermärchen sagen sagen kann, schüttle dann aber nur den Kopf. „Wie gesagt, es sind Märchen. Nichts weiter als ausgeschmückte Halbwahrheiten und Fantasien gewisser Leute. Im Grunde jedoch...weiß keiner von Ihnen wer ich bin.“ Meine Augen legen sich kühl auf die Kurzhaarige. Ich habe keine Ahnung, warum ich ihr dies alles erzähle. Aber ihre Augen haben etwas an sich, dass Aufrichtigkeit ausstrahlt. Wie bitte?! Ich sollte wirklich aufhören so sentimental zu sein. Kay schmunzelt etwas, als ich auf eine Gegenleistung anspiele. Sie bekommt gerade etwas von mir? Eine Unterhaltung? Sie erwähnt, dass es für mich nicht leicht ist, mich anderen gegenüber zu öffnen. Ich lasse das mal so im Raume stehen. Ihre warmherzige Art ist für mich tatsächlich komplett ungewohnt. Sie erinnert mich ein bisschen an Siva.
Ich konnte meiner größeren Schwester so viele Streiche spielen, wie ich nur wollte, sie hat doch immer so etwas wie Verständnis aufgebracht. Java hingegen hat mich nur mehr und mehr verabscheut. Sie hätte die Segelschule ihrer Eltern übernommen? „Klingt nach einem guten Plan.“, entgegne ich. „Ich hatte keine Ahnung was ich beruflich machen sollte. Die Schule hat mich nie sonderlich interessiert. Wer weiß, ob ich überhaupt einen Abschluss gemacht hätte.“, ich zucke leicht mit den Schultern und der Anflug eines Lächelns huscht über meine Lippen. „Wann warst du das letzte mal auf dem Meer unterwegs?“, frage ich dann interessiert nach. Ich merke Kay an, dass es sie ziemlich mitnimmt, dass die Segelschule ihrer Eltern nicht mehr existiert. Sie wirkt sehr gedankenverloren. „Wurde sie...von Jugendlichen zerstört?“, hake ich vorsichtig nach.
Als ich mich danach erkundige, ob die Technos ihr etwas angetan haben, sieht sie mir in die Augen. Ich erwidere diesen Blick und erkenne tiefen Schmerz in ihnen. Sie haben ihr alles genommen? Ich schlucke leicht. „Das...das tut mir leid, ehrlich Kay.“, flüstere ich ernst. „Jetzt verstehe ich umso mehr, dass du Ram nicht leiden kannst.“ Ob sie Verwandte verloren hat? Freunde? Vielleicht werde ich es irgendwann erfahren. Kay ist zuversichtlich, dass sie das mit dem nähen der Wunde hinbekommt. Ich beobachte, wie sie alles vorbereitet. Ob ich bereit bin? Ich habe keine Zeit etwas zu erwidern, da sie sofort mit dem Nähen beginnt. Ich keuche auf und gebe einen Schmerzenslaut von mir, beiße dann die Zähne zusammen. „Verdammt!“, keuche ich und Tränen füllen meine Augen, laufen unaufhaltsam meine Wangen hinab. Der Schmerz ist die Hölle! Ob es eine Waffe war? Ich bin froh, dass Kay mich etwas fragt, immerhin lenkt es mich etwas ab. „Eine Waffe...“, flüstere ich angestrengt. „Ein Pfeil...wie lange wird es noch dauern?“ Ich presse die Augen fest zusammen und versuche krampfhaft an etwas anderes als den Schmerz zu denken. - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Kay* Tribelos

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 | Thema: Re: West Coast Coffee So 28 Jun - 13:24 | |
| Ebony lacht auf als ich andeute sie ist hier doch unter Freunden und meint dann sie habe keine Freunde. Jeder braucht doch Freunde? Wieso bist du dann hier wenn sie nicht deine Freunde sind?Ich verstehe ihre Verbittertheit nicht und kann nicht verstehen warum sie dann hier ist, wenn sie sich mit niemandem versteht. Irgendetwas muss der Tribe ihr doch bedeuten. Aber so richtige Freunde hatte ich auch schon lange nicht mehr. Nur das mit Trudy, ja ich mag sie wirklich sehr. Aber ich kann nicht behaupten, sie kennt mich. Und das ist doch eigentlich ein wichtiger Bestandteil einer Freundschaft. Sich zu kennen. Ich trage viel mit mir herrum und ehrlich gesagt weisz ich auch nicht ob ich alles mit den Leuten hier teilen möchte. Vielleicht irgendwann, falls ich bleiben sollte. Dann fragt sie nach wann ich das letzte mal auf dem Meer unterwegs war. Ich war gerade mit Trudy auf dem Boot und habe mit ihr gefischt. Aber so richtig lange unterwegs war ich eine ganze Zeit nicht mehr. Eigentlich solange ich hier binDie Frage was mit der Segelschule pasziert ist läszt mich schlucken. Von Jugendlichen ja... ich traue mich nicht weiter zu sprechen. Sie...diese Technos haben noch viel mehr zertört als nur die Segelschule. Das..das waren diese Technos..kommt es dann doch aus mir heraus. Ich schliesze kurz die Augen und nähe dann vorsichtig weiter. Ebony spricht mir ihr Mitgefühl aus. Ich nicke dankend. Das alles ist für mich schwer zu verstehen. Ebony scheint grosze Schmerzen beim Nähen zu haben.Wir haben es gleich geschafft, versuche ich sie zu beruhigen. Wenn es ein Pfeil war...dann war es ein Kampf? , frage ich vorsichtig weiter. Dann haben wir es geschafft. Ich mache einen Knoten in den Faden. Besonders schick sieht es nicht aus. Aber seinen Zweck wird es erfüllen. Ich nehme nocheinmal das Tuich und tränke es mit dem Desinfektionsmittel. Ich wische die genähte Wunde nochmals sauber und wickle dann vorsichtig einen sauberen Verband herum. In ein paar Tagen sollten wir uns die Wunde nochmal anschauen...aber erstmal hast Du es geschafft. -  |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Mo 29 Jun - 9:37 | |
| Ich mustere die junge Dame vor mir kühl, als sie beteuert, man bräuchte Freunde. „Bist du dir da sicher...?“, ich ziehe leicht meine Augenbrauen in die Höhe. „Ich bin der Meinung, dass nur schwache Personen 'Freunde' brauchen. Sie brauchen jemanden, der sie bestärkt, ihnen Rückendeckung gibt. Im Grunde ist das ganze aber nur eine Illusion. Eigentlich sind auch sie ganz allein.“, raune ich leise, beinahe geheimnisvoll. Und hier bei den Ratten, wird sowieso niemand Freundschaft finden. Unter dem goldenen Deckmantel der Moral liegt genauso viel Lug und Trug verboren, wie woanders auch. Was ist mit Amber, der glorreichen, ach so unbescholtenen Anführerin? Hat sie nicht schon oft bewiesen, dass ihr eigenes Ego ihr viel wichtiger ist als Freundschaft und Zusammenhalt? Sie hat sich Jay klammheimlich geangelt, obwohl dieser mit Trudy zusammen war. Was gibt ihr das Recht dazu? Ihre unbändige Liebe zu ihm? Ganz sicher nicht. Sie glaubt, sie könne sich nehmen was sie will, ganz gleich ob andere darunter leiden oder nicht.
Dieses Ego wird dich zu Fall bringen. Und wenn es soweit ist...werde ich dir dabei zusehen, liebste Amber. Jay, kann sie gleich mit sich in den Untergang ziehen. Er ist nicht besser als sie. Warum ich dann hier bin? „Das ist eine wirklich gute Frage...“, sage ich leise, dunkel und mustere Kay. „Vielleicht...weil sie jemanden brauchen, der sie im Auge behält...“ In meinen Augen zeigt sich plötzlich etwas dunkles, verdorbenes. Die dunkle Seite in mir kratzt an der Oberfläche, schreit danach wieder auszubrechen. ICH war die wahre Frau an Zoots Seite. Und er würde nicht wollen, dass ich meine Kraft zügele. Ich habe meine Füße schon viel zu lange still gehalten, habe sogar an der Seite der Mall rats gekämpft. Und was ist der Dank dafür? Tai-Sans Stimme huscht mir durch den Kopf. „Du bist keine Mall Rat.“ Nein? Was bin ich denn dann? Die Alternative wäre...dass ich der Feind bin. Und diese Rolle stand mir schon immer am besten.
Beinahe wäre mir nun ein böses Lächeln über die Lippen gehuscht, doch ich kann es vor Kay verbergen. Gegen sie habe ich nichts. Sie ist nett. Sie sollte nicht hierbleiben...die Ratten würden sie nur verderben. Kay erklärt mir, dass sie mit Trudy unterwegs war und sie dabei auch die Fische gefangen haben. Außerdem sagt sie, dass die Segelschule von den Technos zerstört wurde. Sie sieht mich bedrückt an und es scheint sie sehr mitzunehmen. „Weißt du...“, beginne ich und fahre nach einer kurzen Pause fort. „...dass Ram der alte und neue Anführer der Technos ist?“, ich lasse meine Worte etwas wirken. „Er hat mich dazu gezwungen, seine dritte Frau zu werden, neben meinen 'reizenden' Schwestern. Er ist ein verrückter Kerl und er zögerte nicht, diejenigen aus dem Weg räumen zu lassen, die ihm nicht passten.“
Ich schaue das Mädchen an. „Aber...seitdem er in Liberty war, hat er sich verändert. Ich würde nicht sagen, dass er absolut harmlos ist. Aber ich denke nicht, dass er Trudy etwas antun würde.“ Ich presse die Augen fest zusammen, während Kay die Wunde näht und bin froh, dass sie sich währenddessen mit mir unterhält. Ob es ein Kampf war? Ist das ein Verhör? „Etwas in der Art...“, wispere ich unter Schmerzen. Aus mir bekommt sie nicht mehr raus als nötig! Ich atme schneller, Schweißperlen bilden sich auf meiner Stirn, doch schon ist Kay fertig und wischt noch einmal kurz mit einem Tuch über meinen Arm. In ein paar Tagen will sie sich die Wunde noch einmal ansehen. Ich nicke und schaue Kay an. „Danke...“, raune ich leise. „Das hier...rechne ich dir hoch an.“ - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Kay* Tribelos

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Fr 3 Jul - 22:03 | |
| Aber braucht nicht jeder hin und wieder mal etwas Rückendeckung. Ich meine, ja..jeder ist auf seine Art alleine..aber ich kann nur von mir selbst sprechen...früher oder später brauche ich mal Jemanden um mir etwas Luft zu machen ..um Dinge los zu werden... als Prozesz der Verarbeitung, versuche ich meine Sichtweise zu schildern. Ebony wirkt verschloszen. Die Vorstellung ganz alleine durchs Leben zu gehen macht mir Angst. Ich kann mir das nicht vorstellen. Auch wenn es momentan bei mir noch so ist suche ich doch immer wieder den Kontakt und das Vertrauen zu anderen Menschen. Das habe ich immer getan. ich frage mich was sie wohl durchgemacht hat, um so zu denken. Was gibt Dir das Gefühl sie im Auge bahlaten zu müssen? Ebonys Blick verändert sich. Was sie damit wohl meint. Ich schaffe es kaum sie zu verstehen. Aber ganu das macht sie nur intereszanter. Ich bin neugierig wa shinter ihrer Vaszade stecken mag.
Ebonys Worte über Ram machen mir Angst. Was meinst Du damit, er hat Dich gezwungen? ich habe nicht das Gefühl er zwingt Trudy gerade im nahe zu sein? Er scheint sich verändert zu haben, oder?Ich habe keine Ahnung wie ich mit diesem Menschen reden soll. Wie ich von ihm Antworten bekomme und ob ich das überhaupt möchte. Möchte ich wiszen warum man Menschen einfach aus dem Weg räumt. Menschen absichtlich schaden zufügt, Unschuldigen, die einem nichts getan haben. Ich schlucke. Ein paar Bilder von damals huschen mit durch den Kopf. Wie gerne würde ich wiszen wer für Léas Tot verantwortlich ist. Doch was würde ich mit diesem Wiszen anfagen. Es würde sie mir doch nicht zurück bringen. Warum vertraut Trudy diesem Menschen nur? Vielleicht bereut er seine Taten. Ich will..ich musz einfach daran glauben er habe sich verändert. Meine Gedanken überfordern mich. In mir ist Wut, Angst...Verzweiflung kocht huch, doch ich schlucke diese Gefühle runter. Am liebsten würde ich sofort zu Trudy rennen und mit ihr sprechen. Sie hätte sicherlich auch ein paar Antworten für mich. Doch gerade möchte ich hier bei Ebony bleiben. Ich sollte sie nicht aus den Augen laszen. Immerhin kann eine solche Wunde auch eine schwere Entzündung mit sich bringen. Und meiner Einschätzung nach würde sie sich von den anderen so schnell keine Hilfe holen.
Als Ebony auch meint er habe sich verändert bestätigt sich mein Wunsch. Was ist Liberty? Und was ist dort paszert...warum hat er sich dort verändert?Ebony benatwortet meine Frage nach dem Kampf nur halbherzig. Ich gehe nicht weiter darauf ein außer anzumerken..Du möchtest wohl nicht darüber sprechen...das ist schon okay... ich möchte nur das Du weiszt ...Du kannst mir alles sagen. ich werde hier zu niemandem rennen und Dinge die Du mir erzählst weiter tratschen. Versprochen Ich schaue sie ernst an. ich lächle, als sie meint sie würde mir das hier hoch anrechnen. Du solltest versuchen zu schlafen. Du siehst sehr geschafft aus. Ich bleibe bei dir, damit ich Dir helfen kann wenn sich dein Zustand verschlechtert. okay?! Wenn Du Dich etwas erholt hast sehen wir weiter..ich werde es tun. Egal was sie dazu meint. Sie sollte jetzt nicht alleine sein. Ich blicke zu einem Stuhl der bei ihr im Zimmer steht. Ich setzt mich dort hin und passe auf.Ich bin selber total geschafft und müde. Würde mich am liebsten neben ihr ins Bett legen. Aber das wäre ihr sicherlich unangenehm. Deswegen gebe ich mich mit dem Stuhl zufrieden. Auch im Sitzen kann ich sicherlich einige Momente der Ruhe bekommen. -  |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Sa 4 Jul - 22:22 | |
| Jeder braucht ab und an Rückendeckung? Kay zumindest ist froh darüber, wenn sie jemanden an ihrer Seite hat, mit dem sie über Probleme sprechen kann? Ich lasse mir die Worte der Dunkelhaarigen kurz durch den Kopf gehen, mustere sie dabei eingehend und ernst. „Weißt du...“, beginne ich dann kühl. „Auch ein Feind kann mir Rückendeckung geben, wenn ich ihn gut bezahle...“ Ich bleibe also meinem Standpunkt treu. Auch wenn ich es gut finde, dass Kay auf meine Worte tatsächlich freundlich eingegangen ist. Alle anderen hätte meine Sätze zum Thema 'Freunde' als persönlichen Angriff aufgefasst. Allen voran die kleine Patsy. Ich kann mir wahrhaft ihre darauf folgende Gardinenpredigt vorstellen. Dumme Göre. Dafür, dass du dich für so vernünftig hältst, hast du dir die Situation mit der Bogenschützin sehr lange...sehr unbeteiligt angesehen. Kay ist anders und das gefällt mir...irgendwie.
„Aber ich verurteile dich nicht, wenn du jemanden an deiner Seite brauchst. Ich stehe auf diesen ganzen Quatsch einfach nicht. Ich hoffe nur...dass du nicht enttäuscht wirst, wenn du es wagst jemandem zu vertrauen.“, für einen kurzen Moment wirke ich nicht mehr ganz so unnahbar und kühl und schaue zu Boden. Warum komme ich verdammt nochmal mit meinen Gedanken immer wieder bei Jay und Slade an?! Ich massiere leicht genervt meine Schläfen. Sie sind es nicht wert! Ich dachte sie würden mein Leben verändern...in Wahrheit waren sie nur erbärmliche Bastarde! Java hatte Recht, Beziehungen sind einfach nicht mein Ding. Also werde ich diesen ganzen Liebesschnulzen Kram den anderen überlassen. Amber zum Beispiel. Der kleinen Drama Queen, denke ich verächtlich. Oh, wie ich mich auf unser Wiedersehen freue, Liebes. Ob du schon wieder dabei bist Bray den Kopf zu verdrehen? Das nächste Drama kündigt sich an und alle Mall Rats sind als Zuschauer eingeladen. Ich hole kurz tief Luft um diese Gedanken zu verbannen und sehe wieder zu Kay.
Warum ich glaube, dass man die Mall Rats im Auge behalten muss? Ich zucke knapp mit den Schultern. „Ich vertraue da auf meine Intuition...“, raune ich erneut ziemlich ausweichend. Kay ist dadurch vermutlich nicht schlauer als vorher. Sie ist nett...aber das heißt noch lange nicht, dass ich ihr traue. Sie scheint eine Freundin von Trudy zu sein...und Trudy und ich? Eine ganz schlechte Kombination. Als ich ihr von Ram erzähle wirkt die Kurzhaarige etwas verunsichert. Was ich damit meine, dass er mich zur Hochzeit gezwungen hat? „Er wollte das Dreiergespann der Schwestern komplett haben. Java und Siva hatte er schon, ich fehlte ihm in seiner Sammlung. Als ich mich weigerte ihn zu heiraten, hatte das einige unschöne Folgen.“ Ob er Trudy ebenso zwingt? Ich schüttle den Kopf. „Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Trudy scheint ihn wirklich zu mögen.“ Kay wirkt immer noch unsicher und nervös. Ich bemerke, wie ihre Gedanken abdriften und sich ihr Körper anspannt. So, als würde sie mit irgendwelchen inneren Dämonen kämpfen. „Hey...“, sage ich plötzlich sanfter als ich beabsichtigt habe und lege ihr meine Hand vorsichtig auf die Schulter. „Willst du mir erzählen...was genau passiert ist, damals? Mit den Technos?“
Kay erkundigt sich danach was Liberty ist und warum er sich dort verändert hat. „Ram...war viele Jahre an den Rollstuhl gefesselt. Er versuchte dieses Defizit damit zu kompensieren, dass er sich in den Cyber Space flüchtete. Dort konnte er all die Dinge tun, die ihm ansonsten nicht möglich waren. Er verrannte sich in Dinge, spielte mit den Menschen, manipulierte sie.“, ich mache eine kurze Pause und fahre dann fort. „Nachdem Mega, Ram gestürzt hatte, wurde er vor dem Tod gerettet und kam nach Liberty, das war ein kleiner Randbezirk von Wellington. Dort lernte er wieder laufen und half uns dabei Mega von seinem Techno-Thron zu stürzen. Aber das Ganze tat er natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe...schließlich ist er jetzt wieder der Anführer. Man sollte ihn in jedem Fall im Auge behalten...aber er kann wieder laufen. Und das hat ihn vermutlich am meisten verändert.“
Ich kann Kay alles sagen? Sie wird es nicht weitererzählen? Ich sehe sie überrascht an, nicke dann jedoch knapp. Erneut überrascht sie mich, indem sie erklärt, dass ich schlafen solle und sie bei mir bleiben wird. Ich will gerade zu Widerworten ansetzen, als sie einfach weiterredet und mir jeglichen Wind aus den Segeln nimmt. Ich kapituliere und nicke wieder leicht. Ich bin wirklich ziemlich kaputt und mein Arm schmerzt, trotz der Medikamente. Ich greife nach dem Antibiotikum und schlucke eine Tablette ehe ich auf die rechte Seite des Bettes rüber rutsche. Ich deute neben mich. „Wenn du schon Mutter Theresa spielen musst und hier bleibst...“, sage ich mit einem leichten Grinsen. „Dann kannst du ruhig auf der anderen Seite schlafen. Du siehst auch müde aus.“ Ich sehe zu ihr. „Na komm schon, ich schlage im Schlaf weder um mich, noch hast du anzügliches Benehmen von mir zu erwarten. Deal?“ Ich hebe meine Augenbrauen an und schaue amüsiert zu ihr. Ob sie nun immer noch den ungemütlichen Stuhl wählt? Ich weiß selber nicht, warum ich das tue. Vielleicht weil sie mich sehr an Siva erinnert. Ich würde es nie zugeben...aber ich vermisse meine größere Schwester. Wir waren gerade dabei uns wieder etwas anzunähern, als sie starb. - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Kay* Tribelos

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 | Thema: Re: West Coast Coffee So 5 Jul - 14:15 | |
| Ebony scheint von meiner Argumentation für Freundschaft nichts zu halten. Auch ein Feind kann einem Rückendeckung geben,wenn man ihn gut bezahlt? Ich gebe auf zu versuchen ihren Blick in eine andere Sichtweise lenken zu wollen. Dann ist es eben so. Ich lasze ihre Worte so stehen. Sie meint noch, sie würde mich nicht verurteilen, dasz ich jemanden an meiner Seite brauche. Ich ziehe eine Augenbraue hoch. Das ist aber nett von Dir...Ich kann mich auch gut alleine durchs Leben schlagen. Ich finde es eben einfach nur schön einige Dinge vertrauensvoll mit einem Menschen teilen zu können.ihre Worte klangen in meinen Ohren irgendwie ein biszchen abwertend. Als ob ich nicht alleine klar kommen würde. Doch tue ich das nicht schon so lange? Sicherlich, ich vermisze die alte Zeit. Aber so wie es damals war wird es sowieso nicht mehr werden. Und mich auf neue Leute einzulaszen fällt mir mehr als schwer. Auch wenn ich die Menschen hier mag. Ich kann einfach nicht sagen ob ich bleiben möchte, wann es mich wiede rpackt und ich einfach verschwinde. So wie ich es bei den ganzen anderen Tribes zuvor auf meiner Reise getan habe. Vielleicht ist das hier nicht mehr als nur ein weiterer Zwischenstop auf der Suche nach... nach was eigentlich? Vielleicht genau diesem Halt der einen so zerbrechlich machen kann. Ebonys Worte klingen nach. Vielleicht ist das alles sinnlos und ich sollte mich wie sie nur noch auf mich selbst konzentrieren. Aber dann würde ich warscheinlich gleich meine Sachen nehmen und auf mein Boot verschwinden. Hier gibt es noch so viele Fragen zu klären. Fragen die mir schon so lange in meinem Kopf umhergeistern.
Als Ebony anmerkt, auf ihre Intuition zu vertrauen, die Mallrats im Auge behalten zu wollen reiszt es mich wieder aus den Gedanken. Ich werde misztrauisch. Ja vielleicht hat sie Recht. Dieser Ram kann hier ein und ausgehen, wie es ihm paszt. Auch wenn Truyd im vertraut musz ich es noch lange nicht tun. Ob ich ihr erzählen möchte was damals pasziert ist? Ich warte einige Momente der Stille ab und setze dann vorsichtig an. Es gibt kaum etwas zu erzählen. Es ging alles sehr schnell. Wir waren eine kleine Gruppe, sehr enger Freunde. Als die Technos kamen und mit ihnen diese ganzen neuen Dinge verlieszen uns unsere Freunde. Sie kamen nie wieder. Bis jetzt weisz ich nicht wo sie hingengangen sind. Léa, meine Freundin und ich blieben in der Segelschule. Eines Tages, ich war mit einem Bott gerade fischen, hörte ich Léa schreiben. Als ich zurück an Land kam lag sie regungslos in unserem Garten, überall waren diese Technos. Sie durchsuchten das Haus und zündeten es an. Ich nahm Léa mit aufs Boot und konnte flüchten. Doch für sie war es zu spät....Ich schliesze kurz die Augen, drücke meine Tränen weg. Ihren schrei höre ich bis heute in meinen Ohren. Ich mache die Augen auf und höre Ebony zu, wie sie über Ram redet. Er brachte die Technos bzw seinen Nachfolger mit zu Fall um nun wieder ihr Anführer zu sein. Er hat sich verändert? Doch Ebonys Erzählungen nach kann ich nur negativ nachwirkende Dinge empfinden. Ich werde mit ihm sprechen müszen, sage ich leise mit einem starrenden Blick. Ich bin total in Gedanken, denke an Trudy, an damals...es scheint einfach alles nicht zusammen paszen zu wollen. Ich atme schwer aus und versuche die Gedanken beiseite zu schieben. das alles musz jetzt erstmal warten.
Ebony greift nach den Tabletten und nimmt noch eine von Ihnen, dann rutscht sie auf die Seite ihres Bettes und deutet auf die freie Stelle in ihrem Bett. Ich lächle sie an. danke, das Angebot nehme ich dankend an. Ich scjiebe meinen Rucksack unter das Bett und lege mich neben sie. Du hast Recht. Ich bin unglaublich müde. Ich schaue nochmal zu ihr rüber. Ich bin zwar müde, doch gehen mir gerade all diese Gedanken und die Bilder von damals nicht mehr aus dem Kopf. -  |
|  | | Ebony* Mall Rat

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Di 7 Jul - 9:00 | |
| Kay verteidigt sich nun. Erklärt, dass sie gut allein klarkommt, es aber schön findet hin und wieder jemanden zum reden zu haben. Ich nicke nur leicht. Meine Worte sollten eigentlich kein Angriff sein. Ich halte sie für sehr selbstbewusst. Die Dunkelhaarige ist keine Mitläuferin, die anderen nach dem Mund redet und das gefällt mir. Derartige Personen sind in heutiger Zeit selten geworden. Die meisten Jugendlichen denken nur noch in den Kategorien Gut und Böse. Dem vermeintlich Guten schließen sie sich an, ohne irgendetwas zu hinterfragen. Das Böse verurteilen sie, bekämpfen es, ohne diesen Menschen die Chance zu geben, sich zu ändern. Sie fragen sich nicht, warum jemand vermeintlich schlecht handelt. Sie wollen nur die äußere Hülle sehen, die scheinbar von bösen Zügen durchdrungen ist. Vermutlich weil sie sich selbst dann besser fühlen können. Alles Versager! Und so wollen sie eine bessere Welt erschaffen?? Sie sind alle dumm und naiv! Martin oder viel eher Zoot, war vermutlich der einzige, der die neue Welt wirklich verstanden hat! Zu dumm nur, dass er starb, während er sich erneut von Trudy und Bray einlullen ließ.
Es herrscht für einen Moment Stille, als ich die Dunkelhaarige nach ihrer Vergangenheit mit den Technos frage. Sie zögert, erhebt dann jedoch ihre Stimme. Ich mustere ihre Gesichtszüge und sehe sie ernst an. Leise erzählt sie von ihren Freunden, die scheinbar mit den Technos verschwanden. Und von ihrer Freundin Lea, die von ihnen getötet wurde. Freundin? Irgendetwas an ihrer Art, wie sie das Wort ausspricht lässt mich aufhorchen. Die Technik-Freaks durchsuchten die Segelschule und legten ein Feuer. Ich beobachte, wie Kay kurz die Augen schließt und versucht ihren Tränen Einhalt zu gebieten. Meine Hand ruht noch immer auf ihrer Schulter und ich drücke diese leicht. „Und dann denkst du, hier einen sicheren Ort gefunden zu haben...“, sage ich leise. „Und wer taucht in der nächsten Sekunde auf? Ram, der große Anführer, eben jener Leute, die dir das angetan haben.“ Meine Augen wandern nachdenklich durch das Zimmer.
Es muss eine Qual für sie sein, ihn so lebendig vor sich zu sehen. Er zog immerhin die Fäden, die anderen erledigten für ihn die Drecksarbeit. „Fühl dich nicht dazu gezwungen, ihn zu mögen oder zu akzeptieren, nur weil Trudy es tut. Sag ihr das gleiche wie mir, sie wird dich verstehen. Sie hat sich da in eine ziemlich komplizierte Geschichte hineinmanövriert. Soll ich dir was sagen? Ich gebe den beiden ein paar Monate, nicht mehr. Das kann nicht funtionieren.“ Es herrscht kurze Zeit Stille zwischen uns, Kay scheint mit ihren Gedanken weit weg zu sein. „Sie hat dir sehr viel bedeutet...Lea, richtig?“, frage ich nun. Vielleicht tut es ihr gut, sich ihre Freundin ein bisschen in Erinnerung zu rufen. Von ihr zu erzählen. Nur so kann man die Menschen, die einem genommen wurden lebendig halten.
Sie möchte mit Ram sprechen? Ich schaue sie an. „Wenn dir das hilft, tu es.“ Ich habe keine Ahnung, wie Ram auf Kay reagieren wird. Schmecken wird ihm ihre tragische Geschichte allerdings nicht. Wird sie nur eine von vielen Tragödien für ihn sein. Nicht weiter wichtig? Oder wird er sich ernsthaft mit ihr auseinandersetzen? Ram ist...schwierig und absolut unberechenbar. Ich habe ihn nie ganz einschätzen können. Kay starrt nur noch vor sich hin, seufzt leise und ich lasse meine Hand kurz über ihren Rücken fahren. Was wird das Ebony? Du kannst kein Mitgefühl empfinden, schon vergessen? Und dennoch fühle ich mich mit der Dunkelhaarigen irgendwie verbunden. Auch ich habe getrauert. Still und heimlich. Um Siva und um...Zoot. Nach seinem Tod war ich stärker, angriffslustiger und gemeiner denn je. Nach außen hin. Es war nur eine Schutzhülle, immerhin musste ich dafür sorgen, dass die Locos mir ebenso folgen würden, wie dem großen Zoot. Sie taten es, fraßen mir aus der Hand.
Kay nimmt mein Angebot mit dem Bett an und ich rutsche auf meine Seite. Da es ein Doppelbett ist, werden wir uns nicht in die Quere kommen. Ich drehe mich zur Seite, lege mich auf den rechten Arm, um meine verletzte linke Seite nicht zu strapazieren und beobachte, wie Kay sich neben mich legt. Sie bestätigt, dass sie müde ist und ich schaue sie einen Moment an. Sie sieht mich an, ihre Gedanken scheinen keine Ruhe zu geben. „Schlaf gut, Süße...“, raune ich leise. „Versuch dich zu enstpannen...“ Ich schließe die Augen und drifte beinahe in Sekundenschnelle in einen traumlosen Schlaf ab. Mein Körper ist völlig erschöpft und ausgezehrt und ich bin dankbar für die Ruhe. Nicht einmal Zoot oder Bray tauchen in meinen Träumen auf. Und das soll schon etwas heißen... - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
|  | | Kay* Tribelos

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 | Thema: Re: West Coast Coffee Sa 18 Jul - 0:57 | |
| Ebony scheint ihre nach außen hin starke und unnahbare Maske für einen Moment abzusetzen. Ich erlebe sie sehr mitfühlend und spüre ihre tröstende Hand auf meiner Schulter. Tatsächlich fühlt es sich etwas erleichternd an die Geschehnisze über meine Lippen zu bringen. Viel zu lange habe ich darüber geschwiegen. Und vielleicht ist es eben genau Ebonys hartes Äußeres, was mich dazu bewegt zu ihr ehrlich zu sein. Ich habe das Gefühl, Ehrlichkeit ist ihr in ihrem Leben noch nicht oft begegnet. Ich schenke ihr ein zaghaftes Lächeln, als sie sich sehr empathisch zeigt und meint ich müsse Ram nicht mögen, Trudy würde mich sicher verstehen. Das denke ich auch, so schätze ich sie ein. Ebony habe ich nicht so eingeschätzt und bin froh, dasz sie mir gerade das Gegenteil beweist. Danke für Deine Worte Ebony !, meine ich erhlich zu ihr.
Nach kurzen Momenten der Stille erkundigt sie sich nach Léa. Ja das hat sie. Ich...habe sie geliebt.,bringe ich mit einem zaghaften Lächeln in Ebonys Richtung heraus. Sie war ein wunderbarer Mensch...sie hatte das wirklich nicht verdient. . Es tut gut an sie zu denken. Im Moment fühle ich keinen Schmerz, sehe nur ihr Lächeln vor mir. Wir brauchten keine Worte um uns zu verständigen. Alles war total harmonisch, es war vielleicht einfach zu perfekt. Sie war perfekt. Wer oder was sollte jetzt noch kommen um an diese Momente ansatzweise heranzukommen. Völlig hin und her geriszen denke ich daran mit Ram sprechen zu wollen. Vielleicht sollte ich mich zuvor an Trudy wenden. Bei ihr kann ich mir sicher sein ein offenes und verständnisvolles Ohr zu finden. Da hat Ebony schon Recht.
Als ich mich neben Ebony ins Bett lege und sie mir einen guten Schlaf wünscht schaue ich sie nur lächelnd an. Ich nicke, als Zeichen sie solle dies auch tun. Sie meint ich solle mich entspannen und ich sehe sie an. Sie sieht sehr geschafft aus und ich schaue ihr dabei zu, wie sie in kurzer Zeit einschläft. Meine Gedanken kreisen noch einige Momente und ich schaue an die Zimmerdecke, bis auch meine Augen schwer werden und ich ins Land der Träume abdrifte. Ein Land in dem alles so ist wie es war. In dem sich alles gut anfühlt und die Frage nach einem Sinn nicht wichtig erscheint. -  |
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 | Thema: Re: West Coast Coffee Fr 24 Jul - 15:52 | |
| Kay wehrt sich nicht gegen meine Berührung, als ich meine Hand leicht über ihren Rücken streichen lasse. Ich habe selbst keine Ahnung, weshalb ich das hier gerade tue. Aber ich halte Kay für ein gutes Mädchen, sie hat meiner Meinung nach all die schrecklichen Ereignisse um sie herum nicht verdient. Außerdem...zumindest eine Verbündete bei den Mall Rats kann doch nicht schaden...oder?!, denke ich ein bisschen hinterlistig und dieser Gedanke tut unheimlich gut. Sollen sie mich nur alle verabscheuen und wie Dreck behandeln. Sie werden es bereuen, denn meine Stunde wird kommen. Wie schrieb Shakespeare einst so treffend und klar? Ein guter Kopf, weiß alles zu benutzen. Selbst den Hass, den andere dir entgegenbringen. Bei diesen Gedanken huscht kurzzeitig ein kaltes Lächeln über meine Lippen. Zuerst werde ich die Bogenschützin ausfindig machen, erforschen, was ihr am meisten Schmerzen zufügen würde und ihr dann symbolisch, genüsslich das Herz herausreißen. Dir wäre es egal gewesen, wenn ich vor dir krepiert wäre. Ich werde dir zeigen, was es heißt, sich mit mir anzulegen.
Als ich Kay erkläre, dass sie Ram gegenüber nicht freundlich gesinnt sein muss, nur weil Trudy mit ihm zusammen ist, lächelt die Dunkelhaarige mich zaghaft an. Danke für meine Worte? Ich schüttle nur leicht abwehrend den Kopf. „Kein Problem, Süße.“, erwidere ich kühl. Ganz uneigennützig war das immerhin nicht. Ich hätte nichts dagegen, wenn Ram noch eine ganze Weile unter seiner Vergangenheit leiden würde. Erst Siva, dann ich, dann deine ach so große Liebe Java...und jetzt verlierst du schneller als dir lieb ist, die kleine Trudy? Arme Technik Freaks, ihr habt einfach nie Glück mit den Frauen, was? Als wenn es bei dir anders wäre!, doch ich verbanne diesen unschönen Gedanken schnell wieder. Sie hat dieses Mädchen, namens Lea geliebt? Sie hat einen solchen Tod nicht verdient? Kay lächelt erneut leicht und ich mustere sie ernst. „Hast du nie...so etwas wie Rache in Erwägung gezogen? Ich meine...die Technos haben dein Leben zerstört, wäre es da nicht das mindeste, sie ebenso leiden zu lassen? Ich wundere mich ernsthaft, dass du Ram vorhin nicht an die Gurgel gegangen bist...“, ich schaue die Dunkelhaarige interessiert an.
Doch eigentlich schätze ich sie nicht derart rachsüchtig ein. Schade eigentlich, es würde zumindest ein wenig den Schmerz lindern. Kay wirkt für einen Moment weniger traurig, viel eher mit ihren Gedanken ganz weit fort. Vielleicht bei Lea. Es wird ihr gut tun an sie zu denken. „Ich...habe meine Schwester verloren...es ist noch nicht lange her.“, sage ich leise, eher zu mir selbst. „Sie heißt...hieß Siva...“, mein Blick wandert zum Boden und ich hole tief Luft. Ich sollte aufhören, ihr mein Herz auszuschütten, doch meine Worte kommen wie ferngesteuert über meine Lippen. „Sie war ein guter Mensch und ich war eine grausame kleine Schwester. Ich hätte an ihrer Stelle sterben sollen. Sie hat mir das Leben gerettet." Ich schlucke nach diesen Worten, schaffe es jedoch meine Tränen zurückzuhalten. Dann schüttle ich leicht den Kopf und sehe zu Kay. „Lassen wir das...niemand kann es mehr ändern. Richtig? Wir müssen irgendwie damit leben.“ Und damit meine ich Kay und ihren Verlust, ebenso wie mich und den meinen.
Java erwähne ich nicht. Sie hat es nicht anders verdient, außerdem hat sie Siva auf dem Gewissen! Wir legen uns beide ins Bett und Kay schenkt mir erneut ein Lächeln, welches ich dieses Mal erwidere. Es tut gut, kurzzeitig jemandem zu begegnen, der einem nicht am liebsten ein Messer in den Rücken stoßen würde. Und das würden alle Mall Rats nur zu gerne tun. Egal wie moralisch einwandfrei sie sich gerne geben. Die Müdigkeit übermannt mich und ich bin in Sekundenschnelle eingeschlafen. Ich schlafe ziemlich lange, tief und fest und mein Körper versucht sich von der Verletzung zu erholen. Als die aufgehende Sonne langsam das Zimmer erhellt, schlafe ich noch immer neben Kay. - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
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 | Thema: Re: West Coast Coffee So 2 Aug - 14:24 | |
| Ebony spricht von Rache und ich denke ein paar Momente lang nachbevor ich ihr antworte. Ich bin nicht der Typ der Rache nimmt. Was würde es mir bringen? Der Schmerz bleibt so oder so und ich möchte mich nicht auf die selbe Stufe begeben. Dann wäre ich nicht beszer. Léa ist fort und wird auch durch Rache nicht mehr zu mir zurück kehren. Das klingt für mich nach einer logischen Erklärung. Rache bringt mich nicht weiter. Ich kann meine Meinung sagen, meinen Standpunkt vertreten, aber in dieser Situation würde Rache für mich nichts veränder. Ich kann mir denken, dasz Ebony in diesem Punkt ganz anders denkt und meine Meinung vielleicht nicht verstehen kann. So ganz sicher bin ich mir mit meiner Meinung allerdings nicht. Etwas nicht mehr ändern zu können ist die Eine Sache, mit diesen Menschen fast unter einem Dach zu wohnen ist die Andere.
Dann schüttet Ebony mir ihr Herz aus. Sie spricht von ihrer Familie, ihrer Schwester. Davon, dasz Sie ihr das Leben gerettet hat und sie sich wünscht an ihrer Stelle gewesen zu sein. Ein tröstender Blick meinerseits geht in Ebonys Richtung. Insgeheim wünschen wir uns das doch alle, wenn wir jemanden Wichtigen verloren haben. Aber so sollte es eben nicht sein. Wir sind die Jenigen die nun mit dem Schmerz leben müszen. Und wir werden es auch schaffen. Jeden Tag ein Stückchen mehr. So richtig kaufe ich mir meine Worte kaum selbst ab. Wir müssen mit dem Schmerz leben ja...und sicherlich wird er uch jeden Tag ein biszchen weniger werden...aber wird man es jemals richtig schaffen..? Ich kann es nicht sagen. Vielleicht scjaffe ich es jetzt schon, aber anfühlen tut es sich ganz anders. Man schafft es vielleicht nach außen hin...aber diese innerliche Zeriszenheit...wie lange wird sie wohl noch schmerzen..?!
Nachdem ich nach einer gefühlten Ewigkeit eingeschlafen bin, schlafe ich sehr unruig. Ich wachhe immer wieder auf und bin froh, in dieser Nacht nicht alleine zu sein. Auch wenn ich Ebony noch kaum kenne fühle ich mich bei ihr in dieser Nacht sicher. -  |
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 | Thema: Re: West Coast Coffee Sa 8 Aug - 12:03 | |
| Wie ich es mir schon gedacht hatte, erklärt Kay mir, dass sie nicht auf Rache steht. Es würde ihr nichts bringen, ihre Freundin Lea ist fort und nichts auf der Welt wird sie zurückbringen. Ich mustere sie und nicke dann kurz. „Ich bin der Meinung, dass man diese Leute spüren lassen muss, wie es ist zu leiden.“, sage ich kalt. „Nichts ist befriedigender, als die Angst in den Augen derer zu sehen, die dich selbst zu Fall gebracht haben.“ Meine Gedanken schweifen wieder zu der Bogenschützin, dann zucke ich jedoch mit den Schultern. „Aber so muss jeder selbst einen Weg finden, mit dem Schmerz umzugehen.“ So...ruhig und abgeklärt wie Kay, könnte ich zumindest nie sein. Ich weiß auch gar nicht ob ihr das gut tut. Man sollte den Schmerz lieber herausschreien, als ihn in sich zu verbergen. Er will an die Oberfläche...vergräbt man ihn, so zerfrisst er dich von innen heraus. Als ich von Siva erzähle, schenkt Kay mir einen tröstenden Blick, für den ich mehr als dankbar bin. Ich lächle sie leicht wehmütig an. Wir wünschen uns alle insgeheim anstelle des anderen getötet worden zu sein? Vermutlich hat sie Recht. Dennoch hat es mich zutiefst erschüttert, dass Siva sich zwischen Java und mich gestellt hat. Wäre sie nicht gewesen, dann wäre ich jetzt tot.
Sie hat etwas in dir gesehen. Etwas, dass es galt zu beschützen und zu behüten, schießt es mir durch den Kopf. Und sie war weitaus mutiger, als du dachtest. Ich schüttle nur leicht den Kopf bei diesen Gedanken. Du hast dich getäuscht Siva. Du hättest das nicht tun dürfen. Kay spricht nun sehr hoffnungsvoll. Wir werden es schaffen mit dem Schmerz zu leben, jeden Tag ein Stückchen mehr. Ich schaue sie ernst an und nicke dann entschlossen. „Ja...du hast Recht. Danke...“, sage ich leise. „Ich glaube ich habe schon ewig nicht mehr so...mit jemandem reden können.“ Ich wende meinen Blick ab. Werd jetzt nicht sentimental Ebony, dass steht dir nicht! Nach einem traumlosen Schlaf erwache ich langsam und öffne meine Augen. Ich blinzele verwirrt, als ich Kay neben mir liegen sehe. Langsam erinnere ich mich an den letzten, völlig chaotischen Tag. Die Bogenschützin, die Mall, Kay. Mein Arm schmerzt nicht mehr ganz so stark, was wohl an den Schmerztabletten liegt. Vermutlich sollte ich dir jetzt dankbar sein, was Ram?
Mir fällt ein, dass ich ihm einen Gefallen schuldig bin und ich verdrehe leicht die Augen. Ganz der Alte! Vorsichtig verlasse ich das Bett um Kay nicht zu wecken, mache mich frisch und schlüpfe in eine schwarze Lederhose, sowie ein bauchfreies, rotes Top. Kurz betrachte ich mich im Spiegel und beschließe dann, in die Küche zu gehen. Immerhin muss hier endlich mal was passieren. Und es scheint so, dass ich die einzige bin, die den ganzen Müll endlich mal loswerden will. Faule Idioten. Machen es sich gemütlich und warten, bis die hochgelobte Amber wieder auf der Bildfläche auftaucht und ihrem Hofstaat Beine macht. Wenn ihr wüsstet, wie lächerlich ihr euch gerade macht! Wie gut...das ICH jetzt hier bin! Mein Blick fällt auf Kay. Ob ich sie wecken oder doch schlafen lassen soll? - Ebony, 20, Mall RatsThey can say whatever, I'ma do whateverNo pain is forever, you know this!  weitere Charas: Ginger, Darleen, Ram, Impala, Chuck, Ravenna |
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