
The Tribe-RPG Forum | Nach der fünften Staffel | Über die ehemalige TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012 |
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| Autor | Nachricht |
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Amber* Mall Rat
Anzahl der Beiträge: 737 Anmeldedatum: 03.09.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Mickey2014
 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 15:55 | |
| Oh man, da hab ich wohl einen echt schlechten Zeitpunkt erwischt...
"Hey, beruhigt euch doch wieder. Ich kann ja nich hellsehen. Die Party wird denke ich in ca. einer Stunde anfangen, ein Teil von uns dekoriert dafür die Cafeteria. Natürlich könnt ihr zusammen kommen, wir wollen niemanden ausgrenzen, ganz im Gegenteil. Heute Abend ist der ganze Tribe anwesend, das heißt wenn ihr zu den Mall Rats gehören wollt, kann heute darüber abgestimmt werden. Das ist ja grade ein Fest, um alte und neue Freunde willkommen zu heißen. Also, ich verschwinde dann auch wieder, wir können ja heute Abend nochmal in Ruhe sprechen.
Mit leicht rotem Kopf, mache ich mich auf den Weg zurück ins Cafe... ...unangenehmer hätte es gar nicht laufen können.
tbc: Cafeteria |
|  | | Tsukino* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 762 Anmeldedatum: 25.09.13 Alter: 20 Ort: überall
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Eve
 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 16:09 | |
| So schnell Amber gekommen ist, genauso schnell war sie wieder weg. Ich schaue ihr hinterher.... ...aber ich bin seltsam....tz An Jasper`s Gesicht kann ich ablesen, dass er über die Störung genauso wenig erfreut war wie ich. Ich schmiege mich an ihn, dass er einfach so aufgestanden ist, macht mich ja schon ein wenig brummig. Ich lege meine Kopf an seine Brust. "Najaaa....du hast sie gehört....eine Stunde hätten wir ja noch..." Mit meinem Mittel- und meinem Zeigefinder laufe ich seine Brust hoch....und schaue in neckisch von unten an.... |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 16:53 | |
| Ich bin froh wieder mit Tsuki alleine zu sein... sie macht eine verführerische Bermerkung, als sie mir mit den Fingerspitzen über die Brust fährt, kribbelt es in mir, ich schliesse die Tür, ich nehme sie auf den Arm und lege sie wieder auf mein Sofa, dann streif ich mir ein neues Kondom über, und wir machen da weiter wo wir aufgehört haben....
****** |
|  | | Tsukino* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 762 Anmeldedatum: 25.09.13 Alter: 20 Ort: überall
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Eve
 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 20:11 | |
| ****
Ich war bereits mit vielen Männern intim, aber das jetzt hat alle meine Erwartungen übertroffen. Jasper liegt neben mir auf der Couch und atmet schwer. Ich schmiege mich an ihn und streichle seine Brust. Mit einer Handbewegung entferne ich den Schutz und werfe ihn in den Mülleimer. "Was hältst du davon wenn wir uns etwas frisch machen gehen. Wir sehen beide etwas
mitgenommen aus." Ich muss lachen, seine Frisur ist kompett durcheinander und er hat meinen Lippenstift im Gesicht. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 20:16 | |
| *****
Ich liege völlig erschöpft neben Tsukino. Wow diese Frau ist der Wahnsinn, was für eine Leidenschaft, ich hatte schon öfter Sex, doch das war das beste bisher, warscheinlich auch weil Gefühle im Spiel sind.
"Ich glaub du solltest dich auch umziehen, aber mit offenen Haaren gefällst du mir sogar noch besser" sage ich und geh durch ihre Haare,die beim Sex durcheinander gekommen sind.
"Vielleicht sollten wir dann auch mal runter zu den anderen gehen, die Party ist bestimmt schon in Vollen Gange" sage ich zu ihr und küsse sie auf den Mund... |
|  | | Tsukino* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 762 Anmeldedatum: 25.09.13 Alter: 20 Ort: überall
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Eve
 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 20:28 | |
| Ich lausche in den Gang hinein.
"Ich höre keine Musik, also ich denke wir können uns noch hübsch machen. Duschen wäre jetzt super."
Ich strecke mich aus und küsse ihn zurück. Dann sammel ich meinen Kimono vom Boden und schlüpfe in meinen Slip. Dabei fällt mir was witziges ein.
"Hey, wenn du deinen Samuraikumpel mal ärgern willst, heb einfach mal seinen Kimono von hinten an, der Kerl trägt nämlich so gut wie nix drunter."
Dann schnappe ich meine Sachen und verschwinde unter die Dusche.
tbc: Badezimmer |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Antique Store So 10 Nov - 20:34 | |
| Ich muss lachen über ihre Idee wegen Tia, aber so fies bin nicht mal ich, und außerdem bin ich nicht scharf den Ar*ch dieses "Samurai" zu sehen. Da ich auch ne Dusche nötig habe, folge ich ihr, vorher such ich noch das schwarze Hemd mit den silbernen Streifen raus, und eine silberne Hose, und laufe dann auch ins Badezimmer
tbc: Badezimmer |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Antique Store Fr 3 Jan - 23:27 | |
| cf: Cafeteria
Ich werfe die Tür wütend zu, und boxe dann mit der Faust gegen die Wand Au, ich reibe mir danach die Hand, aber es ist mir egal, ich bin einfach ein Versager, und werde es wohl immer bleiben, vielleicht haben die Schwestern und der Pfarrer recht gehabt, das ich einfach zu nichts zu gebrauchen bin, eine Träne rollt mir über die Wange, und ich versinke wieder im Selbstmitleid..... |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Antique Store Do 9 Jan - 18:27 | |
| Ich richte mich langsam wieder vom Boden auf, und wisch mir die Traenen aus dem Gesicht. Ich setz meine Maske wieder auffrecht. Tsukino ist wohl Geschichte fuer mich.... Aber das Leben geht weiter, wenn sie wirklich was fuer mich empfunden hat, wird sie auch zurueck kommen, ansonsten weiss ich, das ich fuer sie nichts weiter war, als ein netter Zeit vertreib. Ich zieh mich um, ich sehe mittlerweile furchtbar aus, aber das ist mir egal, wem kuemmert das hier schon, die haben alle ihre eigenen probleme, und ich hab hier nicht wirklich jemanden mit dem ich reden kann, damals war Alex ein guter Geschpraechspartner, doch auch er hat seine Maske fallen lassen und gezeigt, wie er wirklich ist, er hat eine schwarze Seele, eigentlich hab ich die auch, nur kann ich nicht so abgebrueht sein wie er...... Ich begebe mich dann auf die Dachterrasse
tbc: Dachterrasse |
|  | | Leah* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 135 Anmeldedatum: 21.03.15 Alter: 19
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Single Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: vampiresgirl (Mellie)
 | Thema: Re: Antique Store Mo 3 Aug - 12:36 | |
| Cf Spicy Style
Gemeinsam mit den beiden Mädchen betrete ich den sogenannten „Antique Store“ und was soll ich sagen? Es ist Liebe auf den ersten Blick. Ein kleines Lächeln huscht über mein Gesicht, welches jedoch schnell wieder durch einen stechenden Schmerz in meinem Kopf gebremst wird. An den Wänden fallen mir sofort die altertümlichen, schweren und dunklen Bilderrahmen auf. Ich kann die berühmten Sonnenblumen von Van Gogh erkennen. Ich liebe dieses Gemälde, vor allem weil Sonnenblumen meine Lieblingsblumen sind. Es erinnert mich an Zuhause, wo im Garten meiner Eltern genug Sonnenblumen wuchsen, um die Vorgärten der Nachbarhäuser damit zu versorgen. Ein warmes, angenehmes Gefühl durchströmt meinen Körper. Ein zweiter warmer Schauer durchfährt meinen Körper als neben das Bett, welches an einer Wandseite steht, blicke. Ein schwarzes Klavier steht dort und wartet nur darauf, dass jemand ihm die wunderbare Musik entlockt, die in ihm schlummert. Ich trete zögernd noch ein paar Schritte in den Raum hinein. Meine Füße betreten einen flauschig-weichen Teppich, der sicher jedes Geräusch im Raum zu dämpfen vermag. Dass ich von Patsy und Cloe begleitet werde, habe ich scheinbar vergessen, so berauscht bin ich vom Anblick dieses Raumes, der mein zukünftiges Zuhause werden soll…nein…falsch…mein zukünftiges Zuhause ist. Ich wende mich kurz zu den beiden Mädchen um. „Es ist wunderschön hier. Ich glaube hier werde ich mich wohlfühlen.“ Ich setzte mich vorsichtig aufs Bett und sehe die beiden nach wie vor an, falls jemand doch etwas sagen sollte, damit ich es nicht wieder verpasse. Die vor wenigen Minuten noch eher angespannt wirkende Atmosphäre scheint sich gelöst zu haben. Ich beruhige mich. Und langsam hält die Müdigkeit Einzug in meinen Körper. Meine Beine fühlen sich schwer an, als wäre ich meilenweit gelaufen und seit Tagen unterwegs. Und eigentlich ist es ja auch so, immerhin habe ich sicher seit zwei oder mehr Tagen nicht mehr richtig geschlafen. Als Gehörlose muss ich in unserer Welt besonders Vorsicht walten lassen, vor allem beim Schlafen in den Straßen der Stadt. Ich komme zwar allein gut zurecht, immerhin kenne ich es nicht anders aber ich habe doch den Nachteil, dass ich es nicht höre, wenn sich Feinde nähern Wie mir meine letzten Vorräte am Strand oder wo auch immer gestohlen wurden, habe ich überhaupt nicht mitbekommen. Wir leben in einer Welt, in der sich selbst der Nächste ist. Zusammengehörigkeitsgefühl scheint es nur noch innerhalb der Tribes zu geben. Es ist gefährlich allein auf die Straßen zu gehen. Es grenzt an ein Wunder dass ich es bis in die Mall geschafft. Du bist selbst Schuld. Du warst sicher bei dem Tribe deines Bruders. Warum bist du gegangen? Ich verdränge die Gedanken an die Vergangenheit. Vielleicht war dass die ganze Zeit mein Fehler, ich habe zu viel über das Gestern nachgedacht. Zu oft an meine Brüder….Brüder?...meinen Bruder. Wie komme ich immer wieder darauf, dass ich zwei Brüder habe? Ist Luca vielleicht mehr als nur ein Freund aus meiner Vergangenheit, an den ich mich nur nicht erinnern kann? Was wenn Luca mein Bruder ist, der sich unaufhörlich versucht, wieder in mein Bewusstsein zu drängen, aus dem er aus irgendeinen Grund vertrieben wurde? „Ihr habt euch vielleicht über meine Worte gerade eben gewundert und warum ich euch bitten würde, mich direkt anzusehen, wenn ihr mit mir sprecht. Ich sollte vielleicht doch erwähnen, dass ich taub bin, bevor es wieder zu Missverständnissen kommt, die sich nicht vermeiden lassen, wenn man als Gehörlose spricht.“ Ich muss an die Situation am Strand denken, als Jack meinte sein Tribe hieße „Mall Rats“ und ich dachte er spräche von echten Ratten. Ich schmunzele in mich hinein. Natürlich wäre es einfacher wenn ich jemanden in der Mall hätte, der die Gebärdensprache beherrschen würde aber ich lasse mich an keinen Dolmetscher ketten. Es war die Mühe mehr als wert, das Sprechen zu erlernen. Ich werde gut verstanden. Einige merken nicht mal, dass sie mit einer gehörlosen Person reden. Luke meinte oft, meine Freundinnen würde er fast gar nicht verstehen, wenn sie überhaupt mal lautsprachlich redeten, also im Vergleich zu mir. Aber Alicia und die anderen zogen es auch vor in Gebärdensprache zu reden. Ich kann es irgendwie verstehen, auch für mich ist es komisch zu sprechen und nicht zu wissen, wie ich mich anhöre. Meine Stimme gehört nicht wirklich zu mir. Ich nutze sie nur um mich mit anderen verständigen zu können, das ist alles weil ich nicht viele kennen, die die Gebärdensprache wirklich beherrschen. Ich frage mich oft, was Alicia und die anderen heute machen. Leben sie in Freiheit? Oder sind sie auch Gefangene eines verrückten Tribe geworden? Nein…Leah..lass die Gedanken an früher nicht zu. Du wolltest die Vergangenheit hinter dir lassen. Vergiss das nicht. Ich wende mich dem Klavier zu. „Kann eine von euch spielen?“ frage ich und sehe die beiden erwartungsfreudig an. Ich gehe hinüber und lasse mich auf dem kleinen Hocker vor dem Piano nieder. „Ein Freund hat es mir vor Ewigkeiten beigebracht. Ich frage mich ob ich es noch kann.“ Meine Finger ruhen auf den Tasten. Ich verharre in dieser Position, ohne mich zu bewegen. An viele Stücke kann ich mich nicht mehr erinnern, vor allem nicht ohne die Noten vor mir zu haben. Aber an diese eine Sonate von einem berühmten deutschen Komponisten kann ich mich selbst im Schlaf immer wieder erinnern. Ich beginne zu spielen. Meine Finger vibrieren und die Musik, kann ich sie auch nicht hören, dringt in meinen Körper ein und umhüllt mich komplett. Plötzlich streift etwas mein Bein. Ich stocke weil ich mich erschrecke. Ich knie mich unter das Klavier und was hole ich dort hervor? Einen kleinen schwarzweißen Welpen. „Na, du bist wohl deiner Mama entwischt was?“ Ich hebe den kleinen Kerl hoch und stehe auf. Er zappelt. Ich streichele ihn sanft und drücke ihn an mich. Ich gehe hinüber zu den beiden Mädchen. „Luca, darf ich dir Patsy und Cloe vorstellen?“ Ich wechsele den Blick zwischen dem Welpen und den Mädchen. „Ihn und seine Schwesterchen habe ich bei meiner Ankunft in der Mall getroffen. Ich mag Tiere sehr.“ Ich lächele. Ich halte Patsy den kleinen Kerl hin weil ich neben mir schon wieder eine Bewegung wahrnehme. Also muss die kleine Hündin auch irgendwo hier rumstromern. Ich ahne auch schon wo. Ich knie neben dem Bett und hebe die Decke hoch. „Ich sehe dich. Komm doch her. Ich tue dir nichts. Du brauchst keine Angst zu haben. Versprochen.“ Ich versuche beruhigend auf sie einzureden. Ich hoffe, es klappt. Sie kauert dort und blickt mich aus ängstlichen Augen an. Ich lass die Decke wieder herunter und stehe auf. „Ich glaube sie kommt erstmal nicht unterm Bett hervor. Sie sieht ziemlich ängstlich aus.“ Ich gehe auf Patsy zu und streichle den kleinen Hund, der mittlerweile ganz friedlich ist. „Ich habe ihm den Namen Luca gegeben aber ich weiß einfach nicht mehr, was mit diesem Namen zusammenhängt und was er für eine Bedeutung für mich hat. Ich kann mich an das Gesicht eines Jungen erinnern und ich vermute sehr stark, dass er Luca heißt. Aber wie wir zueinanderstehen weiß ich einfach nicht. Auch verwirrt mich, dass er mir von den Gesichtszügen her so ähnlich ist. Na ja vielleicht spielt mir meine Erinnerung auch einen Streich.“ Ich lasse meine Finger nochmal durch Luca’s Fell gleiten. „Vielleicht wollen die beiden mit ihrer Mama bei mir hier einziehen, wenn sie schon hierrumlaufen.“ Plötzlich betritt auch die große Hündin den Raum. Sie geht auf mich zu und begrüßt mich wie eine alte Bekannte, indem sie mich anspringt und freudig den Schwanz bewegt. Ich knie mich zu ihr und lege meinen Arm um sie. Sie schlabbert mir das Gesicht. Nun ist es mir egal und ich lasse sie gewähren. „Schön dich zu sehen.“ murmele ich. Ich blicke kurz zum Bett zurück. Aber die kleine Hündin lässt sich immer noch nicht blicken. Ich kann sie verstehen. Ich hatte auch Angst als ich hier ankam. Nicht wissend, wem man trauen kann und wem lieber nicht und die Angst begleitet mich weiter. Ich hoffe, dass ich ein Vertrauensverhältns zu der kleinen Hündin aufbauen kann und ihr somit zeigen kann, dass sie keine Angst vor Menschen haben muss. - 
Zuletzt von Leah* am So 16 Aug - 1:19 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Patsy* Tribelos

Anzahl der Beiträge: 204 Anmeldedatum: 21.07.14 Alter: 17
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Es ist kompliziert Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Ivayne
 | Thema: Re: Antique Store Fr 14 Aug - 17:02 | |
| cf: Spicy Style
Bei dem Namen Luke ergibt zufällig bei Leah doch eine Parallele zu ihrer Familie, denn der Bruder, an den sie sich erinnern kann, hieß genauso. Um weitere Missverständnisse auszuschließen, räumt das Mädchen jedoch gleich aus dem Weg, dass dieser nichts mit den Chosen zu tun gehabt hat. Irgendwie wäre das sehr komisch gewesen, denke ich. Lieutnant Luke hat zwar nie über seine Familie gesprochen oder generell über private Dinge, außer mit Ellie vielleicht, wenn er nun eine Schwester hätte, die ebenfalls den Weg zu unserem Tribe gefunden hat, wäre das für mich fast schon so ein Anklang von Schicksal. Selbst wenn die beiden lange nichts mehr miteinander zu tun gehabt hätten. Leah verrät dagegen nicht mehr von ihrem Luke, konzentriert sich anstelle dessen auf diese vage Erinnerung an den Namen und die Person dazu, die sie nicht einschätzen kann. Als Tai-san weg ist und ich probiere, Leah etwas Vorfreude auf ihr eigenes Zimmer zu schenken, erwidert diese erst mal gar nichts darauf, in ihren Augen liegen Fragezeichen, als sie mich wieder ansieht. Offenbar hat sie mir eben gar nicht richtig zugehört, war womöglich noch zu stark in ihren Gedanken gefangen. Sie begründet es allerdings damit...dass sie etwas nicht versteht, schaut sie die sprechende Person nicht direkt an. Ist sie etwa...? Ich schüttele leicht den Kopf. "Es war nichts Wichtiges. Nur dass es dir im Antiqitätenladen bestimmt gefallen wird", wiederhole ich meine Worte, während Leah mich diesmal anschaut. Cloe ist mir eindeutig zu ruhig. "Ist alles okay bei dir, Cloe? Ist es wegen Ved, oder mir?", richte ich mich leise an sie. Gemeinsam gehen wir mit Leah den Gang aus meinem Zimmer entlang zu dem leerstehenden Geschäft. Die Tür steht offen. Direkt als man reinkommt, verändert sich das Gefühl unter den Schuhen, denn der Boden ist mit einem weichen Teppich ausgelegt. Man sieht an der Konstellation der Möbel, dass hier schon einmal jemand gelebt haben muss, denn sie sind zu einem richtigen Wohnraum verändert worden, nur noch die Bilder an den Wänden und die vielen Gegenstände, die sich hier befinden, erinnern daran, dass es mal ein Laden gewesen ist. Auf Leahs Gesicht bildet sich ein glückseliger Ausdruck, ihre Augen glänzen wie die eines Kindes vorm Weihnachtsbaum, als sie zu uns herumwirbelt. Ich freue mich für sie, einen Rückzugsort zu haben, an dem man sich auf den ersten Blick sehen kann, sich heimisch fühlt, ist sehr wichtig, besonders, wenn man innerlich verwirrt ist. Sie geht zum Bett, setzt sich auf die Matratze, bleibt aber weiter uns zugewandt. Meine Augen lasse ich flüchtig über die Dinge in den Regalen gleiten, die alten Gemälde, von denen besonders eines mich ein paar Jahre zurückversetzt, in die alte Mall in Wellington. Cloe und ich wollten uns damals ein neues Bild für unser Zimmer aussuchen, als Danni dazwischen kam und sich furchtbar aufgeregt hat, weil ich ohne mir dessen bewusst zu sein, ein Werk eines berühmten Künstlers in den Händen gehalten hatte, das zu der Zeit vor dem Virus mal richtig viel Geld wert gewesen ist. Für sie spielte denke ich jedoch eine andere Sache eine größere Rolle. Das Gemälde zählte für Danni zu einem wertvollen Kulturschatz der Vergangenheit. Früher habe ich über sowas nie nachgedacht. Der Virus hatte uns alles genommen, überall bestand Unordnung, da gab es wichtigeres, als Bilder zu retten, die kaum wer noch kannte und achtete, oder? Heute denke ich anders. Ich bin nicht allein damit, Gedanken nachzuhängen, denn meine Abwesenheit wird nicht sofort von Leah oder Cloe unterbrochen, sondern minutenlang lassen wir alle nur den Raum auf uns wirken oder haben anderes im Sinn. Bis Leah mich zurückholt, indem sie eingehender erläutert, was sie gemeint hat, als sie sagte, sie hätte mich nicht verstanden, weil sie mich nicht gesehen hat. Sie ist tatsächlich taub. Seit mein Bruder Paul, der auf eine extra Schule für hörgeschädigte Kinder gegangen war und somit öfters Freunde zu Besuch hatte, die wie er nichts oder nur schwer hören konnten, nach dem Virus viele Bekannte nie wieder gesehen hat und er nach Lex' Angriff verschollen ist, bin ich keiner Person mehr begegnet, die das Los im Leben mit den Ohren gezogen hatte wie er. Meine zweite Sprache, die wir zu Hause für Paul gelernt hatten, die Gebärdensprache, war tief in mir vergraben worden. Intuitiv hebe ich aus einem Wunsch heraus meine Hände. Wir können auch so reden, wenn das manchmal für dich einfacher ist. Dann gibt es keine Missverständnisse mehr, gebärde ich lächelnd, etwas stockend, weil ich mir nicht komplett sicher bin, ob ich alles noch richtig mache. Es erfüllt mich mit Trauer, die Sprache meines Bruders und seiner Freunde jetzt für einen anderen Menschen zu verwenden, doch es ist, als würde dieser Teil von ihm in mir wieder zum Leben erwachen. Paul ist nicht mehr da, meine zweite Hälfte weg, irgendwo da draußen in der Welt oder im Himmel bei unserer großen Schwester, unseren Eltern und allen anderen, die zu unserer Familie gehört und den Virus nicht überlebt haben. Durch diese ehemals so vertrauten Bewegungen ist er hingegen zurück an meiner Seite. Paul konnte sprechen wie alle anderen auch, das hat er in der Mall als man ihn darauf angesprochen hat, auch gut genug bewiesen. Wie bei anderen mit seiner fehlenden Fähigkeit, war es ebenso bei meinem Bruder der Fall, dass er es schlicht unangenehm fand, sich selbst nicht hören zu können. Gebrauchte er stattdessen seine Zeichen, sah er, was er tat, ein Hören im übertragenen Sinn. Leah ist sichtlich verdutzt, ihre Augen nun geweitet, daran ist nicht mehr ihr neues Zimmer schuld. "Mein Zwillingsbruder, er heißt Paul, ist auch taub von Geburt an gewesen. Er ist leider...nicht hier bei uns, aber ich kann seine Sprache trotzdem", bringe ich sie ins Geschehen und lächle. Ich möchte nicht noch mal weinen und Paul hätte sich bestimmt gefreut, wenn ich durch seinen Verdienst nun jemandem helfen kann. Etwas, das Leah desweiteren in ihrem neuen Zuhause für sich entdeckt hat, ist das schwarze Klavier, vor dem ein Hocker steht. Es ist offen. Sie fragt uns, ob wir spielen können. Sofort muss ich mich wieder an Salene erinnern. Sie hat die Noten offenbar beherrscht und mal damit angefangen, uns etwas zu unterrichten. "Nein", sage ich zu Leah, "Eine sehr gute Freundin wollte es uns damals mal beibringen. In unserer alten Mall in Wellington gab es auch ein Klavier. Doch Jack hat gerade mit seinem Freund an einem Apprat gebaut, für den er noch Draht gebraucht hatte und ein anderer Junge aus dem Tribe ist auf die Idee gekommen, die Drähte einfach aus dem Klavier rauszuschneiden. Das hat dann natürlich nicht mehr funktioniert. Salene war darüber ziemlich böse." Es bringt mich unwillkürich zum Lachen, daran zurück zu denken. Ryan war schon ein echter Tollpatsch. Ein sanfter Riese, mit einem lieben Herzen. Genau das Gegenteil von Lex. Später, als er mit Salene zusammen gewesen ist, hat er sich ein bisschen verändert. Dass die Beziehung zwischen den beiden keinen Bestand gehabt hat, finde ich schade. Nach dem Ärger mit Bray hätte Salene es wirklich verdient, glücklich sein zu können und Ryan hätte ihr die Welt zu Füßen gelegt. Gebracht hatte es irgendwann dennoch nichts mehr. Abermals erscheint Milo vor mir. Wie er in dieser Straße weiter gegangen ist, mich liegen gelassen hat. Als er verschwand, habe ich unsere Beziehung nicht automatisch als beendet angesehen. Wir waren nicht verheiratet, doch für mich galt auch da dieser Grundsatz bis zum Ende zusammen zu sein. Ich wollte keine von diesen Menschen sein, die sich neu verliebten und plötzlich stand ihr alter Partner wieder vor ihnen, mit dem nie offiziell Schluss gewesen ist. Meine Empfindungen hätten das so schnell sowieso nicht zugelassen. Sie sind fortlaufend da, sobald ich nur an ihn denke, klopft mein Herz einen wilden Rhythmus. Er ist der wunderbarste Mensch, den ich je getroffen habe, der erste, den ich wirklich geliebt habe auf diese besondere Weise. Dann dringt eine Melodie an meine Ohren. Leah spielt Klavier, ohne dass sie es hören kann. Doch keine Note ist falsch. Es klingt zumindestens nicht so, klingt schön. Das Lied wird unterbrochen, als sich ein Hund zu Leah gesellt und um ihre Beine streift. Ein kleines Tier, noch ein Welpe. Sein Fell ist schwarz und weiß. Ich wusste nicht, dass hier wieder Hunde leben. Mein langjähriger Begleiter seit meiner Kindheit, Bob, war die erste und treuste tierische Mall Rat gewesen. Oft träume ich davon, dass er noch unter uns weilt, fröhlich bellend über eine Wiese rennt. Um uns zu trösten, hatten Cloe und ich uns nach seinem Tod um Cloudy gekümmert, eine kleine Hündin, die uns zugelaufen war. Was mit ihr passiert ist, als die Chosen mich in ihr Camp gebracht haben, weiß ich nicht. Als sehr Tierlieb schätze ich diese grausame Gruppe jedenfalls nicht ein. Am besten, ich denke nicht weiter darüber nach. Für Leah scheint es keine Neuigkeit zu sein, dass es die kleinen Hunde gibt. Den, der sie erschreckt hat, nimmt sie sanft zu sich hoch, begrüßt ihn und stellt ihn uns anschließend als...Luca vor. Sie hat dem Welpen den Namen des Jungen gegeben, an den sie sich nicht erinnern kann? "Der ist ja echt süß. Aber ist es Absicht, dass du ihn so genannt hast...wie den Luca, von dem du nicht weißt, wer er ist? Wusstest du es vielleicht dann bei deiner Ankunft noch?", äußere ich meinen Einfall. So könnten Jack und Ellie, wenn sie mit ihnen hergekommen ist, tatsächlich der Schlüssel zu dem sein, das ihrer Amnesie zum Opfer gefallen ist. Ich hoffe, sie rennt deshalb jetzt nicht los, um die beiden doch heute noch aufzusuchen. In diesem Zimmer ist es, als würde man in der Zeit zurückreisen. So viele Ereignisse kenne ich bereits, sie wiederholen sich, nur bei jemand anderem. Mit anderen Menschen. Leah kommt mit dem kleinen Hund auf mich zu. Sie meint, ihr wäre entfallen, aus welchem Grund sie ihn so betitelt hat. Dann stößt auch die Mutter der beiden Welpen, denn laut Leah gibt es zwei, noch hinzu, springt die junge Frau stürmisch schwanzwedelnd an. "Die anderen hätten bestimmt nichts dagegen, dass die Hundefamilie bei dir wohnt, wenn sie sich hier sowieso schon wohlfühlen und so gut gelaunt sind, wenn sie dich sehen. Und was den Namen betrifft, Tai-San hat recht, schlaf erst mal drüber und später kannst du notfalls immer noch Jack und Ellie fragen, ob sie etwas mitbekommen haben", erwiderte ich, als ich ihre Aufmerksamkeit wieder auf mir habe. Währenddessen merke ich, wie ich immer müder werde. Die Aufregung um Milo hat mich ausgelaugt, dabei muss ich doch noch mit den anderen sprechen...oder doch nicht? "Wir lassen dich am besten jetzt mal alleine, damit du dich etwas einrichten und ausruhen kannst. Wo du mich und die anderen findest, weißt du ja", kündige ich dann an, verlasse aber noch nicht den Raum.
- Signa made by Ivayne - please don't copy |
|  | | Cloe* Mall Rat

Anzahl der Beiträge: 495 Anmeldedatum: 12.10.13
Charakter der Figur Beziehungsstatus: Vergeben Inventar: Mein \\\"Anti RPG\\\"-Account heißt: Jessi
 | Thema: Re: Antique Store Sa 15 Aug - 21:24 | |
| cf: Spicy style
Zusammen mit Pats und leah komme ich im Antique Store an. Ich bleibe im Eingang stehen udn schaue mich um. Es ist schön hier. Das Zimmer gefällt mir besser, als das von ved und mir. Aber da hatte ich ja nicht so das mtspracherecht. Ved hatte es sich ausgesucht, bevor ich wieder zu mir kam. Hätte ich mitsprachrecht gehabt, hätte ich mir ein anderes Zimmer gesucht. Mit einem Ohr bekomme ich mit, wie Leah uns erzählt das sie Lippenlesen muss, weil sie eigentlich taub ist. Erstaunt sehe ich sie an. Mit diesen Worten hätte ich jetzt nicht gerechnet. Dann spricht mich Patsy an. ich drehe meinen Kopf um sie anzuschauen. "Ich mache mir gedanken um dich, um deinen Freund, um meinen Freund und seine Gesundheit, mein zweites Ich. Also einmal quasi um alles" meine ich dann leise zu ihr und sehe wieder zu Leah. Und als patsy, Leah dann halb in Gebärdensprache antwortet, schaue ich sie bewundernd an. Sie hatte mir das mal versucht beizubringen, wegen Paul. Aber ich habe es mir nie merken können. Und so war es immer gut, das sie dann doch übersetzt hatte für mich und dir anderen. Und dann erklärt sie Leah warum sie Gebärdensprache kann. Doch dann bemerke ich die Tiere in dem Raum. Wo kommen sie her? Aber Leah scheint sie zu kennen und erzählt uns wo sie die Tiere gefunden hat. Süß sind sie, da muss ich ihr zustimmen. Und der Hund erinnert mich dann auch gleich mal an Bob. Was musste der arme damals leiden, wegen Top Hat. Und als plötzlich Musik erklang wende ich ruckartig den Kopf. Leah sitzt am Klavir und versucht zu spielen. Patsy erwähnt dabei Salene. ich muss schlucken. Ich vermisse Salene. Aber auf eine Art kann ich sie auch verstehen. sie wollte einen Neuanfang. So wie du, zischt sie mir dazwischen. Ich schüttel mit dem Kopf, damit sie wieder verschwindet. Ich will ihre Kommentare jetzt nicht hören. - Cloe, 16, Mall Rats weitere Charas: Salene*, Danni*, Nick*, Kat*, Kiki*, Kira*, Ebony*, Jo*, Isa* |
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